Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine mit einem Antriebsstrang und
einer Entkopplungseinheit nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es sind bereits Handwerkzeugmaschinen, insbesondere Bohrhämmer, bekannt, welche eine
Entkopplungseinheit zur Reduzierung einer Vibrationsübertragung aufweisen. Hierbei
sind lediglich Griffbereiche oder Gehäuseteile von einer Vibrationsquelle, wie von
einem Schlagwerk, isoliert ausgeführt. Die Handwerkzeugmaschinen weisen dabei einen
in der Regel eine Getriebeeinheit und eine Motoreinheit umfassenden Antriebsstrang
auf.
[0003] Eine Handmerkzeugmaschine gemäss den Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus
EP 829 237 A bekannt.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine mit einem Antriebsstrang und
mit wenigstens einer Entkopplungseinheit.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Entkopplungseinheit zwischen zwei Antriebsstrangeinheiten
angeordnet ist. Unter einer "Entkopplungseinheit" soll insbesondere eine Dämpfungseinheit
und/oder eine Einheit zur Schwingungsisolierung verstanden werden. Ferner soll unter
"zwischen" insbesondere eine Anordnung räumlich und/oder in einem Kraftfluss zwischen
den Antriebsstrangeinheiten verstanden werden. Dadurch kann eine Entkopplung großer
Massen, insbesondere eine Schwingungsentkopplung zwischen zwei Massen, erreicht werden.
Damit verbunden kann die Vibration der Handwerkzeugmaschine und eine Vibrationsübertragung
auf einen Bediener der Handwerkzeugmaschine reduziert werden.
[0006] Vorteilhaft ist die Entkopplungseinheit zwischen einer Antriebseinheit und einer
Getriebeeinheit des Antriebsstrangs angeordnet. Damit kann eine Reduzierung der Schwingungen
in einer der beiden Abtriebseinheiten erzielt werden. Zudem kann durch diese Entkopplungseinheit
eine längere Lebensdauer der elektrischen Komponenten in der schwingungsreduzierten
Antriebseinheit der Handwerkzeugmaschine erreicht werden.
[0007] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass eine Gehäuseeinheit
der Antriebseinheit eine Koppelstelle zur Befestigung eines Zusatzhandgriffs aufweist.
Unter einer "Koppelstelle" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine speziell
ausgebildete, ausgestattete und/oder speziell vorgesehene Stelle zur Befestigung eines
Zusatzhandgriffs verstanden werden, die vorzugsweise spezielle Befestigungsmittel
aufweist, wie Ausnehmungen, Fortsätze usw. Dies kann vorteilhaft erreicht werden,
indem die Gehäuseeinheit der Antriebseinheit in eine vorteilhafte Richtung verlängert
wird. Der Vorteil hierbei ist, dass der Zusatzhandgriff an der schwingungsisolierten
Antriebseinheit befestigt werden kann. So können beide Kontaktstellen des Bedieners
mit der Handwerkzeugmaschine schwingungsentkoppelt werden.
[0008] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Entkopplungseinheit zumindest zwei Entkopplungsfreiheitsgrade
aufweist, wodurch eine Ausgleichsbewegung in mehrere Richtungen zwischen den Antriebsstrangeinheiten
ermöglicht und damit verbunden eine Reduzierung einer Vibrationsübertragung in mehrere
Richtungen erreicht werden kann.
[0009] Vorteilhafterweise umfasst die Entkopplungseinheit wenigstens ein Entkopplungsmittel,
das dazu vorgesehen ist, durch eine Verformung, vorzugsweise durch eine elastische
Verformung, eine Entkopplung zu bewirken, wodurch ein Verschleiß in der Entkopplungseinheit
durch äußere Reibung vermieden werden kann.
[0010] Des Weiteren ist von Vorteil, wenn die Entkopplungseinheit ein balgförmiges Entkopplungsmittel
aufweist, wodurch eine verschleißfreie Entkopplung, selbst bei hochfrequenten Relativbewegungen,
und ein vorteilhafter Verformungsweg erreicht werden kann. Unter einem "balgförmigen"
Entkopplungsmittel soll insbesondere ein zur Flächenerstreckung dünnwandiges, zumindest
in Teilbereichen gefaltetes Entkopplungsmittel verstanden werden.
[0011] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Entkopplungsmittel in zumindest einem Bereich
eine Radialausrichtung aufweist. Dabei soll unter einer "Radialausrichtung" verstanden
werden, dass zumindest eine Außenfläche und/oder eine Innenfläche des Entkopplungsmittels,
insbesondere eine Wandung des Entkopplungsmittels, in ihrer Ausrichtung wenigstens
eine radiale Komponente aufweist. Durch eine entsprechende Ausgestaltung kann eine
in axialer Richtung besonders Platz sparende Bauweise erreicht werden.
[0012] Vorteilhafterweise ist die Entkopplungseinheit zumindest teilweise einstückig mit
einem weiteren Funktionsmittel ausgeführt, wodurch Bauteile, Bauraum, Gewicht, Montageaufwand
und Kosten eingespart werden können. Unter einem "weiteren Funktionsmittel" sollen
sämtliche, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Mittel verstanden werden, die insbesondere
neben einer Entkopplung und/oder einer Kraftübertragung eine weitere Funktion aufweisen,
wie insbesondere mitrotierende Funktionsmittel. Dabei bietet sich vorteilhaft eine
Lüftereinheit an.
[0013] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Handwerkzeugmaschine
eine wenigstens ein federbelastetes Führungsmittel umfassende Führungseinheit aufweist,
die zur Führung zumindest einer der Antriebsstrangeinheiten vorgesehen ist. Es kann
neben einer vorteilhaften Entkopplung eine in sich stabile Handwerkzeugmaschine erzielt
werden.
[0014] Weist die Führungseinheit zumindest ein Entkopplungsmittel zur Lagerung eines Führungselements
auf, können unerwünschte Schwingungsübertragungen über die Führungseinheit zumindest
reduziert werden.
[0015] Die erfindungsgemäße Lösung kann bei sämtlichen, dem Fachmann als geeignet erscheinenden
Handwerkzeugmaschinen eingesetzt werden, jedoch besonders vorteilhaft bei Handwerkzeugmaschinen
mit schlagenden Antriebsstrangeinheiten, wie insbesondere Bohrhämmern und Meiselhämmern
usw.
Zeichnung
[0016] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Handwerkzeugmaschine mit einer schematisch dargestellten balgförmigen Entkopplungseinheit,
die zwischen einer Antriebseinheit und einer Getriebeeinheit angeordnet ist, in einem
Teilschnitt,
- Fig. 2
- die Handwerkzeugmaschine aus Figur 1 in einer Seitenansicht,
- Fig. 3
- einen Querschnitt der in Figur 2 dargestellten Handwerkzeugmaschine im Bereich einer
Führungseinheit,
- Fig. 4
- ein elastomergelagertes Führungselement der Führungseinheit aus Figur 3,
- Fig. 5
- einen Querschnitt der in Figur 2 dargestellten Handwerkzeugmaschine im Bereich einer
alternativen Führungseinheit und
- Fig. 6
- einen Ausschnitt einer Handwerkzeugmaschine mit einer alternativen balgförmigen Entkopplungseinheit.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0018] Figur 1 zeigt eine von einem Bohrhammer gebildete Handwerkzeugmaschine 10a in einer
Seitenansicht. Diese umfasst eine Antriebseinheit 12a mit einer eigenen als Antriebsgehäuse
ausgebildeten Gehäuseeinheit 14a, eine Getriebeeinheit 16a mit einer eigenen als Getriebegehäuse
ausgebildeten Gehäuseeinheit 18a und eine balgförmige Entkopplungseinheit 20a, die
zwischen der Antriebseinheit 12a und der Getriebeeinheit 16a angeordnet ist. Die Getriebeeinheit
16a weist eine angedeutete Schlagwerkeinheit auf.
[0019] An die als Antriebsgehäuse ausgebildete Gehäuseeinheit 14a ist ein im Wesentlichen
zu einer Längsachse 22a der Handwerkzeugmaschine 10a senkrecht ausgebildeter Haupthandgriff
24a einstückig angeformt, der einen Betätigungsschalter umfasst. In Richtung zu einer
Vorderseite der Handwerkzeugmaschine 10a bildet die als Antriebsgehäuse ausgebildete
Gehäuseeinheit 14a einen Aufnahmebereich 26a für die Entkopplungseinheit 20a und einen
halbschalenförmigen Aufnahmebereich 28a für die als Getriebegehäuse ausgebildete Gehäuseeinheit
18a (Figuren 1 und 2). An den halbschalenförmigen Aufnahmebereich 28a schließt sich
in Richtung zu einem Werkzeugaufnahmebereich 30a der Handwerkzeugmaschine 10a ein
hülsenförmiger Aufnahmebereich 32a an, in dem die Getriebeeinheit 16a über eine Gleitlagerbuchse
34a gelagert ist. Um eine möglichst schwingungsentkoppelte Lagerung der Getriebeeinheit
16a an den hülsenförmigen Aufnahmebereich 32a der als Antriebsgehäuse ausgebildeten
Gehäuseeinheit 14a zu erreichen, ist die Gleitlagerbuchse 34a von einer aus schwingungsdämpfendem
Gummimaterial bestehenden Buchse umgeben. Zudem wird die als Getriebegehäuse ausgebildete
Gehäuseeinheit 18a über mehrere Gleitlagerbuchsen 36a, die in Langlöchern 38a des
halbschalenförmigen Aufnahmebereichs 28a der Gehäuseeinheit 14a geführt werden, in
einer stabilen, schwingungsgedämpften Position gegenüber der Gehäuseeinheit 14a gehalten.
[0020] Der hülsenförmige Bereich der als Antriebsgehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit 14a
umfasst eine Koppelstelle 40a für einen Zusatzhandgriff 42a.
[0021] Die Entkopplungseinheit 20a umfasst ein als Federbalgkupplung ausgebildetes Entkopplungsmittel
44a aus einem elastischen Kunststoff, durch welches eine Schwingungsentkopplung in
axialer Richtung 54a und in radialer Richtung 56a zwischen der Getriebeeinheit 16a
und der Antriebseinheit 12a stattfinden kann. Alternativ zu einem elastischen Kunststoff
sind weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Materialen, wie z.B. Gummimaterialien,
Metallverbindungen usw., zur Bildung der Entkopplungseinheit 20a denkbar.
[0022] Das Entkopplungsmittel 44a weist zwei tellerförmige, dünnwandige und zueinander spiegelsymmetrisch
angeordnete Teilbereiche 62a, 64a auf, wobei ein Teilbereich 62a der Antriebseinheit
12a und der gegenüberliegende Teilbereich 64a der Getriebeeinheit 16a zugewandt ist.
Anstatt spiegelsymmetrisch können die Teilbereiche jedoch unterschiedlich, verschiedenen
Anforderungen angepasst ausgeführt sein. Die Wandungen der beiden Teilbereiche 62a,
64a des Entkopplungsmittels 44a sind zusätzlich mit einer faltigen Struktur versehen,
wodurch das Entkopplungsmittel 44a eine stark schwingungsdämpfende Eigenschaft erhält.
Selbst große Relativbewegungen der Getriebeeinheit 16a gegenüber der Antriebseinheit
12a werden durch die faltige Struktur der Teilbereiche 62a, 64a ausgeglichen, so dass
eine nahezu verschleißfreie Schwingungsentkopplung in axialer Richtung 54a und in
radialer Richtung 56a gewährleistet wird.
[0023] Im Betrieb wird ein Antriebsdrehmoment der Antriebseinheit 12a über die Entkopplungseinheit
20a zur Getriebeeinheit 16a geführt, und zwar bei parallel stattfindender Schwingungsentkopplung
zwischen der Getriebeeinheit 16a und der Antriebseinheit 12a. Eine Antriebswelle 58a
der Antriebseinheit 12a ist hierbei in eine zur Antriebswelle 58a koaxial ausgerichtete
Ausnehmung des der Antriebseinheit 12a zugewandten Teilbereichs 62a eingesteckt und
ist über einen nicht näher dargestellten Formschluss in Umfangsrichtung mit dem Teilbereich
62a der Entkopplungseinheit 20a verbunden.
[0024] Der der Getriebeeinheit 16a zugewandte Teilbereich 64a weist ebenfalls eine zur Antriebswelle
58a koaxiale Ausnehmung auf, in die eine Getriebewelle 60a der Getriebeeinheit 16a
eingesteckt ist. Die Getriebewelle 60a ist entsprechend der Antriebswelle 58a über
einen nicht näher dargestellten Formschluss in Umfangsrichtung mit dem Teilbereich
64a der Entkopplungseinheit 20a verbunden. Mittels der Getriebewelle 60a wird das
Drehmoment an die Getriebeeinheit 16a weitergeleitet.
[0025] In Figur 2 ist die Handwerkzeugmaschine 10a aus Figur 1 mit einer Führungseinheit
46a der als Antriebsgehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit 14a in einer Seitenansicht
dargestellt, die zum Führen der als Getriebegehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit 18a
innerhalb der Gehäuseeinheit 14a dient. Zur Führung der Gehäuseeinheit 18a ist diese
beidseitig durch drei von Absatzschrauben 68a gebildete Führungselemente 48a, 50a,
52a mit der als Antriebsgehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit 14a verbunden (Figuren
2 und 4).
[0026] Die Führungselemente 48a, 50a, 52a sind dabei fest mit der als Getriebegehäuse ausgebildeten
Gehäuseeinheit 18a verbunden und in Langlöchern 38a der Gehäuseeinheit 14a in axialer
Richtung 54a beweglich angeordnet und sind durch Schraubenköpfe der von den Absatzschrauben
68a gebildeten Führungselemente 48a, 50a, 52a in den Langlöchern 38a gesichert (Figuren
2 und 3). Aufgrund der Führung der Führungselemente 48a, 50a, 52a in den Langlöchern
38a wird eine Relativbewegung von der als Getriebegehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit
18a zur Gehäuseeinheit 14a ermöglicht, die in Kombination mit der Entkopplungseinheit
20a schwingungsentkoppelt zur Gehäuseeinheit 14a stattfinden kann. Des Weiteren sind
beidseitig zwischen den Führungselementen 48a und 50a und der als Antriebsgehäuse
ausgebildeten Gehäuseeinheit 14a in axialer Richtung 54a als vorgespannte Federpakete
ausgebildete Führungsmittel 66a angebracht. Mittels der Führungsmittel 66a befindet
sich im Ruhezustand der Handwerkzeugmaschine 10a die als Getriebegehäuse ausgebildete
Gehäuseeinheit 18a gegenüber der Gehäuseeinheit 14a in einer stabilen Ausgangsposition.
Bei Relativbewegungen der als Getriebegehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit 18a gegenüber
der Gehäuseeinheit 14a aus der Ausgangsposition heraus wirken Federkräfte der Führungsmittel
66a der Bewegung entgegen, bis die Gehäuseeinheit 18a sich wieder in einer stabilen
Position befindet. Diese Führungsmittel 66a ermöglichen somit eine stabile Führung
der Handwerkzeugmaschine 10a und wirken zusätzlich zur Entkopplungseinheit 20a schwingungsdämpfend
auf die als Antriebsgehäuse ausgebildete Gehäuseeinheit 14a.
[0027] Bei der schwingungsgedämpften Führung zwischen der als Antriebsgehäuse ausgebildeten
Gehäuseeinheit 14a und der als Getriebegehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit 18a ist
die im Querschnitt eiförmige, die Gehäuseeinheit 18a umfassende Gehäuseeinheit 14a
beabstandet zur als Getriebegehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit 18a angeordnet (Figuren
3 und 4).. Die Führungselemente 48a, 50a, 52a sind über Buchseneinheiten 84a in, in
die Langlöcher 38a eingebrachte, jeweils an die Form der Langlöcher 38a angepasste
Gleitlagerbuchsen 76a aus Metall geführt. Die zylindrisch ausgebildeten Buchseneinheiten
84a weisen ein als Gummibuchse ausgebildetes Entkopplungsmittel 86a und eine das Entkopplungsmittel
86a umschließende Gleitlagerbuchse 36a aus Metall auf. Mittels der Gleitlagerbuchsen
36a wird während des Betriebs eine geringe Reibung erzielt und mittels des Entkopplungsmittels
86a wird während des Betriebs eine vorteilhafte Entkopplung in mehrere Richtungen
erreicht.
[0028] Alternativ hierzu kann eine Führungseinheit 46a mit den Führungselementen 48a und
50a und einer Kreuzlenkereinheit 70a versehen werden (Figuren 2 und 5). Die Kreuzlenkereinheit
70a setzt sich zusammen aus zwei seitlich angeordneten Kreuzlenkerbügeln 72a, welche
durch die beidseitig angebrachten Führungselemente 50a an der als Antriebsgehäuse
ausgebildeten Gehäuseeinheit 14a gekoppelt sind. Die Kreuzlenkerbügel 72a sind senkrecht
zur Längsachse 22a ausgerichtet zwischen der als Antriebsgehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit
14a und der als Getriebegehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit 18a angeordnet. Eine
in Gummi gelagerte, senkrecht zur Längsachse 22a und im Wesentlichen senkrecht zum
Haupthandgriff 24a ausgerichtete Achse 74a stellt eine Verbindung der Kreuzlenkerbügel
72a zu der als Getriebegehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit 18a her. Mittels der Kreuzlenkereinheit
70a kann eine Führung der Getriebeeinheit 16a in der als Antriebsgehäuse ausgebildeten
Gehäuseeinheit 14a erzielt und zudem kann eine Schwingungsentkopplung zwischen der
Getriebeeinheit 16a und der Antriebseinheit 12a gewährleistet werden. Die Führungselemente
48a, 50a sind bei der Führungseinheit 46a ebenfalls über die vorgespannten Federpakte
66a an der als Antriebsgehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit 14a abgestützt.
[0029] Figur 6 zeigt eine alternative balgförmige Entkopplungseinheit einer Handwerkzeugmaschine.
Sich im Wesentlichen entsprechende Bauteile und Merkmale sind grundsätzlich mit den
gleichen Bezugszeichen beziffert, wobei zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele
den Bezugszeichen die Buchstaben a (Figur 1 bis Figur 5) bzw. b (Figur 6) hinzugefügt
sind. Ferner kann bezüglich gleich bleibender Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung
zum Ausführungsbeispiel in Figur 1 verwiesen werden. Die in Figur 6 nachfolgende Beschreibung
beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zum Ausführungsbeispiel in den
Figuren 1 bis 5.
[0030] Die Entkopplungseinheit 20b weist nur einen tellerförmigen in radialer 56b und axialer
Richtung 54b federelastischen Teilbereich 62b auf, wobei sich dieser auf der einer
Getriebeeinheit 16b zugewandten Seite der Entkopplungseinheit 20b befindet. Die Entkopplungseinheit
20b ist einstückig in einem Mehrkomponenten-, insbesondere einem Zwei-Komponenten-Verfahren
an einem eine Lüftereinheit 78b umfassenden Funktionsmittel angeformt. Die Lüftereinheit
78b weist auf der dem Teilbereich 62b zugewandten Seite eine Ringscheibe 90b auf,
die in ihrem äußeren Randbereich mit dem federelastischen Teilbereich 62b der Entkopplungseinheit
20b verbunden ist und an die auf der der Antriebseinheit 12b zugewandten Seite Lüfterschaufeln
92b einstückig angeformt sind, die zur Kühlung der Antriebseinheit 12b vorgesehen
sind. Eine Luftzufuhr der Lüftereinheit 78b erfolgt über Lüftungsöffnungen 80b, welche
in eine Gehäusewand der als Antriebsgehäuse ausgebildeten Gehäuseeinheit 14b eingebracht
sind. Über Lüftungskanäle 82b wird ein Luftstrom zur Antriebseinheit 12b weitergeleitet.
[0031] Die Lüftereinheit 78b ist drehfest mit einer Antriebswelle 58b gekoppelt, während
der federelastische Teilbereich 62b der Entkopplungseinheit 20b drehfest mit einer
Getriebewelle 60b verbunden ist. Der federelastische Teilbereich 62b ist dabei mittels
einer Schraube 94b an eine Stirnseite der Getriebewelle 60b gepresst und über nicht
näher dargestellte Formschlusselemente in Umfangsrichtung formschlüssig mit der Getriebewelle
60b verbunden.
1. Handwerkzeugmaschine mit einem Antriebsstrang und mit wenigstens einer Entkopplungseinheit
(20a; 20b), wobei die Entkopplungseinheit (20a; 20b) zwischen zwei Antriebsstrangeinbreiten
(12a; 12b; 16a; 16b) angeordnet ist, wobei die Entkopplungseinheit (20a; 20b) zumindest
zwei Entkopplungsfreiheitsgrade aufweist, wobei durch das Entkopplungsmittel (44a;
44b) eine Schwingungsentkopplung in axialer Richtung (54a; 54b) und in radialer Richtung
(56a; 56b) zwischen den Antriebsstrangeinheiten (12a; 12b; 16a; 16b) realisierbar
ist. dadurch gekennzeichnet, dass die Handmerkzeugmaschine einer Bohrhammer ist, und dass die Entkopplungseinheit (20a;
20b) ein als Federbalgkupplung ausgebildetes Entkopplungsmittel (44a; 44b) umfasst.
2. Bohrhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Entkopplungsmittel (44a) zwei Lollerförmige, dünnwandige und zueinander spiegelsymmetrisch
angeordnete Teilbereiche (62a, 64a) aufweist, wobei ein Teilbereich (62a) einer Antriebseinheit
(12a) und der gegenüberliegende Teilbereich (64a) einer Getriebeeinheit (16a) zugewandt
ist.
3. Bohrhammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entkopplungsmittel (44a; 44b) aus einem elastischen Kunststoff gebildet sind.
1. Portable power tool having a drive train and having at least one decoupling unit (20a;
20b), wherein the decoupling unit (20a; 20b) is arranged between two drive-train units
(12a; 12b; 16a; 16b), wherein the decoupling unit (20a; 20b) has at least two decoupling
degrees of freedom, wherein vibration decoupling in the axial direction (54a; 54b)
and in the radial direction (56a; 56b) can be realized between the drive-train units
(12a; 12b; 16a; 16b) by the decoupling means (44a; 44b), characterized in that the portable power tool is a rotary hammer, and in that the decoupling unit (20a; 20b) comprises a decoupling means (44a; 44b) in the form
of a bellows coupling.
2. Rotary hammer according to Claim 1, characterized in that the decoupling means (44a) has two platelike, thin-walled and mirror-symmetrically
arranged subregions (62a, 64a), wherein one subregion (62a) faces a drive unit (12a)
and the opposite subregion (64a) faces a gear unit (16a).
3. Rotary hammer according to Claim 1 or 2, characterized in that the decoupling means (44a; 44b) are formed from an elastic plastics material.
1. Machine-outil à main comprenant un ensemble de transmission et au moins une unité
de découplage (20a ; 20b), l'unité de découplage (20a ; 20b) étant disposée entre
deux unités d'ensemble de transmission (12a ; 12b ; 16a ; 16b), l'unité de découplage
(20a ; 20b) présentant au moins deux degrés de liberté de découplage, un découplage
des oscillations pouvant être réalisé dans la direction axiale (54a ; 54b) et dans
la direction radiale (56a ; 56b) entre les unités d'ensemble de transmission (12a
; 12b ; 16a ; 16b) par le biais du moyen de découplage (44a ; 44b),
caractérisée en ce que la machine-outil à main est un marteau perforateur et en ce que l'unité de découplage (20a ; 20b) comprend un moyen de découplage (44a ; 44b) réalisé
sous forme d'accouplement à soufflet.
2. Marteau perforateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen de découplage (44a) présente deux régions partielles (62a, 64a) en forme
de plateaux, à parois minces et disposées suivant une symétrie spéculaire l'une par
rapport à l'autre, une région partielle (62a) étant tournée vers une unité d'entraînement
(12a) et la région partielle opposée (64a) étant tournée vers une unité de transmission
(16a).
3. Marteau perforateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les moyens de découplage (44a ; 44b) sont formés en un plastique élastique.