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(11) |
EP 1 961 928 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.07.2018 Patentblatt 2018/30 |
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Anmeldetag: 26.01.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Ölvorabscheider für Kurbelgehäusegas
Oil pre-filter for crankcase gas
Préséparateur d'huile pour gaz de carter de vilebrequin
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
23.02.2007 DE 102007010308 23.02.2007 DE 202007003094 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.08.2008 Patentblatt 2008/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG |
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70435 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Dieterle, Frank
70435 Ditzingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 428 992 JP-A- 4 072 407 JP-U- 2 022 612
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EP-A2- 1 559 876 JP-U- H 056 116
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ölvorabscheider für Kurbelgehäusegas einer
Brennkraftmaschine, insbesondere in einem Kraftfahrzeug.
[0002] Aus der
DE 101 27 819 A1 ist ein Ölabscheider für Kurbetgehäusegase einer Brennkraftmaschine bekannt, der
an einer Innenseite einer Zylinderkopfhaube angeordnet ist. Der bekannte Ölabscheider
weist eine Gehäuseschale auf, die an der Innenseite der Zylinderkopfhaube befestigt
ist und die die einzelnen Komponenten des Ölabscheiders aufnimmt. Der bekannte Ölabscheider
umfasst einen Ölvorabscheider, einen Zyklonabscheider und einen Ölfeinabscheider sowie
eine Ventileinrichtung.
[0003] Aus der
US 2005/0092267 A1 ist ein weiterer Ölabscheider bekannt, der an der Innenseite einer Zylinderkopfhaube
angebracht ist. Dieser Ölabscheider besitzt ebenfalls eine Gehäuseschale zur Aufnahme
der einzelnen Komponenten des Ölabscheiders, die einen Einlassbereich mit einer Einlassöffnung
für Kurbelgehäusegas sowie zwei davon beabstandete Rückläufe für Öl aufweisen, das
in einem Einlass-Ölabscheider beziehungsweise in einem Auslass-Ölabscheider aus dem
Kurbelgehäusegas abgeschieden worden ist. Dabei sind die beiden Rückläufe in einem
mittleren Längsbereich eines mit der Zylinderkopfhaube abgedeckten Zylinderkopfraums
angeordnet, der sich zwischen zwei jeweils einer Nockenwelle zugeordneten äußeren
Längsbereichen befindet. Somit kann das abgeschiedene Öl zwischen den beiden Nockenwellen
in den Zylinderkopfraum zurücktropfen. Die Einlassöffnung ist dabei oberhalb einer
der Nockenwellen, also in einem der äußeren Längsbereiche angeordnet.
[0004] Aus der
JP 2 022612 oder
JP H05 6116 U ist ein Ölvorabscheider bekannt, bei dem die Einlassöffnung zwischen zwei Nockenwellen
positioniert und oberhalb eines Ventilfederraums angeordnet ist.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, für einen Ölvorabscheider der eingangs
genannten Art eine Verbesserung zu realisieren, wie zum Beispiel eine verbesserte
Abscheidewirkung.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1. Die Unteransprüche
beschreiben bevorzugte Ausführungsformen.
[0007] Allgemein schlägt die vorliegende Erfindung vor, an der Innenseite einer Zylinderkopfhaube
mit Hilfe eines Schalenkörpers einen Vorabscheideraum auszubilden. Dabei weist dieser
Schalenkörper zumindest einen Einlassabschnitt mit einer Einlassöffnung auf, die im
montierten Zustand in einem mittleren Längsbereich des Zylinderkopfraums angeordnet
ist. Durch diese Bauweise befindet sich die jeweilige Einlassöffnung zwischen den
beiden den Nockenwellen zugeordneten äußeren Längsbereichen. Dies hat den Vorteil,
dass Kurbelgehäusegas aus einem strömungstechnisch beruhigten Bereich des Zylinderkopfraums
abgesaugt werden kann, was zu einer Verbesserung der Abscheidewirkung im Ölvorabscheider
führt. Bemerkenswert ist ferner, dass der jeweilige Einlassabschnitt gleichzeitig
einen Rücklauf für im Vorabscheideraum abgeschiedenes Öl bildet. Dies hat zur Folge,
dass das abgeschiedene Öl durch die Einlassöffnung in den Zylinderkopfraum abtropfen
kann. Hierdurch besitzt der Ölabscheider beziehungsweise dessen Schalenkörper eine
besonders einfache Form, was die Herstellung des Ölvorabscheiders vergleichsweise
preiswert macht.
[0008] Durch die Erfindung wird somit ein Ölvorabscheider bereitgestellt, der im montierten
Zustand quasi in die Zylinderkopfhaube integriert ist. Insoweit betrifft die vorliegende
Erfindung auch eine Kombination einer Zylinderkopfhaube mit einem Ölvorabscheider.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der jeweilige Einlassabschnitt so ausgestaltet
sein, dass er im montierten Zustand mit seiner Einlassöffnung über einen Flansch der
Zylinderkopfhaube vorstehend in den Zylinderkopfraum hineinragt. Durch diese Bauweise
befindet sich die Einlassöffnung vergleichsweise tief oder zentral innerhalb des Zylinderkopfraums,
was die Ansaugung von Kurbelgehäusegas aus strömungsdynamisch günstigen oder beruhigten
Bereichen des Zylinderkopfraums begünstigt. Erfindungsgemäß befindet sich die jeweilige
Einlassöffnung somit unterhalb des Zwischendecks im Ventilraum, das im Zylinderkopfraum
einen die Nockenwellen enthaltenden Nockenwellenraum von einem Federn von Ladungswechselventilen
enthaltenden Ventilfederraum trennt. Vorzugsweise umfasst eine Ölabscheidevorrichtung
mehrere verschiedene Abscheideeinrichtungen, wie zum Beispiel einen Ölvorabscheider
und mehrere Ölhaupt- oder Ölfeinabscheider, die zum Beispiel als Zyklon, Spiralölabscheider
oder dergleichen ausgestaltet sind. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Ölvorabscheiders bildet dieser die einzige innen an der Zylinderkopfhaube angeordnete
Abscheideeinrichtung einer derartigen, mehrere Abscheideeinrichtungen aufweisenden
Ölabscheidevorrichtung. Insbesondere kann so der erfindungsgemäße Ölvorabscheider
einfach einer konventionellen Ölabscheidevorrichtung vorgeschaltet werden, um deren
Effektivität zu verbessern. Gleichzeitig kann ein derartige Ölvorabscheider als Ölrücklauf
für nachgeordnete Ölabscheider dienen.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann ein Vorabscheideraum, der mit Hilfe
des Schalenkörpers innen an der Zylinderkopfhaube ausgebildet ist, zumindest eine
Auslassöffnung für Kurbelgehäusegas aufweisen, die in der Zylinderkopfhaube ausgebildet
ist. Besonders vorteilhaft ist dabei eine Weiterbildung, bei welcher der Schalenkörper
selbst keine Auslassöffnung für Kurbelgehäusegas aufweist. Somit kann beispielsweise
eine konventionelle Ölabscheidevorrichtung an die Zylinderkopfhaube angeschlossen
werden, wodurch der erfindungsgemäße Ölvorabscheider automatisch vorgeschaltet wird.
[0011] Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in den Unteransprüchen, den Zeichnungen
und der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen erläutert.
[0012] Die folgende Figurenbeschreibung dient zur Erläuterung bevorzugter Ausführungsbeispiele
der Erfindung, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche oder ähnliche Bauteile bezeichnen.
- Fig. 1
- zeigt eine perspektivische Ansicht von Ihnen auf eine Zylinderkopfhaube mit einem
Ölvorabscheider,
- Fig. 2
- zeigt eine perspektivische Ansicht von außen auf die Zylinderkopfhaube aus Fig. 1,
- Fig. 3
- zeigt eine Darstellung des Ölvorabscheiders bei am Zylinderkopf montierter Zylinderkopfhaube,
wobei die Zylinderkopfhaube und der Zylinderkopf nur teilweise und stark vereinfacht
geschnitten dargestellt sind.
[0013] Entsprechend Fig. 1 umfasst ein Ölvorabscheider 1 einen Schalenkörper 2, der zur
Ausbildung des Ölvorabscheiders 1 an einer Innenseite 3 einer Zylinderkopfhaube 4
einer in Fig. 3 angedeuteten Brennkraftmaschine 5 angeordnet ist. Der Ölvorabscheider
1 dient im Betrieb der Brennkraftmaschine 5, die vorzugsweise in einem Kraftfahrzeug
angeordnet ist, dazu, Öl aus Kurbelgehäusegas auszuscheiden. Dieses Kurbelgehäusegas
oder BlowBy-Gas wird dabei mit Hilfe einer hier nicht dargestellten Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung
aus einem Kurbelgehäuse der Brennkraftmaschine 5 beziehungsweise aus einem in Fig.
3 nur teilweise dargestellten Zylinderkopf 6 der Brennkraftmaschine 5 abgesaugt. Eine
derartige Entlüftungseinrichtung ist üblicherweise mit einer hier ebenfalls nicht
näher dargestellten Ölabscheidevorrichtung ausgestattet, die es ermöglicht, im Kurbelgehäusegas
mitgeführtes Öl auszuscheiden und dem Kurbelgehäuse rückzuführen. Eine derartige Ölabscheidevorrichtung
kann mehrere Abscheideeinrichtungen aufweisen. Eine diese Abscheideeinrichtungen kann
durch den hier gezeigten Ölvorabscheider 1 gebildet sein. Bei der hier gezeigten,
bevorzugten Ausführungsform bildet der Ölvorabscheider 1 die einzige innen an der
Zylinderkopfhaube 4 angeordnete Abscheideeinrichtung einer solchen Ölabscheidevorrichtung.
[0014] Dementsprechend ist der Ölvorabscheider 1 den anderen Abscheideeinrichtungen vorgeschaltet.
[0015] Im montierten Zustand deckt der Schalenkörper 2 an der Innenseite 3 der Zylinderkopfhaube
4 einen Wandabschnitt 7 der Zylinderkopfhaube 4 ab und begrenzt mit diesem abgedeckten
Wandabschnitt 7 einen Vorabscheideraum 8 des Ölvorabscheiders 1.
[0016] Der Schalenkörper 2 weist zumindest einen Einlassabschnitt 9 auf, über den Kurbelgehäusegas
aus einem von der Zylinderkopfhaube 4 abgedeckten, in Fig. 3 erkennbaren Zylinderkopfraum
10 in den Vorabscheideraum 8 eintreten kann. Im gezeigten, bevorzugten Beispiel weist
der Schalenkörper 2 drei derartige Einlassabschnitte 9 auf. Jeder Einlassabschnitt
9 weist eine Einlassöffnung 11 auf, durch die das Kurbelgehäusegas aus dem Zylinderkopfraum
10 über den jeweiligen Einlassabschnitt 9 in den Vorabscheideraum 8 gelangt. Der jeweilige
Einlassabschnitt 9 besitzt einen Strömungsquerschnitt, der von der jeweiligen Einlassöffnung
11 bis zum Vorabscheideraum 8 hin zunimmt. Der gesamte Einlassabschnitt 9 weist eine
relativ große Querschnittsfläche auf, wodurch sich relativ geringe Strömungsgeschwindigkeiten
ergeben, durch die nur vergleichsweise wenig Öl bzw. Ölnebel mit der Kurbelgehäusegasströmung
mitgerissen werden kann. Gleichzeitig bewirkt der vergleichsweise große Querschnitt
des jeweiligen Einlassabschnittes 9, dass Öl aus einem sich an der Innenfläche des
jeweiligen Einlassabschnittes 9 ausbildenden Ölfilm, der durch rücklaufendes Öl entstehen
kann, nicht von der Kurbelgehäusegasströmung mit gerissen wird. In einer in Fig. 3
erkennbaren Querrichtung kann der jeweilige Einlassabschnitt 9 insbesondere eine trichterförmige
Gestalt aufweisen, deren Strömungsquerschnitt sich zur jeweiligen Einlassöffnung 11
hin verjüngt. Zum Anbringen des Schalenkörpers 2 an der Zylinderkopfhaube 4 ist der
Schalenkörper 2 mit Clipselementen 12 versehen, mit deren Hilfe der Schalenkörper
2 an der Zylinderkopfhaube 4 einclipsbar ist. Die Zylinderkopfhaube 4 weist hierzu
komplementäre Clipskonturen 13 auf, die zum Einclipsen des Schalenkörpers 2 mit den
Clipselementen 12 zusammenwirken. Durch die Verclipsung lässt sich der Schalenkörper
2 vergleichsweise rasch und sicher an der Zylinderkopfhaube 4 montieren. Für die Befestigung
des Schalenkörpers 2 an der Zylinderkopfhaube 4 und insbesondere für die Abdichtung
des Vorabscheideraums 8 ist zusätzlich eine Verklebung vorgesehen. Die Einlassabschnitte
9 sind beim Schalenkörper 2 so ausgestaltet, dass sie gleichzeitig jeweils einen Rücklauf
für Öl bilden, das vom Ölvorabscheider 1 und gegebenenfalls von anderen nachgeordneten
Abscheidern abgeschieden worden ist. Das bedeutet, dass das abgeschiedene Öl entlang
des jeweiligen Einlassabschnitts 9 in Richtung Zylinderkopfraum 10 abfließen und letztlich
durch die jeweilige Einlassöffnung 11 in den Zylinderkopfraum 10 abtropfen kann.
[0017] Der Ölvorabscheider 1 kann somit mit nur einem einzigen Bauteil, nämlich mit dem
Schalenkörper 2 dadurch gebildet werden, dass der Schalenkörper 2 in die Zylinderkopfhaube
4 eingebaut wird. Bevorzugt ist dabei der Schalenkörper 2 aus einem Stück hergestellt,
so dass insbesondere die Einlassabschnitte 9 und die Clipselemente 12 integral am
Schalenkörper 2 ausgebildet sind.
[0018] Des weiteren ist der jeweilige Einlassabschnitt 9 so ausgestaltet, dass sich die
zugehörige Einlassöffnung 11 im montierten Zustand gemäß Fig. 3 im Zylinderkopfraum
10 in einem mittleren Längsbereich 14 befindet, der sich zwischen zwei äußeren Längsbereichen
15 befindet. Jedem dieser Längsbereiche 15 ist eine hier jeweils nur symbolisch angedeutete
Nockenwelle 16 zugeordnet. Beispielsweise steuert die eine Nockenwelle 16 Einlassventile,
während die andere Nockenwelle 16 Auslassventile steuert. Die Rotationsachsen der
Nockenwellen 16 definieren dabei die Längsrichtung der Zylinderkopfhaube 4 beziehungsweise
des Schalenkörpers 2. Wie insbesondere Fig. 3 ferner entnehmbar ist, können die Einlassabschnitte
9 vorzugsweise so ausgestaltet sein, dass der jeweilige Einlassabschnitt 9 im montieren
Zustand mit der zugehörigen Einlassöffnung 11 über einen Flansch 17 der Zylinderkopfhaube
4 vorsteht und in den Zylinderkopfraum 10 hineinragt.
[0019] Die Nockenwellen 16 sind im Zylinderkopfraum 10 in einem Bereich angeordnet, der
auch als Nockenwellenraum 20 bezeichnet werden kann. Dieser Nockenwellenraum 20 kann
innerhalb des Zylinderkopfraums 10 durch ein Zwischendeck 21 von einem Ventilfederraum
22 getrennt sein, in dem üblicherweise nicht gezeigte Rückstellfedern der ebenfalls
nicht gezeigten Ladungswechselventile angeordnet sind. An besagtem Zwischendeck 21,
das teilweise auch als Ölgalerie bezeichnet wird, erfolgt in der Regel die Lagerung
nicht gezeigter Tassenstößel der Ladungswechselventile. Im Bereich dieses Zwischendecks
21 bzw. im Ventilfederraum 22 existiert vergleichsweise wenig Spritzöl. Der Ölvorabscheider
1 saugt dadurch Kurbelgehäusegas mit einem relativ geringen Ölgehalt an.
[0020] In dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel ragt der Einlassabschnitt 9 so weit in den Zylinderkopfraum
10 hinein, dass sich seine Einlassöffnung 11 etwa auf der Höhe des Zwischendecks 21
befindet oder sich sogar durch eine Ebene hindurch erstreckt, in der sich das Zwischendeck
21 erstreckt, und sich dadurch bis in den Ventilfederraum 22 hineinerstreckt. In jedem
Fall ist bei dieser Bauweise die jeweilige Einlassöffnung 11 von der Zylinderkopfhaube
4 weiter entfernt als die Nockenwellen 16.
[0021] Wie insbesondere Fig. 1 entnehmbar ist, können die Einlassabschnitte 9 zweckmäßig
auch so ausgestaltet bzw. am Schalenkörper 2 angeordnet sein, dass sie sich innerhalb
des mittleren Längsbereichs 14 jeweils zwischen zwei Zündeinrichtungen erstrecken.
In Fig. 1 sind die genannten Zündeinrichtungen nicht dargestellt, jedoch sind an der
Zylinderkopfhaube 4 Schächte oder Dome 18 ausgebildet, durch die die genannten Zündeinrichtungen
an der Brennkraftmaschine 5 anbringbar sind.
[0022] Die vorgeschlagene Ausgestaltung des jeweiligen Einlassabschnitts 9, dergestalt,
dass die zugehörige Einlassöffnung 11 im mittleren Längsabschnitt 14 angeordnet ist,
insbesondere über den Zylinderkopfhaubenflansch 17 vorstehend in den Zylinderkopfraum
10 hineinragt, vorzugsweise unterhalb der Nockenwellen 16 positioniert ist, ermöglicht
die Ansaugung von Kurbelgehäusegas aus einem strömungstechnisch beruhigten Gebiet,
beispielsweise im Bereich des Federraums oder Zwischendecks. Die Ansaugung von Kurbelgehäusegas
aus einem derartigen beruhigten Strömungsbereich führt zu einer Verbesserung des Wirkungsgrads
des Ölvorabscheiders 1.
[0023] Der Vorabscheidraum 8 weist zumindest eine Auslassöffnung 19 für Kurbelgehäusegas
auf. Diese Auslassöffnung 19 ist gemäß Fig. 2 bevorzugt in der Zylinderkopfhaube 4
ausgebildet. Somit kann die weiter oben genannte Kurbelgehäuseentlüftungseinrichtung
bzw. deren Ölabscheidevorrichtung über die Auslassöffnung 19 an den Ölvorabscheider
1 angeschlossen werden. Vorzugsweise besitzt der Schalenkörper 2 selbst keine Auslassöffnung
für Kurbelgehäusegas. Das bedeutet, dass das Kurbelgehäusegas nur durch die Auslassöffnung
19 der Zylinderkopfhaube 4 aus dem Vorabscheideraum 8 austreten kann.
[0024] Der Schalenkörper 2 kann als Spritzgussteil oder als Druckgussteil ausgestaltet sein.
Der Schalenkörper 2 kann aus Kunststoff oder aus Metall beziehungsweise aus Leichtmetall
hergestellt sein.
[0025] Sofern die Brennkraftmaschine 5 zwei Zylinderbänke aufweist, die jeweils mit einer
eigenen Zylinderkopfhaube 4 versehen sind, kann jede dieser Zylinderkopfhauben 4 mit
einem derartigen Ölvorabscheider 1 ausgestattet sein. Besonders vorteilhaft ist dabei
eine Ausführungsform, bei welcher die Schalenkörper 2 der beiden Ölvorabscheider 1
als Gleichteile ausgestaltet sind, so dass nur eine Art von Schalenkörpern 2 hergestellt
werden muss, die bei beiden Zylinderbänken verwendbar ist.
1. Zylinderkopf (6) einer Brennkraftmaschine (5) mit einem Öivorabscheider für Kurbelgehäusegas,
insbesondere in einem Kraftfahrzeug,
mit einem Schalenkörper (2), der im montierten Zustand an einer Innenseite (3) einer
Zylinderkopfhaube (4) der Brennkraftmaschine (5) angeordnet ist, dabei einen Wandabschnitt
(7) der Zylinderkopfhaube (4) abdeckt und mit dem abgedeckten Wandabschnitt (7) einen
Vorabscheideraum (8) begrenzt,
wobei der Schalenkörper (2) zumindest einen Einlassabschnitt (9) aufweist, der einen
von einer Einlassöffnung (11) für Kurbelgehäusegas zum Vorabscheideraum (8) hin zunehmenden
Strömungsquerschnitt aufweist,
wobei der wenigstens ein Einlassabschnitt (9) gleichzeitig einen Rücklauf für abgeschiedenes
Öl bildet, derart, dass das abgeschiedene Öl durch die jeweilige Einlassöffnung (11)
in einen von der Zylinderkopfhaube (4) abgedeckten Zylinderkopfraum (10) abtropfen
kann,
wobei der jeweilige Einlassabschnitt (9) so ausgestaltet ist, dass sich die jeweilige
Einlassöffnung (11) im montierten Zustand im Zylinderkopfraum (10) in einem mittleren
Längsbereich (14) befindet, der sich zwischen zwei jeweils einer Nockenwelle (16)
zugeordneten äußeren Längsbereichen (15) befindet, wobei im Zylinderkopf (6) ein Zwischendeck
(21) vorgesehen ist, das im Zylinderkopfraum (10) einen die Nockenwellen (16) enthaltenden
Nockenwellenraum (20) von einem Ventilfederraum (22) trennt, wobei im Ventilfederraum
(22) Feder von Ladungswechselventilen angeordnet sind, und wobei die jeweilige Einlassöffnung
(11) sich unterhalb der Nockenwellen (16) und unterhalb des Zwischendecks (21) im
Ventilfederraum (22) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalenkörper (2) Befestigungselemente (12), nämlich Clipselemente (12), aufweist,
mit denen er an der Zylinderkopfhaube (4), nämlich durch Einclipsen, befestigbar ist,
und dass der Schalenkörper (2) mit der Zylinderkopfhaube (4) verklebt ist.
2. Zylinderkopf (6) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Einlassabschnitt (11) so ausgestaltet ist, dass er im montierten Zustand
mit seiner Einlassöffnung (11) über einen Flansch (17) der Zylinderkopfhaube (4) vorstehend
in den Zylinderkopfraum (10) hineinragt.
3. Zylinderkopf (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Einlassabschnitt (9) so ausgestaltet ist, dass sich die jeweilige Einlassöffnung
(11) im montierten Zustand in einem Bereich des Zylinderkopfraums (10) befindet, der
von der Zylinderkopfhaube (4) weiter entfernt ist als die Nockenwellen (16).
4. Zylinderkopf (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorabscheideraum (8) zumindest eine Auslassöffnung (19) für Kurbelgehäusegas
aufweist, die in der Zylinderkopfhaube (4) ausgebildet ist, und/oder dass der Schalenkörper
(2) keine Auslassöffnung für Kurbelgehäusegas aufweist.
5. Zylinderkopf (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalenkörper (2) als Spritzgussteil und/oder Druckgussteil aus Kunststoff oder
aus Metall oder Leichtmetall hergestellt ist.
6. Zylinderkopf (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Brennkraftmaschine (5) mit zwei Zylinderbänken in jeder Zylinderkopfhaube
(4) der beiden Zylinderbänke jeweils ein Schalenkörper (2) angeordnet ist, wobei die
beiden Schalenkörper (2) als Gleichteile ausgestaltet sind.
7. Zylinderkopf (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ölvorabscheider (1) die einzige innen an der Zylinderkopfhaube (4) angeordnete
Abscheideeinrichtung einer mehrere Abscheideeinrichtungen aufweisenden Ölabscheidevorrichtung
bildet.
1. Cylinder head (6) of an internal combustion engine (5) having an oil pre-separator
for crankcase gas, in particular in a motor vehicle, having a shell body (2) which,
in the assembled state, is arranged on an inner side (3) of a cylinder head cover
(4) of the internal combustion engine (5), in the process covers a wall section (7)
of the cylinder head cover (4), and delimits a pre-separating space (8) with the covered
wall section (7), the shell body (2) having at least one inlet section (9) which has
a flow cross section which increases from an inlet opening (11) for crankcase gas
towards the pre-separating space (8), the at least one inlet section (9) at the same
time forming a return line for separated oil in such a way that the separated oil
can drip through the respective inlet opening (11) into a cylinder head space (10)
which is covered by the cylinder head cover (4), the respective inlet section (9)
being configured in such a way that, in the assembled state, the respective inlet
opening (11) is situated in the cylinder head space (10) in a middle longitudinal
region (14) which is situated between two outer longitudinal regions (15) which are
assigned to in each case one camshaft (16), an intermediate deck (21) being provided
in the cylinder head (6), which intermediate deck (21) separates a camshaft space
(20) which contains the camshafts (16) from a valve spring space (22) in the cylinder
head space (10), springs from gas exchange valves being arranged in the valve spring
space (22), and the respective inlet opening (11) being situated below the camshafts
(16) and below the intermediate deck (21) in the valve spring space (22), characterized in that the shell body (2) has fastening elements (12), namely clip elements (12), by way
of which it can be fastened to the cylinder head cover (4), namely by being clipped
in, and in that the shell body (2) is adhesively bonded to the cylinder head cover (4).
2. Cylinder head (6) according to Claim 1, characterized in that the respective inlet section (11) is configured in such a way that, in the assembled
state, it protrudes into the cylinder head space (10) so as to project with its inlet
opening (11) beyond a flange (17) of the cylinder head cover (4).
3. Cylinder head (6) according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the respective inlet section (9) is configured in such a way that, in the assembled
state, the respective inlet opening (11) is situated in a region of the cylinder head
space (10), which region is further away from the cylinder head cover (4) than the
camshafts (16).
4. Cylinder head (6) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the pre-separating space (8) has at least one outlet opening (19) for crankcase gas,
which outlet opening (19) is configured in the cylinder head cover (4), and/or in that the shell body (2) does not have an outlet opening for crankcase gas.
5. Cylinder head (6) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the shell body (2) is produced as an injection moulded part and/or a high pressure
die cast part from plastic or from metal or light metal.
6. Cylinder head (6) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that, in the case of an internal combustion engine (5) having two cylinder banks, in each
case one shell body (2) is arranged in each cylinder head cover (4) of the two cylinder
banks, the two shell bodies (2) being configured as identical parts.
7. Cylinder head (6) according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the oil pre-separator (1) forms the only separating device which is arranged on the
inside of the cylinder head cover (4) of an oil separating apparatus which has a plurality
of separating devices.
1. Culasse (6) d'un moteur à combustion interne (5), comprenant un préséparateur d'huile
pour du gaz de carter de vilebrequin, en particulier dans un véhicule automobile,
comprenant un corps de coque (2) qui est disposé dans l'état monté sur un côté intérieur
(3) d'un capot de culasse (4) du moteur à combustion interne (5), qui recouvre en
l'occurrence une portion de paroi (7) du capot de culasse (4) et qui limite, avec
la portion de paroi recouverte (7), un espace de préséparateur (8), le corps de coque
(2) présentant au moins une portion d'entrée (9) qui présente une section transversale
d'écoulement augmentant depuis une ouverture d'entrée (11) pour du gaz de carter de
vilebrequin jusqu'à l'espace de préséparateur (8), l'au moins une portion d'entrée
(9) formant simultanément un retour pour l'huile séparée de telle sorte que l'huile
séparée puisse s'égoutter à travers l'ouverture d'entrée respective (11) dans un espace
de culasse (10) recouvert par le capot de culasse (4),
la portion d'entrée respective (9) étant configurée de telle sorte que l'ouverture
d'entrée respective (11), dans l'état monté dans l'espace de culasse (10), se trouve
dans une région longitudinale centrale (14) qui est située entre deux régions longitudinales
extérieures (15) associées chacune à un arbre à cames (16), un couvercle intermédiaire
(21) étant prévu dans la culasse (6), lequel sépare, dans l'espace de culasse (10),
un espace d'arbre à cames (20) contenant les arbres cames (16) d'un espace de ressort
de soupape (22), des ressorts de soupapes d'échange de charge étant disposés dans
l'espace de ressort de soupape (22), et l'ouverture d'entrée respective (11) se trouvant
en dessous des arbres à cames (16) et en dessous du couvercle intermédiaire (21) dans
l'espace de ressort de soupape (22), caractérisée en ce que le corps de coque (2) présente des éléments de fixation (12), à savoir des éléments
d'enclipsage (12) avec lesquels il peut être fixé au capot de culasse (4), à savoir
par enclipsage, et en ce que le corps de coque (2) est collé au capot de culasse (4) .
2. Culasse (6) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la portion d'entrée respective (11) est configurée de telle sorte que, dans l'état
monté, elle pénètre avec son ouverture d'entrée (11) en faisant saillie par le biais
d'une bride (17) du capot de culasse (4) dans l'espace de culasse (10) .
3. Culasse (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que la portion d'entrée respective (9) est configurée de telle sorte que l'ouverture
d'entrée respective (11), dans l'état monté, se trouve dans une région de l'espace
de culasse (10) qui est plus éloignée du capot de culasse (4) que les arbres à cames
(16) .
4. Culasse (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'espace de préséparateur (8) présente au moins une ouverture de sortie (19) pour
le gaz de vilebrequin, laquelle est réalisée dans le capot de culasse (4) et/ou en ce que le corps de coque (2) ne présente pas d'ouverture de sortie pour le gaz de vilebrequin.
5. Culasse (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le corps de coque (2) est fabriqué sous forme de pièce moulée par injection et/ou
sous forme de pièce moulée sous pression en plastique ou en métal ou en métal léger.
6. Culasse (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que dans le cas d'un moteur à combustion interne (5) avec deux rangées de cylindres,
un corps de coque (2) est à chaque fois disposé dans chaque capot de culasse (4) des
deux rangées de cylindres, les deux corps de coque (2) étant configurés sous forme
de pièces identiques.
7. Culasse (6) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le préséparateur d'huile (1) forme le seul dispositif de séparation disposé à l'intérieur
sur le capot de culasse (4) d'un dispositif de séparation d'huile présentant plusieurs
dispositifs de séparation.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente