[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zündtransformator sowie ein Zündmodul für
eine Gasentladungsleuchte, etwa eine Xenon-Leuchte für Scheinwerfer, wie sie beispielsweise
im Fahrzeugbereich zunehmend verwendet werden.
[0002] Bei der Verwendung von Gasentladungsleuchten, etwa beispielsweise Xenon-Leuchten,
insbesondere im Automobil und im allgemeinen Fahrzeugbereich oder auch in anderen
Anwendungsbereichen, in denen kompakte Abmessungen der Ansteuerelektronik für die
Entladungsleuchte erforderlich sind, beispielsweise beim Einsatz in mobilen Geräten,
sind zum einen hohe Anforderungen hinsichtlich der Spannungsfestigkeit und der Zuverlässigkeit
bei gleichzeitig kompakten Abmessungen erforderlich. Zum anderen sollen die zum Betreiben
von Entladungsleuchten erforderlichen elektronischen Komponenten einschließlich des
Zündtransformators kostengünstig und zuverlässig herstellbar und montierbar sein,
so dass der Aufbau der elektronischen Komponenten und des Zündtransformators ein hohes
Maß an Automation ermöglichen soll.
[0003] Bekanntlich sind insbesondere zum Zünden einer Entladungsleuchte relativ hohe Spannungen
im Bereich von einigen 10 kiloVolt (kV), beispielsweise von etwa 30 kV, erforderlich,
um eine zuverlässige Zündung des Gasgemisches in dem Entladungskolben der Leuchte
in Gang zu setzen. Die erforderliche hohe Zündspannung wird mittels eines Zündtransformators
erzeugt, der seinerseits eine relativ geringe Primärspannung von etwa einigen 100
Volt von einer entsprechenden elektronischen Vorschalteinrichtung erhält und diese
dann in die hohe Zündspannung transformiert. Zu diesem Zwecke werden vielfach Ringkemtransformatoren
eingesetzt, die jedoch auf Grund ihrer geometrischen Form und Eigenheiten eine automatische
Bestückung äußerst schwierig gestalten, da entsprechende Anschlusselemente der Primär-
und Sekundärwicklungen nicht in fest montierbarer Weise vorgesehen werden können.
Eine Verbesserung in dieser Hinsicht lässt sich beispielsweise durch einen geradlinigen
Stabtransformator erreichen, der die Möglichkeit bietet, entsprechend fest montierte
Anschlusselemente für die Wicklungsenden vorzusehen, so dass eine automatische Bestückung
möglich ist. Ferner gelingt es durch den Einsatz eines geradlinigen Stabtransformators
in Verbindung mit entsprechend gestalteten elektronischen Baugruppen eine Zündeinrichtung
bereitzustellen, in der auf einem Raumbereich von etwa 4 cm x 4 cm x 2 cm die für
das Zünden der Entladungsleuchte erforderliche hohe Spannung von etwa 30 kV bereitgestellt
wird. Trotz dieses relativ kompakten Aufbaus ergeben sich dennoch gewisse Einschränkung
hinsichtlich der Größe des Zündtransformators, da beispielsweise das Aufbringen der
erforderlichen Windungen für die Sekundärwicklung mit der erforderlichen Spannungsfestigkeit
gegebenenfalls zu einer größeren Baulänge des Stabtransformators führt. Außerdem kann
das erhöhte Streufeld des Stabkemtransformators zu einem erhöhten Störstrahlungspegel
führen, wodurch weitere bauliche Maßnahmen, beispielsweise in Form einer Abschirmung,
sowie der Einsatz zusätzlicher elektronischer Komponenten erforderlich sein können,
die damit eine Vergrößerung des gesamten Zündmoduls mit sich bringen können.
[0004] Die Druckschrift
NL 6 609 349 A zeigt einen Transformator mit einem magnetischen Kern mit Öffnung und über dem Kern
vorgesehener Wicklung.
[0005] Die Druckschrift
US 3 223 923 A zeigt einen Transformator mit einem magnetischen Kern. Eine leitende und eine isolierende
Folie sind um den Kern gewickelt, so dass einzelne Lagen der Wicklung der leitenden
Folie voneinander isoliert sind.
[0006] Die Druckschrift
EP 0 515 958 A1 zeigt einen Transformator mit einem magnetischen Kern und eine den Kern umgebende
Primär- und Sekundärwicklung bestehend aus je einer Folie, wobei zwischen den einzelnen
Lagen der Primär- und der Sekundärwicklung eine Isolierfolie angeordnet ist.
[0007] Die Druckschrift
EP 0 742 369 A1 zeigt einen Transformator mit einem magnetischen Kern und einer Primär- und einer
Sekundärwicklung. Die Primärwicklung besteht aus zwei leitenden Folien mit Anschlüssen,
die einen Kondensator bilden, während die Sekundärwicklung durch einen Draht gebildet
ist.
[0008] Die Druckschrift
WO 97/35336 A1 zeigt eine Gasentladungslampe mit einem Ringkerntransformator, der aus einem Ringkern
und einer aus zwei Wicklungen bestehenden Wicklungsanordnung für den Ringkern besteht.
[0009] Die Druckschrift
EP 0 975 007 A1 zeigt eine Gasentladungslampe mit einem Ringkerntransformator. Der Ringkerntransformator
besitzt eine Primär- und eine Sekundärwicklung.
[0010] Die Druckschrift
EP 1 635 619 A2 zeigt einen Transformator mit einem als Topfkern ausgebildeten Ferritkern und einer
Primär- sowie Sekundärwicklung. Der Topfkern besteht aus zwei identischen Hälften,
die durch einen Spalt getrennt sind und die Primärsowie die Sekundärwicklung umschließen.
[0011] Angesichts dieser Sachlage ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Mittel
bereit zu stellen, um einen möglichst kompakten Aufbau eines Zündmoduls und damit
einer Entladungsleuchtenvorrichtung zu verwirklichen, wobei ein hohes Maß an Automatisierung
bei der Fertigung erreicht werden kann.
[0012] Gemäß der vorliegende Erfindung wird die Aufgabe gelöst durch einen Zündtransformator
für eine Gasentladungsleuchte mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 10.
[0013] Durch diesen konstruktiven Aufbau des Zündtransformators, d. h. durch das Verwenden
einer Folienwicklung sowie eines magnetischen Kerns mit Durchgangsöffnung, lässt sich
eine sehr kompakte Bauweise bei Einhaltung einer hohen Spannungsfestigkeit erreichen.
Die Verwendung einer Folienwicklung führt zu einem kompakten und präzisen Wicklungsaufbau
mit großem Leiterquerschnitt, wobei die hohe Spannung der Sekundärwicklung über die
diversen, übereinander liegenden Lagen der Folienwicklung radial von innen nach außen
oder umgekehrt abfällt, so dass äußerst hohe Potentialdifferenzen auf kleinstem Raum,
wie sie in konventionell gewickelten Zündtransformatoren an-zufinden sind, deutlich
reduziert werden. Des weiteren weist die Folienwicklung im Vergleich zu standardmäßigen
Drahtwicklungen oder Leiterbahnwicklungen eine relativ hohe Eigenkapazität auf, die
damit zu einem gewünschten breiteren Hochspannungsimpuls während des Zündens führt,
wobei auf Grund der hohen Eigenkapazität gegebenenfalls eine entsprechende zusätzliche
Kapazität entfallen oder deutlich kleiner ausgelegt werden kann, so dass sich damit
auch die Möglichkeit ergibt, ein entsprechendes Zündmodul kompakter aufzubauen. Auch
im Hinblick auf die Fertigung des Zündtransformators ergeben sich auf Grund der Verwendung
einer Folienwicklung deutliche Vorteile, da beispielsweise der Zündtrafo in vollständig
automatisierter Weise hergestellt werden kann, so dass sich die Herstellungskosten
deutlich reduzieren. Des weiteren kann durch die vollautomatisierte Fertigung sowie
durch die Möglichkeit, präzise die einzelnen Windungen aufeinander zu schlichten,
eine sehr geringe - Fertigungstoleranz erreicht werden so dass gegebenenfalls gewisse
Komponenten nicht mehr vorgesehen werden müssen, um die zuverlässige Funktion des
Zündtransformators und eines entsprechenden Zündmoduls zu gewährleisten. Ferner ergibt
sich auf Grund der Durchgangsöffnung in dem magnetischen Kern des Zündtransformators
die Möglichkeit, gewisse Komponenten eines entsprechenden Zündmoduls oder einer Entladungsleuchtenvorrichtung
darin zumindest teilweise unterzubringen. Beispielsweise kann die Durchgangsöffnung
so bemessen sein, dass zumindest ein Teil eines Entladungskolbens darin aufgenommen
werden kann, oder es können Anschlussleiter oder auch andere Komponenten einer entsprechenden
Zündschaltung in der Durchgangsöffnung vorgesehen werden, so dass sich auch damit
eine deutliche Reduzierung zumindest der Bauhöhe der gesamten Baugruppe erreichen
lässt. Auch können sich durch das Vorsehen der Durchgangsöffnung gewisse Vorteile
bei der Montage einer Entladungsleuchtenvorrichtung ergeben, wie dies nachfolgend
detaillierter erläutert ist.
[0014] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der magnetische Kern einen
ersten Endbereich, einen zweiten Endbereich und einen mittleren Bereich mit einem
geradlinigen Abschnitt auf, über dem die Folienwicklung aufgebracht ist. Durch diese
Aufteilung des magnetischen Kerns kann die Positionierung der Folienwicklung sehr
präzise durchgeführt werden, wobei der mittlere Bereich durch den geradlinigen Abschnitt
eine für die Aufnahme der Folienwicklung und deren Bewicklung geeignete Gestalt aufweist,
während der erste und/oder der zweite Endbereich im Hinblick auf beispielsweise die
magnetischen Eigenschaften ausgestaltet sein können.
[0015] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist ein Durchmesser des mittleren Bereichs
des magnetischen Kerns kleiner als ein Durchmesser des ersten und/oder des zweiten
Endbereichs. Der Begriff Durchmesser ist hierbei als eine prägnante radiale Abmessung
des entsprechenden Kernabschnitts zu verstehen, der nicht notwendiger Weise eine runde
Querschnittsform aufweisen muss. So kann der Durchmesser beispielsweise die maximale
radiale Abmessung einer beliebigen Querschnittsform bezeichnen. Mit dieser Art der
Konfiguration des magnetischen Kerns ergibt sich zum einen ein relativ großer Wickelraum
für die Folienwicklung in dem mittleren Bereich, während einer oder beide Endbereiche
des magnetischen Kerns einen deutlich größeren Durchmesser aufweisen können, so dass
damit auch das Streuverhalten des magnetischen Kerns in weiten Bereichen nach Bedarf
einstellbar ist. So können beispielsweise der erste und/oder der zweite Endbereich
einen entsprechend großen Durchmesser aufweisen, der einerseits zu einer Reduzierung
der magnetischen Streuung des Kerns beiträgt und andererseits auch als eine mechanische
Begrenzung für die aufgebrachte Folienwicklung dienen kann.
[0016] Erfindungsgemäß ist der magnetische Kern ein gelochter Pilzkern oder ein Rohrkern
mit Kragen. Eine entsprechende Ausbildung des magnetischen Kerns bietet zum einen
den erforderlichen Wickelraum in mittleren Bereich und andererseits ein verbessertes
Streuverhalten des Kernes, wobei auch der Endbereich mit dem größeren Durchmesser
so bemessen sein kann, dass der Durchmesser gleich oder größer ist als ein Durchmesser
der Folienwicklung, um damit eine gewisse mechanische Unversehrtheit der Folienwicklung
zu erreichen.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform besitzt die Durchgangsöffnung einen
größeren Durchmesser als zumindest ein Teil eines Endladungskolbens der Entladungsleuchte.
Mit dieser konstruktiven Maßnahme ist es möglich, zumindest diesen Teil der Entladungsleuchte
in der Durchgangsöffnung zu positionieren, so dass sich insgesamt die Möglichkeit
bietet, eine geringere Bauhöhe für ein Zündmodul zu erreichen im Vergleich zu konventionellen
Elementen, in denen der Zündtransformator und der Entladungskolben nicht direkt miteinander
verbunden sind. In weiteren vorteilhaften Ausführungsformen ist die Durchgangsöffnung
so ausgebildet, dass ihr Durchmesser größer ist als der maximale Durchmesser des Entladungskolbens.
Damit kann der Entladungskolben durch den Zündtransformator hindurchgeführt werden,
so dass sich für die spätere Montage einer entsprechenden Entladungsleuchtenvorrichtung
ein hohes Maß an Flexibilität ergibt.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst der Zündtransformator ferner
einen zu der Folienwicklung isolierten Leiter zur Verbindung mit der Entladungsleuchte.
Der isolierte Leiter steht damit zur Kontaktierung des Entladungskolbens zur Verfügung
und bietet damit eine sehr raumeffiziente Anschlusskonfiguration für den Entladungskolben,
so dass damit auch effizient zu einer Reduzierung des gesamten Bauvolumens eines entsprechenden
Zündmoduls beigetragen wird.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform ist zumindest ein Teil des isolierten Leiters
in der Folienwicklung verlegt. Mit dieser Maßnahme kann ein entsprechender Anschlussdraht,
beispielsweise ein Rückleiter für den Entladungskolben, bereits bei der Fertigung
des Zündtransformators vorgesehen und beim Aufbringen der Folienwicklung mit integriert
werden, so dass sich zum einen eine deutliche Reduzierung des Platzbedarfs in einem
entsprechenden Zündmodul ergibt und zum anderen eine zuverlässige und mechanisch stabile
Verlegung des Anschlussdrahtes in automatisierter Weise gewährleistet ist
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Zündtransformator einen
Kanal zur Aufnahme eines Leiters auf. Mit dieser Maßnahme kann eine mechanisch robuste
Verlegung des Anschlussleiters erreicht werden, wobei die Gesamtkonfiguration des
Zündtransformators im Wesentlichen unbeeinflusst bleibt Eine entsprechende geringfügige
Reduzierung der Induktivität des Kernes auf Grund des Vorsehens des Kanals, wenn dieser
durch den Kern führt, kann in effizienter Weise durch eine entsprechende Gestaltung
des Kerns kompensiert werden. In anderen Ausführungsformen kann der Kanal in einem
Wickelkörper vorgesehen sein, insbesondere wenn der Leiter ein ähnliches Potential
führt wie der Anfang der Folienwicklung, der unmittelbar auf dem Wickelkörper aufgebracht
ist.
[0021] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist in der Folienwicklung ein Isolierrohr
angeordnet. Mit dieser Maßnahme kann ein entsprechender Anschlussleiter während einer
beliebigen Installationsphase für ein Zündmodul durch den Zündtransformator hindurch
verlegt werden, ohne dass Eingriffe am Zündtransformator erforderlich sind. Des weiteren
wird durch das Vorsehen des Isolierrohres auch eine zuverlässige Isolierung des in
das Isolierrohr einzubringenden Leiters gegenüber der Folienwicklung erreicht.
[0022] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst
der Zündtransformator einen durch den Kern geführten und dazu isolierten Anschlussleiter
oder einen zur Aufnahme des Anschlussleiters geeigneten Kanal.
[0023] Wie zuvor bereits dargelegt ist, bietet die Verwendung einer Folienwicklung für den
Zündtransformator deutliche Vorteile im Hinblick auf die Baugröße, die Verarbeitung,
die Spannungsfestigkeit sowie die spätere Installation einer Gasentladungsleuchtenvonichtung.
Des weiteren ergibt sich auf Grund des durch den Kern oder die Folienwicklung verlaufenden
isolierten Anschlussleiters bzw. eines Kanals zur Aufnahme eines Anschlussleiters
die Möglichkeit, einen entsprechenden Entladungskolben in äußerst raumeffizienter
Weise zu kontaktieren. Des weiteren wird durch das Vorsehen des isolierten Anschlussleiters
bzw. eines Kanals zu dessen Aufnahme ein hohes Maß an mechanischer Integrität der
Anschlusskontaktierung erreicht.
[0024] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Anschlussleiter oder der
Kanal für den Anschlussleiter in der Folienwicklung vorgesehen. Mit dieser Maßnahme
können, wie zuvor bereits dargelegt wurde, in effizienter Weise eine zuverlässig Verlegung
der Anschlusskontaktierung mit einem hohen Maß an Automatisierung und geringem Raumbedarf
verwirklicht werden.
[0025] In einer weiteren Ausführungsform ist eine Bohrung in dem Kern vorgesehen, die den
Kanal bildet. Durch das Vorsehen einer entsprechenden Bohrung in dem vorzugsweise
hochohmigen Kern, mit beispielsweise einem spezifischen Widerstand von ca. 10
7 Ohm Meter oder größer, ist die Verlegung entsprechender Anschlussdrähte bereits in
einem frühen Fertigungsstadium berücksichtigt, wobei im Wesentlichen keine Auswirkungen
auf die Bewicklung des Zündtransformators auftreten, so dass diese in äußerst effizienter
Weise aufgebracht werden kann. Eine Beeinflussung der magnetischen Eigenschaften des
Kernes durch das Vorsehen einer oder mehrerer Bohrungen in dem Kern ist relativ gering
auf Grund des relativ kleinen Durchmessers, beispielsweise von 1 mm oder weniger,
der für entsprechende Anschlussdrähte erforderlich ist. Eine entsprechende geringfügige
Reduzierung des magnetischen Volumens des Kerns kann bereits bei der Gestaltung des
Kerns berücksichtigt und damit effizient kompensiert werden.
[0026] Die Gestaltung des Kerns kann so gewählt werden, dass die Folienwicklung über einem
mittleren Bereich des Kerns positioniert ist, der von einem ersten und einem zweiten
Endbereich begrenzt wird, wobei in einigen Ausführungsformen der erste und/oder der
zweite Endbereich einen größeren Durchmesser aufweisen können, als der mittlere Bereich.
[0027] In einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Aufgabe gelöst durch
ein Zündmodul für eine Gasentladungsleuchte gemäß Anspruch 19.
[0028] Wie zuvor bereits dargelegt ist, ermöglicht insbesondere die Gestaltung des Zündtransformators
mit Folienwicklung und durchgeführtem Anschlussleiter oder einer Durchgangsöffnung
eine sehr kompakte Bauform des Zündmoduls, wobei neben einer insgesamt deutlichen
Reduzierung des Bauvolumens insbesondere eine Reduzierung der Bauhöhe erreicht werden
kann, so dass sich in Kombination mit einer Entladungsleuchte eine kompakte und zuverlässige
Vorrichtung zur Verwendung in Scheinwerfern, beispielsweise Fahrzeugscheinwerfem,
ergibt.
[0029] In einer weiteren Ausführungsform ist das Bauvolumen des Gehäuseteils mit der mindestens
einen elektronischen Komponente und dem Zündtransformator kleiner als ungefähr 20
cm
3. Eine entsprechende Dimensionierung des Zündmoduls lässt sich damit in effizienter
Weise in nahezu beliebige Gasentladungsvorrichtungen integrieren, ohne damit nennenswert
die Funktion und die Gestaltung der Vorrichtung zu beeinflussen. Insbesondere kann
auf Grund dieses geringen Bauvolumens das Zündmodul auf Grund des Vorsehens des Zündtransformators
mit entsprechender Durchgangsöffnung in der bereits dargestellten Konfiguration als
Leuchtensockel verwendet werden.
[0030] Zu diesem Zweck weist vorteilhafterweise der Gehäuseteil eine zu der Durchgangsöffnung
des Kerns ausgerichtete Gehäuseöffnung auf, so dass durch diese Gehäuseöffnung bei
der Montage ein entsprechender Entladungskolbens zumindest teilweise eingeführt werden
kann.
[0031] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Aufgabe gelöst durch
eine Gasentladungsleuchtenvorrichtung gemäß Anspruch 23.
[0032] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Vorrichtung ist mindestens ein Anschlussleiter
des Gasentfadungskolbens durch den Zündtransformator geführt. Wie zuvor bereits dargelegt
ist, lässt sich durch diesen Aufbau ein deutlich kompakteres Baumaß verwirklichen,
wobei ferner ein hohes Maß an mechanischer und elektrischer integrität gewährleistet
ist.
[0033] In einigen Ausführungsformen ist dabei einer oder beide Anschlussleiter durch die
Folienwicklung geführt, so dass bereits durch den Aufbau des Zündtransformators die
Leitungsführung in der Vorrichtung im Wesentlichen bestimmt ist und auch ein hohes
Maß an Automatisierbarkeit bei der Herstellung gewährleistet ist. Dabei können die
Anschlussdrähte so geführt sein, dass sich zwischen den entsprechenden Wicklungsabschnitten,
mit denen diese Anschlussdrähte verbunden sind, eine relativ geringe Spannung ergibt.
Beispielsweise kann der zum Führen der Hochspannung vorgesehene Anschlussleiter in
der Nähe des entsprechenden Ausgangs der Sekundärwicklung geführt werden, während
ein Rückleiter für den Entladungskolben beispielsweise in der Nähe der Primärwicklung
oder des anderes Endes der Sekundärwicklung geführt werden kann.
[0034] In einer weiteren Ausführungsform ist der mindestens eine Anschlussleiter durch eine
Bohrung des Kerns des Zündtransformators geführt. Hierbei kann die Bohrung so dimensioniert
sein, dass lediglich ein entsprechender Anschlussleiter darin geführt wird, oder in
anderen Ausführungsformen kann eine entsprechende Durchgangsöffnung im Kern vorgesehen
sein, die auch den Entladungskolben aufnehmen kann, so dass der Entladungskolben zumindest
teilweise in der Durchgangsöffnung platziert und auch dort kontaktiert werden kann.
[0035] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Durchgangsöffnung ferner
einen Pfropfen aus Isoliermaterial, beispielsweise ein Vergussmaterial, auf. Auf diese
Weise kann eine zuverlässige Abdichtung und auch elektrische Isolierung der Durchgangsöffnung
gewährleistet werden. In weiteren Ausführungsformen kann in dem Isoliermaterial auch
ein magnetisches Material integriert sein, um damit das magnetisch wirksame Volumen
des Kerns zu vergrößern.
[0036] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist ein in die Durchgangsöffnung
ragendes Ende des Entladungskolbens mit einem innersten Anschluss der Folienwicklung
verbunden. Auf diese Weise ergibt sich eine äußerst geringe Potentialdifferenz im
Inneren der Durchgangsöffnung. In weiteren Ausführungsformen ist der zweite Anschluss
des Entladungskolbens in einem Bereich des Zündtransformators vorgesehen, der in der
Nähe des zweiten Anschlusses der Sekundärwicklung liegt, so dass auch eine sehr geringe
Potentialdifferenz zwischen dem Rückleiter und der Folienwicklung vorhanden ist. Dadurch
lässt sich trotz des kompakten Aufbaus ein äußerst zuverlässiges Hochspannungsverhalten
erreichen.
[0037] Weitere Merkmale, Vorteile und Ausführungsformen gehen aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung sowie aus den Patentansprüchen hervor. Es werden nun weitere Ausführungsformen
detaillierter mit Bezug zu den begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
Fig. 1a schematisch eine Schnittansicht eines Zündtransformators mit Durchgangsöffnung
gemäß einer Ausführungsform zeigt;
Fig. 1b eine schematische Schnittzeichnung eines Teils der Folienwicklung darstellt;
Fig. 1c eine Draufsicht des Zündtransformators aus Fig. 1a repräsentiert;
Fig. 1d eine schematische Schnittzeichnung gemäß einer weiteren anschaulichen Ausführungsform
darstellt, in der ein Anschlussleiter bzw. ein entsprechender Kanal durch den Zündtransformator
geführt ist;
Fig. 1e schematisch einen Schnitt durch den Zündtransformator gemäß einer weiteren
Ausführungsform zeigt;
Fig. 2a schematisch eine Draufsicht auf ein Zündmodul gemäß einer anschaulichen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2b eine Schnittansicht des Zündmoduls aus Fig. 2a darstellt;
Fig. 2c und 2d perspektivische Ansichten eines Gehäuses des Zündmoduls aus Fig. 2a
zeigen;
Fig. 3a schematisch eine Schnittansicht einer Vorrichtung mit Zündmodul und Entladungsleuchte
während einer Fertigungsphase gemäß anschaulicher Ausführungsformen zeigt; und
Fig. 3b die Vorrichtung aus Fig. 3a während des Vergießens der Vorrichtung zeigt
[0038] Fig. 1a zeigt schematisch einen Zündtransformator 100, der einen Kern 110 aus magnetischem
Material, beispielsweise einem Ferritmaterial, und eine Folienwicklung 120 umfasst.
Der Kern 110 weist in der gezeigten Ausführungsform einen ersten Endbereich 111, eine
zweiten Endbereich 112 und einen mittleren geradlinigen Bereich 113 auf, über welchem
die Folienwicklung 120 aufgebracht ist. Der Kern 110 besitzt eine Längsrichtung 115
und in dem gezeigten Schnitt eine laterale bzw. radiale Richtung 116, wobei in der
dargestellten Ausführungsform die Abmessung des Endbereichs 112 in der lateralen Richtung
größer ist als eine entsprechende Abmessung des mittleren Bereichs 113. Der Einfachheit
halber wird eine entsprechende Abmessung in der lateralen bzw. radialen Richtung 116
im Weiteren als Durchmesser bezeichnet, wobei jedoch zu berücksichtigen ist, dass
die Querschnittsform in der Draufsicht, wie dies nachfolgend in Fig. 1c gezeigt ist,
in vorteilhaften Ausführungsformen rund ist, aber nicht notwendigerweise rund sein
muss, sondern auch eine beliebige Form, beispielsweise eckig mit verrundeten Kanten,
oval, etc. sein kann.
[0039] In der gezeigten Ausführungsform ist eine Durchgangsöffnung 114 in dem ersten Endbereich
111, dem mittleren Bereich 113 und in dem zweiten Endbereich 112 ausgebildet. Die
Durchgangsöffnung 114 kann dabei in vorteilhaften Ausführungsformen in ihrer lateralen
Abmessung so bemessen sein, dass zumindest ein Teil eines Entladungskolbens in die
Durchgangsöffnung 114 eingeführt werden kann. Beispielsweise kann ein Durchmesser
der Durchgangsöffnung 114 im Bereiche von 1 bis mehreren Millimeter liegen, beispielsweise
ungefähr 4 mm, so dass der Entladungskolben einer Gasentladungsleuchte, beispielsweise
einer Xenon-Leuchte, durch die Öffnung 114 geführt werden kann. In anderen Ausführungsformen
kann die Durchgangsöffnung 114 entsprechende Maße aufweisen, so dass diese als ein
Kanal für das Aufnehmen eines oder mehrerer Leiter dient In weiteren Ausführungsformen
ist anstatt oder zusätzlich zu der Durchgangsöffnung 114 eine Aussparung (nicht gezeigt)
in einem der Endbereiche 112 bzw. 111 und in einem Teil des mittleren Bereichs 113
vorgesehen, so dass eine elektronische Komponente oder ein Teils eines Entladungskolbens
in der entsprechenden Aussparung aufgenommen werden kann.
[0040] Die Folienwicklung 120 weist zumindest eine Primärwicklung 121 sowie eine Sekundärwicklung
122 auf. In der dargestellten Ausführungsform sind die Primärwicklung 121 und die
Sekundärwicklung 122 als mehrere Wicklungsabschnitte vorgesehen, die ineinander verschachtelt
sind, um damit die magnetische Kopplung der Primärwicklung 121 und der Sekundärwicklung
122 und somit die Effizienz des Zündtransformators 100 zu verbessern. Beispielsweise
kann auf einen innersten Wicklungsabschnitt der Sekundärwicklung 122 eine entsprechender
Wicklungsabschnitt der Primärwicklung 121 folgen, woran sich wiederum ein weiterer
Wicklungsabschnift der Sekundärwicklung 122 gefolgt von einem Wicklungsabschnitt der
Primärwicklung 121 anschließen kann. Es sind jedoch auch beliebige andere Konfigurationen
möglich, um ein hohes Maß magnetischer Kopplung der Primärwicklung und der Sekundärwicklung
121, 122 zu erreichen. Die einzelnen Wicklungsabschnitte der Primärwicklung 121 und
der Sekundärwicklung 122 sind als Folienwicklung ausgelegt, wobei eine Folie aus leitendem
Material, beispielsweise Aluminium, Kupfer, Legierungen davon, und dergleichen zusammen
mit einem isolierenden Schichtmaterial als ein Stapel von elektrisch zueinander isolierten
Windungen aufgebracht sind. Beispielsweise können für die Sekundärwicklung 122 ungefähr
80 bis 300 Windungen insgesamt vorgesehen sein, während für die Primärwicklung 121
einige wenige Windungen vorgesehen sind. Beispielsweise können in der gezeigten Ausführungsform
in dem innersten Wicklungsabschnitt der Sekundärwicklung 122 ca. 100 bis 200 Windungen
vorgesehen sein, an den sich zwei Windungen der Primärwicklung 121 anschließen, gefolgt
von etwa weiteren 50 bis 100 Windungen der Sekundärwicklung 122 mit einer abschließenden
Windung für die Primärwicklung 121.
[0041] Fig. 1 b zeigt im größeren Detail den schematischen Aufbau der Folienwicklung 120,
wobei sich eine Folie aus leitendem Material 123 mit einer Folie aus isolierendem
Material 124 abwechselt. Die Breiten der Folien 123, 124, d. h. in der dargestellten
Ansicht die Abmessung in der Längsrichtung 115, sind dabei vorzugsweise so gewählt,
dass die Folie aus isolierendem Material 124 zuverlässig über die Ränder der Folie
aus leitendem Material 123 hinausragt, um damit in zuverlässiger Weise einen Kurzschluss
zwischen einzelnen Wicklungsabschnitten zu verhindern. Beispielsweise kann ein Übermaß
von etwa 1 oder 2 mm für die Folie 124 aus isolierendem Material an jeder Seite vorgesehen
werden. In vorteilhaften Ausführungsformen ist die Wicklung auf einen geeignet gestalteten
Wicklungskörper aufgebracht, der aus Kunststoffmaterial hergestellt sein kann, oder
in anderen Ausführungsformen kann die Wicklung 120 direkt auf dem Kern 110 aufgebracht
sein.
[0042] Fig. 1c zeigt schematisch den Zündtransformator 100 der Fig. 1a in der Draufsicht,
wobei ferner mehrere entsprechende Anschlüsse 125a, ..., 125d gezeigt sind, die zur
Verbindung der einzelnen Wicklungsabschnitte, falls diese vorgesehen sind, der Primär-
und Sekundärwicklungen 121 und 122 sowie als Anschlüsse die Primärwicklung 121 und
die Sekundärwicklung 122 dienen. In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Anschlüsse
125a, ..., 125d nur auf einer Seite des Kerns 110 bezüglich seiner Längsrichtung vorgesehen,
d. h. beispielsweise im Bereich des ersten oder des zweiten Endbereichs 111 bzw. 112.
Die Anschlüsse 125a, ..., 125d können in Form von Drahtleitungen vorgesehen sein,
die mit entsprechenden Anschlussbereichen der Folie 123 in geeigneter Weise elektrisch
verbunden sind.
[0043] Bei der Herstellung des Zündtransformators 100 kann die Wicklung 120 in vollautomatisierter
Weise durch Bewickeln eines entsprechenden Wickelkörpers oder durch direktes Aufwickeln
auf den Kern 110 aufgebracht werden, so dass sich ein geringes Maß an Fertigungstoleranz
ergibt Durch einen geeigneten Aufbau der Wicklung 120 lässt sich auch erreichen, dass
die große Potentialdifferenz über der Sekundärwicklung nahezu über den gesamten Durchmesser
126 der Wicklung 120 abfällt, so dass hohe Potentialdifferenzen auf kleinem Raumbereich,
wie sie typischerweise in konventionellen Zündtransformatoren vorzufinden sind, deutlich
reduziert sind. Beispielsweise kann einer der Anschlüsse 125a, ... 125d, der mit dem
innenliegenden Anschluss der Sekundärwicklung 122 verbunden ist, so ausgeführt sein,
dass er in der Nähe der Durchgangsöffnung 114 mündet, so dass ein mit dem entsprechenden
Anschluss zu verbindender Kontakt eines Entladekolbens, der, zumindest teilweise in
der Durchgangsöffnung 114 vorgesehen ist, räumlich nahezu durch den gesamten Durchmesser
126 von dem anderen Anschluss der Sekundärwicklung 122 getrennt ist. Auf diese Weise
kann die Gefahr elektrischer Überschläge im Bereich des Entladekolbens deutlich verringert
werden.
[0044] Fig. 1d zeigt schematisch den Zündtransformator 100 gemäß einer weiteren anschaulichen
Ausführungsform, in der Anschlussleiter bzw. ein Kanal für einen Anschlussleiter vorgesehen
ist und sich zumindest teilweise in Längsrichtung durch den Zündtransformator 100
erstreckt. In der gezeigten Ausführungsform ist ein Anschlussleiter 130, der beispielsweise
als Rückleiter für einen entsprechenden Entladungskolben dienen kann, in der Folienwicklung
120 vorgesehen. In anderen Ausführungsformen kann das Element 130 ein entsprechendes
Isolierrohr repräsentieren, in welchem bei der nachfolgenden Montage ein entsprechender
Anschlussdraht einzuführen ist. Der Anschlussdraht 130 bzw. das entsprechende Isolierrohr
können während der Aufbringung der Wicklung 120 an einer geeigneten Position in radialer
Richtung (vergleiche Fig. 1c) auf dem Wickelkörper (nicht gezeigt) oder dem Kern,
wenn dieser direkt bewickelt wird, vorgesehen werden, so dass sich für den Leiter
bzw. das Isolierrohr 130 die entsprechende mechanische und elektrische Zuverlässigkeit
ergibt. Beispielsweise kann der Leiter 130 bzw. das Isolierrohr an einem radial äußeren
Bereich der Wicklung 120 vorgesehen werden, dass, wenn der Leiter 130 bzw. der in
einen entsprechenden Isolierrohr zu führende Anschlussleiter, einen Rückleiter repräsentiert,
ein großer räumlicher Abstand zu dem innenliegenden, die Hochspannung führenden Anschluss
der Wicklung 120 erreicht wird. In einer weiteren Ausführungsform ist zusätzlich oder
alternativ zu dem Anschlussdraht 130 oder dem entsprechenden Isolierrohr ein Kanal
131 vorgesehen, der sich durch zumindest einen Teil des Kerns 110 erstreckt, um damit
einen entsprechenden Anschlussleiter für eine elektrische Verbindung zwischen Komponenten
herzustellen, die durch den Zündtransformator 100 in einem entsprechenden Modul getrennt
sind. Beispielsweise können entsprechende Anschlussdrähte für den Entladungskolben
durch einen oder mehrere der Kanäle 131 durch den Kern geführt werden. Z. B. kann
in einer Ausführungsform der Kanal 131 verwendet werden, um das Hochspannungsende
der Wicklung 120 mit einem entsprechenden Anschluss des Entladungskolbens zu verbinden,
während die Rückführung über den Anschlussleiter 130 bzw. ein entsprechendes Isolierrohr
stattfinden kann, so dass zwischen beiden Leitern ein großer räumlicher Abstand eingehalten
wird.
[0045] Fig. 1e zeigt beispielhaft eine derartige Variante, in der der Zündtransformator
100 an einer ersten Seite 101 für den Anschluss eines Entladungskolbens 150 ausgebildet
ist, während eine zweite Seite 102 zum Anschluss an weitere elektronische Komponenten,
etwa Kondensatoren, Funkenstrecken, etc. ausgebildet ist. In der gezeigten Ausführungsform
sind dabei über entsprechende Anschlüsse 125a, 125d die Anschlussleiter 130, 131 mit
der Wicklung 120 verbunden, wobei ein entsprechend großer räumlicher Abstand zwischen
den Leitern 130 und 131 erreicht wird. Ferner können in dem Endbereich 112 entsprechende
Anschlussbereiche 132 und 133 vorgesehen werden, in denen der Entladungskolben 150
elektrisch sowie mechanisch mit dem Zündtransformator 100 verbunden werden kann, wobei
die Verbindung permanent oder lösbar vorgesehen sein kann, so dass ein hohes Maß an
Flexibilität beim Anbringen des Entladungskolbens 150 erreicht wird.
[0046] Fig. 2a zeigt schematisch ein Zündmodul 260 in einer Draufsicht gemäß einer anschaulichen
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Zündmodul 260 weist ein Gehäuseteil
261 auf, in welchem ein Zündtransformator 200 sowie eine oder mehrere elektronische
Komponenten 263 angeordnet sind. Die Gesamtheit der elektronischen Komponenten 263
repräsentieren beliebige geeignete Bauelemente, etwa einen Kondensator, eine Funkenstrecke,
etc., die im Zusammenwirken mit dem Zündtransformator 200 zur Erzeugung der geeignet
hohen Zündspannung für eine Entladungsleuchte erforderlich sind. Der Zündtransformator
200 umfasst eine Folienwicklung 220 und besitzt in einigen Ausführungsformen eine
Durchgangsöffnung 214. Insbesondere kann der Zündtransformator 200 einen Aufbau aufweisen,
wie dies zuvor beschrieben und insbesondere auch im Zusammenhang mit dem Zündtransformator
100 der Figuren 1a bis 1e erläutert ist. Ferner ist ein entsprechender Anschlussbereich
225 vorgesehen, der eine elektrische Verbindung zu entsprechenden Anschlüssen eines
Anschlussbereichs 264 des Zündmoduls 260 herstellt. Des weiteren ist in der gezeigten
Ausführungsform ein Anschlussteil 262 vorgesehen, der entsprechende Anschlusskontakte
aufweist, um zumindest die Versorgungsleistung für das Zündmodul 260 zuzuführen.
[0047] Fig. 2b zeigt schematisch einen Querschnitt des Zündmoduls 260. Auf Grund des kompakten
Aufbaus insbesondere des Zündtransformators 200 lässt sich eine insgesamt geringe
Baugröße für das Zündmodul 260 erreichen, wobei in vorteilhaften Ausführungsformen
das Gesamtbauvolumen des Gehäuseteils 261 einschließlich des Transformators 200 und
der jeweiligen elektronischen Komponenten 263 ungefähr 20 cm
3 oder deutlich weniger beträgt. Wie bereits eingangs dargestellt ist, lässt sich diese
besonders kompakte Bauweise dadurch erreichen, dass auf Grund der Folienwicklung 220
eine präzise Bewicklung mit großem Leiterquerschnitt möglich ist, wobei sich auf Grund
des günstigen Spannungsabfalls von innen nach außen ansonsten erforderliche Kriechstrecken
vermeiden oder deutlich vergrößern lassen. Ferner bietet der flächige gestapelte Aufbau
der Folienwicklung 220 eine hohe Eigenkapazität, so dass eine entsprechende Impulsaufbereitung
durch externe Komponenten vermieden oder reduziert werden kann, was sich wiederum
in einem geringen Bauvolumen niederschlägt.
[0048] Fig. 2c und 2d zeigen den Gehäuseteil 261 mit dem daran angebrachten Anschlussteil
262 gemäß einer anschaulichen Ausführungsform in perspektivischer Ansicht. Der Gehäuseteil
261 weist dabei eine Gehäuseöffnung 265 auf, die im montierten Zustand des Zündmoduls
260 zu der Durchgangsöffnung 214 (siehe Fig. 2a und 2b) des Zündtrafos 200 ausgerichtet
ist, so dass die Durchgangsöffnung 214 von außen zugänglich ist. Auf diese Weise kann
eine elektronische Komponente oder ein Teil der Entladungsleuchte in die Durchgangsöffnung
214 eingeführt und von der Rückseite her eine entsprechende Kontaktierung durchgeführt
werden. Nach dem Einbringen des Zündtransformators 200, der elektronischen Komponenten
263 sowie der Anschlüsse 264 kann das Modul 260 von einer Seite aus vergossen werden,
um damit die mechanische und elektrische Stabilität zu erhöhen. Beispielsweise kann
für das in den Fig. 2c und 2d gezeigte Gehäuseteil 261 eine entsprechend gestaltete
Platine aufgebaut werden, die den Trafo 200 sowie die Komponenten 263 und die Verbindungen
264 enthält, und in den Gehäuseteil 261 eingeführt werden. Nach einer entsprechenden
mechanischen Fixierung kann dann die Einheit vergossen werden, wobei in einigen Ausführungsformen,
wie dies nachfolgend detaillierter erläutert ist, der Zündtransformator 200 mit einem
Entladungskolben vor dem Vergießen verbunden werden kann, so dass durch das Vergießen
eine Verdrängung der Luft oder anderer Gase durch das Vergussmaterial stattfindet
und damit eine Koronaentladung vermieden wird. In anderen Ausführungsformen kann,
wie dies beispielsweise auch mit Bezug zu Fig. 1e gezeigt ist, ein entsprechender
Anschlussbereich zur Aufnahme eines Entladungskolbens vorgesehen werden, wobei entsprechende
Anschlussleitungen, wie sie beispielsweise in den Fig. 1d und 1e gezeigt sind, die
durch den Zündtransformator geführt sind, entsprechend bestückt und vergossen werden.
[0049] Fig. 3a zeigt schematisch eine Entladungsleuchtenvorrichtung 370, die ein Zündmodul
360 und einen Entladungskolben 350 umfasst. Das Zündmodul 360 weist in der gezeigten
Ausführungsform einen Gehäuseteil 361 auf, in welchem zusätzlich zu nicht gezeigten
elektronischen Komponenten ein Zündtransformator 300 mit einer Folienwicklung vorgesehen
ist. Der Zündtransformator 300 kann ferner im Aufbau identisch sein zu Zündtransformatoren,
wie sie zuvor beschrieben sind und wie sie insbesondere im Zusammenhang mit den Fig.
1a bis 1 e und Fig. 2a and 2b gezeigt und erläutert sind. In der gezeigten Ausführungsform
besitzt der Zündtransformator 300 eine Durchgangsöffnung 314, in die teilweise der
Entladungskolben 350 eingeführt ist, wobei eine erste Elektrode 351 mit einem Anschlussleiter
331 verbunden ist, der in der Öffnung 314 geführt ist. In ähnlicher Weise ist eine
zweite Elektrode 352 des Kolbens 350 über einen Rückleiter 330, der in der gezeigten
Ausführungsform durch die Folienwicklung des Zündtransformators geführt ist, mit einem
entsprechenden Anschluss des Transformators 300 verbunden. Beispielsweise kann während
der Herstellung der Vorrichtung 370 zunächst das Zündmodul 360 gefertigt werden, wie
dies beispielsweise im Zusammenhang mit Fig. 2a bis 2d beschrieben ist, wobei beispielsweise
für den Leiter 330 entsprechende Isolierrohre oder auch ein Anschlussdraht in der
Folienwicklung des Transformators 300 vorgesehen werden kann. Nach einer vorläufigen
Montage des Zündmoduls 360 wird dann der Entladungskolben 350 von einer beliebigen
Seite aus in die Öffnung 314 eingeführt, wobei eine Abmessung der Öffnung 314 vorzugsweise
so bemessen ist, dass zumindest ein gewünschter Teil des Entladungskolbens 350 mit
geringer Toleranz in die Öffnung 314 eingeführt werden kann. In einigen anschaulichen
Ausführungsformen kann in der Durchgangsöffnung 314 ein entsprechender Anschlag vorgesehen
sein, so dass der Kolben 350 lediglich bis zu einer gewünschten Solltiefe in die Öffnung
314 eingeführt werden kann. Beispielsweise kann sich bei der gewünschten Solltiefe
der Durchmesser der Öffnung 314 reduzieren, so dass lediglich der Anschlussleiter
331 durch den Transformator 300 geführt werden kann, während die Eindringtiefe des
Kolbens 350 durch die Verengung vorgegeben ist Nach der Kontaktierung der ersten und
der zweiten Elektrode 351, 352 mit den entsprechenden Anschlussleitungen 331 und 330
kann dann die Vorrichtung 370 durch Vergießen mechanisch stabilisiert und die gewünschte
hohe Isolationsfestigkeit erreicht werden.
[0050] Fig. 3b zeigt die Vorrichtung 370 während eines entsprechenden Gießvorganges 380,
in welchem das Zündmodul 360 mit Vergussmasse 381 ausgefüllt wird, wobei sich insbesondere
auch ein entsprechender Pfropfen aus Isoliermaterial 382 in der verbleibenden Durchgangsöffnung
314 bildet. Auf diese Weise kann der Kolben 350 in hermetisch dichter Weise in das
Zündmodul 360 eingepasst werden, so dass das Modul 360 auch als Leuchtensockel für
die Vorrichtung 370 dient Ferner ist der Anschlussleiter 331, der beispielsweise die
hohe Spannung von dem Transformator 300 zum Entladungskolben 350 führt, in einem Bereich
des Zündmoduls 360 verlegt, in welchem die Folienwicklung des Trafos 300 ebenfalls
auf hohen Potential liegt, so dass nur eine sehr geringe Potentialdifferenz zwischen
dem Leiter 331 und dem Zündtrafo 300 vorliegt. In ähnlicher Weise kann der Rückleiter
330 durch den Zündtransformator 300, d. h. die entsprechende Folienwicklung, in einem
Bereich mit relativ großem Abstand zu dem inneren Bereich der Wicklung geführt werden,
so dass eine Potentialdifferenz zwischen dem Leiter 330 und entsprechenden Wicklungsbereichen
ebenfalls relativ gering ist. Auf diese Weise sind die Anforderungen für die Isolationsfestigkeit
des Leiters 330, der durch den Transformator 300 verläuft, relativ gering, so dass
ein zuverlässiger Betrieb gewährleistet ist.
[0051] Die vorliegende Erfindung bietet somit einen kompakten und robusten Zündtransformator,
der eine deutliche Verringerung der Baugröße eines Zündmoduls ermöglicht. Die Form
des Kerns des erfindungsgemäßen Zündtransformators ist dabei nicht auf die in den
Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen eingeschränkt und kann dem Einsatzzweck
und dem Herstellungsprozess entsprechend angepasst werden. Beispielsweise kann jeder
der Endbereiche einen im Vergleich zum mittleren Bereich größeren Durchmesser aufweisen,
um damit als Endplätte für den stabförmigen mittleren Bereich zu dienen. Zu diesem
Zweck kann der Kern direkt bewickelt werden, wenn beide Endbereiche mit vergrößertem
Durchmesser als Einheit mit dem mittleren Bereich hergestellt werden. In einer anderen
Variante kann eine entsprechende Endplatte nachträglich nach der Montage der auf einen
Wickelkörper aufgebrachten Folienwicklung angebracht werden.
1. Zündtransformator (100;200;300) für eine Gasentladungsleuchte mit
einem magnetischen Kern (110;210) und
einer über dem magnetischen Kern (110;210) vorgesehenen Folienwicklung (120;220),
wobei der magnetische Kern (110;210) eine Durchgangsöffnung (114;214;314) aufweist,
die von der Folienwicklung (120;220) umschlossen ist
dadurch gekennzeichnet, dass
der magnetische Kern (110;210) ein gelochter Pilzkern oder ein Rohrkern mit Kragen
ist.
2. Zündtransformator (100;200;300) nach Anspruch 1, wobei der magnetische Kern (110;210)
einen ersten Endbereich (111), einen zweiten Endbereich (112) und einen mittleren
Bereich (113) mit einem geradlinigen Abschnitt, über dem die Folienwicklung (120;220)
angeordnet ist, aufweist.
3. Zündtransformator (100;200;300) nach Anspruch 2, wobei ein Durchmesser des mittleren
Bereichs (113) kleiner ist als ein Durchmesser des ersten und/oder des zweiten Endbereichs
(111,112).
4. Zündtransformator (100;200;300) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Durchgangsöffnung
(114;214;314) einen Durchmesser von 1 mm bis 5 mm aufweist.
5. Zündtransformator (100;200;300) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Durchgangsöffnung
(114;214;314) einen größeren Durchmesser als zumindest ein Teil eines Entladungskolbens
(150;350) der Entladungsleuchte aufweist.
6. Zündtransformator (100;200;300) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, der ferner einen
zu der Folienwicklung (120;220) isolierten Leiter (130;330) zur Verbindung mit der
Entladungsleuchte umfasst.
7. Zündtransformator (100;200;300) nach Anspruch 6, wobei zumindest ein Teil des isolierten
Leiters (130;330) in der Folienwicklung (120;220) verlegt ist.
8. Zündtransformator (100;200;300) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, der ferner einen
durch den Kern (110;210) führenden Kanal zur Aufnahme eines Leiters (130;330) aufweist.
9. Zündtransformator (100;200;300) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, der ferner ein in
der Folienwicklung (120;220) angeordnetes Isolierrohr umfasst.
10. Zündtransformator (100;200;300) für eine Gasentladungsleuchte mit einem magnetischen
Kern (110;210) und einer über dem magnetischen Kern (110; 210) vorgesehenen Folienwicklung
(120;220), wobei der Kern einen durch den Kern (110;210) verlaufenden isolierten Anschlussleiter
(130;131;330;331) oder zur Aufnahme des Anschlussleiters geeigneten Kanal aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass der magnetische Kern ein gelochter Pilzkern oder ein Rohrkern mit Kragen ist.
11. Zündtransformator (100;200;300) nach Anspruch 10, wobei der Anschlussleiter (130,
330) oder der Kanal in der Folienwicklung (120;220) vorgesehen ist.
12. Zündtransformator (100;200;300) nach Anspruch 10, wobei eine Bohrung in dem Kern (110;210)
vorgesehen ist, die den Kanal (130;230) bildet.
13. Zündtransformator (100;200;300) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei der magnetische
Kern (110;210) einen ersten Endbereich (111), einen zweiten Endbereich (112) und einen
mittleren Bereich (113), über dem die Folienwicklung (120;220) angeordnet ist, aufweist.
14. Zündtransformator (100;200;300) nach Anspruch 13, wobei ein Durchmesser des mittleren
Bereichs (113) kleiner ist als ein Durchmesser des ersten und/oder des zweiten Endbereichs
(111,112).
15. Zündtransformator (100;200;300) nach Anspruch 13 oder 14, wobei ein Endbereich (111,112)
und der mittlere Bereich (113) eine Aussparung zur Aufnahme zumindest eines Teils
eines Entladungskolbens (150;350) aufweisen.
16. Zündtransformator (100;200;300) nach einem der Ansprüche 10 bis 15, der ferner eine
Durchgangsöffnung (114;214;314) im Kern (110;210) aufweist, die zumindest teilweise
von der Folienwicklung (120;220) umschlossen ist.
17. Zündtransformator (100;200;300) nach Anspruch 16, wobei die Durchgangsöffnung (114;214,314)
einen größeren Durchmesser als ein Entladungskolben (150;350) der Entladungsleuchte
aufweist.
18. Zündmodul (260;360) für eine Gasentladungsleuchte mit
einem Gehäuseteil (261;361),
mindestens einer in dem Gehäuseteil (261;361) angeordneten elektronischen Komponente
(263) und
einem in dem Gehäuseteil (261;361) angeordneten und mit der mindestens einen elektronischen
Komponente (263) verbundenen Zündtransformator (100;200;300) nach einem der Ansprüche
1 bis 17.
19. Zündmodul (260;360) nach Anspruch 18, wobei ein Bauvolumen des Gehäuseteils (261;361)
mit der mindestens einen elektronischen Komponente (263) und dem Zündtransformator
(100;200;300) kleiner als ungefähr 20 cm3 ist.
20. Zündmodul (260;360) nach Anspruch 18 oder 19, wobei der magnetische Kern (110;210)
eine Durchgangsöffnung (114;214;314) aufweist und wobei der Gehäuseteil (261;361)
eine zur Durchgangsöffnung (114;214;314) ausgerichtete Gehäuseöffnung (265) aufweist.
21. Zündmodul (260;360) nach einem der Ansprüche 18 bis 20, das ferner einen an dem Gehäuseteil
(261;361) angebrachten Anschlussbereich (264) aufweist, der für das Einspeisen einer
Versorgungsleistung ausgebildet ist.
22. Gasentladungsleuchtenvorrichtung (370) mit
einem Zündmodul (260;360) nach einem der Ansprüche 18 bis 21 und
einem mit einer Sekundärwicklung des Zündtransformators (100;200;300) verbundenen
Entladungskolben (150;350).
23. Gasentladungsleuchtenvorrichtung (370) nach Anspruch 22, wobei ein Anschlussleiter
(130,131;330,331) des Gasentladungskolbens (150,350) durch den Zündtransformator (100;200;300)
geführt ist.
24. Gasentladungsleuchtenvorrichtung (370) nach Anspruch 23, wobei der Anschlussleiter
(130,131;330,331) durch eine Bohrung des Kerns (110;210) des Zündtransformators (100;200;300)
geführt ist.
25. Gasentladungsleuchtenvorrichtung (370) nach Anspruch 23 oder 24, wobei der Anschlussleiter
(130;330) durch die Folienwicklung (120;220) geführt ist.
26. Gasentladungsleuchtenvorrichtung (370) nach einem der Ansprüche 22 bis 25, wobei der
magnetische Kern (110,210) eine Durchgangsöffnung (114;214;314) aufweist, in die zumindest
ein Teil des Entladungskolbens (150;350) eingeführt ist.
27. Gasentladungsleuchtenvorrichtung (370) nach Anspruch 26, die ferner einen Pfropfen
aus Vergussmaterial (382) aufweist, der zumindest teilweise in die Durchgangsöffnung
(114;214;314) eingeführt ist.
28. Gasentladungsleuchtenvorrichtung (370) nach Anspruch 26, wobei ein in die Durchgangsöffnung
(114;214;314) ragendes Ende des Entladungskolbens (150;350) mit einem innersten Anschluss
(132) der Folienwicklung (120;220) verbunden ist.
1. Ignition transformer (100; 200; 300) for a gas discharge lamp with a
magnetic core (110; 210) and
a foil winding (120; 220) provided on the magnetic core (110; 210),
which magnetic core (110; 210) has an orifice (114; 214; 314) which is surrounded
by the foil winding (120; 220),
characterised in that
the magnetic core (110 ; 210) is a perforated mushroom core or tubular core with a
collar.
2. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in claim 1, in which the magnetic
core (110; 210) has a first end region (111), a second end region (112) and a middle
region (113) with a straight portion on which the foil winding (120; 220) is provided.
3. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in claim 2, in which a diameter of
the middle region (113) is smaller than a diameter of the first and/or second end
region (111, 112).
4. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in one of claims 1 to 3, in which
the orifice (114; 214; 314) has a diameter of 1 mm to 5 mm.
5. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in one of claims 1 to 4, in which
the orifice (114; 214; 314) has a bigger diameter than at least a portion of a discharge
piston (150; 350) of the discharge lamp.
6. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in one of claims 1 to 5, which further
comprises a conductor (130; 330) isolated from the foil winding (120; 220) to provide
a connection to the discharge lamp.
7. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in claim 6, in which at least a portion
of the isolated conductor (130; 330) is run through the foil winding (120; 220).
8. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in one of claims 1 to 7, which further
comprises a passage running through the core (110; 210) to accommodate a conductor
(130; 330).
9. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in one of claims 1 to 8, which further
comprises an isolating tube disposed in the foil winding (120; 220).
10. Ignition transformer (100; 200; 300), for a gas discharge lamp with a magnetic core
(110; 210) and a foil winding (120; 220) provided on around the magnetic core (110;
210), in which the core has an isolated connecting conductor (130; 131; 330, 331)
extending through the core (110; 210) or a passage for accommodating the connecting
conductor, characterised in that the magnetic core is a perforated mushroom core or a tubular core with a collar.
11. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in claim 10, in which the connecting
conductor (130, 330) or the passage is provided in the foil winding (120; 220) .
12. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in claim 10, in which a bore constituting
the passage (130; 230) is disposed in the core (110; 210).
13. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in one of claims 10 to 12, in which
the magnetic core (110; 210) has a first end region (111), a second end region (112)
and a middle region (113) on which the foil winding (120; 220) is provided.
14. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in claim 13, in which a diameter of
the middle region (113) is smaller than a diameter of the first and/or second end
region (111, 112).
15. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in claim 13 or 14, in which one end
region (111, 112) and the middle region (113) have a recess for accommodating at least
a portion of a discharge piston (150; 350).
16. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in one of claims 10 to 15, which further
comprises an orifice (114; 214; 314) in the core (110; 210) which is at least partially
surrounded by the foil winding (120; 220).
17. Ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in claim 16, in which the orifice
(114; 214; 314) has a bigger diameter than a discharge piston (150; 350) of the discharge
lamp.
18. Ignition module (260; 360) for a gas discharge lamp with
a housing part (261; 361),
at least one electronic component (263) disposed in the housing part (261; 361) and
an ignition transformer (100; 200; 300) as claimed in one of claims 1 to 17 disposed
in the housing part (261; 361) and connected to the at least one electronic component
(263).
19. Ignition module (260; 360) as claimed in claim 18, in which a physical volume of the
housing part (261; 361) incorporating the at least one electronic component (263)
and the ignition transformer (100; 200; 300) is smaller than approximately 20 cm3.
20. Ignition module (260; 360) as claimed in claim 18 or 19, in which the magnetic core
(110; 210) has an orifice (114; 214; 314) and the housing part (261; 361) has a housing
opening (265) aligned with the orifice (114; 214; 314).
21. Ignition module (260; 360) as claimed in one of claims 18 to 20, which further comprises
a connecting region (264) mounted on the housing part (261; 361) for feeding in a
supply power.
22. Gas discharge lamp device (370) with
an ignition module (260; 360) as claimed in one of claims 18 to 21 and
a discharge piston (150; 350) connected to a secondary winding of the ignition transformer
(100; 200; 300).
23. Gas discharge lamp device (370) as claimed in claim 22, in which a connecting conductor
(130, 131; 330, 331) of the gas discharge piston (150, 350) is run through the ignition
transformer (100; 200; 300).
24. Gas discharge lamp device (370) as claimed in claim 23, in which the connecting conductor
(130, 131; 330, 331) is run through a bore of the core (110 ; 210) of the ignition
transformer (100; 200; 300).
25. Gas discharge lamp device (370) as claimed in claim 23 or 24, in which the connecting
conductor (130; 330) is run through the foil winding (120; 220).
26. Gas discharge lamp device (370) as claimed in one of claims 22 to 25, in which the
magnetic core (110;210) has an orifice (114; 214; 314) in which at least a partion
of the discharge piston (150; 350) is inserted.
27. Gas discharge lamp device (370) as claimed in claim 26, which further comprises a
plug of cast material (382) which is at least partially inserted in the orifice (114;
214; 314).
28. Gas discharge lamp device (370) as claimed in claim 26, in which an end of the discharge
piston (150; 350) projecting into the orifice (114; 214; 314) is connected to an innermost
terminal (132) of the foil winding (120; 220).
1. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) pour une lampe à décharge gazeuse, avec
un noyau magnétique (110 ; 210) et un enroulement en feuille (120 ; 220) prévu sur
le noyau magnétique (110 ; 210), étant précisé que le noyau magnétique (110 ; 210)
présente une ouverture de passage (114 ; 214 ; 314) qui est entourée par l'enroulement
en feuille (120 ; 220),
caractérisé en ce que le noyau magnétique (110 ; 210) est constitué par un noyau en forme de champignon
percé ou par un noyau tubulaire à collerette.
2. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon la revendication 1, étant précisé
que le noyau magnétique (110 ; 210) présente une première zone d'extrémité (111),
une seconde zone d'extrémité (112) et une zone centrale (113) avec une partie rectiligne
sur laquelle est disposé l'enroulement en feuille (120 ; 220).
3. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon la revendication 2, étant précisé
qu'un diamètre de la partie centrale (113) est plus petit qu'un diamètre des première
et/ou seconde zones d'extrémité (111, 112).
4. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon l'une des revendications 1 à 3,
étant précisé que l'ouverture de passage (114 ; 214 ; 314) présente un diamètre de
1 mm à 5 mm.
5. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon l'une des revendications 1 à 4,
étant précisé que l'ouverture de passage (114 ; 214 ; 314) présente un plus grand
diamètre qu'une partie au moins d'un ampoule de décharge (150 ; 350) de la lampe à
décharge.
6. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon l'une des revendications 1 à 5,
qui comprend par ailleurs un conducteur (130 ; 330) isolé par rapport à l'enroulement
en feuille (120 ; 220), pour être relié à la lampe à décharge.
7. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon la revendication 6, étant précisé
qu'une partie au moins du conducteur isolé (130 ; 330) est placée dans l'enroulement
en feuille (120 ; 220).
8. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon l'une des revendications 1 à 7,
qui comporte par ailleurs un conduit qui traverse le noyau (110 ; 210) et qui est
destiné à recevoir un conducteur (130 ; 330).
9. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon l'une des revendications 1 à 8,
qui comprend par ailleurs un tube isolant disposé dans l'enroulement en feuille (120
; 220).
10. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) pour une lampe à décharge gazeuse, avec
un noyau magnétique (110 ; 210) et un enroulement en feuille (120 ; 220) prévu sur
le noyau magnétique (110 ; 210), étant précisé que le noyau comporte un conducteur
de raccordement isolé (130 ; 131 ; 330, 331) qui traverse le noyau (110 ; 210), ou
un conduit apte à recevoir le conducteur de raccordement,
caractérisé en ce que le noyau magnétique est constitué par un noyau en forme de champignon percé ou par
un noyau tubulaire à collerette.
11. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon la revendication 10, étant précisé
que le conducteur de raccordement (130, 330) ou le conduit est prévu dans l'enroulement
en feuille (120 ; 220).
12. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon la revendication 10, étant précisé
qu'il est prévu dans le noyau (110 ; 210) un perçage qui forme le conduit (130 ; 230)
13. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon l'une des revendications 10 à 12,
étant précisé que le noyau magnétique (110 ; 210) présente une première zone d'extrémité
(111), une seconde zone d'extrémité (112) et une zone centrale (113) sur laquelle
est disposé l'enroulement en feuille (120 ; 220).
14. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon la revendication 13, étant précisé
qu'un diamètre de la partie centrale (113) est plus petit qu'un diamètre des première
et/ou seconde zones d'extrémité (111, 112).
15. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon la revendication 13 ou 14, étant
précisé qu'une zone d'extrémité (111, 112) et la zone centrale (113) présentent un
évidement pour recevoir une partie au moins d'une ampoule de décharge (150 ; 350).
16. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon l'une des revendications 10 à 15,
qui comporte par ailleurs dans le noyau (110 ; 210) une ouverture de passage (114
; 214 ; 314) qui est au moins en partie entourée par l'enroulement en feuille (120
; 220).
17. Transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon la revendication 16, étant précisé
que l'ouverture de passage (114 ; 214, 314) présente un plus grand diamètre qu'une
ampoule de décharge (150 ; 350) de la lampe à décharge.
18. Module d'allumage (260 ; 360) pour une lampe à décharge gazeuse, avec
un élément formant boîtier (261 ; 361),
au moins un composant électronique (263) disposé dans l'élément formant boîtier (261
; 361), et
un transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) selon l'une des revendications 1 à
17 qui est disposé dans l'élément formant boîtier (261 ; 361) et qui est relié audit
composant électronique (263).
19. Module d'allumage (260 ; 360) selon la revendication 18, étant précisé qu'un volume
de construction de l'élément formant boîtier (261 ; 361) avec le ou les composants
électroniques (263) et le transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300) est inférieur
à environ 20 cm3.
20. Module d'allumage (260; 360) selon la revendication 18 ou 19, étant précisé que le
noyau magnétique (110 ; 210) présente une ouverture de passage (114 ; 214 ; 314) et
que l'élément formant boîtier (261 ; 361) présente une ouverture de boîtier (265)
située dans l'alignement de l'ouverture de passage (114 ; 214 ; 314).
21. Module d'allumage (260; 360) selon l'une des revendications 18 à 20, qui comporte
par ailleurs une zone de raccordement (264) qui est installée sur l'élément formant
boîtier (261 ; 361) et qui est conçue pour fournir une puissance d'alimentation.
22. Dispositif à lampe à décharge gazeuse (370) avec
un module d'allumage (260 ; 360) selon l'une des revendications 18 à 21 et
une ampoule de décharge (150 ; 350) reliée à un enroulement secondaire du transformateur
d'allumage (100 ; 200 ; 300).
23. Dispositif à lampe à décharge gazeuse (370) selon la revendication 22, étant précisé
qu'un conducteur de raccordement (130, 131 ; 330, 331) de l'ampoule de décharge gazeuse
(150, 350) traverse le transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300).
24. Dispositif à lampe à décharge gazeuse (370) selon la revendication 23, étant précisé
que le conducteur de raccordement (130, 131 ; 330, 331) traverse un perçage du noyau
(110 ; 210) du transformateur d'allumage (100 ; 200 ; 300).
25. Dispositif à lampe à décharge gazeuse (370) selon la revendication 23 ou 24, étant
précisé que le conducteur de raccordement (130 ; 330) traverse l'enroulement en feuille
(120 ; 220).
26. Dispositif à lampe à décharge gazeuse (370) selon l'une des revendications 22 à 25,
étant précisé que le noyau magnétique (110, 210) présente une ouverture de passage
(114 ; 214 ; 314) dans laquelle est introduite une partie au moins de l'ampoule de
décharge (150 ; 350).
27. Dispositif à lampe à décharge gazeuse (370) selon la revendication 26, qui comporte
par ailleurs un bouchon en matériau de scellement (382), qui est introduit au moins
en partie dans l'ouverture de passage (114 ; 214 ; 314).
28. Dispositif à lampe à décharge gazeuse (370) selon la revendication 26, étant précisé
qu'une extrémité de l'ampoule de décharge (150 ; 350) qui entre dans l'ouverture de
passage (114 ; 214 ; 314) est reliée à un raccordement intérieur (132) de l'enroulement
en feuille (120 ; 220).