[0001] Die Erfindung betrifft eine Anschlussvorrichtung für eine Elektrokochplatte, wobei
die Anschlussvorrichtung ein isolierendes Gehäuse aufweist, in dem mehrere elektrische
Anschlüsse angeordnet und befestigt sind, wobei die Anschlüsse Anschlusshülsen aufweisen
zum Einstecken eines Anschlusskabels. Ebenso betrifft die Erfindung eine Elektrokochplatte
mit einer solchen Anschlussvorrichtung.
[0002] Es ist beispielsweise aus der
DE 198 21 140 A bekannt, eine Anschlussvorrichtung zur Befestigung an der Unterseite einer Elektrokochplatte
für deren elektrischen Anschluss so zu gestalten, dass mehrere Metallfahnen in einem
Keramikkörper befestigt sind. Die Metallfahnen stehen in einer Richtung mit Steckanschlussfahnen
aus dem Gehäuse heraus, und an einer anderen Richtung mit Schweißfahnen, an denen
Heizleiter der Elektrokochplatte angeschweißt werden können.
[0003] Des Weiteren ist es aus der
DE 40 08 830 A bekannt, an einer Elektrokochplatte eine Anschlussvorrichtung mit einem isolierenden
Keramikgehäuse vorzusehen, in dem eine Anschlusshülse sitzt. In diese Anschlusshülse
wird von einer Seite ein Heizleiter der Kochplatte und von der anderen Seite ein Anschlusskabel
eingeführt und dann mit Hilfe einer Schraubklemmung fixiert.
Aufgabe und Lösung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Anschlussvorrichtung
sowie eine eingangs genannte Elektrokochplatte zu schaffen, mit denen Nachteile des
Standes der Technik vermieden werden können und insbesondere eine vielseitige und
vorteilhaft sowie einfach zu verwendende Anschlussmöglichkeit geschaffen werden kann.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Anschlussvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und des Anspruchs 3 sowie eine Elektrokochplatte mit den Merkmalen des Anspruchs
12. Vorteilhafte sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
weiteren Ansprüche und werden im Folgenden näher erläutert. Dabei können insbesondere
die Merkmale, die für die Anschlussvorrichtung aufgezählt werden, im Wesentlichen
beliebig miteinander im Rahmen der Erfindung kombiniert werden bei einer erfindungsgemäßen
Anschlussvorrichtung. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme
zum Inhalt der Beschreibung gemacht. Des weiteren wird der Wortlaut der Prioritätsanmeldung
DE 102007017456.1 vom 4. April 2007 derselben Anmelderin durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der vorliegenden Beschreibung
gemacht.
[0006] Erfindungsgemäß besteht in einer grundsätzlichen Ausgestaltung eine Anschlusshülse
aus Metallblech und ist so gebogen, dass sie großteils bzw. auf mindestens drei Seiten
geschlossen ist. Vorteilhaft wird die vierte Seite durch einen Teil des Gehäuses geschlossen,
so dass ein Anschlusskabel odgl. nicht seitlich aus der Anschlusshülse heraus bewegt
werden kann. Der Vorteil einer solchen Herstellung einer Anschlusshülse für ein elektrisches
Anschließen an eine Elektrokochplatte liegt in der vereinfachten und billigeren Herstellung
im Vergleich zu an sich bekannten Anschlusshülsen, die aus Vollmaterial hergestellt
sind und bei denen der Innenraum der Anschlusshülse beispielsweise herausgebohrt werden
muss. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann die Anschlusshülse sogar umlaufend
bzw. an vier Seiten geschlossen sein. Dadurch wird nicht nur, wie oben beschrieben,
ein seitliches Herausbewegen eines Anschlusskabels verhindert. Zusätzlich wird bei
einer klemmenden Befestigung eines Anschlusskabels in der Anschlusshülse in jeder
Position ein elektrischer Kontakt gewährleistet.
[0007] Bei einer anderen grundsätzlichen Ausgestaltung der Erfindung kann, wie dies in Anspruch
3 beschrieben ist, eine Anschlusshülse einen abstehenden Abschnitt aufweisen, der
aus dem Gehäuse heraussteht bzw. von der Anschlusshülse wegsteht, um daran einen elektrischen
Anschluss herzustellen. Somit besteht also die Möglichkeit, neben einem elektrischen
Anschließen durch Einstecken eines Anschlusskabels und eventuell weiterer elektrischer
Leiter, beispielsweise auch des Heizleiters, in die Anschlusshülse, diesen heraus
stehenden Abschnitt zu nutzen. Dies wird im Folgenden noch näher erläutert.
[0008] Gemäß einer ersten grundsätzlichen Ausgestaltung der Erfindung kann der herausstehende
Abschnitt Teil einer Steckverbindung sein. Beispielsweise kann er eine Steckanschlusshülse
bilden, in welche eine Steckanschlussfahne beispielsweise eines Anschlusskabels für
einen externen elektrischen Anschluss an die Elektrokochplatte, eingesteckt werden
kann. Eine solche Steckanschlussfahne kann bei einteiliger Herstellung aus dem vorgenannten
Metallblech herausgeformt sein, insbesondere durch Prägen, Stanzen und Biegen. Alternativ
kann sie als separates Teil damit befestigt bzw. verschweißt werden, wobei hier zugegebenermaßen
der Aufwand größer ist.
[0009] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung kann der herausstehende Abschnitt ein flaches
bzw. gerades Metallteil sein. Einerseits kann der Abschnitt eine Schweißfahne sein,
insbesondere zum Anschluss eines vorgenannten Heizleiters in der Elektrokochplatte.
Andererseits kann der herausstehende Abschnitt als Steckanschluss bzw. Steckanschlussfahne
für eine Steckverbindung ausgebildet sein. Auf eine derartige Steckanschlussfahne
kann ein Anschlusskabel mit einer entsprechenden Steckanschlusshülse aufgesteckt werden.
Vor allem bei einer Ausgestaltung, bei der als elektrischer Anschluss nach außen bzw.
für ein Anschlusskabel sowohl eine Anschlusshülse als auch ein Steckanschluss, insbesondere
eine Steckanschlussfahne, vorgesehen ist, kann eine gro-ße Variabilität geschaffen
werden. Einerseits kann ein Anschlusskabel als blankes Kabel, eventuell mit einer
Aderendhülse versehen, in die Anschlusshülse eingesteckt und befestigt werden. Alternativ
kann ein Anschlusskabel mit Steckkontakten, insbesondere einem Mehrfach- bzw. Gruppenstecker,
über Steckanschlüsse mit der Elektrokochplatte verbunden sein. Ein derartiger elektrischer
Anschluss kann schnell, einfach und unter Umständen auch vertauschungssicher ausgebildet
sein.
[0010] In Ausgestaltung der Anschlussvorrichtung kann vorgesehen sein, dass eine Anschlussrichtung,
also eine Einsteckrichtung für ein Anschlusskabel bzw. der Verlauf der Anschlusshülse
einerseits und des abstehenden Abschnitts andererseits als Steckanschluss gleich sind.
Dies bedeutet, dass ein Anschlusskabel aus stets derselben Richtung herangeführt und
mit der Anschlussvorrichtung verbunden werden kann. Allerdings ist es auch im Rahmen
der Erfindung möglich, hiervon bewusst abzuweichen, beispielsweise für jeweils gewünschte
unterschiedliche Anschlussrichtungen.
[0011] In Ausgestaltung der Erfindung ist es auch möglich, insbesondere bei einer Anschlussvorrichtung
mit einem herausstehenden Abschnitt für einen elektrischen Anschluss, die Anschlusshülse
aus Vollmaterial herauszuarbeiten. Die Verbindung mit einem herausstehenden Abschnitt
kann dann entweder nachträglich hergestellt werden durch Verbinden der beiden Teile
miteinander, beispielsweise durch Schweißen. Alternativ können, beispielsweise als
Gussteil, die Teile auch einstückig hergestellt werden.
[0012] In Ausgestaltung der Erfindung kann von einer Anschlusshülse für eine möglichst vielfältige
Anwendbarkeit sowohl eine Schweißfahne abstehen, an die ein Heizleiter der Elektrokochplatte
angeschweißt werden kann, als auch ein vorgenannter Steckanschluss. Vorteilhaft verlaufen
Schweißfahne einerseits und Steckanschluss andererseits in verschiedenen Richtungen
bzw. stehen in entgegengesetzte Richtungen ab. So behindern sich die jeweiligen Anschlüsse
nicht bzw. sind sehr gut erreichbar. Dabei kann vorgesehen sein, dass ein Steckanschluss
direkt neben einer Anschlusshülse hervorsteht, insbesondere kann er eine fortgesetzte
Wandung einer Anschlusshülse sein. Dies ist vor allem dann vorteilhaft möglich, wenn
die Anschlusshülse wie vorbeschrieben aus Blech gebogen ist. Da in der Regel ein elektrischer
Anschluss entweder durch Einstecken eines Anschlusskabels in die Anschlusshülse oder
aber durch Aufstecken eines Steckers erfolgt, ist kein Problem einer gegenseitigen
Behinderung der elektrischen Anschlüsse zu befürchten.
[0013] Es ist zwar möglich, dass eine Anschluss bzw. eine Anschlusshülse mit ihren jeweils
einzelnen Bestandteilen einzeln ausgebildet ist, die unter Umständen miteinander verbunden
werden. Vorteilhaft wird sie jedoch aus einem einzigen Stück herausgearbeitet, vorteilhaft
aus Metallblech und entsprechend gebogen. So ist eine einfache und kostengünstige
Herstellung möglich, da keine größeren spannenden Bearbeitungsschritte notwendig sind.
[0014] Es kann vorgesehen sein, ein Anschlusskabel in der Anschlusshülse festzuklemmen mit
einer Klemmeinrichtung. Dies kann eine lösbare Klemmeinrichtung wie eine Schraube
sein, alternativ eine selbstarretierende Klemmeinrichtung.
[0015] An dem Gehäuse der Anschlussvorrichtung sind vorteilhaft mehrere gleiche bzw. identische
Anschlüsse vorgesehen mit identischen Anschlusshülsen. Sie können nebeneinander vorgesehen
sein mit jeweils parallelen Anschlussrichtungen und Ausrichtungen. In weiterer Ausgestaltung
können sie jeweils gleichen Abstand aufweisen bzw. zumindest kann ein Gehäuse, welches
beispielsweise aus Keramik bzw. Steatit besteht, so ausgebildet sein, dass Anschlusshülsen
mit gleichem Abstand darin angeordnet werden können. Es können Kodierungsmöglichkeiten
odgl. an dem Gehäuse vorgesehen sein, welche das Verwechseln eines Anschlusses mit
anderen Anschlüssen einer anderen Elektrokochplatten verhindern, beispielsweise durch
Auslassen einer Belegung.
[0016] Eine Anschlusshülse bzw. ein Anschluss kann durch abstehende Biege-oder Verriegelungslaschen
an dem Gehäuse befestigt werden. Gemäß einer Möglichkeit, bei der die Anschlusshülse
aus Metallblech herausgearbeitet ist, kann ein Abschnitt, der insbesondere direkt
von der Anschlusshülse abgeht, durch eine Ausnehmung in dem Gehäuse verlaufen. Dieser
Abschnitt wird umgebogen oder verdreht, um die Anschlusshülse sicher in dem Gehäuse
zu befestigen.
[0017] Bei einer erfindungsgemäßen Elektrokochplatte ist eine vorbeschriebene Anschlussvorrichtung
an ihrer Unterseite angeordnet, beispielsweise an einer Abdeckung der Elektrokochplatte,
die aus Blech bestehen kann. Dazu wird vorteilhaft das Gehäuse an der Elektrokochplatte
befestigt, beispielsweise durch abstehende Rastnasen odgl., die in eine Öffnung an
der Elektrokochplatte bzw. deren Unterseite eingeführt werden können. In Ausgestaltung
der Erfindung ist es möglich, die Anschlussvorrichtung derart an der Elektrokochplatte
zu fixieren, dass die Heizleiter der Elektrokochplatte mit der Anschlussvorrichtung
verbunden bzw. verschweißt sind. Dazu kann eine vorgenannte Schweißfahne an der Anschlusshülse
vorgesehen sein. Durch dieses Befestigen der Heizleiter kann ein Lösen der Anschlussvorrichtung
von der Elektrokochplatte vermieden werden für einen dauerhaften und sicheren Anschluss.
[0018] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich alleine
oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränken die
unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0019] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Elektrokochplatte mit einer Anschlussvorrichtung
an ihrer Unterseite, die Steckanschlussfahnen aufweist;
- Fig. 2
- eine Vorderansicht auf die Anschlussvorrichtung gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Schrägansicht der Anschlussvorrichtung und
- Fig. 4
- ein Blechteil, aus dem ein Anschluss herausgebogen wird.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0020] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Elektrokochplatte 11 dargestellt mit einem Kochplattenkörper
12 und einer Blechabdeckung 13 an der Unterseite. Durch die Blechabdeckung 13 geht
eine Isolierhülse 16, in welcher ein Heizleiter 17 nach außen geführt ist, der in
der Elektrokochplatte 11 an entsprechende, nicht dargestellte Heizwindungen angeschlossen
ist. An die Unterseite der Blechabdeckung 13 ist eine erfindungsgemäße Anschlussvorrichtung
19 angeordnet zum elektrischen Anschluss, die elektrische Anschlüsse 21 in einem lsoliergehäuse
20 aufweist.
[0021] Aus den Fig. 2 und 3 ist der Aufbau der Anschlussvorrichtung 19 besser zu ersehen.
Das Isoliergehäuse 20, welches beispielsweise aus Keramik besteht, ist einteilig mit
der Isolierhülse 16 verbunden bzw. weist einen entsprechend ausgebildeten Abschnitt
auf. Die Anschlussvorrichtung 19 ist für vier Anschlüsse 21 vorgesehen bzw. weist
diese auf. Jeder Anschluss 21 weist eine Anschlusshülse 22 auf, welche in einer Art
Kammer im lsoliergehäuse 20 angeordnet ist. Die Anschlusshülsen 22 weisen einen Innenraum
23 auf, in welchen ein nicht dargestelltes Anschlusskabel eingesteckt werden kann.
Zur Fixierung sind Klemmschrauben 31 vorgesehen, wie dies allgemein bekannt ist. Die
Anschlüsse 21 sind aus einem einzigen Stück Blech gebogen und bilden so die Anschlusshülse
22, die den Innenraum 23 an vier Seiten umschließt. Nach unten zu weist ein Anschluss
21 einen abstehenden Befestigungsabschnitt 25 auf, der eine entsprechende Ausnehmung
in dem Isoliergehäuse 20 durchstößt und an seinem Ende eine verdrehbare Lasche 26
aufweist zur Sicherung des Anschlusses 21 im Isoliergehäuse 20. Diese Art der Befestigung
ist entsprechend in der
EP 957 661 A dargestellt, auf welche hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird.
[0022] Von der einen Seite des Anschlusses 21 steht eine Schweißfahne 28 ab über die Fläche
der Elektrokochplatte und ragt bis über die Isolierhülse 16. An der Schweißfahne 28
wird der Heizleiter 17 befestigt, insbesondere angeschweißt. In die entgegengesetzte
Richtung ragt von der Anschlusshülse 22 eine Steckanschlussfahne 29 ab. Somit ist
eine in Fig. 3 dargestellte Anschlussrichtung an die Steckanschlussfahne 29, beispielsweise
mit einer entsprechenden Steckanschlusshülse, gleich wie eine Einführrichtung eines
Anschlusskabels, welche in die Anschlusshülse 22 geführt und dann darin festgeklemmt
wird. Bei der Anschlusshülse ganz rechts ist die Steckanschlussfahne 29 gestrichelt
dargestellt, was zeigen soll, dass ein Anschluss auch ohne sie möglich ist mit nur
der Anschlusshülse 22 zum Einstecken eines Anschlusskabels.
[0023] Somit werden also mit einer erfindungsgemäßen Elektrokochplatte 11 samt erfindungsgemäßer
Anschlussvorrichtung 19 mehrere Vorteile gleichzeitig erzielt. Durch die einstückige
Ausbildung von Isolierhülse 16 und Isoliergehäuse 20 wird ein Einsetzen bzw. Befestigen
an der Blechabdeckung 13 erleichtert, wobei hierbei zuerst der Heizleiter 17 durch
die Bohrung der Isolierhülse 16 geführt wird. Das Festschweißen des Heizleiters 17
an der Schweißfahne 28 fixiert diese Befestigung bzw. verriegelt sie sozusagen.
[0024] In Fig. 4 ist die Blechplatine sozusagen vor dem Biegen dargestellt, aus der der
Anschluss 21 hergestellt wird. Die Biegelinien sind gestrichelt dargestellt.
[0025] Dadurch, dass die Anschlüsse 21 aus einem einzigen Stück Metallblech durch Biegen
hergestellt sind, ist eine einfache und kostengünstige Herstellung möglich. Zwar würde,
wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, eine nur an drei Seite geschlossene Anschlusshülse
22 ausreichen, so dass der in Fig. 2 links dargestellte, vertikal und dann umgebogen
verlaufende Abschnitt nicht unbedingt notwendig ist, jedoch als vorteilhaft anzusehen
ist. An diesem Blechstück werden dann sämtliche Funktionsabschnitte ausgebildet, also
Befestigungsabschnitt 25 samt Lasche 26, Schweißfahne 28 und Steckanschlussfahne 29.
Durch das Vorsehen sowohl der Anschlusshülse 22 als auch der Steckanschlussfahne 29
kann ein elektrischer Anschluss mit einem Anschlusskabel folgen, welches an seinem
Ende lediglich abisoliert ist oder eine leitfähige Hülse aufweist. Ebenso kann ein
Anschluss über Stecker erfolgen, insbesondere über einen Gruppenstecker. Dazu können
zusätzlich am Isoliergehäuse 20 Kodierungen odgl. vorgesehen sein, wie sie in der
vorgenannten
EP 957 661 A beschrieben sind.
[0026] In alternativer Ausgestaltung könnte der Anschluss 21 bzw. zumindest die Anschlusshülse
22 auch aus einem Vollmaterial hergestellt sein, wobei beispielsweise der Innenraum
23 herausgebohrt werden könnte. Die anderen Funktionsabschnitte wie Befestigungsabschnitt
25, Schweißfahne 28 und eine eventuell vorgesehene Steckanschlussfahne 29 könnten
dann nachträglich daran befestigt werden, beispielsweise durch Anschweißen, wobei
hierbei natürlich beträchtlicher Aufwand entstehen würde.
[0027] Ein weiterer Vorteil der Steckanschlussfahnen 29 besteht darin, dass bei einem Anschluss
über einzelne Anschlusskabel, die in die Anschlusshülsen 22 eingeführt werden, die
Steckanschlussfahnen sozusagen eine Art Führung oder seitlichen Anschlag bilden. Dieser
dient sowohl zur leichteren Einführung eines Anschlusskabels in die Anschlusshülse
22 als auch dazu, dass ein fälschliches Einführen in eine der benachbarten Anschlusshülsen
vermieden wird.
[0028] Alternative Befestigungsmöglichkeiten eines Anschlusskabels in der Anschlusshülse
22 sind leicht vorstellbar. So kann eine Klemmschraube 31 auch durch eine sonstige
Klemmung oder Befestigung ersetzt werden. Ebenso ist es möglich, anstelle der Steckanschlussfahnen
29 Steckanschlusshülsen vorzusehen. Auch diese können wie der sonstige Anschluss 21
aus einem Blech bzw. dem gleichen Stück Blech hergestellt sein.
1. Anschlussvorrichtung (19) für eine Elektrokochplatte (11) mit einem isolierenden Gehäuse
(20) und mehreren in dem Gehäuse (20) angeordneten, elektrischen Anschlüssen (21),
wobei die Anschlüsse (21) Anschlusshülsen (22) aufweisen zum Einstecken eines Anschlusskabels,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusshülsen (22) aus Metallblech bestehen und so gebogen sind, dass sie auf
mindestens drei Seiten geschlossen sind.
2. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusshülsen (22) umlaufend geschlossen sind bzw. auf vier Seiten geschlossen
sind.
3. Anschlussvorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, wobei insbesondere die Anschlusshülsen
(22) aus Metallblech bestehen und so gebogen sind, dass sie auf mindestens drei Seiten
geschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusshülsen (22) einen abstehenden und aus dem Gehäuse (20) herausstehenden
Abschnitt (28, 29) aufweisen für einen elektrischen Anschluss.
4. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der herausstehende Abschnitt Teil einer Steckverbindung ist, insbesondere eine Steckanschlusshülse.
5. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der herausstehende Abschnitt (28, 29) als flaches und/oder gerades Metallteil ausgebildet
ist, insbesondere als Schweissfahne (28) oder Steckanschlussfahne (29) für eine Steckverbindung.
6. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussrichtung bzw. der Verlauf der Anschlusshülse (22) und des abstehenden
Abschnitts als Steckanschluss (29) gleich sind.
7. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anschlusshülse (22) aus Vollmaterial herausgearbeitet ist.
8. Anschlussvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Anschlusshülse (22) sowohl eine Schweissfahne (28) zum Anschweißen eines
Heizleiters (17) der Elektrokochplatte (11) als auch ein Steckanschluss (29) abgehen,
wobei vorzugsweise Schweissfahne (28) und Steckanschluss (29) in verschiedene bzw.
entgegengesetzte Richtungen abstehen.
9. Anschlussvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrischer Anschluss (21) bzw. eine Anschlusshülse (22) einteilig ausgebildet
ist, vorzugsweise aus einem einzigen Stück Metallblech herausgebogen ist.
10. Anschlussvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Klemmeinrichtung (31) für die Anschlusshülse (22) zur Befestigung eines eingesteckten
elektrischen Leiters oder Anschlusskabels, insbesondere eine lösbare Klemmeinrichtung,
vorzugsweise mit einer Schraube (31), die in einem Gewinde in der Anschlusshülse (22)
geführt ist und in die Anschlusshülse (22) hineingreift.
11. Anschlussvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (20) mehrere gleiche bzw. identische Anschlüsse (21) vorgesehen sind,
insbesondere nebeneinander und/oder mit gleichen Abständen zueinander.
12. Elektrokochplatte (11) mit einer Anschlussvorrichtung (19) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussvorrichtung (19) an der Unterseite der Elektrokochplatte (11), insbesondere
an einer Abdeckung (13) der Elektrokochplatte (11) aus Blech odgl., befestigt ist,
vorzugsweise mit dem Gehäuse (20) an der Unterseite der Elektrokochplatte (11).
13. Elektrokochplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung der Befestigung der Anschlussvorrichtung (19) an der Elektrokochplatte
(11) Heizleiter (17) der Elektrokochplatte (11) mit der Anschlussvorrichtung (19)
verbunden sind, vorzugsweise verschweißt sind mit einer Schweissfahne (28) nach Anspruch
5, wobei insbesondere die Befestigung der Anschlussvorrichtung (19) an der Elektrokochplatte
(11) unlösbar ist.