| (19) |
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(11) |
EP 1 964 215 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2009 Patentblatt 2009/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.10.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2006/000588 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/071078 (28.06.2007 Gazette 2007/26) |
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| (54) |
MEHRPOLIGE STECKEREINHEIT
MULTI-POLE PLUG UNIT
UNITE D'ENFICHAGE MULTIPOLAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
21.12.2005 CH 20312005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.09.2008 Patentblatt 2008/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Schlumpf, Peter |
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8548 Ellikon (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schlumpf, Peter
8548 Ellikon (CH)
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| (74) |
Vertreter: Feldmann, Clarence Paul |
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Schneider Feldmann AG
Patent- und Markenanwälte
Beethovenstrasse 49 CH-8002 Zürich CH-8002 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 136 783
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US-A- 4 488 766
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine mehrpolige Steckereinheit umfassend einen Stecker mit
einem nichtleitenden Steckerkörper und eine entsprechende Steckdose, die zusammengefügt
eine elektrische und eine formschlüssige Verbindung bilden, gemäss dem Oberbegriff
des unabhängigen Patentanspruchs.
[0002] Es existieren verschiedene Arten von mehrpoligen Steckereinheiten, die geeignet sind,
verschiedene elektrische Signale zu transportieren, beispielsweise Multisteckersysteme.
Eine solche mehrpolige Steckereinheit umfasst einen mehrere Pins umfassenden Stecker
und eine Steckdose, die eine entsprechende Buchse für jedes Pin umfasst. Eine solche
Steckereinheit hat den Nachteil, dass nicht alle elektrischen Kontakte gleichzeitig
erstellt werden und dass während der Verwendung eine falsche Manipulierung einen Teil
der Kontakte unterbrechen kann. Solche Steckereinheiten sind zum Beispiel nicht für
Geräte geeignet, die verschiedene elektrische Signale benützen, um verschiedene Messungen
gleichzeitig durchzuführen. Die Messungen der ersten Momente nach dem Einschalten
sind unbenutzbar, wenn die elektrischen Kontakte nicht gleichzeitig geschlossen werden.
[0003] Ein Beispiel für ein solches Gerät ist eine multifunktionale Kathetersonde, die der
Anmelder entwickelt und in der Patentanmeldung
CH 1646/04 offenbart hat. Diese multifunktionale Kathetersonde weist einen multiluminaren Schlauch
auf, der in verschiedene Abschnitte unterteilt ist. Die aufeinanderfolgenden Abschnitte
sind jeweils über ein Kupplungsstück miteinander verbunden. Dieses Kupplungsstück
ermöglicht einerseits das Verbinden jedes Lumens eines Schlauchabschnittes mit jedem
Lumen eines darauffolgenden Schlauchabschnittes, und trägt andererseits einen Sensor.
Die elektrischen Leitungen der Sensoren verlaufen jeweils in einem Lumen vom Kupplungsstück
bis zum Ende des multiluminaren Schlauchs. Am Ende des multiluminaren Schlauchs treten
mehrere elektrischen Leitungen heraus. Eine Steckereinheit ist somit erforderlich,
um über diese elektrischen Leitungen alle Sensoren zu speisen und deren verschiedene
elektrische Signale einer zentralen Auswerteeinheit zuzuführen.
[0004] Während solche medizinischen Geräte in der Bauweise immer kleiner werden und die
zentralen Auswerteeinheiten immer kompakter, sind alle bisher auf dem Markt erhältlichen
Steckereinheiten vergleichsweise voluminös. Je mehr Verbindungen erstellt werden müssen,
umso schwieriger ist es, die Kontakte zusammenzufügen, ohne dass dabei Fehlschaltungen
verursacht oder Pins verbogen werden.
[0005] Ein wesentliches hierbei zu vermeidendes Problem besteht darin, dass beim Zusammenfügen
von Stecker und Steckdose keine kurzzeitigen Kontaktverbindungen auftreten dürfen,
die nicht den einzig gewählten Kontaktkombinationen entsprechen. Bei Steckereinheiten,
bei denen die Kontakte in Bewegungsrichtung der Steckereinführung hintereinander liegen,
ist dies jedoch problematisch.
[0006] Aus der
US-4 488 766 ist ein mehrpoliger Schalter bekannt, mit zwei etwa zylindrischen Schaltwalzen auf
der eine Vielzahl von Kontaktringe aufgesetzt sind. Diese Kontaktringe sind durch
Drehen der Schaltwalze mit beispielsweise gedrückten Kontaktplättchen in leitende
Verbindung bringbar.
[0007] Aus der
EP-A-136 783 ist ein weiterer mehrpoliger Schalter für eine Verbindung mit Kontakten auf einer
gedrückten Schaltung.
[0008] Das Schaltergehäuse wiest eine achsiale Öffnung auf, in die ein steckbarer Schalter
einführbar ist und mittels einer federnd gelagerten Achse lässt sich der Schalter
drehen und dabei eine Vielzahl von Kontaktelementen mit gedrückten Kontaktstellen
auf einer gedrückten Schaltung in Verbindung bringen.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, eine mehrpolige Steckereinheit zu schaffen, die in
zusammengefügtem Zustand gleichzeitig alle elektrischen Kontakte herstellt und die
eine besonders kompakte Bauweise ermöglicht mit einer hohen Dichte von Kontakten pro
Volumeneinheit, die zudem Fehlmanipulationen praktisch ausschliesst.
[0010] Diese Aufgabe wird durch eine mehrpolige Steckereinheit nach dem unabhängigen Anspruch
gelöst.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen des Erfindungsgegenstandes gehen aus den
abhängigen Ansprüchen hervor. Die genaue Ausgestaltung und die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes
wird in der nachfolgenden Beschreibung erläutert mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt.
[0012] Die Erfindung wird nachstehend im Zusammenhang mit den Zeichnungen beschrieben. Es
zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer ersten Variante der mehrpoligen Steckereinheit
gemäss der Erfindung;
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht des Steckers gemäss der Erfindung;
- Figur 3
- einen Axialschnitt durch einen Stecker gemäss einer ersten Variante der Erfindung;
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht des Steckers gemäss einer zweiten Variante der Erfindung;
- Figur 5
- ein Detail D des Steckers gemäss Figur 4;
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht des Steckers gemäss einer dritten Variante der Erfindung;
- Figur 7
- eine perspektivische Ansicht der Steckdose gemäss der Figur 1;
- Figur 8
- einen Axialschnitt durch die Steckdose gemäss der Figur 7.
[0013] Die Figur 1 zeigt eine erste Variante einer Steckereinheit gemäss der Erfindung.
Die mehrpolige Steckereinheit 1 umfasst einen Stecker 2 und eine Steckdose 3. Der
Stecker 2 weist einen Steckergriff 5 und einen nichtleitenden Steckerkörper 4 auf.
Erfindungsgemäss wird der nichtleitende Steckerkörper 4 in die Steckdose 3 eingeführt
und mit dem Steckergriff 5 gedreht, um die elektrischen Kontakte gleichzeitig anzuschalten.
Der Stecker 2 ist weiter beschrieben in den Zeichnungen 2 bis 6.
[0014] Der Steckergriff 5 ist mit dem Steckerkörper 4 verbunden. Als Beispiel in Figur 3
weist der Steckergriff 5 ein Eintrittsloch 51 auf, das einen Zugang zu einem Innenraum
52 darstellt. Der Steckerkörper 4 umfasst einen in seiner Längsrichtung verlaufenden
Hohlraum, der in den Innenraum 52 einmündet. Der Innenraum 52 und das Eintrittsloch
51 definieren einen Zugang von draussen in den Hohlraum 42, dessen Funktion später
erklärt wird. Der nichtleitende Steckerkörper 4 ist ein länglicher Körper, der einen
mehreckigen Querschnitt aufweist, zum Beispiel einen quadratischen Querschnitt 16
wie in Figur 2 gezeigt. Der mehreckige Querschnitt kann auch ein dreieckiger, fünfeckiger,
sechseckiger, achteckiger, usw. Querschnitt sein. Die Längskanten 18 dieses Steckerkörpers
4 können gerundet sein. Erfindungsgemäss verläuft eine Längsnut 12 im Bereich mindestens
einer Längskante 18 des Steckerkörpers 4. In Figur 2 verläuft einen Längsnut 12 im
Bereich jeder Längskante 18 des länglichen Steckerkörpers 4. Jede Längsnut 12 wird
von einer Vielzahl von Quernuten 14 in einem Raster gekreuzt. Diese Quernuten 14 verlaufen
parallel und nebeneinander verteilt, in regelmässigen Abständen, über der Längsnut
12. Wie in Figur 5 gezeigt ist in der Längsnut 12 eine gedruckte Leiterplatte 6 mit
Kontaktflächen 8 so eingelegt, dass gewisse Kontaktflächen vorgegebenen Stellen der
Quernuten 14 entsprechen. Die Quernuten 14 bilden einen Zugang zu den Kontaktflächen
für quer zur Längsrichtung verlaufende Kontaktdrähte oder Kontaktstifte der Steckdose
3 wie anhand der Figuren 7 und 8 später beschrieben wird. Wenn der Steckerkörper 4
in die Steckdose 3 eingeführt wird, gelangen die Kontaktflächen nicht in Berührung
mit den Kontaktdrähten oder Kontaktstiften der Steckdose 3. Die Kontaktdrähte oder
Kontaktstifte sind so angeordnet, dass sie durch Drehung des Steckers in den Quernuten
zu liegen kommen und so mit den Kontaktflächen in Berührung gelangen und gleichzeitig
eine translatorische Verriegelung des Steckers in der Steckdose bewirken. Die Längsnut
12 des Steckers wird nachfolgend im Detail beschrieben.
[0015] Die Längsnut 12 kann entweder eine geschlossene Längsnut oder eine offene Längsnut
sein. In den Figuren 3 und 5 ist eine offene Längsnut 12 dargestellt. Es wird von
einer offenen Längsnut 12 gesprochen, falls im Bereich einer Längskante 18 eine Längsnut
entlang mindestens einem Teil ihrer Länge geöffnet ist. Diese nach aussen gerichtete
Öffnung im Steckerkörper 4, ermöglicht eine gedruckte Leiterplatte mit Kontaktflächen
in die Längsnut 12 einzulegen, zu kleben oder einzuklemmen. Figur 5 zeigt eine andere
Ausführungsform von einer offenen Längsnut, die im Bereich des Nutenbodens erweitert
ist. Die offene Längsnut 12 umfasst zwei seitlich hintergreifende Längsrillen 13.1
und 13.2, so dass der Querschnitt der offenen Längsnut 12 einen Querschnitt in Form
eines gedrehten T bildet. Ein erstes Beispiel wird in Figur 4 gezeigt. Diese offene
Längsnut 12 mündet in den Innenraum 52 des Steckergriffs 5 ein und eine gedruckte
Leiterplatte 6 kann in die offene Längsnut durch diese Öffnung in den Innenraum 52
eingeführt werden. Die seitlichen Längsrillen 13.1 und 13.2 halten beide Längsseiten
der Leiterplatte 6 in der offenen Längsnut 12 fest. Statt in den Innenraum einzumünden,
kann auch die offene Längsnut am anderen Ende des Steckerkörpers 4 austreten. Es ist
auch möglich eine offene Längsnut 12 mit zwei seitlichen Längsrillen 13.1 und 13.2
zu haben mit oder ohne Öffnung an einem Ende des Steckerkörpers. In diesem Fall wird
eine flexibel gedruckte Leiterplatte 6, beispielsweise ein Flexiprint, mit Kontaktflächen
8 in der Längsnut 12 unter Druck eingeführt bis diese einschnappt, so dass jede Längsseite
dieser Leiterplatte 6 in eine seitliche Längsrille 13.1, 13.2 eingreift so dass die
Leiterplatte 6 fest in dem Steckerkörper 4 durch einen Form- oder Kraftschluss gehalten
ist.
[0016] Eine andere nicht dargestellte Variante besteht in einer geschlossenen oder gedeckten
Längsnut 12. Im Bereich einer Längskante 18 ist eine auf ihrer gesamten Länge geschlossene
Längsnut im Steckerkörper 4 eingeformt, die an mindestens einem ihrer beiden Enden
eine Öffnung aufweist, in die eine gedruckte Leiterplatte 6 eingeführt werden kann.
Die Öffnung der gedeckten Längsnut, wie schon erklärt für eine offene Längsnut, kann
entweder in das Ende des Steckerkörpers einmünden, das in die Steckdose eingeführt
wird oder kann in das andere Ende des Steckerkörpers einmünden, das beispielsweise
in den Innenraum 52 einmündet. Die tunnelartige geschlossene Längsnut kreuzt aber
sämtliche Quernuten 14 so, dass sich an diesen Stellen die Kontaktflächen der Leiterplatte
befinden können.
[0017] Eine Leiterplatte 6 umfasst mehrere Kontaktflächen 8, die mit nicht dargestellten
Leiterdrähten verbunden sind, damit jede Kontaktfläche 8 eine elektrische Versorgung
hat. Dafür umfasst der Hohlraum 42 quer zur Längsrichtung Durchführungen 41.1, 41.2,
41.3, 41.4, 41.5, die in die verschiedenen Längsnuten 12 einmünden. Die nicht dargestellten
Leiterdrähte verlaufen von den in den Längsnuten eingelegten Leiterplatten 6 in den
Durchführungen 41.1, 41.2, 41.3, 41.4, 41.5, dann in den Hohlraum, queren den Innenraum
52, um schliesslich in das Eintrittsloch einzumünden.
[0018] Die dem beschriebenen Stecker 2 entsprechende Steckdose 3 wird jetzt mit Bezug auf
die Figuren 7 und 8 beschrieben. Die Steckdose umfasst ein Steckdosengehäuse 20, das
einen Innenraum 24 für die Aufnahme des Steckers 2 aufweist. Dieser Innenraum 24 ist
zylindrisch und umfasst einen kreisförmigen Querschnitt, wobei der mehreckige Querschnitt
des Steckerkörpers 4 in dem kreisförmigen Querschnitt eingeführt werden kann. Durchbrüche
26 verlaufen quer zur Längsrichtung im Steckdosengehäuse 20 und bilden in Längsrichtung
eine Reihe mit dem Raster der Quernuten des Steckers. In der Wand des Innenraums 24
sind mehrere Reihen von Durchbrüchen gebildet, die so angeordnet sind, dass jede Reihe
einer Längskante des Steckerkörpers entspricht. Kontaktstifte oder Kontaktdrähte 28
verlaufen in bestimmten Durchbrüchen 26. Das Raster einer Reihe der Durchbrüche 26
entspricht dem Raster der Quernuten des Steckerkörper 4, damit durch Drehung des Steckerkörpers
in dem Steckdosengehäuse 20 die Kontaktstifte oder Kontaktdrähte 28 in den Quernuten
zu liegen kommen und mit den Kontaktflächen in Berührung gelangen. Das Steckdosengehäuse
20 umfasst eine Einführungsöffnung 22, die einen Durchgang für den Stecker bildet.
Der Durchgang hat eine mehreckige Form, die der mehreckigen Form des Querschnitts
des Steckerkörpers entspricht. Im Bereich dieser Einführungsöffnung 22 ist mindestens
ein Anschlag angeformt, welcher eine Winkellage der Längskanten 18 des Steckers 2
zu den Kontaktdrähten oder -stiften 28 in der Steckdose 3 während der Einführung des
Steckers sichert. In Figur 7 ist eine viereckige Form der Einführungsöffnung mittels
vier Anschlägen 36.1, 36.2, 36.3, 36.4 gebildet. Die angulare Position dieser mehreckigen
Form ist so gewählt, dass wenn der Steckerkörper 4 in das Steckdosengehäuse 20 eingeführt
wird, die Längskanten des Steckerkörpers mit seinen Kontaktflächen nicht gegenüber
den Durchbrüchen mit den Kontaktdrähten oder -stiften des Steckdosengehäuses 20 zu
liegen kommen.
[0019] Wie in Figur 3 ersichtlich, umfasst der Stecker 2 an der Verbindung zwischen dem
Ende des Steckerkörpers und dem Steckgriff 5 eine zirkulare Rille 43, die einen kleineren
Durchmesser hat als die lichte Weite zwischen zwei einander gegenüberliegenden Anschlägen
36.1, 36.3 bzw. 36.2, 36.4 im Steckerkörper. Wenn der Steckerkörper 4 in das Steckdosengehäuse
20 eingeführt wird, ist der Steckkörper 4 nur drehbar, so bald die zirkulare Rille
die Einführungsöffnung erreicht hat. Figur 6 zeigt auch einen Stecker, der mehrere
zirkulare Rillen 43 umfasst, die auf der Länge des Steckerkörpers verteilt angeordnet
sind. Zwischen zwei aufeinander folgenden zirkularen Rillen 43 ist ein Teil der Längsnuten
mit einer vorgegebenen Anzahl der Quernuten angeordnet. Diese Ausführungsform erhöht
die Festigkeit der mechanischen Verbindung von Stecker und Steckdose in der gesicherten,
gedrehten Anordnung.
[0020] Der Steckerkörper kann auch, wie in den Figuren 2 und 6 gezeigt, einen Nocken 32
an einer Seitenfläche des Steckerkörpers, zwischen zwei seiner Längskanten, umfassen.
Dieser Längsnocken 32 verläuft bis zu der zirkularen Rille 43 und ist jeweils im Bereich
der Quernuten 14 unterbrochen. Die Einführungsöffnung 22 des Steckdosengehäuses 20,
besonders einer der Anschläge 36.4 der Einführungsöffnung 22, weist eine entsprechende
Aufnahmerille 34 für den Nocken 32 auf. Der Nocken 32 ist in die entsprechende Aufnahmerille
34 formschlüssig einführbar. Dieser Längsnocken 32 und die entsprechende Aufnahmerille
34 erlauben die Einführung des Steckerkörpers in das Steckdosengehäuse nur wenn die
Steckerkörper in einer bestimmten Position relativ zu der Steckdose sind. Damit ist
es möglich zu bestimmen, welche Längsnut zu welcher Reihe von Durchbrüchen und deren
Kontaktdrähten oder -stiften zugeordnet sein soll. Zusätzlich bildet der Längsnocken
32, mit der Aufnahmerille 34 und die eine mehreckige Form der Einführungsöffnung bildenden
Anschläge ein Bajonettsperrmittel, das die translatorische Verriegelung des Steckers
in der Steckdose 3 bewirkt, so bald der nichtleitende Steckerkörper 4 in das Steckdosengehäuse
20 eingeführt und gedreht worden ist. Andere Typen von Bajonettsperrmitteln sind unter
Beibehaltung der erfindungsgemässen Lehre denkbar.
[0021] Es ist natürlich möglich auf einem Anschlag 36.4 statt einer Aufnahmerille einen
Nocken vorzusehen, und in dem Steckerkörper 4 statt einem Nocken 32 eine entsprechende
Aufnahmerille für den Nocken vorzusehen. Es ist auch möglich, dass diese Aufnahmerille
eine Längsnut ist. Der Nocken passt formschlüssig in eine Aufnahmerille im Steckerkörper
4.
[0022] Die Aufnahmerille 34 steht in Verbindung mit einer Ringnut, in welcher der Nocken
32 in einer Endstellung einzugreifen vermag und der Stecker somit bajonettverschlussartig
im Steckdosenkörper sicherbar ist.
[0023] Figur 6 zeigt eine andere Ausführungsform des Steckers. Jede Quernut erstreckt sich
quer zur Längsrichtung der Längsnuten. Während die äussere Kontur des Steckerkörpers
4 somit mehreckig bleibt, ist die Querschnittsform des Steckerkörpers im Bereich der
Quernuten kreisförmig.
[0024] Aus Figur 8 ist ersichtlich, dass die Kontaktdrähte oder -stifte 28 den Innenraum
24 des Steckdosengehäuses 20 so kreuzen, dass der Steckerkörper 4 in einer vorgegebenen
Winkellage einführbar ist und die Kontaktdrähte oder -stifte 28 in gedrehter Lage
des Steckers 2 in berührende Verbindung mit den leitenden Kontaktflächen 8 der Leiterplatte
6 gelangen. Vorteilhafterweise sind sämtliche Kontaktdrähte bzw. -stifte 28 an einer
einzigen Seitenfläche des Steckdosengehäuses hinausgeführt, so dass das Steckdosengehäuse
auf einer Platte einer gedruckten Schaltung anbringbar ist. Das Steckdosengehäuse
20 weist einen viereckigen Querschnitt auf.
[0025] Die zirkulare Form der Quernuten verhindert, dass die Kontaktdrähte oder -stifte
durch die Drehung des Steckerkörpers 4 in der Steckdose 3 beschädigt werden.
Bezugszeichenliste:
[0026]
| 1 |
Steckereinheit |
| 2 |
Stecker |
| 3 |
Steckdose |
| 4 |
Nichtleitender Steckerkörper |
| 41.1,...,41.6 |
Durchführung |
| 42 |
Hohlraum |
| 43 |
Zirkulare Rille |
| 5 |
Steckergriff |
| 51 |
Eintrittsloch |
| 52 |
Innenraum |
| 6 |
Leiterplatte |
| 8 |
Leitende Kontaktflächen, gedruckt |
| 12 |
Längsnut |
| 13.1, 13.2 |
Seitliche Längsrillen |
| 14 |
Quernuten |
| 16 |
Querschnitte des nichtleitenden Steckerkörpers |
| 18 |
Längskanten |
| 20 |
Steckdosengehäuse |
| 22 |
Einführungsöffnung |
| 24 |
Innenraum |
| 26 |
Durchbrüche |
| 28 |
Kontaktdrähte oder -stifte |
| 32 |
Nocken |
| 34 |
Aufnahmerille für Nocken - |
| 36.1, 36.2, 36.3,36.4 |
Anschlag |
1. Mehrpolige Steckereinheit (1) umfassend einen Stecker (2) mit einem nichtleitenden
Steckerkörper (4) und eine Steckdose (3) mit einem eine Einführungsöffnung (22) umfassenden
Steckdosengehäuse (20), die zusammengefügt eine elektrische und eine formschlüssige
Verbindung bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerkörper (4) einen mehreckigen Querschnitt aufweist, wobei im Bereich mindestens
einer Längskante (18) eine Längsnut (12) verläuft, die von einer Vielzahl von Quernuten
(14) in einem vorgegebenen Raster gekreuzt wird, und dass in der Längsnut (12) eine
gedruckte Leiterplatte (6) eingelegt ist, welche an gewissen Stellen der Quernuten
Kontaktflächen (8) aufweist, und dass ferner die Steckdose (3) quer zur Längsrichtung
verlaufende Kontaktdrähte oder -stifte (28) besitzt, die durch Drehung des Steckers
(2) in den Quernuten (14) zu liegen kommen und so mit den Kontaktflächen (8) in Berührung
gelangen und gleichzeitig eine translatorische Verriegelung des Steckers (2) in der
Steckdose (3) bewirken.
2. Mehrpolige Steckereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (12) eine offene Längsnut ist, die entlang mindestens eines Teils ihrer
Länge geöffnet ist, und die gedruckte Leiterplatte (6) in dieser offenen Längsnut
(12) eingeführt und geklebt oder eingeklemmt gehalten ist.
3. Mehrpolige Steckereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut geschlossen und tunnelartig ausgestaltet ist und im Steckerkörper in
Längsrichtung angeordnet ist, wobei die Längsnut in eine Öffnung am Ende des Steckerkörpers
einmündet und, wobei die gedruckte Leiterplatte (6) in die Längsnut eingeführt ist
und wobei die Längsnut die Quernuten (14) kreuzt.
4. Mehrpolige Steckereinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Längsnut (12) im Bereich des Nutenbodens erweitert ist und die
Leiterplatte (6) in diesen Bereich formschlüssig gehalten ist.
5. Mehrpolige Steckereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerkörper (4) einen in seiner Längsrichtung verlaufenden Hohlraum aufweist,
der jeweils über quer zur Längsrichtung verlaufende Durchführungen (41.1, 41.2, 41.3,
41.4, 41.5) mit den Längsnuten in Verbindung steht, wobei in den Durchführungen zur
Leiterplatte führende Leiterdrähte angeordnet sind.
6. Mehrpolige Steckereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerkörper (4) im Bereich der Quernuten (14) einen kreisförmigen Querschnitt
hat.
7. Mehrpolige Steckereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführungsöffnung einen Durchgang für den Steckerkörper (4) mit einer dem Querschnitt
des Steckerkörpers (4) entsprechenden mehreckigen Form definiert.
8. Mehrpolige Steckereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Steckdosengehäuse (20) im Bereich der Einführungsöffnung (22) mindestens ein Anschlag
(36.1, 36.2, 36.3, 36.4) angeformt ist, welcher während der Einführung des Steckers
eine vorgegebene Winkellage des Steckerkörpers (4) zu den Kontaktdrähten oder -stiften
(28) der Steckdose (3) sicherstellt.
9. Mehrpolige Steckereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Seitenfläche des in Querschnitt mehreckigen Steckerkörpers (4) ein Nocken
(32) angeformt ist, der in einer entsprechenden Aufnahmerille (34) im Steckdosengehäuse
(20) formschlüssig einführbar ist.
10. Mehrpolige Steckereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Steckdosengehäuse (20) ein in die Einführungsöffnung (22) hineinragender Nocken
angebracht ist, der formschlüssig in eine Längsnut im Steckerkörper (4) passt.
11. Mehrpolige Steckereinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmerille (34) mit einer Ringnut in Verbindung steht, in welcher der Nocken
(32) in einer Endstellung einzugreifen vermag, womit der Stecker bajonettverschlussartig
im Steckdosenkörper sicherbar ist.
12. Mehrpolige Steckereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckdosengehäuse (20) einen viereckigen Querschnitt aufweist und sämtliche Kontaktdrähte
oder -stifte (28) an einer Seitenfläche des Steckdosengehäuses hinausgeführt sind,
so dass das Steckdosengehäuse auf einer Platte einer gedruckten Schaltung anbringbar
ist.
1. Multi-pole plug unit (1) comprising a plug (2) with a non-conducting plug body (4)
and a socket (3) with a socket housing (20) comprising an insertion opening (22),
which when combined form an electrical and a positive-locking connection, characterized in that the plug body (4) has a polygonal cross-section, wherein in the region of at least
one longitudinal edge (18) there extends a longitudinal groove (12) which is crossed
by a plurality of transverse grooves (14) in a predefined grid pattern, and that in
the longitudinal groove (12) a printed circuit board (6) is inserted, which at certain
points of the transverse grooves has contact surfaces (8), and that additionally the
socket (3) has contact wires or pins (28) extending transversely to the longitudinal
direction, which by rotation of the plug (2) come to lie in the transverse grooves
(14) and thus come into touching contact with the contact surfaces (8) and simultaneously
effect a translatory locking of the plug (2) in the socket (3).
2. Multi-pole plug unit according to Claim 1, characterized in that the longitudinal groove (12) is an open longitudinal groove, which is opened along
at least one part of its length, and the printed circuit board (6) is inserted in
this open longitudinal groove (12) and is held in place by being glued or clamped
in.
3. Multi-pole plug unit according to Claim 1, characterized in that the longitudinal groove is closed and of a tunnel-shaped construction and is arranged
in the plug body in the longitudinal direction, wherein the longitudinal groove opens
into an opening at the end of the plug body, wherein the printed circuit board (6)
is introduced into the longitudinal groove and wherein the longitudinal groove crosses
the transverse grooves (14).
4. Multi-pole plug unit according to Claim 2, characterized in that the at least one longitudinal groove (12) is expanded in the region of the groove
base and the circuit board (6) is held in this region with a positive-locking fit.
5. Multi-pole plug unit according to Claim 1, characterized in that the plug body (4) has a cavity extending in its longitudinal direction, which is
joined respectively via feed-through channels (41.1, 41.2, 41.3, 41.4, 41.5) running
transversely to the longitudinal direction to the longitudinal grooves, wherein lead
wires leading to the circuit board are arranged in the feed-through channels.
6. Multi-pole plug unit according to Claim 1, characterized in that the plug body (4) has a circular cross-section in the region of the transverse grooves
(14).
7. Multi-pole plug unit according to Claim 1, characterized in that the insertion opening defines a passage for the plug body (4) with a polygonal shape
corresponding to the cross-section of the plug body (4).
8. Multi-pole plug unit according to Claim 7, characterized in that at least one stop piece (36.1, 36.2, 36.3, 36.4) is moulded on the socket housing
(20) in the region of the insertion opening (22), which during the insertion of the
plug guarantees a predefined angular position of the plug body (4) to the contact
wires or pins (28) of the socket (3).
9. Multi-pole plug unit according to Claim 1, characterized in that on a side surface of the plug body (4), which is polygonal in cross-section, a cam
(32) is moulded, which can be inserted in a corresponding receiving channel (34) in
the socket housing (20) with a positive-locking connection.
10. Multi-pole plug unit according to Claim 1, characterized in that a cam is applied in the socket housing (20), which projects into the insertion opening
(22) and fits into a longitudinal groove in the plug body (4) with a positive-locking
connection.
11. Multi-pole plug unit according to Claim 9, characterized in that the receiving channel (34) is connected to a circular groove, in which the cam (32)
is able to engage in an end position, whereby the plug is securable in the socket
body with a bayonet-type closure.
12. Multi-pole plug unit according to Claim 1, characterized in that the socket housing (20) has a rectangular cross-section and all of the contact wires
or pins (28) are brought out on one side surface of the socket housing, so that the
socket housing can be applied to a circuit board of a printed circuit.
1. Unité de connecteur enfichable multipolaire (1) comprenant un connecteur enfichable
(2) avec un corps de connecteur enfichable (4) non conducteur et une prise femelle
(3) avec un logement de prise femelle (20) comprenant une ouverture d'introduction
(22), qui forment en l'état assemblé une liaison électrique et par conjonction de
forme, caractérisée en ce que le corps de connecteur enfichable (4) présente une section transversale polygonale,
moyennant quoi une rainure longitudinale (12) s'étend au niveau d'au moins une arête
longitudinale (18), laquelle rainure est croisée en un quadrillage prescrit par une
pluralité de rainures transversales (14), et en ce que une plaque de circuit imprimé (6) est placée dans la rainure longitudinale (12),
laquelle plaque présente à certains emplacements des rainures transversales des surfaces
de contact (8), et en ce que en outre la prise femelle (3) possède des fils ou des broches de contact (28) s'étendant
transversalement à la direction longitudinale, qui viennent reposer par une rotation
du connecteur enfichable (2) dans les rainures transversales (14) et se trouvent ainsi
en contact avec les surfaces de contact (8) et provoquent simultanément un verrouillage
par translation du connecteur enfichable (2) dans la prise femelle (3).
2. Unité de connecteur enfichable multipolaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que la rainure longitudinale (12) est une rainure longitudinale ouverte, qui est ouverte
le long d'au moins une partie de sa longueur, et la plaque de circuit imprimé (6)
est introduite dans cette rainure longitudinale ouverte (12) et maintenue collée ou
bloquée par serrage.
3. Unité de connecteur enfichable multipolaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que la rainure longitudinale a une configuration fermée et en forme de tunnel et est
disposée dans le corps de connecteur enfichable dans la direction longitudinale, moyennant
quoi la rainure longitudinale débouche dans une ouverture à l'extrémité du corps de
connecteur enfichable, moyennant quoi la carte de circuit imprimé (6) est introduite
dans la rainure longitudinale et moyennant quoi la rainure longitudinale croise les
rainures transversales (14).
4. Unité de connecteur enfichable multipolaire selon la revendication 2, caractérisée en ce que la au moins une rainure longitudinale (12) est élargie au niveau du fond de rainure
et la plaque de circuit imprimé (6) est maintenue par conjonction de forme dans cette
région.
5. Unité de connecteur enfichable multipolaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps de connecteur enfichable (4) présente un espace creux s'étendant dans sa
direction longitudinale, qui est respectivement en liaison avec les rainures longitudinales
via des traversées (41.1, 41.2, 41.3, 41.4, 41.5) s'étendant transversalement à la
direction longitudinale, moyennant quoi des fils conducteurs menant à la plaque de
circuit imprimé sont disposés dans les traversées.
6. Unité de connecteur enfichable multipolaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de connecteur enfichable (4) possède au niveau des rainures transversales
(14) une section transversale circulaire.
7. Unité de connecteur enfichable multipolaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ouverture d'introduction définit un passage destiné au corps de connecteur enfichable
(4) avec une forme polygonale correspondant à la section transversale de corps de
connecteur enfichable (4).
8. Unité de connecteur enfichable multipolaire selon la revendication 7, caractérisée en ce que sur le logement de prise femelle (20) au niveau de l'ouverture d'introduction (22),
au moins une butée (36.1, 36.2, 36.3, 36.4) est façonnée, laquelle assure pendant
l'introduction du connecteur femelle une position angulaire prescrite du corps de
connecteur enfichable (4) par rapport aux fils ou broches de contact (28) de la prise
femelle (3).
9. Unité de connecteur enfichable multipolaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que sur une surface latérale du corps de connecteur enfichable multipolaire (4) en coupe
transversale, un ergot (32) est façonné, lequel peut être introduit par conjonction
de forme dans une strie de réception (34) correspondante dans le logement de prise
femelle (20).
10. Unité de connecteur enfichable multipolaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que dans le logement de prise femelle (20), un ergot dépassant en rentrant dans l'ouverture
d'introduction (22) est monté, lequel s'ajuste par conjonction de forme dans une rainure
longitudinale dans le corps de connecteur enfichable (4).
11. Unité de connecteur enfichable multipolaire selon la revendication 9, caractérisée en ce que la strie de réception (34) est en liaison avec une rainure annulaire, dans laquelle
l'ergot (32) peut s'engager dans une position finale, moyennant quoi le connecteur
enfichable peut être fixé de manière sécurisée dans le corps de prise femelle à la
manière d'une fermeture par baïonnette.
12. Unité de connecteur enfichable multipolaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le logement de prise femelle (20) présente une section transversale carrée et tous
les fils ou broches de contact (28) sont guidés sur une surface latérale du logement
de prise femelle, de telle sorte que le logement de prise femelle puisse être disposé
sur une carte d'un circuit imprimé.
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