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EP 1 972 246 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.06.2010 Patentblatt 2010/24 |
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Anmeldetag: 24.01.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen weitgehend ebener Flächen
Device and method for cleaning mostly level surfaces
Dispositif et procédé destinés à nettoyer des surfaces principalement planes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
20.03.2007 DE 102007013343
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.09.2008 Patentblatt 2008/39 |
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Patentinhaber: Göttler, Karl |
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86745 Hohenaltheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Göttler, Karl
86745 Hohenaltheim (DE)
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Vertreter: Müller, Frank Peter et al |
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Müller Schupfner & Partner
Patentanwälte
Bavariaring 11 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/01841 DE-U1- 29 713 472
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DE-U1- 8 033 515 DE-U1- 29 805 169
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Reinigen
weitgehend ebener Flächen, insbesondere Fenster, nach den Oberbegriffen der Ansprüche
1 und 6.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist bereits aus dem
DE-GM 298 05 169.9 bekannt. Beim Gebrauch einer solchen Vorrichtung wird der Wischblock mit einer Reinigungsflüssigkeit
getränkt und die Vorrichtung dann unter ständigem Anpressdruck über die zu reinigende
Fläche geführt. Dabei wird der auf der Fläche befindliche Schmutz durch die Reinigungsflüssigkeit
gelöst und die auf der zu reinigenden Fläche verbleibende verschmutzte Reinigungsflüssigkeit
durch das hinter dem Wischblock angeordnete Wischblatt entfernt.
[0003] Probleme bereitet bei Reinigungsgeräten dieser Art immer noch der Dichtungsbereich
des Fensterrahmens beim Reinigen von Fenstern. Wird die Aussenkante des Wischblatts
über diesen Dichtungsbereich geführt, so hebt diese ab und lässt dort Schmutzwasserreste
zurück. Auch besteht das Problem, das härtere Schmutzteilchen die Dichtlippe anheben,
so dass an dieser Stelle vorhandenes Wasser unter der Dichtlippe hindurchläuft und
unschöne "Schlieren" an der Glasscheibe hinterlässt.
[0004] Aus der
DE 297 13 472 U1 ist es bekannt, eine Vorrichtung.dieser Art durch Stabilisierungsnasen an den äußeren
Eckbereichen des Wischblatts auszustatten, so dass dieses beim Berühren von Dichtungen
am Rand des Fensterrahmens nicht mehr abhebt, sondern dort den Wasserfilm abzieht.
Probleme bereiten diese Reinigungsgeräte dadurch, dass der Abstand zwischen dem Ende
der vorderen Gehäusewand und der Vorderkante des Wischblatts verschieden groß ist,
so dass beim Reinigen beispielsweise einer Fensterscheibe unterschiedliche Druckverteilungen
entstehen und das Wischblatt im Bereich der Stabilisierungsnasen stärker angepresst
wird als zwischen den Stabilisierungsnasen, wodurch erneut Streifenbildung entsteht,
da die Vorderkante des Wischblatts nicht gleichmäßig anliegt. Auch können härtere
Schmutzteilchen das Wischblatt zwischen den Stabilisierungsnasen anheben und dort
zu der nachteilhaften Streifenbildung führen. Schließlich ist der Winkel zwischen
Wischblatt und Oberfläche der zu reinigenden Fläche abhängig vom Anpressdruck des
Schwammes und somit von der Bewegungshaltung des Nutzers.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine verbesserte Reinigungsvorrichtung
zu schaffen, die sowohl die Dichtungsbereiche von Fensterrahmen anstandslos reinigt
als auch eine zuverlässige Führung des Wischblatts, insbesondere der Vorderkante des
Wischblatts, gewährleistet, ohne dass dies vom Bewegungszustand des Nutzers oder dem
Anpressdruck abhängt.
[0006] Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Reinigungsvorrichtung der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale der kennzeichnenden Teile der Ansprüche
1 und 6.
[0007] Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Die Vorrichtung bzw. das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung zum Reinigen weitgehend
ebener Flächen zeichnet sich dadurch aus, dass die Vorrichtung mit einem Gehäuse ausgestattet
ist, das an einer Seite ein Wischblatt und einen Wischblock zum gleichzeitigen Anlegen
an der zu reinigenden Fläche aufweist und mit Seitenblenden ausgestattet ist, die
den Raum zwischen der zu reinigenden Fläche, dem Gehäuse, dem Wischblatt und dem Wischblock
seitlich abschließen. Das Gehäuse überdeckt das Wischblatt nach der vorliegenden Erfindung
bis zu dessen Vorderkante, in dem es eine Führungskante bildet, die das Wischblatt
über dessen gesamte Länge gegen die zu reinigende Fläche drückt. Bevorzugt endet die
Führungskante des Gehäuses exakt an der Vorderkante des Wischblatts, so dass beim
Andrücken des Wischblatts an die zu reinigende Fläche die Vorderkante des Wischblatts
zwischen Fläche und Führungskante des Gehäuses mit einem vorbestimmbaren Druck und
Winkel eingeklemmt wird.
[0009] Bevorzugt decken die seitlichen Seitenblenden das Gehäuse seitlich bis zu der vorderen
Führungskante ab, so dass der gesamte Raum zwischen Gehäuse und Fläche beim Andrücken
der Vorrichtung abgeschlossen wird und so dass unabhängig vom Benutzer, d.h. unabhängig
von der Griffhaltung, ein vorbestimmbarer Winkel des Wischblatts zur Fläche eingestellt
wird.
[0010] Somit wird nicht nur die Vorderkante des Wischblatts zuverlässig über dessen gesamte
Länge an der zu reinigenden Fläche geführt, sondern diese wird auch in einem vorbestimmbaren
Winkel eingestellt, wobei sowohl die Führung als auch die Einstellung des Winkels
unabhängig von einem übermäßigen Anpressdruck und von der Körper- oder Griffhaltung
des Nutzers ist. Der optimale Aufsetzwinkel der Vorderkante des Wischblatts ist somit
voreingestellt und unabhängig vom Nutzer, so dass auch Laien problemlos Fensterflächen
streifenfrei säubern können.
[0011] Das Wischblatt besteht bevorzugt aus Gummi, PVC, Kautschuk oder Silikon, wobei die
Materialien Silikon und Kautschuk die besten Wischergebnisse liefern. Diese Materialien
waren beim Stand der Technik nicht oder nur schlecht einsetzbar, da sie verhältnismäßig
weich sind und ein ganz gezielter Anpressdruck erforderlich ist, um einen bestimmten
Winkel einzustellen, der für Silikon bzw. Kautschuk-Wischblätter die besten Wischergebnisse
erzielt. Diese exakte Winkeleinstellung ist aber beim Stand der Technik nicht möglich,
da sich hier oftmals das Wischblatt bei sehr weichen Materialien zu stark durchbiegt
und sich aufwellt oder falsch einstellt, so dass erneut Schlieren entstehen. Bei der
vorliegenden Erfindung allerdings können Silikon oder Kautschuk-Wischblätter bevorzugt
eingesetzt werden, da der optimale Aufsetzwinkel der Vorderkante des Wischblatts durch
die Führungskante des Gehäuses gewährleistet ist. Bevorzugte Aufsetzwinkel liegen
zwischen 1° und 90° Grad, bevorzugter zwischen 5° und 45° Grad, besonders bevorzugt
zwischen 5° und 15° Grad. Die Schor-Härte des verwendeten bevorzugten Silikons beträgt
bevorzugt 50-85, besonders bevorzugt zwischen 60 und 65.
[0012] Des Weiteren hat das Wischblatt nach einer bevorzugten Ausführungsform auf der der
Wischseite gegenüberliegenden Seite eine Verdickung, um ein Herausrutschen aus der
Halterung bzw. aus einer Klemmschiene zu vermeiden.
[0013] Der verwendete Schwamm besteht bevorzugt aus einer kaschierten synthetischen Faser,
bevorzugt aus einer Mikrofaser oder aus superabsorbierenden Materialien.
[0014] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Figuren beschrieben.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht des gleichen Ausführungsbeispiels von unten, also der
der zu reinigenden Fläche zugewandten Seite.
[0015] Die in Figur 1 über der zu reinigenden Fläche 7 dargestellte Reinigungsvorrichtung
umfasst ein Gehäuse 1, vorzugsweise aus einem Kunststoffspritzgussteil mit einem daran
befestigten, vorzugsweise als Gelenk ausgebildeten Griff 2. In dem Gehäuse 1 ist auf
der der zu reinigenden Fläche 7 zugewandten Seite ein Wischblock 3 aus saugfähigen
Material, z.B. Schaumstoff oder Schwamm, das mit einem Stoffüberzug versehen sein
kann, angeordnet. Im Abstand von dem Wischblock 3 und parallel hierzu und ebenfalls
auf der der zu reinigenden Fläche zugewandten Seite ist in dem Gehäuse 1 ein Wischblatt
4 vorgesehen. Dieses Wischblatt 4 besteht aus einem elastischen Material, z.B. Gummi
oder PVC. Vorteilhafter Weise ist das Wischblatt auswechselbar im Gehäuse 1 festgeklemmt.
[0016] Zur besseren Führung des Wischblatts 4 überdeckt das Gehäuse 1 mit seinem Gehäuseansatz
9 das Wischblatt 4 im Wesentlichen bis zu dessen Vorderkante 8. Dabei drückt die Führungskante
6 des Gehäuseansatzes 9 beim Gebrauch das Wischblatt 4 über dessen gesamte Länge gegen
die zu reinigende Fläche 7.
[0017] Die Reinigungsvorrichtung ist ferner auf beiden Seiten des Gehäuses 1 zwischen den
in Wischrichtung hinteren Enden des Wischblocks 3 und den Längsenden des Wischblatts
4 mit Seitenblenden 5, 5' versehen, die vorzugsweise parallel zur zu reinigenden Fläche
7 verlaufen und vorzugsweise aus einem Stück mit dem Gehäuse bestehen. Die Unterkanten
der Seitenblenden 5, 5'sollten möglichst glatt ausgebildet sein, um ein leichtes Gleiten
auf der zu reinigenden Fläche 7 zu ermöglichen.
[0018] Das Wischblatt 4 ist vorteilhafterweise länger als der Wischblock 3. Die Seitenblenden
5, 5' laufen entsprechend auseinander. Der Wischblock 3 verbreitert sich vorteilhafterweise
in Wischrichtung trapezförmig. Er kann jedoch auch rechteckig oder abgerundet sein.
[0019] Wie eingangs geschildert, wird der Wischblock 3 zur Reinigung einer ebenen Fläche
z. B. einer Glasfläche, insbesondere eines Fensters, mit Reinigungsflüssigkeit getränkt
und sodann gegen die zu reinigende Fläche 7 gedrückt und in Pfeilrichtung über die
zu reinigende Fläche 7 geführt. Das hinter dem Wischblock 3 angeordnete Wischblatt
4 beseitigt den verbleibenden Flüssigkeitsfilm zusammen mit Schaum- und Schmutzresten.
Die Vorderkante 8 des Wischblatts 4 wird hierbei über ihre gesamte Länge gegen die
zu reinigende Fläche gepresst. Damit wird erreicht, dass der Schaum und die verschmutzte
Flüssigkeit vollständig vor dem Wischblatt hergeschoben und entfernt werden. Erfolgt
der Reinigungsvorgang im Bereich einer Dichtung einer Verglasung, so wird auf die
Außenkante des Wischblatts 4 Druck ausgeübt, der das Wischblatt 4 dort von der zu
reinigenden Fläche 7 abzuheben versucht. Die Führungskante 6 des Gehäuseansatzes 9
verhindert dies wirksam, indem sie das Wischblatt 4 über die gesamte Länge gegen die
zu reinigende Fläche 7 presst. Damit kann auch längs der Dichtungen verbleibender
Schaum und Wasser restlos entfernt werden. Die Führungskante 6 verhindert darüber
hinaus, dass das Wischblatt 4 durch härtere Verschmutzungen auf der Fensterscheibe
angehoben wird und sich dadurch Schlieren ergeben. Stattdessen entfernt das Wischblatt
die härteren Verschmutzungen durch den zuverlässigen Anpressdruck der Führungskante
6.
[0020] Die auf beiden Seiten der Reinigungsvorrichtung vorgesehenen Seitenblenden 5, 5'
verhindern ein seitliches Austreten von Schaum oder Wasser. Gleichzeitig dienen sie
als Führungsschienen für die Reinigungsvorrichtung und erleichtern eine gleichmäßige
Führung der Reinigungsvorrichtung über die zu reinigende Fläche 7.
[0021] Die Seitenblenden 5, 5' sind im vorderen Bereich entlang des Gehäuseansatzes bis
hin zur Führungskante 6 durch Blendenverlängerungen 5a, 5a' verlängert, so dass das
gesamte Gehäuse 1 gegen die Verglasung abgedichtet ist und seitlich kein Wasser oder
Schaum austreten kann.
[0022] Bevorzugt ist das Wischblatt 4 mittels einer Klemmschiene 10 am Gehäuse 1 befestigt,
wobei die Klemmschiene 10 lösbar befestigt ist, um das Wischblatt 4 auszutauschen.
[0023] Bevorzugt hat das Wischblatt 4 V-förmige Einkerbungen an den Enden, die definierte
Vorderkanten 8 des Wischblatts 4 ausbilden, so dass jedes Wischblatt 4 bevorzugt viermal
verwendet werden kann bis es ausgetauscht werden muss.
[0024] Die Klemmschiene 10 dient darüber hinaus zur Rückführung des Wassers bzw. des Schaums,
das an der Vorderkante 8 des Wischblatts 4 akkumuliert und das durch die Klemmschiene
10 zum Wischblock 3 rückgeführt und dort wieder aufgesaugt wird. Die Reinigungsflüssigkeit
läuft somit kreisförmig vom Wischblock 3 auf die zu reinigende Fläche, wird dort von
der Vorderkante 8 des Wischblatts 4 abgezogen und wieder in den Wischblock 3 zurückgepresst,
da es durch die Seitenblenden 5, 5' seitlich nicht austreten kann.
[0025] Die Seitenblenden 5, 5' bzw. Verlängerungen 5a, 5a' gewährleisten, dass das Gehäuse
1 mit dem Wischblatt 4 an der zu reinigenden Fläche fest aufliegt, wobei die Führungskante
6 des Gehäuseansatzes 9 dafür sorgt, dass das Wischblatt 4 sich im Betrieb nur bis
zu einem vorgebbaren Winkel durchbiegt und durch die Führungskante 6 unter diesem
Winkel während des Reinigungsvorgangs verharrt. Unabhängig von dem Anpressdruck -
sofern ein Mindestdruck erreicht wird- und unabhängig von der Körper- oder Handhaltung
des Nutzers wird gewährleistet, dass die Vorderkante 8 des Wischblatts 4 stets in
einem vorgebbaren Winkel über die zu reinigende Fläche 7 läuft. Bevorzugt nimmt das
Wischblatt 4 an der Vorderkante 8 einen spitzen Winkel β von etwa 1° bis 90° Grad,
bevorzugt 5° bis 15° Grad gegenüber der zu reinigenden Fläche ein.
[0026] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der
Griff 2 über ein Scharnier 11 an einer Griffhalterung 12 des Gehäuses 1 drehbeweglich
befestigt, so dass der Griff 2 bis zu einem vorgebbaren Winkel α angehoben werden
kann, ohne dass sich der Winkel des Gehäuses 1 gegenüber der Fläche 7 verändert. Dies
erleichtert ein Arbeiten mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, beispielsweise an
einer Fensterfläche, ohne dass die Gefahr besteht, dass der Nutzer das gesamte Gehäuse
1, beispielsweise im Bereich des Wischblocks 3, abhebt. Der Winkel α ist über einen
Anschlag innerhalb der Griffhalterung 12 einstellbar.
1. Vorrichtung zum Reinigen weitgehend ebener Flächen (7), insbesondere Fenster, mit
einem Gehäuse (1), welches an einer Seite ein Wischblatt (4) und einen Wischblock
(3) zum gleichzeitigen Anlegen an der zu reinigenden Fläche (7) aufweist, und mit
Seitenblenden (5, 5') an dem Gehäuse (1), die den Raum zwischen der zu neinigenden
Fläche (7), dem Gehäuse (1), dem Wischblatt (4) und dem Wischblock (3) seitlich abschließen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) das Wischblatt (4) bis zu dessen Vorderkante (8) überdeckt und eine
Führungskante (6) bildet, die das Wischblatt (4) über dessen gesamte Länge gegen die
zu reinigende Fläche (7) drückt und dass das Wischblatt (4) durch den Wischblock (3),
die Seitenblenden (5, 5') und die Führungskante (6) in einem vorbestimmbaren Winkel
(β) zur ebenen Fläche (7) führbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am in Wischrichtung gesehenen hinteren, das Wischblatt (4) aufnehmenden Teil des
Gehäuses (1) ein Gehäuseansatz (9) vorgesehen ist, dessen in Wischrichtung hintere
Begrenzung die Führungskante (6) bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenblenden (5, 5') durch Blendverlängerungen (5a, 5a') bis zu der Führungskante
(6) vorgezogen sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wischblatt (4) mittels einer Klemmschiene (10) auswechselbar am Gehäuse (1) befestigt
ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wischblatt (4) aus Gummi, PVC, Kautschuk oder Silikon besteht.
6. Verfahren zum Reinigen weitgehend ebener Flächen, insbesondere Fenster, mit einer
Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wischblock (3) mit einer Reinigungsflüssigkeit getränkt und dann zusammen mit
dem Wischblatt (4) derart gegen eine zu reinigende Fläche (7) gedrückt wird, dass
die Seitenblenden (5, 5') an der zu reinigenden Fläche (7) aufsetzen und ein vorgebbarer
Winkel (β) zwischen dem Wischblatt (4) und der zu reinigenden Fläche (7) entsteht.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsflüssigkeit während des Reinigungsvorgangs vom Wischblock (3) auf die
zu reinigende Fläche (7) und von der zu reinigenden Fläche (7) mittels des Wischblatts
(4) wieder in den Wischblock (3) zurückgedrängt wird.
1. Device for cleaning mostly plane surfaces (7), especially windows, with a housing
(1), which comprises on one side a wiper blade (4) and a wiper block (3) for simultaneous
application to the surface (7) to be cleaned and with side blends (5, 5') on the housing
(1), which close the space between the surface (7) to be cleaned, the housing (1),
the wiper blade (4) and the wiper block (3) on the side, characterized in that the housing (1) covers the wiper blade (4) up to the leading edge (8) and thus constitutes
a guide edge (6), which presses the wiper blade (4) along its full length onto the
surface (7) to be cleaned, and that the wiper blade (4) can be directed in a pre-determined
angle (β) to the level surface by means of the wiper block (3), the side blends (5,
5') and the guide edge (6).
2. Device according to claim 1, characterized in that, as seen in the wiping direction, on the back part of the housing (1) containing the
wiper blade (4), a housing attachment (9) is intended whose back boundary in the wiping
direction constitutes the guide edge (6).
3. Device according to claims 1 or 2, characterized in that the side blends (5, 5') are brought forward up to the guide edge (6) by blend lengthening
pieces (5a, 5a').
4. Device according to one of the previous claims, characterized in that the wiper blade (4) is exchangeably clamped to the housing (1) by means of a terminal
strip (10).
5. Device according to one of the previous claims, characterized in that the wiper blade (4) is made of rubber, PVC, natural rubber or silicone.
6. Method for cleaning mostly level surfaces, especially windows, with a device according
to one of the previous claims, characterized in that the wiper block (3) is wetted with a cleaning liquid and then pressed against a surface
(7) to be cleaned in such a way that the side blends (5, 5') touch the surface (7)
to be cleaned and that a pre-determined angle (β) is generated between the wiper blade
(4) and the surface (7) to be cleaned.
7. Device according to claim 6, characterized in that during the cleaning procedure the cleaning liquid is pushed from the wiper block
(3) onto the surface (7) to be cleaned and then from the surface (7) to be cleaned
through the wiper blade (4) back into the wiper block.
1. Dispositif pour nettoyer des surfaces largement planes (7), en particulier des fenêtres,
comprenant un boîtier (1) qui comporte sur un côté une lame d'essuyage (4) et un bloc
d'essuyage (3) destinés à être appliqués simultanément contre la surface à nettoyer
(7), et comprenant des caches latéraux (5, 5') sur le boîtier (1) qui referment latéralement
l'espace entre la surface à nettoyer (7), le boîtier (1), la lame d'essuyage (4) et
le bloc d'essuyage (3), caractérisé en ce que le boîtier (1) recouvre la lame d'essuyage (4) jusqu'à son arête antérieure (8) et
forme une arête de guidage (6) qui presse la lame d'essuyage (4) sur la totalité de
sa longueur contre la surface à nettoyer (7), et en ce que la lame d'essuyage (4) est susceptible d'être guidée sous un angle prédéterminé (β)
par rapport à la surface plane (7) par le bloc d'essuyage (3), les caches latéraux
(5, 5') et l'arête de guidage (6).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu, sur la partie du boîtier (1), postérieure quand on observe en direction
d'essuyage, qui reçoit la lame d'essuyage (4), un talon de boîtier (9) dont la délimitation
postérieure en direction d'essuyage forme l'arête de guidage (6).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les caches latéraux (5, 5') sont avancés jusqu'à l'arête de guidage (6) par des prolongements
de caches (5a, 5a').
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lame d'essuyage (4) est fixée de façon interchangeable sur le boîtier (1) au moyen
d'une tringle de serrage (10).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lame d'essuyage (4) est en gomme, en PVC, en caoutchouc ou en silicone.
6. Procédé pour nettoyer des surfaces largement planes, en particulier des fenêtres,
avec un dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bloc d'essuyage (3) est imbibé d'un liquide nettoyage et est ensuite pressé conjointement
avec la lame d'essuyage (4) contre une surface à nettoyer (7) de telle façon que les
caches latéraux (5, 5') sont posés contre la surface à nettoyer (7), et qu'il en résulte
un angle prédéterminé (β) entre la lame d'essuyage (4) et la surface à nettoyer (7).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le liquide de nettoyage est chassé pendant le processus de nettoyage depuis le bloc
d'essuyage (3) vers la surface à nettoyer (7) et est ramené depuis la surface à nettoyer
(7) au moyen de la lame d'essuyage (4) en retour dans le bloc d'essuyage (3).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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