| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 976 705 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.05.2009 Patentblatt 2009/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.01.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT2007/000025 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2007/082330 (26.07.2007 Gazette 2007/30) |
|
| (54) |
HANDSTEMPEL UND FARB-SPEICHERKÖRPEREINHEIT HIERFÜR
HAND-OPERATED STAMP AND INK STORAGE BODY UNIT THEREFOR
TAMPON MANUEL ET UNITÉ DE STOCKAGE D'ENCRE ASSOCIÉE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
20.01.2006 AT 1012006
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
08.10.2008 Patentblatt 2008/41 |
| (73) |
Patentinhaber: Colop Stempelerzeugung Skopek Gesellschaft m.b.H.
& Co. KG. |
|
4600 Wels (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- FEILECKER, Alois
4623 Gunskirchen (AT)
- POINTL, Hartwig
A-4644 Scharnstein (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Sonn & Partner Patentanwälte |
|
Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 934 832 US-A1- 2005 061 175
|
US-A- 4 676 162 US-B1- 6 302 022
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Handstempel mit einer mittels einer Betätigungseinheit
aus einer in ein Gehäuse zurückgezogenen Ruhestellung entgegen Federkraft in eine
Abdruckstellung verschiebbaren, teilweise offenporigen Abdruckplatte, wie im einleitenden
Teil von Anspruch 1 angegeben. Ein solcher Handstempel ist aus
EP-A-0 934 832 bekannt.
[0002] Weiters bezieht sich die Erfindung auf eine Farb-Speicherkörpereinheit zur Speicherung
von Stempelfarbe für eine teilweise offenporige Abdruckplatte eines solchen Pre-inked-Stempels,
gemäß dem einleitenden Teil von Anspruch 16, wobei eine solche Farb-Speicherkörpereinheit
für sich aus der
US-B-6 302 022 bekannt ist.
[0003] Handstempel wie einleitend angeführt werden üblicherweise als Pre-inked-Stempel (vorgefärbte
Stempel) bezeichnet. Die zum Erzeugen der Stempelabdrücke erforderliche Stempelfarbe
ist im Speicherkörper gespeichert, der die Stempelfarbe an die Abdruckplatte weiterleitet.
Der Speicherkörper kann auf den verschiedensten Technologien basieren, wie etwa auf
einem Salz-Auswaschverfahren, auf einem Gel-System oder auf einem Schaumstoff (Vinyl-Schaumstoff)-Verfahren,
wobei sich insbesondere das Gel-System als vorteilhaft erwiesen hat. Es ist hierbei
aber auch möglich, die Abdruckplatte und den Speicherkörper in einem einzigen Element
zu integrieren, das die abzudruckende Stempelfarbe enthält (vgl. z.B.
US 6 360 661 B1), jedoch ist die Herstellung dann relativ aufwändig.
[0004] Bei einem neueren Verfahren, dem so genannten Flash-System, wird bei einem offenporigen
Schaumstoff-Material, wie z.B. EVA (Ethylen-Venyl-Acetat), zur Herstellung einer eigenen
Abdruckplatte mittels kurzzeitigen Belichtungen ("Flash" - "Blitz", insbesondere mit
Hilfe von Xenon-Leuchten) ein Verschließen von Poren des offenporigen Materials in
jenen Bereichen herbeigeführt, wo kein Stempelabdruck zu erzeugen ist; in jenen Bereichen,
in denen ein Stempelabdruck erzeugt werden soll, bleiben hingegen die Poren der Abdruckplatte
offen. Um demgemäß das gewünschte Bild für den Stempelabdruck auf die Stempelplatten-Rohlinge
aufzubringen, werden vorgeschnittene EVA-Platten in ein Belichtungsgerät gelegt, und
zwar zusammen mit einer Folie, die das gewünschte Stempelabdruckbild aufweist, welches
beispielsweise mit Hilfe eines Computers erzeugt wurde. Durch ein einmaliges oder
mehrmaliges blitzartiges Beleuchten wird die Abdruckplatte erzeugt. Diese EVA-Abdruckplatte
ist dann für den Betrieb mit Stempelfarbe zu versorgen, wozu der mit Stempelfarbe
(vor)getränkte Speicherkörper, insbesondere aus PVA-Schaumstoff-Material, verwendet
wird.
[0005] Derartige Speicherkörper werden üblicherweise in Beutelpackungen zur Verfügung gestellt.
Wenn der Speicherkörper, also z.B. das vorgetränkte PVA-Material, aus der Verpackung
entnommen und in den Stempel eingesetzt wird, geht dies in der Regel nicht ohne Verschmutzung
ab: Bereits beim Aufschneiden der Verpackung wird das Schneidwerkzeug (z.B. eine Schere)
mit Stempelfarbe beschmutzt, und eine solche Verschmutzung ist danach auch für eine
Pinzette oder dgl. Werkzeug unvermeidlich, die bzw. das zur Entnahme des PVA-Materials
aus der Verpackung und zum Einsetzen in das Stempelgehäuse verwendet wird.
[0006] In der
DE 2 152 324 A ist ein Handstempel mit einem porösen Stempelblock und einem Speicherkörper innerhalb
eines Rahmens in einer Halterung beschrieben. Nachteilig erweist sich hier das Nachfüllen
von Farbe, da erst nach Abnehmen des Griffs und einer Deckfläche mit Schutzfolie der
Speicherkörper vollständig nachgefüllt werden kann, da der Einfüllstutzen zentral
ausgebildet ist.
[0007] Aus der
WO 02/28658 A ist ein Handstempel bekannt, der eine vorgefärbte einteilige Stempelplatte aufweist,
die in einer Halterung angeordnet ist. Nachteilig ist hier u.a., dass kein von einer
Abdruckplatte gesonderter Speicherkörper vorgesehen ist und bei Austausch der Stempelplatte,
die zugleich der Speicherkörper ist, die Typen an der neuen Stempelplatte neu gefertigt
werden müssen.
[0008] In der
US 5,855,170 A ist ein nachfüllbarer Stempel geoffenbart, in dem eine Stempelplatte eine Baumwollschicht
und ein Speicherkörper in einem Halterkörper angebracht sind. Der Halterkörper ist
mit einem Betätigungsteil verrastet und relativ zu einem Gehäuse verschiebbar. Zum
Nachfüllen von Tinte weist der Halterkörper zwei Stutzen auf. Nachteilig an diesem
Stempel ist, dass die Montage der Stempelplatte samt Speicherkörper wie eingangs erwähnt
zu Verschmutzungen führt.
[0009] Aus der
US 4,676,162 A ist ein Stempel mit einfacher Gummi-Stempelplatte bekannt. Dabei ist die Stempelplatte
in einer Fassung mittels eines Rahmens, der Rastelemente aufweist, gehalten. Die Betätigung
erfolgt über einen Griff, der entgegen Federkraft über einen Kolben die Fassung mit
der Stempelplatte im Stempelgehäuse abwärts bewegt, um auf einer Unterlage einen Stempelabdruck
zu erzeugen. Nachteilig ist, dass dieser Stempel nicht nachfüllbar ist, weshalb nach
Verbrauch der Stempelfarbe der gesamte Stempel bzw. die Stempelplatte ausgetauscht
werden muss.
[0010] In der
US 6,302,022 B1 ist ein Handstempel gezeigt, der als nächstkommender Stand der Technik anzusehen
ist, wobei ein Speicherkörper zusammen mit einer Stempelplatte in einer Halterung
gehalten ist. Diese beiden Teile werden über zwei gesonderte, seitliche, federnd gelagerte
Druckknöpfe lösbar verbunden. Zum Nachfüllen von Tinte wird diese über Öffnungen in
einem Abdeckteil der Halterung zugeführt. Nachteilig an diesem Stempel ist v.a. die
aufwendige Befestigungskonstruktion und damit verbunden eine teure und kostenintensive
Produktion, wobei überdies die Handhabung beim Nachfüllen von Tinte (Stempelfarbe)
mühsam ist.
[0011] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, hier Abhilfe zu schaffen und einen Handstempel
bzw. eine Speicherkörpereinheit wie eingangs angeführt vorzuschlagen, wobei nicht
nur die Gefahr von Verschmutzungen beim Entnehmen des Speicherkörpers aus einer Verpackung
und beim Einsetzen in das Stempelgehäuse vermieden wird und diese Entnahme und das
Einsetzen in Form von einfachen Handgriffen durchgeführt werden kann, sondern auch
auf einfachste Weise ermöglicht wird, einen Speicherkörper, dessen Stempelfarbe aufgebraucht
wurde, wieder aus dem Stempel zu entfernen, etwa zu Zwecken des Nachtränkens oder
aber insbesondere zwecks Austauschens. Andererseits soll es auch möglich sein, den
Speicherkörper in situ, d.h. im in das Gehäuse des Stempels eingesetzten Zustand,
mit Stempelfarbe nachzutränken. Dabei soll die Stempelausbildung einfach sein und
mit möglichst wenig Einzelteilen auskommen.
[0012] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung einen Handstempel sowie eine Speicherkörpereinheit
wie in den Ansprüchen 1 und 16 definiert vor. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0013] Beim vorliegenden Handstempel wird der Farb-Speicherkörper, der beispielsweise aus
PVA-Material (PVA-Poly-Vinyl-Acetat) und aber aus PE-Material (PE-Polyethylen) besteht,
in einer wannenförmigen Halterung angebracht, die den Speicherkörper ein- bzw. umfasst,
und mit der der Speicherkörper verschmutzungsfrei manipuliert werden kann. Die aus
Speicherkörper und Halterung gebildete Speicherkörpereinheit kann somit, ohne dass
das Speichermaterial selbst direkt angegriffen werden muss, aus der Verpackung (die
dann bevorzugt Box-artig sein kann) entnommen und in ein Stempelgehäuse eingesetzt
werden. Besonders günstig ist es dabei, wenn die Halterung den Speicherkörper möglichst
allseitig, abgesehen von der zur Abdruckplatte hin gewandten Seite, einfasst, und
die wannenförmige Halterung ist hierfür durch eine Kassette gebildet. Um im fertig
montierten Zustand die Abdruckplatte gegen den Speicherkörper - in der Halterung -
zu halten, ist bevorzugt an der Halterung ein Koppelteil vorhanden; dieser Koppelteil
kann beispielsweise rundherum geschlossen sein, also ringförmig ausgebildet sein (wobei
unter Ringform auch eine in Draufsicht rechteckige geschlossene Form zu verstehen
ist). Für die Ankoppelung der Abdruckplatte an den Speicherkörper kann der Koppelteil
die Abdruckplatte zumindest bereichsweise übergreifen. Andererseits kann vorgesehen
werden, dass der Koppelteil mit der Halterung, insbesondere Kassette, lösbar verrastet
wird.
[0014] Eine lösbare Verbindung durch Einschnappen bzw. Verrasten ist auch zwischen der Halterung
und der Betätigungseinheit des Handstempels, und zwar über den Verbindungsteil, vorgesehen;
insbesondere kann der Verbindungsteil zwei durch eine Öffnung an der Oberseite des
Stempelgehäuses hindurchgreifende Rastschenkel aufweisen, die mit Rastvorsprüngen
in einer Rastvertiefung (beispielsweise mit hinterschnittenen Wänden) in der Halterung,
etwa in einer Bodenwand der Kassette, in Eingriff gebracht werden können. Um einerseits
die Herstellung und andererseits die Montage bzw. auch das Zerlegen, im Hinblick auf
ein Austauschen des Speicherkörpers, zu vereinfachen, ist es hier überdies günstig,
wenn der Verbindungsteil mit einem äußeren Griffteil der Betätigungseinheit durch
Verrasten bzw. Einschnappen verbunden ist.
[0015] Die Ausbildung mit den Rastschenkeln kann weiters derart mit Vorteil genutzt werden,
dass zwischen den Rastschenkeln ein eine Druckfeder abstützender Teil des Gehäuses
angeordnet ist, wobei die Druckfeder andererseits an einem gegenüberliegenden Bereich
der Betätigungseinheit bzw. des Verbindungsteils abgestützt ist.
[0016] Die Rastschenkel können überdies mit besonderem Vorteil für weitere Funktionen herangezogen
werden. So können beim Vormontieren der Betätigungseinheit am Gehäuse, bevor noch
die Farb-Speichereinheit angebracht wird, die Rastschenkel die Betätigungseinheit
mit dem Gehäuse verrasten, wozu vorgesehen werden kann, dass die Rastschenkel in einer
Vormontagestellung, zur Verbindung der Betätigungseinheit mit dem Gehäuse, mit Rastvorsprüngen
den Rand der Öffnung an der Oberseite des Gehäuses hintergreifen. Eine weitere, besonders
vorteilhafte Funktion im Sinne eines Auswerfens einer Speichereinheit kann erzielt
werden, wenn die Rastschenkel eine mit dem Rand der Öffnung an der Oberseite des Gehäuses
zusammenarbeitende Steuerfläche aufweisen, wobei die Rastschenkel beim Einwärtsbewegen
in das Gehäuseinnere hinein, über den Hub beim Erzeugen eines Stempelabdrucks hinausgehend,
durch die Steuerfläche zur Freigabe der Halterung federnd ausgelenkt werden. Um dieses
Einwärtsbewegen der Rastschenkel über den normalen Abdruck-Hub hinausgehend zu ermöglichen,
ist gegebenenfalls zuvor der Griffteil abzunehmen, falls nämlich vorgesehen ist, dass
der Griffteil mit seinem unteren Rand durch Anlage an einer Schulter des Gehäuses
des Stempels den Abwärts-Hub beim Erzeugen eines Stempelabdrucks begrenzt.
[0017] Um Stempelfarbe in den Speicherkörper einfach nachfüllen zu können, ist die wannenartige
Halterung mit zumindest einer Farbnachfüllöffnung in der Bodenwand der Wanne ausgebildet.
Um beim Nachfüllen der Stempelfarbe letztere möglichst rasch über den Speicherkörper
zu verteilen, ist es auch vorteilhaft, wenn an die Farbnachfüllöffnung sich in der
Bodenwand der Wanne radial erstreckende nutförmige Kanäle zur Farbverteilung über
den Speicherkörper anschließen. Weiters ist der zumindest eine Füllstutzen in Ausrichtung
zur Farbnachfüllöffnung in der Halterung ausgebildet. Der Füllstutzen kann dann in
der Art eines Fülltrichters das Nachfüllen der Stempelfarbe erleichtern. Andererseits
ist eine vorteilhafte Nutzung des Füllstutzens auch dadurch gegeben, dass darin eine
Farbpatrone (Reservepatrone) aufbewahrt werden kann.
[0018] Bei Pre-inked-Stempeln bzw. Flash-Stempeln wird zumeist eine Stempelfarbe auf Ölbasis
verwendet, die schnell trocknend ist, so dass ein rasches Austrocknen die Folge sein
kann. Um dem entgegenzuwirken, kann dem Gehäuse eine dessen untere Öffnung lösbar
verschließende Abdeckkappe zugeordnet werden, wobei die Abdeckung mit dem Gehäuse
bevorzugt verrastet wird.
[0019] Weiters kann das Stempelgehäuse an seiner auf der jeweils zu stempelnden Unterlage
aufliegenden Unterseite Rutschsicherungselemente aufweisen.
[0020] Für die Lagerung und Auslieferung der Farb-Speicherkörpereinheit, noch vor Anbringung
der Abdruckplatte, ist es günstig, wenn der Koppelteil auf der der Öffnung zum Anbringen
der Abdruckplatte gegenüberliegenden Seite der Halterung, z.B. reibschlüssig, angebracht
ist.
[0021] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung veranschaulichten, besonders
bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll,
noch weiter erläutert. Im Einzelnen zeigen:
- Fig. 1
- eine schaubildliche Ansicht eines Pre-inked-Handstempels; Fig. 2 einen Längsschnitt
durch diesen Handstempel von Fig. 1 in dessen Ruhestellung;
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch diesen Handstempel gemäß Fig. 1 und 2;
- Fig. 4
- einen Längsschnitt ähnlich Fig. 2, wobei in Fig. 4 jedoch die Abdruckstellung des
Handstempels gezeigt ist;
- Fig.
- 5 einen vergleichbaren Längsschnitt durch Stempelgehäuse und Betätigungseinheit des
Handstempels gemäß Fig. 1 bis 4 in einer Vormontage-Stellung, noch ohne Farb-Speicherkörpereinheit;
die Fig. 6 und 7 in Längsschnitten ähnlich Fig. 4 den Vorgang beim Auswerfen einer
Speicherkörpereinheit, wobei der Griffteil der Betätigungseinheit abgenommen wurde;
- Fig. 8
- schaubildlich eine Speicherkörpereinheit mit einem ringförmigen Koppelteil, jedoch
ohne Abdruckplatte, wobei der Koppelteil noch an der Oberseite des Speicherkörpers
vorliegt;
- Fig. 9
- eine auseinandergezogene Darstellung der Teile des Handstempels gemäß den Fig. 1 bis
7;
- Fig. 10
- eine auseinandergezogene schaubildliche Darstellung der Teile einer Speicherkörpereinheit
einschließlich einer Abdruckplatte;
- Fig. 11
- in einer ebenfalls auseinandergezogenen schaubildlichen Darstellung eine Komponente,
bestehend aus Stempelgehäuse und Betätigungseinheit in vormontierter Stellung, eine
Speicherkörpereinheit sowie eine an der Unterseite des Gehäuses verrastbare Abdeckung;
- Fig. 12
- in einem Längsschnitt ähnlich Fig. 2 eine Ausführungsform des Handstempels mit Stempelfarben-Nachfüllpatronen;
- Fig. 13
- eine auseinandergezogene Darstellung dieses Handstempels gemäß Fig. 12; und
- Fig. 14
- eine schaubildliche Unteransicht des Handstempels gemäß Fig. 1 oder 12, zur Veranschaulichung
von Rutschsicherungselementen an der Unterseite des Stempelgehäuses.
[0022] In Fig. 1 ist ein Handstempel 1, ein so genannter vorgefärbter oder Pre-inked-Handstempel
1, dargestellt, wobei dieser Handstempel 1 ein Stempelgehäuse 2 (nachstehend kurz
Gehäuse 2 genannt) sowie eine darauf aufgesetzte Betätigungseinheit 3 enthält. An
der Unterseite des Gehäuses 2 ist eine Abdeckung 4 in Form einer Abdeckkappe aufgeschnappt,
um die Stempelunterseite möglichst zu verschließen und so einem Austrocknen der enthaltenen
Stempelfarbe entgegenzuwirken.
[0023] Wie insbesondere aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist, ist die Betätigungseinheit
3 des Handstempels 1 zweigeteilt, wobei einerseits ein oberer Griffteil 5 und andererseits
ein unterer, innerer Verbindungsteil 6 vorgesehen sind. Diese beiden Teile 5, 6 sind
miteinander durch Verrasten verbunden, wobei an den beiden Längsseiten eines oberen
Wannenteils 7 des Verbindungsteils 6 Rastvorsprünge 8 vorgesehen sind, die in zugehörige
Rastausnehmungen 9 des Griffteils 5 in der montierten Stellung einrasten, vgl. auch
außer Fig. 2 bis Fig. 4 die Fig. 9. Aus Fig. 3 ist überdies ersichtlich, dass der
Griffteil 3 eine Haube 10 aufweisen kann, die bevorzugt transparent ist, um so das
Lesen eines darunter angebrachten Beschriftungsblatts 11 zu ermöglichen.
[0024] Zur Positionssicherung ragt der Verbindungsteil 6 mit dem Rand 12 des Wannenteils
7 in entsprechende Vertiefungen 13 des Griffteils 5, vgl. insbesondere Fig. 2. Der
Verbindungsteil 6 weist weiters unterhalb des Wannenteils 7 einstückig mit diesem
ausgebildete Rastschenkel 14, 15 auf, die im Wesentlichen plattenförmig sind, vgl.
auch Fig. 9, und die an ihren freien unteren Enden hakenförmig nach außen abstehende
Rastvorsprünge 16 aufweisen. Diese Rastschenkel 14, 15 greifen in der montierten Position,
siehe beispielsweise Fig. 2 und 4 sowie auch Fig. 9, durch Öffnungen 17, 18 an der
Oberseite 20 des Gehäuses 2 hindurch, wobei sie in der vormontierten Stellung von
Betätigungseinheit 3 und Gehäuse 2, siehe Fig. 5, die Ränder der Öffnungen 17, 18
mit den hakenförmigen Rastvorsprüngen 16 hintergreifen.
[0025] Zwischen den Rastschenkeln 14, 15 ist eine Schrauben-Druckfeder 19 angeordnet, die
sich einerseits in der Gehäuse-Oberseite 20 im Bereich eines Zentriervorsprunges 21
und andererseits an einem Haltevorsprung 22 an der Innenseite des Verbindungsteils
6 abstützt. Diese Druckfeder 19 drückt die beiden Komponenten Betätigungseinheit 3
und Gehäuse 2 auseinander, so dass die Rastvorsprünge 16 in der Vormontage-Stellung
gemäß Fig. 5 unter Federdruck an der Unterseite der Ränder der Öffnung 17, 18 anliegen.
[0026] Aus der Vormontage-Position gemäß Fig. 5 können die Betätigungseinheit 3 und das
Gehäuse 2 relativ zueinander weiter zusammengeschoben werden, um die Rastvorsprünge
16 mit einer Farb-Speicherkörpereinheit 23 durch Verrasten bzw. Einschnappen zu verbinden.
Diese Farb-Speicherkörpereinheit 23 weist, wie insbesondere aus den Fig. 9, 10 und
11 hervorgeht, eine Halterung 24 für einen Speicherkörper 25 auf, der aus einem Schaumstoff-Material,
insbesondere PVA oder PE, besteht und zur Speicherung von Stempelfarbe dient. Der
Speicherkörper 25 kann dabei in der wannenförmigen Halterung bzw. Kassette 24 durch
Kleben oder durch einen Presssitz vormontiert sein. In dieser vormontierten Konfiguration,
zusammen mit einem in Draufsicht rechteckigen, ringförmigen Koppelteil 26, kann die
Speicherkörpereinheit 23 (ohne Abdruckplatte 27, vgl. Fig. 9 und 10) in einer Box-förmigen
Verpackung 28 aufbewahrt bzw. angeliefert werden, siehe Fig. 8. Beim Einsetzen des
in der Halterung bzw. Kassette 24 gehaltenen Speicherkörpers 25 in den Handstempel
1 wird beispielsweise beim jeweiligen Stempel-Benützer die gewünschte Abdruckplatte
27, die zuvor nach dem eingangs beschriebenen Flash-Verfahren hergestellt wurde, an
der Unterseite des Speicherkörpers 25 angelegt und durch Abnehmen des ringförmigen
Koppelteils 26 von der Kassette 24 (in der Position gemäß Fig. 8) und Aufschieben
sowie Aufschnappen des Koppelteils 26 von der Unterseite der Kassette 24 her (vgl.
die Anordnung gemäß Fig. 10 oder Fig. 9) an der Speicherkörpereinheit 23 montiert,
wobei der Koppelteil 26 mit Hilfe von Rasthaken 29 hinter Rastabsätzen 30 der Kassette
24 einschnappt und so in dieser montierten Betriebsposition die Abdruckplatte 27 fest
gegen den Speicherkörper 25 gedrückt hält. Der Koppelteil 26 untergreift dabei mit
einem einwärts vorspringenden Flanschrand 31 einen stufenförmig abgesetzten Rand 32
der Abdruckplatte 27, vgl. auch Fig. 2.
[0027] In der Anordnung der Speicherkörpereinheit 23 für die Auslieferung gemäß Fig. 8,
in der der Koppelteil 26 noch von oben auf die Kassette 24 aufgesetzt ist, liegen
die Rastvorsprünge 29 des Koppelteils 26 einfach reibschlüssig an der Seite der Kassette
24 an, und zwar im Bereich von Wandvertiefungen 33, siehe Fig. 9 und 10.
[0028] In der in Fig. 2 und 3 gezeigten Ruhestellung des Handstempels 1 ist die Speicherkörpereinheit
23 (jetzt einschließlich Abdruckplatte 27) in das Innere des Gehäuses 2 zurückgezogen,
und sie ist mit den Rastschenkeln 14, 15 durch Einrasten der Rastvorsprünge 16 unter
hinterschnittenen Rändern 34 eine Raste bzw. eine Rastvertiefung 35 an der Oberseite
bzw. oberen (Boden-)Wand 24' der Kassette 24 verbunden. Mit ihrer Unterseite liegen
die Rastvorsprünge 16 in dieser Position am Boden 36 der Raste (Rastvertiefung) 35
an, so dass bei einer Abwärtsbewegung der Betätigungseinheit 3 die Speicherkörpereinheit
23 aus der Ruhestellung gemäß Fig. 2 (und 3) in die Abdruckstellung gemäß Fig. 4 verschoben
werden kann, und zwar entgegen der Kraft der Druckfeder 19. Vor Erzeugung eines Stempelabdrucks
durch eine derartige Betätigung unter Bewegen der Speicherkörpereinheit 23 samt Abdruckplatte
27 gemäß der Darstellung der Zeichnung nach unten, siehe auch den Pfeil 37 in Fig.
4, ist die in Fig. 2 noch gezeigte Abdeckung 4 vom Gehäuse 2 abzunehmen. Diese kappenförmige
Abdeckung 4 ist über seitliche Rastvorsprünge 38 und dazu passende Rastvertiefungen
39 an der Innenseite des Gehäuses 2 mit letzterem durch Verrasten lösbar verbunden,
siehe z.B. Fig. 2 und 9.
[0029] Im Einzelnen wird bei der Betätigung des Handstempels 1 die auf den Griffteil 5 ausgeübte
Kraft über den Wannenteil 7 und damit den Verbindungsteil 6 auf die Kassette 24 übertragen,
wobei hiefür einerseits die Rastschenkel 14, 15 dienen, andererseits aber auch Stutzen
40, 41, die bei montierter Speicherkörpereinheit 23 in stufenförmig ausgebildete Nachfüllöffnungen
42, 43 der Kassette 24 eingreifen. Diese Stutzen 40, 41 können als Nachfüllstutzen
zum Nachfüllen von Stempelfarbe in den Speicherkörper 25 - bei abgenommenem Griffteil
5 - verwendet werden, abgesehen davon, dass sie auch zur Kraftübertragung bei der
Stempelbetätigung dienen.
[0030] Die Nachfüllöffnungen 42, 43 sind beispielsweise kreisrund, und an der Unterseite
der Öffnungsränder 44 sind radial bzw. sternförmig angeordnete nutförmige Kanäle 45
geformt, um so beim Nachfüllen von Stempelfarbe diese Stempelfarbe leichter über den
Speicherkörper 25 zu verteilen.
[0031] Die Abdruck-Stellung des Stempels 1 ist in Fig. 4 gezeigt, wobei ersichtlich ist,
dass in dieser Stellung der "Bügel", d.h. die Betätigungseinheit 3 mit ihrem Griffteil
5, an der Oberseite 20 (s. Fig. 5) des Gehäuses 2 zur Anlage kommt, um dadurch den
Hub beim Erzeugen des Stempel-Abdrucks zu begrenzen.
[0032] Wenn ausgehend von der Position gemäß Fig. 4 und bei abgenommenem Griffteil 5 der
Verbindungsteil 6 weiter - entgegen der Federkraft der Druckfeder 19 - abwärts bewegt
wird, siehe Pfeil 37 in Fig. 6, laufen an den Rastschenkeln 14, 15 außen, d.h. an
den voneinander abgewandten Seiten, vorgesehene schräge Steuerflächen 46 auf schräge
Öffnungsränder 47 der Öffnungen 17, 18 an oder Oberseite 20 des Stempelgehäuses auf,
und beim weiteren Abwärtsbewegen des Verbindungsteils 6 werden die Rastschenkel 14,
15 wie aus Fig. 7 ersichtlich aufeinander zu, aus ihrer in Fig. 6 gezeigten Raststellung
in die in Fig. 7 gezeigte Freigabestellung, ausgelenkt. Dadurch wird die Kassette
24 mit dem Speicherkörper 25, der Abdruckplatte 27 und dem Koppelteil 26 freigegeben,
so dass diese vier Teile als Einheit, wie in Fig. 11 ersichtlich (Speicherkörpereinheit
23) freigegeben werden, um so entweder ein Nachfüllen von Stempelfarbe außerhalb des
Stempelgehäuses 2 oder aber ein Austauschen dieser Einheit 23 zu ermöglichen. Die
Rastschenkel 14, 15 können somit auch als (Steuer-)Kulissen für die Steuerung der
Freigabe der Einheit 23 bezeichnet werden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die
Steuerflächen 46 dadurch gebildet, dass die Rastschenkel 14, 15 doppelt abgewinkelt,
d.h. gekröpft sind; denkbar wäre es aber selbstverständlich auch, an den Rastschenkeln
14, 15 einfach Steuernocken anzuformen, die die Steuerflächen 46 bilden.
[0033] Die Ausführungsform des vorliegenden Handstempels 1 wie in den Fig. 12 und 13 gezeigt
entspricht größtenteils jener gemäß den Fig. 1 bis 11, so dass sich eine neuerliche
Beschreibung der Konstruktion dieses Handstempels 1 erübrigen kann, soweit Übereinstimmung
gegeben ist. Im Unterschied zur Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 11 ist beim Handstempel
1 gemäß Fig. 12 und 13 eine weitere Nutzung der Stutzen 40, 41 des Verbindungsteils
6 der Betätigungseinheit 3 gezeigt, nämlich die Aufnahme von Stempelfarbe-Nachfüllpatronen
50, 51, wobei diese Nachfüllpatronen an ihrer Oberseite mit einer Abdeckfolie 52,
53 verschlossen sein können.
[0034] Aus Fig. 14 ist schließlich noch ersichtlich, dass an der Unterseite des dort rahmenförmig
ausgebildeten Gehäuses 2, an der Gehäuse-Aufsetzfläche 54, Rutschsicherungselemente
55, beispielsweise aus relativ weichem elastomeren Material, das eine hohe Reibung
aufweist, angebracht sein können.
[0035] Die einzelnen Bauteile des beschriebenen Handstempels 1 sind bevorzugt aus Kunststoffmaterial
hergestellt. Insbesondere kann die Kassette 24 beispielsweise aus einem Thermoplast,
wie insbesondere ABS, bestehen, wogegen der ringförmige Koppelteil 26 aus POM oder
Polycarbonat, gegebenenfalls aber auch ABS, hergestellt sein kann. Der Speicherkörper
besteht beispielsweise aus PVA- oder PE-Schaumstoff-Material, wobei letzteres bevorzugt
wird, da bei einem Eindrücken ein elastisches Verformen und Zurückkehren in den Ausgangszustand
gegeben ist, wogegen PVA-Material bleibend eingedrückt wird; die Abdruckplatte 27
besteht insbesondere aus EVA-Schaumstoff-Material, deren Poren an der Abdruckseite
wie beschrieben durch das so genannte Flash-Verfahren in jenen Bereichen, wo kein
Abdruck folgen soll, durch Verschweißen beim Belichten verschlossen wurden.
1. Handstempel (1) mit einer mittels einer Betätigungseinheit (3) aus einer in ein Gehäuse
(2) zurückgezogenen Ruhestellung entgegen Federkraft in eine Abdruckstellung verschiebbaren,
teilweise offenporigen Abdruckplatte (27), die an einem Farb-Speicherkörper (25),
der in einer ihn zumindest teilweise einfassenden Halterung (24) angebracht ist, zur
Übernahme von Stempelfarbe von diesem anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (24) wannenförmig ausgebildet und mit einem mit der Betätigungseinheit
(3) verrasteten Verbindungsteil (6), der zumindest einen zu einer Farbnachfüllöffnung
(42, 43) in der Bodenwand der Halterung (24) ausgerichteten Nachfüllstutzen (40, 41)
aufweist, direkt verrastet ist.
2. Handstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (6) zwei durch Öffnungen (17, 18) an der Oberseite (20) des Gehäuses
(2) hindurchgreifende Rastschenkel (14, 15) zum Verrasten mit einer Raste (35) an
einem Wandteil (24') der Halterung (24) aufweist.
3. Handstempel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (6) mit einem äußeren Griffteil (5) der Betätigungseinheit (3)
verrastet ist.
4. Handstempel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Rastschenkeln (14, 15) ein eine Druckfeder (19) abstützender Teil (21)
des Gehäuses (2) angeordnet ist, wobei die Druckfeder (19) andererseits an einem gegenüberliegenden
Bereich (22) der Betätigungseinheit (3) bzw. des Verbindungsteils (6) abgestützt ist.
5. Handstempel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastschenkel (14, 15) in einer Vormontagestellung, zur Verbindung der Betätigungseinheit
(3) mit dem Gehäuse (2), mit Rastvorsprüngen (16) den Rand der Öffnungen (17, 18)
an der Oberseite (20) des Gehäuses (2) hintergreifen.
6. Handstempel nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastschenkel (14, 15) eine mit dem Rand der Öffnungen (17, 18) an der Oberseite
(20) des Gehäuses (2) zusammenarbeitende Steuerfläche (46) aufweisen, wobei die Rastschenkel
(14, 15) beim Einwärtsbewegen in das Gehäuseinnere hinein, über den Hub beim Erzeugen
eines Stempelabdrucks hinausgehend, durch die Steuerfläche (46) zur Freigabe der Halterung
(24) ausgelenkt werden.
7. Handstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an die Farbnachfüllöffnung (42, 43) sich in der Bodenwand (24') der Wanne radial
erstreckende nutförmige Kanäle (45) zur Farbverteilung über den Speicherkörper (25)
anschließen.
8. Handstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstutzen (41, 42) zur Aufnahme einer Farbpatrone (50, 51) ausgebildet ist.
9. Handstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) an seiner Unterseite Rutschsicherungselemente (55) aufweist.
10. Handstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gehäuse (2) eine seine untere Öffnung lösbar verschließende Abdeckung (4) zugeordnet
ist.
11. Handstempel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (4) mit dem Gehäuse (2) verrastbar bwz. verrastet ist.
12. Handstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (24) durch eine Kassette gebildet ist.
13. Handstempel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halterung (24) ein z.B. ringförmiger Koppelteil (26) zum Ankoppeln der Abdruckplatte
(27) an den Speicherkörper (25) vorgesehen ist.
14. Handstempel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelteil (26) die Abdruckplatte (27) zumindest bereichsweise übergreift.
15. Handstempel nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelteil (26) mit der Halterung (24) verrastbar bzw. verrastet ist.
16. Farb-Speicherkörpereinheit (23) zur Speicherung von Stempelfarbe und zu deren Abgabe
an eine teilweise offenporige Abdruckplatte (27) eines Pre-inked-Handstempels nach
einem der Ansprüche 1 bis 15, mit einem Farb-Speicherkörper (25), der in einer ihn
einfassenden Halterung (24) angebracht ist, die wannenförmig ausgebildet und zur direkten
Verrastung mit einem Verbindungsteil (6) des Handstempels eingerichtet ist, und die
mit zumindest einer Farbnachfüllöffnung (42, 43) in der Bodenwand (24') der Wanne
ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (24) durch eine Kassette gebildet ist.
17. Speicherkörpereinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halterung (24) ein z.B. ringförmiger Koppelteil (26) zum Ankoppeln der Abdruckplatte
(27) an den Speicherkörper (25) vorgesehen ist.
18. Speicherkörpereinheit nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelteil (26) in der Betriebsstellung die Abdrückplatte (27) zumindest bereichsweise
übergreift.
19. Speicherkörpereinheit nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelteil (26) auf der der Öffnung zum Anbringen der Abdruckplatte (27) gegenüberliegenden
Seite der Halterung (24), z.b. reibschlüssig, angebracht ist.
20. Speicherkörpereinheit nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass an die Farbnachfüllöffnung (42, 43) sich in der Bodenwand (24') der Wanne radial
erstreckende nutförmige Kanäle (45) zur Farbverteilung über den Speicherkörper (25)
anschließen.
1. Hand-operated stamp (1) comprising a partially open-pored printing plate (27) which
is displaceable against a spring force from a resting position, in which it is retracted
in a housing (2), into a printing position by means of an actuating unit (3), said
printing plate (27) resting against an ink storage member (25) so as to receive stamping
ink therefrom, said ink storage member being mounted in a retaining means (24) at
least partially enclosing said ink storage member, characterised in that the retaining means (24) is trough-shaped and is directly latched with a connecting
part (6) which, in turn, is latched with the actuating unit (3), said connecting part
(6) having at least one refilling socket (40, 41) oriented towards an ink-refilling
opening (42, 43) in the bottom wall of the retaining means (24).
2. The hand-operated stamp according to claim 1, characterised in that the connecting part (6) has two latching legs (14, 15) extending through openings
(17, 18) on the upper side (20) of the housing (2) for latching engagement with a
latch (35) provided on a wall part (24') of the retaining means (24).
3. The hand-operated stamp according to claim 2, characterised in that the connecting part (6) is latched with an external handle part (5) of the actuating
unit (3).
4. The hand-operated stamp according to claim 2 or 3, characterised in that a part (21) of the housing (2) supporting a compression spring (19) is arranged between
the latching legs (14, 15), the compression spring (19), on the other side, being
supported on an oppositely arranged area (22) of the actuating unit (3) or of the
connecting part (6), respectively.
5. The hand-operated stamp according to any one of claims 2 to 4, characterised in that in a pre-mounted position, the latching legs (14, 15) engage behind the rim of the
openings (17, 18) on the upper side (20) of the housing (2) by means of latching projections
(16) so as to connect the actuating unit (3) with the housing (2).
6. The hand-operated stamp according to any one of claims 2 to 5, characterised in that the latching legs (14, 15) include a cam surface (46) cooperating with the rim of
the openings (17, 18) on the upper side (20) of the housing (2), wherein the latching
legs (14, 15), when moving into the housing interior beyond the stroke provided when
making a stamp imprint, are deflected by the cam surface (46) for releasing the retaining
means (24).
7. The hand-operated stamp according to any one of claims 1 to 6, characterised in that for distributing ink over the storage member (25), radially extending, groove-shaped
channels (45) join to the ink refilling openings (42, 43) in the bottom wall (24')
of the trough.
8. The hand-operated stamp according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the filling socket (41, 42) is designed for accommodating an ink cartridge (50, 51).
9. The hand-operated stamp according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the housing (2) has anti-slip safety elements (55) provided on its lower side.
10. The hand-operated stamp according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the housing (2) has an associated cover (4) releasably closing the lower side thereof.
11. The hand-operated stamp according to claim 10, characterised in that the cover (4) can be latched, or is latched, with the housing (2).
12. The hand-operated stamp according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the retaining means (24) is formed by a cassette.
13. The hand-operated stamp according to any one of claims 1 to 12, characterised in that an, e.g., ring-shaped coupling member (26) is provided on the retaining means (24)
for coupling the printing plate (27) to the storage member (25).
14. A hand-operated stamp according to claim 13, characterised in that the coupling member (26) engages over the printing plate (27) at least in parts thereof.
15. The hand-operated stamp according to claim 13 or 14, characterised in that the coupling member (26) can be latched, or is latched, with the retaining means
(24).
16. An ink storage member unit (23) for storing stamping ink and for delivering the same
to a partially open-pored printing plate (27) of a pre-inked hand-operated stamp according
to any one of claims 1 to 15, comprising an ink storage member (25) mounted in a retaining
means (24) which encloses the former, which retaining means (24) is trough-shaped
and adapted to be directly latched to a connecting part (6) of the hand-operated stamp,
and the trough-shaped retaining means (24) is designed with at least one ink-refilling
opening (42, 43) in the bottom wall (24') of the trough, characterised in that the retaining means (24) is formed by a cassette.
17. The ink storage member unit according to claim 16, characterised in that an, e.g., ring-shaped coupling member (26) is provided on the retaining means (24)
for coupling the printing plate (27) to the storage member (25).
18. The ink storage member unit according to claim 17, characterised in that in the operating position the coupling member (26) engages over the printing plate
(27) at least in parts thereof.
19. The ink storage member unit according to claim 17, characterised in that the coupling member (26) is mounted by, e.g., friction fit, on that side of the retaining
element (24) which is arranged opposite the opening for attaching the printing plate
(27).
20. The ink storage member unit according to any one of claims 16 to 19, characterised in that for distributing ink over the storage member (25), radially extending, groove-shaped
channels (45) join to the ink refilling openings (42, 43) in the bottom wall (24')
of the trough.
1. Tampon manuel (1), avec une plaque d'impression (27) partiellement à pores ouverts,
déplaçable, à l'encontre d'une force élastique, au moyen d'une unité d'actionnement
(3), d'une position de repos, rétractée dans un boîtier (2), en une position d'impression,
la plaque d'impression (27) appuyant sur un corps accumulateur d'encre (25), monté
dans une fixation (24) l'enchâssant au moins partiellement, pour transférer de l'encre
de tampon depuis ce corps accumulateur d'encre (25), caractérisé en ce que la fixation (24) est réalisée en forme d'auge et s'encliquète directement avec une
partie de liaison (6), encliquetée avec l'unité d'actionnement (3), présentant au
moins une tubulure de rechargement (40, 41) orientée vers une ouverture de rechargement
en encre (42, 43) ménagée dans la paroi de fond de la fixation (24).
2. Tampon manuel selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de liaison (6) présente deux branches d'encliquetage (14, 15) traversant
la face supérieure (20) du boîtier (2), pour encliquetage avec un cliquet (35) situé
sur une partie de paroi (24') de la fixation (24).
3. Tampon manuel selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie de liaison (6) s'encliquète avec une partie de saisie (5) extérieure de
l'unité d'actionnement (3).
4. Tampon manuel selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'une partie (21), soutenant un ressort de compression (19), du boîtier (2) est disposée
entre les branches d'encliquetage (14, 15), le ressort de compression (19) étant soutenu
d'autre part en une zone (22) opposée de l'unité d'actionnement (3) ou de la partie
de liaison (6).
5. Tampon manuel selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que, en une position de prémontage, pour assurer la liaison de l'unité d'actionnement
(3) au boîtier (2), les branches d'encliquetage (14, 15) saisissent par l'arrière
avec les saillies d'encliquetage (16), le bord des ouvertures (17, 18) situées sur
la face supérieure (20) du boîtier (2).
6. Tampon manuel selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les branches d'encliquetage (14, 15) présentent une surface de commande (46) coopérant
avec le bord des ouvertures (17, 18) situées sur la face supérieure (20) du boîtier
(2), tel que, lors du déplacement de pénétration à l'intérieur du boîtier, les branches
d'encliquetage (14, 15), parcourant la course lors de la génération d'une impression
au tampon, sont déviées par la surface de commande (46), de manière à libérer la fixation
(24).
7. Tampon manuel selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que des canaux (45) en forme de rainures, s'étendant radialement dans la paroi de fond
(24') de l'auge, se raccordent à l'ouverture de rechargement en encre (42, 43), pour
assurer la distribution en encre sur le corps accumulateur (25).
8. Tampon manuel selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la tubulure de remplissage (41, 42) est réalisée pour recevoir une cartouche d'encre
(50, 51).
9. Tampon manuel selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le boîtier (2) présente des éléments de sécurité anti-ripage (55) sur sa face inférieure.
10. Tampon manuel selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un couvercle (4), fermant de façon désolidarisable son ouverture inférieure, est associé
au boîtier (2).
11. Tampon manuel selon la revendication 10, caractérisé en ce que le couvercle (4) est susceptible d'être encliqueté ou est encliqueté au boîtier (2).
12. Tampon manuel selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la fixation (24) est formée par une cassette.
13. Tampon manuel selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'une partie d'accouplement (26), par exemple en forme d'anneau, est prévue sur la fixation
(24), pour le couplage de la plaque d'impression (27) au corps accumulateur (25).
14. Tampon manuel selon la revendication 13, caractérisé en ce que la partie d'accouplement (26) entoure, au moins par zones, la plaque d'impression
(27).
15. Tampon manuel selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que la partie d'accouplement (26) est susceptible d'être encliquetée ou est encliquetée
à la fixation (24).
16. Unité de corps accumulateur d'encre (23), pour le stockage d'encre à tampon et pour
sa délivrance à une plaque d'impression (27), partiellement à pores ouverts, d'un
tampon manuel pré-encré selon l'une des revendications 1 à 15, avec un corps accumulateur
d'encre (25), monté dans une fixation (24) l'enchâssant, réalisée en forme d'auge,
et agencée pour l'encliquetage direct à une partie de liaison (6) du tampon manuel,
et réalisée avec au moins une ouverture de rechargement en encre (42, 43) dans la
paroi de fond (24') de l'auge, caractérisée en ce que la fixation (24) est formée par une cassette.
17. Unité de corps accumulateur selon la revendication 16, caractérisée en ce qu'une partie d'accouplement (26), par exemple en forme d'anneau, est prévue sur la fixation
(24), pour le couplage de la plaque d'impression (27) au corps accumulateur (25).
18. Unité de corps accumulateur selon la revendication 17, caractérisée en ce que la partie d'accouplement (26) entoure, au moins par zones, la plaque d'impression
(27) lorsqu'on se trouve dans la position de fonctionnement.
19. Unité de corps accumulateur selon la revendication 17, caractérisée en ce que la partie d'accouplement (26) est montée, par exemple par une liaison à friction,
sur le côté, opposé à l'ouverture pour le montage de la plaque d'impression (27),
de la fixation (24).
20. Unité de corps accumulateur selon l'une des revendications 16 à 19, caractérisée en ce que des canaux (45) en forme de rainures, s'étendant radialement dans la paroi de fond
(24') de l'auge, se raccordent à l'ouverture de rechargement en encre (42, 43), pour
assurer la distribution en encre sur le corps accumulateur (25).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente