(19)
(11) EP 1 965 951 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.06.2015  Patentblatt  2015/25

(21) Anmeldenummer: 06807625.6

(22) Anmeldetag:  27.10.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B25D 11/12(2006.01)
B25D 16/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2006/067884
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2007/073956 (05.07.2007 Gazette  2007/27)

(54)

Handwerkzeugmaschine, insbesondere Bohr- und/oder Meisselhammer

Hand power tool, in particular drill hammer and/or chipping hammer

Machine-outil portable, en particulier marteau perforateur et/ou burineur


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE GB

(30) Priorität: 22.12.2005 DE 102005061399

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.09.2008  Patentblatt  2008/37

(73) Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH
70442 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • MEIXNER, Gerhard
    70794 Filderstadt (DE)
  • DAMMERTZ, Ralph
    Mt. Prospect, Illinois 60056 (US)
  • LENNARTZ, Juergen
    73760 Ostfildern (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 583 710
DE-A1- 3 314 414
DE-A1- 10 259 566
DE-B- 1 298 954
FR-A1- 2 517 134
GB-A- 2 397 857
DE-A1- 2 250 271
DE-A1- 3 910 599
DE-A1- 19 913 020
DE-U1- 29 800 248
GB-A- 2 048 753
US-I5- B 458 500
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Stand der Technik



    [0001] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Eine solche Handwerkzeugmaschine ist aus der DE 2 250 271 A1 bekannt.

    [0003] Aus der DE 102 59 566 A1 ist eine von einem Meißelhammer gebildete Handwerkzeugmaschine bekannt, die eine Schlagwerkeinheit zur Erzielung eines Impulses in Richtung einer Schlagachse aufweist. Die Schlagwerkeinheit umfasst eine von einer Exzentereinheit gebildete Axialantriebseinheit mit einem von einem Exzenterzapfen gebildeten Abtriebsmittel. Ferner umfasst die Handwerkzeugmaschine eine von einem Elektromotor gebildete Motoreinheit, deren Motorwelle zur Schlagwerkachse einen Winkel von 90° einschließt und die über ein von einem Zahnrad gebildeten Drehmomentübertragungsrad der Axialantriebseinheit mit derselben in Wirkverbindung steht. Die Axialantriebseinheit ist auf der der Motoreinheit abgewandten Seite des Zahnrads gelagert. Auf einer der Motoreinheit zugewandten Seite schließt sich an das Zahnrad eine Kurbelwelle der Axialantriebseinheit bzw. der Exzentereinheit an, an deren zur Motoreinheit zugewandten Stirnseite das Abtriebsmittel bzw. der Exzenterzapfen angeordnet ist.

    Vorteile der Erfindung



    [0004] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine gemäß Anspruch 1.

    [0005] Das Abtriebsmittel der Axialantriebseinheit ist unmittelbar am Drehmomentübertragungsrad angeordnet. Unter einer "Axialantriebseinheit" soll eine Exzentereinheit verstanden werden, die eine Rotationsbewegung in eine Axialbewegung wandelt, und die die konstruktiv einfach, Platz sparend und robust realisiert werden kann. Unter einem "Abtriebsmittel" soll dabei insbesondere ein Mittel verstanden werden, das insbesondere durch seine Form und/oder insbesondere durch seine Anordnung zumindest einen Teil einer Umwandlung der Rotationsbewegung in die Axialbewegung bewirkt, wie insbesondere ein Exzenterzapfen oder ein Nocken mit einer entsprechend exzentrischen Ausformung usw., und das eine Schnittstelle zu einer Übertragungseinheit bildet, die zur Übertragung einer Antriebskraft von der Axialantriebseinheit zu einer Kolbeneinheit vorgesehen ist, wie insbesondere eine Pleueleinheit und/oder eine Schubeinheit, die auf einer Kurvenbahn der Axialantriebseinheit geführt ist. Unter einem "Drehmomentübertragungsrad" soll insbesondere ein Rad verstanden werden, das zur Drehmomentübertragung vorgesehen ist, wie z.B. ein Rad, das zur Kopplung mit einem Riemen vorgesehen ist und/oder besonders bevorzugt ein Zahnrad usw. Ferner soll unter einer Anordnung "unmittelbar am Drehmomentübertragungsrad" insbesondere eine Anordnung ohne zwischengeschaltete Welle, wie insbesondere Kurbelwelle, verstanden werden und/oder eine Anordnung zu einem Drehmomentübertragungsmittels des Drehmomentübertragungsrads, wie insbesondere zu einer Verzahnung, mit einem Abstand in axialer Richtung des Drehmomentübertragungsrads kleiner als dessen Erstreckung in axialer Richtung. Das Abtriebsmittel kann dabei ein- oder mehrteilig ausgebildet sein und kann insbesondere Verbindungsmittel, wie Hülsen, umfassen, die zur Befestigung am Drehmomentübertragungsrad und/oder zur Dämpfung usw. vorgesehen sein können. Besonders bevorzugt ist das Abtriebsmittel jedoch einstückig ausgebildet und direkt an das Drehmomentübertragungsrad angeformt oder direkt an diesem befestigt. Unter "vorgesehen" soll grundsätzlich insbesondere speziell ausgestattet und/oder ausgelegt verstanden werden. Durch die Erfindung kann Bauraum und Gewicht eingespart und es kann eine besonders kompakte Bauweise erreicht werden, weil die Axialantriebseinheit einseitig, bezogen auf das Drehmomentübertragungsrad, gelagert ist.

    [0006] Ferner können Bauteile, Bauraum, Gewicht, Montageaufwand und Kosten eingespart werden, wenn die Handwerkzeugmaschine eine Drehantriebseinheit aufweist, die zum Drehantrieb eines Werkzeugs vorgesehen und die zumindest teilweise einstückig mit der Axialantriebseinheit ausgeführt ist, und zwar vorzugsweise, indem das Drehmomentübertragungsrad der Axialantriebseinheit als Antriebsmittel der Drehantriebseinheit vorgesehen ist und insbesondere, wenn das Drehmomentübertragungsrad der Axialantriebseinheit auf einer Welle der Drehantriebseinheit gelagert ist.

    [0007] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Schlagwerkeinheit eine Übertragungseinheit aufweist, die zur Übertragung einer Antriebskraft von der Axialantriebseinheit auf eine Kolbeneinheit vorgesehen ist, wobei die Übertragungseinheit höhenversetzt angeordnete Anlenkstellen aufweist. Dabei soll unter "höhenversetzt" insbesondere ein Abstand in eine Richtung verstanden werden, die ungleich einer Axialrichtung bzw. einer Schlagrichtung und in Richtung einer Lagerachse der Handwerkzeugmaschine verläuft, wie besonders vorzugsweise in Richtung einer Motorachse bzw. einer Rotationsachse der Motorwelle. Der Abstand zwischen den Anlenkstellen bzw. zwischen Mittelpunkten der Anlenkstellen ist dabei vorzugsweise größer als eine halbe Längserstreckung wenigstens einer Anlenkstelle und besonders bevorzugt größer als eine gesamte Längserstreckung einer Anlenkstelle. Unter einer "Anlenkstelle" soll insbesondere eine Stelle verstanden werden, über die die Übertragungseinheit mit der Axialantriebseinheit gekoppelt ist, und eine Stelle, über die die Übertragungseinheit mit der Kolbeneinheit gekoppelt ist. Mittels einer entsprechenden erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann eine besonders flexible Bauraumgestaltung ermöglicht und es kann insgesamt wiederum Bauraum, insbesondere Bauhöhe, eingespart werden.

    [0008] Konstruktiv einfach und kostengünstig können höhenversetzt angeordnete Anlenkstellen erreicht werden, wenn die Übertragungseinheit wenigstens ein Übertragungsmittel aufweist, das in zumindest einem Teilbereich eine eine Höhendifferenz zwischen den Anlenkstellen bewirkende, schräg zu einer Schlagachse verlaufende Ausrichtung aufweist.

    [0009] Ist die Motoreinheit in Richtung der Motorwelle vor und nach ihrem Schwerpunkt über Motorlagerstellen gelagert, kann ein großer Abstand zwischen den Motorlagerstellen erreicht und die Motoreinheit kann vorteilhaft mit kostengünstig dimensionierbaren Lagern gelagert werden, und zwar insbesondere, wenn die Motoreinheit ein Motorritzel aufweist, das in Richtung der Motorwelle zwischen den Motorlagerstellen angeordnet ist. Unter einer "Motoreinheit" soll dabei insbesondere eine Einheit verstanden werden, in der eine Energieform, wie eine Strömungsenergie und vorzugsweise eine elektrische Energie, in eine Rotationsenergie umgewandelt wird, wie insbesondere ein Läufer und ein Stator eines Elektromotors usw. Ferner sollen unter "Motorlagerstellen" insbesondere Lagerstellen verstanden werden, über die Teile der Motoreinheit gelagert sind, wie insbesondere Stator und/oder Läufer eines Elektromotors, wie beispielsweise über eine Motorwelle usw.

    [0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Handwerkzeugmaschine eine Dichtungseinheit aufweist, die in Richtung der Motorwelle zwischen den Motorlagerstellen angeordnet ist. Dabei soll unter einer "Dichtungseinheit" insbesondere eine Einheit verstanden werden, die einen Motorraum gegenüber Schmiermittel abdichtet. Eine entsprechend angeordnete Dichtungseinheit kann konstruktiv besonders einfach ausgebildet werden, und zwar insbesondere, wenn dieselbe einen Zwischendeckel umfasst.

    Zeichnung



    [0011] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

    [0012] Es zeigen:
    Fig. 1
    einen schematisiert dargestellten Längsschnitt durch eine von einem Meißelhammer gebildete Handwerkzeugmaschine und
    Fig. 2
    einen schematisiert dargestellten Längsschnitt durch eine von einem Bohrhammer gebildete Handwerkzeugmaschine.

    Beschreibung der Ausführungsbeispiele



    [0013] Figur 1 zeigt einen schematisiert dargestellten Längsschnitt durch eine von einem Meißelhammer gebildete Handwerkzeugmaschine mit einer Schlagwerkeinheit 10a, die zur Erzielung eines Impulses in Richtung einer Schlagachse 12a dient. Die Schlagwerkeinheit 10a weist eine von einer Exzentereinheit gebildete Axialantriebseinheit 14a mit einem von einem Exzenterzapfen gebildeten Abtriebsmittel 16a auf. Ferner weist die Schlagwerkeinheit 10a eine Übertragungseinheit 30a auf, die zur Übertragung einer Antriebskraft vom Abtriebsmittel 16a der Axialantriebseinheit 14a zu einer Kolbeneinheit 32a bzw. zu einem in einem Hammerrohr 52a geführten Kolben 54a vorgesehen ist. Die Übertragungseinheit 30a wird im Wesentlichen von einem als Pleuel ausgebildeten Übertragungsmittel 38a gebildet und weist von Pleuelaugen gebildete höhenversetzt angeordnete Anlenkstellen 34a, 36a auf bzw. weisen die von den Pleuelaugen gebildeten Anlenkstellen 34a, 36a bzw. deren Mittelpunkte 56a, 58a in Richtung einer Motorachse 60a bzw. einer Rotationsachse einer Motorwelle 20a einer von einem Elektromotor gebildeten Motoreinheit 18a einen Abstand 62a auf, der vorzugsweise mindestens einer halben Ausdehnung einer Anlenkstelle 34a, 36a in Richtung der Motorachse 60a entspricht. Das Übertragungsmittel 38a weist zur Erzielung einer Höhendifferenz im Wesentlichen ausgehend von der der Axialantriebseinheit 14a zugewandten Anlenkstelle 34a bis zu der der Kolbeneinheit 32a zugewandten Anlenkstelle 36a eine schräg zur Schlagachse 12a verlaufende Ausrichtung auf. Grundsätzlich wäre jedoch auch denkbar, dass das Übertragungsmittel 38a senkrecht zur Motorachse 60a und/oder in der dargestellten Seitenansicht betrachtet koaxial und/oder achsparallel zur Schlagachse 12a ausgebildet ist.

    [0014] Die Handwerkzeugmaschine weist eine so genannte L-Bauweise auf, bei der die Motorachse 60a bzw. die Motorwelle 20a einen Winkel 22a von 90° zur Schlagachse 12a einschließt. Dabei sind jedoch auch andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende, von Null abweichende Winkel denkbar, wie insbesondere Winkel zwischen 30° und 150°, wobei eine koaxiale oder achsparallele Ausrichtung der Motorwelle 20a zur Schlagachse 12a als ein Winkel von Null angesehen werden soll.

    [0015] Das Übertragungsmittel 38a ist in der der Kolbeneinheit 32a zugewandten Anlenkstelle 36a über eine Kugelkopflagerung 64a mit dem Kolben 54a und in der der Axialantriebseinheit 14a zugewandten Anlenkstelle 34a über ein Radialkugellager 66a mit dem von einem Exzenterzapfen gebildeten Abtriebsmittel 16a der Axialantriebseinheit 14a gekoppelt.

    [0016] Die Motoreinheit 18a ist in einem Motorgehäuse 68a angeordnet, das in Richtung zur Axialantriebseinheit 14a an ein von einem ersten Bauteil gebildeten Getriebegehäuse 70a und in Richtung zur Kolbeneinheit 32a an einem von einem weiteren Bauteil gebildeten Hammerrohrgehäuse 72a anschließt. Alternativ könnten jedoch Getriebegehäuse 70a und Hammerrohrgehäuse 72a auch einstückig ausgeführt sein. Ferner ist auch eine Schalenbauweise möglich, bei der Funktionsgruppen ganz oder teilweise von zwei Halbschalen umschlossen sind. Hierbei könnte die Motoreinheit 18a auch in einer Halbschale aufgenommen sein.

    [0017] Die Motorwelle 20c ragt in beide Richtungen über ein Blechpaket der Motoreinheit 18a hinaus und ist an einem der Axialantriebseinheit 14a abgewandten Ende im Motorgehäuse 68a über eine erste Motorlagerstelle 42a und an einem der Axialantriebseinheit 14a zugewandten Ende im Getriebegehäuse 70a über eine zweite Motorlagerstelle 44a gelagert, und zwar ausgehend von der vom Elektromotor gebildeten Motoreinheit 18a in axialer Richtung der Motorachse 60a hinter einem an die Motorwelle 20a angeformten Motorritzel 46a und hinter einem mit dem Motorritzel 46a kämmenden von einem Stirnrad gebildeten Drehmomentübertragungsrad 24a der Axialantriebseinheit 14a. Alternativ könnte die Motorlagerstelle 44a ausgehend von der Motoreinheit 18a entlang der Motorwelle 20a vor dem Motorritzel 46a angeordnet sein. Die Motoreinheit 18a ist in Richtung der Motorwelle 20a vor und nach ihrem Schwerpunkt 40a über die Motorlagerstellen 42a, 44a gelagert.

    [0018] Die Handwerkzeugmaschine weist eine in Richtung der Motorwelle 20a zwischen den Motorlagerstellen 42a, 44a im Motorgehäuse 68a angeordnete Dichtungseinheit 48a auf, die einen Zwischendeckel 50a mit einer Ausnehmung 74a umfasst, durch die die Motorwelle 20a hindurch geführt ist. In der Ausnehmung 74a ist eine zwischen der Motorwelle 20a und dem Zwischendeckel 50a abdichtende Ringdichtung 76a angeordnet, mittels der ein Motorraum im Motorgehäuse 68a gegenüber einem Getrieberaum im Getriebegehäuse 70a abgedichtet ist. Alternativ könnte ein Dichtring auch direkt in einem entsprechend ausgestalteten Motorgehäuse und/oder auch direkt in einem Getriebegehäuse befestigt sein.

    [0019] Die Axialantriebseinheit 14a bzw. der Exzenter ist auf einer der Motoreinheit 18a abgewandten Seite des Drehmomentübertragungsrads 24a, bezogen auf das Drehmomentübertragungsrad 24a, einseitig im Getriebegehäuse 70a gelagert, während auf der der Motoreinheit 18a zugewandten Seite des Drehmomentübertragungsrads 24a das vom Exzenterzapfen gebildete, einstückig ausgeführte Abtriebsmittel 16a der Axialantriebseinheit 14a unmittelbar am Drehmomentübertragungsrad 24a angeordnet und an diesem direkt befestigt ist.

    [0020] In Figur 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt. Im Wesentlichen gleich bleibende Bauteile und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen Bezugszeichen beziffert, wobei zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a und b hinzugefügt sind. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen nur auf die Unterschiede zum Ausführungsbeispiel in Figur 1, während im Hinblick auf die gleichen Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung zum Ausführungsbeispiel in Figur 1 verwiesen werden kann.

    [0021] Figur 2 zeigt einen schematisiert dargestellten Längsschnitt durch eine von einem Bohrhammer gebildete Handwerkzeugmaschine, die gegenüber der Handwerkzeugmaschine aus Figur 1 zusätzlich eine Drehantriebseinheit 26b aufweist, die zum Drehantrieb eines Werkzeugs, und zwar eines Bohrwerkzeugs, vorgesehen ist. Die Drehantriebseinheit 26b ist dabei teilweise einstückig mit einer Axialantriebseinheit 14b ausgeführt, und zwar ist ein Drehmomentübertragungsrad 24b der Axialantriebseinheit 14b als Antriebsmittel der Drehantriebseinheit 26b vorgesehen. Das von einem Stirnrad gebildete Drehmomentübertragungsrad 24b ist auf einer Welle 28b der Drehantriebseinheit 26b gelagert, an deren dem Drehmomentübertragungsrad 24b abgewandten Ende ein Zwischenrad 78b befestigt ist. Über die Welle 28b wird im Betrieb ein Drehmoment vom Drehmomentübertragungsrad 24b zum Zwischenrad 78b übertragen.

    [0022] Das Zwischenrad 78b kämmt mit einem weiteren auf einer Welle 80b befestigen Zahnrad 82b. Die Welle 80b ist auf einer einem Hammerrohr 52b abgewandten Seite in einem Deckel 84b und auf einem dem Hammerrohr 52b zugewandten Seite in einem Hammerrohrgehäuse 72b gelagert. An einer dem Hammerrohr 52b zugewandten Ende ist an die Welle 80b ein Kegelritzel 86b angeformt, das mit einem an das Hammerrohr 52b angeformten Tellerrad 88b kämmt. Alternativ könnte das Tellerrad 88b jedoch auch von einem zu dem Hammerrohr 52b getrennten Bauteil gebildet sein, das am Hammerrohr 52b befestigt oder das über eine Schaltung mit dem Hammerrohr 52b verbunden sein könnte.
    Bezugszeichen
    10 Schlagwerkeinheit 52 Hammerrohr
    12 Schlagachse 54 Kolben
    14 Axialantriebseinheit 56 Mittelpunkt
    16 Abtriebsmittel 58 Mittelpunkt
    18 Motoreinheit 60 Motorachse
    20 Motorwelle 62 Abstand
    22 Winkel 64 Kugelkopflagerung
    24 Drehmomentübertragungsrad 66 Radialkugellager
    68 Motorgehäuse
    26 Drehantriebseinheit 70 Getriebegehäuse
    28 Welle 72 Hammerrohrgehäuse
    30 Übertragungseinheit 74 Ausnehmung
    32 Kolbeneinheit 76 Ringdichtung
    34 Anlenkstelle 78 Zwischenrad
    36 Anlenkstelle 80 Welle
    38 Übertragungsmittel 82 Zahnrad
    40 Schwerpunkt 84 Deckel
    42 Motorlagerstelle 86 Kegelritzel
    44 Motorlagerstelle 88 Tellerrad
    46 Motorritzel    
    48 Dichtungseinheit    
    50 Zwischendeckel    



    Ansprüche

    1. Handwerkzeugmaschine, insbesondere Bohr- und/oder Meißelhammer, mit einer Schlagwerkeinheit (10a; 10b) zur Erzielung eines Impulses in Richtung einer Schlagachse (12a; 12b), die eine von einer Exzentereinheit gebildete Axialantriebseinheit (14a; 14b) mit einem Abtriebsmittel (16a; 16b) aufweist, und mit einer Motoreinheit (18a; 18b) sowie mit einer Motorwelle (20a; 20b), die zur Schlagachse (12a; 12b) einen Winkel (22a; 22b) ungleich Null einschließt und die über ein Drehmomentübertragungsrad (24a; 24b) der Axialantriebseinheit (14a; 14b) mit derselben in Wirkverbindung steht,
    wobei das Abtriebsmittel (16a; 16b) der Axialantriebseinheit (14a; 14b) unmittelbar am Drehmomentübertragungsrad (24a; 24b) angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Axialantriebseinheit (14a; 14b) nur einseitig auf der der Motoreinheit (18a; 18b) abgewandten Seite des Drehmomentübertragungsrads (24a; 24b) gelagert ist.
     
    2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Drehantriebseinheit (26b), die zum Drehantrieb eines Werkzeugs vorgesehen und die zumindest teilweise einstückig mit der Axialantriebseinheit (14b) ausgeführt ist.
     
    3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehmomentübertragungsrad (24b) der Axialantriebseinheit (14b) als Antriebsmittel der Drehantriebseinheit (26b) vorgesehen ist.
     
    4. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehmomentübertragungsrad (24b) der Axialantriebseinheit (14b) auf einer Welle (28b) der Drehantriebseinheit (26b) gelagert ist.
     
    5. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagwerkeinheit (10a) eine Übertragungseinheit (30a) aufweist, die zur Übertragung einer Antriebskraft von der Axialantriebseinheit (14a) auf eine Kolbeneinheit (32a) vorgesehen ist, wobei die Übertragungseinheit (30a) höhenversetzt angeordnete Anlenkstellen (34a, 36a) aufweist.
     
    6. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinheit (30a) wenigstens ein Übertragungsmittel (38a) aufweist, das in zumindest einem Teilbereich eine eine Höhendifferenz zwischen den Anlenkstellen (34a, 36a) bewirkende, schräg zur Schlagachse (12a) verlaufende Ausrichtung aufweist.
     
    7. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoreinheit (18a; 18b) in Richtung der Motorwelle (20a; 20b) vor und nach ihrem Schwerpunkt (40a; 40b) über Motorlagerstellen (42a, 44a; 42b, 44b) gelagert ist.
     
    8. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoreinheit (18a; 18b) ein Motorritzel (46a; 46b) aufweist, das in Richtung der Motorwelle (20a; 20b) zwischen den Motorlagerstellen (42a, 44a; 42b, 44b) angeordnet ist.
     
    9. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine Dichtungseinheit (48a; 48b), die in Richtung der Motorwelle (20a; 20b) zwischen den Motorlagerstellen (42a, 44a; 42b, 44b) angeordnet ist.
     
    10. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungseinheit (48a; 48b) einen Zwischendeckel (50a; 50b) umfasst.
     


    Claims

    1. Hand power tool, in particular drill hammer and/or chipping hammer, with a percussion mechanism unit (10a; 10b) for producing an impulse in the direction of a percussion axis (12a; 12b), which percussion mechanism unit has an axial drive unit (14a; 14b) which is formed by an eccentric unit and has an output means (16a; 16b), and with a motor unit (18a; 18b) and with a motor shaft (20a; 20b) which encloses an angle (22a; 22b) not equal to zero with respect to the percussion axis (12a; 12b) and which is operatively connected to the axial drive unit (14a; 14b) via a torque transmission wheel (24a; 24b) of same, wherein the output means (16a; 16b) of the axial drive unit (14a; 14b) is arranged directly on the torque transmission wheel (24a; 24b), characterized in that the axial drive unit (14a; 14b) is mounted only on one side on that side of the torque transmission wheel (24a; 24b) which faces away from the motor unit (18a; 18b).
     
    2. Hand power tool according to Claim 1, characterized by a rotational drive unit (26b) which is provided for the rotational driving of a tool and which is formed at least partially integrally with the axial drive unit (14b).
     
    3. Hand power tool according to Claim 2, characterized in that the torque transmission wheel (24b) of the axial drive unit (14b) is provided as the driving means of the rotational drive unit (26b).
     
    4. Hand power tool according to Claim 3, characterized in that the torque transmission wheel (24b) of the axial drive unit (14b) is mounted on a shaft (28b) of the rotational drive unit (26b).
     
    5. Hand power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the percussion mechanism unit (10a) has a transmission unit (30a) which is provided for transmitting a driving force from the axial drive unit (14a) to a piston unit (32a), wherein the transmission unit (30a) has coupling points (34a, 36a) which are arranged offset in height.
     
    6. Hand power tool according to Claim 5, characterized in that the transmission unit (30a) has at least one transmission means (38a) which, in at least one partial region, has an orientation which brings about a height difference between the coupling points (34a, 36a) and runs obliquely with respect to the percussion axis (12a).
     
    7. Hand power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the motor unit (18a; 18b) is mounted in the direction of the motor shaft (20a; 20b) upstream and downstream of the centre of gravity (40a; 40b) thereof via motor bearing points (42a, 44a; 42b, 44b).
     
    8. Hand power tool according to Claim 7, characterized in that the motor unit (18a; 18b) has a motor pinion (46a; 46b) which is arranged between the motor bearing points (42a, 44a; 42b, 44b) in the direction of the motor shaft (20a; 20b).
     
    9. Hand power tool according to Claim 7 or 8, characterized by a sealing unit (48a; 48b) which is arranged between the motor bearing points (42a, 44a; 42b, 44b) in the direction of the motor shaft (20a; 20b).
     
    10. Hand power tool according to Claim 9, characterized in that the sealing unit (48a; 48b) comprises an intermediate cover (50a; 50b).
     


    Revendications

    1. Machine-outil portable, en particulier marteau perforateur et/ou burineur, comprenant une unité de mécanisme de percussion (10a ; 10b) pour produire une impulsion dans la direction d'un axe de percussion (12a ; 12b), laquelle comprend une unité d'entraînement axial (14a ; 14b), formée par une unité excentrique, comprenant un moyen de sortie (16a ; 16b), et comprenant une unité de moteur (18a ; 18b) ainsi qu'un arbre de moteur (20a ; 20b) qui forme par rapport à l'axe de percussion (12a ; 12b) un angle (22a ; 22b) différent de zéro et qui est, par le biais d'une roue de transmission de couple (24a ; 24b) de l'unité d'entraînement axial (14a ; 14b), en liaison fonctionnelle avec celle-ci,
    le moyen de sortie (16a ; 16b) de l'unité d'entraînement axial (14a ; 14b) étant disposé directement sur la roue de transmission de couple (24a ; 24b),
    caractérisée en ce que l'unité d'entraînement axial (14a ; 14b) est montée seulement d'un côté sur le côté de la roue de transmission de couple (24a ; 24b) opposé à l'unité de moteur (18a ; 18b).
     
    2. Machine-outil portable selon la revendication 1, caractérisée par une unité d'entraînement rotatif (26b) qui est prévue pour l'entraînement rotatif d'un outil et qui est réalisée au moins partiellement d'une seule pièce avec l'unité d'entraînement axial (14b).
     
    3. Machine-outil portable selon la revendication 2, caractérisée en ce que la roue de transmission de couple (24b) de l'unité d'entraînement axial (14b) est prévue en tant que moyen d'entraînement de l'unité d'entraînement rotatif (26b).
     
    4. Machine-outil portable selon la revendication 3, caractérisée en ce que la roue de transmission de couple (24b) de l'unité d'entraînement axial (14b) est montée sur un arbre (28b) de l'unité d'entraînement rotatif (26b).
     
    5. Machine-outil portable selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de mécanisme de percussion (10a) comprend une unité de transmission (30a) qui est prévue pour la transmission d'une force d'entraînement de l'unité d'entraînement axial (14a) à une unité de piston (32a), l'unité de transmission (30a) comprenant des points d'articulation (34a, 36a) disposés de manière décalée en hauteur.
     
    6. Machine-outil portable selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'unité de transmission (30a) comprend au moins un moyen de transmission (38a) qui présente, dans au moins une région partielle, une orientation s'étendant de manière oblique par rapport à l'axe de percussion (12a) et provoquant une différence de hauteur entre les points d'articulation (34a, 36a).
     
    7. Machine-outil portable selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de moteur (18a ; 18b) est montée par le biais de points de montage de moteur (42a, 44a ; 42b, 44b) avant et après son centre de gravité (40a ; 40b) dans la direction de l'arbre de moteur (20a ; 20b).
     
    8. Machine-outil portable selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'unité de moteur (18a ; 18b) comprend un pignon de moteur (46a ; 46b) qui est disposé entre les points de montage de moteur (42a, 44a ; 42b, 44b) dans la direction de l'arbre de moteur (20a ; 20b).
     
    9. Machine-outil portable selon la revendication 7 ou 8, caractérisée par une unité d'étanchéité (48a ; 48b) qui est disposée entre les points de montage de moteur (42a, 44a ; 42b, 44b) dans la direction de l'arbre de moteur (20a ; 20b).
     
    10. Machine-outil portable selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'unité d'étanchéité (48a ; 48b) comporte un couvercle intermédiaire (50a ; 50b).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente