[0001] Die Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere einen Kühl- und/oder Gefrierschrank,
umfassend ein Gehäuse, welches eine Deckenwand, eine Bodenwand, Seitenwände und eine
Rückwand als Außenwände und eine Tür aufweist, einen in dem Gehäuse befindlichen Innenraum,
der von Innenwänden umschlossen ist, und einen Frontrahmen zum thermischen Entkoppeln
der Innenwände von den Außenwänden.
[0002] Es sind Kältegeräte mit Gehäusekonstruktionen bekannt, bei denen zwischen den metallischen
Innenwänden, die einen in dem Gehäuse befindlichen Innenraum umwanden, und den metallischen
Außenwänden des Gehäuses ein Kunststofffrontrahmen verwendet wird, um eine direkte
Wärmebrücke zwischen den Innen- und Außenwänden zu vermeiden.
[0003] Das Problem einer Wärmeübertragung entsteht insbesondere, wenn die Innenwände und
die Außenwände aus Metall gefertigt sind, welches eine hohe Wärmeleitfähigkeit hat.
Der Kunststofffrontrahmen dient dazu, die direkte Wärmeleitung zwischen den Innenwänden
und den Außenwänden zu verschlechtern. Das Gehäuse im Inneren zwischen den Innen-
und Außenwänden ist in der Regel mit einem Isolationsschaum befüllt, mit dem ein Wärmeeintrag
von außen in den Innenraum verringert wird. Die üblicherweise verwendeten Isolationsschäume
sind jedoch nicht in der Lage, den Wärmeeintrag vollständig zu unterbinden, so dass
in der Regel die Seitenwände des Kältegeräts etwas kühler sind als die Umgebung und
die Rückwand. Die Rückwand des Kältegeräts ist in der Regel meist wärmer als die Seitenwände
und die Umgebung, da an der Rückwand der Verflüssiger angeordnet ist, welcher Wärme
an die Umgebung abgibt. Ebenso ist die Vorderseite des Kältegeräts wärmer als die
Seitenwände, da hier Umgebungsluft gut zirkulieren kann und somit die Vorderseite
aufwärmen kann.
[0004] US-A-2 625 291 offenbart den Aufbau eines Kältegerätes mit Leisten, um einen Hohlraum zwischen Wänden
eines Korpus des Kältegerätes zu verschließen.
[0005] US-A-2 582 862 offenbart ein Kältegerät mit einem inneren und einem äußeren Gehäuse welche miteinander
verbunden sind.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kältegerät, insbesondere einen Kühl-
bzw. Gefrierschrank anzugeben, welches eine verbesserte thermische Isolation aufweist
und damit eine verbesserte Energieausnutzung ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kältegerät, wie in dem unabhängigen
Anspruch angegeben, gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen,
die jeweils einzeln angewandt oder beliebig miteinander kombiniert werden können,
sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0008] Das erfindungsgemäße Kältegerät, insbesondere Kühl- und/oder Gefrierschrank, umfasst
ein Gehäuse, welches eine Deckenwand, eine Bodenwand, Seitenwände und eine Rückwand
als Außenwände und eine Tür aufweist. Das Kältegerät umfasst darüber hinaus einen
in dem Gehäuse befindlichen Innenraum, der von Innenwänden umschlossen ist, und einen
Frontrahmen zum thermischen Entkoppeln der Innenwände von den Außenwänden, wobei die
Seitenwände von den anderen Wänden durch eine weitere Isolationsleiste thermisch isoliert
sind.
[0009] Erfindungsgemäß ist die Isolationsleiste zwischen den Seitenwänden und dem Frontrahmen
angeordnet und die Isolationsleiste verbindet die Seitenwände mit dem Frontrahmen.
[0010] Der Frontrahmen besteht üblicherweise aus Kunststoff und dient dazu, den Wärmeleitungspfad
entlang der Innenwände zu den Außenwänden hin zu unterbrechen. Dieses ist insbesondere
dann wichtig, wenn die Innenwände bzw. die Außenwände aus einem thermisch gut leitfähigen
Material, wie z.B. Metall gefertigt sind.
[0011] Die Isolationsleiste dient dazu, die Wärmeleitung entlang bzw. innerhalb der Wände
des Gehäuses zu reduzieren. Mit Hilfe der Isolationsleiste werden die Seitenwände
von der Deckenwand, von der Bodenwand, von der Rückwand und von den Innenwänden thermisch
isoliert. Die Seitenwände werden thermisch von den anderen Außenwänden sowie von den
Innenwänden entkoppelt. Die Isolationsleiste stellt einen weiteren Wärmeleitungswiderstand
dar, wodurch ein Temperaturausgleich am Gehäuse erschwert und damit ein Wärmeeintrag
in den Innenraum des Gehäuses hinein reduziert wird. Mit Hilfe der Isolationsleiste
wird insbesondere ein Wärmetransfer von wärmeren Stellen, wie z.B. von der Rückwand
oder von den wärmeren Boden- bzw. Deckenwänden reduziert. Auch kann durch die Isolationsleiste
ein Wärmeeintrag von dem Frontrahmen in die Seitenwände verringert werden. Mit Hilfe
der Isolationsleiste werden die Seitenwände thermisch besser entkoppelt, welches besonders
vorteilhaft ist, wenn das Kältegerät als Einbaugerät in eine Möbelnische eingebracht
wird, in welcher ein Zwischenraum (z.B. ein dünner Spalt) zwischen den Seitenwänden
und der Möbelnische als zusätzliche Isolationsschicht verwendet werden kann. Dieser
Zwischenraum bzw. die Möbelnische kann somit als weitere Isolation genutzt werden.
Dieses war bislang nicht möglich, da über den thermisch gut leitenden Kontakt zwischen
den Seitenwänden und den anderen Wänden Wärme von weiter entfernt liegenden Stellen
zu den Seitenwänden hin geführt wurde, wodurch sich die Seitenwände nicht so stark
abkühlen konnten.
[0012] Die Isolationsleiste ist insbesondere aus einem thermisch schlecht leitfähigen Material,
wie z.B. Kunststoff gefertigt.
[0013] Die Isolationsleisten dienen insbesondere dazu, die Wärmeleitung entlang der Außenoberfläche
des Gehäuses zu verschlechtern und einen Temperaturausgleich zwischen verschiedenen
Stelle an den Außenflächen des Gehäuses zu erschweren.
[0014] Vorteilhafterweise weist die Isolationsleiste ein erstes Aufnahmeelement, insbesondere
eine Nut, zur Aufnahme der Seitenwände, der Deckenwand oder der Bodenwand auf. Mit
Hilfe des ersten Aufnahmeelements wird eine mechanisch feste Verbindung zwischen der
Isolationsleiste und der jeweiligen Wand hergestellt.
[0015] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Isolationsleiste ein zweites Aufnahmeelement,
insbesondere eine Nut, zur Aufnahme des Frontrahmens auf. Das zweite Aufnahmeelement
ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Isolationsleiste zwischen der Seitenwand
und dem Frontrahmen angeordnet ist. Mit Hilfe des zweiten Aufnahmeelements wird eine
mechanisch feste Verbindung zwischen dem Frontrahmen und der Isolationsleiste hergestellt,
wodurch der Frontrahmen mechanisch stabilisiert wird.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Isolationsleiste ein drittes
Aufnahmeelement, insbesondere ein Clipelement, zur Aufnahme eines Verstärkungsrahmens
auf. Durch den Verstärkungsrahmen wird die Isolationsleiste mechanisch zusätzlich
verstärkt. Der Verstärkungsrahmen kann zur Stabilisierung eines türseitigen Bereichs
des Gehäuses beitragen, welches insbesondere dann vorteilhaft ist, wenn große und
schwere Türen an dem Kältegerät zu befestigen sind.
[0017] Der Verstärkungsrahmen ist insbesondere zur Verstärkung des Gehäuses vorgesehen und
an dem Verstärkungsrahmen ist die Tür angelenkt. Mit Hilfe des Verstärkungsrahmens
können große, über eine schwere bzw. eine schwer beladene Tür eingeleitete Kräfte
gleichmäßig auf das Gehäuse übertragen werden. Der Verstärkungsrahmen ist insbesondere
aus Metall, vorzugsweise aus Stahl, gefertigt. Da der Verstärkungsrahmen mit den warmen
Scharnieren verbunden ist, weist er in der Regel eine höhere Temperatur als die Seitenwände
auf. Mit Hilfe der Isolationsleiste kann der Verstärkungsrahmen von den kühleren Seitenwänden
thermisch entkoppelt werden.
[0018] Mit Hilfe der Isolationsleiste zusammen mit dem Verstärkungsrahmen kann das Gehäuse
mechanisch (verwindungs-)steifer und thermisch besser isolierend gestaltet werden.
Insbesondere ist es hierdurch möglich, den Frontrahmen einfacher zu gestalten, der
bei den vorbekannten Kältegeräten vergleichsweise kompliziert gestaltet werden musste,
da ihm zumindest teilweise eine mechanisch stabilisierende Funktion zukam.
[0019] Für eine verbesserte thermische Entkopplung der Isolationsleiste sind insbesondere
Stütz- und/oder Abstandsrippen zur Verringerung der Wärmeleitung zwischen den Seitenwänden
und den anderen Wänden bzw. dem Verstärkungsrahmen vorgesehen. Neben der Verwendung
eines besonders schlecht thermisch leitfähigen Materials für die Isolationsleiste
stellen die Stütz- und/oder Abstandsrippen eine vorteilhafte konstruktive Maßnahme
dar, um die Wärmeleitung weiter zu reduzieren. Insbesondere kann eine Wärmeleitungsstrecke
zwischen den Seitenwänden und den anderen Wänden bzw. Seitenwänden und dem Verstärkungsrahmen
durch die Verwendung der Stütz- und/oder Abstandsrippen verlängert werden. Durch die
Verlängerung der Wärmeleitungsstrecke wird der Energieeintrag von außen nach innen
in das Kältegerät verringert. Vorteilhafterweise wird die Wärmeleitungsstrecke um
mindestens 50 %, insbesondere um mindestens 100 %, vorzugsweise um mindestens 200
%, verlängert, wodurch die Wärmeleitungsleistung um einen entsprechenden Faktor verringert
wird.
[0020] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Isolationsleiste Abdichtungslamellen
auf zum Abdichten des Gehäuses während dessen Verschäumung gegen ein Austreten von
Isolationsschaum nach außen.
[0021] Die Isolationsleiste kann somit auch genutzt werden, das Gehäuse während der Verschäumung
derart abzudichten, dass kein flüssiger Isolationsschaum nach außen gelangt. Somit
kann die Montage des Kältegeräts vereinfacht werden. Bislang war es oft nötig, die
Seiten und die anderen Wände mittels abdichtender Feder-Nut-Verbindungen zu verbinden,
welches einen erheblichen Montageaufwand zur Folge hatte. Durch die Verwendung von
Abdichtungslamellen kann beispielsweise das Gehäusefach aufgeschäumt werden, indem
die Vorderseite des Gehäuses nach unten gelegt wird ("Glockenlage") und die Rückwand
auf die an den Seitenwänden vorgesehenen Isolationsleisten aufgelegt wird, wobei allein
durch das Auflegen der Rückwand auf die Lamellen der Isolationsleiste eine hinreichende
Dichtigkeit erzielt wird, so dass ein Aufschäumen des Gehäuses vergleichsweise einfach
realisiert werden kann. Die Verwendung von Abdichtungslamellen kann somit das Verfahren
zum Herstellen des Kältegeräts, insbesondere zum Aufschäumen des Gehäuses, sehr viel
einfacher gestalten.
[0022] In einer speziellen Ausgestaltung weist die Isolationsleiste eine Auflagefläche für
die Rückwand auf, so dass die Isolationsleiste teilweise von der Rückwand umschlossen
ist. Mit Hilfe der Auflagefläche, insbesondere unter Verwendung von Abdichtungslamellen
an der Auflagefläche, wird eine Dichtigkeit erzielt, welche ein Austreten von Isolationsschaum
während der Verschäumung des Gehäuses verhindert. Hierdurch wird die Verschäumung
des Gehäuses erheblich vereinfacht.
[0023] Weitere vorteilhafte Einzelheiten und spezielle Ausgestaltungen, die jeweils einzeln
oder beliebig miteinander kombiniert werden können, werden anhand der folgenden Zeichnung,
welche die Erfindung nicht einschränken, sondern lediglich exemplarisch illustrieren
soll, näher erläutert.
[0024] Es zeigen schematisch:
- Fig. 1
- ein Kältegerät in einer perspektivischen Schrägansicht,
- Fig. 2 und Fig. 3
- verschiedene Ausführungsformen eines für ein Kältegerät verwendeten Verstärkungsrahmens,
- Fig. 4
- eine Detailansicht eines Verstärkungsrahmens nach Fig. 2 oder 3,
- Fig. 5
- eine Ausführungsform eines Frontrahmens für ein Kältegerät,
- Fig. 6
- eine Detailansicht des Kältegeräts nach Fig. 1,
- Fig. 7
- eine Detailansicht eines Verstärkungsrahmens nach Fig. 2 oder 3,
- Fig. 8
- eine weitere Detailansicht eines Verstärkungsrahmens,
- Fig. 9 - 11
- verschiedene perspektivische Ansichten einer unteren Scharnieraufnahme,
- Fig. 12
- eine perspektivische Ansicht einer oberen oder mittleren Scharnieraufnahme,
- Fig. 13
- die Scharnieraufnahme nach Fig. 12 in einer Schnittansicht,
- Fig. 14
- ein Gehäuse eines erfindungsgemäßen Kältegeräts in einer perspektivischen Schnittansicht,
- Fig. 15
- ein weiteres erfindungsgemäßes Kältegerät,
- Fig. 16
- eine perspektivische Schnittansicht einer Seitenwand mit einem Verstärkungsrahmen
und einer Isolationsleiste,
- Fig. 17
- eine perspektivische Schnittansicht einer Rückwand mit einer Isolationsleiste,
- Fig. 18
- eine perspektivische Schnittansicht, welche die obere linke Ecke eines erfindungsgemäßen
Kältegeräts zeigt.
[0025] Fig. 1 zeigt ein Kältegerät 1 mit einem Gehäuse 2, welches eine Deckenwand 3, eine
Bodenwand 4, eine erste Seitenwand 5 und eine zweite Seitenwand 6 aufweist. Das Kältegerät
1 weist einen Innenraum 43 auf, welcher durch eine Tür 9 verschließbar bzw. öffenbar
ist. Die Tür 9 weist Türfächer 31 auf und ist mit einem ersten Scharnier 7 und einem
zweiten Scharnier 8 an dem Gehäuse 6 angelenkt. In dem Innenraum 43 sind Regalböden
zur Aufnahme von Waren (nicht gezeigt) und ein Verdampfer 32 zur Erzeugung von Kühlluft
vorgesehen. Die Tür 9 ist auf einer ersten, rechten Türseite 28 angelenkt. In einem
türseitigen Bereich des Gehäuses 2 ist ein Frontrahmen 24 aus Kunststoff vorgesehen,
der eine Wärmeleitung von den vergleichsweise wärmeren Seitenwänden 6, 7, der Deckenwand
3 bzw. der Bodenwand 4 in den Innenraum 43 unterbindet. Die Tür 9 kann durch Umsetzen
der Scharniere 7, 8 auf eine zweite, rechte Türseite 29 umgesetzt werden.
[0026] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Verstärkungsrahmens 10, welcher der
Verstärkung des Gehäuses 2 in einem türseitigen Bereich dient. Der Verstärkungsrahmen
10 ist aus Profilstäben 21 und Eckverbindern 22 zusammengesetzt, welche fügetechnisch
miteinander verbunden sind. An dem Verstärkungsrahmen 10 sind auf der ersten Türseite
28 angeordnete erste Aufnahmen 11 und auf der zweiten Türseite 29 angeordnete zweite
Aufnahmen befestigt. Die Aufnahmen 11, 12 weisen eine Aufnahmefläche 17 auf, an denen
die Scharniere 7, 8 befestigt werden können. Die Aufnahmen 11, 12 sind als Tasche
13 ausgebildet, um die Scharniere 7, 8 zumindest teilweise fest zu umschließen, wodurch
ein Verrutschen bzw. Verdrehen der Scharniere verhindert wird. An den Eckverbindern
22 sind Kraftverteilungselemente 23 vorgesehen, welche die in den Verstärkungsrahmen
10 eingeleiteten Kräfte auf das Gehäuse 2 übertragen. Der Verstärkungsrahmen 10 ist
durch eine Querverstrebung 26 unterteilt, so dass ein oberer und ein unterer Rahmen
gebildet werden, welche jeweils den Fächern des Kühlgeräts 1 entsprechen.
[0027] Fig. 3 zeigt einen Verstärkungsrahmen 10 ohne eine derartige Querverstrebung 26.
Mit Hilfe des Verstärkungsrahmens 10 wird das Gehäuse 2 in einem türseitigen Bereich
stabilisiert und mit einer höheren Verwindungssteifigkeit ausgestaltet. Insbesondere
können hierdurch die Kräfte von breiten und schweren Türen 9 aufgenommen und gleichmäßig
auf das Gehäuse 2 übertragen werden.
[0028] Fig. 4 zeigt eine perspektivische Detailansicht einer Aufnahme 11 des Verstärkungsrahmens
10, wobei die Aufnahme 11 die Aufnahmefläche 17 für das Scharnier 7, 8 aufweist. Die
Aufnahme 11 ist als Kasten 16 mit ersten Kastenseitenwänden 19 und zweiten Kastenseitenwänden
20 ausgestaltet, wobei eine Tasche 13 gebildet wird, welche eine Scharnierbox 25 des
Frontrahmens 24 und das Scharnier 7, 8 aufnimmt. Der Kasten 16 ist mit zwei seiner
Kastenseitenwände 19, 20 mit dem Verstärkungsrahmen 10 verbunden, wodurch eine besonders
robuste Anbindung erzielt wird. Die Profilstäbe 21 werden durch den Kasten 16 und
den Eckverbinder 22 fest miteinander verbunden. Der Eckverbinder 22 weist das Kraftverteilungselement
23 auf, mit dem der Verstärkungsrahmen 10 an dem Gehäuse 2 befestigt wird.
[0029] Fig. 5 zeigt den Frontrahmen 24 in perspektivischer Schrägansicht für den Verstärkungsrahmen
nach Fig. 3 mit Scharnierboxen 25.
[0030] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Schrägansicht einer oberen rechten Ecke eines Küchengeräts
1, wobei das Scharnier 7 in das Gehäuse eingelassen und in der Tasche 13 integriert
ist. Die Tasche 13 ist an der ersten Aufnahme 11 vorgesehen. Die Aufnahme 11 ist durch
den Kasten 16 besonders verstärkt. Der Kasten 16 wird auch dazu genutzt, den Eckverbinder
22, welcher die Profilstäbe 21 des Verstärkungsrahmens 10 miteinander verbindet, zu
unterstützen, indem der Kasten 16 an zwei seiner Seiten 19, 20 mit den Profilstäben
21 mechanisch fest in Verbindung steht. Der Verstärkungsrahmen 10 ist über ein Kraftverteilungselement
23 an dem Gehäuse 2 befestigt, um eine möglichst großflächige gleichmäßige Krafteinleitung
in das Gehäuse 2 auf eine Fläche von etwa 70 cm
2 zu ermöglichen.
[0031] Fig. 7 zeigt eine perspektivische Detailansicht des Verstärkungsrahmens 10. Die Profilstäbe
21 sind durch den Eckverbinder 22 und den Kasten 16 windungssteif miteinander verbunden.
Die Aufnahme 11 weist die Aufnahmefläche 17 auf, welche von den Kastenseitenwänden
19, 20 umrahmt bzw. umschlossen ist, so dass eine Tasche 13 gebildet wird. An dem
Eckverbinder 22 ist das Kraftverteilungselement 23 befestigt, mit dem die an dem Verstärkungsrahmen
10 wirkenden Kräfte möglichst gleichmäßig auf das Gehäuse 2 übertragen werden.
[0032] Fig. 8 zeigt eine perspektivische Schrägansicht einer weiteren Ausführungsform des
Eckverbinders 22 zur Verbindung der Profilstäbe 21 des Verstärkungsrahmens 10, wobei
an dem Eckverbinder 22 ein Positionierungselement 34 zur Positionierung des Frontrahmens
24 relativ zum Verstärkungsrahmen 10 vorgesehen ist. Mit Hilfe des Positionierungselements
34 wird der Verstärkungsrahmen während der Montage des Kältegeräts 1 präzise in Bezug
auf den Frontrahmen 24 angeordnet.
[0033] Figuren 9 - 11 zeigen verschiedene perspektivische Ansichten einer unteren Scharnieraufnahme
27, welche im Bereich des Sockelaggregats 23 von unten an das Gehäuse 2 befestigt
wird. Hierbei zeigen die Figuren 9 - 11 dieselbe untere Scharnieraufnahme 7 aus verschiedenen
Richtungen, wobei Fig. 10 eine Schnittansicht ist. Die untere Scharnieraufnahme 27
weist ebenso wie die erste 11 und zweite 12 Aufnahme eine Tasche 13 auf, welche das
Scharnier 7, 8 aufnimmt. Das Scharnier 7, 8 wird mit Hilfe von Passstiften 35 ausgerichtet
und mit Hilfe von Gewinden 26 angeschraubt. Die untere Scharnieraufnahme 27 kann von
einer ersten Türseite 28 auf eine zweite Türseite 29 umgesetzt werden.
[0034] Fig. 12 zeigt eine perspektivische Schrägansicht einer Aufnahme 11, 12 für ein Scharnier
7, 8 mit einer Tasche, welche in Fig. 13 als Schnittansicht gezeigt ist. Die Aufnahme
11 umfasst ein Grundteil 14 und eine Anschraubplatte 15, die fügetechnisch miteinander
zu dem Kasten 16 verbunden sind. Die ersten Kastenseitenwände 19 und die zweiten Kastenseitenwände
20 bilden mit ihren Flanken 40 zusammen mit der Aufnahmefläche 17 die Tasche 13. Der
Kasten 16 sorgt für eine besonders hohe Verwindungssteifigkeit der Aufnahme 11 und
die Aufnahme 11 kann mit der ersten Kastenseitenwand 19 und der zweiten Kastenseitenwand
20 an dem Verstärkungsrahmen 10 verbunden werden. Die Aufnahmefläche 17 der Aufnahme
11 weist Fanglöcher 37 für das Scharnier 7, 8 auf, wodurch die Montage der Scharniere
7, 8 vereinfacht wird. Darüber hinaus weist die Aufnahmefläche 17 zweite Befestigungselemente
39 zur Verbindung der Aufnahme 11 mit der Scharnierbox 25 auf, wodurch eine Positionierung
des Frontrahmens 24 an dem Verstärkungsrahmen 10 vereinfacht wird. Mit Hilfe von ersten
Befestigungselementen 38 wird der Kasten 16 an dem Verstärkungsrahmen 10, insbesondere
an den Profilstäben 21 bzw. den Eckverbindern 22, befestigt. Der Kasten 16 weist eine
Kastenhinterseite 18 auf.
[0035] Fig. 14 zeigt eine perspektivische Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Kältegeräts
1 und zeigt, dass der Frontrahmen 24 durch eine Isolationsleiste 50 an der ersten
5 bzw. zweiten 6 Seitenwand befestigt ist. Der Innenraum 43 des Kältegeräts 1 weist
Innenwände 44 auf. Das Kältegerät 1 weist eine Rückwand 41 auf. Die Rückwand 41, die
Seitenwände 5, 6, die Bodenwand 4 und die Deckenwand 3 bilden Außenwände 42 des Kältegeräts
1. Zwischen den Innenwänden 44 und den Außenwänden 42 ist ein Isolationsschaum 48
zur thermischen Isolierung des Innenraums 43 vorgesehen. Der Verstärkungsrahmen 10
dient der Stabilisierung bzw. Versteifung des Gehäuses 2 in einem türseitigen Bereich.
Der Verstärkungsrahmen 10 wird jedoch nicht direkt mit den Seitenwänden 5, 6 verbunden,
sondern ist diesen gegenüber durch eine Isolationsleiste 50 thermisch isoliert. Hierdurch
wird eine Wärmeleitung von dem vergleichsweise warmen Verstärkungsrahmen 10 auf die
in der Regel vergleichsweise warmen Seitenwände 5, 6 verschlechtert, wodurch die Energieausnutzung
des Kältegeräts 1 verbessert wird. Die Isolationsleiste 50 besteht aus einem Kunststoff.
Ebenso ist die Rückwand 41 von den Seitenwänden 5, 6 durch Isolationsleisten 50 thermisch
isoliert. Die Rückwand 41 ist in der Regel sehr viel wärmer als die Seitenwände 5,
6, da sich der Verflüssiger des Kältegeräts 1 in der Regel auf bzw. an der Rückwand
41 befindet und an dieser Stelle Wärme abgegeben wird. Die Seitenwände 5, 6 kühlen
sich hingegen aufgrund der unvollständigen thermischen Entkopplung durch den Isolationsschaum
48 vergleichsweise ab. Die Isolationsleiste 50 zwischen der Rückwand 41 und den Seitenwänden
5, 6 reduziert einen Wärmeübertrag auf die Seitenwände 5, 6, so dass sich vor den
Seitenwänden 5, 6, insbesondere wenn das Kältegerät 1 in einer Möbelnische (nicht
gezeigt) eingebaut ist, eine isolierende Luftschicht ausbilden kann, welche das Kältegerät
1 zusätzlich isoliert.
[0036] Fig. 15 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kältegeräts 1,
wobei die Seitenwände 5, 6 von der Deckenwand 3, der Bodenwand 4, der Rückwand 41
sowie von den Innenwänden 44 durch die Isolationsleiste 50 thermisch isoliert sind.
Eine Wärmeleitung von der Deckenwand 3, der Bodenwand 4, der Rückwand 41 sowie den
Innenwänden 44 zu den Seitenwänden 5, 6 hin wird hierdurch erheblich reduziert, wodurch
der Wirkungsgrad des Kältegeräts 1 verbessert wird. Die Isolationsleiste 50 an dem
Frontrahmen 24 und den Seitenwänden 5, 6 dient dazu, den Verstärkungsrahmen 10 thermisch
von den Seitenwänden 5, 6 zu isolieren. Der Verstärkungsrahmen 10 trägt dazu bei,
die mechanische Stabilität des Gehäuses 2 zu verbessern, insbesondere bei breiten
und schweren Türen 9, die Kraftübertragung von der Tür 9 auf das Gehäuse 2 zu verbessern.
Das zweite Scharnier 8 wird von unten im Bereich des Sockelaggregats 33 an die Bodenwand
4 des Gehäuses 2 angeschlagen, wodurch kein Raumverlust beim Innenraum 43 entsteht.
[0037] Fig. 16 zeigt eine Detailansicht der Seitenwand 5 mit dem Verstärkungsrahmen 10 und
der Isolationsleiste 50, dem Frontrahmen 24 und der Innenwand 44. Die Innenwand 44
ist mit Hilfe eines als Nut ausgebildeten Verbindungselements 47 mit dem Frontrahmen
24 verbunden. Der Frontrahmen weist eine Heizeinrichtung 55 und einen Magnetstreifen
56 zum Verschließen der Tür 9 auf. Der Frontrahmen 24 ist aus Kunststoff und wird
mit Hilfe eines zweiten Aufnahmeelements 46 an der Isolationsleiste 50 befestigt.
Die Isolationsleiste 50 ist mit Hilfe von dritten Aufnahmeelementen 47 an dem Verstärkungsrahmen
10 befestigt, insbesondere angeklipst. Die Isolationsleiste 50 ist mit Hilfe von ersten
Aufnahmeelementen 45 an der Seitenwand 5 befestigt. Die Isolationsleiste 50 dient
in diesem Fall dazu, den Verstärkungsrahmen 10 von der kälteren Seitenwand 5 thermisch
zu isolieren. Für eine verbesserte thermische Entkopplung sind an der Isolationsleiste
Stütz- und/oder Abstandsrippen 49 vorgesehen, welche eine Wärmeleitungsstrecke 51
zwischen der Seitenwand 5 und dem Verstärkungsrahmen 10 erheblich verlängern. Hier
wird die Wärmeleitungsstrecke 51 zwischen einer Kante 59 der Seitenwand 5 und einer
Ecke 60 des Verstärkungsrahmens 10 in etwa verdoppelt, wodurch die Wärmeleitung entsprechend
halbiert wird.
[0038] Fig. 17 zeigt eine perspektivische Schnittansicht der Isolationsleiste 50 zwischen
der Rückwand 41 und der Seitenwand 6. Die Isolationsleiste 50 zwischen der Rückwand
41 und der Seitenwand 5, 6 dient dazu, die wärmere Rückwand 41 von der vergleichsweise
kälteren Seitenwand 6 thermisch besser zu isolieren, so dass ein vor der Seitenwand
5, 6 gebildetes Luftpolster als zusätzliche Isolation des Gehäuses 2 genutzt werden
kann. Die Isolationsleiste weist Stütz- und/oder Abstandsrippen auf, um die thermische
Wärmeleitung innerhalb der Isolationsleiste 50 weiter zu reduzieren. Durch die Stütz-
und/oder Abstandsrippen 49 werden die Wärmeleitungsstrecken 51 innerhalb der Isolationsleiste
50 verlängert und somit die Wärmeleitung innerhalb der Isolationsleiste 50 herabgesetzt.
Die Isolationsleiste 50 weist darüber hinaus auch Abdichtungslamellen 52 auf, durch
welche das Gehäuse 2 gegen ein Austreten von Isolationsschaum 48 während des Aufschäumens
des Gehäuses 2 abgedichtet wird. Mit Hilfe der Abdichtungslamellen 52 ist es möglich,
die Rückwand 41 einfach auf eine Auflagefläche 53 der Isolationsleiste 50 aufzulegen
und anschließend das Gehäuse 2 zu verschäumen, ohne dass Isolationsschaum 48 nach
außen dringt. Dieses ist vor dem Hintergrund einer Montage des Kältegeräts 1 besonders
vorteilhaft, da auf diese Weise die in der Regel meist schwere Rückwand nicht mehr
über Nuten eingeführt werden muss, sondern lediglich auf das Gehäuse 2 aufgelegt und
verschäumt werden kann.
[0039] Fig. 18 zeigt die Isolationsleiste 50 zwischen der Seitenwand 6 und der Deckenwand
3. Die Isolationsleiste ist mit Hilfe von ersten Aufnahmeelementen 45 mit der Deckenwand
3 bzw. der Seiten 5, 6 verbunden. Auch hier dient die Isolationsleiste 50 dazu, die
kältere Seitenwand 5, 6 von der wärmeren Deckenwand 3 thermisch zu isolieren.
[0040] Im Folgenden werden verschiedene weitere Aspekte, die mit der Erfindung in einem
Zusammenhang stehen, beschrieben. Die einzelnen Aspekte können jeweils einzeln angewandt,
d.h. unabhängig voneinander, oder in geeigneter Weise beliebig miteinander und mit
den vorgenannten Aspekten kombiniert werden:
Ein besonders vorteilhaftes Kältegerät 1, insbesondere Kühl- und/oder Gefrierschrank,
umfasst ein Gehäuse 2 mit einer Deckenwand 3, einer Bodenwand 4, Seitenwänden 5, 6
und mindestens eine mit Scharnieren 7, 8 angelenkte Tür 9, wobei an dem Gehäuse 2
ein Verstärkungsrahmen 10 vorgesehen ist, an dem die Tür 9 mit den Scharnieren 7,
8 angelenkt ist, wobei insbesondere der Verstärkungsrahmen 10 an der Deckenwand 3
und an der Bodenwand 4 und/oder an den Seitenwänden 5, 6 befestigt ist. Vorteilhafterweise
ist vorgesehen, dass der Verstärkungsrahmen 10 um das Gehäuse 2 herum an der Deckenwand
3, der Bodenwand 4, und den Seitenwänden 5, 6 entlang verläuft. Insbesondere weist
der Verstärkungsrahmen 10 mindestens eine, insbesondere mindestens zwei, vorzugsweise
mindestens vier, Aufnahmen 11, 12 für die Scharniere 7, 8 auf, wobei insbesondere
die Aufnahme 11, 12 eine Tasche 13 bildet, welche das Scharnier 7, 8 insbesondere
volumenmäßig zu mindestens 50 %, vorzugsweise zu mindestens 80%, besonders bevorzugt
zu mindestens 90%, aufnimmt. Es ist von Vorteil, wenn die Aufnahme 11, 12 ein Grundteil
14 und eine Anschraubplatte 15 umfasst, wobei das Grundteil 14 und die Anschraubplatte
15 insbesondere fügetechnisch zu einem Kasten 16 verbunden sind, wobei der Kasten
16 eine Aufnahmefläche 17 für das Scharnier 7, 8, eine der Aufnahmefläche 17 gegenüberliegende
Kastenhinterseite 18 und Kastenseitenwände 19, 20 aufweist, wobei insbesondere der
Kasten 16 mit mindestens einer, vorzugsweise mit zwei, seiner Kastenseitenwände 19,
20 an dem Verstärkungsrahmen 10 befestigt ist. In einer speziellen Ausgestaltung ist
vorgesehen, dass der Verstärkungsrahmen 10 eine erste Aufnahme 11 für eine Anlenkung
der Tür 9 an einer ersten Seitenwand 5 und eine zweite Aufnahme 12 für eine Anlenkung
der Tür 9 an einer zweiten Seitenwand 6 aufweist. In einer weiteren Ausgestaltung
ist vorgesehen, dass der Verstärkungsrahmen 10 aus Profilstäben 21, insbesondere U-
oder L-Profilen, und Eckverbindern 22 zusammengesetzt ist, wobei die Profilstäbe durch
die Eckverbinder 22 miteinander verbunden sind, wobei insbesondere die Eckverbinder
22 Kraftverteilungselemente 23 aufweisen, durch welche eine auf den Verstärkungsrahmen
10 ausgeübte Kraft auf das Gehäuse 2 übertragen wird, wobei insbesondere ein Kraftverteilungselement
23 eine Kontaktfläche 58 mit dem Gehäuse 2 aufweist, welche mindestens 15 cm2, insbesondere mindestens 25 cm2, vorzugsweise mindestens 50 cm2, beträgt. Vorteilhafterweise ist der Verstärkungsrahmen 10 mit einem Frontrahmen
24 des Kältegeräts 1 verbindbar, wobei insbesondere der Verstärkungsrahmen 10 ein
Positionierungselement 34 zur Positionierung des Frontrahmens 24 aufweist. Es ist
von Vorteil, wenn der Frontrahmen 24 eine Scharnierbox 25 aufweist. In einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Verstärkungsrahmen 10 eine Querverstrebung
26 aufweist. Auch kann eine untere Scharnieraufnahme 27 vorgesehen sein, welche von
unten an dem Kältegerät 1 befestigbar ist und von einer Türseite 28 auf eine andere
Türseite 29 umgesetzt werden kann.
[0041] Die Erfindung betrifft ein Kältegerät 1, insbesondere einen Kühl- und/oder Gefrierschrank,
umfassend ein Gehäuse 2, welches eine Deckenwand 3, eine Bodenwand 4, Seitenwände
5, 6 und eine Rückwand 41 als Außenwände 42 und eine Tür 9 aufweist, einen in dem
Gehäuse 2 befindlichen Innenraum 43, der von Innenwänden 44 umschlossen ist, und einen
Frontrahmen 24 zur thermischen Entkopplung der Innenwände 44 von den Außenwänden,
wobei die Seitenwände 5, 6 von den anderen Wänden 3, 4, 41, 44 durch eine Isolationsleiste
50 thermisch isoliert sind. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass durch die
thermische Entkopplung der Seitenwände der Wärmeeintrag von außen in den Innenraum
43 über die Seitenwände 5, 6 erheblich reduziert wird, wodurch der Wirkungsgrad des
Kältegeräts 1 in erheblicher Weise gesteigert wird.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 1
- Kältegerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Deckenwand
- 4
- Bodenwand
- 5
- erste Seitenwand
- 6
- zweite Seitenwand
- 7
- erstes Scharnier
- 8
- zweites Scharnier
- 9
- Tür
- 10
- Verstärkungsrahmen
- 11
- erste Aufnahme
- 12
- zweite Aufnahme
- 13
- Tasche
- 14
- Grundteil
- 15
- Anschraubplatte
- 16
- Kasten
- 17
- Aufnahmefläche
- 18
- Kastenhinterseite
- 19
- erste Kastenseitenwände
- 20
- zweite Kastenseitenwände
- 21
- Profilstäbe
- 22
- Eckverbinder
- 23
- Kraftverteilungselement
- 24
- Frontrahmen
- 25
- Scharnierbox
- 26
- Querverstrebung
- 27
- untere Scharnieraufnahme
- 28
- erste Türseite
- 29
- zweite Türseite
- 30
- Regalboden
- 31
- Türfach
- 32
- Verdampfer
- 33
- Sockelaggregat
- 34
- Positionierungselement
- 35
- Passstift
- 36
- Gewinde
- 37
- Fanglöcher
- 38
- erstes Befestigungselement
- 39
- zweites Befestigungselement
- 40
- Flanke
- 41
- Rückwand
- 42
- Außenwände
- 43
- Innenraum
- 44
- Innenwände
- 45
- erstes Aufnahmeelement
- 46
- zweites Aufnahmeelement
- 47
- drittes Aufnahmeelement
- 48
- Isolationsschaum
- 49
- Stütz- und/oder Abstandsrippen
- 50
- Isolationsleiste
- 51
- Wärmeleitungsstrecke
- 52
- Abdichtungslamellen
- 53
- Auflagefläche
- 54
- Durchlassöffnungen
- 55
- Heizeinrichtung
- 56
- Magnetstreifen
- 57
- Verbindungselement
- 58
- Kontaktfläche
- 59
- Kante
- 60
- Ecke
1. Kältegerät (1), insbesondere Kühl- und/oder Gefrierschrank, umfassend ein Gehäuse
(2), welches eine Deckenwand (3), eine Bodenwand (4), Seitenwände (5, 6) und eine
Rückwand (41) als Außenwände (42) und eine Tür (9) aufweist, einen in dem Gehäuse
(2) befindlichen Innenraum (43), der von Innenwänden (44) umschlossen ist, und einen
Frontrahmen (24) zum thermischen Entkoppeln der Innenwände (44) von den Außenwänden
(42), wobei die Seitenwände (5, 6) von den anderen Wänden (3, 4, 41, 44) durch eine
Isolationsleiste (50) thermisch isoliert sind, wobei die Isolationsleiste (50) zusätzlich
zwischen den Seitenwänden (5, 6) und dem Frontrahmen (24) angeordnet ist und die Seitenwände
(5, 6) mit dem Frontrahmen (24) verbindet.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsleiste (50) ein erstes Aufnahmeelement (45), insbesondere eine Nut,
zur Aufnahme der Seitenwände (5, 6), der Deckenwand (3) oder der Bodenwand (4) aufweist.
3. Kältegerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsleiste (50) ein zweites Aufnahmeelement (46), insbesondere eine Nut,
zur Aufnahme des Frontrahmens (24) aufweist.
4. Kältegerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsleiste (50) ein drittes Aufnahmeelement (47), insbesondere ein Klippelement,
zur Aufnahme eines Verstärkungsrahmens (10) aufweist.
5. Kältegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsrahmen (10) zur Verstärkung des Gehäuses (2) vorgesehen ist und dass
an dem Verstärkungsrahmen (10) die Tür (9) angelenkt ist.
6. Kältegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsrahmen (10) Profilstäbe (21) aufweist, die insbesondere Durchlassöffnungen
(54) für eine Kontaktierung der Isolationsleiste (50) mit Isolationsschaum (48) aufweisen.
7. Kältegerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Isolationsleiste (50) Stütz- und/oder Abstandsrippen (49) zur Verringerung
der Wärmeleitung zwischen den Seitenwänden (5, 6) und den anderen Wänden (3, 4, 41,
44) bzw. dem Verstärkungsrahmen (10) vorgesehen sind.
8. Kältegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wärmeleitungsstrecke (51) zwischen den Seitenwänden (5, 6) und den anderen Wänden
(3, 4, 41, 44) bzw. dem Verstärkungsrahmen (10) durch die Stütz- und/oder Abstandsrippen
(49) mindestens um 50 %, insbesondere um mindestens 100 %, vorzugsweise um mindestens
200 %, verlängert ist.
9. Kältegerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsleiste (50) Abdichtungslamellen (52) aufweist zum Abdichten des Gehäuses
(2) während dessen Verschäumung gegen ein Austreten von Isolationsschaum (48) nach
außen.
10. Kältegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsleiste (50) eine Auflagefläche (53) für die Rückwand (41) aufweist,
so dass die Isolationsleiste (50) teilweise von der Rückwand (41) umschlossen ist.
1. Refrigeration device (1), especially a refrigerator or freezer, comprising a housing
(2) which features a top (3), a base (4), lateral walls (5, 6) and a rear wall (41)
as outer walls (42) and has a door (9), an inner chamber (43) located in the housing
(2) which is surrounded by inner walls (44), and a front frame (24) for thermally
decoupling the inner walls (44) from the outer walls (42), wherein the lateral walls
(5, 6) are thermally insulated from the other walls (3, 4, 41, 44) by an insulating
strip (50), wherein the insulating strip (50) is additionally arranged between the
lateral walls (5, 6) and the front frame (24) and connects the lateral walls (5, 6)
to the front frame (24).
2. Refrigeration device according to claim 1, characterised in that the insulating strip (50) features a first mounting element (45), especially a groove,
for accepting the lateral walls (5, 6), the top (3) or the base (4).
3. Refrigeration device according to one of the previous claims, characterised in that the insulating strip (50) features a second mounting element (46), especially a groove,
for accepting the front frame (24).
4. Refrigeration device according to one of the previous claims, characterised in that the insulating strip (50) features a third mounting element (47), especially a clip
element, for accepting a reinforcement frame (10).
5. Refrigeration device according to claim 4, characterised in that the reinforcement frame (10) is provided for strengthening the housing (2) and that
the door (9) is hinged onto the reinforcement frame (10).
6. Refrigeration device according to claim 5, characterised in that the reinforcement frame (10) features profile bars (21) which especially feature
through openings (54) for contacting the insulating strip (50) with insulating foam
(48).
7. Refrigeration device according to one of the previous claims, characterised in that support or spacer ribs (49) for reducing the heat conductivity between the lateral
walls (5, 6) and the other walls (3, 4, 41, 44) or the reinforcement frame (10) are
provided on the insulating strip (50).
8. Refrigeration device according to claim 7, characterised in that a heat transfer path (51) between the lateral walls (5, 6) and the other walls (3,
4, 41, 44) or the reinforcement frame (10) is extended by at least 50 %, especially
by at least 100%, preferably by at least 200%, by the support or spacer ribs (49).
9. Refrigeration device according to one of the previous claims, characterised in that the insulating strip (50) features sealing fins (52) for sealing the housing (2)
while it is being filled with foam in order to prevent insulating foam (48) getting
out.
10. Refrigeration device according to claim 9, characterised in that the insulating strip (50) features a contact surface (53) for the rear wall (41)
so that the insulating strip (50) is partly surrounded by the rear wall (41).
1. Appareil frigorifique (1), en particulier réfrigérateur et/ou congélateur, comportant
un logement (2), lequel comprend une paroi de recouvrement (3), une paroi de fond
(4), des parois latérales (5, 6) et une paroi arrière (41) sous la forme de parois
extérieures (42) et une porte (9), un espace intérieur (43) se trouvant dans le logement
(2), qui est entouré de parois intérieures (44), et un cadre frontal (24) pour le
découplage thermique des parois intérieures (44) des parois extérieures (42), dans
lequel les parois latérales (5, 6) sont isolées thermiquement des autres parois (3,
4, 41, 44) par une barre d'isolation (50), dans lequel la barre d'isolation (50) est
en sus disposée entre les parois latérales (5, 6) et le cadre frontal (24) et relie
les parois latérales (5, 6) au cadre frontal (24).
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la barre d'isolation (50) comprend un premier élément de réception (45), en particulier
une rainure, pour la réception des parois latérales (5, 6), de la paroi de recouvrement
(3) ou de la paroi de fond (4).
3. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la barre d'isolation (50) comprend un deuxième élément de réception (46), en particulier
une rainure, pour la réception du cadre frontal (24).
4. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la barre d'isolation (50) comprend un troisième élément de réception (47), en particulier
un élément de clipsage, pour la réception d'un cadre de renforcement (10).
5. Appareil frigorifique selon la revendication 4, caractérisé en ce que le cadre de renforcement (10) est prévu pour le renforcement du logement (2) et en ce que la porte (9) est articulée sur le cadre de renforcement (10).
6. Appareil frigorifique selon la revendication 5, caractérisé en ce que le cadre de renforcement (10) comprend des tiges profilées (21) qui comprennent en
particulier des ouvertures de passage (54) pour une mise en contact de la barre d'isolation
(50) avec de la mousse d'isolation (48).
7. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des nervures d'appui et/ou d'écartement (49) sont prévues sur la barre d'isolation
(50) pour la réduction de la conduction thermique entre les parois latérales (5, 6)
et les autres parois (3, 4, 41, 44) ou le cadre de renforcement (10).
8. Appareil frigorifique selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une ligne de conduction thermique (51) entre les parois latérales (5, 6) et les autres
parois (3, 4, 41, 44) ou le cadre de renforcement (10) est allongée d'au moins 50
%, en particulier d'au moins 100 %, de préférence d'au moins 200 % par les nervures
d'appui et/ou d'écartement (49).
9. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la barre d'isolation (50) comprend des lames d'étanchéité (52) pour rendre étanche
le logement (2) pendant son moussage contre une fuite de mousse d'isolation (48) vers
l'extérieur.
10. Appareil frigorifique selon la revendication 9, caractérisé en ce que la barre d'isolation (50) comprend une surface de soutien (53) pour la paroi arrière
(41), de sorte que la barre d'isolation (50) soit en partie entourée de la paroi arrière
(41).