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EP 1 959 068 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.2012 Patentblatt 2012/12 |
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Anmeldetag: 19.02.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zu Sanierung von Flachdächern
Device for renovating flat roofs
Dispositif de rénovation de toits plats
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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HR RS |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.08.2008 Patentblatt 2008/34 |
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Patentinhaber: Terra Consulting GmbH |
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35415 Pohlheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Weinberg, Michael
79618 Rheinfelden (DE)
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Vertreter: Paul, Dieter-Alfred et al |
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Paul & Albrecht
Patentanwaltssozietät
Hellersbergstrasse 18 41460 Neuss 41460 Neuss (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 759 540 GB-A- 2 228 024 GB-A- 2 336 390
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FR-A- 2 680 823 GB-A- 2 326 437 US-A- 3 982 361
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sanierung eines Flachdaches
eines unter zumindest teilweise Erhaltung des alten Dachaufbaus nach dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Derartiges Vorrichtungen sind allgemein bekannt und insbesondere in der Druckschrift
DE 10 200 896 A1 beschrieben. Die Druckschrift
DE 10 200 896 A1 offenbart ein Verfahren zur substanzerhaltenden Sanierung von durchfeuchteten Flachdächern,
bei dem eine Wärmedämpflatte entweder direkt auf dem alten Dachaufbau verlegt wird
oder vor der Verlegung die alte Abdeckungsschicht des alten Dachaufbaus entfernt wird.
Die Wärmedämmplatten haben an ihrer Unterseite eine wasseraufsaugende bzw, -aufnehmende
und auch wieder abgebende Beschichtung, durch die erreicht werden soll, dass das beschädigte
Flachdach trockengelegt wird. Hierdurch werden mit einem Totalabriss verbundenen Kosten,
wie die Kosten für einen Neuaufbau und Material, Kosten für die Entsorgung des alten
Dachmaterials und der Wärmedämmschichten sowie weiterer Baustoffe, wie beispielsweise
Polyurethan-Hartschaumstoffe und extrudiertes Polystyrol vermindert bzw. gänzlich
verbindert. Allerdings ist die in diesem Dokument offenbarte Wärmedämmplatte ebenfalls
sehr teuer und aufwendig in der Herstellung.
[0003] Das Dokument
DE 196 10 450 A1 schlägt ein Verfahren zur Sanierung eines Flachdaches einer Stahlbetonfertiggarage
vor, bei dem Pfetten auf dem Flachdach angeordnet werden, die
[0004] Pfettenfüsse aufweisen, mit denen die Pfetten an in das sanierungsbedürftige Flachdach
befestigt werden. Auf die Pfetten wird ein Stahlblech-Zweitdach aufgesetzt, welches
das Flachdach mit einem Überstand abgedeckt. Der Transport dieser Zweitdächer z. B.
auf Baustellen ist aufgrund der recht großen Abmaße bei größeren Gebäuden sehr aufwendig
und teuer und somit nicht zweckmäßig. Auch die Montage so großer Einzelbauteile ist
aufgrund der Sperrigkeit und ihres Gewichts sehr schwierig.
[0005] Bei mehrteiligen derart ausgebildeten Flachdächern besteht häufig das Problem von
Undichtigkeiten an den Übergangsstellen. Eine Reparatur der undichten Stellen mit
den üblichen Maßnahmen, z.B. Vergießen mit Bitumen oder dergleichen ist aufwendig
und oft wenig erfolgreich.
[0006] Aus der
GB 2228024 A ist eine Dachkonstruktion mit einem auf ein existierendes Flachdach aufgesetzten
Zweitdach bekannt. Dabei ist das aufgesetzte Zweitdach über Träger an der Konstruktion
des Flachdaches befestigt, wobei sich die Bauteile des neuen Dachaufbaus auf den Pfetten
des alten Flachdaches abstützen. Die Dachplatten sind dabei aus herkömmlichen Blechelementen
gebildet.
GB 2228024 A offenbart eine Vorrichtung zur Sanierung eines Flachdaches eines Gebäudes gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, auf einfache Weise sanierungsbedürftige
Flachdächer mit einem Zweitdach zu versehen, welches einfach zu montieren ist und
möglichst kostengünstig herstellbar ist.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung des eingangs genannten Art durch die kennzeichnenden
Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
[0009] Durch die Verwendung eines flexiblen spannbaren Flächenmaterials ist es möglich,
das Zweitdach zum Transport oder auch nach der Demontage des Daches einfach zusammenzurollen
oder zusammenzufalten. Dabei kann das spannbare Flächenmaterial ein-oder auch mehrteilig
ausgeführt sein und beispielsweise aus zwei oder mehreren einzelnen spannbaren Flächenmaterialien
bestehen und beispielsweise aus zwei oder mehreren einzelnen spannbaren Flächenelementen
zusammengesetzt sein. Um eine Undichtigkeit bei zugesammengesetzten Flächenmaterialien
zu gewährleisten, ist es möglich, einfache Befestigungsschienen zwischen den einzelnen
Materialbahnen vorzusehen. Die wasserdichte Befestigung ist aufgrund der Flexibilität
des Materials und durch einfaches Einsetzen von Dichtungselementen in den Befestigungsschienen
sehr einfach zu realisieren und macht eine Handhabung besonders einfach. Das flexible
spannbare Flächenmaterial kann beispielsweise ein Textil oder eine Kunststoffplane
sein.
[0010] Gemäß der vorliegenden Erfindung weist die Vorrichtung zur Sanierung eines Flachdaches
eine Stützvorrichtung insbesondere in der Form einer Gerüstbrücke oder in der Form
eines Gitterrohrbogens auf, um über Halteelemente die Dachkonstruktionen des alten
Dachaufbaus des Flachdaches zu sichern und abzustützen und so z. B. einen Trocknungseffekt
des alten Dachaufbaus und somit eine Stabilisierung der Dachkonstruktion herbeizuführen.
Es ist auch möglich, über die Halteelemente weitere Stabilisierungselemente an die
Balken der alten Dachkonstruktion anzubringen und letztere beispielsweise mit einem
stabilen Material wie einem weiteren Holzbalken oder einem Balken o. ä aus Stahlbeton
oder Stahlpfosten zu unterlegen.
[0011] Eine besonders raumsparende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor,
dass die Befestigungsvorrichtung zur Aufnahme von Lasten insbesondere über Befestigungsstreben
an dem Gebäude insbesondere an der Fassade und/oder der Traufe des Gebäudes fixierbar
sind. In diesem Falle wird kein zusätzlicher Bauraum zur Montage und Fixierung des
Zweitdaches in horizontaler Richtung benötigt, da lediglich ein Aufbau in vertikaler
Richtung stattfindet.
[0012] In einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung sind die Befestigungsvonichtungen
höhenverstellbar und/oder drehbar ausgeführt. Dies macht eine besondere flexible Einsetzbarkeit
möglich. Auch können zum einen Höhenunterschiede des bestehenden Flachdaches ausgeglichen
werden, zum Anderen ist es möglich, eine Schräge bzw. definiert durch einfaches Verstellen
der jeweiligen Befestigungsvorrichtungen bei dem Zweitdach eingestellt werden.
[0013] In einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die Berestigungsvomchtungen zur Aufnahme
von Lasten in das Fundament des Gebäudes eingelassen oder an einem Bereich des Gebäudes
fixiert, der eine ausreichende Stabilität aufweist wie z. B. ein Nebengebäude oder
das entweder bereits vorhanden ist oder dafür neben dem Flachdachgebäude errichtet
werden kann. Dadurch kann die Last, die durch das Zweitdach hervorgerufen wird, auf
einfache Weise in das Fundament des Gebäudes abgeleitet werden, so dass eine weitere
Belastung des ggf. schon angegriffenen Dachstuhls des Flachdaches vermieden wird.
[0014] Alternativ können die Befestigungsvorrichtungen auch freistehend ausgebildet sein,
indem über weitere Tragelemente der Krafteinleitungspunkt für die Last des Zweitdaches
nahezu vollständig von der Befestigungsvorrichtung getragen und in den Boden in der
Umgebung des Flachdachbaus eingeleitet wird.
[0015] Die Halteelemente können durch Anker- und/oder durch Seilschlaufen und/oder durch
Klemmen und/oder durch alle weiteren denkbaren möglichen im Stand der Technik bekannten
Befestigungsvorrichtungen gebildet und insbesondere über Schraubverbinder höhenverstellbar
ausgeführt sein.
[0016] Die Stützvorrichtung an sich kann mittels Verschraubens und/oder Verschweißens entweder
an dem Randbereich des zu sanierenden Gebäudes oder an die Befestigungsvorrichtungen
und/oder deren Stützpfeiler befestigt werden.
[0017] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
wird auf die Unteransprüche sowie die nachfolgende Beschreibung eines Ausftihrungsbeispiels
anhand der beiliegenden Zeichnungen verwiesen. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Querschnitt durch ein Gebäude mit einem Flachdach
auf dem ein erfindungsgemäßes Zweitdach angeordnet ist;
- Figur 2
- eine erfindungsgemäße Stützvorrichtung in Form eines Gitterrohrbogens;
- Figur 3
- eine erfindungsgemäße Stützvorrichtung in der Form eines Stützbalkens, an dem verschiedene
Ausführungsformen von Haltevorrichtungen zur Stützung des Balkenwerks der alten Dachkonstruktion
gezeigt sind;
- Figur 4
- eine schematische Darstellung einer Haltevorrichtung gemäß Figur 3.
[0018] Die Figur 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zur Sanierung eines Flachdaches 2 eines Gebäudes
3. Die Vorrichtung 1 ist auf das Gebäude 3 unter Erhaltung des alten Dachaufbaus 4
aufgesetzt und weist vier Befestigungsvorrichtungen 5 sowie ein spannbares Flächenmaterial
auf, welches über den alten Dachaufbau 4 gespannt ist und so ein über das zu sanierenden
Flachdach 2 aufgespanntes Zweitdach 6 bildet. Das Flächenmaterial ist hier aus einem
Textil gebildet, welches über die vier Befestigungsvorrichtungen so über dem Flachdach
2 angeordnet ist, dass es die Grundfläche des Flachdaches 2 vollständig überdeckt.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das flexible spannbare Flächenmaterial 6
aus einer Kunststoffplane gebildet. Natürlich ist es auch möglich, das Flächenmaterial
und die Befestigungsvomchtungen 5 so auszubilden, dass das Flächenmaterial im aufgespannten
Zustand über das Flachdach 2 hinausragt.
[0019] Um eine Abschrägung bzw, eine definierte Neigung des Zweitdaches 6 zu erreichen,
und so ein einfacheres Abführen von Regen oder Schmutz zu gewährleisten, sind in diesem
Ausführungsbeispiel weitere Befestigungsvomichtungen 7 mittig auf dem Flachdach 2
angeordnet, die eine größere Höhe aufweisen als die übrigen in den Eckbereichen der
Grundfläche des Flachdaches 2 angeordneten Befestigungsvorrichtungen 5. Die Befestigungsvorrichtungen
5 und 7 sind im Aufbau identisch. Durch ihre Höhenverstellbarkeit ist es möglich,
für die Flachdachsanierung zur Reduzierung der Teilevielfalt Gleichteile zu verwenden
und diese lediglich entsprechend des vorgesehenen Einsatzbereiches in ihrer Höhe zu
verstellen und anzupassen.
[0020] Um die Befestigungsvorrichtungen 5 auch an schwer zugänglichen Stellen montieren
zu können, sind in diesem Ausführungsbeispiel die Befestigungsvorrichtungen 5 und
7 drehbar ausgeführt, so dass die Montage an dem Einsatzort auch in einer Position
möglich ist, die nicht der Endposition zur Einspannung des Zweitdaches entspricht,
sondern durch einfaches Drehen der Befestigungsvorrichtungen 5 in diese gebracht werden
können. Im rechten Teil der Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 gezeigt,
deren Befestigungsvorrichtungen 5 zur Aufnahme von Lasten an dem Gebäude 3 hier insbesondere
an der Fassade des Gebäudes 3 fixiert sind. Eine äquivalente Lösung bietet sich, wenn
die Befestigungsvorrichtungen 5 in bzw. an der Traufe des Gebäudes 3 fixiert wird.
[0021] Bei maroden Gebäuden, denen eine zusätzliche Last nicht zugemutet werden soll, ist
es möglich und auch sinnvoll, die Befestigungsvorrichtungen 5 zur Aufnahme von Lasten
über Befestigungsstreben 8 beispielsweise im Fundament 9 des Gebäudes 3 oder auf weniger
maroden Nebengebäuden 10 zu fixieren. Eine solche Art der Ausbildung der Befestigungsvorrichtungen
5 ist im linken Teil der Figur 1 gezeigt, Es ist erkennbar, dass die Befestigungsstreben
8 entweder auf dem Nebengebäude 10 befestigbar sind oder im Bodenbereich außerhalb
des Gebäudekomplexes 3. Das Nebengebäude 10 kann ein bereits vorhandenes Gebäude sein,
es kann jedoch auch zur Abstützung der Befestigungsstreben8 und/oder Befestigungsvorrichtungen5
extra neu aufgebaut werden.
[0022] Im Falle der Fixierung der Befestigungsstreben 8 im Boden außerhalb des Gebäudekomplexes
3 ist der Zusammenbau der Befestigungsvorrichtung 5, 7 freistehend ausgebildet, so
dass die Last des Zweitdaches 6 nahezu vollständig und ausschließlich von den Befestigungsvorrichtungen
5, 7 selbst getragen wird.
[0023] Um den alten Dachaufbau 4 erhalten zu können und insbesondere ein eventuell drohendes
Einstürzen des alten Dachaufbaus 4 des Flachdaches 2 zu verhindern, ist in einem Ausfühfungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung eine Stützvorrichtung in der Form einer wie in der Figur
2 gezeigten Gerüstbrücke 11 oder eines Gitterrohrbogens 12 gemäß der Figur 3 vorgesehen.
Von der Gerüstbrücke 11 bzw. dem Gitterohrbogen 12 sind Haltelemente 13a-13e abgehängt,
die mit in dem Stand der Technik bekannten Befestigungsarten den Dachaufbau 4 insbesondere
dessen Balkenkonstruktion sichern und abstützen, Mögliche Ausführungen der Befestigung
sind durch Anker- und durch Seilschlaufen sowie durch Klemmen verwirklicht, Zur Befestigung
der Balken des alten Dachaufbaus 4 an der Gerüstbrücke 11 weist das Halteelement 13a-13e
gemäß der Figur 4 zwei Gewindestäbe 14a, 14 b auf, die über einen Schraubverbinder
15 in ihrer Gesamtlänge verstellbar sind. Der Grewindestab 14 a ist an seinem freien
Ende über eine Manschette 16 mit der Gerüstbrücke 11 verschweißt. Natürlich ist alternativ
auch eine Verschraubung denkbar. Der Gewindestab 14 b ist an seinem gegenüberliegenden
freien Ende mit einer Scherenklammer versehen, die den Holzbalken 17 des Dachaufbaus
4, der in diesem Ausführungsbeispiel ferner mit einer Dämmschicht 18 versehen ist,
umgreift.
[0024] Die Gerüstbrücke 11, 12 kann entweder am Gebäude 3 beispielsweise im Bereich der
Außenwandungen oder aber auch an der Befestigungsvorrichtungen 5, 7oder Befestigungsstreben
8 befestigt, insbesondere verschraubt oder verschweißt sein.
1. Vorrichtung (1) zur Sanierung eines Flachdaches (2) eines Gebäudes (3) unter zumindest
teilweiser Erhaltung des alten Dachaufbaus (4), wobei die Vorrichtung ein Dach (6),
das in einem über dem zu sanierenden Flachdach (2) montierten Zustand als Zweitdach
dient, und mindestens drei Befestigungsvorrichtungen (5, 7) zur Befestigung des über
dem zu sanierenden Flachdach (2) angeordneten Daches (6), beinhaltet,
dadurch gekennzeichnet, dass das Dach (6) aus einem flexiblen, spannbaren Flächenmaterial gebildet ist, welches
durch die mindestens drei Befestigungsvorrichtungen (5, 7) derart über dem Flachdach
(2) angeordnet ist, dass es die Grundfläche des Flachdaches (2) überdeckt, und dass
sie eine Stützvorrichtung aufweist, um über Halteelemente (13a-13e) die Dachkonstruktion
(4) des alten Fachdaches (2) zu sichern und abzustützen.
2. Vorrichtung (1) zur Sanierung eines Flachdachs (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das flexible spannbare Flächenmaterial ein Textil oder eine Kunststoffplane ist.
3. Vorrichtung (1) zur Sanierung eines Flachdaches (2) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtungen (5, 7) zur Aufnahme von Lasten an dem Gebäude (3) insbesondere
an der Fassade und/oder der Traufe fixierbar sind.
4. Vorrichtung (1) zur Sanierung eines Flachdachs (2) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtungen (5, 7) höhenverstellbar und/oder drehbar ausgeführt
sind.
5. Vorrichtung (1) zur Sanierung eines Flachdachs (2) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (5, 7) zur Aufnahme von Lasten über Befestigungsstreben
(8) im Fundament des Gebäudes (3) fixierbar sind.
6. Vorrichtung (1) zur Sanierung eines Flachdachs (2) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (5, 7) freistehend ausgebildet ist, so dass die Last
des Zweitdaches (6) nahezu vollständig von der Befestigungsvorrichtung (5, 7) selbst
getragen wird.
7. Vorrichtung (1) zur Sanierung eines Flachdaches (2) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorrichtung in der Form einer Gerüstbrücke (11) oder eines Gitterbogens
(12) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung (1) zur Sanierung eines Flachdaches (2) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (13a-13e) durch Anker und/oder durch Seilschlaufen und/oder durch
Klemmen gebildet sind.
9. Vorrichtung (1) zur Sanierung eines Flachdaches (2) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (13a-13e) insbesondere über Schraubverbinder (15) höhenverstellbar
sind.
10. Vorrichtung (1) zur Sanierung eines Flachdaches (2) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Stützvorrichtung (11, 12) mittels Verschraubens und/oder Verschweißens
erfolgt.
1. A device (1) for the renovation of a flat roof (2) of a building (3), while at least
partially maintaining the old roof structure (4), wherein the device comprises a roof
(6), which in its mounted condition above the flat roof (2) to be renovated, serves
as a second roof, and at least three attachment devices (5, 7) for attaching the second
roof (6) disposed over the flat roof (2) being renovated, characterised in that the second roof (6) is made of a flexible, tensible surface material which is disposed
by means of the at least three attachment devices (5, 7) over the flat roof (2) such
that it covers the area of the flat roof (2), and that it comprises a support device
in order to secure and support the roof structure (4) of the old flat roof (2) by
means of holding elements (13a-13e).
2. The device (1) for the renovation of a flat roof (2) according to claim 1, characterised in that the flexible, tensible surface material is a textile or a synthetic cover.
3. The device (1) for the renovation of a flat roof (2) according to any of the preceding
claims, characterised in that the attachment devices (5, 7) for bearing loads can be fixed onto the building (3),
and in particular onto the façade and/or the eaves.
4. The device (1) for the renovation of a flat roof (2) according to claim 3, characterised in that the attachment devices (5, 7) are height-adjustable and/or pivotable in design.
5. The device (1) for the renovation of a flat roof (2) according to claim 1 or 2, characterised in that the attachment devices (5, 7) for bearing loads can be fixed by means of attachment
struts (8) in the foundations of the building (3).
6. The device (1) for the renovation of a flat roof (2) according to claim 1 or 2, characterised in that the attachment device (5, 7) is free-standing in design so that the load of the second
roof (6) is almost totally supported by the attachment device (5, 7) itself.
7. The device (1) for the renovation of a flat roof (2) according to any of the preceding
claims, characterised in that the supporting device is in the form of staging (11) or an arched tube lattice (12).
8. The device (1) for the renovation of a flat roof (2) according to any of the preceding
claims, characterised in that the holding elements (13a-13e) are in the form of anchoring and/or cable straps and/or
clamps.
9. The apparatus (1) for the renovation of a flat roof (2) according to claim 8, characterised in that the holding elements (13a-13e) are height-adjustable, in particular by means of screw
connectors (15).
10. The device (1) for the renovation of a flat roof (2) according to any of the preceding
claims, characterised in that the attachment of the support device (11, 12) is implemented by means of screwing
and/or welding.
1. Dispositif (1) pour rénover la toiture plate (2) d'un bâtiment (3) tout en maintenant
au moins partiellement l'ancienne partie haute du toit (4), le dispositif comprenant
un toit (6), qui, en étant monté sur une toiture plate (2) à rénover, sert de toiture
secondaire, et au moins trois dispositifs de fixation (5,7) pour fixer le toit disposé
sur la toiture plate (2) à rénover, caractérisé en ce que le toit (6) est formé d'un matériau de surface flexible extensible, lequel est disposé
au moyen d'au moins trois dispositifs de fixation (5, 7) sur la toiture plate (2)
de sorte à recouvrir la surface de base de la toiture plate (2) et à présenter un
dispositif de soutien destiné à sécuriser et étayer la construction de toit (4) de
l'ancienne toiture plate (2).
2. Dispositif (1) pour rénover une toiture plate (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau de surface flexible extensible soit un textile ou une bâche en plastique.
3. Dispositif (1) pour rénover une toiture plate (2) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les dispositifs de fixation (5, 7) peuvent être fixés pour accueillir des charges
sur le bâtiment (3) notamment sur la façade et/ou le chéneau.
4. Dispositif (1) pour rénover une toiture plate (2) selon la revendication 3, caractérisé en ce que les dispositifs de fixation (5, 7) soit conçus pour être réglables en hauteur ou
rotatifs.
5. Dispositif (1) pour rénover une toiture plate (2) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les dispositifs de fixation (5, 7) peuvent être fixés pour accueillir des charges
par le biais d'étais de fixation (8) dans les fondations du bâtiment.
6. Dispositif (1) pour rénover une toiture plate (2) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de fixation (5, 7) soit formé sur pieds, de telle sorte que la charge
de la toiture secondaire (6) soit elle-même supportée presque complètement par le
dispositif de fixation (5, 7).
7. Dispositif (1) pour rénover une toiture plate (2) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de soutien soit formé sous la forme d'une passerelle de service (11)
ou d'un tube coudé grillagé (12).
8. Dispositif (1) pour rénover une toiture plate (2) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les organes d'arrêt (13a- 13e) sont formés par des courroies d'ancrage et/ou des
élingues et/ou des pinces.
9. Dispositif (1) pour rénover une toiture plate (2) selon la revendication 8, caractérisé en ce que les organes d'arrêt (13a-13e) sont réglables en hauteur, notamment par le biais de
connecteurs à vis (15).
10. Dispositif (1) pour rénover une toiture plate (2) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la fixation du dispositif de soutien (11, 12) s'effectue par vissage ou soudage.
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