| (19) |
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(11) |
EP 1 972 029 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.11.2017 Patentblatt 2017/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.10.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/067530 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/045665 (26.04.2007 Gazette 2007/17) |
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| (54) |
MEHRFACHRESONANTE ANTENNENEINHEIT, ZUGEHÖRIGE LEITERPLATINE SOWIE FUNKKOMMUNIKATIONSGERÄT
MULTIPLE RESONANT ANTENNA UNIT, PRINTED CIRCUIT BOARD BELONGING THERETO, AND RADIO
COMMUNICATIONS UNIT
UNITÉ D'ANTENNE À RESONANCE MULTIPLE, CIRCUIT IMPRIMÉ CORRESPONDANT ET APPAREIL DE
RADIOCOMMUNICATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
18.10.2005 DE 102005049820
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.09.2008 Patentblatt 2008/39 |
| (73) |
Patentinhaber: QUALCOMM Incorporated |
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San Diego, CA 92121-1714 (US) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HUBER, Stefan
80636 München (DE)
- SCHREIBER, Michael
85655 Aying-Göggenhofen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dunlop, Hugh Christopher et al |
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Maucher Jenkins
26 Caxton Street London SW1H 0RJ London SW1H 0RJ (GB) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 938 158 WO-A-00/77884 DE-A1- 10 341 310
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EP-A2- 1 154 518 WO-A-01/08260 US-A1- 2005 007 279
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Für Funkkommunikationsgerate werden zum einen Stummelantennen verwendet, die über
dessen Gehäuse hinausragen, d.h. außerhalb des Gehäuses angeordnet sind. Solche nach
außen abstehenden Stummelantennen können das jeweilige Funkkommunikationsgerat zu
unhandlich machen, verbiegen oder bei zu hohen mechanischen Belastungen gar abbrechen.
Weiterhin beeinträchtigen sie das optische Erscheinungsbild für manche gewünschte
Geometrieform bzw. für manches Design des Gehäuses des Funkkommunikationsgeräts.
[0002] Daneben sind zum anderen in Funkkommunikationsgeraten sogenannte Patchantennen, d.h.
Flachantennen verwendet. Diese weisen üblicherweise mindestens zwei Stromspeisungskontakte
auf, über die räumlich getrennte d.h. separate Patchzonen elektromagnetisch angeregt
werden, die mindestens zwei verschiedenen Frequenzbereichen zugeordnet sind. Derartige
Patchantennen können unter manchen Gegebenheiten zu viel Platz im jeweiligen Funkkommunikationsgerat
benötigen. Außerdem kann ihre Stromspeisung über ihre mindestens zwei separaten Kontakte
zu aufwendig sein. Darüber hinaus sind auch unerwünschte elektromagnetische Koppeleffekte
zwischen ihren beiden Stromspeisungskontakten möglich.
[0003] Beispielsweise offenbaren
EP 0 938 158 A1,
WO 00/77884 A1,
EP 1 154 518 A2 und
US 2005/007279 A1 mehrfachresonante Antenneneinheiten mit einem Stromspeisungsbereich, von dem lediglich
ein einzelner, spiralartiger Antennenzweig ausgeht, wobei der Gesamtverlauf des spiralartigen
Antennenzweigs eine erste resonante Antennenstruktur für einen niedrigeren Frequenzbereich,
und mindestens ein Teilabschnitt innerhalb des Gesamtverlaufs dieses spiralartigen
Antennenzweigs eine zweite resonante Antennenstruktur für einen höheren Frequenzbereich
bildet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mehrfachresonante Antenneneinheit
zum Senden und/oder Empfangen von Funkstrahlungsfeldern in mindestens zwei Frequenzbereichen
mit weiter reduzierten Abmessungen bereitzustellen, die in einfacher Weise mit elektrischem
Strom speisbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine mehrfachresonante Antenneneinheit gemäß dem unabhängigen
Patentanspruch gelöst.
[0007] Sonstige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
[0008] Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachfolgend anhand von Zeichnungen
naher erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Figur 1
- in schematischer sowie vergrößerter Darstellung eine Antenneneinheit mit zwei separaten
Antennenzweigen für zwei verschiedene Frequenzbänder,
- Figur 2
- in schematischer sowie vergrößerter Darstellung eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
mehrfachresonanten Antenneneinheit,
- Figur 3
- in schematischer Darstellung eine Leiterplatine im Inneren des Gehäuses eines Funkkommunikationsgeräts,
an die die Antenne von Figur 2 angekoppelt ist, und
- Figuren 4 bis 6
- drei weitere Ausführungsvarianten einer erfindungsgemäßen mehrfachresonanten Antenneneinheit.
[0010] Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren 1 mit 6 jeweils
mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0011] Für Funkkommunikationsgeräte, die in mehreren Frequenzbändern arbeiten, können so
viele separate Sende-/Empfangsantennen wie gewünschte Frequenzbänder vorgesehen sein.
Figur 1 zeigt in schematischer sowie vergrößerter Darstellung eine in Funkkommunikationsgeräten
verwendete Antennenstruktur AT1 beispielhaft mit zwei separaten Antennenzweigen bzw.
Antennenästen AA1, AA2 für zwei verschiedene Frequenzbänder. Jeder Antenennzweig AA1
bzw. AA2 ist durch eine elektrisch leitfähige, streifenförmige Leiterbahn und/oder
einen elektrisch leitfähigen Draht gebildet. Der erste Antennenzweig AA1 sowie der
zweite Antennenzweig AA2 weisen einen gemeinsamen Fußpunkt FP auf, d.h. ihre eingangsseitigen
Stirnseiten sind miteinander verbunden, um sie über eine gemeinsame elektrische Kontaktleitung
CL1 mit elektrischem Strom EC1 eines Stromspeisungsbereichs SP1 zu speisen. Dieser
Stromspeisungsbereich SP1 kann sowohl flächig als auch punktförmig ausgebildet sein.
In der Figur 1 ist der Stromspeisungsbereich SP1 beispielhaft punktförmig eingezeichnet.
Er repräsentiert den Einspeisungsort für den elektrischen Strom EC1 und steht damit
stellvertretend für eine Stromquelle. Ausgehend vom gemeinsamen Fußpunkt FP erstrecken
sich die beiden Antennenzweige AA1, AA2 räumlich voneinander getrennt in unterschiedliche
Raumrichtungen. Mit anderen Worten ausgedrückt stehen die beiden Antennenzweige AA1,
AA2 frei in voneinander verschiedene Raumregionen bzw. - zonen ab. Dabei ist die Lauflänge
L11 des ersten Antennenzweigs AA1 kleiner als die Lauflänge L12 des zweiten Antennenzweigs
AA2 gewählt. Dadurch können mit Hilfe des kürzeren Antennenzweigs AA1 Funkstrahlungsfelder
in einem höheren Frequenzbereich als mit Hilfe des längeren Antennenzweigs AA2 abgestrahlt
und/oder empfangen werden. Mit Hilfe des längeren Antennenzweigs AA2 ist also das
Senden und/oder Empfangen von elektromagnetischen Funkstrahlungsfeldern in einem niedrigeren
Frequenzbereich als mit dem kürzeren Antennenzweig AA1 möglich. Die Lauflänge L12
des längeren Antennenzweigs AA2 ist im wesentlichen vorzugsweise λ/4, d.h. einem Viertel
der Resonanzwellenlänge des niedrigeren Frequenzbereichs, oder Vielfachen von λ/4
zur Ausbildung von stehenden elektromagnetischen Wellen und damit einhergehend zur
Abkopplung und/oder Einkopplung elektromagnetischer Funkwellen gewählt. In entsprechender
Weise entspricht die Lauflänge L11 des kürzeren Antennenzweigs AA1 im Wesentlichen
λ/4 der Resonanzwellenlänge λ des höheren Frequenzbereichs oder Vielfachen von λ/4
des höheren Frequenzbereichs. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel von Figur 1 weist
der längere Antennenzweig AA2 in erster·Annäherung die Form einer offenen Schleife
bzw. Schlaufe als Geometrieform auf. Insbesondere hat der längere Antennenzweig AA2
in erster Annäherung die Form des Kleinbuchstaben l in dessen oberem Abschnitt. Der
kürzere Antennezweig AA1 weist eine halbrunde bzw. halbovale Geometrieform auf. Auf
diese Weise wirken die beiden Antennenzweige AA1, AA2 der bekannten Antennenstruktur
AT1 wie zwei separate Stummelantennen. Eine derartige Antennenstruktur mit zwei separaten
Antennenzweigen kann in der Praxis unter manchen.Gegebenheiten zu viel Platz benötigen.
Dies gilt insbesondere dann, wenn die Antennenstruktur im Inneren des Gehäuses eines
Funkkommunikationsgeräts untergebracht werden soll, das dort bereits eine Vielzahl
von anderen elektrischen Komponenten aufweist.
[0012] Figur 2 zeigt schematisch in vergrößerter Darstellung eine erste mehrfachresonante
Antenneneinheit AT2 mit einer Antennenstruktur, die gegenüber der Antennenstruktur
AT1 von Figur 1 kompakter ausgebildet ist. Diese mehrfachresonante Antenneneinheit
AT2 weist nur einen einzigen Stromspeisungsbereich SP1 auf. Dieser kann flächig oder
punktförmig ausgebildet sein. Er wird von einer elektrischen Stromquelle versorgt,
die in der Figur 2 der zeichnerischen Übersichtlichkeit halber weggelassen worden
ist. Ausgehend von diesem einzigen, d.h. lediglich einem Stromspeisungsbereich SP1
fließt dessen elektrischer Strom EC1 über eine elektrische Kontaktleitung CL1 an ein
sogenanntes Patchelement PA1, d.h. elektrisch leitfähiges Flächenelement. Dieses ist
hier im Ausführungsbeispiel von Figur 2 im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildet.
Von diesem Patchelement PA1 geht lediglich ein einzelner Antennenzweig AZ1 aus, der
spiralartig ausgebildet ist. Dieser spiralartige Antennenzweig AZ1 setzt sich aus
rechtwinklig zueinander angeordneten Teilabschnitten SE11, SE12, SE13, SE14 und SE15
zusammen. Dabei sind die Teilabschnitte SE11 bis SE15 durch streifenförmige Leiterbahnen
und/oder elektrisch leitfähige Drähte gebildet. Der eingangsseitige Teilabschnitt
SE11 des spiralartigen Antennenzweigs AZ1 erstreckt sich ausgehend von der Oberkante
des rechteckförmigen Patchelements PA1 entlang deren gedachten geradlinigen Verlängerung.
Bezogen auf diese um 90° versetzt schließt sich daran der zweite Teilabschnitt SE12
an. Gegenüber dessen geradlinigen Verlauf ist der dritte, geradlinige Teilabschnitt
SE13 um 90° versetzt. Gleiches gilt für den sich anschließenden, vierten Teilabschnitt
SE14 sowie den fünften Teilabschnitt SE15. Dabei steht dieser endseitige Teilabschnitt
SE15 frei in den Raum ab. Er verläuft im Wesentlichen parallel zum ersten Teilabschnitt
SE11. Der vierte und der zweite Teilabschnitt SE12, SE14 verlaufen ebenfalls im Wesentlichen
parallel zueinander.
[0013] Zusammenfassend ausgedrückt sind die Teilabschnitte Se11 bis SE14 derart hintereinander
gesetzt, dass sie ausgehend vom Patchelement PA1 eine nach innen gewundene Spiralwindung
bilden. Diese weist hier im Ausführungsbeispiel insbesondere rechteckförmige Abknickecken
an denjenigen Stellen auf, an denen je zwei Teilabschnitte zusammenstoßen. Selbstverständlich
ist es auch möglich, für den einzelnen Antennenzweig eine andersartige Geometrieform
zu wählen. So kann es z.B. zweckmäßig sein, für den einzelnen Antennenzweig eine ellipsenförmige
oder kreisförmige, sich nach innen windende Spiralform vorzusehen. Alternativ kann
es zweckmäßig sein, eine sich nach außen aufwindende Spirale als Antennenzweig vorzusehen,
deren Endabschnitt frei absteht.
[0014] Vorzugsweise liegen alle Komponenten der ersten Antenneneinheit AT2, d.h. im einzelnen
der punktartige Stromspeisungsbereich SP1, die Kontaktleitung CL1, das Patchelement
PA1 sowie die Teilabschnitte SE11 bis SE14 des Antennenzweigs AZ1 im Wesentlichen
in derselben Lageebene, so dass eine in erster Annäherung planflächige Antennenstruktur
gebildet ist.
[0015] Der Gesamtverlauf des spiralartigen Antennenzweigs AZ1 weist eine Gesamtlänge L22
auf. Dieser Gesamtverlauf des spiralartigen Antennenzweigs AZ1 bildet eine erste resonante
Antennenstruktur für einen ersten Frequenzbereich. Gleichzeitig fungiert der frei
abstehende, stirnseitige Endabschnitt SE15 dieses spiralartigen Antennenzweigs AZ1
als zweite resonante Antennenstruktur für einen zweiten Frequenzbereich. Da der stirnseitige
Endabschnitt SE15 lediglich eine Teillänge L21 der Gesamtlänge L22 des gesamten spiralartigen
Antennenzweigs AZ1 ausmacht, ist dem endseitigen Teilabschnitt SE15 ein höherer Frequenzbereich
als dem Gesamtverlauf des spiralartigen Antennenzweigs AZ1 zugeordnet.
[0016] Zur elektromagnetischen Anregung des stirnseitigen Endabschnitts SE15 ist dieser
derart bezogen auf das eingangseitige Patchelement PA1 angeordnet, dass er mit diesem
induktiv und/oder kapazitiv, d.h. allgemein ausgedrückt elektromagnetisch gekoppelt
ist. Dazu ist es insbesondere zweckmäßig, das eingangsseitige Ende des frei abstehenden
Endabschnitts SE15, das an den vorausgehenden Teilschnitt SE14 anschließt, in der
Nähe des Patchelements PA1 anzuordnen. Der elektromagnetische Überkoppelbereich ist
in der Figur 2 durch eine strichpunktierte Umrahmung angedeutet und mit CZ1 bezeichnet.
[0017] Zweckmäßigerweise steht die Teillänge L21 des endseitigen Teilabschnitts SE15 zur
Gesamtlänge L22 des spiralartigen Antennenzweigs AZ1 im Wesentlichen im gleichen Verhältnis
wie der zugeordnete höhere Frequenzbereich zum zugeordneten niedrigen Frequenzbereich.
Die Gesamtlänge L22 des spiralartigen Antennenzweigs AZ1 ist vorzugsweise zwischen
70 und 90 mm gewählt. Der endseitige Teilabschnitt SE15 des spiralartigen Antennenzweigs
AZ1 weist vorzugsweise eine Teillänge L21 zwischen 10 und 25 mm auf. Die Teillänge
L21 des stirnseitigen Endabschnitts SE15 ist dabei vorzugsweise in etwa einem Viertel
der Resonanzwellenlänge des höheren Frequenzbereichs gewählt, d.h. in etwa λ/4, wobei
λ die Resonanzwellenlänge des höheren Frequenzbereich ist. Zweckmäßig können auch
Vielfache von λ/4 für die Teillänge L21 sein. In analoger Weise ist die Gesamtlänge
L22 des spiralartigen Antennenzweigs im Wesentlichen einem Viertel der Resonanzwellenlänge
des niedrigeren Frequenzbereichs oder Vielfachen von λ/4 gewählt.
[0018] Auf diese Weise ist eine einachsige, spiralartige Antennenstruktur bereitgestellt,
deren Gesamtverlauf eine erste resonante Antennenstruktur für einen niedrigeren Frequenzbereich
bildet, und dessen stirnseitiger, frei abstehender Endabschnitt gleichzeitig als eine
zweite resonante Antennenstruktur für einen höheren Frequenzbereich dient. Damit übernimmt
bereits der einzelne, spiralartige Antennenzweig allein die Funktion und Wirkungsweise
von zwei separaten Antennenzweigen wie zum Beispiel AA1, AA2 der Antennenstruktur
AT1 von Figur 1. Auf diese Weise belegt die mehrfachresonante Antenneneinheit mit
dem lediglich einzelnen, spiralartigen Antennenzweig, dessen Gesamtverlauf eine erste
resonante Antennenstruktur für eine niedrigeren Frequenzbereich bildet und dessen
stirnseitiger Endabschnitt eine zweite resonante Antennenstruktur für einen höheren
Frequenzbereich bereitstellt, weniger Platz als die bekannte Antennenstruktur AT1
von Figur 1, die zwei räumlich separate Antennenzweige AA1, AA2 aufweist.
[0019] Figur 3 zeigt in schematischer Darstellung ausschnittsweise eine Leiterplatine LP
eines Funkkommunikationsgeräts MP, dessen Außengehäuse GH strichpunktiert angedeutet
ist. In der oberen Teilhälfte der Leiterplatine LP ist zusätzlich der untere Teil
des Displays bzw. der Anzeigevorrichtung DP des Funkkommunikationsgeräts MP mit eingezeichnet.
An der unteren Stirnseite STU der Leiterplatine LP, die weiter als die nicht eingezeichnete,
obere Stirnseite der Leiterplatine LP vom Display DP entfernt ist, ist die mehrfachresonante
Antenneneinheit AT2 von Figur 2 angekoppelt. Sie ist derart kompakt ausgebildet, dass
neben ihr noch ein Input/Output Port, ein Mikrophon, ein Lautsprecher IO oder eine
sonstige elektrische und/oder mechanische Komponente an der Leiterplatte LP Platz
findet.
[0020] Die erfindungsgemäße mehrfachresonate Antenneneinheit zeichnet sich insbesondere
dadurch aus, das sie weniger Platz innerhalb des Gehäuses GH belegt, so dass dort
mehr Innenraum für die Vielzahl von weiteren elektrischen Komponenten zur Verfügung
steht und insgesamt das Funkkommunikationsgerät MP bezüglich seiner Abmessungen sehr
kompakt gestaltet werden kann. Insbesondere ist eine weitere Miniaturisierung möglich.
[0021] Figur 4 zeigt in schematischer sowie in vergrößerter Darstellung eine dritte vorteilhafte,
mehrfachresonante Antenneneinheit AT3, die aus einer Abwandlung der zweiten mehrfachresonanten
Antenneneinheit AT2 von Figur 2 hervorgeht. Im Unterschied zur Figur 2 ist bei der
dritten Antenneneinheit AT3 zwischen dem spiralartigen Antennenzweig AZ1 und dem eingangsseitigen
Patchelement PA1 zusätzlich eine mäanderförmige Leiterbahn MA zwischengeschaltet.
Dadurch ist es ermöglicht, entlang einem verhältnismäßig kurzen geradlinigen Teilstück
die Lauflänge des spiralartigen Antennenzweigs AZ1 um den Mäanderverlauf LL2* zu verlängern.
[0022] Für beide Formen von Antenneneinheiten AT2, AT3 der Figuren 2, 4 hat das eingangsseitige
Patchelement PA1 insbesondere die Funktion, die Bandbreite des unteren Frequenzbereichs
zu verbreitern. Diese Bandbreitenverbreiterung ist insbesondere für das GSM Frequenzband
von 900 MHz vorteilhaft.
[0023] Ggf. kann es auch ausreichend sein, das eingangsseitige Patchelement PA1 wegzulassen
und den Stromspeisungsbereich SP1 über die elektrische Kontaktleitung CL1 direkt mit
dem eingangsseitigen Ende des einteiligen spiralartigen Antennenzweigs AZ1 zu verbinden
oder nur die mäanderförmige Leiterbahn MA zwischenzuschalten.
[0024] Zur elektromagnetischen Anregung des frei abstehenden, stirnseitigen Endabschnitts
SE15 der Antenneneinheit AT3 von Figur 4 ist dieser derart bezüglich des eingangsseitigen
Mäanderabschnitts MA angeordnet, dass sich zwischen diesen eine induktive und/oder
kapazitive Koppelzone CZ2, d.h. allgemein ausgedrückt eine elektromagnetische Kopplung,
ausbildet.
[0025] Figur 5 zeigt in schematischer sowie vergrößerter Darstellung eine dritte, erfindungsgemäße
mehrfachresonante Antenneneinheit, die gegenüber der ersten erfindungsgemäßen Antenneneinheit
AT2 von Figur 2 modifiziert ist. Im Unterschied zu Figur 2 ist der einzelne, spiralartige
Antennenzweig AZ1 um einen eingangsseitigen Teilabschnitt SE21 ergänzt. Dieser eingangseitige
Teilabschnitt SE21 ist gegenüber dem geradlinigen Verlauf des Teilabschnitts SE11
um 270° versetzt und schließt den spiralartigen Antennenzweig AZ1 seitlich ab. Er
verläuft im Wesentlichen parallel zum Teilabschnitt SE12. Dadurch ergibt sich.eine
vergrößerte Gesamtlänge L32 für den modifizierten, spiralartigen Antennenzweig AZ1*
der dritten mehrfachresonanten Antenneneinheit AT4 um die Teillänge L22** gegenüber
dem Antennenzweig AZ1. Am eingangseitigen Teilabschnitt SE21 ist quer zu dessen Längserstreckung
ein nach innen in die Struktur des spiralartigen Antennenzweigs AZ1* hineinragender
Quersteg VT11 vorgesehen. Er dient der Bandbreitenverbreiterung für den unteren Frequenzbereich,
der dem Gesamtverlauf des modifizierten spiralartigen Antennenzweigs AZ1* zugeordnet
ist. Insbesondere steht der Quersteg VT11 im Wesentlichen senkrecht zur axialen Längserstreckung
des eingangsseitigen Teilabschnitts SE21. Der eingangsseitige Teilabschnitt SE21 stellt
insbesondere den linksseitigen Rahmen eines gedachten Rechtecks dar, das die Außenumrahmung
der mehrfachresonanten Antenneneinheit AT4 bildet. Auf der gegenüberliegenden Breitseite
dieses gedachten Rechtecks weist der Teilschnitt SE12 einen in das Innere der Spirale
des Antennenzweigs AZ1* hineinragenden Querstreifen CT3 auf, der sich im Wesentlichen
rechtwinklig zur axialen Längserstreckung des Teilabschnitts SE12 erstreckt. Er dient
dazu, den nach innen frei abstehenden Endabschnitt SE15 des spiralartigen Antennenzweigs
AZ1* elektromagnetisch anzuregen. Dazu ist der Querstreifen CT3 induktiv und/oder
kapazitiv mit dem stirnseitig abstehenden Endabschnitt SE15 gekoppelt.
[0026] Figur 6 zeigt eine weitere vorteilhafte, mehrfachresonante Antenneneinheit AT5. Sie
weist ausgehend vom Stromspeisungsbereich SP1 lediglich einen einzigen Antennenzweig
AZ2 auf, der sich im Unterschied zu den Antennenzweigen der Antenneneinheiten AT2,
AT3, AT4 spiralförmig nach außen öffnet. Der Antennenzweig AZ2 setzt sich im Einzelnen
aus rechtwinklig zueinander stehenden Teilabschnitten SE31 bis SE38 zusammen. Die
elektrische Ankopplung zwischen dem Stromspeisungsbereich SP1 und dem eingangsseitigen
Teilabschnitt SE31 erfolgt dabei über die elektrische Kontaktleitung CL1. Der eingangsseitige
Teilabschnitt SE31 weist quer zu seiner axialen Längserstreckung zwei Querstreifen
VT21, VT22 auf, die der Bandbreitenverbreiterung des unteren Frequenzbereichs dienen.
Die Teilabschnitte SE31 mit SE38 sind in grober Annäherung derart angeordnet, dass
ihre gedachte Außenumrahmung insgesamt betrachtet im Wesentlichen Rechtsecksform aufweist.
Dabei bildet der eingangsseitige, erste Teilabschnitt SE31 annäherungsweise die linke
Breitseite sowie der Teilabschnitt SE37 die rechte Breitseite dieses gedachten Rechtsecks.
Die Teilabschnitte SE32, SE36 verlaufen entlang der unteren Längskante dieses gedachten
Rechtsecks, während der frei abstehende, stirnseitige Endabschnitt SE38 des spiralartigen
Antennenzweigs AZ2 entlang der oberen Längsseite dieses gedachten Rechtsecks verläuft.
Die Teilabschnitte SE33, SE34, SE35 bilden eine Ausstülpung in den Innenraum der Spirale
des Antennenzweigs AZ2 hinein, d.h. eine Ausbuchtung im geradlinigen Längsverlauf
der Teilabschnitte SE32, SE36 in das Innere der Spirale des Antennenzweigs AZ2 hinein.
Dadurch kommt es zu einer induktiven und/oder kapazitiven Ankopplung zwischen dem
Teilabschnitt SE34 und dem stirnseitigen Endabschnitt SE38, wodurch dieser entlang
seiner Teillänge L41 für den höheren Frequenzbereich elektromagnetisch angeregt wird.
Demgegenüber dient der Gesamtverlauf des Antennenzweigs AZ2 entlang seiner Gesamtlänge
L42 als resonante Antennenstruktur für den unteren Frequenzbereich.
[0027] Allgemein ausgedrückt ist es vorteilhaft, mindestens einen vorausgehenden Verzweigungsast
bzw. Teilabschnitt wie z.B. CT3 des Gesamtabschnitts des jeweiligen einzelnen Antennenzweigs
wie z.B. AZ1*, AZ2, der als erster Antennenzweig zum Abstrahlen und/oder Empfangen
von Funkstrahlen eines niedrigeren Frequenzbereichs wirkt, mit dem Teilabschnitt,
der dem höheren Frequenzbereich zugeordnet ist, insbesondere dessen endseitig frei
abstehenden Endabschnitt wie z.B. SE15, derart induktiv und/oder kapazitiv zu koppeln,
dass dieser als zweiter Antennenzweig für einen höheren Frequenzbereich wirkt. Dieser
zweite Antennenzweig ist dabei in die Gesamtlauflänge des ersten Antennenzweigs integriert,
d.h. er bildet eine Teillänge der Gesamtlänge des ersten Antennenzweigs und ist damit
integrativer Bestandteil des ersten Antennenzweigs.
1. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) mit
einem elektrisch leitenden Flächenelement (PA1), welches mit einer punktartigen Stromspeisungsstelle
gekoppelt ist (SP1),
einem einzelnen, spiralartigen Antennenzweig (AZ1), der koplanar mit Flächenelement
(PA1) ist und sich von diesem ausgehend erstreckt, wobei der spiralartige Antennenzweig
(AZ1) ausgehend vom Flächenelement (PA1) bis hin zu einem Ende des spiralartigen Antennenzweiges
(AZ1) eine Gesamtlänge (L22) aufweist, wobei
der spiralartige Antennenzweig (AZ1) insgesamt eine erste resonante Antennenstruktur
für einen niedrigeren Frequenzbereich bildet,
ein endseitiger Teilabschnitt (SE15) des spiralartigen Antennenzweiges (AZ1), der
eine Teillänge (L21) der Gesamtlänge (L22) aufweist, eine zweite resonante Antennenstruktur
für einen höheren Frequenzbereich bildet,
der endseitige Teilabschnitt (SE15) koplanar mit dem Flächenelement (PA1) und mit
diesem elektromagnetisch gekoppelt ist, und
das Flächenelement (PA1) zwischen der punktartigen Stromspeisungsstelle (SP1) und
dem spiralartigen Antennenzweig (AZ1) eingefügt ist.
2. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach Anspruch 1, wobei das Flächenelement
(PA1) rechteckförmig ausgebildet ist.
3. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
sowohl eine Breite als auch eine Länge des Flächenelementes (PA1) größer als eine
Breite des spiralartigen Antennenzweigs (AZ1) ist.
4. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der spiralartige Antennenzweig (AZ1) aus rechtwinklig angeordneten Teilabschnitten
(SE11, SE12, SE13, SE14, SE15) zusammengesetzt ist.
5. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der spiralartige Antennenzweig (AZ1) durch streifenförmige Leiterbahnen oder Drähte
gebildet ist.
6. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der spiralartige Antennenzweig (AZ1) sich spiralartig nach Innen erstreckend ausgebildet
ist, so dass der Endabschnitt (SE15) des spiralartigen Antennenzweigs (AZ1) wenigstens
teilweise von anderen Abschnitten des spiralartigen Antennenzweigs (AZ1) umgeben ist.
7. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
ein Verhältnis der Teillänge (L21) des endseitigen Teilabschnitts (SE15) zur Gesamtlänge
(L22) des spiralartigen Antennenzweigs (AZ1) im Wesentlichen gleich einem Verhältnis
des höheren Frequenzbereiches zum niedrigeren Frequenzbereich ist.
8. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
die Gesamtlänge (L22) des spiralartigen Antennenzweigs (AZ1) zwischen 70 und 90 mm
liegt.
9. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
die Teillänge (L21) des endseitigen Teilabschnittes (SE15) des spiralartigen Antennenzweigs
(AZ1) zwischen 10 und 25 mm liegt.
10. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
sich der spiralartige Antennenzweig (AZ1) ausgehend von dem Flächenelement (PA1) über
einen mäanderförmigen Teilabschnitt (MA) weg erstreckt.
11. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der spiralartige Antennenzweig (AZ1) zur Bandbreitenverbreiterung des niedrigeren
Frequenzbereichs einen oder mehrere Querzweige (VT11) aufweist.
12. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
die mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) mit einer Leiterplatine (LP) gekoppelt
ist.
13. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach Anspruch 12, wobei die mehrfachresonante
Antenneneinheit (AT2) an einer unteren Stirnseite (STU) der Leiterplatine (LP) angebracht
ist.
14. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach einem der Ansprüche 12 und 13, wobei
die mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) eine Komponente eines Funkkommunikationsgerätes
(MP) ist.
15. Mehrfachresonante Antenneneinheit (AT2) nach Anspruch 14, wobei die mehrfachresonante
Antenneneinheit (AT) im Inneren eines Gehäuses (GH) des Funkkommunikationsgeräts (MP)
an die Leiterplatine (LP) angekoppelt ist.
1. A multiple resonant antenna unit (AT2) comprising:
an electrically conductive surface element (PA1) coupled to a point-like current feed
region (SP1),
a single, spiral antenna branch (AZ1) that is coplanar with and that extends from
the surface element (PA1), the spiral antenna branch (AZ1) having a total length (L22)
from the surface element (PA1) to an end of the spiral antenna branch (AZ1), wherein:
the entirety of the spiral antenna branch (AZ1) forms a first resonant antenna structure
for a lower frequency range,
an end portion (SE15) of the spiral antenna branch (AZ1), having a partial length
(L21) of the total length (L22), forms a second resonant antenna structure for a higher
frequency range,
the end portion (SE15) is coplanar with the surface element (PA1) and is electromagnetically
coupled to the surface element; and
the surface element (PA1) is interposed between the point-like current feed region
(SP1) and the spiral antenna branch (AZ1).
2. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to claim 1, wherein the surface
element (PA1) is rectangular in shape.
3. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to any one of the preceding claims,
wherein each of a width and a length of the surface element (PA1) is larger than a
width of the spiral antenna branch (AZ1).
4. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to any one of the preceding claims,
wherein the spiral antenna branch (AZ1) is composed of portions (SE11, SE12, SE13,
SE14, SE15) that are arranged at right angles.
5. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to any one of the preceding claims,
wherein the spiral antenna branch (AZ1) is formed by lamellar conductive tracks or
wires.
6. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to any one of the preceding claims,
wherein the spiral antenna branch (AZ1) is arranged to spiral inwards so that the
end portion (SE15) of the spiral antenna branch (AZ1) is at least partially encircled
by other portions of the spiral antenna branch (AZ1).
7. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to any one of the preceding claims,
wherein a ratio of the partial length (L21) of the end portion (SE15) to the total
length (L22) of the spiral antenna branch (AZ1) is substantially equal to a ratio
of the higher frequency range to the lower frequency range.
8. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to any one of the preceding claims,
wherein the total length (L22) of the spiral antenna branch (AZ1) is between 70 and
90 mm.
9. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to any one of the preceding claims,
wherein the partial length (L21) of the end portion (SE15) of the spiral antenna branch
(AZ1) is between 10 and 25 mm.
10. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to any one of the preceding claims,
wherein the spiral antenna branch (AZ1) extends from the surface element (PA1) through
a meandering portion (MA).
11. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to any one of the preceding claims,
wherein the spiral antenna branch (AZ1) comprises one or more shunt branches (VT11)
in order to enlarge the band width of the lower frequency range.
12. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to any one of the preceding claims,
wherein the multiple resonant antenna unit (AT2) is coupled to a printed circuit board
(LP).
13. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to claim 12, wherein the multiple
resonant antenna unit (AT2) is fixed to a lower end face (STU) of the printed circuit
board (LP).
14. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to any one of claims 12 and 13,
wherein the multiple resonant antenna unit (AT2) is a component of a radio communication
device (MP).
15. The multiple resonant antenna unit (AT2) according to claim 14, wherein the multiple
resonant antenna unit (AT) is coupled to the printed circuit board (LP) within a housing
(GH) of the radio communication device (MP).
1. Une unité d'antenne à résonances multiples (AT2) comprenant :
un élément de surface électriquement conducteur (PA1) couplé à une zone d'alimentation
en courant de type pointe (SP1),
une branche d'antenne en spirale unique (AZ1) qui est coplanaire avec et qui s'étend
à partir de l'élément de surface (PA1), la branche d'antenne en spirale (AZ1) possédant
une longueur totale (L22) de l'élément de surface (PA1) à une extrémité de la branche
d'antenne en spirale (AZ1), où :
l'intégralité de la branche d'antenne en spirale (AZ1) forme une première structure
d'antenne résonante destinée à une gamme de fréquences inférieure,
une partie d'extrémité (SE 15) de la branche d'antenne en spirale (AZ1), possédant
une longueur partielle (L21) de la longueur totale (L22), forme une deuxième structure
d'antenne résonante destinée à une gamme de fréquences supérieure,
la partie d'extrémité (SE 15) est coplanaire avec l'élément de surface (PA1) et est
électromagnétiquement couplée à l'élément de surface, et
l'élément de surface (PA1) est interposé entre la zone d'alimentation en courant de
type pointe (SP1) et la branche d'antenne en spirale (AZ1).
2. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon la Revendication 1, où l'élément
de surface (PA1) est de forme rectangulaire.
3. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon l'une quelconque des Revendications
précédentes, où chaque élément parmi une largeur et une longueur de l'élément de surface
(PA1) est plus grand qu'une largeur de la branche d'antenne en spirale (AZ1).
4. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon l'une quelconque des Revendications
précédentes, où la branche d'antenne en spirale (AZ1) se compose de parties (SE11,
SE12, SE13, SE14, SE15) qui sont agencées à angles droits.
5. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon l'une quelconque des Revendications
précédentes, où la branche d'antenne en spirale (AZ1) est formée de pistes ou de fils
conducteurs lamellaires.
6. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon l'une quelconque des Revendications
précédentes, où la branche d'antenne en spirale (AZ1) est agencée de façon à s'enrouler
en spirale vers l'intérieur de sorte que la partie d'extrémité (SE 15) de la branche
d'antenne en spirale (AZ1) soit au moins partiellement encerclée par d'autres parties
de la branche d'antenne en spirale (AZ1).
7. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon l'une quelconque des Revendications
précédentes, où un rapport de la longueur partielle (L21) de la partie d'extrémité
(SE 15) sur la longueur totale (L22) de la branche d'antenne en spirale (AZ1) est
sensiblement égal à un rapport de la gamme de fréquences supérieure sur la gamme de
fréquences inférieure.
8. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon l'une quelconque des Revendications
précédentes, où la longueur totale (L22) de la branche d'antenne en spirale (AZ1)
se situe entre 70 et 90 mm.
9. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon l'une quelconque des Revendications
précédentes, où la longueur partielle (L21) de la partie d'extrémité (SE 15) de la
branche d'antenne en spirale (AZ1) se situe entre 10 et 25 mm.
10. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon l'une quelconque des Revendications
précédentes, où la branche d'antenne en spirale (AZ1) s'étend à partir de l'élément
de surface (PA1) au travers d'une partie en méandres (MA).
11. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon l'une quelconque des Revendications
précédentes, où la branche d'antenne en spirale (AZ1) comprend une ou plusieurs branches
de dérivation (VT11) afin d'agrandir la largeur de bande de la gamme de fréquences
inférieure.
12. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon l'une quelconque des Revendications
précédentes, où l'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) est couplée à une carte
à circuits imprimés (LP).
13. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon la Revendication 12, où l'unité
d'antenne à résonances multiples (AT2) est fixée à une face d'extrémité inférieure
(STU) de la carte à circuits imprimés (LP).
14. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon l'une quelconque des Revendications
12 et 13, où l'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) est un composant d'un
dispositif de communication radio (MP).
15. L'unité d'antenne à résonances multiples (AT2) selon la Revendication 14, où l'unité
d'antenne à résonances multiples (AT) est couplée à la carte à circuits imprimés (LP)
à l'intérieur d'un logement (GH) du dispositif de communication radio (MP).
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