| (19) |
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(11) |
EP 1 977 482 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2009 Patentblatt 2009/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.12.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/069813 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/082617 (26.07.2007 Gazette 2007/30) |
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| (54) |
Bauteil mit einer elektrischen Flachbaugruppe
Component part having an electrical printed circuit board
Elément avec un module électrique plat
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
| (30) |
Priorität: |
13.01.2006 DE 102006001876
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.10.2008 Patentblatt 2008/41 |
| (73) |
Patentinhaber: Continental Automotive GmbH |
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30165 Hannover (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WALLRAFEN, Werner
65719 Hofheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 191 589 DE-U1-8202004 006 99
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EP-A2- 1 160 925
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einem Bauteil mit einer elektrischen Flachbaugruppe,
die eine Elektronikschaltung aufweist und mit einem Leadframe elektrisch kontaktiert
ist. Gegenstand.der vorliegenden Erfindung ist auch ein Verfahren zur Montage eines
solchen Bauteils.
[0002] Solche Bauteile mit elektrischen Flachbaugruppen werden beispielsweise in Fahrzeugen
als Gehäusehälften von Stellgliedern im Bereich des Motorraums verwendet, z. B. für
Drosselklappen wobei die Elektronikschaltung die Treiberelektronik für das Stellglied
bildet. Die elektrischen Komponenten werden dabei in der Regel in das Gehäuse der
Stellglieder integriert, wo sich auch der Antrieb des Stellglieds befindet. Dazu wird
die Flachbaugruppe in dem Gehäuse angeordnet und anschließend angeschlossen. Die an
der Flachbaugruppe vorgesehenen Kontaktstellen werden dabei mit anderen Kontakten
verbunden, was durch verschiedene Techniken, z. B. Löten oder Bonden erfolgt. Das
manuelle Anlöten der Kontakte ist jedoch sehr aufwändig und weist zudem eine hohe
Fehlerquelle bei der Dauerhaftigkeit der Lötstellen auf. Automatisiertes Löten verringert
zwar die Gefahr einer mangelhaften Kontaktstelle, jedoch sind die Bauteile im Motorraum
zunehmend höheren Temperaturen ausgesetzt, was zu einer Aufweichung der Lötstellen
führen kann. Als weitere Verbindungstechnik wird das so genannte Dickdrahtbonden verwendet.
Hierbei werden Drähte auf die Kontaktstellen gedrückt und beispielsweise mittels Ultraschall
mit den Kontaktstellen verbunden, wobei eine stoffschlüssige Verbindung der beiden
Kontakte entsteht. Mit Hilfe des Bondens lässt sich zwar theoretisch eine verbesserte
Fehlerrate gegenüber dem automatisierten Löten erreichen, allerdings dürfen sich zwischen
den Kontakten keinerlei Verunreinigungen befinden, weshalb das Anschließen der Flachbaugruppe
an den Leadframe von spezialisierten Elektronikfirmen durchgeführt wird, bei denen
Sauberraumbedingungen zur Verfügung stehen. Der Vorgang des Bondens ist daher auch
mit entsprechend hohen Kosten verbunden. Das noch nicht fertige Bauteil wird anschließend
an andere Standorte transportiert, um die Mechanik einzubauen und das Bauteil fertig
zusammenzustellen. Dabei können Beschädigungen der vormontierten Teile auftreten,
weshalb die Kontrolle der Qualität der Kontaktstellen aufwändig ist, um möglichst
alle Fehlerstellen zu erfassen. Eine fehlerhafte Kontaktierung kann zu einem Ausfall
des Bauteils führen, was aufgrund der komplexen Zusammenhänge der Motorsteuerung zu
einer Unterbrechung des Fahrzeugbetriebs führen kann und nur durch einen Austausch
des gesamten Bauteils behoben werden kann.
[0003] In der
EP 1 191 589 A2 ist ein Bauteil mit einer elektrischen Flachbaugruppe gezeigt, die eine Elektronikschaltung
in Form eines Halbleiterchips aufweist. Weiter ist ein Stanzgitter vorgesehen, das
mit Hilfe von Bonden mit Kontaktelementen an der Flachbaugruppe verbunden ist. Die
Kontaktelemente, die mit einem Zwischenbereich ausgebildet sind, sowie die gesamte
Flachbaugruppe sind in einem Kunstharz eingegossen.
[0004] Weiter ist in der
EP 1 160 925 A2 ein elektrischer Steckkontakt zum Anschluss beispielsweise elektromechanischer Komponenten
beschrieben. Der Steckkontakt verfügt dazu über ein zangenförmiges Kontaktelements,
in das eine Art Lasche eingesteckt werden kann. Das Kontaktelement weist an seinem
anderen Ende eine Verbindungszone auf, z. B. für die Verbindung mit einer Leiterplatte
mittels Bonden. Um eine Relativbewe-, gung zwischen dem ersten und dem zweiten Kontaktelement
im Bereich des Kontaktschlitzes zu vermeiden, ist das Kontaktelement mit einem verformbaren
Zwischenbereich ausgebildet ist.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, ein Bauteil mit einer
elektrischen Flachbaugruppe zu schaffen, das einfach eingebaut und angeschlossen werden
kann und eine zuverlässige, dauerhafte Kontaktierung gewährleistet.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Bauteil der eingangs beschriebenen Art
gelöst, bei dem die Flachbaugruppe auf dem Leadframe angebracht ist und mit diesem
eine Einheit bildet, an dem Leadframe neben der Flachbaugruppe erste Kontaktelemente
vorstehen, die mit zweiten Kontaktelementen an der Flachbaugruppe über einen nachgiebigen
Zwischenbereich steckbar verbunden sind, und die ersten und die zweiten Kontaktelemente
derart paarweise miteinander kontaktiert sind, dass in einer federelastischen Klemmverbindung
jeweils wenigstens ein punkt- und/oder linienförmiger Kontaktbereich an dem einen
Kontaktelement mit einem flächigen Kontaktbereich an dem anderen Kontaktelement zusammenwirkt,
wobei der flächige Kontaktbereich als eine Kontaktlasche an dem nachgiebigen Zwischenbereich
ausgebildet ist und die punkt-und/oder linienförmigen Kontaktbereiche von zwei Kontaktzungen
gebildet sind, die sich mit Schmalseiten gegenüberstehen, die einen Schlitz begrenzen,
sowie wenigstens eine der Kontaktzungen federelastisch ist und der Schlitz durch die
eingesteckte Kontaktlasche elastisch aufgeweitet ist.
[0007] Der Vorteil des erfindungsgemäßen Bauteils besteht darin; dass durch die Klemmverbindung
mit wenigstens einem punkt- und/oder linienförmigen und einem flächigen Kontaktbereich
ein dauerhafter und zuverlässiger Kontakt gewährleistet ist. Durch den nachgiebigen
Zwischenbereich ist der Kontaktbereich frei von mechanischer Spannung und erlaubt
problemlos die mechanische Kontaktierung. Außerdem ist die Gefahr minimiert, dass
bis in den Kontaktbereich Bewegungen übertragen werden, beispielsweise durch unterschiedliches
Temperaturausdehnungsverhalten oder durch Schwingungen, Vibrationen oder starke Erschütterungen,
die auf das Gehäuse des Bauteils einwirken. Wiederholte Relativbewegungen im Kontaktbereich
würden zu einem Verschleiß oder Reibkorrosion der Kontaktstellen führen, was letztendlich
einen Ausfall des Kontakts zur Folge haben würde. Der Anschluss der Flachbaugruppe
durch die Klemmverbindung kann einfach und kostengünstig ausgeführt werden, beispielsweise
während des Einbauvorgangs der mechanischen Teile in das Gehäuse des Bauteils, ohne
dass hier besondere Umgebungsbedingungen eingehalten werden müssten. Vorzugsweise
ist die Flachbaugruppe über mindestens drei Kontakte an den Leadframe angeschlossen.
Zweckmäßig ist eine ununterbrochene Anbindung der Kontaktelemente an Gehäuse-Steckverbindungen.
Die Ausbildung des flächigen Kontaktbereichs als Kontaktlasche und die punkt- und/oder
linienförmigen Kontaktbereiche als Kontaktzungen reduziert die Zahl der benötigten
Teile auf ein Minimum. Durch das Einführen der Kontaktlasche in den Schlitz ergibt
sich zudem ein einfacher Bewegungsablauf für den Anschluss der Flachbaugruppe, der
leicht automatisierbar ist. Die federelastischen Kontaktzungen gewährleisten einen
dauerhaften Anpressdruck der Verklemmung und damit einen dauerhaften Kontakt.
[0008] Weiterhin bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei welcher der Schlitz an seinem offenen
Ende eine Aufweitung aufweist, um die Kontaktlasche einfacher in den Schlitz einführen
zu können. Die Aufweitung verfügt beispielsweise über Einführungsschrägen oder -rundungen.
An dem geschlossenen Ende des Schlitzes kann eine weitere Aufweitung vorgesehen werden,
die größer als die lichte Weite des Schlitzes an der Stelle des punkt- und/oder linienförmigen
Kontaktbereichs ist. Dadurch wird sichergestellt, dass die elektrische Kontaktierung
immer über die punkt- und/oder linienförmigen Kontaktbereiche erfolgt und es nicht
zu undefinierten Kontaktstellen zwischen den beiden Kontaktpartnern im Bereich des
Schlitzgrundes kommt.
[0009] Vorzugsweise bildet eine der beiden Kontaktzungen einen geraden, linearen Kontaktbereich
und die andere der beiden Kontaktzungen weist an ihrer Schlitzflanke einen Vorsprung
auf, der einen runden oder spitzen, punktuellen Kontaktbereich bildet. Dadurch ist
sichergestellt, dass die Kontaktlasche immer an dem punktuellen Kontaktbereich der
einen Seite anliegt und mit der anderen Seite gegen den linearen Kontaktbereich gepresst
wird, so dass definierte Kontaktstellen vorliegen.
[0010] In einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist das zweite Kontaktelement als
ein flaches Band ausgebildet, das an seinem ersten Ende an der Flachbaugruppe befestigt
ist, den nachgiebigen Zwischenbereich bildet und an seinem zweiten Ende um ca. 90°
in Längsrichtung verdreht und als Kontaktlasche in den Schlitz eingeführt ist. Durch
diese einteilige Ausführung kann das zweite Kontaktelement kostengünstig hergestellt
und montiert werden.
[0011] Die Befestigung und elektrische Kontaktierung an der Flachbaugruppe kann beispielsweise
dadurch erfolgen, dass das Ende U-förmig ausgebildet und auf den Rand der Flachbaugruppe
aufgeschoben wird. Die Fixierung kann mittels Löten oder Leitkleben erfolgen. Da ein
flaches Band senkrecht zu seiner Ebene wesentlich leichter verformbar ist als parallel
zu seiner Ebene, sollte eine für die Verbindung des zweiten Kontakts erforderliche
Bewegung auch senkrecht zu der Ebene des Bandes erfolgen. Durch die Verdrehung des
anderen Endes um 90° wird eine Lasche zur Verfügung gestellt, die sich in der Richtung
in einen Schlitz einführen lässt, in der das Band am leichtesten verformbar ist. Als
Material für das Band eignet sich beispielsweise eine CuSn-Legierung, die auch für
die ersten Kontaktelemente verwendet werden kann. Die CuSn-Legierung kann ohne Oberflächenbehandlung
verwendet werde. Vorzugsweise ist nur ein Kontaktbereich verzinnt, z. B. der Bereich
der Kontaktlasche.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Kanten der Kontaktlasche an derjenigen
Seite, die zuerst in den Schlitz eingeführt worden ist, scharfkantig und/oder als
Grat ausgebildet, um während des Einführens die Kontaktbereiche der Schlitzflanken
durch Kratzen und/oder Schaben von eventuell vorhandenen Verunreinigungen, wie z.
B. Korrosion, zu säubern. Dadurch wird auf einfache Art und Weise eine einwandfreie
Kontaktierung sichergestellt.
[0013] In einer zweckmäßigen Ausführungsform beschreibt der nachgiebige Zwischenbereich
wenigstens eine Schleife, damit die Kontaktbereiche ohne mechanische Spannung miteinander
verklemmt sind. Durch die Schleife lässt sich die Kontaktlasche in den Schlitz einfügen,
ohne dass es an der Befestigungsstelle des nachgiebigen Zwischenbereichs an der Flachbaugruppe
zu einer Zugbelastung der Verbindung kommt. Außerdem kann das zweite Kontaktelement
unterschiedliche Abstände zwischen dem ersten und dem zweiten Kontaktelement überbrücken.
[0014] Vorzugsweise ist der nachgiebige Zwischenbereich gegen Schwingungen gedämpft, um
zu verhindern, dass der Zwischenbereich Bewegungen auf die Kontaktbereiche überträgt
und es zu Resonanzerscheinungen kommt, wenn der nachgiebige Zwischenbereich durch
eine externe Schwingung, beispielsweise aufgrund von Motorvibrationen oder einer Unwucht
in einem Rad des Fahrzeugs, in der Frequenz der Eigenschwingung angeregt würde. Auch
in einem solchen Fall könnte eine sich dauernd wiederholende relative Bewegung der
Kontaktbereiche zueinander zu einem allmählichen Verschleiß der Kontaktstellen und
damit zu einem Ausfall des Bauteils führen. Die Schwingungsdämpfung kann beispielsweise
durch Elastomere erfolgen. Um eine Bewegung zu verhindern, kann auch eine Abstützung
des nachgiebigen Zwischenbereichs vorgesehen werden, die seitlich neben dem nachgiebigen
Zwischenbereich angeordnet ist.
[0015] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist der kontaktierte, elektrisch
leitende Randbereich der Flachbaugruppe mit Abstand zum Leadframe angeordnet, damit
es nicht zu einem Kurzschluss kommen kann, z. B. aufgrund von kleinen Metallspänen,
Abrieb von Kohlebürsten eines Elektromotors oder Ablagerungen, die im Laufe der Zeit
auftreten können. Der Abstand kann beispielsweise dadurch erzeugt werden, dass in
dem Leadframe im Bereich der Anschlüsse der Flachbaugruppe eine Sicke vorgesehen ist.
Der Abstand lässt sich aber auch dadurch erreichen, dass der Bereich des Leadframes,
auf dem die Flachbaugruppe angebracht ist, gegenüber dem umliegenden Bereich erhöht
ist und die Flachbaugruppe im Bereich der Anschlüsse über die Erhöhung übersteht.
[0016] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die ersten Kontaktelemente jeweils
als die Kontaktzungen und die zweiten Kontaktelemente als die Kontaktlasche mit dem
nachgiebigen Zwischenbereich ausgebildet. Die Kontaktzungen können dadurch zusammen
mit dem Leadframe hergestellt werden, bei dem es sich um eine Art Gitterträger handelt,
der in der Regel zumindest teilweise von Kunststoff umgeben ist. Der Leadframe bildet
vorzugsweise durchgängige elektrische Verbindungen zwischen den ersten Kontaktelementen
und den Kontakten eines außenseitig an dem Bauteil vorgesehenen elektrischen Steckers,
d. h., die Kontakte des Kontaktelements sind mit den Kontakten des Steckers einstückig
ausgebildet, um die Zahl der Kontaktstellen zu minimieren. Die zweiten Kontaktelemente
können an der Flachbaugruppe vor dem Einbau in das Bauteil befestigt werden. Die Kontaktierung
der ersten Kontaktelemente mit den zweiten Kontaktelementen erfolgt beispielsweise
zeitnah oder zeitgleich mit der Anbringung der Flachbaugruppe auf dem Leadframe. Möglich
ist aber auch eine Befestigung der zweiten Kontaktelemente an der Flachbaugruppe während
der Anordnung der Flachbaugruppe auf dem Leadframe.
[0017] Weiterhin bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei welcher der Leadframe die Flachbaugruppe
hält und weiterhin vorzugsweise wenigstens im Bereich der Flachbaugruppe als Kühlkörper
ausgebildet ist. Die Flachbaugruppe ist dann wärmeleitend mit dem Leadframe verbunden.
Dies ergibt eine wirksame und kostengünstige Kühlung der Flachbaugruppe. Vorzugsweise
ist die Flachbaugruppe mit einer Klebeschicht oder einer beidseitig adhäsiven Folie
mit dem Leadframe verklebt, wobei die Verklebung eine möglichst gute Wärmeleitfähigkeit
haben sollte. Die Klebeschicht kann auch elektrisch leitfähig sein, so dass die Flachbaugruppe
über die Klebeschicht an einen Bereich des Leadframes angeschlossen werden kann, der
vorzugsweise die elektrische Masse darstellt. Auch ohne elektrische Verbindung zu
der Flachbaugruppe kann der Leadframe die Schaltung dann vor Einstrahlungen abschirmen.
[0018] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Montage des vorhergehend beschriebenen
Bauteils. Vorzugsweise wird die elektrische Flachbaugruppe auf dem Leadframe flächig
angebracht und die ersten Kontaktelemente werden anschließend oder im selben Arbeitsgang
mit den zweiten Kontaktelementen paarweise über einen nachgiebigen Zwischenbereich
mechanisch durch eine Klemmverbindung verbunden. Eine einfache Montage erhält man
durch Aufkleben der Flachbaugruppe auf dem Leadframe. Die Verbindung des wenigstens
einen punkt- und/oder linienförmigen Kontaktbereichs an dem einen Kontaktelement mit
dem flächigen Kontaktbereich an dem anderen Kontaktelement gewährleistet eine einfache
und zuverlässige Kontaktierung, die durch ein einfaches mechanisches Einführen der
Lasche an dem nachgiebigen Zwischenbereich in den von zwei Kontaktzungen gebildeten
Schlitz erfolgt, die punkt- und/oder linienförmige Kontaktbereiche darstellen. Der
Schlitz wird dabei durch die eingesteckte Lasche elastisch aufgeweitet.
[0019] Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher auf Ausführungsbeispiele
der Erfindung eingegangen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Schrägansicht eines Ausschnitts mit einer Klemmverbindung in offenem
Zustand;
- Fig. 2
- einen Schnitt durch einen Leadframe mit einer geschlossenen Klemmverbindung nach Fig.
1 und
- Fig. 3
- einen Schnitt durch einen Leadframe nach Fig. 2 mit einer erhöht angeordneten Flachbaugruppe
und einer seitlichen Abstützung des nachgiebigen Bereichs;
- Fig. 4
- eine Teilansicht der Kontaktzunge der Klemmverbindung aus Fig. 1 mit geschnittener
Kontaktlasche.
[0020] In Fig. 1 ist der Ausschnitt eines Leadframes 10 mit einer auf dem Leadframe 10 angeordneten
Flachbaugruppe 12 gezeigt. Bei dem Leadframe 10 handelt es sich um eine metallische
Gitterstruktur, die zumindest teilweise von Kunststoff 11 umgeben ist. Damit es bei
flächigen Bereichen der Gitterstruktur nicht zu einer Delamination kommt, beispielsweise
infolge unterschiedlicher Temperaturausdehnungen zwischen dem Kunststoff 11 und dem
Metallgitter, können in der Gitterstruktur insbesondere in höher temperaturbeaufschlagten
Bereichen Löcher vorgesehen sein, durch die es zu einer besseren Verankerung kommt.
Der Leadframe 10 weist funktional unterschiedliche Bereiche 10a, 10b auf, die elektrisch
nicht miteinander in Verbindung stehen. Ein Bereich 10a bildet beispielsweise unmittelbar
einen Kontakt 15 eines Steckers 13 zum Anschluss des Bauteils in Verbindung und hat
folglich die Funktion eines einstückigen, durchgängigen elektrischen Leiters. Ein
anderer Bereich 10b dient der Befestigung der Flachbaugruppe 12, bei der es sich beispielsweise
um eine Leiterplatte mit darauf befindlichen elektronischen Schaltungen oder um eine
Hybridelektronik in Form einer Substratkeramik mit darauf angeordneten SMD-Bauteilen
handeln kann. Dieser Bereich dient als Halterung und hat die Funktion der Wärmeableitung
(siehe unten). Die Elektronikschaltung ist mit Ausnahme der Unterseite mit einer isolierenden
Schicht versiegelt, beispielsweise durch einen lackähnlichen Überzug. Der Leadframe
10 hat ein vorstehendes erstes Kontaktelement 14, das mit einem Stecker verbunden
ist. Ein zweites Kontaktelement 16 ist an der Flachbaugruppe 12 angebracht und steht
in Fig. 1 mit dem ersten Kontaktelement 14 noch nicht in Kontakt.
[0021] Das erste Kontaktelement 14 hat einen punkt- und/oder linienförmigen Kontaktbereich
(siehe hierzu auch Fig. 4), der von zwei Kontaktzungen 18, 20 gebildet ist, die sich
mit Schmalseiten gegenüberstehen, welche einen Schlitz 22 begrenzen, in den das zweite
Kontaktelement 16, das einen flächigen Kontaktbereich hat, einführbar ist. Von den
Kontaktzungen 18, 20 ist wenigstens eine federelastisch, so dass der Schlitz 22 elastisch
aufgeweitet werden kann. Der Schlitz 22 hat an seinem offenen Ende eine Aufweitung
24 in Form von zwei Einführungsschrägen 26, um das zweite Kontaktelement 16 leichter
in den Schlitz 22 einführen zu können. Eine Kontaktzunge 18 bildet einen linearen
Kontaktbereich 25 und die andere Kontaktzunge 20 weist an ihrer Schlitzflanke einen
Vorsprung 27 auf, der einen runden oder spitzen, punktuellen Kontaktbereich bildet.
[0022] Das zweite Kontaktelement 16 ist als flaches Band ausgebildet, das an seinem ersten
Ende 28 an der Flachbaugruppe 12 befestigt ist, einen nachgiebigen Zwischenbereich
30 bildet und an seinem zweiten Ende um ca. 90° in Längsrichtung verdreht ist. Dieses
Ende ist als eine Lasche 32 ausgebildet, die in den Schlitz 22 einführbar ist. Das
zweite Kontaktelement 16 besitzt ein U-förmiges erstes Ende 28, das auf die Flachbaugruppe
12 aufgeschoben und an der Flachbaugruppe 12 durch Leitkleben oder Löten befestigt
ist (siehe Fig. 2). Zur Kontaktierung des ersten Kontaktelements 14 mit dem zweiten
Kontaktelement 16 wird die Lasche 32 des zweiten Kontaktelements 16 in den Schlitz
22 des ersten Kontaktelements 14 eingeführt. Dies erfolgt mechanisch durch automatisiertes
Einpressen der Lasche 32 mit einem festgelegten Weg. Je nach Steuerungsfunktion ist
die Flachbaugruppe 12 mit einer entsprechenden Anzahl von Kontakten mit dem Leadframe
10 verbunden.
[0023] Der nachgiebige Zwischenbereich 30 beschreibt eine Schleife 34. Dadurch wird die
Verbindung der beiden Kontaktelemente 14, 16 von Spannungskräften entlastet. Außerdem
ist das zweite Kontaktelement 16 durch die Schleife 34 in der Lage, unterschiedliche
Abstände zwischen dem ersten Kontaktelement 14 und dem zweiten Kontaktelement 16 zu
überbrücken. Der leitfähige, nachgiebige Zwischenbereich 30 kann beispielsweise aus
federelastischem Material sein.
[0024] Bei der Lasche 32 sind die Kanten 35 derjenigen Seite, die zuerst in den Schlitz
22 eingeführt wird, scharfkantig und/oder als Grat ausgebildet. Beim Einführen der
Lasche 32 in den Schlitz 22 werden die Kontaktbereiche des ersten Kontaktelements
angekratzt und dadurch eine eventuell vorhandene Verunreinigung beseitigt. Vorzugsweise
sind das erste Kontaktelement 14 und das zweite Kontaktelement 16 aus einer CuSn-Legierung
und nur der Bereich der Lasche 32 ist verzinnt. Sollte das Metall an den Kontaktbereichen
der ersten Kontaktzunge 18 und der zweiten Kontaktzunge 20 etwas korrodiert sein,
so wird durch die scharfkantig und/oder als Grat ausgebildeten Kanten der Lasche 32
die Korrosionsschicht ebenfalls durch Kratzen beseitigt und damit sichergestellt,
dass es zu einem einwandfreien Kontakt zwischen den Kontaktbereichen kommt. An dem
geschlossenen Ende des Schlitzes 22 ist eine weitere Aufweitung 33 vorgesehen, die
größer als die lichte Weite zwischen den punkt- und/oder linienähnlichen Kontaktbereichen
25, 27 ist, die zwischen der Aufweitung 24 und der weiteren Aufweitung 33 angeordnet
sind. Dadurch liegen die punkt- und/oder linienähnlichen Kontaktbereiche 25, 27 auch
dann an der Lasche 32 an, wenn diese an ihrer unteren Kante dicker ist und sich der
Schlitz 22 ohne die weitere Aufweitung ansonsten V-förmig öffnen würde und es folglich
zu keinem definierten Kontakt zwischen den Kontaktelementen kommen würde.
[0025] Die Flachbaugruppe 12 ist auf dem Leadframe 10 aufgeklebt, beispielsweise mit einer
Klebeschicht oder einer beidseitig adhäsiven Folie 36. Um die Flachbaugruppe 12 zu
kühlen, ist vorgesehen, dass der Leadframe 10 wenigstens in dem Bereich, in dem die
Flachbaugruppe 12 auf dem Leadframe 10 angeordnet ist, als Kühlfläche ausgebildet
ist. Die adhäsive Folie 36 hat daher eine möglichst gute Wärmeleitfähigkeit. Zur Verbesserung
des elektromagnetischen Abschirmverhaltens ist vorgesehen, dass die Fläche des Leadframes
10, auf dem die Flachbaugruppe 12 angeordnet ist, mit der elektrischen Masse des Bauteils
verbunden ist. Wenn die adhäsive Folie 36 elektrisch leitend ist, kann über die Befestigung
auch der Massekontakt zwischen der Flachbaugruppe 12 und dem Leadframe 10 hergestellt
werden.
[0026] Damit es nicht zu einem Kurzschluss zwischen dem unteren Schenkel des auf den Rand
der Flachbaugruppe 12 aufgeschobenen U-förmigen ersten Endes 28 und dem Leadframe
10 kommt, ist an der Stelle des Anschlusses des zweiten Kontaktelements 16 eine Sicke
38 vorgesehen. Der Abstand ist dabei so ausreichend bemessen, dass sich in dieser
Vertiefung im Laufe der Zeit Verunreinigungen, z. B. Metallspäne oder Abrieb der Kohlebürsten
eines im gleichen Gehäuse angeordneten Stellmotors, ansammeln können, ohne dass es
zu einem Kurzschluss kommen kann.
[0027] Statt der Sicke 38 können auch Aussparungen in dem Leadframe 10 angeordnet sein.
Alternativ kann der Bereich des Leadframes 10, auf dem die Flachbaugruppe 12 angeordnet
ist, auch als Erhöhung 40 ausgebildet sein, wobei die Flachbaugruppe 12 an der Stelle,
an der die zweiten Kontaktelemente 16 angeschlossen sind, über die Erhöhung 40 übersteht
(siehe Fig. 3).
[0028] In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem neben dem nachgiebigen Zwischenbereich
30 eine Abstützung 42 vorgesehen ist, um die Verformung des Zwischenbereichs 30. infolge
von Schwingungen oder Stößen zu begrenzen, so dass die Kontaktbereiche vor dynamischen
Belastungen geschützt werden. Eine Dämpfung des nachgiebigen Zwischenbereichs 30 lässt
sich beispielsweise auch durch Elastomere erreichen, die in einer weiteren Ausführungsform
an dem nachgiebigen Zwischenbereich 30 vorgesehen sein können. Durch die Verminderung
von Relativbewegungen der Kontaktstellen zueinander wird die Wahrscheinlichkeit, dass
es zu einem Ausfall des Kontakts kommt, auf ein Minimum reduziert.
1. Bauteil mit einer elektrischen Flachbaugruppe (12), die eine Elektronikschaltung aufweist
und mit einem Leadframe (10) elektrisch kontaktiert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Flachbaugruppe (12) auf dem Leadframe (10) angebracht ist und mit diesem eine
Einheit bildet, an dem Leadframe (10) neben der Flachbaugruppe (12) erste Kontaktelemente
(14) vorstehen, die mit zweiten Kontaktelementen (16) an der Flachbaugruppe (12) über
einen nachgiebigen Zwischenbereich (30) steckbar verbunden sind und die ersten und
die zweiten Kontaktelemente (14, 16) derart paarweise miteinander kontaktiert sind,
dass in einer federelastischen Klemmverbindung jeweils wenigstens ein punkt- und/oder
linienförmiger Kontaktbereich (25, 27) an dem einen Kontaktelement (14, 16) mit einem
flächigen Kontaktbereich an dem anderen Kontaktelemente (14, 16) zusammenwirkt, wobei
der flächige Kontaktbereich als eine Kontaktlasche (32) an dem nachgiebigen Zwischenbereich
(30) ausgebildet ist und die punkt- und/oder linienförmigen Kontaktbereiche (25, 27)
von zwei Kontaktzungen (18, 20) gebildet sind, die sich mit Schmalseiten gegenüberstehen,
die einen Schlitz (22) begrenzen, sowie wenigstens eine der Kontaktzungen (18, 20)
federelastisch ist und der Schlitz (22) durch die eingesteckte Kontaktlasche (32)
elastisch aufgeweitet ist.
2. Bauteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , dass
der Schlitz (22) an seinem offenen Ende eine Aufweitung (24) aufweist.
3. Bauteil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine der beiden Kontaktzungen (18) einen geraden, linearen Kontaktbereich (25) bildet
und die andere der beiden Kontaktzungen (20) an ihrer Schlitzflanke einen Vorsprung
(27) aufweist, der einen runden oder spitzen, punktuellen Kontaktbereich bildet.
4. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Kontaktelement (16) als flaches Band ausgebildet ist, das an seinem ersten
Ende (28) an der Flachbaugruppe (12) befestigt ist, den nachgiebigen Zwischenbereich
(30) bildet und an seinem zweiten Ende um ca. 90° in Längsrichtung verdreht und als
Kontaktlasche (32) in den Schlitz (22) eingeführt ist.
5. Bauteil nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kanten (35) der Kontaktlasche (32) derjenigen Seite die zuerst in den Schlitz
(22) eingeführt worden ist, scharfkantig und/oder als Grat ausgebildet sind.
6. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der nachgiebige Zwischenbereich (30) wenigstens eine Schleife (34) beschreibt.
7. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der nachgiebige Zwischenbereich (30) gegen Schwingungen gedämpft ist.
8. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Abstützung (42) der nachgiebigen Zwischenbereiche (30) vorgesehen ist.
9. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der kontaktierte, elektrisch leitende Randbereich der Flachbaugruppe (12) mit Abstand
(38) zum Leadframe (10b) angeordnet ist.
10. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die ersten Kontaktelemente (14) jeweils als die Kontaktzungen (18, 20) und die zweiten
Kontaktelemente (16) als die Kontaktlasche (32) mit dem nachgiebigen Zwischenbereich
(30) ausgebildet sind.
11. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Leadframe (10) durchgängige elektrische Verbindungen zwischen den ersten Kontaktelementen
(14) und den Kontakten eines außenseitig an dem Bauteil vorgesehenen elektrischen
Steckers bildet.
12. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Flachbaugruppe (12) an dem Leadframe (10) gehalten ist.
13. Bauteil nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Leadframe (10) wenigstens im Bereich der Flachbaugruppe (12) als Kühlkörper ausgebildet
ist und die Flachbaugruppe (12) wärmeleitend mit dem Leadframe (10) verbunden ist.
14. Bauteil nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Flachbaugruppe (12) mit dem Leadframe verklebt ist.
15. Verfahren zur Montage einer elektrischen Flachbaugruppe (12) mit einer Elektronikschaltung
auf einem zumindest teilweise von Kunststoff (11) umgebenden Leadframe (10), gemäss
Anspruch 1, bei dem die Flachbaugruppe (12) auf dem Leadframe (10) flächig angebracht
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Leadframe (10) erste Kontaktelemente (14), die neben der Flachbaugruppe (12)
vorstehen, paarweise mit zweiten Kontaktelementen (16) an der Flachbaugruppe (12)
über einen nachgiebigen Zwischenbereich (30) mechanisch verbunden werden, wobei in
einer federelastischen Klemmverbindung jeweils wenigstens ein punkt- und/oder linienförmiger
Kontaktbereich (25, 27) an dem einen Kontaktelement (14, 16) mit einem flächigen Kontaktbereich
an dem anderen Kontaktelement (14, 16) verbunden wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Anbringen der Flachbaugruppe (12) auf dem Leadframe (10) und das Kontaktieren
der Kontaktelemente (14, 16) in einem einzigen Arbeitsgang durchgeführt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
der flächige Kontaktbereich, der als eine Kontaktlasche (32) an dem nachgiebigen Zwischenbereich
(30) ausgebildet ist, in einen Schlitz (22) eingefügt wird, der von zwei Kontaktzungen
(18, 20) gebildet wird, die sich mit ihren Schmalseiten gegenüberstehen und die punkt-
und/oder linienförmigen Kontaktbereiche darstellen, und der Schlitz (22) durch die
eingesteckte Lasche (32) elastisch aufgeweitet wird.
18. Verwendung eines Bauteils nach einem der Ansprüche 1 bis 14 als Gehäusedeckel eines
Stellgliedes.
1. Component part having an electrical printed circuit board (12) which has an electronic
circuit and with which a leadframe (10) makes electrical contact, characterized in that the printed circuit board (12) is fitted on the leadframe (10) and forms a unit with
said leadframe, first contact elements (14) which can be plug-connected to second
contact elements (16) on the printed circuit board (12) via a flexible intermediate
region (30) project from the leadframe (10) next to the printed circuit board (12),
and the first and the second contact elements (14, 16) make contact with one another
in pairs in such a way that in each case at least one punctiform and/or linear contact
region (25, 27) on one contact element (14, 16) interacts with a flat contact region
on the other contact element (14, 16) with a spring-elastic clamping connection, with
the flat contact region being in the form of a contact lug (32) on the flexible intermediate
region (30), and the punctiform and/or linear contact regions (25, 27) being formed
by two contact tongues (18, 20) which are opposite one another by way of narrow sides
which bound a slot (22), and at least one of the contact tongues (18, 20) being spring-elastic
and the slot (22) being elastically widened by the inserted contact lug (32).
2. Component part as claimed in Claim 1, characterized in that the slot (22) has a widened portion (24) at its open end.
3. Component part as claimed in Claim 1 or 2, characterized in that one of the two contact tongues (18) forms a straight, linear contact region (25),
and the other of the two contact tongues (20) has on its slot flank a projection (27)
which forms a round or pointed, punctiform contact region.
4. Component part as claimed in one of Claims 1 to 3, characterized in that the second contact element (16) is in the form of a flat strip which is fastened
at its first end (28) to the printed circuit board (12), forms the flexible intermediate
region (30) and at its second end is turned through approximately 90° in the longitudinal
direction and is inserted into the slot (22) as the contact lug (32).
5. Component part as claimed in Claim 4, characterized in that the edges (35) of the contact lug (32) are formed with a sharp edge and/or as a burr
on that side which was inserted into the slot (22) first.
6. Component part as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the flexible intermediate region (30) describes at least one loop (34).
7. Component part as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the flexible intermediate region (30) is damped against oscillations.
8. Component part as claimed in one of the preceding claims, characterized in that a support (42) is provided for the flexible intermediate region (30).
9. Component part as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the electrically conductive edge region of the printed circuit board (12) with which
contact is made is arranged at a distance (38) from the leadframe (10b).
10. Component part as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the first contact elements (14) are in each case in the form of the contact tongues
(18, 20), and the second contact elements (16) are in the form of the contact lug
(32) with the flexible intermediate region (30).
11. Component part as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the leadframe (10) forms continuous electrical connections between the first contact
elements (14) and the contacts of an electrical connector which is provided on the
outside of the component.
12. Component part as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the printed circuit board (12) is held on the leadframe (10).
13. Component part as claimed in Claim 12, characterized in that the leadframe (10) is in the form of a heat sink at least in the region of the printed
circuit board (12), and the printed circuit board (12) is connected to the leadframe
(10) in a thermally conductive manner.
14. Component part as claimed in Claim 12 or 13, characterized in that the printed circuit board (12) is adhesively bonded to the leadframe.
15. Method for mounting an electrical printed circuit board (12) having an electronic
circuit on a leadframe (10) which is at least partially surrounded by plastic (11)
according to Claim 1, in which the printed circuit board (12) is fitted flat on the
leadframe (10), characterized in that on the lead frame (10), first contact elements (14), which project next to the printed
circuit board (12), are mechanically connected to second contact elements (16) on
the printed circuit board (12) in pairs by means of a flexible intermediate region
(30), with in each case at least one punctiform and/or linear contact region (25,
27) on one contact element (14, 16) being connected to a flat contact region on the
other contact element (14, 16) by way of a spring-elastic clamping connection.
16. Method as claimed in Claim 15, characterized in that the printed circuit board (12) is fitted on the leadframe (10) and contact is made
with the contact elements (14, 16) in a single working step.
17. Method as claimed in Claim 15 or 16, characterized in that the flat contact region, which is in the form of a contact lug (32) on the flexible
intermediate region (30), is inserted into a slot (22) which is formed by two contact
tongues (18, 20) whose narrow sides are opposite one another and which represent punctiform
and/or linear contact regions, and the slot (22) is elastically widened by the inserted
lug (32).
18. Use of a component part as claimed in one of Claims 1 to 14 as a housing cover of
an actuator.
1. Ensemble structurel comportant un module électrique plat (12) qui renferme un circuit
électronique et qui est en contact électrique avec un "leadframe" ou support de composants
(10),
caractérisé par le fait que le module plat (12) est monté sur le support de composants (10) et, avec ce dernier,
forme une unité, que, sur le support de composants (10), près du module plat (12),
font saillie des premiers éléments de contact (14), lesquels, par l'entremise d'une
zone intermédiaire (30) déformable, sont reliés d'une façon enfichable à des deuxièmes
éléments de contact (16) placés sur le module plat (12), et que les premiers et les
deuxièmes éléments de contact (14, 16) sont deux par deux en contact électrique de
manière telle que, dans une jonction par serrage à déformation élastique, au moins
une zone de contact (25, 27) ponctuelle et/ou linéaire sur l'un des éléments de contact
(14, 16) se trouve en interaction avec une zone de contact plane se trouvant sur l'autre
élément de contact (14, 16), la zone de contact plane étant formée par une barrette
de contact (32) ménagée sur la zone intermédiaire (30) déformable et les zones de
contact (25, 27) ponctuelles et/ou linéaires étant formées par deux languettes de
contact (18, 20) dont les tranches étroites, qui limitent une fente (22), se font
face, où au moins l'une des languettes de contact (18, 20) est déformable et élastique
et où la fente (22) s'élargit d'une façon élastique sous l'effet de la barrette de
contact (32) lorsqu'elle y est engagée.
2. Ensemble structurel selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que la fente (22) a un élargissement (24) du côté de son extrémité ouverte.
3. Ensemble structurel selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé par le fait que l'une des deux languettes de contact (18) forme une zone de contact (25) droite et
linéaire et que la deuxième des deux languettes de contact (20) a, sur son flanc côté
fente, une avancée (27) qui forme une zone de contact ponctuelle ronde ou pointue.
4. Ensemble structurel selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé par le fait que le deuxième élément de contact (16) est conçu sous la forme de ruban plat, qui est
fixé par sa première extrémité (28) sur le module plat (12), qui forme la zone intermédiaire
(30) déformable, qui est, à sa deuxième extrémité, tordu de 90° environ dans le sens
longitudinal et qui est introduit comme barrette de contact (32) dans la fente (22).
5. Ensemble structurel selon la revendication 4,
caractérisé par le fait que les arêtes (35) de la face de la barrette de contact (32) qui est introduite en premier
lieu dans la fente (22), ont des angles vifs et/ou sont ménagées comme arêtes saillantes.
6. Ensemble structurel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que la zone intermédiaire (30) déformable décrit au moins une boucle (34).
7. Ensemble structurel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que la zone intermédiaire (30) déformable est amortie pour la protéger des vibrations.
8. Ensemble structurel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait qu'il est prévu un appui (42) pour les zones intermédiaires (30) déformables.
9. Ensemble structurel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que la zone de bordure du module plat (12), qui est raccordée électriquement et qui est
conductible à l'électricité, est placée à une certaine distance (38) du support de
composants (10b).
10. Ensemble structurel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que les premiers éléments de contact (14) sont conçus sous la forme de languettes de
contact (18, 20) et que les deuxièmes éléments de contact (16) sont conçus sous la
forme de barrette de contact (32) avec la zone intermédiaire (30) déformable.
11. Ensemble structurel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que le support de composants (10) forme des liaisons électriques continues entre les
premiers éléments de contact (14) et les contacts d'un connecteur électrique prévu
sur l'ensemble structurel sur sa face extérieure.
12. Ensemble structurel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que le module plat (12) est maintenu sur le support de composants (10).
13. Ensemble structurel selon la revendication 12,
caractérisé par le fait que le support de composants (10) est conçu comme dissipateur thermique au moins dans
la zone du module plat (12) et que le module plat (12) est lié en conduction thermique
au support de composants (10) .
14. Ensemble structurel selon la revendication 12 ou 13,
caractérisé par le fait que le module plat (12) est collé au support de composants.
15. Procédé destiné à monter un module électrique plat (12) comportant un circuit électronique
sur un support de composants (10) enrobé au moins partiellement de matière plastique
(11), conformément à la revendication 1, où le module plat (12) est fixé d'une façon
plane sur le support de composants (10),
caractérisé par le fait que des premiers éléments de contact (14), qui font saillie près du module plat (12),
sont, par l'entremise d'une zone intermédiaire (30) déformable, reliés mécaniquement
deux par deux à des deuxièmes éléments de contact (16) placés sur le module plat (12),
où, dans une jonction par serrage à déformation élastique, au moins une zone de contact
(25, 27) ponctuelle et/ou linéaire sur un élément de contact (14, 16) est reliée à
une zone de contact plane se trouvant sur l'autre élément de contact (14, 16).
16. Procédé selon la revendication 15,
caractérisé par le fait que la mise en place du module plat (12) sur le support de composants (10) et la mise
en contact électrique des éléments de contact (14, 16) sont effectuées en une seule
opération de fabrication.
17. Procédé selon la revendication 15 ou 16,
caractérisé par le fait que la zone de contact plane, qui est conçue sous la forme de barrette de contact (32)
ménagée sur la zone intermédiaire (30) déformable, est introduite dans une fente (22)
qui est formée par deux languettes de contact (18, 20), dont les tranches étroites
se font face et qui représentent les zones de contact ponctuelles et/ou linéaires
et que la fente (22) s'élargit élastiquement sous l'effet de la barrette (32) lorsqu'elle
y est introduite.
18. Utilisation d'un ensemble structurel conforme à l'une des revendications 1 à 14 en
tant que couvercle de boîtier d'un actionneur.
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