[0001] Die Erfindung betrifft einen Sportschuh mit einer Laufsohte, wobei die Laufsohle
einen wenigstens zweiteiligen horizontalen Aufbau aufweist, bestehend aus wenigstens
einem unteren Sohlenabschnitt und wenigstens einem oberen Sohlenabschnitt, wobei der
untere Abschnitt reversibel von dem oberen Abschnitt in einem Trennungsbereich zwischen
dem oberen und dem unteren Sohlenabschnitt lösbar ist, wobei eine dem Trennungsbereich
zugewandte Seite des oberen Sohlenabschnitts der Laufsohle mit einer Lauffläche versehen
ist und eine dem Trennungsbereich zwischen dem oberen und dem unteren Sohlenabschnitt
abgewandte Seite des unteren Sohlenabschnitts der Laufsohle mit einer Lauffläche versehen
ist.
[0002] Derartige Sportschuhe sind in unterschiedlichsten Ausführungen bekannt. Beispielsweise
offenbart
WO-A-96/34542 einen Golf- oder Sportschuh, der mit einer Sohlenabdeckung oder einem Überschuh versehen
werden kann, um Beschädigungen an Bodenbelägen zu vermeiden und gleichzeitig Abnutzungen
der Spikes des Golfschuhs zu vermeiden. Der Überschuh weist einen vorderen Kappenabschnitt
und ein elastisches Halteband oder einen Halteattschnitt auf. Die Schuhspitze wird
in den Kappenabschnitt eingesetzt und das Halteband oder der Halteabschnitt um einen
hinteren Schuhabschnitt im Hackenbereich gespannt, so dass der Überschuh arretiert
ist. Auf der Innenseite der Sohle des Überschuhs sind Vertiefungen zur Aufnahme der
Spikes vorgesehen. Alternativ besteht die Sohle aus einem verformbaren Schaummaterial,
in das die Spikes aufgenommen werden. Bei diesen Überschuhen ist das Anbringen des
Überschuhs beispielsweise auf einem Golfschuh kompliziert und das Ergebnis ist ein
Golfschuh im einem Überschuh, was nicht besonders gutaussehend ist. Ähnliche Abdeckungen
sind auch in
US-A-3 858 336 und
US-A-4 693 019 o9ffenbart.
[0003] In einer weiteren Ausführungsform der
WO-A-96/34542 ist eine Abdeckung vorgesehen, die auf die Sohle des Golfschuhs aufgebracht wird.
Das Aufbringen erfolgt, in dem seitlich in der Sohle des Golfschuhs Vertiefungen vorgesehen
sind, in die seitlich an der Abdeckung angeordnete Vorsprünge haltend eingreifen.
Die seitlichen Vorsprünge halten nicht gut, sind ggf. schwierig anzubringen und sehen
ebenfalls nicht besonders gut aus.
[0004] DE-A-30 44 032 offenbart einen Trittschutz für mit Spikes versehene Schuhe. Der Trittschutz wird
mit metallischen Klemmbügeln am Golfschuh arretiert. Dieses bedingt einen erhöhten
Herstellungsaufwand, da an den Trittschutz zusätzlich noch die Klemmbügel angebracht
werden müssen. Ähnliche Ansätze sind auch aus
US-A-4 258 482 bekannt. Auch in
DE-U-29722301 ist eine Abdecksohle offenbart, die mit Haltebändern am Schuhbefestigt wird.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sportschuh zu schaffen, der sowohl
für den Einsatz im Gelände oder auf dem Golfplatz wie auch im Inneneinsatz geeignet
ist, wobei der Verwendungswechsel einfach herbeigeführt werden kann.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, wenigstens ein Befestigungsmittel bestehend aus
wenigstens zwei korrespondierenden Befestigungselementen zum Verbinden der Sohlenabschnitte
vorhanden ist, dass die korrespondierenden Befestigungselemente jeweils auf der dem
Trennungsbereich zugewandten Fläche des jeweiligen Sohlenabschnitts angeordnet ist,
und dass der Sportschuh so ausgeführt ist, dass er sowohl mit gelöstem als auch mit
befestigtem unteren Sohlenabschnitt als Sportschuh verwendbar ist.
[0007] Vorteilhaft dabei ist, dass zwei unterschiedliche Einsatzarten für den Schuh gegeben
sind. Zwischen den Einsatzarten kann schnell, einfach und unkompliziert gewechselt
werden. Des Weiteren lassen sich zwei vallwertige Schuhe schaffen, die gut aussehen
und ohne Beschränkungen eingesetzt werden können. Das Anordnen der Befestigungsmittel
auf den dem Trennungsabschnitt zugewandten Seiten der Sohlenabschnitte ermöglicht
eine sichere Befestigung bei gleichzeitig optimiertem Aussehen des Schuhs.
[0008] Eine vorteilhafte Lehre der Erfindung sieht vor, dass die Laufflächen unterschiedliche
Profile, bevorzugt für unterschiedliche Anwendungsbereiche aufweisen, wobei die Lauffläche
des oberen Sohlenabschnitts bevorzugt mit Spikes, besonders bevorzugt mit Metallspikes,
oder einem Golfschuh- und/oder einem Profil für den Außeneinsatz versehen ist und/oder
die Lauffläche des unteren Sohlenabschnitts bevorzugt ein Profil zur Anwendung im
Innenbereich aufweist. Hierbei ist vorteilhaft, dass beispielsweise Stahlspikes auf
dem Golfplatz eingesetzt werden können, die sich nicht so schnell ablaufen und einen
besseren Stand erlauben, gleichzeitig aber ohne Schuhwechsel das Clubhaus betreten
werden kann, ohne dass Beschädigungen des Bodens im Clubhaus zu befürchten sind.
[0009] Weiterhin ist vorteilhaft, dass der untere Sohlenabschnitt Vertiefungen zur Aufnahme
des Profils der Lauffläche des oberen Sohlenabschnitts aufweist, wobei bevorzugt die
Dicke des unteren Sohlenabschnitts gleichgroß oder größer als die Profilstärke ist,
und besonders bevorzugt die Dicke größer als die Vorsprunglänge der Spikes ist. Alternativ
sind statt der Vertiefungen oder in Verbindung mit den Vertiefungen verformbarer Abschnitt,
bevorzugt aus einem elastisch verformbaren Material vorgesehen. Auf beide Weisen lassen
sich einfache und passgenaue untere Sohlenabschnitte bereitstellen, die die Lauffläche
des oberen Sohlenabschnitts genau aufnehmen.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Lehre der Erfindung sieht vor, dass der untere Sohlenabschnitt
versatzfrei und/oder überstandslos unter dem oberen Sohlenabschnitt angeordnet ist.
Auf diese Weise lässt sich ein Gesamtbild des Schuhs schaffen, das für beide Verwendungsarten
ästhetisch ist. Weiterhin sind keine Stolperfallen durch Überstände bzw. die Gefahr
eines ungewollten Ablösens des unteren Sohlenabschnitts gegeben.
[0011] Weiterhin ist vorteilhaft, dass der untere Sohlenabschnitt transparent, bevorzugt
aus transparentem Kunststoff, besonders bevorzugt aus einem thermoplastischen Kunststoff
ausgeführt ist. Hierdurch lässt sich bewerkstelligen, dass die zweite Verwendungsmöglichkeit
des Schuhs trotz angebrachten unteren Sohlenabschnitts erkennbar ist. Weiterhin können
einfach ästhetische Effekte erreicht werden.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Lehre der Erfindung sieht vor, dass der untere Sohlenabschnitt
mit einer kraftschlüssigen und/oder einer formschlüssigen Verbindung mit dem oberen
Sohlenabschnitt verbunden ist, wobei die Verbindung über das Befestigungsmittel erfolgt.
Über diese Befestigungsart ist zum Einen eine sichere Verbindung möglich, zum Anderen
aber auf ein wiederholtes Lösen und Anbringen gewährleistet.
[0013] Weiterhin ist vorteilhaft, dass es sich bei einem Befestigungselement des Befestigungsmittels
um einen auf einem Steg angeordneten Rastkegel handelt, der in eine Bohrung und/oder
Vertiefung als korrespondierendes Befestigungselement auf dem gegenüberliegenden Sohlenabschnitt
eingreift, wobei die Bohrung und/oder Vertiefung bevorzugt öffnungsseitig wenigstens
einen Haltesteg aufweist. Diese Befestigungsmittel halten sicher und einfach in der
Herstellung.
[0014] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass der Rastkegel und bevorzugt auch
der Steg des Befestigungselements wenigstens einmal vertikal geteilt sind und eine
von der Teilungsebene weg gerichtete Federkraft ausüben. Dadurch wird auf einfache
Weise die Sicherheit der Befestigung erhöht.
[0015] Vorteilhaft ist weiterhin, dass das Profil des oberen Sohlenabschnitts und/oder die
Spikes eine Anbringhilfe für den unteren Sohlenabschnitt sind. Hierdurch ist das Anbringen
des unteren Sohlenabschnitts vereinfacht.
[0016] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels anhand einer Zeichnung
näher erläutert, wobei:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Sportschuhs mit getrenntem unteren Sohlenabschnitt
zeigt,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die dem Trennungsbereich zugewandeten Oberflächen des unteren
und des oberen Sohlenabschnitts zeigt,
- Fig. 3a bis 3c
- eine schematische Darstellung des Lösens des unteren Sohlenabschnitts zeigen,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht eines Befestigungsmittels zeigt,
- Fig, 5
- eine weitere Seitenansicht eines Befestigungsmittels zeigt,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf das Befestigungsmittel als Befestigungselement von Fig. 4 zeigt,
und
- Fig.7
- eine Draufsicht auf ein Aufnahmemittel als Befestigungselement für das Befestigungsmittel
von Fig. 4 zeigt.
[0017] Fig. 1 zeigt einen Sportschuh 10, hier einen Golfschuh, mit einem Schaft 11 und einer
Sohle 20. Die Sohle weist einen oberen Sohlenabschnitt 21 und einen unteren Sohlenabschnitt
23 auf. Die Unterseite des oberen Sohlenabschnitts 21 ist mit einer Laufsohle 26 mit
einem Profil versehen. Des Weiteren sind Spikes 22 an der Unterseite des oberen Sohlenabschnitts
21 angeordnet.
[0018] In einem Trennungsbereich 25 ist ein unterer Sohlenabschnitt 23, hier getrennt vom
oberen Sohlenabschnitt 21 dargestellt, reversibel lösbar und wieder anbringbar in
Richtung des Doppelpfeils angeordnet. Auf der Unterseite des unteren Sohlenabschnitts
23 ist eine Laufsohle 27 angeordnet, die mit einem Profil versehen ist. An der Oberseite
39 des unteren Sohlenabschnitts 23 sind Befestigungsmittel 24 bestehen aus einem Befestigungselement
40 und einem korrespondierenden Befestigungselement 28 angeordnet, wobei es sich hier
um einen Bestandteil des Befestigungsmittels 24 in Form eines Befestigungselements
40 handelt, das in Fig. 4 bis 6 näher dargestellt ist. Das verbundene Befestigungsmittel
24 ist in Fig. 3a dargestellt. In Fig. 3b und Fig.3c sind die gelösten Befestigungselemente
28, 40 des Befestigungsmittels 24 dargestellt, In Fig. 1 ist der untere Sohlenabschnitt
einteilig dargestellt. Alternativ kann der untere Sohlenabschnitt 23 auch aus wenigstens
zwei Teilen gebildet sein, die die Lauffläche 26 des vorderen Sohlenbereichs und separat
die Lauffläche des Hackenbereichs des oberen Sohlenabschnitts 21 bedecken. Der Spann
kann in dieser Ausführungsform unbedeckt bleiben, da sich hier kein Profil bzw. keine
Spikes 22 befinden und somit keine Beschädigungsgefahr von Bodenbelägen gegeben ist.
[0019] Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Unterseite des oberen Sohlenabschnitts 21 und
daneben angeordnet die Oberseite 39 des unteren Sohlenabschnitts 23. Auf der Unterseite
des oberen Sohlenabschnitts 21 sind Spikes 22, Befestigungselemente 28, die eine korrespondierende
Vertiefung zu den Befestigungselementen 40 sind und zusammen mit diesem die Befestigungsmittel
24 bilden, und die Laufsohle 27 angeordnet, Auf der Oberseite 39 des unteren Sohlenabschnitts
23 sind Aufnahmeabschnitte 29 in Form von Vertiefungen zur Aufnahme der Spikes 22
im an dem oberen Sohlenabschnitt 21 befestigten Zustand und die Befestigungselemente
40 angeordnet. Der Trennungsbereich 25 ist angedeutet. Wird der untere Sohlenabschnitt
23 auf dem oberen Sohlenabschnitt 21 angeordnet so wird der untere Sohlenabschnitt
entlang des in Fig.2 dargestellten Schema pfeils geführt und appliziert.
[0020] Fig. 3a bis 3c zeigen eine Möglichkeit des Lösens des unteren Sohlenabschnitts 23
vom oberen Sohlenabschnitt 21. Dabei werden die Befestigungselemente 40 aus den Befestigungselement
28 herausgelöst und der untere Sohtenabschnitt 23 kann anschließend von dem oberen
Sohlenabschnitt 21 entfernt werden. Mit X ist die in Fig. 6 dargestellte Draufsicht
auf das Befestigungselement 40, und mit Y ist die in Fig. 7 dargestellte Draufsicht
auf das korrespondierende Befestigungselement 28 bezeichnet.
[0021] Fig. 4 und Fig. 5 zeigen das Befestigungselement 40 in Seltenansicht. Fig. 6 zeigt
das Befestigungselement 40 in Draufsicht, Das Befestigungselement 40 besteht aus einem
Rastkegel 30 und einem Steg 31, der unterhalb des Rastkegels 30 angeordnet ist und
die Verbindung mit dem entsprechenden Sohlenabschnitt 21, 23 herstellt. Steg 31 und
Rastkegel 30 sind hier bevorzugt einstückig ausgeführt. Das Befestigungselement 40
ist in einen linken Teil 32 und einen rechten Teil 33 entlang einer vertikalen Trennungsebene
als Trennbereich 34 getrennt. An einer Unterseite des Rastkegels 30 ist ein Haltebereich
35 angeordnet.
[0022] In Fig. 3a bis 3c ist das Befestigungselement 28 in Seitenansicht und in Fig. 7 in
Draufsicht dargestellt. Das Befestigungselement 28 besteht aus einer Vertiefung 41
die entlang einem äußeren Rand 37 gebildet ist. Im Niveau der Sohlenfläche ist in
die Vertiefung 41 hineinragend ein umlaufender Haltesteg 38 angeordnet. Mittig befindet
sich umschlossen von dem Haltesteg 38 eine Öffnung 36, durch die der Rastkegel 30
in die Vertiefung 41 eingeführt wird. Die Vertiefung ist in einer korrespondierenden
Form zum Rastkegel 30 ausgeführt. Die Materialstärke des Haltestegs 38 entspricht
der Länge des Stegs 31 des Befestigungselements 40. Der Haltebereich 35 des Rastkegels
30 hintergreift den Haltesteg 38. Auf diese Weise wird eine Formschlüssige Verbindung
erreicht. Die Haltekraft der Verbindung wird dadurch erhöht, dass zwischen dem rechten
Teil 33 und dem linken Teil 32 eine nach außen wirkende Federkraft anliegt, die die
Teile 32, 33 im Trennbereich 35 auseinander drückt. Im eingesetzten Zustand drücken
die Teile 32, 33 gegen die Wandung der Vertiefung 41 und bewirken damit eine kraftschlüssige
Verbindung.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 10
- Golfschuh
- 11
- Schuhschaft
- 20
- Sohle
- 21
- Ober Sohlenabschnitt
- 22
- Spike
- 23
- Unterer Sohenabschnitt
- 24
- Befestigungsmittel
- 25
- Trennungsbereich
- 26
- Lauffläche/Profil Außeneinsatz
- 27
- Lauffläche/Profil Inneneinsatz
- 28
- Befestigungselement
- 29
- Vertiefung, zur Aufnahme der Spikes 22
- 30
- Rastkegel
- 31
- Steg
- 32
- Linker Teil
- 33
- Rechter Teil
- 34
- Trennbereich
- 35
- Haltebereich
- 36
- Öffnung
- 37
- Äußerer Rand
- 38
- Haltesteg
- 39
- Oberseite des unteren Sohlenabschnitts 23
- 40
- Befestigungselement
- 41
- Vertiefung
1. Sportschuh mit einer Laufsohle (20), wobei die Laufsohle (20) einen wenigstens zweiteiligen
horizontalen Aufbau aufweist, bestehend aus wenigstens einem unteren Sohlenabschnitt
(23) und wenigstens einem oberen Sohlenabschnitt (21), wobei der untere Abschnitt
(23) reversibel von dem oberen Abschnitt (21) in einem Trennungsbereich (25) zwischen
dem oberen und dem unteren Sohlenabschnitt (21, 23) lösbar ist, wobei eine dem Trennungsbereich
(25) zugewandte Seite des oberen Sahlenabsthnitts (21) der Laufsohle (26) mit einer
Lauffläche (26) versehen ist und eine dem Trennungsbereich (25) zwischen dem oberen
und dem unteren Sohlenabschnitt (21, 23) abgewandte Seite des unteren Sohlenabschnitts
(23) der Laufsohle (20) mit einer Lauffläche (27) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Befestigungsmittel (24) bestehend aus wenigstens zwei korrespondierenden
Befestigungselementen (28, 40) zum Verbinden der Sohlenabschnitte (21, 23) vorhanden
ist, dass die korrespondierenden Befestigungselemente (28, 40) jeweils auf der dem
Trennungsbereich (25) zugewandten Fläche des jeweiligen Sohlenabschnitts (21, 23)
angeordnet ist, und dass der Sportschuh (10) so ausgeführt ist, dass er sowohl mit
gelöstem als auch mit befestigtem unteren Sohlenabschnitt (23) als Sportschuh (10)
verwendbar ist.
2. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufflächen (26, 27) unterschiedliche Profile, bevorzugt für unterschiedliche
Anwendungsbereiche aufweisen, wobei die Lauffläche (26) des oberen Sohlenabschnitts
(21) bevorzugt mit Spikes (22), besonders bevorzugt mit Metallspikes, oder einem Golfschuh-
und/oder einem Profil für den Außeneinsatz versehen ist und/oder die Lauffläche (27)
des unteren Sohlenabschnitts (23) bevorzugt ein Profil zur Anwendung im Innenbereich
aufweist.
3. Sportschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Sohlenabschnitt (23) Aufnahmeabschnitte (29), bevorzugt Vertiefungen,
zur Aufnahme des Profils der Lauffläche (26) des oberen Sohlenabschnitts (21) aufweist,
wobei bevorzugt die Dicke des unteren Sohlenabschnitts (23) gleichgroß oder größer
als die Profilstärke ist, und besonders bevorzugt die Dicke größer als die Vorsprunglänge
der Spikes (22) ist.
4. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Sohlenabschnitt (23) versatzfrei und/oder überstandslos unter dem oberen
Sohlenabschnitt (21) angeordnet ist.
5. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Sohlenabschnitt (23) transparent, bevorzugt aus transparentem Kunststoff,
besonders bevorzugt aus einem thermoplastischen Kunststoff ausgeführt ist.
6. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Sohlenabschnitt (23) mit einer kraftschlüssigen und/oder einer formschlüssigen
Verbindung mit dem oberen Sohlenabschnitt (21) verbunden ist, wobei die Verbindung
über das Befestigungsmittel (24) erfolgt.
7. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei einem Befestigungselement (40) des Befestigungsmittels (24) um einen
auf einem Steg (31) angeordneten Rastkegel (30) handelt, der in eine Bohrung und/oder
Vertiefung (41) als korrespondierendes Befestigungselement (28) auf dem gegenüberliegenden
Sohlenabschnitt eingreift, wobei die Bohrung und/oder Vertiefung (41) bevorzugt öffnungsseitig
wenigstens einen Haltesteg (38) aufweist.
8. Sportschuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastkegel (30) und bevorzugt auch der Steg (31) des Befestigungselements (40)
wenigstens einmal vertikal in einer Teilungsebene (34) geteilt sind und eine von der
Tellungsebene (34) weg gerichtete Federkraft ausüben.
9. Sportschuh nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (26) und/oder die Spikes (22) des oberen Sohlenabschnitts (21) eine Anbringhilfe
für den unteren Sohlenabschnitt (23) sind,