[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Fußbodenpaneel der im Oberbegriff von Anspruch
1 erläuterten Art.
[0002] Fußbodenpaneele, die aus Schichten aufgebaut sind, sogenannte Laminatfußböden, sind
in großer Zahl bekannt. Sie bestehen meist aus einem Kern aus einer druckfesten Holzwerkstoffplatte
(HDF oder MDF), einer Ausgleichsschicht, einer Schicht aus einem Dekorpapier und einer
oberen verschleißfesten Schicht, die meist aus einem ausgehärteten, äußerst widerstandsfähigen
Lack oder Harz besteht. Die Feuerfestigkeit dieser Fußbodenpaneele ist jedoch nur
unzureichend gegeben.
[0003] Ein Fußbodenpaneel dieser Art ist aus der
WO-A-97/47834 bekannt. Das bekannte Fußbodenpaneel weist einen Schichtaufbau auf, der jedoch keine
feuerhemmende Schicht aufweist. Die Kantenbereiche sind mit einem Verdichtungsmittel
beschichtet, das ein Imprägnierungsmittel, ein Porenfüller, ein Lack, ein Harz, ein
Öl, ein Parafin oder ähnliches sein kann.
[0004] Die
US 2003/0022577 beschreibt ein feuerhemmendes Paneel, bei dem alle Schichten des Schichtaufbaus feuerhemmend
ausgebildet sind. Das Paneel enthält insbesondere Schichten mit einem Träger aus einem
gewebten oder nicht gewebten Textilmaterial, wie beispielsweise Glasfaser, oder Papier,
die feuerhemmend imprägniert sind, beispielsweise mit einem anorganischem Füllstoff
mit Löß oder Melaminharz als Hauptbestandteil.
[0005] Die
US 2002/0160680 beschreibt eine dekorative Laminateinheit, die zum Aufbringen auf ein festes Substrat,
beispielsweise aus Faserzement, ausgebildet ist. Die dekorative Einheit oder das Decklaminat
enthält eine Oberflächenschicht, die abrasive Partikel enthält und mit Melaminharz
imprägniert ist, eine darunterliegende dekorativ bedruckte Schicht, die unbehandelt
sein kann, und eine Kernschicht, die mindestens eine Lage aus einem PETG-Grundstoff
enthält.
[0006] Die
GB 2 053 798 beschreibt einen Schichtaufbau, bei dem wiederum die obere Schicht aus einem Harz
imprägnierten Glasfasergewebe besteht. Unterhalb dieser Glasfaserschicht ist eine
dünne Metallfolie vorgesehen, die zwar selbst nicht brennbar ist, jedoch die Wärme
sehr schnell und vollständig in das brennbare Substrat einleitet; die Feuerhemmung
muss somit durch die Deckschicht erzielt werden.
[0007] Die
EP 1 493 878 beschreibt ein Fußbodenpaneel mit einem mechanischen Verriegelungssystem, einer Dekorschicht
und einem Kern aus einem Holzwerkstoff. Es ist weiter eine kaltkeramische Beschichtung
vorgesehen, die gute feuerhemmende Eigenschaften aufweist. Diese Beschichtung ist
jedoch auf der Unterseite des Kerns vorgesehen, und befindet sich an einer Stelle,
die keine Stoßkante zum benachbarten Bodenpaneel bildet.
[0008] Die
EP 1 593 791 beschreibt einen brandbeständigen, plattenförmigen Werkstoff, der mindestens eine
Trägerlage aus Holzwerkstoff und eine feuerhemmende Außenlage aufweist. Die Außenlage
kann auch eine dekorative Beschichtung sein.
[0009] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Fußbodenpaneel mit einer erhöhten
Widerstandsfähigkeit gegen Feuer zu schaffen.
[0010] Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0011] Durch die erfindungsgemäße feuerhemmende Schicht wird auf einfache Weise ein Fußbodenpaneel
mit einer verbesserten Feuerfestigkeit geschaffen, wobei durch die Kombination der
feuerhemmenden Schicht mit einer feuerhemmenden Beschichtung zumindest an den Stoßkanten
eine durchgehende Feuerhemmung erreicht wird.
[0012] Die feuerhemmende Schicht sollte eine ausreichende Dicke aufweisen, um ihre feuerhemmende
Wirkung zu entfalten. Bevorzugt ist eine Dicke zwischen 0,01 mm und 3 mm.
[0013] Die Beschichtung der feuerhemmend ausgebildeten Kante erfolgt bevorzugt mit einer
Mischung aus Kaolin und Natriumsilikat, und wird bevorzugt durch Aufspritzen aufgebracht.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische, perspektivische Teildarstellung eines Fußbodenpaneels,
- Fig. 2
- das herausvergrößerte Detail A aus Fig. 1, und
- Fig. 3
- eine Darstellung eines Kantenschutzverfahrens.
[0015] Fig. 1 zeigt ein Fußbodenpaneel 1, welches nicht erfindungsgemäß ausgebildet ist
und das Verständnis der Erfindung erleichtert. Die äußere Form und Gestalt des Fußbodenpaneels
ist beliebig, das Fußbodenpaneel 1 kann beispielsweise als Brett oder Platte vorgesehen
sein. Das erfindungsgemäße Fußbodenpaneel ist als rechteckige Platte ausgebildet,
die an wenigstens zwei gegenüberliegenden Seiten mit einem mechanischen Verriegelungssystem
2 versehen ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel enthält das Verriegelungssystem
2 ein erstes Profil 2a und ein korrespondierendes zweites Profil 2b, die sich jeweils
entlang gegenüberliegender Längskanten des Fußbodenpaneels 1 erstrecken und so ausgebildet
sind, dass das erste Profil 2a eines Fußbodenpaneels und das zweite Profil 2b eines
anliegenden, weiteren Fußbodenpaneels miteinander auf geeignete Weise so verbunden
werden können, dass die Fußbodenpaneele 1 im Fußbodenverbund sowohl horizontal als
auch vertikal verriegelt sind. Derartige mechanische Verriegelungsprofile sind in
großer Zahl bekannt; und die Erfindung ist weder auf die spezielle Konstruktion der
Verriegelungsprofile noch auf die spezielle Konstruktion irgendwelcher Verbindungselemente
zwischen den einzelnen Fußbodenpaneelen 1 beschränkt. Vielmehr kann die Erfindung
sowohl bei den dargestellten mechanischen Verriegelungssystemen als auch bei Verriegelungssystemen
ohne horizontale Verriegelung, wie beispielsweise Nut- und Feder-Bretter ausgebildet
sein. Weiterhin können die Verriegelungssysteme, wie dargestellt, Profile an zwei
gegenüberliegenden, oder aber an allen Seiten des Fußbodenpaneels aufweisen.
[0016] Das Fußbodenpaneel 1 ist bevorzugt ein sogenanntes Laminat und enthält einen Schichtaufbau
3. Der Schichtaufbau 3 umfasst einen Kern 4 aus einer Holzwerkstoffplatte höherer
Festigkeit, wie beispielsweise eine HDF- oder eine MDF-Platte. Der Schichtaufbau 3
enthält weiterhin eine Dekorschicht 5. Die Dekorschicht 5 besteht meist aus einer
Schicht aus Papier oder anderem Material, die ein aufgedrucktes oder anderweitig erzeugtes
Dekor aufweist. Als Dekorschicht für das Fußbodenpaneel 1 der vorliegenden Erfindung
kann jede im Stand der Technik bekannte Dekorschicht vorgesehen sein. Die Dekorschicht
5 ist bevorzugt durch eine Schutzschicht 6 abgedeckt. Als Schutzschicht 6 für das
Fußbodenpaneel 1 der vorliegenden Erfindung kann jede bekannte Schutzschicht für Fußbodenpaneele
eingesetzt werden, wie z.B. eine widerstandsfähige Lack- oder Harzbeschichtung.
[0017] Der Schichtaufbau 3 des erfindungsgemäßen Fußbodenpaneels 1 enthält weiterhin eine
feuerhemmende Schicht 7. Die feuerhemmende Schicht 7 besteht aus einem Material, das
geeignet ist, das Entflammen der feuerabgewandten Seite des Paneels zu hemmen, d.h.,
je nach Brandeinwirkung, entweder zu verhindern oder stark zu verzögern. Durch die
feuerhemmende Schicht 7 kann das Fußbodenpaneel 1 in eine höhere Brandschutzklasse
(z.B. nach DIN EN13051 - 1) klassifiziert werden, als dies bei einem Fußbodenpaneel
ohne die Schicht 7 aber ansonsten mit gleichem Aufbau der Fall wäre. Bevorzugt besteht
die feuerhemmende Schicht 7 aus einem nicht brennbaren Material. Die feuerhemmende
Schicht 7 kann als Matte (Gewebe oder Vlies) aus Fasern, wie beispielsweise Glasfasern
vorliegen. Die Dicke der feuerhemmenden Schicht 7 kann an den speziellen Anwendungszweck
und/oder die gewünschte Brandschutzklassifikation und/oder die verwendeten Materialien
angepasst werden und liegt bevorzugt zwischen 0,01 und 3 mm, insbesondere bevorzugt
zwischen 0,05 bis 1 mm. Besonders bevorzugt wird als feuerhemmende Schicht 7 eine
Glasfasermatte mit den folgenden Merkmalen eingesetzt.
TABELLE 1
| Produktmerkmale und Prüfungsverfahren |
| Eigenschaft |
Bezugnahme auf Prüfungsverfahren |
Einheit |
Spezifikation (nominal) |
| Flächengewicht |
ISO 536 |
g/m2 |
50 |
| Glühverlust |
ISO 1887 |
% |
22 |
| Zugfestigkeit |
md |
ISO 1924/2 |
N/50 mm |
>190 |
| |
cmd |
|
N/50 MM |
>160 |
| Luftporosität |
bei 100 Pa |
l/m2/S |
2000 |
[0018] Das Produkt besteht aus Glasfasern mit einer nominalen Länge von 6 mm und einem nominalen
Durchmesser von 10 bis 11 µm. Die Glasfasermatte ist mit Polyvinylalkohol gebunden.
[0019] Die feuerhemmende Schicht 7 wird im Schichtaufbau 3 möglichst weit oben, d.h. möglichst
nahe an der dem Raum, in dem das Fußbodenpaneel 1 verlegt wird, zugewandten Seite
des Fußbodenpaneels 1 angeordnet, d. h. zwischen der Dekorschicht 5 und dem Kern 4;
und ist vom Raum, in dem das Fußbodenpaneel 1 verlegt werden soll, lediglich durch
die Deckschicht 6 und die Dekorschicht 5, die beide relativ dünn sind, getrennt. Auf
diese Weise wird der dicke, brennbare Kern 4 optimal gegen einen Brand im Verlegungsraum
abgeschirmt.
[0020] Die feuerhemmende Schicht 7 erstreckt sich über die gesamte Breite des Kerns 4 und
endet jeweils an Stirnseiten, dargestellt sind lediglich die gegenüberliegenden Stirnseiten
4a, 4b, des Kerns 4, die im fertigen Fußbodenbelag an entsprechende Stirnseiten der
benachbarten Fußbodenpaneele anstoßen, so dass sich eine lückenlos über den Fußbodenbelag
erstreckende, feuerhemmende Schicht 7 ausbildet.
[0021] Wie Fig. 3 zeigt, wird erfindungsgemäß die feuerhemmende Ausgestaltung des Fußbodenpaneels
noch verbessert werden, indem zumindest Bereiche der Kanten 8 des Fußbodenpaneels
feuerhemmend (brandverzögernd oder feuerfest) ausgestaltet werden. Die Kanten 8 sind
die Seitenflächen des Fußbodenpaneels, die sich um den Umfang des Fußbodenpaneels
herum erstrecken und im fertigen Fußbodenbelag eine im Wesentlichen vertikale Ausrichtung
aufweisen. Die Kanten 8 enthalten insbesondere einen Stoßkantenbereich 8a, der sich
unmittelbar an die Deck- bzw. Dekorschicht 5, 6 anschließt und bevorzugt senkecht
dazu verläuft. Die Stoßkantenbereiche 8a liegen im fertigen Fußbodenbelag an korrespondierenden
Stoßkantenbereichen benachbarter Paneele an. Die Kante 8 enthält jedoch weiterhin
die Profile 2a, 2b des Verbindungssystems, die auch Flächen umfassen können, die eine
horizontale oder schräge Ausrichtung aufweisen.
[0022] Um die feuerhemmende Ausgestaltung im Stoßbereich zwischen benachbarten Paneelen
zu verbessern, d.h. ein Durchschlagen der Flammen in die Stoßfuge zwischen benachbarten
Paneelen zu verhindern, wo sie die feuerhemmende Schicht umgehen könnten, ist die
Kante 8 erfindungsgemäß feuerhemmend ausgebildet. Dies wird durch eine feuerhemmende
Beschichtung 9 erreicht, die zumindest bereichsweise auf die Kante 8, bevorzugt rundum
das Fußbodenpaneel 1 herum, aufgebracht wird. Die Beschichtung sollte auf jeden Fall
denjenigen Bereich der Kante 8 bedecken, der der Richtung der mutmaßlichen Feuerbelastung
zugewandt ist, d.h. der Stoßkantenbereich 8a. Es ist jedoch bevorzugt, dass die Beschichtung
9 auch auf anderen Bereichen der Kante 8 aufgebracht wird, insbesondere auf die nach
oben, d.h. in Richtung auf die Deck- und Dekorschicht 5, 6, weisenden Flächen der
Verbindungsprofile 2a, 2b und auf alle anderen, sich an den Stoßkantenbereich 8a anschließenden
Bereiche. Bei Kanten 8, die nicht mit Verbindungsprofilen versehen sind, ist es bevorzugt,
dass die Beschichtung 9 die gesamte Kante von der Dekor- und Deckschicht 5, 6 bis
zur Unterseite bedeckt. Aber auch an Kanten 8, die ein Verbindungsprofil zeigen, erhöht
es die Sicherheit gegen ein Durchschlagen der Flammen, wenn alle Bereiche der Kante
8 mit der Beschichtung 9 versehen sind.
[0023] Die Beschichtung 9 liegt bevorzugt als mehr oder weniger viskose Flüssigkeit vor,
so dass sie durch Versprühen oder Verspritzen, Streichen, Rollen oder andere Beschichtungsverfahren
aufgebracht werden kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Beschichtung
9 mit Hilfe zweier Sprühdüsen 10 aufgebracht, die schräg von oben her auf die Kante
8 gerichtet sind, so dass die Beschichtung 9 in einer Richtung aufgebracht wird, die
der Richtung der Feuerbeaufschlagung angenähert ist, so dass sichergestellt werden
kann, dass alle möglicherweise einer Feuerbeaufschlagung ausgesetzten Bereiche der
Kante 8 auch mit dem Beschichtungsmittel 9 bedeckt werden.
[0024] Als Beschichtungsmittel eignet sich jedes bekannte, in fließfähiger Form aufzubringende,
feuerhemmende Mittel. Bevorzugt enthält das Beschichtungsmittel 9 eine Mischung aus
Kaolin und Natriumsilikat in wässriger Lösung. Sowohl Kaolin als auch Natriumsilikat
sind im Handel erhältlich und können in handelsüblicher Reinheit und Zusammensetzung
eingesetzt werden. Die Beschichtungsmenge pro Flächeneinheit hängt von der Saugfähigkeit
des Untergrunds und von anderen Faktoren ab, und kann auf einfache Weise experimentell
bestimmt werden. Im Prinzip kann jedoch zur Kantenbeschichtung jedes Material eingesetzt
werden, das auch bei einer relativ dünnen Schichtdicke (damit der Stoß zwischen benachbarten
Paneelen im Fußbodenbelag nicht zu groß und störend sichtbar wird) eine den Normen
(beispielsweise EN 13501-1 oder EN ISO 9239-1) genügende Feuerhemmung aufweist.
[0025] In Abwandlung des beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiels kann das Fußbodenpaneel
1 einen abweichenden Schichtaufbau 3 aufweisen, wobei beispielsweise weitere Schichten
vorgesehen sein können. So können beispielsweise an der der Deckschicht 6 abgewandten
Seite des Kerns, im Kern oder oberhalb des Kerns eine Trittschall-Dämmschicht vorgesehen
sein. Derartige Ausführungsformen lassen sich nicht den Ansprüchen unterordnen und
gehören nicht zur Erfindung.
[0026] Das Material für die feuerhemmende Schicht 7 sollte bevorzugt so ausgewählt werden,
dass die feuerhemmende Schicht möglichst wenig oder keine zusätzlichen Herstellungsschritte
erfordert. Dies wird beispielsweise dadurch erreicht, dass die feuerhemmende Schicht
7, insbesondere wenn dafür eine Glasfasermatte eingesetzt wird, mit einer Imprägnierung
versehen wird. Die Imprägnierung kann beispielsweise Melaminharz enthalten, das beim
Herstellen von Fußbodenpaneelen als Imprägniermittel für die Dekorschicht verwendet
wird. Durch die Verwendung des gleichen Imprägnierungsmittels für Dekor- und feuerhemmende
Schicht ist es möglich, die feuerhemmende Schicht 7 zusammen beispielsweise mit der
Dekorschicht 5 durch Anwendung von Druck und/oder Wärme mit dem Kern 4 zu verpressen.
Dadurch wird kein zusätzlicher Befestigungsschritt zum Befestigen der feuerhemmenden
Schicht 7 im Schichtaufbau 3 erforderlich. Die Imprägnierung der Matte, insbesondere
der Glasfasermatte, mit Melamin oder einem anderen Mittel kann weiterhin zu einer
Erhöhung der Festigkeit (z.B. gegen Eindrücken durch größere punktförmig aufgebrachte
Lasten) führen. Es ist jedoch auch möglich, die feuerhemmende Schicht durch andere
Maßnamen, z.B. durch Verkleben, im Schichtaufbau zu befestigen.
1. Fußbodenpaneel (1), das als rechteckige Platte mit einem an wenigstens zwei gegenüberliegenden
Seiten vorgesehenen mechanischen Verriegelungssystem (2) ausgebildet ist, wobei das
Paneel (1) einen Schichtaufbau (3) mit einer Dekorschicht (5) und einem Kern (4) aus
einer Holzwerkstoffplatte höherer Festigkeit, insbesondere einer HDF oder MDF Platte
aufweist, gekennzeichnet durch eine im Schichtaufbau (3) vorgesehene feuerhemmende Schicht (7), die zwischen der
Dekorschicht (5) und dem Kern (4), unmittelbar unter der Dekorschicht (5), angeordnet
ist, sich über die gesamte Breite des Kerns (4) erstreckt und an den Stirnseiten an
mit einer feuerhemmenden Beschichtung (9) versehenen Stoßkantenbereichen (8a) endet,
die zum Anstoßen an benachbarte Paneele im Fußbodenbelag ausgebildet sind, um eine
sich lückenlos über den Fußbodenbelag erstreckende feuerhemmende Schicht auszubilden.
2. Fußbodenpaneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die feuerhemmende Schicht (7) eine Dicke zwischen 0,01 und 3 mm aufweist.
3. Fußbodenpaneel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die feuerhemmend ausgebildete Kante (8) eine Beschichtung (9) aus einer Mischung
aus Kaolin und Natriumsilikat enthält.
4. Fußbodenpaneel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das feuerhemmende Material auf die Kante (8) aufgespritzt worden ist.
1. Floor panel (1) which is formed as a rectangular plate with a mechanical locking system
(2) provided on at least two opposite sides, wherein the panel (1) has a layer structure
(3) with a decorative layer (5) and a core (4) made from a high-strength wooden material
plate, in particular an HDF or MDF plate, characterised by a fire-retarding layer (7) which is provided in the layer structure (3), is disposed
between the decorative layer (5) and the core (4), directly below the decorative layer
(5), extends over the entire width of the core (4) and terminates at the end faces
at abutment edge regions (8a) which are provided with a fire-retarding coating (9)
and are formed for abutment against adjoining panels in the floor covering, in order
to form a fire-retarding layer extending in a gap-free manner over the floor covering.
2. Floor panel as claimed in claim 1, characterised in that the fire-retarding layer (7) has a thickness between 0.01 and 3mm.
3. Floor panel as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the edge (8), which is formed in a fire-retarding manner, has a coating (9) made
from a mixture of kaolin and sodium silicate.
4. Floor panel as claimed in claim 3, characterised in that the fire-retarding material has been sprayed onto the edge (8).
1. Panneau de sol (1) en forme de panneau rectangulaire avec un système de blocage mécanique
(2) prévu sur au moins deux faces opposées, le panneau (1) présentant une structure
stratifiée (3) avec une couche décorative (5) et un noyau (4) constitué d'un panneau
dans un matériau dérivé du bois à plus haute résistance, en particulier d'un panneau
HDF ou MDF, caractérisé par une couche (7) résistante au feu prévue dans la structure stratifiée (3) qui est
placée entre la couche décorative (5) et le noyau (4), directement sous la couche
décorative (5), s'étend sur l'ensemble de la largeur du noyau (4) et se termine sur
les faces frontales par des zones de côtés de poussée dotées d'un revêtement résistant
au feu qui sont formées dans le revêtement de sol pour abouter contre des panneaux
voisins, de manière à former une couche résistante au feu qui s'étend sur la totalité
du revêtement de sol.
2. Panneau de sol selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche (7) résistante au feu présente une épaisseur de 0,01 à 3 mm.
3. Panneau de sol selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le côté (8) formé de manière à résister au feu contient une couche (9) composée d'un
mélange de kaolin et de silicate de sodium.
4. Panneau de sol selon la revendication 3, caractérisé en ce que le matériau résistant au feu a été appliqué par pulvérisation sur le côté (8).