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EP 1 973 377 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.04.2011 Patentblatt 2011/17 |
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Anmeldetag: 11.03.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum Betreiben eines Hörgeräts während der Einschaltphase
Method for operating a hearing device during start-up
Procédé destiné au fonctionnement d'un appareil auditif pendant la mise en marche
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
20.03.2007 DE 102007013394
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.09.2008 Patentblatt 2008/39 |
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Patentinhaber: Siemens Audiologische Technik GmbH |
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91058 Erlangen (DE) |
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Erfinder: |
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- Höcht, Philipp
91207 Lauf (DE)
- Sörgel, Wolfgang
91052 Erlangen (DE)
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Vertreter: Maier, Daniel Oliver |
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Siemens AG
Postfach 22 16 34 80506 München 80506 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/13576 US-A- 4 396 806
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DE-B3-102004 025 691 US-A1- 2005 004 801
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Problem, das der Erfindung zugrunde liegt
[0001] Einschalter von Hörgeräten sind in der Regel so konzipiert, dass diese vor dem Anlegen
eines Hinter-dem-Ohr Hörgeräts (HdO-Hörgeräts) hinter das Ohr bzw. Einsetzen eines
In-dem-Ohr Hörgeräts (IdO-Hörgeräts) in das Ohr betätigt werden. Das Gerät ist somit
während dieser Phase der Handhabung bereits aktiv.
[0002] In der Praxis ist der am Hörgerät angebrachte Ein-Ausschalter oft als Batteriefachschalter
ausgeführt, d.h. das Gerät wird durch das teilweise Öffnen des Batteriefachs ausgeschaltet
und durch Schließen des Batteriefachs eingeschaltet.
[0003] Während eine initiale Verzögerung der Aktivierung der Verstärkung zur Vermeidung
von Feedback bekannt ist, kann es während der Handhabung (Bedienung) des Gerätes,
insbesondere auch nach Ablauf einer initialen Einschaltverzögerung, zur unbeabsichtigten
Verstellung von benutzerkontrollierten Bedienelementen am Gerät, insbesondere Lautstärkesteller
und Programmwahltaster kommen.
Bisherige Lösung des Problems
[0004] Bei aktuellen Hörgeräten ist eine durch den Akustiker zu programmierende Einschaltverzögerung
von bis zu 18 Sekunden vorgesehen. Während dieser Zeit ist der Hörgeräteausgang (Signalausgabe)
stumm geschaltet bzw. es wird eine optionale Startmelodie gespielt und die Bedienelemente
(z.B. Programmumschalter, Lautstärkesteller) sind deaktiviert. Diese Einschaltverzögerungszeit
ist in der Praxis, vor allem bei älteren Leuten, oft gerade ausreichend, um das Gerät
einzusetzen.
[0005] Häufig wird dann aber der Sitz des Hörgeräts nochmals korrigiert, die Frisur nochmals
geordnet, usw. Dies hat oftmals eine unabsichtliche Verstellung der Bedienelemente
zur Folge. Selbst wenn dies durch ein Tonsignal (Beep) angezeigt wird, so ist dies
doch lästig und für den Benutzer verwirrend. Im Zusammenhang mit lernenden Hörgeräten
kann hierdurch (wenn nicht bemerkt und sofort korrigiert) auch eine Fehlinterpretation
der Benutzerpräferenz stattfinden. Möglich wäre in diesem Zusammenhang ein verzögertes
Einschalten des Tonausgangs, wodurch zwar der "verwirrende" Beep entfällt, dafür jedoch
auch die Information, dass ein Bedienelement verstellt wurde.
[0006] Eine generelle Verlängerung der Einschaltverzögerung erscheint zur Lösung dieses
Problems auch deswegen nicht geeignet, da hierdurch neben einer Verzögerung bei der
Benutzbarkeit des Hörgeräts auch die Möglichkeit der schnellen Funktionskontrolle
wegfällt, letzteres vor allem bei Personen, die das Hörgerät nicht selbst einsetzen
(Kinder !).
[0007] Aus
WO 02 13576 A1 ist ein Hörgerät mit einer Einschaltverzögerung bekannt. Während der Einschaltzeit
gelangen keine Signale vom Mikrofon zum Hörer. Damit wird sicher gestellt, dass ein
Nutzer genügend Zeit hat, das Hörgerät im Ohr korrekt zu platzieren, bevor es Schallsignale
aussendet.
[0008] Weiterhin ist aus der
DE 10 2004 025 691 B3 ein Hörgerät mit programmierbaren Bedienelementen bekannt. Den Bedienelementen werden
hörsituationsabhängig Einstellfunktionen zugeordnet. Dadurch ist eine Begrenzung auf
sinnvolle Einstellmöglichkeiten gegeben.
Lösung des Problems gemäß der Erfindung
[0009] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung, die eine Figur umfasst, erläutert.
[0010] Die Figur zeigt die funktionale Struktur eines Hörgerätes zusammen mit einer erfindungsgemäßen
Bedienungskontrolleinrichtung BEC.
[0011] Die. Struktur stellt folgende Elemente eines Hörgerätes dar. Ein Mikrophon MIC, eine
Signalverarbeitungseinrichtung SIGV, eine Signalausgabe SP (elektroakustischer Wandler),
einen Einschalter ON, eine Einschaltkontrolleinrichtung ONC, ein Bedienelement BE
und eine Bedienungskontrolleinrichtung BEC zur Kontrolle von Bedienelementen.
[0012] Bedienelemente BE eines Hörgeräts können auf die verschiedenste Art und Weise realisiert
sein, z.B. als Taster, als Drehrad (mit oder ohne Anschlag), als Pushbutton, als zwei-
oder mehrstufiger Kipp- oder Drehschalter, als Schiebeschalter oder als kombinierte
Dreh-Druckschalter, ähnlich einem "Mausrad" im Computerbereich. Auch "Touchpads" oder
ähnliche Elemente, wie z.B. vom Apple I-Pod bekannt, sind denkbar.
[0013] Bei der Einschaltkontrolleinrichtung ONC und der Bedienungskontrolleinrichtung BEC
zur Kontrolle von Bedienelementen handelt es sich um Elemente, die sowohl hardwaremäßig
in Form von elektronischen Schaltungen als auch rein softwaremäßig in einem Mikroprozessor
realisiert sein können.
[0014] Gemäß der Erfindung wird nun unabhängig von einer möglichen Einschaltverzögerung,
die nach dem Betätigen des Einschalters ON durch die Einschaltkontrolleinrichtung
ONC bewirkt wird, eine davon separate Verzögerung der Freigabe von am Hörgerät angebrachten
benutzerkontrollierten Bedienelementen BE durchgeführt (im folgenden wird diese Verzögerung
auch als Freigabeverzögerung bezeichnet), die durch eine Einrichtung BEC zur Kontrolle
von Bedienelementen realisiert wird. Die Dauer (Zeitspanne) der genannten Freigabeverzögerung
ist vorzugsweise einstellbar und vorzugsweise länger als die Dauer der Einschaltverzögerung
gewählt. Die Freigabeverzögerung ist außerdem vorzugsweise abschaltbar realisiert.
[0015] Während der Verzögerungszeit der Freigabeverzögerung läuft die Signalerfassung und
Verarbeitung SIGV im Gerät bereits wie im normalen Betrieb, die Signalausgabe SP hängt
von einer ggf. vorhandenen Einschaltverzögerung ab, von der die Freigabeverzögerung
unabhängig realisiert ist. Als Zeitspannen für die neue Verzögerung der Freigabe der
Bedienelemente sind Bereiche zwischen 10 Sekunden und 2 Minuten in Betracht zu ziehen.
Zur Indikation, dass die Bedienelemente bereit sind, kann ein kurzes Tonsignal verwendet
werden (z.B. "Volume default" oder der dem aktuellen Programm entsprechende Beep).
Bei Geräten mit Fernbedienung kann ferner vorgesehen werden, diese mittels Batteriefachschalter
nur in Standbybetrieb zu schalten und dann mittels Fernbedienung in einem oder zwei
Schritten, die Verstärkungsleistung zu aktivieren und die Freigabe der benutzerkontrollierten
Bedienelemente (Benutzercontrols) zu ermöglichen.
[0016] Weiter kann die Einrichtung BEC zur Kontrolle von Bedienelementen so ausgeführt werden,
dass ein benutzerkontrolliertes Bedienelement (z.B. Programmschalter) bei einem langen
Druck oder mehrfacher Betätigung in einem definierten Zeitintervall ("Doppelclick")
oder einer Betätigung des Lautstärkestellers über einen bestimmten Regelbereich hinaus
sofort freigegeben werden. Hiermit kann eine eingestellte Verzögerung durch den Benutzer
umgangen werden und sofort eine Einstellung vorgenommen werden. Langer Druck ist auch
ein automatisches Verhalten, wenn das Hörgerät für den Benutzer nicht zu funktionieren
scheint, weil der Benutzer vergessen hat, dass der Programmsteller oder Lautstärkesteller
(Volume Control) erst nach einiger Zeit aktiv wird. Ein derartiger Mechanismus kann
auch in Verbindung mit der derzeitigen Einschaltverzögerung verwendet werden, um das
Hörgerät sofort betriebsbereit zu machen.
Vorteile der Erfindung
[0017] Durch die erfindungsgemäß verzögerte Aktivierung der benutzerkontrollierten Bedienelemente,
getrennt von einer eventuellen Einschaltverzögerung, d.h. einer Verzögerung der Aktivierung
der Verstärkung und/oder Signalausgabe, wird das unbeabsichtigte Verstellen von Bedienelementen
während des Einsetzens des Hörgerätes verhindert. Kontrolltöne bzw. die Möglichkeiten
der sofortigen Aktivierung erhöhen den Nutzen und Komfort des Hörgeräts.
1. Hörgerät mit einer Einschaltverzögerung,
gekennzeichnet durch
eine Bedienungskontrolleinrichtung (BEC), die zusätzlich zu der Einschaltverzögerung
eine von dieser separate Verzögerung einer Freigabe der am Hörgerät angebrachten benutzerkontrollierten
Bedienelemente durchführt.
2. Hörgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zeitspanne (Dauer) der genannten separaten Verzögerung einstellbar ist.
3. Hörgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zeitspanne (Dauer) der genannten separaten Verzögerung länger als die Zeitspanne
der möglichen Einschaltverzögerung eingestellt ist.
4. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Hörgerät ein kurzes Tonsignal abgibt, wenn die genannte Verzögerung abgelaufen
ist und die Bedienelemente bereit sind.
5. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bedienungskontrolleinrichtung so ausgeführt ist, dass sie bei einer definierten
Bedienung eines bestimmten Bedienelements durch den Benutzer mindestens ein benutzerkontrolliertes
Bedienelement sofort freigibt.
6. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bedienungskontrolleinrichtung so ausgeführt ist, dass sie bei einer definierten
Bedienung eines bestimmten Bedienelements durch den Benutzer alle benutzerkontrollierten
Bedienelemente sofort freigibt.
7. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
es sich bei der genannten definierten Bedienung um einen langen Druck auf ein bestimmtes
Bedienelement oder eine mehrfache Betätigung eines Bedienelements innerhalb eines
definierten Zeitintervall handelt.
8. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
es sich bei der genannten bestimmten Bedienung um die Betätigung des Lautstärkestellers
über einen bestimmten Regelbereich hinaus handelt.
9. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bedienungskontrolleinrichtung so ausgeführt ist, dass sie bei einer definierten
Bedienung eines bestimmten Bedienelements durch den Benutzer das Hörgerät insgesamt
sofort betriebsbereit macht.
10. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
gekennzeichnet durch
eine Fernbedienung, durch die bei dem Hörgerät in einem oder zwei Schritten die Verstärkungsleistung und die
Freigabe der benutzerkontrollierten Bedienelemente aktivierbar ist.
11. Verfahren zum Betreiben eines Hörgeräts mit einer Einschaltverzögerung,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Rahmen der Aktivierung des Hörgeräts eine Verzögerung der Freigabe der am Hörgerät
angebrachten benutzerkontrollierten Bedienelemente zusätzlich zu der Einschältverzögerung
durchgeführt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Verzögerung unabhängig von einer Verzögerung des Hörgerät-Ausgangs durchgeführt
wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
von dem Hörgerät ein kurzes Tonsignal abgegeben wird, wenn die genannte Verzögerung
abgelaufen ist und die Bedienelemente bereit sind.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei einer definierten Bedienung eines bestimmten Bedienelements durch den Benutzer
mindestens ein benutzerkontrolliertes Bedienelement sofort freigegeben wird.
1. Hearing device with a switch-on delay,
characterised by
an operating control device (BEC), which, in addition to the switch-on delay, carries
out a delay in a release of the user-controlled control elements attached to the hearing
device and separately herefrom.
2. Hearing device according to claim 1,
characterised in that
the span of time (duration) of the said separate delay can be adjusted.
3. Hearing device according to claim 1 or 2,
characterised in that
the span of time (duration) of the said separate delay is adjusted longer than the
span of time of the possible switch-on delay.
4. Hearing device according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
the hearing device emits a short audio signal, if the said delay has elapsed and the
control elements are ready.
5. Hearing device according to one of claims 1 to 4,
characterised in that
the operating control device is embodied such that it immediately releases at least
one user-controlled control element with a defined operation of a specific control
element by the user.
6. Hearing device according to one of claims 1 to 4,
characterised in that
the operating control device is embodied such that it immediately releases all user-controlled
control elements with a defined operation of a specific control element by the user.
7. Hearing device according to one of claims 1 to 6,
characterised in that
the said defined operation involves a long button press on a certain control element
or a repeated actuation of a control element within a defined time interval.
8. Hearing device according to one of claims 1 to 6,
characterised in that
the said specific operation involves the actuation of the loudspeaker controller over
a defined control range.
9. Hearing device according to one of claims 1 to 8,
characterised in that
the operating control device is embodied such that with a defined operation of a specific
control element by the user, the hearing device is as a whole made immediately ready
for use.
10. Hearing device according to one of claims 1 to 9,
characterised by
a remote controller, by means of which the amplifier power and the release of user-controlled
control elements can be activated in one or two steps in the case of the hearing device.
11. Method for operating a hearing device with a switch-on delay,
characterised in that
within the scope of the activation of the hearing device, a delay in the release of
the user-controlled control elements attached to the hearing device is carried out
in addition to the switch-on delay.
12. Method according to claim 11,
characterised in that
the said delay is carried out irrespective of a delay in the hearing device output.
13. Method according to claim 11 or 12,
characterised in that
a short audio signal is emitted by the hearing device if the said delay has elapsed
and the control elements are ready.
14. Method according to one of claims 11 to 13,
characterised in that
with a defined operation of a certain control element by the user, at least one user-controlled
control element is released immediately.
1. Appareil auditif équipé d'une temporisation de mise en marche,
caractérisé par
un dispositif de contrôle de commande (BEC) qui réalise, en plus de la temporisation
de mise en marche, une temporisation séparée de cette dernière du déblocage des éléments
de commande fixés sur l'appareil auditif et contrôlés par l'utilisateur.
2. Appareil auditif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la plage (durée) de ladite temporisation séparée est réglable.
3. Appareil auditif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la plage (durée) de ladite temporisation séparée est plus longue que celle de la possible
temporisation de mise en marche.
4. Appareil auditif selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
l'appareil auditif émet un bref signal sonore, lorsque ladite temporisation est terminée
et que les éléments de commande sont prêts.
5. Appareil auditif selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le dispositif de contrôle de commande est configuré de telle manière qu'il débloque
immédiatement au moins un élément de commande contrôlé par l'utilisateur, lorsqu'un
élément de commande déterminé fait l'objet d'une commande définie par l'utilisateur.
6. Appareil auditif selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le dispositif de contrôle de commande est configuré de telle manière qu'il débloque
immédiatement tous les éléments de commande contrôlés par l'utilisateur, lorsqu'un
élément de commande déterminé fait l'objet d'une commande définie par l'utilisateur.
7. Appareil auditif selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
ladite commande définie est un appui long sur un élément de commande déterminé ou
un actionnement répété d'un élément de commande en un intervalle de temps défini.
8. Appareil auditif selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
ladite commande définie est l'actionnement de la commande de volume au-delà d'une
plage de réglage déterminée.
9. Appareil auditif selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
le dispositif de contrôle de commande est configuré de telle manière qu'il rend immédiatement
prêt à fonctionner l'appareil auditif dans son ensemble, lorsqu'un élément de commande
déterminé fait l'objet d'une commande définie par l'utilisateur.
10. Appareil auditif selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé par
une commande à distance permettant d'activer sur l'appareil auditif, en une ou plusieurs
étapes, la puissance d'amplification et le déblocage des éléments de commande contrôlés
par l'utilisateur.
11. Procédé pour faire fonctionner un appareil auditif équipé d'une temporisation de mise
en marche,
caractérisé en ce que
dans le cadre de l'activation de l'appareil auditif, une temporisation du déblocage
des éléments de commande fixés sur l'appareil auditif et contrôlés par l'utilisateur,
est réalisée en plus de la temporisation de mise en marche.
12. Procédé selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
ladite temporisation est réalisée indépendamment d'une temporisation de la sortie
de l'appareil auditif.
13. Procédé selon la revendication 11 ou 12,
caractérisé en ce que
un bref signal sonore est émis par l'appareil auditif, lorsque ladite temporisation
est terminée et que les éléments sont prêts.
14. Procédé selon l'une des revendications 11 à 13,
caractérisé en ce que
au moins un élément de commande contrôlé par l'utilisateur est débloqué immédiatement,
lorsqu'un élément de commande déterminé fait l'objet d'une commande définie par l'utilisateur.

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