(19)
(11) EP 1 960 604 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.03.2010  Patentblatt  2010/13

(21) Anmeldenummer: 06806481.5

(22) Anmeldetag:  24.10.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E01B 29/17(2006.01)
B61D 45/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2006/010213
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2007/065500 (14.06.2007 Gazette  2007/24)

(54)

SCHIENENLADEZUG ZUM TRANSPORT VON LANGVERSCHWEISSTEN SCHIENEN

RAIL CARRYING TRAIN FOR TRANSPORTING LONGITUDINALLY WELDED RAILS

TRAIN DE CHARGEMENT DE RAILS POUR LE TRANSPORT DE RAILS SOUDES EN LONGUEUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 06.12.2005 DE 202005019061 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.08.2008  Patentblatt  2008/35

(73) Patentinhaber: Robel Bahnbaumaschinen GmbH
83395 Freilassing (DE)

(72) Erfinder:
  • HERTELENDI, Josef
    83395 Freilassing (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 388 479
DE-A1- 4 418 376
   
  • DATABASE WPI Week 198025 Derwent Publications Ltd., London, GB; AN 1980-F5134C XP002413881 -& SU 695 869 A (MIN MEANS COMMUNIC) 5. November 1979 (1979-11-05)
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Schienenladezug zum Transport von langverschweißten Schienen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

[0002] Aus EP 752 499, EP 886 007 oder DE 44 18 376.3 sind bereits Schienenladezüge bekannt, mit denen mehrere Lagen von Langschienen auf speziell adaptierten, gleisverfahrbaren Ladewagen zu einer Gleisbaustelle transportiert werden können, um dort mittels eines auf den Wagen verfahrbaren Portalkranes abgeladen zu werden. Um eine unerwünschte Längsbewegung der Schienen relativ zum Ladewagen während des Transports zu verhindern, müssen die Schienen durch entsprechende Mittel und mit einem exakten Anzugsmoment festgeklemmt werden. Das Anbringen dieser Klemmmittel bzw. das Lösen derselben vor dem Abladen der Langschienen erfolgte bisher händisch, womit ein gewisses Sicherheitsrisiko für das Bedienungspersonal verbunden war.

[0003] SU 695869, das als nächstliegender Stand der Technik angesehen wird, beschreibt eine Schienenklemmvorrichtung für einen Schienenladezug. Dabei wird die manuell zu fixierende Schiene in einer gefederten Abstützvorrichtung mit Klemmbacken festgeklemmt.

[0004] In EP 1 057 933 ist weiters eine Schienenklemmvorrichtung zur temporären Verbindung zweier Schienen geoffenbart, mit der durch einfaches Aufschieben der - aus zwei aneinander geschraubten Laschen gebildeten - Vorrichtung auf die beiden Schienenenden eine kraftschlüssige Verbindung herstellbar ist. Zur Lösung dieser Verbindung ist es allerdings erforderlich, den Laschenbolzen händisch aufzuschrauben und zu entfernen.

[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Schienenladezugs der eingangs genannten Art, mit dem das für den Transport erforderliche Festklemmen der zu transportierenden Langschienen weitgehend automatisierbar ist.

[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Schienenladezug der eingangs genannten Art durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angeführten Merkmale gelöst.

[0007] Bei einem mit einer derartigen Vorrichtung zum Verankern der Schienen ausgestatteten Schienenladezug ist es nun in vorteilhafter Weise möglich, den Vorgang des Schienenklemmens und auch des Lösens der Klemmverbindung ohne Notwendigkeit eines unmittelbaren händischen Eingreifens einer Bedienungsperson ferngesteuert durchzuführen. Das Festklemmen der Langschienen kann dabei durch einfaches Einschieben der Schienenenden in die Einsteckvorrichtung direkt im Zuge des Schienenaufladens durch den Fahrer des Portalkranes selbst ausgeführt werden, wobei die Schienen augenblicklich vollautomatisch und unverrückbar mit einem genau kalkulierbaren Anzugsmoment fixiert sind. Die voneinander distanzierbaren Klemmbacken ermöglichen es aber andererseits auch, das Lösen der Verbindung ebenfalls vollautomatisch bzw. vom Kranführer selbst ferngesteuert durchzuführen. Damit ist das Sicherheitsrisiko für das Arbeitspersonal unter Ausschaltung unnötiger Gefahrenquellen weitgehend minimierbar.

[0008] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Zeichnungsbeschreibung.

[0009] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen:

[0010] Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schienenladezuges,

[0011] Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Einsteckvorrichtung mit Klemmmitteln,

[0012] Fig. 3 eine Detail-Draufsicht auf die Klemmmittel gemäß Fig. 2,

[0013] Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung zum Verankern der Schienen, und

[0014] Fig. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 4.

[0015] Ein in Fig. 1 dargestellter Schienenladezug 1 setzt sich aus einer Anzahl von über Schienenfahrwerke 2 auf einem Gleis 3 verfahrbaren Ladewagen 4 zusammen und dient zum Transport von langverschweißten Schienen 5. Diese sind in bekannter Weise in drei übereinander angeordneten Lagen 6 auf Auflageböcken 7 gelagert. Zum Auf- und Abladen der Schienen 5 ist ein - einen Ausleger 8 und eine Kabine 9 aufweisender - Kran 10 vorgesehen, der auf Kranschienen 11 entlang der Ladewagen 4 frei verfahrbar ist und die langverschweißten Schienen 5 in Wagen- bzw. Zuglängsrichtung verschiebt. Am Ende 40 des Schienenladezuges 1 (vorzugsweise an beiden Enden) befindet sich eine Vorrichtung 12 zum Verankern der Schienen 5 während des Transportes, die aus mehreren, jeweils zur Verankerung einer einzelnen Schiene 5 vorgesehenen Einsteckvorrichtungen 13 besteht und die in den weiteren Fig. 2 bis 5 näher erläutert wird.

[0016] Wie in Fig. 2 (bzw. teilweise auch in Fig. 3) ersichtlich, weist jede Einsteckvorrichtung 13 zwei Klemmbacken 14 auf, die an ihrem einen Ende 15 unter Bildung einer Einführöffnung 20 in einer normal zu einem Schienensteg 21 der festzuklemmenden Schiene 5 verlaufenden Richtung voneinander distanziert sowie mit einem Schienenanschlag 22 versehen sind. Weiters ist jede Klemmbacke 14 mit einem Klemmmittel 23 für eine Kontaktierung des Schienensteges 21 ausgestattet. Am von den Klemmmitteln 23 weiter entfernten Ende 19 sind die beiden Klemmbacken 14 jeweils durch ein Gelenk 16 um eine parallel zu einer Symmetrieebene 17 der Schiene 5 verlaufende Schwenkachse 18 verschwenkbar miteinander verbunden.

[0017] Wie weiters aus Fig. 2 deutlich wird, ist ein Verschiebeantrieb 37 vorgesehen, der für eine Verschiebung der - durch die beiden Klemmbacken 14 gebildeten - Einsteckvorrichtung 13 in einer in der Symmetrieebene 17 der Schiene 5 verlaufenden Verschieberichtung 38 dient. Die beiden Klemmbacken 14 sind in einem Zentrierkäfig 35 gelagert, der eine V-förmige Öffnung 36 zur Aufnahme der Klemmbacken 14 aufweist. Diese Öffnung 36 ist in Richtung zum Verschiebeantrieb 37 hin verjüngt ausgebildet. Eine Beaufschlagung des Verschiebeantriebes 37 in Richtung nach rechts in Fig. 2 bewirkt, daß die Klemmbacken 14 in die Öffnung 36 hineingezogen und dadurch selbsttätig zueinander gepresst werden.

[0018] In Fig. 3 sind die Klemmmittel 23 der Einsteckvorrichtung 13 in größerem Detail dargestellt, u.zw. in zwei verschiedenen Arbeitspositionen: in der unteren Zeichnungshälfte in einer Klemmposition und in der oberen Zeichnungshälfte in einer Öffnungsposition. Die Klemmmittel 23 sind jeweils als Klemmrollen 31 ausgebildet, die um eine parallel zur Schwenkachse 18 (Fig. 2) positionierte Drehachse 32 rotierbar und für eine selbsttätige und entgegen einer Einschieberichtung 24 der Schiene 5 wirkende, kraftschlüssige Verbindung mit dem Schienensteg 21 ausgebildet sind. Zu diesem Zweck ist jedes Klemmmittel 23 bzw. jede Klemmrolle 31 durch Einfluß eines Druckmediums 25 (im hier gezeigten Beispiel eine Feder 26), von einem näher zum Schienenanschlag 22 befindlichen ersten Ende 27 einer Ausnehmung 29 in Richtung zu einem zweiten Ende 28 verschiebbar ausgebildet, welches vom Schienenanschlag 22 weiter distanziert ist. Dabei ist eine die beiden Enden (27,28) miteinander verbindende Anpressfläche 30 der Ausnehmung 29 zur Führung und Anlage des Klemmmittels 23 in Bezug auf die Symmetrieebene 17 der Schiene 5 unter Bildung eines Winkels α geneigt angeordnet.

[0019] In der Öffnungsposition bzw. bevor eine Schiene 5 in die Einsteckvorrichtung 13 geschoben wurde, werden die Klemmrollen 31 durch das Druckmedium 25 gegen das zweite Ende 28 der Ausnehmung 29 gedrückt und in dieser Position gehalten (Fig. 3 oben). Durch Betätigung des Verschiebeantriebs 37 werden die Klemmbacken 14 mit den Klemmrollen 31 zueinander verschwenkt. Wird nun eine Schiene 5 in der Einschieberichtung 24 in die Einführöffnung 20 der Einsteckvorrichtung 13 eingeführt, so werden die beiden Klemmrollen 31 durch den Schienensteg 21 auseinandergedrängt, und es kommt zu einer Verschiebung der Klemmrollen 31 entlang der Anpressfläche 30 in Richtung zum ersten Ende 27 der Ausnehmung 29 (Fig. 3 unten). Durch die Anordnung der Anpressfläche 30 im Winkel α in Bezug auf die Symmetrieebene 17 der Schiene 5 sowie durch den Einfluss des Druckmediums 25 wird eine selbstklemmende Wirkung der Klemmrollen 31 entgegen der Einschieberichtung 24 der Schiene 5 erreicht, wobei es automatisch zur kraftschlüssigen Anlage der Klemmmittel 23 an den Schienensteg 21 kommt. Allfällige Unterschiede in der Dicke des Schienenstegs 21 bei verschiedenartigen Schienen 5 sind dabei von keiner Bedeutung.

[0020] Für eine Auflösung der kraftschlüssigen Verbindung mit dem Schienensteg 21 sind die beiden Klemmbacken 14 durch Verschwenkung um die Schwenkachse 18 voneinander distanzierbar. Ein zwischen den beiden Klemmbacken 14 vorgesehenes Druckmedium 33, z.B. in Form einer Spiralfeder 34 (Fig. 2), dient dazu, die Klemmbacken 14 selbsttätig auseinanderzudrücken. Werden die Klemmbacken 14 nun unter Beaufschlagung des Verschiebeantriebes 37 von der - oben beschriebenen - Position für eine formschlüssige Verbindung der Klemmrollen 31 mit dem Schienensteg 21 relativ zum Zentrierkäfig 35 in die Öffnungsposition verschoben (in Fig. 2 nach links), so werden die beiden Klemmbacken 14 unter Einwirkung des Druckmediums 33 automatisch voneinander weg bewegt. Damit werden die Klemmrollen 31 vom Schienensteg 21 distanziert. Folglich wird die Schiene 5 zu deren Längsverschiebung entgegen der Einschieberichtung 24 freigegeben.

[0021] Wie in Fig. 5 ersichtlich, ist die Vorrichtung 12 zum Verankern der Schienen 5 jeweils anhand eines Schwenkantriebs 39 in Bezug auf den Schienenladezug 1 bzw. den Ladewagen 4 höhenverstellbar ausgebildet, und zwar von einer Arbeitsposition zum Festklemmen der Schienen 5 in eine Außerbetriebstellung. Diese zweite Position kann sich entweder oberhalb oder auch unterhalb der Schienen 5 befinden (siehe strichpunktiert gezeichnete Position). Aus Fig. 4 geht hervor, dass die in Reihen nebeneinander liegenden Einsteckvorrichtungen 13 etagenweise versetzt angeordnet sind, um der in der Kabine 9 des Krans 10 befindlichen Bedienungsperson eine ungehinderte Sicht zu ermöglichen.

[0022] Beim Aufladevorgang der Schienen 5 werden diese anhand des auf den Kranschienen 11 verfahrbaren Krans 10 in bekannter Weise in die Auflageböcke gezogen. Kurz vor der Vorrichtung 12 wird der Kran 10 gestoppt, und die jeweilige Schiene 5 wird mit Hilfe des Auslegers 8 in die Einsteckvorrichtung 13 gezogen und dort automatisch verankert. Die beiden oberen Etagen werden jeweils anhand des Schwenkantriebs 39 hydraulisch nach unten gesenkt.


Ansprüche

1. Schienenladezug zum Transport von langverschweißten Schienen (5), mit auf einem Gleis (3) verfahrbaren Ladewagen (4) und einer endseitig am Schienenladezug (1) angeordneten Vorrichtung (12) zum Verankern der Schienen (5), wobei

a) die Vorrichtung (12) zum Verankern der Schienen (5) sich aus einer Anzahl von jeweils zur Verankerung einer einzelnen Schiene (5) vorgesehenen, eine Einführöffnung (20) und einen Schienenanschlag (22) aufweisenden Einsteckvorrichtungen (13) zusammen setzt,

b) jede Einsteckvorrichtung (13) zwei Klemmbacken (14) aufweist, die zur Bildung der Einführöffnung (20) in einer normal zu einem Schienensteg (21) der festzuklemmenden Schiene (5) verlaufenden Richtung voneinander distanziert sind,

c) wenigstens eine Klemmbacke (14) mit einem Klemmmittel (23) für eine Kontaktierung des Schienensteges (21) mit diesem ausgestattet ist,

d) beide Klemmbacken (14) für eine Auflösung der kraftschlüssigen Verbindung mit dem Schienensteg (21) voneinander distanzierbar ausgebildet sind,

dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmmittel (23) eine selbsttätige, entgegen einer Einschieberichtung (24) wirkende kraftschlüssige Verbindung ermöglicht und, dass jede Einsteckvorrichtung (13) mit einem Verschiebeantrieb (37) für eine Verschiebung in einer in einer Symmetrieebene (17) der Schiene (5) verlaufenden Verschieberichtung (38) verbunden ist.
 
2. Schienenladezug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Klemmmittel (23) durch Einfluß eines Druckmediums (25) von einem näher zum Schienenanschlag (22) befindlichen ersten Ende (27) einer Ausnehmung (29) in Richtung zu einem vom Schienenanschlag (22) weiter distanzierten zweiten Ende (28) verschiebbar ausgebildet ist, wobei eine die beiden Enden (27,28) miteinander verbindende Anpressfläche (30) der Ausnehmung (29) zur Führung und Anlage des Klemmmittels (23) in Bezug auf die Symmetrieebene (17) der Schiene (5) unter Bildung eines Winkels (α) geneigt angeordnet ist.
 
3. Schienenladezug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Klemmbacken (14) jeweils an einem von den Klemmmitteln (23) weiter entfernten Ende (19) durch ein Gelenk (16) um eine parallel zur Symmetrieebene (17) der Schiene (5) verlaufende Schwenkachse (18) verschwenkbar miteinander verbunden sind.
 
4. Schienenladezug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Klemmmittel (23) jeweils als um eine Drehachse (32) drehbare Klemmrollen (31) ausgebildet sind und die Schwenkachse (18) parallel zu den Drehachsen (32) positioniert ist.
 
5. Schienenladezug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein die beiden Klemmbacken (14) voneinander bewegendes Druckmedium (33) vorgesehen ist.
 
6. Schienenladezug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass beide Klemmbacken (14) in einem eine V-förmige Öffnung (36) aufweisenden Zentrierkäfig (35) gelagert sind, wobei die Öffnung (36) in Richtung zum Verschiebeantrieb (37) verjüngt ausgebildet ist.
 
7. Schienenladezug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (14) unter Beaufschlagung des Verschiebeantriebes (37) von einer Klemmposition in eine Öffnungsposition - relativ zum Zentrierkäfig (35) - verschiebbar ausgebildet sind, in der die beiden Klemmbacken (14) unter Einwirkung des Druckmediums (33) automatisch voneinander bewegt werden.
 
8. Schienenladezug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (12) zum Verankern der Schienen (5) durch einen Schwenkantrieb (39) von einer Arbeitsposition zum Festklemmen der Schienen () in eine ober- oder unterhalb der Schienen gelegene Position für eine Außerbetriebstellung verstellbar ist.
 
9. Schienenladezug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ende (40) des Schienenladezuges (1) eine in Bezug auf diesen höhenverstellbare, je mit einem Schwenkantrieb (39) ausgestattete Vorrichtung (12) zum Verankern der Schienen (5) vorgesehen ist.
 


Claims

1. A rail loading train for transporting long welded rails (5), including loading wagons (4) mobile on a track (3) and a device (12), arranged at the end of the rail loading train (1), for anchoring the rails (5), wherein

a) the device (12) for anchoring the rails (5) is composed of a number of insertion devices (13), each provided for anchoring a single rail (5) and having an inserting opening (20) and a rail stop (22),

b) each insertion device (13) comprises two clamping jaws (14) which, for forming the inserting opening (20), are spaced from one another in a direction extending perpendicularly to a rail web (21) of the rail (5) to be clamped,

c) at least one clamping jaw (14) is equipped with a clamping means (23) for making contact with the rail web (21),

d) both clamping jaws (14) are designed for being spaced from one another for releasing the force-locking connection to the rail web (21),

characterized in that the clamping means (23) enables an automatic force-locking connection effective against a direction of insertion (24), and that each insertion device (13) is connected to a displacement drive (37) for a displacement in a displacement direction (38) extending in a plane of symmetry (17) of the rail (5).
 
2. A rail loading train according to claim 1, characterized in that each clamping means (23) is designed to be displaceable by the effect of a pressure medium (25) from a first end (27), situated closer to the rail stop (22), of a recess (29) in the direction towards a second end (28) spaced farther from the rail stop (22), wherein a pressing surface (30) of the recess (29), connecting the two ends (27,28) to one another, for guiding and applying the clamping means (23) is arranged inclined with respect to the plane of symmetry (17) of the rail (5), thus forming an angle (α).
 
3. A rail loading train according to claim 1 or 2, characterized in that the two clamping jaws (14), at an end (19) spaced farther from the clamping means (23), are connected to one another in each case by a joint (16) for pivoting about a pivot axis (18) extending parallel to the plane of symmetry (17) of the rail (5).
 
4. A rail loading train according to claim 1, 2 or 3, characterized in that each of the two clamping means (23) is designed as a clamping roller (31) rotatable about an axis of rotation (32), and the pivot axis (18) is positioned parallel to the axes of rotation (32).
 
5. A rail loading train according to one of claims 1 to 4, characterized in that a pressure medium (33) is provided for moving the two clamping jaws (14) apart from one another.
 
6. A rail loading train according to one of claims 1 to 5, characterized in that both clamping jaws (14) are housed in a centering cage (35) having a V-shaped opening (36), wherein the opening (36) is formed with a taper in the direction towards the displacement drive (37).
 
7. A rail loading train according to claim 6, characterized in that the clamping jaws (14) are designed to be displaceable - relative to the centering cage (35) - with actuation of the displacement drive (37) from a clamping position into an opening position in which the two clamping jaws (14) are automatically moved apart from one another under the effect of the pressure medium (33).
 
8. A rail loading train according to claim 1, characterized in that the device (12) for anchoring the rails (5) is adjustable by means of a pivot drive (39) from a working position for clamping the rails into an inoperative position situated above or below the rails.
 
9. A rail loading train according to claim 8, characterized in that, at each end (40) of the rail loading train (1), a device (12) for anchoring the rails (5) is provided which is vertically adjustable with respect to the rail loading train and equipped with a respective pivot drive (39).
 


Revendications

1. Train de chargement de rails pour le transport de rails soudés en longueur (5), comprenant des wagons de chargement (4) déplaçables sur une voie ferrée (3) et un dispositif (12) disposé côté extrémité sur le train de chargement de rails (1) pour l'ancrage des rails (5), dans lequel

a) le dispositif (12) pour l'ancrage des rails (5) se compose d'un certain nombre de dispositifs d'insertion (13) prévus chacun pour l'ancrage d'un rail individuel (5) et présentant une ouverture d'introduction (20) et une butée de rail (22),

b) chaque dispositif d'insertion (13) présente deux mâchoires de serrage (14) qui sont écartées l'une de l'autre pour former l'ouverture d'introduction (20) dans une direction s'étendant perpendiculairement à une âme (21) du rail (5) à bloquer,

c) au moins une mâchoire de serrage (14) est équipée d'un moyen de serrage (23) pour un contact de l'âme du rail (21) avec celui-ci,

d) les deux mâchoires de serrage (14) sont réalisées de manière à pouvoir être écartées l'une de l'autre pour une décomposition de la connexion entraînée par adhérence avec l'âme du rail (21),

caractérisé en ce que le moyen de serrage (23) permet une connexion automatique, entraînée par adhérence agissant à l'encontre d'une direction d'introduction (24) et que chaque dispositif d'insertion (13) est relié à un entraînement coulissant (37) pour un coulissement dans une direction de coulissement (38) s'étendant dans un plan de symétrie (17) du rail (5).
 
2. Train de chargement de rails selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque moyen de serrage (23) est réalisé de manière coulissante par l'influence d'un milieu sous pression (25) d'une première extrémité (27) d'un évidement (29), se trouvant plus près de la butée de rail (22), en direction d'une seconde extrémité (28) plus écartée de la butée de rail (22), une surface de contact (30) reliant ensemble les deux extrémités (27, 28) de l'évidement (29) étant disposée de manière inclinée en formant un angle (α) pour le guidage et l'appui du moyen de serrage (23) par rapport au plan de symétrie (17) du rail (5).
 
3. Train de chargement de rails selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux mâchoires de serrage (14) sont reliées ensemble chacune à une extrémité (19) davantage éloignée des moyens de serrage (23) par une articulation (16) de manière à pouvoir pivoter autour d'un axe de pivotement (18) s'étendant parallèlement au plan de symétrie (17) du rail (5).
 
4. Train de chargement de rails selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les deux moyens de serrage (23) sont réalisés chacun en tant que rouleaux de serrage (31) pouvant tourner autour d'un axe de rotation (32) et l'axe de pivotement (18) est positionné parallèlement aux axes de rotation (32).
 
5. Train de chargement de rails selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un milieu sous pression (33) déplaçant les deux mâchoires de serrage (14) à l'écart l'une de l'autre est prévu.
 
6. Train de chargement de rails selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que deux mâchoires de serrage (14) sont logées dans une cage de centrage (35) présentant une ouverture en forme de V (36), l'ouverture (36) étant réalisée de manière rétrécie en direction de l'entraînement coulissant (37).
 
7. Train de chargement de rails selon la revendication 6, caractérisé en ce que les mâchoires de serrage (14) sont réalisées de manière coulissante par la sollicitation de l'entraînement coulissant (37) d'une position de serrage dans une position d'ouverture, par rapport à la cage de centrage (35), position dans laquelle les deux mâchoires de serrage (14) sont déplacées automatiquement à l'écart l'une de l'autre sous l'effet du milieu sous pression (33).
 
8. Train de chargement de rails selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif (12) pour l'ancrage des rails (5) peut être déplacé par un entraînement pivotant (39) d'une position de travail pour le blocage des rails (5) dans une position située au-dessus ou en dessous des rails pour une mise hors service.
 
9. Train de chargement de rails selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'un dispositif (12) pour l'ancrage des rails (5), réglable en hauteur par rapport au train, équipé à chaque fois d'un entraînement pivotant (39), est prévu à chaque extrémité (40) du train de chargement de rails (1).
 




Zeichnung











Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente