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(11) |
EP 1 966 070 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.05.2015 Patentblatt 2015/21 |
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Anmeldetag: 13.12.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2006/000696 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/071084 (28.06.2007 Gazette 2007/26) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR ERSTELLUNG EINES VEREINTEN DRUCKPRODUKTESTROMES AUS
ZWEI ZUGEFÜHRTEN DRUCKPRODUKTESTRÖMEN
METHOD OF, AND APPARATUS FOR, PRODUCING A COMBINED PRINTED-PRODUCT STREAM FROM TWO
PRINTED-PRODUCT STREAMS SUPPLIED
PROCEDE ET DISPOSITIF D'ETABLISSEMENT D'UN ECOULEMENT REUNI DE PRODUITS D'IMPRESSION
A PARTIR DE DEUX ECOULEMENTS DE PRODUITS D'IMPRESSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
21.12.2005 CH 20292005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.09.2008 Patentblatt 2008/37 |
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Patentinhaber: Ferag AG |
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8340 Hinwil (CH) |
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Erfinder: |
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- STAUBER, H., Ulrich
CH-8624 Grüt (CH)
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| (74) |
Vertreter: Frei Patent Attorneys |
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Frei Patentanwaltsbüro AG
Postfach 1771 8032 Zürich 8032 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 155 633 US-A- 4 674 375
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FR-A- 2 499 959 US-B1- 6 341 773
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung liegt auf dem Gebiete der Fördertechnik und betrifft ein Verfahren
und eine Vorrichtung nach den Oberbegriffen der entsprechenden, unabhängigen Patentansprüche.
Verfahren und Vorrichtung dienen zur Erstellung eines vereinten Druckproduktestromes
aus zwei zugeführten Druckprodukteströmen (Zuführungsströmen).
[0002] Es ist bekannt, zwei zugeführte Druckprodukteströme, die beispielsweise bei der Zertrennung
von Doppelnutzen entstehen, zu einem einzigen Druckproduktestrom zu vereinen, indem
die zugeführten Druckprodukteströme parallel zueinander und nebeneinander aber auf
zwei voneinander verschiedenen Niveaus gefördert werden und indem die Druckprodukte
des höher geforderten Stromes für die Vereinigung seitlich auf die Druckprodukte des
niedriger geförderten Stromes geschoben werden. Vorrichtungen, mit denen zugeführte
Druckprodukteströme in der genannten Art und Weise zu einem einzigen Druckproduktestrom
vereinigt werden, sind beispielsweise beschrieben in den Publikationen
GB-2025907 und
EP-1277684. Gemäss
GB-2025907 setzt der vereinte Druckprodulctestrom den tiefer geforderten Zufuhrungsstrom geradlinig
fort und auf eine erste Vereinigung folgen weitere Vereinigungen, wobei dazu die Druckprodukte
der weiteren Zufiihrungsströme über eine weitere Strecke seitlich verschoben werden.
Gemäss
EP-1277684 hat der vereinigte Druckproduktestrom gegenüber den zugeführten Strömen eine um 90°
gedrehte Richtung und die Druckprodukte der Zuführungsströme werden alternierend und
einander überlappend aufeinander abgelegt, derart, dass der vereinte Druckproduktestrom
ein Schuppenstrom ist. Der Vorteil der Druckproduktestromvereinigung durch paralleles
Zuführen auf verschiedenen Niveaus und durch seitliches Verschieben der auf dem höheren
Niveau zugeführten Druckprodukte ist die Einfachheit der dazu benötigten Vorrichtungen.
Der Nachteil davon besteht darin, dass die Druckprodukte im wesentlichen ungeführt
vom höheren auf das tiefere Niveau fallen und dadurch keine sehr genaue Ausrichtung
der aufeinandergelegten Druckprodukte im vereinigten Druckproduktestrom erreichbar
ist. Bei hohen Anforderungen an diese Genauigkeit muss deshalb eine auf die Vereinigung
folgende, zusätzliche Ausrichtung der Druckprodukte vorgesehen werden.
[0003] In der Publikation
EP-01277684 ist eine Vorrichtung zur Vereinigung von zwei zugeführten Druckprodukteströmen beschrieben,
mit der höhere Genauigkeiten bezüglich Ausrichtung der Druckprodukte im vereinigten
Druckproduktestrom erreichbar sind. Gemäss dieser Publikation wird der eine der Zuführungsströme
in einer Förderwegschlaufe über den anderen Zuführungsstrom geführt und jedes durch
die Schlaufe geförderte Druckprodukt wird auf einem darunter auf dem nicht geschlauften
Förderweg transportierten Druckprodukt abgelegt. Gegenüber den Vorrichtungen für die
Vereinigungsmethode mittels seitlicher Verschiebung, wie sie weiter oben beschrieben
ist, ist die für die Schlaufenmethode notwendige Vorrichtung offensichtlich bedeutend
komplizierter und dadurch aufwändiger.
[0004] In der Publikation
EP-155633 wird eine Methode beschrieben, mit der zwei zugeführte Schuppenströme zu einem einzigen
Schuppenstrom vereinigt werden, wobei im vereinigten Schuppenstrom jede Schuppe aus
zwei aufeinander gelegten Druckprodukten besteht, je eines von jedem zugeführten Druckproduktestrom.
Die zugeführten Schuppenströme laufen in einem spitzen Winkel aufeinander zu, so dass
die Produkte der beiden Ströme mit je einer Ecke aufeinander treffen. Dabei wird die
vorlaufende Ecke der Produkte des einen Stromes und die auf diese Ecke folgende Kante
nach unten gedrückt, so dass die Ecke des entsprechenden Produktes des anderen Stromes
zwischen die Produkte des einen Stromes eingeführt wird. Durch die spitzwinklige Zusammenführung
werden dann die Produkte der beiden Schuppenströme ineinander geschoben und zuletzt
durch seitliche Führungen aufeinander ausgerichtet.
[0005] Es ist nun die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Vereinigung
von zwei zugeführten Druckprodukteströmen zu schaffen, die einerseits insbesondere
vorrichtungsmässig sehr einfach sind, die es aber andererseits möglich machen, im
vereinten Druckproduktestrom ohne zusätzliche Ausrichtung eine hohe Genauigkeit der
gegenseitigen Ausrichtung der Druckprodukte zu erreichen.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch Verfahren und Vorrichtung, wie sie in den Patentansprüchen
definiert sind.
[0007] Gemäss dem erfmdungsgemässen Verfahren werden die zugeführte Druckprodukteströme
parallel nebeneinander in einer Hauptförderrichtung und auf gleichem Niveau in einen
Vereinigungsbereich zugeführt, wobei die Druckprodukte derart ausgerichtet sind, dass
von den Druckprodukten beider Ströme je zwei Kanten parallel zueinander und parallel
zur Hauptförderrichtung verlaufen und die je inneren (gegeneinander gerichteten) der
je zwei Kanten nur wenig voneinander beabstandet sind und wobei die Druckprodukte
beispielsweise lose auf einer Förderoberfläche aufliegend gefördert werden. Die Druckprodukte
werden im wesentlichen kontinuierlich in den Vereinigungsbereich und durch den Vereinigungsbereich
gefördert.
[0008] Am Eingang des Vereinigungsbereichs wird der innere Kantenbereich jedes Druckprodukts
des ersten Zuführungsstromes über das Niveau der Förderoberfläche angehoben, während
gegebenenfalls zur Verhinderung einer Verschiebung des Druckproduktes der äussere
Kantenbereich auf die Förderoberfläche gepresst wird. Dann wird das Druckprodukt mit
angehobenem, innerem Kantenbereich weitergefördert und gleichzeitig quer zur Hauptförderrichtung
gegen den zweiten Zuführungsstrom geschoben. Im wesentlichen simultan dazu wird ein
Druckprodukt des zweiten Zuführungsstromes ebenfalls quer zur Hauptförderrichtung
gegen den ersten Zuführungsstrom geschoben, wobei der innere Kantenbereich dieses
Druckproduktes aber nicht angehoben wird, so dass er durch die Querverschiebung unter
den angehobenen inneren Kantenbereich des Druckproduktes des ersten Zuführungsstromes
geschoben wird. Sobald die Querverschiebung derart fortgeschritten ist, dass die zwei
inneren Kantenbereiche übereinander angeordnet sind, wird der angehobene innere Kantenbereich
des Druckproduktes des ersten Zuführungsstromes auf den inneren Kantenbereich des
Druckproduktes des zweiten Zuführungsstromes abgesenkt, wobei die beiden Druckprodukte
weiter in der Hauptförderrichtung gefördert und weiter quer zur Hauptförderrichtung
gegeneinander geschoben werden, bis sie beispielsweise völlig aufeinander liegen.
[0009] Für die Verschiebung quer zur Hauptförderrichtung werden die Druckprodukte beider
Zuführungsströme im Bereiche ihrer äusseren, parallel zur Hauptförderrichtung ausgerichteten
Kanten erfasst, so dass die Ausrichtung dieser Kantenbereiche beibehalten wird und
die Position der Druckprodukte während der Förderung durch den Vereinigungsbereich
und die gleichzeitige Querverschiebung jederzeit genau definiert ist. Sobald die Druckprodukte
der beiden Zuführungsströme in der gewünschten Weise aufeinander liegen, hört die
Querverschiebung und vorteilhafterweise auch die seitliche Erfassung und Führung auf
und die vereinten Druckprodukte der beiden Zufübrungsströme werden als vereinter Druckproduktestrom
wiederum lose auf einer Förderoberfläche aufliegend weggefördert.
[0010] Es ist auch möglich, die Druckprodukte bereits in den Zuführungsströmen an den äusseren
Kantenbereichen durch beispielsweise Greifer gehalten zu fördern und mittels dieser
Greifer dann quer zu verschieben. In solchen Fällen haben die Förderoberflächen für
die Zuführungsströme eine stützende Funktion oder können gegebenenfalls ganz fehlen.
Es ist auch möglich, die Druckprodukte mit Schiebern, also ohne sie zu erfassen, quer
zu verschieben, wobei die Schieber vorteilhafterweise in der Hauptförderrichtung mit
den Druckprodukten mitlaufen.
[0011] Die erfindungsgemässe Vorrichtung weist also Förderoberflächen oder andere geeignete
Fördermittel für die Förderung der Zuführungsströme in und durch den Vereinigungsbereich
und für die Wegförderung des vereinten Druckproduktestromes aus dem Vereinigungsbereich
auf, sowie ein auf innere Kantenbereiche der Druckprodukte des ersten Zuführungsstromes
wirkendes Anhebemittel und je ein auf die Druckprodukte des ersten und des zweiten
Zuführungsstrom wirkendes Querschiebemittel.
[0012] Als Förderoberflächen dienen vorteilhafterweise Anordnungen von umlaufend angetriebenen
Riemen oder Ketten, deren Fördertrums parallel zur Hauptförderrichtung und auf einem
gemeinsamen Niveau verlaufen, die mit gleicher Geschwindigkeit antreibbar sind und
die für die beiden Zuführungsströme je eine Förderoberfläche bilden, die quer zur
Hauptförderrichtung beispielsweise schmaler ist als die Breite der zu handhabenden
Druckprodukte quer zur Hauptförderrichtung, derart, dass die äusseren Kantenbereiche
der zugeführten Druckprodukte über die Förderoberflächen ragen und dadurch für die
Querverschiebung erfassbar sind.
[0013] Das Anhebemittel ist am Eingang des Vereinigungsbereiches angeordnet. Es wirkt auf
die inneren Kantenbereiche der Druckprodukte des ersten Zuführungsstromes, indem es
diese um mehr als die Dicke der Druckprodukte des zweiten Zuführungsstromes anhebt.
Das Anhebemittel ist vorteilhafterweise derart ausgestaltet, dass seine Wirkung aufhört,
wenn der innere Kantenbereich eines Druckproduktes des zweiten Zuführungsstromes unter
dem angehobenen Kantenbereich positioniert ist. Das Anhebemittel kann von unten oder
von oben auf die Druckprodukte wirken und die inneren Kantenbereiche mechanisch oder
pneumatisch anheben. Ein einfach zu realisierendes Anhebemittel ist beispielsweise
ein sich seitlich der Förderoberfläche für den ersten Zuführungsstrom über das Niveau
der Förderoberfläche erhebendes, keilförmiges Element oder ein umlaufendes Riemchen,
dessen Fördertrum sich über das Niveau der Förderoberflächen erhebt und in der Hauptförderrichtung
mit gleicher Geschwindigkeit wie die Förderoberflächen angetrieben wird. Es ist auch
möglich, das Fördertrum des innersten Förderriemens im entsprechenden Bereich höher
anzuordnen, so dass dieser innerste Förderriemen die Funktion des Anhebemittels übernehmen
kann.
[0014] Wenn das Anhebemittel ein vom Fördermittel getrenntes in der genannten Art von unten
auf die inneren Kantenbereiche der Druckprodukte des ersten Zuführungsstrommes wirken
soll, ist die Förderoberfläche mindestens für den ersten Zuführungsstrom derart auszubilden,
dass nicht nur die äusseren sondern auch die inneren Kantenbereiche der Druckprodukte
darüber vorstehen.
[0015] Die beiden Querschiebemittel sind symmetrisch zueinander auf je der äusseren Seite
des Förderweges jedes Zuführungsstromes angeordnet und sie sind vorteilhafterweise
zum Erfassen der äusseren Kantenbereiche der Druckprodukte ausgerüstet, können aber
auch rein schiebend auf diese wirken. Die Querschiebemittel sind derart angeordnet,
dass ihre querschiebende Wirkung im Bereich des Anhebemittels beginnt. Die Querschiebemittel
sind ausgerüstet, um die Druckprodukte in Kooperation mit der Förderoberfläche in
der Hauptförderrichtung durch den Vereinigungsbereich zu fördern und sie gleichzeitig
quer zur Hauptförderrichtung gegeneinander bzw. übereinander zu schieben. Jedes Querschiebemittel
weist beispielsweise ein oberes und ein unteres, gegenläufig umlaufendes Pressband
auf, wobei die beiden Pressbänder mit geeigneten Mitteln gegeneinander pressbar sind
und wobei der Pressspalt zwischen den Pressbändern im wesentlichen auf dem Niveau
der Förderoberflächen angeordnet ist. Die Querschiebemittel könnten auch als umlaufende
Transporteure mit Greifern ausgebildet sein, wobei die Transporteure beispielsweise
parallel zur Hauptförderrichtung angeordnet sind und die Greifer quer zur Hauptförderrichtung
verschiebbar sind. Ein derart ausgerüstetes Querschiebemittel kann auch stromaufwärts
verlängert ausgebildet sein und die Druckprodukte nicht nur durch den Vereinigungsbereich
sondern auch die Zuführungsströme gegen den Vereinigungsbereich fördern.
[0016] In der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens haben die in
den beiden Zuführungsströmen geförderten Druckprodukte dasselbe Format und werden
hintereinander (einander nicht überlappend) gefördert. Es handelt sich beispielsweise
um Druckprodukte, die durch Zertrennung aus Doppelnutzen hergestellt werden. Je ein
Druckprodukt des ersten und ein Druckprodukt des zweiten Zuführungsstromes sind in
der Hauptförderrichtung aufeinander ausgerichtet, so dass sie auch im vereinten Druckproduktestrom
in der Hauptförderrichtung aufeinander ausgerichtet sind, das heisst genau aufeinander
liegen. Ferner werden die Druckprodukte der beiden Zuführungsströme quer zur Hauptförderrichtung
so weit gegeneinander geschoben, dass sie im vereinten Druckproduktestrom auch quer
zur Hauptförderrichtung aufeinander ausgerichtet sind. In mehreren in der Hauptförderrichtung
aufeinander folgenden Vereinigungsbereichen können auch mehr als zwei Zuführungströme
nach dem erfindungsgemässen Verfahren zu einem einzigen Druckproduktestrom vereinigt
werden. In dieser Art können beispielsweise Druckprodukte, die durch Zertrennung von
Mehrfachnutzen hergestellt werden, in einfachster Art und Weise aufeinander gestapelt
werden, wobei in jedem Stapel beispielsweise die aus einem einzigen Mehrfachnutzen
hervorgehenden Produkte zusammengefasst sind.
[0017] Die oben genannten Merkmale der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen
Verfahrens (genaue Ausrichtung der im vereinten Druckproduktestrom aufeinander liegenden
Druckprodukte in der Hauptförderrichtung und quer dazu) sind keine Bedingung für das
erfindungsgemässe Verfahren. Die Druckprodukte der beiden zugeführten Druckprodukteströme
können in der Hauptförderrichtung leicht gestaffelt sein, können durch die Querverschiebung
nur teilweise aufeinander gelegt werden und/oder können voneinander verschiedene Formate
aufweisen. Die Druckprodukte können in den Zuführungsströmen auch einander überlappend
gefördert werden.
[0018] Das Verfahren und beispielhafte Ausführungsformen der Vorrichtung gemäss Erfmdung
werden anhand der folgenden Figuren im Detail beschrieben. Dabei zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Draufsicht auf eine beispielhafte Ausführungsform der erfindungsgemässen
Vorrichtung zur Durchführung der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen
Verfahrens;
- Figuren 2 und 3
- schematische Seitenansichten der Vorrichtung gemäss Figur 1, wobei in Figur 2 insbesondere
die Druckprodukte und in Figur 3 insbesondere die Vorrichtungsteile dargestellt sind;
- Figuren 4 bis 7
- Schemata weiterer beispielhafter Ausführungsformen des erfmdungsgemässen Verfahrens;
- Figur 8
- das Schema einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens mit zwei Vereinigungsbereichen
bzw. zur Vereinigung von drei Zuführungsströmen zu einem vereinten Druckproduktestrom.
[0019] Figur 1 ist eine schematische Draufsicht auf eine beispielhafte Ausführungsform der erfindungsgemässen
Vorrichtung, mit der die bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens
durchführbar ist. Dieses Verfahren besteht darin, in den beiden Zuführungsströmen
1.1 und 1.2 gleichformatige Druckprodukte P hintereinander in Paaren von je zwei parallel
zu einer Hauptförderrichtung F aufeinander ausgerichteten Druckprodukten zuzuführen
und die beiden Zuführungsströme 1.1 und 1.2 derart zu vereinen, dass die beiden Druckprodukte
jedes Paares im vereinten Druckproduktestrom 2 genau aufeinander liegen.
[0020] Die Zuführungsströme 1.1 und 1.2 werden auf je einer Förderoberfläche 3.1 und 3.2
lose aufliegend gefördert, wobei die Förderoberflächen vorteilhafterweise aus einer
Mehrzahl, beispielsweise aus je drei parallel zueinander umlaufenden Förderriemen
4.1, 4.2 und 4.3. oder Förderketten gebildet werden. Die Fördertrums der Förderriemen
verlaufen alle parallel zur Hauptförderrichtung F auf einem gemeinsamen Niveau und
die dadurch gebildeten Förderoberflächen 3.1 und 3.2 sind quer zur Hauptförderrichtung
F beispielsweise schmaler als die Breite der Druckprodukte P, die für die Zuführung
sowohl innen (auf der gegen den anderen Zuführungsstrom gerichteten Seite) als auch
aussen (auf der vom anderen Zuführungsstrom weg gerichteten Seite) über die Förderoberflächen
3.1 und 3.2 vorstehen.
[0021] Am Eingang des Vereinigungsbereichs V ist ein von unten wirkendes, mechanisches Anhebemittel
5 angeordnet und zwar auf der inneren Seite der Förderoberfläche 3.1 für den ersten
Zuführungsstrom 1.1. Dieser Zuführungsstrom wird auf der Förderoberfläche 3.1 derart
gefördert, dass die inneren Kantenbereiche der Druckprodukte über den inneren Rand
der Förderoberfläche in den Bereich des Anhebemittels 5 vorstehen.
[0022] Da ein derartiges mechanisches, von unten wirkendes Anhebemittel 5 ein Hindernis
für die Querverschiebung der Druckprodukte des zweiten Zuführungsstromes 1.2 darstellt,
ist es derart anzuordnen und ist seine Ausdehnung parallel zur Hauptförderrichtung
F derart zu beschränkten bzw. auf die Anordnung der Querschiebemittel derart abzustimmen,
dass ein Druckprodukt des ersten Zuführungsstromes sicher angehoben ist, wenn der
innere Kantenbereich des Druckprodukts des zweiten Zuführungsstromes darunter geschoben
wird, dass es aber einem weiteren Darunterschieben nicht im Wege steht.
[0023] Wenn das Anhebemittel von oben wirkt, beispielsweise also ein Saugrad ist, brauchen
die Druckprodukte des ersten Zuführungsstromes 1.1 nicht über die Förderoberfläche
vorzustehen und der Wirkungsbereich des Anhebemittels muss nicht in der oben genannten
Art beschränkt werden, denn ein derartiges Anhebemittel kommt mit den Druckprodukten
des zweiten Zuführungsstromes 1.2 bei der Querverschiebung nicht in Konflikt.
[0024] Damit ein Druckprodukt des ersten Zuführungsstromes durch das Anheben seines inneren
Kantenbereichs auf der Förderfläche 3.1 nicht verschoben wird, mag es vorteilhaft
sein, das entsprechende Druckprodukt im Bereiche seiner äusseren Kante gegen die Förderoberfläche
zu pressen, wofür beispielsweise Pressrollen 7 vorgesehen sind, die mit geeigneten
Mitteln gegen die Förderfläche 3.1 gepresst werden.
[0025] Die Querschiebemittel 6.1 und 6.2 erstrecken sich symmetrisch zueinander auf der
jeweils äusseren Seite der beiden Förderoberflächen 3.1 und 3.2 über die ganze Länge
des Vereinigungsbereiches V. Sie laufen in Hauptförderrichtung gegeneinander zu und
die Förderoberflächen 3.1 und 3.2 werden gegen den Ausgang des Vereinigungsbereiches
V schmaler und vereinen sich zur Förderoberfläche 3.3 für den vereinten Druckproduktestrom
2. Dies ist beispielsweise realisiert dadurch, dass die äusseren Förderriemen 4.3
und 4.2 im Vereinigungsbereich V von aussen gegen innen gestaffelt aufhören und nur
die beiden innersten Förderriemen 4.1 sich durch den Vereinigungsbereich V und weiter
erstrecken, wie dies in der Figur 1 dargestellt ist.
[0026] Insbesondere für die Handhabung wenig steifer Druckprodukte P, mag es vorteilhaft
sein, zwischen den inneren Förderriemen 4.1 im Vereinigungsbereich V einen weiteren,
zentralen Förderriemen 4.4 anzuordnen, der den inneren Kantenbereich der Druckprodukte
P des zweiten Zuführungsstromes 1.2 während der Querverschiebung derart stützt, dass
er ohne Probleme auf den inneren Förderriemen 4.1 der Förderoberfläche 3.1 für den
ersten Förderstrom 1.1 geschoben werden kann. Es ist auch möglich, die Förderoberfläche
3.2 des zweiten Zuführungsstromes 1.2 derart anzuordnen, dass die inneren Kantenbereiche
der in diesem Strom zugeführten Druckprodukte nicht über die Förderoberfläche vorstehen,
so dass diese inneren Kantenbereiche bei der Querverschiebung nur über einen sehr
kleinen Abstand (ca. Breite des Anhebemittels) zwischen der Förderfläche 3.2 für den
zweiten Zuführungsstrom 1.2 und der Förderoberfläche 3.1 für den ersten Zuführungsstrom
1.1 geschoben werden müssen. Die Förderoberflächen sind derart auszugestalten, dass
die Druckprodukte mit wenig Widerstand und trotzdem sicher geführt darüber geschoben
werden können.
[0027] Der vereinte Druckproduktestrom 2, in dem nacheinander Paare von je zwei genau aufeinanderliegenden
Druckprodukten gefördert werden, wird auf den beiden inneren Förderriemen 4.1 aus
dem Vereinigungsbereich V weggefördert und kann beispielsweise durch Übergabe an ein
etwas tiefer liegendes und entsprechend langsamer laufendes Förderband 10 derart übergeben
werden, dass die Paare sich auf dem weiteren Förderband 10 überlappen, das heisst,
einen Schuppenstrom bilden. Wie bereits weiter oben erwähnt, können in den beiden
Zuführungsströmen 1.1 und 1.2 die aus der Zertrennung von Doppelnutzen entstehenden
Druckprodukte gefördert werden, wobei die beiden Förderoberflächen 3.1 und 3.2 vorteilhafterweise
direkt an die Zertrennvorrichtung anschliessen. Es ist dabei vorteilhaft, die Druckprodukte
auf den Förderflächen 3.1 und 3.2 auszurichten, bevor sie in den Vereinigungsbereich
V geführt werden. Die Ausrichtung in der Hauptförderrichtung F erfolgt beispielsweise
in an sich bekannter Art mittels Ausrichtnocken 11, die die Förderoberflächen 3.1
und 3.2 überragen und derart schneller gefördert werden als die Druckprodukte, dass
sie diese in einem Ausrichtbereich einholen und leicht anschieben. Die Ausrichtung
quer zur Hauptförderrichtung erfolgt beispielsweise in an sich bekannter Art und Weise
durch seitliche Ausrichtbleche (dargestellt durch strichpunktierte Linien 12) gegen
die die Druckprodukte von der Mitte aus durch Gegenbleche (strichpunktierte Linien
13) gestossen werden. Dabei wird gleichzeitig der seitliche Abstand zwischen in der
Hauptförderrichtung F aufeinander ausgerichteten Druckprodukten etwas vergrössert,
wodurch eine Wirkung des Anhebemittels 5 auf die Druckprodukte des zweiten Zuführungsstromes
1.2 sicher verhindert wird.
[0028] Figuren 2 und 3 sind Seitenansichten der Vorrichtung gemäss Figur 1, wobei in Figur 2 insbesondere
die Druckprodukte P dargestellt sind und in der Figur 3 die Vorrichtungsteile. Gleiche
Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie in der Figur 1. Figur 2 verdeutlicht
insbesondere das Anheben der inneren Kantenbereiche der Druckprodukte des ersten Zuführungsstromes
1.1 um mehr als die Dicke der Druckprodukte des zweiten Zuführungsstromes 1.2 am Eingang
des Vereinigungsbereiches V, das Ablegen dieser Kantenbereiche auf den Druckprodukten
des zweiten Zuführungsstromes 1.2 und das Erstellen eines Schuppenstromes aus dem
aus dem Vereinigungsbereich V auslaufenden, vereinigten Druckproduktestrom 2.
[0029] Figur 3 illustriert insbesondere das als umlaufendes Riemchen ausgestaltete Anhebemittel
5, die Querschiebemittel 6.1 und 6.2, die Pressrollen 7 und die gestaffelten Enden
der Förderriemen (entsprechende Umlenkungsrollen 20.1, 20.2 und 20.3 für Förderriemen
4.1, 4.2 und 4.3). Die Querschiebemittel 6.1 und 6.2 weisen je zwei gegeneinander
pressbare, umlaufende Pressbänder auf, wobei der zwischen den Pressbändern gebildete
Pressspalt auf dem Niveau der Förderflächen 3.1 und 3.2 angeordnet ist.
[0030] Figuren 4 bis 7 sind Schemata (Draufsicht wie Figur 1) weiterer, beispielhafter Ausführungsformen
des erfindungsgemässen Verfahrens, wobei jeweils nur die Druckprodukte und andeutungsweise
die Förderriemen dargestellt sind.
[0031] Gemäss
Figur 4 haben die in den beiden Zuführungsströmen 1.1 und 1.2 zugeführten Druckprodukte gleiche
Formate, werden hintereinander gefördert und sind in der Hauptförderrichtung F aufeinander
ausgerichtet. Im Vereinigungsbereich V werden die Druckprodukte nur so weit quer verschoben,
dass sie im vereinten Druckproduktestrom 2 nicht vollständig aufeinander liegen.
[0032] Gemäss
Figur 5 haben die in den beiden Zuführungsströmen 1.1 und 1.2 zugeführten Druckprodukte gleiche
Formate, werden hintereinander gefördert, sind aber in der Hauptförderrichtung F leicht
gestaffelt. Sie werden im Vereinigungsbereich V völlig aufeinander geschoben, so dass
sie im vereinten Druckproduktestrom in der Hauptförderrichtung F gestaffelt und quer
dazu aufeinander ausgerichtet sind. Die Staffelung in der Hauptförderrichtung F kann
nicht grösser sein als der Abstand zwischen den in den Zuführungsströmen 1.1 und 1.2
geforderten Druckprodukten.
[0033] Gemäss
Figur 6 haben die in den beiden Zuführungsströmen 1.1 und 1.2 zugeführten Druckprodukte verschiedene
Formate, werden hintereinander gefördert und ihre nachlaufenden Kanten sind in der
Hauptförderrichtung F aufeinander ausgerichtet.
[0034] Im vereinten Druckproduktestrom 2 ist in den hintereinander geförderten Paaren von
Druckprodukten je eine Ecke der nachlaufenden Kanten aufeinander ausgerichtet
[0035] Gemäss
Figur 7 haben die in den beiden Zuführungsströmen 1.1 und 1.2 zugeführten Druckprodukte gleiche
Formate, werden einander überlappend gefördert und sind in der Hauptförderrichtung
F aufeinander ausgerichtet. Durch die Querverschiebung werden sie völlig übereinander
geschoben, so dass sie im vereinten Druckproduktestrom aufeinander ausgerichtet aufeinander
liegen. Der vereinte Druckproduktestrom 2 gemäss Figur 7 besteht aus zwei aufeinanderliegenden
Schuppenströmen, wobei die Druckprodukte eines aufeinander ausgerichteten Druckproduktepaares
zwischen und unter die Druckprodukte des Folgepaares reichen. Aus einem derartigen,
vereinten Druckproduktestrom 2 können die Druckproduktepaare vereinzelt werden, indem
das je vorderste Paar an der vorlaufenden kante erfasst und gegenüber dem vereinten
Druckproduktestrom 2 beschleunigt wird.
[0036] Figur 8 zeigt eine Vereinigung gemäss erfindungsgemässem Verfahren, in der in zwei aufeinanderfolgenden
Vereinigungsbereichen V.1 und V.2 drei Zuführungsströme 1.1, 1.2 und 1.3 zu einem
vereinten Druckproduktestrom 2.2 vereinigt werden. Die in den Zuführungsströmen 1.1,
1.2 und 1.3 geförderten Druckprodukte stammen zum Beispiel von entsprechend zertrennten
Dreifachnutzen. Im ersten Vereinigungsbereich V.1 werden die Zuführungsströme 1.1
und 1.2 zum ersten vereinten Druckproduktestrom 2.1 vereint, wie dies beispielsweise
in den Figuren 1 bis 3 dargestellt ist. Im zweiten Vereinigungsbereich V.2 wird der
Zuführungsstrom 1.3 mit dem ersten vereinigten Druckproduktestrom 2.1 zum zweiten
vereinigten Druckproduktestrom 2.2 vereinigt, wiederum, beispielsweise wie es in den
Figuren 1 bis 3 dargestellt ist.
1. Verfahren zur Vereinigung eines ersten und eines zweiten Zuführungsstromes (1.1 und
1.2) von Druckprodukten, welche Zuführungsströme parallel zueinander und nebeneinander
in einer Hauptförderrichtung (F) in einen Vereinigungsbereich (V) gefördert werden,
wobei innere und äussere Kanten der Druckprodukte (P) beider Zuführungsströme (1.1
und 1.2) parallel zur Hauptförderrichtung (F) ausgerichtet und innere Kantenbereiche
gegeneinander gerichtet sind und wobei die Druckprodukte der beiden Zuführungsströme
(1.1, 1.2) im Vereinigungsbereich (V) durch eine Verschiebung quer zur Hauptförderrichtung
(F) aufeinander geschoben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsströme (1.1 und 1.2) auf einem gleichen Niveau gefördert werden, dass
während der Förderung in den Vereinigungsbereich (V) der innere Kantenbereich jedes
Druckproduktes des ersten Zuführungsstromes (1.1) angehoben wird und dass während
der Förderung durch den Vereinigungsbereich (V) die Druckprodukte beider Zuführungsströme
(1.1 und 1.2) unter Beibehaltung der Ausrichtung der äusseren Kanten quer zur Hauptförderrichtung
(F) und gegeneinander geschoben werden, derart, dass je ein innerer Kantenbereich
eines Druckprodukts des zweiten Zuführungsstromes (1.2) unter den angehobenen inneren
Kantenbereich des Druckproduktes des ersten Zuführungsstromes (1.1) geschoben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Kantenbereich jedes Druckprodukts des ersten Zuführungsstromes (1.1) mechanisch
von unten angehoben wird und dass der angehobene innere Kantenbereich auf den inneren
Kantenbereich des Druckproduktes des zweiten Zuführungsstromes (1.2) abgesenkt wird,
sobald die beiden inneren Kantenbereiche übereinander positioniert sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckprodukte (P) in den Zuführungsströmen (1.1, 1.2) auf Förderoberflächen (3.1
und 3.2) lose aufliegend gefördert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass äussere Kantenbereiche der in den Zuführungsströmen (1.1 und 1.2) geförderten Druckprodukte
seitlich über die Förderoberflächen (3.1 und 3.2) ragen und dass diese Kantenbereiche
für die Verschiebung quer zur Hauptförderrichtung (F) erfasst werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes im ersten Zuführungsstrom (1.1) geförderte Druckprodukt in der Hauptförderrichtung
(F) auf ein im zweiten Zuführungsstrom (1.2) gefördertes Druckprodukt ausgerichtet
ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in den beiden Zuführungsströmen (1.1 und 1.2) geförderten Druckprodukte gleiche
Formate haben und dass sie derart quer zur Hauptförderrichtung (F) verschoben werden,
dass sie im vereinten Druckproduktestrom (2) völlig aufeinander liegen, wobei die
in den beiden Zuführungsströmen (1.1 und 1.2) geförderten Druckprodukte vorzugsweise
Teile eines Doppel- oder Mehrfachnutzens sind.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in den beiden Zuführungsströmen (1.1 und 1.2) geförderten Druckprodukte vor dem
Vereinigungsbereich (V) in der Hauptförderrichtung (F) und quer dazu ausgerichtet
werden.
8. Vorrichtung zur Vereinigung eines ersten und eines zweiten Zuführungsstromes (1.1
und 1.2) von Druckprodukten (P), welche Vorrichtung für die Förderung der Zuführungsströme
(1.1 und 1.2) zwei Fördermittel aufweist, die für eine Förderung der Zuführungsströme
(1.1 und 1.2) parallel zueinander und nebeneinander in einer Hauptförderrichtung (F)
gegen einen Vereinigungsbereich (V) und durch diesen hindurch ausgerüstet sind, und
welche Vorrichtung ferner im Vereinigungsbereich (V) angeordnete Querschiebemittel
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Fördermittel ein gleiches Niveau aufweisen, dass die Vorrichtung ferner
ein am Eingang des Vereinigungsbereichs (V) angeordnetes Anhebemittel (5) aufweist,
das zum Anheben der inneren Kantenbereiche der im ersten Zuführungsstrom (1.1) geförderten
Druckprodukte ausgestaltet ist und dass zwei Querschiebemittel (6.1 und 6.2) vorgesehen
sind, die im Vereinigungsbereich (V) symmetrisch zueinander je auf der äusseren Seite
der Fördermittel (3.1 und 3.2) angeordnet sind und in der Hauptförderrichtung (F)
aufeinander zu laufen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermittel Förderoberflächen (3.1 und 3.2) sind und dass diese im Vereinigungsbereich
(V) schmaler werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Anhebemittel (5) zwischen den beiden Förderoberflächen (3.1 und 3.2) angeordnet
ist und ein keilförmiges, sich über die Förderoberflächen erhebendes Element oder
umlaufendes Riemchen ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Querschiebemittel (6.1 und 6.2) zum Erfassen von äusseren Kantebereichen
der Druckprodukte ausgerüstet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschiebemittel (6.1 und 6.2) Paare von umlaufenden und aneinander pressbaren
Pressbändern sind, wobei ein Pressspalt zwischen den Pressbändern auf dem Niveau der
Förderoberflächen (3.1 und 3.2) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderoberflächen (3.1 und 3.2) je eine Mehrzahl von parallel verlaufenden Förderriemen
(4.1, 4.2, 4.3) aufweisen, wobei diese im Vereinigungsbereich (V) in der Hauptförderrichtung
(F) von aussen nach innen gestaffelt enden.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass innerste Förderriemen (4.1) sich durch den ganzen Vereinigungsbereich (V) erstrecken
und an dessen Ausgang eine Förderoberfläche (3.3) für den vereinigten Druckproduktestrom
(2) bilden.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hauptforderrichtung (F) vor dem Vereinigungsbereich (V) Ausrichtmittel für
die Ausrichtung der in den Zuführungsströmen (1.1 und 1.2) geförderten Druckprodukte
in der Hauptförderrichtung (F) und/oder quer dazu vorgesehen sind.
1. A method for the unification of a first and a second feed flow (1.1 and 1.2) of printed
products, said feed flows being conveyed parallel to one another and next to one another
in a main conveyor direction (F) into a unification region (V), wherein inner and
outer edges of the printed products (P) of both feed flows (1.1 and 1.2) are aligned
parallel to the main conveyor direction (F) and inner edge regions are directed towards
one another, and wherein the printed products of the two feed flows (1.1, 1.2) in
the unification region (V) are pushed onto one another by way of a displacement transversely
to the main conveyor direction (F), characterised in that the feed flows (1.1 and 1.2) are conveyed at a same level, that during the conveying
into the unification region (V), the inner edge region of each printed product of
the first feed flow (1.1) is lifted, and that during the conveying through the unification
region (V), the printed products of both feed flows (1.1 and 1.2), whilst retaining
the alignment of the outer edges, are pushed transversely to the main conveyor direction
(F) and towards one another, in a manner such that in each case an inner edge region
of a printed product of the second feed flow (1.2) is pushed below the lifted inner
edge region of the printed product of the first feed flow (1.1).
2. A method according to claim 1, characterised in that the inner edge region of each printed product of the first feed flow (1.1) is mechanically
lifted from below, and that the lifted inner edge region is lowered onto the inner
edge region of the printed product of the second feed flow (1.2), as soon as the two
inner edge regions are positioned above one another.
3. A method according to claim 1 or 2, characterised in that the printed products (P) in the feed flows (1.1, 1.2) are conveyed lying loosely
on conveyor surfaces (3.1 and 3.2).
4. A method according to claim 3, characterised in that outer edge regions of the printed products conveyed in the feed flows (1.1 and 1.2)
project laterally beyond the conveyor surfaces (3.1 and 3.2), and that these edge
regions are contacted for the displacement transversely to the main conveyor direction
(F).
5. A method according to one of the claims 1 to 4, characterised in that each printed product conveyed in the first feed flow (1.1) in the main conveyor direction
(F) is aligned to a printed product conveyed in the second feed flow (1.2).
6. A method according to one of the claim 1 to 4, characterised in that the printed products conveyed in the two feed flows (1.1 and 1.2) have the same formats
and that they are displaced transversely to the main conveyor direction (F), in a
manner such that they lie completely on one another in the unified printed product
flow (2), wherein the printed products conveyed in the two feed flows (1.1 and 1.2)
are parts of a two-up or of a multiple-up.
7. A method according to claim 6, characterised in that the printed products conveyed in the two feed flows (1.1 and 1.2) are aligned in
the main conveyor direction (F) and transversely thereto, in front of the unification
region (V).
8. A device for the unification of a first and a second feed flow (1.1 and 1.2) of printed
products (P), said device for conveying the feed flows (1.1 and 1.2) comprising two
conveyor means, which are designed for a conveying of the feed flows (1.1 and 1.2)
parallel to one another and next to one another in a main conveyor direction (F) towards
a unification region (V) and through this, and said device further comprising transverse
pushing means arranged in the unification region (V), characterised in that the two conveyor means have a same level, that the device further comprises a lifting
means (5) arranged at the entry of the unification region (V), which is designed for
lifting the inner edge regions of the printed products conveyed in the first feed
flow (1.1), and that two transverse pushing means (6.1 and 6.2) are provided, which
in the unification region (V) are arranged symmetrically to one another in each case
on the outer side of the conveyor means (3.1 and 3.2), and taper to one another in
the main conveyor direction (F).
9. A device according to claim 8, characterised in that the conveyor means are conveyor surfaces (3.1 and 3.2) and that these become narrower
in the unification region (V).
10. A device according to claim 9, characterised in that the lifting means (5) is arranged between the two conveyor surfaces (3.1 and 3.2)
and is a wedge-like element rising above the conveyor surfaces, or a revolving belt.
11. A device according to claim 8 to 10, characterised in that the two transverse pushing means (6.1 and 6.2) are designed for contacting outer
edge regions of the printed products.
12. A device according to claim 11, characterised in that the transverse pushing means (6.1 and 6.2) are pairs of revolving pressing belts
which may be pressed against one another, wherein a press gap is arranged between
the pressing belts at the level of the conveyor surfaces (3.1 and 3.2).
13. A device according to one of the claim 9 to 12, characterised in that the conveyor surfaces (3.1 and 3.2) in each case comprise a plurality of parallel
running conveyor belts (4.1, 4.2, 4.3), wherein the conveyor belts (4.1, 4.2, 4.3)
in the unification region (V) in the main conveyor direction (F) are staggered from
the outside to the inside.
14. A device according to claim 13, characterised in that the innermost conveyor belts (4.1) extend through the whole unification region (V)
and at its exit form a conveyor surface (3.3) for the unified printed product flow
(2).
15. A device according to one of the claims 8 to 14, characterised in that alignment means for aligning the printed products conveyed in the feed flows (1.1
and 1.2) in the main conveyor direction (F) and/or transversely thereto are provided
in front of the unification region (V) in the main conveyor direction (F).
1. Procédé pour réunir un premier et un deuxième écoulement d'amenée (1.1 et 1.2) de
produits d'impression,
les écoulements d'amenée étant transportés parallèlement l'un à l'autre et l'un à
côté de l'autre dans une direction principale de transport (F) vers une zone de réunion
(V),
des bords intérieurs et des bords extérieurs des produits d'impression (P) des deux
écoulements d'amenée (1.1 et 1.2) étant orientés parallèlement à la direction principale
de transport (F) et les parties de bord intérieur étant alignées l'une par rapport
à l'autre,
les produits d'impression des deux écoulements d'amenée (1.1, 1.2) étant déplacés
l'un au-dessus de l'autre dans la zone de réunion (V) par un déplacement transversal
à la direction principale de transport (F),
caractérisé en ce que
les écoulements d'amenée (1.1 et 1.2) sont transportés sur un même niveau,
en ce que pendant le transport dans la zone de réunion (V), la zone de bord intérieur de chaque
produit d'impression du premier écoulement d'amenée (1.1) est relevée et
en ce que pendant le transport à travers la zone de réunion (V), les produits d'impression
des deux écoulements d'amenée (1.1 et 1.2) sont déplacés transversalement par rapport
à la direction principale de transport (F) et l'un vers l'autre en maintenant l'orientation
des bords extérieurs de telle sorte que la zone de bord intérieur d'un produit d'impression
du deuxième écoulement d'amenée (1.2) soit déplacée en dessous de la zone de bord
intérieur relevée du produit d'impression du premier écoulement d'amenée (1.1).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone de bord intérieur de chaque produit d'impression du premier écoulement d'amenée
(1.1) est relevée mécaniquement de bas et en ce que la zone de bord intérieur relevée est abaissée sur la zone de bord intérieure du
produit d'impression du deuxième écoulement d'amenée (1.2) dès que les deux zones
de bord intérieur ont été disposées l'une au-dessus de l'autre.
3. Procédé selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les produits d'impression (P) sont transportés dans les écoulements d'amenée (1.1,
1.2) sur des surfaces de transport (3.1 et 3.2) en reposant lâchement l'un sur l'autre.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que des zones de bord extérieur des produits d'impression transportés dans les écoulements
d'amenée (1.1 et 1.2) débordent latéralement au-dessus des surfaces de transport (3.1
et 3.2) et en ce que ces zones de bord sont saisies pour le déplacement transversal par rapport à la direction
principale de transport (F).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chaque produit d'impression transporté dans le premier écoulement d'amenée (1.1)
est aligné dans la direction principale de transport (F) sur un produit d'impression
transporté dans le deuxième écoulement d'amenée (1.2).
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les produits d'impression transportés dans les deux écoulements d'amenée (1.1 et
1.2) ont le même format et en ce qu'ils sont déplacés transversalement par rapport à la direction principale de transport
(F) en reposant complètement l'un sur l'autre dans l'écoulement (2) de produits d'impression
réunis, les produits d'impression transportés dans les deux écoulements d'amenée (1.1
et 1.2) étant de préférence des parties d'un produit double ou multiple.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'en amont de la zone de réunion (V), les produits d'impression transportés dans les
deux écoulements d'amenée (1.1 et 1.2) sont alignés dans la direction principale de
transport (F) et transversalement par rapport à cette dernière.
8. Dispositif destiné à réunir un premier et un deuxième écoulement d'amenée (1.1 et
1.2) de produits d'impression (P), le dispositif présentant pour le transport des
écoulements d'amenée (1.1 et 1.2) deux moyens de transport qui sont équipés pour transporter
les écoulements d'amenée (1.1 et 1.2) parallèlement l'un à l'autre et l'un à côté
de l'autre dans une direction principale de transport (F) en direction d'une zone
de réunion (V) et à travers cette dernière, le dispositif présentant en outre des
moyens de déplacement transversal disposés dans la zone de réunion (V),
caractérisé en ce que
les deux moyens de transport présentent un même niveau,
en ce que le dispositif présente en outre un moyen de relèvement (5) disposé à l'entrée de
la zone de réunion (V), le moyen étant équipé pour relever le bord intérieur des produits
d'impression transportés dans le premier écoulement d'amenée (1.1) et
en ce que deux moyens de déplacement transversal (6.1 et 6.2) sont prévus, sont disposés symétriquement
l'un à l'autre dans la zone de réunion (V), chacun sur un côté extérieur des moyens
de transport (3.1 et 3.2), et qui convergent dans la direction principale de transport
(F).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que les moyens de transport sont des surfaces de transport (3.1 et 3.2) et en ce que ces dernières se rétrécissent dans la zone de réunion (V).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le moyen de relèvement (5) est disposé entre les deux surfaces de transport (3.1
et 3.2) et est un élément en forme de biseau qui se relève au-dessus des surfaces
de transport ou une courroie en boucle fermée.
11. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que les deux moyens (6.1 et 6.2) de déplacement transversal sont équipés pour saisir
les parties de bord extérieur des produits d'impression.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que les moyens (6.1 et 6.2) de déplacement transversal sont des paires de bandes de pressage
en boucle fermée et aptes à être repoussées l'une contre l'autre, un interstice de
pressage situé entre les bandes de pressage étant disposé au niveau des surfaces de
transport (3.1 et 3.2).
13. Dispositif selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que les surfaces de transport (3.1 et 3.2) présentent chacune plusieurs courroies de
transport (4.1, 4.2, 4.3) qui s'étendent en parallèle, ces courroies étant décalées
de l'extérieur vers l'intérieur dans la zone de réunion (V) dans la direction principale
de transport (F).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que les courroies intérieures de transport (4.1) s'étendent sur toute la zone de réunion
(V) et forment à la sortie de cette dernière une surface de transport (3.3) pour l'écoulement
(2) de produits d'impression réunis.
15. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 14, caractérisé en ce qu'en avant de la zone de réunion (V), des moyens d'alignement permettant d'aligner les
produits d'impression transportés dans les écoulements d'amenée (1.1 et 1.2) dans
la direction principale de transport (F) et/ou transversalement par rapport à cette
dernière sont prévus en avant de la zone de réunion (V) et dans la direction principale
de transport (F).
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