[0001] Die Erfindung betrifft eine Abschlussprofilanordnung für mit einem , z. B. von Fliesen,
Natur-, Kunststein- oder Beton-Platten gebildeten, vorzugsweise gedrainten Plattenbelag,
belegte Balkone, Terrassen oder dgl. mit einem Abschlussprofil, welches einen Abdeckabschnitt
zur Abdeckung der Stirnfläche zumindest eines Teils der unter den Platten befindlichen
Schichten des Balkons, der Terrasse oder dgl., in deren oberem Randbereich und einen
im Wesentlichen ebenflächigen und in der bestimmungsgemäßen Montageposition horizontal
verlaufenden Verenkerungsschenkel zur Verankerung des Abschlussprofils auf oder in
einer unter den Platten befindlichen Schicht des Balkons, der Terrasse oder dgl. aufweist,
wobei an dem Abdeckabschnitt ein Einfassungsabschnitt mit einem sich vom Verankerungsschenkel
im Wesentlichen senkrecht in Aufwärtsrichtung erstreckenden Abdeckschenkel zur Einfassung
der freien Stirnseiten der im äußersten Randbereich des Balkons, der Terrasse oder
dgl. verlegten Platten angesetzt ist und im Einfassungsabschnitt wenigstens eine Entwässerungsöffnung
zur Ableitung von zwischen dem Abschlussprofil und den Platten anfallenden Sickerwassers
vorgesehen sein kann bzw. können,
[0002] Solche Abschlussprofile sind bekannt, z. B. aus den deutschen Gebrauchsmustern 9004119,
29514797 und 29605100. Sie dienen dazu, eine oder mehrere Schichten eines Balkons,
einer Terrasse oder dergleichen also z. B. eine Estrichschicht und/oder die Balkontragplatte
stirnseitig mittels des Abdeckabschnitts vor äußeren Witterungseinflüssen zu schützen,
wobei der Abdeckabschnitt sowohl derart ausgebildet sein kann, dass nur unterhalb
des Verankerungsschenkels befindliche Schichten abgedeckt werden (siehe z. B.
DE 29514797 U1 oder
DE 29608100 U1), also auch derart, dass unterhalb und oberhalb des Verankerungsschenkels gelegene
Schichten zumindest teilweise abgedeckt werden (siehe z. B.
DE 9004119 U1 oder
DE 19528342A1). Der die unterhalb des Verankerungsschenkels vorgesehenen Schichten abdeckende Teil
des Abdeckabschnitts ist zudem in der Regel so ausgebildet, dass die Durchtrocknung
der unterhalb des Verankerungsschenkels gelegene Schichten nicht behindert wird, wozu
dieser Teil des Abdeckabschnitts zumindest teilweise mit Abstand zu den abgedeckten
Schichten verläuft, so dass eine Luftzufuhr zu diesen Schichten weiterhin möglich
ist. Problematisch ist jedoch bei allen bekannten Abschlussprofilen der Übergangsbereich
zwischen dem jeweiligen Abschlussprofil und einem oberhalb des Abschlussprofils verlegten
Plattenbelag. Wenn die im Randbereich des Balkons, der Terrasse oder dergleichen verlegten
Platten vom Abdeckabschnitt abgedeckt werden, weil das Abschlussprofil so ausgebildet
ist, dass der Abdeckabschnitt nur unterhalb des Verankerungsschenkels liegende Schichten
abdeckt, so entsteht beim Verlegen der Platten auf dem Abschlussprofil notwendigerweise
eine zur Stirnseite des Balkons, der Terrasse oder dergleichen hin offene Fugen zwischen
Verankerungsschenkel und Fliese. Diese Fuge ist optisch und technisch gleichermaßen
unbefriedigend. Wird sie mit einem Dichtstoff abgedichtet, so kann zwischen Fliesen
eindringendes Sickerwasser nicht nach vorn ablaufen, so dass es sich staut, was zu
Ausblühungen und/oder Frostschäden führen kann. Wird die Fuge mit wasserdurchlässigem
Mörtel verfugt, so kann zwar Wasser austreten, dieses unterspült jedoch im Laufe der
Zeit die Verfugung, so dass der Mörtel allmählich ausbricht und sich - ggf. - die
vorderen Platten lösen können. Für die Verlegung von Fliesen im Dünnbett auf Balkonen
und Terrassen oder dergleichen ist demgegenüber ein Abschlussprofil entwickelt worden
(
EP 0828037 B1), bei welchem an dem Abdeckabschnitt ein sich im Wesentlichen senkrecht in Aufwärtsrichtung
erstreckender Abdeckschenkel zur Abdeckung der freien Ränder der Fliesen vorgesehen
ist. Dieser Abdeckschenkel hat dabei eine Höhe, die im Wesentlichen der Stärke (Dicke)
der Fliese und der Schichtdicke der Dünnbett-Mörtelschicht entspricht. Dieses bekannte
Abschlussprofil hat sich für die Aufbringung von Fliesenbelägen auf der Oberseite
von Balkon und Terrasse bewährt, wobei von besonderem Vorteil ist, dass die dort vorgesehenen
Entwässerungsöffnungen zwischen Abschlussprofil und dem Fliesenbelag anfallendes Sickerwasser
abzuführen vermögen.
[0003] Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Abschlussprofile mit einem
sich in Aufwärtsrichtung erstreckenden Abdeckschenkel so weiter zu bilden, dass sie
auch für die Verlegung von Natur- oder Kunststeinplatten bzw. Betonplatten größerer
Dicke nicht nur in Dünnbettverlegung, sondern gegebenenfalls auch auf einem Estrich
bzw. einem Splittbett größerer Schichtdicke einsetzbar sind.
[0004] Ausgehend von einer Abschlussprofilanordnung der eingangs erwähnten Art wird dieser
Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch ein am oder auf dem Abdeckschenkel montierbares
langgestrecktes, sichtseitig im Wesentlichen ebenflächiges streifenförmiges Aufsetzprofil,
welches mit Mitteln zur Befestigung am Abdeckschenkel derart versehen ist, dass zumindest
ein streifenförmiger Teilabschnitt des Aufsetzprofils über den oberen freien Rand
des Platten-Abdeckschenkels in Aufwärtsrichtung vortritt. Damit können also die bisher
nur für die Dünnbettverlegung von Fliesen einsetzbaren Abschlussprofile durch Aufsetzen
des streifenförmigen Aufsetzprofils auf den Abdeckschenkel auch für die Einfassung
von Plattenbelägen größerer Dicke oder auf einer zusätzlichen Estrichschicht verwendet
werden. Auch die nachträgliche Aufbringung eines weiteren Plattenbelags auf einem
vorhandenen durch die bekannten Abschlussprofile geschützten Fliesenbelag ist denkbar.
[0005] In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung weist das Aufsetzprofil an seiner plattenzugewandten
Rückseite wenigstens einen den oberen freien Rand des Abdeckschenkels rastend und/oder
klemmend umgreifenden Ansatz auf.
[0006] Wenn das Abschlussprofil entsprechend der
EP 0828037 B1 ausgebildet und am unteren Rand des die Fliesen abdeckenden Abdeckschenkel mit einer
Tropfnase für abzuführendes Wasser versehen ist, ist eine Ausgestaltung vorteilhaft,
bei welcher das Aufsetzprofil an seiner plattenzugewandten Rückseite zusätzlich im
Bereich seines unteren Randes mit wenigstens einem die Abtropfnase rastend und/oder
klemmend umgreifenden Ansatz versehen ist, welcher die Tropfnase rastend umgreift.
[0007] Alternativ kann der wenigstens eine den Abdeckschenkel rückseitig umgreifende Ansatz
einen in der bestimmungsgemäßen Montageposition klemmend auf der plattenzugewandten
Rückseite des Abdeckschenkels anliegenden Klemmschenkel aufweisen, welche dann eine
Montage des Aufsetzprofils durch Aufschieben über den oberen freien Rand des Abdeckschenkels
erlaubt.
[0008] Das Aufsetzprofil ist vorzugsweise ein Metallprofil, wobei sich eine Herstellung
dieses Metallprofils im Strang-Pressverfahren anbietet, obwohl grundsätzlich auch
eine Herstellung aus ursprünglich ebenflächigem Metallblech durch Umkanten von streifenförmigen
Teilabschnitten um in Längsrichtung des Aufsetzprofils verlaufende parallele Biegelinien
möglich ist.
[0009] Der bzw. die an der Rückseite des Aufsetzprofils vorgesehene Ansatz bzw. Ansätze
erstrecken sich dann - zumindest bei der Herstellung im Strang-Pressverfahren - im
Wesentlichen über die gesamte Länge des Aufsatzprofils und sind integral mit dem Aufsetzprofil
verbunden.
[0010] In Abwandlung des vorstehenden Ausführungsbeispiels kann die Ausgestaltung der Abschlussprofilanordnung
auch so getroffen sein, dass der Abdeckschenkel des Einfassungsabschnitts des Abschlussprofils
in seinem unteren Endbereich einen relativ zum Verankerungsschenkel in Abwärtsrichtung
höhenversetzten Profilstreifen aufweist, welcher über einen den Höhenversatz überbrückenden
Verbindungsstreifen mit dem Verankerungsschenkel verbunden ist.
[0011] Dabei ist dann zweckmäßig der Verbindungsstreifen integral mit dem Profilstreifen
und/oder dem Verankerungsschenkel verbunden ist.
[0012] In diesem Fall kann der Verbindungsstreifen den abdeckschenkelabgewandten Rand des
Profilstreifens mit dem abdeckschenkelzugewandten Rand des Verankerungsschenkels verbinden,
wobei der abdeckschenkelabgewandte Rand des Profilstreifens und der abdeckschenkelzugewandte
Rand des Verankerungsschenkels entweder in einer vertikalen Ebene fluchtend zueinander
ausgerichtet sind.
[0013] Alternativ kann der abdeckschenkelabgewandte Rand des Profilstreifens und der abdeckschenkelzugewandte
Rand des Verankerungsschenkels derart horizontal zueinander versetzt sein, dass der
abdeckschenkelzugewandte Rand des Verankerungsschenkels den abdeckschenkelabgewandten
Rand des Profilstreifens übergreift.
[0014] In weiterer Abwandlung kann die Abdeckprofilanordnung auch so ausgebildet sein, dass
der Verbindungstreifens den abdeckschenkelabgewandten Rand des Profilstreifens nicht
unmittelbar mit dem Rand sondern mit der Unterseite des abdeckschenkelzugewandten
Randbereichs des Verankerungsschenkels verbunden ist, wobei dann zweckmäßig der Verbindungsstreifen
mit geringem Abstand von der freien Begrenzungskante des abdeckschenkelzugewandten
Randbereichs des Verankerungsschenkels mit dessen Unterseite verbunden ist.
[0015] Der Verbindungsstreifen ist dann zweckmäßig im rechten Winkel vom abdeckschenkelabgewandten
Rand des Profilstreifens zur Unterseite des Verankerungsschenkels abgekantet ist.
[0016] Bei einem weiter abgewandelten Ausführungsbeispiel ist Das Abschlussprofil so ausgebildet,
dass der Verbindungsstreifen mit Abstand vom abdeckschenkelabgewandten Rand des Profilstreifens
von dessen Oberseite vortritt und an seinem oberen Rand mit dem abdeckschenkeizugewandten
Rand des Verankerungsschenkels verbunden ist.
[0017] Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus den rein beispielhaft verschiedene
mögliche Ausführungsformen der Erfindung veranschaulichenden Zeichnungen und deren
nachfolgender Beschreibung. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Schnittansicht eines Teil der einfindungsgemäßen Abschlussprofilanordnung bildenden,
an sich bekannten Abschlussprofils gesehen in Richtung der Pfeile 1-1 in Fig. 2;
- Fig. 2
- eine Ansicht auf einen Teilabschnitt des Abschlussprofils gesehen in Richtung des
Pfeils in Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines in Verbindung mit dem
in Fig. 1 und 2 gezeigten Abschlussprofils zur erfindungsgemäßen Abschlussprofilanordnung
ergänzbaren Aufsetzprofils gesehen Richtung der Pfeile 3-3 in Fig. 4;
- Fig. 4
- eine Ansicht eines Teilabschnitts des Aufsetzprofils gesehen Richtung des Pfeils 4
in Fig. 3;
- Fig. 5
- den in Fig. 3 innerhalb des strichpunktierten Ovals dargestellten unteren Bereichs
des Aufsetzprofils in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 6
- eine Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels des Aufsetzprofils gesehen
Richtung der Pfeile 6-6 in Fig. 7;
- Fig. 7
- eine Ansicht auf einen Teilabschnitt des Aufsetzprofils gesehen Richtung des Pfeils
7 in Fig. 6;
- Fig. 8
- eine Schnittansicht durch eine erfindungsgemäße, aus einem Abschlussprofil gemäß den
Fig. 1 und 2 und einem Aufsetzprofil gemäß den Fig. 3 und 4 gebildeten Abschlussprofilanordnung
in einem Anwendungsfall, bei welchem eine Randplatte eine Plattenbelags auf einem
Estrich verlegt ist.
- Fig.9a, 9b und 9c
- jeweils eine in der Schnittführung der Figur 8 entsprechende Schnittansicht einer
abgewandelten Abschlussprofilanordnung, welche sich von der in den vorausgehenden
Zeichnungsfiguren gezeigten Anordnung nur in Bezug auf den Übergangsbereich des Verankerungsschenkels
des Abdeckprofils zum Profilstreifen unterscheidet, wobei Figur 9a die Abschlussprofilanordnung
alleine, Figur 9b die zusätzlich zum Anschluss einer Abdichtfolie für eine Balkon-
oder Terrassenoberfläche auf dem Abschlussprofil mit einem aufgelegten Folienverbundblech
versehene und Figur 9c die gegenüber Figur 9b zusätzlich auf dem Folienverbundblech
mit einer haftend aufgebrachten Abdeckfolie versehene Anordnung dargestellt ist;
- Fig. 10a, 10b und 10c
- ein gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 9a bis 9c in Bezug auf den
Übergangsbereich zwischen dem Verankerungsschenkel und dem Profilstreifen weiter abgewandeltes
Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Abschlussprofilanordnung; und
- Fig. 11a und 11b eine in
- der Schnittführung den Figuren 9a und 10c entsprechende Darstellung eines weiteren
Ausführungsbeispiels eines Abschlussprofils einer erfindungsgemäßen Abschlussprofilanordnung
mit weiter abgewandeltem Übergangsbereich des Verankerungsschenkels zum Profilstreifen
des Abdeckprofils.
[0018] In Fig. 1 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnetes Abschlussprofil gezeigt,
welches einen Abdeckabschnitt 12, einen Verankerungsschenkel 14 und einen Einfassungsabschnitt
16 aufweist. Der Einfassungsabschnitt 16 besteht aus einem im bestimmungsgemäßen Einbauzustand
im Wesentlichen senkrechten Abdeckschenkel 18 und einem sich bei diesem Ausführungsbeispiel
in Verlängerung des Verankerungsschenkels 14 vorgesehenen, über unterhalb des Verankerungsschenkels
befindliche Schichten eines Balkons, einer Terrasse oder dergleichen, z. B. eine Balkon-Tragplatte
21, nach außen vortretenden Profilstreifen 20. In Fig. 8 ist die Balkon-Tragplatte
21 strichpunktiert angedeutet.
[0019] In dem Verankerungsschenkel 14 sind - die in der eine Draufsicht auf das Abschlussprofil
10 zeigenden Fig. 2 dargestellten Durchbrechungen 22 vorgesehen, welche einerseits
die Einsparung von Profilmaterial ermöglichen und andererseits eine besonders feste,
nämlich formschlüssige Verankerung des Abschlussprofils in einer zunächst fließfähigen
und dann auszuhärtenden Schicht des Balkons, der Terrasse oder dergleichen erlauben.
Des Weiteren sind im vortretenden Profilstreifen 20 Entwässerungsöffnungen 26 vorgesehen.
An der Unterkante des Abdeckschenkels 18 ist eine Tropfnase 34 angeformt und eine
weitere Tropfnase 36 ist an dem vortretenden Profilstreifen 20 in Richtung auf den
Abdeckabschnitt 12 gesehen unmittelbar hinter jeder Entwässerungsöffnung vorgesehen.
Beide Tropfnasen 34 und 36 begünstigen das Abreißen anfallender Wassertropfen und
verhindern auch bei stärkeren Winden, dass Wasser in Richtung auf die vom Abdeckabschnitt
abgedeckten Schichten des Balkons, der Terrasse oder dergleichen getrieben wird. An
der Unterseite des vortretenden Profilsteifens ist ferner eine Aufnahme 38 gebildet,
in die ein entsprechend geformter Eingriffsabschnitt eines an der Stoßstelle zweier
Abschlussprofile 10 aufrastbaren (nicht gezeigten) Abdichtclips eingreifen kann. Im
unteren rückwärtigen Bereich des Abdeckabschnitts 12 ist eine nutartige Vertiefung
40 mit verengter Mündung vorgesehen, die von zwei am Abdeckabschnitt 12 angeformten
rippenartigen Streifenabschnitten 42 gebildet wird. In eine solche nutartige Vertiefung
lassen sich einerseits weitere Profilteile, wie z. B. eine den Abdeckabschnitt 12
nach unten verlängernde Frontblende oder ein Kanal zur Ableitung von Flüssigkeiten
einhängen oder einschieben, zum anderen können an der Stoßstelle zweier z. B. zum
Abschluss eines sehr langen Balkons auf Stoß miteinander zu ausgerichtet, zu verbindende
Abschlussprofile relativ zur Länge der Abschlussprofile kurze Verbindungsriegel derart
in die nutartigen Vertiefungen eingestreckt werden, dass er jeweils zum Teil in die
nutartigen Vertiefung des einen und zum Teil in die des anderen Abschlussprofils eingreift,
wodurch die fluchtende Stossverbindung der Abschlussprofile sichergestellt wird.
[0020] Die Unterkante 44 des unteren rippenartigen Streifenabschnitts 42 ist vom Balkon
der Terrasse oder dergleichen wegweisend abgeschrägt, so dass der Abdeckabschnitt
12 vorteilhaft in einer Abtropfkante 46 ausläuft. Im Verankerungsschenkel 14 sind
neben den Durchbrechungen 22 Befestigungsbohrungen 48 vorgesehen, von denen in Fig.
2 eine gezeigt ist. Diese Befestigungsbohrungen 48 können zur Aufnahme entsprechender
Befestigungsschrauben, mittels welcher sich das Abschlussprofil 10 sowohl bei Dünnbett-
als auch bei Dickbettverlegung auf einer darunter liegenden Schicht des Balkons, der
Terrasse oder dergleichen fixieren lässt. Insoweit ist das beschriebene Abschlussprofil
10 aus der vorerwähnten
EP 0828037 B1 bekannt.
[0021] In den Fig. 3 bis 5 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines am Abdeckschenkel 18
des Abschlussprofils 10 befestigbaren Aufsetzprofils 50 gezeigt. Das Aufsetzprofil
50 besteht aus einem langgestreckten, im Wesentlichen ebenflächigen Steifen aus Metall,
welcher - quer zu seiner Längserstreckung gemessen - eine größere Breite als der Abdeckschenkel
18 hat. Von der Rückseite des Aufsetzprofils 50 tritt ein sich im dargestellten Fall
über die gesamte Länge des Aufsetzprofils 50 erstreckender Ansatz 52 vor, der sich
aus einem kurzen waagerecht von der Rückseite des Aufsetzprofils 50 vortretenden Stegabschnitt
54 und einem an dessen freiem Ende im Wesentlichen rechtwinklig in Abwärtsrichtung
weisenden Schenkelabschnitt 56 zusammensetzt. Der Ansatz 52 weist also den in den
Fig. 3 und 5 erkennbaren hakenartigen Querschnitt auf, wobei der lichte Abstand zwischen
der Rückseite des Abdeckschenkels 18 und der dieser zugewandten Begrenzungsfläche
des Stegabschnitts 56 im Wesentlichen gleich der Dicke des streifenförmigen Teils
des Abdeckschenkels ist, so dass das Aufsetzprofil 50 mit den oberen freien Rand des
Abdeckschenkels 18 übergreifendem Ansatz 52 auf dem Abdeckschenkel 18 befestigbar
ist.
[0022] Am unteren Rand des Abdeckschenkels 18 tritt rückseitig ein zweiter Ansatz 60 vor,
welcher ebenfalls einen Stegabschnitt 62 aufweist, der in Richtung zum ersten Ansatz
52 eine kreisbogenförmige konkav ausgerundete Vertiefung 64 aufweist. Der zwischen
der Unterseite des Stegabschnitt 54 und der konkaven Vertiefung 64 des Ansatzes 60
gemessene Abstand entspricht im Wesentlichen der Höhe des Abdeckabschnitt 18, so dass
das Aufsetzprofil 50 also auf der Vorderseite des Abdeckschenkels 18 anliegend auf
dem Abdeckschenkel 18 befestigbar ist, wobei der obere Ansatz 52 den oberen Rand und
der untere Ansatz 60 die Tropfnase 34 am näheren Ende des Abdeckschenkels 18 umgreift.
Die Montage des Aufsatzprofils 50 auf dem Abdeckschenkel 18 kann entweder durch seitliches
Aufschieben auf den Abdeckschenkel oder durch Einhängen des oberen Ansatzes 52 auf
dem oberen Rand des Abdeckschenkels 18 und anschließenden Verrasten mit dem unteren
Ansatzes 60 an der Tropfnase 34 erfolgen. Das Aufsetzprofil 50 ist - ebenso wie das
Abschlussprofil 10 - im Strang-Pressverfahren aus Metall hergestellt.
[0023] In Fig. 6 und 7 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines Aufsetzprofils 70 gezeigt,
welches sich vom vorstehend beschriebenen Aufsetzprofil 50 dadurch unterscheidet,
dass nur ein von der Rückseite seines streifenförmigen Teils vortretender Ansatz 72
vorgesehen ist, dessen dem Stegabschnitt 54 des Abdeckprofils 50 entsprechende Stegabschnitts
74 ebenfalls einen in Abwärtsrichtung weisenden Schenkelabschnitt 76 trägt, der jedoch
länger als der Schenkelabschnitt 56 bemessen ist, so dass der bei der Montage am Abschlussprofil
10 der über den oberen Rand des Abdeekschenkels 18 aufgeschobene Ansatz 70 mit dem
Schenkelabschnitt 76 über den größten Teil der Höhe der Rückseite des Abdeckschenkels
18 greift.
[0024] Am unteren freien Rand des Schenkelabschnitts 76 ist ein den lichten Abstand zwischen
dem Schenkelabschnitt und dem streifenförmigen Teil des Ansatzes 70 verengender Wulst
78 angeformt, welcher in der bestimmungsgemäßen Befestigungsstellung des Aufsetzprofils
70 auf dem Abdeckschenkel 18 des Abschlussprofils 10 klemmend an der Rückseite des
Abdeckprofils angedrückt ist.
[0025] Die Montage des Aufsetzprofils 70, welches im dargestellten Fall ebenfalls als. Strang-Pressteil
ausgebildet ist, erfolgt durch Aufsetzen und anschließendes Aufschieben des Ansatzes
70 über den Abdeckschenkel 18 des Abschlussprofils 10 in Abwärtsrichtung.
[0026] Eine aus dem auf dem Abdeckschenkel 18 des Abschlussprofils 10 montierten Aussetzprofil
50 bestehende erfindungsgemäße Abschussprofilanordnung ist in Fig. 8 in einem Anwendungsfall
verschaulicht, bei welchem der Befestigungsschenkel 14 des Abschlussprofils 10 unmittelbar
auf der - strichpunktiert angedeuteten - Rohbauplatte 21 eines Balkons aufgesetzt
und - mittels einer nicht dargestellten dünnen Klebemörtelschicht und/oder ebenfalls
nicht dargestellter durch die Befestigungsbohrung 58 im Befestigungsschenkel 14 greifenden
Befestigungsschrauben - gehalten ist. Auf dem Befestigungsschenkel 14 ist eine Abdichtfolie
24 aufgelegt, welche bis unmittelbar vor die Entwässerungsöffnung 26 im Profilstreifen
20 des Abschlussprofils 10 geführt ist. Auf der Abdichtfolie 24 ist eine von oben
zugeführtes Wasser aufnehmende und über längsverlaufende Kanäle zu den Entwässerungsöffnungen
26 im Profilstreifen 20 abführende Drainagematte 25 vorgesehen, auf deren mit einem
wasserdurchlässigen Filtervlies vorgesehener Oberseite eine in gewissem Umfang wasserdurchlässige
Estrichschicht 80 relativ großer Dicke aufgebracht, deren Oberseite also oberhalb
des oberen Rande des Abdeckschenkels 18 liegt. In diesem Bereich ist die Estrichschicht
80 durch die Rückseite des Aufsetzprofils 50 abgedeckt. Auf der Oberfläche der Estrichschicht
80 ist dann eine Platte 82 eines Plattenbelags mittels einer dünnen Klebemörtelschicht
84 haftend aufgebracht. Der Überstand des oberen horizontalen Bereichs des Aufsetzprofils
50 über den oberen Rand des Abdeckschenkels 18 ist so bemessen, dass der obere Rand
des Aufsetzprofils 50 mit der Oberseite der Platten 82 des Plattenbelags fluchtet.
Zwischen der Rückseite des Aufsetzprofils 50 und dem Rand der Platte 82 sowie dem
oberen Teilabschnitt der Estrichschicht 80 ist im dargestellten Fall eine Abdichtung
32 aus elastischem Material vorgesehen, welche das Eindringen von Niederschlagsfeuchtigkeit
verhindert.
[0027] Es ist klar, dass in Fig. 8 nur ein spezieller Anwendungsfall dargestellt ist und
dass mittels der erfindungsgemäßen Abschlussprofilanordnung auch Anwendungsfälle mit
anderen Schichtfolgen und Schichthöhen gelöst werden können.
[0028] In den Figuren 9a und 9c, 10a bis 10c und Figur 11 sind jeweils abgewandelte Ausführungsformen
der vorstehend in Verbindung mit den Figuren 1 bis 8 beschriebenen Abschlussprofilanordnung
dargestellt, die sich lediglich in der Ausgestaltung des Übergangsbereich des Verankerungsschenkels
14 zum Profilstreifen 20 des jeweiligen Abschlussprofils unterscheiden. Nachstehend
werden deshalb nur die erwähnten Unterschiede der Abdeckprofile 10', 10" und 10"'
zum Abdeckprofil 10 beschrieben. Zur Vermeidung von Wiederholungen kann im übrigen
auf die vorgehende Beschreibung der Figuren 1 bis 8 verwiesen werden, zumal in den
Zeichnungsfiguren funktionell gleichen Bauteilen bzw. - gruppen der verschiedenen
Ausführungsbeispiele gleiche Bezugszeichen zugeordnet sind.
[0029] Bei allen zusätzlichen Ausführungsformen ist der Profilstreifen 20 relativ zum Verankerungsschenkel
14 in Abwärtsrichtung höhenversetzt, so dass die Abschlussprofilanordnung in den von
ihr abgedeckten Stirnflächenbereichen eine sich parallel zur jeweiligen Balkon- oder
Terrassenstimfläche erstreckende rinnenförmige und - zum Teil - hinterschnittene Vertiefung
bilden, in welche von der Oberseite des Plattenbelags zutretende Oberflächenwasser
übertreten und von dort über die Entwässerungsöffnungen 26 abgeführt werden kann.
[0030] Bei dem in den Figuren 9a bis 9c dargestelken Ausführungsbeispiels ist der vordere,
d. h. balkon- oder terrassenstirnflächenseitige Rand des Verankerungsschenkels 14
des Abdeckprofils 10 über eine schräg rückwärts zur Stirnfläche verlaufenden Verbindungsstreifen
23 mit dem stirnseitigen Rand des Profilstreifens 20 verbunden. Am vorderen Rand des
Verankerungsschenkels ist so eine winklig zurückspringende Kante gebildet, über welche
eine komplementär abgewinkelte Randkante eines Folienverbundblechs 25 (Figur 9b) eingehängt
werden kann. Auf der Oberseite dieses Folienverbundblechs 25 kann dann der stirnseitige
Randbereich der Abdichtfolie 24 für die Balkon- oder Terrassenoberseite - beispielsweise
durch thermische oder Querverschweißung - haftend verbundene Abdichtfolie 24 aufgebracht
sein kann (Figur 9c). Dies erlaubt eine schnelle und einfache Abdichtung der Balkon-
bzw. Terrassenoberseite durch einfaches Einhängen des mit der Abdichtfolie 24 verbundene
Folienverbundblechs 25 an der hinterschnittenen Kante des Abschlussprofils 10'auf
der Oberseite des bereits mit der Abdeckprofilanordnung versehenen Balkons oder Terrasse
vor der Verlegung des Plattenbelags.
[0031] Das in den Figuren 10a bis 10c dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich
vom Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 9a bis 9c nur dadurch, dass der Verbindungsstreifen
23 im Wesentlichen rechtwinklig vom stirnseitigen Rand des Profilstreifens 20 zur
Unterseite des Verankerungsschenkels 14 geführt ist, dessen vorderer freier Rand den
Profilstreifen noch etwas in Richtung des Aufsetzprofils 50 überragt. Der überstehende
freie Rand des Verankerungsschenkels 14 bildet dann wieder eine hinterschnittene Kante
für ein Folienverbundblech (Figur 10b), auf welchem der stirnseitige Randbereich der
Abdichtfolie 24 (Figur 10c) haftend aufgebracht ist.
[0032] Die Figuren 11a und 11b zeigen eine weiter abgewandelte Ausgestaltung des Abschlussprofils
10"' einer erfindungsgemäßen Abschlussprofilanordnung. Der obere Rand des Verbindungsstreifens
23 ist bei diesem Ausführungsbeispiel im Wesentlichen rechtwinklig vom freien Rand
des Verankerungsschenkels 14 in Abwärtsrichtung zum Profilstreifen 20 umgekantet,
so dass auch das Folienverbundblech 25 an seinem stirnseitigen Rand eine rechtwinklige
Abwinklung aufweist. Mit der Oberseite dieses in der bestimmungsgemäßen Montageposition
mittels - nicht gezeigter - mit ihren Gewindeschäften durch zumindest einen Teil der
Befestigungsbohrungen 48 geführten und in die Rohbauplatte eingeschraubten Befestigungsschrauben
auf der Oberseite der Rohbauplatte eines zugeordneten Balkons bzw. einer Terrasse
befestigbaren Folienverbundblech 25 ist dann wieder der Randbereich der Abdichtfolie
24 in der in Figur 11b veranschaulichten Weise - z. B durch Verschweißung - fest haftend
verbunden. Der untere Rand des Verbindungsstreifens 23 ist dagegen nicht direkt am
Rand des Profilstreifens 20 angesetzt, sondern in Richtung zum Abdeckschenkel 18 versetzt
auf dessen Oberseite angebunden. Auf diese Weise wird bei der Montage der Abschlussprofilanordnung
an der Rohbauplatte eines Balkons oder einer Terrasse erreicht, dass zwischen dem
Verbindungsstreifen 23 und der Stirnfläche der Rohbauplatte ein hinterlüftender Zwischenraum
entsteht, welcher einen Durchfeuchtung der Rohbauplatte durch - beispielsweise im
Stossbereich von zwei aufeinander folgend montierten Abschlussprofilen 10"' durchtretendem
Wasser - verhindert.
1. Abschlussprofilanordnung für mit einem , z. B. von Fliesen, Natur-, Kunststein- oder
Beton-Platten (82) gebildeten vorzugsweise gedrainten Plattenbelag, belegte Balkone,
Terrassen oder dgl. mit einem Abschlussprofil (10; 10'; 10"; 10"'), weiches einen
Abdeckabschnitt (12) zur Abdeckung der Stirnfläche zumindest eines Teils der unter
den Platten befindlichen Schichten des Balkons, der Terrasse oder dgl., in deren oberem
Randbereich und einen im Wesentlichen ebenflächigen und in der bestimmungsgemäßen
Montageposition horizontal verlaufenden Verankerungsschenkel (14) zur Verankerung
des Abschlussprofils (10) auf oder in einer unter den Platten befindlichen Schicht
des Balkons, der Terrasse oder dgl. aufweist, wobei an dem Abdeckabschnitt (12) ein
Einfassungsabschnitt (16) mit einem sich vom Verankerungsschenkel (14) im Wesentlichen
senkrecht in Aufwärtsrichtung erstreckenden Abdeckschenkel (18) zur Einfassung der
freien Stirnseiten der im äußersten Randbereich des Balkons, der Terrasse oder dgl.
verlegten Platten (82) angesetzt ist und im Einfassungsabschnitt wenigstens eine Entwässerungsöffnung
(26) zur Ableitung von zwischen dem Abschlussprofil (10) und den Platten (82) anfallenden
Sickerwassers vorgesehen sein kann bzw. können,
gekennzeichnet durch,
ein langgestrecktes, sichtseitig im Wesentlichen ebenflächiges streifenförmiges Aufsetzprofil
(50; 70), welches mit Mitteln zur Befestigung am Abdeckschenkel derart versehen ist,
dass zumindest ein streifenförmiger Teilabschnitt des Aufsetzprofils (50; 70) über
den oberen freien Rand des Abdeckschenkels (18) in Aufwärtsrichtung vortritt.
2. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsetzprofil (50; 70) an seiner plattenzugewandten Rückseite wenigstens einen,
den oberen freien Rand des Abdeckschenkels (18) rastend und/oder klemmend umgreifenden
Ansatz (52; 72) aufweist.
3. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 2, bei welchem der Abdeckschenkel (18) an seinem
unteren Rand mit einer Tropfnase (34) für abzuführendes Wasser versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsetzprofil (50) an seiner plattenzugewandten Rückseite im Bereich seines unteren
Randes mit wenigstens einem die Abtropfnase (34) rastend und/oder klemmend umgreifenden
Ansatz (60) versehen ist.
4. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine den Abdeckschenkel (18) umgreifende Ansatz (72) eine in der bestimmungsgemäßen
Montageposition klemmend auf der plattenzugewandten Rückseite des Abdeckschenkels
(18) anliegenden Klemmschenkel (76) aufweist.
5. Abschlussprofilanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsetzprofil (50; 70) ein Metallprofil ist.
6. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsetzprofil (50; 70) im Strang-Pressverfahren aus Metall hergestelk ist.
7. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die an der Rückseite des Aufsetzprofils (50; 70) vorgesehene Ansatz (52;
72) bzw. Ansätze (52; 60) sich über die gesamte Länge des Aufsetzprofils (50; 72)
erstrecken.
8. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (72) bzw. die Ansätze (52; 60) integral mit dem Aufsetzprofil (70; 50)
verbunden ist bzw. sind.
9. Abschlussprofilanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckschenkel (12) des Einfassungsabschnitts (16) des Abschlussprofils (10)
in seinem unteren Endbereich einen relativ zum Verankerungsschenkel (14) in Abwärtsrichtung
höhenversetzten Profilstreifen (20) aufweist, welcher über einen den Höhenversatz
überbrückenden Verbindungsstreifen (23) mit dem Verankerungsschenkel verbunden ist.
10. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstreifen (23) integral mit dem Profilstreifen (20) und/oder dem Verankerungsschenkel
(14) verbunden ist.
11. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstreifen (23) den abdeckschenkelabgewandten Rand des Profilstreifens
(20) mit dem abdeckschenkelzugewandten Rand des Verankerungsschenkels (14) verbindet.
12. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der abdeckschenkelabgewandte Rand des Profilstreifens (23) und der abdeckschenkelzugewandte
Rand des Verankerungsschenkels (14) in einer vertikalen Ebene fluchtend zueinander
ausgerichtet sind.
13. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der abdeckschenkelabgewandte Rand des Profilstreifens und der abdeckschenkelzugewandte
Rand des Verankerungsschenkels (14) derart horizontal zueinander versetzt sind, dass
der abdeckschenkelzugewandte Rand des Verankerungsschenkels (20) den abdeckschenkelabgewandten
Rand des Profilstreifens (23) übergreift.
14. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstreifens (23) den abdeckschenkelabgewandten Rand des Profilstreifens
(20) mit der Unterseite des abdeckschenkelzugewandten Randbereichs des Verankerungsschenkels
(14) verbindet.
15. Abdeckprofilanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstreifen mit Abstand von der freien Begrenzungskante des abdeckschenkelzugewandten
Randbereichs des Verankerungsschenkels (14) mit dessen Unterseite verbunden ist.
16. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstreifen (23) rechtwinklig vom abdeckschenkelabgewandten Rand des
Profilstreifens (20) zur Unterseite des Verankerungsschenkels (14) abgekantet ist.
17. Abschlussprofilanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstreifen (23) mit Abstand vom abdeckschenkelabgewandten Rand des Profilstreifens
(20) von dessen Oberseite vortritt und an seinem oberen Rand mit dem abdeckschenkelzugewandten
Rand des Verankerungsschenkels (14) verbunden ist.