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(11) |
EP 1 979 676 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2010 Patentblatt 2010/16 |
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Anmeldetag: 20.01.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/000483 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/090512 (16.08.2007 Gazette 2007/33) |
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GASBRENNER MIT OPTIMIERTER DÜSENANORDNUNG
GAS BURNER WITH OPTIMIZED NOZZLE ARRANGEMENT
BRULEUR A GAZ A SYSTEME DE TUYERES OPTIMISE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
03.02.2006 DE 102006005386
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.10.2008 Patentblatt 2008/42 |
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Patentinhaber: Uhde GmbH |
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44141 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- WODBERG, Silke
58285 Gevelsberg (DE)
- GORVAL, Evgeni
44139 Dortmund (DE)
- JOHANNING, Joachim
46045 Obernausen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 298 314 FR-A1- 2 788 112 US-A- 5 551 869
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DE-U1- 9 314 300 US-A- 1 613 611
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung ist auf einen Gasbrenner zur Verbrennung von Brenngasen mit Sauerstoff
gerichtet, der eine Primärgasdüse und Sekundärgasdüsen umfasst, die mit einer gemeinsamen
zentralen Zuleitung verbunden sind. Dabei sind die schräg nach unten gerichteten Nicht-Horizontalöffnungen
der Primärgasdüse so ausgerichtet, dass der Gasstrahl diese auf einen Punkt einer
Mittellinie zwischen jeweils zwei Sekundärgasdüsen gerichtet ist, und die Mittellinie
definiert ist als gedachte Linie, die zur Rotationsachse der Primärgasdüse parallel
und mittig zwischen zwei benachbarten Sekundärgasdüsen verläuft.
[0002] Bei der Verbrennung von Brenngasen oder Brenngasgemischen ist es im Stand der Technik
bekannt, gestufte Gasbrenner einzusetzen. Dabei wird das Brenngas über die Primärgasdüsen
in einem ersten Verbrennungsschritt in den Brennschacht oder Ofenraum entlassen, mit
Sauerstoff oder einem Sauerstoff enthaltenden Gas gemischt und verbrannt. Um die Gasbestandteile,
welche in der ersten Verbrennungsstufe nur unvollständig verbrannt wurden nach zu
verbrennen, sind stromabwärts zu den Primärgasdüsen Sekundärgasdüsen angeordnet, die
einen weiteren Anteil an Brenngas in den Brennschacht oder Ofenraum eindüsen und die
oxidierbaren Anteile in dem dort vorbeiströmenden Gasgemisch vollständig oxidieren
bzw. verbrennen. Ein solcher Gasbrenner ist, zum Beispiel, aus
US 5 551 869 A bekannt.
[0003] Derartige Gasbrenner sind zum Beispiel industriell im Einsatz bei deckenbefeuerten
Synthesegasöfen, zur Herstellung von H
2 und CO. In diesen Synthesegasöfen werden eine Vielzahl mit Katalysator gefüllte Reaktionsrohre
durch den von oben befeuerten Ofenraum geführt. Die in Gassen angeordneten Reaktionsrohre
werden durch eine Vielzahl von gestuften Gasbrennern beheizt, die in den Gassenzwischenraum
hineinfeuern. In den mit Katalysator gefüllten Reaktionsrohren strömt das Feedgas,
in der Regel ein niedriger Kohlenwasserstoff, wie Methan, Propan, Butan oder ein Gemisch
aus diesen Kohlenwasserstoffen. Hierbei ist es ganz entscheidend, dass die Reaktionsrohre
gleichmäßig erwärmt werden. In Bereichen der mit Katalysator befüllten Reaktionsrohre,
die nicht auf die erforderliche Reaktionstemperatur erhitzt werden, findet keine oder
eine verminderte Umsetzung statt, wodurch der Gesamtumsatz des Syntheseverfahrens
sinkt. Treten lokale Überhitzungen auf, besteht die Gefahr der Materialschädigung.
[0004] Nach wie vor sind in baugleichen Reaktionsrohren eines Synthesegasofens unterschiedliche
Umsätze zu beobachten, obwohl in dem Bereich von Primärgasdüse und Sekundärgasdüse
sehr hohe Reynoldszahlen vorliegen und somit ein hoch turbulenter Strömungszustand
sicher gestellt ist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es somit ein verbessertes Verfahren und einen Gasbrenner
zur Verfügung zu stellen, bei welchem die Reaktionsrohre möglichst gleichmäßig thermisch
belastet werden.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe gemäß dem Hauptanspruch und den abhängigen Ansprüchen
die verbesserte Ausführungen beanspruchen, indem ein Gasbrenner zur Verbrennung von
Brenngasen oder Brenngasgemischen gemeinsam mit Sauerstoff oder Sauerstoff enthaltende
Gasgemische offenbart wird, der mindestens eine Primärgasdüse und mindestens zwei
Sekundärgasdüsen umfasst, welche mit einer gemeinsamen zentralen Zuleitung verbunden
sind. Die Sekundärgasdüsen sind dabei im Wesentlichen radial und symmetrisch um die
Primärgasdüse angeordnet. Stromaufwärts zur Primärgasdüse ist mindestens ein Element
zur Strömungsführung angeordnet. Die Primärgasdüse weist eine Vielzahl radial angeordneter
Öffnungen auf, wobei eine Teilzahl der Öffnungen als Horizontalöffnungen ausgebildet
sind, deren Achsen lotrecht zur Rotationsachse der Primärgasdüse durch die Wand der
Primärgasdüse führen und die andere Teilzahl als Nicht-Horizontalöffnungen ausgebildet
sind, deren Achsen in Richtung der vorgesehenen Hauptströmungsrichtung hin zur Rotationsachse
der Primärgasdüse geneigt sind.
[0007] Dabei soll nachfolgend unter "Achse einer Öffnung" immer die Lotrechte auf der freien
Querschnittsfläche dieser Öffnung verstanden werden, unabhängig davon, ob es sich
um eine runde oder anders geformte Querschnittsfläche handelt. Bei runden Querschnittsflächen
soll weiterhin hinsichtlich der Position dieser Achse in der Querschnittsfläche verstanden
werden, dass diese Achse durch den Mittelpunkt und bei nicht runden Querschnittsflächen,
dass die Achse durch den geometrischen Mittelpunkt dieser Querschnittsfläche verläuft.
[0008] Wesentlich an dem erfindungsgemäßen Gasbrenner ist, dass die Achsen jeder Nicht-Horizontalöffnungen
auf einen Punkt einer Mittellinie zwischen jeweils zwei Sekundärgasdüsen gerichtet
sind, und die Mittellinie definiert ist als gedachte Linie, die zur Rotationsachse
der Primärgasdüse parallel und mittig zwischen zwei benachbarten Sekundärgasdüsen
verläuft. Dabei ist idealerweise die Anzahl der Nicht-Horizontalöffnungen mit der
Anzahl der Sekundärgasdüsen identisch. Eine verbesserte Ausführungsform besteht darin,
dass die Sekundärgasdüsen stromabwärts zur Primärgasdüse angeordnet sind.
[0009] Der Gasbrenner kann optimiert werden, indem die Primärgasdüse eine oder mehrere Vertikalöffnungen
aufweist, so dass im eingebauten Zustand das Brenngas in Richtung der Rotationsachse
ausströmen kann.
[0010] Der Gasbrennerkopf beziehungsweise die Düse der Primärgasdüse ist ein Verschleißteil,
das regelmäßig gewechselt werden muss. Daher besteht eine optimierte Variante darin,
dass am Primärgasbrenner ein lösbarer Düsenkopf vorgesehen wird, in welchen die Nicht-Horizontalöffnungen
eingebracht sind, und der Düsenkopf derart geformt ist oder konstruktive Elemente
an diesem vorgesehen sind, das die Achse jeder Nicht-Horizontalöffnung auf einen Punkt
einer Mittellinie zwischen zwei Sekundärgasdüsen gerichtet ist. Für diese konstruktive
Festlegung der Öffnungen in der Primärgasdüse zu der Position der Sekundärgasdüse,
stehen dem Fachmann sehr viele Möglichkeiten offen. Hier könnte am Zentralrohr die
Düse mittels eines Flansches fixiert werden und die Position der Bohrungen verhindert
eine Fehllage der Öffnungen. Weiterhin könnte der Gasbrennerkopf über eine Verschraubung
auf das Zentralrohr aufgebracht werden und mittels einer federnd gelagerten Kugel,
einem Kontersplint oder einer Konterschraube die Festlegung der Endposition erfolgen.
Weitere konstruktive Varianten sind ebenso denkbar.
[0011] Der Gasbrenner kann weiter verbessert werden, in dem ein stromaufwärts zur Primärgasdüse
angeordnetes Element zur Strömungsführung direkt am Düsenkopfes anliegt oder mit diesem
verbunden ist.
[0012] Von der Erfindung ist weiterhin ein Reformierofen zur Herstellung von Wasserstoff
und Kohlenmonoxyd enthaltendem Synthesegas umfasst, bei welchem der Gasbrenner gemäß
einem der vorstehenden Ausführungsvarianten zum Einsatz kommt. Ebenfalls ist von der
Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff und Kohlenmonoxyd enthaltendem
Synthesegas umfasst, bei dem ein Reformierofen mit einem Gasbrenner gemäß einer der
vorgenannten Ausführungsvarianten vorgesehen wird.
[0013] Fig. 1 und Fig. 2 zeigt beispielhaft den erfindungsgemäßen Gasbrenner. Dabei ist
die Erfindung nicht auf die gezeigte Ausführungsform beschränkt. Fig. 1 zeigt skizzenhaft
den erfindungsgemäßen Gasbrenner und die Anordnung von Primär- und Sekundärgasdüsen
in einer perspektivischen Ansicht. In dem Brennerkanal 1 wird über den Kanal 2 Sauerstoff
oder ein Sauerstoff enthaltendes Gasgemisch geleitet. Von der im Brennerkanal 1 mittig
angeordneten zentralen Brenngasleitung 3 zweigen vier kleinere Brenngasleitungen 4
ab, die zu den Sekundärgasdüsen 5 führen. Diese Brenngasleitungen 4 sind im Wesentlichen
symmetrisch angeordnet und führen radial von der zentralen Brenngasleitung 3 nach
außen und verlaufen nach einem abwärts gerichteten Bogen parallel an der Wand des
Brennerkanals 1 entlang, nach unten. Am Ende dieser vier Brenngasleitungen sind die
Sekundärgasdüsen angeordnet.
[0014] Ohne wesentliche Umlenkung führt die zentrale Brenngasleitung 3 zur Primärgasdüse
6. In Fig. 1 angedeutet und in Fig. 2 im Detail zu erkennen, sind umlaufend auf der
Primärgasdüse die Horizontalöffnungen 7 zu erkennen und die nach unten weisenden Nicht-Horizontalöffnungen
8. Oberhalb der Primärgasdüse 6, ist eine Strömungsumlenkung 9 angeordnet, die in
dem vorliegenden Beispiel als Schirm geformt ist.
[0015] Weiterhin ist in Fig. 1 die Mittellinie 10 gezeigt, die zwischen zwei nach unten
gerichteten Brenngasleitungen 4 als gestrichelte Linie dargestellt wurde. Die Mittellinie
10 verläuft parallel zur zentralen Brenngasleitung 3. Das Lot auf den Öffnungen der
Nicht-Horizontalöffnungen ist genau auf diese Mittellinie 10 gerichtet. Dieser Zusammenhang
wurde nur für eine Nicht-Horizontalöffnung 8 skizziert, gilt aber für alle anderen
Nicht-Horizontalöffnungen 8 in analoger Weise. Die Strömungsrichtung des Brenngases
aus der Nicht-Horizontalöffnung 8 ist durch den gestrichelten Pfeil 11 skizziert.
[0016] Fig. 2 zeigt die Detailansicht der Primärgasdüse in einer Vergrößerung und im Schnitt
AA, im Bereich der Nicht-Horizontalöffnungen 8. In der oberen Ansicht ist zu erkennen,
dass der Gasbrennerstrahl, der die Primärgasdüse über die Horizontalöffnungen 7 verlässt,
rechtwinklig zur Rotationsachse 12 der zentralen Brenngasleitung 3 steht. Dieser Gasbrennerstrahl
ist durch den gestrichelten Pfeil 13 angedeutet. Ebenfalls mittels gestrichelter Pfeile
4 ist die Richtung des Gasbrennergases dargestellt, dass über die Nicht-Horizontalöffnungen
8 in den Brennerkanal 1 geleitet werden.
[0017] Mittels einer Simulationsrechnung wurde der Temperaturverlauf im Bereich der Primärgasdüse
ermittelt. Fig. 3a zeigt den Einsatz des erfindungsgemäßen Gasbrenners, wie er im
Zusammenhang mit Fig. 1 und Fig. 2 beschrieben wurde. Auf der X-Achse ist der Abstand
von der Primärgasdüse in Millimetern aufgetragen und die Diagrammflächen stehen für
Bereiche mit gleicher Temperatur.
[0018] Im in Fig. 3b gezeigten Vergleichsbeispiel wurde die Achse der Nicht-Horizontalöffnungen
auf die Sekundärgasdüsen gerichtet. Es zeigte sich ein überraschend ausgeprägter Unterschied
zwischen dem Vergleichsbeispiel und der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Das Temperaturfeld
der Vergleichsmessung zeigte Bereiche, die über 2050°C heiß wurden und einen Bereich
nahe der Primärgasdüse, in welchem nur eine Temperatur von ca. 600°C erreicht wurde,
also eine sehr unvollständige Verbrennung stattfand. Dieses Problem war so nicht zu
erwarten, da im Bereich der Primärgasdüse ein hochturbulenter Strömungszustand vorliegt
und man immer von einer idealen Durchmischung ausgegangen ist. Neben den vorgenannten
Auswirkungen auf gegebenenfalls benachbarte Reaktionsrohre, ist die Folge dieser nicht
optimalen Verbrennung eine erhöhte Konzentration von NO
x, N
2O und CO im Abgas.
[0019] Das Temperaturfeld der erfindungsgemäßen Vorrichtung war hingegen überraschend homogen
beziehungsweise gleichmäßig gestuft, wie in Fig. 3a zu erkennen ist. Es treten keine
Überhitzungen oder Bereiche mit sehr schlechter Verbrennung auf. Diese führt zu einer
optimalen Erwärmung benachbarter Reaktionsrohre und zu einer vollständigeren Verbrennung.
1. Gasbrenner zur Verbrennung von Brenngasen oder Brenngasgemischen gemeinsam mit Sauerstoff
oder Sauerstoff enthaltende Gasgemische, umfassend mindestens eine Primärgasdüse (6)
und mindestens zwei Sekundärgasdüsen (5), welche mit einer gemeinsamen zentralen Zuleitung
(3) verbunden sind, wobei die Sekundärgasdüsen im Wesentlichen radial und symmetrisch
um die Primärgasdüse angeordnet sind, und weiterhin stromaufwärts zur Primärgasdüse
mindestens ein Element zur Strömungsführung (9) angeordnet ist, und die Primärgasdüse
eine Vielzahl radial angeordneter Öffnungen (7,8) aufweist, wobei
eine Teilzahl (7) der Öffnungen als Horizontalöffnungen ausgebildet sind, deren Achsen
lotrecht zur Rotationsachse der Primärgasdüse durch die Wand der Primärgasdüse führen
und die andere Teilzahl (8) als Nicht-Horizontalöffnungen ausgebildet sind, deren
Achsen in Richtung der vorgesehenen Hauptströmungsrichtung hin zur Rotationsachse
der Primärgasdüse geneigt sind, wobei
die Achse jeder Nicht-Horizontalöffnung auf einen Punkt einer Mittellinie (10) zwischen
jeweils zwei Sekundärgasdüsen gerichtet ist, und die Mittellinie definiert ist als
gedachte Linie, die zur Rotationsachse der Primärgasdüse parallel und mittig zwischen
zwei benachbarten Sekundärgasdüsen verläuft.
2. Gasbrenner gemäß Anspruch 1, wobei
die Anzahl der Nicht-Horizontalöffnungen mit der Anzahl der Sekundärgasdüsen identisch
ist.
3. Gasbrenner gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei
die Primärgasdüse eine oder mehrere Vertikalöffnungen aufweist.
4. Gasbrenner gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sekundärgasdüsen stromabwärts zur Primärgasdüse angeordnet sind.
5. Gasbrenner gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei
die Primärgasdüse einen lösbaren Düsenkopf aufweist, in welchem die Nicht-Horizontalöffnungen
eingebracht sind, und der Düsenkopf derart geformt ist oder konstruktive Elemente
an diesem vorgesehen sind, dass die Achse jeder Nicht-Horizontalöffnung auf einen
Punkt einer Mittellinie zwischen zwei Sekundärgasdüsen gerichtet ist.
6. Gasbrenner gemäß Anspruch 5, wobei
der Düsenkopf auf die Brenngasleitung aufgeschraubt werden kann.
7. Gasbrenner gemäß einem der Ansprüche 5 oder 6, wobei
durch die Wand des Düsenkopfes und die zuführende Brenngasleitung mindestens eine
Bohrung verläuft, in welche eine Konterschraube oder ein Splint eingefügt werden kann.
8. Gasbrenner gemäß Anspruch 5, wobei
der Düsenkopf mittels Flanschverbindung an dem Ende der Brenngasleitung befestigt
wird.
9. Gasbrenner gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei
das stromaufwärts zur Primärgasdüse angeordnete Element zur Strömungsführung direkt
am Düsenkopf anliegt oder mit diesem verbunden ist.
10. Reformierofen zur Herstellung von Wasserstoff und Kohlenmonoxyd enthaltendem Synthesegas,
wobei ein
Gasbrenner gemäß einem der vorstehenden Ansprüche vorgesehen werden.
11. Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff und Kohlenmonoxyd enthaltendem Synthesegas,
wobei
ein Reformierofen mit Gasbrenner gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 8 vorgesehen
wird.
1. Gas burner for burning of combustible gases or mixtures of combustible gases, together
with oxygen or oxygen-bearing gas mixtures, the said burner encompassing at least
one primary gas nozzle 6 and at least two secondary gas nozzles 5, both types connected
to a common central feed line 3, the secondary gas nozzles being arranged essentially
in a radial and symmetrical manner around the primary gas nozzle, and furthermore
at least one component for stream control 9 installed upstream of the primary gas
nozzle which has a plurality of openings arranged radially (7,8),
a certain number 7 of the openings being designed as horizontal openings, the axis
of which is perpendicular to the axis of rotation of the primary gas nozzle and penetrates
the wall of the said primary gas nozzle, and the other number 8 of the radially arranged
openings being designed as non-horizontal type, whose axis is inclined towards the
axis of rotation of the primary gas nozzle in the main stream direction,
the axis of any non-horizontal opening being oriented towards a point on the centre-line
10 located between each pair of secondary gas nozzles, and that the centre-line is
defined as a theoretical line located parallel to the axis of rotation of the primary
gas nozzle and in the middle between two neighbouring secondary gas nozzles.
2. Gas burner in accordance with Claim 1,
the number of non-horizontal openings being identical with the number of secondary
gas nozzles.
3. Gas burner in accordance with any of the preceding Claims 1 or 2,
the primary gas nozzle having one or several vertical openings.
4. Gas burner in accordance with any of the preceding Claims 1 to 3,
the secondary gas nozzles being arranged downstream of the primary gas nozzle.
5. Gas burner in accordance with any of the preceding Claims 1 to 4,
the primary gas burner having a detachable nozzle head having non-horizontal openings
and the nozzle head being designed in such a manner or equipped with such members
that permit an orientation of the axis of each non-horizontal opening towards a point
located on the centre-line between two secondary gas nozzles.
6. Gas burner in accordance with Claim 5,
the nozzle head being screwed to the combustible gas line.
7. Gas burner in accordance with any of the preceding Claims 5 or 6,
the wall of the nozzle head and the combustible gas feeder line having at least one
bore accommodating a counter-bolt or counter-splint.
8. Gas burner in accordance with Claim 5,
the nozzle head being attached to the end of the combustible gas line by means of
a flange.
9. Gas burner in accordance with any of the preceding Claims 1 to 8,
a component being installed upstream of the primary gas nozzle for stream guidance,
either in direct contact with the nozzle head or attached to it.
10. Reforming furnace for the production of hydrogen and carbon monoxide-bearing synthesis
gas,
gas burners of the type specified in the above-mentioned Claims being deployed in
this unit.
11. Process for the production of hydrogen and carbon monoxide-bearing synthesis gas,
a reforming furnace equipped with a gas burner in accordance with any of the preceding
Claims 1 to 8 being deployed in this unit.
1. Brûleur à gaz pour la combustion des gaz combustibles ou des mélanges de ceux-ci,
à l'aide d'oxygène ou de mélanges gazeux oxygénés, le dit brûleur étant doté, au moins,
d'une tuyère à gaz primaire 6 et de deux tuyères à gaz secondaires 5, ces deux types
étant branchées sur une conduite d'amenée 3 centrale et commune ; les tuyères à gaz
secondaires sont essentiellement disposées, d'une manière symétrique et radiale, autour
de la tuyère à gaz primaire, et on a installé un élément de contrôle de flux 9 en
aval de la dite tuyère primaire, qui a une multitude d'orifices disposés radialement
(7,8) ;
une certaine partie des orifices est de type horizontal et leur axe se trouve perpendiculairement
à l'axe de rotation de la tuyère à gaz primaire et doit pénétrer la paroi de la dite
tuyère primaire ; l'autre partie des orifices est en forme non horizontale, dont l'axe
se trouve inclinée vers la direction retenue du flux principal, para rapport à l'axe
de rotation de la tuyère à gaz primaire ;
l'axe de chaque orifice non horizontal heurte sur une position de la ligne médiane
entre deux tuyères à gaz seondaires et la ligne médiane est définie comme une ligne
théorique, qui se développe parallèlement à l'axe de rotation de la tuyère à gaz primaire
et au centre de chaque paire de deux tuyères à gaz secondaires.
2. Brûleur à gaz conforme à la revendication No. 1,
le nombre des orifices non horizontaux étant identique à celui des tuyères à gaz secondaires.
3. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes Nos. 1 ou 2,
la tuyère à gaz primaire ayant un ou plusieurs orifices verticaux.
4. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes Nos. 1 à 3,
les tuyères à gaz secondaires étant disposées en amont de la tuyère à gaz primaire.
5. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes Nos. 1 à 4,
la tuyère à gaz primaire étant dotée d'une tête démontable, qui a des orifices non
horizontaux et dont la forme ou les éléments sont de telle nature, que l'axe de chaque
orifice non horizontal soit dirigée vers un point sur la ligne médiane qui se situe
entre deux tuyères à gaz secondaires.
6. Brûleur à gaz selon la revendication No. 5,
la tête de la tuyère étant bridée sur la ligne d'amenée de gaz.
7. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes Nos. 5 ou 6,
la paroi de la tête de la tuyère et de la conduite d'amenée de gaz combustible ayant
chacune, au minimum, un alésage donnant logement à un contre-écrou et une goupille.
8. Brûleur à gaz selon la revendication No. 5,
la dite tête de tuyère étant bridée sur l'extrémité de la conduite d'amenée de gaz
combustible,
9. Brûleur à gaz selon l'une des revendications précédentes Nos. 1 à 8,
un élément de contrôle de flux étant installé en amont de la tuyère à gaz primaire,
soit directement appuyé par ou bien lié à la dite tête.
10. Four de reforming pour la production de gaz de synthèse, à teneur en hydrogène et
monoxyde de carbone,
un brûleur à gaz, du type spécifié dans les revendications ci-dessus, étant mis en
oeuvre dans l'unité mentionnée.
11. Procédé pour la production d'un gaz de synthèse, à teneur en hydrogène et monoxyde
de carbone,
un four de reforming, qui est doté d'un brûleur à gaz conforme à l'une des revendications
précédentes Nos.1 à 8, étant mis en oeuvre dans la dite unité.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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