(19)
(11) EP 1 967 296 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.11.2015  Patentblatt  2015/46

(21) Anmeldenummer: 08152366.4

(22) Anmeldetag:  06.03.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B08B 9/08(2006.01)
B08B 9/30(2006.01)

(54)

Vorrichtung zur Reinigung von Kästen und Boden dafür

Device for cleaning crates and base for this purpose

Dispositif de nettoyage de caisses et sol correspondant


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 09.03.2007 DE 102007011957

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.09.2008  Patentblatt  2008/37

(73) Patentinhaber: Ludwig Bohrer Maschinenbau GmbH
93128 Regenstauf (DE)

(72) Erfinder:
  • Bohrer, Ludwig
    93128 Regenstauf (DE)

(74) Vertreter: Bittner, Bernhard 
Hannke Bittner & Partner Patent- und Rechtsanwälte Prüfeninger Strasse 1
93049 Regensburg
93049 Regensburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 477 240
DE-A1-102004 058 150
DE-U1- 20 203 889
GB-A- 1 352 871
DE-A1- 4 400 871
DE-A1-102005 008 700
DE-U1-202005 008 032
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Kästen für Getränkebehältnisse. Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf einen Flaschenkastenreiniger beschrieben, es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung auch zum Reinigen anderer Kästen für Getränkebehältnisse beispielsweise Kästen für Dosen und dergleichen Anwendung finden kann.

    [0002] Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Vorrichtungen zum Reinigen von Kästen bekannt. Dabei ist es bekannt, die Kästen entlang einer Förderstrecke beispielsweise durch ein Tauchbad zu führen und anschließend in dem weiteren Reinigungsprozess beispielsweise einer abschließenden Frischwasserreinigung zu unterziehen.

    [0003] In der Praxis ist in regelmäßigen Zeitabständen auch eine Reinigung der Maschine selbst erforderlich. Zu dieser Endreinigung werden im Stand der Technik zum Beispiel Wasserdruck- oder Dampfstrahlreinigungsgeräte verwendet, um verbleibende Schmutzpartikel in den unterschiedlichen Bereichen des Innenraums der Vorrichtung zu entfernen.

    [0004] Aus der DE 10 200 4 058 150 A1 ist eine Vorrichtung zum Waschen bzw. Reinigen von Behältnissen bekannt. Diese Vorrichtung weist eine zweite Reinigungseinheit auf, die zum Reinigen des Innenraums der Vorrichtung vorgesehen ist. Diese zweite Reinigungseinheit erlaubt damit zumindest teilweise eine Selbstreinigung der Vorrichtung. Zu diesem Zweck sind ent lang einer Förderstrecke für die Behältnisse in einem Boden der Vorrichtung Öffnungen angeordnet, durch welche hindurch ein Reinigungsmittel abgeführt werden kann.

    [0005] Neben einem Strömungskanal, entlang dessen die einzelnen Behältniskästen durch die Reinigungsflüssigkeit verschoben werden, ist bei aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen auch ein Rückführungskanal für das Reinigungsmittel vorgesehen. Über diesen Rückführungskanal gelangt das Reinigungsmittel gegebenenfalls nach Durchtritt durch Filtereinrichtungen wieder in den Strömungskanal.

    [0006] In der DE 10 2004 058 150 A1 werden zur Innenreinigung der Vorrichtung bewegliche Reinigungsdüsen vorgeschlagen bzw. Reinigungsdüsen, die an einer beweglichen Zuleitung angeordnet sind. Diese Anordnung der Reinigungsdüsen erlaubt eine effiziente Innenreinigung der Vorrichtung, ist jedoch gleichzeitig relativ aufwändig.

    [0007] Daneben hat sich gezeigt, dass auch durch die verwendeten Reinigungsdüsen nicht alle Schmutzreste aus der Vorrichtung entfernt werden können. Insbesondere hat sich auch gezeigt, dass beispielsweise Verschmutzungen in Form von feinkörnigem Sand teilweise nur schwer durch die Innenreinigung der Vorrichtung entfernt werden können.

    [0008] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Selbstreinigungsvorgang für eine Vorrichtung zur Reinigung von Kästen zu verbessern. Daneben soll auch die Abführung von verunreinigten Reinigungsmitteln verbessert werden.

    [0009] Dies wird erfindungsgemäß durch die Gegenstände der Ansprüche 1 und 13 erreicht. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Es wird darauf hingewiesen, dass die Gegenstände der Ansprüche 1 und 13 sowohl einzeln als auch in Kombination miteinander verwendet werden können und jeweils zur Verwirklichung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe dienen.

    [0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Reinigung von Kästen für Getränkebehältnisse weist ein Gehäuse und einen Boden auf, wobei in einem Innenraum des Gehäuses wenigstens ein von dem Boden begrenzter erster Strömungskanal vorgesehen ist, entlang dessen die Kästen mit Hilfe eines durch diesen Strömungskanal fließenden Reinigungsmittels in einer Förderrichtung bewegt werden. Daneben ist ein von dem ersten Strömungskanal wenigstens abschnittsweise getrennter Rückführungskanal vorgesehen, in dem das Reinigungsmittel in einer Rückführungsrichtung geführt wird, wobei der Rückführungskanal von dem Boden begrenzt ist. Erfindungsgemäß weist der Boden in dem Bereich des Rückführungskanals bevorzugt nach unten gerichtete Abführungsöffnungen zum Abführen des Reinigungsmittels auf.

    [0011] Unter einem von dem Boden begrenzten Strömungskanal wird ein Strömungskanal verstanden, der von dem Boden in einer Richtung begrenzt wird und beispielsweise in einer zweiten Richtung von einer Gehäusewandung oder einer Zwischenwandung. Damit wird insgesamt ein Kanal für das Reinigungsmittel gebildet und dieses Reinigungsmittel strömt durch diesen Kanal und bewegt dabei auch die Flaschenkästen mit. Innerhalb dieses Strömungskanals werden die Flaschenkästen von dem Reinigungsmittel behandelt, beispielsweise vorgereinigt. Damit wird durch den Strömungskanal ein Tauchbad gebildet, entlang dessen die Flaschenkästen geführt werden.

    [0012] Der Rückführungskanal ist ebenfalls von dem Boden begrenzt, also beispielsweise durch den Boden und zwei seitliche Wände. Durch die erfindungsgemäße Anordnung von Abführungsöffnungen in den Rückführungskanal ist es möglich, Verunreinigungen auch auf der Rücklaufstrecke abzuführen. Zwar ist oftmals vor dem Rückführungskanal ein Filter angeordnet, doch dieser Filter wird dabei, um die nötigen Strömungsquerschnitte zu gewährleisten, oft so grob gewählt, dass feine Schmutzpartikel in den Rückführungskanal gelangen können. Durch die erfindungsgemäßen Bodenöffnungen können auch diese Partikel aus dem Rückführungskanal entfernt werden.

    [0013] Anstelle oder neben einem Rückführungskanal kann auch ein Rückführungsrohr bevorzugt mit Vertiefungen und Öffnungen vorgesehen sein d.h. der Kanal kann als Rohr ausgeführt sein. Unter einem Kanal wird damit sowohl ein nach einer Seite hin offener Kanal als auch ein geschlossenes Rohr verstanden. Weiterhin wäre es auch möglich, den Rückführungskanal in der Art eines Rohres aufzuführen, welches unterhalb des Bodens verläuft. In diesem Falle wären nicht in dem Boden Abführungsöffnungen vorgesehen, sondern diese Öffnungen wären in dem besagten Rückführungsrohr angeordnet. Bevorzugt weist eine derartige unter dem Boden der Vorrichtung verlegte Rohrleitung Vertiefungen auf, in denen die einzelnen insbesondere nach unten weisenden Öffnungen des Rohrs angeordnet sind. Diese Rohrleitung kann wiederum in verzweigende Kanäle münden.

    [0014] Vorzugsweise sind die Öffnungen in dem Rückführungskanal schließbar bzw. an die Öffnungen schließen sich Abführleitungen und Ventile an. Bevorzugt weist die Vorrichtung eine Reinigungseinheit zur Selbstreinigung der Vorrichtung auf.

    [0015] Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf eine Vorrichtung zum Reinigen von Kästen für Getränkebehältnisse gerichtet, wobei die Vorrichtung ein Gehäuse und einen Boden aufweist und wobei in einem Innenraum des Gehäuses wenigstens ein von dem Boden begrenzter erster Strömungskanal vorgesehen ist, entlang dessen die Kästen mit Hilfe eines durch diesen Strömungskanal fließenden Reinigungsmittels in einer Förderrichtung bewegt werden. Weiterhin ist ein von dem ersten Strömungskanal wenigstens abschnittsweise getrennter Rückführungskanal vorgesehen, in dem das Reinigungsmittel entlang einer Rückführungsrichtung geführt wird, wobei der Rückführungskanal von dem Boden in einer Richtung begrenzt ist. Daneben weist die Vorrichtung eine Reinigungseinheit zur Selbstreinigung der Vorrichtung auf, wobei die Reinigungseinheit eine Vielzahl von Reinigungsdüsen aufweist.

    [0016] Erfindungsgemäß weist wenigstens eine dieser Reinigungsdüsen einen stationär (gegenüber der Vorrichtung) angeordneten Grundkörper sowie einen drehbar gegenüber diesem Grundkörper angeordneten Sprühkopf auf. Daneben ist es auch möglich, dass der Sprühkopf gegenüber dem Grundkörper stationär angeordnet ist aber einen Austritt eines in diesen eintretenden Reinigungsmittels in im Wesentlichen allen in Umfangsrichtung liegenden Richtungen ermöglicht. Dabei ist es möglich, dass an dem Rundkörper ein kugelförmiger Kopf mit einer Vielzahl von Öffnungen angeordnet ist und aus diesem Kopf das Reinigungsmittel durch diese einzelnen Öffnungen hindurchtritt und damit ebenfalls in alle Richtungen bezüglich des Sprühkopfs austritt. Derartige Sprühköpfe werden auch als statische Sprühkugeln bezeichnet und erlauben ebenfalls eine Abstrahlung des Reinigungsmittels in allen radialen Richtungen der Reinigungsdüse. Auch diese Sprühkugel kann dabei zusätzlich noch drehbar ausgeführt sein.

    [0017] Dabei ist bevorzugt die genannte Reinigungseinheit als separate Reinigungseinheit ausgebiltet, das heißt die Vorrichtung weist eine erste Reinigungseinheit zum Reinigen der Kästen selbst auf und eine zweite Reinigungseinheit zur Innenreinigung der Vorrichtung. Es wäre jedoch auch möglich, nur eine Reinigungseinheit vorzusehen, die sowohl die Kästen als auch die Innenwandungen reinigt. So könnte in einer Zuführungsleitung für die Reinigungseinheit ein Bypass angeordnet sein und wahlweise unterschiedliche Reinigungsmittel auf die Reinigungseinheit gesandt werden. Genauer gesagt wäre es möglich, dass die gleichen Reinigungsdüsen, die im Normalbetrieb die Kästen reinigen, in einem speziellen Reinigungsgang für die Vorrichtung beispielsweise für die Gehäuseinnenwände oder den Boden der Vorrichtung reinigen.

    [0018] Damit ist der Grundkörper der Reinigungsdüsen stationär und damit sind die aus der DE 10 2004 058 150 A1 schwenkbaren Reinigungsdüsen nicht notwendig. Die erfindungsgemäßen Reinigungsdüsen lassen sich wesentlich kostengünstiger herstellen und erlauben gleichwohl eine weitgehend flächendeckende Innenreinigung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

    [0019] Die einzelnen Reinigungsdüsen können dabei an den unterschiedlichsten Bereichen im Inneren der Vorrichtung angeordnet sein und insbesondere derart, dass sie auch zu einer Bodenreinigung geeignet sind. Insbesondere auch durch eine Kombination der oben erwähnten erfindungsgemäßen Aspekte ist eine besonders günstige Innenreinigung der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich.

    [0020] Es ist jedoch auch zusätzlich möglich, dass die Reinigungsdüsen auch in ihrer Gesamtheit schwenkbar oder drehbar angeordnet sind. Vorzugsweise sind zwei unterschiedliche und separate Reinigungseinheiten vorgesehen, wobei eine Reinigungseinheit zum Reinigen der Kästen dient und die andere Reinigungseinheit zur Innenreinigung der gesamten Vorrichtung.

    [0021] Die erfindungsgemäße drehbare Anordnung des Sprühkopfs gegenüber dem Grundkörper erlaubt eine Rundumreinigung, selbst wenn der Grundkörper dabei nicht bewegt wird.

    [0022] Vorzugsweise verlaufen die Rückführungsrichtung und die Förderungsrichtung entgegengesetzt, das heißt die Flaschenkästen werden in der ersten Förderrichtung, die bevorzugt geradlinig verläuft bewegt und das Reinigungsmittel wird in der Rückführungsrichtung, die entgegen der Förderrichtung verläuft, zurückgeführt.

    [0023] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Abführungsöffnungen in dem Rückführungskanal in sich trichterförmig nach unten hin verengenden ersten Bodenvertiefungen angeordnet. Diese Bodenvertiefungen erlauben ein effizienteres Abführen des beispielsweise nach einem Reinigungsvorgang in der Vorrichtung verbleibenden Reinigungsmittels. Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform nimmt die Tiefe der Bodenvertiefung in der Rückführungsrichtung zu. Vorzugsweise nimmt die Tiefe stetig zu, wobei besonders bevorzugt die Öffnung am tiefsten Punkt der Bodenvertiefung angeordnet ist.

    [0024] Bevorzugt sind die Öffnungen derart angeordnet, dass das Reinigungsmittel in der Rückführungsrichtung durch die Öffnung hindurchtreten kann. Auf diese Weise wird ein besonders einfaches Abführen der Flüssigkeit ohne Umlenken der Strömungsrichtung erreicht.

    [0025] Bei einem Zusammenspiel mit der oben erwähnten Düse ist die Düse so angeordnet, dass die von der jeweiligen Düse erzeugten Flüssigkeitsstrahlen schräg auf die Bodenvertiefung bzw. die Wände dieser Bodenvertiefung auftreffen können. Die Bodenvertiefung wirkt damit als Sammeleinrichtung für nach einem Reinigungsvorgang verbleibende Flüssigkeit.

    [0026] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung einen zweiten Strömungskanal auf und der Rückführungskanal ist zwischen dem ersten Strömungskanal und dem zweiten Strömungskanal angeordnet. Bei dieser Ausführungsform werden die Getränkekästen in zwei parallelen Reihen durch das Tauchbad geführt und die jeweils rückführenden Ströme werden gemeinsam das heißt durch einen gemeinsamen Rückführungskanal, geführt. Zusätzlich zu dem gemeinsamen Rückführungskanal, der sich zwischen den beiden Strömungskanälen befindet, können auch an den jeweiligen Außenseiten der Strömungskanäle weitere Rückführungskanäle vorgesehen sein.

    [0027] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung Trennungswände zur Trennung der einzelnen Kanäle das heißt der Strömungskanäle und des Rückführungskanals auf. Diese Trennwände sind dabei besonders bevorzugt geschlossene Wände und fest gegenüber dem Boden angeordnet. Die Trennwände können prinzipiell auch verschließbare Öffnungen aufweisen. Die erfindungsgemäßen Abführungsöffnungen erlauben es jedoch, die Trennwände in ihrer Gesamtheit geschlossen auszuführen, was nicht nur kostengünstiger ist, sondern auch die Betriebssicherheit erhöht, da beispielsweise von dem Bediener ein Schließen der Trennwände nicht mehr vergessen werden kann.

    [0028] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Boden in dem Bereich des Strömungskanals Ablassöffnungen zum Abführen des Reinigungsmittels auf. Dabei sind diese Ablassöffnungen ebenfalls bevorzugt in sich trichterförmig nach unten hin verjüngenden zweiten Bodenvertiefungen, die auch hier als Sammeleinrichtungen wirken, angeordnet.

    [0029] Dabei nimmt hier die Tiefe der zweiten Bodenvertiefungen in der Förderrichtung zu. Das heißt die Tiefe nimmt im Gegensatz zu den ersten Bodenvertiefungen im Bereich des Rückführungskanals in der jeweils umgekehrten Richtung zu.

    [0030] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die zweiten Bodenvertiefungen gegenüber den ersten Bodenvertiefungen in der Strömungsrichtung versetzt. Durch diese versetzte Anordnung kann die Gesamtstabilität des Bodens erhöht werden und es ist auch möglich, zueinander versetzte Träger für den Boden beispielsweise unterhalb des Bodens anzuordnen.

    [0031] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Boden in einem Endbereich des Strömungskanals eine weitere Ablassöffnung zum Abführen des Reinigungsmittels auf. Diese weitere Ablassöffnung dient zum Abführen von Flüssigkeit, welche beim Transportieren der Getränkekästen, beispielsweise in höhere Förderbahnen, abfällt. Daneben werden Verschmutzungen aus einem (umlaufenden) Siebbandfilter abgezogen. Bevorzugt ist diese weitere Ablassöffnung in einer im Wesentlichen symmetrischen Bodenvertiefung, besonders bevorzugt in deren Zentrum, angeordnet.

    [0032] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Sprühkopf der Düse zwei voneinander getrennte Austrittsöffnungen auf. Besonders bevorzugt sind diese beiden Austrittsöffnungen auf gegenüberliegenden Seiten des Sprühkopfes angeordnet. Eine der beiden Austrittsöffnungen erlaubt dabei einen Flüssigkeitsaustritt zur Seite und schräg nach unten hin und die andere Austrittsöffnung erlaubt einen Austritt der Flüssigkeit zur Seite und schräg nach oben.

    [0033] Besonders bevorzugt ist der Sprühkopf derart ausgebildet, dass die austretende Flüssigkeit gegenüber einer Längsrichtung der Düse in einem Winkelbereich zwischen 0° und 180°, bevorzugt zwischen 20° und 160° austreten kann. Damit kann flächendeckend in einem den Sprühkopf umgebenden Raum die Flüssigkeit an die jeweils angrenzenden Wände geleitet werden. Durch diese Anordnung des Sprühkopfes kann auf die Schwenkung der Düse in ihrer Gesamtheit verzichtet werden.

    [0034] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Reinigungsdüse in ihrer Gesamtheit aus einem Kunststoff gefertigt. Besonders bevorzugt wird als Kunststoff PTFE verwendet. Eine derartige Düse ist in der Herstellung günstiger als üblicherweise für solche Zwecke verwendete Metalldüsen. Auch kann bei einer derartigen Kunststoffdüse leichter der Sprühkopf gegenüber dem Düsenkörper bereits durch das hindurchströmende Reinigungsmittel bewegt werden. Vorzugsweise ist der Sprühkopf der Düse gegenüber dem Grundkörper der Düse mittels eines Gleitlagers gelagert. Auch dadurch wird eine besonders einfache Ausführung der Sprühdüse erreicht. Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass eine Kunststoffdüse auch relativ unempfindlich gegenüber Verkalkungen ist. Genauer gesagt hat sich in aufwendigen Untersuchungen gezeigt, dass insbesondere hochpräzise Metalldüsen für den vorliegenden Zweck weniger geeignet sind. Umgekehrt ist es bei der Verwendung der Düse auch nicht entscheidend, ob der Austritt des Strahls hinsichtlich seiner Richtung genau festgelegt ist.

    [0035] Vorzugsweise erlaubt das Gleitlager ein gewisses Lagerspiel des Sprühkopfes gegenüber der Sprühdüse. Daneben sind auch die Strömungspfade für das Reinigungsmittel im Inneren des Sprühkopfes derart ausgeführt, dass auch in der Reinigungsflüssigkeit vorhandene Teilchen durch die Düse austreten können. All zu feine Düsen würden ein Durchtreten von in der Reinigungsflüssigkeit vorhandenen Teilchen verhindern und wären daher für die hier vorliegende Anwendung eher ungeeignet. Durch das vorgesehene Lagerspiel wird eine Leichtgängigkeit des Sprühkopfes gegenüber dem Grundkörper ermöglicht und auch eine Leichtgängigkeit, falls beispielsweise Schaum durch diesen Sprühkopf hindurchtritt. Etwaige Einbußen hinsichtlich der Genauigkeit des Sprühvorgangs können im Hinblick auf die vorgesehene Anwendung in Kauf genommen werden.

    [0036] Bei einer weiteren besonders Ausführungsform nimmt die Tiefe wenigstens einer ersten Bodenvertiefungen und bevorzugt aller Bodenvertiefungen in der Förderrichtung zu. Dies erscheint zunächst ungewöhnlich, da die ersten Bodenvertiefungen in dem Rückführungskanal angeordnet ist und in diesem Rückführungskanal die Strömungsrichtung des Wassers in der der Förderrichtung entgegen gesetzten Richtung verläuft und sich daher die ersten Bodenvertiefungen entgegen der Strömungsrichtung vertiefen. Diese Vorgehensweise bietet jedoch erhebliche Vorteile, welche unter Bezugnahme auf die Figuren genauer erläutert werden.

    [0037] Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf einen Boden für eine Vorrichtung der oben beschriebenen Art gerichtet. Dieser Boden weist eine Vielzahl von Abführungsöffnungen und Ablassöffnungen auf, wobei diese Abführungsöffnungen und Ablassöffnungen jeweils in trichterförmigen ersten und zweiten Bodenvertiefungen dieses Bodens angeordnet sind. Erfindungsgemäß sind die ersten Bodenvertiefungen in einer Längsrichtung des Bodens hintereinander angeordnet und auch zweiten Bodenvertiefungen sind in der Längsrichtung des Bodens hintereinander angeordnet. Die Tiefe wenigstens einer und bevorzugt aller ersten Bodenvertiefungen und die Tiefe der zweiten Bodenvertiefungen nimmt dabei in der gleichen Richtung und bevorzugt in der Förderrichtung der Behältnisse zu.

    [0038] Weitere Vorteile und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen:

    [0039] Darin zeigen:

    [0040] Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

    [0041] Darin zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Reinigen von Flaschenkästen;
    Fig. 2
    eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Reinigungsanlage zur Innenreinigung der Vorrichtung aus Fig. 1;
    Fig. 3
    eine Draufsicht auf einen Boden für eine erfindungsgemäße Vorrichtung; Fig. 4 eine Draufsicht auf den Boden aus Fig. 3 von unten; Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Boden in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform; und Fig. 6 eine Darstellung einer erfindungsgemäßen Reinigungsdüse.


    [0042] Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Reinigen von Kästen. Dabei gelangen die einzelnen Flaschenkästen 10 entlang des Pfeils P1 in die Vorrichtung 1. In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform werden die Kästen in drei übereinander liegenden und zueinander parallelen Linien durch die einzelnen Sektionen des Reinigungsprozesses geschoben. Diese einzelnen Sektionen sind mit den Bezugszeichen , II und III gekennzeichnet. Die Förderrichtung der einzelnen Sektionen erstreckt sich jeweils in der Längsrichtung L der Gesamtvorrichtung oder entgegen derselben. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform werden die Kästen links unten eingeführt und rechts oben aus der Vorrichtung ausgegeben. Es wäre jedoch auch möglich, die Vorrichtung derart zu gestalten, dass eine Ausgabe der gereinigten Kästen beispielsweise links oben erfolgt. In diesem Falle wären zwei übereinander angeordnete Sektionen vorgesehen und die Gesamtlänge der Vorrichtung erhöht.

    [0043] In der Sektion I werden die Flaschenkästen 10 durch ein Tauchbad bzw. einen ersten Strömungskanal 8 geführt. Innerhalb dieses ersten Strömungskanals 8 ist ein Reinigungsmittel 18 vorgesehen. Durch die Strömung dieses Reinigungsmittels 7 werden die Flaschenkästen 10 in der durch den Pfeil F gekennzeichneten Richtung gefördert. Dabei ist der Strömungskanal 8 als nach oben offener Trog ausgebildet, der in seiner Breite etwas größer ist als die Breite der zu reinigenden Flaschenkästen. Dieser Trog wird auch durch den Boden 6 der Vorrichtung begrenzt. Dieser Boden weist in Fig. 1 mehrere Vertiefungen 22 auf, wobei an den jeweils tiefsten Punkten dieser Vertiefungen unten im Detail erläuterte Öffnungen angeordnet sind. Eine Förderstrahldüse 31 bewirkt eine Strömung des Reinigungsmittels in der Richtung F. Das Bezugszeichen 7 a kennzeichnet den Füllstand des Reinigungsmittels 7. Das Bezugszeichen 3 zeigt einen Standfuß der Vorrichtung und das Bezugszeichen 4 deren Gehäuse. Das Bezugszeichen 8a bezieht sich auf einen Endbereich des Strömungskanals 8.

    [0044] Das Bezugszeichen 42 bezeichnet in seiner Gesamtheit einen Aufwärtswendeförderer, der die Kästen 10 in die zweite Sektion II überführt und dabei gleichzeitig umdreht. Durch dieses Umdrehen können in den Kästen zurückgebliebene Flaschen aus den Kästen herausfallen und in einer Sammeleinrichtung 43 gesammelt werden. Dabei läuft der Aufwärtswendeförderer 42 etwas schneller als die Strömung in dem Strömungskanal 8, sodass die Flaschenkästen gleichzeitig vereinzelt werden. Diese Vereinzelung ist vorteilhaft, damit die einzelnen Kästen 10 durch eine Vielzahl von Spritzdüsen 33 von allen Seiten abgespritzt werden können. Dabei bezeichnet die Sektion II die Hauptreinigung der Flaschenkästen. Die Flaschenkästen werden auf einem Transportband 56 in der Richtung F2 d. h. eine bezüglich F entgegengesetzte Richtung gefördert. Das Bezugszeichen 41 bezieht sich auf einen umlaufenden Siebbandfilter. Dieser Siebbandfilter filtert die schwebenden Schmutzteile aus dem Reinigungsmittel aus. Der in dem Siebbandfilter befindliche Schmutz wird durch ein Gebläse 41 a abgeblasen und gelangt so zur Entsorgung. Schwebender Feinschmutz kann jedoch durch den Siebbandfilter 41 hindurchgelangen und wird, wie unten genauer erläutert, über die Ablassöffnung 26 abgeführt.

    [0045] In dem Bereich des Aufwärtswendeförderers 42 werden die Getränkekästen einer intensiven Abspritzung unterzogen. Das hierbei abtropfende Wasser kann ebenfalls durch den Boden 6 nach unten abgeführt werden. Das Bezugszeichen 45 bezieht sich auf einen zweiten Aufwärtswendeförderer der die Kästen von der Sektion II in die Sektion III überführt. Auch hier erfolgt eine intensive Abspritzung der einzelnen Flaschenkästen mithilfe von Spritzdüsen 48. In der oberen Sektion III werden die Flaschenkästen ebenfalls auf einem Transportband 65 wieder in der Richtung F gefördert. In dem Bereich 64 findet dabei eine Laugenentreinigung statt und in dem Bereich 68 eine Nachspritzung insbesondere mit Frischwasser. An diesen Bereich 68 schließt sich eine Abtropfzone 69 an, bevor die Flaschenkästen die Vorrichtung 1 verlassen. Das Bezugszeichen 44 bezieht sich auf eine Nachspritzwanne, die über ein Ventil 44a geleert werden kann.

    [0046] Die zusätzlich eingezeichneten Reinigungsdüsen 30 weisen einen unten im Detail beschriebenen stationär angeordneten Grundkörper und einen dem gegenüber drehbaren Sprühkopf auf. Durch diesen drehbaren Sprühkopf wird im Wesentlichen eine 360° Rundum-Reinigung ermöglicht, die zur Reinigung der einzelnen Wände des Gehäuses 4 der Vorrichtung 1 verwendet werden kann. Auch ist es möglich, zur Reinigung die jeweiligen Bodenvertiefungen 16 zu bespritzen. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist hinter der gezeigten Förderstrecke eine weitere Förderstrecke parallel angeordnet d. h. die Kästen 10 werden in zwei Reihen transportiert. Zwischen diesen beiden Förderstrecken befindet sich ein Rückführungskanal, durch den das Reinigungsmittel 18 wieder entgegen der Richtung F zurücktransportiert werden kann. Zu Reinigungszwecken weisen sowohl der erste Strömungskanal 8 als auch der zweite (nicht gezeigte) Strömungskanal 9 und der zwischen diesen Strömungskanälen liegende Rückführungskanal in dem Boden 6 Ablassöffnungen auf. In der Zusammenwirkung mit den einzelnen Reinigungsdüsen 30 ist es möglich, den ganzen Innenbereich der Vorrichtung selbsttätig zu reinigen. Auch die einzelnen Spritzdüsen 33, 48 können in der Art der Reinigungsdüse ausgeführt sein.

    [0047] In Fig. 1 sind die einzelnen Reinigungsdüsen 30 jeweils nur schematisch ohne die diese tragende Reinigungseinheit 50 dargestellt. Fig. 2 zeigt eine Reinigungseinheit 50, genauer gesagt ein Leitungssystem 50, welches zur Versorgung einer Vielzahl von Reinigungsdüsen 30, 30a, 30b, 30c dient. Dabei wird diese Reinigungseinheit 50 über eine Zuleitung 59, welche ein Ventil 57 aufweist, mit einem Reinigungsmittel versorgt. Anschließend gelangt das Reinigungsmittel über zwei Längsrohre 52 in eine Vielzahl von vertikalen Strängen 53. Dabei wird das Reinigungsmittel von den Längsrohren 52 jeweils über T-Stücke 54 abgezweigt, um in die vertikalen Stränge 53 zu gelangen. An den vertikalen Strängen 53 wird die Reinigungsflüssigkeit wiederum über T-Stücke 54 in eine Vielzahl von Querrohren 56 verteilt, die an den Enden dieser Querrohre 56 die einzelnen Reinigungsdüsen 30, 30a, 30b, 30c angeordnet sind.

    [0048] Die jeweils untersten Reinigungsdüsen 30a dienen dabei zur Reinigung des Bodens 6 der Vorrichtung. Die übrigen Reinigungsdüsen dienen auch zur Reinigung der Wände. Dabei sind die Reinigungsdüsen derart ausgeführt, dass sich ein drehbarer Kopf gegenüber einem Grundkörper dreht und damit ein Austritt des Reinigungsmittels im Wesentlichen in alle Richtungen d. h. um 360° möglich ist. Die untersten Düsen 30a sind dabei jeweils nach unten ausgerichtet, d. h. der Kopf der Düsen weist nach unten. Ebenso sind die jeweils obersten Düsen 30b nach unten ausgerichtet, wohingegen die mittleren Düsen 30c teilweise nach oben und teilweise nach unten ausgerichtet sind. Das Bezugszeichen 58 bezieht sich auf Ventilregler, die den zu den Reinigungsdüsen 30 - 30c gelangenden Flüssigkeitsstrom regeln.

    [0049] Die erfindungsgemäße Reinigungseinheit 50 erlaubt damit ein effizientes Reinigen des vollständigen Innenraums der Kastenreinigungsvorrichtung 1. Die gesamte Reinigungseinheit 50 ist in den Innenraum der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung integriert. Dabei wird zur Innenreinigung der Vorrichtung 1 bevorzugt ein anderes Reinigungsmittel verwendet als zur Reinigung der Kästen.

    [0050] Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf einen Boden 6 der erfindungsgemäßen Vorrichtung, genauer gesagt einer Vorrichtung für einen zweikanaligen Kastenreiniger. Dabei bezieht sich das Bezugszeichen 8 auf einen ersten Strömungskanal genauer gesagt den Bereich des Bodens 6 in dem dieser erste Strömungskanal 8 vorgesehen ist. Das Bezugszeichen 9 bezeichnet entsprechend den zweiten Strömungskanal. Die gestrichelten Linien T kennzeichnen diejenigen Stellen, an denen im zusammengebauten Zustand Trennwände angeordnet sind, die in der Figurenebene senkrecht ragen würden. Diese (nicht gezeigten) Trennwände trennen die einzelnen Strömungskanäle 8, 9 gegenüber einem Rückführungskanal 12 ab.

    [0051] Die Kästen werden in den beiden Strömungskanälen 8 und 9 jeweils in der Richtung F transportiert und anschließend Reinigungsmittel über einen Rückführungskanal 12 in der Richtung R zurücktransportiert. Daneben können auch weitere Rückführungskanäle an den jeweiligen Außenseiten der beiden Strömungskanäle 8 und 9 vorgesehen sein. Weiterhin ist eine (nicht gezeigte) Wand vorgesehen, die Strömungskanäle 8, 9 jeweils nach außen hin abtrennt.

    [0052] Der Boden 6 weist im Bereich des Rückführungskanals 12 eine Vielzahl von ersten Bodenvertiefungen 16 auf. Dabei erhöht sich die Tiefe dieser Bodenvertiefungen 16 jeweils in der Rückführungsrichtung R. Die einzelnen Bodenvertiefungen weisen hier jeweils vier Seitenwände 16a, 16b, 16c und 16d auf. Weiterhin ist die Bodenvertiefung symmetrisch ausgebildet d. h. die beiden Seitenwände 16c und 16d sind zueinander achsensymmetrisch angeordnet. Weiterhin ist in der Seitenwand 16b eine Abführungsöffnung 14 angeordnet. Damit ist die Abführungsöffnung 14 in der Ebene der Seitenwand 16d vorgesehen. Dies ist vorteilhaft, da dadurch ein Austritt des Reinigungsmittels im Wesentlichen in der Richtung R ermöglicht wird und dadurch keine Verwirbelungen auftreten. Die gesamte Bodenvertiefung 16 kann beispielsweise über eine Schweißnaht mit dem Boden 6 verbunden sein.

    [0053] Zur Endreinigung der Vorrichtung kann über die einzelnen Abführungsöffnungen 14 das sich im Rückführungskanal 12 befindliche Reinigungsmittel abgeführt werden. Man erkennt auch, dass sich die Seitenfläche 16a in der Rückführungsrichtung R zu der Öffnung 14 hinverjüngt. Auch hierdurch wird ein Abführen des Reinigungsmittels erleichtert. Die Schrägflächen der Seitenwände 16a - 16d lassen sich weiterhin in besonders bequemer Weise von den einzelnen Reinigungsdüsen ausspritzen. Das Bezugszeichen 22 bezieht sich auf weitere Bodenvertiefungen, die in dem Strömungskanal 8 bzw. auch 9 angeordnet sind. Diese Bodenvertiefungen 22 nehmen hinsichtlich ihrer Tiefe in der Richtung F, d. h. in Fig. 3 von links nach rechts jeweils zu. Auch hier im tiefsten Punkt der Bodenvertiefung eine Ablassöffnung 15 vorgesehen, über welche das Reinigungsmittel abgeführt werden kann. Auch die Bodenvertiefung 22 weist vier Seitenwände 22a - 22d auf, die in ähnlicher Weise ausgebildet sind wie die oben erwähnten Seitenwände 16a - 16d. Durch die Reinigungsdüsen können auch diese weiteren Bodenvertiefungen 22 d. h. deren einzelne Seitenwände ausgespült werden.

    [0054] Das Bezugszeichen 25 bezieht sich auf eine weitere Bodenvertiefung, die in der Fig. 1 gezeigten Vorrichtung in dem Bereich des Aufwärtswendeförderers angeordnet ist. In diesen Bereich tritt keine nennenswerte Strömung des Reinigungsmittels auf, sodass diese Bodenvertiefung 25 symmetrisch und ebenfalls trichterförmig ausgebildet ist. Dabei weist die Bodenvertiefung 25 hier einen recheckigen Querschnitt mit 4 Seitenwänden 25a - 25d auf. An dem tiefsten Punkt dieser Bodenvertiefung ist ebenfalls eine Öffnung 26 vorgesehen.

    [0055] Fig. 4 zeigt eine Draufsicht von unten auf den Boden 6 aus Fig. 3. Man erkennt hier Rohrleitungsabschnitte 18, die sich jeweils an die Bodenvertiefungen 22 in der Richtung R anschließen, wobei auch hierdurch günstige Strömungsverhältnisse erreicht werden. Über ein gekrümmtes Stück 19a und ein T-Stück 19b gelangt die abgezogene Reinigungsflüssigkeit ein Längsrohr 17 und in Richtung eines Abflussanschlusses 20a. In ähnlicher Weise gelangt die aus den Bodenvertiefungen 16 austretende Reinigungsflüssigkeit über einen Anschluss 28 und ein gekrümmtes Stück 29 sowie ein Längsrohr 27 zu dem Abflussanschluss 20b. Das Bezugszeichen 5 bezieht sich auf ein weiteres Längsrohr, welches zum Abführen der Flüssigkeit dient, die in die Bodenvertiefung 25 gelangt.

    [0056] Man erkennt, dass in der Längsrichtung L der Vorrichtung zwar die einzelnen übereinander angeordneten Bodenvertiefungen 22 des Strömungskanals 8 auf jeweils gleicher Höhe angeordnet sind, jedoch gegenüber den Bodenvertiefungen 16 des Rückführungskanals in dieser Längsrichtung versetzt sind. Auf diese Weise kann die Stabilität des Bodens 6, der eine erhebliche Menge an Flüssigkeit zur vertragen hat, erhöht werden. Zusätzlich können an den Boden Stege 24 oder Träger vorgesehen sein, die die Gesamtstabilität des Bodens 6 erhöhen.

    [0057] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Bodens für eine erfindungsgemäße Vorrichtung. Im Gegensatz zu den obigen Ausführungsformen nimmt dabei die Tiefe sowohl der ersten Bodenvertiefungen 16 als auch der zweiten Bodenvertiefungen 22 in der gleichen Richtung, nämlich bevorzugt in der Förderrichtung F zu. Hinsichtlich der zweiten Bodenvertiefungen 22 entspricht dies den obigen Ausführungsformen, die ersten Bodenvertiefungen 16 wurden jedoch um 180° gedreht. Damit vertiefen sich die ersten Bodenvertiefungen in der Förderrichtung und damit entgegen der Rückführungsrichtung, in der das Medium bzw. das Wasser in dem Rückführungskanal 12 strömt.

    [0058] Diese Ausführungsform ist zunächst ungewöhnlich. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Öffnungen in dem Rückführungskanal auch dann noch eine zufrieden stellende Abführung ermöglichen, wenn sich die entsprechenden Bodenvertiefungen 16, in denen die Öffnungen angeordnet sind, in der Förderrichtung F vertiefen. Soweit die Bodenvertiefungen 16 zum Abführen des Reinigungsmittels für die Innenraumreinigung der Vorrichtung dienen, ist die Erstreckungsrichtung der Bodenvertiefungen weniger kritisch, da hier keine definierte Strömungsrichtung des Reinigungsmittels vorliegt.

    [0059] Auf der anderen Seite bringt die in Fig. 5 gezeigte Ausführungsform erhebliche Vorteile mit sich. So ist es im Gegensatz zu der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform möglich, das Wasser sowohl aus den beiden Strömungskanälen 8, 9, bzw. aus den zweiten Bodenvertiefungen 22 und aus dem Rückführungskanal 12 bzw. der Bodenvertiefung 16 über eine gemeinsame Leitung bzw. ein gemeinsames Längsrohr 17 abzuführen.

    [0060] Zu diesem Zweck sind hier zwei T-Stücke 19b, 19c vorgesehen, welche Verbindungen zwischen den Rohrleitungsabschnitten 18 sowie 18a und dem Längsrohr 17 herstellen. Bei dieser Ausführungsform können daher die in Fig. 4 gezeigten Längsrohre 27 entfallen. Dies stellt einen großen Vorteil in der Herstellung dar, da gleichzeitig auch Ventileinrichtungen und Anschlüsse entfallen können, welche an diesen Längsrohren angeordnet sind. Anstelle von T-Stücken ließen sich jedoch auch andere Verbindungsstücke verwenden, wie etwa Hosenstücke.

    [0061] Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform weist die Vorrichtung jeweils zwei Bodenvertiefungen 16 bzw. 22 auf. Es könnten jedoch auch, je nach Anwendung, mehr oder weniger Bodenvertiefungen 16, 22 vorgesehen sein.

    [0062] Zusätzlich wäre es auch noch möglich das Längsrohr 5, welches zum Abführen von Wasser aus den weiteren Bodenvertiefungen 25 dient, mit dem Längsrohr 17 zu verbinden. Auf diese Weise könnte auch der Anschluss 20c eingespart werden.

    [0063] Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform ist die Auslassöffnung der Bodenvertiefung 25 zentral bzw. mittig angeordnet. Es wäre jedoch auch möglich, diese Auslassöffnung außermittig anzuordnen und die Bodenvertiefung ebenfalls entsprechend asymmetrisch auszugestalten. Eine derartige mögliche Position der Auslassöffnung ist durch die gestrichelte Kreislinie K angedeutet. Durch eine derartige außermittige Anordnung der Auslassöffnung wäre es möglich, auf die in Fig. 5 gezeigte Krümmung des Rohres 5 zu verzichten.

    [0064] Bevorzugt sind bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform die ersten Bodenvertiefungen 16 und die zweiten Bodenvertiefungen 22 in der Längsrichtung L auf gleicher Höhe angeordnet, also nicht, wie im Falle der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform versetzt zueinander. Auch auf diese Weise wird der Verrohrungsaufwand abgesenkt. Daneben kann so ein Rahmenrohr bzw. ein Querträger 13 zur Stabilisierung des Bodens geradlinig ausgeführt sein, wodurch sich die Stabilität des Bodens erhöht. Das Bezugszeichen 11 bezieht sich auf einen Längsträger bzw. ein längsgerichtetes Rahmenrohr. Diese beiden Rahmenrohre 11, 13 können dabei als Vierkantrohre ausgeführt sein.

    [0065] Es wäre jedoch auch möglich, anstelle der beiden in Fig. 5 gezeigten Bodenvertiefungen nur eine Bodenvertiefung vorzusehen, deren Tiefe in einer Richtung (z.B. der Förderrichtung F) zunächst zunimmt und anschließend wieder abnimmt. An dem tiefsten Punkt könnte eine Ablassöffnung angeordnet sind, die dann ebenfalls über ein Verbindungsrohr in das in Fig. 5 gezeigte mittlere Längsrohr 17 mündet.

    [0066] Auch wäre es möglich, die in Fig. 5 gezeigte gezeigte linke Bodenvertiefung um 180° zu drehen, so dass deren Tiefe entgegen der Förderrichtung zunimmt. In diesem Fall könnte auch die Flüssigkeit aus dieser Bodenvertiefung von dem mittleren Längsrohr aufgenommen werden.

    [0067] Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Reinigungsdüse 30. Diese Reinigungsdüse 30 weist ein Schraubgewinde 38 auf, mit dem sie auf einem Rohr befestigt werden kann. Das Bezugszeichen 32 gekennzeichnet den stationär angeordneten Grundkörper dem gegenüber ein Sprühkopf 34 drehbar angeordnet ist. Dieser Sprühkopf 34 weist eine Austrittsöffnung 36 auf sowie eine weitere (nicht gezeigte) gegenüberliegende Austrittsöffnung, durch welche das Reinigungsmittel austreten kann. Im inneren sind Mittel vorgesehen, die bewirken, dass bei einem Durchtreten des Reinigungsmittels durch die Düse der Sprühkopf gegenüber dem Grundkörper selbsttätig gedreht wird und damit das Reinigungsmittel in Umfangsrichtung in alle Richtungen bezüglich der Reinigungsdüse austritt. Das Bezugszeichen 37 kennzeichnet eine weitere Verschraubungseinheit, mit der die Reinigungsdüse geöffnet werden kann.

    [0068] Zur Gewichtseinsparung ist die Reinigungsdüse aus einem leichten Material, insbesondere einem Kunststoff, gebildet. Auf diese Weise wird auch ein geringes Trägheitsmoment des Sprühkopfes gegenüber dem Grundkörper erreicht, so dass auch bei geringen Strömungsgeschwindigkeiten und auch in dem Fall, in dem beispielsweise Schaum durch die Düse tritt, eine Drehung des Sprühkopfes bewirkt wird. Daneben weist die Reinigungsdüse 30 in ihrem Inneren grobe Toleranzen auf, um auch auf diese Weise bei evtl. Verunreinigungen eine Leichläufigkeit zu erreichen. Weiterhin ist die erfindungsgemäße Reinigungsdüse aus Kunststoff im Vergleich zu beispielsweise Metalldüsen wesentlich kostengünstiger herzustellen.

    [0069] Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

    Bezugszeichenliste



    [0070] 
    1
    Vorrichtung
    3
    Standfuß
    4
    Gehäuse der Vorrichtung 1
    5
    Längsrohr
    6
    Boden
    7
    Reinigungsmittel
    7a
    Füllstand des Reinigungsmittels
    8
    erster Strömungskanal
    8a
    Endbereich des ersten Strömungskanals 8
    9
    zweiter Strömungskanal
    10
    Kästen
    11
    Längsträger
    12
    Rückführungskanal
    13
    Rahmenrohr, Querträger
    14
    Abführungsöffnung
    15
    Ablassöffnung
    16
    erste Bodenvertiefung
    16a, 16b, 16c, 16d
    Seitenwände
    17
    Längsrohr
    18
    Rohrleitungsabschnitt
    19a
    gekrümmtes Stück
    19b
    T-Stück
    20a
    Abflussanschluss
    20b, 20c
    Abflussanschluss
    22
    Bodenvertiefung
    22a - 22d
    Seitenwände
    24
    Steg
    25
    weitere Bodenvertiefung
    25a - 25d
    Seitenwände
    26
    Öffnung
    27
    Längsrohr
    28
    Anschluss
    29
    gekrümmtes Stück
    30, 30a, 30b, 30c
    Reinigungsdüsen
    31
    Förderstrahldüse
    32
    Grundkörper der Reinigungsdüse 30
    33
    Spritzdüsen
    34
    Sprühkopf der Reinigungsdüse 30
    36
    Austrittsöffnung
    37
    Verschraubungsmittel
    38
    Schraubgewinde
    41
    Siebbandfilter
    41a
    Gebläse
    42
    Aufwärtswendeförderer
    43
    Sammeleinrichtung
    44
    Nachspritzwanne
    44a
    Ventil
    45
    zweiter Aufwärtswendeförderer
    46
    Spritzdüse
    47,48
    Spritzdüsen
    50
    Reinigungseinheit
    52
    Längsrohre
    53
    Stränge
    54
    T-Stück
    56
    Querrohr
    57
    Ventil
    58
    Ventilregler
    59
    Zuleitung
    64
    Bereich
    65
    Transportband
    66
    Transportband
    68
    Bereich
    69
    Abtropfzone
    I, II, II
    Sektionen
    L
    Längsrichtung
    F
    Förderrichtung
    F2
    Richtung
    R
    Rückführungsrichtung
    T
    Position der Trennwand
    K
    Kreislinie



    Ansprüche

    1. Vorrichtung (1) zum Reinigen von Kästen (10) für Getränkebehältnisse mit einem Gehäuse (4) und einem Boden (6), wobei in einem Innenraum des Gehäuses wenigstens ein von dem Boden (6) begrenzter erster Strömungskanal (8) vorgesehen ist, entlang dessen die Kästen (10) mit Hilfe eines durch diesen Strömungskanal fließenden Reinigungsmittel in einer Förderrichtung (F) bewegt werden, mit einem von dem ersten Strömungskanal (8) wenigstens abschnittsweise getrennten Rückführungskanal (12), in dem das Reinigungsmittel in einer Rückführungsrichtung (R) geführt wird, wobei der Rückführungskanal (12) von dem Boden (6) begrenzt ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Rückführungskanals (12) Abführungsöffnungen (14) zum Abführen des Reinigungsmittels aufweist.
     
    2. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Abführungsöffnungen (14) in sich trichterförmig nach unten hin verengenden ersten Bodenvertiefungen (16) angeordnet sind.
     
    3. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Vorrichtung einen zweiten Strömungskanal (9) aufweist und der Rückführungskanal (12) zwischen dem ersten Strömungskanal (8) und dem zweiten Strömungskanal (9) angeordnet ist.
     
    4. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, dassder Boden in dem Bereich des Strömungskanals Ablassöffnungen (15) zum Abführen des Reinigungsmittels aufweist.
     
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dassdie Ablassöffnungen (15) in sich trichterförmig nach unten hin verjüngenden zweiten Bodenvertiefungen (22) angeordnet sind.
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dassdie Tiefe der zweiten Bodenvertiefungen (22) in der Förderrichtung zunimmt.
     
    7. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dassder Boden (6) in einem Endbereich (8a) des Strömungskanals (8) eine weitere Ablassöffnung (26) zum Abführen des Reinigungsmittels aufweist.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dassdie weitere Ablassöffnung in einer symmetrischen Bodenvertiefung (28) angeordnet ist.
     
    9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dassdie Vorrichtung (1) eine Reinigungseinheit (50) zur Selbstreinigung der Vorrichtung aufweist, wobei die Reinigungseinheit eine Vielzahl von Reinigungsdüsen (30) aufweist, wobei wenigstens eine dieser Reinigungsdüsen einen stationär gegenüber der Vorrichtung angeordneten Grundkörper (32) sowie einen drehbar gegenüber diesem Grundkörper (32) angeordneten Sprühkopf (34) oder einen Sprühkopf, aus dem ein Reinigungsmittel umfänglich austreten kann, aufweist.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dassdie Reinigungsdüse in ihrer Gesamtheit aus einem Kunststoff gefertigt ist.
     
    11. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dassder Sprühkopf (34) der Reinigungsdüse (30) gegenüber dem Grundkörper (32) der Reinigungsdüse (30) mittels eines Gleitlagers gelagert ist.
     
    12. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dassdie Tiefe wenigstens einer ersten Bodenvertiefung (16) in der Förderrichtung (F) zunimmt.
     
    13. Boden (6) für eine Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche mit einer Vielzahl von Abführungsöffnungen (14) und Ablassöffnungen (15, 26), wobei diese Abführungsöffnungen (14) und Ablassöffnungen (15, 26) jeweils in trichterförmigen ersten (16) und zweiten (22) Bodenvertiefungen dieses Bodens (6) angeordnet sind,dadurch gekennzeichnet, dassdie ersten Bodenvertiefungen (16) in einer Längsrichtung (L) des Bodens (6) hintereinander angeordnet sind und auch die zweiten Bodenvertiefungen (22) in der Längsrichtung (L) des Bodens (6) hintereinander angeordnet sind und die Tiefe wenigstens einer ersten Bodenvertiefung (16) sowie die Tiefe der zweiten Bodenvertiefungen (22) in einer ersten Richtung (F) zunimmt.
     


    Claims

    1. Device (1) for cleaning crates (10) for beverage containers, comprising a housing (4) and a base (6), wherein there is provided in an interior of the housing at least a first flow channel (8) which is delimited by the base (6) and along which the crates (10) are moved in a conveying direction (F) with the aid of a cleaning agent flowing through said flow channel, and comprising a return channel (12) which is separated from the first flow channel (8) at least in some sections and in which the cleaning agent is conducted in a return direction (R), the return channel (12) being delimited by the base (6), characterized in that the return channel (12) has discharge openings (14) for discharging the cleaning agent.
     
    2. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the discharge openings (14) are arranged in first base depressions (16) which taper downwards in a funnel-like manner.
     
    3. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the device has a second flow channel (9) and the return channel (12) is arranged between the first flow channel (8) and the second flow channel (9).
     
    4. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the base has, in the region of the flow channel, outlet openings (15) for discharging the cleaning agent.
     
    5. Device according to claim 4, characterized in that the outlet openings (15) are arranged in second base depressions (22) which taper downwards in a funnel-like manner.
     
    6. Device according to claim 5, characterized in that the depth of the second base depressions (22) increases in the conveying direction.
     
    7. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the base (6) has, in an end region (8a) of the flow channel (8), a further outlet opening (26) for discharging the cleaning agent.
     
    8. Device according to claim 7, characterized in that the further outlet opening is arranged in a symmetrical base depression (28).
     
    9. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the device (1) has a cleaning unit (50) for self-cleaning of the device, wherein the cleaning unit has a plurality of cleaning nozzles (30), wherein at least one of these cleaning nozzles has a main body (32), which is arranged in a stationary manner relative to the device, and also a spray head (34) which is arranged such as to be able to rotate relative to said main body (32) or a spray head from which a cleaning agent can exit circumferentially.
     
    10. Device according to claim 9, characterized in that the cleaning nozzle in its entirety is made of a plastic.
     
    11. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the spray head (34) of the cleaning nozzle (30) is mounted by means of a sliding bearing relative to the main body (32) of the cleaning nozzle (30).
     
    12. Device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the depth of at least one first base depression (16) increases in the conveying direction (F).
     
    13. Base (6) for a device (1) according to at least one of the preceding claims, having a plurality of discharge openings (14) and outlet openings (15, 26), wherein said discharge openings (14) and outlet openings (15, 26) are arranged respectively in funnel-shaped first (16) and second (22) base depressions of said base (6), characterized in that the first base depressions (16) are arranged one behind the other in a longitudinal direction (L) of the base (6) and also the second base depressions (22) are arranged one behind the other in the longitudinal direction (L) of the base (6), and the depth of at least one first base depression (16) and the depth of the second base depressions (22) increases in a first direction (F).
     


    Revendications

    1. Dispositif (1) de nettoyage de caisses (10) pour des récipients à boissons, pourvu d'un logement (4) et d'un fond (6), au moins un premier canal d'écoulement (8) délimité par le fond (6), le canal le long duquel les caisses (10) sont déplacées dans une direction de transport (F) à l'aide d'un produit de nettoyage circulant à travers ce canal d'écoulement, étant disposé dans un espace intérieur du logement, d'un canal de retour (12) séparé au moins sur certaines parties du premier canal d'écoulement (8), dans lequel le produit de nettoyage est guidé dans une direction de retour (R), le canal de retour (12) étant délimité par le fond (6),
    caractérisé en ce que
    le canal de retour (12) comprend des orifices d'évacuation (14) destinés à évacuer le produit de nettoyage.
     
    2. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les orifices d'évacuation (14) sont ménagés dans des premières cavités (16) du fond rétrécissant vers le bas en formant un entonnoir.
     
    3. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le dispositif comprend un deuxième canal d'écoulement (9) et le canal de retour (12) est disposé entre le premier canal d'écoulement (8) et le deuxième canal d'écoulement (9).
     
    4. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fond présente dans la zone du canal d'écoulement des orifices de sortie (15) destinés à évacuer le produit de nettoyage.
     
    5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que les orifices de sortie (15) sont ménagés dans des deuxièmes cavités (22) du fond rétrécissant vers le bas en formant un entonnoir.
     
    6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la profondeur des deuxièmes cavités (22) du fond augmente dans la direction de transport.
     
    7. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fond (6) présente dans une zone d'extrémité (8a) du canal d'écoulement (8) un orifice de sortie (26) supplémentaire destiné à évacuer le produit de nettoyage.
     
    8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'orifice de sortie supplémentaire est ménagé dans une cavité (28) symétrique du fond.
     
    9. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif (1) comprend une unité de nettoyage (50) permettant l'auto-nettoyage du dispositif, l'unité de nettoyage comprenant une pluralité de buses de nettoyage (30), au moins une de ces buses de nettoyage comprenant un corps de base (32) monté fixe par rapport au dispositif et une tête de pulvérisation (34) montée en rotation par rapport à ce corps de base (32) ou une tête de pulvérisation d'où un produit de nettoyage peut sortir de manière périphérique.
     
    10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que la buse de nettoyage est entièrement fabriquée en matière plastique.
     
    11. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tête de pulvérisation (34) de la buse de nettoyage (30) est montée au moyen d'un palier lisse par rapport au corps de base (32) de la buse de nettoyage (30).
     
    12. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la profondeur d'au moins une première cavité (16) du fond augmente dans la direction de transport (F).
     
    13. Fond (6) pour un dispositif (1) selon au moins l'une des revendications précédentes, comprenant une pluralité d'orifices d'évacuation (14) et d'orifices de sortie (15, 26), ces orifices d'évacuation (14) et ces orifices de sortie (15, 26) étant ménagés respectivement dans des premières cavités (16) et dans des deuxièmes cavités (22) en forme d'entonnoir de ce fond (6), caractérisé en ce que les premières cavités (16) du fond sont disposées les unes derrière les autres dans une direction longitudinale (L) du fond (6) et les deuxièmes cavités (22) du fond sont elles aussi disposées les unes derrière les autres dans la direction longitudinale (L) du fond (6), et la profondeur d'au moins une première cavité (16) du fond et la profondeur des deuxièmes cavités (22) du fond augmentent dans une première direction (F).
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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