Anwendungsgebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung, weiche aus einer von einer Tragstruktur
aufgenommenen Hülse und einem in diese einsteckbaren Arm als primärer Warenträger
oder zur Stützung eines sekundären Warenträgers - z.B. ein Tablar - besteht. Einzeln
ist die Vorrichtung als Beschlag nutzbar; mit mehreren solcher Vorrichtungen lässt
sich z.B. eine Präsentationsfläche in einer Handelseinrichtung bestücken. Als Tragstruktur
kommt z.B. ein feststehendes oder bewegbares Paneel, eine Unterkonstruktion oder eine
Vertikalplatte u.a. aus Glas in Betracht.
Stand der Technik
Aufgabe der Erfindung
[0003] Ausgehend von den gattungsgemässen Aufhängevorrichtungen, liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine andersartige Vorrichtung zu schaffen, die jedoch auch ohne
Federelemente auskommt.
Übersicht über die Erfindung
[0004] Die Aufhängevorrichtung besteht aus einer in einem Durchgangsloch einer Tragstruktur
aufgenommenen Steckhülse und einem in diese einsteckbaren Tragarm, der als direkter,
primärer Warenträger oder zur Stützung eines sekundären Warenträgers nutzbar ist.
Die Steckhülse hat ein Hülsenstück mit einem frontseitigen Eintritt in einen Kanal,
zumindest eine erste Arretierkontur, die an den Kanal angrenzt, sowie einen sich vom
Hülsenstück erstreckenden Flansch. Am Tragarm ist ein Steckabschnitt vorhanden, der
zum Einschieben in den Kanal bestimmt ist, an einem Steckende endet und zumindest
eine erste Gegenkontur hat, welche in eingeschobener Endstellung des Tragarms mit
der ersten Arretierkontur zusammenwirkt. Dem Steckabschnitt liegt ein Frontende gegenüber,
das zum Erstrecken in den freien Raum bestimmt ist. Die erste Arretierkontur ist eine
von oben in den Kanal hineinragende Erhebung, welche vom Eintritt in den Kanal entfernt
liegt. Die erste Gegenkontur am Steckabschnitt ist ein auf der Oberseite mit einem
Versatz zum Steckende liegendes Hauptloch. Der Kanal hat hinter seinem Eintritt im
unteren Bereich eine Erweiterung und/oder der untere Bereich des Steckabschnitts ist
in seiner Erstreckung im Querschnitt nach unten vermindert, so dass der Steckabschnitt
des in angehobener Schrägstellung im Kanal steckenden Tragarms, vor Erreichen seiner
arretierten Endstellung, Freiraum in dieser Auslenkung hat. Der Tragarm ist im Querschnitt
rund, oval, rechteckig oder quadratisch und besteht aus Rohrmaterial. Nachfolgend
werden spezielle Ausführungsformen der Erfindung definiert: Der ersten Arretierkontur
ist in Richtung des Eintritts in den Kanal ein Anlauf vorgelagert. Komplementär zum
Anlauf ist der ersten Gegenkontur in Richtung des Frontendes ein Konturfortsatz vorgelagert.
Der Anlauf ist im Prinzip als schiefe Ebene hin zur ersten Arretierkontur ausgebildet.
Der Konturfortsatz ist als an das Hauptloch anschliessende Locherweiterung gestaltet.
Die Erweiterung in der Steckhülse wird zumindest anteilig von einer in Einstecktiefe
des Kanals zunehmend schräg abfallenden Wandung gebildet, wobei sich an die schräg
abfallende Wandung eine zur Erweiterung beitragende Wandungsöffnung anschliessen kann.
[0005] Am Steckabschnitt des Tragarms ist zusätzlich zur ersten Gegenkontur eine zweite
Gegenkontur vorhanden. Im Kanal kann eine zur zweiten Gegenkontur komplementäre zweite
Arretierkontur vorhanden sein. Die zweite Gegenkontur ist eine an der Unterseite des
Steckabschnitts, am Steckende mündende Nut. Die zweite Arretierkontur ist eine in
den Kanal hineinragende Erhebung. Die zweite Arretierkontur erhebt sich von der Innenseite
einer Rückenplatte, die an einer Rückenfläche des Hülsenstücks anzubringen ist. Eine
Kerbe in der unteren Wandung des Hülsenstücks ist vorhanden, die an der Rückenfläche
mündet und der partiellen Aufnahme der zweiten Arretierkontur Platz bietet.
[0006] Durch das Hülsenstück erstreckt sich transversal ein plattenartiger Flansch, wobei
sich von der Flanschfrontseite eine Frontpartie des Hülsenstücks im Prinzip senkrecht
erhebt und sich von der Flanschrückseite eine Hinterpartie des Hülsenstücks im Prinzip
senkrecht erhebt. Der Flansch hat Schraubenlöcher zur Befestigung an der Tragstruktur.
Die Frontpartie besitzt Rastkonturen zur Aufnahme eines Deckrings, welcher der Abdeckung
des Randes des Durchgangslochs in der Tragstruktur dient. Der Flansch ist nutzbar
zum Aufsetzen mit seiner Frontseite auf eine Paneelrückseite, wobei die Frontpartie
in einem Durchgangsloch zu liegen kommt, oder zum Aufsetzen mit seiner Rückseite auf
eine Frontfläche einer Stütze, wobei die Hinterpartie durch eine Aussparung in das
Innere der Stütze ragt.
[0007] Alternativ ist ein Flansch, vorzugsweise von kreisringförmiger Gestalt, dem Hülsenstück
einstückig vorgesetzt und umläuft den Eintritt in den Kanal. Das Hülsenstück hat ein
Aussengewinde, welches mit dem Innengewinde einer Überwurfmutter zusammenwirkt. Die
Flanschrückseite kommt im montierten Zustand auf der Frontseite einer Tragstruktur,
vorzugsweise eine Vertikalplatte, z.B. aus Glas, zu liegen. Die Überwurfmutter ist
von der Rückseite einer Tragstruktur auf das Hülsenstück aufgeschraubt.
[0008] Am Steckabschnitt des Tragarms ist die Verminderung der Erstreckung im unteren Querschnittsbereich
zum Steckende hin axial gleichmässig, abgestuft oder im Prinzip keilförmig ausgebildet.
Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen
[0009] Es zeigen:
- Figur 1A
- ein Paneel als Tragstruktur, systematisch bestückt mit den erfindungsgemässen Aufhängevorrichtungen,
bestehend aus in das Paneel eingesetzten Steckhülsen und darin eingehängten Tragarmen
als primäre Warenträger, von denen einzelne sekundäre Warenträger stützen, in Frontansicht;
- Figur 1B
- die Darstellung gemäss Figur 1A, in Seitenansicht;
- Figur 2A
- eine Steckhülse erster Variante mit angenähertem Deckring, in perspektivischer Fronansicht;
- Figur 2B
- die Steckhülse gemäss Figur 2A, in perspektivischer Rückansicht;
- Figur 2C
- die Darstellung gemäss Figur 2B, mit gelöster Rückenplatte, in perspektivischer Rückansicht;
- Figur 2D
- eine einzelne Rückenplatte aus Figur 2C, in Perspektivansicht auf die Innenseite;
- Figur 2E
- die Steckhülse gemäss Figur 2A, ohne Rückenplatte, im Vertikalschnitt;
- Figur 2F
- die Darstellung gemäss Figur 2E, mit Rückenplatte, im Vertikalschnitt;
- Figur 3A
- einen Tragarm, in perspektivischer Frontansicht;
- Figur 3B
- den Tragarm gemäss Figur 3A, in perspektivischer Rückansicht;
- Figur 3C
- den Tragarm gemäss Figur 3A, im vertikalen Längsschnitt;
- Figuren 4A bis 4D
- die erste bis vierte Phase des Einhängens eines Tragarms in eine Steckhülse erster Variante gemäss Figur 2A, jeweils im vertikalen Längsschnitt;
- Figur 4A
- die erste Einhängephase als Annäherung des Tragarms an die Steckhülse;
- Figur 4B
- die zweite Einhängephase mit schräg angehobenem, partiell in die Steckhülse eingeführtem Tragarm, in unarretierter
Stellung;
- Figur 4C
- die dritte Einhängephase mit schräg angehobenem, maximal in die Steckhülse eingeführtem Tragarm, in unarretierter
Stellung;
- Figur 4D
- die vierte Einhängephase mit gegen die Horizontale geschwenktem, maximal in die Steckhülse eingeführtem Tragarm,
in arretierter Endstellung;
- Figur 5A
- ein Paneel als Tragstruktur mit einem Durchgangsloch erster Variante mit darin angeordneter Ringschulter zur Aufnahme einer Steckhülse gemäss Figur 2A,
im Vertikalschnitt;
- Figur 5B
- eine Steckhülse gemäss Figur 2F in ein Paneel mit Durchgangsloch gemäss Figur 5A eingesetzt,
im Vertikalschnitt;
- Figur 5C
- die Anordnung gemäss Figur 5B, in perspektivischer Rückansicht;
- Figur 5D
- die Anordnung gemäss Figur 5B, mit eingesetztem Tragarm gemäss Figur 3A, in perspektivischer
Frontansicht;
- Figur 6A
- ein Paneel als Tragstruktur mit einem Durchgangsloch zweiter Variante zur Aufnahme einer Steckhülse gemäss Figur 2A, im Vertikalschnitt;
- Figur 6B
- eine Steckhülse gemäss Figur 2F in ein Paneel mit Durchgangsloch gemäss Figur 6A eingesetzt,
im Vertikalschnitt;
- Figur 6C
- die Anordnung gemäss Figur 6B, mit eingestecktem Tragarm gemäss Figur 3A, in arretierter
Endstellung, aufgerastetem Deckring aus Figur 2A, im vertikalen Längsschnitt;
- Figur 6D
- die Anordnung gemäss Figur 6C, in perspektivischer Frontansicht;
- Figur 7A
- eine Unterkonstruktion aus Vertikalstützen und Querverbindern als Tragstruktur, systematisch
bestückt mit Steckhülsen gemäss Figur 2A, in perspektivischer Frontansicht;
- Figur 7B
- das vergrösserte Detail X1 aus Figur 7A;
- Figur 7C
- die Anordnung gemäss Figur 7B, mit angenäherter Steckhülse und Deckring gemäss Figur
2A;
- Figur 7D
- das vergrösserte Detail X2 aus Figur 7A;
- Figur 7E
- die Anordnung gemäss Figur 7A, vollständig bestückt mit Steckhülsen gemäss Figur 2A,
vorgesetzter Deckplatte und aufgerasteten Deckringen, in perspektivischer Frontansicht;
- Figur 7F
- das vergrösserte Detail X3 aus Figur 7E;
- Figur 7G
- das Detail X4 aus Figur 7F;
- Figur 8A
- eine Steckhülse zweiter Variante, in perspektivischer Explosivansicht;
- Figur 8B
- die Steckhülse gemäss Figur 8A, mit eingefügter Vertikalplatte, im vertikalen Längsschnitt;
- Figur 8C
- die Anordnung gemäss Figur 8B, zusammengebaut, im vertikalen Längsschnitt;
- Figur 8D
- die Anordnung gemäss Figur 8C, in perspektivischer Rückansicht;
- Figuren 9A bis 9C
- die zweite bis vierte Phase des Einhängens eines Tragarms in eine Steckhülse zweiter Variante gemäss Figur 8A, jeweils im vertikalen Längsschnitt;
- Figur 9A
- die zweite Einhängephase mit schräg angehobenem, partiell in die Steckhülse eingeführtem Tragarm, in unarretierter
Stellung;
- Figur 9B
- die dritte Einhängephase mit schräg angehobenem, maximal in die Steckhülse eingeführtem Tragarm, in unarretierter
Stellung;
- Figur 9C
- die vierte Einhängephase mit gegen die Horizontale geschwenktem, maximal in die Steckhülse eingeführtem Tragarm,
in arretierter Endstellung; und
- Figur 9D
- die Anordnung gemäss Figur 9C, in perspektivischer Frontansicht.
Ausführungsbeispiel
[0010] Mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erfolgt nachstehend die detaillierte Beschreibung
von Ausführungsbeispielen zur erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung.
[0011] Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur
zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar
zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden
oder nachfolgenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Im Interesse der Übersichtlichkeit
wird auf die wiederholte Bezeichnung von Bauteilen in weiteren Figuren zumeist verzichtet,
sofern zeichnerisch eindeutig erkennbar ist, dass es sich um "wiederkehrende" Bauteile
handelt.
Figuren 1A und 1B
[0012] Die beispielhaft gestaltete Präsentationswand besteht im wesentlichen aus einem Paneel
50, das die Funktion einer Tragstruktur
5 erfüllt, darauf im Raster angeordneten Steckhülsen
1, in welche sich Tragarme
2 wieder lösbar einstecken lassen, die selbst als primäre Warenträger dienen oder sekundäre
Warenträger - z.B. in Gestalt von Tablaren
3 oder Querstangen
4 - stützen. Im gezeigten Beispiel ist das Paneel
50 in fünf Zeilen und zwei Reihen mit Steckhülsen
1 bestückt, wobei momentan zwei Reihen ohne Tragarme sind. Das Paneel
50 ist senkrecht aufgestellt, wobei die Steckhülsen
1 von der Paneelrückseite
501 montiert sind, während die Tragarme
2 und die übrigen Warenträger
3,4 von der Paneelfrontseite
500 in den freien Raum ragen und so z.B. Kunden zugewandt sind. Die horizontal aufgelegten
Tablare
3 werden zumeist von zumindest zwei Tragarmen
2 gestützt. Die Tragarme
2 können sich gerade, im Prinzip horizontal in den Raum erstrecken oder andere typische
Formen, wie abgewinkelt oder gestuft oder mit Ausleger
29 versehen, aufweisen. In halber Höhe ist ein kombinierter Aufbau angebracht, bei dem
zwei nebeneinander positionierte Tragarme
2 ein Tablar
3 stützen und mit sich abwärts erstreckenden Auslegern
29 versehen sind, welche eine Querstange
4 tragen. Die freien Tragarme
2 sowie die Querstange
4 sind zum direkten Anhängen von Waren nutzbar und die Tablare
3 dienen zum Auflegen von Waren. Auf einfache Weise lassen sich die Tragarme
2 innerhalb des Rasters von Steckhülsen
1 umrangieren, so dass ein verändertes Gestaltungsbild entsteht.
Figuren 2A bis 2F
[0013] Die Steckhülse
1 erster Variante strukturiert sich in den in senkrechter Ebene liegenden Flansch
10 und das diesen horizontal durchragende Hülsenstück
11, so dass sich von der Flanschfrontseite
100 die Frontpartie
110 des Hülsenstücks
11 und von der Flanschrückseite
101 die Hinterpartie
111 des Hülsenstücks
11 erstreckt. Für die verschiedenen Befestigungsarten der Steckhülse
1 ist der Flansch
10 mit mehreren ersten und zweiten Schraubenlöchern
104,105 versehen, um Schrauben
19 anzubringen. Die Position des Hülsenstücks
11 gliedert den Flansch
10 in ein Oberteil
102 und ein darunter liegendes längeres Unterteil
103, wobei auf der Flanschrückseite
101 Stützrippen
106 auf die Hinterpartie
111 zulaufen. Das Ende der Hinterpartie
111 wird von einer ringartigen Rückenfläche
118 gebildet, innerhalb der der Kanal
115 austritt, welcher an der Frontpartie
110 seinen Eintritt hat. Auf der Rückenfläche
118 ist eine mittels Schrauben
139 befestigte Rückenplatte
13 angeordnet, die den Austritt des Kanals
115 verschliesst. Hierzu sind in der Rückenfläche
118 Sacklochgewinde
119 vorgesehen. Die Aussenseite
130 der Rückenplatte
13 ist im Prinzip glatt, auf der Innenseite
131 hingegen ist unten mittig eine nasenartig hervorstehende zweite Arretierkontur
134 vorhanden. Beidseits der Arretierkontur
134 liegen je ein Loch
132 zum Durchtritt der Schrauben
139 und je ein vertikaler Flankensteg
133 zur seitlichen Umfassung einer Randzone der Hinterpartie
111 des Hülsenstücks
11. Unten mittig erstreckt sich von der Rückenfläche
118 eine Kerbe
117 in die Hinterpartie
111 hinein, so dass bei montierter Rückenplatte
13 die zweite Arretierkontur
134 in der Kerbe
117 anteilig Platz findet. Eine Richtungsmarkierung
107 auf der Flanschrückseite
101 kennzeichnet die vorgeschriebene Ausrichtung der Steckhülse 1 bei der Montage.
[0014] Die Frontpartie
110 des Hülsenstücks
11 endet vorn mit einem Bund
116, der mit einer in vertikaler Ebene liegenden Ringfläche
114 abschliesst und eine im Prinzip kreisrunde Öffnung umrandet, die den Eintritt eines
Kanals
115 bildet, der sich mit ändernder Geometrie durch das gesamte Innere des Hülsenstücks
11 axial erstreckt. In der Distanz
a zur Rückenfläche
118 ragt von oben eine erste Arretierkontur
1150 in den Kanal
115 hinein. Vom frontseitigen Eintritt des Kanals
115 kommend ist der Arretierkontur
1150 ein Anlauf
1151 in der Art einer schiefen Ebene vorgelagert. In Richtung der Rückenfläche
118 besitzt der Kanal
115 eine abwärts geneigte Erweiterung
1152, wodurch der Kanal
115 am Eintritt - abgesehen von einem Spiel
1153 - einen im Prinzip kreisrunden Querschnitt aufweist, während zur Rückenfläche
118 hin die lichte Höhe zunimmt.
[0015] In Richtung der Flanschfrontseite
100 geht der Bund
116 in eine Ringschulter
112 über, die sich parallel zur Ringfläche
114 erstreckt. Hinter der Ringschulter
112 setzt sich die Frontpartie
110 im Aussendruchmesser erweitert bis zur Einmündung auf der Flanschfrontseite
100 fort und besitzt mehrere, radial gleichmässig verteilte Rastkonturen
113. Für eine bestimmte Einbausituation (s. Figur 6C), ist ein Deckring
12 vorgesehen, dessen Scheibenteil
120 im montierten Zustand auf der Paneelfrontseite
500 zu liegen kommt und dessen Stege
121 mit ihrer innenseitigen Rastfläche
122 in die Rastkonturen
113 eingreifen und dadurch den Deckring
12 in Position halten.
Figuren 3A bis 3C
[0016] Der z.B. gerade gestaltete Tragarm
2 besteht im wesentlichen aus einem im Querschnitt runden Rohrstück, das sich zwischen
einem Steckende
20 und einem Frontende
22 erstreckt. Auf der Seite des Steckendes
20 liegt der Steckabschnitt
21, während das Frontende
22 mit einem Verschluss
28 versehen ist und typisch einen nach oben ragenden Haltezapfen
27 besitzt, der das Herabgleiten von angehängten Gegenständen, insbesondere Kleiderbügel,
verhindert. Innerhalb des Steckabschnitts
21 liegt in dessen oberen Bereich, mit einem Versatz
b zum Steckende
20, ein Loch
23, das schlüssellochartig in einen Lochfortsatz
24 übergeht, welches sich axial in Richtung des Frontendes
22 ausdehnt. Im unteren Bereich des Steckabschnitts
21, quasi der Lochkombination
23,24 gegenüber, befindet sich eine Nut
25, die in Richtung des Frontendes
22 verläuft und zum Steckende
20 hin mündet.
Figuren 4A bis 4D
[0017] Diese Figurenfolge veranschaulicht das Funktionsprinzip der aus Steckhülse
1 und Tagarm
2 bestehenden Aufhängevorrichtung anhand der vier charakteristischen Phasen beim Einhängen
des Tragarms
2 in die Steckhülse
1. Das Entfernen eines in arretierter Endstellung in der Steckhülse
1 mit seinem Steckabschnitt
21 sitzenden Tragarms
2 geschieht in rückläufiger Abfolge.
Figur 4A (erste Einhängephase)
[0018] Der Kanal
115 der Steckhülse
1 mit dem oberen Spiel
1153, der ersten Arretierkontur
1150 und dem dazu vorgelagerten Anlauf
1151 sowie der Erweiterung
1152 und der zweiten Arretierkontur
134 ist zunächst unbelegt, wobei der Eintritt in den Kanal
115 bisher frei in den Raum mündet. Beabsichtigt man einen Tragarm
2 in die Steckhülse
1 einzuführen, muss der Tragarm
2 zum Kanal
115 axial fluchtend und mit dem Steckende
20 zugewandt, sukzessive angenähert werden. Dabei haben die Kombination der Löcher
23,24 oben und die Nut
25 senkrecht darunter positioniert zu sein.
Figur 4B (zweite Einhängephase)
[0019] Der Steckabschnitt
21 wird in den Eintritt des Kanals
115 zuerst ansatzweise eingeführt, wobei der Tragarm
2 etwa noch in horizontaler Ausrichtung stehen kann oder vorausschauend bereits mit
seinem Frontende
22 schräg angehoben ist. Die Schrägstellung wird durch das obere Spiel
1153 ermöglicht. Momentan ist die Lochkombination
23,24 am Tragarm
2 noch völlig ausser Eingriff mit der ersten Arretierkontur
1150 und deren Anlauf
1152 in der Steckhülse
1, zugleich sind die Nut
25 am Steckabschnitt
21 und die zweite Arretierkontur
134 der Steckhülse
1 noch voneinander entfernt. Mit weiterem Einschieben des Steckabschnitts
21 in den Kanal
115 würde ein weitgehend noch horizontal ausgerichteter Tragarm
2 mit dem oberen Bereich seines Steckabschnitts
21 auf den Anlauf
1151 treffen und dadurch zunehmend in Neigestellung bewegt werden.
Figur 4C (dritte Einhängephase)
[0020] Unter zunehmender Neigestellung des Tragarms
2 gelangt der Steckabschnitt
21 in die maximal mögliche Einschubtiefe in den Kanal
115 bis das Steckende
20 auf der Innenseite
131 der Rückenplatte
13 anschlägt, die zweite Arretierkontur
134 in die Nut
25 eingefahren ist und die erste Arretierkontur
1150 mit dem Anlauf
1151 kongruent über der Lochkombination
23,24 steht.
Figur 4D (vierte Einhängephase)
[0021] Nach Erreichen der dritten Einhängephase (s. Figur 4C) schwenkt man den Tragarm
2 auf die horizontale Position zu. Damit gelangt die zweite Arretierkontur
134 vollständiger in die Nut
25 und die erste Arretierkontur
1150 mit dem Anlauf
1151 fahren in die Lochkombination
23,24 ein, wobei der obere Bereich des Steckabschnitts
21 gegen die Deckenfläche im Kanal
115 anschlägt. Die Erweiterung
1152 bildet jetzt einen quasi keilförmigen Luftspalt. Durch Eingriff der ersten Arretierkontur
1150 im Loch
23 befindet sich der Tragarm
2 nun in arretierter Endstellung und lässt sich nicht axial herausziehen, ohne durch
schräges Anheben des Tragarms
2 die Verriegelung zwischen erster Arretierkontur
1150 und Loch
23 zu lösen. Das Zusammenwirken zwischen der zweiten Arretierkontur
134, welche anteilig in der Nut
25 sitzt, hat ausschliesslich die Funktion der zusätzlichen Rotationssicherung für den
eingebrachten Tragarm
2, wobei auch der Eingriff der ersten Arretierkontur
1150 mit dem Anlauf
1151 und der Lochkombination
23,24 verdrehsichernd wirkt. Eine zweifache Rotationssicherung erhöht die Stabilität insbesondere,
wenn auf einem einzigen Tragarm
2 ein sekundärer Warenträger, z. B. ein Tablar
3, ruht, der asymmetrisch belastet ist.
Figuren 5A bis 5D
[0022] In dieser Anwendung wird als Tragstruktur
5 ein Paneel
50 eingesetzt, welches zur Aufnahme der Steckhülse
1 ein Durchgangsloch
502 erster Variante aufweist, d.h. nahe der Paneelfrontseite
500 hat das Durchgangsloch
502 eine Ringschulter
503, vor der der Durchmesser des Lochs
502 verringert ist. Im eingebauten Zustand schlägt die Ringschulter
112 des Hülsenstücks
11 an der Ringschulter
503 an, wobei die gesamte Frontpartie
110 im Durchgangsloch
502 steckt. Die frontale Ringfläche
114 kommt im Prinzip auf der Ebene der Paneelfrontseite
500 zu liegen. Die Flanschfrontseite
100 sitzt auf der Paneelrückseite
501 auf, wobei der Flansch
10 mittels Schrauben
19 durch die Schraubenlöcher
104 und/oder
105 mit dem Paneel
50 verschraubt ist. Die Frontpartie
110 des Hülsenstücks
11 mit der Ringschulter
112 und dem Bund
116 liegt formschlüssig und im Prinzip spaltlos im komplementär gestalteten Durchgangsloch
502. Ein eingesteckter Tragarm
2 wird von der Ringfläche
114 umfasst und ragt frei in den Raum, so dass sich daran - in der Funktion als primärer
Warenträger - direkt Waren anhängen lassen oder sekundäre Warenträger, z.B. Tablare
3, abstützen können.
Figuren 6A bis 6D
[0023] Auch hier wird als Tragstruktur
5 ein Paneel
50 verwendet, das nun jedoch zur Aufnahme der Steckhülse
1 ein Durchgangsloch
502 zweiter Variante hat, welches zylindrisch durchgängig, im Durchmesser unverändert gestaltet ist. Im
eingebauten Zustand verbleibt vor der Ringschulter
112 ein den Bund
116 umlaufender, ringförmiger Spalt im Durchgangsloch
502, der von der Paneelfrontseite
500 sichtbar ist. Das Eindringen eines einfachen Durchgangslochs
502 zweiter Variante ist unaufwendiger als ein solches
erster Variante. Zur optischen Abschirmung des offenen Ringspalts wird der Deckring
12 aufgesteckt, dessen Stege
121 in die Rastkonturen
113 an der Frontpartie
110 des Hülsenstücks
11 eingreifen. Das Scheibenteil
120 des Deckrings
12 verschliesst den Ringspalt und sitzt auf der Ringfläche
114 sowie dem auf der Paneelfrontseite
500 die Mündung des Durchgangslochs
502 umgebenden Rand auf. Vorteilhaft lässt sich der Deckring
12 als Kunststoffspritzteil herstellen. Optisch wird ein eingesteckter Tragarm
2 nun vom Deckring
12 umrandet.
Figuren 7A bis 7G
[0024] In einer weiteren Anwendung wird als Tragstruktur
5 zur Aufnahme der Steckhülsen
1 eine Unterkonstruktion
51 verwendet, die z.B. aus drei in einer Ebene und vor einem rückseitigen Hintergrund
H, in systematischen Abständen aufgestellten Vertikalstützen
510 aufgebaut ist. Vorteilhaft sind zwischen benachbarten Vertikalstützen
510 jeweils mehrere Querverbinder
518 eingefügt und eine Vielzahl von winkligen Halterungen
517 dienen als Verbindung zwischen den Vertikalstützen
510 und dem Hintergrund
H. Auf dem Boden setzen zuunterst an den Vertikalstützen
510 angeordnete Füsse
519 auf. Eine Vertikalstütze
510 ist vorzugsweise ein im Querschnitt quadratisches Hohlprofil und besitzt eine erste
nach vorn orientierte Aussenfläche
511, die daran angrenzende zur Seite gerichtete zweite Aussenfläche
512, die nach hinten gerichtete dritte Aussenfläche
513 und die dazu benachbarte zur anderen Seite gerichtete vierte Aussenfläche
514. Die Querverbinder
518 sind jeweils an der zweiten und vierten Aussenfläche
512,514 benachbarter Vertikalstützen
510 befestigt. Die Querverbinder
518 dienen der Stabilisierung des Gestellaufbaus und bewirken die Einhaltung eines vorgesehenen
Abstandsmasses zwischen den Vertikalstützen
510. Die Halterungen
517 werden vorteilhaft einerseits an den vierten Aussenflächen
514 und andererseits am Hintergrund
H angebracht.
[0025] In der ersten, nach vorn gerichteten Aussenfläche
511 sind mehrere in einem Raster angeordnete Aussparungen
515 von im Prinzip rechteckigem Zuschnitt vorgesehen. Diese Aussparungen
515 bieten Zugang in den inneren Hohlraum der Vertikalstütze
510. Von der einzelnen Aussparung
515 erstrecken sich mehrere Schlitze und daneben sind Schraubenlöcher
516 vorgesehen. In die Aussparungen
515 lassen sich Steckhülsen
1 einsetzen, deren Flanschrückseiten
101 auf den ersten Aussenflächen
511 zu liegen kommen und deren Hinterpartien
111 der Hülsenstücke
11 durch die Aussparungen
515 in die Vertikalstützen
510 hineinragen. Die Stützrippen
106 auf der Flanschrückseite
101 finden in den sich von der Aussparung
515 erstreckenden Schlitzen Platz. Die Befestigung der Steckhülsen
1 erfolgt mittels Schrauben
19, welche z.B. durch die ersten Schraubenlöcher
104 im Flansch
10 in die Schraubenlöcher
516 der Vertikalstütze
510 eingreifen. Zunächst ragen die Frontpartien
110 der Hülsenstücke
11 von den Flanschfrontseiten
100 frei in den Raum.
[0026] Der insoweit errichtete Aufbau wird nun mit einer Vorsatzplatte
7 verkleidet, deren Rückseite
71 auf den Flanschfrontseiten
100 aufliegt. Zum Durchtritt der Frontpartie
110 der Hülsenstücke
11 sind in der Vorsatzplatte
7 kongruent positionierte Löcher
72 vorgesehen. Zur optisch sauberen Abdeckung der Ränder der Löcher
72 auf der Frontseite
70 werden Deckringe
12 auf die Rastkonturen
113 der Frontpartien
110 aufgeschoben. Damit sind die Eintritte der Kanäle
115 der Steckhülsen
1 zum Einsetzen von Tragarmen
2 aufnahmebereit.
Figuren 8A bis 8D
[0027] In diesem Figurenpaar ist eine modifizierte Steckhülse
1' zweiter Variante zum Einbau in einer Tragstruktur
5 aus speziellen Vertikalplatten
52, die z.B. aus Glas bestehen, dargestellt. Die Steckhülse
1' besitzt zuvorderst einen als Kreisring gestalteten Flansch
10, auf dessen Frontseite
100 der Kanal
115 eintritt. Von der Flanschrückseite
101 erstreckt sich das gesamte Hülsenstück
11, das mit einem radial umlaufenden Aussengewinde
1110 versehen ist und oben eine äussere Abflachung
1111 hat, deren Position die vorgesehene Drehstellung der Steckhülse
1' bei der Montage anzeigt. Gegenüber der Abflachung
1111 ist das Hülsenstück
11 offen. Nach hinten schliesst das Hülsenstück
11 wiederum mit der Rückenfläche
118 ab und innerlich sind die gleiche erste Arretierkontur
1150 mit dem Anlauf
1151 vorhanden. Die Erweiterung
1152 verläuft an den Flansch
10 anschliessend zunächst ebenfalls schräg abfallend und ergibt sich in Richtung der
Rückenfläche
118 dann durch den unten offenen Bereich am Hülsenstück
11.
[0028] Insbesondere beim Einsetzten der Steckhülse
1' in eine Vertikalplatte
52 aus sprödem Material, wie z.B. eine Glasplatte, empfiehlt sich jeweils auf der Front-
und Rückseite
520,521 eine das Durchgangsloch
522 umrandende Manschette
16 einzusetzen. Die Manschette
16 hat im Querschnitt ein Winkelprofil und besteht aus einem Ringsegment
162 sowie einem Zylindersegment
163. Zur Sicherung einer in ein Durchgangsloch
522 eingesetzten Steckhülse
1' ist eine kappenartige Überwurfmutter
14 vorgesehen, die einen Boden
145 und innerlich ein Innengewinde
144 hat, das zum Zusammenwirken mit dem Aussengewinde
1110 bestimmt ist. Gegenüber dem Boden
145 endet die Überwurfmutter
14 mit einer Ringschulter
143.
[0029] Im zusammengebauten Zustand kommen die Ringsegmente
162 der beiden Manschetten
16 auf der Front- bzw. Rückseite
520,521 der Vertikalplatte
52 zu liegen, während die Zylindersegmente
163 der Manschetten
16 in das Durchgangsloch
522 zueinander gerichtet hineinragen. Der Flansch
10 ist auf der Frontseite
520 positioniert und das Hülsenstück
11 durchdringt das Durchgangsloch
522 und überragt die Rückseite
521. Die auf das Hülsenstück
11 aufgeschraubte Überwurfmutter
14 steht mit ihrem Gewinde
144 mit dem Aussengewinde
1110 in Eingriff und die Ringschulter
143 sitzt auf dem Ringsegment
162 der benachbarten Manschette
16 auf. Hierbei stellt sich von der ersten Arretierkontur
1150 zur Innenseite des Bodens
145 der Freiraum
c ein und es ergibt sich die sich bis auf die Innenwandung der Überwurfmutter
14 erstreckende Erweiterung
1152. Zum Ansetzen eines Schraubwerkszeugs an die Überwurfmutter
14 ist im Boden
145 eine äusserlich zugängliche Eingriffskontur
146 vorgesehen.
Figuren 9A bis 9D
[0030] Der phasenweise Verlauf beim Einhängen eines Tragarms
2 in die Steckhülse
1' zweiter Variante ist dem Einhängeprinzip mit einer Steckhülse
1 erster Variante gemäss Figuren 4A bis 4D weitgehend identisch. Die Annäherung gemäss erster Einhängephase
und das ansatzweise Einführen des Steckabschnitts
21 in der zweiten Einhängephase (s. Figur 9A) gleichen exakt dem Vorgang bei der Steckhülse
1 erster Variante. Bei Verwendung der Steckhülse
1' zweiter Variante fehlt die untere zweite Arretierkontur
134, so dass die Nut
25 am Steckabschnitt
21 in der dritten Einhängephase (s. Figur 9B) und in der arretierten Endstellung gemäss
vierter Einhängephase (s. Figur 9C) unbelegt bleibt. In der Schrägstellung des Tragarms
2 gemäss dritter Einhängephase (s. Figur 9B) gelangt der untere Bereich des Steckabschnitts
21 in die in ihrer räumlichen Ausdehnung verschiedenen Erweiterung
1152, welche die Einschubtiefe des Tragarms
2 begrenzt. In der Endstellung (s. Figur 9C) kommt der Versatz
b vom Steckabschnitt
21 hinter die erste Arretierkontur
1150 zu liegen und belegt damit den Freiraum c nur anteilig.
1. Aufhängevorrichtung, bestehend aus einer in einem Durchgangsloch
(502,515,522) einer Tragstruktur (
5) aufgenommenen Steckhülse (
1,1') und einem in diese einsteckbaren Tragarm (
2), der als direkter, primärer Warenträger oder zur Stützung eines sekundären Warenträgers
(
3,4) nutzbar ist, wobei
a) die Steckhülse (1,1') aufweist:
aa) ein Hülsenstück (11) mit einem frontseitigen Eintritt in einen Kanal (115);
ab) zumindest eine erste Arretierkontur (1150), die an den Kanal (115) angrenzt; und
ac) einem sich vom Hülsenstück (11) erstreckenden Flansch (10);
b) der Tragarm (2) aufweist:
ba) einen Steckabschnitt (21), der zum Einschieben in den Kanal (115) bestimmt ist, an einem Steckende (20) endet und zumindest eine erste Gegenkontur (23) hat, welche in eingeschobener Endstellung des Tragarms (2) mit der ersten Arretierkontur (1150) zusammenwirkt; und
bb) ein dem Steckabschnitt (21) gegenüber liegendes Frontende (22), das zum Erstrecken in den freien Raum bestimmt ist, wobei
c) die erste Arretierkontur (1150) eine von oben in den Kanal (115) hineinragende Erhebung ist, welche vom Eintritt in den Kanal (115) entfernt liegt;
d) die erste Gegenkontur (23) am Steckabschnitt (21) ein auf der Oberseite mit einem Versatz (b) zum Steckende (20) liegendes Hauptloch (23) ist; und
e) der Kanal (115) hinter seinem Eintritt im unteren Bereich eine Erweiterung (1152) hat und/oder der untere Bereich des Steckabschnitts (21) in seiner Erstreckung im Querschnitt nach unten vermindert ist, so dass der Steckabschnitt
(21) des in angehobener Schrägstellung im Kanal (115) steckenden Tragarms (2) vor Erreichen seiner arretierten Endstellung Freiraum in dieser Auslenkung hat dadurch gekennzeichnet, dass
f) der Tragarm (2) im Querschnitt rund, oval, rechteckig oder quadratisch ist und aus Rohrmaterial
besteht.
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) der ersten Arretierkontur (1150) in Richtung des Eintritts in den Kanal (115) ein Anlauf (1151) vorgelagert ist; und
b) komplementär zum Anlauf (1151) der ersten Gegenkontur (23) in Richtung des Frontendes (22) ein Konturfortsatz (24) vorgelagert ist.
3. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) der Anlauf (1151) im Prinzip als schiefe Ebene hin zur ersten Arretierkontur (1150) ausgebildet ist; und
b) der Konturfortsatz (24) als an das Hauptloch (23) anschliessende Locherweiterung (24) gestaltet ist.
4. Aufhängevorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterung (1152) in der Steckhülse (1,1') zumindest anteilig von einer in Einstecktiefe des Kanals (115) zunehmend schräg abfallenden Wandung gebildet wird, wobei sich an die schräg abfallende
Wandung eine zur Erweiterung (1152) beitragende Wandungsöffnung anschliessen kann.
5. Aufhängevorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) am Steckabschnitt (21) des Tragarms (2) zusätzlich zur ersten Gegenkontur (23) eine zweite Gegenkontur (25) vorhanden ist; und
b) im Kanal (115) eine zur zweiten Gegenkontur (25) komplementäre zweite Arretierkontur (134) vorhanden sein kann.
6. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die zweite Gegenkontur (25) eine an der Unterseite des Steckabschnitts (21) und am Steckende (20) mündende Nut (20) ist; und
b) die zweite Arretierkontur (134) eine in den Kanal (115) hineinragende Erhebung (134) ist.
7. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die zweite Arretierkontur (134) sich von der Innenseite (131) einer Rückenplatte (13) erhebt, die an einer Rückenfläche (118) des Hülsenstücks (11) anzubringen ist; und
b) eine Kerbe (117) in der unteren Wandung des Hülsenstücks (11) vorhanden ist, die an der Rückenfläche (118) mündet und der partiellen Aufnahme der zweiten Arretierkontur (134) Platz bietet.
8. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) sich ein plattenartiger Flansch (10) transversal durch das Hülsenstück (11) erstreckt;
b) von der Flanschfrontseite (100) sich eine Frontpartie (110) des Hülsenstücks (11) im Prinzip senkrecht erhebt;
c) von der Flanschrückseite (101) sich eine Hinterpartie (111) des Hülsenstücks (11) im Prinzip senkrecht erhebt;
d) der Flansch (10) zur Befestigung an der Tragstruktur (5) Schraubenlöcher (104,105) hat; und
e) die Frontpartie (110) Rastkonturen (113) zur Aufnahme eines Deckrings (12) besitzt, welcher der Abdeckung des Randes des Durchgangslochs (502) in der Tragstruktur (5) dient.
9. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (
10) nutzbar ist:
a) zum Aufsetzen mit seiner Frontseite (100) auf eine Paneelrückseite (501), wobei die Frontpartie (110) in einem Durchgangsloch (502) zu liegen kommt; oder
b) zum Aufsetzen mit seiner Rückseite (101) auf eine Frontfläche (511) einer Stütze (510), wobei die Hinterpartie (111) durch eine Aussparung (515) in das Innere der Stütze (510) ragt.
10. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) ein Flansch (10), vorzugsweise von kreisringförmiger Gestalt, dem Hülsenstück (11) einstückig vorgesetzt ist und den Eintritt in den Kanal (115) umläuft;
b) das Hülsenstück (11) ein Aussengewinde (1110) hat, welches mit dem Innengewinde (144) einer Überwurfmutter (14) zusammenwirkt;
c) die Flanschrückseite (101) im montierten Zustand auf der Frontseite (520) einer Tragstruktur (5), vorzugsweise eine Vertikalplatte (52), z.B. aus Glas, zu liegen kommt; und
d) die Überwurfmutter (14) von der Rückseite (521) einer Tragstruktur (5) auf das Hülsenstück (11) aufgeschraubt ist.
11. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Steckabschnitt (21) des Tragarms (2) die Verminderung der Erstreckung im unteren Querschnittsbereich zum Steckende (20) hin axial gleichmässig, abgestuft oder im Prinzip keilförmig ausgebildet ist.
1. A suspension apparatus, consisting of a plug-in sleeve (
1, 1'), being held in a through hole (
502, 515; 522) of a supporting structure (5), and a supporting arm (
2) which can be inserted into said plug-in sleeve and can be used as a direct, primary
merchandise holder or to support a secondary merchandise holder (
3, 4), wherein
a) the plug-in sleeve (1, 1') comprises:
aa) a sleeve piece (11) with a front inlet into a channel (115);
ab) at least one first locking contour (1150) bordering the channel (115); and
ac) a flange (10) extending from the sleeve piece (11);
b) the supporting arm (2) comprises:
ba) a plug-in section (21) for inserting into the channel (115), which ends at a plug-in end (20) and which has at least one first mating contour (23) that interacts with the first locking contour (1150) when the supporting arm (2) is in the inserted end position; and
bb) a front end (22) located opposite the plug-in section (21) being designed to extend into the free space, wherein
c) the first locking contour (1150) is an elevation protruding from above into the channel (115) and being situated at a distance from the inlet into the channel (115);
d) the first mating contour (23) on the plug-in section (21) is a main hole (23) being situated on the top side with an offset (b) in relation to the plug-in end (20); and
e) the channel (115) has an expansion (1152) behind the inlet thereof in the lower region and/or the lower region of the plug-in
section (21) in the extension thereof is reduced in the downwards cross-section such that the
plug-in section (21) of the supporting arm (2) being plugged into the channel (115) in a raised inclined position has free space in this deflection prior to reaching
the locked end position thereof, characterised in that
f) the supporting arm (2) is round, oval, rectangular or square in cross-section and consists of tubular material.
2. The suspension apparatus according to claim 1,
characterised in that
a) a run-up (1151) is arranged in front of the first locking contour (1150) in the direction of the inlet into the channel (115); and
b) complementary to the run-up (1151), a contour extension (24) is arranged in front of the first mating contour (23) in the direction of the front end (22).
3. The suspension apparatus according to claim 2,
characterised in that
a) the run-up (1151) is designed in principle as an inclined plane towards the first locking contour
(1150); and
b) the contour extension (24) is formed as a hole expansion (24) adjoining the main hole (23).
4. The suspension apparatus according to at least one of claims 1 to 3, characterised in that the expansion (1152) in the plug-in sleeve (1, 1') is formed at least partially by an increasingly obliquely sloping wall into the
insertion depth of the channel (115), wherein a wall opening contributing to the expansion (1152) can be connected to the obliquely sloping wall.
5. The suspension apparatus according to at least one of claims 1 to 4,
characterised in that
a) in addition to the first mating contour (23) there is a second mating contour (25) on the plug-in section (21) of the supporting arm (2); and
b) there can be a complementary second locking contour (134) in the channel (115) for the second mating contour (25).
6. The suspension apparatus according to claim 5,
characterised in that
a) the second mating contour (25) is a groove (20) opening on the bottom side of the plug-in section (21) and on the plug-in end (20); and
b) the second locking contour (134) is an elevation (134) projecting into the channel (115).
7. The suspension apparatus according to at least one of claims 5 and 6,
characterised in that
a) the second locking contour (134) rises from the inner side (131) of a back plate (13) which is to be attached to a back surface (118) of the sleeve piece (11); and
b) a notch (117) is provided in the lower wall of the sleeve piece (11), said notch opening at the back surface (118) and providing space to partially accommodate the second locking contour (134).
8. The suspension apparatus according to at least one of claims 1 to 7,
characterised in that
a) a plate-like flange (10) extends transversely through the sleeve piece (11);
b) a front part (110) of the sleeve piece (11) rises in principle perpendicularly from the flange front side (100);
c) a rear part (111) of the sleeve piece (11) rises in principle perpendicularly from the flange rear side (101);
d) the flange (10) for fastening to the supporting structure (5) has screw holes (104, 105); and
e) the front part (110) has latching contours (113) for receiving a cover ring (12) which is used to cover the edge of the through hole (502) in the supporting structure (5).
9. The suspension apparatus according to at least one of claims 1 to 8,
characterised in that the flange (
10) can be used:
a) for placing with the front side (100) thereof on a panel rear side (501), wherein the front part (110) comes to rest in a through hole (502); or
b) for placing with the rear side (101) thereof on a front surface (511) of a support (510), wherein the rear part (111) protrudes through a recess (515) into the interior of the support (510).
10. The suspension apparatus according to at least one of claims 1 to 7,
characterised in that
a) a flange (10), preferably of annular shape, is provided integrally in front of the sleeve piece
(11) and surrounds the inlet into the channel (115);
b) the sleeve piece (11) has an external thread (1110) which interacts with the internal thread (144) of a union nut (14);
c) the flange rear side (101), in the mounted state, comes to rest on the front side (520) of a supporting structure (5), preferably a vertical plate (52), for example made of glass; and
d) the union nut (14) is screwed onto the sleeve piece (11) from the rear side (521) of a supporting structure (5).
11. The suspension apparatus according to claim 1, characterised in that on the plug-in section (21) of the supporting arm (2) the reduction of the extension in the lower cross-sectional region towards the plug-in
section (20) is configured axially uniform, stepped or wedge-shaped, in principle.
1. Dispositif de suspension, constitué d'une douille (
1, 1') logée dans un trou de passage (
502, 515; 522) d'une structure de support (
5) et d'un bras de support (
2) pouvant être enfoncé dans celle-ci, pouvant être utilisé comme support de produits
direct principal ou pour supporter un support de produits secondaire (
3,4), dans lequel
a) la douille (1, 1') présente :
aa) une pièce de douille (11) avec une entrée du côté avant dans un canal (115) ;
ab) au moins un premier contour de blocage (1150), qui est adjacent au canal (115) ; et
ac) une bride (10) s'étendant depuis la pièce de douille (11) ;
b) le bras de support (2) présente :
ba) une partie de fiche (21), qui est destinée à être insérée dans le canal (115), qui se termine au niveau d'une extrémité de fiche (20) et qui présente au moins un premier contour conjugué (23), qui coopère avec le premier contour de blocage (1150) dans la position finale enfoncée du bras de support (2) ; et
bb) en face de la partie de fiche (21) se trouve une extrémité avant (22), qui est destinée à s'étendre dans l'espace libre, dans lequel
c) le premier contour de blocage (1150) est un rehaussement saillant depuis le dessus à l'intérieur du canal (115), qui est espacé de l'entrée dans le canal (115) ;
d) le premier contour conjugué (23) au niveau de la partie de fiche (21) est un trou principal (23) disposé sur le côté supérieur avec un déport (b) par rapport à l'extrémité de fiche (20) ; et
e) le canal (115) présente, derrière son entrée dans la partie inférieure, un élargissement (1152) et/ou la partie inférieure de la partie de fiche (21) est réduite en section transversale vers le bas, de telle sorte que la partie de
fiche (21) du bras de support (2) enfoncé dans le canal (115) dans la position oblique soulevée, dispose dans cette orientation d'un espace libre
avant d'atteindre sa position finale bloquée caractérisé en ce que
f) le bras de support (2) présente une section transversale ronde, ovale, rectangulaire ou carrée et est constitué
d'un matériau tubulaire.
2. Dispositif de suspension selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
a) une admission (1151) est située en amont dans le canal (115) dans la direction de l'entrée par rapport au premier contour de blocage (1150) ; et
b) de façon complémentaire à l'admission (1151), un prolongement de contour (24) est situé en amont dans la direction de l'extrémité avant (22) par rapport au premier contour conjugué (23).
3. Dispositif de suspension selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
a) l'admission (1151) est formée en principe comme un plan incliné jusqu'au premier contour de blocage
(1150) ; et
b) le prolongement de contour (24) est conçu comme un élargissement (24) se raccordant au trou principal (23).
4. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élargissement (1152) est formé dans la douille (1, 1'), au moins en partie à partir d'une paroi pentue de plus en plus oblique dans la
profondeur d'emboîtement du canal (115), dans lequel une ouverture de paroi peut être raccordée à la paroi pentue de manière
oblique contribuant à l'élargissement (1152).
5. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications 1 à
4, caractérisé en ce que,
a) au niveau de la partie de fiche (21) du bras de support (2), en plus du premier contour conjugué (23) se trouve un second contour conjugué (25) ; et
b) dans le canal (115), un second contour de blocage (134) complémentaire du second contour conjugué (25), peut être présent.
6. Dispositif de suspension selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
a) le second contour conjugué (25) est une rainure (20) débouchant au niveau du côté inférieur de la partie de fiche (21) et au niveau de l'extrémité de fiche (20) ; et
b) le second contour de blocage (134) est un rehaussement (134) faisant saillie dans le canal (115).
7. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications 5 et 6,
caractérisé en ce que
a) le second contour de blocage (134) s'élève depuis le côté interne (131) d'une plaque arrière (13), qui doit être fixer à une surface arrière (118) de la pièce de douille (11) ; et
b) une encoche (117) est prévue dans la paroi inférieure de la pièce de douille (11), qui débouche au niveau de la surface arrière (118) et qui fait de la place pour la réception partielle du second contour de blocage
(134).
8. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
a) une bride (10) en forme de plaque s'étend transversalement à travers la pièce de douille (11) ;
b) une partie avant (110) de la pièce de douille (11) s'élève en principe verticalement depuis le côté avant de la bride (100) ;
c) une partie arrière (111) de la pièce de douille (11) s'élève en principe verticalement depuis le côté arrière de la bride (101) ;
d) la bride (10), pour fixation sur la structure de support (5), présente des trous de vis (104, 105) ; et
e) la partie avant (110) possède des contours d'encliquetage (113) pour la réception d'une bague de couverture (12), qui sert à recouvrir le bord du trou de passage (502) dans la structure de support (5).
9. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que la bride (
10) peut être utilisée pour :
a) être posée, avec son côté avant (100), sur un côté arrière de panneau (501), la partie avant (110) venant reposer dans un trou de passage (502) ; ou
b) être posée, avec son côté arrière (101), sur une surface avant (511) d'un support (510), la partie arrière (111), à travers un évidement (515), faisant saillie dans l'intérieur du support (510).
10. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
a) la pièce de douille (11) est munie d'une bride (10), ayant de préférence une forme annulaire, d'un seul tenant et entourant l'entrée
dans le canal (115) ;
b) la pièce de douille (11) présente un filet externe (1110), qui coopère avec le filet interne (144) d'un écrou-raccord (14) ;
c) le côté arrière de la bride (101), dans l'état monté, vient reposer sur le côté avant (520) d'une structure de support (5), de préférence une plaque verticale (52), par exemple, en verre ; et
d) l'écrou-raccord (14) est vissé depuis le côté arrière (521) d'une structure de support (5) sur la pièce de douille (11).
11. Dispositif de suspension selon la revendication 1, caractérisé en ce que, au niveau de la partie de fiche (21) du bras de support (2), la réduction de l'étendue, dans la zone de section transversale inférieure vers
l'extrémité de fiche (20), est axialement uniforme, échelonnée, ou formée en principe en forme de coin.