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(11) |
EP 1 969 904 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.2009 Patentblatt 2009/36 |
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Anmeldetag: 29.12.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/012591 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/077007 (12.07.2007 Gazette 2007/28) |
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VERSCHALTETE ANORDNUNG VON WENIGSTENS EINEN LEUCHTDIODENCHIP AUFWEISENDEN EINZELMODULEN
INTERCONNECTED ARRANGEMENT OF INDIVIDUAL MODULES HAVING AT LEAST ONE LIGHT-EMITTING
DIODE CHIP
DISPOSITION EN CIRCUIT DE MODULES INDIVIDUELS PRESENTANT AU MOINS UNE PUCE A DIODE
LUMINEUSE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
03.01.2006 DE 102006000810
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.09.2008 Patentblatt 2008/38 |
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Patentinhaber: Vossloh-Schwabe Optoelektronik GmbH & Co. KG |
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47475 Kamp Lintfort (DE) |
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Erfinder: |
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- GARUFO, Gabriel
84028 Landshut (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Karl-Ernst et al |
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Patentanwälte
Becker & Müller
Turmstrasse 22 40878 Ratingen 40878 Ratingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 511 088 WO-A-20/04068909 US-A1- 2003 169 226 US-A1- 2005 093 473
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EP-A2- 1 079 667 DE-A1- 10 318 780 US-A1- 2005 023 992
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine miteinander verschaltete Anordnung von mehreren, wenigstens
einen, vorzugsweise jedoch eine Mehrzahl von in Reihen- oder Parallelschaltung verschalteten
Leuchtdiodenchips aufweisenden Modulen. Derartige einzelne Module sind beispielsweise
aus dem Produktdatenblatt "High Performance Square - Lichtmodule als Einbauplatinen"
der Vossloh-Schwabe Deutschland GmbH aus 04/2005 bekannt.
[0002] Bei auf der Basis von Leuchtdiodenchips arbeitenden Einzelmodulen als Leuchtquellen
besteht das Problem, dass die eingesetzten Leuchtdiodenchips eine herstellungsbedingte
Spannbreite in ihrer jeweiligen Vorwärtsspannung aufweisen. Der Einsatz von Leuchtdiodenchips
mit engen Vorwärtsspannungen kann auf einem Einzelmodul oder mehreren Einzelmodulen
realisiert werden. Bei einer Massenproduktion allerdings ist der Einsatz von nur in
einem eng begrenzten Vorwärtsspannungsbereich selektierten Leuchtdiodenchips bezogen
auf eine Vielzahl von produzierten Modulen sehr unwirtschaftlich. Deshalb werden vorwärtsspannungsselektierte
Parallelverschaltungen von Leuchtdiodenchips sinnigerweise nur in auf Einzelmodulen
befindlichen Schaltsystemen angeboten. Derartige Einzelmodule sind in sich stabil.
Werden jedoch mehrere Einzelmodule in miteinander verschalteten Modulanordnungen parallel
verschaltet, so werden jeweils den Modulen, welche einzeln parallel oder in Serien
parallel verschaltet werden, Einzelstromquellen vorgeschaltet. Diese Stromquellen
stabilisieren den Betriebszustand der einzelnen Module.
[0003] Eine derartige Reihenschaltung von Stromquellen und einem zugeordneten LED-Modul
lässt sich problemlos zu von einer Versorgungsspannung gespeisten Modulsystemen mit
parallel verschalteten Einzelmodulen zusammenschalten. Da die Betriebsstabilität eines
einzelnen LED-Moduls stark von einer niedrigen Betriebswärme abhängig ist, sind die
den Einzelmodulen jeweils vorgeschalteten Stromquellen in der-Regel separat angeordnet.
Hierfür stehen getaktet arbeitende Stromquellen mit hohem Wirkungsgrad bezogen auf
die Eingangsspannung sowie auch linear arbeitende Stromquellen, beispielsweise in
Form von Transistorschaltungen, die als "variabler Vorwiderstand" arbeiten, zur Verfügung.
Bei diesen linearen Stromquellen jedoch ist der Wirkungsgrad und damit die Eigenverlustleistung
abhängig von dem Delta der Eingangsspannung zur Regelausgangsspannung. Eine lineare
Stromquelle kann also nur dann mit einem guten Wirkungsgrad, also einer geringen Verlustleistung,
betrieben werden, wenn die Eingangsspannung nicht viel größer als die Regelausgangsspannung
ist.
[0004] Soweit getaktete Stromquellen unabhängig von einer definierten Eingangsspannung,
wie sie bei Linearsystemen notwendig wäre, sind, werden üblicherweise bei bekannten,
parallel verschalteten LED-Modulsystemen ausschließlich getaktete Stromquellen verwendet.
Mit diesen getakteten Stromquellen ist jedoch der Nachteil verbunden, dass diese wesentlich
aufwendiger und damit teurer sind als lineare Stromquellen.
[0005] Aus der
DE 103 18 780 A1 ist bereits eine verschaltete Anordnung von Leuchtdiodenchips bekannt, die über Konstantstromschaltungen
gespeist sind, wobei die Spannungsquelle zwecks Minimierung der Verlustleistung in
den Linearreglern eingestellt wird. Allerdings ist es hierbei erforderlich, die Spannung
an allen Leuchtdiodenchip-Anordnungen bzw. an allen Stromquellen zu erfassen.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit der Parallelverschaltung
von insbesondere mehrere Leuchtdiodenchips aufweisenden Einzelmodulen aufzuzeigen,
bei der trotz abweichender Vorwärtsspannungen an den miteinander zu verschaltenden
Modulen in einem einfachen Schaltungsaufbau lineare Stromquellen bzw. lineare Konstantstromschaltungen
einsetzbar sind.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser
Beschreibung nachgestellt sind.
[0008] Die Erfindung sieht hierzu im einzelnen vor, dass die Leuchtdiodenchip-Anordnungen
jeweils über eine lineare Konstantstromschaltung an eine gemeinsame stromgeführte
Spannungsquelle angeschlossen sind, die bei Betriebsbeginn die Versorgungsspannung
(U) über einen ihr zugewiesenen Betriebsbereich kontinuierlich erhöht und bei Erreichen
eines über die Parallelschaltung fließenden konstanten Gesamtstroms die zugehörige
Versorgungsspannung fixiert und unverändert hält. Somit liegt der Erfindung das Konzept
zugrunde, dass bei an einer gemeinsamen Spannungsquelle betriebenen, über lineare
Konstantstromschaltungen parallel geschalteten Leuchtdiodenchip-Anordnungen lediglich
der Gesamtstrom der Parallelschaltung erfasst werden muss, um die Versorgungsspannung
einzustellen, wobei beim Hochfahren der Spannungsquelle die Versorgungsspannung auf
dem Wert fixiert wird, ab dem der Gesamtstrom einen konstanten Wert erreicht.
[0009] Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, dass für unterschiedliche Modulschaltungen
nur noch eine einheitliche, als stromgeführte Spannungsquelle ausgebildete Spannungsquelle
eingesetzt werden muss und damit auch nur vorzuhalten ist, welche den im einzelnen
erforderlichen Bedarf an modulabhängigen Vorwärtsspannungen abdeckt. In diese stromgeführte
Spannungsquelle kann erforderlichenfalls eine Power-Faktor-Correction-Schaltung integriert
sein. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei Ausfall eines Einzelmoduls auch
ein Ersatzmodul mit einer aufgrund der Bestückung mit einer anderen Selektionsklasse
zugehörigen Leuchtdiodenchips unterschiedlichen Vorwärtsspannung in die Schaltung
integrierbar ist, weil die stromgeführte Spannungsquelle automatisch eine bei dem
Ersatzmodul auftretende andere Vorwärtsspannung berücksichtigt.
[0010] Soweit nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen ist, dass die lineare
Stromquelle auf jedem zugeordneten Modul angeordnet und der auf dem einzelnen Modul
angeordneten Leuchtdiodenchip-Anordnung in Reihenschaltung vorgeschaltet ist, bringt
zwar die Anordnung der linearen Stromquellen auf den einzelnen Modulen selbst eine
gewisse Wärmebelastung für die Module mit sich, jedoch ist die bei der maximalen Belastung
der Stromquellen auftretende Wärmeentwicklung vergleichsweise gering und beeinflusst
bei Normalbetrieb die nachgeschalteten Leuchtdiodenchips nicht, da die stromgeführte
Spannungsquelle eine Versorgungsspannung lediglich in der Höhe der maximalen, bei
den miteinander verschalteten Einzelmodulen gegebenen Vorwärtsspannung einregelt.
[0011] Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die lineare Stromquelle getrennt
von dem Modul angeordnet und dem einzelnen Modul in einer Reihenschaltung vorgeschaltet
ist.
[0012] Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass an der stromgeführten
Spannungsquelle bei einem Abfall des abgegebenen Gesamtstroms um einen voreingestellten
Wert eine Abschaltung der stromgeführten Spannungsquelle mit sofortigem, neuerlichen
Durchfahren ihres Betriebsbereiches eingerichtet ist. Da bei Ausfall eines in der
Parallelschaltung befindlichen Moduls der aufgenommene Gesamtstrom abfällt, kann die
stromgeführte Spannungsquelle über eine Abschaltung mit einem sofortigen neuerlichen
Durchfahren des Betriebsbereiches die Spannung entsprechend neu auf die maximale Vorwärtsspannung
der verbliebenen Module einstellen.
[0013] Der gleiche Effekt ergibt sich, wenn ein den eingesetzten linearen Konstantstromschaltungen
jeweils zugeordneter Überbitzungsschutz oder auch ein elektronischer Überstromschutz
wirksam wird und zum Schutze des Systems eine Abschaltung der stromgeführten Spannungsquelle
herbeiführt. In diesem Fall fährt die stromgeführte Spannungsquelle die Versorgungsspannung
anschließend sofort wieder hoch, um die verbliebenen Module mit einer Versorgungsspannung
entsprechend der maximalen Vorwärtsspannung der verbliebenen Module geregelt zu versorgen.
[0014] Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass der Betriebsbereich
der stromgeführten Spannungsquelle dem Bereich der Sicherheitskleinspannung entspricht,
wobei vorgesehen sein kann, dass der Betriebsbereich der stromgeführten Spannungsquelle
5 V bis 35 V beträgt. Allerdings ist der Anwendungsbereich der Erfindung und insbesondere
einer stromgeführten Spannungsquelle nicht auf den vorgenannten Spannungsbereich beschränkt,
sondern kann auch höhere Spannungen umfassen.
[0015] Es kann vorgesehen sein, dass die stromgeführte Spannungsquelle den Betriebsbereich
während eines vorgegebenen Zeitraumes, beispielsweise von 250 ms, durchfährt, solange
die Regelzeit so kurz bemessen ist, dass mit dem Auge wahrnehmbare Lichtunterschiede
nicht auftreten.
[0016] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, welches
nachstehend beschrieben ist. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Anordnung mehrerer an eine gemeinsame Spannungsquelle angeschlossener Module,
- Fig. 2
- die Funktionalität der vorgesehenen stromgeführten Spannungsquelle in einem schematischen
Spannungs/Strom- Zeit-Diagram.
[0017] In Figur 1 sind drei jeweils mit einer Leuchtdiodenanordnung 18 versehene Module
10, 11, 12 in Parallelschaltung an eine stromgeführte Spannungsquelle 15 angeschlossen.
Dementsprechend stellt sich in dem von der Spannungsquelle 15 abgehenden Leitungsstrang
13 ein Gesamtstrom I
ges ein, während in den parallel geschalteten Leitungssträngen 14 mit den zugeordneten
Modulen 10, 11, 12 die Ströme I
10, I
11, I
12 fließen. Die Schaltung ist nur beispielhaft; sie ist um weitere Module erweiterbar,
wobei eine Begrenzung in der für einen sich in Abhängigkeit von der Anzahl der Module
einstellenden Gesamtstrom erforderlichen Auslegung der Leitungen und Schalterverbindungen
liegen mag.
[0018] Jede Leuchtdiodenanordnung 18 auf jedem Modul 10, 11, 12 besteht bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel aus fünf in Reihenschaltung angeordneten Leuchtdiodenchips. Dabei
kann angenommen werden, dass die auf dem Modul 10 befindlichen Leuchtdiodenchips hinsichtlich
ihrer Vorwärtsspannung der Selektionsklasse von 3,2 V zuzuordnen sind; mithin ergibt
sich eine modulbezogene Vorwärtsspannung von 16 V. Soweit eine Abweichung von 0,1
V Vorwärtsspannung an den Leuchtdiodenchips im Rahmen einer derartigen Selektionsklasse
zulässig ist, kann sich durch Fehleraddition eine modulbezogene Vorwärtsspannung von
16,5 V ergeben. Geht man für das Modul 11 von einer Selektionsklasse der eingesetzten
Leuchtdiodenchips von 3,3 V aus, so ergibt sich entsprechend eine modulbezogene Vorwärtsspannung
von 17 V und entsprechend bei dem Modul 12 bei Leuchtdiodenchips der Selektionsklasse
3,4 V eine Vorwärtsspannung von 17,5 V.
[0019] Damit beträgt der Spannungsunterschied in den maximal auftretenden modulbezogenen
Vorwärtsspannungen 1,5 V. Um die vorgenannten Spannungsunterschiede bei der Stromversorgung
der auf den Modulen befindlichen Leuchtdiodenchips auszugleichen, ist auf jedem der
Module 10, 11, 12 eine als Konstantstromschaltung 17 ausgebildete linare Stromquelle
angeordnet. Als zugeordnete Stromquellen könnten beispielsweise die Stromregler "MAX
16800" der Maxim Integrated Products, Sunnyvale, USA, verwendet werden, die für die
Regelung eines konstanten Stroms von 350 mA eingerichtet sind. Dieser Strom von 350
mA entspricht beispielsweise einem Betriebsstrom zum Betrieb von Leuchtdiodenchips
der vorgenannten Art zum Erreichen einer vorbestimmten Helligkeit. Die eingesetzten
Stromquellen würden bei einer Regelung der oben genannten 1,5 V Spannungsunterschiede
und einem Eigenverbrauch von 1 V bei 350 mA eine Verlustleistung von 0,875 W erzeugen,
die als Wärme anfällt. Eine derartige Wärmebelastung an einem Modul kann als im zulässigen
Bereich liegend angesehen werden. Anstelle der vorgenannten Stromregler sind auch
andere lineare Stromquellen oder lineare Stromquellensysteme einsetzbar.
[0020] Geht die in Figur 1 dargestellte Modulanordnung mit den miteinander parallel verschalteten
Einzelmodulen 10, 11, 12 in Betrieb, so durchfährt die stromgeführte Spannungsquelle
15 bei Zuschaltung einer Netzversorgung den ihr zugewiesenen Betriebsbereich von beispielsweise
im Bereich der Sicherheitskleinspannung liegenden 5 V bis 35 V über einen entsprechend
festgelegten Regelzeitraum von beispielsweise 250 ms. Der sich einstellende, von der
Gesamtheit der Module 10, 11, 12 aufgenommene Strom I
ges folgt der ansteigenden Spannung der stromgeführten Spannungsquelle 15 nach. Sobald
der Gesamtstrom I
ges einen konstanten Wert erreicht, der dem Strombedarf I
10, I
11, I
12 der verschalteten Module 10, 11, 12 entspricht, bleibt die stromgeführte Spannungsquelle
15 bei dem dem Strombedarf I
ges entsprechenden Spannungswert stehen und hält diese Versorgungsspannung aufrecht.
Da es sich dabei um die maximale, an einem der Module 10, 11, 12 anliegende modulbezogene
Vorwärtsspannung handelt, regeln die auf den Modulen 10, 11, 12 befindlichen Konstantstromschaltungen
17 an den Modulen anfallende zu hohe Vorwärtsspannungen ab. Bei dem in Figur 2 in
Bezug auf das zu Figur 1 beschriebene Ausführungsbeispiel dargestellten Diagramm beträgt
die Versorgungsspannung entsprechend der maximalen, im vorliegenden Beispiel an dem
Modul 10 auftretenden Vorwärtsspannung 17,5 V.
[0021] Es kann einerseits vorgesehen sein, dass bei Ausfall eines der Module 10, 11, 12
der absinkende Stromfluss I
ges zu einer Abschaltung der stromgeführten Spannungsquelle 15 führt, wobei jedoch unmittelbar
im Anschluss an die Abschaltung die stromgeführte Spannungsquelle 15 ihren Betriebsbereich
zwischen beispielsweise 5 V und 35 V erneut durchfährt und dabei die neue Versorgungsspannung
entsprechend dem Spannungsbedarf der verbliebenen Module einstellt und beibehält.
Gleichermaßen kann diese Vorgehensweise vorgesehen sein, wenn ein an den linearen
Konstantstromschaltungen 17 eingerichteter Überbitzungsschutz oder ein elektronischer
Überstromschutz wirksam wird und eine Abschaltung der stromgeführten Spannungsquelle
15 herbeiführt.
[0022] Auch in diesem Fall soll die stromgeführte Spannungsquelle sofort wieder hochfahren
und bei der durch die an den verbleibenden Modulen anliegende maximale Vorwärts spannung
definierten Versorgungsspannung stehen bleiben.
[0023] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen, der Zusammenfassung und
der Zeichnung offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln
als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung
in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
1. Verschaltete Anordnung von eine Leuchtdiodenchip-Anordnung (18) mit wenigstens einem
Leuchtdiodenchip aufweisenden Einzelmodulen (10, 11, 12) als Leuchtkörper in einer
Parallelschaltung, wobei die Leuchtdiodenchip-Anordnungen (18) jeweils über eine lineare
Konstantstromschaltung (17) an eine gemeinsame stromgeführte Spannungsquelle (15)
angeschlossen sind, gekennzeichnet dadurch daß die Spannungsquelle bei Betriebsbeginn die Versorgungsspannung (U) über einen ihr
zugewiesenen Betriebsbereich kontinuierlich erhöht und bei Erreichen eines über die
Parallelschaltung fließenden konstanten Gesamtstroms die zugehörige Versorgungsspannung
fixiert und unverändert hält.
2. Verschaltete Modulanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lineare Konstantstromschaltung (17) auf jedem zugeordneten Modul (10, 11, 12)
angeordnet und der auf dem einzelnen Modul (10, 11, 12) angeordneten Leuchtdiodenchip-Anordnung
(18) in Reihenschaltung vorgeschaltet ist.
3. Verschaltete Modulanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lineare Konstantstromschaltung (17) getrennt von dem Modul (10, 11, 12) angeordnet
und dem einzelnen Modul (10, 11, 12) in einer Reihenschaltung vorgeschaltet ist.
4. Verschaltete Modulanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welcher an der stromgeführten
Spannungsquelle (15) bei einem Abfall des abgegebenen Gesamtstroms um einen voreingestellten
Wert eine Abschaltung der stromgeführten Spannungsquelle (15) mit sofortigem, neuerlichen
Durchfahren ihres Betriebsbereiches eingerichtet ist.
5. Verschaltete Modulanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welcher an den den
Modulen (10, 11, 12) zugeordneten linearen Konstantstromschaltungen (17) ein Überhitzungsschutz
eingerichtet ist, der eine Abschaltung der stromgeführten Spannungsquelle (15) mit
sofortigem neuerlichen Durchfahren ihres Betriebsbereiches herbeiführt.
6. Verschaltete Modulanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welcher der Betriebsbereich
der stromgeführten Spannungsquelle (15) dem Bereich der Sicherheitskleinspannung entspricht.
7. Verschaltete Modulanordnung Anspruch 6, bei welcher der Betriebsbereich der stromgeführten
Spannungsquelle (15) 5 V bis 35 V beträgt.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei welcher die stromgeführte Spannungsquelle
(15) den Betriebsbereich während eines vorgegebenen Zeitraumes durchfährt.
9. Anordnung nach Anspruch 8, bei welcher der Zeitraum 250 ms beträgt.
1. An interconnected arrangement of a light-emitting diode arrangement (18) with individual
modules (10, 11, 12) comprising at least one light-emitting diode chip as luminous
elements in a parallel circuit, the light-emitting diode chip arrangements (18) being
respectively connected via a linear constant current circuit (17) to a common current-carrying
voltage source (15), characterized in that the voltage source at the start of the operation continually raises the supply voltage
(U) via an operating range assigned thereto and when reaching a constant total current
flowing over the parallel circuit, fixes and maintains the associated supply voltage
unaltered.
2. The interconnected module arrangement as claimed in claim 1, characterized in that the linear constant current circuit (17) is arranged on every associated module (10,
11, 12) and is connected in series with the light-emitting diode chip arrangement
(18) arranged on the individual module (10, 11, 12).
3. The interconnected module arrangement as claimed in claim 1, characterized in that the linear constant current circuit (17) is arranged separately from the module (10,
11, 12) and is connected in series with the individual module (10, 11, 12).
4. The interconnected module arrangement as claimed in one of Claims 1 to 3, in which,
in the event of the total current supplied dropping by a preset value on the current-carrying
voltage source (15), the current-carrying voltage source (15) is designed to switch
off, immediately passing again through its operating range.
5. The interconnected module arrangement as claimed in one of claims 1 to 4, in which
an overheating protection system is installed on the linear constant current circuits
(17) associated with the modules (10, 11, 12), which switches off the current-carrying
voltage source (15), immediately passing again through its operating range.
6. The interconnected module arrangement as claimed in one of claims 1 to 5, in which
the operating range of the current-carrying voltage source (15) corresponds to the
safety extra low voltage range.
7. The interconnected module arrangement as claimed in claim 6, in which the operating
range of the current-carrying voltage source (15) is 5 V to 35 V.
8. The arrangement according to one of claims 1 to 7, in which the current-carrying voltage
source (15) passes through the operating range during a preset time period.
9. The arrangement according to claim 8, in which the time period is 250 ms.
1. Disposition en circuit d'un agencement de puces à diode électroluminescente (18) comportant
des modules individuels (10, 11, 12), présentant au moins une puce à diode électroluminescente,
sous forme de corps lumineux dans un montage en parallèle, lesdits agencements de
puce à diode électroluminescente (18) étant raccordés à une source de tension commune
alimentée en courant (15) par l'intermédiaire d'un circuit linéaire en courant constant
(17), caractérisée en ce qu'au début du fonctionnement, la source de tension accroît en continu la tension d'alimentation
(U) sur une plage de fonctionnement qui lui est assignée et, lors de l'atteinte d'un
courant total constant circulant à travers le montage en parallèle, elle stabilise
la tension d'alimentation correspondante et la maintient inchangée.
2. Disposition en circuit de modules selon la revendication 1, caractérisée en ce que le circuit linéaire en courant constant (17) est disposé sur chaque module associé
(10, 11, 12) et est monté en série en amont de l'agencement de puces à diode électroluminescente
(18) disposé sur le module individuel (10, 11, 12).
3. Disposition en circuit de modules selon la revendication 1, caractérisée en ce que le circuit linéaire en courant constant (17) est disposé séparé du module (10, 11,
12) et est monté en série en amont du module individuel (10, 11, 12).
4. Disposition en circuit de modules selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
dans laquelle lors d'une baisse du courant total fourni d'une valeur préréglée, une
coupure de la source de tension alimentée en courant (15) avec de nouveau passage
immédiat par sa plage de fonctionnement est paramétrée au niveau de la source de tension
alimentée en courant (15).
5. Disposition en circuit de modules selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
dans le cas de laquelle une sécurité anti-surchauffe est paramétrée au niveau des
circuits linéaires en courant constant (17) associés aux modules (10, 11, 12), ladite
sécurité anti-surchauffe provoquant une coupure de la source de tension alimentée
en courant (15) avec de nouveau passage immédiat par sa plage de fonctionnement.
6. Disposition en circuit de modules selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
dans le cas de laquelle la plage de fonctionnement de la source de tension alimentée
en courant (15) correspond à la plage de la très basse tension de sécurité.
7. Disposition en circuit de modules selon la revendication 6, dans le cas de laquelle
la plage de fonctionnement de la source de tension alimentée en courant (15) est comprise
entre 5 V et 35 V.
8. Disposition selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, dans le cas de laquelle
la source de tension alimentée en courant (15) traverse la plage de fonctionnement
au cours d'un laps de temps donné.
9. Disposition selon la revendication 8, dans le cas de laquelle le laps de temps s'élève
à 250 ms.

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