(19)
(11) EP 1 966 776 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.10.2013  Patentblatt  2013/42

(21) Anmeldenummer: 06819588.2

(22) Anmeldetag:  17.11.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G08B 25/00(2006.01)
G08B 25/04(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2006/068620
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2007/073991 (05.07.2007 Gazette  2007/27)

(54)

GEFAHRENMELDESYSTEM

HAZARD ALARM SYSTEM

SYSTÈME DE SIGNALISATION DE DANGER


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB SE

(30) Priorität: 23.12.2005 DE 102005062129

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.09.2008  Patentblatt  2008/37

(73) Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH
70442 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • LOGES, Heinz-Juergen
    63741 Aschaffenburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-97/26635
US-A1- 2002 180 598
DE-A1- 3 826 895
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Stand der Technik



    [0001] Die Erfindung betrifft eine Gefahrenmeldesystem für Gebäude mit als freiprogrammierbaren Steuereinheiten ausgebildeten Auswerteeinheiten.

    [0002] Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 101 05 189 A1 ist ein universell einsetzbares Überwachungsgerät zum nachträglichen Einbau in ein Gefahrenmeldesystem bekannt. Dieses Überwachungsgerät weist eine Schnittstelle zu einem Gebäudesicherheitsbus auf. Ferner ist aus der DE 101 05 189 A1 bekannt, dass das Überwachungsgerät eine serielle Schnittstelle bereitstellt, die den Anschluss von autarken Geräten ermöglicht.

    [0003] Die Druckschrift WO 97/26635 offenbart ein Brandmeldesystem mit einer Brandkontrollstation, welche mit einer Mehrzahl von intelligenten Kommunikationsknoten über ein Netzwerk kommuniziert. Die intelligenten Kommunikationsknoten sind signaltechnisch mit einer Mehrzahl von Peripherieeinrichtungen verbunden.

    [0004] Die Druckschrift DE 38 26 895 C2 betrifft eine Femmeldeanlage mit einer zentralen Steuereinheit und eine Mehrzahl von Stell- und Meldegliedern, Stellgliedern und Meldegliedern, welche über eine gemeinsame Busleitung verbunden sind, wobei die zentrale Steuereinheit, die Stell- und Meldeglieder, die Stellglieder und die Meldeglieder zueinander signaltechnisch parallel angeordnet sind.

    [0005] Die Druckschrift US 2002/0180598 A1, die wohl den nächstkommenden Stand der Technik bildet, betrifft ein Gefahrendetektionssystem, welches modular aufgebaut ist und in bestimmen Ausführungsformen eine Mehrzahl von Control-Panels aufweisen kann. Die Mehrzahl der Control-Panels ist mit einem optionalen Managementsystem über ein Ethernet verbunden.

    Offenbarung der Erfindung


    Vorteile der Erfindung



    [0006] Das nachfolgend beschriebene Gefahrenmeldesystem für Gebäude gemäß dem unabhängigen Anspruch hat den Vorteil, dass das Gefahrenmeldesystem flexibel und angepasst an die jeweiligen örtlichen Einsatzbedingungen einsetzbar ist. Besonders vorteilhaft ist, dass die sicherheitsspezifischen Kenngrößen des Brand-, Einbruch- und Notrufbereiches, bereitgestellt durch jeweilige Melder, gezielt und schnell im Bereich der jeweiligen Örtlichkeit durch die Auswerteeinheiten bewertbar sind. Gleichzeitig hat das beschriebenen Gefahrenmeldesystem den Vorteil, dass durch die in Reihe (daisy chain) geschalteten Auswerteeinheiten große Entfernungen, insbesondere von mehreren Kilometern, überbrückt werden könnten. Dies trägt in besonderes vorteilhafter Weise dazu bei, dass das beschriebene Gefahrenmeldesystem sowohl zur Überwachung im Bereich der Kommunen, wie Krankenhäusern und Altenheimen, als auch in öffentlichen, wie Fluchttürsteuerung, und privaten Bereichen zur Absicherung von Wohnungen einsetzbar ist. Insbesondere ist es möglich, das Gefahrenmeldesystem in einer Kombination der angegebenen Bereiche einzusetzen. Ferner hat das Gefahrenmeldesystem den Vorteil, dass durch die Ausbildung der Auswerteeinheit als freiprogrammierbare Steuerung (FPS) und Anschluss von lokale Sicherheitsbussen kleine autarke und in sich geschlossene Sicherheitsbereiche über den Anschluss an ein Gebäudemanagementsystem mit Großsystemen verbunden sind. Besonders vorteilhaft ist, dass die Auswerteeinheiten mit dem Gebäudemanagementsystem zu einem Ring verbunden sind, da dies zur Erhöhung der Ausfallsicherheit des Gefahrenmeldesystems beiträgt.

    [0007] Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die Figuren und den abhängigen Ansprüchen.

    Zeichung



    [0008] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichung dargestellten Ausführungsform näher erläutert. Die einzige Figur 1 zeigt ein Gefahrenmeldesystem für Gebäude.

    Beschreibung von Ausführungsbeispielen



    [0009] Nachfolgend wird ein Gefahrenmeldesystem für Gebäude mit als freiprogrammierbaren Steuereinheiten ausgebildeten Auswerteeinheiten und einem Gebäudemanagementsystem beschrieben. Durch Reihenschaltung sind die Auswerteeinheiten über eine schnelle Datenverbindung mit dem Gebäudemanagementsystem verbunden.

    [0010] Figur 1 zeigt ein Gefahrenmeldesystem 1 für Gebäude, umfassend mehrere als freiprogrammierbaren Steuereinheiten (FPS) ausgebildeten Auswerteeinheiten 2, 22 und ein Gebäudemanagementsystem 10. Die Auswerteeinheiten 2, 22 zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine große Anzahl an Ein- und speicherprogrammierbaren Ausgängen aufweisen. Ferner umfassen die Auswerteeinheiten 2, 22 einen Mikroprozessor, sowie nichtflüchtige und flüchtige Speichereinheiten. Bei den nichtflüchtigen Speichereinheiten handelt es sich um Read-only-Memories (ROM) oder wiederbeschreibbare ROM, beispielsweise einem EPROM. Die Auswerteeinheiten 2, 22 sind derart ausgebildet, dass ein Verarbeitungsprogramm, dass die Eingangssignale der Eingänge mit Ausgangssignalen der Ausgänge verknüpft, frei programmierbar ist und in den nichtflüchtigen Speichereinheiten abgespeichert ist. Bei den flüchtigen Speichereinheiten handelt es sich um Random-Access-Memories (RAM), die zum Zwischenspeichern von Daten des Verarbeitungsprogramms verwendet werden. Ferner weisen die Auswerteeinheiten 2, 22 vier Schnittstellen 7 eines ersten Typs auf, die zum Anschluss eines Gebäudesicherheitsbus 3 ausgestaltet sind. Bei dem Gebäudesicherheitsbus 3 handelt es sich vorzugsweise um den bekannten Sicherheitsbus LSN (Local Security Network). Die Gebäudesicherheitsbusse 3 sind als Ring an die Schnittstelle 7 des ersten Typs angeschlossen. Ferner sind die Gebäudesicherheitsbusse 3 derart ausgelegt, dass Brandmeldern 4 kombiniert mit anderen Meldertypen, wie Einbruchmelder 5 und/oder Notrufmelder 6, an dem Gebäudesicherheitsbus 3 betreibbar sind. Ferner umfassen die Auswerteeinheiten 2, 22 eine Schnittstelle 8 zweiten Typs, die zur Bereitstellung einer hohen Datenübertragungsrate ausgelegt ist. Die Datenübertragungsrate beträgt vorzugsweise 9600 bit/s oder mehr. Bei Einsatz von 8 Auswerteeinheiten beträgt die Datentransferzeit 600 ms. Die Schnittstellen 8 zweiten Typs umfassen jeweils zwei Optokoppler 9, die derart gestaltet sind, dass die Auswerteeinheiten 2, 22 jeweils von an ihrer Schnittstelle 8 angeschlossenen Datenleitungen 11, 12 zur Herstellung der Datenverbindung galvanisch entkoppelt sind. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine erste Auswerteeinheit 2 über deren Schnittstelle 8 zweiten Typs und einem Optokoppler 9 über eine Datenleitung 11 mit einer im wesentlichen identisch aufgebauten, zweiten Auswerteeinheit 22 mittels deren Schnittstelle 8 zweiten Typs und deren Optokoppler 9 durch Reihenschaltung verbunden. Beide Auswerteeinheiten 2, 22 weisen die vorstehend genannten Schnittstellen 7 ersten Typs auf, die derart ausgelegt sind, dass die vier Gebäudesicherheitsbusse eine Gesamtlänge von 1000 m aufweisen, wobei insgesamt bis zu 127 Melder unterschiedlichem Typs, insbesondere Brandmelder 4, Einbruchmelder 5 und/oder Notrufmelder 6, angeschlossen sind. Die zweite Auswerteeinheit 22 ist über die Schnittestelle 8 zweiten Typs und deren Optokoppler 9 über eine Datenleitung mit weiteren nicht eingezeichneten, aber im wesentlichen identischen Auswerteeinheiten und schließlich mit einem Gebäudemanagementsystem 10 verbunden. Das Gebäudemangementsystem 10 umfasst ebenfalls eine Schnittstelle 8 zweiten Typs mit zwei Optokoppler 9 zum Anschluss von zwei Datenleitungen 11, 12. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Gebäudemangementsysteme 10 über den zweiten Optokoppler 9 und einer zweiten Datenleitung 12 mit dem Optokoppler 9 der Schnittstelle 8 der ersten Auswerteeinheit 2 derart verbunden, dass die angeschlossenen Auswerteeinheiten 2, 22 und das Gebäudemangementsystem 10 einen Ring bilden. Die Ausbildung als Ring ist nicht zwingend notwendig, aber hinsichtlich der Ausfallsicherheit des Gefahrenmeldesystems 1 vorteilhaft. Das Gebäudemanagementsystem 10 ist derart gestaltet, dass es neben den Daten der Auswerteeinheiten 2, 22 Daten von weiteren Gewerken, insbesondere von Zutrittskontrollsystemen und/oder Heizungs- und Lüftungsanlagen und/oder von Videoanlagen und/oder von Beschallungsanlagen, verarbeitet. Das Gebäudemanagementsystem 10 ist ein rechnergestütztes Bedien- und Informationssystem, das im Alarmfall eine sichere Bedienung und Maßnahmeneinleitung gewährleistet. Es ist entweder als Einplatz- oder Mehrplatzsystem ausgebildet. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel beträgt die Länge der Datenleitungen 11, 12 zwischen zwei Auswerteeinheiten 2, 22 oder zwischen einer Auswerteeinheit 2, 22 und dem Gebäudemanagementsystem 10 zwischen 500 und 1000 Meter. Die Auswerteeinheiten 2, 22 sind hinsichtlich der Schnittstellen 7, 8 und der weiteren Ein- und Ausgänge im wesentlichen identisch aufgebaut. Lediglich die Verarbeitungsprogramme sind an die jeweiligen Gegebenheiten der angeschlossenen Melder und die Lokalitäten angepasst. Die Auswerteeinheiten 2, 22 zeichnen sich dadurch aus, dass die Auswerteeinheiten 2, 22 derart ausgebildet sind, dass sie die sicherheitsspezifschen Kenngrößen der angeschlossenen Melder mittels der an die jeweilige Gegebenheit angepassten Verarbeitungsprogramme verarbeiten und bewerten. Die Auswerteeinheiten 2, 22 werten die von den Meldern über den Gebäudesicherheitsbus 3 übertragenen Signale aus und erzeugen in Abhängigkeit der Signale digital codierte Alarmmeldungen. Diese digital codierte Alarmmeldungen werden an den zweiten Schnittstellen 8 zur Übertragung an das Gebäudemanagementsystem 10 bereitgestellt. Dabei sind die Auswerteeinheiten 2, 22 derart gestaltet, dass jede Auswerteeinheit 2, 22 die von einer weiteren Auswerteeinheit 2, 22 empfangene Alarmmeldungen an den zweiten Schnittstellen 8 zur Weiterleitung an das Gebäudemanagementsystem 10 bereitstellen.


    Ansprüche

    1. Gefahrenmeldesystem (1) für Gebäude mit als freiprogrammierbaren Steuereinheiten (FPS) ausgebildeten Auswerteeinheiten (2, 22), wobei die Auswerteeinheiten (2, 22) wenigstens eine erste Schnittstelle (7) zu einem Gebäudesicherheitsbus (3) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheiten (2, 22) zweite Schnittstellen (8) zur Bereitstellung einer hohen Datenübertragungsrate aufweisen und dass zwischen einem Gebäudemanagementsystem (10) und einer erste Auswerteeinheit (2) durch Reihenschaltung mit wenigstens einer weiteren Auswerteeinheit (22) über die zweiten Schnittstellen (8) eine Datenverbindung hergestellt ist.
     
    2. Gefahrenmeldesystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Schnittestellen (8) einen derart gestalteten Optokoppler (9) umfassen, dass die Auswerteeinheiten (2, 22) von einer an ihrer zweiten Schnittstelle (8) angeschlossenen Datenleitung (11, 12) zur Herstellung der Datenverbindung galvanisch entkoppelt ist.
     
    3. Gefahrenmeldesystem (1) nach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenleitung (11, 12) zwischen zwei Auswerteeinheiten (2, 22) und/oder zwischen den Auswerteeinheiten (2, 22) und dem Gebäudemanagementsystem (10) eine Länge zwischen 500 und 1000 Meter aufweist.
     
    4. Gefahrenmeldesystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheiten (2, 22) und das Gebäudemangementsystem (10) zu einem Ring verbunden sind.
     
    5. Gefahrenmeldesystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Gebäudesicherheitsbus (3) Melder, insbesondere Brandmelder (4) und/oder Einbruchmelder (5) und/oder Notrufmelder (6), angeschlossen sind.
     
    6. Gefahrenmeldesystem (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheiten (2, 22) die von den Meldern über den Gebäudesicherheitsbus (3) übertragenen Signale auswertet, in Abhängigkeit der Signale digital codierte Alarmmeldungen erzeugen und die Alarmmeldungen an der zweiten Schnittstelle (8) zur Übertragung an das Gebäudemanagementsystem (10) bereitsstellen.
     
    7. Gefahrenmeldesystem (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheiten (2, 22) derart gestaltet sind, dass die Auswerteeinheiten (2, 22) die von einer weiteren Auswerteeinheit (2, 22) empfangene Alarmmeldungen an den zweiten Schnittstellen (8) zur Weiterleitung an das Gebäudemanagementsystem (10) bereitstellen
     
    8. Gefahrenmeldesystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die erste Auswerteeinheit (2) und die weiteren Auswerteeinheiten (22) im wesentlichen identisch aufgebaut sind.
     


    Claims

    1. Alarm system (1) for buildings having evaluation units (2, 22) that are in the form of user programmable control units (FPS), wherein the evaluation units (2, 22) have at least one first interface (7) to a building safety bus (3), characterized in that the evaluation units (2, 22) have second interfaces (8) for providing a high data transmission rate and in that a data link is produced between a building management system (10) and a first evaluation unit (2) by virtue of series connection to at least one further evaluation unit (22) via the second interfaces (8).
     
    2. Alarm system (1) according to Claim 1, characterized in that the second interfaces (8) comprise an optocoupler (9) that is in a form such that the evaluation units (2, 22) are DC-decoupled from a data line (11, 12) connected to their second interface (8) for the purpose of producing the data link.
     
    3. Alarm system (1) according to Claim 2, characterized in that the data line (11, 12) has a length of between 500 and 1000 metres between two evaluation units (2, 22) and/or between the evaluation units (2, 22) and the building management system (10).
     
    4. Alarm system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the evaluation units (2, 22) and the building management system (10) are connected to form a ring.
     
    5. Alarm system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the building safety bus (3) has detectors, particularly fire detectors (4) and/or burglary detectors (5) and/or emergency call detectors (6), connected to it.
     
    6. Alarm system (1) according to Claim 5, characterized in that the evaluation units (2, 22) evaluate the signals transmitted by the detectors via the building safety bus (3), take the signals as a basis for producing digitally coded alarm messages and provide the alarm messages on the second interface (8) for transmission to the building management system (10).
     
    7. Alarm system (1) according to Claim 6, characterized in that the evaluation units (2, 22) are in a form such that the evaluation units (2, 22) provide the alarm messages received from a further evaluation unit (2, 22) on the second interfaces (8) for forwarding to the building management system (10).
     
    8. Alarm system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the first evaluation unit (2) and the further evaluation units (22) are of essentially identical design.
     


    Revendications

    1. Système avertisseur de danger (1) pour bâtiments comprenant des unités d'interprétation (2, 22) réalisées sous la forme d'unité de commande programmables librement (FPS), les unités d'interprétation (2, 22) présentant au moins une première interface (7) avec un bus de sécurité du bâtiment (3), caractérisé en ce que les unités d'interprétation (2, 22) présentent des deuxièmes interfaces (8) pour la délivrance d'un débit de transmission de données élevé et en ce qu'une liaison de données est établie entre le système de gestion du bâtiment (10) et une première unité d'interprétation (2) par le biais des deuxièmes interfaces (8) par connexion en série avec au moins une deuxième unité d'interprétation (22).
     
    2. Système avertisseur de danger (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deuxièmes interfaces (8) comprennent un optocoupleur (9) configuré de telle sorte que les unités d'interprétation (2, 22) sont découplées galvaniquement d'une ligne de données (11, 12) raccordée à leur deuxième interface (8) pour établir la liaison de données.
     
    3. Système avertisseur de danger (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que la ligne de données (11, 12) présente entre deux unités d'interprétation (2, 22) et/ou entre les unités d'interprétation (2, 22) et le système de gestion du bâtiment (10) une longueur comprise entre 500 et 1000 mètres.
     
    4. Système avertisseur de danger (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les unités d'interprétation (2, 22) et le système de gestion du bâtiment (10) sont reliés pour former un anneau.
     
    5. Système avertisseur de danger (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des avertisseurs, notamment des avertisseurs d'incendie (4) et/ou des avertisseurs d'intrusion (5) et/ou des avertisseurs d'appel de détresse (6) sont raccordés au bus de sécurité du bâtiment (3).
     
    6. Système avertisseur de danger (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que les unités d'interprétation (2, 22) interprètent les signaux transmis par les avertisseurs par le biais du bus de sécurité du bâtiment (3), génèrent des messages d'alarme codés numériquement en fonction des signaux et délivrent les messages d'alarme sur la deuxième interface (8) en vue de leur transmission au système de gestion du bâtiment (10).
     
    7. Système avertisseur de danger (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que les unités d'interprétation (2, 22) sont configurées de telle sorte que les unités d'interprétation (2, 22) délivrent les messages d'alarme reçus de la part d'une unité d'interprétation (2, 22) supplémentaire aux deuxièmes interfaces (8) en vue de leur transmission au système de gestion du bâtiment (10).
     
    8. Système avertisseur de danger (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première unité d'interprétation (2) et les unités d'interprétation supplémentaires (22) ont une structure pour l'essentiel identique.
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente