[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine oder eines
Waschtrockners, mit einer elektrischen Heizeinrichtung, einem Behälter zur Aufnahme
von zu erwärmender Flüssigkeit, wobei die Heizeinrichtung zumindest einen Heizkörper
mit zumindest einem Heizleiter, einen Temperatursensor und eine Steuereinrichtung
zur Bereitstellung einer elektrischen Leistung für den Heizleiter umfasst, mit den
Schritten:
d) Einlassen der Flüssigkeit in den Behälter,
a) Einschalten des Heizkörpers, zur Bereitstellung einer elektrischen Leistung mit
einem ersten Wert,
b) Erfassen der Temperatur des Heizkörpers oder des Heizleiters über eine vorbestimmte
Zeit,
c) Ermitteln des Temperaturanstiegswertes.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner eine Waschmaschine oder einen Waschtrockner mit einer
Steuereinrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Die Erfindung betrifft ferner ein
Verfahren zum Betreiben der Heizeinrichtung sowie eine Heizeinrichtung zur Durchführung
des Verfahrens.
[0003] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, zur Beheizung des Behandlungsmediums, insbesondere
der Reinigungsflüssigkeit, Waschlauge etc. in elektrischen Haushaltgeräten wie Wasch-,
Spülmaschinen oder dergleichen, Rohrheizkörper einzusetzen, die in der Form von Heizstäben
oder Heizschlangen in der Reinigungskammer montiert sind. Zum Vermeiden von Überhitzungen
des Heizkörpers ist es aus der
DE 42 44 553 C2 bekannt, mit Hilfe von Temperaturerfassungseinrichtungen die Stromzufuhr zum Heizkörper
zu unterbrechen, wenn eine erhöhte Temperatur am Heizkörper festgestellt wird. Hierfür
werden 2 Sensoren verwendet, wobei einer die Heizkörpertemperatur erfasst und ein
weiterer Sensor die Wassertemperatur.
[0004] Aus der
DE 197 40 169 A1 ist ein Verfahren zum Betreiben einer Heizeinrichtung bekannt. Hierbei wird auch
der Temperaturanstieg mittels Sensoren erfasst, wobei in Abhängigkeit der Anstiegsgeschwindigkeit
ein Signal für die Temperaturregelung abgegeben wird. Bei der Überschreitung der vorgegebenen
Anstiegsgeschwindigkeit wird der Temperatur-Sollwert der Regeleinheit bei einer Überschreitung
des Anstiegswertes verringert, wodurch einerseits eine Überhitzung vermieden, jedoch
andererseits der Prozess für sich beeinflusst wird. Für eine Überhitzung vermieden,
jedoch andererseits der Prozess für sich beeinflusst wird. Für eine Waschmaschine
ist diese Lösung nachteilig, da die Gefahr besteht, dass bei einer Verringerung des
Sollwertes die vorgegebene Laugentemperatur nicht erreicht wird. Das ist besonders
nachteilig, wenn beispielsweise aus hygienischen Gründen eine vorgegebene Laugentemperatur,
beispielsweise 95 °C für eine vorbestimmte Zeit unbedingt eingehalten werden muss.
'
[0005] Aus der
EP 0 380 369 A1 ist ein Verfahren zum Betreiben eines Wasserkochers bzw. einer Kaffeemaschine bekannt.
Hierbei wird der Temperaturanstieg des Heizkörpers für eine vorbestimmte Zeit, und
zwar unmittelbar nach dem Einschalten des Heizkörpers, erfasst. Wenn die Temperatur
zu schnell ansteigt, wird hierbei von einem unzulässigen Zustand ausgegangen. Bei
Erkennung eines unzulässigen Zustands wird der Betrieb abgebrochen bzw. gestoppt.
[0006] Aus der
EP 0 859 304 A1 ist es bekannt, die Heizeinrichtung auf ein vorgegebenes Regelintervall zu regeln.
Hierbei wird fortlaufend die Summe der Heizzeiten bestimmt, wobei nach Erreichen einer
vorgegebenen maximalen Heizzeitsumme die Heizeinrichtung abgeschaltet wird. Damit
soll der Wäsche immer die gleiche Energie eingebracht werden.
[0007] Aus der
DE 10 2004 003 952 A1 ist eine Waschmaschine mit einem Laugenbehälter und einer darin drehbar gelagerten
Waschtrommel bekannt, bei der für die Beheizung der Waschflüssigkeit ein Flachheizkörper
vorgesehen ist. Da die Flächenleistung (Heizleistung pro Oberfläche) bei Flachheizkörpern
sehr hoch ist, kann es nach längerer Betriebsdauer zu Kalkablagerungen auf der Oberfläche
kommen. Die Ablagerungen führen zu einer verminderten Wärmeübertragung zur Flüssigkeit,
wodurch sich der Flachheizkörper zu stark erhitzt und vorzeitig ausfallen kann.
[0008] Aus der
EP 1 507 031 A1 ist eine Waschmaschine bekannt, die eine Einrichtung zur Erzeugung von Dampf besitzt.
Hierbei ist ein Behälter für die zu verdampfende Flüssigkeit vorgesehen, in dem die
Flüssigkeit mit einem Heizkörper erhitzt wird. Über Leitungen und Düsen wird der Dampf
in den Behandlungsraum bzw. in das Innere der Trommel geführt.
[0009] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum Betreiben
einer Waschmaschine oder eines Waschtrockners mit einer Heizeinrichtung sowie zum
Betreiben einer Heizeinrichtung bereitzustellen sowie die Zuverlässigkeit eines Haushaltgerätes
oder einer Heizeinrichtung für ein Haushaltgerät zu verbessern.
[0010] Die Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Betreiben einer elektrischen Heizeinrichtung
in einer Waschmaschine oder einem Waschtrockner mit den Merkmalen des Anspruches 1
gelöst. Die Aufgabe wird ferner durch eine Heizeinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
5 sowie durch eine Waschmaschine oder einen Waschtrockner mit den Merkmalen des Anspruchs
8 oder 9 gelöst. In den jeweils abhängigen Ansprüchen sind bevorzugte Ausführungen
oder Weiterbildungen aufgeführt.
[0011] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass für die Bereitstellung der elektrischen Leistung
zumindest ein erster Wert und ein zweiter Wert verwendet werden, wobei in Abhängigkeit
des ermittelten Temperaturanstiegswertes der Wert für die elektrische Leistung für
den Heizleiter ausgewählt wird, mit dem der Betrieb der Heizeinrichtung fortgesetzt
wird.
[0012] Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, dass der Heizbetrieb
und damit ein Wasch- oder Behandlungszyklus nicht abgebrochen werden muss, wenn aufgrund
von Verschmutzung oder Verkalkung ein Wärmestau am Heizleiter entstehen kann. Bei
einem verkalkten Heizkörper ist die Wärmeübertragung zur Waschflüssigkeit vermindert,
wodurch der Heizleiter überhitzen kann, wenn er stets mit dem ursprünglichen Leistungswert
betrieben wird. Deshalb wird der Heizbetrieb mit einer veränderten Heizleistung fortgesetzt,
wodurch Beschädigungen aufgrund von Überhitzung vermieden werden.
[0013] Hierzu wird bei einem Anstieg der Temperatur, der größer ist als der vorgegebene
Grenzwert, die Heizeinrichtung in dem unmittelbar nachfolgenden Heizzyklus für eine
vorgegebene Zeit mit dem ersten oder einem erhöhten Leistungswert betrieben. Die elektrische
Leistung wird dem Heizkörper zugeführt bevor die Flüssigkeit in den Behälter eingelassen
wird, wodurch eine begrenzte Überhitzung des Heizkörpers erreicht wird. Durch die
Überhitzung wird ein Absprengen der Verkalkung bzw. der Belagschicht von dem Heizkörper
erreicht. Auch durch eine Verformung des Heizkörpers, die sich aufgrund der Überhitzung
ergeben kann, wird das Ablösen der Verkalkung verbessert. Mit dem ersten Leistungswert
wird der Heizkörper im Normalfall, also wenn keine zu große Verkalkung vorliegt, betrieben.
[0014] Hierbei ist es zweckmäßig, dass die vorgegebene Zeit für die Zuführung der erhöhten
elektrischen Energie im Bereich von 5 bis 15 Sekunden liegt. Die Begrenzung der Überhitzung
auf diese Zeit führt beim Heizkörper oder dem Heizleiter noch nicht zu Beschädigungen
oder vorzeitigem Verschleiß. Der erhöhte Wert entspricht etwa der eineinhalbfachen
bis doppelten Leistung gegenüber dem ersten Wert, der für den normalen Heizbetrieb
vorgesehen ist. Um diese kurzzeitige Überhitzung bereitzustellen, sind keine besonderen
konstruktiven Maßnahmen hinsichtlich der Kabelquerschnitte für die Zuführungsleitungen
oder Querschnitte oder sonstige konstruktive Maßnahmen für den Heizleiter vorzusehen.
Diese Zeit ist ferner abhängig von der Empfindlichkeit der Überhitzungssicherung,
wobei bei einer unempfindlicheren Sicherung auch längere Überhitzungszeiten, beispielsweise
bis zu 30 Sekunden, möglich sind.
[0015] In einer vorteilhaften Weiterbildung erfolgt das Einlassen der Flüssigkeit in den
Behälter nach oder während der Zuführung der elektrischen Leistung und während der
Überhitzung des Heizkörpers. Hierdurch wird der überhitzte Heizkörper durch die auftreffende
Flüssigkeit abgeschreckt, wodurch das Abplatzen von Verkalkungen oder Verschmutzungen
nochmals verbessert wird.
[0016] Zur Durchführung des Verfahrens wird eine Heizeinrichtung vorgeschlagen, die zumindest
einen Heizkörper mit zumindest einem Heizleiter, einen Temperatursensor und eine Steuereinrichtung
umfasst. Die Steuereinrichtung stellt die elektrische Leistung für den Heizleiter
bereit, abhängig von den jeweils durchzuführenden Verfahrensschritten.
[0017] In einer zweckmäßigen Ausführungsform wird als Heizkörper ein Flachheizkörper verwendet,
der auf der flüssigkeitsabgewandten Seite zumindest einen Heizleiter und den Temperatursensor
zur Erfassung der Temperatur des Heizleiters oder des Heizkörpers besitzt. Damit wird
ein kompakter und einfach zu handhabender Heizkörper bereitgestellt. Hierbei ist es
vorteilhaft, dass der Temperatursensor eine Messschleife umfasst, die den Heizleiter
zumindest bereichsweise überdeckt. Die Messschleife erstreckt sich hierbei über einen
Bereich des Heizkörpers, an dem der Heizleiter angebracht ist, wodurch nahezu der
gesamte Heizleiter überwacht werden kann, so dass die Zuverlässigkeit und die Genauigkeit
der Messung verbessert wird. Auch Teilbereiche des Heizleiters mit erhöhten Temperaturen,
verursacht durch partielle Verkalkungen, werden durch die Messschleife erfasst bzw.
zumindest berücksichtigt.
[0018] Zur Lösung der Aufgabe wird ferner eine Waschmaschine oder ein Waschtrockner vorgeschlagen,
welches eine Gerätesteuerung, einen Laugenbehälter und eine Heizeinrichtung zur Erwärmung
der im Laugenbehälter befindlichen Waschflüssigkeit besitzt. Die Heizeinrichtung umfasst
zumindest einen Heizkörper mit zumindest einem Heizleiter, einen Temperatursensor
und eine Steuereinrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens für die Bereitstellung
einer elektrischen Leistung für den Heizleiter.
[0019] Zur Lösung der Aufgabe wird ferner eine Waschmaschine oder ein Waschtrockner mit
einer Einrichtung zum Erzeugen von Dampf vorgeschlagen. Die Einrichtung zum Erzeugen
von Dampf umfasst eine Heizeinrichtung zur Erwärmung der zu verdampfenden Flüssigkeit,
wobei die Heizeinrichtung zumindest einen Heizkörper mit zumindest einem Heizleiter,
einen Temperatursensor und eine Steuereinrichtung umfasst. Die Steuerung ist zur Durchführung
des beschriebenen Verfahrens für die Bereitstellung einer elektrischen Leistung für
den Heizleiter vorgesehen.
[0020] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine Waschmaschine in einer skizzierten Schnittdarstellung;
- Fig. 2:
- eine vergrößerte Darstellung eines Teilbereiches des Flachheizkörpers in der Ansicht
vom Behälteräußeren;
- Fig. 3:
- eine skizzierte Schnittdarstellung des Flachheizkörpers;
- Fig. 4:
- ein Diagramm der Temperaturverläufe im Normalfall;
- Fig. 5:
- ein Diagramm der Temperaturverläufe im Überhitzungsfall und
- Fig. 6, 7:
- Diagramme mit korrigierten Temperaturverläufen.
[0021] In Figur 1 ist in rein schematischer Darstellung als wasserführendes, elektrisches
Haushaltgerät eine Waschmaschine mit einem Laugenbehälter 2 dargestellt. Innerhalb
des Laugenbehälters 2 ist eine drehbar gelagerte Trommel 3 zur Aufnahme der zu reinigenden
bzw. zu behandelnden Wäsche angeordnet. Die Trommel 3 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
aus Edelstahl hergestellt und mit einer Vielzahl an Öffnungen für die Durchflutung
versehen, welches explizit nicht dargestellt ist. Im unteren Bereich des Laugenbehälters
ist die Flüssigkeit 7 eingebracht, die zum Reinigen oder Behandeln der Wäsche benötigt
wird. Zur Erwärmung oder zum Erhitzen der Flüssigkeit 7 ist im unteren Bereich des
Laugenbehälters ein Heizkörper 4 angeordnet. In dieser Ausführung ist ein Flachheizkörper
4 in einer Öffnung in der Behälterwand eingesetzt, dessen Oberfläche 8 (Fig. 3) mit
dem Innenraum des Behälters 2 und mit der darin eingebrachten Flüssigkeit 7 in Kontakt
steht. Der Heizkörper 4 bzw. die wärmeerzeugenden Heizleiter werden von der Steuer-
und Überwachungseinrichtung 5 versorgt. Das bedeutet, dass die elektrische Energie
von der Steuer- und Überwachungseinrichtung 5 dem Heizkörper 4 zugeführt wird. Die
Zuführungsleitung 11 ist mit der Anschlusseinrichtung 10 für den Heizleiter 9 (Fig.
3) verbunden bzw. kontaktiert, wobei üblicherweise zur Bereitstellung einer ausreichenden
elektrischen Leistung POWER (Fig. 4 bis 7) die Zuführungsleitung 11 und die Anschlusseinrichtung
10 für hohe Ströme ausgelegt sein müssen. Der Temperatursensor 12 ist über die Sensorleitung
14 mit der Steuereinrichtung 5 verbunden, wobei die Bereitstellung der zugeführten
Energie abhängig von der vom Sensor 12 erfassten Temperatur erfolgt. Die Steuereinrichtung
5 steht mit der Gerätesteuerung 6 in Verbindung, damit Vorgabewerte, die zu dem jeweils
eingestellten Waschprogramm oder Zyklus gehören, berücksichtigt werden können. Beispielsweise
werden Waschprogramme oder Waschtemperaturen über die Bedienhandhabe 15, hier ein
Drehwahlschalter, ausgewählt bzw. eingestellt.
[0022] Der Flachheizkörper, wie in Fig. 2 skizziert, besitzt auf seiner der Flüssigkeit
abgewandten Seite, die in betriebsgemäßer Lage der Waschmaschine die Unterseite ist,
einen Heizleiter 9, der mehrfach s-förmig auf der Fläche angebracht ist. Der Heizleiter
9 kann alternativ oder kombiniert (nicht dargestellt) beispielsweise schneckenförmig
oder mäanderförmig auf der Fläche angebracht werden. Die Enden des Heizleiters 9 sind
an der Anschlusseinrichtung 10 kontaktiert, die den elektrischen Anschluss für die
zumindest zweiadrige Zuführungsleitung 11 (Fig. 1) bereitstellt. Mit dem Temperatursensor
12 wird die Temperatur des Heizkörpers 4 erfasst. In einer bevorzugten Ausführung
wird eine Messschleife 13 verwendet, die sich der Länge nach fast vollständig über
die Fläche des Heizkörpers 4 erstreckt und den Heizleiter 9 an der vom Heizkörper
4 abgewandten Seite überdeckt. Mit dieser Maßnahme wird die Temperatur des Heizleiters
9 selbst über einen recht großen Bereich erfasst, so dass Fehlmessungen vermieden
werden.
[0023] In der Fig. 3, die den Schnitt A-A des Heizkörpers darstellt, sind am Heizkörper
auf der dem Innenraum des Behälters zugewandten Seite die Ablagerungen 16, die durch
Verkalken oder Verschmutzen hervorgerufen werden, dargestellt. Diese Ablagerungen
16 vermindern den Wärmeübergang und den Wärmestrom 17 von der Oberfläche 8 des Heizkörpers
zur Waschflüssigkeit 7. Der auf der Unterseite des Heizkörpers 4 angebrachte Heizleiter
9 kann nun nicht mehr die Wärme abgeben, die er im Normalfall ohne Ablagerungen an
den Heizkörper bzw. an die Waschflüssigkeit abgeben könnte. Deshalb besteht nun die
Gefahr eines Wärmestaus und einer Überhitzung des Heizleiters. Die Messschleife 13
überragt einzelne Windungen des Heizleiters 9 und ist diesem Beispiel mit dem Sensor
12 verbunden, der den erfassten Temperaturwert der Steuereinrichtung 5 (Fig. 1) zur
Verfügung stellt.
[0024] In Fig. 4 ist der Temperaturverlauf TH für den Heizkörper und für die erwärmte Flüssigkeit
TL im Zeitverlauf für den Normalbetrieb, also ohne nennenswerte Ablagerungen am Heizkörper
4 (Fig. 1, Fig. 3) aufskizziert. Ab dem Zeitpunkt t=1 wird die volle elektrische Leistung
POWER, in diesem Beispiel 2 KW, dem Heizkörper 4 bzw. dem Heizleiter 9 zugeführt.
Der Heizleiter 9 heizt sich ab diesem Zeitpunkt stetig auf, um die Flüssigkeit bis
zum vorgegebenen Wert TLV aufzuheizen. Die Flüssigkeit heizt sich zum Zeitpunkt t=6
auf den oberen Grenzwert TLV, beispielsweise 80°C auf, der kleiner ist, als der obere
Grenzwert THV, beispielsweise 105°C des Heizkörpers 4. Zum Zeitpunkt t=6 wird der
Heizkörper 4 abgeschaltet, so dass die Heizkörpertemperatur TH und die Flüssigkeitstemperatur
TL etwas absinkt. Ab t=7 wird die Heizung mit der vollen Leistung wieder eingeschaltet,
wodurch ein Anstieg der Heizkörpertemperatur TH und der Flüssigkeitstemperatur TL
hervorgerufen wird. Mit diesem Ein-, und Abschalten der Heizung wird der durch die
Gerätesteuerung vorgegebene Temperaturwert TLV für die Flüssigkeit 7 nahezu genau
eingehalten.
[0025] In Fig. 5 ist dargestellt, wie sich der Heizkörper 4 bei gleichem Grenzwert TLOV
für die Flüssigkeit stärker aufheizt, wenn die Wärmeübertragung zur Flüssigkeit 7
(Fig. 3) gestört ist, beispielsweise durch Verkalkungen oder sonstige Ablagerungen
16 (Fig. 3). Die Temperatur des Heizkörpers TH überschreitet den maximal zulässigen
Wert THV von beispielsweise 105°C und erreicht den zu hohen Temperaturbereich THExt.
Hierbei steigt die Temperatur auf einen maximalen Wert von etwa 140°C an, wenn die
Flüssigkeitstemperatur TL den gleichen, vorgegeben Grenzwert TLV=80°C erreicht. In
diesem Fall wird der Grenzwert erst zum Zeitpunkt t=7 erreicht, so dass die Abschaltung
der elektrischen Leistung POWER etwas später erfolgt als im Normalfall. Bei längerem
Betrieb kann die häufig erreichte Überhitzung zu einem vorzeitigen Verschleiß und
zu einer Beschädigung des Heizleiters 9, des Heizkörpers 4 oder der benachbarten Bauteile,
beispielsweise der Behälterwand 2a (Fig. 1), führen.
[0026] Um eine langanhaltende Überhitzung des Heizkörpers 4 (Fig. 1 oder 3) bzw. des Heizleiters
9 (Fig. 2 oder 3) zu vermeiden, wird der Temperaturanstieg am Anfang eines Heizzyklus'
ausgewertet. Hierzu wird, wie im Diagramm Fig. 6 aufskizziert, zum Zeitpunkt t=1 der
Heizkörper 4 eingeschaltet und die volle Leistung POWER, hierbei 2 KW, dem Heizleiter
9 zugeführt. Die Temperatur des Heizkörpers TH steigt bis zum Ende der Messperiode
t=3 stärker an, als im Normalfall ohne Beeinträchtigung der Wärmeübertragung. Damit
der Heizkörper 4 erst gar nicht in den überhitzten Zustand gelangt, wird ab dem Zeitpunkt
t=3 die zugeführte Leistung POWER reduziert, wobei in diesem Beispiel die Leistung
einfach halbiert wird, beispielsweise von 2 KW auf 1 KW. Der Anstieg der Heizkörpertemperatur
TH und der Flüssigkeitstemperatur TL verlangsamt sich nun, so dass der vorgegebene
Grenzwert TLV, beispielsweise 80°C, erst zum Zeitpunkt t=10, also wesentlich später
erreicht wird als im Normalfall oder in dem Fall, wenn eine Überhitzung in Kauf genommen
wird. Mit der verlangsamten Erhitzung des Heizkörpers 4 wird erreicht, dass der obere
Grenzwert für die Heizkörpertemperatur THV, beispielsweise 105°C, nicht überschritten
wird. Der Regelbetrieb, in dem die zugeführte Leistung aus- und wieder eingeschaltet
wird, um die vorgegebene Solltemperatur oder obere Grenztemperatur für die Flüssigkeit
TLV zu halten, beginnt nun ab dem Zeitpunkt t=10, also wesentlich später als im Normalfall.
[0027] In Fig. 7 ist eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung als Diagramm dargestellt.
In diesem Diagramm sind drei Heizzyklen Cycle 1, Cycle 2, Cycle 3 aufskizziert, die
nacheinander ablaufen. Es ist hierbei nicht von Bedeutung, das zwischen den Heizzyklen
andere Verfahrensschritte für die Wäschebehandlung ablaufen. Auch die Zeitangaben
sind nur symbolisch gemeint und können jeweils unterschiedliche echte Zeiten benötigen.
Die Zeitangaben haben hierbei keinen Bezug zu den Zeitangaben in Fig. 4 bis 6. Der
erste Heizzyklus Cycle 1 beginnt zum Zeitpunkt t=1 mit dem Wassereinlauf (Water on)
bzw. Flüssigkeitseinlauf in den Behälter 2. Zum Zeitpunkt t=2 hat der Behälter 2 die
vorgegebene Menge an Waschflüssigkeit 7 erhalten, so dass der Wassereinlauf beendet
(Water off) und die Heizeinrichtung 4 eingeschaltet (POWER) wird. Zum Zeitpunkt t=4
ist der erste Heizzyklus Cycle 1 beendet, wobei keine verminderte Wärmeübertragung
den Ablauf des ersten Zyklus Cycle 1 beeinflusst hat.
[0028] Ab dem Zeitpunkt t=5 wird der zweite Heizzyklus Cycle 2 gestartet. In diesem Zyklus
wird nach dem Einschalten des Heizkörpers 4 zum Zeitpunkt t=6 festgestellt, dass ein
verminderter Wärmeübergang vom Heizkörper 4 zur Flüssigkeit 7 stattfindet. Der Flüssigkeitseinlauf
fand in diesem Zyklus vom Zeitpunkt t=5 bis t=6 statt. Der verminderte Wärmeübergang
wird erfasst und abgespeichert, beispielsweise in der Gerätesteuerung 6 (Fig. 1),
und für den nächsten Heizzyklus Cycle 3 berücksichtigt. Es ist ferner zu erkennen,
dass die Leistung POWER für eine längere Zeit dem Heizkörper 4 zugeführt wird, da
der verminderte Wärmeübergang das Aufheizen der Flüssigkeit 7 verzögert.
[0029] Zum Zeitpunkt t=10 wird nun der modifizierte Heizzyklus Cycle 3 gestartet, der nicht
mit dem Einlauf der Flüssigkeit beginnt, sondern mit dem Einschalten des Heizkörpers
4. Hierbei wird dem Heizkörper 4 bis zum Zeitpunkt t=11 elektrische Leistung POWER
zugeführt, wobei dieser trocken betrieben und eine Überhitzung in Kauf genommen wird.
Nach diesem Trockenheizen wird zum Zeitpunkt t=11 die Flüssigkeit in den Behälter
2 und damit auch auf die Oberfläche des Heizkörpers 4 eingelassen (Water on), so dass
der Heizkörper 4 abgeschreckt wird. Durch das plötzliche Abkühlen und die schnelle
Verdampfung werden Verkalkungen und sonstige unerwünschte Anhaftungen 16 auf der Oberfläche
8 des Heizkörpers 4 abgesprengt und damit zumindest teilweise entfernt. Die nächstfolgenden
Heizzyklen können wieder im Normalbetrieb durchgeführt werden, weil sich der Wärmeübergang
wieder verbessert hat.
1. Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine (1) oder eines Waschtrockners, mit einer
elektrischen Heizeinrichtung, einem Behälter (2) zur Aufnahme von zu erwärmender Flüssigkeit
(7), wobei die Heizeinrichtung zumindest einen Heizkörper (4) mit zumindest einem
Heizleiter (9), einen Temperatursensor (12) und eine Steuereinrichtung (5) zur Bereitstellung
einer elektrischen Leistung (POWER) für den Heizleiter (9) umfasst, mit den Schritten:
d) Einlassen der Flüssigkeit (7) in den Behälter (2),
a) Einschalten des Heizkörpers (4), durch Bereitstellung einer elektrischen Leistung
(POWER) mit einem ersten Wert,
b) Erfassen der Temperatur (TH) des Heizkörpers (4) oder des Heizleiters (9) über
eine vorbestimmte Zeit,
c) Ermitteln des Temperaturanstiegswertes,
dadurch gekennzeichnet,
dass für die Bereitstellung der elektrischen Leistung (POWER) zumindest ein erster Wert
und ein zweiter Wert vorgesehen sind, wobei in Abhängigkeit des ermittelten Temperaturanstiegswertes
der Wert für die elektrische Leistung (POWER) für den Heizleiter (9) ausgewählt wird,
mit dem der Betrieb der Heizeinrichtung (4) fortgesetzt wird, wobei bei dem Temperaturanstiegswert,
der größer ist, als ein vorgegebener Grenzwert, die Heizeinrichtung in einem unmittelbar
nachfolgenden Heizzyklus (Cycle 3) für eine vorgegebene Zeit mit dem ersten oder einem
erhöhten Leistungswert betrieben wird, bevor die Flüssigkeit (7) in den Behälter (2)
eingelassen wird, wodurch eine begrenzte Überhitzung des Heizkörpers (4) erreicht
wird.
2. Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine (1) oder eines Waschtrockners nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vorgegebene Zeit zur Überhitzung des Heizkörpers (4) im Bereich von 5 bisl5 Sekunden
liegt.
3. Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine (1) oder eines Waschtrockners nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erhöhte Leistungswert etwa der eineinhalbfachen bis doppelten Leistung gegenüber
dem ersten Leistungswert entspricht.
4. Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine (1) oder eines Waschtrockners nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einlassen der Flüssigkeit (7) in den Behälter (4) nach oder während der Zuführung
der elektrischen Leistung (POWER) und während der Überhitzung des Heizkörpers erfolgt.
5. Heizeinrichtung für eine Waschmaschine (1) oder einen Waschtrockner, zur Erwärmung
von Waschflüssigkeit (7) oder Behandlungsflüssigkeit, wobei die Heizeinrichtung zumindest
einen Heizkörper (4) mit zumindest einem Heizleiter (9), einen Temperatursensor (12)
und eine Steuereinrichtung (5) umfasst, wobei die Steuereinrichtung (5) zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 für die Bereitstellung der elektrischen
Leistung (POWER) für den Heizleiter (9) vorgesehen ist.
6. Heizeinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Heizkörper ein Flachheizkörper (4) verwendet wird, der auf der flüssigkeitsabgewandten
Seite den zumindest einen Heizleiter (9) und den Temperatursensor (12) zur Erfassung
der Temperatur (TH) des Heizleiters (9) oder des Heizkörpers (4) besitzt.
7. Heizeinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Temperatursensor (12) eine Messschleife (13) umfasst, die den Heizleiter (9)
zumindest bereichsweise überdeckt.
8. Waschmaschine (1) oder Waschtrockner mit einem Laugenbehälter (2) und einer Heizeinrichtung
nach einem der Ansprüche 5 bis 7 zur Erwärmung der im Laugenbehälter aufgenommen Waschflüssigkeit
(7), wobei die Heizeinrichtung zumindest einen Heizkörper (4) mit zumindest einem
Heizleiter (9), einen Temperatursensor (12) und eine Gerätesteuerung (6) und/oder
eine Steuereinrichtung (5) umfasst, wobei die Steuereinrichtung (5) zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 für die Bereitstellung der elektrischen
Leistung (POWER) für den Heizleiter (9) vorgesehen ist.
9. Waschmaschine (1) oder Waschtrockner mit einer Einrichtung zum Erzeugen von Dampf
und einer Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7 zur Erwärmung der zu verdampfenden
Flüssigkeit, wobei die Heizeinrichtung zumindest einen Heizkörper (4) mit zumindest
einem Heizleiter (9), einen Temperatursensor (12) und eine Gerätesteuerung (6) und/oder
eine Steuereinrichtung (5) umfasst, wobei die Steuereinrichtung (5) zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 für die Bereitstellung der elektrischen
Leistung (POWER) für den Heizleiter (9) vorgesehen ist.
1. Method for operating a washing machine (1) or a washer-dryer, comprising an electrical
heating device and a container (2) for receiving liquid (7) which is to be heated,
the heating device comprising at least one heating member (4) with at least one heat
conductor (9), a temperature sensor (12), and a control device (5) for supplying an
electric power (POWER) for the heat conductor (9), comprising the steps of:
d) admitting the liquid (7) into the container (2),
a) switching on the heating member (4) by supplying an electric power (POWER) having
a first value,
b) detecting the temperature (TH) of the heating member (4) or the heat conductor
(9) over a predetermined period of time,
c) determining the temperature increase,
characterised in that
at least a first value and a second value are provided for supplying the electric
power (POWER), the value for the electric power (POWER) for the heat conductor (9),
by means of which the heating device (4) operates, being selected as a function of
the determined temperature increase, and, for a temperature increase which is greater
than a predetermined threshold, the heating device being operated at the first or
an increased power in an immediately following heating cycle (Cycle 3) for a predetermined
period of time, before the liquid (7) is admitted into the container (2), thereby
causing limited heating of the heating member (4).
2. Method for operating a washing machine (1) or a washer-dryer according to claim 1,
characterised in that the predetermined time for heating the heating member (4) is in the range from 5
to 15 seconds.
3. Method for operating a washing machine (1) or a washer-dryer according to claim 1,
characterised in that the increased power value corresponds to approximately one and a half to two times
the power of the first power value.
4. Method for operating a washing machine (1) or a washer-dryer according to claim 1,
characterised in that the liquid (7) is admitted into the container (4) after or during the supply of the
electric power (POWER) and during the heating of the heating member.
5. Heating device for a washing machine (1) or a washer-dryer, for heating washing liquid
(7) or treatment fluid, the heating device comprising at least one heating member
(4) with at least one heat conductor (9), a temperature sensor (12), and a control
device (5), the control device (5) being provided to carry out the method according
to any one of claims 1 to 4 for supplying the electric power (POWER) for the heat
conductor (9).
6. Heating device according to claim 5, characterised in that a planar heating member (4) is used as a heating member and comprises, on the side
remote from the liquid, the at least one heat conductor (9) and the temperature sensor
(12) for detecting the temperature (TH) of the heat conductor (9) or the heating member
(4).
7. Heating device according to claim 6, characterised in that the temperature sensor (12) comprises a measuring loop (13) which covers the heat
conductor (9) at least in regions.
8. Washing machine (1) or washer-dryer comprising a suds container (2) and a heating
device according to any one of claims 5 to 7 for heating the washing liquid (7) received
in the suds container, the heating device comprising at least one heating member (4)
with at least one heat conductor (9), a temperature sensor (12), and a device control
means (6) and/or a control device (5), the control device (5) being provided to carry
out the method according to any one of claims 1 to 4 for supplying the electric power
(POWER) for the heat conductor (9).
9. Washing machine (1) or washer-dryer comprising a device for producing steam and a
heating device according to any one of claims 5 to 7 for heating the liquid which
is to be vaporised, the heating device comprising at least one heating member (4)
with at least one heat conductor (9), a temperature sensor (12), and a device control
means (6) and/or a control device (5), the control device (5) being provided to carry
out the method according to any one of claims 1 to 4 for supplying the electric power
(POWER) for the heat conductor (9).
1. Procédé de fonctionnement d'une machine à laver (1) ou d'un laveur-sécheur, avec un
équipement de chauffe électrique, une cuve (2) pour la réception de liquide (7) à
chauffer, l'équipement de chauffe comprenant au moins un élément chauffant (4) avec
au moins un conducteur de chauffe (9), un capteur de température (12) et un équipement
de commande (5) pour la mise à disposition d'une puissance électrique (POWER) pour
le conducteur de chauffe (9), avec les étapes :
d) admission du liquide (7) dans la cuve (2),
a) mise en circuit de l'élément chauffant (4), par la mise à disposition d'une puissance
électrique (POWER) avec une première valeur,
b) détection de la température (TH) de l'élément chauffant (4) ou du conducteur de
chauffe (9) pendant une durée prédéfinie,
c) détermination de la valeur d'augmentation de la température,
caractérisé en ce que,
pour la mise à disposition de la puissance électrique (POWER), il est prévu au moins
une première valeur et une deuxième valeur, la valeur de la puissance électrique (POWER)
pour le conducteur de chauffe (9) étant sélectionnée en fonction de la valeur d'augmentation
de la température déterminée, valeur de la puissance électrique (POWER) avec laquelle
le fonctionnement de l'élément chauffant (4) est poursuivi, l'équipement de chauffe
étant, en cas de valeur d'augmentation de la température qui est supérieure à une
valeur limite paramétrée, mis en fonctionnement dans un cycle de chauffe (cycle 3)
qui suit immédiatement, pendant une durée paramétrée, avec la première valeur de puissance
ou une valeur de puissance accrue, avant que le liquide (7) soit admis dans la cuve
(2), grâce à quoi une surchauffe limitée de l'élément chauffant (4) est atteinte.
2. Procédé de fonctionnement d'une machine à laver (1) ou d'un laveur-sécheur selon la
revendication 1,
caractérisé en ce que
la durée paramétrée pour la surchauffe de l'élément chauffant (4) s'inscrit dans la
plage de 5 à 15 secondes.
3. Procédé de fonctionnement d'une machine à laver (1) ou d'un laveur-sécheur selon la
revendication 1,
caractérisé en ce que
la valeur de puissance accrue correspond environ à une fois et demie à deux fois la
puissance par rapport à la première valeur de puissance.
4. Procédé de fonctionnement d'une machine à laver (1) ou d'un laveur-sécheur selon la
revendication 1,
caractérisé en ce que
l'admission du liquide (7) dans la cuve (4) s'effectue après ou pendant l'amenée de
la puissance électrique (POWER) et pendant la surchauffe de l'élément chauffant.
5. Equipement de chauffe pour une machine à laver (1) ou un laveur-sécheur, pour le chauffage
de liquide de lavage (7) ou de liquide de traitement, l'équipement de chauffe comprenant
au moins un élément chauffant (4) avec au moins un conducteur de chauffe (9), un capteur
de température (12) et un équipement de commande (5), l'équipement de commande (5)
étant prévu pour la réalisation du procédé selon une des revendications 1 à 4 pour
la mise à disposition de la puissance électrique (POWER) pour le conducteur de chauffe
(9).
6. Equipement de chauffe selon la revendication 5,
caractérisé en ce que,
en tant qu'élément chauffant, il est utilisé un élément chauffant plat (4) qui possède,
sur le côté éloigné du liquide, le conducteur de chauffe (9) au moins au nombre de
un et le capteur de température (12) pour la détection de la température (TH) du conducteur
de chauffe (9) ou de l'élément chauffant (4).
7. Equipement de chauffe selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
le capteur de température (12) comprend une boucle de mesure (13) qui recouvre au
moins par zones le conducteur de chauffe (9).
8. Machine à laver (1) ou laveur-sécheur avec une cuve (2) et un équipement de chauffe
selon une des revendications 5 à 7 pour le chauffage du liquide de lavage (7) reçu
dans la cuve, l'équipement de chauffe comprenant au moins un élément chauffant (4)
avec au moins un conducteur de chauffe (9), un capteur de température (12) et une
commande d'appareil (6) et/ou un équipement de commande (5), l'équipement de commande
(5) étant prévu pour la réalisation du procédé selon une des revendications 1 à 4
pour la mise à disposition de la puissance électrique (POWER) pour le conducteur de
chauffe (9).
9. Machine à laver (1) ou laveur-sécheur avec un équipement pour la production de vapeur
et un équipement de chauffe selon une des revendications 5 à 7 pour le chauffage du
liquide à évaporer, l'équipement de chauffe comprenant au moins un élément chauffant
(4) avec au moins un conducteur de chauffe (9), un capteur de température (12) et
une commande d'appareil (6) et/ou un équipement de commande (5), l'équipement de commande
(5) étant prévu pour la réalisation du procédé selon une des revendications 1 à 4
pour la mise à disposition de la puissance électrique (POWER) pour le conducteur de
chauffe (9).