[0001] Die Erfindung betrifft einen Offenend-Spinnrotor für eine Kreuzspulen herstellende
Textilmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
[0002] Derartige Offenend-Spinnrotoren sind beispielsweise durch die
EP 1 156 142 B1 und
WO 2005/075719 A1 bekannt.
Bei diesen Kreuzspulen herstellenden Textilmaschinen sind die Spinnrotoren mit ihrem
Rotorschaft jeweils in einer Magnetlageranordnung abgestützt und einzelmotorisch angetrieben.
Die Magnetlageranordnungen dieser Textilmaschinen bestehen dabei jeweils aus einer
vorderen und einer hinteren Lagerstelle, wobei die Lagerstellen ihrerseits jeweils
über sich axial gegenüberstehende Permanentmagnetringe verfügen. Einer dieser Permanentmagnetringe
ist am Stator festgelegt, während der andere Permanentmagnetring mit dem Rotorschaft
des Spinnrotors umläuft.
[0003] Da der Ein- oder Ausbau des Rotorschaftes derartig gelagerter Spinnrotoren einen
nicht unerheblichen Montageaufwand erfordert, ist bei diesen Spinnrotoren die Rotortasse
jeweils lösbar mit dem Rotorschaft verbunden.
Das heißt, die Rotortasse kann bei Bedarf, zum Beispiel bei einem Verschleiß oder
bei einem Partiewechsel, ausgewechselt werden, ohne dass dabei auch der Rotorschaft
mit ausgebaut werden muss.
[0004] Die lösbare Anbindung der Rotortasse an den Rotorschaft erfolgt dabei mittels einer
Kupplungsvorrichtung, die eine Magneteinrichtung zur axialen Arretierung der Rotortasse
am Rotorschaft sowie eine mechanische Verdrehsicherung aufweist. Die Rotortassen dieser
bekannten Spinnrotoren sind dabei so ausgebildet, dass sie in ihren verschiedenen
Bereichen, beispielsweise an der Faserrutschwand, an der Rotorrille und am Rotorboden,
unterschiedliche, relativ hohe Wandstärken aufweisen.
Insbesondere die hohe Wandstärke im Bereich des Rotorbodens der Rotortasse führt dazu,
dass diese Spinnrotoren nicht nur ein verhältnismäßig großes Trägheitsmoment aufweisen,
sondern auch dazu, dass der Massenschwerpunkt dieser Spinnrotoren insgesamt relativ
weit vorne, im Bereich der vorderen Lagerstelle der Magnetlageranordnung liegt.
Insbesondere bei solchen magnetisch gelagerten Spinnrotoren ist es bezüglich der Lagefixierung
des Spinnrotors steuerungstechnisch allerdings ungünstig, wenn der Massenschwerpunkt
des Spinnrotors zu nahe im Bereich einer der Lagerstelle, im vorliegenden Fall im
Bereich der vorderen Lagerstelle der Permanentlageranordnung, angeordnet ist.
[0005] Des weiteren sind durch die
DE 199 10 277 A1 Offenend-Spinnvorrichtungen bekannt, deren Spinnrotoren jeweils über einen Rotorschaft
auf einer Stützscheibenlagerung abgestützt sind und deren Rotortassen sich durch eine
strömungsgünstige Kontur sowie ein geringes Gewicht auszeichnen.
Der Spinnrotor ist dabei allerdings einteilig ausgebildet, das heißt, eine Trennung
von Rotortasse und Rotorschaft ist, ohne dass die Rotortasse und/oder der Rotorschaft
beschädigt wird, kaum möglich.
[0006] Weiterhin sind mechanisch abgestützte Spinnrotoren mit Rotortassen wie der von der
Firma Rieter unter der Bezeichnung Rotor 33-XG-BD-AE laufende Rotorteller bekannt.
[0007] Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
Offenend-Spinnrotoren zu schaffen, die jeweils in einer Magnetlageranordnung abgestützt
und für hohe Drehzahlen geeignet sind, sowie eine am Rotorschaft auswechselbar festlegbare
Rotortasse aufweisen.
[0008] Außerdem soll gewährleistet sein, dass sich der steuerungstechnische Aufwand zur
Lagefixierung dieser Spinnrotoren während des Spinnbetriebes in vertretbaren Grenzen
hält.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Offenend-Spinnrotoren gelöst, die die im
Anspruch 1 sowie Anspruch 2 beschriebenen Merkmale aufweisen.
[0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Die erfindungsgemäße Ausbildung eines Offenend-Spinnrotors mit einer Rotortasse,
die als dünnwandige Konstruktion gefertigt und so ausgebildet ist, dass der Massenschwerpunkt
der Rotortasse in einem Bereich angeordnet ist, der hinter der Faserrutschwand angeordnet
ist, hat den Vorteil, dass einerseits das Trägheitsmoment des Spinnrotors minimiert
wird und dass anderseits der Massenschwerpunkt der Rotortasse und damit auch der Massenschwerpunkt
des Spinnrotors insgesamt nach hinten, das heißt, in einen Bereich zwischen den Lagerstellen
der Magnetlageranordnung wandert.
Dadurch wird der Massenschwerpunkt des erfindungsgemäßen, magnetisch gelagerten Spinnrotors
so positioniert, dass die vordere Magnetlagerstelle etwas weniger beansprucht und
damit die beiden Lagerstellen der Magnetlageranordnungen gleichmäßiger belastet werden.
[0012] Eine solche, insbesondere durch die Ausbildung der Rotortasse erzielte Anordnung
des Massenschwerpunktes des Spinnrotors vereinfacht die Ansteuerung der Magnetlageranordnung
erheblich, was sich positiv auf die Kosten einer solchen Steuerung sowie auch auf
die Laufsicherheit des Spinnrotors während des Spinnbetriebes auswirkt.
[0013] Die durch die dünnwandige Konstruktion der Rotortasse erreichte Minimierung des Trägheitsmoments
des Spinnrotors wirkt sich außerdem vorteilhaft sowohl auf die Hochlaufzeit als auch
auf die Bremszeit des Spinnrotors aus.
[0014] Wie im Anspruch 1 ferner beschrieben, ist vorgesehen, dass die Rotortasse eine Rotorrille
mit einem runden Rillengrund und einer kurzen, radial angeordneten Abstützung im Bereich
des Rotorbodens aufweist.
Durch eine solche Form der Rotorrille kann eine Massenverteilung der Rotortasse erreicht
werden, die in Verbindung mit dem jeweiligen Durchmesser der Rotorrille dafür sorgt,
dass der Massenschwerpunkt der Rotortasse stets in einem Bereich liegt, der beabstandet
zur Rotorrille auf Höhe des Innenbereiches des Rotorbodens bzw. auf Höhe des Anschlussbundes
liegt.
[0015] Bei dieser beschriebenen Ausführungsform einer Rotortasse gelingt es, den Massenschwerpunkt
der Rotortasse bis nahe an den Bereich des Anschlussbundes bzw. in den Bereich des
Anschlussbundes der Rotortasse zu legen.
Der Abstand zur Anschlagkante der Rotortasse beträgt dabei zwischen 5,75 mm und 7,06
mm.
[0016] Bei einer Rotortasse, deren Rotorrille einen spitzen Rillengrund und eine relativ
lange, radial angeordnete Abstützung im Bereich des Rotorbodens aufweist, liegt der
Massenschwerpunkt der Rotortasse, wie im Anspruch 2 dargelegt, in einem Bereich, der
an der Rotorrille beginnend, auf Höhe des Rotorbodens bzw. auf Höhe des Anschlussbundes
angeordnet ist.
[0017] Der Massenschwerpunkt der Rotortasse weist bei dieser Ausführungsform der Rotortasse
von einer Anschlagkante der Rotortasse einen Abstand zwischen 5,88 mm und 7,51 mm
auf.
[0018] Wie im Anspruch 3 beschrieben, weist die Rotortasse im Bereich der Faserrutschwand,
der Rotorrille sowie des Rotorbodens eine nahezu konstante Wandstärke von; wie im
Anspruch 4 dargelegt, unter 1 mm auf.
Solchermaßen ausgebildete Spinnrotoren werden mittels spezieller Drehautomaten hergestellt
und zeichnen sich nicht nur, wie vorstehend bereits erwähnt, dadurch aus, dass sie
aufgrund ihres geringen Trägheitsmomentes relativ leicht zu beschleunigen und abzubremsen
sind sowie einen verhältnismäßig weit hinten liegenden und damit vorteilhaften Massenschwerpunkt
aufweisen, sie weisen auch einen äußerst präzisen Rundlauf auf.
Das bedeutet, aufgrund des äußerst präzisen Rundlaufes sowie ihres relativ geringen
Gewichts sind solche Spinnrotoren für Drehzahlen, die bislang nicht erreichbar schienen,
prädestiniert.
[0019] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind einem nachfolgend anhand der Zeichnungen
erläuterten Ausführungsbeispiel entnehmbar.
[0020] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Offenend-Spinnvorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Spinnrotor,
der mit seinem Rotorschaft in einer Magnetlageranordnung abgestützt und einzelmotorisch
angetrieben ist, wobei die Rotortasse des Spinnrotors über eine Kupplungsvorrichtung
leicht lösbar an den Rotorschaft angeschlossen ist,
- Fig. 2
- den erfindungsgemäßen Spinnrotor in perspektivischer Darstellung, wobei die Rotortasse
mit ihrem Anschlussbolzen getrennt vom Rotorschaft des Spinnrotors dargestellt ist,
- Fig. 3
- eine erste Ausführungsform einer Rotortasse mit einem im Anschlussbund der Rotortasse
festgelegten Anschlussbolzen,
- Fig. 4
- eine weitere Ausführungsform einer Rotortasse, ebenfalls mit einem im Anschlussbund
der Rotortasse festgelegten Anschlussbolzen.
[0021] In Figur 1 ist eine Offenend-Spinnvorrichtung 1 mit einem magnetisch gelagerten und
einzelmotorisch angetriebenen Spinnrotor 3 dargestellt.
[0022] Derartige Offenend-Spinnvorrichtungen 1 sind bekannt und beispielsweise in der
EP 0 972 868 A2 relativ ausführlich beschrieben.
[0023] Solche Offenend-Spinnvorrichtungen 1 verfügen jeweils über ein Rotorgehäuse 2, in
dem die Rotortasse 26 eines Spinnrotors 3 mit hoher Drehzahl umläuft.
[0024] Der Spinnrotor 3 wird dabei vorzugsweise durch einen elektromotorischen Einzelantrieb
18 angetrieben und ist mit seinem Rotorschaft 4 in vorderen 27 und hinteren 28 Lagerstellen
einer magnetischen Lageranordnung 5 abgestützt, die den Spinnrotor 3 sowohl in radialer
als auch in axialer Richtung positionieren.
[0025] Das nach vorne hin an sich offene Rotorgehäuse 2 ist während des Spinnbetriebes durch
ein schwenkbar gelagertes Deckelelement 8 verschlossen und über eine entsprechende
Pneumatikleitung 10 an eine Unterdruckquelle 11 angeschlossen, die den im Rotorgehäuse
2 notwendigen Spinnunterdruck erzeugt.
[0026] In das Deckelelement 8 ist ein sogenannter Kanalplattenadapter 12 eingelassen, der
die Fadenabzugsdüse 13 sowie den Mündungsbereich des Faserleitkanales 14 aufweist.
[0027] An die Fadenabzugsdüse 13 schließt sich dabei, wie üblich, ein Fadenabzugsröhrchen
15 an.
[0028] Am Deckelelement 8, das um eine Schwenkachse 16 begrenzt drehbar gelagert ist, ist
außerdem ein Auflösewalzengehäuse 17 festgelegt.
[0029] Des Weiteren weist das Deckelelement 8 rückseitige Lagerkonsolen 19, 20 zur Lagerung
einer Auflösewalze 21 beziehungsweise eines Faserbandeinzugszylinders 22 auf.
[0030] Die Auflösewalze 21 wird dabei im Bereich ihres Wirtels 23 durch einen umlaufenden,
maschinenlangen Tangentialriemen 24 angetrieben, während der (nicht dargestellte)
Antrieb des Faserbandeinzugszylinders 22 vorzugsweise über eine Schneckengetriebeanordnung
erfolgt, die auf eine maschinenlange Antriebswelle 25 geschaltet ist.
[0031] In alternativer Ausführungsform können die Auflösewalze 21 und/oder der Faserbandeinzugszylinder
22 selbstverständlich auch jeweils über einen Einzelantrieb, beispielsweise einen
Schrittmotor, angetrieben werden.
[0032] Wie insbesondere in Figur 2 dargestellt, ist die Rotortasse 26 des Spinnrotors 3
über eine insgesamt mit der Bezugszahl 29 gekennzeichnete Kupplungsvorrichtung, bei
Bedarf leicht lösbar, mit dem Rotorschaft 4 des Spinnrotors 3 verbunden.
[0033] Die Kupplungsvorrichtung 29 besteht dabei beispielsweise aus einer Magneteinrichtung
zur axialen Fixierung der Bauteile sowie einer mechanischen Verdrehsicherung.
[0034] Das heißt, die als dünnwandige Konstruktion ausgebildete Rotortasse 26 weist im Bereich
ihres Rotorbodens 6 einen
[0035] Anschlussbund 7 mit einer Bohrung 41 auf, in der, vorzugsweise über einen Presssitz,
ein Anschlussbolzen 9 festgelegt ist.
[0036] Der Anschlussbolzen 9 ist dabei vorzugsweise wenigstens in seinem Endbereich aus
einem ferromagnetischen Material gefertigt und in zwei etwa gleich lange Abschnitte,
vorzugsweise einen zylindrischen Führungsabschnitt 38 und einen als Außenmehrkant
36 ausgebildeten Abschnitt aufgeteilt.
[0037] Wie in Figur 2 weiter angedeutet, ist im rohrförmigen Rotorschaft 4, vorzugsweise
ebenfalls über einen Presssitz, eine Aufnahmehülse 34 festgelegt, die außer dem rotorseitigen
Permanentmagnetring 39 der vorderen Lagerstelle 27 der Magnetlageranordnung '5 auch
einen drehfest angeordneten Innenmehrkant 35 sowie einen Permanentmagneteinsatz 32
aufweist. Die Aufnahmehülse 34 weist des weiteren eine zylindrische Bohrung 37 auf,
die im Einbauzustand mit dem Führungsabschnitt 38 des Anschlussbolzens 9 korrespondiert.
[0038] Die in den Figuren 3 und 4 dargestellten Rotortassen 26 des Spinnrotors 3 verfügen,
wie üblich, über eine frontseitig angeordnete Rotoröffnung 30, eine an der Rotoröffnung
30 beginnende, nach hinten divergierende Faserrutschwand 31, eine Rotorrille 33A bzw.
33B sowie einen Rotorboden 6 mit angeformtem Anschlussbund 7.
[0039] In einer Bohrung 41 des Anschlussbundes 7 ist dabei, vorzugsweise über einen Presssitz,
ein Anschlussbolzen 9 festlegbar.
[0040] Die Rotortassen 26 sind als dünnwandige Bauteile ausgebildet, die eine nahezu konstanten
Wandstärke WS im Bereich der Faserrutschwand 31, der Rotorrille 33 und des Rotorbodens
6 aufweisen.
[0041] Die Rotortasse 26 der Figur 3 unterscheidet sich von den Rotortasse 26 gemäß der
Figur 4 im Wesentlichen durch die Form ihrer Rotorrille 33A bzw. 33B.
[0042] Das heißt, die in Figur 4 dargestellte Rotortasse 26, ein sogenannter T-Rotor, weist
eine spitze Rotorrille 33B mit einer relativ langen, radial angeordneten Abstützung
40B im Bereich des Rotorbodens 6 auf.
[0043] Derartig ausgebildete Rotortassen 26 sind verhältnismäßig unempfindlich gegen Schmutzablagerungen.
Außerdem lassen sich mit solchen Rotortassen 26 Garne fertigen, die in der Garnstruktur
und im Garnvolumen ringgarnähnlich sind.
[0044] Wie in Figur 4 angedeutet, liegt der Massenschwerpunkt derartiger Rotortassen 26,
abhängig vom jeweiligen Rotordurchmesser D, an der Rotorrille 33B beginnend, auf Höhe
des Rotorbodens 6 im Bereich des Abschnittes 50D.
[0045] Der Abstand d bzw. d
1 des Massenschwerpunktes der Rotortasse 26 von der Anschlagkante 60 der Rotortasse
26 beträgt bei diesen Rotoren vorzugsweise zwischen 5,88 mm und 7,51 mm.
[0046] Die in Figur 3 dargestellte Rotortasse 26, ein sogenannter G-Rotor, weist eine gegenüber
einem T-Rotor weniger spitze Rotorrille 33A auf, die außerdem nur eine relativ kurze
radial angeordnete Abstützung 40A besitzt.
[0047] Solchermaßen ausgebildete Rotortassen 26 sind zwar gegenüber Schmutzablagerungen
deutlich empfindlicher, ermöglichen aber die Erzeugung eines voluminösen, weichen
Garnes.
[0048] Wie aus Figur 3 ersichtlich, liegt bei derartigen Rotortassen 26 der Massenschwerpunkt,
ebenfalls abhängig vom jeweiligen Rotordurchmesser D, etwas beabstandet zur Rotorrille
33A auf Höhe des Innenbereiches des Rotorbodens 6, das heißt, etwa auf Höhe des in
der Figur 3 mit 50B bezeichneten Abschnittes.
[0049] Das heißt, diesen G-Rotoren liegt der Massenschwerpunkt der Rotortasse in einem Abstand
b bzw. b
1 von einer Anschlagkante der Rotortasse, der zwischen 5,75 mm und 7,06 mm beträgt.
1. Offenend-Spinnrotor (3) für eine Kreuzspulen herstellende Textilmaschine mit einem
über eine Magnetlageranordnung rotierbar gelagerten Rotorschaft (4) sowie einer Rotortasse
(16), die eine frontseitige Rotoröffnung (30), eine von der Rotoröffnung ausgehende
Faserrutschwand (31), eine sogenannte Rotorrille (33A) sowie einen Rotorboden (6)
mit einem angeformten Anschlussbund (7) aufweist, wobei die Rotortasse (26) über eine
im Anschlussbund (7) festlegbare Anschlusswelle (9) drehfest, bei Bedarf leicht lösbar,
an den Rotorschaft (4) anschließbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rotortasse (26) als dünnwandige Konstruktion gefertigt und so ausgebildet ist,
dass der Massenschwerpunkt der Rotortasse (26) in einem Bereich (50B, 50D) angeordnet
ist, der, von der Rotoröffnung (30) aus betrachtet, hinter der Faserrutschwand (31)
liegt,
dass die Rotorrille (33A) einen runden Rillengrund und eine kurze, radial angeordnete
Abstützung (40A) im Bereich des Rotorbodens (6) aufweist, wobei die Form der Rotorrille
(33A) in Verbindung mit dem Durchmesser (D) der Rotorrille (33A) dafür sorgt, dass
der Massenschwerpunkt der Rotortasse (26) in einem Bereich (50B) liegt, der beabstandet
zur Rotorrille (33A) auf Höhe des Innenbereiches des Rotorbodens (6) angeordnet ist,
und
dass der Massenschwerpunkt der Rotortasse (26) in einem Bereich (50B) liegt, der von einer
Anschlagkante (60) der Rotortasse (26) einen Abstand (b bzw. b1) zwischen 5,75 mm und 7,06 mm aufweist.
2. Offenend-Spinnrotor (3) für eine Kreuzspulen herstellende Textilmaschine mit einem
über eine Magnetlageranordnung rotierbar gelagerten Rotorschaft (4) sowie einer Rotortasse
(16), die eine frontseitige Rotoröffnung (30), eine von der Rotoröffnung ausgehende
Faserrutschwand (31), eine sogenannte Rotorrille (33B) sowie einen Rotorboden (6)
mit einem angeformten Anschlussbund (7) aufweist, wobei die Rotortasse (26) über eine
im Anschlussbund (7) festlegbare Anschlusswelle (9) drehfest, bei Bedarf leicht lösbar,
an den Rotorschaft (4) anschließbar ist, wobei die Rotorrille (33B) einen relativ
spitzen Rillengrund und eine verhältnismäßig lange, radial angeordnete Abstützung
(40B) im Bereich des Rotorbodens (6) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rotortasse (26) als dünnwandige Konstruktion gefertigt und so ausgebildet ist,
dass der Massenschwerpunkt der Rotortasse (26) in einem Bereich (50B, 50D) angeordnet
ist, der, von der Rotoröffnung (30) aus betrachtet, hinter der Faserrutschwand (31)
liegt,
dass die Form der Rotorrille (33B) in Verbindung mit dem Durchmesser (D) der Rotorrille
(33B) dafür sorgt, dass der Massenschwerpunkt der Rotortasse (26) in einem Bereich
(50D) liegt, der an der Rotorrille (33B) beginnend, auf Höhe des Rotorbodens (6) angeordnet
ist, und
dass der Massenschwerpunkt der Rotortasse (26) in einem Bereich (50D) liegt, der von einer
Anschlagkante (60) der Rotortasse (26) einen Abstand (d bzw. d1) zwischen 5,88 mm und 7,51 mm aufweist.
3. Offenend-Spinnrotor nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Rotortasse (26) im Bereich der Faserrutschwand (31), der Rotorrille (33A, 33B)
und des Rotorbodens (6) eine nahezu konstante Wandstärke (WS) aufweist.
4. Offenend-Spinnrotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke (WS) der Rotortasse (26) unter 1 mm beträgt.
1. An open-end spinning rotor (3) for a textile machine manufacturing cross-wound packages,
having a rotor shaft (4) rotatably mounted by means of a magnetic bearing arrangement
as well as a rotor cup (16) which has a front rotor opening (30), a fibre slip wall
(31) extending from the rotor opening, a so-called rotor groove (33A) as well as a
rotor bottom (6) with a connecting collar (7) formed thereon, in which case the rotor
cup (26) can be connected to the rotor shaft (4) in a rotationally fixed, if required
easily detachable, arrangement via a connecting shaft (9) which can be fixed in the
connecting collar (7),
characterised in that
the rotor cup (26) is produced as a thin-walled construction and is configured in
such a way that the centre of mass of the rotor cup (26) is arranged in a region (50B,
50D) which, as viewed from the rotor opening (30), is located behind the fibre slip
wall (31),
the rotor groove (33A) has a round groove bottom and a short, radially arranged support
(40A) in the region of the rotor bottom (6), the shape of the rotor groove (33A) in
conjunction with the diameter (D) of the rotor groove (33A) ensuring that the centre
of mass of the rotor cup (26) is located in a region (50B) which is arranged at a
distance from the rotor groove (33A) at the level of the inner region of the rotor
bottom (6), and
the centre of mass of the rotor cup (26) is located in a region (50B) which is at
a distance (b or b1) of between 5.75 mm and 7.06 mm from a stop edge (60) of the rotor cup (26).
2. The open-end spinning rotor (3) for a textile machine manufacturing cross-wound packages,
having a rotor shaft (4) rotatably mounted by means of a magnetic bearing arrangement
as well as a rotor cup (16) which has a front rotor opening (30), a fibre slip wall
(31) extending from the rotor opening, a so-called rotor groove (33B) as well as a
rotor bottom (6) with a connecting collar (7) formed thereon, in which case the rotor
cup (26) can be connected to the rotor shaft (4) in a rotationally fixed, if required
easily detachable, arrangement via a connecting shaft (9) which can be fixed in the
connecting collar (7), with the rotor groove (33B) having a relatively pointed groove
bottom and a relatively long, radially arranged support (40B) in the region of the
rotor bottom (6),
characterised in that
the rotor cup (26) is produced as a thin-walled construction and is configured in
such a way that the centre of mass of the rotor cup (26) is arranged in a region (50B,
50D) which, as viewed from the rotor opening (30), is located behind the fibre slip
wall (31),
the shape of the rotor groove (33B) in conjunction with the diameter (D) of the rotor
groove (33B) ensures that the centre of mass of the rotor cup (26) is located in a
region (50D) which is arranged at the level of the rotor bottom (6) starting from
the rotor groove (33B), and
the centre of mass of the rotor cup (26) is located in a region (50D) which is at
a distance (d or d1) of between 5.88 mm and 7.51 mm from a stop edge (60) of the rotor cup (26).
3. The open-end spinning rotor according to one of the previous claims, characterized in that the rotor cup (26) has an almost constant wall thickness (WS) in the region of the
fibre slip wall (31), the rotor groove (33A, 33B) and the rotor bottom (6).
4. The open-end spinning rotor according to claim 3,
characterised in that the wall thickness (WS) of the rotor cup (26) is less than 1 mm.
1. Rotor de filature à bout libre (3) pour une machine textile fabriquant des bobines
croisées avec un arbre de rotor (4) logé de manière rotative sur un dispositif de
palier magnétique ainsi qu'une tasse de rotor (16) comportant une ouverture de rotor
(30) en face avant, une paroi de glissement de fibres (31) sortant de l'ouverture
de rotor, une rainure de rotor (33A) ainsi qu'un socle de rotor (6) muni d'un collier
de raccordement moulé (7), la tasse de rotor (26) pouvant être raccordée à l'arbre
de rotor (4) de manière fixe en rotation (facilement amovible si nécessaire) via un
arbre de liaison (9) pouvant être fixé dans le collier de raccordement (7),
caractérisé en ce que
la tasse de rotor(26) est fabriquée sous forme de construction à paroi mince et conçue
de telle sorte que le centre de gravité de la tasse de rotor (26) est disposé dans
une zone (50B, 50D) se trouvant derrière la paroi de glissement de fibres (31), vu
depuis l'ouverture de rotor (30),
la rainure de rotor (33A) présente un fond de rainure rond et un support (40A) court
disposé radialement dans la zone du socle de rotor (6), la forme de la rainure de
rotor (33A) permettant, en liaison avec le diamètre (D) de la rainure de rotor (33A),
que le centre de gravité de la tasse de rotor (26) se situe dans une zone (50B) disposée
au niveau de la zone intérieure du socle de rotor (6), à distance de la rainure de
rotor (33A), et
le centre de gravité de la tasse de rotor(26) se situe dans une zone (50B) se trouvant
à une distance (b ou b1) comprise entre 5,75 mm et 7,06 mm d'un bord de butée (60) de la tasse de rotor (26).
2. Rotor de filature à bout libre (3) pour une machine textile fabriquant des bobines
croisées avec un arbre de rotor (4) logé de manière rotative sur un dispositif de
palier magnétique ainsi qu'une tasse de rotor (16) comportant une ouverture de rotor
(30) en face avant, une paroi de glissement de fibres (31) sortant de l'ouverture
de rotor, une rainure de rotor (33B) ainsi qu'un socle de rotor (6) muni d'un collier
de raccordement moulé (7), la tasse de rotor (26) pouvant être raccordée à l'arbre
de rotor (4) de manière fixe en rotation (facilement amovible si nécessaire) via un
arbre de liaison (9) pouvant être fixé dans le collier de raccordement (7), la rainure
de rotor (33B) présentant un fond de rainure relativement pointu et un support (40B)
relativement long disposé radialement dans la zone du socle de rotor (6),
caractérisé en ce que
la tasse de rotor(26) est fabriquée sous forme de construction à paroi mince et conçue
de telle sorte que le centre de gravité de la tasse de rotor (26) est disposé dans
une zone (50B, 50D) se trouvant derrière la paroi de glissement de fibres (31), vu
depuis l'ouverture de rotor (30),
la forme de la rainure de rotor (33B) permet, en liaison avec le diamètre (D) de la
rainure de rotor (33B), que le centre de gravité de la tasse de rotor (26) se situe
dans une zone (50D) disposée au niveau du socle de rotor (6), à partir de la rainure
de rotor (33B), et
le centre de gravité de la tasse de rotor (26) se situe dans une zone (50D) se trouvant
à une distance (d ou d1) comprise entre 5,88 mm et 7,51 mm d'un bord de butée (60) de la tasse de rotor (26).
3. Rotor de filature à bout libre selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tasse de rotor (26) présente une épaisseur de paroi (WS) presque constante dans
la zone de la paroi de glissement de fibres (31), de la rainure de rotor (33A, 33B)
et du socle de rotor (6).
4. Rotor de filature à bout libre selon la revendication 3,
caractérisé en ce que l'épaisseur de paroi (WS) de la tasse de rotor (26) est inférieure à 1 mm.