[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungs-Anordnung mit mindestens einem Aufnahmeprofil
und mindestens einem Befestigungs-Haken zur Befestigung plattenartige Wand-Elemente
an Gebäude-Wänden und mit mindestens einem plattenartigen Wand-Element gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl unterschiedlicher Befestigungs-Haken
bekannt, die zur Festlegung von Wand-Platten an Gebäude-Wänden zur Verkleidung derselben
dienen. Oftmals sind hiefür die Wand-Platten an die entsprechenden Befestigungs-Haken
angepasst. In vielen Fällen ist die Montage der Wand-Platten äußerst beschwerlich.
Zur Montage muss nämlich die Wand-Platte in verschiedene Richtungen bewegt werden,
um mit einem an der Wand-Platte rückseitig vorgesehenen Element den bereits an der
Gebäude-Wand befestigten Befestigungs-Haken zu finden.
[0003] Aus der
WO 97/23696 A1 ist eine gattungsgemäße Befestigungs-Anordnung bekannt, die ein an einer Gebäude-Wand
befestigtes Aufnahme-Profil aufweist In eine durch das Aufnahme-Profil begrenzte Aufnahme
ist ein Einführ-Abschnitt eines Befestigungs-Hakens zur Festlegung desselben einführbar.
Der Befestigungs-Haken steht ferner mit einem Wand-Element in Eingriff, das zur Verkleidung
der Gebäude-Wand dient.
[0004] Die
DE 23 64 224 A1 offenbart eine Befestigungs-Anordnung, die ein an einer zu verkleidenden Gebäude-Wand
befestigtes Aufnahme-Profil hat. Das Aufnahme-Profil begrenzt eine Aufnahme, in die
ein Einführ-Abschnitt eines Befestigungs-Hakens zum Festlegen desselben einführbar
ist.
[0005] Aus der
EP 0 657 601 A1 ist ein Rahmen für Fliesen bekannt. An den Fliesen sind Befestigungs-Teile angebracht,
die jeweils rückseitig einen Einführ-Abschnitt aufweisen. Durch den Rahmen werden
Aufnahmen begrenzt, in die die Einführ-Abschnitte eingreifen.
[0006] Aus der
FR 2 763 352 A1 ist ein Montage-System mit Halte-Einrichtungen bekannt, die an einer Schiene festlegbar
sind und Platten tragen.
[0007] Aus der
WO 02/053859 A1 ist eine Halte-Einrichtung mit Platten bekannt, die über einen zentralen Körper miteinander
verbunden sind. Jede Platte hat einen an dem zentralen Körper anliegenden Platten-Bereich
und zu dem Platten-Bereich schräg verlaufende Eingreif-Platten.
[0008] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Befestigungs-Anordnung
zu schaffen, deren Wand-Element auf besonders einfache Art und Weise an einer Gebäude-Wand
mittels eines Befestigungs-Hakens befestigbar ist. Ferner soll der Befestigungs-Haken
der Befestigungs-Anordnung eine möglichst beschwerdefrei und einfache Befestigung
eines Wand-Elements an einer Gebäude-Wand ermöglichen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst. Der Kern der Erfindung liegt darin, einen Befestigungs-Haken,
ein Aufnahmeprofil und ein Wand-Element zusammen einzusetzen, sodass eine Wechselbeziehung
zwischen den Komponenten vorliegt.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0011] Zusätzliche Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnungen. Es
zeigen:
- Fig. 1
- eine Schnitt-Ansicht durch eine erfindungsgemäβe Befestigungs-Anordnung mit einem
an einer Gebäude-Wand angebrachten Aufnahme-Profil, einem Befestigungs-Haken und einem
Wand-Element,
- Fig. 2
- eine Schnitt-Ansicht durch einen Befestigungs-Haken und des mit diesem in Verbindung
stehenden Wand-Elements und eine Ansicht derselben von hinten, und
- Fig. 3
- eine Schnitt-Ansicht durch einen Befestigungs-Haken und des mit diesem in Verbindung
stehenden Wand-Elements und eine rückseitige Ansicht mit verdeckten Linien.
[0012] Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 3 zunächst ein Befestigungs-Haken
1 beschirieben. Dabei wird auf die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Orientierung
eingegangen. Bei einer anderen Orientierung sind die eine Lage angebenden Ausdrücke
entsprechend sinngemäß zu ändern.
[0013] Ein Befestigungs-Haken 1 umfasst eine Anlage-Platte 2, an welche sich unten ein gegenüber
dieser versetzter Befestigungs-Teil 3 und vorderseitig ein Eingriffs-Ansatz-Paar 4
anschließt. Der einstückige Befestigungs-Haken 1 besteht aus Metall oder ist aus einem
Kunststoff-Material gebildet. Er weist eine hohe Formstabilität und eine längliche
Rechtecks-Form auf. Seine Gesamthöhe H ist größer seine Breite A. Der Haken 1 kann
auch als durchgehende Leiste, also Haken-Leiste, ausgebildet sein.
[0014] Die Anlage-Platte 2 hat eine rechteckige Grundform, die länglich oder quadratisch
sein kann. Sie weist eine ebene vorderseitige Anlage-Fläche 5 und eine dieser gegenüberliegende
ebene rückseitige Rück-Fläche 6 auf. Die Anlage-Fläche 5 und die Rück-Fläche 6 verlaufen
parallel und beabstandet zueinander. Die Anlage-Platte 2 ist durch einem oberen Rand
7, einen unteren Rand 8 und zwei Seiten-Ränder 9 begrenzt. In einem an einer Gebäude-Wand
38 angebrachten Zustand ist die Rück-Fläche 6 der entsprechenden Gebäude-Wand 38 zugewandt,
während die Anlage-Fläche 5 der Gebäude-Wand 38 abgewandt ist und so in dem durch
die Gebäude-Wand 38 begrenzten Raum zeigt.
[0015] Mit der Anlage-Fläche 5 ist das Eingriffs-Ansatz-Paar 4 verbunden. Es weist einen
oberen Eingriffs-Ansatz 10 und einen unteren Eingziffs-Ansatz 11 auf, die paarweise
zusammengefasst sind und in ihrer prinzipiellen Form identisch ausgebildet sind. Der
obere Eingriffs-Ansatz 10 weist eine konstante Höhe B auf und erstreckt sich von der
Anlage-Fläche 5 nach vorne oben. Der untere Eingriffs-Ansatz 11, der ebenfalls eine
konstante Höhe B aufweist, erstreckt sich dagegen von der Anlage-Fläche 5. nach vorne
unten. Der Eingriffs-Ansatz 10 und der Eingriff-Ansatz 11 sind bezüglich einer Symmetrie-Ebene
E symmetrisch zueinander, die mittig zwischen diesen und parallel zu den Rändern 7,
8 senkrecht zu der Anlage-Fläche 5 verläuft. Das Eingriff-Ansatz-Paar 4 erstreckt
sich über die gesamte Breite A des Befestigungs-Hakens 1 und befindet sich in etwa
mittig zwischen dem oberen Rand 7 und dem unteren Rand 8 an der Anlage-Platte 2. Die
einzelnen Kanten der Eingriffs-Ansätze 10,11 verlaufen parallel zu dem Rand 7 und
dem Rand 8 der Anlage-Platte 2.
[0016] Der Eingriffs-Ansatz 10 weist eine obere Halte-Fläche 12, eine dieser abgewandte
untere Fläche 13 sowie eine vordere zu diesen senkrechte Stirn-Anlage-Fläche 14 auf.
Auch der untere Eingriffs-Ansatz 11 weist eine obere Halte-Fläche 12, eine dieser
abgewandte untere Fläche 13 und eine vordere zu diesen senkrechte Stirn-Anlage-Fläche
14 auf. Zwischen der unteren Fläche 13 des oberen Eingriffs-Ansatzes 10 und der Halte-Fläche
12 des unteren Eingriffs-Ansatzes 11 ist ein im Querschnitt dreieckförmiger freier
Raum und ein Öffnungs-Winkel W von vorzugsweise 60° eingeschlossen.
[0017] Mit einem zu dem Rand 8 benachbarten Bereich steht das rechteckförmige Befestigungs-Teil
3 in Verbindung, das sich an die Rück-Fläche 6 der Anlage-Platte 2 anschließt und
plattenartig ausgebildet ist. Das Befestigungs-Teil 3 ist unter Bildung einer Stufe
gegenüber der Anlage-Platte 2 nach hinten versetzt. Es weist einen oberen Platten-Abschnitt
15 und einen sich unten an diesen anschließenden Platten-Abschnitt 16 auf. Der rückseitig
an die Anlage-Platte 2 angesetzte Platten-Abschnitt 15 weist eine Vorder-Fläche 17
und eine Rück-Fläche 18 auf, die ausgehend von der Verbindung zwischen dem Platten-Abschnitt
15 und der Anlage-Platte 2 langsam zusammenlaufen. Ferner ist die Vordex-Fläche 17
leicht schräg orientiert, sodass sie von dem Rand 8 nach unten in Richtung auf die
Ebene läuft, die durch die Anlage-Fläche 5 aufgespannt wird. Sie verläuft aber nicht
bis zu dieser, d. h. zwischen dem untersten Punkt der Vorder-Fläche 17 und der durch
die Anlage-Fläche 5 aufgespannte Ebene liegt ein gewisser Abstand vor, der von dort
zu dem Rand 8 gehend allmählich größer wird.
[0018] Der untere Platten-Abschnitt 16, der eine einheitliche Dicke besitzt, verläuft dann
ausgehend von dem unteren Ende des oberen Platten-Abschnitts 15 nach unten hinten;
d. h. der Abstand zwischen der durch die Anlage-Fläche 5 aufgespannten Ebene und dessen
Vorder-Fläche nimmt von der Verbindung zwischen dem Platten-Abschnitt 15 und dem Platten-Abschnitt
16 in Richtung auf das freie Ende 19 des Platten-Abschnitts 16 allmählich wieder zu.
Zwischen dem Platten-Abschnitt 15 und dem Platten-Abschnitt 16 liegt somit eine Knick-Stelle
20 vor. Der untere Platten-Abschnitt 16 steht nicht nach hinten gegenüber dem oberen
Platten-Abschnitt 15 über.
[0019] Die Höhe C der oberen Anlage-Platte 2 ist größer als die Höhe D des unteren Befestigungs-Teils
3.
[0020] Nachfolgend wird nun unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 3 auf ein plattenartiges
Wand-Element 21 eingegangen, das in den Figuren nur ausschnittsweise dargestellt ist.
Das plattenartige Wand-Element 21 weist eine ebene rückseitige Gebäude-Wand-Fläche
22 und eine dieser gegenüberliegende ebene Wand-Fläche 23 auf. Das Wand-Element 21
kann beispielsweise aus HPL (high pressure laminate), Harzkomposit-, Kunststoff-,
Metall-Faserzement- und Gipsfaserplatten bestehen und hat nur eine geringe Stärke
bzw. Dicke. Es ist zur Verkleidung einer Gebäude-Wand 38 vorgesehen.
[0021] In das Wand-Element 21 ist ein durchgängiges Nut-Paar 24 eingebracht, das sich über
die gesamte Breite des Wand-Elements 21 auf dessen in etwa halben Höhe parallel zu
einem unteren oder oberen Rand desselben erstreckt. Das Nut-Paar 24 umfasst eine obere
Aufnahme-Nut 25 und eine untere Aufnahme-Nut 26, die sich von der Gebäude-Wand-Fläche
22 des Wand-Elements 21 schräg in Richtung auf die Wand-Fläche 23 erstrecken. Sie
sind durch Sägen oder Fräsen von der Gebäude-Wand-Fläche 22 in das Wand-Element 21
eingebracht. Die obere Aufnahme-Nut 25 verläuft schräg nach oben, während die untere
Aufnahme-Nut 26 schräg nach unten verläuft. Die Auinahme-Nuten 25, 26 enden ungefähr
mittig zwischen der Gebäude-Wand-Decke 22 und der Wand-Fläche 23. Sie verlaufen von
der Gebäude-Wand-Fläche 22 V-förmig auseinander und weisen jeweils eine Höhe auf,
die im Wesentlichen der Höhe B der Eingrififs-Ansäkze 10, 11 entspricht. Die Aufnahme-Nuten
25, 26 sind durch einen im Querschnitt dreieckförmigen Material-Vorsprung 27 voneinander
getrennt. Sie bilden eine Doppel-Nut.
[0022] Die Aufnahme-Nuten 25, 26 sind zur Aufnahme der Eingriffs-Ansätze 10, 11 vorgesehen
und entsprechend ihrer Gestalt und Orientierung an diese angepasst. Sie gleichen zusammen
im Wesentlichen der Form eines Schwalbenschwanzes.
[0023] Nachfolgend wird nun unter Bezugnahme auf die Figur 1 ein einstückiges Aufnahme-Profil
28 beschrieben, das aus Kunststoff oder einem metallischen Material besteht. Es weist
eine hohe Formstabilität auf und umfasst zwei zueinander versetzte Platten, nämlich
eine obere Begrenzungs-Platte 29 und eine gegenüber dieser nach hinten versetzte untere
Anlage-Platte 30, die parallel zueinander verlaufen.
[0024] Die rechteckförmige Anlage-Platte 30 weist eine rückseitige Anlage-Fläche 31 und
eine dieser gegenüberliegende Vozder-Fläche 32 auf. Die Anlage-Platte 30 ist mittig
von einer Befestigungs-Öffnung 33 durchsetzt. An den unteren Rand der Anlage-Platte
30 grenzt ein Halte-Steg 34 an, der zu der Vorder-Fläche 32 senkrecht steht und von
dieser aus nach vorne vorspringt. Auch an den oberen Rand der Anlage-Fläche 30 schließt
sich ein Steg 35 an, der als Distanzstück für die Begzenzungs-Platte 29 dient Der
Steg 35 verläuft parallel zu dem Halte-Steg 34 und verläuft wieder von der Vorder-Fläche
32 senkrecht nach vorne. Durch die Vorder-Fläche 32, den Halte-Steg 34 und den Steg
35 wird eine nach vorne offene Aufnahme 36 begrenzt.
[0025] An das vordere Ende des Stegs 35 schließt sich die Begrenzungs-Platte 29 an, die
von dort nach oben verläuft. Die Begrenzungs-Platte 29 verläuft parallel zu der Anlage-Platte
30 und ist gegenüber dieser durch den Steg 35 nach vorne versetzt. Die Begrenzungs-Platte
29 weist ein abgeschrägtes Einführ-Ende 37 auf.
[0026] Nachfolgend wird nun unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 3 eine Befestigungs-Anordnung
der eingangs genannten Art mit den vorherigen Komponenten 1, 21 und 28 beschrieben.
Aus Fig. 1 geht die Wechselwirkung derselben am besten hervor. Die Beschreibung erfolgt
unter Bezugnahme auf eine Gebäude-Wand 38, die beispielsweise aus Beton besteht und
einen Raum in einem Gebäude seitlich begrenzt.
[0027] Das Aufnahme-Profil 28 liegt mit seiner rückseitigen Anlage-Fläche 31 plan an der
Gebäude-Wand 38 an. Ein Spreiz-Dübel 39 ist in eine entsprechende Bohrung in der Gebäude-Wand
38 angebracht. In diesen ist eine Befestigungs-Schraube 40 eingedreht, deren Schaft
41 die in der Anlage-Platte 30 vorgesehene Befestigungs-Öffnung 33 durchsetzt und
in den Spreiz-Dübel 39 eingedreht ist. Der Kopf 42 der Befestigungs-Schraube 40 liegt
dabei an der Vorder-Fläche 32 der Anlage-Platte 30 in dem die Befestigungs-Öffnung
33 umgebenden Rand-Bereich an, wodurch das Aufnahme-Profil 28 an der Gebäude-Wand
38 örtlich festgelegt wird. Der Kopf 42 der Befestigungs-Schraube 40 befindet sich
dabei innerhalb der Aufnahme 36.
[0028] Das Aufnahme-Profil 28 ist dabei so orientiert, dass die Begrenzungs-Platte 29 von
dem Steg 35 vertikal nach oben verläuft. Durch die Gebäude-Wand 38, den Steg 35 und
die Begrenzungs-Platte 29 wird eine Aufnahme 43 begrenzt, die nach oben und auf beide
Seiten, d. h. in einer HorizontalRichtung offen ist. Das Aufnahme-Profil 28 kann eine
Breite aufweisen, die in etwa der gesamten Breite eines Wand-Elements 21 oder in etwa
der Breite eines Befestigungs-Hakens 1 entspricht.
[0029] Es sind dann mehrere Befestigungs-Haken 1 mit dem zu fixierenden Wand-Element 21
in Verbindung zu bringen. Dabei sind die Eingriffs-Ansätze 10, 11 der Befestigungs-Haken
21 längs einer Einschub-Richtung in die seitlich offenen Aufnahme-Nuten 25 bzw. 26
eines Wand-Elements 21 einzuschieben, wobei das Befestigungs-Teil 3 von der Anlage-Platte
2 ausgehend nach unten in Richtung auf den unteren Rand des Wand-Elements 21 orientiert
ist.
[0030] Im eingefügten Zustand liegt die Halte-Fläche 12 des oberen Eingriffs-Ansatzes 10
an einer entsprechenden Fläche der oberen Aufnahme-Nut 25 an. Bei dem unteren Eingriffs-Ansatz
11 liegt entweder die obere Halte-Fläche 12 oder die untere Fläche 13 an der entsprechenden,
die Aufnahme-Nut 26 begrenzende Wand an. Auch die nach vorne gewandte Anlage-Fläche
14 liegt an einer entsprechenden Fläche in der entsprechenden Aufnahme-Nut 25 bzw.
26 an. Durch diesen formschlüssigen Eingriff wird eine sichere Verbindung zwischen
einem Befestigungs-Haken 1 und dem Wand-Element 21 in einer senkrecht zu der Einschub-Richtung
verlaufenden Richtung geschaffen. Es ist weder eine trennende Weg-Bewegung des Befestigungs-Hakens
1 in einer zu Anlage-Fläche 5 senkrechten Richtung von dem Wand-Element 21 nach hinten
möglich, noch ist eine Versetzung nach unten oder oben bewerkstelligbar. Die vorderseitige
Anlage-Fläche 5 liegt dabei flächig an der der Gebäude-Wand 38 zugewandten Gebäude-Wand-Fläche
23 des Wand-Elements 21 zur Fixierung desselben an.
[0031] Nun ist das Befestigungs-Teil 3 über sein Ende 19 in die Aufnahme 43 von oben nach
unten einzuführen, wodurch eine kraftschlüssige Verbindung erzielt wird. Das Einführen
wird durch das abgeschrägte Einfuhr-Ende 37 des Aufnahme-Profils erleichtert. Gemäß
einer Ausführungsform des Aufnahme-Profils 28 ist rückseitig in der Begrenzungs-Platte
29 eine Vertiefung ausgebildet, deren Tiefe von dem Einführ-Ende 37 zu dem Steg 35
gehend langsam zunimmt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, greift der Platten-Abschnitt
15 in diese Vertiefung ein und liegt mit seiner Vorder-Fläche 17 flächig an der die
Vertiefung begrenzenden Wand an. Nachdem sowohl die Vorder-Fläche 17 des Befestigungs-Teils
3 als auch die Vertiefung in eine Richtung geneigt sind, ist eine gewisse lösbare
Festlegung in einer Vertikal-Richtung nach oben gegeben. Gemäß einer alternativen
Ausführungsform ist rückseitig in der Begrenzungs-Platte 29 keine Vertiefung ausgebildet.
Eine kraftschlüssige Verbindung wird dann erzielt, indem beispielsweise das Ende 19
an der Gebäude-Wand 38 und/oder die Vorder-Fläche 17 an der Begrenzungs-Platte 29
klemmend anliegt. Auch hier liegt eine gewisse lösbare Festlegung in der Vertikal-Richtung
nach oben vor. Der untere Rand der Anlage-Platte 2, der den stufenartigen Versatz
zwischen den Platten 2, 3 gebildet ist, liegt auf dem flächigen freien, nach oben
gewandten Halte-Abschnitt des Einfübr-Endes 37 auf, sodass das Wand-Element 21 gegenüber
einem Gebäude-Boden in einer Vertikal-Richtung abgestützt ist. Das Wand-Element 21
ist durch seine an der Vorder-Fläche der Begrenzungs-Platte 29 und dem freien Ende
des Halte-Stegs 34 anliegende Gebäude-Wand-Fläche 22 weiter fixiert, sodass eine Verschwenkung
des Gebäude-Elements 21 nach vorne bzw. hinten unterbunden wird. Die Anlage-Fläche
5 des Befestigungs-Hakens 1, die Vorder-Fläche der Begrenzungs-Platte 29 und das freie
Ende des Halte-Stegs 34 liegen dazu in einer gemeinsamen Ebene.
[0032] Zur Festlegung eines Wand-Elements 21 sind mehrere Befestigungs-Haken 1 erforderlich,
die beabstandet voneinander entlang des Eingriff-Ansatz-Paars 4 zu positionieren sind.
Die Befestigungs-Haken 1 sind dabei nicht ersichtlich, da sie sich hinter dem Wand-Element
21 befinden; sie sind also versteckt angeordnet. Durch das Wand-Element 21 wird die
Gebäude-Wand 38 verkleidet, ohne dass die Befestigung sichtbar ist. Bei dem Wand-Element
21 handelt es sich um eine äußerst dünne Platte, die eine Dicke von ca. 6 mm aufweist.
Ein Schrauben ist bei solch dünnen Platten nicht möglich. Eine Verwerfung des Wand-Elements
21 bei feuchtem Untergrund wird aufgrund der Aufnahme-Nuten 25, 26 sicher verhindert.
Eine gewisse Bewegung des Wand-Elements 21 ist zum Ausgleich möglich.
1. Befestigungs-Anordnung, umfassend
a) mindestens ein an einer Gebäude-Wand (38) befestigtes Aufnahme-Profil (28), das
i) zumindest teilweise eine Aufnahme (43) begrenzt, und
ii) eine obere Begrenzungs-Platte (29) umfasst welche die Aufnahme (43) begrenzt,
b) mindestens einen Befestigungs-Haken (1), wobei jeder Befestigungs-Haken (1) aufweist
i) einen Einführ-Abschnitt (15, 16) zum Eingreifen in die Aufnahme (43), und
ii) mindestens ein Eingriffs-Ansatz-Paar (4), wobei jedes Eingriffs-Ansatz-Paar (4)
zwei paarweise angeordnete Eingriffs-Ansätze (10, 11) umfasst, wobei die Eingriffs-Ansätze
(10, 11) eines Eingriffs-Ansatz-Paars (4) sich V-förmig erweiternd vorspringen, und
c) mindestens ein plattenartiges Wand-Element (21), wobei jedes Wand-Element (21)
mindestens ein Nut-Paar (24) umfasst,
i) wobei jedes Nut-Paar (24) zwei paarweise angeordnete Aufnahme-Nuten (25, 26) zur
Aufnahme der Eingriffs-Ansätze (10, 11) eines Befestigungs-Hakens (1) aufweist, und
ii) wobei die Aufnahme-Nuten (25, 26) eines Nut-Paars (24) von der Gebäude-Wand-Fläche
(22) sich V-förmig erweiternd in Richtung auf die Wand-Fläche (23) verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, dass
d) der Einführ-Abschnitt zwei zueinander geneigte Platten (15, 16) zur Festlegung
des Befestigungs-Hakens (1) in der Aufnahme (43) aufweist,
i) wobei die obere Platte (15) eine Vorder-Fläche (17) aufweist, die an der Begrenzungs-Platte
(29) klemmend anliegt und leicht schräg orientiert ist, sodass sie von einem unteren
Rand (8) einer Anlage-Platte (2) des mindestens einen Befestigungs-Hakens (1) nach
unten in Richtung auf eine Ebene läuft, die durch eine Anlage-Fläche (5) der Anlage-Platte
(2) aufgespannt ist,
ii) wobei die Platte (16) sich unten an die obere Platte (15) anschießt und ein freies
Ende (19) aufweist, das an der Gebäude-Wand (38) anliegt, wobei die untere Platte
(16) ausgehend von dem unteren Ende der oberen Platte (15) nach hinten unten verläuft,
und
iii) wobei zwischen der oberen Platte (15) und der unteren Platte (16) eine Knick-Stelle
(20) vorliegt, wobei die untere Platte (16) nicht nach hinten gegenüber der oberen
Platte (15) übersteht.
2. Befestigungs-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungs-Haken (1) eine Anlage-Platte (2) und ein Befestigungs-Teil (3) umfasst,
wobei das Befestigungs-Teil (3) unter Bildung einer Stufe gegenüber der Anlage-Platte
(2) nach hinten versetzt ist
3. Befestigungs-Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungs-Teil (3) den Einführ-Abschnitt (15, 16) umfasst.
1. Mounting assembly, comprising
a) at least one engagement profile (28) secured to the wall of a building (38), which
profile
i) defines a mount (43) at least partly and
ii) comprises an upper delimiting panel (29) which defines the mount (43),
b) at least one mounting hook (1), where each mounting hook (1) comprises
i) an insertion section (15, 16) for engaging in the mount (43) and
ii) at least one pair of engagement lugs (4), wherein each pair of engagement lugs
(4) comprises two engagement lugs (10, 11) arranged in pairs, the engagement lugs
(10, 11) of an engagement lug pair (4) protruding and expanding in a V-shape and
c) at least one panel-like wall element (21), wherein each wall element (21) comprises
at least one groove pair (24),
i) wherein each groove pair (24) comprises two mounting grooves (25, 26) arranged
in pairs for mounting the engagement lugs (10, 11) of a mounting hook (1) and
ii) wherein the mounting grooves (25, 26) of a groove pair (24) extend from the building
wall surface (22) expanding in a V-shape in the direction of the wall surface (23),
characterised in that
d) the insertion section comprises two panels (15, 16) inclined towards one another
for securing the mounting hook (1) in the mount (43)
i) wherein the upper panel (15) has a front surface (17) which fits in a clamping
manner against the delimitation panel (29) and is oriented slightly obliquely, so
that it runs from a bottom edge (8) of a bearing panel (2) of the at least one mounting
hook (1) downwards in the direction of a plane which is clamped by a contact surface
(5) of the contact panel (2),
ii) wherein the panel (16) is joined to the bottom of the top panel (15) and has a
free end (19) which bears against the building wall (38), wherein the bottom panel
(16) is directed downwards to the rear from the bottom end of the top panel (15) and
iii) wherein between the top panel (15) and the bottom panel (16) there is a bending
point (20), wherein the bottom panel (16) does not protrude further to the rear than
the top panel (15).
2. Mounting assembly according to claim 1, characterised in that the mounting hook (1) comprises a bearing panel (2) and a mounting part (3), wherein
the mounting part (3) is offset to the rear forming a step relative to the bearing
panel (2).
3. Mounting assembly according to claim 2, characterised in that the mounting part (3) comprises the insertion section (15, 16).
1. Assemblage de fixation comprenant
a) au moins un profilé de fixation fixé dans un mur de bâtiment (38), profilé qui
i) délimite au moins partiellement un réceptacle (43), et
ii) comprend une plaque de délimitation (29) supérieure qui limite le réceptacle (43),
b) au moins un crochet de fixation (1), chaque crochet de fixation (1) présentant
i) une partie d'insertion (15, 16) pour l'engrenage dans le réceptacle (43) et
ii) au moins une pièce d'insertion dédoublée (4), chaque pièce d'insertion dédoublée
(4) comprenant des pièces d'insertion (10, 11) agencées par paires, les pièces d'insertion
(10, 11) dépassant en s'élargissant en forme d'un V, et
c) au moins un élément de mur (21) sous forme de plaque, chaque élément de mur (21)
comprenant une paire de rainures (24),
i) chaque paire de rainures (24) présentant des rainures de réception (25, 26) agencées
par paire pour la réception des pièces d'insertion (10, 11) d'un crochet de fixation
(1), et
ii) les rainures de réception (25, 26) d'une paire de rainures (24) s'étendant en
s'élargissant en forme de V à partir de la surface du mur du bâtiment (22) en direction
de la surface du mur (23),
caractérisé en ce que
d) la partie d'insertion présente deux plaques inclinées l'une vers l'autre (15, 16)
pour l'implantation du crochet de fixation (1) dans le réceptacle (43),
i) la plaque supérieure (15) présentant une surface frontale (17) qui s'appuie en
se pinçant sur la plaque de délimitation (29) et qui est légèrement orientée en biais
de sorte qu'elle s'étend à partir d'un bord inférieur (8) d'une plaque d'appui (2)
d'au moins un crochet de fixation (1) vers le bas en direction d'un plan, qui est
suspendu par l'intermédiaire de la surface d'appui (5) de la plaque d'appui (2),
ii) la plaque (16) faisant suite en bas à la plaque supérieure (15) et présentant
une extrémité libre (19) qui s'appuie sur le mur du bâtiment (38), la plaque inférieure
(16) s'étendant en partant de l'extrémité inférieure de la plaque supérieure (15)
vers le bas en arrière, et
iii) une zone coudée (20) étant présente entre la plaque supérieure (15) et la plaque
inférieure (16), la plaque inférieure (16) ne dépassant pas vers l'arrière par rapport
à la plaque supérieure (15).
2. Assemblage de fixation selon la revendication 1 caractérisé en ce que le crochet de fixation (1) comprend une surface d'appui (2) et une partie de fixation
(3), la partie de fixation (3) étant déplacée vers l'arrière en formant une surélévation
par rapport à la plaque d'appui (2).
3. Assemblage de fixation selon la revendication 2 caractérisé en ce que la partie de fixation (3) comprend la partie d'insertion (15, 16).