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(11) |
EP 1 979 611 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.11.2010 Patentblatt 2010/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.01.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2007/000063 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/082506 (26.07.2007 Gazette 2007/30) |
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| (54) |
ROTATIONSVORRICHTUNG ZUR VERWENDUNG IN EINEM FLUID
ROTATING DEVICE TO BE USED IN A FLUID
DISPOSITIF DE ROTATION À UTILISER DANS UN FLUIDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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HR RS |
| (30) |
Priorität: |
17.01.2006 DE 102006002137
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.10.2008 Patentblatt 2008/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Aquapower GmbH |
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55481 Rödern (Hunsrück) (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHIEL, Hans-Josef
55481 Lindenschied (DE)
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| (74) |
Vertreter: Seitz, Ralf Hans Frank |
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Motsch & Seitz
Patentanwälte
St.-Anna-Platz 4 D-80538 München D-80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2004/061299 GB-A- 2 263 735 US-A- 4 260 328
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DE-A1- 3 606 549 GB-A- 2 356 431 US-A- 5 324 164
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rotationsvorrichtung zur Verwendung in einem Fluid zum
Zweck der Energiegewinnung aus der Strömungsbewegung eines Fluids oder zum Zweck der
Umwandlung von Energie in eine Bewegung eines Fluids gemäβ dem Oberbegriff von Anspruch
1. Eine solche Vorrichtung ist Z.B. aus der
DE-A-3606549 bekannt. Mittels der Rotationsvorrichtung der Erfindung oder ähnlichen Vorrichtungen
kann Energie aus einem strömenden Fluid, das ein Gas oder eine Flüssigkeit sein kann,
z.B. Wind oder Wasser, durch Anordnen der Rotationsvorrichtung in dem Fluid gewonnen
werden, wie es z.B. auch bei einer Turbine der Fall ist. Umgekehrt kann, indem die
Rotationsvorrichtung in Bewegung durch einen extra Antrieb versetzt wird, die Strömungsbewegung
eines Fluids erzeugt werden.
[0002] In der Praxis sind Windkrafträder, Turbinen, Propeller oder Schiffsschrauben als
ähnliche, rotierende Vorrichtungen bzw. Rotoren bekannt und im Einsatz. Alle diese
Systeme zeigen eine zu kleine Differenzgeschwindigkeit zwischen der anströmenden.
Masse und der rotierenden Wirkfläche der Rotationssysteme als angetriebene Systeme
oder zwischen der Wirkfläche und dem anzutreibenden Fluid und damit einen relativ
schlechten Wirkungsgrad.
[0003] In der
DE 3606549 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erzeugen einer Bewegung bzw. zur Energieumwandlung
beschrieben, bei dem wenigstens zwei Flügel oder Drehflächen mit Stromlinienprofil
auf einer geschlossenen Umlaufbahn geführt werden.
[0004] Auch die
US 5,324,164 beschreibt eine Vorrichtung für ein aktives Fluid, die mehrere Flügel mit variabler
Einstellung hat. Die
WO 2004/061299 A1 enthält eine Windturbine mit einer waagrechten Welle, die in einem Rotorrahmen gelagert
ist. In der
GB 2263735 A ist eine weitere bekannte Windturbine mit einer Blatteinstellung und -steuerung beschrieben.
Die
GB 2356431 A beschreibt eine Windturbine mit einer vertikalen Achse. Ähnlich hierzu ist in
US 4,260,328 eine Windmühle mit einer vertikalen Achse beschrieben.
[0005] In der
DE 103 24 455 A1 wird ein Rotationssegel als bekannte Rotationsvorrichtung beschrieben, in der zu
der Rotation der Wirkflächen oder Blätter um einen Mittelpunkt eine zusätzliche Verdrehung
einer Fläche um die eigene Achse durchgeführt wird und in der eine oder mehrere Flächen
in einem Hauptrotationskörper der Rotationsvorrichtung eine halbe Drehung zurücklegen
und sich dabei in einem Verhältnis 1:2 gegen die Drehrichtung des Hauptrotationskörpers
drehen. Da die Anströmung der Wirkflächen jedoch zu einer abreißenden Strömung an
der Wirkfläche führen kann, ist der Wirkungsgrad der bekannten Rotationsvorrichtung
niedrig.
[0006] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung eine Rotationsvorrichtung anzugeben, die einen
verbesserten Wirkungsgrad zeigt.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Rotationsvorrichtung der Erfindung gemäß Anspruch 1
gelöst.
[0008] Unter Auftriebsprinzip wird hier ein Zustand der Strömung an der Drehfläche, die
man auch als Rotorblatt oder Flügel bezeichnen kann, verstanden, in dem die Strömung
des Fluids an der Drehfläche kontinuierlich ist. Das Auftriebsprinzip liegt nicht
mehr vor, wenn die Strömung des Fluids an der Drehfläche abreißt oder diskontinuierlich
wird oder an der Drehfläche eine Wirbelbildung der Strömung auftritt. Ein Vorteil
der Rotationsvorrichtung der Erfindung besteht darin, dass die Lage der Drehflächen
zur Strömungsrichtung mittels der Stelleinrichtung immer innerhalb des Auftriebsprinzips
gehalten wird, um einen maximalen Wirkungsgrad der Rotations-vorrichtung zu erreichen.
[0009] Bevorzugt ist ein Winkel der Drehfläche(n) zur Strömungsrichtung des Fluids in einem
Bereich von - 25 ° bis 25 ° (Winkelgrad).
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform der Rotationsvorrichtung der Erfindung sind
die Winkel der Drehflächen zur Strömungsrichtung des Fluids über eine volle Drehung
der Hauptdreheinrichtung um ihre zentrale Achse abschnittsweise konstant. Die Stelleinrichtung
kann den Winkel der Drehfläche oder Drehflächen über 0 °- 180 ° (1. und 2. Quadrant)
der Drehbewegung des Hauptdreheinrichtung auf einen ersten, konstanten, positiven
Winkel einstellen und über 180 ° bis 360 ° (3. und 4. Quadrant) der Drehbewegung der
Hauptdreheinrichtung auf einen zweiten, konstanten, negativen Winkel zur Strömungsrichtung
des Fluids einstellen, wobei der Winkel des einen Winkelbereichs den gleichen Wert
oder Betrag wie der Winkel des anderen Winkelbereichs mit jedoch umgekehrten Vorzeichen
bezüglich der Strömungsrichtung des Fluids hat. Dies hat den Vorteil, dass das wirkende
Drehmoment bis auf die neutralen Stellungen der Drehfläche(n) bei 0 ° bzw. 180° im
wesentlichen konstant und positiv ist, wodurch eine gleichmäßige, effektive Drehbewegung
des Rotors bzw. der Rotationsvorrichtung erhalten wird. Dies wird auch schematisch
in Fig. 2 gezeigt, die ein Diagramm für das wirkende Drehmoment an der Dreheinrichtung
zeigt.
[0011] Bevorzugt stellt die Stelleinrichtung oder Steuereinrichtung die Drehfläche(n) zur
Strömungsrichtung auf einen optimalen Wert des Winkels ein, der, wie sich gezeigt
hat, nahe am Abriss des Auftriebs der Drehfläche(n) ist.
[0012] Die Stelleinrichtung kann einen Steuernocken oder eine Steuerkurve, der oder die
fest mit der zentralen Drehachse der Hauptdreheinrichtung gekoppelt ist, und einen
Antrieb haben, der mit der Steuernocken bzw. der Steuerkurve und der Drehfläche oder
den Drehflächen gekoppelt ist und die Bewegung des Steuernockens oder der Steuerkurve
in eine Drehbewegung der Drehfläche bzw. Drehflächen zum Einstellen des Winkels der
Drehflächen zur Strömungsrichtung des Fluids umsetzt. Durch diesen Aufbau wird eine
zuverlässige und genaue Einstellung der Lage der Drehflächen erreicht.
[0013] In Alternative kann die Stelleinrichtung einen elektrischen oder elektromotorischen
Antrieb haben, der mit der Drehfläche bzw. den Drehflächen gekoppelt ist und in Abhängigkeit
von der Drehposition der Hauptdreheinrichtung den Winkel der Drehfläche bzw. der Drehflächen
einstellt.
[0014] Die Stelleinrichtung kann auch eine neutrale Stellung oder einen neutralen Winkel
der Drebfläche(n) bezüglich der Strömungsrichtung einstellen, in der die jeweilige
Drehfläche auf die Hauptdreheinrichtung der Rotationsvorrichtung der Erfindung kein
Drehmoment ausübt. Damit kann verhindert werden, dass die Rotationsvorrichtung durch
eine zu starke Strömung oder stoßartige Strömung beschädigt wird. Bevorzugt beträgt
der Stellwinkel der Drehfläche in der neutralen Stellung 0 °.
[0015] Die Rotationsvorrichtung der Erfindung hat ein Pendelsteuerrad, das auf der zentralen
Drehachse der Rotationsvorrichtung lose gelagert ist, aber nicht starr oder kraftschlüssig
mit der zentralen Drehachse radial verbunden ist, das weiterhin mit der Drehfläche
bzw. den Drehflächen gekoppelt ist und seine Pendelbewegung oder Hin-und-Her-Drehverstellung
auf die Drehflächen überträgt.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Drehfläche oder Drehflächen
der Rotationsvorrichtung formveränderbar ausgebildet, um den Winkel der jeweiligen
Drehfläche zu der Strömungsrichtung durch die Stelleinrichtung einstellen zu können.
Durch die Veränderung der Form der Drehfläche, insbesondere die Veränderbarkeit des
umströmten Querschnitts der Drehfläche oder des Rotorflügels, kann ein hoher Wirkungsgrad
der Rotationsvorrichtung der Erfindung erzeugt werden.
[0017] Au gemein rotieren bei der Erfindung die Drehflächen in einem Rotationskörper um
einen Mittelpunkt M und werden dabei durch eine elektrische oder mechanische Untersetzung,
einen Antrieb oder ein Getriebe derart gesteuert, dass sich die Drehflächen zwar relativ
auf den Rotationskörper bezogen im Verhältnis eins zu eins entgegen der Drehrichtung
des Rotationskörpers um M drehen, auf einen außenstehenden Beobachter jedoch den Eindruck
einer unveränderten Lage erwecken.
[0018] Eine ungleichförmige Untersetzung, mechanisch oder elektrisch betrieben, kann die
Drehflächen auf den ersten 180 ° Grad der Drehbewegung um M, in einen strömungsgünstigen
Winkel von z.B. 10 - 12 Grad, der eigentlichen Untersetzung voreilend, einstellen
und auf den zweiten 180 Grad wieder in einen strömungsgünstigen Winkel von z.B. 10
- 12 Grad nacheilend einstellen. Die ungleichförmige Untersetzung in den Quadranten
z.B. drei und vier lässt die Drehfläche um einen Winkel von z.B. 10 Grad bezüglich
der Strömungsrichtung des Mediums voreilen und in den Quadranten eins und zwei um
einen Winkel von z.B. 10 Grad nacheilen. Dadurch wird ermöglicht, dass die jeweilige
Drehfläche für einen großen Abschnitt des Drehwinkels bei einer Drehbewegung auf einer
Kreisbahn um eine zentrale Achse M in einem günstigen Wirkwinkel zur anströmenden
wie zur abströmenden Fuidmasse steht.
[0019] Die Hauptuntersetzung 1 : 1 der Erfindung sorgt für eine Lage der Drehflächen zur
Strömungsrichtung des Fluids, die sich bei der Rotation der Hauptdreheinrichtung immer
parallel zur Strömungsrichtung befinden und nur durch die Bewegung eines Pendelsteuerrads
oder eines ähnlichen anderen oder direkten Antriebes in eine Stellung gebracht werden,
die einen Auftrieb erzeugt.
[0020] Durch einen günstigen Wirkwinkel zu der anströmenden wie zur abströmenden Masse wird
keine Mischung von Widerstands- und Auftriebsprinzip erzeugt. Ein wesentliches Merkmal
der Rotationsvorrichtung der Erfindung ist deshalb ein reines Auftriebsprinzip, dass
nur bei den Wendepunkten der Winkeleinstellung unterbrochen wird.
[0021] Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die Pendelbewegung, die die Drehflächen in
der einen Hälfte ihrer Kreisbewegung in einen positiven Anstellwinkel und in der anderen
Hälfte der Kreisbewegung in einen negativen Anstellwinkel der jeweiligen Drehfläche
zur Strömungsrichtung des Fluids bringt.
[0022] Durch die Untersetzung 1:1 kann bei einer neutralen Stellung eines Pendelsteuerrads
der Stelleinrichtung der Rotationsvorrichtung eine drehmomentneutrale Stellung der
Drehflächen erreicht werden.
[0023] Die Rotationsvorrichtung der vorliegenden Erfindung kann z.B. als Windkraftrad, als
Turbine, als Propeller oder Schiffsschraube verwendet werden.
[0024] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0025] Weiter Vorteile, vorteilhafte Weiterbildungen und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden
Erfindung sind der nachfolgenden detaillierten Beschreibung von beispielhaften, bevorzugten
Ausbildungsformen in Verbindung mit den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf eine erste beispiel- hafte Ausführungsform der Rotationsvorrichtung
der Er- findung mit zwei Drehflächen und eingezeichneten neut- ralen Stellungen der
Drehflächen;
- Fig. 2
- ein schematisches, erläuterndes Diagramm des auftre- tenden Drehmoments in der Rotationsvorrichtung
der Er- findung über eine volle Umdrehung;
- Fig. 3
- eine detailreiche Schnittansicht der ersten Ausfüh- rungsform von Fig. 1 in der Seitenansicht;
- Fig. 4
- eine Detailansicht, die eine Stelleinrichtung für die Drehflächen der ersten Ausführungsform
von Fig. 1 bis 3 zeigt;
- Fig. 5
- eine Ansicht der Stelleinrichtung von Fig. 4 in Rich- tung des Pfeils V in Fig. 4
gesehen;
- Fig. 6
- eine weitere Detailansicht, die eine alternative Stelleinrichtung zur Ausführungsform
von Fig. 4 zeigt;
- Fig. 7
- eine Ansicht der Stelleinrichtung von Fig. 6 in Rich- tung des Pfeils VII in Fig.
7 gesehen;
- Fig. 8
- eine schematische Draufsicht auf eine zweite beispiel- hafte Ausführungsform der Rotationsvorrichtung
der Er- findung mit zwei formveränderbaren Drehflächen und eingezeichneten neutralen
Stellungen der Drehflächen;
- Fig. 9
- eine detailreiche Schnittansicht der zweiten Ausfüh- rungsform von Fig. 8 in der Seitenansicht;
- Fig. 10
- eine erweitere, teilweise Detailansicht von Fig. 8, die insbesondere eine Stelleinrichtung
für die form- veränderbaren Drehflächen der zweiten Ausführungs- form von Fig. 8 und
9 zeigt;
- Fig. 11
- eine Ansicht des Details von Fig. 10 in Richtung des Pfeiles XI in Fig. 10 gesehen;
- Fig. 12
- eine vergrößerte Detailansicht von Fig. 10, die insbe- sondere einen Teil der Stelleinrichtung
zeigt;
- Fig. 13
- eine herausgetrennte Detailansicht einer formveränder- baren Drehfläche mit Stelleinrichtung
in einer ersten, ausgelenkten Winkelstellung der Drehfläche;
- Fig. 14
- eine schematische Draufsicht einer weiteren, dritten Ausführungsform der Rotationsvorrichtung
der Erfindung mit vier bewegungssynchronisierten Drehflächen.
[0026] In Fig. 1 ist eine schematische Draufsicht auf eine erste beispielhafte Ausführungsform
der Rotationsvorrichtung der Erfindung mit zwei gleich aufgebauten, gegenüberliegend
angeordneten, mit der Strömung eines Fluids beaufschlagten Drehflächen 1 und 2 bei
einer beispielhaften, drehmomentwirksamen Stellung bei 270 ° Winkelgrad bzw. 90 °
bezüglich der Kreisbewegung einer Drehfläche 1, 2 in der Rotationsvorrichtung um eine
zentrale Drehachse M der Rotationsvorrichtung über insgesamt 360 ° gezeigt. Die Richtung
der Kreisbewegung wird in Fig. 1 mit einem Pfeil R verdeutlicht. Zudem sind in Fig.
1 auch neutrale Stellungen der Drehflächen eingezeichnet, die bei 0 ° und 180 ° liegen
und in denen die Drehflächen parallel zu einer Strömungsrichtung eines Fluids, z.B.
von Wasser oder Wind, ausgerichtet sind. Die Strömungsrichtung des Fluids ist in Fig.
1 durch einen Pfeil S angegeben. In der neutralen Stellung erzeugen die Drehflächen
1, 2 keine Drehmoment.
[0027] Die drehbare Drehfläche 1 hat in der gezeigten Stellung von Fig. 1 einen positiven
Winkel a1 von z.B. + 10 ° Winkelgrad zur Strömungsrichtung S des Fluids, während die
Drehfläche 2 in der momentanen Stellung von Fig. 1 einen negativen Winkel a2 von z.B.
- 10 ° zur Strömungsrichtung S hat. Die mathematischen Beträge der Winkel a1 und a2
sind also gleich groß. Verfolgt man eine vollständige Kreisbewegung der ersten Drehfläche
1, beträgt der Winkel a1 der ersten Drehfläche 1 in einem ersten und zweiten Quadranten
der Kreisbewegung der Drehfläche 1 oder der Drehbewehung der Rotationsvorrichtung
um die zentrale Achse M, also zwischen 0 ° und 180 °, konstant - 10 °. Beim Durchgang
der Drehfläche 1 durch den Wendepunkt bei 180 ° wechselt der Winkel a1 auf + 10 °
zur Strömungsrichtung S. Dieser positive Winkel wird dann konstant während dem gesamten
dritten und vierten Quadranten der Kreisbewegung, also zwischen 180 ° und 360 ° (=
0 °) beibehalten. Beim Durchgang durch 0 ° wechselt der Winkel a1 dann wieder auf
- 10 °. Eine entsprechende Winkeleinstellung des Winkels a2 der Drehfläche 2 wird
um 180 ° versetzt zur Drehfläche 1 synchron durchgeführt. Wie Fig. 2 verdeutlicht,
erzeugen die beiden Drehflächen 1 und 2 somit ein gleichmäßiges, positives Drehmoment
DM im wesentlichen entlang Ihrer Kreisbewegung mit der Ausnahme der neutralen Stellungen
bei 0° und 180 °, in denen das Drehmoment DM verschwindet bzw. null ist.
[0028] Gemäß Fig. 3 ist eine Hauptdreheinrichtung 3 bzw. ein Hauptdrehkörper der Rotationsvorrichtung
zwischen bzw. in zwei- oder mehreren stationären, miteinander durch Stege 6 verbundene
Stützwangen 4 und 5 drehbar um ihre zentrale Drehachse M gelagert. Die Hauptdreheinrichtung
3 wird seitlich durch eine oder mehrere kreisflächige, zueinander beabstandete Rotationswangen
7 und 8 begrenzt, die mit der zentralen Drehachse M starr verbunden sind. In den Rotationswangen
7 und 8 sind eine Drehflächenachse 1.1 der Drehfläche 1 und eine Drehflächenachse
2.1 der Drehfläche 2 drehbar gelagert. Die Drehflächenachsen 1.1 und 2.1 sind parallel
und mit Abstand zu der zentralen Drehachse M angeordnet und befinden sich eher an
den Rändern der scheibenförmigen Rotationswangen 7 und 8.
[0029] Auf den Verlängerungen der Drehflächenachsen 1.1 und 2.1 sitzt ein Drehachsenzahnrad
1.2 bzw. ein Drehachsenzahnrad 2.2, die starr oder fest mit der zugeordneten Drehachse
verbunden sind. Als Funktionsbeispiel soll hier in der ersten Ausführungsform der
Erfindung eine Untersetzung mit Zahnrädern dienen. Die Drehachsenzahnräder 1.2 und
2.2 sind jeweils über ein Zwischenzahnrad 1.3 mit einem Zentralachsenzahnrad 9 oder
einem Pendelzahnrad, das drehbar auf der Zentralachse M sitzt und eine Relativbewegung
zu der Zentralachse M ausführen kann, im Verhältnis 1:1 gekoppelt. Das Zentralachsenzahnrad
9 auf der zentralen Drehachse M ist somit nicht mit der Drehachse M in radialer Richtung
starr verbunden.
[0030] Eine Verstellung, Drehung oder radiale Lage des Zentralachsenzahnrads 9 wird durch
eine Stelleinrichtung 10 oder Steuereinrichtung der Rotationsvorrichtung bestimmt.
Die Stelleinrichtung 10 ist über das Zentralachsenzahnrad 9, die Zwischenzahnräder
1.3 und Drehachsenzahnräder 1.1 bzw. 2.1 als Antrieb mit den Drehflächen 1 bzw. 2
gekoppelt, um deren Winkelstellung a1 bzw. a2 bezüglich der Strömungsrichtung S des
Fluids einstellen zu können. Diese Verstellbewegung der Drehflächen 1 und 2 kann durch
eine Pendelbewegung bzw. Hin-und-Her-Bewegung des Zentralachsenzahnrads 9 durch z.B.
ein mechanisches Kurvenelement (vgl. Fig. 4 und Fig. 5) oder durch einen elektrischen
Antrieb 8vgl. Fig. 6 und 7) erzeugt werden. In der ersten Ausführungsform hat die
Stelleinrichtung 10 eine Steuerkurve 11 mit einem Steuernocken 12, wobei die Steuerkurve
11 starr mit der zentralen Drehachse M verbunden ist. Weiterhin hat die Stelleinrichtung
10 eine hin-und-her bewegbare Pendelstange 13 mit einer Pendelrolle 14, die die Steuerkurve
11 abtastet. Der Steuernocken 12 stellt einen Vorsprung dar, der einem Drehabschnitt
von 180 ° entspricht. Die Bewegung der Steuerkurve 11 wird über die Pendelstange 13
und ein Schubgestänge 15 auf das Zentralachsenzahnrad 9 übertragen, wodurch die Winkelauslenkungsbewegung
der Drehflächen 1 und 2 synchron gesteuert wird.
[0031] In Fig. 6 und 7 ist eine alternative Stelleinrichtung 10.1 gezeigt, die mit einem
elektrischen oder elektromotorischen Antrieb arbeitet, der mit dem Zentralachsenzahnrad
9 gekoppelt ist.
[0032] In Fig. 8 bis Fig. 13 ist eine weitere, zweite beispielhafte Ausführungsform der
Rotationsvorrichtung der Erfindung mit zwei formveränderbaren Drehflächen 20 und 21
gezeigt. Der wesentliche Unterschied zur ersten Ausführungsform von Fig. 3 besteht
darin, dass in Fig. 9 die Drehflächen 20 und 21 in ihrer Form veränderbar ausgelegt
sind, um eine optimale Anströmung der Drehflächen durch das Fluid zu ermöglichen.
[0033] Genauer sind die Drehflächen 20 und 21 jeweils mit zwei miteinander gekoppelten,
getrennt voneinander auslenkbaren, z.B. rechteckigen, abgerundeten Blättern 21.1 und
21.2 aufgebaut. In einem Bereich zwischen 0 ° und 180 ° ( = 0 °) der Kreisbewegung
der gezeigten Dreheinrichtung 30 der Rotationsvorrichtung wird das Blatt 21.1 um einen
Winkel von z.B. konstant - 10 ° aus seiner parallelen Lage ausgelenkt, während das
Blatt 21.2 parallel ausgerichtet bleibt. In einem Bereich der Kreisbewegung zwischen
180 ° und 360 ° (= 0 °) wird dagegen das Blatt 21.1 konstant parallel gehalten, während
das Blatt 21.2 nun um einen Winkel von z.B. + 10 ° konstant gegenüber der Strömungsrichtung
S des Fluids ausgelenkt wird. In den neutralen stellungen von 0 ° und 180 ° sind die
beiden Blätter 21.1 und 21.2 parallel zueinander ausgerichtet und parallel zur Strömungsrichtung
S.
[0034] Gemäß Fig. 9 ist die Hauptdreheinrichtung 30 zwischen bzw. in zwei- oder mehreren
stationären, miteinander durch Stege 6 verbundene Stützwangen 4 und 5 drehbar um ihre
zentrale Drehachse M gelagert. Die Hauptdreheinrichtung 30 wird seitlich durch eine
oder mehrere z.B. kreisflächige, zueinander beabstandete Rotationswangen 7 und 8 begrenzt,
die mit der zentralen Drehachse M starr verbunden sind. In den Rotations-wangen 7
und 8 sind eine Drehflächenachse 20.3 der Drehfläche 20 und eine Drehflächenachse
21.3 der Drehfläche 21 drehbar gelagert. Die Drehflächenachsen 20.3 und 21.1 sind
parallel und mit Abstand zu der zentralen Drehachse M angeordnet und befinden sich
eher an den Rändern der scheibenförmigen Rotationswangen 7 und 8.
[0035] Auf den Verlängerungen der Drehflächenachsen 20.3 und 21.3 sitzt ein Drehachsenzahnrad
20.4 bzw. eine Drehachsenzahnrad 21.4, die starr oder fest mit der zugeordneten Drehachse
verbunden sind. Als Funktionsbeispiel soll hier in der ersten Ausführungsform der
Erfindung eine Untersetzung mit Zahnrädern dienen. Die Drehachsenzahnräder 20.4 und
21.4 sind jeweils über ein Zwischenzahnrad mit einem Zentralachsenzahnrad 22, in dem
sich die Zentralachse M drehen kann und das stationär fest über eine Verbindung 24
mit den Stützwangen 5 und 7 verbunden ist, im Verhältnis 1:1 gekoppelt.
[0036] Für die Auslenkung der einzelnen Blätter 21.1 und 21. 2 der formveränderbaren Drehfläche
21 ist eine Stelleinrichtung 25 auf jeder der Drehflächenachsen 20.3 und 21.3 vorgesehen.
Jede der Stelleinrichtungen 25 hat wie Fig. 10, Fig. 11 und Fig. 12 zeigen eine Steuerkurve
26 mit einem ausgebildeten Steuernocken 26.1 über 180 °, einer Pendelstange 26.3,
einer Pendelrolle 26.5 an der Pendelstange 26.3, einem Schubgestänge 26.4 und einem
Blattantrieb 26.6, der über ein Gestänge 26.7 mit dem Blatt 21.1 der Drehfläche 21
gekoppelt ist, um diese Blatt 21.1 auszulenken. Eine ähnliches Schubgestänge ist zur
Auslenkung des Blatts 21.1 der Drehfläche 21 vorgesehen.
[0037] Steuernocken 26.1 innerhalb des rotierenden Systems können die Drehflächen 20 und
21 direkt auf den gewünschten Winkel einstellen oder Flächen, die in ihrem Querschnitt
veränderbar sind, sind allgemein so zu verstellen, dass der wirksamste Auftrieb erzeugt
wird.
[0038] Auch in dieser zweiten Ausführungsform ist die Untersetzung der Drehflächenachsen
20.3 und 21.3 zur Hauptachse M im Verhältnis 1:1 mit Zwischenrad zur Drehrichtungsumkehr
der Drehflächen 20.3 und 22.3 gegeben. Die Untersetzung gewährleistet, dass die Auslenkung
der Drehflächen 20.3 und 21.3 im jeweils ersten und zweiten, sowie im dritten und
vierten Quadranten nicht verändert wird.
[0039] Die Pendelbewegung der Drehflächen 20.3, 21.3 bzw. ihrer Blätter 21.1 und 21.2 wird
bei Einsatz der Steuerkurve 26 am Rotationskörper durch Drehflächenachsen 20.3 und
21.3 mit jeweils einer Hülse 21.31 ausgeführt. Die Steuerkurve 26 oder das Schubgestänge
26.4 sind jeweils getrennt mit dem Untersetzungsgetriebe und der Drehflächenachse
verbunden oder umgekehrt.
[0040] Die Zwischenzahnräder 28 sind an der Rotationswange 8 gelagert. Die Drehachsenzahnräder
29, sind starr mit den Drehachsen 20.3 und 21.3 verbunden. Genauer sind Drehflächenachsen
20.3 und 21.3 zweigeteilt und haben eine innere Hauptachse 21.33 und die äußere Achsenhülse
21.31.
[0041] Das Schubgestänge 26.4 ist mit der Pendelstange 26.3 am Drehachsenzahnrad 29 befestigt
und rotiert wie das Zahnrad 29 im Verhältnis 1:1 zu dem Zentralachsenzahnrad 22. Die
Pendelstange 26.3 zusammen mit der Rolle 26.5 bewegt sich dabei auf der Steuerkurve
26 und macht bei 0 Grad und 180 Grad jeweils eine positive und eine negative Hubbewegung,
die über das Schubgestänge 26.4 auf die Hülse 21.31 der Drehflächenachse und die Blätter
21.1 und 21. 2 der Drehfläche übertragen wird, um den gewünschten, günstigsten Auftriebswinkel
einzustellen.
[0042] Langlöcher 21.32 oder andere Öffnungen stellen eine Verbindung zur Hauptachse 21.33
her, die ermöglicht, die neutrale Lage der Hauptachse 21.33 als Referenzpunkt für
die Verstellung der Blätter bzw. Drehflächen zu nutzen. Bei Verdrehung der Achsenhülse
21.3 durch das vorgenannte Schubgestänge 26.4 in Verbindung mit der Steuerkurve 26.1
und der Pendelrolle 26.3, 26.5 dreht ein Stellhebel des Blattantriebs 26.6 (vgl. Fig.
13) die Oberseite bzw. das Blatt 21.1 der Drehfläche 21 in den gewünschten Auftriebswinkel.
Analog hierzu wird auf der Gegenseite (vgl. Fig. 12) auch die Unterseite bzw. das
Blatt 21.2 durch einen Stellhebel in den gewünschten Auftriebswinkel gebracht. Das
Zurückstellen der Blätter 21.1 und 21.2 nach einer halben Umdrehung des Rotationskörpers
kann durch Federkraft oder über die Achsenhülse 21.3 und einen Verstellhebel erfolgen.
[0043] Fig. 14 ist eine schematische Draufsicht einer weiteren, dritte Ausführungsform der
Rotationsvorrichtung der Erfindung, die mit vier bewegungssynchronisierten Drehflächen
versehen ist.
[0044] Auch hier stellt eine ungleichförmige Untersetzung, mechanisch oder elektrisch betrieben,
die Rotationsflächen auf den ersten 180 Grad der Bewegung um M in einen strömungsgünstigen
Winkel von z.B. 10-12 Grad, der eigentlichen Untersetzung voreilend, und auf den zweiten
180 Grad wieder in einen strömungsgünstigen Winkel von z.B. 10 - 12 Grad nacheilend.
Die ungleichförmige Untersetzung in den Quadranten z.B. drei und vier lässt die Rotationsfläche
um den Winkel von z.B. 10 Grad voreilen und in den Quadranten eins und zwei um den
Winkel a2 z.B 10 Grad nacheilen. Dadurch wird ermöglicht dass die Rotationsfläche
auf einem großen Anteil des Drehwinkels bei einer Umdrehung um M in einem günstigen
Wirkwinkel zur anströmenden wie zur abströmenden Masse steht.
1. Rotationsvorrichtung zur Verwendung in einem Fluid, um Energie aus der Strömungsbewegung
eines Fluids zu gewinnen oder um Energie in eine Bewegung eines Fluids umzuwandeln,
wobei die Rotationsvorrichtung aufweist:
mindestens zwei stationäre Stützwangen (4, 5);
eine Zentralachse (M);
eine Hauptdreheinrichtung (3; 30), die mindestens zwei, zueinander beabstandete Rotationswangen
(7, 8) hat, die mit der Zentralachse (M) starr verbunden sind, mindestens zwei Drehflächen
(1, 2; 20, 21), die jeweils drehbar um eine Drehflächenachse (1.1, 2.1; 20.3, 21.3)
mit Abstand zu der Zentralachse (M) derart mit der Hauptdreheinrichtung (3) gekoppelt
sind, dass die Hauptdreheinrichtung (3) durch die Drehflächen (1, 2) eine Drehbewegung
um die Zentralachse (M) ausführen kann, wobei sich die Drehflächenachsen parallel
zu der Zentralachse (M) der Hauptdreheinrichtung (3) erstrecken und in den Rotationswangen
(7, 8) gelagert sind,
eine Stelleinrichtung (10), die die Winkel oder Neigungen der Drehflächen (1, 2) zu
einer Strömungsrichtung (S) des Fluids einstellt, und
ein Pendelsteuerrad (9), das mit der Stelleinrichtung (10) gekoppelt und um die Zentralachse
(M) herum frei drehbar angordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Drehflächenachsen (1.1, 2.1; 20.3, 21.3) zwischen den Rotationswangen (7,
8) erstrecken;
dass sich die Zentralachse (M) zwischen den Stützwangen (4, 5), die miteinander durch
mehrere Stege (6) verbunden sind,
und den Rotationswangen (7, 8) erstreckt,
und
dass das Pendelsteuerrad (9) derart mit den mindestens zwei Drehflächen (1, 2) gekoppelt
ist, dass seine Drehbewegung auf die Drehflächen zum Einstellen der Winkel oder Neigungen
der Drehflächen (1, 2) zu der Strömungsrichtung (S) des Fluids synchron übertragen
wird.
2. Rotationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der einen Drehflächenachse (1.1, 2.1) ein Drehachsenzahnrad (1.2) und auf der
anderen Drehflächenachse (2.1) ein Drehachsenzahnrad (2.2) sitzt, die jeweils starr
oder fest mit der zugeordneten Drehachse verbunden sind; und
dass die Drehachsenzahnräder (1.2, 2.2) jeweils über ein Zwischenzahnrad (1.3) mit
einem Pendelzahnrad als Pendelsteuerrad (9) gekoppelt sind.
3. Rotationsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsenzahnräder (1.2, 2.2) über die Zwischenzahnräder (1.3) mit dem Pendelzahnrad
(9) mit einem Übersetzungsverhältnis 1:1 gekoppelt sind.
4. Rotationsvorrichtung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (10) über das Pendelzahnrad (9), die beiden Zwischenzahnräder
(1.3) und die Drehachsenzahnräder (1.1, 2.1) als Antrieb mit den beiden Drehflächen
(1, 2) zum Einstellen deren Winkelstellung oder Neigung (a1, a2) bezüglich der Strömungsrichtung
(S) des Fluids gekoppelt ist.
5. Rotationsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (10) ein mechanisches Kurvenelement oder einen elektrischen
Antrieb zum Erzeugen einer Pendelbewegung oder Hin-und-Her-Bewegung des Pendelzahnrads
(9) hat.
6. Rotationsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (10) aufweist:
eine Steuerkurve (11) mit einem Steuernocken (12), wobei die Steuerkurve (11) starr
mit der Zentralachse (M) verbunden ist;
eine hin-und-her bewegbare Pendelstange (13) mit einer Pendelrolle (14), die die Steuerkurve
(11) abtastet, und
ein Schubgestänge (15), das mit der Pendelstange (13) und dem Pendelzahnrad (9) zum
Übertragen einer Bewegung der Steuerkurve (11) über die Pendelstange 13 und das Schubgestänge
15 auf das Pendelzahnrad (9) gekoppelt ist, um die Winkelauslenkungsbewegung der Drehflächen
(1, 2) synchron zu steuern.
7. Rotationsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Neigung der Drehflächen (1, 2) in einem Bereich von - 25 ° bis 25 ° zur Strömungsrichtung
(S) des Fluids.
8. Rotationsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (10) den Winkel der jeweiligen Drehfläche über 0 °bis 180° der
Drehbewegung der Hauptdreheinrichtung auf einen ersten, konstanten, positiven Winkel
einstellt und dass die Stelleinrichtung (10) den Winkel der Drehfläche über 180 °
bis 360 ° der Drehbewegung der Hauptdreheinrichtung (3) auf einen zweiten, konstanten,
negativen Winkel zur Strömungsrichtung des Fluids einstellt, wobei die Winkel den
gleichen Wert mit umgekehrten Vorzeichen bezüglich der Strömungsrichtung (S) des Fluids
haben.
9. Rotationsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (10) eine neutrale Stellung der jeweiligen Drehfläche bezüglich
der Strömungsrichtung (S) einstellt, in der die Drehfläche auf die Hauptdreheinrichtung
(3) kein Drehmoment ausübt.
10. Rotationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Drehflächen (20, 21) formveränderbar sind und dass die Drehflächen
(20, 21) jeweils zwei
miteinander gekoppelte, getrennt voneinander auslenkbare Blätter (21.1, 21.2) haben.
11. Rotationsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Bereich zwischen 0 ° und 180 ° ( = 0 °) der Kreisbewegung der Dreheinrichtung
(30) das Blatt (21.1) einer Drehfläche (20, 21) um einen konstanten Winkel aus seiner
parallelen Lage ausgelenkt ist, während das andere Blatt (21.2) der Drehfläche parallel
ausgerichtet bleibt, und
dass in einem Bereich der Kreisbewegung zwischen 180 ° und 360 ° (= 0 °) dagegen das
Blatt (21.1) konstant parallel gehalten ist, während das andere Blatt (21.2) um einen
konstanten Winkel gegenüber der Strömungsrichtung (S) des Fluids ausgelenkt ist, und
dass in den neutralen Stellungen von 0 ° und 180 ° die beiden Blätter (21.1, 21.2)
der jeweiligen Drehfläche parallel zueinander ausgerichtet und parallel zur Strömungsrichtung
(S) des Fluids sind.
12. Rotationsvorrichtung nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Drehflächenachsen (20.3, 21.3) ein Drehachsenzahnrad (20.4) bzw. ein (Drehachsenzahnrad
(21.4 ) sitzt, die starr oder fest mit der zugeordneten Drehachse verbunden sind,
und
dass die Drehachsenzahnräder (20.4, 21.4) jeweils über ein Zwischenzahnrad mit einem
Zentralachsenzahnrad (22), in dem sich die Zentralachse (M) drehen kann und das stationär
fest über eine Verbindung (24) mit den Stützwangen (5, 7) verbunden ist, im Verhältnis
1:1 gekoppelt sind.
13. Rotationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass für die Auslenkung der einzelnen Blätter (21.1, 21.2) der formveränderbaren Drehfläche
(21) eine Stelleinrichtung (25) auf jeder der Drehflächenachsen (20.3, 21.3) vorgesehen
ist.
14. Rotationsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (25) eine Steuerkurve (26) mit einem ausgebildeten Steuernocken
(26.1) über 180 °, eine Pendelstange (26.3), eine Pendelrolle (26.5) an der Pendelstange
(26.3), ein Schubgestänge (26.4) und einen Blattantrieb (26.6) hat, der über ein Gestänge
(26.7) mit dem Blatt (21.1) der Drehfläche (21) zum Auslenken des Blatts (21.1) gekoppelt
ist.
15. Rotationsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehflächenachsen (20.3, 21.3) jeweils zweigeteilt sind und jeweils eine innere
Hauptachse (21.33) und eine äußere Achsenhülse (21.31) haben und dass Langlöcher (21.32)
oder andere Öffnungen in der Achsenhülse (21.31) für einen Referenzpunkt zum Verstellen
der Blätter bzw. Drehflächen vorgesehen sind.
1. Rotational device for use in a fluid and for extracting energy from the moving stream
of a fluid or for converting energy into motion of a fluid, the rotational device
comprising:
two or more stationary supporting cheeks (4, 5);
a central rotary shaft (M);
main rotating means (3; 30) comprising one or more rotational cheeks (7, 8) spaced
away from each other and rigidly connected to the central rotary shaft (M), one or
more rotational surfaces (1, 2; 20, 21) each coupled rotatable about a rotational
surface rotary shaft (1.1, 2.1; 20.3, 21.3) spaced away from the central rotary shaft
(M) to the main rotating means (3) such that the main rotating means (3) can execute
by the rotational surfaces (1, 2) a rotational motion about the central rotary shaft
(M), the rotational surfaces rotary shafts extending parallel to the central rotary
shaft (M) of the main rotating means (3) and being mounted in the rotational cheeks
(7, 8), adjusting means (10) adjusting the angles or inclinations of the rotational
surfaces (1, 2) to a flowing direction (S) of the fluid, and
a pivoting control wheel (9) coupled to the adjusting means (10) and arranged to rotate
freely about the central rotary shaft (M),
characterized in that
the rotational surface rotary shafts (1.1, 2.1; 20.3, 21.3) extending between the
rotational cheeks (7, 8);
the central rotary shaft (M) extending between the supporting cheeks (4, 5) that are
interconnected by bars (6), and the rotational cheeks (7, 8), and
the pivoting control wheel (9) is coupled to the one or more rotational surfaces (1,
2) such that its rotational motion is transferred to the rotational surfaces to adjust
the angles or inclinations of the rotational surfaces (1, 2) relative to the flowing
direction (S) of the fluid synchronously.
2. Rotational device as set forth in claim 1, characterized in that a rotary shaft gear (1.2) is mounted on a rotational surface rotary shaft (1.1, 2.1)
and a rotary shaft gear (2.2) is mounted on the other rotational surface rotary shaft
(2.1), the rotary shaft gears are rigidly or fixedly connected to their rotational
surface rotary shafts, and that each rotary shaft gear (1.2, 2.2) is coupled via an
adapter gear (1.3) to a pivoting gear as the pivoting control wheel (9).
3. Rotational device as set forth in claim 2, characterized in that the rotary shaft gears (1.2, 2.2) are coupled via the adapter gears (1.3) to the
pivoting gear (9) in the transmission ratio 1:1.
4. Rotational device as set forth in claim 2 or claim 3, characterized in that the adjusting means (10) is coupled via the pivoting gear (9), both of the adapter
gears (1.3), and rotary shaft gears (1.1, 2.1) as drive to both of the rotational
surfaces (1, 2) to adjust their angle or inclination (a1, a2) relative to the flowing
direction (S) of the fluid.
5. Rotational device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that the adjusting means (10) has a mechanical curve device or electric drive for generating
a pivoting motion or reciprocating motion of the pivoting gear (9).
6. Rotational device as set forth in claim 5,
characterized in that the adjusting means (10) comprising:
a controlling curve (11) with a controlling cam (12), the controlling curve (11) being
rigidly connected to the central rotary shaft (M);
a pivoting rod (13) with a pivoting roller (14) which follows the controlling curve
(11);
a thrust link (15) coupled to the pivoting rod (13) and the pivoting gear (9) for
transferring of a motion of the controlling curve (11) via the pivoting rod (13) and
the thrust link (15) to the pivoting gear (9) to control the angle motion of the rotational
surfaces (1, 2) synchronously.
7. Rotational device as set forth in any of the preceding claims, characterized by an inclination of the rotational surfaces (1, 2) in a range - 25° to 25° relative
to the flowing direction (S) of the fluid.
8. Rotational device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that the adjusting means (10) adjusts the angle of the respective rotational surface through
0° to 180° of the rotational motion of the main rotating means to a first, constant
positive angle and that the adjusting means (10) adjusts the angle of the rotational
surface through 180° to 360° of the rotational motion of the main rotating means (3)
to a second, constant negative angle relative to the flowing direction of the fluid,
the angles having the same value with reversed sign relative to the flowing direction
(S) of the fluid.
9. Rotational device as set forth in any of the preceding claims, characterized in that the adjusting means (10) set a neutral position of the rotational surface relative
to the flowing direction (S) of the fluid in which the rotational surface does not
exert any rotational torque on the main rotating means (3).
10. Rotational device as set forth in claim 1, characterized in that the two or more rotational surfaces (20, 21) are configured shape-alterable and that
each rotational surface (20, 21) has two blades (21.1, 21.2) that are coupled to each
other and each of which can be pitched separately from the other.
11. Rotational device as set forth in claim 10, characterized in that in a range from 0° to 180 ° (= 0°) of the circular motion of the main rotational
means (30) the blade (21.1) of a rotational surface (20, 21) is pitched by an angle
of e.g. 10° constant from its parallel position whilst the other blade (21.2) of the
rotational surface remains oriented parallel, and that in a range of the circular
motion from 180° to 360° (= 0°) the blade (21.1) is maintained constantly parallel
whilst the other blade (21.2) is pitched by an constant angle relative to the flowing
direction (S) of the fluid stream, and that in the neutral positions of 0° and 180°
the two blades (21.1, 21.2) are oriented parallel to each other and parallel to the
flowing direction (S) of the fluid.
12. Rotational device as set forth in claim 10 or claim 11, characterized in that a rotary shaft gear (20.4) and rotary shaft gear (21.4), respectively, are seated
on the rotational surface rotary shafts (20.3, 21.3) which are rigidly or fixedly
connected to their rotational surface rotary shafts, and that the rotary shaft gears
(20.4, 21.4) are respectively coupled in the ratio 1:1 via an adapter gear to a central
rotary shaft gear (22) in which the central rotary shaft (M) can rotate and which
is stationary fixedly connected by a connection (24) to the supporting cheeks (5,
7).
13. Rotational device as set forth in any of the claims 10 to 12, characterized in that adjusting means (25) is provided on each rotational surface rotary shaft (20.3, 21.3)
for pitching each blade (21.1, 21.2) of the shape-alterable rotational surface (21).
14. Rotational device as set forth in claim 13, characterized in that each adjusting means (25) comprises a controlling curve (26) with a formed cam (26.1)
across 180°, a pivoting rod (26.3), a pivoting roller (26.5) at the pivoting rod (26.3),
a thrust link (26.4), and a blade drive (26.6) coupled by a linkage (26.7) to the
blade (21.1) of the rotational surface (21) for pitching this blade (21.1).
15. Rotational device as set forth in claim 14, characterized in that each rotational surface rotary shaft (20.3, 21.3) is split in two in featuring an
inner main shaft (21.33) and an outer shaft sleeve (21.31) and that slotted holes
(21.32) or other openings in the outer shaft sleeve (21.31) are provided for a reference
point for pitching the blades or rotational surfaces.
1. Dispositif de mise en rotation à utiliser dans un fluide, pour obtenir de l'énergie
à partir du mouvement d'écoulement d'un fluide ou bien pour transformer de l'énergie
en un mouvement d'un fluide, le dispositif de mise en rotation présentant :
au moins deux joues de support stationnaires (4, 5) ;
un axe central (M) ;
un dispositif rotatif principal (3 ; 30) possédant au moins deux joues de mise en
rotation (7, 8) à l'écart l'une de l'autre qui sont reliées à demeure à l'axe central
(M) ;
au moins deux surfaces rotatives (1, 2 ; 20, 21) qui sont couplées respectivement
en rotation autour d'un axe de surface rotative (1.1, 2.1 ; 20.3, 21.3) à une certaine
distance de l'axe central (M) au dispositif rotatif principal (3) de telle sorte que
le dispositif rotatif principal (3) peut effectuer, via les surfaces rotatives (1,
2) un mouvement de rotation autour de l'axe central (M), les axes des surfaces rotatives
s'étendant parallèlement à l'axe central (M) du dispositif rotatif principal (3) et
étant montés dans les joues de mise en rotation (7, 8) ;
un mécanisme de réglage (10) qui règle les angles ou les inclinaisons des surfaces
rotatives (1, 2) par rapport à une direction d'écoulement (S) du fluide ; et
une roue de commande oscillante (9) qui est couplée au mécanisme de réglage (10) et
qui est disposée en rotation libre autour de l'axe central (M) ;
caractérisé
en ce que les axes des surfaces rotatives (1.1, 2.1 ; 20.3, 21.3) s'étendent entre les joues
de mise en rotation (7, 8) ;
en ce que l'axe central (M) s'étend entre les joues de support (4, 5), qui sont reliées l'une
à l'autre via plusieurs traverses (6), et les joues de mise en rotation (7, 8) ; et
en ce que la roue de commande oscillante (9) est couplée auxdites au moins deux surfaces rotatives
(1, 2) de telle sorte que son mouvement de rotation se transmet de manière synchrone
aux surfaces rotatives pour le réglage des angles ou des inclinaisons des surfaces
rotatives (1, 2) par rapport à la direction d'écoulement (S) du fluide.
2. Dispositif de mise en rotation selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une roue dentée (1.2) à axe rotatif vient s'appuyer sur le premier axe de surface
rotative (1.1, 2.1) et une roue dentée (2.2) à axe rotatif vient s'appuyer sur l'autre
axe de surface rotative (2.1), qui sont respectivement reliées à demeure ou solidement
à l'axe rotatif correspondant ;
et
en ce que les roues dentées (1.2, 2.2) à axe rotatif sont couplées respectivement via une roue
dentée intermédiaire (1.3) à une roue dentée oscillante sous la forme d'une roue de
commande oscillante (9).
3. Dispositif de mise en rotation selon la revendication 2, caractérisé en ce que les roues dentées (1.2, 2.2) à axe rotatif sont couplées via les roues dentées intermédiaires
(1.3) à la roue dentée oscillante (9) avec un rapport de transmission égal à 1:1.
4. Dispositif de mise en rotation selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le mécanisme de réglage (10) est couplé via la roue dentée oscillante (9), les deux
roues dentées intermédiaires (1.3) et les roues dentées (1.1, 2.1) à axe rotatif à
titre d'entraînement aux deux surfaces rotatives (1, 2) pour le réglage de leur position
angulaire ou de leur inclinaison (a1, a2) par rapport à la direction d'écoulement
(S) du fluide.
5. Dispositif de mise en rotation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le mécanisme de réglage (10) possède un élément mécanique à cames ou un entraînement
électrique pour générer un mouvement oscillant ou un mouvement alternatif de la roue
dentée oscillante (9).
6. Dispositif de mise en rotation selon la revendication 5,
caractérisé en ce que le mécanisme de réglage (10) présente :
une came de commande (11) comprenant une came radiale (12), la came de commande (11)
étant reliée à demeure à l'axe central (M) ;
une barre oscillante (13) à mobilité alternative comprenant un palier à rotule (14)
qui balaie la came de commande (11) ;
une tige de poussée (15) qui est couplée à la barre oscillante (13) et à la roue dentée
oscillante (9) pour transmettre un mouvement de la came de commande (11) à la roue
dentée oscillante (9) via la barre oscillante (13) et la tige de poussée (15), pour
la commande synchrone du mouvement de déviation angulaire des surfaces rotatives (1,
2).
7. Dispositif de mise en rotation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par une inclinaison des surfaces rotatives (1, 2) dans la plage de -25° à 25° par rapport
à la direction d'écoulement (S) du fluide.
8. Dispositif de mise en rotation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le mécanisme de réglage (10) règle l'angle de la surface rotative respective dans
la plage de 0° à 180° du mouvement rotatif du dispositif rotatif principal à un premier
angle positif constant et en ce que le mécanisme de réglage (10) règle l'angle de la surface rotative dans la plage de
180° à 360° du mouvement rotatif du dispositif rotatif principal (3) à un deuxième
angle négatif constant par rapport à la direction d'écoulement du fluide, les angles
possédant la même valeur affectée du signe inverse par rapport à la direction d'écoulement
(S) du fluide.
9. Dispositif de mise en rotation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le mécanisme de réglage (10) règle une position neutre de la surface rotative respective
par rapport à la direction d'écoulement (S), dans laquelle la surface rotative n'exerce
aucun couple de rotation sur le dispositif rotatif principal (3).
10. Dispositif de mise en rotation selon la revendication 1, caractérisé en ce que lesdites au moins deux surfaces rotatives (20, 21) sont déformables et en ce que les surfaces rotatives (20, 21) possèdent respectivement deux pales (21.1, 21.2)
couplées l'une à l'autre, aptes à sortir séparément l'une de l'autre.
11. Dispositif de mise en rotation selon la revendication 10, caractérisé en ce que, dans une plage entre 0° et 180° (= 0°) du mouvement circulaire du dispositif rotatif
(30), la pale (21.1) d'une surface rotative (20, 21) dévie d'un angle constant par
rapport à sa position parallèle, tandis que l'autre pale (21.2) de la surface rotative
reste dans son orientation parallèle, et en revanche, en ce que, dans une plage du mouvement circulaire entre 180° et 360° (= 0°), la pale (21.1)
reste constamment parallèle, tandis que l'autre pale (21.2) dévie d'un angle constant
par rapport à la direction d'écoulement (S) du fluide ; et
en ce que dans les positions neutres de 0° et 180°, les pales (21.1, 21.2) de la surface rotative
respective sont orientées parallèlement l'une à l'autre et parallèlement à la direction
d'écoulement (S) du fluide.
12. Dispositif de mise en rotation selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce qu'une roue dentée (20.4) à axe rotatif respectivement une roue dentée (21.4) à axe rotatif,
qui sont reliées à demeure ou solidement à l'axe rotatif correspondant, viennent s'appuyer
sur les axes (20.3, 21.3) des surfaces rotatives ; et
en ce que les roues dentées (20.4, 21.4) à axe rotatif sont couplées dans le rapport 1:1, respectivement,
via une roue dentée intermédiaire à une roue dentée (22) à axe central dans laquelle
l'axe central (M) est à même d'effectuer des rotations et qui est reliée solidement
de manière stationnaire via une liaison (24) aux joues de support (5, 7).
13. Dispositif de mise en rotation selon l'une quelconque des revendications 10 à 12,
caractérisé en ce que, pour la déviation des pales individuelles (21.1, 21.2) de la surface rotative déformable
(21), on prévoit un mécanisme de réglage (25) sur chacun des axes (20.3, 21.3) des
surfaces rotatives.
14. Dispositif de mise en rotation selon la revendication 13, caractérisé en ce que les mécanismes de réglage (25) possèdent une came de commande (26) comprenant une
came radiale (26.1) réalisée sur 180°, une barre oscillante (26.3), un palier à rotule
(26.5) sur la barre oscillante (26.3), une tige de poussée (26.4) et un entraînement
de pale (26.6) qui est couplé via une tringlerie (26.7) à la pale (21.1) de la surface
rotative (21) pour la déviation de la pale (21.1).
15. Dispositif de mise en rotation selon la revendication 14, caractérisé en ce que les axes (20.3, 21.3) des surfaces rotatives sont respectivement divisées en deux
et possèdent respectivement un axe principal interne (21.33) et un manchon axial externe
(21.31), et en ce qu'on prévoit des trous oblongs (21.32) ou d'autres ouvertures dans le manchon axial
(21.31) pour obtenir un point de référence pour le réglage des pales, respectivement
des surfaces rotatives.
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