[0001] Die Erfindung betrifft eine Auflagevorrichtung, beispielsweise einen Tisch, eine
Sitzbank oder einen Stuhl, mit einem oder mehreren Klappbeinen nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie ein Klappbeschlagelement zum Anscharnieren des Klappbeins an
einer Auflageplatte der Auflagevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 13.
[0002] Es sind Tische, die umgangssprachlich als Biertische bezeichnet werden, und Sitzbänke
bekannt, die an der Unterseite der Tischplatte bzw. der Sitzbankplatte jeweils in
der Nähe ihrer längsseitigen Enden mit Scharniermitteln anscharnierte, ausklappbare
Stützbeinelemente aufweisen. Die Stützbeinelemente können jeweils zwischen einer Einklappposition,
in der die Stützbeinelemente an der Unterseite der Tisch- bzw. Sitzbankplatte anliegen,
und einer Stützposition, in der die Stützbeinelemente sich im Wesentlichen senkrecht
auf bzw. rechtwinklig zu der Tisch- bzw. Sitzbankplatte erstrecken.
[0003] An den Stützbeinelementen ist in einem mittleren Bereich derselben mit einem bestimmten
Abstand zu dem jeweiligen Scharniermittel jeweils ein Stützbügelelement an bzw. mit
einem ersten Ende des Stützbügelelements anscharniert. An der Unterseite der Tisch-
bzw. Sitzbankplatte ist zu jedem Scharniermittel ein Einrastmittel in einem Abstand
von dem zugehörigen Scharniermittel montiert, wobei der Abstand vom Einrastmittel
zum Scharniermittel im Wesentlichen dem bestimmten Abstand vom Scharnierpunkt des
Stützbügelelements am Stützbeinelement zum Scharniermittel entspricht. Wenn das Stützbeinelement
in die Stützposition ausgeklappt ist, kann das Stützbügelelement an seinem dem ersten
Ende gegenüber liegenden zweiten Ende einrastbar und lösbar an dem Einrastmittel fixiert
werden. Dabei erstreckt sich das Stützbügelelement in einer Richtung im Wesentlichen
diagonal zum Stützbeinelement und stützt bzw. fixiert das Stützbeinelement in seiner
Stützposition.
[0004] Nachteilig bei den Tischen und Sitzbänken mit klappbaren Stützbeinelementen ist,
dass das Stützbügelelement in der Stützposition des Stützbeins den freien Raum unter
dem Tisch bzw. der Sitzbank bzw. beim Tisch den Knieraum unter dem Tisch einschränkt.
[0005] Nachteilig ist auch, dass die Stützbeine sich im ausgeklappten Zustand senkrecht
von der Tischplatte bzw. Sitzplatte erstrecken, was ohne weitere Maßnahmen zu einem
in Bezug auf eine Scherbewegung der Tisch- bzw. Sitzplatte instabilen Aufbau führt,
welcher Nachteil durch Bereitstellen des einrastbaren Stützbügelelements aufgehoben
wird. Es ist auch nachteilig, dass jedes Stützbein zwei schwenkbare Elemente umfasst,
nämlich das Stützbein selbst und das Stützbügelelement. Nachteilig ist ferner, dass
beim Ausklappen des Stützbeinelements mit Stützbügelelement mindestens zwei Handgriffe
erforderlich sind, nämlich zum einen zum Schwenken des Stützbeinelements von der Einklappposition
in die Stützposition und zum anderen, wenn das Stützbeinelement sich in der Einklappposition
befindet, zum Schwenken des Stützbügelelements und zum Einrasten und lösbaren Fixieren
von dessen zweitem Ende in den Einrastmitteln.
[0006] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die Handhabung beim Ausklappen des Stützbeins
zu vereinfachen und den beim Aufklappen erforderlichen zweiten Handgriff zu vermeiden.
Weitere Aufgaben der Erfindung sind, die Einschränkung des freien Raums unter der
Tisch- bzw. Sitzbankplatte zu verringern oder zu vermeiden, sowie den freien Raum
unter der Tisch- bzw. Sitzbankplatte zu vergrößern. Eine weitere Aufgabe der Erfindung
ist es, die Stabilität der aufgebauten Vorrichtung in Bezug auf eine Scherbewegung
in der Längsrichtung der Tisch- bzw. Sitzbankplatte zu verbessern.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Klappauflagevorrichtung (beispielsweise ein Tisch,
eine Sitzbank, ein Stuhl) mit einer Auflageplatte (wie etwa eine Tischplatte bzw.
Sitzplatte), mindestens einem klappbaren Stützbein und mindestens einem entsprechenden
Klappbeschlagelement, wobei das Stützbein vermittels des Klappbeschlagelements an
einer Unterseite der Arbeitsplatte anscharniert ist und zwischen einer Einklappposition
und einer Stützposition um einen Scharnierwinkel geschwenkt werden kann.
[0008] Nach der Erfindung ist das Klappbeschlagelement starr und mit dem Stützbein fest
verbunden. Damit ist beim Schwenken bzw. Ausklappen des Stützbeins nur ein Handgriff
erforderlich.
[0009] Das Klappbeschlagelement kann eine langgestreckte Form aufweisen, sich im Wesentlichen
in Richtung des klappbaren Stützbeins erstrecken und zumindest teilsweise in einer
Ausnehmung oder einem Schlitz des Stützbeins aufgenommen sein. Dadurch wird der freie
Raum unter der Klappauflagevorrichtung vergrößert.
[0010] Das Klappbeschlagelement kann einteilig ausgebildet sein. Dies trägt zur Vereinfachung
der Handhabung beim Einklappen und Ausklappen des Stützbeins bei.
[0011] Das Klappbeschlagelement kann aus einer massiven Platte eines starren Ausgangswerkstoffs,
wie etwa einem Metall, insbesondere Edelstahl, ausgebildet sein. Beispielsweise kann
das Klappbeschlagelement aus der massiven Platte geschnitten, ausgesägt oder mit Laser
ausgeschnitten sein. Alternativ kann das Klappbeschlagelement in einem Formgebungsverfahren,
beispielsweise Schmelzgießen mit einer Gießform, als einteilige Platte mit den vorgesehenen
Löchern bzw. Öffnungen herstellt werden.
[0012] Die Klappauflagevorrichtung kann Scharniermittel zur scharnierenden Befestigung des
Stützbeins an der Auflageplatte umfassen. In einer Ausführungsform umfassen die Scharniermittel
beidseitig am Klappbeschlagelement angebrachte Bolzen bzw. Achsenden und entsprechende,
an der Unterseite der Auflageplatte bzw. in der Auflageplatte angeordnete Lagermittel
zum drehbaren Aufnehmen der Bolzen bzw. Achsenden.
[0013] Alternativ dazu kann das Klappbeschlagelement in einer bevorzugten Ausführungsform
ein Achsaufnahmeloch aufweisen, durch das ein mit der Auflageplatte verbundenes Achselement,
beispielsweise ein Bolzen, hindurchragt.
[0014] Der Scharnierwinkel ist vorzugsweise größer als 90°. Mehr bevorzugt ist der Scharnierwinkel
größer als 95°, noch mehr bevorzugt größer als 100°, noch mehr bevorzugt größer als
oder in einer derzeit bevorzugten Ausführungsform gleich 105°. Dies verleiht der Klappauflagevorrichtung,
beispielsweise dem Tisch oder der Sitzbank, wenn die Stützbeine ausgeklappt sind und
die Klappauflagevorrichtung zur Benutzung aufgestellt und ggf. zusätzlich mit Gewicht
beschwert ist, eine größere Stabilität in Bezug auf eine Scherung bzw. Verschiebung
der Auflageplatte in deren Längsrichtung.
[0015] Die Klappauflagevorrichtung kann Anschlagmittel umfassen, um den Scharnierwinkel
des Stützbeins zu begrenzen und um einen Anschlag für das Stützbein in seiner Stützposition
bereitzustellen.
[0016] In einer Ausführungsform umfassen die Anschlagmittel eine unter dem Scharnierwinkel
in Bezug auf Längserstreckungsrichtung des Stützbeins geneigte Stirnfläche des Stützbeins
gemäß der folgenden Ausführungsform, bei der das Stützbein eine Anlagefläche und an
seinem einen Ende, bei dem das Klappbeschlagelement angebracht ist, eine Stirnfläche
aufweist. Dabei ist die Anlagefläche in der Einklappposition des Stützbeins parallel
zu einer ebenen Unterseite der Auflageplatte. Dabei liegt die Stirnfläche in der Stützposition
des Stützbeins an einer Unterfläche der Auflageplatte an. Und dabei schließt die Stirnfläche
mit der Anlagefläche den Scharnierwinkel ein. In der Stützposition wird durch das
Anliegen der Stirnfläche des Stützbeins an der Unterseite der Auflageplatte eine Begrenzung
des Scharnierwinkels und ein Anschlag beim Ausklappen des Stützbeins bereitgestellt.
[0017] Die Stirnfläche des Stützbeins und zumindest der Bereich der Unterfläche, an dem
die Stirnfläche in der Anschlagposition anliegt, können mit einem Belag aus einem
Material mit höherer Stoßfestigkeit überdeckt sein, um die Stirnfläche bzw. den Bereich
der Unterfläche der Auflageplatte zu verstärken.
[0018] Die Klappauflagevorrichtung kann eine erste Arretiervorrichtung zum Arretieren des
Stützbeins in der Stützposition aufweisen. Die erste Arretiervorrichtung kann ein
im Klappbeschlagelement ausgebildetes Arretierloch und ein mit der Auflageplatte federnd
gelagertes und in Richtung auf das Klappbeschlagelement vorgespanntes Arretierelement,
beispielsweise einen Arretierstift, insbesondere einen Kugelschnapper, umfassen, wobei
in der Stützposition ein distales Ende des Arretierelements in dem Arretierloch aufgenommen
ist.
[0019] Die Klappauflagevorrichtung kann eine zweite Arretiervorrichtung zum Arretieren des
Stützbeins in der Klappposition aufweisen. Die zweite Arretiervorrichtung kann ein
im Klappbeschlagelement ausgebildetes Langloch und ein mit der Auflageplatte fest
verbundenes Achselement umfasst, wobei das Achselement durch das Langloch hindurchragt.
Dadurch kann das Stützbein, wenn es sich in seiner Einklappposition befindet, in seiner
Längsrichtung, d.h. im Wesentlichen parallel, in Bezug auf die Auflageplatte verschoben
werden, wobei das Achselement in dem Langloch entlang gleitet.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Langloch einen ersten Endbereich,
einen zweiten Endbereich und einen sich zwischen dem ersten und zweiten Endbereich
angeordneten Mittelbereich auf. Dabei weisen der erste und der zweite Endbereich jeweils
eine Breite auf, die so gewählt, dass das Achselement im Wesentlichen ohne Spiel in
der Querrichtung des Langlochs im ersten bzw. zweiten Endbereich aufgenommen werden
kann, und der Mittelbereich ist breiter als der erste und der zweite Endbereich ausgebildet.
Wenn beim Verschieben des Stützbeins das Achselement in dem verbreiterten Mittelbereich
des Langlochs entlang gleitet, kann das Stützbein leichter in Bezug auf die Auflageplatte
verschoben werden.
[0021] Ferner kann das Stützbein aus seiner Einklappposition parallel zur Auflageplatte
verschoben werden, wodurch das Stützbein am Scharnieren in Bezug auf die Auflageplatte
gehindert wird.
[0022] Zur Lösung der oben genannten Aufgaben wird auch ein Klappbeschlagelement vorgeschlagen
zur schwenkbaren Befestigung eines klappbaren Stützbeins an einer Auflageplatte in
einer Klappauflagevorrichtung, wie sie vorstehend beschrieben worden ist, wobei das
Stützbein zwischen einer Einklappposition und einer Stützposition um einen Scharnierwinkel
geschwenkt werden kann. Das Klappbeschlagelement ist einteilig und weist eine flache,
langgestreckte Form auf und umfasst einen ersten, einen zweiten, und einen dritten
Rand und ein Achsaufnahmeloch, wobei die Ränder in einer Aufsicht jeweils geradlinige
Abschnitte aufweisen, wobei der dritte Rand den ersten Rand mit dem zweiten Rand verbindet
und wobei sich der erste und der zweite Rand im wesentlichen in der Erstreckungsrichtung
langgestreckten Form erstrecken.
[0023] Nach der Erfindung schließt der geradlinige Abschnitt des ersten Rands mit dem geradlinigen
Abschnitt des dritten Rands einen Winkel ein, der im Wesentlichen gleich dem Scharnierwinkel
ist, und das Achsaufnahmeloch ist in der Nähe der Stelle ausgebildet ist, wo der erste
Rand und der dritte Rand zusammentreffen.
[0024] Das Klappbeschlagelement kann ein Arretierloch aufweisen, das in der Nähe der Stelle
ausgebildet ist, wo der zweite Rand und der dritte Rand zusammentreffen. Wenn das
Klappbeschlagelement in einer Klappauflagevorrichtung wie oben beschrieben eingebaut
ist, ermöglicht das Arretierloch das Einrasten eines Einrastmittels, wie etwa eines
Kugelschnappers, beispielsweise das Einrasten des distalen, beispielsweise kugelförmigen
Endes.
[0025] Das Achsaufnahmeloch kann in einem sich parallel zum ersten Rand erstreckenden Langloch
enthalten sein. Wenn das Klappbeschlagelement in einer Klappauflagevorrichtung wie
oben beschrieben eingebaut ist, ermöglicht das Langloch, dass das Stützbein in seiner
Einklappposition in Bezug auf das Achselement bzw. in Bezug auf die Auflageplatte
verschoben werden und in seiner Einklappposition arretiert werden kann.
[0026] Klappbeschlagelement kann mindestens zwei Befestigungslöcher aufweisen, die in der
Nähe des zweiten Rands ausgebildet sind. Die Befestigungslöcher dienen zum festen
bzw. starren Befestigen des Kugelbeschlagelements am Stützbein.
[0027] Der geradlinige Abschnitt des ersten Rands kann mit dem geradlinigen Abschnitt des
dritten Rands durch ein Kreissegment verbunden sind, wobei das Arretierloch in Bezug
auf den Kreismittelpunkt des Kreissegments zentriert ausbildet ist. Wenn das Klappbeschlagelement
in der Klappauflagevorrichtung eingebaut ist, ermöglicht dies, den benötigten freien
Schwenkbereich beim Schwenken des Stützbeins zwischen seiner Einklappposition und
seiner Stützposition zu minimieren.
[0028] Das Prinzip der Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen verschiedener
Ausführungsformen beispielshalber noch näher erläutert. Für die Zeichnung gilt:
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Klapptischs von oben, eine Ansicht
von der Seite in einer Richtung quer zur Längsrichtung des Klapptischs, bei dem beide
Stützbeine in ihre Stützposition ausgeklappt sind, und eine Ansicht eines Stützbeins
in Längsrichtung des Klapptischs.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des erfindungsgemäßen Klapptischs von der Seite in Richtung
quer zu dessen Längsrichtung, wobei ein Stützbein in seiner ausgeklappten Stützposition
und ein anderes Stützbein in seiner eingeklappten Einklappposition ist.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht des erfindungsgemäßen Klapptischs von der Seite in Richtung
quer zu dessen Längsrichtung, wobei beide Stützbeine in ihrer eingeklappten Einklappposition
und in Richtung auf die Enden in Längsrichtung der Auflageplatte des Klapptischs verschoben
und in ihrer Einklappposition arretiert sind.
Fig. 4 zeigt eine Detailansicht eines erfindungsgemäßen Beschlagelements mit dem zugehörigen
Stützbein in seiner ausgeklappten Stützposition wie in Fig. 1.
Fig. 5 zeigt eine Detailansicht eines erfindungsgemäßen Beschlagelements mit dem zugehörigen
Stützbein in seiner eingeklappten Stützposition wie in Fig. 2.
Fig. 6 zeigt eine Detailansicht eines erfindungsgemäßen Beschlagelements mit dem zugehörigen
Stützbein in seiner eingeklappten Stützposition und in Richtung auf das entsprechende
Ende der Auflageplatte des erfindungsgemäßen Klapptischs verschoben, wie in Fig. 3.
Fig. 7 zeigt eine Konstruktionszeichnung eines erfindungsgemäßen Klappbeschlagelements
für den erfindungsgemäßen Klapptisch in den Figuren 1 bis 6.
Fig. 8 zeigt eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Sitzbank von oben, eine Ansicht
von der Seite in einer Richtung quer zur Längsrichtung der Sitzbank, bei der beide
Stützbeine in ihre Stützposition ausgeklappt sind, und eine Ansicht eines Stützbeins
in Längsrichtung der Sitzbank.
Fig. 9 zeigt eine Konstruktionszeichnung eines erfindungsgemäßen Klappbeschlagelements
für die erfindungsgemäße Sitzbank in der Fig. 8.
[0029] In den Figuren 1 bis 6 ist eine erfindungsgemäße Klappauflagevorrichtung 2 als Klapptisch
ausgebildet. Der Klapptisch 2 umfasst eine aus vier, beispielsweise aus imprägniertem
Holz gefertigte Teilplatten, die zusammen mit drei in deren Längsrichtung ausgebildeten
Längsschlitzen bzw. -schnitten die Auflageplatte 4 bilden. Die Auflageplatte umfasst
ferner zwei vermittels erfindungsgemäßer Beschläge (Klappbeschlagselemente) 8 an der
Auflageplatte anscharnierte, klappbare Stützbeine 6. Die Stützbeine 6 sind zwischen
einer Stützposition 32 (siehe Figuren 1 und 4) und einer Einklappposition 34 (siehe
Figuren 3 und 5) im Bereich eines Scharnierwinkels θ1 schwenkbar. Ein Stützbein 6
weist eine Anlagefläche 34, die in der Einklappposition 32 an einer Unterfläche 36
der Auflageplatte 4 anliegt, und eine in der Seite der Anscharnierung angeordnete
Stirnfläche 38, die wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, um den Scharnierwinkel θ1 in Bezug
auf die Anlagefläche 34 geneigt ist.
[0030] Jedes Klappbeschlagelement 8 weist einen sich in Längsrichtung des Elements 8 erstreckenden,
ersten Rand 40, einen dem ersten Rand gegenüberliegenden und dazu im Wesentlichen
parallel verlaufenden zweiten Rand 42, einen an der Seite der Scharniermittel (an
einem inneren Ende des Stützbeins 6) angeordneten dritten Rand 44 und einen dem dritten
Rand 44 gegenüberliegenden, an einem äußeren Ende des Stützbeins 6 angeordneten vierten
Rand 46 auf. Jedes Klappbeschlagelement 8 weist ferner auf: ein Langloch 16 mit einem
nahe dem dritten Rand 44 gelegenen ersten Endbereich 18, einen nahe dem vierten Rand
46 gelegenen zweiten Endbereich 22 und eine Mittelbereich 20. Der Mittelbereich erstreckt
sich zwischen dem ersten und zweiten Endbereich 18, 22 und ist breiter ausgebildet
als der erste und zweite Endbereich 18, 22. Ferner umfasst das Klappbeschlagelement
8 ein Arretierloch 12 und mindestens zwei Befestigungslöcher 14, die zur Befestigung
des Klappbeschlagelements 8 an den Stützbeinen 6 dienen, auf. In dem in den Figuren
1 bis 6 gezeigten Beispiel weist das Klappbeschlagelement 8 drei Befestigungslöcher
14-1, 14-2, 14-3 auf.
[0031] Die Teilplatten sind fest miteinander durch Abstandshalter 48 verbunden. Zentriert
an dem jeweiligen Drehpunkt 10 des Stützbeins 6 ist parallel zu der der Scharnierdrehachse
des Stützbeins 6, d.h. in der Ebene der Auflageplatte 4 senkrecht zur Richtung der
Längsschlitze, ein Bolzen als Achselement 28 angeordnet. Das jeweilige äußere Ende
der Achselemente 28 ist in einer entsprechenden, jeweils verschiedenen Teilplatte
der Auflageplatte 4 fest montiert bzw. gelagert. Das Achselement 28 ist so in und
zwischen zwei benachbarten Teilplatten der Auflageplatte 4 montiert. Der zwischen
den benachbarten Teilplatten befindliche Teil des Achselements 28 durchstößt das Achsaufnahmeloch
26 des Klappbeschalgelements. Zusammen mit dem Achsaufnahmeloch 26, das ein Teil des
Langlochs 16 im Klappbeschlagelement 8 sein kann, bilden die Achselemente 28 Scharniermittel
zum Anscharnieren der Stützbeine 6 an der Auflageplatte 4.
[0032] In der Nähe der Achselemente 28 sind jeweils, beispielsweise aus Edelstahl gefertigte
Kugelschnapper als Schnappvorrichtungen 24 federnd in einer den Längsschlitz begrenzenden
Seitenfläche der Teilplatte montiert und mit einem Federelement, beispielsweise einer
Spiralfeder, in Richtung auf das jeweilige Klappbeschlagelement 8 vorgespannt. Die
Stützbeine 6 des Klapptischs 2 weisen jeweils zwei entlang ihrer Erstreckungsrichtung
ausgebildete Schlitze (siehe Figur 1) zur Aufnahme des Klappbeschlagelements 8 auf.
Das im Schlitz aufgenommene Klappbeschlagelement 8 ist vermittels durch die Befestigungslöcher
14-1, 14-2 und 14-3 (siehe Figuren 4 bis 6) hindurch gesteckten Stiften bzw. da hindurch
geschraubte Schrauben mit dem Stützbein 6 fest verbunden.
[0033] Im montierten Zustand des Klapptischs ist ein Teil des Klappbeschlagelements 8, welcher
Teil die Befestigungslöcher 14-1, 14-2, 14-3 umfasst, in dem Schlitz des Stützbeins
6 aufgenommen. Im montierten Zustand des Klapptischs, wenn insbesondere auch das in
der Auflageplatte 4 verankerte Achselement 28 durch das Achsaufnahmeloch 26 des Klappbeschlagelements
hindurch verläuft und dadurch das Stützbein 6 scharnierbar mit der Auflageplatte 4
verbunden ist, und wenn das Stützbein in seiner Einklappposition 30 eingeklappt ist
und dabei seine Anlagefläche 34 an der Unterfläche der Auflageplatte 4 anliegt, ist
der übrige Teil des Klappbeschlagelements 8 in einem entsprechenden Schlitz der Auflageplatte
4 aufgenommen.
[0034] In der in den Figuren 1 und 4 gezeigten Stützposition 32 und in der in Fig. 5 gezeigten
Einklappposition 34 des Stützbeins 6 ist ein äußerster Endbereich des ersten Endbereichs
18 um einen Drehpunkt 10 bzw. um eine Drehachse des Stützbeins 6 bzw. um das Achsaufnahmeloch
26 herum zentriert. Ferner ist in der Stützposition des Stützbeins 6 in dem Arretierloch
12 des Kugelbeschlagelements 8 ein Kugelsegment einer Arretierkugel der Schnappvorrichtung
(Kugelschnapper) 24 aufgenommen und arretiert so das Stützbein 6 in seiner Stützposition
32.
[0035] Zum Einklappen wird das Stützbein 6 zunächst von seiner Stützposition 32 (siehe Figuren
1 und 4) in seine Einklappposition (siehe Figuren 2 und 5) um die die Drehachse 10
bzw. um das Achselement 28 herum in einer in Fig. 4 mit dem Doppelpfeil 50 gezeigten
Einklappdrehrichtung 50 geschwenkt, bis eine Anlagefläche 34 des Stützbeins an der
Unterfläche 36 der Auflageplatte 4 anliegt. Während des Schwenkens befindet sich die
Drehachse 10 bzw. das Achselement 28 in dem nahe der Scharniermittel (Achselement
28) gelegenen, ersten Endbereich 18 des Langlochs 16. Wenn die Anlagefläche 34 des
Stützbeins 6 an der Unterfläche 36 des Auflageplatte 4 anliegt, kann das Stützbein
6 in Richtung des in Längsrichtung der Auflageplatte 4 nächstgelegenen, äußeren Endes
(in der in Fig. 5 durch den Doppelpfeil angedeuteten Arretierrichtung 54 nach links)
verschoben werden. Dabei gleitet das Achselement 28 aus dem ersten Endbereich 18 des
Langlochs 16 durch den Mittelbereich 20 und in den zweiten Endbereich 22 des Langlochs
16, und zwar maximal soweit, bis das Achselement 28 am äußersten Ende des zweiten
Endbereichs 22 des Langlochs anstößt, d.h. maximal bis in die in den Figuren 3 und
6 gezeigte Position. Durch das Verschieben des Stützbeins 6 parallel zur Auflageplatte
4 wird das Stützbein in einer eingeklappten Position gehalten bzw. daran gehindert,
auszuklappen, wie dies auch aus der Fig. 3 ersichtlich ist.
[0036] In der Position, in der das Achselement 28 am äußersten Ende des zweiten Endbereichs
22 des Langlochs anstößt, wird das Kugelsegment der Arretierkugel der Schnappvorrichtung
(Kugelschnapper) 24 im zweiten Endbereich 22 des Langlochs 16 aufgenommen. Dadurch
wird das Stützbein 6 zusätzlich in seiner eingeklappten Position gehalten.
[0037] Zum Ausklappen des Stützbeins 6 wird dieses zunächst aus seiner in den Figuren 3
und 6 gezeigten Position entlang der Unterfläche 36 der Auflageplatte 4 in Richtung
weg von dem in Längsrichtung äußeren Ende der Auflageplatte 4 (in der in Fig. 6 durch
den Doppelpfeil angedeuteten Dearretierrichtung 56 nach rechts) verschoben, bis das
Achselement 28 vom zweiten Endbereich 22 in den ersten Endbereich 18 des Langlochs
16, d.h. in die in Fig. 5 gezeigte Position, geglitten ist. Dann wird das Stützbein
6 um den Scharnierwinkel θ1 von der Auflageplatte 4 weg geschwenkt, von der in den
Figuren 2 und 5 gezeigten Einklappposition 34 in die in den Figuren 1 und 4 gezeigte
Stützposition 32 (in einer in Fig. 5 mit einem Doppelpfeil gezeigten Ausklappdrehrichtung
56). Dadurch, dass die Stirnfläche 38 des Stützbeins 6 in der Stützposition 32 des
Stützbeins 6 an der Unterfläche 34 der Auflageplatte 4 anstößt, wird ein Anschlag
für das Stützbein 6 gebildet, wobei der Anschlag den Scharnierwinkel θ1 begrenzt.
[0038] In einer derzeit bevorzugten Ausführungsform des Klapptisches sind die Auflageplatte
4, genauer gesagt alle Teilelemente der Auflage, sowie die beiden Stützbeine 6 aus
Holz, vorzugsweise aus demselben Holz, hergestellt. Die Auflageplatte weist eine Länge
L1 von zwischen 1,6 m bis 2,4 m, vorzugsweise 1,9 m und eine Breite von zwischen 0,40
m und 0,80 m, vorzugsweise 0,50 m auf. Der Scharnierwinkel θ1 ist zwischen 95° und
135%, vorzugsweise 105°. Die Aufstellhöhe H1 des Klapptischs (Oberseite der Auflageplatte
über einer Aufstellfläche) ist zwischen 0,6 m und 1,0 m, vorzugsweise zwischen 0,70
und 0,80 m und mehr bevorzugt 0,76 cm. Die Auflageplatte umfasst vier Teilelemente,
die in Längsrichtung jeweils durch einen Schlitz und getrennt sind und vermittels
Abstandshaltern in einem Abstand von 15 mm gehalten werden. Die Auflageplatte umfasst
zwei schmalere innen, angeordnete Teilelemente und zwei breitere, außen angeordnete
Teilelemente (siehe Figur 1). Der Abstand der Drehachsen 10 von den in Längsrichtung
äußeren Enden der Auflageplatte beträgt zwischen 0,25 m und 0,50 m, vorzugsweise zwischen
0,30 m und 0,40 m, und mehr bevorzugt 0,345 m.
[0039] Eine bevorzugt Ausführungsform des Klappbeschlagelements 8 für den Klapptisch 2 ist
in Fig. 7 gezeigt. Das Klappbeschlagelement 8 umfasst einen ersten Rand 40, einen
zum ersten Rand parallelen zweiten Rand 42, einen dritten Rand 44, dessen gerader
Bereich mit dem geraden Bereich des ersten Randes 40 einen Winkel gleich dem vorgesehenen
Scharnierwinkel θ1 der Größe 105° einschließt, und einen vierten Rand 44. Die Gesamtlänge
des Klappbeschlagelements 8 ist 308 mm und die Gesamtbreite 58 mm. Das Klappbeschlagelement
8 umfasst ferner ein Langloch 16 (Gesamtlänge: 162 mm, Breite im Mittelbereich 20:
13 mm) mit einem ersten und zweiten Endbereich 18, 22 (Länge jeweils 30 mm, Breite
10 mm entsprechend dem nominalen Durchmesser des Achselements (Bolzens) 28) mit einem
im Mittelbereich 20 gemessenen Abstand vom zweiten Rand 42 von 6 mm, ein Arretierloch
12 (Durchmesser: 8 mm) angeordnet in der Nähe der Ecke, wo der erste Rand 40 und der
dritte Rand 44 zusammentreffen, und drei Befestigungslöcher 14-1, 14-2, 14-3 (Durchmesser:
10 mm), die jeweils im gleichen Abstand entlang des zweiten Rands 42 (13,5 mm gemessen
vom Lochmittelpunkt zum Rand 42) angeordnet sind. Der Rand der Eckbereiche, wo der
erste und zweite Rand 40, 44 zusammentreffen und wo der zweite und dritte Rand 42,
44 zusammentreffen, ist in der Form eines Kreissegments mit einem Krümmungsradius
von 10 mm ausgebildet. Der Rand des Eckbereichs, wo der zweite und vierte Rand 42,
46 zusammentreffen, ist in der Form eines Kreissegments mit einem Krümmungsradius
von 30 mm ausgebildet. Der Eckbereich, wo der erste und vierte Rand 40, 46 zusammentreffen,
ist als spitze Ecke ausgebildet, wobei der erste Rand und der vierte Rand einen Winkel
von (180° - θ1), d.h. 75°, einschließen.
[0040] In einer in den Figuren 8 und 9 veranschaulichten, zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Klappauflagevorrichtung ist diese eine Sitzbank 2'. Die Sitzbank 2' umfasst eine Auflageplatte
(Sitzplatte) 4' mit zwei durch einen Längsschlitz geteilten Teilelementen, zwei jeweils
zweigeteilte Stützbeine 6' mit einem Schlitz zum Aufnehmen des Klappbeschlagelements
8', und zwei zugehörige Klappbeschlagelemente 8'. Der Scharnierwinkel θ2 des Stützbeins
6' der Sitzbank (siehe Fig. 8) kann verschieden vom Scharnierwinkel θ1 des Stützbeins
6 des Klapptischs oder auch gleich dazu sein, und ist vorzugsweise gleich dazu, beispielsweise
105°. Vorzugsweise weist die Sitzplatte 4' eine Länge L2 auf, die im Wesentlichen
gleich ist wie die Länge L1 des zugehörigen Klapptischs 4. Die Auflageplatte 4' kann
eine Länge L2 von zwischen 1,6 m bis 2,4 m, vorzugsweise 1,9 m, und eine Breite von
zwischen 0,25 m und 0,50 m, vorzugsweise zwischen 0,30 m und 0,400 m, vorzugsweise
0,32 m aufweisen. Der Scharnierwinkel θ2 des Stützbeins 6' der Sitzbank 2' entspricht
vorzugsweise dem Scharnierwinkel θ1 des zugehörigen Klapptischs 2, beispielsweise
ebenfalls 105°. Die Aufstellhöhe H2 der Sitzbank (Oberseite der Sitzplatte über einer
Aufstellfläche) ist zwischen 0,35 m und 0,70 m, vorzugsweise zwischen 0,40 und 0,50
m und mehr bevorzugt 0,46 cm.
[0041] Die Wirkungsweise, die Funktion und die Handhabung beim Einklappen und Ausklappen
der Stützbeine 6' der Sitzbank 2' entsprechen denen der Stützbeine 6 des Klapptischs
2.
[0042] Eine bevorzugte Ausführungsform des Klappbeschlagelements 8' für die Sitzbank 2'
ist in Fig. 9 gezeigt. Das Klappbeschlagelement 8' umfasst einen ersten Rand 40, einen
zum ersten Rand parallelen zweiten Rand 42, einen dritten Rand 44, dessen gerader
Bereich mit dem geraden Bereich des ersten Randes 40 einen Winkel gleich dem vorgesehenen
Scharnierwinkel θ2 = θ1 einschließt, und einen vierten Rand 44. Die Gesamtlänge des
Klappbeschlagelements 8' ist 225 mm und die Gesamtbreite 58 mm. Das Klappbeschlagelement
8 umfasst ferner ein Langloch 16' (Gesamtlänge: 75 mm, Breite 10 mm) mit konstanter
Breite entsprechend dem nominalen Durchmesser des Achselements (Bolzens) 28) mit einem
Abstand vom zweiten Rand 42 von 6 mm 20, ein Arretierloch 12' (Durchmesser: 8 mm)
das in der Nähe der Ecke, wo der erste Rand 40 und der dritte Rand 44 zusammentreffen,
angeordnet ist, und zwei Befestigungslöcher 14'-1, 14'-2 (Durchmesser: 10 mm), die
jeweils im gleichen Abstand entlang des zweiten Rands 42 (13,5 mm gemessen vom Lochmittelpunkt
zum Rand 42) angeordnet sind. Der Rand der Eckbereiche, wo der erste und dritte Rand
40, 44 zusammentreffen und wo der zweite und dritte Rand 42, 44 zusammentreffen, ist
in der Form eines Kreissegments mit einem Krümmungsradius von 10 mm ausgebildet. Der
Rand des Eckbereichs, wo der zweite und vierte Rand 42, 46 zusammentreffen, ist in
der Form eines Kreissegments mit einem Krümmungsradius von 30 mm ausgebildet. Der
Eckbereich, wo der erste und vierte Rand 40, 46 zusammentreffen, ist als spitze Ecke
ausgebildet, wobei der erste Rand und der vierte Rand einen Winkel von (180° - θ2),
d.h. 75°, einschließen.
[0043] Das Kreissegment, das um die Drehachse 10, 10' bzw. um das Achsaufnahmeloch 26, 26'
herum und dort wo der erste Rand 40 und der dritte Rand 44 zusammentreffen, hat die
Drehachse 10, 10' als Mittelpunkt, und der Radius R (siehe Fig. 5) dieses Kreissegments
ist kleiner oder gleich dem Abstand D (siehe Fig. 5) der Drehachse 10 von der Oberseite
der Auflageplatte 4, 4'. Dadurch wird erreicht, das beim Schwenken des Stützbeins
6, 6' kein Teil des Klappbeschlagelements 8, 8' an der Oberseite der Auflageplatte
4, 4' aus dem das Klappbeschlagelement 8, 8' des Klapptischs 2 bzw. des Sitzbank 2'
aufnehmenden Schlitzes in der Auflageplatte 4, 4' herausragt.
[0044] Die Klappbeschlagelemente 8, 8' des Klapptischs 2 bzw. des Sitzbank 2' sind aus einem
verwindungssteifen und biegefesten Material hergestellt, wie etwa einem Metall oder
einer Metalllegierung, insbesondere beispielsweise Edelstahl.
[0045] Da es sich bei dem vorhergehend, detailliert beschriebenen Klapptisch und Sitzbank
bzw. dem Klappbeschlagelement jeweils um ein Ausführungsbeispiel der Auflagevorrichtung
bzw. des Klappbeschlagelements handelt, können sie in üblicher Weise vom Fachmann
in einem weiten Umfang modifiziert werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.
Insbesondere können auch die konkreten Ausgestaltungen der Auflagevorrichtung und
des Klappbeschlagelements in anderer Form als in der hier beschriebenen folgen.
[0046] Ebenso kann die Auflagevorrichtung und das Klappbeschlagelement in einer anderen
Form ausgestaltet werden, wenn dies aus Platzgründen bzw. designerischen Gründen notwendig
ist. Weiterhin schließt die Verwendung der unbestimmten Artikel "ein" bzw. "eine"
nicht aus, dass die betreffenden Merkmale auch mehrfach vorhanden sein können.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 2, 2'
- Klappauflagevorrichtung
- 4, 4'
- Auflageplatte
- 6, 6'
- Stützbein
- 8, 8'
- Klappbeschlagelement
- 10, 10'
- Drehpunkt
- 12, 12'
- Arretierloch
- 14, 14'
- Befestigungsloch
- 16, 16'
- Langloch
- 18
- erster Endbereich
- 20
- Mittelbereich
- 22
- zweiter Endbereich
- 24
- Schnappvorrichtung
- 26
- Achsaufnahmeloch
- 28
- Achselement
- 30
- Einklappposition
- 32
- Stützposition
- 34
- Anlagefläche
- 36
- Unterfläche
- 38
- Stirnfläche
- 40
- erster Rand
- 42
- zweiter Rand
- 44
- dritter Rand
- 46
- vierter Rand
- 48
- Abstandshalter
- 50
- Einklappdrehrichtung
- 52
- Ausklappdrehrichtung
- 54
- Arretierrichtung
- 56
- Dearretierrichtung
- L1, L2
- Länge der Auflageplatte
- B1, B2
- Breite der Auflageplatte
- H1, H2
- Aufstellhöhe der Auflageplatte
- D1, D2
- Drehpunktabstand
- θ1, θ2
- Aufklappwinkel
1. Klappauflagevorrichtung (2, 2') mit einer Auflageplatte (4, 4'), mindestens einem
klappbaren Stützbein (6, 6') und mindestens einem entsprechenden Klappbeschlagelement
(8, 8'), wobei das Stützbein (6, 6') vermittels des Klappbeschlagelements (8, 8')
an einer Unterseite der Arbeitsplatte (4, 4') anscharniert ist und zwischen einer
Einklappposition (30) und einer Stützposition (32) um einen Scharnierwinkel (θ1, θ2)
geschwenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappbeschlagelement (8, 8') starr ist und fest mit dem Stützbein (6, 6') verbunden
ist.
2. Klappauflagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappbeschlagelement (8, 8') einteilig ist.
3. Klappauflagevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierwinkel (θ1, θ2) größer als 90° ist, vorzugsweise größer als 95°, weiter
bevorzugt größer als 100°, noch weiter bevorzugt größer als oder gleich 105°.
4. Klappauflagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützbein (6, 6') eine Anlagefläche (34) und an seinem einen Ende, bei dem das
Klappbeschlagelement (8, 8') angebracht ist, eine Stirnfläche (38) aufweist, wobei
die Anlagefläche (34) in der Einklappposition (30) des Stützbeins parallel zu einer
ebenen Unterseite (36) der Auflageplatte (4, 4') ist, wobei die Stirnfläche (38) in
der Stützposition (32) des Stützbeins (6, 6') an einer Unterfläche (36) der Auflageplatte
(4, 4') anliegt und wobei die Stirnfläche (38) mit der Anlagefläche (34) den Scharnierwinkel
(θ1, θ2) einschließt.
5. Klappauflagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine erste Arretiervorrichtung (24) umfassend: ein im Klappbeschlagelement (8, 8')
ausgebildetes Arretierloch (12) und ein mit der Auflageplatte (4, 4') federnd gelagertes
und in Richtung auf das Klappbeschlagelement (8, 8') vorgespanntes Arretierelement
(24) umfasst, wobei in der Stützposition (34) ein distales Ende des Arretierelements
(24) in dem Arretierloch (12) aufgenommen ist.
6. Klappauflagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine zweite Arretiervorrichtung umfassend: ein im Klappbeschlagelement (8, 8') ausgebildetes
Langloch (16) und ein mit der Auflageplatte (4, 4') fest verbundenes Achselement (28)
umfasst, wobei das Achselement (28) durch das Langloch (16) hindurchragt.
7. Klappauflagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützbein (6, 6') aus seiner Einklappposition (30) parallel zur Auflageplatte
(4, 4') verschoben werden kann, wodurch das Stützbein am Scharnieren in Bezug auf
die Auflageplatte gehindert wird.
8. Klappbeschlagelement (8, 8') zur schwenkbaren Befestigung eines klappbaren Stützbeins
(6, 6') an einer Auflageplatte (4, 4') in einer Klappauflagevorrichtung (2, 2') nach
einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das Stützbein (6, 6') zwischen einer Einklappposition
(30) und einer Stützposition (32) um einen Scharnierwinkel (θ1, θ2) geschwenkt werden
kann; wobei das Klappbeschlagelement einteilig ist und eine flache, langgestreckte
Form aufweist und einen ersten (40), einen zweiten (42), und einen dritten (44) Rand
und ein Achsaufnahmeloch (26) umfasst, wobei die Ränder in einer Aufsicht jeweils
geradlinige Abschnitte aufweisen, wobei der dritte Rand (44) den ersten Rand (40)
mit dem zweiten Rand (42) verbindet und wobei sich der erste (40) und der zweite (42)
Rand im wesentlichen in der Erstreckungsrichtung langgestreckten Form erstrecken,
dadurch gekennzeichnet, dass der geradlinige Abschnitt des ersten Rands (40) mit dem geradlinigen Abschnitt des
dritten Rands (44) einen Winkel einschließen, der im wesentlichen gleich dem Scharnierwinkel
(θ1, θ2) ist, und dass das Achsaufnahmeloch (26) in der Nähe der Stelle ausgebildet
ist, wo der erste Rand (40) und der dritte Rand (44) zusammentreffen.
9. Klappbeschlagelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Achsaufnahmeloch (26) in einem sich parallel zum ersten Rand erstreckenden Langloch
(16) enthalten ist.
10. Klappbeschlagelement nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der geradlinige Abschnitt des ersten Rands (40) mit dem geradlinigen Abschnitt des
dritten Rands (44) durch ein Kreissegment verbunden sind, wobei das Arretierloch (12)
in Bezug auf den Kreismittelpunkt des Kreissegments zentriert ausbildet ist.