Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verlegehilfe für einen Fußbodenbelag mit wenigstens
einem Abstandhalter zur Ausbildung einer Anschlußfuge zwischen einer von einem Unterboden
aufragenden Wand und der der Wand zugekehrten Stirnseite des auf dem Unterboden zu
verlegenden Fußbodenbelages, wobei der Abstandhalter als wellenförmig gekrümmte, hochkant
auf dem Unterboden aufliegende Blattfeder ausgebildet ist.
Stand der Technik
[0002] Um bei Fußböden Wärmedehnungen des Bodenbelages zu berücksichtigen, werden zwischen
dem vorzugsweise schwimmend auf einem Unterboden verlegten Bodenbelag und den die
Bodenfläche begrenzenden, vom Unterboden aufragenden Wänden Anschlußfugen frei gelassen,
die nach dem Verlegen des Fußbodenbelages beispielsweise durch Sockelleisten abgedeckt
werden. Zur Einhaltung einer vorgegebenen Fugenbreite kommen Verlegehilfen zum Einsatz,
die als gegebenenfalls hinsichtlich der Abstandsweite einstellbare Abstandhalter ausgebildet
sind (
DE 295 14 833 U1) und nach dem Verlegen des Fußbodenbelages wieder entfernt werden müssen, um im Bereich
der Anschlußfuge Raum für einen Dehnungsausgleich zu schaffen.
[0003] Zur Vermeidung des mit dem Entfernen der Verlegehilfen verbundenen Aufwandes wurde
bereits vorgeschlagen (
GB 376 352 A), wellenförmige Blattfedern als Abstandhalter einzusetzen, die hochkant auf den Unterboden
aufgelegt werden und sich im Bereich des sich zwischen den beiden Federenden ergebenden
Wellenberges an der vom Unterboden aufragenden Wand und mit ihren Enden an der der
Wand zugekehrten Stirnseite des Fußbodenbelages abstützen. Nachteilig ist allerdings,
daß diese Blattfedern eine im wesentlichen lineare Federkennlinie aufweisen, die zwar
einen vorteilhaften Dehnungsausgleich ermöglicht, jedoch die Abstandhalterfunktion
beeinträchtigt, weil bei einer unvermeidbaren Belastung der Blattfedern im Zuge der
Verlegung des Fußbodenbelages deren Einfederung unter Umständen in einem Ausmaß zu
erwarten ist, das ein Einhalten einer Sollfugenbreite ohne Nachjustierung des bereits
verlegten Belagabschnittes unmöglich macht, insbesondere wenn die Federkräfte aus
wirtschaftlichen Gründen beschränkt bleiben sollen. Daran ändert sich nichts, wenn
die Blattfeder im Anlagebereich an den beiden Enden und in der Mitte des Wellenberges
konische Vorsprünge zur Verankerung an der Stirnseite des Belags und an der Wand aufweist
(
GB 375 704 A). Diese Vorsprünge können zur besseren Abstützung am Belag und an der Wand durchgestanzt
sein, wobei sich die Versteifung der Blattfeder durch die Vorsprünge und die Schwächung
durch die Durchstanzung im Wesentlichen aufheben.
[0004] Schließlich ist es bekannt (
WO 2004/007868 A2), Verlegehilfen in Form von wellenförmig gekrümmten, hochkant zwischen der Wand und
dem Fußbodenbelag eingesetzten Blattfedern vorzusehen, die mit einem im Bereich des
Wellenberges auf der Bogeninnenseite vorgesehenen, senkrecht zur Wand abstehenden
Steg versehen sind, der die Stirnseite des Bodenbelags übergreift und einen Abstandhalter
für eine Wandverkleidung bildet, die auf dem Fußbodenbelag aufgesetzt wird. Dieser
gegebenenfalls lösbar mit der Blattfeder verbundene Steg macht die Verlegehilfe aufwendig.
Darstellung der Erfindung
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Verlegehilfe für einen Fußbodenbelag
der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß die Blattfeder die Abstandsfunktion
zufriedenstellend erfüllen kann, ohne den wirtschaftlichen Aufwand in einem ins Gewicht
fallenden Ausmaß vergrößern zu müssen.
[0006] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Blattfeder zur Anpassung
ihrer Federcharakteristik durch wenigstens eine Auswölbung aus der Blattfederfläche
mit einer in Längsrichtung der Blattfeder verlaufenden Wölbungsachse und/oder durch
sich zumindest über einen Längenabschnitt erstreckende Aufkantungen der Längsränder
bereichsweise versteift und/oder durch Ausnehmungen bereichsweise geschwächt ist,
die zwei gegen ihre Enden hin offene Längsschlitze bilden.
[0007] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß durch ein bereichsweises Versteifen
oder Schwächen einer wellenförmig gekrümmten Blattfeder deren Federcharakteristik
in vorteilhafter Weise an die beim Einsatz solcher Blattfedern als Verlegehilfen gestellten
Anforderungen angepaßt werden kann. Versteifungen in Form von Auswölbungen mit einer
in Richtung der Längsachse verlaufenden Wölbungsachse erlauben den wirtschaftlichen
Einsatz von vergleichsweise dünnen Blattfedern, ohne eine Beeinträchtigung hinsichtlich
der Wirkung als Abstandhalter befürchten zu müssen. Eine andere Möglichkeit der Versteifung
ergibt sich, wenn die Längsränder der Blattfedern über einen Längenabschnitt aufgekantet
werden, was die Biegesteifigkeit der Blattfedern im Bereich der aufgekanteten Längsrandabschnitte
entsprechend vergrößert. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, daß eine begrenzte
Vorspannung der Blattfedern in ihrer Abstandhalterfunktion durchaus vorteilhaft im
Hinblick auf eine sichere Abstützung sowohl an der Wand als auch am Fußbodenbelag
sein kann, was durch die mit der bereichsweisen Versteifung einhergehende progressive
Federcharakteristik ermöglicht wird. Analog zu einer bereichsweisen Versteifung beeinflußt
auch eine bereichsweise Schwächung der Blattfedern deren Federcharakteristik, so daß
auch durch das Vorsehen entsprechender Ausnehmungen an den Blattfederenden die Blattfedern
an die für Verlegehilfen zu stellenden Anforderungen angepaßt werden können, allerdings
ausgehend von biegesteiferen Blattfedern. Mit zwei gegen die Blattfederenden hin offenen
Längsschlitzen als Ausnehmungen kann die Blattfeder in einfacher Art im Bereich ihrer
sich beispielsweise an die Wand anlegenden Enden biegeweicher ausgebildet werden,
um eine sichere Abstützung mit einer ausreichenden Abstützfläche zu erreichen.
[0008] Obwohl sich die Auswölbung zur Versteifung der Blattfeder über die gesamte Breite
der Blattfeder erstrecken kann, ergeben sich besonders vorteilhafte Konstruktionsverhältnisse,
wenn die Auswölbung aus einer Profilprägung der Blattfeder zwischen einander gegenüberliegenden
Längsrandstreifen besteht, weil in diesem Fall die Federcharakteristik zusätzlich
durch die Profilform und die damit verbundene Kaltverfestigung beim Prägevorgang beeinflußt
werden kann.
[0009] Da im allgemeinen eine Vielzahl von Blattfedern als Verlegehilfen zum Einsatz kommt,
ist eine vorteilhafte Verkaufseinheit anzustreben, die die einzelnen Blattfedern in
einer einsatzgerechten Art dem Benützer anbietet. Zu diesem Zweck können mehrere Blattfedern
über Sollbruchstellen miteinander und/oder mit einem Träger einstückig verbunden werden
und eine Verkaufseinheit bilden, von der die Blattfedern nach Bedarf einzeln abgetrennt
werden können. Die Träger und die Blattfedern werden in der Regel aus einem gemeinsamen
Federblech hergestellt werden. Die mit seitlichem Abstand voneinander angeordneten
Blattfedern können dabei stirnseitig mit dem Träger verbunden sein, wobei es möglich
ist, je zwei stirnseitig über eine Sollbruchstelle miteinander verbundene Blattfedern
an einem gemeinsamen Träger vorzusehen. Bei einer Konstruktionsvariante können die
Blattfedern aber auch miteinander und mit dem Träger an ihren Längsrändern über Abstandhalter
als Sollbruchstellen in Verbindung stehen.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0010] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Verlegehilfe für einen Fußbodenbelag in einer aufgerissenen,
vereinfachten Draufsicht,
- Fig. 2
- diese Verlegehilfe in einem Schnitt nach der Linie II - II der Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Blattfeder in einer Seitenansicht,
- Fig. 4
- einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3,
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsvariante einer Blattfeder nach der Erfindung in einer Draufsicht
und die
- Fig. 6
- und 7 mehrere zu einer Verkaufseinheit zusammengefaßte Verlegehilfen in einer Draufsicht
in zwei unterschiedlichen Ausführungsformen in einem kleineren Maßstab.
Weg zur Ausführung der Erfindung
[0011] Zum Verlegen eines in den Fig. 1 und 2 strichpunktiert angedeuteten Fußbodenbelages
1 auf einem Unterboden 2 wird im allgemeinen von einer die Fußbodenfläche begrenzenden,
vom Unterboden 2 aufragenden Wand 3 ausgegangen, entlang der zunächst eine Reihe von
Belagteilen 4 unter Freihaltung einer Anschlußfuge 5 verlegt wird, bevor an diese
Belagteilreihe weitere Belagteile 4 reihenweise angesetzt werden. Um einen vorgegebenen
Abstand zwischen der Wand 3 und dem Fußbodenbelag 1 und damit eine entsprechende Breite
der Anschlußfuge 5 sicherzustellen, werden Abstandhalter in Form von wellenförmig
gekrümmten Blattfedern 6 eingesetzt, die vor dem Verlegen der wandseitigen Belagteile
4 im Anschluß an die Wand 3 auf dem Unterboden 2 aufgelegt werden und einen Verlegeanschlag
für die Belagteile 4 bilden. Diese Blattfedern 6 werden hochkant auf dem Unterboden
2 aufgelegt und liegen im Bereich ihrer beiden Enden 7 an der Wand 3 sowie mit dem
sich zwischen diesen Enden 7 ergebenden Wellenberg 8 an der Stirnseite der Belagteile
4 an, wie dies insbesondere der Fig. 1 entnommen werden kann.
[0012] Damit die Blattfedern 6 einen für einen Verlegeanschlag ausreichend großen Verformungswiderstand
und zugleich eine an die von den Belagteilen 4 auf die Wand 3 abzutragenden Kräfte
vorteilhafte Federcharakteristik aufweisen, ohne den Dehnungsausgleich für den Fußbodenbelag
1 zu beeinträchtigen, sind die Blattfedern 6 gemäß den Fig. 1 und 2 mit einer Auswölbung
9 versehen, die eine sich in Längsrichtung der Blattfedern 6 erstreckende Wölbungsachse
besitzt. Da sich diese Auswölbung 9 symmetrisch zur Längsmitte der Blattfeder 6 im
wesentlichen über die Länge des Wellenberges 8 erstreckt, und zwar zwischen zwei einander
gegenüberliegenden Längsrandstreifen 10 der Blattfeder 6, ergibt sich eine Versteifung
der Blattfeder 6 und damit ein Biegeverhalten, das durch ein vergleichsweise weiches
Anlegen der Enden 7 an die Wand 3 mit einer anschließenden progressive Erhöhung der
Biegesteifigkeit zur Lastabtragung gekennzeichnet ist, so daß den an solche Verlegehilfen
zu stellenden Anforderungen vorteilhaft entsprochen wird. Zwischen dem schwimmend
verlegten Fußbodenbelag 1 und der Wand 3 soll ja für einen guten Dehnungsausgleich
eine möglichst gleichmäßige, umlaufende Anschlußfuge 5 sichergestellt werden, was
für eine damit verbundene Zentrierwirkung der Blattfedern 6 auf den Fußbodenbelag
1 entsprechende Federkräfte erfordert, die nur über eine ausreichend progressive Federcharakteristik
verwirklicht werden kann. Obwohl im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 eine
Blattfeder 6 mit einer sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Wellenberges
8 erstrekkenden Auswölbung 9 in Form einer Profilprägung vorgesehen ist, können auch
zwei oder mehrere über die Länge des Federblattes verteilte Auswölbungen vorgesehen
werden, um verschiedenen Belastungsverhältnissen Rechnung zu tragen.
[0013] Wie den Fig. 3 und 4 zu entnehmen ist, kann eine bereichsweise Versteifung der Blattfedern
6 auch durch eine abschnittsweise Aufkantung 11 der Längsränder erreicht werden, wobei
durch die Wahl der Höhe und Länge dieser Aufkantungen 11 wirksam auf das Biegeverhalten
der Blattfeder 6 Einfluß genommen werden kann.
[0014] Ein progressives Federverhalten kann aber auch durch Ausnehmungen 12 erreicht werden,
wenn von steiferen Blattfedern ausgegangen wird. In der Fig. 5 ist eine solche Blattfeder
6 in einer vereinfachten Draufsicht gezeigt. Die Ausnehmungen 12 werden durch zwei
endseitige Längsschlitze gebildet, die gegen die Enden 7 der Blattfeder 6 hin offen
sind, so daß wiederum weichere Enden 7 einem steiferen, bogenförmig gekrümmten Mittelstück
der Blattfedern 6 gegenüberstehen. Es zeigt sich somit, daß durch das Vorsehen von
versteifenden Auswölbungen 9 bzw. Aufkantungen 11, durch das Biegeverhalten gegensinnig
beeinflussende Ausnehmungen 12 oder durch eine Kombination dieser Maßnahmen den jeweiligen
Anforderungen genügende Blattfedern 6 als Verlegehilfen gestaltet werden können.
[0015] Die Fig. 6 zeigt eine Verkaufseinheit aus mehreren Blattfedern 6, die mit seitlichem
Abstand parallel nebeneinandergereiht und über Sollbruchstellen 13 mit einem Träger
14 verbunden sind. Der Träger 14 ist mit einer Lochung 15 zum Aufhängen an Verkaufsgestellen
versehen, so daß es keiner zusätzlichen Verpackung für diesen Zweck bedarf. Die Blattfedern
6 werden mit dem Träger 14 aus einem gemeinsamen Blech hergestellt, wobei die in diesem
Ausführungsbeispiel auf einen mittleren Abschnitt des Wellenberges 8 beschränkten
Auswölbungen 9 in einem Arbeitsgang mit der übrigen Verformung des Ausgangsbleches
geprägt werden können. Über stirnseitige Sollbruchstellen 13 an den dem Träger 14
gegenüberliegenden Federenden 7 lassen sich weitere Blattfedern 6 an die mit dem Träger
14 verbundenen Blattfedern 6 ansetzen, wie dies in der Fig. 6 strichpunktiert angedeutet
ist. Durch eine solche Maßnahme kann die Anzahl der zu einer Verkaufseinheit zusammengefaßten
Blattfedern 6 verdoppelt oder verdreifacht werden.
[0016] Die Fig. 7 zeigt eine gegenüber der Fig. 6 abgewandelte Verkaufseinheit. Die Abwandlung
besteht nicht nur in einer anderen Art der Federausbildung - es werden durch Ausnehmungen
12 bereichsweise geschwächte Blattfedern 6 verwendet -, sondern auch in der Art der
Verbindung der Blattfedern 6 untereinander und mit dem Träger 14. Der Träger 14 verläuft
nämlich zum Unterschied zu der Fig. 6 parallel zu den Blattfedern 6, was eine Verbindung
der nebeneinandergereihten Blattfedern 6 miteinander und mit dem parallelen Träger
14 über seitliche, Sollbruchstellen 13 bildende Abstandhalter 16 erfordert. Auch bei
einer solchen Zusammenfassung der Blattfedern 6 zu einer Verkaufseinheit lassen sich
die Blattfedern 6 einzeln in einer für die Handhabung vorteilhaften Art vom Träger
14 lösen.
1. Verlegehilfe für einen Fußbodenbelag (1) mit wenigstens einem Abstandhalter zur Ausbildung
einer Anschlussfuge (5) zwischen einer von einem Unterboden (2) aufragenden Wand (3)
und der der Wand (3) zugekehrten Stirnseite des auf dem Unterboden (2) zu verlegenden
Fußbodenbelages (1), wobei der Abstandhalter als wellenförmig gekrümmte, hochkant
auf dem Unterboden (2) aufliegende Blattfeder (6) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (6) zur Anpassung ihrer Federcharakteristik durch wenigstens eine
Auswölbung (9) aus der Blattfederfläche mit einer in Längsrichtung der Blattfeder
(6) verlaufenden Wölbungsachse und/oder durch sich zumindest über einen Längenabschnitt
erstreckende Aufkantungen (11) der Längsränder bereichsweise versteift und/oder durch
Ausnehmungen (12) bereichs weise geschwächt ist, die zwei gegen ihre Enden (7) hin
offene Längsschlitze bilden.
2. Verlegehilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswölbung (9) aus einer Profilprägung der Blattfeder (6) zwischen einander gegenüberliegenden
Längsrandstreifen (10) besteht.
3. Verkaufseinheit aus mehreren Verlegehilfen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (6) über Sollbruchstellen (13) miteinander und/oder mit einem Träger
(14) einstückig verbunden sind.
4. Verkaufseinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit seitlichem Abstand voneinander angeordneten Blattfedern (6) stirnseitig mit
dem Träger (14) verbunden sind.
5. Verkaufseinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (6) miteinander und mit dem Träger (14) an ihren Längsrändern über
Abstandhalter (16) als Sollbruchstellen (13) verbunden sind.
1. Laying aid for a floor covering (1) with at least one spacer to form a fitting gap
(5) between a wall (3) rising from an undersurface (2) and the end face, facing the
wall (3), of the floor covering (1) to be laid onto the undersurface (2), wherein
the spacer is formed as an undulatingly curved leaf spring (6) lying on end on the
undersurface (2), characterised in that the leaf spring (6) is stiffened in regions for adaptation of its spring characteristics
by at least one bulge (9) out of the leaf spring surface with an axis of curvature
extending in the longitudinal direction of the leaf spring (6) and/or by up-turned
portions (11) of the longitudinal edges extending at least over a longitudinal portion,
and/or is weakened in regions by cut-outs (12), which form two longitudinal slits
open towards its ends (7).
2. Laying aid as claimed in claim 1, characterised in that the bulge (9) consists of a profile embossment of the leaf spring (6) between mutually
opposing longitudinal edge strips (10).
3. Sales unit of a plurality of laying aids as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the leaf springs (6) are connected as one piece to each other and/or are to a carrier
(14) via desired breaking points (13).
4. Sales unit as claimed in claim 3, characterised in that the leaf springs (6) disposed with lateral spacing with respect to each other are
connected to the carrier (14) at the end face.
5. Sales unit as claimed in claim 3, characterised in that the leaf springs (6) are connected to each other and to the carrier (14) at their
longitudinal edges via spacers (16) as desired breaking points (13).
1. Système d'aide à la pose d'un revêtement de sol (1), avec au moins un espaceur pour
former un joint de liaison (5) entre un mur (3) se dressant d'un sol (2) et la face
orientée vers le mur (3) du revêtement de sol (1) à poser sur le sol (2), l'espaceur
étant conçu en tant que ressort à lame (6) courbé de façon ondulée et placé debout
sur le sol (2), caractérisé en ce que le ressort à lame (6) est raidi par endroits pour adaptation de sa caractéristique
de ressort, par au moins un bombement (9), depuis la surface du ressort à lame avec
un axe de courbure dans le sens longitudinal du ressort à lame (6) et/ou des rebords
(11) s'étendant au moins sur une section de la longueur des bords longitudinaux et/ou
est amenuisé par endroits par des évidements (12) qui forment deux fentes longitudinales
ouvertes à ses extrémités (7).
2. Système d'aide à la pose selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bombement (9) est composé d'un relief du ressort à lame (6) entre des bandes de
bord longitudinales (10) opposées.
3. Unité de vente composée de plusieurs systèmes d'aide à la pose selon la revendication
1 ou 2, caractérisé en ce que les ressorts à lame (6) sont reliés ensemble par le biais de points de rupture théorique
(13) et/ou d'un seul tenant avec un support (14).
4. Unité de vente selon la revendication 3, caractérisé en ce que les ressorts à lame (6) disposés espacés latéralement les uns des autres sont reliés
côté face avec le support (14).
5. Unité de vente selon la revendication 3, caractérisé en ce que les ressorts à lame (6) sont reliés ensemble et avec le support (14) au niveau de
leurs bords longitudinaux par le biais d'espaceurs (16) en tant que points de rupture
théorique (13).