| (19) |
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(11) |
EP 1 963 674 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.09.2010 Patentblatt 2010/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.12.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/011996 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/068463 (21.06.2007 Gazette 2007/25) |
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| (54) |
WASSERGEKÜHLTER KOLBENVERDICHTER
WATER-COOLED PISTON COMPRESSOR
COMPRESSEUR A PISTON REFROIDI PAR EAU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
13.12.2005 DE 102005059491
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.09.2008 Patentblatt 2008/36 |
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Patentinhaber: |
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- KNORR-BREMSE
Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH
80809 München (DE)
- Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH
80809 München (DE)
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Erfinder: |
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- HARTL, Michael
82008 Unterhaching (DE)
- PRÖLL, Gerhard
84748 Garching (DE)
- WEISSE, Dieter
80687 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schönmann, Kurt |
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Knorr-Bremse AG,
Patentabteilung - V/RG,
Moosacher Strasse 80 80809 München 80809 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 976 993 DE-B- 1 020 840 GB-A- 293 605 US-A- 2 510 887
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EP-A1- 0 538 471 DE-B- 1 047 367 GB-A- 832 177
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen wassergekühlten Kolbenverdichter mit mindestens
einem Kolben zum Komprimieren von Luft, der mit Mitteln zur Erzeugung einer linear
oszillierenden Antriebskraft antreibbar ist, und der axial bewegbar in einem über
einen Zylinderkopf stirnseitig verschlossenen Zylindergehäuse untergebracht ist, das
mit Mitteln zur Wasserkühlung versehen ist.
[0002] Kolbenverdichter der hier interessierenden Art werden vornehmlich eingesetzt in der
Kraftfahrzeugtechnik. Insbesondere im Schienenfahrzeugbau kommen Kolbenverdichter
als Drucklufterzeugungsaggregat zum Einsatz. Die so erzeugte Druckluft wird bei Schienenfahrzeugen
verwendet zum Betrieb der Bremsanlage, zur aktiven Federung und dergleichen. Das Komprimieren
von Luft innerhalb der Kolben-Zylinder-Paarungen von Kolbenverdichtern erzeugt auch
Wärme, welche nach außen abzuführen ist. Ansonsten würde sich ein Kolbenverdichter
im Dauerbetrieb so stark aufheizen, dass seine Bauteile - insbesondere Dichtungen
- Schaden nehmen können. Falls es wegen baulicher Randbedingungen nicht möglich ist,
einen luftgekühlten Kolbenverdichter zu verwenden, ist ein hier interessierender wassergekühlter
Kolbenverdichter erforderlich. Bei einem wassergekühlten Kolbenverdichter wird der
Bereich der Kolben-Zylinder-Paarungen über einen an sich bekannten Kühlmittelkreislauf
gekühlt. Wassergekühlte Kolbenverdichter der hier interessierenden Art können über
einen Kurbeltrieb, einen Taumelscheibentrieb oder dergleichen angetrieben werden.
[0003] Aus der
DE 103 08 430 A1 geht ein wassergekühlter Kolbenverdichter mit Taumelscheibentrieb hervor. Es werden
zwei Kolben-Zylinder-Paarungen über ein Taumelscheibentriebwerk angetrieben. Das Taumelscheibentriebwerk
wandelt eine eingangsseitige Drehbewegung in eine oszilierende Linearbewegung für
die Kolben innerhalb der Zylinder um, so dass über ein Zusammenwirken mit Einlass-
und Auslassventilen Luft aus der Umgebung zu Druckluft komprimierbar ist.
[0004] Zur Wasserkühlung ist bei diesem bekannten Kolbenverdichter im Zylinderbereich eine
Kammer vorgesehen, welche vom Kühlmittel durchströmt ist. Die Kammer ist gebildet
von Zylinderlaufbüchsen und einem diese Zylinderlaufbüchsen umgebenden Zylindergehäuse.
Die Zylinderlaufbüchsen sind jeweils topfförmig geformt, so dass das Kühlmittel im
Bereich von Mantel- und Stirnfläche des Zylinders wirkt. Nachteilig hierbei ist, dass
eine stirnflächige Kühlung nur dadurch erzielbar ist, indem die innenliegenden Zylinderbüchsen
entsprechend umgeformt werden. Des Weiteren sind sowohl im Bereich der Stirnfläche
als auch im Bereich der unteren Mantelfläche Dichtungen erforderlich, um die innenliegenden
Zylinderbüchsen gegenüber dem diese umgebenden Zylindergehäuse sowie der stirnseitig
an den Zylinderbüchsen zur Anlage kommenden Ventilplatte abzudichten. Eine Leckage
eine dieser Dichtungen würde das Eindringen von Kühlwasser in den Luftbereich des
Kolbenverdichters zur Folge haben.
[0005] Ein wassergekühlter Kolbenverdichter mit den Merkmalen gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1 ist aus der
DE 10 47 367 bekannt.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen wassergekühlten Kolbenverdichter
zu schaffen, welcher in fertigungstechnisch einfach auszuführender Weise eine effiziente
Kühlung des Zylinderbereichs inklusive Zylinderkopf sicherstellt.
[0007] Die Aufgabe wird ausgehend von einem wassergekühlten Kolbenverdichter gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 in Verbindung mit dessen kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Die nachfolgenden
abhängigen Ansprüche geben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung wieder.
[0008] Die Erfindung schließt die technische Lehre ein, dass die Mittel zur Wasserkühlung
ein doppelwandig urgeformtes Zylindergehäuse umfassen, in dessen dem Zylinderkopf
zugewandten Stirnfläche mehrere Kühlöffnungen angeordnet sind, über welche das das
doppelwandige Zylindergehäuse durchströmende Kühlwasser in Kontakt mit dem Bereich
des Zylinderkopfes kommt.
[0009] Außen am Zylindergehäuse ist mindestens ein Kühlmittelanschluss als Einlass für das
Kühlmittel angeordnet. Der als Auslass für das aufgeheizte Kühlmittel erforderliche
Kühlmittelanschluss kann entweder ebenfalls im Zylindergehäuse oder am Zylinderkopf
angeordnet sein. Die letztgenannte Anordnung bietet sich dann an, wenn Kühlmittel
neben der Kühlung des Zylindergehäuses auch eine Kühlung von Ventilplatte und/oder
Zylinderkopf wahrnimmt. Gemäß der Erfindung wird im Hinblick auf eine maximale Kühleffizienz
vorgeschlagen, dass das Kühlmittel ausgehend von dem den Einlass bildenden Kühlmittelanschluss
das Zylindergehäuse beidseitig umströmt, um eine gleichmäßige Kühlwirkung zu erzielen.
Daneben ist es auch möglich, dass Kühlmittel auch nur von einer Richtung her das Zylindergehäuse
umströmen zu lassen. Entsprechende Kanäle und Sperrwände können im doppelwandigen
Zylindergehäuse gießtechnisch hergestellt werden. Hiermit ist es beispielsweise auch
möglich, den Kühlmittelstrom in Axialerstreckung des Zylindergehäuses gesehen meanderförmig
im Zylindergehäuse fließen zu lassen.
[0010] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht insbesondere darin, dass sich die
stirnflächenseitigen Kühlöffnungen ohne großen fertigungstechnischen Aufwand herstellen
lassen, weil diese beim Gießen des doppelwandigen Zylindergehäuses sowieso an geeigneter
Stelle vorzugehen sind. Denn über die Kühlöffnungen erfolgt das Entfernen der Sandkerne,
welche die Doppelwandung erzeugen. Diese gießtechnisch bedingten Öffnungen werden
nun erfindungsgemäß an Stellen angeordnet, wo sie nach dem Herstellungsprozess des
Zylindergehäuses zu Kühlzwecken genutzt werden können. Es ist hierfür lediglich erforderlich,
die gießtechnisch bedingten Öffnungen derart an der Stirnfläche des Zylindergehäuses
in Größe oder Abstand zueinander zu platzieren, dass es sich der weiteren Verwendung
auch der gewünschte Kühleffekt einstellt.
[0011] Vorzugsweise besteht der im Bereich des Zylinderkopfes aus einer an der Stirnfläche
des Zylinders zur Anlage kommenden Ventilplatte, an welche wiederum der Zylinderkopf
angeordnet ist. Damit befindet sich die Ventilplatte sandwichartig zwischen dem Zylindergehäuse
und dem Zylinderkopf. Bei dieser Anordnung tritt die Ventilplatte in einen direkten
Kontakt mit dem Kühlmittel. Da die Ventilplatte wegen der hierin eingebrachten Einlass-
und Auslassventile ein hoch temperaturbeanspruchtes Bauteil darstellt, ermöglicht
die erfindungsgemäße Lösung eine direkte Kühlung über die angrenzenden Kühlöffnungen
des Zylindergehäuses.
[0012] Gemäß einer weiteren, die Erfindung verbessernden Maßnahme ist vorgesehen, dass die
Ventilplatte mindestens einen mit einem der Kühlöffnungen des Zylindergehäuses korrespondierenden
Einlass zum Weiterleiten des Kühlwassers in den Bereich des Zylinderkopfes hinein
aufweist. Hiermit besteht dann die Möglichkeit, Kühlmittel über den Einlass und mit
diesem in Verbindung stehende Kühlmittelkanäle der Ventilplatte zur örtlich nahen
Kühlung des Einlass- und Auslassventilbereichs der Ventilplatte zu verwenden. Des
Weiteren kann die Ventilplatte einen weiterführenden Auslass zum Weiterleiten von
Kühlwasser in den Zylinderkopf hinein aufweisen. In diesem Falle kann der benachbart
zur Ventilplatte angeordnete Zylinderkopf mit Kühlmittelkanälen zur Leitung des Kühlwassers
durchzogen sein. Besonders vorteilhaft ist eine Führung der Kühlmittelkanäle um den
Bereich des Druckluftauslasses des Kolbenverdichters herum, womit die durch den Verdichtungsvorgang
aufgeheizte Druckluft vor Verlassen des Zylinderkopfes direkt abgekühlt wird.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Zylindergehäuse mehr als vier im Wesentlichen
ringsegmentformige Kühlöffnungen auf, wobei dazwischen mindestens vier symmetrisch
zueinander angeordnete Gewindebohrungen zur Befestigung des Zylinderkopfes angeordnet
sind. Durch diese Maßnahme wird sowohl eine gleichmäßige Befestigung des Zylinderkopfes
an der Stirnseite des Zylindergehäuses sichergestellt, als auch die durch die Kühlöffnungen
erzeugte Kühlfläche maximiert.
[0014] Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren
näher dargestellt. Es zeigt:
- Fig.1
- eine perspektivische Außenansicht eines einzylindrigen wassergekühlten Kolbenverdichters,
- Fig.2
- eine perspektivische Außenansicht des Zylindergehäuses vom Kolbenverdichter nach Fig.1,
- Fig.3
- eine perspektivische Außenansicht des Zylinderkopfes mit Ventilplatte vom Kolbenverdichter
nach Fig.1,
- Fig.4
- eine perspektivische Schnittansicht der Ventilplatte, und
- Fig.5
- eine perspektivische Innenansicht des Zylinderkopfes.
[0015] Gemäß Fig.1 besteht ein wassergekühlter Kolbenverdichter im Wesentlichen aus einem
Zylindergehäuse 1, das auf einem einen Kurbeltrieb enthaltenen Kurbelgehäuse 2 aufgeschraubt
ist. An der dem Kurbelgehäuse 2 gegenüberliegenden Seite des Zylindergehäuses 1 ist
ein Zylinderkopf 3 angeordnet. Der Zylinderkopf 3 umfasst eine Ventilplatte 4, welche
sandwichartig zwischen dem Zylindergehäuse 1 und dem Zylinderkopf 3 platziert ist.
Innerhalb des Zylindergehäuses 1 befindet sich ein - hier durch Strichlinien angedeuteter
- Kolben 5 zum Komprimieren von Luft.
[0016] Nach Fig.2 ist das Zylindergehäuse 1 ein doppelwandig urgeformtes Bauteil, hier bestehend
aus einer Aluminiumlegierung. Das Zylindergehäuse 1 weist an der dem - hier nicht
weiter dargestellten - Zylinderkopf 3 zugewandten Stirnfläche 6 mehrere Kühlöffnungen
7 auf. Die Kühlöffnungen 7 sind ringsegmentförmig gestaltet. Über die Kühlöffnungen
7 kommt das das doppelwandige Zylindergehäuse 1 durchströmende Kühlmittel in Kontakt
mit dem Bereich des Zylinderkopfes 3. Des Weiteren sind an der Stirnfläche 6 des Zylindergehäuses
1 mehrere symmetrisch zueinander angeordnete Gewindebohrungen 8 zur Befestigung des
Zylinderkopfes 3 angeordnet. Das Kühlmittel gelangt in den Zwischenbereich des doppelwandigen
Zylindergehäuses 1 durch einen als Einlass ausgebildeten Kühlmittelanschluss 9.
[0017] Nach Fig.3 weist der hier dargestellte Zylinderkopf 3 mit Ventilplatte 4 mehrere
Durchgangsbohrungen 10 auf, welche zur Aufnahme - nicht weiter dargestellter - Schrauben
dienen, welche sich in die vorstehend genannten Gewindebohrungen 8 einschrauben lassen.
Am Zylinderkopf 3 ist weiterhin ein Lufteinlass 11 vorhanden, durch welchen die aus
der Atmosphäre angesaugte, und zuvor gefilterte Luft in den Kolbenverdichter gelangt.
Die durch den Kolbenverdichter erzeugte Druckluft verlässt diesen wieder über einen
Druckluftauslass 12.
[0018] Nach Fig.4 wird der Druckluftfluss des Kolbenverdichters über - hier nicht weiter
dargestellte - Einlassventile und Auslassventile erzeugt, welche an sich bekannt sind.
Die Einlass- und Auslassventile sind in einem Einlass- und Auslassventilbereich 13
der Ventilplatte 4 angeordnet. Um diesen Einlass- und Auslassbereich 13 der Ventilplatte
4 herum erstrecken sich Kühlmittelkanäle 14. Die Kühlmittelkanäle 14 stehen eingangsseitig
in Verbindung mit einem Einlass 15 der Ventilplatte 4. Der Einlass 15 der Ventilplatte
4 korrespondiert mit einem der vorstehend beschriebenen Kühlöffnungen 7 des Zylindergehäuses
1. Des Weiteren weist die Ventilplatte 4 auch einen Auslass 16 auf, über welchen das
Kühlmittel in den Zylinderkopf 3 weitergleitet wird.
[0019] Gemäß Fig.5 gelangt das so weitergeleitete Kühlmittel innerhalb des Zylinderkopfes
3 in ebenfalls hierin ausgebildete Kühlmittelkanäle 17. Die Kühlmittelkanäle 17 des
Zylinderkopfes 3 sind insbesondere um den Bereich des Druckluftauslasses 12 angeordnet,
um die durch den Verdichtungsvorgang aufgeheizte Druckluft vor Verlassen des Zylinderkopfes
3 abzukühlen. Ferner befindet sich am Zylinderkopf 3 ein weiterer Kühlmittelanschluss
18, der in diesem Ausführungsbeispiel als Auslass für das Kühlmittel dient.
[0020] Die Erfindung ist nicht beschränkt auf das vorstehend beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel.
Es sind vielmehr auch Abwandlungen hiervon denkbar, welche vom Schutzbereich der nachfolgenden
Ansprüche umfasst sind. So kann der wassergekühlte Kolbenverdichter im Rahmen der
vorliegenden Erfindung auch als mehrzylindriger Kolbenverdichter ausgebildet sein.
Des Weiteren ist es auch denkbar, den Kühlmitteldurchfluss allein auf das doppelwandige
Zylindergehäuse zu beschränken. In diesem Falle wäre am Zylindergehäuse ein weiterer
Kühlmittelanschluss als Auslass für verbrauchtes Kühlmittel anzuordnen.
[0021] Ferner sei auch darauf hingewiesen, dass sich die erfindungsgemäße Lösung besonders
eignet für ölfrei laufende Kolbenverdichter, da hier ganz besonders das Problem einer
ausreichenden Kühlung im Bereich des Zylinders im Vordergrund steht.
Bezugszeichenliste
[0022]
- 1
- Zylindergehäuse
- 2
- Kurbelgehäuse
- 3
- Zylindergehäuse
- 4
- Ventilplatte
- 5
- Kolben
- 6
- Stirnseite
- 7
- Kühlöffnung
- 8
- Gewindebohrung
- 9
- Kühlmittelanschluss (Einlass)
- 10
- Durchgangsbohrung
- 11
- Lufteinlass
- 12
- Drückluftauslass
- 13
- Einlass- und Auslassventilbereich
- 14
- Kühlmittelkanal
- 15
- Einlass
- 16
- Auslass
- 17
- Kühlmittelkanal
- 18
- Kühlmittelanschluss (Auslass)
1. Wassergekühlter Kolbenverdichter mit mindestens einem Kolben (5) zum Komprimieren
von Luft, der mit Mitteln zur Erzeugung einer linear oszillierenden Antriebskraft
antreibbar ist, und der axial bewegbar in einem über einen Zylinderkopf (3) stirnseitig
verschlossenen Zylindergehäuse (1) untergebracht ist, das mit Mitteln zur Wasserkühlung
versehen ist, welche ein doppelwandig urgeformtes Zylindergehäuse (1) umfassen, an
dessen dem Zylinderkopf (3) zugewanden Stirnfläche (6) mehrere Kühlöffnungen (7) angeordnet
sind, über welche das doppelwandige Zylindergehäuse (1) durchströmende Kühlmittel
in Kontakt mit dem Bereich des Zylinderkopfes (3) kommt, der aus einer an der Stirnfläche
(6) des Zylindergehäuses (1) zur Anlage kommenden Ventilplatte (4) besteht, an welcher
der Zylinderkopf (3) angeordnet ist, mindestens einen mit einem der Kühlöffnungen
(7) des Zylindergehäuses (1) konespondierenden Einlass (15) zum Weiterleiten des Kühlwassers
in den Bereich des Zylinderkopfes (3) hinein aufweist, und dadurch gekennzeichnet, dass außen am Zylindergehäuse (1) mindestens ein Kühlmittelanschluss (9) als Einlass für
das Kühlmittel angeordnet ist, wobei ein weiterer Kühlmittelanschluss (18) als Auslass
für das Kühlmittel entweder am Zylinderkopf (3) oder ebenfalls am Zylindergehäuse
(1) angeordnet ist, so dass das Kühlmittel ausgehend von dem den Einlass bildenden
Kühlmittelanschluss (9) das Zylindergehäuse (1) beidseitig umströmt, um eine gleichmäßige
Kühlwirkung zu erzielen.
2. Wassergekühlter Kolbenverdichter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilplatte (4) mit dem Einlass (15) in Verbindung stehende Kühlmittelkanäle
(14) zur Kühlung eines Einlass- und Auslassventilbereichs (13) aufweist.
3. Wassergekühlter Kolbenverdichter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilplatte (4) mindestens einen Auslass (16) zum Weiterleiten von Kühlwasser
in den Zylinderkopf (3) aufweist.
4. Wassergekühlter Kolbenverdichter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkopf (3) von Kühlmittelkanälen (17) zur Leitung des Kühlwassers durch
den Zylinderkopf (3) durchzogen ist.
5. Wassergekühlter Kolbenverdichter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kuhlmittetkanäle (17) auch um den Bereich des Druckluftauslasses (12) angeordnet
sind, um die durch den Verdichtungsvorgang aufgeheizte Druckluft vor Verlassen des
Zylinderkopfes (3) abzukühlen.
6. Wassergekühlter Kolbenverdichter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zylindergehäuse (1) mit mehr als vier im wesentlichen ringsegmentförmigen Kühlöffnungen
(7) ausgestattet ist, wobei dazwischen mindestens vier symmetrisch zueinander angeordnete
Gewindebohrungen (8) zur Befestigung des Zylinderkopfes (3) angeordnet sind.
1. A water-cooled piston compressor having at least one piston (5) for compressing air,
which can be driven by means for generating a linearly oscillating drive force and
which is axially movably accommodated in a cylinder casing (1) that is closed at the
end side by a cylinder head (3) and is provided with water-cooling means, which means
comprise a double-walled primary formed cylinder casing (1), at whose end face (6),
facing the cylinder head (3), are arranged a plurality of cooling openings (7), via
which coolant flowing through the double-walled cylinder casing (1) comes into contact
with the region of the cylinder head (3), which comprises a valve plate (4) which
comes to bear against the end face (6) of the cylinder casing (1) and on which the
cylinder head (3) is arranged, has at least one inlet (15), corresponding to one of
the cooling openings (7) of the cylinder casing (1), for transferring the cooling
water into the region of the cylinder head (3), and characterized in that at least one coolant port (9) as inlet for the coolant is arranged on the outside
of the cylinder casing (1), with a further coolant port (18) as outlet for the coolant
being arranged either on the cylinder head (3) or likewise on the cylinder casing
(1) so that the coolant, starting from the coolant port (9) that forms the inlet,
flows around the cylinder casing (1) on both sides in order to effect a uniform cooling
action.
2. The water-cooled piston compressor as claimed in claim 1, characterized in that the valve plate (4) has coolant passages (14), which are in communication with the
inlet (15), for the purpose of cooling an inlet and outlet valve region (13).
3. The water-cooled piston compressor as claimed in claim 1, characterized in that the valve plate (4) has at least one outlet (16) for transferring cooling water into
the cylinder head (3).
4. The water-cooled piston compressor as claimed in claim 3, characterized in that coolant passages (17) pass through the cylinder head (3) for the purpose of guiding
the cooling water through the cylinder head (3).
5. The water-cooled piston compressor as claimed in claim 4, characterized in that the coolant passages (17) are also arranged around the region of the compressed-air
outlet (12) in order for the compressed air which has been heated as a result of the
compression operation to be cooled before it leaves the cylinder head (3).
6. The water-cooled piston compressor as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the cylinder casing (1) is equipped with more than four cooling openings (7) which
are substantially in the shape of segments of a ring, wherein at least four threaded
bores (8), arranged symmetrically with respect to one another, are arranged therebetween
for securing the cylinder head (3).
1. Compresseur à piston qui est refroidi par de l'eau et qui a au moins un piston (5)
pour comprimer de l'air, qui est entraîné par des moyens de production d'une force
d'entraînement oscillante linéairement et qui est logé en pouvant être déplacé axialement
dans un carter (1) cylindrique fermé du côté frontal par une tête (3) de cylindre
est muni de moyen de refroidissement par de l'eau, lesquels comprennent un carter
(1) de cylindre à double paroi, à la surface (6) frontale tournée vers la tête (3)
de cylindre duquel sont ménagées plusieurs ouvertures (7) de refroidissement, par
lesquelles du fluide de refroidissement passant dans le carter (1) de cylindre à double
paroi vient en contact avec la partie de la tête (3) du cylindre, qui est constituée
d'un plateau (4) de vanne, qui vient en contact avec la surface (6) frontale du carter
(1) de cylindre et sur lequel est disposé la tête (3) de cylindre, au moins une admission
(15) correspondant à l'une des ouvertures (7) de refroidissement du carter (1) de
cylindre est destiné à acheminer l'eau de refroidissement dans la zone de la tête
(3) de cylindre, et caractérisé en ce qu'il est prévu, à l'extérieur sur le carter (1) de cylindre, un raccord (9) pour du
fluide de refroidissement comme admission pour le fluide de refroidissement, un autre
raccord (18) pour du fluide de refroidissement, en tant que sortie pour du fluide
de refroidissement étant prévu sur la tête (3) de cylindre ou également sur le carter
(1) de cylindre, de sorte que le fluide de refroidissement, en partant du raccord
(9) pour le fluide de refroidissement formant l'admission, passe des deux côtés du
carter (1) de cylindre, afin d'obtenir un effet de refroidissement uniforme.
2. Compresseur à piston refroidi par de l'eau, suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que le plateau (4) de vanne comporte des canaux (14) pour le fluide de refroidissement,
qui sont en liaison avec l'admission (15) et qui sont destinés au refroidissement
d'une zone (13) de vanne d'entrée et de sortie.
3. Compresseur à piston refroidi par de l'eau, suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que le plateau (4) de vanne comporte au moins une sortie (16), pour acheminer de l'eau
de refroidissement dans la tête (3) de cylindre.
4. Compresseur à piston refroidi par de l'eau, suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que la tête (3) de cylindre est traversée par des canaux (17) pour du fluide de refroidissement,
pour conduire l'eau de refroidissement à travers la tête (3) de cylindre.
5. Compresseur à piston refroidi par de l'eau, suivant la revendication 4,
caractérisé en ce que les canaux (17) pour du fluide de refroidissement sont disposés aussi autour de la
zone de la sortie (12) de l'air comprimé, pour refroidir l'air comprimé chauffée par
l'opération de compression, avant de quitter la tête (3) de cylindre.
6. Compresseur à piston refroidi par de l'eau, suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le carter (1) de cylindre est équipé de plus de quatre ouvertures (7) de refroidissement,
sensiblement en forme de segment annulaire, au moins quatre taraudages (8) disposés
symétriquement les uns par rapport aux autres étant interposés entre elles, pour la
fixation de la tête (3) de cylindre.


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