| (19) |
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(11) |
EP 1 968 424 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.2017 Patentblatt 2017/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.12.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/069586 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/074052 (05.07.2007 Gazette 2007/27) |
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HAUSGERÄT UMFASSEND EINEN ADSORPTIONSAPPARAT, UND VERFAHREN ZUM BETRIEB EINES SOLCHEN
HAUSGERÄTES
DOMESTIC APPLIANCE COMPRISING AN ADSORPTION UNIT AND METHOD FOR OPERATING A DOMESTIC
APPLIANCE OF THIS TYPE
APPAREIL MÉNAGER POURVU D'UN APPAREIL D'ADSORPTION ET PROCÉDÉ DE FONCTIONNEMENT D'UN
TEL APPAREIL MÉNAGER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
29.12.2005 DE 102005062942
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.09.2008 Patentblatt 2008/38 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- MOSCHÜTZ, Harald
14979 Grossbeeren (DE)
- STOLZE, Andreas
14612 Falkensee (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2005/053502 WO-A-2005/053504
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WO-A-2005/053503 DE-A1-102005 062 943
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Hausgerät umfassend einen Adsorptionsapparat, welcher
ein Adsorptionsgefäß enthaltend ein festes Adsorbens sowie eine Heizeinrichtung zur
Beheizung des Adsorbens, zumindest ein Phasenübergangsgefäß mit einer dieses mit dem
Adsorptionsgefäß verbindenden Verbindungsleitung und ein flüchtiges, von dem Adsorbens
reversibel adsorbierbares Adsorptiv enthält, und umfassend eine Prozessluftführung,
in welcher das Adsorptionsgefäß als Wärmetauscher zur Erwärmung eines in der Prozessluftführung
strömenden und das Adsorptionsgefäß beaufschlagenden Luftstroms ausgebildet ist; dabei
ist der Adsorptionsapparat eingerichtet zum alternativen und reversierbaren Annehmen
eines ersten Betriebszustandes, in welchem das Adsorptionsgefäß von einem in der Prozessluftführung
strömenden Luftstrom beaufschlagt wird und in dem zumindest einen Phasenübergangsgefäß
verdampfendes Adsorptiv adsorbiert, und eines zweiten Betriebszustandes, in welchem
das Adsorbens von der Heizeinrichtung beheizt wird und das Adsorptiv desorbiert, wobei
desorbiertes Adsorptiv in dem Phasenübergangsgefäß kondensiert.
[0002] Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betrieb eines solchen Hausgerätes.
[0003] Aus der
EP 0 777 998 B1 geht ein solches mit einem Adsorptionsapparat ausgestattetes Hausgerät in Form eines
Wäschetrockners sowie ein Verfahren zu seinem Betrieb hervor. Der Adsorptionsapparat
ist gedacht zur Unterstützung eines Trocknungsprozesses mit dem Ziel der Einsparung
von Energie.
[0004] Aus der
WO 2005/053502 A1 geht auch ein solches Hausgerät hervor. Dieses Hausgerät ist ausgebildet als Geschirrspüler
mit einer Einrichtung zum Trocknen eines feuchten Spülgutes, welche Einrichtung eine
mit einem Adsorptionsapparat ausgestattete Wärmepumpe aufweist. Das Adsorbens, insbesondere
ein Zeolith, ist in einem ersten als Wärmetauscher ausgebildeten Gefäß enthalten.
Das Adsorptiv, insbesondere Wasser, kann zwischen dem ersten Gefäß und einem ebenfalls
als Wärmetauscher ausgebildeten zweiten Gefäß sowie einer Verbindungsleitung zwischen
den Gefäßen zirkulieren.
[0005] Ein erster Betriebszustand des Adsorptionsapparates gemäß
WO 2005/053502 A1 besteht darin, dass das Adsorbens aus dem zweiten Gefäß verdampfendes Adsorptiv adsorbiert;
dabei heizt sich das Adsorbens im ersten Gefäß auf, und das Adsorptiv im zweiten Gefäß
kühlt sich ab. Feuchte Luft, die in einem Kreislauf von einer Behandlungskammer mit
feuchtem Spülgut abgezogen wird, kühlt sich beim Vorbeiströmen am zweiten Gefäß ab,
und enthaltene Feuchtigkeit kondensiert aus und wird aus dem Luftstrom entfernt. Dieser
gelangt dann zum ersten Gefäß, wo er wieder erwärmt wird, und als trockener, heißer
Luftstrom zurück in die Behandlungskammer. Auf diese Weise wird das Spulgut getrocknet.
[0006] Ein zweiter Betriebszustand dieses Adsorptionsapparates besteht darin, dass das mit
dem Adsorptiv beladene Adsorbens mit einer Heizeinrichtung erhitzt wird. Dadurch wird
das Adsorptiv aus dem Adsorbens ausgetrieben und gelangt durch die Verbindungsleitung
in das zweite Gefäß, wo es kondensiert. Dies wird unterstützt dadurch, dass das zweite
Gefäß von einem im Kreislauf wie soeben beschrieben umlaufenden Luftstrom gekühlt
wird. Der somit erwärmte Luftstrom wird genutzt, um in der Behandlungskammer vorhandenes
Spülgut und/oder Spülwasser vorzuwärmen.
[0007] Aus der
DE 1 410 206 A geht eine Waschmaschine hervor, in welcher Waschgut nicht nur gewaschen, sondern
auch getrocknet werden kann. Für die dazu erforderlichen zusätzlichen Einrichtungen
zeigt die Schrift mehrere Alternativen; insbesondere können eine elektrische Heizvorrichtung
zum Erwärmen eines zur Trocknung von Waschgut eingesetzten Luftstroms und ein einfacher
Wärmetauscher zum Abkühlen des erwärmten Luftstroms nach dem Beaufschlagen des Waschguts
vorgesehen sein, der Heizer und der Kühler können aber auch zu einer Wärmepumpeinrichtung
gehören.
[0008] Im Internet ist am 9. Dezember 2005 unter der Adresse
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeolith
ein Dokument öffentlich verfügbar gewesen, in welchem die zum Oberbegriff "Zeolith"
gehörigen Werkstoffe beschrieben sind. Bei diesen Stoffen handelt es sich um AluminiumSilikat-Stoffe
komplexer Zusammensetzung, die teils natürlich verfügbar und teils künstlich herstellbar
sind und insbesondere fähig sind zur Anlagerung größerer Mengen Wassers. Die Offenbarung
dieses Dokuments ist vorliegender Offenbarung in vollem Umfange zuzurechnen.
[0009] Der Betrieb eines Hausgerätes mit Adsorptionsapparat der oben beschriebenen Art kann
derart erfolgen, dass während einer Betriebsperiode, innerhalb derer ein Posten Wäsche
oder Geschirr getrocknet wird, das Adsorptionsgerät den ersten und den zweiten Betriebszustand
nur einmal annimmt; es kann auch bestimmt sein, dass der Adsorptionsapparat mehrfach
reversierend den ersten und den zweiten Betriebszustand annimmt. In einem solchen
Fall kommt es darauf an, ob sich der Adsorptionsapparat hinreichend schnell und einfach
aus einem gegebenen in einen anderen Betriebszustand versetzen lässt. In keinem Fall
ist es praxisgemäß, wenn eine solche Veränderung zu einem erheblichen Aufenthalt beim
Betrieb des Hausgerätes führt.
[0010] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Hausgerät umfassend einen Adsorptionsapparat sowie
ein Verfahren zum Betrieb eines solchen Hausgerätes anzugeben, bei welchen ein schneller
und unkomplizierter Wechsel zwischen verschiedenen Betriebszuständen möglich ist.
[0011] Die Aufgabe wird durch ein Hausgerät umfassend einen Adsorptionsapparat nach Patentanspruch
1 und ein Verfahren zum Betrieb eines solchen Hausgerätes nach Patentanspruch 11 gelöst.
[0012] Demnach umfasst das Hausgerät einen Adsorptionsapparat, welcher ein Adsorptionsgefäß
enthaltend ein festes Adsorbens sowie eine Heizeinrichtung zur Beheizung des Adsorbens,
zumindest ein Phasenübergangsgefäß mit einer dieses mit dem Adsorptionsgefäß verbindenden
Verbindungsleitung und ein flüchtiges, von dem Adsorbens reversibel adsorbierbares
Adsorptiv enthält. Dazu umfasst das Hausgerät eine Prozessluftführung, in welcher
das Adsorptionsgefäß als Wärmetauscher zur Erwärmung eines in der Prozessluftführung
strömenden und das Adsorptionsgefäß beaufschlagenden Luftstroms ausgebildet ist. Der
Adsorptionsapparat ist eingerichtet zum alternativen und reversierbaren Annehmen eines
ersten Betriebszustandes, in welchem das Adsorptionsgefäß von einem in der Prozessluftführung
strömenden Luftstrom beaufschlagt wird und in dem zumindest einen Phasenübergangsgefäß
verdampfendes Adsorptiv adsorbiert, und eines zweiten Betriebszustandes, in welchem
das Adsorbens von der Heizeinrichtung beheizt wird und das Adsorptiv desorbiert, wobei
desorbiertes Adsorptiv in dem Phasenübergangsgefäß kondensiert. Dabei ist der Adsorptionsapparat
erfindungsgemäß derart eingerichtet, dass das Adsorptionsgefäß auch im zweiten Betriebszustand
von einem in der Prozessluftführung strömenden Luftstrom beaufschlagt wird.
[0013] Das Verfahren zum Betrieb eines Hausgerätes umfassend einen Adsorptionsapparat, welcher
ein Adsorptionsgefäß enthaltend ein festes Adsorbens sowie eine Heizeinrichtung zur
Beheizung des Adsorbens, zumindest ein Phasenübergangsgefäß mit einer dieses mit dem
Adsorptionsgefäß verbindenden Verbindungsleitung und ein flüchtiges, von dem Adsorbens
reversibel adsorbierbares Adsorptiv enthält, und umfassend eine Prozessluftführung,
in welcher das Adsorptionsgefäß als erster Wärmetauscher zur Erwärmung eines in der
Prozessluftführung strömenden und das Adsorptionsgefäß beaufschlagenden Luftstroms
ausgebildet ist, wobei der Adsorptionsapparat alternativ und reversierbar einen ersten
Betriebszustand, in welchem das Adsorptionsgefäß von einem in der Prozessluftführung
strömenden Luftstrom beaufschlagt wird und in dem zumindest einen Phasenübergangsgefäß
verdampfendes Adsorptiv adsorbiert, und einen zweiten Betriebszustand, in welchem
das Adsorbens von der Heizeinrichtung beheizt wird und das Adsorptiv desorbiert, wobei
desorbiertes Adsorptiv in dem Phasenübergangsgefäß kondensiert, annimmt, zeichnet
sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass das Adsorptionsgefäß auch im zweiten Betriebszustand
von einem in der Prozessluftführung strömenden Luftstrom beaufschlagt wird.
[0014] Die Erfindung nutzt aus, dass eine auch im zweiten Betriebszustand fortgesetzte Beaufschlagung
des Adsorptionsgefäßes mit dem Luftstrom Komponenten in der Prozessluftführung und
im Adsorptionsgefäß, die dem zu beheizenden Adsorbens nicht unmittelbar zugewandt
sind, kühlt und auf einer Temperatur hält, die niedriger ist als jede Temperatur,
die sich ohne diese Beaufschlagung einstellen würde, wenn es auch die Wirksamkeit
der zur Bewirkung der Desorption des Adsorptivs vom Adsorbens notwendigen Beheizung
einschränkt. Dies bedeutet jedoch, dass der Eintrag von Wärme in das Adsorptionsgefäß
auf ein für die Beheizung des Adsorbens notwendiges Maß beschränkt bleibt. Soll das
Adsorptionsgefäß also aus dem zweiten in den ersten Betriebszustand wechseln und das
Adsorbens auf eine den Adsorptionsprozess ermöglichende Temperatur gebracht werden,
so erfordert dies nur noch die Abkühlung des Adsorbens selbst und derjenigen Komponenten,
die diesem unmittelbar zugewandt sind. Die thermische Trägheit des Adsorptionsapparates
wird somit merklich reduziert.
[0015] Bevorzugt ist in dem Hausgerät das zumindest eine Phasenübergangsgefäß als zumindest
einer zweiter Wärmetauscher zur Abkühlung eines in der Prozessluftführung strömenden
Luftstroms im ersten Betriebszustand ausgebildet. Hierdurch ist die Anwendung der
Erfindung für ein Hausgerät, in welchem ein Prozessluftstrom abwechselnd erwärmt und
gekühlt werden muss, erschlossen. Besonders bevorzugt ist dabei in der Prozessluftführung
das zumindest eine Phasenübergangsgefäß dem Adsorptionsgefäß nachgeschaltet. Dies
hat den zusätzlichen Vorteil, dass im zweiten Betriebszustand die das Phasenübergangsgefäß
beaufschlagende Prozessluft von dem kondensierenden Adsorptiv erwärmt wird, bevor
sie das Adsorptionsgefäß beaufschlagt. Dadurch wird die Kühlwirkung der Prozessluft
am Adsorptionsgefäß sinnvoll begrenzt und kontrolliert.
[0016] Ein besonders bevorzugtes Hausgerät ist eingerichtet zum Behandeln eines Gutes mit
einem in der Prozessluftführung strömenden Luftstrom, wobei der Adsorptionsapparat
als Einrichtung zum Rekuperieren von Wärme innerhalb des Luftstroms, insbesondere
als Wärmepumpe, fungiert. Dies gilt besonders für den ersten Betriebszustand, bei
dem das Phasenübergangsgefäß aufgrund des verdampfenden Adsorptivs Wärme aus dem Luftstrom
aufnimmt und das Adsorptionsgefäß aufgrund der Exothermie des Adsorptionsprozesses
Wärme an den Luftstrom abgibt. Bei solchem Behandeln nimmt der Adsorptionsapparat
mehrfach reversierend den ersten und den zweiten Betriebszustand an, wofür er aufgrund
der erfindungsgemäß reduzierten thermischen Trägheit des Adsorptionsgefäßes besonders
geeignet ist.
[0017] Besonders bevorzugt ist das Hausgerät ausgebildet als Trockner für das Gut, insbesondere
als Wäschetrockner.
[0018] Dabei führt vorzugsweise der in der Prozessluftführung strömende Luftstrom Feuchte
von dem Gut ab, und diese abgeführte Feuchte wird zumindest teilweise in dem als zumindest
einer zweiter Wärmetauscher zur Abkühlung des Luftstroms ausgebildeten zumindest einen
Phasenübergangsgefäß auskondensiert.
[0019] Vorzugsweise umfasst der Adsorptionsapparat in dem Hausgerät ein einziges Phasenübergangsgefäß,
in welchem das Adsorptiv kondensierbar und verdampfbar ist, sowie eine das Adsorptionsgefäß
mit dem Phasenübergangsgefäß verbindende Verbindungsleitung. In diesem Adsorptionsapparat
müssen keinerlei bewegliche Teile vorhanden sein. Zustandsübergänge können allein
durch Beheizung des Adsorbens zum Austreiben des Adsorptivs und durch den Adsorptionsprozess,
welcher beim Ausbleiben entsprechender Beheizung selbsttätig einsetzt, bewirkt werden.
[0020] Eine alternative bevorzugte Ausgestaltung des Hausgeräts zeichnet sich dadurch aus,
dass der Adsorptionsapparat mehrere Phasenübergangsgefäße, darunter ein Kondensationsgefäß,
in dem das Adsorptiv kondensierbar ist und das über eine mit einem ersten Ventil verschließbare
erste Leitung mit dem Adsorptionsgefäß verbunden ist, und ein Verdampfungsgefäß, in
dem das Adsorptiv verdampfbar ist und das über eine mit einem zweiten Ventil verschließbare
zweite Leitung mit dem Adsorptionsgefäß verbunden ist, sowie eine das Kondensationsgefäß
mit dem Verdampfungsgefäß verbindende dritte Leitung aufweist. Diese Ausgestaltung
hat nicht den Vorteil, gegebenenfalls ohne bewegliche Teile im Adsorptionsapparat
auszukommen; sie erlaubt es aber, entsprechende Komponenten des Adsorptionsapparates
genauer an die geforderten Funktionen, insbesondere des Verdampfens oder Kondensierens,
anzupassen.
[0021] Besonders bevorzugt ist es, in dem Hausgerät einen Zeolithen als Adsorbens und Wasser
als Adsorptiv zu verwenden.
[0022] Außerdem bevorzugt ist die Prozessluftführung ein einziger im Wesentlichen geschlossener
Kreislauf - als ein Kreislauf, der ohne wesentliche Leckage des Luftstroms betreibbar
ist, wobei aber ein Druckausgleich mit einer Umgebung der Prozessluftführung jederzeit
gegeben ist. In dieser Ausgestaltung wäre das entsprechende Hausgerät, wenn es zusätzlich
zur Trocknung von Wäsche eingerichtet wäre, als Kondensationstrockner zu bezeichnen.
Insbesondere dazu ist es weiterhin bevorzugt, dass das Hausgerät einen zusätzlichen,
von dem Luftstrom durchströmbaren und vorzugsweise anströmseitig des Adsorptionsapparates
angeordneten Kondensator aufweist.
[0023] Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung unter Bezug auf die
Zeichnung beschrieben. Darin zeigen Fig. 1 und Fig. 2 Ausführungen eines Hausgeräts,
welches als Wäschetrockner ausgestaltet ist, mit jeweils einem Adsorptionsapparat.
[0024] In den Figuren, deren jede als Schemaskizze zu verstehen ist, tragen einander entsprechende
Komponenten jeweils dasselbe Bezugszeichen.
Figur 1 zeigt ein Hausgerät 1, ausgestaltet als Wäschetrockner 1, umfassend einen
Adsorptionsapparat 2. Der Adsorptionsapparat 2 umfasst ein als ersten Wärmetauscher
ausgebildetes Adsorptionsgefäß 3, welches einen als Adsorbens nutzbaren Zeolithen
in einer Menge von etwa 1 kg aufweist. Außerdem enthält der Adsorptionsapparat 2 ein
flüchtiges und von dem Adsorbens adsorbierbares Adsorptiv, vorliegend Wasser, in einer
Menge von etwa 1 kg. Davon abgesehen ist der Adsorptionsapparat 2 evakuiert; Luft
oder Luftbestandteile sind allenfalls in Spuren vorhanden, soweit diese im Hinblick
auf eine Benutzung über viele Jahre und allfällig mögliche und sinnvolle Dichtungsmaßnahmen
im Adsorptionsapparat 2 unvermeidlich sind. Das Wasser liegt je nach Betriebszustand
des Adsorptionsapparates 2 in flüssiger oder adsorbierter Form vor, neben der entsprechend
der Temperatur im Adsorptionsapparat 2 vorhandenen gasförmigen Phase. Das Adsorptionsgefäß
3 hat eine Heizeinrichtung 4, durch welche es beheizbar ist, um vom Adsorbens adsorbiertes
Wasser aus dem Adsorbens auszutreiben. Zur anforderungsgemäßen Aufnahme des Wassers
ist ein als zweiter Wärmetauscher ausgebildetes einziges Phasenübergangsgefäß 5 vorgesehen,
welches über eine einzige Verbindungsleitung 6 mit dem Adsorptionsgefäß 3 verbunden
ist und einen Transport von Wasser zwischen diesen beiden Gefäßen 3 und 5 gestattet.
Dieser Transport ist mittels eines in die einzige Verbindungsleitung 6 eingefügten
einzigen Ventils 7 kontrollierbar - allerdings ist dieses Ventil 7 nicht in jedem
Falle erforderlich, denn der Adsorptionsapparat 2 kann auch allein durch die in den
Gefäßen 3 und 5 eingestellten Temperaturen kontrolliert werden.
Figur 2 zeigt einen Wäschetrockner 1 mit einem Adsorptionsapparat 2, wobei in dem
Adsorptionsapparat 2 an Stelle eines einzigen Phasenübergangsgefäßes 5 (vgl. Figur
1) ein Kondensationsgefäß 8 , an das Adsorptionsgefäß 3 angeschlossen über eine erste
Verbindungsleitung 9 mit einem ersten Ventil 10, und ein Verdampfungsgefäß 11, an
das Adsorptionsgefäß 3 angeschlossen über eine zweite Verbindungsleitung 12 mit einem
ersten Ventil 13, und zusätzlich das Kondensationsgefäß 8 mit dem Verdampfungsgefäß
11 verbunden über eine dritte Verbindungsleitung 14, angeschlossen sind. Ein Zeolith
in einer Menge von etwa 3 kg ist als Adsorbens vorgesehen, und Wasser in einer Menge
von etwa 1 kg als Adsorptiv. Der Adsorptionsapparat 2 ist ebenso wie der Adsorptionsapparat
2 der Figur 1 evakuiert. Das Adsorptiv muss in diesem Adsorptionsapparat 2 einen Kreislauf
zwischen allen drei Gefäßen 3, 8 und 11 durchlaufen, und dieser Kreislauf wird mit
den Ventilen 10 und 13 gesteuert.
[0025] Zur Erläuterung der Einbindung des Adsorptionsapparates 2 in den Wäschetrockner 1
wird nunmehr auf beide Figuren gemeinsam Bezug genommen.
[0026] Der Wäschetrockner 1 enthält eine Prozessluftführung 15 zur Führung eines Luftstroms
15 in einem Kreislauf 15, wobei er von einem Gebläse 16 angetrieben wird. Der Luftstrom
15 gelangt mit einer Temperatur zwischen 80 °C und 90 °C in die Behandlungskammer
17, und zwar eine drehbare Trommel 17, mit einem zu trocknenden Gut 18, nämlich Wäsche
18. In der Trommel 17 entzieht der Luftstrom 15 der Wäsche 18 Feuchte, und wird mit
solcher Feuchte beladen aus der Trommel 17 heraus geführt. Er gelangt dann zu einem
Kondensator 19, wo ihm Wärme entzogen wird, so dass er abkühlt und die aus der Trommel
17 mitgeführte Feuchte auskondensiert. Somit entstandenes Kondensat wird durch nicht
dargestellte Mittel von dem Luftstrom 15 abgetrennt und abgeführt. Hinter dem Kondensator
gelangt der Luftstrom 15 in den Adsorptionsapparat 2, wo er die als Wärmetauscher
ausgebildeten Gefäße 5 und 3 bzw. 8, 11 und 3 durchströmt. In diesen Gefäßen wird
ihm je nach Betriebszustand des Adsorptionsapparates 2 zunächst weiter Wärme entzogen
(erster Betriebszustand) und dann Wärme zugeführt, oder nur Wärme zugeführt (zweiter
Betriebszustand). In entsprechend erwärmtem Zustand gelangt er dann über das Gebläse
16 wieder in die Trommel 17.
[0027] Wenn der Wäschetrockner 1 gemäß Figur 1 oder Figur 2 sich in einem Ruhezustand befindet,
ist das Adsorptiv so weit wie möglich von dem Adsorbens adsorbiert. Dabei befindet
sich der Adsorptionsapparat 2 in einem durch eine besonders hohe Stabilität ausgezeichneten
Zustand. Wird der Wäschetrockner 1 aus dem Ruhezustand in den entsprechend obiger
Nomenklatur zweiten Betriebszustand versetzt, so wird die Trommel 17 gedreht und der
Luftstrom 15 durch das Gebläse 16 aufgebaut, und außerdem der Kondensator 19, gegebenenfalls
zeitversetzt, in Betrieb gesetzt - zum Beispiel durch den Aufbau eines Kühlluftstroms
20. Im Adsorptionsapparat 2 wird die Heizeinrichtung 4 im Adsorptionsgefäß 3 eingeschaltet
und das Adsorbens erhitzt auf eine Temperatur bis etwa 250 °C. Dadurch wird ein Desorptionsprozess
eingeleitet, bei dem das Adsorptiv aus dem Adsorbens ausgetrieben wird; es strömt
als Dampf zum Phasenübergangsgefäß 5 bzw. Kondensationsgefäß 8, gesteuert von dem
Ventil 7 bzw. den Ventilen 10 und 13. Im Phasenübergangsgefäß 5 bzw. Kondensationsgefäß
8 gibt der Dampf Wärme an den Luftstrom 15 ab und kondensiert bei einer Temperatur,
die in einem weitgehend stationären Zustand bei etwa 70°C liegt. Der Luftstrom 15
gelangt nach dieser ersten Erwärmung mit einer Temperatur von etwa 65 °C zum Adsorptionsgefäß
3, wo er weitere Wärme aufnimmt und schließlich mit einer Temperatur von etwa 90 °C
zur Trommel 17 gelangt. Dort nimmt er Feuchte auf und gelangt zum Kondensator 19,
wo er von dieser Feuchte befreit und auf eine Temperatur, die bei Erreichen eines
weitgehend stationären Zustandes bei etwa 60 °C liegt, abgekühlt wird.
[0028] Den Luftstrom 15 im zweiten Betriebszustand am Adsorptionsgefäß 3 Wärme aufnehmen
zu lassen erscheint zunächst widersinnig, da der Heizeinrichtung 4 Wärme entzogen
wird, die ansonsten zur Beheizung des Zeolithen im Adsorptionsgefäß 3 verfügbar wäre.
Jedoch ist dies kein Nachteil, da der Luftstrom 15 zur Aufrechterhaltung des Trocknungsvorgangs
ansonsten anderweitig beheizt werden müsste, und da auf diese Weise Teile des Adsorptionsgefäßes
3 und der Prozessluftführung 15 bei relativ niedriger Temperatur verbleiben. Dadurch
kann das Adsorbens nach Vollendung der Desorption schneller auf eine den Adsorptionsprozess
erlaubende Temperatur abgekühlt werden, und insbesondere ein mehrfaches oder gar vielfaches
Reversieren zwischen dem ersten und dem zweiten Betriebszustand des Adsorptionsapparates
2 ist möglich. Außerdem kann vorliegend die Heizeinrichtung 4 das einzige Mittel zum
Aufheizen des Luftstroms sein.
[0029] Der Desorptionsprozess wird zeit-, temperatur- oder druckgesteuert durch Abschalten
der Heizeinrichtung 4 beendet, und bei Fortsetzung der Trocknung der Wäsche 18 in
der Trommel 17 gelangt der Adsorptionsapparat 2 in einen anderen, den ersten Betriebszustand
gemäß obiger Nomenklatur. Dabei kühlt das Adsorbens aufgrund der Abführung von Wärme
vom Adsorptionsgefäß 3 durch den Luftstrom 15 ab und wird mit sinkender Temperatur
bereitet zum erneuten Adsorbieren des Adsorptivs. Da die Adsorption exotherm verläuft,
ergibt sich eine Heizwirkung; der das Adsorptionsgefäß 3 durchströmende Luftstrom
15 wird aufgeheizt, wobei in einem weitgehend stationären Zustand wiederum eine Temperatur
von 90 °C erreicht wird.
[0030] Im Wäschetrockner gemäß Figur 1 kann das Adsorptiv im Prinzip ohne Steuerung durch
das einzige Ventil 7 zum Adsorbens zurück gelangen, doch kann ein steuernder Eingriff
für eine gegebenenfalls gewünschte Verzögerung notwendig sein. Mit dem Eintritt der
Adsorption jedenfalls kommt das im Phasenübergangsgefäß 5 in flüssiger Form angesammelte
Adsorptiv bei einer Temperatur von etwa 50 °C zur Verdampfung unter Aufnahme von Wärme,
welche dem Luftstrom 15 im Phasenübergangsgefäß 5 entzogen wird. Somit kondensiert
aus dem Luftstrom 15 weitere Feuchte aus, und er wird auch weiter abgekühlt. Bei Erreichen
eines weitgehend stationären Zustandes tritt der Luftstrom 15 mit einer Temperatur
von etwa 60 °C in das Gefäß 5 ein und verlässt es mit einer Temperatur von etwa 57
°C. In diesem Zustand arbeitet der Adsorptionsapparat 2 als Wärmepumpe und kann dabei
mit einer thermischen Pumpleistung bis 1200 W Wärme rekuperieren. Der Adsorptionsprozess
endet, wenn sämtliches Adsorptiv an das Adsorbens gebunden ist oder das Adsorbens
eine maximal mögliche Menge des Adsorptivs aufgenommen hat. Dann wird, veranlasst
durch eine Zeitsteuerung oder durch einen Nachweis einer abfallenden Temperatur oder
eines abfallenden Drucks im Adsorptionsgefäß 3, erneut ein Desorptionsprozess wie
oben beschrieben eingeleitet.
[0031] Auf diese Weise kann zur Trocknung eines Postens Wäsche 18 mehrfach zwischen Desorptions-
und Adsorptionsprozess gewechselt werden, wobei der Prozess der Trocknung aber mit
einem Adsorptionsprozess endet. Dadurch wird zur Stillsetzung des Wäschetrockners
1 das Adsorptiv so weit wie möglich an das Adsorbens gebunden, wodurch der Adsorptionsapparat
2 in einen für einen Ruhezustand von unbestimmter Länge möglichst günstigen, weil
besonders stabilen Zustand versetzt wird.
[0032] Die Wirkungsweisen des Wäschetrockners 1 und des Adsorptionsapparates 2 gemäß Figur
2 entsprechen weitgehend den zu Figur 1 beschriebenen. Lediglich erfolgt die Kondensation
des Adsorptivs in einem speziellen Kondensationsgefäß 8, welches von einem Verdampfungsgefäß
11, in welchem die Verdampfung des Adsorptivs erfolgt, getrennt ist. Über die dritte
Verbindungsleitung 14 gelangt das flüssige Adsorptiv vom Kondensationsgefäß 8 zum
Verdampfungsgefäß 11. Kondensation und Verdampfung des Adsorptivs können bei stark
verschiedenen Temperaturen erfolgen - Kondensation bei einer Temperatur bis 80 °C
unter Erwärmung des Luftstroms von 57 °C auf 70 °C, Verdampfung bei einer Temperatur
von etwa 20°C unter Abkühlung des Luftstroms von 60 °C auf 57 °C - und jedes der Gefäße
8 und 11 kann an entsprechende Temperaturverhältnisse und -differenzen angepasst werden.
Es versteht sich, dass steuernde Eingriffe mittels der Ventile 10 und 13 erforderlich
sind, um den Kreislauf des Adsorptivs herzustellen und aufrecht zu erhalten.
[0033] Die Steuerung des Wäschetrockners 1 und des Adsorptionsapparates 2 erfolgt in jedem
Ausführungsbeispiel mittels einer Kontrolleinheit 21, die mit allen steuerbaren Komponenten
7 bzw. 10 und 13 sowie 16 und entsprechend der Notwendigkeit mit jeder weiteren nicht
dargestellten Komponente (zum Beispiel Kühlluftstrom 20 oder Sensor) über Kontrollleitungen
22 verbunden ist. Der Übersicht halber ist eine einzige Kontrollleitung 22, welche
am Adsorptionsapparat 2 endet, eingezeichnet; sie ist als Symbol für jedwede Kontrollleitung
22 zu einer Komponente im Adsorptionsapparat 2 zu verstehen.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Hausgerät, Wäschetrockner
- 2
- Adsorptionsapparat
- 3
- Adsorptionsgefäß
- 4
- Heizeinrichtung
- 5
- Phasenübergangsgefäß
- 6
- Einzige Verbindungsleitung
- 7
- Einziges Ventil
- 8
- Kondensationsgefäß
- 9
- Erste Verbindungsleitung
- 10
- Erstes Ventil
- 11
- Verdampfungsgefäß
- 12
- Zweite Verbindungsleitung
- 13
- Zweites Ventil
- 14
- Dritte Verbindungsleitung
- 15
- Prozessluftführung, Luftstrom
- 16
- Gebläse
- 17
- Behandlungskammer, Trommel
- 18
- Gut, Wäsche
- 19
- Kondensator
- 20
- Kühlluftstrom
- 21
- Kontrolleinheit
- 22
- Kontrollleitung
1. Hausgerät (1) zum Behandeln eines Gutes (18) mit einem Luftstrom, umfassend einen
Adsorptionsapparat (2), welcher ein Adsorptionsgefäß (3) enthaltend ein festes Adsorbens
sowie eine Heizeinrichtung (4) zur Beheizung des Adsorbens, zumindest ein Phasenübergangsgefäß
(5, 8, 11) mit einer dieses mit dem Adsorptionsgefäß (3) verbindenden Verbindungsleitung
(6, 9, 12) und ein flüchtiges, von dem Adsorbens reversibel adsorbierbares Adsorptiv
enthält, und umfassend eine Prozessluftführung (15), in welcher das Adsorptionsgefäß
(3) als Wärmetauscher zur Erwärmung des in der Prozessluftführung (15) strömenden
und das Adsorptionsgefäß (3) beaufschlagenden Luftstroms ausgebildet ist, wobei der
Adsorptionsapparat (2) eingerichtet ist zum alternativen und reversierbaren Annehmen
eines ersten Betriebszustandes, in welchem das Adsorptionsgefäß (3) von dem in der
Prozessluftführung (15) strömenden Luftstrom beaufschlagt wird und in dem zumindest
einen Phasenübergangsgefäß (5, 8, 11) verdampfendes Adsorptiv adsorbiert, und eines
zweiten Betriebszustandes, in welchem das Adsorbens von der Heizeinrichtung (4) beheizt
wird und das Adsorptiv desorbiert, wobei desorbiertes Adsorptiv in dem Phasenübergangsgefäß
(5, 8, 11) kondensiert, wobei der Adsorptionsapparat (2) derart eingerichtet ist,
dass das Adsorptionsgefäß (3) auch im zweiten Betriebszustand von einem in der Prozessluftführung
(15) strömenden Luftstrom beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Adsorptionsapparat (2) derart eingerichtet ist, dass er während des Behandelns
mehrfach reversierend den ersten und den zweiten Betriebszustand annimmt.
2. Hausgerät (1) nach Anspruch 1, bei dem das zumindest eine Phasenübergangsgefäß (5,
8, 11) als zumindest einer zweiter Wärmetauscher (5, 8, 11) zur Abkühlung des in der
Prozessluftführung (15) strömenden Luftstroms im ersten Betriebszustand ausgebildet
ist.
3. Hausgerät (1) nach einem der vorigen Ansprüche bei welchem der Adsorptionsapparat
(2) eine Einrichtung (2) zum Rekuperieren von Wärme, insbesondere eine Wärmepumpe
(2), innerhalb des Luftstroms ist.
4. Hausgerät (1) nach Anspruch 3, welches als Trockner für das Gut (18), insbesondere
als Wäschetrockner (1), ausgebildet ist.
5. Hausgerät (1) nach einem der vorigen Ansprüche, bei dem der Adsorptionsapparat (2)
ein einziges Phasenübergangsgefäß (5), in welchem das Adsorptiv kondensierbar und
verdampfbar ist, sowie eine das Adsorptionsgefäß (3) mit dem Phasenübergangsgefäß
(5) verbindende einzige Verbindungsleitung (6) aufweist.
6. Hausgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem der Adsorptionsapparat (2)
mehrere Phasenübergangsgefäße (8, 11) umfassend ein Kondensationsgefäß (8), in dem
das Adsorptiv kondensierbar ist und das über eine mit einem ersten Ventil (10) verschließbare
erste Verbindungsleitung (9) mit dem Adsorptionsgefäß (3) verbunden ist, und ein Verdampfungsgefäß
(11), in dem das Adsorptiv verdampfbar ist und das über eine mit einem zweiten Ventil
(13) verschließbare zweite Verbindungsleitung (12) mit dem Adsorptionsgefäß (3) verbunden
ist, sowie eine das Kondensationsgefäß (8) mit dem Verdampfungsgefäß (11) verbindende
dritte Verbindungsleitung (14), aufweist.
7. Hausgerät (1) nach einem der vorigen Ansprüche; bei dem das Adsorbens ein Zeolith
und das Adsorptiv Wasser ist.
8. Hausgerät (1) nach einem der vorigen Ansprüche, bei dem die Prozessluftführung (15)
ein im Wesentlichen geschlossener Kreislauf ist.
9. Hausgerät (1) nach Anspruch 8, dessen Prozessluftführung (15) einen zusätzlichen Kondensator
(19) zur Auskondensation von Feuchte aus dem Luftstrom aufweist.
10. Hausgerät (1) nach Anspruch 9, bei dem der Kondensator (19) anströmseitig des Adsorptionsapparates
(2) angeordnet ist.
11. Verfahren zum Behandeln eines Gutes (18) mit einem Luftstrom in einem Hausgerät (1)
umfassend einen Adsorptionsapparat (2), welcher ein Adsorptionsgefäß (3) enthaltend
ein festes Adsorbens sowie eine Heizeinrichtung (4) zur Beheizung des Adsorbens, zumindest
ein Phasenübergangsgefäß (5, 8, 11) mit einer dieses mit dem Adsorptionsgefäß (3)
verbindenden Verbindungsleitung (6, 9, 12) und ein flüchtiges, von dem Adsorbens reversibel
adsorbierbares Adsorptiv enthält, und umfassend eine Prozessluftführung (15), in welcher
das Adsorptionsgefäß (3) als erster Wärmetauscher (3) zur Erwärmung des in der Prozessluftführung
(15) strömenden und das Adsorptionsgefäß (3) beaufschlagenden Luftstroms ausgebildet
ist, wobei der Adsorptionsapparat (2) alternativ und reversierbar einen ersten Betriebszustand,
in welchem das Adsorptionsgefäß (3) von dem in der Prozessluftführung (15) strömenden
Luftstrom beaufschlagt wird und in dem zumindest einen Phasenübergangsgefäß (5, 8,
11) verdampfendes Adsorptiv adsorbiert, und einen zweiten Betriebszustand, in welchem
das Adsorbens von der Heizeinrichtung (4) beheizt wird und das Adsorptiv desorbiert,
wobei desorbiertes Adsorptiv in dem Phasenübergangsgefäß (5, 8, 11) kondensiert, annimmt,
wobei das Adsorptionsgefäß (3) auch im zweiten Betriebszustand von einem in der Prozessluftführung
(15) strömenden Luftstrom beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Adsorptionsapparat (2) während des Behandelns mehrfach reversierend den ersten
und den zweiten Betriebszustand annimmt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, bei welchem der Adsorptionsapparat (2) im zweiten Betriebszustand
innerhalb des in der Prozessluftführung (15) strömenden Luftstroms Wärme rekuperiert.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 und 12, bei dem die Behandlung eine Trocknung
des Gutes (18) ist.
14. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem der in der Prozessluftführung (15) strömende Luftstrom
Feuchte von dem Gut (18) abführt, und bei dem die abgeführte Feuchte zumindest teilweise
in dem als zumindest einer zweiter Wärmetauscher (5, 8, 11) zur Abkühlung eines in
der Prozessluftführung (15) strömenden Luftstroms ausgebildeten zumindest einen Phasenübergangsgefäß
(5, 8, 11) auskondensiert wird.
1. Domestic appliance (1) for handling articles (18) with an air stream, comprising an
absorption unit (2) containing an adsorption container (3) containing a solid adsorption
agent as well as a heater (4) for heating up the absorption agent, at least one phase
transition device (5, 8, 11) with a connecting line (6, 9, 12) connecting this to
the adsorption container (3) and containing a volatile adsorptive reversibly adsorbable
by the absorption agent, and comprising a process air conduit (15), in which the adsorption
container (3) is embodied as a first heat exchanger for heating up a stream of air
flowing in the process air conduit (15) and being applied to the absorption container
(3), wherein the adsorption unit (2) is configured to alternately and reversibly assume
a first operating state in which a stream of air flowing in the process air conduit
(15) is applied to the adsorption container (3) and to adsorb the adsorptive evaporating
in the at least one phase transition container (5, 8, 11) and a second operating state
in which the absorption agent is heated up by the heater (4) and the adsorptive is
desorbed, wherein desorbed adsorptive condenses in the phase transition vessel (5,
8, 11), wherein the adsorption unit (2) is configured such that in the second operating
state as well the adsorption container (3) also has a stream of air flowing in the
process air conduit (15) applied to it, characterised in that the adsorption unit (2) is configured so as to reversibly assume the first and the
second operating state a number of times during the handling.
2. Domestic appliance (1) according to claim 1, in which the at least one phase transition
container (5, 8, 11) is embodied as at least one second heat exchanger (5, 8, 11)
for cooling down the stream of air flowing in the process air conduit (15) in the
first operating state.
3. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims in which the adsorption
unit (2) is a device (2), especially a heat pump (2), for recovering heat within the
stream of air.
4. Domestic appliance (1) according to claim 3, which is embodied as a dryer for the
articles (18), especially as a tumble dryer (1).
5. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, in which the adsorption
unit (2) features a single phase transition container (5), in which the adsorptive
is able to be condensed and evaporated, as well as a single connecting line (6) connecting
the adsorption container (3) to the phase transition container (5).
6. Domestic appliance (1) according to one of the claims 1 to 4, in which the adsorption
unit (2) features a number of phase transition containers (8, 11) comprising a condensation
container (8), in which the adsorptive is able to be condensed and which is connected
to the adsorption container (3) via a first connecting line (9) able to be closed
off with a first valve (10) and an evaporation container (11), in which the adsorptive
is evaporated and which is connected to the adsorption container (3) via a second
connecting line (12) able to be closed off with a second valve (13) as well as a third
connecting line connecting the condensation container (8) to the evaporation container
(11).
7. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, in which the adsorbing
agent is a zeolith and the adsorptive is water.
8. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, in which the process
air conduit (15) is essentially a closed circuit.
9. Domestic appliance (1) according to claim 8, of which the process air conduit (15)
features an additional condenser (19) for condensing out moisture from the air stream.
10. Domestic appliance (1) according to claim 9, in which the condenser (19) is arranged
on the upstream side of the adsorption unit (2).
11. Method for handling articles (18) with a stream of air in a domestic appliance (1)
comprising an adsorption unit (2), which contains an adsorption container (3) containing
a solid adsorbing agent as well as a heater (4) for heating up the adsorbing agent,
at least one phase transition container (5, 8,11) with a connecting line (6, 9, 12)
connecting this to the adsorption container (3) and a volatile adsorptive able to
be reversibly adsorbed by the adsorbing agent, and comprising a process air conduit
(15), in which the adsorption container (3) is embodied as a first heat exchanger
(3) for heating up a stream of air flowing in the process air conduit (15) being applied
to the adsorption container (3), wherein the adsorption unit (2) is configured for
alternate and reversible assumption of a first operating state in which a stream of
air flowing in the process air conduit (15) is applied to the adsorption container
(3) and which adsorbs adsorptive evaporating in the at least one phase transition
container (5, 8, 11), and of a second operating state in which the adsorbing agent
is heated up by the heater (4) and the adsorptive is desorbed, wherein desorbed adsorptive
condenses in the phase transition container (5, 8, 11), wherein a stream of air flowing
in the process air conduit (15) is also applied to the adsorption container (3) in
the second operating state, characterised in that the adsorption unit (2) reversibly assumes the first and the second operating state
a number of times during the handling.
12. Method according to claim 11, in which the adsorption unit (2) recovers heat in the
second operating state within the stream of air flowing in the process air conduit
(15).
13. Method according to one of the claims 11 and 12, in which the handling is drying of
the articles (18).
14. Method according to claim 13, in which the stream of air flowing in the process air
conduit (15) removes moisture from the articles (18), and in which the removed moisture
condenses out at least partly in the at least one phase transition container (5, 8,
11) embodied as at least one second heat exchanger (5, 8, 11) for cooling down a stream
of air flowing in the process air conduit (15).
1. Appareil ménager (1) destiné à traiter un produit (18) à l'aide d'un courant d'air,
comprenant un appareil d'adsorption (2) lequel contient un récipient d'adsorption
(3) contenant un adsorbant solide ainsi qu'un dispositif de chauffage (4) destiné
à échauffer l'adsorbant, au moins un récipient de transition de phases (5, 8, 11)
muni d'une conduite de liaison (6, 9, 12) reliant celui-ci au récipient d'adsorption
(3) et un adsorbat volatile, réversiblement adsorbable par l'adsorbant, et comprenant
un dispositif de guidage d'air de processus (15) dans lequel est réalisé le récipient
d'adsorption (3) en tant qu'échangeur de chaleur pour l'échauffement du courant d'air
affluant dans le dispositif de guidage d'air de processus (15) et alimentant le récipient
d'adsorption (3), l'appareil d'adsorption (2) étant configuré pour la prise alternative
et réversible d'un premier état de fonctionnement dans lequel le récipient d'adsorption
(3) est alimenté par le courant d'air affluant dans le dispositif de guidage d'air
de processus (15) et dans lequel l'adsorbat s'évaporant adsorbe dans l'au moins un
récipient de transition de phases (5, 8, 11), et d'un deuxième état de fonctionnement
dans lequel l'adsorbant est échauffé par le dispositif de chauffage (4) et l'adsorbat
désorbe, l'adsorbat désorbé se condensant dans le récipient de transition de phases
(5, 8, 11), l'appareil d'adsorption (2) étant configuré de manière à ce que le récipient
d'adsorption (3) soit également alimenté par un courant d'air affluant dans le dispositif
de guidage d'air de processus (15) pendant le deuxième état de fonctionnement, caractérisé en ce que l'appareil d'adsorption (2) est configuré de manière à ce qu'il prenne plusieurs
fois de manière réversible le premier et le deuxième états de fonctionnement pendant
le traitement.
2. Appareil ménager (1) selon la revendication 1, dans lequel l'au moins un récipient
de transition de phases (5, 8, 11) est réalisé en tant qu'au moins un deuxième échangeur
de chaleur (5, 8, 11) pour le refroidissement du courant d'air affluant dans le dispositif
de guidage d'air de processus dans le premier état de fonctionnement.
3. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
l'appareil d'adsorption (2) est un dispositif (2) destiné à récupérer la chaleur,
notamment une pompe de chaleur (2), se trouvant dans le courant d'air.
4. Appareil ménager (1) selon la revendication 3, lequel est réalisé en tant que sécheur
pour le produit (18), notamment en tant que sèche-linge (1).
5. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
l'appareil d'adsorption (2) présente un seul récipient de transition de phases (5),
dans lequel l'adsorbat peut être condensé et volatilisé, ainsi qu'une seule conduite
de liaison (6) reliant le récipient d'adsorption (3) au récipient de transition de
phases (5).
6. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans lequel
l'appareil d'adsorption (2) présente plusieurs récipients de transition de phases
(8, 11) comprenant un récipient de condensation (8), dans lequel l'adsorbat peut être
condensé et qui est raccordé au récipient d'adsorption (3) par l'intermédiaire d'une
première conduite de liaison (9) pouvant être fermée par une première soupape (10),
et comprenant un récipient d'évaporation (11) dans lequel l'adsorbat peut être évaporé
et qui est relié au récipient d'adsorption (3) par l'intermédiaire d'une deuxième
conduite de liaison (12) pouvant être fermée par une deuxième soupape (13), et comprenant
une troisième conduite de liaison (14) reliant le récipient de condensation (8) au
récipient d'évaporation (11).
7. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
l'adsorbant est une zéolithe et l'adsorbat est de l'eau.
8. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le dispositif de guidage d'air (15) est un circuit essentiellement fermé.
9. Appareil ménager (1) selon la revendication 8, dont le dispositif de guidage d'air
de processus (15) présente un condensateur supplémentaire (19) pour la condensation
d'humidité du courant d'air.
10. Appareil ménager (1) selon la revendication 9, dans lequel le condensateur (19) est
disposé côté amont de l'appareil d'adsorption (2).
11. Procédé de traitement d'un produit (18) à l'aide d'un courant d'air dans un appareil
ménager (1) comprenant un appareil d'adsorption (2) lequel contient un récipient d'adsorption
(3) contenant un adsorbant solide ainsi qu'un dispositif de chauffage (4) destiné
à échauffer l'adsorbant, au moins un récipient de transition de phases (5, 8, 11)
muni d'une conduite de liaison (6, 9, 12) reliant celui-ci au récipient d'adsorption
(3) et un adsorbat volatile, réversiblement adsorbable par l'adsorbant, et comprenant
un dispositif de guidage d'air de processus (15) dans lequel est réalisé le récipient
d'adsorption (3) en tant que premier échangeur de chaleur (3) pour l'échauffement
du courant d'air affluant dans le dispositif de guidage d'air de processus (15) et
alimentant le récipient d'adsorption (3), l'appareil d'adsorption (2) étant configuré
pour prendre alternativement et réversiblement un premier état de fonctionnement dans
lequel le récipient d'adsorption (3) est alimenté par le courant d'air affluant dans
le dispositif de guidage d'air de processus (15) et dans lequel un adsorbat s'évaporant
dans l'au moins un récipient de transition de phase (5, 8, 11) adsorbe, et un deuxième
état de fonctionnement dans lequel l'adsorbant est échauffé par le dispositif de chauffage
(4) et dans lequel l'adsorbat désorbe, l'adsorbat désorbé se condensant dans le récipient
de transition de phases (5, 8, 11), le récipient d'adsorption (3) étant également
alimenté par un courant d'air affluant dans le dispositif de guidage d'air de processus
(15) dans le deuxième état de fonctionnement, caractérisé en ce que l'appareil d'adsorption (2) prend plusieurs fois de manière réversible le premier
et le deuxième états de fonctionnement pendant le traitement.
12. Procédé selon la revendication 11, dans lequel l'appareil d'adsorption (2) récupère,
dans le deuxième état de fonctionnement, la chaleur se trouvant dans le courant d'air
affluant dans le dispositif de guidage d'air (15).
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 11 et 12, dans lequel le traitement
est un séchage du produit (18).
14. Procédé selon la revendication 13, dans lequel le courant d'air affluant dans le dispositif
de guidage d'air de processus (15) évacue l'humidité du produit (18) et dans lequel
l'humidité évacuée est condensée au moins en partie dans l'au moins un récipient de
transition de phases (5, 8, 11) réalisé comme au moins deuxième échangeur de chaleur
(5, 8, 11) destiné à refroidir un courant d'air affluant dans le dispositif de guidage
d'air de processus (15).


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