[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Leiter, insbesondere Heizleiter,
mit einer Tragstruktur und einem elektrisch leitendem Leitmaterial, wobei die Tragstruktur
aus einem Faserverbund gebildet ist, und das Leitmaterial aus einem am Faserverbund
haftenden Kohlenstoffmaterial besteht. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren
zur Herstellung eines elektrischen Leiters, insbesondere eines Heizleiters, mit Bereitstellung
einer Tragstruktur aus einem strangförmigen Faserverbund, Anordnung der Tragstruktur
entsprechend einer gewünschten Leitergeometrie und Fixierung der Leitergeometrie vermittels
eines auf den Faserverbund aufgebrachten Kohlenstoffmaterials.
[0002] Seit langem ist es bekannt, elektrische Leiter, insbesondere Heizleiter, die beispielsweise
in Form einer äußeren Wicklung angeordnet zur Beheizung von Flächen oder Körpern,
wie Leitungsrohren, dienen, aus Metall herzustellen. Der Einsatz von metallischen
Leitern oder Heizleitern in Hochtemperaturbereichen, also beispielsweise bei Temperaturen
> 1000° C, scheitert jedoch häufig an der nicht ausreichenden Temperaturbelastbarkeit
von metallischen Leitern. Daher ist man dazu übergegangen, derartige Leiter auch aus
einem Kohlenstoffmaterial auf Faserverbundbasis herzustellen, das als Halbzeug flächenförmig
oder plattenförmig ausgebildet ist und aus dem dann durch geeignete mechanische Bearbeitungsverfahren,
wie beispielsweise Fräsen, die gewünschte Leiteranordnung herausgearbeitet werden
kann.
[0003] Das vorgenannte Verfahren erweist sich jedoch insbesondere bei der Herstellung räumlicher
Leiterstrukturen als sehr aufwendig.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen elektrischen
Leiter bzw. ein Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Leiters vorzuschlagen,
der in besonders einfacher Weise die Erzeugung selbst räumlich komplexer Leiterstrukturen
bzw. Leiteranordnungen ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen elektrischen Leiter mit den Merkmalen des Anspruchs
1 bzw. ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Leiters mit den Merkmalen des
Anspruchs 9 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß weist der elektrische Leiter eine Tragstruktur und ein elektrisch
leitendes Leitmaterial auf, wobei die Tragstruktur aus einem Faserverbund gebildet
ist, und das Leitmaterial aus einem am Faserverbund haftenden Kohlenstoffmaterial
besteht.
[0007] Der erfindungsgemäße Aufbau des elektrischen Leiters ermöglicht somit die Herstellung
des Leiters basierend auf einem Faserverbund, der als Tragstruktur dient, und hinsichtlich
der gewünschten Leitergeometrie des Leiters leicht verformbar ist bzw. angeordnet
werden kann. Da das Leitmaterial aus einem Kohlenstoffmaterial besteht, ist es nicht
notwendig, dass der als Tragstruktur dienende Faserverbund elektrisch leitende Eigenschaften
aufweist. Vielmehr können die elektrischen Leiteigenschaften ausschließlich vom Leitmaterial
übernommen werden, das am Faserverbund haftet.
[0008] Natürlich sind auch Ausführungen des elektrischen Leiters möglich, bei denen der
Faserverbund der Tragstruktur bzw. den Faserverbund bildende Fasern elektrisch leitend
sind, wie beispielsweise Kohlenstofffasern.
[0009] Das Leitmaterial dient jedoch nicht nur zur Realisierung der elektrischen Leitfunktion,
sondern darüber hinaus auch zur Stabilisierung bzw. Fixierung des Faserverbunds in
der gewünschten, die Geometrie des fertigen Leiters festlegenden Anordnung.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Leitmaterial aus pyrolytisch auf dem Faserverbund
abgeschiedenen Kohlenstoff besteht, da das aus der Gasphase auf dem Faserverbund abgeschiedene
Sublimat für eine gleichmäßige Beschichtung des Faserverbunds sorgt.
[0011] Soll eine Abscheidung auf dem Faserverbund erzeugt werden, die eine vergleichsweise
dünne Schichtdicke aufweist, so ist es vorteilhaft, auf dem Faserverbund eine durch
Anwendung eines CVI-Verfahrens (chemical vapour infiltration) erzeugte Abscheidung
vorzusehen. Überdies weisen entsprechende Leiter, die eine vermittels eines CVI-Verfahrens
hergestellte Abscheidung auf dem Faserverbund aufweisen, eine vergleichsweise erhöhte
Durchdringung des Faserverbunds mit dem aus der Gasphase abgeschiedenen Kohlenstoff
auf, so dass derartige Leiter eine erhöhte Biegestärke bzw. Festigkeit aufweisen.
[0012] Der erfindungsgemäße elektrische Leiter kann jedoch auch ein Leitmaterial aus karbonisiertem
Kohlenstoffmaterial aufweisen, so dass bei Bedarf der erfindungsgemäße elektrische
Leiter auch in einem alternativen Herstellungsverfahren hergestellt werden kann. Besonders
vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang, wenn das Leitmaterial aus Glaskohlenstoff
gebildet ist, der in an sich bekannter Art und Weise besonders einfach durch Karbonisierung
eines auf den Faserverbund aufgebrachten Harzes, insbesondere Phenolharz, erzeugt
werden kann.
[0013] Obwohl, wie eingangs schon erwähnt, der erfindungsgemäße Leiter nicht notwendigerweise
einen Faserverbund mit leitenden Eigenschaften als Tragstruktur aufweisen muss, kann
es sich, beispielsweise zur Einstellung eines gewünschten elektrischen Gesamtwiderstands
des Leiters, als vorteilhaft erweisen, den Faserverbund aus elektrisch leitenden Fasern,
insbesondere Kohlenstofffasern, herzustellen.
[0014] Insbesondere bei einem elektrischen Leiter, der auf dem Faserverbund mit einer im
Wege der Gasphasenabscheidung versehenen KohlenstoffAbscheidung versehen ist, kann
es sich als vorteilhaft erweisen, wenn die Kohlenstoff-Beschichtung mit einer weiteren
Beschichtung aus Siliziumkarbid versehen ist, das etwa in einem Pyrolyseverfahren,
z.B. CVD, aufgebracht werden kann. Durch die zusätzliche Siliziumkarbid-Beschichtung
ist zum einen eine besonders dichte, harte Oberfläche geschaffen, zum anderen ist
ein besonderer Oxidationsschutz realisiert.
[0015] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Leiters, insbesondere
eines Heizleiters, umfasst die Verfahrensschritte der Bereitstellung einer Tragstruktur
aus einem strangförmigen Faserverbund, Anordnung der Tragstruktur entsprechend der
gewünschten Leitergeometrie und Gestaltfixierung der Leitergeometrie vermittels eines
auf den Faserverbund aufgebrachten Kohlenstoffmaterials.
[0016] Eine bevorzugte Möglichkeit der Aufbringung des Kohlenstoffmaterials auf die Tragstruktur
besteht darin, Kohlenstoff pyrolytisch auf dem Faserverbund abzuscheiden.
[0017] Wenn eine Abscheidung des Kohlenstoffs auf dem Faserverbund vermittels eines CVD-Verfahrens
(chemical vapour deposition) erfolgt, kann ein vergleichsweise schneller Schichtaufbau
einer Außenbeschichtung des Faserverbunds zur Erzielung einer gewünschten Schichtdicke
realisiert werden.
[0018] Wenn eine Abscheidung des Kohlenstoffs vermittels eines CVI-Verfahrens (chemical
vapour infiltration) auf dem Faserverbund erfolgt, ist es möglich, einen besonders
hohen Grad der Durchdringung des Faserverbunds mit Kohlenstoff zu erzielen, so dass
eine mechanisch belastbare Verbindung der einzelnen Fasern über den Kohlenstoff erfolgt
und somit eine insgesamt besonders effektive Versteifung des Faserverbunds die Folge
ist.
[0019] Auch ist es möglich, die Abscheidung des Kohlenstoffs durch eine Kombination einer
Beschichtung, insbesondere vermittels CVD, mit einer Infiltration (CVI) durchzuführen.
[0020] Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit zur Aufbringung des Kohlenstoffmaterials besteht
darin, eine kohlenstoffhaltige, insbesondere organische Substanz, auf den Faserverbund
aufzubringen und diese nachfolgend zu karbonisieren. Hierdurch ist es beispielsweise
möglich, einen Heizleiter herzustellen, der außenseitig eine Beschichtung aus Glaskohlenstoff
aufweist, insbesondere wenn als kohlenstoffhaltige Substanz ein Harz verwendet wird.
[0021] Nachfolgend sollen unter Bezugnahme auf die Zeichnung verschiedene Varianten zur
Durchführung des Verfahrens sowie verschiedene Ausführungsformen von Heizleitern erläutert
werden.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Ablaufdiagramm zur Herstellung eines Heizleiters;
- Fig. 2
- einen strangförmigen Faserverbund zur Herstellung einer Tragstruktur für einen Heizleiter;
- Fig. 3
- einen Heizleiter gemäß einer ersten Ausführungsform in Gesamtdarstellung;
- Fig. 4
- eine Querschnittsdarstellung des in Fig. 3 dargestellten Heizleiters;
- Fig. 5
- eine Querschnittsdarstellung eines alternativen Heizleiters.
[0023] Das in
Fig. 1 dargestellte Ablaufdiagramm zur Herstellung eines Heizleiters 10 (
Fig. 3) beschreibt die Herstellung des Heizleiters 10 basierend auf einem strangförmig ausgebildeten
Faserverbund 11, der in
Fig. 2 dargestellt ist und zur Definition einer räumlichen Anordnung oder Leitergeometrie
13 auf einem Formkörper 12 angeordnet ist. Der Formkörper 12, der hier als zylinderförmiger
Grafitkörper ausgebildet ist, dient im vorliegenden Fall zur Definition der spiralförmigen
Leitergeometrie 13.
[0024] Der strangförmige Faserverbund 11 besteht im vorliegenden Fall aus einem aus Kohlenfasern
hergestellten Flechtschlauch, dessen Schlauchwandung litzenartig ausgebildet ist.
Derartige Flechtschläuche werden standardmäßig als Halbzeug in der Kohlefasertechnik
eingesetzt. Abweichend von dem vorstehenden Ausführungsbeispiel ist es jedoch genauso
möglich, einen Faserverbund als Ausgangsbasis zur Herstellung des Heizleiters 10 zu
verwenden, der aus nicht leitenden Fasern, beispielsweise aus Aluminiumoxid, besteht.
[0025] Die in
Fig. 2 dargestellte, dem Umfang des Formkörpers 12 entsprechend ausgebildete Leitergeometrie
13 kann auf einfache Art und Weise, beispielsweise durch Fixierung lediglich von Enden
14, 15 des Faserverbunds 11 auf dem Formkörper 12 definiert angeordnet werden. Zur
Gestaltfixierung der Faserverbundanordnung, also der Leitergeometrie 13, entsprechend
der durch die Anordnung auf dem Formkörper 12 vorgegebenen Anordnung erfolgt nun gemäß
einer bevorzugten Variante des Verfahrens eine Abscheidung von Kohlenstoff aus einer
Gasphase auf den Faserverbund 11 während der Anordnung des Faserverbunds 11 auf dem
Formkörper 12.
[0026] Vorzugsweise erfolgt die Abscheidung aus einer Methanphase in einem Vakuum unter
Bedingungen, die eine so genannte "chemische Gasphaseninfiltration (chemical vapour
infiltration, GVI) ermöglichen, in deren Verlauf der Kohlenstoff aus der Gasphase
nicht nur auf der Oberfläche des Faserverbunds sublimiert, sondern vielmehr den Faserverbund
durchdringt und für eine Verbindung von Fasern 19 untereinander im Faserverbund 11
sorgt, wie beispielsweise in
Fig. 4 dargestellt. Infolge der Infiltration des Kohlenstoffs in den Faserverbund ist daher
eine Kohlenstoffabscheidungt 16 nicht nur auf einen Außenumfang 17 des Faserverbunds
11 sondern auch auf Umfangsflächen 18 der einzelnen Fasern 19 ausgebildet. Hierdurch
ergibt sich eine den Faserverbund 11 hochgradig versteifende Brückenbildung 20 zwischen
den Fasern 19.
[0027] Für die vermittels des vorgenannten CVI-Verfahrens hergestellte Kohlenstoffabscheidung
16 wurden bei Versuchen unterschiedliche Schichtdicken, unter anderem eine Schichtdicke
< 20 µm, erzielt.
[0028] Je nach gewünschtem Einsatzzweck des Heizleiters 10 kann nach der vorstehend erläuterten
Gestaltfixierung vermittels des CVI-Verfahrens bereits das Endprodukt erreicht sein.
[0029] Insbesondere in dem Fall, dass beispielsweise zur weiteren Steigerung der elektrischen
Leitfähigkeit des Leiters, eine größere Schichtstärke der Pyrolyseschicht erreicht
werden soll, kann gegebenenfalls nachfolgend einer Gasphasenreinigung auf der ersten
Kohlenstoffabscheidung 16 eine zweite Kohlenstoffabscheidung aufgebracht werden. Dabei
kann bevorzugt das CVD-Verfahren eingesetzt werden, da bereits eine Durchdringung
des Faserverbunds 11 mit Kohlenstoff vermittels des CVI-Verfahrens erreicht worden
ist, und so ein beschleunigter Schichtaufbau bei der Erzeugung des zweiten Kohlenstoffsublimats
erzielbar ist.
[0030] Unabhängig davon, ob lediglich ein Kohlenstoffsublimat im Wege des CVD-Verfahrens
oder des CVI-Verfahrens auf dem Faserverbund 11 erzeugt wurde, kann es sich als vorteilhaft
erweisen, in einem nachfolgenden Pyrolyseverfahren eine schützende Siliziumkarbidschicht
auf das Kohlenstoffsublimat aufzutragen.
[0031] Alternativ oder zusätzlich ist es auch möglich, abweichende Schichten, wie beispielsweise
aufweisend TiC, TiN, Al
2O
3, ZrO
2 oder Kombinationen davon, vorzusehen. Das Aufbringen dieser Schichten kann mit den
jeweils geeigneten Verfahren, wie beispielsweise PVD, Tauchen in fließfähige, fluide
bzw. pastose Beschichtungsmaterialien, Plasmaspritzen usw. erfolgen.
[0032] Insbesondere dann, wenn an die Steifigkeit des Heizleiters weniger hohe Anforderungen
gestellt werden, ist es auch möglich, zur Herstellung eines in
Fig. 5 dargestellten Heizleiters 21 durch Gestaltfixierung des Faserverbunds 11 ein Kohlenstoffsublimat
21 auf dem Faserverbund 11 im Wege des CVD- (chemical vapour deposition) Verfahrens
zu erzeugen, das wie insbesondere ein Vergleich der
Fig. 4 und
5 zeigt, im Wesentlichen auf dem Außenumfang 17 des Faserverbunds 11 angeordnet ist
und nicht die Brückenbildung 20 aufweist, wie der in
Fig. 4 dargestellte Querschnitt des Heizleiters 10.
[0033] Für das vermittels des vorgenannten CVD-Verfahrens hergestellte Kohlenstoffsublimat
21 ergab sich bei Versuchen eine Schichtstärke zwischen 5 und 100 µm.
[0034] Unabhängig welches der vorstehend genannten Verfahren zur Gasphasenabscheidung von
Kohlenstoff auf dem Faserverbund gewählt wird, oder ob die Ausbildung eines Gestalt
fixierenden kohlenwasserstoffhaltigen elektrisch leitfähigen Leitermaterials auf dem
Faserverbund durch Karbonisierung bevorzugt wird, führen sämtliche Varianten des Verfahrens
zur Herstellung eines biegesteifen Heizleiters basierend auf einem biegeschlaffen
und in beliebigen räumlichen Geometrien anordenbaren Faserverbunds zu einem biegesteifen
Heizleiter mit geringem Querschnittsdurchmesser. Dieser Heizleiter eröffnet bisher
nicht bekannte Möglichkeiten der Formgestaltung bei gleichzeitiger Miniaturisierung.
Darüber hinaus sind derart hergestellte Heizleiter in einem Temperaturbereich bis
in den Bereich von 3000° C einsetzbar. Weiterhin ist auch nicht nur an einen Einsatz
als Heizleiter, sondern auch als Einsatz im Bereich der Sensortechnik, beispielsweise
als Messleiter, bei hohen Umgebungstemperaturen zu denken.
1. Elektrischer Leiter (10, 21), insbesondere Heizleiter, mit einer Tragstruktur und
einem elektrisch leitenden Leitmaterial, wobei die Tragstruktur aus einem Faserverbund
(11) gebildet ist, und das Leitmaterial aus einem am Faserverbund haftenden Kohlenstoffmaterial
(16, 22) besteht.
2. Elektrischer Leiter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Leitmaterial aus pyrolytisch auf dem Faserverbund (11) abgeschiedenen Kohlenstoff
(16, 22) besteht.
3. Elektrischer Leiter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlenstoff als eine vermittels eines CVD-Verfahrens auf dem Faserverbund (11)
erzeugte Abscheidung (22) ausgebildet ist.
4. Elektrischer Leiter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlenstoff als eine vermittels eines CVI-Verfahrens auf dem Faserverbund (11)
erzeugte Abscheidung (16) ausgebildet ist.
5. Elektrischer Leiter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Leitmaterial aus karbonisiertem Kohlenstoffmaterial besteht.
6. Elektrischer Leiter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Leitmaterial aus Glaskohlenstoff gebildet ist.
7. Elektrischer Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, dass der Faserverbund (11) Kohlenstofffasern (19) aufweist.
8. Elektrischer Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Leitmaterial mit einer Beschichtung aus Siliziumkarbid versehen ist.
9. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Leiters (10, 21), insbesondere eines
Heizleiters, mit den Verfahrensschritten:
- Bereitstellung einer Tragstruktur aus einem strangförmigen Faserverbund (11),
- Anordnung der Tragstruktur entsprechend einer gewünschten (13) und
- Gestaltfixierung der Leitergeometrie vermittels eines auf den Faserverbund aufgebrachten
Kohlenstoffmaterials (16, 22).
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufbringung des Kohlenstoffmaterials Kohlenstoff (16) pyrolytisch auf dem Faserverbund
(11) abgeschieden wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlenstoff (22) vermittels eines CVD-Verfahrens auf dem Faserverbund (11) abgeschieden
wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlenstoff (16) vermittels eines CVI-Verfahrens auf dem Faserverbund (11) abgeschieden
wird.
13. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufbringung des Kohlenstoffmaterials eine kohlenstoffhaltige, insbesondere organische
Substanz auf den Faserverbund aufgebracht und karbonisiert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass als kohlenstoffhaltige Substanz ein Harz verwendet wird.