| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 958 533 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
| (43) |
Veröffentlichungstag: |
|
20.08.2008 Patentblatt 2008/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.02.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
|
Benannte Erstreckungsstaaten: |
|
AL BA HR MK RS |
| (71) |
Anmelder: SINDEL, Klaus |
|
91572 Bechhofen a.d.Heide (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- SINDEL, Klaus
91572 Bechhofen a.d.Heide (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Lösch, Christoph Ludwig Klaus |
|
Äuss. Bayreuther Strasse 230 90411 Nürnberg 90411 Nürnberg (DE) |
|
| |
|
| (54) |
Vorrichtung mit Klickverschluß zur Aufbringung von kosmetischem Material |
(57) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufbringung von kosmetischem Material
(13), mit einem Griffelement (1) zur Handhabung durch den Benutzer, mit einem am Griffelement
(1) angebrachten Halter (2) und einem Auftragselement (3), wobei der Halter (2) und
das Auftragselement (3) in einem Gehäuse (11) aufnehmbar sind, welches mit dem Griffelement
(1) lösbar verbindbar ist. Das Gehäuse (11) enthält das kosmetische Material (13)
in fester Form, wobei das Griffelement (1) derart mit dem Gehäuse (11) lösbar verbunden
ist, daß durch seitliche Kraftbeaufschlagung des Griffelements (1) eine Kippung des
Griffelements (1) gegenüber dem Gehäuse (11) zur Lösung der Verbindung zwischen Griffelement
(1) und Gehäuse (11) herstellbar ist.
|

|
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit Klickverschluß zur Aufbringung von kosmetischem
Material.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Aufbringung von kosmetischem
Material anzubieten, die besonders komfortabel geöffnet werden kann.
[0003] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Vorrichtung werden in den Unteransprüchen
2 - 9 realisiert.
[0004] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Aufbringung von kosmetischem Material besitzt
ein Griffelement sowie weitere Merkmale.
[0005] Generell kann die Vorrichtung zur Aufbringung von kosmetischem Material gemäß der
Vorrichtung nach der
EP 1 702 532 A1 aufgebaut sein, welche hinsichtlich ihres Offenbarungsgehalts komplett in die vorliegenden
Anmeldeunterlagen einbezogen wird.
[0006] Zur Verbesserung insbesondere zur komfortablen Öffnung der Vorrichtung zur Aufbringung
von kosmetischem Material sowie zur Realisierung weiterer Vorteile wird auf die Ausführungsbeispiele
in den Zeichnungsfiguren verweisen. Es zeigen:
- Fig. 1
- die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Aufbringung von kosmetischem Material im geöffneten
Zustand sowie
- Fig. 2
- die Vorrichtung nach Fig. 1 im geschlossenen Zustand.
[0007] Die Vorrichtung nach Fig. 1 besitzt ein Griffelement 1, welches mit einem Gehäuse
11 lösbar verbindbar ist. Am Griffelement 1 ist über einen Halter 2 und insbesondere
ein Einsatzteil 20 ein Auftragselement 5 angebracht, auf welches kosmetisches Material
13 aus dem Gehäuse 11 aufgetragen werden kann. Das kosmetische Material 13 ist dabei
insbesondere in fester Form vorhanden und kann in gegossener Form im Gehäuse 11 angebracht
werden.
[0008] Vorteilhafterweise besitzt die Vorrichtung ein Einsatzteil 20, welches als Halter
2 dient. Dieses Einsatzteil 20 kann zum einen das Auftragselement 5 in einem unteren
Bereich 24 haltern und mit seinem oberen Bereich mit dem Griffelement 1 verbunden
sein.
[0009] Vorteilhafterweise besitzt das Einsatzteil 20 einen Bereich 21, der über das Griffelement
1 hinausragt und insbesondere zur Verbindung mit dem Gehäuse 11 dient. Dabei kann
das Einsatzteil 20 als elastisches Teil ausgebildet sein und im Vergleich zum mit
geringerer Elastizität ausgebildetem Griffelement 1 und ausgebildetem Gehäuse 11 insbesondere
über eine Erhöhung 22, die umlaufend ausgebildet sein kann, in eine korrespondierende
Nut 23 des Gehäuses 11 eingreifen.
[0010] Hierdurch kann die erfindungsgemäße Vorrichtung im Bereich des Gehäuses 11 mit einer
Hand vom Benutzer gehalten werden und kann z.B. durch Betätigung durch Druck des Daumens
auf das Griffelement 1 z.B. im Bereich 30 eine Kippung des Griffelements 1 in Richtung
31 erzeugt werden, wodurch die formschlüssige Verbindung zwischen Griffelement 1 und
Gehäuse 11 (vgl. Fig. 2) gelöst werden. Hierdurch kann die erfindungsgemäße Vorrichtung
geöffnet verglichen z.B. mit einem Schraubverschluß besonders komfortabel geöffnet
werden.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Breite 26, also der "Bohrungsdurchmesser"
im kosmetischem Material 13 derart ausreichend bemessen, daß die bei der Kippbewegung
des Griffelements 1 in Richtung 31 auftretende entgegengesetzte Bewegung des Auftragselements
5 in Richtung 27 ermöglicht wird und ausreichend Platz zur Verfügung steht, um eine
Bewegung des Auftragselements 5 in Richtung 27 herbeiführen zu können, ohne kosmetisches
Material 13 abzutragen.
[0012] Vorteilhafterweise ist ferner ein Ringelement 28 vorgesehen, welches zum einen zur
Fixierung des kosmetischen Materials 13 und zum anderen als Abstreifelement (ergänzend
oder alternativ) für das Auftragselement 5 bei Entnahme aus dem Gehäuse 11 dienen
kann.
[0013] Ferner kann das Ringelement 28 als definierter Abschluß dienen und eine unbeabsichtigte
Entfernung des kosmetischen Materials 13 aus dem Gehäuse 11 verhindern.
[0014] Nach einer weiteren Ausführungsform kann an der Außenseite des Gehäuses 11 eine Deckschicht
29 angebracht sein, die bei einem transparenten Gehäuse 11 selbst nur teilweise transparent
ausgeführt ist, so daß Bereiche der Deckschicht 29 vorhanden sind, hinter denen das
Ringelement 28 und/oder das kosmetische Material 13 einsehbar sind.
[0015] Hierdurch kann insbesondere bei nicht-transparentem Gehäuse 11 festgestellt werden,
in welchem Umfang noch kosmetisches Material 13 im Gehäuse 11 vorhanden ist.
[0016] Über die Deckschicht 11 kann dann nach Art eines "Fensters" sozusagen festgestellt
werden, ob noch ausreichend kosmetisches Material 13 vorhanden ist.
[0017] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform besitzt die erfindungsgemäße Vorrichtung
einen insbesondere halbkreisförmig ("kugelig") ausgebildeten Endbereich 32, der es
insbesondere bei transparenter Ausbildung des Gehäuses 11 bei der Präsentation der
Vorrichtung ermöglicht, daß das im Gehäuse 11 aufgenommene kosmetische Material 13
in seiner Farbe über einen erheblichen Blickwinkel (praktisch 180°) einsehbar ist.
[0018] Damit besteht eine erhöhte Erkennbarkeit und damit eine gewisse Werbewirkung für
die erfindungsgemäße Vorrichtung.
[0019] In Fig. 2 ist die Vorrichtung nach Fig. 1 im geschlossenen Zustand abgebildet, wobei
identische Teile auch mit identischen Bezugszeichen versehen sind.
1. Vorrichtung zur Aufbringung von kosmetischem Material (13), mit einem Griffelement
(1) zur Handhabung durch den Benutzer, mit einem am Griffelement (1) angebrachten
Halter (2) und einem Auftragselement (5), wobei der Halter (2) und das Auftragselement
(5) in einem Gehäuse (11) aufnehmbar sind, welches mit dem Griffelement (1) lösbar
verbindbar ist und wobei das Gehäuse (11) das kosmetische Material (13) in fester
Form enthält, und wobei das Griffelement (1) derart mit dem Gehäuse (11) lösbar verbunden
ist, daß durch seitliche Kraftbeaufschlagung des Griffelements (1) eine Kippung des
Griffelements (1) gegenüber dem Gehäuse (11) zur Lösung der Verbindung zwischen Griffelement
(1) und Gehäuse (11) herstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Griffelement (1) zur formschlüssigen Verbindung
mit dem Gehäuse (11) ein Einsatzteil (20) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Einsatzteil (20) einen Bereich (21) aufweist,
der über das Griffelement (1) hinausragt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Bereich (21) eine Erhöhung (22) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Erhöhung (22) bei Herstellung der Verbindung
zwischen Griffelement (1) und Gehäuse (11) in eine korrespondierende Nut (23) des
Gehäuses (11) eingreift.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 - 5, wobei das Einsatzelement (20) einen unteren
Bereich (24) zur Halterung des Auftragselements (5) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Ausnehmung (25) im
kosmetischen Material zur Einbringung des Auftragselements (5) eine Breite (26) aufweist,
die beim Öffnen der Vorrichtung durch Kippung des Griffelements (1) gegenüber dem
Gehäuse (11) eine dadurch verursachte seitliche Bewegung des Auftragselements (5) in Richtung (27) ermöglicht
zu ermöglichen.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Ringelement (28) zur
Fixierung des kosmetischen Materials und/oder zum Abstreifen von kosmetischem Material
vom Auftragselement (5) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an der Außenseite des Gehäuses
(11) eine Deckschicht (29) angebracht ist, die insbesondere teilweise transparent
ist, wodurch in den transparenten Bereich das kosmetische Material und/oder das Ringelement
sichtbar werden.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente