[0001] Die Erfindung betrifft eine Presse zum Herstellen von gepressten Formlingen aus pulver-
oder granulatförmigen Werkstoffen, mit einem Presswerkzeug, das eine Form zum Einfüllen
des Werkstoffs aufweist, und mit mindestens einem Stempel, der relativ zu der Form
bewegbar ist, wobei die Presse eine elektronische Steuerung und eine Einrichtung zur
Bestimmung und zur automatischen Korrektur des Stempelhubs aufweist. Die Erfindung
betrifft außerdem ein Verfahren zum Steuern einer derartigen Presse.
[0002] Es ist bekannt, Formteile aus Hartmetall, Keramik, Sintermetallen oder dgl. mit Hilfe
von Pressen herzustellen. Das pulverförmige bzw. granulatförmige Material wird mittels
einem Presswerkzeug von den Pressen zu einem Formling geformt, der anschließend einem
Sinterprozess unterworfen wird. Eines der bedeutensten Formgebungsverfahren ist das
Axialpressen. Ein dafür vorgesehenes Presswerkzeug besteht im einfachsten Fall aus
einem Ober- und einem Unterstempel und einer Formmatrize aus gehärtetem Stahl bzw.
Hartmetall. Nach dem Füllen der Form mit beispielweise pulverförmigem Material wird
das Pulver durch die Stempel des Presswerkzeuges verdichtet. Man unterscheidet hierbei
zwischen einseitigem und beidseitigem Pressen, das heißt es wird entweder nur der
Ober- oder der Unterstempel oder beide zugleich bewegt. Der mindestens eine bewegte
Stempel wird dabei von einem geeigneten Kraftantrieb angetrieben, entweder mechanisch
oder hydraulisch.
[0003] Bei einer hydraulischen Presse, etwa nach
DE 197 17 217 C2, ist jeweils ein oberer und ein unterer Pressenzylinder mit dem Ober- und dem Unterstempel
verbunden, die einer Matrizenbohrung zugeordnet sind. Das Pulver wird bei in die Matrizenbohrung
eingefahrenem Unterstempel mit Hilfe eines Füllschuhes eingefüllt. Eine genaue Dosierung
erfolgt dadurch, dass der Unterstempel anschließend um einen vorgegebenen Betrag hochgefahren
und über die Matrizenplattenoberfläche überstehendes Pulver mittels Abstreifen entfernt
wird. Danach wird mit dem Oberstempel, der in die Matrize von oben her einfährt, das
Pulver zusammengepresst, wobei der Unterstempel entsprechend verstellt werden kann.
[0004] Bei der Herstellung von gepressten Formlingen ist es entscheidend, dass die einzelnen
Formlinge einer Serie eine annähernd gleiche Dichte bei im Wesentliche konstanten
Abmessungen aufweisen. Hierzu ist es erforderlich, den maximalen Pressdruck, der in
der Endposition zum Beispiel des Oberstempels erzielt wird, bei jedem Pressvorgang
möglichst gleich zu halten. Naturgemäß ergibt sich für die maximale Presskraft bei
der Produktion der Formlinge eine Streuung, abhängig vom Stempelhub, der durch die
Füllmenge und die Verteilung des Pulvers in der Form bestimmt wird. Bedingt durch
Veränderungen des Pulvers aufgrund von Umgebungseinflüssen, eine geringe unterschiedliche
Füllmenge oder eine inhomogene Verteilung des Pulvers in der Form können in Folge
gefertigte Formlinge nach dem Pressen ein unterschiedliches Gewicht bzw. Maße aufweisen.
Bereits geringfügige Abweichungen zueinander oder zu vorgegebenen Sollwerten können
einen erhöhten Ausschussanteil nach dem Sintern zur Folge haben.
[0005] Es ist beispielsweise aus
DE 101 42 623 C2 bekannt, von Zeit zu Zeit die Häufigkeitsverteilung des mittels einer Druckmessdose
bei jedem Pressvorgang erfassten Pressdruckes zu ermitteln und daraus die Standardabweichung
zu bestimmen. Die Standardabweichung liegt bekanntlich zwischen den Wendepunkten der
Gauß'schen Verteilungskurve und ist ein Maß für die Streuung des Pressdruckes und
damit ein Indikator für die Streuung von Gewicht und Maßen des Formlings. Weicht die
ermittelte Standardabweichung des Pressdruckes von einer vorgegebenen minimalen Abweichung
ab, so wird nach dem beschriebenen Verfahren von Zeit zu Zeit mindestens ein Parameter
des Pressvorganges geändert.
[0006] Diese Art der statistischen Prozessregelung dient dazu, den Pressprozess kontinuierlich
zu beobachten und gegebenenfalls zu korrigieren. Die Produktionsüberwachung mit Hilfe
der statistischen Prozessregelung (SPC) basiert dabei auf einer stichprobenförmigen
Prüfung gepresster Formlinge nach der Fertigung eines Teilloses eines Fertigungsloses.
Eine an eine solche Nachprüfung der Formlinge gekoppelte Prozessregelung dient im
wesentlichen der Eliminierung systematischer Einflüsse und wirkt verzögert auf den
Pressprozess ein. Dieses häufig praktizierte Verfahren hat insbesondere den Nachteil,
dass eventuell auftretende kritische Abweichungen zu spät erkannt werden und die Korrektur
des Stempelhubes und/oder des Pressdruckes zu spät eingeleitet wird. Es besteht die
Gefahr, dass das Fertigungslos eine entsprechend große Anzahl von Formlingen mit kritischen
Abmessungen aufweist, die bei einer anschließenden Stichprobenprüfung, beispielsweise
bei einer Warenausgangs- oder Wareneingangskontrolle mit statistischer Auswertung
eine Rückweisung des Fertigungsloses begründen könnten. Formlinge mit Toleranzen im
Bereich von wenigen Hundertstel können dadurch bei den üblichen Auswertemethoden nicht
bestehen. Das würde bedeuten, dass sie, obwohl grundsätzlich herstellbar, bei statistischer
Losprüfung die Bedingungen nicht erfüllen und damit als nicht herstellbar zu gelten
hätten.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Pulverpresse zur Herstellung gepresster Formlinge
und ein Verfahren zur Steuern der Presse vorzuschlagen, mit denen Formlinge mit konstanten
Abmessungen innerhalb eines vorgegebenen Toleranz erzeugbar sind, wobei systematischen
und zufälligen Einflüssen auf den Pressvorgang von in Folge gepressten Formlingen
frühzeitig entgegengewirkt wird, so dass das Fertigungslos eine reduzierte Streuung
der Abmessungen der Formlinge aufweist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Presse mit den Merkmalen des Hauptanspruchs
sowie ein Verfahren gemäß dem nebengeordneten Verfahrensanspruch gelöst. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen sind den jeweiligen rückbezogenen Unteransprüchen zu entnehmen.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Presse zum Herstellen von gepressten Formlingen aus pulver-
oder granulatförmigen Werkstoffen, mit einem Presswerkzeug, das eine Form zum Einfüllen
des Werkstoffs aufweist, und mit mindestens einem relativ zu der Form bewegbaren Stempel,
ist auf das Presswerkzeug folgend eine Prüfstation zur automatischen Erfassung von
Maßen des Formlings vorgesehen, die von der Presse schwingungsentkoppelt ist. Die
Presse weist außerdem eine elektronische Steuerung und eine Einrichtung zur Bestimmung
und automatischen Korrektur des Stempelhubes auf. Die Steuerung und/oder die Prüfstation
sind mit einem Speicher ausgestattet, in dem von der Prüfstation ermittelte Maße zusammen
mit Soll-Maßen und den Soll-Maßen zugeordneten Toleranzen speicherbar sind. Für die
Steuerung der Presse vergleicht die Steuerung die jeweils erfassten (Ist-)Maße fortlaufend
mit den Soll-Maßen und mit den von erlaubten Toleranzen bestimmten Grenz-Maßen automatisch
und wirkt in Abhängigkeit von dem Ergebnis auf Parameter des Pressvorgangs ein.
[0010] In Abhängigkeit von der Lage eines jeweiligen ermittelten Maßes in einem von den
Grenzwerten bestimmten Gesamt-Toleranzbereich, der zweckmäßigerweise in mehrere aneinander
anschließende Toleranzbereiche unterschiedlicher Wertigkeit aufgeteilt ist, erfolgt
insbesondere die Einleitung einer automatischen Korrektur des Stempelhubes durch die
elektronische Steuerung in Abhängigkeit der Wertigkeit des jeweiligen Toleranzbereiches,
dem das Ist-Maß zugeordnet ist. Dabei kann die Erfassung der Maße des Formlings berührungslos
oder mit Kontakt zu dem Formling vorgenommen werden. Wichtig ist dabei jedoch, dass
die Erfassung eines oder mehrerer toleranzkritischer Maße des Formlings in der Prüfstation
nicht durch von der Presse ausgehende Erschütterungen beeinflusst wird. Dies wird
durch die Schwingungsentkopplung der Prüfstation von der Presse sicher gestellt.
[0011] Zum Steuern des Stempelhubes dient eine zentrale Steuerung, die mit einem Speicher
zum Abspeichern von Pressenbetriebsparametern, Presswerkzeugparametern und Soll- und
Ist-Zustandsgrößen der Formlinge ausgestattet ist. Die zentrale Steuerung und der
Speicher können Bestandteil der Presse, des Presswerkzeuges, der Prüfstation oder
einer der mitgekoppelten Bedieneinrichtung sein.
[0012] Bevorzugt wird eine Prüfstation, die extern der Presse angeordnet ist und eine Wägeeinrichtung
sowie eine oder mehrere Messeinrichtungen für toleranzkritische Maße aufweist. Die
pressenexterne Prüfstation ist mechanisch nicht mit der Presse verbunden und damit
vor Störeinflüssen durch die Presse geschützt. Ihr werden die gepressten Formlinge
jeweils direkt nach dem Pressvorgang automatisch zugeführt. Dies kann beispielsweise
mit einem Transportband oder bevorzugt mit einem Pick-Place-Handlingssystem oder dergleichen
erfolgen. Das Handlingssystem ist besonders geeignet, um eine lagegenaue Positionierung
für die Messung von toleranzkritischen Maße vorzunehmen. Mit der Wägeeinrichtung kann
das Gewicht des Formlings zur Feststellung seiner Dichte ermittelt werden. Es ist
zweckmäßig, die Prüfstation für die Erfassung mehrerer Maße mit mehr als einer Messeinrichtung
auszustatten. So können mehrere Maße gleichzeitig bestimmt werden, was sich positiv
auf die Taktzeit der Prüfstation auswirkt.
[0013] Vorteilshafterweise weist die Prüfstation eine automatische Reinigungsvorrichtung
für die Wägeeinrichtung und/oder die Messeinrichtung auf. Die Reinigungsvorrichtung
kann von Formlingen in der Messstation verlorene Partikel durch Abblasen, Absaugen
oder mechanisches Abwischen entfernen. Neben einer exakten Wägung des Formlings ist
so auch eine genaue Bestimmung seiner toleranzkritischen Maße möglich, da eine Schräglage
des Formlings bei der Maßbestimmung ausgeschlossen ist.
[0014] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Prüfstation eine Sortiereinrichtung
für die Formlinge auf. Mit der Sortiereinrichtung können die Formlinge, nach dem Bestimmen
von Gewicht und/oder toleranzkritischem Maß und Zuordnung zu einem der Toleranzbereiche,
in Abhängigkeit von der Wertigkeit des Toleranzbereichs in den sie fallen, automatisch
aussortiert werden. So können unter anderem Formlinge die keinen der vorgegebenen
Toleranzbereiche zuzuordnen sind, aus dem Fertigungslos einfach und zuverlässig aussortiert
werden.
[0015] Gepresste Formlinge aus pulver- oder granulatförmigen Werkstoffen werden mit einer
Pulverpresse hergestellt, indem der Werkstoff in eine Form eines Presswerkzeuges eingefüllt
und durch Bewegen mindestens eines Stempels, der relativ zur Form bewegbar ist, zusammengepresst
wird. Die Dichte des Formlings und seiner Abmessungen in Bewegungsrichtung des Stempels
können dabei durch eine elektronische Steuerung und eine automatische Einrichtung
zur Bestimmung des Stempelhubes beeinflusst werden. Bei Abweichung von gewünschten
Werten kann somit der Stempelhub verändert und automatisch neu eingestellt werden.
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren sind zum Steuern einer derartigen Pulverpresse
die folgenden Schritte vorgesehen:
- Festlegen und Speichern von unterschiedlichen Toleranzbereichen mit unterschiedlicher
Wertigkeit zu einem Sollwert für ein oder mehrere Maße des Formlings;
- Erfassen eines oder mehrerer Maße des Formlings unmittelbar im Anschluss an den jeweiligen
Pressvorgang in einer automatischen Prüfstation;
- Speichern von den jeweiligen erfassten Maßen in einem Speicher;
- Zuordnen der jeweiligen zuletzt erfassten Maße zu einem der Toleranzbereiche unterschiedlicher
Wertigkeit;
- Einleiten einer automatischen Korrektur des Stempelhubes in Abhängigkeit von der Wertigkeit
des jeweiligen Toleranzbereiches, dem das jeweilige Maß zugeordnet ist; und
- Aussortieren von Formlingen außerhalb der geforderten und eingestellten Toleranz
[0016] Bei diesem Verfahren erfolgt also eine Steuerung bzw. Regelung des Herstellungsprozesses
derart, dass sowohl die Überwachung als auch die Regelung vollautomatisch ablaufen,
wobei die Maße jedes gepressten Formlings geprüft und zur Regelung verwendet werden.
Die Prüfung der Maßhaltigkeit der Prüflinge erfolgt zu hundert Prozent sofort nach
dem Entformen des Formlings aus der Form des Presswerkzeugs, während bereits der nächste
Formling gepresst wird. Somit kann bei Maßabweichungen des vermessenen Formlings,
abhängig von der Wertigkeit des entsprechenden Toleranzbereiches, bereits bei dem
Pressen des übernächsten Formlings Einfluss genommen werden. Demzufolge werden frühzeitig
systematische Einflüsse erkannt und es wird ihnen gegengesteuert, beispielsweise durch
Ausdehnung des Pressstempels durch Temperaturänderung, so dass nur wenige Formlinge
erzeugt, die nicht in Ordnung sind. Für Änderung des axialen Maßes des übernächsten
Formlings wird der Stempelhub derart verändert, dass die Maße des übernächsten Formlings
näher an dem Sollwert für den Formling liegen, vorzugsweise einem Toleranzbereich
zuordenbar sind, der gegenüber dem aktuell gemessenen Formling eine geringere Wertigkeit
aufweist.
[0017] Damit setzt die Regelung nicht erst ein, wenn eine Anzahl von Formlingen nicht in
Ordnung ist. Man benutzt die Regelung schon bei Abweichungen, die noch innerhalb der
Grenzwerte, insbesondere in einem Toleranzbereiches mit unkritischer Wertigkeit liegen.
Die Maße des Formlings werden dabei permanent schrittweise durch Verändern des Stempelhubes
von einem Toleranzbereich mit kritischer Wertigkeit zu einem Toleranzbereich mit weniger
kritischer Wertigkeit, insbesondere mit gewünschter unkritischer Wertigkeit hin verändert,
so dass die Streuung der festgestellten Maße der Formlinge im Fertigungslos deutlich
reduziert ist.
[0018] Es ist vorteilhaft, für die Bestimmung der Toleranzbereiche für die Maße des Formlings
maximale und minimale Grenzmaße zu verwenden, die gegenüber vorgegebenen maximalen
und minimalen, absoluten Eckmaßen eingeschränkt sind. Formlinge mit Maßen, die zwischen
den Grenz- und den Eckmaßen liegen, werden als Ausschuss bewertet und nicht zugelassen.
Sie werden bei der 100 % Kontrolle erkannt und aus dem Fertigungslos ausgeschieden.
[0019] Vorzugsweise wird bei dem Verfahren keine Korrektur des Stempelhubes bei der Zuordnung
der jeweiligen Maßes zu einem ersten Toleranzbereich, eine Korrektur des Stempelhubes
bei der Zuordnung der jeweiligen Maße zu einem zweiten, an den ersten Toleranzbereich
angrenzenden Toleranzbereich, und ein Anhalten des Stempelhubes bei keiner Zuordnung
der jeweiligen Maße zu dem ersten oder zweiten Toleranzbereich eingeleitet. Dabei
ist der erste Toleranzbereich der engere Toleranzbereich um den Sollwert für den Formling.
[0020] Der erste Toleranzbereich wird als Zieltoleranzbereich beim Pressen des Formlings
verstanden, wobei angestrebt wird, dass die zufällige Streuung das ein- bis zweifache
der Standardabweichung der Gauskurve innerhalb dieses Toleranzbereiches zu liegen
kommt. Eine Korrektur des Stempelhubs ist für diesen Fall nicht notwendig und daher
nicht vorgesehen.
[0021] An den ersten Toleranzbereich schließt sich ein zweiter Toleranzbereich mit höherer
Wertigkeit an, der bis zu dem bestimmten zulässigen Grenzwert heranreicht. Maße die
nicht dem ersten oder zweiten Toleranzbereich zuordenbar sind, sind nicht zulässig,
so dass der Stempelhub in diesem Fall angehalten wird, da zur Korrektur in der Regel
mehrere Prozessparameter verändert werden müssen. In dem zweiten Toleranzbereich kann
die Maßänderung durch Anpassung eines einzigen Prozessparameters, nämlich durch die
Korrektur des Stempelhubes, bewirkt werden.
[0022] Es ist weiterhin vorteilhaft, dass der zweite Toleranzbereich in einen an den ersten
Toleranzbereich angrenzenden ersten Aktionsbereich und einem daran anschließenden
zweiten Aktionsbereich unterteilt wird. Dem zweiten Aktionsbereich ist gegenüber dem
ersten Aktionsbereich eine höhere Wertigkeit zugeordnet, wobei jedes dem zweiten Aktionsbereich
zugeordnete Maß eine sofortige Korrektur und mehrere, vorzugsweise drei, in Folge
dem ersten Aktionsbereich zugeordnete Maße eine Korrektur des Stempelhubes bewirken.
Bewirkt die Korrektur des Stempel hubes keine Verbesserung der Maßhaltigkeit der Formlinge,
sind weitergehende Maßnahmen erforderlich.
[0023] Fällt ein Maß in den ersten unkritischeren Aktionsbereich, so werden zuerst mehrere,
vorzugsweise drei nachfolgende Formlinge vermessen, um festzustellen, ob es sich um
einen systematischen oder zufälligen Effekt handelt. Wenn es sich dabei um einen systematischen
Einfluss handelt, der bei mehreren Formlingen in Folge eine Zuordnung zum ersten Aktionsbereich
verursacht, wird der Stempelhub korrigiert, um die Maße darauf folgender Formlinge
in Richtung des ersten Toleranzbereiches zu beeinflussen.
[0024] Es ist zweckmäßig, beim Auftreten mehrerer, vorzugsweise zwei nacheinander dem zweiten
Aktionsbereich zugeordneten Maßen eine Warnmeldung auszugeben und/oder den Stempelhub
anzuhalten. Die Warnung kann optisch und/oder akkustisch signalisiert werden. Damit
können weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Maßhaltigkeit eingeleitet werden, um
die Streuung der Maße der Formlinge in dem Fertigungslos zu reduzieren.
[0025] Vorzugsweise werden Formlinge mit Maßen, die über den zweiten Aktionsbereich hinausgehen,
also nicht dem ersten oder zweiten Toleranzbereich zuordenbar sind, automatisch nach
dem Prüfvorgang aussortiert. Damit werden kritische Formlinge dem Fertigungsprozess
entzogen, um unnötige Kosten für einen nachfolgenden Sintervorgang mit oder ohne anschließendem
Kalibrierpressen zu sparen.
[0026] Mit dem vorgeschlagenen Verfahren wird eine automatische 100 % Kontrolle mit automatischer
Korrektur für das Fertigungslos durchgeführt, das Stichproben unnötig macht und Ausschussteile
unterbinden sollte.
[0027] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung werden in der Zeichnung
und in deren detaillierter Beschreibung offenbart. Es zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Pulverpresse in einer prinzipiellen schematischen Darstellung;
- Figur 2
- ein Ablaufdiagramm zum Überwachen der Maßhaltigkeit von Formlingen und zur Steuerung
des Stempelhubs einer entsprechenden Presse; und
- Figur 3
- die Darstellung von einem Sollwert zugeordneter Toleranzbereichen unterschiedlicher
Wertigkeit.
[0028] Die in Figur 1 symbolisch dargestellte erfindungsgemäße Pulverpresse 1, mit einem
Presswerkzeug 2, weist einen Oberstempel 3 und einen Unterstempel 4 auf, die in eine
Matrize 5 einfahrbar sind. Die Matrize 5 enthält eine Form 6 für einen Formling 7,
der in der Figur bereits gepresst und entformt ist. Ein unmittelbar zuvor gepresster
Formling 7 ist in einer von der Presse 1 entkoppelten Prüfstation 8 eingelegt. Mit
einer symbolisch dargestellten Messeinrichtung 9, insbesondere für die Höhe, wird
der Formling 7 in axialer Richtung vermessen. Zuvor oder danach kann dort noch ein
automatischer Wägevorgang durchgeführt werden. Die erfassten toleranzkritischen Messwerte
22 werden in einem Speicher 10 einer Steuerung 11 einer Bedieneinrichtung 12 der Presse
1 gespeichert. Mit der Steuerung 11 kann auf den Stempelhub des Oberstempels 3 und
des Unterstempels 4 Einfluss genommen werden. Zum automatischen Versetzen des Formlings
7 von dem in der Presse 1 angeordneten Presswerkzeug 2 zu der Prüfstation 8 ist ein
Greifer 13 vorgesehen. Der Transport zu einer vorgesehenen elektronischen Wägevorrichtung,
für die Bestimmung des Gewichts des Formlings 7, die in der Zeichnung nicht dargestellt
ist, erfolgt ebenfalls durch den Greifer 13, der auch außerhalb der Toleranzbereiche
16, 17 liegende Formlinge 7 aussortieren kann. Außerdem ist die Prüfstation 8 noch
mit einer Reinigungseinrichtung 14 in Form einer Blaseinrichtung ausgestattet, die
eine Messaufnahme 15 für den zu vermessenden Formling 7 vor dem Zuführen eines Formlings
7 von Pulverrückständen reinigt. Die gleiche oder eine weitere Reinigungseinrichtung
14 kann auch die Wägevorrichtung reinigen.
[0029] Figur 2 zeigt ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Steuern einer
Pulverpresse 1. Ausgehend von vorgegebenen Sollmaßen 20 und vorgegebenen Eckmaßen
23 werden Grenzmaße 21 für den Formling 7 bestimmt, die gegenüber den Eckmaßen 23
eingeschränkt sind. Zwischen dem Sollmaß 20 und dem Grenzmaß 21 werden außerdem in
der Figur 3 gezeigte, erste und zweite Toleranzbereiche 16, 17 sowie Aktionsbereiche
18, 19 für den zweiten Toleranzbereich 17 festgelegt, und der Stempelhub der Stempel
3, 4 des Presswerkzeugs 2 bestimmt. Nach dem Pressen eines Formlings 7 wird dieser
zur Prüfstation 8 versetzt und ein weiterer Formling 7 gepresst, während die Maße
des zuvor gepressten Formlings 7, parallel zum Pressvorgang des nächsten Formlings
7, in der Prüfstation 8 erfasst werden. Die Maße werden abhängig von Ihrer Abweichung
vom Sollwert 20 dem ersten Toleranzbereich 16 oder dem zweiten Toleranzbereich 17,
insbesondere einem ersten Aktionsbereich 18 oder einem zweiten Aktionsbereich 19 des
zweiten Toleranzbereiches 17 zugeordnet.
[0030] In Abhängigkeit von der Wertigkeit des jeweiligen Toleranzbereiches 16, 17, beziehungsweise
des jeweiligen Aktionsbereiches 18, 19, erfolgt keine, eine sofortige oder eine verzögerte
Korrektur des Stempelhubes. Bei der Zuordnung der jeweiligen Maße zu dem ersten Toleranzbereich
16 erfolgt keine Korrektur des Stempelhubes vor dem Pressen eines weiteren (übernächsten)
Formlings 7. Bei der Zuordnung des jeweiligen erfassten Maßes zu dem zweiten Toleranzbereich
17 erfolgt eine Korrektur des Stempelhubes sofort oder verzögert, abhängig davon,
ob der Messwert den von dem ersten Toleranzbereich 16 entfernten zweiten Aktionsbereich
19 oder dem ersten, dem ersten Toleranzbereich 16 nahen ersten Aktionsbereich 18 zuordenbar
ist. Jedes dem zweiten Aktionsbereich 19 zugeordnete Maß 22 bewirkt eine sofortige
Korrektur des Stempelhubes, während mehrere, vorzugsweise drei nacheinander dem ersten
Aktionsbereich 18 zugeordnete Maße 22 eine Korrektur des Stempelhubes bewirken.
[0031] Zwei aufeinander folgende, dem zweiten Aktionsbereich 19 zugeordnete Maße bewirken
eine Warnmeldung, da offensichtlich nach einer Verstellung keine Verbesserung erfolgte.
Bei allem ist zu beachten, wie in der Figur 2 angedeutet, dass die Korrektur des Stempelhubs
sich immer erst auf den übernächsten Formling auswirkt. Ein die Grenzmaße 21 überschreitender
Formling 7 bewirkt ein sofortiges Abschalten der Presse. Dieser "Notstopp" ist allgemein
üblich.
1. Presse (1) zum Herstellen von gepressten Formlingen (7) aus pulver- oder granulatförmigen
Werkstoffen, mit einem Presswerkzeug (2), das eine Form (6) zum Einfüllen des Werkstoffs
aufweist, und mit mindestens einem Stempel (3, 4), der relativ zu der Form (6) bewegbar
ist, wobei die Presse (1) eine elektronische Steuerung (11) und eine Einrichtung zur
Bestimmung und zur automatischen Korrektur des Stempelhubs aufweist, gekennzeichnet durch eine auf das Presswerkzeug (2) folgende Prüfstation (8) zur automatischen Erfassung
von Maßen (22) des Formlings (7), die von der Presse (1) schwingungsentkoppelt ist.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfstation (8), die vorzugsweise extern der Presse (1) angeordnet ist, eine
Wägeeinrichtung und eine oder mehrere Höhenmesseinrichtungen (9) aufweist.
3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfstation (8) eine automatische Reinigungsvorrichtung (14) für die Wägeeinrichtung
und/oder die Höhenmesseinrichtung (9) aufweist.
4. Presse nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfstation (8) eine Sortiereinrichtung für die Formlinge (7) aufweist.
5. Verfahren zum Steuern einer Presse (1) zum Herstellen von gepressten Formlingen (7)
aus pulver- oder granulatförmigen Werkstoffen, indem der Werkstoff in eine Form (6)
eines Presswerkzeuges (2) eingefüllt und durch Bewegen mindesten eines Stempels (3,
4), der relativ zu der Form (6) bewegbar ist, zusammengepresst wird, wobei die Presse
(1) eine elektronische Steuerung (11) zur Bestimmung und automatischen Korrektur des
Stempelhubs aufweist,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
• Festlegen und Speichern von unterschiedlichen Toleranzbereichen (16, 17, 18, 19)
mit unterschiedlicher Wertigkeit zu einem Sollwert (20) für ein oder mehrere Maße
(22) des Formlings (7),
• Erfassen eines oder mehrerer Maße (22) des Formlings (7) unmittelbar im Anschluss
an den jeweiligen Pressvorgang in einer automatischen Prüfstation (8);
• Speichern von den jeweiligen erfassten Maßen (22) in einem Speicher (10);
• Zuordnen der jeweiligen zuletzt erfassten Maße (22) zu einem der Toleranzbereiche
(16, 17, 18, 19) unterschiedlicher Wertigkeit;
• Einleiten einer automatischen Korrektur des Stempelhubes in Abhängigkeit von der
Wertigkeit des jeweiligen Toleranzbereiches (16, 17, 18, 19), dem das jeweilige Maß
(22) zugeordnet ist; und
• Aussortieren von Formlingen außerhalb der geforderten und eingestellten Toleranz.
6. Verfahren nach Ansprüche 5, dadurch gekennzeichnet, für die Bestimmung der Toleranzbereiche (16, 17) für die Maße (22) Grenzmaße (21)
für den Formling (7) verwendet werden, die gegenüber vorgegebenen maximalen und minimalen
Eckmaßen (23) des Formlings (7) eingeschränkt sind.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
• keine Korrektur des Stempelhubes bei der Zuordnung der jeweiligen Maße (22) zu einem
ersten Toleranzbereich (16),
• eine Korrektur des Stempelhubes bei der Zuordnung der jeweiligen Maße (22) zu einem
zweiten, an den ersten Toleranzbereich (16) angrenzenden Toleranzbereich (17); und
• ein Anhalten des Stempelhubes bei keiner Zuordnung der jeweiligen Maße (22) zu dem
ersten oder zweiten Toleranzbereich (16, 17),eingeleitet wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüch 5 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Toleranzbereich (17) in einen, an den ersten Toleranzbereich (16) angrenzenden
ersten Aktionsbereich (18) und einen daran anschließenden zweiten Aktionsbereich (19)
unterteilt wird, denen eine unterschiedliche Wertigkeit zugeordnet ist, wobei dem
zweiten Aktionsbereich (19) zugeordnete Maße (22) oder mehrere, vorzugsweise drei,
in Folge dem ersten Aktionsbereich (18) zugeordnete Maße (22) eine sofortige Korrektur
des Stempelhubes bewirken.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch mehrere, vorzugsweise zwei in Folge dem zweiten Aktionsbereich (19) zugeordnete
Maße (22) die Ausgabe einer Warnmeldung und/oder ein Anhalten des Stempelhubs eingeleitet
wird.
10. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Formlinge (7) mit nicht dem ersten oder zweiten Toleranzbereich (16, 17) zuordenbaren
Maßen (22) automatisch nach der Prüfstation (8) aussortiert werden.
11. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Maße (22) der Formlinge (7) in einer Presswerkzeug (2) fernen, vorzugsweise Pressen
(1) externen Prüfstation (8) erfasst werden.
12. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die gepressten Formlinge (7) automatisch der Prüfstation (8) zugeführt und die Maße
(22) von einer Messeinrichtung (9) der Prüfstation (8) automatisch ermittelt werden.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Verfahren zum Steuern einer Presse (1) beim Herstellen von gepressten Formlingen
(7) aus pulver- oder granulatförmigen Werkstoffen, mit einem Presswerkzeug (2), einer
elektronischen Steuerung (11), sowie mit einer auf das Presswerkzeug (2) folgenden
Prüfstation (8) zur automatischen Erfassung von Maßen (22) sowie zum Aussortieren
von Formlingen (7), die von der Presse (1) schwingungsentkoppelt ist, bei dem der
Werkstoff in eine Form (6) eingefüllt und durch Bewegen mindestens eines Stempels
(3, 4), der relativ zu der Form (6) bewegbar ist, zusammengepresst wird,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
• Bestimmung und automatische Korrektur des Stempelhubes mittels der elektronische
Steuerung (11), wobei wie folgt vorgegangen wird:
• Festlegen eines von Grenzmaßen (21) bestimmten Gesamt-Toleranzbandes für ein oder
mehrere zu prüfende Maße des Formlings (7);
• Aufteilen des Gesamt-Toleranzbandes für ein solches Maß in einen unkritischen Toleranzbereich
(16) und in einen darauf direkt folgenden kritischen Toleranzbereich (17), die um
einen Sollwert (20) angeordnet sind;
• Unterteilen des kritischen Toleranzbereiches (17) in einen ersten (18) und in einen
daran anschließenden zweiten (19) Aktionsbereich mit unterschiedlicher Wertigkeit,
wobei dem zweiten Aktionsbereich (19) gegenüber dem ersten Aktionsbereich (18) die
höhere Wertigkeit zugeordnet ist;
• Speichern der Sollwerte (20) zusammen mit den Toleranzbereichen (16, 17) und den
Aktionsbereichen (18, 19) für die zu prüfenden Maße in einem Speicher (10) der Prüfstation
(8);
• Erfassen zu prüfender Maße des Formlings (7) unmittelbar im Anschluss an den jeweiligen
Pressvorgang in einer automatischen Prüfstation (8);
• Speichern der jeweiligen erfassten Maße (22) in dem Speicher (10);
• Zuordnen der jeweiligen zuletzt erfassten Maße (22), in Abhängigkeit der Abweichung
von den entsprechenden Sollwerten, zu dem unkritischen Toleranzbereich (16) oder einem
der Aktionsbereiche (18, 19) des kritischen Toleranzbereiches (17); und
• Einleiten einer automatischen Korrektur des Stempelhubes in Abhängigkeit von der
Wertigkeit des jeweiligen Aktionsbereiches (18, 19), dem das jeweilige Maß (22) zugeordnet
ist, sofort oder verzögert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, für die Bestimmung der Toleranzbereiche (16, 17) für die Maße (22) Grenzmaße (21)
für den Formling (7) verwendet werden, die gegenüber vorgegebenen maximalen und minimalen
Eckmaßen (23) des Formlings (7) eingeschränkt sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
• keine Korrektur des Stempelhubes bei der Zuordnung der jeweiligen Maße (22) zu einem
ersten Toleranzbereich (16);
• eine Korrektur des Stempelhubes bei der Zuordnung der jeweiligen Maße (22) zu einem
zweiten, an den ersten Toleranzbereich (16) angrenzenden Toleranzbereich (17); und
• ein Anhalten des Stempelhubes bei keiner Zuordnung der jeweiligen Maße (22) zu dem
ersten oder zweiten Toleranzbereich (16, 17) eingeleitet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Toleranzbereich (17) in einen an den ersten Toleranzbereich (16) angrenzenden
ersten Aktionsbereich (18) und einen daran anschließenden zweiten Aktionsbereich (19)
unterteilt wird, denen eine unterschiedliche Wertigkeit zugeordnet ist, wobei dem
zweiten Aktionsbereich (19) zugeordnete Maße (22) oder mehrere, vorzugsweise drei,
in Folge dem ersten Aktionsbereich (18) zugeordnete Maße (22) eine sofortige Korrektur
des Stempelhubes bewirken.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch mehrere, vorzugsweise zwei in Folge dem zweiten Aktionsbereich (19) zugeordnete
Maße (22) die Ausgabe einer Warnmeldung und/oder ein Anhalten des Stempelhubs eingeleitet
wird.
6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Formlinge (7) mit nicht dem ersten oder zweiten Toleranzbereich (16, 17) zuordenbaren
Maßen (22) automatisch nach der Prüfstation (8) aussortiert werden.
7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Maße (22) der Formlinge (7) in einer Presswerkzeug (2) fernen, vorzugsweise Pressen
(1) externen Prüfstation (8) erfasst werden.
8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gepressten Formlinge (7) automatisch der Prüfstation (8) zugeführt und die Maße
(22) von einer Messeinrichtung (9) der Prüfstation (8) automatisch ermittelt werden.