[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Spuleinheit für eine Aufwickelmaschine, zum Aufwickeln
band- oder fadenförmigen Gutes, mit einer, von einem Motor antreibbaren Spulspindel,
einem Fadenführer und einer am freien Ende eines Tänzerarms sitzenden Tänzerrolle,
wobei die stationäre Spulspindel zur Aufnahme einer Spulhülse eingerichtet ist, auf
welche das über die Tänzerrolle und den Fadenführer geführte Spulgut aufgewickelt
wird, mit einem die Position der gegen die Kraft einer Feder versetzbaren Tänzerrolle
erfassenden Positionsgeber, einem Regelverstärker ,dem das Ausgangssignal des Positionsgebers
als Istwertsignal und ein Referenzwert als Sollwertsignal zugeführt ist, wobei das
Ausgangssignal des Regelverstärkers einem Motortreiber so zugeführt ist, dass eine
konstante Position der Tänzerrolle eingehalten wird, und die Vorspannung der Feder
konstant gehalten ist und zum Einstellen der Fadenspannung jeder Spuleinheit der Referenzwert
von einer zentralen Regel- und Steuereinheit der Aufwickelmaschine vorgebbar ist.
[0003] Es ist anzumerken, dass die Verwendung von Magneten zur Erzeugung zum Ausgleich der
Spannung beim Wickeln von Drähten etc. aus der
CH 481 002 A bekannt geworden ist, um ein exaktes Wickeln von unrunden Wickelkörpern zu ermöglichen.
Dabei wird ein Kraftspeicher verwendet, bei dem innerhalb eines Führungsrohres Permanentmagnete
hin und her beweglich angeordnet sind.
[0004] Spulgut, das beispielsweise von einer Produktionsvorrichtung erzeugt und geliefert
wird, wie eine Vielzahl von Kunststoffbändern, die von einer Extrudiermaschine erzeugt
werden, wird meist auf eine große Anzahl von Vorratsspulen gleichzeitig aufgewickelt.
Die Einhaltung einer vorgegebenen Fadenspannung ist dabei sehr wichtig, denn diese
Fadenspannung bestimmt einerseits die Festigkeit der fertig gestellten Spulen und
darf andererseits nie so groß werden, dass es zu einem Reißen des Fadens oder Bandes
kommt, was zumindest zu Materialverlusten, wenn nicht zu Produktionsausfällen führen
kann.
[0005] Eine Aufgabe der Erfindung liegt in der Schaffung einer Spuleinheit entsprechend
dem eingangs genannten Stand der Technik, bei welchen auf einfache Weise eine nichtlineare
Federkennlinie erzielt werden kann.
[0006] Die Aufgabe wird mit einer Spuleinheit der eingangs genannten Art gelöst, bei welcher
erfindungsgemäß die Feder durch eine Magnetanordnung realisiert ist, welche einen
ersten, auf dem Tänzerarm angeordneten Permanentmagnet sowie einen zweiten, ortsfest
angeordneten Permanentmagnet aufweist, wobei die Magnete im Sinne einer abstoßenden
Kraft gepolt sind.
[0007] Dabei kann der Positionsgeber als die Lage des Tänzerarms bei dessen Verschränkung
erfassender Winkelgeber ausgebildet sein.
[0008] In anderen Fällen kann zur Vereinfachung vorgesehen sein, dass der Positionsgeber
als die Versetzung der Tänzerrolle erfassender Abstandsgeber ausgebildet ist.
[0009] Im Sinne einer zentralen Steuerung der einzelnen Spuleinheiten ist es weiters vorteilhaft,
wenn die Kennlinie der Federn der Spuleinheiten in der zentralen Rechen- und Steuereinheit
abgespeichert sind.
[0010] Ganz allgemein ist es empfehlenswert; wenn die Abhängigkeit der auf die Tänzerrolle
wirkenden Kraft von deren Versetzung in der zentralen Rechen- und Steuereinheit abgespeichert
ist.
[0011] Die Erfindung samt weiteren Vorteilen ist im Folgenden an Hand beispielsweiser Ausführungsformen
näher erläutert, die in der Zeichnung veranschaulicht ist. In dieser zeigen
- Fig. 1
- eine Spuleinheit einer Aufwickelmaschine in schaubildlicher Darstellung,
- Fig. 2
- in schematischer Darstellung eine Spuleinheit samt der Regelung ihres Motors,
- Fig. 3
- in einem Diagramm die beispielhafte Abhängigkeit der auf einen Faden wir- kenden Kraft
von der Winkelstellung eines Tänzerarms,
- Fig. 4
- in einer Ansicht ähnlich wie Fig. 1, jedoch nur teilweise dargestellt, eine andere
Ausführungsform einer Spuleinheit;
- Fig. 4a
- einen Ausschnitt der zu dieser Ausführung gehörigen Steuerung,
- Fig. 5 und 6
- in vergrößerter schaubildlicher Darstellung zwei weitere Ausbildungen einer eine Tänzerrolle
tragenden Feder und
- Fig. 7
- in einer Teilansicht einer erfindungsgemäßen Spuleinheit die Ausbildung der Feder
als Magnetanordnung.
[0012] Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist auf einer Grundplatte 1 eine Spulspindel 2 angeordnet,
die eine Spulhülse 3 aufnimmt und in bekannter Weise von einem hier nicht gezeigten
Antrieb angetrieben werden kann. Auf diese Spulhülse 3 ist in der Darstellung nach
Fig. 1 bereits soviel ihr zugeführtes band- oder fadenförmiges Spulgut 4 aufgewickelt,
dass die auf diese Weise gebildete Spule 5 fast voll gewickelt ist.
[0013] Das Spulgut 4 wird, beispielsweise von einer Extrusionsanlage kommend, der Spule
5 über eine stationäre Umlenkrolle 6, eine am Ende eines Tänzerarms 7 sitzende Tänzerrolle
8 und eine weitere Umlenkrolle 9 sowie schließlich einen Fadenführer 10 zugeführt.
Der Fadenführer 10 ragt hier aus einem Schlitz 11 einer Fadenführereinheit 12 heraus
und führt während des Aufspulens eine hin- und hergehende Bewegung aus, die in bekannter
Weise in Abhängigkeit von der Spindeldrehung und dem Spulendurchmesser nach vorgebbaren
Funktionen gesteuert wird, um eine gewünschte Wicklung. wie z. B. eine präzise Kreuzwicklung,
zu erhalten. Die Spannung des Fadens bzw. des Spulgutes 4 wird ebenso wie die Drehzahl
der Spindel 2 entsprechend der Geschwindigkeit des zugeführten Spulgutes geregelt.
Die Fadengeschwindigkeit beträgt in modernen Anlagen z. B. bis zu 600 m/s bei Spindeldrehzahlen
bis zu 4000 U/min.
[0014] Die in Fig. 1 gezeigte und zuvor kurz beschriebene Spuleinheit wird als ganzes mit
13 bezeichnet und eine Aufwickelmaschine weist eine große Anzahl, oft mehrere hundert
derartige Spuleinheiten 13 auf.
[0015] Zur Regelung der Fadenspannung ist unter anderem die Tänzerrolle 8 über den Tänzerarm
7 durch die Kraft einer Feder 14 belastet, die bei der gezeigten Ausführungsform nur
angedeutet ist und beispielsweise innerhalb eines Federgehäuses 15 liegt. Die Feder
14 kann eine gewendelte Torsionsfeder sein, sie kann aber auch als Zugfeder ausgebildet
sein, die beispielsweise an der Hinterseite der Grundplatte 1 angeordnet ist. Die
Schwenkachse a der Fadenführereinheit 12 fällt bei diesem Ausführungsbeispiel mit
der Schwenkachse a' des Tänzerarms 7 zusammen.
[0016] Zur weiteren Erklärung der Fadenspannungsregelung und -einstellung wird nun auf die
schematische Darstellung der Fig. 2 verwiesen, bei welcher der Tänzerarm 7 mit einem
zusätzlichen Hebelarm 16 starr verbunden ist, an dessen freien Ende eine als Zugfeder
ausgebildete Feder 14 angreift.
[0017] Die Spindel 2 der Einheit 13 wird von einem Motor 17 angetrieben, einem von einem
Motortreiber 18 gespeister Elektromotor, dessen Drehzahl oder Drehmoment beispielsweise
der Frequenz seiner Speisespannung und/oder deren Höhe proportional ist. Der Motortreiber
18, beispielsweise ein Frequenzumsetzer, ist seinerseits von dem Ausgangssignal s
eines Regelverstärkers 19 angesteuert.
[0018] Die Verschwenkung des Tänzerarms 7 bzw. der Tänzerrolle 8 wird bei dieser Ausführung
von einem als Winkelgeber ausgebildeten Positionsgeber 20 erfasst, dessen Ausgangssignal
α dem Regelverstärker 19 als Istwert zugeführt ist.
[0019] Zunächst sei noch auf die Bedeutung der Federkennlinie, genauer gesagt auf die Abhängigkeit
der auf die Tänzerrolle Kraft von deren Versetzung, eingegangen. In der Praxis sind
nämlich die Werte für die Fadenspannung äußerst breit gestreut, sie hängen von dem
Material und der Stärke des Fadens oder Bandes ebenso ab, wie von der Geschwindigkeit
und den möglichen Brems- und Beschleunigungsvorgängen. In der Praxis liegen diese
Werte der Fadenspannung - in Gewichtsbelastung angegeben - zwischen 20 und 1000 Gramm,
entsprechend 0,2 bis 10 N.
[0020] Eine lineare Abhängigkeit der Kraft auf die Tänzerrolle 8 von deren Versetzung wird
daher nur in wenigen Fällen erwünscht sein, sodass eine bestimmte Progression, z.
B. annähernd logarithmisch, vorzuziehen ist. Diese Progression kann durch eine entsprechende
Ankopplung der Feder an die Tänzerrolle und/oder durch eine besondere Ausgestaltung
der Feder erreicht werden.
[0021] Bei der Ausbildung nach Fig. 2 wird eine Progression, wie z. B. in Fig. 3 dargestellt,
durch den zusätzlichen Hebelarm 16 und die Lage und Anbindung der Zugfeder 14 an diesen
bestimmt. Man erkennt, dass geringe Auslenkungen der Arme 7 und 16 aus ihrer fett
eingezeichneten Ruhelage nur zu geringen Kräften führen, mit zunehmender Auslenkung
um einen Winkel α die Kraft F jedoch überproportional steigt.
[0022] Zurückkommend auf die angestrebte Regelung der Fadenspannung bzw. Kraft F sieht man
aus Fig. 2, dass das Ausgangssignal des Positionsgebers 20 einem Eingang des Regelverstärkers
19 als Istwert i
α des Schwenkwinkels a und damit - über die Charakteristik der Fig. 3 - der Fadenspannung
F zugeführt ist. Den Sollwert s
α erhält der Regelverstärker 19 an einem zweiten Eingang von einer zentralen Rechen-
und Steuereinheit 21, welche entsprechende Sollwerte auch zu den anderen, hier nicht
gezeigten Spuleinheiten liefert. In der zentralen Rechen- und Steuereinheit 21 ist
vorteilhafterweise die Federcharakteristik bzw. die Kraft/Wegcharakteristik für die
Tänzerspule der Spuleinheit abgespeichert, sodass bei Eingabe einer gewünschten Fadenspannung
über diese Charakteristik ein bestimmter Winkel α vorgegeben wird.
[0023] Somit wird durch Vorgabe des Sollwertes s
α und unter Berücksichtigung des Istwertes i
α über den Regelverstärker 19 , den Motortreiber 18, das Spulgut (Faden) 4 und den
Positionsgeber 20 für die Tänzerrolle 8 immer auf eine konstante Position der Tänzerrolle
und damit die zugehörige Fadenspannung geregelt.
[0024] Bei der in Fig. 4 gezeigten Variante ist die Tänzerrolle 8 nicht an einem Tänzerarm
angeordnet, sondern sie sitzt drehbar am äußeren Ende einer als Spiralfeder ausgebildeten
Feder 14, deren inneres Ende ortsfest bezüglich der Grundplatte 1 ist, z.B. auf einem
Bolzen 22 eingespannt. Die Achse a" der Spiralfeder 14 fällt zweckmäßigerweise mit
der Schwenkachse a der Fadenführereinheit zusammen. Ein Positionsgeber 22, der auf
einem von der Grundplatte 1 abstehenden Steg 23 sitzt, ist als Abstandsgeber ausgebildet
und erfasst den Abstand δ. Hier auf über einen konstanten Abstand δ auf konstante
Fadenspannung geregelt, d. h. dem Regelverstärker 19 werden ein Istwert i
δ von dem Positionsgeber 20 und ein Sollwert s
δ von der zentralen Rechen- und Steuereinheit 21 zugeführt. Die Funktion dieser Ausgestaltung
ist somit prinzipiell die gleiche, wie bei jener nach Fig. 2, wobei die Kraft/Weg-Charakteristik
durch das Auf- bzw. Abwickeln der Spiralfeder progressiv gestaltet wird.
[0025] Fig. 5 zeigt eine weitere praxisgerechte Ausbildung einer Feder 14. Es handelt sich
um ein Federblatt, das mit einem Ende in einem ortsfesten Bolzen 22 (siehe Fig. 4)
eingespannt ist, um etwa 180 ° um den Bolzen herumläuft und sodann, jedenfalls in
dem gezeigten Belastungszustand, gerade verläuft. Am freien Ende der Feder 14 sitzt
wiederum eine drehbar gelagerte Tänzerrolle 8. Ein konvergierender Längsschlitz 24
verändert durch die nicht gleich bleibende Materialstärke (in Querrichtung) die prinzipiell
zumindest weitgehend lineare Charakteristik der Feder 14, die sich bei Belastung über
einen größer werdenden Winkelbereich an dem Umfang des Bolzens 22 abstützt, im Sinne
der meist angestrebten Progression.
[0026] Zuletzt sei noch auf Fig. 6 verwiesen, welche die Feder 14 als gestreckte Blattfeder
zeigt, die an einem Ende in einer ortsfesten Halterung 25 eingespannt ist und an ihrem
freien Ende die Tänzerrolle 8 trägt. Auch hier kann die Charakteristik progressiv
gestaltet werden, z. B. durch eine gekrümmte Abrollfläche 26, an welcher ein Abschnitt
der Feder 14 abrollen kann und welcher die Progression bestimmt. Auch könnte die Progression
durch einen zweischichtigen Aufbau unter Verwendung unterschiedlicher Federmaterialien
definiert werden. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Feder 14 in allen Fällen
bei den im Betrieb auftretenden Fadenspannungen eine Bewegung der Tänzerrolle 8 ermöglichen
soll, da hierdurch ein für eine Tänzerrolle charakteristischer Ausgleich möglich ist,
der vor allem bei kurzzeitigen dynamischen Änderungen, z.B. der Geschwindigkeit des
zugeführten Fadens, vorteilhaft ist, insbesondere einen Fadenbruch vermeiden hilft.
[0027] Bei Federn wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, wird gleichfalls ein Positionsgeber 20 zweckdienlich
sein, welcher eine Abstandsänderung der Feder bzw. der Tänzerrolle erfasst. Ein solcher
Positionsgeber 20 ist in Fig. 6 eingezeichnet. Für Positionsgeber, seien es Winkelgeber
oder Weggeber, stehen dem Fachmann eine große Anzahl im Handel erhältlicher Produkte
zur Verfügung, die teils berührungsfrei arbeiten und das Ist-Signal für den Regelverstärker
19 liefern.
[0028] Schließlich zeigt Fig. 7 die erfindungsgemäße Ausbildung der Feder 14 unter Verwendung
einer Magnetanordnung. Der Tänzerarm 7 ist um die Schwenkachse a' verschwenkbar und
trägt an seinem freien Ende die Tänzerrolle 8. Soweit entspricht diese Ausführung
jener nach Fig. 2, doch wird bei dieser Variante keine herkömmliche Zugfeder verwendet
sondern eine Magnetanordnung, die bei diesem Beispiel aus einem ersten, auf dem Tänzerarm
7 sitzenden Permanentmagnet 27 und aus einem zweiten, ortsfest angeordneten Magnet
28 besteht. Die Polung der Magnete 27 und 28 ist hier so gewählt, dass eine abstoßende
Kraft auf den Tänzerarm 7 wirkt, in der Zeichnung nach unten bzw. auf die Achse a'
bezogen - gegen den Uhrzeigersinn. In Hinblick auf die prinzipiell mit dem Quadrat
der Entfernung abnehmende Kraft der Magnetanordnung 27 - 28, deren Feldlinien angedeutet
sind, ist es klar, dass einem Verschwenken des Tänzerarms 7 eine mit dem Verschwenken
nach oben stark ansteigende Kraft entgegenwirkt. In den meisten Fällen ist eine solche
stark nicht lineare "Feder"-Kennlinie erwünscht, was bereits weiter oben erwähnt wurde.
[0029] Als weiterer Vorteil der Magnetanordnung ist anzumerken, dass es keine "Kraftumkehr"
wie bei einer mechanischen Federung gibt. Vor allem bei einer Blattfeder ändert die
Kraft bei Durchgang der Federblätter durch seine Nulllage ihr Vorzeichen, was zu einem
unerwünschten Schwingen um die Nulllage führen kann.
1. Spuleinheit (13) für eine Aufwickelmaschine, zum Aufwickeln band- oder fadenförmigen
Gutes, mit einer, von einem Motor (17) antreibbaren Spulspindel (2), einem Fadenführer
(10) und einer am freien Ende eines Tänzerarms (7) sitzenden Tänzerrolle (8), wobei
die stationäre Spulspindel zur Aufnahme einer Spulhülse (3) eingerichtet ist, auf
welche das über die Tänzerrolle und den Fadenführer geführte Spulgut (4) aufgewickelt
wird,
mit einem die Position der gegen die Kraft einer Feder (14) versetzbaren Tänzerrolle
(8) erfassenden Positionsgeber (20), einem Regelverstärker (19) ,dem das Ausgangssignal
(ia) des Positionsgebers als Istwertsignal und ein Referenzwert (sa) als Sollwertsignal zugeführt ist,
wobei das Ausgangssignal des Regelverstärkers einem Motortreiber (18) so zugeführt
ist, dass eine konstante Position der Tänzerrolle eingehalten wird,
und die Vorspannung der Feder (14) konstant gehalten ist und zum Einstellen der Fadenspannung
jeder Spuleinheit (13) der Referenzwert (sa) von einer zentralen Regel- und Steuereinheit (21) der Aufwickelmaschine vorgebbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Feder (14) durch eine Magnetanordnung (27-28) realisiert ist, welche einen ersten,
auf dem Tänzerarm (7) angeordneten Permanentmagnet (27) sowie einen zweiten, ortsfest
angeordneten Permanentmagnet (28) aufweist, wobei die Magnete (27, 28) im Sinne einer
abstoßenden Kraft gepolt sind.
2. Spuleinheit (13) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Positionsgeber (20) als die Lage des Tänzerarms (7) bei dessen Verschwenkung
erfassender Winkelgeber ausgebildet ist.
3. Spuleinheit (13) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Positionsgeber (20) als die Versetzung der Tänzerrolle (8) erfassender Abstandsgeber
ausgebildet ist.
4. Spuleinheit (13) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennlinie der Feder (14) in der zentralen Rechen- und Steuereinheit (21) abgespeichert
ist.
5. Spuleinheit (13) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abhängigkeit der auf die Tänzerrolle (8) wirkenden Kraft von deren Versetzung
in der zentralen Rechen- und Steuereinheit (21) abgespeichert ist.
1. A winding head (13) for a bobbin winder, for winding up a ribbon-like or filamentous
material, comprising a spool pin (2) that can be driven by a motor (17), a thread
guide (10) and a dancer roller (8) disposed at the free end of a dancer arm (7), with
the stationary spool pin being set up for accommodating a winding bobbin (3), on which
the winding material (4) is wound up via the dancer roller and the thread guide, and
comprising a position transmitter (20) which detects the position of the dancer roller
(8) displaceable against the force of a spring (14), a control amplifier (19) to which
the output signal (ia) of the position transmitter is supplied as the actual value signal and a reference
value (sa) is supplied as a nominal value signal, with the output signal of the control amplifier
being supplied to a motor driver (18) in such a way that a constant position of the
dancer roller is maintained, and the pretension of the spring (14) is kept constant
and the reference value (sa) can be predetermined by a central automatic control unit (21) of the bobbin winder
for setting the thread tension of each winding head (13), characterized in that the spring (14) is realized by a magnetic arrangement (27 to 28) which comprises
a first permanent magnet (27) arranged on the dancer arm (7) and a second permanent
magnet (28) arranged in a stationary manner, with the magnets (27, 28) being polarized
within the terms of a repulsive force.
2. A winding head (13) according to claim 1, characterized in that the position transmitter (20) is arranged as an angle transmitter which detects the
position of the dancer arm (7) during its pivoting.
3. A winding head (13) according to claim 1, characterized in that the position transmitter (20) is arranged as a distance transmitter detecting the
displacement of the dancer roller (8).
4. A winding head (13) according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the characteristic curve of the spring (14) is stored in the central automatic control
unit (21).
5. A winding head (13) according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the dependence of the force acting on the dancer roller (8) by its displacement is
stored in the central automatic control unit (21).
1. Unité de bobinage (13) pour une machiné de bobinage, destinée à enrouler un produit
en forme de ruban ou de fil, comportant une broche de bobine (2) pouvant être entraînée
par un moteur (17), un guide-fil (10) et un rouleau danseur (8) monté à l'extrémité
libre d'un bras danseur (7), la broche de bobine stationnaire étant conçue pour recevoir
un corps de bobine (3) sur lequel est enroulé le produit à bobiner (4) guidé par le
rouleau danseur et le guide-fil,
comportant un capteur de position (20) qui détecte la position du rouleau danseur
(8) pouvant se déplacer contre l'effet d'un ressort (14), un amplificateur de régulation
(19) auquel sont injectés le signal de sortie (iα) du capteur de position qui constitue le signal de valeur réelle et une valeur de
référence (sα) qui constitue le signal de valeur de consigne,
le signal de sortie de l'amplificateur de régulation étant injecté à un circuit d'attaque
du moteur (18) de manière à respecter une position constante du rouleau danseur, et
la précontrainte du ressort (14) étant maintenue constante et chaque unité de bobinage
(13) recevant pour régler la tension du fil la valeur de référence (sα) fournie par une unité centrale de régulation et de commande (21) de la machine de
bobinage,
caractérisée par le fait que
le ressort (14) est réalisé par un agencement d'aimants (27, 28) qui comprend un premier
aimant permanent (27) monté sur le bras danseur (7) et un deuxième aimant permanent
(28) monté fixe, la polarité des aimants (27, 28) étant choisie pour obtenir une force
de répulsion.
2. Unité de bobinage (13) selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le capteur de position (20) prend la forme d'un capteur angulaire qui détermine la
position du bras danseur (7) lorsque celui-ci pivote.
3. Unité de bobinage (13) selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le capteur de position (20) prend la forme d'un capteur de distance qui détermine
le déplacement du rouleau danseur (8).
4. Unité de bobinage (13) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que la caractéristique du ressort (14) est mémorisée dans l'unité centrale de régulation
et de commande (21).
5. Unité de bobinage (13) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que la relation entre la force agissant sur le rouleau danseur (8) et son déplacement
est mémorisée dans l'unité centrale de régulation et de commande (21).