[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung insbesondere zur Klimatisierung
von Sitzmöbeln oder Liegemöbeln, mit einer wenigstens in ihrem Boden mit Lüftungsöffnungen
versehenen Wanne, wobei die Lüftungsöffnungen der Wanne erhöhte Ränder aufweisen,
insbesondere für den Care-Bereich.
[0002] Für die Klimatisierung von Sitzmöbeln, insbesondere im Care-Bereich, dem Bereich,
in dem pflegebedürftige Personen einer besonderen Unterstützung, insbesondere im Zusammenhang
mit Grundpflege und Inkontinenzproblemen bedürfen, gibt es eine Reihe von einfachen
Lösungen wie luft- und feuchtigkeitsdurchlässige Korbstühle, Stühle mit austauschbaren
Sitzbezügen, oder einfache mit Abstandsgewirk versehene Stühle, welche eine Verbesserung
der Hinterlüftung bringen sollen. Diese Sitzmöbel werden u. a. im Umfeld von Inkontinenzproblemen
hygienisch stark beansprucht. Eine zufriedenstellende hygienisch einwandfreie Anwendbarkeit
ist nicht durchweg gewährleistet. Im Automobilbereich werden Komfort-Sitze mit aktiver
Hinterlüftung bis zu vollklimatisierten Sitz- und Lehnenbereichen vorgeschlagen. Alle
diese Lösungen sind entweder extrem teuer oder unattraktiv in der Pflege oder wiederum
nicht zufriedenstellend in der Wirkung. Daneben gibt es kaum Vorschläge für die Klimatisierung
von Sitzmöbeln, welche sich individuelle Anforderungen entsprechend ökonomisch einstellen
lassen.
[0003] Aus dem
Patent US 3,940,183 ist eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Klimatisierung von
Sitz- oder Liegemöbeln vorzuschlagen, wobei die aus dem Stand der Technik bekannten
Nachteile vermieden oder zumindest stark verringert
[0005] Die Aufgabe wird gelöst mit einer Vorrichtung zur Klimatisierung von Sitz- oder Liegemöbeln,
welche durch eine wenigstens in ihrem Boden mit Lüftungsöffnungen versehene Wanne,
gekennzeichnet ist, wobei die Lüftungsöffnungen der Wanne erhöhte Ränder aufweisen.
Sich beim Einsatz im Pflegebereich gegebenenfalls im Bodenbereich der Wanne sammelnde
Flüssigkeiten, z. B. Urin, Schweiß und dergl. können nicht durch die Lüftungsöffnungen
austreten und abfließen und damit Verunreinigungen verursachen, sondern aufgenommen
und entfernt werden. Damit ergibt sich ein beachtlicher Beitrag zur Steigerung der
Hygiene.
[0006] In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung sind die Lüftungsöffnungen
unterschiedlich groß und/oder in vorbestimmten Mustern am Boden der Sitzwanne angeordnet.
Wie leicht nachzuvollziehen ist, so kann in Bereichen der am höchsten erwarteten Transpiration
der Querschnitt der Lüftungsöffnungen größer ausgebildet sein. Ebenso kann in den
genannten Bereichen eine größere Anzahl von Lüftungsöffnungen angeordnet sein, als
in Bereichen, in denen mit weniger Transpiration zu rechnen ist.
[0007] Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen
auf dem Boden der Sitzwanne aufliegenden ersten Abstandskörper, welcher Ausnehmungen
aufweist, in denen Federelemente angeordnet sind, und einen auf dem ersten Abstandskörper
aufliegenden zweiten Abstandskörper, wobei wenigstens einer der Abstandskörper ein
Abstandsgewirk ist, welches als klimatisierende Sitzunterlage im Stand der Technik
bekannt ist und in der Regel aus zwei beabstandeten textilen Flächengebilden besteht,
zwischen denen starke elastische Abstand haltende Fäden für einen konstanten Abstand
der textilen Flächengebilde sorgen, wenn das Abstandsgewirk unbelastet ist, wobei
durch die Anordnung der Abstand haltenden Fäden eine optimale Durchlüftung möglich
ist.
[0008] Eine derartige Vorrichtung, beispielsweise eingebaut in ein Sitzmöbel, beispielsweise
einen Stuhl und überzogen mit einem individuell ausgesuchten Stuhlbezug bringt für
die Klimatisierung einer darauf sitzenden Person, insbesondere im Gesäßbereich außerordentliche
Vorteile. Vom Körper abgegebene Wärme und Feuchtigkeit kann durch den zweiten Abstandskörper
und den darunter liegenden ersten Abstandskörper über die im Boden der Sitzwanne angeordneten
Lüftungsöffnungen abgegeben werden. Setzt sich eine Person auf einen derart ausgestatteten
Stuhl, so werden die Abstandskörper zusammengedrückt und die Luft, welche teilweise
mit Feuchtigkeitspartikeln oder sonstigen Schwebstoffen durchsetzt ist, über die Lüftungsöffnungen
der Sitzwanne aus dem Stuhl herausgepresst. Bei Entlastung der Sitzfläche wird automatisch
frische Luft in den Abstandskörperbereich eingesaugt und sozusagen eine Erfrischung
des Sitzmöbels erreicht. Durch die im ersten Abstandskörper angeordneten Federelemente
wird die eben beschriebene "Atmung" des Sitzmöbels vorteilhafterweise unterstützt.
[0009] Die Ausbildung der Sitzwanne mit sich zum Abstandskörper hin erstreckenden Lüftungsöffnungen,
welche von erhöhten Rändern umgeben sind, sorgt dafür, dass eine zuverlässige hygienisch
einwandfreie Reinigung eines mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestatteten
Sitzmöbels einfach und praktisch durchführbar ist. Dies macht die Erfindung insbesondere
für den Pflegebereich so interessant. Beispielsweise werden im Falle einer Kontamination
von Teilen der Vorrichtung mit Körperflüssigkeiten diese wie oben beschrieben aufgenommen
und die vorteilhafterweise abwaschbar ausgebildete Sitzwanne gereinigt und desinfiziert.
Die aus der Sitzwanne entfernten Abstandskörper, Federelemente, und ggf. Seitenriegel
sowie Dekorbezüge werden gewaschen oder gereinigt und sind wieder einsatzfähig. Demnach
ist die erfindungsgemäße Vorrichtung auch im Umfeld von Inkontinenzproblemen hervorragend
einsetzbar, wobei die zufriedenstellende hygienisch einwandfreie Anwendbarkeit gewährleistet
ist.
[0010] In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung sind die Federelemente als
Kunststoffkugeln oder -zylinder ausgebildet. Die durch diese Gestaltung sehr ökonomisch
aufgewertete Vorrichtung zur Klimatisierung von Sitzmöbeln ist vorteilhafterweise
derart ausgebildet, dass in die Abstandskörper beispielsweise zylindrische Bohrungen
eingebracht werden, in welche Kunststoffkugeln oder -zylinder eingesetzt werden, die
auf dem Boden der Sitzwanne ruhen und hierdurch beim Zurückfedern des zweiten Abstandskörpers
der Vorrichtung bei Entlastung derselben ein Widerlager erfahren.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass die Kunststoffkugeln
oder -zylinder unterschiedliche Härtegrade haben. Hierdurch lässt sich eine individuelle
Anpassung der erfindungsgemäßen Vorrichtung an eine Person, welche auf einem beispielhaft
hiermit ausgerüsteten Sitzmöbel sitzen soll, erreichen. Für eine sehr schwere, korpulente
Person sind höhere Härtegrade erforderlich als für eine leichtere, grazile Person.
Es hat sich darüber hinaus auch als vorteilhaft erwiesen, in verschiedenen Bereichen
der Sitzmöbel unterschiedliche Härtegrade der Federelemente zu verwenden. Die Auswahl
wird ebenfalls abhängig von der Individualität der entsprechenden Person ausgerichtet,
für welche das entsprechende Sitzmöbel vorgesehen ist.
[0012] Darüber hinaus kann in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung der Wert der
Vorrichtung zur Klimatisierung durch als Kunststoffkugeln ausgebildete Federelemente
erhöht werden, welche eine Duftstoffe abgebende Masse aufweisen. Dies mag insbesondere
im Care-Bereich von Vorteil sein, wobei unter dem Begriff Duftstoffe auch Stoffe gemeint
sind, welche geruchsabsorbierende Eigenschaften haben.
[0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der erste Abstandskörper wenigstens
teilweise seitlich von Seitenriegeln umgeben, welche beispielsweise aus einem gegenüber
dem ersten Abstandskörper härteren elastischen Körper ausgebildet sein können, um
den Übergang zwischen dem ersten Abstandskörper und dem Rand der Sitzwanne zu verstärken,
um ihn damit einerseits verschleißfester, andererseits auch bedienungsfreundlicher
und komfortabler zu gestalten.
[0014] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels
unter Zuhilfenahme einer Zeichnung kurz beschrieben.
- Fig. 1
- zeigt in perspektivischer Ansicht stark schematisiert die Umrisse eines Stuhles mit
einer in der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingesetzten Sitzwanne.
- Fig. 2
- zeigt den aus Fig. 1 bekannten Stuhl, jedoch bereits mit einem auf die Wanne aufgebrachten
ersten Abstandskörper mit Federelementen.
- Fig. 3
- zeigt den bereits aus Fig. 1 und 2 bekannten Stuhl mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
hier mit teilweise am Rand eingesetzten Seitenriegeln.
- Fig.4
- zeigt einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung stark schematisiert
als Teilschnittansicht geschnitten entlang der Linie A-A gemäß Fig. 2.
[0015] In Fig. 1 ist schematisch ein Stuhl 5 dargestellt, in welchem im Stuhlrahmenbereich
auf Sitzhöhe eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Wanne, hier einer Sitzwanne
3, welche vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist, eingesetzt ist. Im Boden 1
der Sitzwanne 3 sind Lüftungsöffnungen 2 angebracht. Aus der Konfiguration der Lüftungsöffnungen
2 im Boden 1 gemäß Fig. 1 kann man die Kontur der Kontaktfläche mit einer auf dem
Stuhl sitzenden Person erkennen. Beispielhaft sind einige der Lüftungsöffnungen mit
erhöhten Rändern 22 gezeigt. Weitere Einzelheiten hierzu finden sich in der Beschreibung
zu Fig. 4.
[0016] In den Fig. 2 und 4 ist ein in die Sitzwanne eingelegter erster Abstandskörper 4
zu erkennen, welcher mit Ausnehmungen 6 versehen ist, in welche wiederum Federelemente
8 bzw. Kunststoffkugeln 4 oder Kunststoffzylinder 16 eingesetzt dargestellt sind.
Auf dem ersten Abstandskörper 4 aufliegend ist, wie Fig. 4 zeigt, ein zweiter Abstandskörper
10 angeordnet, welcher in Fig. 4 auf der rechten Seite als Abstandsgewirk 10' schematisch
als Teilbereich des zweiten Abstandskörpers 4 dargestellt ist. In die Ausnehmungen
6 sind Kunststoffkugeln 14 eingesetzt.
[0017] Wenn man sich nun auf den zweiten Abstandskörper 10 der Darstellung nach Fig. 4 in
Richtung der Pfeile L eine Kraft wirkend vorstellt, welche von einer auf dem zweiten
Abstandskörper sitzenden Person ausgeht, dann kann man sich leicht vorstellen, dass
bei einem Widerhalt durch den Boden 3 der erste Abstandskörper 4 sowie der zweite
Abstandskörper 10 und auch die Federelemente 14 komprimiert werden und hierbei durch
Lüftungsöffnungen 2 in Richtung der Pfeile B Abluft aus dem Bereich der Ausnehmungen
6 aus dem Sitzbereich abgeführt wird. Wird der Sitz, welcher schematisch bereichsweise
in Fig. 4 dargestellt, wieder entlastet, d. h. eine in Richtung der Pfeile L wirkende
Kraft wird weggenommen, werden die Federelemente 14 den zweiten Abstandskörper 10
wieder nach oben heben und dabei frische Luft 6 in die Ausnehmungen 6 in zu den Pfeilen
B entgegengesetzter Richtung einsaugen. Dies ist die bereits oben diskutierte "Atmung"
oder Passivbelüftung der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Bei einer derartigen Kompression
und Dekompression der Federelemente können diese, sofern sie mit einer Duftstoffe
abgebenden Masse versehen sind, die Duftstoffe in den Raum geben. Ebenso könnten dabei
unangenehmen Geruch absorbierende "Duftstoffe" zum Einsatz kommen.
[0018] Fig. 4 zeigt die Lüftungsöffnungen 2 der Sitzwanne 3 mit erhöhten Rändern 22, durch
welche es erfindungsgemäß möglich wird, sich gegebenenfalls im Bodenbereich der Wanne
sammelnde Flüssigkeiten, z. B. Urin, Schweiß und dergl. aufzufangen, sodass sie nicht
durch die Lüftungsöffnungen austreten und abfließen und damit Verunreinigungen verursachen,
sondern aufgenommen und entfernt werden können. Bei Bedarf können die Erhöhungen auch
in dem Ausmaß wie die erhöhten Ränder 221 ausgebildet sein, um die Flüssigkeitsaufnahmefähigkeit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung stark zu erhöhen.
[0019] In Fig. 3 ist noch eine vorteilhafte Abwandlung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
dargestellt. Man erkennt gut die zur Seite und zur Vorderkante des Sitzmöbels 5 hin
orientierten Seitenriegel 20, welche einen Übergang vom ersten Abstandskörper 4 zum
Stuhlrahmen 24 komfortabel gestalten. Selbstverständlich wird aus ästhetischen und
praktischen Gründen über den zweiten Abstandskörper 10 der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ein Dekorationsstoff gezogen, um die an sich Vorteile bringende erfindungsgemäße Vorrichtung
in dem entsprechenden Sitzmöbel aus ästhetischen Gründen zu kaschieren bzw. unsichtbar
zu machen.
[0020] Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet nach dem Prinzip des aktiven Luft- und
Feuchtigkeitsaustausches. Es werden hierdurch vorteilhafterweise Dampfmoleküle, welche
beim Sitzen durch Schwitzen entstehen mit Unterstützung der durch die Federelemente
8 geförderten Lüftung durch den mit Lüftungsöffnungen 2 versehenen Boden 1 der Sitzwanne
3 in die Umgebung gefördert. Es ergibt sich für die auf dem Stuhl sitzende Person
ein völlig neuartiges angenehmes Sitzgefühl. Die Federelemente 8, 14 und 16 massieren
das Gewebe der Person im Oberschenkel- und Gesäßbereich und verbessern dadurch die
Blutzirkulation. Abhängig vom Gewicht der betreffenden Person können die Härtegrade
der Federelemente individuell ausgewählt werden. Darüber hinaus kann die Form der
Federelemente 8 als Kunststoffzylinder 16 beispielsweise im hinteren Eckbereich des
Sitzes und/oder in den Randzonen eingesetzt werden. Hierzu ist in Fig. 2 im rechten
hinteren Eck schematisch die Anordnung von drei Zylindern 16 über Eck angedeutet.
[0021] Nachdem sämtliche Einzelteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei im Care-Bereich
erforderlichen Temperaturen gereinigt bzw. gewaschen werden können, ergeben sich in
Kombination mit der hervorragenden Druck- und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung optimale hygienische Eigenschaften. Diese werden begleitet von einem Optimum
an Sitzkomfort.
[0022] Bei entsprechender Auswahl von mit Duftstoffen ausgestatteten Federelementen werden
durch die Passivlüftung der erfindungsgemäßen Vorrichtung die in den Federelementen
integrierten Duftstoffe freigesetzt, wobei sie auf Wunsch einen dezenten Duft eines
ausgewählten Aromas hinterlassen können. Eine spezielle Ausrüstung für die erfindungsgemäß
eingesetzten Abstandskörper und Abstandsgewirke verhindert die Bildung sowie das Einnisten
gefährlicher Schimmelpilze und schränkt somit die Nahrungsquelle von Schädlingen,
beispielsweise der Hausstaubmilbe, ein.
[0023] Der erste Abstandskörper kann alternativ auch aus einem sogenannten Schnittschaummaterial
hergestellt werden. Dies ist in verschiedenen Anwendungsfällen ein bevorzugter Materialstoff.
Die sogenannten Seitenriegel 20 werden vorzugsweise aus einem Kaltschaummaterial hergestellt.
Das Abstandsgewirk 10' bzw. 12 ist unter dem Begriff "Dry Mesh" als waschbares Abstandsgewirk
auf dem Markt erhältlich.
[0024] Es hat als vorteilhafte Einstellung erwiesen, das Dickenverhältnis zwischen dem ersten
und zweiten Abstandskörper etwa mit 4:1 zu wählen. Hierbei hat sich der höchste Komfortgrad
gezeigt. Wie bereits oben angesprochen, können die Federelemente bzw. deren Härtegrad
(gemessen in Shore-Härte) je nach Gewicht der Person, für welche das diskutierte Sitzmöbel
vorgesehen ist, eingestellt werden. Daneben kann durch individuelle Auswahl von Federelementen
eine gezielte Zonenlüftung und auch eine Kompensation von lokalen Belastungsspitzen
erreicht werden.
[0025] Der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist gleichermaßen in Sitzmöbeln oder
Liegemöbeln. In der vorhergehenden Beschreibung der Erfindung wird der Einfachheit
halber in der Regel von Sitzmöbeln gesprochen. Es wird betont, dass sich die Erfindung
ebenso auf Liegemöbel wie auf Sitzmöbel bezieht und der Einsatz insbesondere im Care-Bereich
in allen sinnvollen Anwendungsfällen sehr vorteilhaft möglich ist.
BEZUGSZEICHEN
[0026]
- 1
- Boden
- 2
- Lüftungsöffnung
- 3
- Wanne, Sitzwanne
- 4
- erster Abstandskörper
- 5
- Stuhl
- 6
- Ausnehmungen
- 8
- Federelement
- 10
- zweiter Abstandskörper
- 10'
- Abstandsgewirk
- 12
- Abstandsgewirk
- 14
- Kunststoffkugel
- 16
- Kunststoffzylinder
- 20
- Seitenriegeln
- 22
- Rand
- 24
- Stuhlrahmen
1. Vorrichtung zur Klimatisierung von Sitz- oder Liegemöbeln, mit einer wenigstens in
ihrem Boden (1) mit Lüftungsöffnungen (2) versehenen Wanne (3), wobei die Lüftungsöffnungen
(2) der Wanne (3) erhöhte Ränder (22) aufweisen, gekennzeichnet durch einen auf dem Boden (1) der Wanne (3) aufliegenden ersten Abstandskörper (4), welcher
Ausnehmungen (6) aufweist, in denen Federelemente (8) angeordnet sind, und einen auf
dem ersten Abstandskörper (4) aufliegenden zweiten Abstandskörper (10), wobei wenigstens
einer der Abstandskörper ein Abstandsgewirk (10', 12) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungsöffnungen (2) unterschiedliche Größen haben und/oder in vorbestimmten
Mustern angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente Kunststoffkugeln (14) oder -zylinder (16) sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffkugeln (14) oder -zylinder (16) unterschiedliche Härtegrade haben.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffkugeln (14) oder -zylinder (16) eine Duftstoffe abgebende Masse aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abstandskörper (4) wenigstens teilweise seitlich von Seitenriegeln (20)
umgeben ist.
1. A device for air-conditioning items of seating or reclining furniture comprising at
least one pan (3) engineered with ventilation apertures (2) in its base (1), said
ventilation apertures (2) of said pan (3) comprising raised rims (22), characterized by, supported by said base (1) of said pan (3), a first spacer (4) featuring recesses
(6) in which spring elements (8) are arranged, and a second spacer (10) supported
by said first spacer (4), whereby at least one of said spacers is a knitted structure
(10', 12).
2. The device as set forth in claim 1, characterized in that said ventilation apertures (2) vary in size and/or are arranged in predefined patterns.
3. The device as set forth in claim 1 or 2, characterized in that said spring elements are balls (14) or cylinders (16) of plastics.
4. The device as set forth in claim 3, characterized in that said balls (14) or cylinders (16) of plastics differ in hardness.
5. The device as set forth in claim 3 or 4, characterized in that said balls (14) or cylinders (16) of plastics comprise a fragrance delivery mass.
6. The device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that said first spacer (4) is sided at least partly by side bars (20).
1. Dispositif pour la climatisation de meubles destinés à s'asseoir et à s'allonger,
présentant un bac (3) qui est pourvu d'ouvertures d'aération (2) au moins dans son
fond (1), les ouvertures d'aération (2) du bac (3) présentant des bords (22) rehaussés,
caractérisé par un premier corps d'écartement (4) posé sur le fond (1) du bac (3), qui présente des
évidements (6) dans lesquels sont agencés des éléments à ressort (8), et un deuxième
corps d'écartement (10) posé sur le premier corps d'écartement (4), au moins un des
corps d'écartement étant un tricot épais (10', 12).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures d'aération (2) présentent des tailles différentes et/ou sont disposées
selon des motifs prédéterminés.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments à ressort sont des billes (14) ou des cylindres (16) en matériau synthétique.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les billes (14) ou les cylindres (16) en matériau synthétique présentent des degrés
de dureté différents.
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les billes (14) ou les cylindres (16) en matériau synthétique présentent une masse
libérant des parfums.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier corps d'écartement (4) est entouré latéralement, au moins partiellement,
par des traverses latérales (20).