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(11) |
EP 1 961 886 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.04.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
U-Profil-Träger einer Überdachung, Halle, Tribüne, Treppe, eines Gerüsts oder Podiums
U-shaped beam of a canopy, hall, grandstand, staircase, scaffolding or platform
Support de profil en U d'une toiture, d'un hall, d'une tribune, d'un escalier, d'un
échafaudage ou d'un podium
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.08.2008 Patentblatt 2008/35 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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06007930.8 / 1845215 |
| (73) |
Patentinhaber: Wilhelm Layher Verwaltungs-GmbH |
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74363 Güglingen-Eibensbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Geitz Truckenmüller Lucht |
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Kirchheimer Strasse 60 70619 Stuttgart 70619 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 850 098 DE-U1- 9 110 828 US-A- 4 795 405
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DE-A1- 3 542 610 US-A- 4 133 155
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen U-Profil-Träger gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Aus der
DE 35 42 610 A1 ist ein Schnell-Montage-Hallendach mit einem Kassettendach bekannt geworden, bei
dem die Dachhautelemente auf U-profilförmigen Obergurten von in der Praxis auch mit
Kassettenträgern bezeichneten Dachbindern aufgelegt und abgestützt sind. Diese Dachbinder
haben außer den Obergurten auch Untergurte, Vertikalstäbe und Diagonalstäbe, die in
üblicher Stahlbautechnik dimensioniert und zusammengeschweißt sind. Die Obergurte
sind als nach oben offene U-Profilstäbe ausgebildet, deren U-Schenkel Vertikalschenkel
ausbilden und deren Basis bzw. Grund mit Horizontalstegen gebildet ist, die mit den
Vertikalstäben und den Diagonalstäben der Dachbinder verschweißt sind. In Längsrichtung
des jeweiligen Dachbinders sind auf dem Grund dessen Obergurtes in der Mitte des Horizontalstegs
in bestimmten Abständen nach oben herausragende Sicherungslaschen festgeschweißt.
Diese sind für eine Sicherungsöffnung für einen Keil geeignet länger ausgebildet als
die Vertikalschenkel des Obergurtes, mit dessen Hilfe die Dachelemente an dem Obergurt
festspannbar sind.
[0003] Diese Konstruktion hat sich in der Praxis bewährt und ermöglicht eine schnelle Montage
bzw. Demontage und ist geeignet, große Spannweiten abzudecken. Allerdings wird für
die Montage in jedem Fall ein Kran benötigt. Die vergleichsweise schweren Dachbinder
sind mit ihren U-Profilstäben für einen speziellen Einsatz bei Dachkonstruktionen
konzipiert. An den Sicherungslaschen können außer den Dachhautelementen auch andere
Befestigungselemente, z. B. Geländerhalter gemäß der
DE 297 11 346 U1 oder Absturzsicherungs-Hilfsvorrichtungen gemäß der
DE 20 2004 001 314 U1 angeschlossen werden. Die hierfür verfügbaren Befestigungspositionen sind jedoch
auf die Positionen der fest mit den U-Profilstäben der Obergurte der Dachbinder verschweißten
Sicherungslaschen beschränkt.
[0004] Eine alternative Möglichkeit zum Aufbau von Dachkonstruktionen ist beispielsweise
aus der
DE 100 28 262 A1 bekannt geworden, welche eine Planendachkonstruktion betrifft. Diese Dachkonstruktion
ist unter Verwendung von sogenannten Gitterträgern hergestellt, wie sie für Serienteile
im Gerüstbau bekannt geworden sind. Diese Dachbinder ausbildenden Gitterträger weisen
einen rohrförmigen Obergurt, einen rohrförmigen Untergurt und steigende sowie fallende
Rohrdiagonalen wie auch etwa senkrecht zu dem Obergurt und dem Untergurt angeordnete
rohrförmige Vertikalstäbe auf. Auf die Obergurte der Gitterträger aufgesetzt ist jeweils
eine über die gesamte Länge des jeweiligen Dachbinders verlaufende Anschlussprofileinheit
angeschlossen. Diese umfasst ein über die gesamte Länge des Gitterträgers verlaufendes
U-Profil, an dem unterseitig und senkrecht dazu rohrförmige Stützstreben angeschweißt
sind, an deren von dem U-Profil weg weisenden unteren Enden jeweils eine Gelenk-Rohrkupplung
angeschweißt ist. Mithilfe dieser Gelenk-Rohrkupplungen kann die Anschlussprofileinheit
auf den Obergurten der Gitterträger wiederlösbar befestigt werden. Bei dieser Konstruktion
kann es abhängig von der geometrischen Gestaltung und Anordnung der Rohrdiagonalen
und/oder der Vertikalstäbe des Gitterträgers zu Situationen kommen, bei denen die
Rohrkupplungen mit einem oder mehreren dieser Rohrdiagonalen und/oder Vertikalstäben
kollidieren, so dass dann dort keine Befestigung der Anschlussprofileinheit an dem
Gitterträger mittels der Gelenk-Rohrkupplung möglich ist. Dadurch ergibt sich ein
erhöhtes Sicherheitsrisiko. Zur Befestigung der Plane des Planendachs an der Anschlussprofileinheit
ist in deren U-Profil ein Kantholz eingelassen, dessen Oberseite bündig mit den nach
oben weisenden Enden der vertikalen Stege der U-Profileinheit abschließen. Die Plane
ist mit Metallklammern an dem Kantholz angetackert und zusätzlich über ein nach unten
hutförmig offenes Abdeckprofil gesichert, das wiederum mit einer die Plane durchdringenden
und in das Kantholz eingeschraubten Schraube befestigt ist. Diese Art der Befestigung
ist vergleichsweise aufwändig.
[0005] Ähnlich gestaltete Anschlussprofileinheiten der Anmelderin sind in der Praxis bekannt
geworden und zwar für den Einsatz bei Kassettendächern. Zur Befestigung deren Dachelemente
sind an dem Grund des U-Profils der Anschlussprofileinheit nach oben herausragende
Sicherungslaschen festgeschweißt, so wie bereits vorstehend im Zusammenhang mit der
DE 35 42 610 A1 beschrieben, so dass insoweit auch dieselben Nachteile auftreten.
[0006] Aus der
DE 31 07 416 A1 ist eine Tragkonstruktion für auf- und abbaubare Überdachungen oder Hallen bekannt
geworden, bei der sowohl als vertikale Stützen als auch als Dachträger ein I-Profil-Träger
mit doppeltem Quersteg eingesetzt wird. Der I-Profil-Träger besteht aus zwei im Abstand
parallel zueinander verlaufenden Stegen, die an ihren Enden jeweils mit einer Querwand
unter Ausbildung eines kastenförmigen Hohlprofils verbunden sind. An den beiden Enden
der Stege ist jeweils ein I-Flansch vorgesehen, dessen Flanschteile sich von der Längsmittelebene
des Trägers aus betrachtet senkrecht zu den Stegen nach außen erstrecken und die längs
der Kanten der Stege verlaufen. Eine der Querwände erstreckt sich in einem Abstand
zu dem zugehörigen I-Flansch im Inneren des Trägers, so dass ein nach außen offener
Hohlraum zum Einsetzen einer Holzbohle ausgebildet ist. Die gegenüberliegende Querwand
ist unter Ausbildung einer T-förmigen Nut gestaltet. Diese dient zur Aufnahme eines
Hammerkopfes einer Hammerkopfschraube, mittels deren an dem I-Profil-Träger ein mit
einem Langloch versehenes Bauelement festgelegt werden kann, indem auf die Hammerkopfschraube
eine Mutter aufgeschraubt und festgezogen wird. Um auch nicht mit Langlöchern versehene
Bauelemente an dem I-Träger-Profil festlegen zu können, kann auch eine rechteckige
Klemmplatte vorgesehen sein, durch deren Rundloch die Hammerkopfschraube durchgesteckt
ist. Die Montage dieses vergleichsweise schweren I-TrägerProfils ist nicht ohne einen
Kran möglich und die an der separat handzuhabenden und zu transportierenden Holzbohle
befestigten Dachelemente lassen sich nur aufwändig demontieren.
[0007] Ähnliche I-Profilträger mit doppeltem Quersteg sind beispielsweise aus der
DE 30 45 389 C2 bekannt geworden. Andere I-Träger-Profile, welche ein Gerüstelement mit einem auswechselbaren
Ergänzungsstück betreffend, sind aus der
DE-OS 28 50 098 und der
DE-OS 28 50 545,bekannt geworden. Diese I-Träger-Profile weisen an ihren flanschseitigen Enden jeweils
eine nach außen offene T-förmige Nut auf, in der ein separat handhabbares U-förmiges
Zusatzelement eingesetzt werden kann, das zu diesem Zwecke an seinem die beiden U-Schenkel
verbindenden Steg mit einem T-förmigen, nach außen weisenden Ansatz versehen ist.
Ein solches Zusatzelement kann dazu herangezogen werden, um die Klauen von als Geh-
oder Arbeitsflächen dienenden Bohlen oder Rahmentafeln einzuhängen. Derartige Zusatzelemente
müssen separat gehandhabt, gelagert und transportiert werden.
[0008] Aus der
US-A-4,133,155 ist ein U-Profil-Träger für Betonabschaltungen bekannt.
[0009] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen U-Profil-Träger der eingangs genannten Art
zur Verfügung zu stellen, der einfach und leicht auch ohne einen Kran handhabbar und
montierbar ist und der flexiblere Montagemöglichkeiten sowie ein erweitertes Einsatzspektrum
ermöglicht.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.Der U-Profil-Träger
kann eine vorzugsweise durch die Querwand begrenzte und in Richtung der Auflageränder
der Stützschenkel sowie zu deren Innenseiten hin offene, sich quer zu den Stützschenkeln
erstreckende Führungs-Nut aufweisen, die unter Ausbildung eines Schlitzes durch im
Abstand zueinander und längs der Innenseiten der beiden Stützschenkel angeordnete
und davon ausgehend sich jeweils nach innen erstreckende Nut-Hintergreif-Stege begrenzt
ist, und in der ein an mehreren Positionen längs der Führungs-Nut lösbar befestigbarer
Nutenstein eines Befestigungsmittels zur Befestigung des Auflageelements an dem U-Profil-Träger
und/oder zur Befestigung einer Abhebesicherung gegen Abheben der Einhängehilfsmittel
des Lauf- und/oder Arbeitsflächenelements aufnehmbar ist bzw. aufgenommen ist, und/oder
dass der Anschlussteil des U-Profil-Trägers beiderseits seiner Längsmittelebene Befestigungsschenkel
für eine vorzugsweise separat handhabbare Anschlusskupplung, insbesondere eine mit
einer Kupplungshalbschale gebildeten Rohrkupplung aufweist, die an mehreren Positionen
längs des U-Profil-Trägers an den Befestigungsschenkeln lösbar befestigbar ist und
mittels welcher der U-Profil-Träger an dem langgestreckten Tragelement befestigbar
ist bzw. befestigt ist.
[0011] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die
Führungs-Nut als eine sich in Längsrichtung des U-Profil-Trägers erstreckende, vorzugsweise
wenigstens im Wesentlichen unterbrechungsfrei über die Länge des U-Profil-Trägers
durchgehende Führungsschiene für den Nutenstein gestaltet ist, so dass dieser in der
Führungs-Nut in Längsrichtung des U-Profil-Trägers verschiebbar ist. Dadurch ergeben
sich weiter verbesserte Montagemöglichkeiten, insbesondere indem der Nutenstein in
beliebiger Position längs der Führungsnut in derselben positionierbar und festlegbar
ist.
[0012] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Führungs-Nut von der vorzugsweise anschlussteilseitig
angeordneten Querwand begrenzt ist. Dies ermöglicht eine besonders einfache und kostengünstige
Konstruktion bei einem besonders geringen Gewicht des I-Profil-Trägers.
[0013] Es ist ferner von Vorteil, wenn wenigstens einer der Befestigungsschenkel, vorzugsweise
beide Befestigungsschenkel, einen L-förmigen und/oder C-förmigen und/oder v-förmigen
Querschnitt aufweist bzw. aufweisen. Dadurch ergeben sich besonders vorteilhafte Befestigungsmöglichkeiten
für die Anschlusskupplung und/oder es lassen sich dadurch vorteilhafte Aufnahmemöglichkeiten
für über den Rand der Tragelemente vorstehende Teile erreichen.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass wenigstens einer
der Befestigungsschenkel mit Hintergreifflächen eines von sich von dem Tragelement
weg und zu der das U-Profil aufweisenden Seite des U-Profil-Trägers hin erstreckenden
Stützelements bzw. mehrerer derartiger Stützelemente gestaltet ist bzw. sind, zum
seitlichen Abstützen eines Befestigungsteils bzw. von Befestigungsteilen der Anschlusskupplung,
wenn diese unter Befestigung des U-Profil-Trägers an dem Tragelement an dem U-Profil-Träger
befestigt ist, so dass dann der Befestigungsteil bzw. die Befestigungsteile der Anschlusskupplung
formschlüssig mit den Stützelementen verbunden ist bzw. sind. Dies ermöglicht eine
besonders sichere Befestigung und Festlegung der Anschlusskupplung bei dennoch einfacher
Montierbarkeit und Positionierbarkeit derselben längs des U-Profil-Trägers.
[0015] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Befestigungsschenkel jeweils als eine sich
in Längsrichtung des U-Profil-Trägers erstreckende, vorzugsweise wenigstens im Wesentlichen
unterbrechungsfrei über die Länge des U-Profil-Trägers durchgehende Befestigungsschiene
für Befestigungsteile der Anschlusskupplung gestaltet sind, so dass die Befestigungsteile
der Anschlusskupplung an mehreren beliebigen Positionen längs des U-Profil-Trägers
befestigbar sind. Dadurch kann die Anschlusskupplung an beliebigen Positionen längs
des U-Profil-Trägers angeordnet und festgelegt werden, so dass auf diese Weise Kollisionen
mit benachbarten Verstrebungen bzw. Bauelementen vermieden werden kann. Ferner kann
auf diese Weise die an dem U-Profil-Träger bestimmungsgemäß befestigte Anschlusskupplung
im noch nicht endgültig festgezogenen Zustand, längs des Trägers verschoben werden.
[0016] Es ist ferner von Vorteil, wenn das mit dem Nutenstein versehene Befestigungsmittel
als Schnell-Spann-Element gestaltet ist. Dies ermöglicht eine einfache und schnelle
Montage sowie Demontage.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass das mit dem Nutenstein
versehene Befestigungsmittel mit einer sich quer, vorzugsweise senkrecht zu dem Nutenstein
erstreckenden, auch als Schwert bezeichneten Sicherungslasche gestaltet ist, die sich
im montierten Zustand durch den Schlitz der Führungs-Nut entlang den Stützschenkeln
erstreckt und welche die Auflageränder der Stützschenkel derart überragt, dass ein
das Auflageelement übergreifendes, vorzugsweise als Halteplatte gestaltetes Halteelement
mittels eines durch eine quer verlaufende Sicherungsöffnung der Sicherungslasche greifenden
Keils wiederlösbar festspannbar ist. Auf diese Weise kann das Auflageelement im festgespannten
Zustand zwischen dem Halteelement und dem Stützschenkel bzw. den Stützschenkeln festgespannt
werden.
[0018] Ferner kann vorgesehen sein, dass der Nutenstein (53), das Halteelement (77) und
der Keil (80) unverlierbar mit der Sicherungslasche (76.1, 76.1) verbunden sind. Mit
anderen Worten kann vorgesehen sein, dass der Nutenstein, das Halteelement, der Keil
und die Sicherungs-Lasche eine unverlierbare Einheit bzw. Baugruppe ausbilden. Dies
ermöglicht eine einfache und leichte Handhabbarkeit und die einzelnen Teile des Befestigungsmittels
zur Befestigung des Auflagelements an dem U-Profil-Träger können nicht unbeabsichtigt
verloren gehen.
[0019] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass der Anschlussteil
mit einer zwischen den Befestigungsschenkeln angeordneten und zu dem Tragelement hin
sowie nach außen offenen und sich in Längsrichtung des Trägers erstreckenden, vorzugsweise
wenigstens im Wesentlichen unterbrechungsfrei über die Länge des U-Profil-Trägers
durchgehenden, Aufnahme-Nut zur Aufnahme eines Befestigungsmittel-Teils eines mit
dem Stabelement verbundenen Befestigungsmittels, insbesondere eines Schraubenkopfes
einer Schraube, aufweist. Dadurch kann der Träger auch problemlos an solchen Positionen
des Stabelements festgelegt werden, an denen dort vorstehende Teile, wie Schraubenköpfe,
vorhanden sind.
[0020] In besonders vorteilhafter Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der U-Profil-Träger
aus einem stranggepressten Leichtmetall, insbesondere aus Aluminium, besteht. Dies
ermöglicht ein besonders geringes Gewicht sowie eine besonders einfache und leichte
Handhabbarkeit des U-Profil-Trägers, ohne dass dafür ein Kran erforderlich wäre.
[0021] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Kupplungshalbschale der Anschlusskupplung aus
einem stranggepressten Leichtmetall besteht bzw. dass die Kupplungshalbschale als
Leichtmetall-Strangpressprofil gestaltet ist. Dadurch ist die Kupplungshalbschale
besonders einfach und kostengünstig in der gewünschten Profilform herstellbar und
weist ein geringes Gewicht auf.
[0022] Weitere Merkmale, Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den
Ansprüchen und aus dem nachfolgenden Beschreibungsteil, in dem vorteilhafte Ausführungsbeispiele
der Erfindung beschrieben sind.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Vorderansicht einer Schnell-Montage-Halle;
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht auf ein Schnell-Montage-Dach der Interimshalle gemäß
Figur 1;
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch einen an einem rohrförmigen Tragelement mittels einer Anschlusskupplung
festgelegten U-Profil-Träger gemäß der Erfindung, an dessen U-Stütz-Schenkel Dachhautelemente
einer Schnell-Montage-Halle mittels eines Schnell-Spann-Elements mit Keil festgelegt
sind;
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen U-Profil-Träger, der an einem rohrförmigen
Trag-element mittels einer Anschlusskupplung befestigt ist und an dessen U-Stütz-Schenkel
Einhängehaken von Lauf- und/oder Arbeitsflächenelementen mit Hilfe einer Abhebesicherung
gesichert sind, die mittels eines Schnell-Spann-Elements mit Keil festgelegt ist.
[0024] Die in Figur 1 in Vorderansicht schematisch gezeigte Schnell-Montage-Halle 10 gemäß
einem von mehreren vorteilhaften Ausführungsbeispielen der Erfindung hat als Stützen
dienende Unterkonstruktion seitlich stehende Gerüste 11, die beispielsweise mit Stellrahmen
gebildet sind. Auf diesen Unterkonstruktionen sind mehrere Dachbinder 12 abgestützt,
die jeweils ein mittleres Firststück 12.1 und mehrere Dachbinder-Elemente 12.2 haben
können, die über Laschen und/oder Rohrverbinder mit entsprechenden Eingriffselementen
und Verbindungen zusammengesetzt sein können, so dass eine Satteldachkontur ausgebildet
sein kann.
[0025] Wie in Fig. 2 schematisch beispielhaft gezeigt, kann jeweils bei den Linien 17.1
bis 17.4 ein einzelner Dachbinder 12 vorgesehen sein, wobei hier vier Dachbinder 12
neben bzw. hintereinander abgebildet sind. Es versteht sich, dass beliebig viele Dachbinder
12 hinter- bzw. nebeneinander gereiht werden können.
[0026] Die Dachbinder 12 sind als Gitterträger 18, vorzugsweise aus Aluminium, gestaltet,
wie sie als Serienteile im Gerüstbau verwendet werden. Sie haben Obergurte 20, Untergurte
21, Vertikalstäbe 22 und Diagonalstäbe 23. Wegen der Dachneigung stehen die Vertikalstäbe
22 nicht genau senkrecht. Sie werden dennoch als Vertikalstäbe bezeichnet. Diese Gurte
20, 21 und Streben 22, 23 sind zu einem Gitterträger 18 zusammengeschweißt.
[0027] Auf dem ein Tragelement 46 bildenden, hier rohrförmigen Obergurt 20 des Gitterträgers
18 ist ein erfindungsgemäßer U-Profil-Träger 30 aufgesattelt und dort mithilfe einer
als Rohrkupplung gestalteten Anschlusskupplung 60 wiederlösbar befestigt. Der U-Profil-Träger
30 weist ein nach außen offenes U-Profil 35 auf, das parallel zueinander und zur Längsmittelebene
36 des U-Profils 35 angeordnete und durch eine Querwand 37 verbundene Stützschenkel
38.1, 38.2 aufweist, die an ihren freien Enden Auflageränder 39.1, 39.2 für ein Auflageelement
40 aufweisen. Bei dem Auflageelement 40 handelt es sich bei dem in Figur 3 gezeigten
Ausführungsbeispiel der Erfindung um Dachhautelemente 41 eines Kassettendachs. Es
versteht sich jedoch, dass als Auflageelement 40 auch ein Planendach oder ein Lauf-
und/oder Arbeitsflächenelement, insbesondere ein Gerüstboden oder dessen Einhängehilfsmittel
57, wie Klauen und dergleichen vorgesehen sein können, so wie beispielsweise in Figur
4 gezeigt.
[0028] Das U-Profil 35 des Strangpress-Leichtmetall-U-Profil-Trägers ist einstückig mit
einem Anschlussteil 45 gebildet, das zur Befestigung und Abstützung des U-Profils
35 an dem langgestreckten Tragelement 46, hier dem Obergurt 20 des Gitterträgers 18
dient. Es versteht sich, dass der U-Profil-Träger 30 auch dafür geeignet und bestimmt
ist, an anderen Tragelementen, beispielsweise an einem Gerüstrohr mithilfe der Anschlusskupplung
60 befestigt zu werden.
[0029] Der U-Profil-Träger 30 weist eine durch die Querwand 37 begrenzte und in Richtung
der Auflageränder 39.1, 39.2 der Stützschenkel 38.1, 38.2 sowie zu deren Innenseiten
42.1, 42.2 hin offene, sich quer zu den Stützschenkeln 38.1, 38.2 erstreckende Führungs-Nut
50 auf. Diese Führungs-Nut 50 ist unter Ausbildung eines Schlitzes 51 durch im Abstand
zueinander und längs der Innenseiten 42.1, 42.2 der beiden Stützschenkel 38.1, 38.2
angeordnete und davon ausgehend sich jeweils nach innen zur Längsmittelebene 36 hin
erstreckende Nut-Hintergreif-Stege 52.1, 52.2 begrenzt. Die Nut-Hintergreif-Stege
52.1, 52.2 sind hier etwa senkrecht zu den Stützschenkeln 38.1 und 38.2 ausgebildet
und liegen hier in einer gemeinsamen Horizontalebene, die hier senkrecht zu der Längsmittelebene
36 steht.
[0030] In der Führungs-Nut 50 ist ein Nutenstein 53 eines Befestigungsmittels 55 aufgenommen,
das zur Befestigung von einem oder mehreren Auflageelementen 40 an dem U-Profil-Träger
dient. Die Führungs-Nut 50 ist als eine sich in Längsrichtung 62 des U-Profil-Trägers
30 erstreckende Führungsschiene 54 für den Nutenstein 53 gestaltet, die sich über
die gesamte Länge des U-Profil-Trägers 30 durchgehend erstreckt, und zwar in den Figuren
3 und 4 in Richtung einer senkrecht auf die Blattebene stehenden Richtung. Dadurch
kann der Nutenstein 53 in der Führungs-Nut 50 in Längsrichtung 62 des U-Profil-Trägers
30 derart verschoben werden, dass er in beliebigen Positionen längs der Führungsschiene
54 positionierbar und festlegbar ist.
[0031] Der Nutenstein 53 weist in einem Querschnitt senkrecht zu den in den Figuren 3 und
4 gezeigten Querschnitten, also in einer parallel zur Längsrichtung 62 des U-Profil-Trägers
30 verlaufenden Schnittebene eine maximale Breite auf, die kleiner ist als der der
Breite des Schlitzes 51 entsprechende minimale Abstand zwischen den gegenüber liegenden
Enden der Nut-Hintergreif-Stege 52.1 und 52.2. Dadurch kann der Nutenstein 53 im nicht
festgeklemmten Zustand, ausgehend von seiner in den Figuren 3 und 4 gezeigten Sperrstellung,
durch Drehung um seine Hochachse 70, hier um etwa 90 Grad, in eine Stellung überführt
werden, in welcher er aus der Führungs-Nut 50 durch den Schlitz 51 hindurch zusammen
mit den übrigen Teilen des als Schnell-Spann-Element 75 gestalteten Befestigungsmittels
55 entfernt werden kann. Die Montage des Nutensteins 53 in der Führungs-Nut 50 kann
entsprechend umgekehrt erfolgen.
[0032] Der Nutenstein 53 ist mit einer schwert- bzw. bolzenförmig gestalteten Sicherungslasche
76.1, 76.2 vorzugsweise drehfest verbunden, die sich hier etwa senkrecht zu dem hier
einen rechteckförmigen Querschnitt aufweisenden Nutenstein 53 von diesem weg erstreckt
und die sich in dem gezeigten montierten Zustand durch den Schlitz 51 der Führungs-Nut
50 etwa parallel und entlang der Stützschenkel 38.1, 38.2 erstreckt. Die Sicherungslasche
76.1, 76.2 weist eine Länge auf derart, dass sie im montierten Zustand die Auflageränder
39.1, 39.2 der Stützschenkel 38.1, 38.2 des U-Profils 35 des U-Profil-Trägers 30 derart
überragt, dass ein die Auflageelemente 40, respektive die in Figur 3 im Stoßbereich
übereinander liegenden Dachhautelemente 41, bzw. die in Figur 4 gezeigten Einhängehilfsmittel
57 der Lauf- und/oder Arbeitsflächenelemente 58 übergreifendes Halteelement 77, das
hier als Halteplatte bzw. als Lochscheibe 78 gestaltet ist, mittels eines durch eine
quer zu der Sicherungslasche 76.1, 76.2 verlaufenden Sicherungsöffnung 79.1, 79.2
der Sicherungslasche 76.1, 76.2 greifenden Keils 80 wiederlösbar festspannbar ist.
Wie in den Figuren 3 und 4 im montierten und festgespannten Zustand gezeigt, sind
dann die Auflageelemente 40, respektive die Dachhautelemente 41 bzw. die fest, vorzugsweise
durch Verschweißen mit den Lauf- und/oder Arbeitsflächenelementen 58 verbundenen Einhängehilfsmittel
57 nach Einschlagen des Keils 80 in die Sicherungsöffnung 79.1, 79.2, zwischen dem
Halteelement 77 und den Stützschenkeln 38.1, 38.2 festgespannt.
[0033] Der Keil 80 weist im Bereich seines dem Einschlagendes gegenüber liegenden Endes
ein Verliersicherungsmittel, hier in Form eines Niet 85 auf, wodurch der Keil 80 unverlierbar
mit der Sicherungslasche 76.1, 76.2 verbunden ist. Zu diesem Zwecke weist der Niet
85 eine Breite bzw. Länge auf, die größer ist als die Breite der Sicherungsöffnung
79.1, 79.2 oder, allgemeiner ausgedrückt, steht der Niet 85 über die Außenoberfläche
des Keils 80 so weit vor, dass der Keil 80 nicht ohne bleibende Deformation oder Zerstörung
des Niet 86 und/oder des Keils 80 und/oder der Sicherungslasche 76.1, 76.2 von der
Sicherungslasche 76.1, 76.2 trennbar ist. In den gezeigten Ausführungsbeispielen sind
auch der Nutenstein 53 und das hier als Lochscheibe 78 gestaltete Halteelement 77
unverlierbar mit der Sicherungslasche 76.1, 76.2 verbunden, so dass der Nutenstein
53, das Halteelement 77, der Keil 80 und die Sicherungslasche 76.1, 76.2 eine unverlierbare
Einheit bzw. Baugruppe ausbilden.
[0034] Wie beispielhaft in Figur 4 gezeigt, kann das mit dem Nutenstein 53 gestaltete Befestigungsmittel
55 auch zur vorteilhaften Befestigung einer Abhebesicherung 56 gegen Abheben von mit
Einhängehilfsmitteln 57, wie Einhängehaken oder Klauen versehenen Lauf- und/oder Arbeitsflächenelementen
58 von den Auflagerändern 39.1, 39.2 der Stützschenkel 38.1, 38.2 ausgebildet sein
bzw. dienen.
[0035] In den in den Figuren 3 und 4 gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung,
ist außerdem vorgesehen, dass der Anschlussteil 45 des U-Profil-Trägers 30 beiderseits
der Längsmittelebene 36 jeweils einen Befestigungsschenkel 59.1, 59.2 für die hier
separat handhabbare Anschlusskupplung 60 aufweist, die hier als eine mit einer Kupplungshalbschale
61 gebildete Rohrkupplung gestaltet ist. Diese Anschlusskupplung 60 kann bei dem erfindungsgemäß
gestalteten U-Profil-Träger 30 im Unterschied zu den aus dem Stand der Technik bekannten
Konstruktionen an mehreren beliebigen Positionen längs des U-Profil-Trägers 30 an
dessen Befestigungsschenkeln 59.1 und 59.2 wieder lösbar befestigt werden. Der U-Profil-Träger
30 kann mittels der Anschlusskupplung 60 an dem langgestreckten, hier als Obergurt
20 eines Gitterträgers 80 ausgebildeten Tragelement 46 befestigt werden bzw. ist dort
gemäß den in den Figuren 3 und 4 gezeigten Montagestellungen befestigt. Zu diesem
Zwecke sind die beiden Befestigungsschenkel 59.1 und 59.2 hier jeweils als eine sich
in Längsrichtung 62 des U-Profil-Trägers 30 erstreckende und über die gesamte Länge
des U-Profil-Trägers durchgehende Befestigungsschiene 63.1, 63.2 gestaltet, an welcher
die Befestigungsteile 71.1 und 71.2 der Anschlusskupplung 60 an mehreren beliebigen
Positionen längs des U-Profil-Trägers 30 befestigbar sind. Auf diese Weise kann die
Anschlusskupplung 60 an beliebigen Positionen längs des U-Profil-Trägers 30 zur Befestigung
desselben an dem Tragelement 46 angeordnet und festgelegt werden, ohne dass es zu
einer Kollision mit benachbarten Bauteilen, wie Verstrebungen, kommen kann. Dies gewährleistet
eine optimale Sicherheit. Die Kupplungshalbschale 61 ist im Unterschied zu den aus
dem Stand der Technik bekannten Kupplungshalbschalen als Leichtmetall-Strangpressprofil
gestaltet.
[0036] Die Befestigungsschenkel 59.1 und 59.2 umfassen jeweils Hintergreifflächen 69.1,
69.2 aufweisende Stützelemente 68.1, 68.2, die sich von dem Tragelement 46, hier dem
Obergurt 20 weg und zu der das U-Profil 35 aufweisenden Seite des U-Profil-Trägers
30 hin erstrecken und mit deren Hilfe eine seitliche Abstützung von Befestigungsteilen
71.1, 71.2 der Anschlusskupplung 60 erreicht wird, wenn diese unter Befestigung des
U-Profil-Trägers 30 an dem Tragelement 46 an dem U-Profil-Träger 30 befestigt ist.
Im befestigten Zustand sind also die Befestigungsteile 71.1 und 71.2 der Anschlusskupplung
60 formschlüssig mit den Stützelementen 68.1, 68.2 bzw. mit den Befestigungsschenkeln
59.1, 59.2 verbunden.
[0037] In den in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispielen weist der erfindungsgemäße
U-Profil-Träger 30 an seinem Anschlussteil 45 eine zwischen den Befestigungsschenkeln
59.1 und 59.2 ausgebildete Aufnahme-Nut 65 auf, die zu dem Tragelement 46 hin nach
außen offen ist und die sich in Längsrichtung 62 des U-Profil-Trägers 30 ebenfalls
über die gesamte Länge des U-Profil-Trägers durchgehend erstreckt. Diese Aufnahme-Nut
65 kann zur Aufnahme eines Befestigungsmittel-Teils eines mit dem Tragelement 46 verbundenen
Befestigungsmittels dienen, das hier mit einer Schraube 67 mit Schraubenkopf 66 gestaltet
ist. Demgemäß kann der über die Außenoberfläche des hier rohrförmigen Tragelements
46 vorstehende Schraubenkopf 66 in der Aufnahme-Nut 65 aufgenommen werden, so dass
der U-Profil-Träger 30 auch oberhalb von derart über das Tragelement 46 vorstehenden
Teilen bestimmungsgemäß aufgesattelt und sicher befestigt werden kann.
[0038] In den in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Befestigungsschenkel
59.1 und 59.2 des Auflageelements 40 des U-Profil-Trägers 30 zu den hier mit einem
Kreisaußendurchmesser gebildeten rohrförmigen Tragelements 46 hin mit einer entsprechend
kreiszylindrischen Anlagefläche gestaltet, deren Radius 64.1, 64.2 dem Außenradius
des rohrförmigen Tragelements 46 entspricht. Auf diese Weise erhält man eine spannungsoptimierte
formschlüssige Anlage des Auflageelements 40 des U-Profil-Trägers 30 an dem Tragelement
46. Es versteht sich jedoch, dass abhängig von der Außengeometrie des jeweiligen Tragelements,
die diesem zugeordneten Auflageflächen des Auflageelements auch an die jeweilige Außenkontur
dieser Tragelemente angepasst gestaltet sein kann, also beispielsweise mit einer ebenen,
im Querschnitt geraden Fläche abgeschrägt ausgebildet sein kann. Demgemäß kann der
erfindungsgemäße U-Profil-Träger 30 auf jede Art von Tragelementen, insbesondere auf
jede Art von Gerüstrohren oder Gitterträgern, insbesondere mit Kreisquerschnitt, montiert
werden, so dass sich ein besonders breites Einsatzspektrum dieses U-Profil-Trägers
30 ergibt.
[0039] Das Einsatzspektrum des U-Profil-Trägers 30 ist weiter dadurch erweitert, dass in
dessen U-Profil 35 bzw. auf den Auflagerändern 39.1, 39.2 der Stützschenkel 38.1,
38.2 auch Lauf- und/oder Arbeitsflächenelemente, insbesondere Gerüstböden und vorzugsweise
Einhängehilfsmittel 57 wie Einhängehaken oder Klauen derartiger Lauf- und/oder Arbeitsflächenelemente
58 eingehängt werden können, die dann mithilfe des Schnell-Spann-Elements 75 an dem
U-Profil-Träger 30 festgelegt werden können oder unter Festlegung einer Abhebesicherung
56 an dem U-Profil-Träger 30 gesichert werden können. Demgemäß kann der U-Profil-Träger
30 beispielsweise auch zur Montage von Flächengerüsten aus systemfreien Gitterträgern
und/oder Gerüstteilen eingesetzt werden.
[0040] Die Figur 4 zeigt ein derartiges Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen U-Profil-Trägers
30 eines Tragwerkes, insbesondere eines Gerüsts oder Podiums oder einer Tribüne oder
Treppe, der an einem rohrförmigen Tragelement 46 mittels einer Anschlusskupplung 60
befestigt ist und an dessen U-Stütz-Schenkel 38.1, 38.2 Einhängehilfsmittel 57 bildende
Einhängehaken 84 von Lauf- und/oder Arbeitsflächenelemente 58 bildenden Gerüstböden
83 mit Hilfe einem als Abhebesicherung 56 gestalteten Haltelement 77 gesichert sind,
die mit Hilfe eines Schnell-Spann-Elements 75 mit Keil 80 festgelegt ist. Gleiche
Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen wie in Figur 3 versehen.
[0041] Im Unterschied zu dem in Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist bei dem in Figur
4 gezeigten Ausführungsbeispiel eine Sicherungsöffnung 79.2 vorgesehen, die gegenüber
der Sicherungsöffnung 79.1 um etwa 90 Grad gedreht in der Sicherungslasche 76.2 angeordnet
ist. Dadurch bedingt ist auch der Keil 80 um etwa 90 Grad versetzt angeordnet, so
dass sich dieser nunmehr etwa parallel zu Längsrichtung 62 des U-Profil-Trägers 30
erstreckt. Dadurch können die im Gerüstbau üblichen Keile 80 platzsparend und unter
Sicherheitsaspekten gut sichtbar angeordnet werden. Abgesehen von den vorstehend bezeichneten
Unterschieden ist das in Figur 4 gezeigte Befestigungsmittel gleich gestaltet wie
das Befestigungsmittel 55 gemäß Figur 3. Ebenfalls jeweils gleich gestaltet sind in
den Figuren 3 und 4 der U-Profil-Träger 30 und die Anschlusskupplung 60. Es versteht
sich jedoch, dass diese Elemente im Rahmen der Erfindung auch unterschiedlich gestaltet
sein können.
[0042] Es versteht sich außerdem, dass der Leichtmetall-Strangpress-U-Profil-Träger 30 ohne
Weiteres auf ein vor Ort gewünschtes Maß gekürzt werden kann und dann ohne irgendwelche
Einschränkungen weiterverwendet werden kann.
B E Z U G S Z E I C H E N L I S T E
[0043]
- 10
- Schnell-Montage-Halle
- 11
- Gerüst
- 12
- Dachbinder
- 12.1
- Firststück
- 12.2
- Dachbinder-Element
- 17.1
- bis
- 17.4
- Linie anstelle von Dachbindern
- 18
- Gitterträger
- 20
- Obergurt
- 21
- Untergurt
- 22
- Vertikalstab
- 23
- Diagonalstab
- 30
- U-Profil-Träger
- 31
- Überdachung
- 32
- Schnell-Montage-Hallendach
- 35
- U-Profil
- 36
- Längsmittelebene
- 37
- Querwand
- 38.1
- Stützschenkel
- 38.2
- Stützschenkel
- 39.1
- Auflagerand von 38.1
- 39.2
- Auflagerand von 38.2
- 40
- Auflageelement
- 41
- Dachhaut-Element
- 42.1
- Innenseite von 38.1
- 42.2
- Innenseite von 38.2
- 43
- Kassettendach
- 45
- Anschlussteil
- 46
- Tragelement
- 50
- Führungs-Nut
- 51
- Schlitz
- 52.1
- Nut-Hintergreif-Steg
- 52.2
- Nut-Hintergreif-Steg
- 53
- Nutenstein
- 54
- Führungsschiene
- 55
- Befestigungsmittel
- 56
- Abhebesicherung
- 57
- Einhängehilfsmittel
- 58
- Lauf- und/oder Arbeitsflächenelement
- 59.1
- Befestigungsschenkel
- 59.2
- Befestigungsschenkel
- 60
- Anschlusskupplung
- 61
- Kupplungshalbschale
- 62
- Längsrichtung von 30
- 63.1
- Befestigungsschiene
- 63.2
- Befestigungsschiene
- 64.1
- Radius
- 64.2
- Radius
- 65
- Aufnahme-Nut
- 66
- Schraubenkopf
- 67
- Schraube
- 68.1
- Stützelement
- 68.2
- Stützelement
- 69.1
- Hintergreiffläche von 68.1
- 69.2
- Hintergreiffläche von 68.2
- 70
- Hochachse von 53
- 71.1
- Befestigungsteil
- 71.2
- Befestigungsteil
- 72.1
- Befestigungs-Nase
- 72.2
- Befestigungs-Nase
- 75
- Schnell-Spann-Element
- 76.1
- Sicherungslasche
- 76.2
- Sicherungslasche
- 77
- Halteelement (Halteplatte)
- 78
- Lochscheibe
- 79.1
- Sicherungsöffnung
- 79.2
- Sicherungsöffnung
- 80
- Keil
- 81
- Gewindebolzen
- 82
- Mutter
- 83
- Gerüstboden
- 84
- Einhängehaken
- 85
- Niet
1. U-Profil-Träger (30) einer Überdachung (31), Halle, Tribüne, Treppe oder eines Gerüsts
oder Podiums, mit einer Anschlusskupplung (60) und einem nach außen offenen U-Profil
(35), das parallel zueinander und zur Längsmittelebene (36) des U-Profils (35) angeordnete
und durch eine Querwand (37) verbundene Stützschenkel (38.1 38.2) aufweist, die vorzugsweise
an ihren freien Enden Auflageränder (39.1, 39.2) für ein Auflageelement (40), insbesondere
für ein Dach, beispielsweise für ein Kassettendach (43) oder für ein Planendach oder
für ein Lauf- und/oder Arbeitsflächenelement (58), insbesondere für einen Gerüstboden
(83) oder für dessen, vorzugsweise als Klauen gestaltete, Einhängehilfsmittel (57)
aufweist, und mit einem einstückig mit dem U-Profil (35) verbundenen Anschlussteil
(45) zur Befestigung und Abstützung des U-Profils (35) an einem langgestreckten Tragelement
(46), insbesondere an einem Obergurt (20) eines Gitterträgers (18) oder an einem Gerüstrohr,
wobei
der Anschlussteil (45) des U-Profil-Trägers (30) beiderseits der Längsmittelebene
(36) Befestigungsschenkel (59.1, 59.2) für die Anschlusskupplung (60) aufweist, wobei
der U-Profil-Träger (30) mittels der Anschlusskupplung (60) an dem langgestreckten
Tragelement (46) befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusskupplung (60) als Rohrkupplung mit einer Kupplungshalbschale (61) gebildet
ist und an mehreren Positionen längs des U-Profil-Trägers (30) an den Befestigungsschenkeln
(59.1, 59.2) lösbar befestigbar ist.
2. U-Profil-Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Befestigungsschenkel (59.1, 59.2) einen L-förmigen oder C-förmigen
oder V-förmigen Querschnitt aufweist.
3. U-Profil-Träger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Befestigungsschenkel (59.1, 59.2) mit Hintergreifflächen (69.1,
69.2) eines sich von dem Tragelement (46) weg und zu der das U-Profil (35) aufweisenden
Seite des U-Profil-Trägers (30) hin erstreckenden Stützelementes (68.1, 68.2) gestaltet
ist, zum seitlichen Abstützen eines Befestigungsteils (71.1, 71.2) der, unter Befestigung
des U-Profil-Trägers (30) an dem Tragelement (46), an dem U-Profil-Träger (30) befestigten
Anschlusskupplung (60), so dass der Befestigungsteil (71.1, 71.2) der Anschlusskupplung
(60) formschlüssig mit den Stützelementen (68.1, 68.2) verbunden ist.
4. U-Profil-Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsschenkel (59.1, 59.2) jeweils als eine sich in Längsrichtung (62)
des U-Profil-Trägers (30) erstreckende Befestigungsschiene (63.1, 63.2) für Befestigungsteile
(71.1, 71.2) der Anschlusskupplung (60) gestaltet sind, so dass die Befestigungsteile
(71.1, 71.2) der Anschlusskupplung (60) an mehreren beliebigen Positionen längs des
U-Profil-Trägers (30) befestigbar sind.
5. U-Profil-Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungshalbschale (61) der Anschlusskupplung (60) als Leichtmetall-Strangpressprofil
gestaltet ist.
6. U-Profil-Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der U-Profil-Träger (30) eine, vorzugsweise durch die Querwand (37) begrenzte, in
Richtung der Auflageränder (39.1, 39.2) der Stützschenkel (38.1, 38.2) sowie zu deren
Innenseiten (42.1, 42.2) hin offene, sich quer zu den Stützschenkeln (38.1, 38.2)
erstreckende Führungs-Nut (50) aufweist, die unter Ausbildung eines Schlitzes (51)
durch im Abstand zueinander und längs der Innenseite (42.1, 42.2) der beiden Stützschenkel
(38.1, 38.2) angeordnete und davon ausgehend sich jeweils nach innen erstreckende
Nut-Hintergreif-Stege (52.1, 52.2) begrenzt ist, und in der ein an mehreren Positionen
längs der Führungs-Nut (50) lösbar befestigbarer Nutenstein (53) eines Befestigungsmittels
(55) zur Befestigung des Auflageelements (40) an dem U-Profil-Träger (30) und/oder
zur Befestigung einer Abhebesicherung (56) gegen Abheben der Einhängehilfsmittel (57)
des Lauf- und/oder Arbeitsflächenelements (58) aufnehmbar ist bzw. aufgenommen ist.
7. U-Profil-Träger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs-Nut (50) als eine sich in Längsrichtung (62) des U-Profil-Trägers (30)
erstreckende Führungsschiene (54) für den Nutenstein (53) gestaltet ist, so dass dieser
in der Führungs-Nut (50) in Längsrichtung (62) des Trägers verschiebbar ist.
8. U-Profil-Träger nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs-Nut (50) von der Querwand (37) begrenzt ist.
9. U-Profil-Träger nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Nutenstein (53) versehene Befestigungsmittel (55) als Schnell-Spann-Element
(75) gestaltet ist.
10. U-Profil-Träger nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Nutenstein (53) versehene Befestigungsmittel (55) mit einer sich quer
zu dem Nutenstein (53) erstreckenden Sicherungslasche (76.1, 76.2) gestaltet ist,
die sich in montiertem Zustand durch den Schlitz (51) der Führungs-Nut (50) entlang
den Stützschenkeln (38.1, 38.2) erstreckt und welche die Auflageränder (39.1, 39.2)
der Stützschenkel (38.1, 38.2) derart überragt, dass ein das Auflageelement (40) übergreifendes,
vorzugsweise als Halteplatte gestaltetes Halteelement (77) mittels eines durch eine
quer verlaufende Sicherungsöffnung (79.1, 79.2) der Sicherungslasche (76.1, 76.2)
greifenden Keils (80) wiederlösbar festspannbar ist.
11. U-Profil-Träger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Nutenstein (53), das Halteelement (77) und der Keil (80) unverlierbar mit der
Sicherungslasche (76.1, 76.1) verbunden sind.
12. U-Profil-Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussteil (45) mit einer zwischen den Befestigungsschenkeln (59.1, 59.2)
angeordneten, zu dem Tragelement (46) hin und nach außen offenen und sich in Längsrichtung
des U-Profil-Trägers (30) erstreckenden Aufnahme-Nut (65) zur Aufnahme eines Befestigungsmittel-Teils
eines mit dem Tragelement (46) verbundenen Befestigungsmittels, insbesondere eines
Schraubenkopfes (66) einer Schraube (67), aufweist.
13. U-Profil-Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aus einem stranggepressten Leichtmetall besteht.
1. Channel girder (30) of a roofing (31), hall, grandstand, stairs or a scaffolding or
platform, with a connecting coupling (60) and an outwardly open channel (35) having
support limbs (38.1, 38.2), which are arranged parallel to one another and to the
longitudinal centre plane (36) of the channel (35) and connected by a transverse wall
(37) and which have, preferably at the free ends thereof, support edges (39,1, 39.2)
for an overlay element (40), particularly for a roof, for example for a coffered roof
(43) or for a flat roof or for a tread and/or work-surface element (58), particularly
for a scaffolding base (3) or for suspension aids (57), which are preferably formed
as claws, thereof, and with a connecting part (45), which is integrally connected
with the channel (35), for fastening and supporting the channel (35) at an elongate
bearing element (46), particularly at a top chord (20) of a lattice beam (18) or at
a scaffolding tube, wherein the connecting part (45) of the channel girder (30) has
on either side of the longitudinal centre plane (36) fastening limbs (59.1, 59.2)
for the connecting coupling (60), wherein the channel girder (30) is fastenable by
means of the connecting coupling (60) to the elongate bearing element (46), characterised in that connecting coupling (60) is formed as a tube coupling with a coupling half shell
(61) and is detachably fastenable to the fastening limbs (59.1, 59.2) at several positions
along the channel girder (30).
2. Channel girder according to claim 1, characterised in that at least one of the fastening limbs (59.1, 59.2) has an L-shaped or a C-shaped or
V-shaped cross-section.
3. Channel girder according to claim 1 or 2, characterised in that at least one of the fastening limbs (59.1, 59.2) is formed with overlap surfaces
(69.1, 69,2) of a support element (68.1, 68.2), which extends away from the bearing
element (46) and towards the side of the channel girder (30) having the channel (35),
for lateral support of a fastening part (71.1, 71.2) of the connecting coupling (60),
which is fastened to the channel girder (30), when the channel girder (30) is fastened
to the bearing element (46), so that the fastening part (71.1, 71.2) of the connecting
coupling (60) is mechanically positively connected with the support elements (68.1,
68.2).
4. Channel girder according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the fastening limbs (59.1, 59.2) are each formed as a fastening rail (63.1, 63.2),
which extends in longitudinal direction (62) of the channel girder (30), for fastening
parts (71.1, 71.2) of the connecting coupling (60) so that the fastening parts (71.1,
71.2 of the connecting coupling (60) are fastenable at several desired positions along
the channel girder (30).
5. Channel girder according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the coupling half shell (61) of the connecting coupling (60) is formed as a light-metal
extruded section.
6. Channel girder according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the channel girder (30) has a guide groove (50), which is preferably bounded by the
transverse wall (37), is open in the direction of the support edges (39.1, 39.2) of
the support limbs (38.1, 38.2) as well as towards the inner sides (42.1, 42.2) thereof,
extends transversely to the support limbs (38.1, 38.2) and is bounded, with formation
of a slot (51), by respective inwardly extending groove overlap webs (52.1, 52.2)
arranged at a spacing from one another and along the inner side (42.1, 42.2) of the
two support limbs (38.1, 38.2) and going out therefrom and in which a slide block
(53), which is releasably fastenable at several positions along the guide groove (50),
of a fastening means (55) is receivable or received for fastening of the overlay element
(40) to the channel girder (30) and/or for fastening of lifting-off securing means
(56) securing against lifting-off of the suspension aids (57) of the tread and/or
work-surface element (58).
7. Channel girder according to claim 6, characterised in that the guide groove (50) is formed as a guide rail (54), which extends in longitudinal
direction (62) of the channel girder (30), for the slide block (53) so that this is
displaceable in the guide groove (50) in the longitudinal direction (62) of the girder.
8. Channel girder according to claim 6 or 7, characterised in that the guide groove (50) is bounded by the transverse wall (37).
9. Channel girder according to any one of claims 6 to 8, characterised in that the fastening means (55) provided with the slide block (53) is formed as a quick-action
clamping element (75).
10. Channel girder according to any one of claims 6 to 9, characterised in that the fastening means (55) provided with the slide block (53) is formed with a securing
strap (76.1, 76.2), which extends transversely to the slide block (53) and which in
the mounted state extends through the slot (51) of the guide groove (50) along the
support limbs (38.1, 38.2) and protrudes beyond the support edges (39.1, 39.2) of
the support limbs (38.1, 38.2) in such a manner that a retaining element (77), which
engages over the overlay element (40) and is preferably formed as a holding plate,
is releasably fixable by means of a wedge (80) engaging through a transversely extending
securing opening (79.1, 79.2) of the securing strap (76.1, 76.2).
11. Channel girder according to claim 10, characterised in that the slide block (53), the retaining element (77) and the wedge (80) are captively
connected with the securing strap (76.1, 76.2).
12. Channel girder according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the connecting part (45) has a receiving groove (65), which is arranged between the
fastening limbs (59.1, 59.2) and is open towards the bearing element (46) and outwardly
and which extends in longitudinal direction of the channel girder (30), for receiving
a fastening means part of a fastening means, particularly a screw head (66) of a screw
(67), connected with the bearing element (46).
13. Channel girder according to any one of claims 1 to 12, characterised in that this consists of an extruded light metal.
1. Poutre profilée en U (30) pour toiture (31), hall, tribune, escalier ou échafaudage
ou podium, avec un raccord de jonction (60) et un profilé en U (35) ouvert vers l'extérieur,
qui présente des branches de soutien (38.1, 38.2) disposées parallèlement l'une à
l'autre et au plan médian longitudinal (36) du profilé en U (35) et reliées par une
paroi transversale (37), ladite toiture présentant de préférence au niveau de ses
extrémités des bords d'appui (39.1, 39.2) pour un élément d'appui (40), en particulier
pour un toit, par exemple pour un toit à caissons (43) ou pour un toit bâché ou pour
un élément de déplacement et/ou de surface de travail (58), en particulier pour un
fond d'échafaudage (83) ou pour les moyens auxiliaires d'accrochage (57) de celui-ci,
réalisés de préférence comme des griffes, et avec une pièce de jonction (45) reliée
d'une seule pièce au profilé en U (35) pour la fixation et le support du profilé en
U (35) sur un élément de support oblong (46), en particulier sur une semelle supérieure
(20) d'une poutre en treillis (18) ou sur un tube d'échafaudage, dans laquelle la
pièce de jonction (45) de la poutre profilée en U (30) présente des deux côtés du
plan médian longitudinal (36) des branches de fixation (59.1, 59.2) pour le raccord
de jonction (60), dans laquelle la poutre profilée en U (30) est fixée à l'élément
de support oblong (46) au moyen du raccord de jonction (6),
caractérisée en ce que le raccord de jonction (60) est formé comme un raccord de tuyaux avec une demi-coque
de raccord (61) et est fixé de façon amovible dans plusieurs positions le long de
la poutre profilée en U (30) aux branches de fixation (59.1, 59.2).
2. Poutre profilée en U selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins une des branches de fixation (59.1, 59.2) présente une section transversale
en forme de L ou en forme de C ou en forme de V.
3. Poutre profilée en U selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins une des branches de fixation (59.1, 59.2) est configurée avec des surfaces
de saisie par l'arrière (69.1, 69.2) d'une poutre profilée en U (30) d'un élément
de soutien (68.1, 68.2) s'éloignant de l'élément de support (46) et s'étendant vers
le côté de la poutre profilée en U (30) présentant le profilé en U (35), pour le soutien
latéral d'une pièce de fixation (71.1, 71.2) du raccord de jonction (60) fixé à la
poutre profilée en U (30), la poutre profilée en U (30) étant fixée à l'élément de
support (46), de sorte que la pièce de fixation (71.1, 71.2) du raccord de jonction
(60) est reliée par complémentarité de forme avec les éléments de soutien (68.1, 68.2).
4. Poutre profilée en U selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les branches de fixation (59.1, 59.2) sont réalisées respectivement comme un rail
de fixation (63.1, 63.2) s'étendant dans la direction longitudinale (62) de la poutre
profilée en U (30) pour des pièces de fixation (71.1, 71.2) du raccord de jonction
(60), de sorte que les pièces de fixation (71.1, 71.2) du raccord de jonction (60)
peuvent être fixées dans plusieurs positions quelconques le long de la poutre profilée
en U (30).
5. Poutre profilée en U selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la demi-coque de raccord (61) du raccord de jonction (60) est configurée comme un
profilé extrudé en métal léger.
6. Poutre profilée en U selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la poutre profilée en U (30) présente une rainure de guidage (50), de préférence
délimitée par la paroi transversale (37), ouverte en direction des bords d'appui (39.1,
39.2) des branches de soutien (38.1, 38.2) ainsi que vers les côtés intérieurs (42.1,
42.2) de celles-ci et s'étendant transversalement aux branches de soutien (38.1, 38.2),
ladite rainure étant, tout en formant une fente (51), délimitée par des entretoises
saisissant la rainure par l'arrière (52.1, 52.2) disposées à distance l'une de l'autre
et le long du côté intérieur (42.1, 42.2) des deux branches de soutien (38.1, 38.2),
et en partant de celles-ci, s'étendant respectivement vers l'intérieur, et rainure
dans laquelle peut être reçu ou logé un coulisseau (53) d'un moyen de fixation (55),
pouvant être fixé de façon amovible dans plusieurs positions le long de la rainure
de guidage (50), pour la fixation de l'élément d'appui (40) à la poutre profilée en
U (30) et/ou pour la fixation d'un dispositif de sécurité anti-décollement (56) contre
le décollement des moyens auxiliaires d'accrochage (57) de l'élément de déplacement
et/ou de surface de travail (58).
7. Poutre profilée en U selon la revendication 6, caractérisée en ce que la rainure de guidage (50) est configurée comme un rail de guidage (54) s'étendant
dans la direction longitudinale (62) de la poutre profilée en U (30) pour le coulisseau
(53), de sorte que celui-ci peut être déplacé dans la rainure de guidage (50) dans
la direction longitudinale (62) de la poutre.
8. Poutre profilée en U selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que la rainure de guidage (50) est délimitée par la paroi transversale (37).
9. Poutre profilée en U selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que le moyen de fixation (55) muni du coulisseau (53) est configuré comme un élément
à serrage rapide (75).
10. Poutre profilée en U selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisée en ce que le moyen de fixation (55) muni du coulisseau (53) est configuré avec une languette
de sécurité (76.1, 76.2) s'étendant transversalement au coulisseau (53) et qui, à
l'état monté, s'étend à travers la fente (51) de la rainure de guidage (50) le long
des branches de soutien (38.1, 38.2) et qui dépasse des bords d'appui (39.1, 39.2)
des branches de soutien (38.1, 38.2) de telle sorte qu'un élément de retenue (77)
passant sur l'élément d'appui (40), configuré de préférence comme une plaque de retenue,
peut être serré de façon détachable au moyen d'un coin (80) passant à travers une
ouverture de sécurité (79.1, 79.2), s'étendant transversalement, de la languette de
sécurité (76.1, 76.2).
11. Poutre profilée en U selon la revendication 10, caractérisée en ce que le coulisseau (53), l'élément de retenue (77) et le coin (80) sont reliés de façon
imperdable avec la languette de sécurité (76.1, 76.1).
12. Poutre profilée en U selon l'une quelconque des revendications 1 ou 11, caractérisée en ce que la pièce de jonction (45) présente une rainure de réception (65) disposée entre les
branches de fixation (59.1, 59.2), ouverte vers l'élément de support (46) et vers
l'extérieur et s'étendant dans la direction longitudinale de la poutre profilée en
U (30) pour la réception d'une partie de moyen de fixation d'un moyen de fixation
relié à l'élément de support (46), en particulier d'une tête de vis (66) d'une vis
(67).
13. Poutre profilée en U selon l'une quelconque des revendications 1 ou 12, caractérisée en ce qu'elle se compose d'un métal léger extrudé.
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