[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum stirnseitigen Verpacken von einer zwei Stirnseiten
und eine Längsachse aufweisenden und in einer Rollenlagereinrichtung gelagerten Rolle.
[0002] Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum stirnseitigen Verpacken von
einer zwei Stirnseiten und eine Längsachse aufweisenden Rolle mit einer Rollenlagereinrichtung.
[0003] Unter dem Begriff "Rolle" wird allgemein ein mit einer Materialbahn bewickelter Wickelkern
verstanden, auf welchen eine Materialbahn jeglicher Art gewickelt wurde. Die Materialbahn
kann hierbei aus Papier, Karton, Tissue, Kunststoff oder Metall bestehen, die allesamt
auf ähnliche Weise gehandhabt werden müssen. Die Erfindung ist also bei jeglicher
Art einer Materialbahn entsprechend anwendbar. Rein beispielhaft wird die Erfindung
im Folgenden anhand einer zu verpackenden Papierrolle beschrieben, ohne jedoch darauf
beschränkt zu sein.
[0004] In einem der letzten Herstellungsschritte werden Papierbahnen, nachdem sie auf die
richtige Breite geschnitten worden sind, zu Papierrollen aufgewickelt. Vor dem Weitertransport
zu einem Verbraucher müssen sie in einer Packanlage verpackt werden. Hierzu wird in
der Regel jeweils ein so genannter Innenstirndeckel an den Stirnseiten der Papierrolle
befestigt. Danach wird der Umfang der Papierrolle mit einer Verpackungsbahn eingehüllt,
die üblicherweise etwas über die Stirnseiten übersteht. Dieser Überstand wird beim
Einwickeln oder später auf die Stirnseiten eingeschlagen. Danach wird mittels einer
Packpresse jeweils ein Außenstirndeckel auf jede Stirnseite geklebt. Hierzu verwendet
man vielfach Außenstirndeckel, die mit einem wärmeaktivierbaren Kleb- oder Kunststoff
versehen sind. Die Außenstirndeckel werden mit ihrer klebstofffreien Stelle auf eine
Packpressenplatte, die auch als Pressschild bezeichnet wird, aufgelegt und dort gehalten,
beispielsweise mittels Vakuum. Die Packpressenplatte wird erwärmt, die Wärme durchdringt
den Außenstirndeckel und macht den Klebstoff klebrig. Gleichzeitig oder zeitlich versetzt
dazu presst die Packpressenplatte den Außenstirndeckel mit einem sehr hohen Druck,
beispielsweise im Bereich von 3,5 bis 4 Tonnen, gegen die Stirnseite der Papierrolle
und verklebt damit den Außenstirndeckel mit dem Innenstirndeckel und den eingefalteten
Überständen der Verpackungsbahn. Wenn so der Außenstirndeckel an die Stirnseite der
Papierrolle festgeklebt worden ist, also nach einer gewissen Verweilzeit, wird die
Packpressenplatte zurückgefahren.
[0005] Die Papierrollen werden im Bereich der Packanlage, insbesondere im Bereich der Packpresse,
durch einen so genannten Walking Beam oder durch eine Transportkette in axialer Richtung
transportiert und positioniert. Dies hat den Nachteil, dass die Packpresse schwenkbar
ausgeführt werden muss, um an die beiden Stirnseiten jeder Papierrolle zu gelangen.
[0006] Alternativ werden die Papierrollen im Durchrollverfahren in die Packpresse transportiert.
Diese Transportart hat wiederum den Nachteil, dass man die einzelne Papierrolle fangen,
positionieren und beruhigen muss.
[0007] Beide Verfahren haben insgesamt den Nachteil, dass große Massen in kurzer Zeit verzögert
und auch beschleunigt werden müssen, um auf eine hohe Packleistung und eine entsprechend
hohe Taktzeit zu kommen. Die Taktzeiten von heutigen Hochleistungspackpressen liegen
bei etwa 180 bis 190 Papierrollen pro Stunde.
[0008] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der eingangs genannten Art derart
weiterzubilden, dass möglichst kurze Taktzeiten realisiert werden können. Weiterhin
soll eine entsprechende Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
angegeben werden.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass die zu verpackende Rolle von der als Rollentransporteinrichtung
ausgebildeten Rollenlagereinrichtung senkrecht zu ihrer Längsachse bewegt wird, dass
der jeweiligen Stirnseite der zu verpackenden Rolle während ihrer Bewegung durch die
Rollentransporteinrichtung eine PE-beschichtete Packpapierbahn wenigstens zeitweise
anpressend und anschließend zumindest streckenweise parallel ausgerichtet zugeführt
wird, dass die jeweilige PE-beschichtete Packpapierbahn vorzugsweise unmittelbar vor
oder zumindest während ihrer Anpressung an die Stirnseite der zu verpackenden Rolle
auf ihrer die zu verpackende Rolle berührenden oder nicht berührenden Seite beheizt
wird, so dass aufgrund der Anpressung der beheizten und PE-beschichteten Packpapierbahn
mittels einer Anpresseinrichtung, insbesondere einer Anpressrolle oder eines Anpressschilds,
an die Stirnseite der zu verpackenden Rolle eine Verbindung zwischen der Stirnseite
der zu verpackenden Rolle und dem die Stirnseite der zu verpackenden Rolle berührenden
Bereich der beheizten und PE-beschichteten Packpapierbahn hergestellt wird, dass bei
fortlaufender Bewegung der Rolle jeweils eine Ronde aus der parallel ausgerichteten
und PE-beschichteten Packpapierbahn mittels mindestens einer Schneideinrichtung herausgeschnitten
wird, wobei die herausgeschnittene Ronde im Wesentlichen der Stirnfläche der Rolle
entspricht, und dass nach Fertigstellung der Ronde die jeweils beschnittene und PE-beschichtete
Packpapierbahn von der Stirnfläche der nunmehr stirnseitig verpackten Rolle abgeführt
wird.
[0010] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auf diese Weise vollkommen gelöst.
[0011] Das erfindungsgemäße Verfahren mit den genannten Verfahrensschritten erlaubt ein
kontinuierliches stirnseitiges Verpacken einer Vielzahl von Rollen innerhalb kürzester
Verpackungszeiten, das heißt kleiner Taktzeiten. Die jeweilige zu verpackende Rolle
erfährt durch den beschriebenen Transport eine Zwangsführung, die eine kontrollierte
und zeitreduzierte, das heißt zeitminimierte Bewegung der Rolle erlaubt. Etwaige bisherige
Totzeiten, beispielsweise infolge des Fangens, des Positionierens und des Beruhigens
der Rolle, werden nunmehr eliminiert. Zudem entfällt ein Schwenken der Packpressenplatten
der bisherigen Packpressen, was letztlich wiederum einen Zeitgewinn und eine Reduzierung
sowohl der konstruktiven als auch der steuerungstechnischen Komplexibilität der Verpackungsvorrichtung
erbringt. Letztlich kann die Rolle bei einer gleich bleibenden, gegebenenfalls sogar
verbesserten Verpackungsqualität schneller und kostenreduzierter verpackt werden.
[0012] Weiterhin zeichnet sich das erfindungsgemäße Verfahren dadurch aus, dass man mit
geringeren Presskräften auskommt, da die jeweilige Anpresseinrichtung bevorzugt eine
Linienkraft erzeugt. Dahingegen erzeugen die heute üblichen Heizschilder eine Flächenpressung.
So könnte durch eine entsprechende Ausgestaltung der jeweiligen Anpresseinrichtung,
beispielsweise in Ausgestaltung einer segmentierten Anpresswalze, den Vorteil erbringen,
dass bei variablen Rollenabmessungen bestimmte Zonen der entsprechenden Stirnfläche
stärker gepresst werden als andere.
[0013] In einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die jeweilige
Packpapierbahn von einer vorzugsweise seitlich der Rollentransporteinrichtung angeordneten
Packpapierbobine abgewickelt und zugeführt wird. Aufgrund der Ausbildung und Anordnung
der Zuführung wird gewährleistet, dass die Packpapierbahn in ausreichender Menge und
prozesssicher zur Verfügung gestellt werden kann.
[0014] Weiterhin wird die jeweilige Packpapierbahn bevorzugt auf ihrer die zu verpackende
Rolle berührenden Seite mittels mindestens einer Heizeinrichtung, beispielsweise eines
IR-Strahlers, vorzugsweise zumindest über die Höhe bzw. die Kontur der zu verpackenden
Rolle hinweg und vorzugsweise ausschließlich über eine die zu verpackende Rolle berührende
Länge hinweg beheizt. Dadurch wird gerade einmal soviel der Packpapierbahn erhitzt,
dass die entsprechende Stirnseite der zu verpackenden Rolle ausreichend mit verbindbarer
Packpapierbahn belegt werden kann. Die Heizeinrichtung kann in bevorzugten Ausführungsvarianten
wenigstens einen IR-Strahler, einen Gasheizer, eine Heißlufteinrichtung, einen Heizplattenstrahler
oder dergleichen umfassen. Zudem kann die Heizeinrichtung zwecks optimaler Erhitzung
der Packpapierbahn auch verstellbar, dass heißt an den jeweiligen Lauf der Packpapierbahn
anstellbar sein.
[0015] Ferner wird die jeweilige beheizte Packpapierbahn bevorzugt mittels mindestens einer
Anpresseinrichtung, insbesondere einer Anpressrolle oder eines Anpressschilds, an
die entsprechende Stirnseite der zu verpackenden Rolle angepresst. Die Verwendung
einer derartigen Anpressrolle garantiert eine prozesssichere Anpressung der Packpapierbahn
bei einer merklich reduzierten Systemreibung. Die Anpressrolle kann bei Bedarf auch
angetrieben sein.
[0016] In einer alternativen Ausführungsform kann die jeweilige Packpapierbahn mittels mindestens
einer beheizbaren Anpresseinrichtung, insbesondere einer beheizbaren Anpressrolle
oder eines beheizbaren Anpressschilds, an die entsprechende Stirnseite der zu verpackenden
Rolle angepresst werden. Dabei wird die jeweilige Packpapierbahn bevorzugt auf ihrer
die zu verpackende Rolle nicht berührenden Seite vorzugsweise zumindest über die Höhe
bzw. die Kontur der zu verpackenden Rolle hinweg und vorzugsweise ausschließlich über
eine die zu verpackende Rolle berührende Länge hinweg beheizt. Hierbei ergeben sich
wiederum die bereits genannten Vorteile.
[0017] In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Herausschnitt
der jeweiligen Ronde aus der Packpapierbahn mittels mindestens einer vorzugsweise
zwei Laserstrahlen erzeugenden Lasereinrichtung erfolgt, wobei der erste Laserstrahl
optisch zunächst vertikal nach oben und nach Erreichen des oberen Scheitelpunkts der
bewegten Rolle sodann vertikal nach unten geführt wird und wobei der zweite Laserstrahl
optisch zunächst vertikal nach unten und nach Erreichen des unteren Scheitelpunkts
der bewegten Rolle sodann vertikal nach oben geführt wird. Somit kann auf einfache
Art und Weise die entsprechende Ronde erzeugt werden, wobei die Verwendung einer Lasereinrichtung
überdies den Vorteil einer berührungslosen und somit auch reißsicheren Erzeugung des
Schnitts aufweist.
[0018] Nach der Erzeugung der Ronde und somit der stirnseitigen Verpackung der Rolle wird
die beschnittene Packpapierbahn bevorzugt über eine Umlenkrolle abgeführt und anschließend
zu einer Abfallbobine aufgewickelt. Diese Art der Abführung gewährleistet eine sichere
und reibungsreduzierte Führung der beschnittenen Packpapierbahn bei vorheriger paralleler
Ausrichtung zu der Stirnseite der Rolle. Die Umlenkrolle kann bei Bedarf auch angetrieben
sein. Die Aufwicklung der beschnittenen Packpapierbahn zu einer Abfallbobine erlaubt
eine sowohl raumreduzierte als auch sichere Entsorgung derselbigen.
[0019] Überdies wird die vorzugsweise ein umlaufendes Transportmittel umfassende Rollentransporteinrichtung
bevorzugt mit einer Taktzeit von 120 bis 240 Rollen pro Stunde betrieben. Diesen Bereich
kann das die Rolle senkrecht zu ihrer Längsachse bewegende Transportmittel der Rollentransporteinrichtung
noch ohne größere technologische Schwierigkeiten erfüllen.
[0020] Im Hinblick auf einen geringst möglichen Verschnitt an der Packpapierbahn werden
zwei aufeinander folgende und zu verpackende Rollen bevorzugt in einem Abstand von
0,05 bis 0,5 m, vorzugsweise von 0,1 bis 0,25 m, von der Rollentransporteinrichtung
bewegt. Somit entsteht zwischen der Verpackung von zwei aufeinander folgenden und
zu verpackenden Rollen ein minimaler Anfall von nicht verwendeter Packpapierbahn.
[0021] Im Hinblick auf die Erreichung eines möglichst einfachen Verfahrensablaufs ist es
von Vorteil, wenn die Rolle in einem Durchrollverfahren zumindest antransportiert,
vorzugsweise auch abtransportiert wird. Somit kann bei einer gegebenen Versorgungsqualität
der Aufwand in die anliegenden Bereiche der Verpackungsvorrichtung merklich gesenkt
werden.
[0022] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art
erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Rollenlagereinrichtung als eine wenigstens
ein Transportmittel umfassende Rollentransporteinrichtung ausgebildet ist, welche
die Rolle senkrecht zu ihrer Längsachse bewegt, dass zwei vorzugsweise jeweils seitlich
der Rollentransporteinrichtung angeordnete Packpapierbobinen zur Abwicklung und Zuführung
von einer PE-beschichteten Packpapierbahn an die jeweilige Stirnseite der zu verpackenden
Rolle vorgesehen sind, dass mindestens zwei Anpresseinrichtungen, insbesondere Anpressrollen
oder Anpressschilder, zur Anpressung der zugeführten und PE-beschichteten Packpapierbahnen
an die jeweilige Stirnseite der zu verpackenden Rolle vorgesehen sind, dass mindestens
zwei Heizeinrichtungen, beispielsweise IR-Strahler oder beheizbare Anpresseinrichtungen,
zur Beheizung der PE-beschichteten Packpapierbahnen vorzugsweise unmittelbar vor oder
zumindest während ihrer Anpressung an die jeweilige Stirnseite der zu verpackenden
Rolle und vorzugsweise auf ihrer die zu verpackende Rolle berührenden oder nicht berührenden
Seite vorgesehen sind, dass mindestens zwei Schneideinrichtungen zum Herausschneiden
von jeweils einer Ronde aus den parallel ausgerichteten und PE-beschichteten Packpapierbahnen
bei fortlaufender Bewegung der Rolle vorgesehen sind, wobei die herausgeschnittenen
Ronden im Wesentlichen den Stirnflächen der Rolle entsprechen, und dass mindestens
zwei Abführeinrichtungen zum Abführen der jeweils beschnittenen Packpapierbahn von
den Stirnflächen der nunmehr stirnseitig verpackten Rolle nach Fertigstellung der
entsprechenden Ronde vorgesehen sind.
[0023] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auf diese Weise wiederum vollkommen gelöst und
es ergeben sich die bereits genannten erfindungsgemäßen Vorteile.
[0024] Weitere erfindungsgemäße Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in
den abhängigen Vorrichtungsansprüchen angegeben.
[0025] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
[0026] Es zeigen
- Figur 1
- eine schematische Draufsicht auf eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum stirnseitigen Verpacken einer Rolle;
- Figur 2
- eine schematische Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum stirnseitigen Verpacken einer Rolle;
- Figur 3
- eine schematische Draufsicht auf ein in der Figur 2 dargestelltes Anpressschild in
verschiedenen Wippsequenzen;
- Figur 4
- eine schematische Seitenansicht der in der Figur 1 dargestellten Vorrichtung in einem
späteren Verfahrensstadium; und
- Figur 5
- eine schematische Perspektivdarstellung der in der Figur 4 dargestellten Vorrichtung.
[0027] Die Figur 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine erste Ausführungsform einer
Vorrichtung 1 zum stirnseitigen Verpacken einer Rolle 2. Die Rolle 2 weist zwei Stirnseiten
3.1, 3.2 und eine Längsachse 4 (Doppelpfeil) auf. Der Rolle 2 ist eine weitere Rolle
2.1 benachbart angeordnet, die dann anschließend stirnseitig verpackt wird.
[0028] Die Vorrichtung 1 umfasst eine Rollenlagereinrichtung 5, die als eine wenigstens
ein Transportmittel 7 umfassende Rollentransporteinrichtung 6 ausgebildet ist, welche
die Rolle 2 senkrecht zu ihrer Längsachse 4 bewegt (Bewegungspfeil B). Das eine Bewegungsgeschwindigkeit
v.7 aufweisende Transportmittel 7 ist als ein horizontal umlaufendes Förderband 8
ausgebildet, welches um zwei Umlenkrollen 9.1, 9.2 geführt ist und zumindest streckenweise
geführt, das heißt mittels bekannter Mittel abgestützt ist. Die anfangsseitige Umlenkrolle
9.1 ist eine reine Führungsrolle, wohingegen die endseitige Umlenkrolle 9.2 eine Antriebsrolle
ist. Ferner ist das Förderband 8 außenseitig, das heißt oberseitig bevorzugt mit mehreren
nicht dargestellten Haltemulden für die Lagerung der einzelnen Rollen 2 versehen.
Das Förderband 8 kann selbstverständlich in einer für den Fachmann bekannten Weise
auch andersartig ausgebildet sein, beispielsweise als ein bekannter Plattenförderer.
[0029] Ferner umfasst die Vorrichtung 1 zwei jeweils seitlich der Rollentransporteinrichtung
6 angeordnete Packpapierbobinen 10.1, 10.2 zur Abwicklung und Zuführung von einer
PE-beschichteten Packpapierbahn 11 an die jeweilige Stirnseite 3.1, 3.2 der zu verpackenden
Rolle 2. Jede Packpapierbobine 10.1, 10.2 umfasst einen vertikal ausgerichteten Wickelkern
12.1, 12.2, auf welchem die jeweilige abzuwickelnde Packpapierbahn 11 aufgewickelt
ist. Der jeweilige Wickelkern 12.1, 12.2 kann in bevorzugter Ausführungsform angetrieben
sein und dabei eine zu der Bewegungsgeschwindigkeit v.7 des Transportmittels 7 synchronisierte
Umfangsgeschwindigkeit u.12.1, u.12.2 (Pfeil) aufweisen.
[0030] Die Vorrichtung 1 umfasst weiterhin zwei Anpresseinrichtungen 13.1, 13.2 in bevorzugter
Ausgestaltung von Anpressrollen 14.1, 14.2 zur Anpressung der zugeführten Packpapierbahnen
11 an die jeweilige Stirnseite 3.1, 3.2 der zu verpackenden Rolle 2. Die beiden Anpressrollen
14.1, 14.2 sind auf oder annähernd auf einer parallelen Geraden A zur Längsachse 4
(Doppelpfeil) der Rolle 2 angeordnet, so dass sie gleichzeitig auf die Rolle 2 einwirken
und somit keine Verschiebung der Rolle 2 aufgrund wirkender Resultierenden, sowohl
Kräfte als auch Momente, bewirken. Damit auch Rollen 2 mit verschiedenen Rollenbreiten
stirnseitig verpackt werden können, sind die beiden Anpressrollen 14.1, 14.2 bewegbar
(Doppelpfeile C) angeordnet, vorzugsweise linear entlang der Geraden A. Selbstverständlich
können die beiden Anpressrollen 14.1, 14.2 auch in einer beliebigen Bewegung bewegt
werden, beispielsweise entlang einer Bogenform oder einer kombinierten Form. Nach
Ablauf von der jeweiligen Anpressrolle 14.1, 14.2 wird die entsprechende Packpapierbahn
11 parallel ausgerichtet, vorzugsweise sogar berührend zur benachbarten Stirnseite
3.1, 3.2 der Rolle 2 geführt.
[0031] Zwischen der jeweiligen Packpapierbobine 10.1, 10.2 und der entsprechenden Anpresseinrichtung
13.1, 13.2 ist jeweils eine vorzugsweise steuer-/regelbare Heizeinrichtung 15.1, 15.2
zur Beheizung der vorbeigeführten Packpapierbahn 11 vorgesehen. Die jeweilige Heizeinrichtung
15.1, 15.2 ist vorzugsweise unmittelbar vor der Anpressung der Packpapierbahn 11 an
die jeweilige Stirnseite 3.1, 3.2 der zu verpackenden Rolle 2 angeordnet. In vorliegender
Ausführung ist die jeweilige Heizeinrichtung 15.1, 15.2 im Einlaufzwickel 16.1, 16.2
zwischen der Rolle 2 und der einlaufenden Packpapierbahn 11 angeordnet, sie wirkt
also auf die Seite der Packpapierbahn 11 ein, die später die Rolle 2 berührt. In alternativer
Ausführung können sie auch gegenseitig zur jeweiligen Packpapierbahn 11 angeordnet
sein und eine Durchheizung der benachbarten Packpapierbahn 11 bewirken. Die jeweilige
vorzugsweise steuer-/regelbare Heizeinrichtung 15.1, 15.2 kann in bevorzugten Ausführungsvarianten
wenigstens einen IR-Strahler, einen Gasheizer, eine Heißlufteinrichtung, einen Heizplattenstrahler
oder dergleichen umfassen. Zudem kann die einzelne Heizeinrichtung 15.1, 15.2 zwecks
optimaler Erhitzung der benachbarten Packpapierbahn 11 auch verstellbar angeordnet
sein, dass heißt an den jeweiligen Lauf der Packpapierbahn 11 anstellbar sein (gestrichelte
Darstellungen).
[0032] Weiterhin sind zwei Schneideinrichtungen 17.1, 17.2 zum Herausschneiden von jeweils
einer Ronde 18.1, 18.2 aus den parallel ausgerichteten Packpapierbahnen 11 bei fortlaufender
Bewegung der Rolle 2 vorgesehen. Die herausgeschnittenen Ronden 18.1, 18.2 entsprechen
im Wesentlichen den beiden Stirnflächen 3.1, 3.2 der Rolle 2. Die jeweilige im parallel
ausgerichteten Bereich der Packpapierbahn 11 angeordnete Schneideinrichtung 17.1,
17.2 umfasst eine vorzugsweise zwei Laserstrahlen 20.1, 20.2 erzeugende und gesteuerte
Lasereinrichtung 19, wobei der erste Laserstrahl 20.1 optisch zunächst vertikal nach
oben und nach Erreichen des oberen Scheitelpunkts der bewegten Rolle 2 sodann vertikal
nach unten führbar ist und wobei der zweite Laserstrahl 20.2 optisch zunächst vertikal
nach unten und nach Erreichen des unteren Scheitelpunkts der bewegten Rolle 2 sodann
vertikal nach oben führbar ist (vgl. Figur 4).
[0033] Den beiden Schneideinrichtungen 17.1, 17.2 nachgeordnet sind zwei jeweils seitlich
der Rollentransporteinrichtung 6 angeordnete Abführeinrichtungen 21.1, 21.2 zum Abführen
der jeweils beschnittenen Packpapierbahn 11 von den Stirnflächen 3.1, 3.2 der nunmehr
stirnseitig verpackten Rolle 2 nach Fertigstellung der entsprechenden Ronde 18.1,
18.2. Die einzelne Abführeinrichtung 21.1, 21.2 umfasst eine Umlenkrolle 22.1, 22.2,
der jeweils eine Abfallbobine 23.1, 23.2 zur Aufwicklung der beschnittenen Packpapierbahn
11 nachgeschaltet ist. Jede Abfallbobine 23.1, 23.2 umfasst einen vertikal ausgerichteten
Wickelkern 24.1, 24.2, auf welchem die jeweilige aufzuwickelnde Packpapierbahn 11
aufgewickelt wird. Der jeweilige Wickelkern 24.1, 24.2 ist angetrieben und weist dabei
eine zu der Bewegungsgeschwindigkeit v.7 des Transportmittels 7 synchronisierte Umfangsgeschwindigkeit
u.24.1, u.24.2 (Pfeil) auf.
[0034] Sowohl die Packpapierbobinen 10.1, 10.2 als auch die Abfallbobinen 23.1, 23.2 sind
aufgrund der gestellten Anforderungen in leichter Weise auswechselbar.
[0035] Die jeweilige Heizeinrichtung 15.1, 15.2 erhitzt die Packpapierbahn 11 vorzugsweise
zumindest über die Höhe bzw. die Kontur der zu verpackenden Rolle 2 hinweg und vorzugsweise
ausschließlich über eine die zu verpackende Rolle 2 berührende Länge hinweg. Hierzu
kann die Geometrie, dass heißt insbesondere die Höhe und die Kontur der zu verpackenden
Rolle 2 in bekannter Weise mittels nicht explizit dargestellten Messsystemen ermittelt
werden. Die ermittelten Daten können dann zur Steuerung der beiden, vorzugsweise sektional
über ihre Höhe h ansteuerbaren Heizeinrichtungen 15.1, 15.2 verwendet werden (vgl.
Figur 4).
[0036] Die Vorrichtung 1 ist in bevorzugter Betriebsweise mit einer Taktzeit t von 120 bis
240 Rollen 2 pro Stunde betreibbar. Hierzu weisen zwei aufeinander folgende, von der
Rollentransporteinrichtung 6 bewegte und zu verpackende Rollen 2, 2.1 einen Abstand
a von 0,05 bis 0,5 m, vorzugsweise von 0,1 bis 0,25 m, auf. Zudem ist die einzelne
Rolle 2 in einem Durchrollverfahren zumindest antransportierbar, vorzugsweise auch
abtransportierbar. Bei Bedarf kann auch eine nicht dargestellte Rampe zur Übergabe
der stirnseitig verpackten Rolle 2 an das weitere Transportsystem vorgesehen sein.
[0037] Die Figur 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform einer
Vorrichtung 1 zum stirnseitigen Verpacken einer Rolle 2. Da diese Vorrichtung 1 im
Wesentlichen der in der Figur 1 dargestellten und beschriebenen Ausführungsform entspricht,
wird auf deren Beschreibung in Figur 1 Bezug genommen.
[0038] Die in der Figur 2 dargestellte Vorrichtung 1 umfasst zwei Anpresseinrichtungen 13.1,
13.2 in Ausgestaltung von wippbaren Anpressschildern 26.1, 26.2 zur Anpressung der
zugeführten Packpapierbahnen 11 an die jeweilige Stirnseite 3.1, 3.2 der zu verpackenden
Rolle 2. Die beiden wippbaren Anpressschilder 26.1, 26.2 sind auf oder annähernd auf
einer parallelen Geraden A zur Längsachse 4 (Doppelpfeil) der Rolle 2 wirkend angeordnet,
so dass sie gleichzeitig auf die Rolle 2 einwirken und somit keine Verschiebung der
Rolle 2 aufgrund wirkender Resultierenden, sowohl Kräfte als auch Momente, bewirken.
Damit auch Rollen 2 mit verschiedenen Rollenbreiten stirnseitig verpackt werden können,
sind die beiden wippbaren Anpressschilder 26.1, 26.2 bewegbar (Doppelpfeile C) angeordnet,
vorzugsweise linear entlang der Geraden A. Nach Ablauf von dem jeweiligen Anpressschild
26.1, 26.2 wird die entsprechende Packpapierbahn 11 parallel ausgerichtet, vorzugsweise
sogar berührend zur benachbarten Stirnseite 3.1, 3.2 der Rolle 2 geführt.
[0039] Das jeweilige wippbare Anpressschild 26.1, 26.2 ist zusätzlich als jeweilige Heizeinrichtung
15.1, 15.2 ausgebildet. Hierfür ist das jeweilige wippbare Anpressschild 26.1, 26.2
in bekannter Weise vorzugsweise steuer-/regelbar beheizbar und es beheizt die entsprechende
PE-beschichtete Packpapierbahn 11 zumindest während ihrer Anpressung an die jeweilige
Stirnseite 3.1, 3.2 der zu verpackenden Rolle 2 und auf ihrer die zu verpackende Rolle
2 nicht berührenden Seite.
[0040] Das jeweilige wippbare Heizschild 26.1, 26.2 erhitzt die Packpapierbahn 11 vorzugsweise
zumindest über die Höhe bzw. die Kontur der zu verpackenden Rolle 2 hinweg und vorzugsweise
ausschließlich über eine die zu verpackende Rolle 2 berührende Länge hinweg. Hierzu
kann die Geometrie, dass heißt insbesondere die Höhe und die Kontur der zu verpackenden
Rolle 2 in bekannter Weise mittels nicht explizit dargestellten Messsystemen ermittelt
werden. Die ermittelten Daten können dann zur Steuerung der beiden, vorzugsweise sektional
über ihre Höhe h ansteuerbaren Heizeinrichtungen 15.1, 15.2 verwendet werden (vgl.
Figur 4).
[0041] Die Figur 3 zeigt eine schematische Draufsicht auf ein in der Figur 2 dargestelltes
Anpressschild 26.1 in verschiedenen Wippsequenzen. Das dargestellte Anpressschild
26.1 dient zur Anpressung der zugeführten PE-beschichteten Packpapierbahnen 11 an
die Stirnseite 3.1 der zu verpackenden Rolle 2.
[0042] Die Figur 3 zeigt im Grunde zwei, jeweils gestrichelt dargestellte Wippsequenzen.
Die mit dem Bezugszeichen "Pos. 1" versehene erste Wippsequenz zeigt die Startposition
des Anpressschilds 26.1, wohingegen die mit dem Bezugszeichen "Pos. 2' versehene zweite
Wippsequenz die Endposition des Anpressschilds 26.1 und damit die erfolgte, vorzugsweise
vollflächige Verklebung der PE-beschichteten Packpapierbahn 11 an der Stirnseite 3.1
der Rolle 2 darstellt. Zwischen diesen beiden Positionen wird das Anpressschild 26.1
während des Anpressvorgangs bewegt, das heißt gewippt, wobei Luft, die sich möglicherweise
unterhalb der Pe-beschichteten Packpapierbahn 11 gebildet hat, herausgepresst wird.
Für die Ausführung dieser Bewegung sind mehrere, dem Fachmann bekannte und vorzugsweise
steuer-/regelbare Aktuatoren 27 vorgesehen. Während des Anpressvorgangs wird, im Falle
einer Beheizung des Anpressschilds 26.1, die PE-beschichtete Packpapierbahn 11 beheizt
und somit mit der Stirnseite 3.1 der zu verpackenden Rolle 2 verklebt. Selbstverständlich
kann die PE-beschichtete Packpapierbahn 11 auch andernorts, beispielsweise mittels
separater Heizeinrichtungen (vgl. Figur 1), beheizt werden.
[0043] Die mit dem Bezugszeichen "Pos. 3" versehene Position des Anpressschilds 26.1 stellt
eine Ruheposition dar, in welchem das Anpressschild 26.1 entlang dem Doppelpfeil C
bewegt wurde.
[0044] Die Figur 4 zeigt eine schematische Seitenansicht der in der Figur 1 dargestellten
Vorrichtung 1 in einem späteren Verfahrensstadium. Dabei wurde die zu verpackende
Rolle 2 bereits schon teilweise an der Anpresseinrichtung 13.1 vorbeigeführt.
[0045] Wie bereits in der Beschreibung der Figur 1 ausgeführt, umfasst die Vorrichtung 1
eine Rollenlagereinrichtung 5, die als eine wenigstens ein Transportmittel 7 umfassende
Rollentransporteinrichtung 6 ausgebildet ist, welche die Rolle 2 senkrecht zu ihrer
Längsachse 4 bewegt (Bewegungspfeil B). Das Transportmittel 7 ist als ein horizontal
umlaufendes Förderband 8 ausgebildet, welches um zwei Umlenkrollen 9.1, 9.2 geführt
ist und zumindest streckenweise geführt, das heißt mittels bekannter Mittel abgestützt
ist. Die anfangsseitige Umlenkrolle 9.1 ist eine reine Führungsrolle, wohingegen die
endseitige Umlenkrolle 9.2 eine Antriebsrolle ist. Ferner ist das Förderband 8 außenseitig,
das heißt oberseitig bevorzugt mit mehreren Haltemulden 25 für die Lagerung der einzelnen
Rollen 2 versehen. Lediglich zwei Haltemulden 25 sind schematisch angedeutet.
[0046] Ferner umfasst die Vorrichtung 1 zwei jeweils seitlich der Rollentransporteinrichtung
6 angeordnete Packpapierbobinen 10.1 zur Abwicklung und Zuführung von einer PE-beschichteten
Packpapierbahn 11 an die jeweilige Stirnseite 3.1 der zu verpackenden Rolle 2. Die
Vorrichtung 1 umfasst weiterhin zwei Anpresseinrichtungen 13.1 in bevorzugter Ausgestaltung
von Anpressrollen 14.1 zur Anpressung der zugeführten Packpapierbahnen 11 an die jeweilige
Stirnseite 3.1 der zu verpackenden Rolle 2. Zwischen der jeweiligen Packpapierbobine
10.1 und der entsprechenden Anpresseinrichtung 13.1 ist jeweils eine Heizeinrichtung
15.1 zur Beheizung der vorbeigeführten Packpapierbahn 11 vorgesehen. Die jeweilige
Heizeinrichtung 15.1 erhitzt die Packpapierbahn 11 vorzugsweise zumindest über die
Höhe H bzw. die Kontur K der zu verpackenden Rolle 2 hinweg und vorzugsweise ausschließlich
über eine die zu verpackende Rolle 2 berührende Länge L hinweg. Hierzu kann die Geometrie,
dass heißt insbesondere die Höhe H und die Kontur K der zu verpackenden Rolle 2 in
bekannter Weise mittels nicht explizit dargestellten Messsystemen ermittelt werden.
Die ermittelten Daten können dann zur Steuerung der beiden, vorzugsweise sektional
über ihre Höhe h ansteuerbaren Heizeinrichtungen 15.1 verwendet werden. Weiterhin
sind zwei Schneideinrichtungen 17.1 zum Herausschneiden von jeweils einer Ronde 18.1
aus den parallel ausgerichteten Packpapierbahnen 11 bei fortlaufender Bewegung der
Rolle 2 vorgesehen. Die herausgeschnittenen Ronden 18.1 entsprechen im Wesentlichen
den beiden Stirnflächen 3.1 der Rolle 2.
[0047] Die jeweilige im parallel ausgerichteten Bereich der Packpapierbahn 11 angeordnete
Schneideinrichtung 17.1 umfasst eine vorzugsweise zwei Laserstrahlen 20.1 erzeugende
und gesteuerte Lasereinrichtung 19, wobei der erste Laserstrahl 20.1 (Pfeil) optisch
zunächst vertikal nach oben und nach Erreichen des oberen Scheitelpunkts S.O der bewegten
Rolle 2 sodann vertikal nach unten führbar ist und wobei der zweite Laserstrahl 20.2
(Pfeil) optisch zunächst vertikal nach unten und nach Erreichen des unteren Scheitelpunkts
S.U der bewegten Rolle 2 sodann vertikal nach oben führbar ist.
[0048] Den beiden Schneideinrichtungen 17.1 nachgeordnet sind zwei Abführeinrichtungen 21.1
zum Abführen der jeweils beschnittenen Packpapierbahn 11 von den Stirnflächen 3.1
der nunmehr stirnseitig verpackten Rolle 2 nach Fertigstellung der entsprechenden
Ronde 18.1. Die einzelne Abführeinrichtung 21.1 umfasst eine Umlenkrolle 22.1, der
jeweils eine Abfallbobine 23.1 zur Aufwicklung der beschnittenen Packpapierbahn 11
nachgeschaltet ist.
[0049] Für den Fachmann ist es selbstverständlich, dass die Vorrichtung 1 spiegelbildlich
oder annähernd spiegelbildlich aufgebaut ist. Vorliegend wurde jedoch aufgrund der
Seitenansicht lediglich eine Seite der Vorrichtung 1 beschrieben.
[0050] Die Figur 5 zeigt eine schematische Perspektivdarstellung der in der Figur 4 dargestellten
Vorrichtung 1 bei einer einseitigen stirnseitigen Verpackung der Rolle 2. Es ist wiederum
lediglich eine Seite der Vorrichtung 1 dargestellt und auch beschrieben.
[0051] Wiederum deutlich erkennbar ist die seitlich der lediglich angedeuteten Rollentransporteinrichtung
6 angeordnete Packpapierbobine 10.1 zur Abwicklung und Zuführung von der Packpapierbahn
11 an die jeweilige Stirnseite 3.1 der zu verpackenden Rolle 2. Die nicht explizit
dargestellte Anpresseinrichtung 13.1 umfasst in bevorzugter Ausgestaltung eine Anpressrolle
14.1 (Liniendarstellung) zur Anpressung der zugeführten Packpapierbahn 11 an die jeweilige
Stirnseite 3.1 der zu verpackenden Rolle 2. Zwischen der Packpapierbobine 10.1 und
der Anpresseinrichtung 13.1 ist die lediglich angedeutete Heizeinrichtung 15.1 zur
Beheizung der vorbeigeführten Packpapierbahn 11 angedeutet. Die Heizeinrichtung 15.1
erhitzt die Packpapierbahn 11 vorzugsweise zumindest über die Höhe H bzw. die Kontur
K der zu verpackenden Rolle 2 hinweg und vorzugsweise ausschließlich über eine die
zu verpackende Rolle 2 berührende Länge L hinweg. Weiterhin sind eine Schneideinrichtung
17.1 zum Herausschneiden von der Ronde 18.1 aus den parallel ausgerichteten Packpapierbahnen
11 bei fortlaufender Bewegung der Rolle 2 vorgesehen. Die letztlich herausgeschnittene
Ronde 18.1 entspricht im Wesentlichen der Stirnfläche 3.1 der Rolle 2. In der dargestellten
Packpapierbahn 11 sind bereits zwei weitere Ronden 18.1 mit unterschiedlichen Durchmessern
herausgeschnitten worden. Der Schneideinrichtung 17.1 nachgeordnet ist die lediglich
angedeutete Abführeinrichtung 21.1 zum Abführen der jeweils beschnittenen Packpapierbahn
11 von den Stirnflächen 3.1 der nunmehr stirnseitig verpackten Rolle 2 nach Fertigstellung
der entsprechenden Ronde 18.1. Die Abführeinrichtung 21.1 umfasst die Umlenkrolle
22.1, der die Abfallbobine 23.1 zur Aufwicklung der beschnittenen Packpapierbahn 11
nachgeschaltet ist.
[0052] Die in den fünf Figuren 1 bis 5 beschriebene Vorrichtung 1 eignet sich in einem besonderen
Maße zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum stirnseitigen Verpacken
von einer zwei Stirnseiten 3.1, 3.2 und eine Längsachse 4 (Doppelpfeil) aufweisenden
und in einer Rollenlagereinrichtung 5 gelagerten Rolle 2. Dabei wird die zu verpackende
Rolle 2 von der als Rollentransporteinrichtung 6 ausgebildeten Rollenlagereinrichtung
5 senkrecht zu ihrer Längsachse 4 (Doppelpfeil) bewegt (Bewegungspfeil B). Der jeweiligen
Stirnseite 3.1, 3.2 der zu verpackenden Rolle 2 wird während ihrer Bewegung durch
die Rollentransporteinrichtung 6 eine PE-beschichtete Packpapierbahn 11 zugeführt,
wenigstens zeitweise angepresst und anschließend zumindest streckenweise parallel
ausgerichtet weitergeführt. Zudem wird die jeweilige PE-beschichtete Packpapierbahn
11 vorzugsweise unmittelbar vor oder zumindest während ihrer Anpressung an die Stirnseite
3.1, 3.2 der zu verpackenden Rolle 2 auf ihrer die zu verpackende Rolle 2 berührenden
oder nicht berührenden Seite beheizt, so dass aufgrund der Anpressung der beheizten
und PE-beschichteten Packpapierbahn 11 mittels einer Anpresseinrichtung 13.1, 13.2,
insbesondere einer Anpressrolle 14.1, 14.2 oder eines Anpressschilds 26.1, 26.2, an
die Stirnseite 3.1, 3.2 der zu verpackenden Rolle 2 eine Verbindung zwischen der Stirnseite
3.1, 3.2 der zu verpackenden Rolle 2 und dem die Stirnseite 3.1, 3.2 der zu verpackenden
Rolle 2 berührenden Bereich der beheizten und PE-beschichteten Packpapierbahn 11 hergestellt
wird. Weiterhin wird bei fortlaufender Bewegung der Rolle 2 jeweils eine Ronde 18.1,
18.2 aus der parallel ausgerichteten und PE-beschichteten Packpapierbahn 11 mittels
mindestens einer Schneideinrichtung 17.1, 17.2 herausgeschnitten, wobei die herausgeschnittene
Ronde 18.1, 18.2 im Wesentlichen der Stirnfläche 3.1, 3.2 der Rolle 2 entspricht.
Nach der Fertigstellung der jeweiligen Ronde 18.1, 18.2 wird die jeweils beschnittene
Packpapierbahn 11 von der Stirnfläche 3.1, 3.2 der nunmehr stirnseitig verpackten
Rolle 2 abgeführt.
[0053] Zusammenfassend ist festzuhalten, dass durch die Erfindung ein Verfahren und eine
Vorrichtung der eingangs genannten Arten derart verbessert werden, dass möglichst
kurze Taktzeiten realisiert werden können.
Bezugszeichenliste
[0054]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Rolle
- 2.1
- Rolle
- 3.1
- Stirnseite
- 3.2
- Stirnseite
- 4
- Längsachse (Doppelpfeil)
- 5
- Rollenlagereinrichtung
- 6
- Rollentransporteinrichtung
- 7
- Transportmittel
- 8
- Förderband
- 9.1
- Umlenkrolle
- 9.2
- Umlenkrolle
- 10.1
- Packpapierbobine
- 10.2
- Packpapierbobine
- 11
- Packpapierbahn
- 12.1
- Wickelkern
- 12.2
- Wickelkern
- 13.1
- Anpresseinrichtung
- 13.2
- Anpresseinrichtung
- 14.1
- Anpressrolle
- 14.2
- Anpressrolle
- 15.1
- Heizeinrichtung
- 15.2
- Heizeinrichtung
- 16.1
- Einlaufzwickel
- 16.2
- Einlaufzwickel
- 17.1
- Schneideinrichtung
- 17.2
- Schneideinrichtung
- 18.1
- Ronde
- 18.2
- Ronde
- 19
- Lasereinrichtung
- 20.1
- Laserstrahl
- 20.2
- Laserstrahl
- 21.1
- Abführeinrichtung
- 21.2
- Abführeinrichtung
- 22.1
- Umlenkrolle
- 22.2
- Umlenkrolle
- 23.1
- Abfallbobine
- 23.2
- Abfallbobine
- 24.1
- Wickelkern
- 24.2
- Wickelkern
- 25
- Haltemulde
- 26.1
- Anpressschild
- 26.2
- Anpressschild
- 27
- Aktuator
- A
- Gerade
- a
- Abstand
- B
- Bewegungspfeil
- C
- Doppelpfeil
- H
- Höhe
- h
- Höhe
- K
- Kontur
- L
- Länge
- Pos. 1
- Wippsequenz (Startposition)
- Pos. 2
- Wippsequenz (Endposition)
- Pos. 3
- Ruheposition
- S.O
- Oberer Scheitelpunkt
- S.U
- Unterer Scheitelpunkt
- t
- Taktzeit
- u.12.1
- Umfangsgeschwindigkeit (Pfeil)
- u.12.2
- Umfangsgeschwindigkeit (Pfeil)
- u.24.1
- Umfangsgeschwindigkeit (Pfeil)
- u.24.2
- Umfangsgeschwindigkeit (Pfeil)
- v.7
- Bewegungsgeschwindigkeit (Pfeil)
1. Verfahren zum stirnseitigen Verpacken von einer zwei Stirnseiten (3.1, 3.2) und eine
Längsachse (4) aufweisenden und in einer Rollenlagereinrichtung (5) gelagerten Rolle
(2),
dadurch gekennzeichnet,
dass die zu verpackende Rolle (2) von der als Rollentransporteinrichtung (6) ausgebildeten
Rollenlagereinrichtung (5) senkrecht zu ihrer Längsachse (4) bewegt wird, dass der
jeweiligen Stirnseite (3.1, 3.2) der zu verpackenden Rolle (2) während ihrer Bewegung
durch die Rollentransporteinrichtung (6) eine PE-beschichtete Packpapierbahn (11)
wenigstens zeitweise anpressend und anschließend zumindest streckenweise parallel
ausgerichtet zugeführt wird, dass die jeweilige PE-beschichtete Packpapierbahn (11)
vorzugsweise unmittelbar vor oder zumindest während ihrer Anpressung an die Stirnseite
(3.1, 3.2) der zu verpackenden Rolle (2) auf ihrer die zu verpackende Rolle (2) berührenden
oder nicht berührenden Seite beheizt wird, so dass aufgrund der Anpressung der beheizten
und PE-beschichteten Packpapierbahn (11) mittels einer Anpresseinrichtung (13.1, 13.2),
insbesondere einer Anpressrolle (14.1, 14.2) oder eines Anpressschilds (26.1, 26.2),
an die Stirnseite (3.1, 3.2) der zu verpackenden Rolle (2) eine Verbindung zwischen
der Stirnseite (3.1, 3.2) der zu verpackenden Rolle (2) und dem die Stirnseite (3.1,
3.2) der zu verpackenden Rolle (2) berührenden Bereich der beheizten und PE-beschichteten
Packpapierbahn (11) hergestellt wird, dass bei fortlaufender Bewegung der Rolle (2)
jeweils eine Ronde (18.1, 18.2) aus der parallel ausgerichteten und PE-beschichteten
Packpapierbahn (11) mittels mindestens einer Schneideinrichtung (17.1, 17.2) herausgeschnitten
wird, wobei die herausgeschnittene Ronde (18.1, 18.2) im Wesentlichen der Stirnfläche
(3.1, 3.2) der Rolle (2) entspricht, und dass nach Fertigstellung der Ronde (18.1,
18.2) die jeweils beschnittene und PE-beschichtete Packpapierbahn (11) von der Stirnfläche
(3.1, 3.2) der nunmehr stirnseitig verpackten Rolle (2) abgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweilige Packpapierbahn (11) von einer vorzugsweise seitlich der Rollentransporteinrichtung
(6) angeordneten Packpapierbobine (10.1, 10.2) abgewickelt und zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweilige Packpapierbahn (11) auf ihrer die zu verpackende Rolle (2) berührenden
Seite mittels mindestens einer Heizeinrichtung (15.1, 15.2), beispielsweise eines
IR-Strahlers, vorzugsweise zumindest über die Höhe (H) bzw. die Kontur (K) der zu
verpackenden Rolle (2) hinweg und vorzugsweise ausschließlich über eine die zu verpackende
Rolle (2) berührende Länge (L) hinweg beheizt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweilige beheizte Packpapierbahn (11) mittels mindestens einer Anpresseinrichtung
(13.1, 13.2), insbesondere einer Anpressrolle (14.1, 14.2) oder eines Anpressschilds
(26.1, 26.2), an die entsprechende Stirnseite (3.1, 3.2) der zu verpackenden Rolle
(2) angepresst wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweilige Packpapierbahn (11) mittels mindestens einer beheizbaren Anpresseinrichtung
(13.1, 13.2), insbesondere einer beheizbaren Anpressrolle (14.1, 14.2) oder eines
beheizbaren Anpressschilds (26.1, 26.2), an die entsprechende Stirnseite (3.1, 3.2)
der zu verpackenden Rolle (2) angepresst wird und dass die jeweilige Packpapierbahn
(11) auf ihrer die zu verpackende Rolle (2) nicht berührenden Seite vorzugsweise zumindest
über die Höhe (H) bzw. die Kontur (K) der zu verpackenden Rolle (2) hinweg und vorzugsweise
ausschließlich über eine die zu verpackende Rolle (2) berührende Länge (L) hinweg
beheizt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Herausschnitt der jeweiligen Ronde (18.1, 18.2) aus der Packpapierbahn (11) mittels
mindestens einer vorzugsweise zwei Laserstrahlen (20.1, 20.2) erzeugenden Lasereinrichtung
(19) erfolgt, wobei der erste Laserstrahl (20.1) optisch zunächst vertikal nach oben
und nach Erreichen des oberen Scheitelpunkts (S.O) der bewegten Rolle (2) sodann vertikal
nach unten geführt wird und wobei der zweite Laserstrahl (20.2) optisch zunächst vertikal
nach unten und nach Erreichen des unteren Scheitelpunkts (S.U) der bewegten Rolle
(2) sodann vertikal nach oben geführt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beschnittene Packpapierbahn (11) über eine Umlenkrolle (22.1, 22.2) abgeführt
und anschließend zu einer Abfallbobine (23.1, 23.2) aufgewickelt wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vorzugsweise ein umlaufendes Transportmittel (7) umfassende Rollentransporteinrichtung
(6) mit einer Taktzeit (t) von 120 bis 240 Rollen (2) pro Stunde betrieben wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei aufeinander folgende und zu verpackende Rollen (2, 2.1) in einem Abstand (a)
von 0,05 bis 0,5 m, vorzugsweise von 0,1 bis 0,25 m, von der Rollentransporteinrichtung
(6) bewegt werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rolle (2) in einem Durchrollverfahren zumindest antransportiert und vorzugsweise
auch abtransportiert wird.
11. Vorrichtung (1) zum stirnseitigen Verpacken von einer zwei Stirnseiten (3.1, 3.2)
und eine Längsachse (4) aufweisenden Rolle (2) mit einer Rollenlagereinrichtung (5),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rollenlagereinrichtung (5) als eine wenigstens ein Transportmittel (7) umfassende
Rollentransporteinrichtung (6) ausgebildet ist, welche die Rolle (2) senkrecht zu
ihrer Längsachse (4) bewegt, dass zwei vorzugsweise jeweils seitlich der Rollentransporteinrichtung
(6) angeordnete Packpapierbobinen (10.1, 10.2) zur Abwicklung und Zuführung von einer
PE-beschichteten Packpapierbahn (11) an die jeweilige Stirnseite (3.1, 3.2) der zu
verpackenden Rolle (2) vorgesehen sind, dass mindestens zwei Anpresseinrichtungen
(13.1, 13.2), insbesondere Anpressrollen (14.1, 14.2) oder Anpressschilder (26.1,
26.2), zur Anpressung der zugeführten und PE-beschichteten Packpapierbahnen (11) an
die jeweilige Stirnseite (3.1, 3.2) der zu verpackenden Rolle (2) vorgesehen sind,
dass mindestens zwei Heizeinrichtungen (15.1, 15.2), beispielsweise IR-Strahler oder
beheizbare Anpresseinrichtungen (13.1, 13.2), zur Beheizung der PE-beschichteten Packpapierbahnen
(11) vorzugsweise unmittelbar vor oder zumindest während ihrer Anpressung an die jeweilige
Stirnseite (3.1, 3.2) der zu verpackenden Rolle (2) und auf ihrer die zu verpackende
Rolle (2) berührenden oder nicht berührenden Seite vorgesehen sind, dass mindestens
zwei Schneideinrichtungen (17.1, 17.2) zum Herausschneiden von jeweils einer Ronde
(18.1, 18.2) aus den parallel ausgerichteten und PE-beschichteten Packpapierbahnen
(11) bei fortlaufender Bewegung der Rolle (2) vorgesehen sind, wobei die herausgeschnittenen
Ronden (18.1, 18.2) im Wesentlichen den Stirnflächen (3.1, 3.2) der Rolle (2) entsprechen,
und dass mindestens zwei Abführeinrichtungen (21.1, 21.2) zum Abführen der jeweils
beschnittenen und PE-beschichteten Packpapierbahn (11) von den Stirnflächen (3.1,
3.2) der nunmehr stirnseitig verpackten Rolle (2) nach Fertigstellung der entsprechenden
Ronde (18.1, 18.2) vorgesehen sind.
12. Vorrichtung (1) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweilige Heizeinrichtung (15.1, 15.2), beispielsweise ein IR-Strahler, die Packpapierbahn
(11) vorzugsweise zumindest über die Höhe (H) bzw. die Kontur (K) der zu verpackenden
Rolle (2) hinweg und vorzugsweise ausschließlich über eine die zu verpackende Rolle
(2) berührende Länge (L) hinweg erhitzt.
13. Vorrichtung (1) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweilige beheizbare Anpresseinrichtung (13.1, 13.2), insbesondere eine Anpressrolle
(14.1, 14.2) oder ein Anpressschild (26.1, 26.2), die Packpapierbahn (11) vorzugsweise
zumindest über die Höhe (H) bzw. die Kontur (K) der zu verpackenden Rolle (2) hinweg
und vorzugsweise ausschließlich über eine die zu verpackende Rolle (2) berührende
Länge (L) hinweg erhitzt.
14. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweilige Schneideinrichtung (17.1, 17.2) mindestens eine vorzugsweise zwei Laserstrahlen
(20.1, 20.2) erzeugende Lasereinrichtung (19) umfasst, wobei der erste Laserstrahl
(20.1) optisch zunächst vertikal nach oben und nach Erreichen des oberen Scheitelpunkts
(S.O) der bewegten Rolle (2) sodann vertikal nach unten führbar ist und wobei der
zweite Laserstrahl (20.2) optisch zunächst vertikal nach unten und nach Erreichen
des unteren Scheitelpunkts (S.U) der bewegten Rolle (2) sodann vertikal nach oben
führbar ist.
15. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweilige Abführeinrichtung (21.1, 21.2) eine Umlenkrolle (22.1, 22.2) umfasst,
der eine Abfallbobine (23.1, 23.2) zur Aufwicklung der beschnittenen Packpapierbahn
(11) nachgeschaltet ist.
16. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie mit einer Taktzeit (t) von 120 bis 240 Rollen (2) pro Stunde betreibbar ist.
17. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei aufeinander folgende, von der Rollentransporteinrichtung (6) bewegte und zu
verpackende Rollen (2, 2.1) einen Abstand (a) von 0,05 bis 0,5 m, vorzugsweise von
0,1 bis 0,25 m, aufweisen.
18. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rolle (2) in einem Durchrollverfahren zumindest antransportierbar und vorzugsweise
auch abtransportierbar ist.
19. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rollentransporteinrichtung (6), insbesondere das Transportmittel (7) als ein
umlaufendes Förderband (8) oder als ein Plattenförderer ausgebildet ist.