| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 978 839 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
14.09.2011 Patentblatt 2011/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.01.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2007/000241 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2007/051867 (10.05.2007 Gazette 2007/19) |
|
| (54) |
APPLIKATIONSVORRICHTUNG ZUR ANWENDUNG EINES KOSMETISCHEN PRÄPARATS
APPLICATION DEVICE FOR USING A COSMETIC PREPARATION
DISPOSITIF D'APPLICATION PERMETTANT D'UTILISER UNE PRÉPARATION COSMÉTIQUE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
03.02.2006 DE 102006005488
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
15.10.2008 Patentblatt 2008/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Henkel AG & Co. KGaA |
|
40589 Düsseldorf (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- DANNE, Markus
50259 Pulheim (DE)
- ROTH, Simone
41564 Kaarst (DE)
- REICHERT, Anja
40629 Düsseldorf (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-99/26508 US-A1- 2001 042 553
|
DE-U1- 8 805 927
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Applikationsvorrichtung zur Anwendung eines
kosmetischen Präparats, beispielsweise eines Haarbehandlungspräparats oder eines anderen
Körperpflegepräparats. Derartige Applikationsvorrichtungen eignen sich für das Aufbringen
auf einen zugehörigen Behälter, der das kosmetische Präparat enthält.
[0002] Ein Applikator gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist in der
DE 8 805 927 U offenbart.
[0003] Die
DE 199 22 092 A1 beschreibt eine gattungsgemäße Applikationsvorrichtung zum Färben von Strähnchen,
die in Verbindung mit einem zugehörigen Behälter, welcher das Haarfärbemittel enthält,
angewendet wird. Im Einzelnen weist die Applikationsvorrichtung eine Kappe auf, an
der mindestens eine Produktführung mit einer zugehörigen Austrittsöffnung für das
Haarfärbemittel angeformt ist. Benachbart zu den Produktführungen sind Führungszinken
vorgesehen, die eine verbesserte Anwendung sowie eine genauere Dosierung des Haarfärbemittels
ermöglichen sollen. Vor allem kann durch die Applikationsvorrichtung sowohl ein breitflächiges
Einfärben der Haare als auch ein Färben einer besonders schmalen Haarsträhne erreicht
werden. Eine derartige Applikationsvorrichtung ist jedoch auf eine kämmende Anwendung
beschränkt uns somit vor allem für die Verwendung bei langen Haaren geeignet.
[0004] Angesichts dessen besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Gestaltung
einer Applikationsvorrichtung für ein kosmetisches Präparat, die eine vielseitige
Anwendung ermöglicht und darüber hinaus eine verbesserte Einwirkung des Präparats
gewährleistet.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Applikationsvorrichtung zur Anwendung eines
kosmetischen Präparats, insbesondere eines Haarbehandlungspräparats, gemäß Patentanspruch
1. Ein solche Applikationsvorrichtung ist zum Aufbringen auf die Öffnung wenigstens
eines Behälters gedacht, der wiederum zumindest ein Präparat aufnimmt. Damit ist die
Applikationsvorrichtung grundsätzlich sowohl für Ein- als auch für Mehrkammerbehälter
geeignet und erlaubt außerdem auch die Anwendung von Mischungen aus mehreren Präparaten.
Die Präparate weisen dabei hauptsächlich fließfähige Eigenschaften auf. Alternativ
ist mittels der Applikationsvorrichtung aber auch die Anwendung pulverförmiger bzw.
streufähiger Präparate denkbar. Eine besonders vorteilhafte Verwendung der Applikationsvorrichtung
ergibt sich bei der Anwendung von Haarbehandlungspräparaten, z. B. Haarfärbe-, Dauerwell-
oder sonstigen Haarpflegepräparaten. Im Einzelnen besitzt die Applikationsvorrichtung
einen kappenartigen Applikationskopf, der mit dem zugehörigen Behälter verbunden ist.
Zur verbesserten Präparateinwirkung ist am Applikationskopf eine Wirkfläche vorgesehen,
an der mehrere Düsen mit Austrittsöffnungen für das kosmetische Präparat gleichmäßig
verteilt angeordnet sind. Diese Gestaltung ermöglicht einen gleichmäßigen sowie großflächigen
Auftrag des Präparats. Ein besonders guter Präparatauftrag ergibt sich bei einer Anzahl
von 2-100, vorzugsweise 15-25, Düsen, welche auf der Wirkfläche angeordnet sind.
[0006] Zudem erweist es sich für einen kontrollierten sowie fein dosierbaren Präparatauftrag
als sinnvoll, wenn der Durchmesser jeder Applikationsöffnung maximal 1mm beträgt.
Dieser Effekt wird noch dadurch verstärkt, dass jede Düse einen konisch zur Applikationsöffnung
zulaufenden Applikationskanal bildet. Die feinen Applikationskanäle mit den entsprechenden
Applikationsöffnungen verhindern somit eine Überdosierung des Präparats. Darüber hinaus
besteht die Möglichkeit die Kanalabmessungen und/oder den Durchmesser der Applikationsöffnungen
an die Viskosität bzw. die sonstigen Eigenschaften des Präparats anzupassen, um je
nach Anwendungsfall stets die gewünschte Präparatdosierung einzustellen.
[0007] Eine verbesserte Präparateinwirkung wird durch eine Variante der Applikationsvorrichtung
erreicht, bei der die Düsen aus einem weichen bzw. elastischen Material bestehen,
das eine Shore-Härte von 20-100 Sh, vorzugsweise ungefähr 60 Sh aufweist. Das weiche
bzw. elastische Düsenmaterial vermittelt bei der kosmetischen Anwendung ein angenehmes
Gefühl und erleichtert ein einmassieren des Präparats in der Anwendungszone. Am Beispiel
einer Haarbehandlung gestatten die weichen Düsen das Einwirken des Haarbehandlungspräparats,
etwa eines Haarfärbepräparats, auf die betreffende Haarzone. Insbesondere wird durch
entsprechende Massierbewegungen des Applikationskopfes der Auftrag sowie Einwirkung
des Haarfärbemittels vor allem bei kurzem Haar verbessert.
[0008] Eine weitere sinnvolle Ausführung der Applikationsvorrichtung ergibt sich dadurch,
dass der Applikationskopf und die Düsen aus unterschiedlichen Materialien bestehen.
Damit können die beiden Komponenten zielgerichtet hinsichtlich ihrer gewünschten Materialeigenschaft
ausgelegt werden und unterschiedliche Materialien flexibel miteinander kombiniert
werden. So bietet es sich an, die Düsen z. B. aus einem thermoplastischen Elastomer
TPE, d. h einem weichen Material, zu fertigen, während der der übrige Applikationskopf
aus einem widerstandsfähigeren Kunststoff, z. B. Polypropylen PP oder Polyethylen
PE, besteht. Selbstverständlich sind auch andere geeignete Materialkombinationen denkbar.
Gemäß einer weiterentwickelten Variante sind die Düsen an einem Einsatz angeformt,
der am Applikationskopf befestigt ist. Der Einsatz mit den Düsen bildet dabei ein
eigenes Bauteil, das sowohl über Montage als auch durch Produktion in einem Mehrkomponenten-Spritzverfahren
(Bi-Injection) umgesetzt werden kann. Gegenüber einzelnen Düsenelementen ist eine
solcher Düseneinsatz einfacher handhabbar.
[0009] Eine weitere Alternative der Applikationsvorrichtung sieht vor, dass die Düsen gegenüber
der Wirkfläche vorstehen, wobei die Düsenlänge größer als die Düsenbreite bzw. der
Düsendurchmesser ist. Zwischen der Wirkfläche und den Düsenspitzen entsteht somit
ein Einwirkraum der mit unterstützenden Bewegungen des Applikationskopfes das rasche
Einwirken des Präparats erleichtert.
[0010] Zur Förderung einer gleichmäßigen Einwirkung des kosmetischen Präparats sind am Applikationskopf
erfindungsgemäß mehrere Vorsprünge angeordnet. Diese Vorsprünge sind an ihrem Ende
jeweils abgerundet und sind maximal so lang wie die Düsen. Dies schafft zwischen der
Wirkfläche und den Enden der Vorsprünge einen definierten Einwirkraum für eine genau
dosierte Präparateinwirkung. Ein günstige Präparateinwirkung innerhalb der Anwendungszone
wird dadurch erreicht, dass die Vorsprünge die Düsen kreisformig umgeben. Vor allem
bei Verwendung des Applikationskopfes in Verbindung mit Haarbehandlungspräparaten
entfalten die derart angeordneten Vorsprünge eine kämmenden und damit das Haar entwirrenden
Wirkung.
[0011] Grundsätzlich lässt sich die erfindungsgemäße Applikationsvorrichtung sowohl für
Haarbehandlungspräparate als auch für sonstige kosmetische Präparate, z. b. Haut-
und Körperpflegemittel, verwenden. Dabei erleichtert die Applikationsvorrichtung vor
allem die Einwirkung des jeweiligen Präparats auf die betreffende Anwendungszone.
[0012] Weitere Details der Erfindung ergeben sich auch aus dem in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiel, das im Folgenden näher erläutert wird.
[0013] Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Applikationsvorrichtung mit einem zugehörigen Behälter zur Anwen- dung eines
Haarbehandlungspräparats, insbesondere eines Haarfärbemit- tels in perspektivischer
Teilansicht;
- Fig. 2
- die Applikationsvorrichtung aus Figur 1 in Draufsicht;
- Fig. 3
- die Applikationsvorrichtung aus den vorangegangenen Figuren in einer Schnittansicht
entlang der Linie III-III aus Figur 2.
[0014] Die Figuren verdeutlichen eine Applikationsvorrichtung 1 zur Anwendung eines Haarbehandlungspräparats,
insbesondere eines Haarfärbemittels. Eine derartige Applikationsvorrichtung 1 ist
vorgesehen zum Aufbringen auf eine Öffnung 2 eines zugehörigen Behälters 3, der das
Haarbehandlungspräparat enthält. Im Ausführungsbeispiel nach den Figuren ist die Applikationsvorrichtung
1 an einem Hals 4 des flaschenförmigen Behälters 3 verschraubt, eingerastet oder verklemmt.
Selbstverständlich sind aber auch andere Befestigungsvarianten denkbar.
[0015] Die eigentliche Applikationsvorrichtung 1 umfasst einen Applikationskopf 5 mit einer
Wirkfläche 6, an der mehrere Düsen 7 jeweils mit einer Austrittsöffnung 8 für das
Haarfärbemittel ausgebildet sind. Dabei sind die Düsen 7 gleichmäßig über die Wirkfläche
6 verteilt und ermöglichen damit einen großflächigen Auftrag des Haarfärbemittels.
Die Düsenanzahl bewegt sich zwischen 2-100, vorzugsweise zwischen 15-25. Jede einzelne
Düse 7 begrenzt einen innenliegenden, konisch zulaufenden Applikationskanal 9, der
mit der Austrittsöffnung 8 abschließt. In diesem Zusammenhang erweist es sich für
die Anwendung des Haarfärbemittels als äußerst hilfreich, wenn der Durchmesser d der
Austrittsöffnung 8 maximal 1 mm beträgt. In Verbindung mit dem konischen Verlauf des
Applikationskanals 9 erlaubt dies die exakte Dosierbarkeit des Haarfärbemittels während
der Anwendung. Der kleine Durchmesser d der Austrittsöffnung 8 verhindert vor allem
eine Überdosierung des Haarfärbemittels während der Anwendung. Grundsätzlich kann
die Gestaltung sowohl des Applikationskanals 9 als auch des Durchmessers d der Austrittsöffnung
8 an die Viskosität des Haarfärbemittels angepasst werden. Zur Verbesserung der Einwirkung
des Haarfärbemittels stehen die Düsen 7 gegenüber der Wirkfläche 6 hervor, wobei die
Düsenlänge L größer als die Düsenbreite bzw. der Düsendurchmesser D ist. Jede der
Düsen 7 ist entweder unmittelbar an den Applikationskopf 5 angeformt oder an diesem
befestigt. Vor allem bei zweiteiliger Ausführung können die Düsen 7 sowohl einzeln
als auch als Verbund 10 von mehreren Düsen 7 am Applikationskopf befestigt sein. Ein
solcher Verbund kann wie in den Figuren verdeutlicht beispielsweise als Einsatz 10
ausgebildet sein, an den einteilig mehrere Düsen 7 angeformt sind. Dies eröffnet den
Vorteil, der separaten konstruktiven Auslegung sowie Herstellung des Applikationskopfes
5 und des Einsatzes 10. Dabei ist der Einsatz 10 mit den Düsen 7 vorzugsweise lösbar
am Applikationskopf 5 befestigt.
[0016] Die Düsen 7 bzw. der Einsatz 10 sind gemäß eine vorteilhaften Variante der Applikationsvorrichtung
1 aus einem weichen bzw. elastisch nachgiebigen Material ausgebildet, das eine Shore-Härte
von 20-100 Sh, vorzugsweise von ungefähr 60 Sh, aufweist. Insbesondere sind die Düsen
7 bzw. der Einsatz 10 aus einem weicheren Material gefertigt als der übrige Applikationskopf
5. Beispielsweise bestehen die Düsen 7 bzw. der Einsatz 10 aus einem thermoplastischen
Elastomer TPE während der Applikationskopf 5 aus einem Polypropylen PP oder einem
Polyethylen PE besteht. Die Düsen 7 aus weichem Material vermitteln bei der Anwendung
der Applikationsvorrichtung 1 aufgrund ihrer Nachgiebigkeit ein angenehmes Gefühl.
Dies bezieht sich unter anderem auf die Anwendung von Haarfärbemitteln und hierbei
besonders auf die Haarfärbung bei kurzen Haaren. Speziell bei der Färbung von kurzen
Haaren ist das Körpergefühl, das die Applikationsvorrichtung 1 bei der Berührung mit
der Kopfhaut verursacht, wichtig für die Kundenakzeptanz. Die weichen Düsen 7 verbessern
zudem die Einwirkung des Haarfärbemittels auf das Haar, da der Einwirkprozess des
Haarfärbemittels vorteilhaft durch Massierbewegungen des Applikationskopfes 5 unterstützt
werden kann. Dies erhöht die Färbewirkung sowohl bei kurzen wie bei langen Haaren.
[0017] Eine zusätzliche Verbesserung der Einwirkung des Haarfärbemittels wird durch mehrere
abgerundete Vorsprünge 11 erreicht, die am Applikationskopf 5 vorzugsweise einteilig
angeformt sind und die Düsen 7 umgeben. Dabei sind die Vorsprünge 11 maximal so lang
wie die Düsen 7, so dass sie gegenüber diesen bezogen auf die Wirkfläche 6 auf gleicher
Höhe liegen oder zurückversetzt sind. Das Ende eines jeden Vorsprungs 11 weist eine
abgerundete Gestaltung 12 auf, was dem Nutzer während der Anwendung der Applikationsvorrichtung
1 zusätzlich ein angenehmes Gefühl vermittelt. Im Einzelnen erfüllen die Vorsprünge
mehrere Funktionen. Zum ersten sorgen sie wegen der Nachgiebigkeit der Düsen 7 in
Form von Abstandshaltern für einen definierten Abstand zwischen der Wirkfläche 6 und
der Anwendungszone des Haarfärbemittels. Vor allem bei kurzen Haaren wir somit der
Abstand zwischen Wirkfläche 6 und der Kopfhaut eingestellt, so dass während der Anwendung
ein definierter Austritt des Haarfärbemittels aus den Düsen 7 erfolgen kann. Weiterhin
haben die Vorsprünge 11 während der Anwendung der Applikationsvorrichtung 1, insbesondere
der Bewegung des Applikationskopfes 5 über die Anwendungszone, eine kämmende sowie
das Haar entwirrende Wirkung. Die angegebenen Funktionen fördern somit die Einwirkung
des Haarfärbemittels und verbessern somit das Färbungsergebnis.
[0018] Die erfindungsgemäße Applikationsvorrichtung 1 ist anhand der Figuren beispielhaft
für Haarfärbemittel verdeutlicht. Selbstverständlich lässt sich eine gattungsgemäße
Applikationsvorrichtung 1 auch für jedes andere geeignete kosmetische Präparat verwenden.
Dies gilt sowohl für fließfähige als auch entsprechend für pulverförmige bzw. streufähige
Präparate. Demzufolge ist ein Einsatz einer derartigen Applikationsvorrichtung 1 insbesondere
bei anderen Haarbehandlungspräparaten, wie etwa Dauerwellpräparaten oder anderen allgemeinen
kosmetischen Präparaten, wie etwa Haut- oder Körperpflegepräparaten denkbar.
1. Applikationsvorrichtung (1) zur Anwendung eines kosmetischen Präparats, insbesondere
eines Haarbehandlungspräparats, die zum Aufbringen auf die Öffnung (2) wenigstens
eines zumindest ein Präparat aufnehmenden Behälters (3) ausgebildet ist, mit einem
kappenartigen Applikationskopf (5), mit mehreren gleichmäßig über eine Wirkfläche
(6) des Applikationskopfes (5) verteilten und gegenüber der Wirkfläche (6) vorstehenden
Düsen (7), an denen ihrerseits Austrittsöffnungen (8) ausgebildet sind und mit mehreren
am Applikationskopf (5) angeordneten Vorsprüngen (11) zum Erreichen einer gleichmäßigen
Einwirkung des kosmetischen Präparats wobei die Vorsprünge (11) an ihrem Ende jeweils
eine abgerundete Gestaltung (12) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (11) die Düsen (7) sowie die Wirkfläche (6) kreisförmig umgeben und
höchstens die Länge (L) der Düsen (7) aufweisen.
2. Applikationsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Wirkfläche (6) 2-100, vorzugsweise 15-25 Düsen (7) angeordnet sind.
3. Applikationsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (d) der Applikationsöffnung (8) maximal 1 mm beträgt.
4. Applikationsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Düse (7) einen konisch zur Applikationsöffnung (8) zulaufenden Applikationskanal
(9) bildet.
5. Applikationsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (7) aus einem weichen bzw. elastischen Material bestehen, das eine Shore-Härte
von 20-100 Sh, vorzugsweise ungefähr 60 Sh aufweist.
6. Applikationsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Applikationskopf (5) und die Düsen (7) aus unterschiedlichen Materialien bestehen.
7. Applikationsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (7) gegenüber der Wirkfläche (6) vorstehen, wobei die Düsenlänge (L) größer
als die Düsenbreite bzw. der Düsendurchmesser (LD) ist.
8. Applikationsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (7) an einem Einsatz (10) angeformt sind, der seinerseits am Applikationskopf
(5) befestigt ist.
1. An application device (1) for applying a cosmetic preparation, in particular a hair
treatment preparation, which device is configured to be placed on the orifice (2)
of at least one container (3) accommodating at least one preparation, the device having
a cap-like application head (5) with a plurality of nozzles (7) which are distributed
uniformly over a working face (6) of the application head (5) and project out from
the working face (6), on which nozzles are in turn formed outlet orifices (8), and
having a plurality of projections (11) arranged on the application head (5) for achieving
a uniform action of the cosmetic preparation, the ends of the projections (11) in
each case exhibiting a rounded form (12), characterised in that the projections (11) encircle the nozzles (7) and the working face (6) and are at
most of the same length (L) as the nozzles (7).
2. An application device (1) according to claim 1, characterised in that 2-100, preferably 15-25, nozzles (7) are arranged on the working face (6).
3. An application device (1) according to either one of the preceding claims, characterised in that the diameter (d) of the application orifice (8) amounts to at most 1 mm.
4. An application device (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that each nozzle (7) forms an application duct (9) which tapers conically towards the
application orifice (8).
5. An application device (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the nozzles (7) consist of a soft or resilient material which exhibits a Shore hardness
of 20-100, preferably of approximately 60.
6. An application device (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the application head (5) and the nozzles (7) consist of different materials.
7. An application device (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the nozzles (7) project out from the working face (6), nozzle length (L) being greater
than nozzle width or nozzle diameter (LD).
8. An application device (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the nozzles (7) are formed on an insert (10) which is in turn fastened to the application
head (5).
1. Dispositif d'application (1) permettant d'utiliser une préparation cosmétique, en
particulier une préparation pour le traitement de cheveux, qui est conçu pour être
appliqué sur l'ouverture (2) d'au moins un récipient (3) recevant au moins une préparation,
comprenant une tête d'application (5) en forme de capuchon, plusieurs buses (7) réparties
régulièrement sur une surface active (6) de la tête d'application (5) et dépassant
par rapport à la surface active (6), sur lesquelles sont réalisées pour leur part
des ouvertures de sortie (8), et plusieurs saillies (11) disposées sur la tête d'application
(5) pour obtenir un effet régulier de la préparation cosmétique, les saillies (11)
présentant une conception (12) arrondie sur chacune de leur extrémité, caractérisé en ce que les saillies (11) entourent les buses (7) et la surface active (6) à la façon d'un
cercle et présentant au maximum la longueur (L) des buses (7).
2. Dispositif d'application (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que 2 à 100, de préférence 15 à 25 buses (7), sont disposées sur la surface active (6).
3. Dispositif d'application (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le diamètre (d) de l'ouverture d'application (8) est au maximum de 1 mm.
4. Dispositif d'application (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que chaque buse (7) forme un canal d'application (9) se terminant de façon conique par
rapport à l'ouverture d'application (8).
5. Dispositif d'application (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les buses (7) sont à base d'un matériau souple et élastique, qui présente une dureté
Shore de 20 à 100 Sh, de préférence environ 60 Sh.
6. Dispositif d'application (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la tête d'application (5) et les buses (7) sont à base de différents matériaux.
7. Dispositif d'application (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les buses (7) dépassent par rapport à la surface active (6), la longueur de buse
(L) étant supérieure à la largeur de buse ou au diamètre de buse (LD).
8. Dispositif d'application (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les buses (7) sont formées sur un insert (10), qui est fixé pour sa part sur la tête
d'application (5).


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente