(19)
(11) EP 1 975 891 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
01.10.2008  Patentblatt  2008/40

(21) Anmeldenummer: 08002086.0

(22) Anmeldetag:  05.02.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G07F 7/06(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA MK RS

(30) Priorität: 28.03.2007 DE 102007014780

(71) Anmelder: Wincor Nixdorf International GmbH
33106 Paderborn (DE)

(72) Erfinder:
  • Gergs, Roy
    98693 Ilmenau (DE)

   


(54) Vorrichtung und Verfahren zur Rücknahme von Gebinden


(57) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Rücknahme von Gebinden, wie beispielsweise zur Rücknahme von Einweg-Gebinden der Getränkeindustrie mit einer Erkennungseinrichtung zum Erkennung von kompaktierten Gebinden, wobei die Erkennungseinrichtung eine Bildaufnahmeeinheit zur Erzeugung von Bilddaten des Gebindes aufweist, ferner eine Bildverarbeitungseinheit zur Verarbeitung der Bilddaten aufweist, wobei aus den Bilddaten mindestens ein kompaktierungsspezifisches Kennungsmerkmal extrahiert und/oder berechnet wird, und eine Auswerteeinheit aufweist, in der das kompaktierungsspezifische Kennungsmerkmal mit einem vorgegebenen kompaktierungsspezifischen Sollkennungsmerkmal und/oder einem Sollkennungsbereich verglichen wird und wobei bei Überschreiten des kompaktierungsspezifischen Sollkennungsmerkmals und/oder des kompaktierungsspezifischen Sollkennungsbereiches ein Kompaktierungssignal erzeugt wird.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Rücknahme von Gebinden, wie beispielsweise zur Rücknahme von Einweg-Gebinden der Getränkeindustrie, mit einer Erkennungseinrichtung zum Erkennung von kompaktierten Gebinden.

[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Rücknahme von Gebinden, wie beispielsweise zur Rücknahme von Einweg-Gebinden der Getränkeindustrie, wobei die zurückgegebenen Gebinde auf Vorliegen von Kompaktiertheit geprüft werden.

[0003] Seit einigen Jahren ist gesetzlich vorgeschrieben, dass neben Mehrweg-Gebinden auch Einweg-Gebinde einer Pfandpflicht unterliegen. Diese Einweg-Gebinde, beispielsweise Flaschen, Dosen, Getränkekartons, Getränkeverpackungen etc., werden nach Gebrauch durch den Kunden an im Handel aufgestellte Rücknahmeautomaten zurückgegeben. Hierfür erhält der Kunde eine Rückerstattung des beim Kauf des Einweg-Gebindes bezahlten Pfandgeldes. Anders als bei den Mehrweg-Gebinden werden die Einweg-Gebinde nicht zu den Abfüllern zurückgeführt, sondern in Recyclingunternehmen wiederverwertet. Es ist bekannt, dass die dem Rücknahmeautomaten durch den Kunden zugeführten Einweg-Gebinde nach Prüfung desselben einer Volumenverkleinerungseinrichtung zugeführt werden. Durch die hierdurch hervorgerufene Volumenverringerung der Gebinde, in Form von kompaktierten Gebinden, die beispielsweise durch Zusammenpressen des Gebindes erfolgen kann, reduziert sich der Bedarf an Lagerraum. Um der Gefahr einer Pfanderschiechung vorzubeugen, die durch wiederholtes Zuführen des nunmehr kompaktierten Gebindes an den Rücknahmeautomaten erfolgen könnte, ist es wichtig, dass dem Rücknahmeautomat zugeführte Gebinde als kompaktierte Gebinde erkannt werden, damit kein zweites Mal Pfand ausbezahlt wird.

[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Rücknahme von Gebinden derart anzugeben, dass eine sichere Erkennung des Vorliegens eines kompaktierten Gebindes erkannt wird.

[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungseinrichtung eine Bildaufnahmeeinheit zur Erzeugung von Bilddaten des Gebindes aufweist, ferner eine Bildverarbeitungseinheit zur Verarbeitung der Bilddaten aufweist, wobei aus den Bilddaten mindestens ein kompaktierungsspezifisches Kennungsmerkmal extrahiert und/oder berechnet wird, und eine Auswerteeinheit aufweist, in der das kompaktierungsspezifische Kennungsmerkmal mit einem vorgegebenen kompaktierungsspezifischen Sollkennungsmerkmal und/oder einem Sollkennungsbereich verglichen wird und wobei bei Überschreiten des kompaktierungsspezifischen Sollkennungsmerkmals und/oder des kompaktierungsspezifischen Sollkennungsbereiches ein Kompaktierungssignal erzeugt wird.

[0006] Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass das Vorliegen eines kompaktierten Gebindes allein durch Erfassen von Merkmalen des in dem Rücknahmeautomaten befindlichen Gebindes bestimmt wird. Es handelt sich somit um eine autarke Vorrichtung, wobei die Bestimmung des Vorliegens eines kompaktierten Gebindes ohne einen Vergleich mit einer Datenbank erfolgt.

[0007] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind ein kompaktspezifisches Sollkennungsmerkmal und/oder ein kompaktspezifischer Sollkennungsbereich unabhängig vom Gebindetyp vorgegeben. Es handelt sich hierbei um universelle Sollmerkmale, die mit einem aus Bilddaten des aktuellen Gebindes extrahierten Kennungsmerkmal direkt verglichen werden. Ein Vergleich mit einer Datenbank, in der die Form eines Sollgebindes hinterlegt ist, ist nicht erforderlich. Grundgedanke der Erfindung ist es, kompaktierungsspezifische Kennungsmerkmale aus Bilddaten des aktuell vorliegenden Gebindes zu extrahieren und mit entsprechenden Sollkennungsmerkmalen bzw. Sollkennungsbereichen zu vergleichen. Vorteilhaft kann hier eine einfache und universelle Überprüfung des Vorliegens eines kompaktierten Gebindes erkannt werden.

[0008] Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung werden mittels einer Bildverarbeitungseinheit aus den Bilddaten des aktuellen Gebindes kompaktierungsspezifische Kennungsmerkmale erzeugt, die die Breite und/oder die Höhe des Gebindes und/oder einen Quotienten aus der Höhe und Breite des Gebindes und/oder eine Kontur des Gebindes und/oder eine Oberflächenbeschaffenheit des Gebindes und/oder Grauwertprofil des Gebindes betreffen. Vorteilhaft kann durch Überprüfung mehrerer dieser Kennungsmerkmale eine sichere Erkennung von Kompaktiertheit des Gebindes gewährleistet sein.

[0009] Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann die Auswahl oder die Anzahl der in der Bildverarbeitungseinheit der überprüften kompaktierungsrelevanten Kennungsmerkmale abhängig von dem Typ des Gebindes, also beispielsweise Dose oder Flasche, sein. Vorteilhaft können hierdurch für unterschiedliche Gebindetypen unterschiedliche kompaktierungsspezifische Kennungsmerkmale herangezogen werden. Vorteilhaft kann hierdurch eine große Bandbreite von unterschiedlichen Gebinden überprüft werden.

[0010] Zur Lösung der Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren in Verbindung mit dem Obergriff des Patentanspruchs 6 dadurch gekennzeichnet, dass Bilddaten des Gebindes erzeugt werden, dass kompaktierungsrelevante Kennungsmerkmale aus den Bilddaten extrahiert werden, dass die kompaktierungsrelevanten Kennungsmerkmale mit Sollkennungsmerkmalen und/oder Sollkennungsbereichen verglichen werden und dass ein Kompaktierungssignal erzeugt wird, sofern mindestens ein kompaktierungsrelevantes Kennungsmerkmal ein Sollkennungsmerkmal und/oder einen Sollkennungsbereich überschreitet.

[0011] Vorteilhaft ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren eine sichere und autarke Erkennung des Vorliegens eines kompaktierten Gebindes. Die Überprüfung auf Kompaktiertheit erfolgt auf einfache Weise durch Extraktion von kompaktspezifischen Kennungsmerkmalen aus aktuellen Bilddaten des Gebindes, wobei die kompaktierungspezifischen Kennungsmerkmale mit vorgegebenen Sollkennungsmerkmalen bzw. Sollkennungsbereichen verglichen werden.

[0012] Nach einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens enthalten die Bilddaten Grauwertdaten zur Ermittlung eines Grauwertprofils des aktuell überprüften Gebindes. Hierdurch kann sicher überprüft werden, ob der Innenbereich des Gebindes homogen ausgestaltet ist, das heißt, keine unzulässigen Gegenstände sich innerhalb des Gebindes befinden.

[0013] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.

[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.

[0015] Es zeigen:
Figur 1
ein Blockschaltbild einer Erkennungseinrichtung zum Erkennen von kompaktierten Gebinden und
Figur 2
ein Ablaufdiagramm der Erkennung von kompaktierten Gebinden in einer Vorrichtung zur Rücknahme derselben.


[0016] Eine Vorrichtung zur Rücknahme von Gebinden, insbesondere zur Rücknahme von Einweg-Gebinden der Getränkeindustrie (beispielsweise Flaschen, Dosen etc.), kann beispielsweise als Rücknahmeautomat ausgebildet sein, in dem eine Volumenverkleinerungseinrichtung integriert angeordnet ist.

[0017] Erfindungsgemäß ist in der Vorrichtung zur Rücknahme von Gebinden eine Erkennungseinrichtung 1 zum Erkennen von kompaktierten Gebinden (deformierten und/oder zusammengepressten Gebinden) vorgesehen.

[0018] Die Erkennungseinrichtung 1 weist zum einen eine Bildaufnahmeeinheit 2 auf, mittels derer Bilddaten 2' von dem im Rücknahmeautomaten aktuell befindlichen Gebinde erzeugt werden. Beispielsweise kann die Bildaufnahmeeinheit 2 als eine Kamera, insbesondere als eine Grauwertkamera, ausgebildet sein.

[0019] Weiterhin weist die Erkennungseinrichtung 1 eine Bildverarbeitungseinheit 3 auf, in der die von der Bildaufnahmeeinheit 2 generierten Bilddaten 2' des Gebindes verarbeitet werden. In der Bildverarbeitungseinheit 3 erfolgt insbesondere eine Extrahierung von kompaktierungsspezifischen Kennungsmerkmalen 3' der Bilddaten 2'. Die kompaktierungsspezifischen Kennungsmerkmale 3' werden dann einer Auswerteeinheit 4 zur Verfügung gestellt, in der ein Vergleich der kompaktierungsspezifischen Kennungsmerkmalen 3' mit in einem Speicher der Auswerteeinheit 4 abgelegten kompaktierungsspezifischen Sollkennungsmerkmalen und/oder kompaktierungsspezifischen Sollkennungsbereichen erfolgt.

[0020] Ist das aktuell ermittelte kompaktierungsspezifische Kennungsmerkmal größer als das vorgegebene Sollkennungsmerkmal und/oder liegt es außerhalb des kompaktierungsspezifischen Sollkennungsbereiches, ist das aktuelle Gebinde als ein kompaktiertes Gebinde identifiziert, so dass ein entsprechendes Kompaktierungssignai 5 beispielsweise an eine Anzeigeeinheit 6 ausgegeben wird. Die Anzeigeeinheit 6 vermittelt dem Kunden die Information, dass es sich um ein kompaktiertes Gebinde handelt und daher eine Herausgabe des Pfandgeldes nicht erfolgen kann.

[0021] In Figur 2 sind die wesentlichen Verfahrensschritte der Erfindung dargestellt. In einem ersten Schritt S1 erfolgt eine "Bilderfassung" mit Hilfe der Bildaufnahmeeinheit 2. Die ermittelten Bilddaten 2' werden in einem Schritt S2 "Extrahieren" mittels der Bildverarbeitungseinheit 3 extrahiert. In einem Schritt S3 "Bewerten" erfolgt in der Auswerteeinheit 4 die Überprüfung, ob ein kompaktiertes Gebinde vorliegt. Ein entsprechendes Kompaktierungssignal 5 wird dann in einem Schritt S4 "Anzeigen" einer Anzeigeeinheit 6 zugeführt.

[0022] Vorzugsweise sind die Sollkennungsmerkmale bzw. der Sollkennungsbereich gebindetypunabhängig in einem Speicher der Auswerteeinheit 4 abgelegt. Die kompaktierungsspezifischen Sollmerkmale können beispielsweise die Breite des Gebindes und/oder die Höhe des Gebindes und/oder der Quotient aus Höhe und Breite des Gebindes und/oder die Kontur des Gebindes und/oder die Oberflächenbeschaffenheit des Gebindes und/oder ein Grauwertprofil des Gebindes betreffen.

[0023] Mittels der Bildverarbeitungseinheit 3 werden aus den vorliegenden Bilddaten 2' entsprechend kategorisierte kompaktierungsspezifische Kennungsmerkmale aus den vorliegenden Bilddaten 2' des Gebindes extrahiert. Diese betreffen beispielsweise eine Breite des Gebindes und/oder die Höhe des Gebindes und/oder der Quotient aus der Höhe und Breite des Gebindes und/oder eine Kontur des Gebindes und/oder die Oberflächenbeschaffenheit des Gebindes und/oder ein Grauwertprofil des Gebindes. Durch Vergleich der entsprechenden aktuellen Kennungsmerkmale mit den Sollkennungsmerkmalen kann eine Bewertung der Form und/oder der Kontur und/oder eines Grauwertprofils des Gebindes erfolgen.

[0024] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die Vorgabe der Sollkennungsmerkmale abhängig sein vom Typ des Gebindes. Beispielsweise gelten für Dosen andere Quotienten aus Höhe und Breite als für Flaschen. Die selbsttätige Erkennung des aktuellen Gebindetyps kann beispielsweise mit einer gesonderten Leseeinheit 7 erfolgen, mittels derer eine auf dem Gebinde aufgebrachte Kennung, beispielsweise ein EAN-Barcode, ermittelt wird.

[0025] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das von der Leseeinheit 7 erzeugte Lesesignal 7' in der Auswerteeinheit 4 daraufhin überprüft, ob das Lesesignal 7' eine zulässige Kennung, beispielsweise einen EAN-Barcode, repräsentiert. Ist ein EAN-Barcode nicht lesbar und liegt mindestens ein kompaktierungsspezifisches Kennungsmerkmal oberhalb des Sollkennungsmerkmals, wird ein Kompaktierungssignal 5 erzeugt, das zu einer Nichtherausgabe des Pfandgeldes führt.

[0026] Vorzugsweise ist die Bildaufnahmeeinheit 2 als eine Grauwertbildkamera ausgebildet, so dass zusätzlich ein Grauwertprofil des Gebindes erzeugt werden kann. Hierdurch kann beispielsweise das Vorhandensein von innerhalb des Gebindes angeordneten Gegenständen ermittelt werden.


Ansprüche

1. Vorrichtung zur Rücknahme von Gebinden, wie beispielsweise zur Rücknahme von Einweg-Gebinden der Getränkeindustrie mit einer Erkennungseinrichtung zum Erkennung von kompaktierten Gebinden, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungseinrichtung (1)

- eine Bildaufnahmeeinheit (2) zur Erzeugung von Bilddaten (2') des Gebindes aufweist,

- eine Bildverarbeitungseinheit (3) zur Verarbeitung der Bilddaten (2') aufweist, wobei aus den Bilddaten (2') mindestens ein kompaktierungsspezifisches Kennungsmerkmal (3') extrahiert und/oder berechnet wird, und

- eine Auswerteeinheit (4) aufweist, in der das kompaktierungsspezifische Kennungsmerkmal (3') mit einem vorgegebenen kompaktierungsspezifischen Sollkennungsmerkmal und/oder einem Sollkennungsbereich verglichen wird und wobei bei Überschreiten des kompaktierungsspezifischen Sollkennungsmerkmals und/oder des kompaktierungsspezifischen Sollkennungsbereiches ein Kompaktierungssignal (5) erzeugt wird.


 
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das kompaktierungsspezifische Sollkennungsmerkmal und/oder der kompaktierungsspezifische Sollkennungsbereich gebindetypunabhängig vorgegeben ist.
 
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildverarbeitungseinheit (3) derart ausgebildet ist, dass aus den Bilddaten (2') als kompaktierungsspezifisches Kennungsmerkmal (3') eine Breite des Gebindes und/oder eine Höhe des Gebindes und/oder ein Quotient aus der Höhe und Breite des Gebindes und/oder eine Kontur des Gebindes und/oder eine Oberflächenbeschaffenheit des Gebindes und/oder ein Grauwertprofil des Gebindes extrahiert wird und mit dem jeweils zugeordneten kompaktierungsspezifischen Sollkennungsmerkmal bzw. Sollkennungsbereich verglichen wird.
 
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswahl und/oder die Anzahl der in der Bildverarbeitungseinheit (3) überprüften kompaktierungsspezifischen Kennungsmerkmale (3') abhängig sind von dem mittels der Bildaufnahmeeinheit (2) erkannten Gebindetyp.
 
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leseeinheit (7) vorgesehen ist zum Lesen einer auf dem Gebinde aufgebrachten Kennung, insbesondere eines EAN-Barcodes des Gebindes, und dass die Auswerteeinheit (4) Mittel aufweist, derart, dass das von der Leseeinheit (7) gelieferte Lesesignal (7') daraufhin überprüft wird, ob das Lesesignal (7') eine zulässige Kennung repräsentiert oder nicht.
 
6. Verfahren zur Rücknahme von Gebinden, wie beispielsweise zur Rücknahme von Einweg-Gebinden der Getränkeindustrie, wobei die zurückgegebenen Gebinde auf Vorliegen von Kompaktiertheit geprüft werden, dadurch gekennzeichnet, dass Bilddaten (2') des Gebindes erzeugt werden, dass kompaktierungsrelevante Kennungsmerkmale (3') aus den Bilddaten (2') extrahiert werden, dass die kompaktierungsrelevanten Kennungsmerkmale (3') mit Sollkennungsmerkmalen und/oder Sollkennungsbereichen verglichen werden und dass ein Kompaktierungssignal (5) erzeugt wird, sofern mindestens ein kompaktierungsrelevantes Kennungsmerkmal (3') ein Sollkennungsmerkmal und/oder einen Sollkennungsbereich überschreitet.
 
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Grauwertbilddaten des Gebindes mittels einer Grauwertbildkamera erzeugt werden.
 
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die kompaktierungsspezifischen Sollkennungsmerkmale und/oder die kompaktierungsrelevanten Sollkennungsbereiche unabhängig von dem Typ des Gebindes vorgegeben sind.
 
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Typ des aktuellen Gebindes durch Überprüfung der ermittelten kompaktierungsspezifischen Kennungsmerkmale bestimmt wird, und dass danach die kompaktierungsspezifischen Kennungsmerkmale bewertet werden.
 




Zeichnung










Recherchenbericht