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EP 1 958 533 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.2010 Patentblatt 2010/29 |
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Anmeldetag: 15.02.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung mit Klickverschluß zur Aufbringung von kosmetischem Material
Device with a click lock for applying cosmetic material
Dispositif doté d'une fermeture par clic destiné à l'application de matériau cosmétique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.08.2008 Patentblatt 2008/34 |
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Patentinhaber: SINDEL, Klaus |
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91572 Bechhofen a.d.Heide (DE) |
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Erfinder: |
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- SINDEL, Klaus
91572 Bechhofen a.d.Heide (DE)
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Vertreter: Lösch, Christoph Ludwig Klaus |
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Äussere Bayreuther Straße 230 90411 Nürnberg 90411 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 702 532 EP-A1- 1 361 166 GB-A- 2 210 851
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EP-A1- 0 861 617 WO-A-2004/073662 US-B1- 6 200 051
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit Klickverschluß zur Aufbringung von kosmetischem
Material.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Aufbringung von kosmetischem
Material anzubieten, die besonders komfortabel geöffnet werden kann.
[0003] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Vorrichtung werden in den Unteransprüchen
2 - 5 realisiert.
[0004] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Aufbringung von kosmetischem Material besitzt
ein Griffelement sowie weitere Merkmale.
[0005] Generell kann die Vorrichtung zur Aufbringung von kosmetischem Material gemäß der
Vorrichtung nach der
EP 1 702 532 A1 aufgebaut sein. Eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruchs
1 ist aus der
US-A-6200051 und der
EP-A-0861617 bekannt.
[0006] Zur Verbesserung insbesondere zur komfortablen Öffnung der Vorrichtung zur Aufbringung
von kosmetischem Material sowie zur Realisierung weiterer Vorteile wird auf die Ausführungsbeispiele
in den Zeichnungsfiguren verweisen. Es zeigen:
- Fig. 1
- die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Aufbringung von kosmetischem Material im geöffneten
Zustand sowie
- Fig. 2
- die Vorrichtung nach Fig. 1 im geschlossenen Zustand.
[0007] Die Vorrichtung nach Fig. 1 besitzt ein Griffelement 1, welches mit einem Gehäuse
11 lösbar verbindbar ist. Am Griffelement 1 ist über einen Halter 2 und insbesondere
ein Einsatzteil 20 ein Auftragselement 5 angebracht, auf welches kosmetisches Material
13 aus dem Gehäuse 11 aufgetragen werden kann. Das kosmetische Material 13 ist dabei
insbesondere in fester Form vorhanden und kann in gegossener Form im Gehäuse 11 angebracht
werden.
[0008] Die Vorrichtung besitzt ein Einsatzteil 20, welches als Halter 2 dient. Dieses Einsatzteil
20 kann zum einen das Auftragselement 5 in einem unteren Bereich 24 haltern und mit
seinem oberen Bereich mit dem Griffelement 1 verbunden sein.
[0009] Das Einsatzteil 20 besitzt einen Bereich 21, der über das Griffelement 1 hinausragt
und zur Verbindung mit dem Gehäuse 11 dient. Dabei kann das Einsatzteil 20 als elastisches
Teil ausgebildet sein und im Vergleich zum mit geringerer Elastizität ausgebildetem
Griffelement 1 und ausgebildetem Gehäuse 11 über eine Erhöhung 22, die umlaufend ausgebildet
sein kann, in eine korrespondierende Nut 23 des Gehäuses 11 eingreifen.
[0010] Hierdurch kann die erfindungsgemäße Vorrichtung im Bereich des Gehäuses 11 mit einer
Hand vom Benutzer gehalten werden und kann z.B. durch Betätigung durch Druck des Daumens
auf das Griffelement 1 z.B. im Bereich 30 eine Kippung des Griffelements 1 in Richtung
31 erzeugt werden, wodurch die formschlüssige Verbindung zwischen Griffelement 1 und
Gehäuse 11 (vgl. Fig. 2) gelöst werden. Hierdurch kann die erfindungsgemäße Vorrichtung
geöffnet verglichen z.B. mit einem Schraubverschluß besonders komfortabel geöffnet
werden.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Breite 26, also der "Bohrungsdurchmesser"
im kosmetischem Material 13 derart ausreichend bemessen, daß die bei der Kippbewegung
des Griffelements 1 in Richtung 31 auftretende entgegengesetzte Bewegung des Auftragselements
5 in Richtung 27 ermöglicht wird und ausreichend Platz zur Verfügung steht, um eine
Bewegung des Auftragselements 5 in Richtung 27 herbeiführen zu können, ohne kosmetisches
Material 13 abzutragen.
[0012] Vorteilhafterweise ist ferner ein Ringelement 28 vorgesehen, welches zum einen zur
Fixierung des kosmetischen Materials 13 und zum anderen als Abstreifelement (ergänzend
oder alternativ) für das Auftragselement 5 bei Entnahme aus dem Gehäuse 11 dienen
kann.
[0013] Ferner kann das Ringelement 28 als definierter Abschluß dienen und eine unbeabsichtigte
Entfernung des kosmetischen Materials 13 aus dem Gehäuse 11 verhindern.
[0014] Nach einer weiteren Ausführungsform kann an der Außenseite des Gehäuses 11 eine Deckschicht
29 angebracht sein, die bei einem transparenten Gehäuse 11 selbst nur teilweise transparent
ausgeführt ist, so daß Bereiche der Deckschicht 29 vorhanden sind, hinter denen das
Ringelement 28 und/oder das kosmetische Material 13 einsehbar sind.
[0015] Hierdurch kann insbesondere bei nicht-transparentem Gehäuse 11 festgestellt werden,
in welchem Umfang noch kosmetisches Material 13 im Gehäuse 11 vorhanden ist.
[0016] Über die Deckschicht 11 kann dann nach Art eines "Fensters" sozusagen festgestellt
werden, ob noch ausreichend kosmetisches Material 13 vorhanden ist.
[0017] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform besitzt die erfindungsgemäße Vorrichtung
einen insbesondere halbkreisförmig ("kugelig") ausgebildeten Endbereich 32, der es
insbesondere bei transparenter Ausbildung des Gehäuses 11 bei der Präsentation der
Vorrichtung ermöglicht, daß das im Gehäuse 11 aufgenommene kosmetische Material 13
in seiner Farbe über einen erheblichen Blickwinkel (praktisch 180°) einsehbar ist.
[0018] Damit besteht eine erhöhte Erkennbarkeit und damit eine gewisse Werbewirkung für
die erfindungsgemäße Vorrichtung.
[0019] In Fig. 2 ist die Vorrichtung nach Fig. 1 im geschlossenen Zustand abgebildet, wobei
identische Teile auch mit identischen Bezugszeichen versehen sind.
1. Vorrichtung zur Aufbringung von kosmetischem Material (13), mit einem Griffelement
(1) zur Handhabung durch den Benutzer, mit einem am Griffelement (1) angebrachten
Halter (2) und einem Auftragselement (5), wobei der Halter (2) und das Auftragselement
(5) in einem Gehäuse (11) aufnehmbar sind, welches mit dem Griffelement (1) lösbar
verbindbar ist und wobei das Gehäuse (11) das kosmetische Material (13) in fester
Form enthält, und wobei das Griffelement (1) derart mit dem Gehäuse (11) lösbar verbunden
ist, daß durch seitliche Kraftbeaufschlagung des Griffelements (1) eine Kippung des
Griffelements (1) gegenüber dem Gehäuse (11) zur Lösung der Verbindung zwischen Griffelement
(1) und Gehäuse (11) herstellbar ist, dadurch gekennzeichnet dass
das Griffelement (1) zur formschlüssigen Verbindung mit dem Gehäuse (11) ein Einsatzteil
(20) aufweist,
wobei das Einsatzteil (20) einen Bereich (21) aufweist, der über das Griffelement
(1) hinausragt,
wobei der Bereich (21) eine Erhöhung (22) aufweist und
wobei die Erhöhung (22) bei Herstellung der Verbindung zwischen Griffelement (1) und
Gehäuse (11) in eine korrespondierende Nut (23) des Gehäuses (11) eingreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Einsatzelement (20) einen unteren Bereich (24)
zur Halterung des Auftragselements (5) aufweist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Ausnehmung (25) im
kosmetischen Material zur Einbringung des Auftragselements (5) eine Breite (26) aufweist,
die beim Öffnen der Vorrichtung durch Kippung des Griffelements (1) gegenüber dem
Gehäuse (11) eine dadurch verursachte seitliche Bewegung des Auftragselements (5) in Richtung (27) ermöglicht
zu ermöglichen.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Ringelement (28) zur
Fixierung des kosmetischen Materials und/oder zum Abstreifen von kosmetischem Material
vom Auftragselement (5) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an der Außenseite des Gehäuses
(11) eine Deckschicht (29) angebracht ist, die insbesondere teilweise transparent
ist, wodurch in den transparenten Bereich das kosmetische Material und/oder das Ringelement
sichtbar werden.
1. Device for applying cosmetic material (13), with a gripping element (1) for handling
by the user, with a holder (2) attached to the gripping element (1) and with an application
element (5), wherein the holder (2) and the application element (5) can be accommodated
in a housing (11) which can be connected releasably to the gripping element (1), and
wherein the housing (11) contains the cosmetic material (13) in solid form, and wherein
the gripping element (1) is connected releasably to the housing (11) in such a manner
that, by lateral application of force to the gripping element (1), tilting of the
gripping element (1) in relation to the housing (11) can be produced in order to release
the connection between the gripping element (1) and housing (11), characterized in that the gripping element (1) has an insert part (20) for the form-fitting connection
to the housing (11), the insert part (20) having a region (21) which projects over
the gripping element (1), the region (21) having a raised part (22), and the raised
part (22) engaging in a corresponding groove (23) of the housing (11) upon production
of the connection between the gripping element (1) and housing (11).
2. Device according to Claim 1, wherein the insert element (20) has a lower region (24)
for holding the application element (5).
3. Device according to one of the preceding claims, wherein, for the introduction of
the application element (5), the recess (25) in the cosmetic material is of a width
(26) which, during the opening of the device by tilting of the gripping element (1)
in relation to the housing (11), permits a resultant lateral movement of the application
element (5) in the direction (27).
4. Device according to one of the preceding claims, wherein a ring element (28) is provided
for fixing the cosmetic material in place and/or for scraping cosmetic material off
the application element (5).
5. Device according to one of the preceding claims, wherein a cover layer (29) which,
in particular, is partially transparent is attached to the outer side of the housing
(11), as a result of which the cosmetic material and/or the ring element are/is visible
in the transparent region.
1. Dispositif destiné à l'application de matériau cosmétique (13), avec un élément de
préhension (1) pour permettre la manipulation du dispositif par un utilisateur, avec
un support (2) disposé au niveau de l'élément de préhension (1) et un élément d'application
(5), le support (2) et l'élément d'application (5) pouvant être logés dans un boîtier
(11) pouvant être relié de façon amovible à l'élément de préhension (1) et le boîtier
(11) contenant le matériau cosmétique (13) sous forme solide et l'élément de préhension
(1) étant relié de telle sorte au boîtier (11) qu'une application latérale de force
sur l'élément de préhension (1) permet de basculer l'élément de préhension (1) par
rapport au boîtier (11) pour libérer la jonction entre l'élément de préhension (1)
et le boîtier (11),
caractérisé en ce que :
l'élément de préhension (1) comporte une pièce d'insert (20) pour la liaison par complémentarité
de formes avec le boîtier (11) ;
la pièce d'insert (20) comporte une zone (21) saillant au-delà de l'élément de préhension
(1) ;
la zone (21) comportant une protubérance (22) ; et
la protubérance (22) s'engrenant dans une rainure correspondante (23) du boîtier (11)
lors de l'établissement de la jonction entre l'élément de préhension (1) et le boîtier
(11).
2. Dispositif selon la revendication 1, l'élément d'insert (20) comportant une zone inférieure
(24) destinée à supporter l'élément d'application (5).
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, l'évidement (25)
étant réalisé dans le matériau cosmétique afin de mettre en place l'élément d'application
(5) présentant une largeur (26) qui permet, lors de l'ouverture du dispositif par
basculement de l'élément de préhension (1) par rapport au boîtier (11), un mouvement
latéral induit de l'élément d'application (5) dans la direction (27).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, un élément annulaire
(28) étant prévu pour fixer le matériau cosmétique et/ou pour extraire le matériau
cosmétique de l'élément d'application (5).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, une couche de revêtement
(29) étant agencée au niveau du côté extérieur du boîtier (11), ladite couche étant
notamment en partie transparente, permettant ainsi de voir le matériau cosmétique
et/ou l'élément annulaire dans la zone transparente.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente