| (19) |
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(11) |
EP 1 962 969 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.2010 Patentblatt 2010/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.11.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/011316 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/079823 (19.07.2007 Gazette 2007/29) |
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| (54) |
MUSKELSTIMULATIONSGERÄT
MUSCLE STIMULATION APPARATUS
APPAREIL DE STIMULATION MUSCULAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA HR MK RS |
| (30) |
Priorität: |
23.12.2005 DE 102005062432
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.09.2008 Patentblatt 2008/36 |
| (73) |
Patentinhaber: TREMO-TEC GMBH |
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87561 Oberstdorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BERGER, Marc
87561 Oberstdorf (DE)
- BERGER, Thomas
20255 Hamburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Jany, Peter et al |
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Patentanwalt
Karlstrasse 87 76137 Karlsruhe 76137 Karlsruhe (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C1- 19 532 254 US-A- 5 180 352
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US-A- 850 938 US-A- 5 868 653
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- WPI WORLD PATENT INFORMATION DERWENT, DERWENT, GB, Bd. 1, Nr. 92, 11. Mai 1988 (1988-05-11),
XP002049734 & SU 1 623 671 A1 (VOLKOV NIKOLAYI [SU]; MODZKALEV VITALIYI N [SU]) 30.
Januar 1991 (1991-01-30)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Muskelstimulationsgerät, umfassend eine Griffstange mit
einem ersten und einem zweiten Ende, sowie einen Motor, der in einem Hohlraum der
Griffstange angeordnet ist und mittels einer Motorwelle an mindestens einen Exzenterkörper
gekoppelt ist, um das Muskelstimulationsgerät durch eine Unwucht des Exzenterkörpers
in Vibration zu versetzen.
[0002] Aus der
DE 195 32 254 C1 ist eine Hantel mit einer vibrierenden Hantelstange bekannt, in der sich ein Motor
und zwei in Bezug auf die Enden der Hantelstange symmetrisch angeordnete Exzenterkörper
befinden. Durch Drehen der Exzenterkörper wird die Hantelstange in Vibration versetzt,
wobei an der Hantelstange angebrachte Gewichtsscheiben durch Zwischenlage von Schwingungsdämpfern
schwingungsmäßig von der Hantelstange entkoppelt sind. Beim Training mit einer derartigen
Hantel übertragen sich Vibrationen der Hantelstange auf beanspruchte Muskelpartien
und stimulieren den Bewegungsablauf koordinierende Nerven. Dies führt zu einem schnelleren
Muskelaufbau als beim Training mit herkömmlichen Hanteln und wirkt Krampfbildung entgegen.
[0003] Die aus der
DE 195 32 254 C1 bekannte Hantel ist zwar als Trainingsgerät für eine beschleunigte Muskelbildung
des musculus bizeps und des musculus trizeps gut geeignet, bietet jedoch keine weiteren
Anwendungs- oder Trainingsmöglichkeiten.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es ein Muskelstimulationsgerät mit breiteren Anwendungsmöglichkeiten
als Trainings- und Therapiegerät zu schaffen.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem Muskelstimulationsgerät der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass der oder die Exzenterkörper einen gemeinsamen Schwerpunkt haben,
der von dem ersten Ende der Griffstange einen anderen Abstand als von dem zweiten
Ende der Griffstange hat. Am einfachsten lässt sich dies dadurch erreichen, dass nur
ein einziger Exzenterkörper verwendet wird, der in dem Hohlraum nahe an einem Ende
der Griffstange angeordnet ist.
[0006] Bei der aus der
DE 195 32 254 C1 bekannten Hantel liegt der Schwerpunkt der beiden Exzenterkörper in der Mitte zwischen
den beiden Enden der Hantelstange, so dass die Hantelstange gleichmäßig in Vibration
versetzt wird. Bei einem erfindungsgemäßen Muskelstimulationsgerät ist der Schwerpunkt
des oder der Exzenterkörper (d.h. der gemeinsame Schwerpunkt der Exzenterkörper) zu
einem Ende der Griffstange hin verschoben, so dass die im Betrieb erzeugten Vibrationen
an den beiden Enden der Griffstange unterschiedlich stark sind. Bei einem erfindungsgemäßen
Muskelstimulationsgerät können die erzeugten Vibrationen deshalb auf ein Ende der
Griffstange und somit auf einen an dem entsprechenden Ende der Griffstange angebrachten
Kopf konzentriert werden. Auf diese Weise kann das Muskelstimulationsgerät nicht nur
wie eine Hantel als Trainingsgerät, sondern auch als Therapie- oder Massagegerät dienen,
mit dem Vibrationen in ein Körperteil eingeleitet werden, gegen welches das entsprechende
Ende des Muskelstimulationsgeräts oder ein daran befestigter Massagekopf gedrückt
wird.
[0007] Wegen seiner angenehmen und hochwirksamen Vibrationen lässt sich ein erfindungsgemäßes
Muskelstimulationsgerät insbesondere im Rahmen der physikalischen Therapie und der
physikalischen neuromuskulären Stimulation einsetzen, beispielsweise für Trainingsanwendungen,
zur Prävention oder Massage sowie für veterinärmedizinische und medizinische Anwendungen
und zur Rehabilitation.
[0008] Wechselköpfe für ein erfindungsgemäßes Muskelstimulationsgerät können speziell für
spezifische Anwendungen optimiert werden, beispielsweise indem deren Gewicht, Größe,
Oberflächenbeschaffenheit, Elastizität und Ankopplung an die Vibrationen des Griffstücks
an Anforderungen einer gegebenen Anwendung angepasst werden. Die Erfindung betrifft
deshalb auch einen Wechselkopf für ein erfindungsgemäßes Muskelstimulationsgerät.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung, der auch unabhängige Bedeutung hat, betrifft ein
Muskelstimulationsgerät umfassend eine Griffstange mit einem ersten und einem zweiten
Ende, einen Motor, der in einem Hohlraum der Griffstange angeordnet ist und mittels
einer Motorwelle an einen Exzenterkörper gekoppelt ist, um das Muskelstimulationsgerät
durch eine Unwucht des Exzenterkörpers in Vibration zu versetzen, wobei an der Griffstange
ein Massagekopf befestigt ist, der im Betrieb durch die Unwucht des Exzenterkörpers
in Vibration versetzt wird.
[0009] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert. Die Merkmale des Ausführungsbeispiels
können einzeln oder in Kombination verwendet werden, um bevorzugte Ausgestaltungen
der Erfindung zu schaffen. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Stimulationsgeräts in einer Seitenansicht
mit einem dazugehörenden Wechselkopf;
- Fig. 2
- eine Teilansicht des in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiels in einer schematischen
Längsschnittdarstellung;
- Fig. 3
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Wechselkopfes für das in Figur 1 dargestellte
Muskelstimulationsgerät;
- Fig. 4
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Wechselkopfes für das in Figur 1 dargestellte
Muskelstimulationsgerät;
- Fig. 5
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Wechselkopfes für das in Figur 1 dargestellte
Muskelstimulationsgerät;
- Fig. 6
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Muskelstimulationsgeräts
mit einem Bügel zum Befestigen an einem Trainingsgerät;
- Fig.7
- das in Figur 6 dargestellte Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht;
- Fig. 8
- das in Figur 6 dargestellte Ausführungsbeispiel in einer weiteren Ansicht; und
- Fig. 9
- das in Figur 6 dargstellte Ausführungsbeispiel in einer Schrägansicht.
[0010] Das in Figur 1 dargestellte Muskelstimulationsgerät 1 umfasst eine Griffstange 2,
an deren erstem Ende stoffschlüssig ein Kopf 3 befestigt ist. An dem zweiten Ende
der Griffstange 2 befindet sich ein Verbindungsteil 4 zum Befestigen eines Wechselkopfes
5. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Verbindungsteil 4 als Außengewinde
ausgebildet, das mit einem passenden Gegenstück des Wechselkopfes 5 eine Schraubverbindung
bildet. Alternativ kann das Verbindungsteil 4 mit einem passenden Gegenstück eines
Wechselkopfes 5 jedoch auch eine Steckverbindung oder eine Renkverbindung, insbesondere
einen Bajonettverschluss, bilden und entsprechend geformt sein.
[0011] In Figur 2 ist ein Ausschnitt der Griffstange 2 des Muskelstimulationsgeräts 1 in
einer schematischen Längsschnittdarstellung abgebildet. Die als Rohr ausgebildete
Griffstange 2 enthält einen Hohlraum, in dem ein Motor 6 angeordnet ist, der mittels
einer Motorwelle 7 an einen Exzenterkörper 8 gekoppelt ist, um das Muskelstimulationsgerät
1 und einen daran angebrachten Wechselkopf 5 durch eine Unwucht des Exzenterkörpers
8 in Vibration zu versetzen. Der Exzenterkörper 8 befindet sich zwischen dem Motor
6 und dem zweiten Ende der Griffstange 2, an dem bestimmungsgemäß ein Wechselkopf
sitzt. Der Schwerpunkt des Exzenterkörpers 8 hat deshalb von dem ersten Ende der Griffstange
2 einen anderen Abstand als von dem zweiten Ende der Griffstange 2.
[0012] Bevorzugt ist in der Griffstange 2 nur ein einziger Exzenterkörper 8 angeordnet,
jedoch können prinzipiell auch mehrere Exzenterkörper 8 in der Griffstange 2 angeordnet
werden. Bevorzugt hat in einem solchen Fall der gemeinsame Schwerpunkt aller Exzenterkörper
von dem ersten Ende der Griffstange 2 einen anderen Abstand als von dem zweiten Ende
der Griffstange 2. Auf diese Weise lassen sich die durch Rotation des oder der Exzenterkörper
8 erzeugten Vibrationen auf das zweite Ende der Griffstange 2 konzentrieren, an dem
ein Wechselkopf 5 angebracht werden kann.
[0013] Als Wechselkopf 5 kann ein Massagekopf oder ein Gegengewicht zu dem fest angebrachten
Kopf 3 an der Griffstange 2 befestigt werden. Das Muskelstimulationsgerät kann je
nach Art des verwendeten Wechselkopfs 5 wie eine Hantel als Trainingsgerät oder mit
einem Massagekopf als Massagegerät verwendet werden. Dabei kann durch wohltuende Vibrationen
ein verbesserter Trainings- oder Therapieeffekt erzielt werden.
[0014] Bevorzugt unterscheidet sich der Abstand zwischen dem Schwerpunkt des oder der Exzenterkörper
8 und dem ersten Ende der Griffstange 2 von dem Abstand zwischen dem Schwerpunkt des
oder der Exzenterkörper 8 und dem zweiten Ende der Griffstange 2 um mindestens 20%,
bevorzugt mindestens 40%, besonders bevorzugt mindestens 75%, insbesondere mindestens
100%. Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schwerpunkt
des Exzenterkörpers 8 von dem ersten Ende der Griffstange 2 doppelt so weit entfernt
wie von dem zweiten Ende der Griffstange 2.
[0015] Damit sich die erzeugten Schwingungen möglichst gut auf einen Wechselkopf 5 übertragen
lassen, ist es günstig, einen Exzenterkörper 8 zu verwenden, dessen Länge größer als
der Durchmesser der Griffstange 2, bevorzugt mindestens doppelt so groß, ist. Insbesondere
ist es günstig, die Länge des Exzenterkörpers 8 oder die Gesamtlänge der Exzenterkörper
8 so zu wählen, dass diese mindestens 10% der Länge der Griffstange 2, vorzugsweise
15% bis 50%, besonders bevorzugt 20% bis 40%, insbesondere 25% bis 35%, der Länge
der Griffstange 2 beträgt.
[0016] Zwischen dem Motor 6 und dem Exzenterkörper 8 ist ein Lager 10 angeordnet, über das
ein von dem Exzenterkörper 8 erzeugtes Unwuchtmoment auf die Griffstange 2 übertragen
wird. In entsprechender Weise ist auf der von dem Motor 6 abgewandten Seite des Exzenterkörpers
8 ein Lager 11 angeordnet, über das ein von dem Exzenterkörper 8 erzeugtes Unwuchtmoment
auf die Griffstange 2 übertragen wird. Die Kopplung der Motorwelle 7 mit dem Exzenterkörper
8 ist mittels einer Schraube 12, beispielsweise einer Madenschraube, gesichert.
[0017] Bei dem Motor 6 handelt es sich um einen Elektromotor, der über das erste Ende der
Griffstange 2 an eine Stromversorgung anschließbar ist. Zu diesem Zweck ist durch
eine Stirnfläche des Kopfes 3, beziehungsweise des ersten Endes der Griffstange 2,
ein Netzkabel 13 hindurchgeführt. Statt einer Kabeldurchführung kann in dem Kopf 3
auch eine Anschlussbuchse platziert werden, in die der Stecker eines Netzkabels 13
eingesteckt werden kann. Ein günstiger Platz für eine derartige Anschlussbuchse ist
die Stirnfläche des Kopfes 3. Besonders günstig ist es, in dem Hohlraum der Griffstange
2, bei der es sich vorzugsweise um ein Rohr handelt, ein Batteriefach zur Aufnahme
einer oder mehrerer Batterien zur Energieversorgung des Elektromotors 6 anzuordnen.
In ein solches Batteriefach können wiederaufladbare Akkumulatoren eingelegt werden,
die über das Netzkabel 13 immer wieder aufgeladen werden können.
[0018] Im Betrieb hat der Elektromotor 6 eine Drehzahl von weniger als 100 Umdrehungen pro
Sekunde, bevorzugt zwischen 20 und 80 Umdrehungen pro Sekunde. Besonders günstig ist
es, das Muskelstimulationsgerät 1 mit einer Steuereinheit (nicht dargestellt) auszustatten,
die ein Einstellen der Drehzahl und damit der Vibrationsfrequenz in dem physiologisch
vorteilhaften Bereich unterhalb von 100 Hz ermöglicht.
[0019] In den Figuren 3 bis 5 sind Ausführungsbeispiele verschiedener Wechselköpfe dargestellt,
die an dem zweiten Ende der Griffstange 2 befestigt werden können. Jeder dieser auswechselbaren
Köpfe 5 weist dabei ein zu dem Verbindungsteil 4 der Griffstange passendes Gegenstück
(nicht dargestellt) auf. Durch Größe und Gewicht der Wechselköpfe 5 kann die Amplitude
der in der Griffstange 2 erzeugten Vibrationen beeinflusst werden, so dass sich für
den jeweiligen Einsatzzweck optimale Verhältnisse erzeugen lassen. Die Wechselköpfe
können dabei in Form und Gewicht dem fest angebrachten Kopf 3 entsprechen, so dass
das Muskelstimulationsgerät als eine Hantel mit vibrierender Hantelstange verwendet
werden kann, um einen gegenüber herkömmlichen Hanteln verbesserte Trainingseffekt
nutzen zu können. Die Wechselköpfe 5 können hinsichtlich Gewicht, Form und Material
aber auch abweichend von dem fest angebrachten Kopf 3 gewählt werden, so dass sie
insbesondere als Massageköpfe verwendet werden können, die mit der Griffstange 2 schwingungsgekoppelt
sind. Besonders angenehm sind Massageköpfe 5 mit einer Holz- oder Kunststoffoberfläche,
insbesondere mit Noppen.
[0020] Besonders effizient und physiologisch vorteilhaft lassen sich Vibrationen mit einem
Muskelstimulationsgerät erzeugen, bei dem der Abstand der Trägheitsachse des oder
der Exzenterkörper 8 von der geometrischen Drehachse des oder der Exzenterkörper zwischen
30% und 80% des Radius der Kreisfläche beträgt, die im Betrieb von dem oder den Exzenterkörpern
8 überstrichen wird. Diese Kreisfläche ist etwas kleiner als der Innendurchmesser
des Hohlraums in der Griffstange 2. Vorzugsweise beträgt der Abstand zwischen der
erwähnten Trägheitsachse und der geometrischen Drehachse des Exzenterkörpers 8 zwischen
35% und 70%, besonders bevorzugt zwischen 40% und 60%, insbesondere zwischen 40% und
50%, des Radius der erwähnten Kreisfläche. Bevorzugt sind die Exzenterkörper 8 zylindrisch,
so dass deren Trägheitsachse mit ihrergeometrischen Längsachse übereinstimmt.
[0021] In den Figuren 6 bis 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Muskelstimulationsgeräts
1 dargestellt, das sich von dem im Vorhergehenden beschriebenen Ausführungsbeispiel
im Wesentlichen durch einen Bügel 20 zum Befestigen an einem Trainingsgerät unterscheidet.
Beispielsweise können zwei derartige Muskelstimulationsgeräte 1 für einen Expander
verwendet werden, indem sie mit ihren Bügeln 20 an einem Gummi- oder Elastikband befestigt
werden. Ferner kann das dargestellte Muskelstimulationsgerät 1 mit dem Bügel 20 an
Zugapparaten und anderen Trainingsgeräten befestigt werden, so dass die wohltuenden
Vibrationen der Griffstange 2 auch beim Trainieren von Muskelpartien genutzt werden
können, die bei Hanteltraining nicht beansprucht werden.
[0022] Der Bügel 20 hat einen zylindrischen Verbindungszapfen 21, der die beiden Bügelhälften
20a und 20b verbindet und an dem beispielsweise ein Karabinerhaken eines Trainingsgeräts
eingehakt werden kann.
[0023] Damit der Bügel 20 leicht an der Griffstange 2 befestigt und wieder entfernt werden
kann, können bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an beiden Enden der Griffstange
2 Wechselköpfe 5 verwendet werden. Bevorzugt wird jedoch auch bei dem in den Figuren
6 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispiel ein dauerhaft, insbesondere stoffschlüssig,
an der Griffstange 2 befestigter Kopf in Kombination mit einem Wechselkopf 5 verwendet.
Beispielsweise kann der Bügel 20 zwei Durchbrüche aufweisen, durch welche die Griffstange
2 bei abgenommenem Wechselkopf 5 hindurchgeschoben werden kann. Bei Gebrauch ist der
Bügel 20 durch den fest montierten Kopf 3 und den Wechselkopf 5 arretiert. Auf diese
Weise kann der Bügel 20 ebenso wie der Wechselkopf 5 von einem Benutzer leicht an
der Griffstange 2 angebracht und auch wieder entfernt werden.
[0024] Zusätzlich zu dem Bügel 20 kann an der Griffstange 2 in gleicher Weise auch ein Griff
oder Handschutz 22 befestigt werden, der in den Figuren 6, 7 und 9 dargestellt ist.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Muskelstimulationsgerät
- 2
- Griffstange
- 3
- Kopf am ersten Ende der Griffstange
- 4
- Verbindungsteil
- 5
- Wechselkopf
- 6
- Motor
- 7
- Motorwelle
- 8
- Exzenterkörper
- 10
- Lager
- 11
- Lager
- 12
- Schraube
- 13
- Netzkabel
- 20
- Bügel
- 20a
- Bügelhälfte
- 20b
- Bügelhälfte
- 21
- Verbindungszapfen
- 22
- Handschutz
1. Muskelstimulationsgerät, umfassend
eine Griffstange (2) mit einem ersten und einem zweiten Ende,
einen Motor (6), der in einem Hohlraum der Griffstange (2) angeordnet ist und mittels
einer Motorwelle (7) an mindestens einen Exzenterkörper (8) gekoppelt ist, um das
Muskelstimulationsgerät (1) durch eine Unwucht des Exzenterkörpers (8) in Vibration
zu versetzen,
dadurch gekennzeichnet, dass
der oder die Exzenterkörper (8) einen gemeinsamen Schwerpunkt haben, der von dem ersten
Ende der Griffstange (2) einen anderen Abstand als von dem zweiten Ende der Griffstange
(2) hat, und
der oder die Exzenterkörper (8) in einem Hohlraum der Griffstange (2) angeordnet sind.
2. Muskelstimulationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem ersten Ende der Griffstange (2) stoffschlüssig ein Kopf (3) befestigt ist.
3. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem zweiten Ende der Griffstange (2) ein Verbindungsteil (4) zum Befestigen eines
Wechselkopfes (5) angeordnet ist.
4. Muskelstimulationsgerät nach Anspruch 3 mit einem Wechselkopf (5), der ein zu dem
Verbindungsteil (4) der Griffstange (2) passendes Gegenstück aufweist.
5. Muskelstimulationsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechselkopf (5) ein Massagekopf zum Übertragen von Schwingungen der Griffstange
(2) auf ein Körperteil, gegen das der Massagekopf (5) bestimmungsgemäß gepresst wird,
ist.
6. Muskelstimulationsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (4) mit einem passenden Gegenstück des Wechselkopfes (5) eine
Steckverbindung bildet.
7. Muskelstimulationsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (4) mit einem passenden Gegenstück des Wechselkopfes (5) eine
Renkverbindung, insbesondere einen Bajonettverschluss, bildet.
8. Muskelstimulationsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (4) mit einem passenden Gegenstück des Wechselkopfes (5) eine
Schraubverbindung bildet.
9. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass es über das erste Ende der Griffstange (2) an eine Stromversorgung anschließbar ist,
vorzugsweise indem ein Netzkabel (13) aus dem ersten Ende herausgeführt oder an dem
ersten Ende eine Steckverbindung zum Anschluss eines Netzkabels (13) angeordnet ist.
10. Muskelstimulationsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass es über eine Stirnfläche des ersten Endes oder des daran angebrachten Kopfes (3)
an eine Stromquelle anschließbar ist, vorzugsweise indem ein Netzkabel (13) aus der
Stirnfläche herausgeführt oder in der Stirnfläche eine Steckverbindung zum Anschluss
eines Netzkabels (13) angeordnet ist.
11. Muskelstimulationsgerät nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet durch ein Batteriefach zur Aufnahme einer Batterie zur Energieversorgung des Motors (6).
12. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstand zwischen dem Schwerpunkt des oder der Exzenterkörper (8) und dem
ersten Ende der Griffstange (2) von dem Abstand zwischen dem Schwerpunkt des oder
der Exzenterkörper (8) und dem zweiten Ende der Griffstange (2) um mindestens 20%,
bevorzugt mindestens 40%, besonders bevorzugt mindestens 75%, insbesondere mindestens
100%, unterscheidet.
13. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt des oder der Exzenterkörper (8) näher an dem zweiten Ende der Griffstange
(2) liegt.
14. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Exzenterkörper (8) auf der dem zweiten Ende der Griffstange (2) zugewandten
Seite des Motors (6) angeordnet sind, insbesondere nur ein einziger Exzenterkörper
vorhanden ist.
15. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Exzenterkörpers (8) oder die Gesamtlänge der Exzenterkörper mindestens
10% der Länge der Griffstange (2), vorzugsweise 15% bis 50%, besonders bevorzugt 20%
bis 40%, insbesondere 25% bis 35%, beträgt.
16. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Motor (6) und dem Exzenterkörper (8) ein Lager (10) angeordnet ist,
über das ein von dem Exzenterkörper (8) erzeugtes Unwuchtmoment auf die Griffstange
(2) übertragen wird.
17. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass auf der von dem Motor (6) abgewandten Seite des Exzenterkörpers (8) ein Lager (11)
angeordnet ist, über das ein von dem Exzenterkörper (8) erzeugtes Unwuchtmoment auf
die Griffstange (2) übertragen wird.
18. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung der Motorwelle (7) mit dem Exzenterkörper (8) mittels einer Schraube
(12), vorzugsweise einer Madenschraube, gesichert ist.
19. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Trägheitsachse des oder der Exzenterkörper (8) von der geometrischen
Drehachse des oder der Exzenterkörper (8) zwischen 30% und 80% des Radius der Kreisfläche
beträgt, die im Betrieb von dem oder den Exzenterkörpern (8) überstrichen wird, vorzugsweise
der Abstand zwischen 35% und 70%, besonders bevorzugt zwischen 40% und 60%, insbesondere
zwischen 40% und 50%, des Radius beträgt.
20. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Griffstange (2) ein Bügel (20) zum Befestigen an einem Trainingsgerät, insbesondere
einem Elastikband oder einem Zugapparat, angebracht ist.
21. Muskelstimulationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Exzenterkörper (8) zylindrisch sind.
22. Wechselkopf für ein Muskelstimulationsgerät (1), das nach einem der vorhergehenden
Ansprüche ausgebildet ist.
23. Wechselkopf nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch ein Gegenstück zum Befestigen an dem Muskelstimulationsgerät (1), wobei das Gegenstück
zu dem Verbindungsteil (4) passt, das an dem zweiten Ende der Griffstange (2) des
Muskelstimulationsgeräts (1) angeordnet ist.
1. Muscle stimulation device, comprising
a handle bar (2) with a first and a second end,
a motor (6) which is arranged in a cavity of the handle bar (2) and is coupled by
means of a motor shaft (7) to at least one eccentric body (8) in order to set the
muscle stimulation device (1) vibrating by an unbalance of the eccentric body (8),
characterized in that
the eccentric body/ies (8) has/have a common centre of mass, which is at a different
distance from the first end of the handle bar (2) than it is from the second end of
the handle bar (2), and
the eccentric body/ies (8) is/are arranged in a cavity of the handle bar (2).
2. Muscle stimulation device according to claim 1, characterized in that a head (3) is affixed by material connection to the first end of the handle bar (2).
3. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that a connecting element (4) is arranged on the second end of the handle bar (2) for
affixing an exchangeable head (5).
4. Muscle stimulation device according to claim 3 with an exchangeable head (5), which
features a counterpart appropriate to the connecting element (4) of the handle bar
(2).
5. Muscle stimulation device according to claim 4, characterized in that the exchangeable head (5) is a massage head for the transfer of vibrations of the
handle bar (2) to a body part against which the massage head (5) is being pressed
according to the intended use of the massage head (5).
6. Muscle stimulation device according to any one of the claims 3 to 5, characterized in that the connecting element (4) forms a plug connection with an appropriate counterpart
of the exchangeable head (5).
7. Muscle stimulation device according to any one of the claims 3 to 6, characterized in that the connecting element (4) forms a bayonet joint, in particular a bayonet lock, with
an appropriate counterpart of the exchangeable head (5).
8. Muscle stimulation device according to any one of the claims 3 to 7, characterized in that the connecting element (4) forms a screw connection with an appropriate counterpart
of the exchangeable head (5).
9. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that it can be connected to a power source through the first end of the handle bar (2),
preferably in that a power cable (13) is led through out of the first end or that a plug connection
is arranged on the first end to connect a power cable (13).
10. Muscle stimulation device according to claim 9, characterized in that it can be connected to a power source via a front face of the first end or of the
head (3) attached to it, preferably in that a power cable (13) is led out of the front face or a plug connection is arranged
in the front face to connect a power cable (13).
11. Muscle stimulation device according to claim 9 or 10, characterized by a battery case for the reception of a battery for energy supply of the motor (6).
12. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that the distance between the centre of mass of the eccentric body/ies (8) and the first
end of the handle bar (2) differs from the distance between the centre of mass of
the eccentric body/ies (8) and the second end of the handle bar (2) by at least 20
%, preferably at least 40 %, particularly preferably at least 75 %, in particular
at least 100 %.
13. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that the centre of mass of the eccentric body/ies (8) is located nearer to the second
end of the handle bar (2).
14. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that the eccentric body/ies (8) is/are arranged on the side of motor (6) facing the second
end of the handle bar (2), in particular in that only a single eccentric body is arranged.
15. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that the length of the eccentric body (8) or the total length of the eccentric bodies
comes to at least 10 %, preferably 15 % to 50 %, particularly preferably 20 % to 40
%, in particular 25 % to 35 % of the length of the handle bar (2).
16. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that a bracket (10) is arranged between the motor (6) and the eccentric body (8), by which
an unbalance moment generated by the eccentric body (8) is transferred onto the handle
bar (2).
17. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that a bracket (11) is arranged on the side of the eccentric body (8) facing away from
the motor (6), by which an unbalance moment generated by the eccentric body (8) is
transferred onto the handle bar (2).
18. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that the coupling of the motor shaft (7) with the eccentric body (8) is secured by means
of a screw (12), preferably a grub screw.
19. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that the distance of the axis of inertia of the eccentric body/ies (8) from the geometric
rotational axis of the eccentric body/ies (8) comes to between 30 % and 80 % of the
radius of the circular area which is swept over in operation by the eccentric body/ies
(8), the distance preferably coming to between 35 % and 70 %, particularly preferably
between 40 % and 60 %, in particular between 40 % and 50 % of the radius.
20. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that a clamp (20) is attached to the handle bar (2) to fasten it to a training device,
in particular to an elastic band or to a pulling device.
21. Muscle stimulation device according to any one of the preceding claims, characterized in that the eccentric body/bodies (8) is/are cylindrical.
22. Exchangeable head for a muscle stimulation device (1), which stimulation device is
designed according to any one of the preceding claims.
23. Exchangeable head according to claim 22, characterized by a counterpart for fastening it to the muscle stimulation device (1), such that the
counterpart corresponds to the connecting element (4), which is arranged on the second
end of the handle bar (2) of the muscle stimulation device (1).
1. Appareil de stimulation musculaire comprenant une barre de préhension (2) offrant
des première et seconde extrémités, un moteur (6) logé dans une cavité de ladite barre
de préhension (2) et accouplé à au moins un corps d'excentrique (8), au moyen d'un
arbre (7), afin d'imprimer des vibrations audit appareil (1) de stimulation musculaire
sous l'effet d'un balourd dudit corps d'excentrique (8),
caractérisé par le fait que
le ou les corps d'excentrique (8) présente(nt) un centre de gravité commun espacé,
de la première extrémité de la barre de préhension (2), d'une distance autre que celle
le séparant de la seconde extrémité de ladite barre de préhension (2) ; et
ledit ou lesdits corps d'excentrique (8) est (sont) disposé(s) dans une cavité de
la barre de préhension (2).
2. Appareil de stimulation musculaire selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'une tête (3) est fixée matériellement à la première extrémité de la barre de préhension
(2).
3. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'une pièce de liaison (4), destinée à la fixation d'une tête interchangeable (5), est
située à la seconde extrémité de la barre de préhension (2).
4. Appareil de stimulation musculaire selon la revendication 3, muni d'une tête interchangeable
(5) présentant une pièce complémentaire s'adaptant à la pièce de liaison (4) de la
barre de préhension (2).
5. Appareil de stimulation musculaire selon la revendication 4, caractérisé par le fait que la tête interchangeable (5) est une tête de massage conçue pour répercuter des vibrations
de la barre de préhension (2) sur une partie corporelle contre laquelle ladite tête
de massage (5) est pressée conformément à sa destination.
6. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications 3 à 5,
caractérisé par le fait que la pièce de liaison (4) forme une solidarisation emboîtable avec une pièce complémentaire
adéquate de la tête interchangeable (5).
7. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications 3 à 6,
caractérisé par le fait que la pièce de liaison (4) forme une solidarisation clipsable, notamment une fermeture
baïonnette avec une pièce complémentaire adéquate de la tête interchangeable (5).
8. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications 3 à 7,
caractérisé par le fait que la pièce de liaison (4) forme une solidarisation vissable avec une pièce complémentaire
adéquate de la tête interchangeable (5).
9. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'il peut être raccordé à une alimentation en courant par l'intermédiaire de la première
extrémité de la barre de préhension (2), de préférence du fait qu'un câble de réseau
(13) est prolongé au-delà de la première extrémité, ou bien qu'une jonction enfichable
est disposée à ladite première extrémité, en vue du raccordement d'un câble de réseau
(13).
10. Appareil de stimulation musculaire selon la revendication 9, caractérisé par le fait qu'il peut être raccordé à une source de courant par l'intermédiaire d'une face extrême
de la première extrémité, ou de la tête (3) située dans cette zone, de préférence
du fait qu'un câble de réseau (13) est prolongé au-delà de ladite face extrême, ou
bien qu'une jonction enfichable est disposée dans ladite face extrême, en vue du raccordement
d'un câble de réseau (13).
11. Appareil de stimulation musculaire selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé par un logement de batterie conçu pour recevoir une batterie, en vue de l'alimentation
du moteur (6) en énergie.
12. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la distance, comprise entre le centre de gravité du ou des corps d'excentrique (8)
et la première extrémité de la barre de préhension (2), se différencie d'au moins
20 %, de préférence d'au moins 40 %, en particulier, de préférence, d'au moins 75
%, notamment d'au moins 100 % vis-à-vis de la distance comprise entre le centre de
gravité dudit ou desdits corps d'excentrique (8) et la seconde extrémité de ladite
barre de préhension (2).
13. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le centre de gravité du ou des corps d'excentrique (8) est plus rapproché de la seconde
extrémité de la barre de préhension (2).
14. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le ou les corps d'excentrique (8) est (sont) disposé(s) du côté du moteur (6) qui
est tourné vers la seconde extrémité de la barre de préhension (2), un seul et unique
corps d'excentrique étant notamment présent.
15. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la longueur du corps d'excentrique (8), ou la longueur totale des corps d'excentrique,
représente au moins 10 % de la longueur de la barre de préhension (2), de préférence
de 15 % à 50 %, en particulier, de préférence, de 20 % à 40 %, notamment de 25 % à
35 %.
16. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la présence, entre le moteur (6) et le corps d'excentrique (8), d'un palier (10)
par l'intermédiaire duquel un couple de déséquilibre, engendré par ledit corps d'excentrique
(8), est répercuté sur la barre de préhension (2).
17. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la présence, du côté du corps d'excentrique (8) qui est tourné à l'opposé du moteur
(6), d'un palier (11) par l'intermédiaire duquel un couple de déséquilibre, engendré
par ledit corps d'excentrique (8), est répercuté sur la barre de préhension (2).
18. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'accouplement de l'arbre (7) du moteur avec le corps d'excentrique (8) est assuré
au moyen d'une vis (12), de préférence d'une vis sans tête.
19. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la distance, séparant l'axe d'inertie du ou des corps d'excentrique (8) d'avec l'axe
géométrique de rotation dudit ou desdits corps d'excentrique (8), représente entre
30 % et 80 % du rayon de la surface circulaire balayée, en service, par ledit ou lesdits
corps d'excentrique (8), ladite distance représentant, de préférence, entre 35 % et
70 %, en particulier, de préférence, entre 40 % et 60 %, notamment entre 40 % et 50
% dudit rayon.
20. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'un étrier (20) est installé sur la barre de préhension (2), en vue de la fixation
à un appareil d'exercice, en particulier à une bande élastique ou à un appareil de
traction.
21. Appareil de stimulation musculaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le ou les corps d'excentrique (8) est (sont) cylindrique(s).
22. Tête interchangeable pour un appareil (1) de stimulation musculaire réalisé selon
l'une des revendications précédentes.
23. Tête interchangeable selon la revendication 22, caractérisée par une pièce complémentaire en vue de la fixation à l'appareil (1) de stimulation musculaire,
ladite pièce complémentaire s'adaptant à la pièce de liaison (4) située à la seconde
extrémité de la barre de préhension (2) dudit appareil (1) de stimulation musculaire.
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