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EP 1 980 187 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.2011 Patentblatt 2011/28 |
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Anmeldetag: 14.03.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Sauger
Sucker
Aspirateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
13.04.2007 DE 202007005361 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.10.2008 Patentblatt 2008/42 |
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Patentinhaber: Scheppach Fabrikation von
Holzbearbeitungsmaschinen GmbH |
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89335 Ichenhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Windrich, Wolfgang
89358 Ettenbeuren (DE)
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| (74) |
Vertreter: Munk, Ludwig |
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Patentanwälte Munk
Prinzregentenstraße 3 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 293 802 GB-A- 2 317 122 US-A- 4 963 172 US-B1- 6 507 974
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DE-A1- 19 756 340 US-A- 4 569 100 US-A- 6 081 961
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Sauger, insbesondere Werkstattsauger, zum Auf- und/
oder Absaugen von Spänen oder Staub mit einem vorzugsweise mit Rollen versehenen Unterteil,
einem hierauf aufsetzbaren, bodenseitig festlegbaren Auffangbehälter und einem diesen
verschließenden Oberteil, das einen motorisch antreibbaren Ventilator und eine diesen
vom Innenraum des Auffangbehälters trennende Filterpatrone aufweist, wobei ein in
den Auffangbehälter mündender, mit einem Anschlussstutzen versehener Lufteinlass und
ein dem Ventilator nachgeordneter Luftauslass vorgesehen sind, und wobei zwischen
Unterteil und Oberteil eine teleskopartig ausgebildete Stützeinrichtung derart angeordnet
ist, dass die axiale Länge des Auffangbehälters veränderbar ist.
[0002] Eine Anordnung dieser Art ist aus der
US 4,569,100 bekannt. Die Stützeinrichtung ist hierbei innerhalb des Auffangbehälters angeordnet,
so dass sie an einer Seite an dem Unterteil und an der anderen Seite an dem Oberteil
befestigt ist. Um den Auffangbehälter aus einem zusammengeschobenen Zustand in einen
ausgezogenen Zustand zu bringen, wird die als ineinander einfahrbare Kolbenanordnung
ausgebildete Stützeinrichtung gedreht, bis ein Vorsprung des inneren Kolbens in eine
Ausnehmung des äußeren Kolbens einrastet. Eine variable Einstellung der Gerätehöhe
ist damit jedoch nicht erreichbar. Ferner wird ein Entleeren des Auffangbehälters
durch die innere Anordnung der Stützeinrichtung im Auffangbehälter erschwert.
[0003] Weiterhin ist aus der
US 6,081,961 ein Sauger bekannt, der zum Transport auseinandernehmbar ist, wobei der mit einem
Oberteil und einem Unterteil verbundene Auffangbehälter dabei zusammenfaltbar ist.
Zwischen dem Oberteil und dem Unterteil ist eine Stützeinrichtung vorgesehen, die
als in das jeweilige Teil einschraubbare Stangen ausgebildet ist. Der Auffangbehälter
ist am Oberteil in eine ringförmige Ausnehmung eingehängt. Auch dieser Sauger ermöglicht
keine einfache Handhabung des Auffangbehälters bei dessen Anbringung am und Entfernen
vom Oberteil.
[0004] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Sauger
gemäß den Oberbegriff des Anspruchs 1 mit einfachen und kostengünstigen Mitteln unter
Beibehaltung der grundsätzlichen Vorteile so zu verbessern, dass eine verbesserte
Handhabung des Auffangbehälters erreichbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Stützeinrichtung eine
Aufnahmeeinrichtung und vorzugsweise eine umlaufende Schelle aufweist, an der der
hiervon umgriffene obere Endbereich des Auffangbehälters festlegbar ist.
[0006] Mit diesen Maßnahmen werden die oben geschilderten Nachteile des gattungsgemäßen
Standes der Technik vollständig beseitigt. Die teleskopartig ausgebildete Stützeinrichtung
ermöglicht in Verbindung mit dem in der Höhe stauchbaren Auffangbehälter nicht nur
eine Veränderung der Gerätehöhe zwischen dem minimalen und maximalen Ausschub der
teleskopartigen Stützeinrichtung, sondern gleichzeitig die Aufnahme einer Aufnahmeeinrichtung
für den Auffangbehälter. Die Aufnahmeeinrichtung umgreift dabei den oberen Endbereich
des Auffangbehälters und hält diesen fest. Dadurch wird der Auffangbehälter sicher
im Sauger gehalten und kann auf einfachste Weise montiert und demontiert werden.
[0007] Der erfindungsgemäße Sauger kann durch die veränderbare axiale Länge des Auffangbehälters
in vorteilhafter Weise für Transportzwecke auf eine geringe Gerätehöhe zusammengeschoben
und für den Gebrauch auf die maximale Gerätehöhe auseinandergezogen werden, so dass
ein großes Fassungsvermögen des Auffangbehälters bereitgestellt wird.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0009] So kann der Auffangbehälter zweckmäßig als aus einem in sich beweglichen, luftdichten
Material, vorzugsweise einer Kunststoffhaut, bestehender Sack ausgebildet sein, der
in radialer Richtung mittels einer zweckmäßig als in die Wandung des Auffangbehälters
eingebaute Spirale ausgebildeten Aufspanneinrichtung aufgespannt ist. Diese Maßnahmen
ergeben einen Auffangbehälter mit hohem Fassungsvermögen, der in axialer Richtung
leicht und einfach um ein großes Maß zusammengestaucht werden kann.
[0010] Zweckmäßig kann das Unterteil mit vorzugsweise zwei einander gegenüberliegenden Zungen
versehen sein, die jeweils mit einer zugeordneten Tasche des Auffangbehälters zum
Eingriff bringbar sind. Auf diese Weise wird eine einfache und zuverlässige bodenseitige
Festlegung des Auffangbehälters erreicht.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, dass die Stützeinrichtung
vorzugsweise zwei einander gegenüberliegende Stützen aufweist, die durch teleskopartig
ineinander eingreifende T-Profile gebildet werden. Diese Maßnahmen ergeben eine hohe
Biegesteifigkeit der Stützen und ermöglichen dennoch eine einfache und kostengünstige
Herstellung. Die ineinander eingreifenden Teile der Stützen können einfach mittels
einer Spannschraube in der gewünschten Auszugslänge aneinander festgelegt werden.
[0012] Vorteilhaft können die Stützen mit ihren unteren Enden nach Art von Steckzapfen in
zugeordnete Einsteckausnehmungen des Unterteils einsteckbar bzw. einrastbar sein.
Hierdurch ergibt sich eine einfache Montage.
[0013] Mit Vorteil kann die auf der Stützeinrichtung aufgenommene Aufnahmeeinrichtung für
den Auffangbehälter als ringförmig umlaufender Steg ausgebildet sein, an dem in die
oberen Enden der Stützen einsteckbare bzw. einrastbare Steckzapfen angebracht sind.
Auch hierdurch wird die Montage des erfindungsgemäßen Saugers stark vereinfacht.
[0014] In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann das Oberteil mit einem
die Filterpatrone umgebenden Ringraum versehen sein, in den der Lufteinlass vorzugsweise
tangential einmündet. Dieser Ringraum bietet im Transportzustand genügend Platz zur
Aufnahme eines an einen dem Lufteinlass zugeordneten Anschlussstutzen ansteckbaren
Saugschlauchs, so dass dieser für Transportzwecke schonend und platzsparend verstaubar
ist.
[0015] Zweckmäßig können an den Saugschlauch unterschiedliche Düsen ansteckbar sein. Um
diese übersichtlich und zuverlässig unterbringen zu können, ist das Unterteil zweckmäßig
mit Einsteckausnehmungen für einen Düsensatz versehen. Das Unterteil ist vorteilhaft
einfach als Plattform mit Rollen und mit Einsteckausnehmungen für die Stützen und
die Düsen sowie mit den oben genannten Laschen zur Halterung des Auffangbehälters
ausgebildet.
[0016] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen ergeben sich aus den restlichen Unteransprüchen und sind aus der nachstehenden
Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0017] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- einen Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemäßen Sauger,
- Figur 2
- eine Explosionsdarstellung der Anordnung gemäß Figur 1 und
- Figur 3
- ein weiteres Beispiel des erfindungsgemäßen Saugers in Figur 2 entsprechender Darstellung.
[0018] Hauptanwendungsgebiet der Erfindung sind Sauger für professionellen Einsatz, wie
für Werkstatt und/oder Baustellen und dergleichen.
[0019] Der in der Zeichnung dargestellte Sauger enthält ein mit Rollen versehenes Unterteil
1, einen auf diesem aufsitzenden Auffangbehälter 2 und ein auf diesen von oben aufsetzbares,
mit Griffen versehenes Oberteil 3, mittels dessen die obere Öffnung des Auffangbehälters
2 verschließbar ist. Der Sauger besitzt einen in den Auffangbehälter mündenden Lufteinlass
4 und einen Luftauslass 5. Der Lufteinlass 4 und der Luftauslass 5 sind dem Oberteil
3 zugeordnet. Der Lufteinlass 4 ist mit einem äußeren Anschlussstutzen 6 versehen,
an den ein hier nicht näher dargestellter Saugschlauch ansteckbar ist. Der Lufteinlass
4 mit zugeordnetem Anschlussstutzen 6 sind tangential im Bereich des Außenumfangs
des nach Art eines zylindrischen Topfes ausgebildeten Oberteils 3 angeordnet. Zur
Bildung des Luftauslasses 5 ist das Oberteil 3 im Bereich einer mittleren Erhöhung
mit umfangsseitigen Schlitzen versehen.
[0020] Das Oberteil 3 trägt eine in den Innenraum des Auffangbehälters 2 hineinragende Filterpatrone
7, durch welche der Innenraum des Auffangbehälters 2 und damit der in diesen einmündende
Lufteinlass 4 vom Lufteinlass 5 getrennt sind. Innerhalb der Filterpatrone 7 befindet
sich ein mittels eines lediglich schematisch angedeuteten Elektromotors 8 antreibbarer,
ebenfalls lediglich schematisch angedeuteter Ventilator 9, der die durch die Filterpatrone
7 hindurch angesaugte Luft über den Luftauslass 5 ausbläst.
[0021] Auf dem Unterteil 1 ist eine teleskopartig ausgebildete Stützeinrichtung für den
Auffangbehälter 2 angeordnet, dessen axiale Erstreckung veränderbar ist. Die Stützeinrichtung
enthält zwei einander gegenüberliegende Stützen 10, die jeweils aus einem am Unterteil
1 festlegbaren Basisteil 10a und einem mit diesem teleskopartig zusammenwirkenden
Ausschubteil 10b bestehen. Das Basisteil 10a und Ausschubteil 10b sind als ineinander
einsteckbare C-Profile ausgebildet, die mehr oder weniger teleskopierbar sind und
die in der gewünschten Stellung mittels einer Spanneinrichtung gegeneinander festlegbar
sind. Zur Bildung der Spanneinrichtung ist im dargestellten Beispiel eine einen Schlitz
11 des Ausziehteils 10b durchgreifende Spannschraube 12 vorgesehen, auf die eine von
Hand anziehbare Sternmutter aufschraubbar ist.
[0022] Die Basisteile 10a sind mit ihren unteren Enden nach Art von Steckzapfen in eine
jeweils zugeordnete, randseitige Einsteckausnehmung 13 des Unterteils 1 einsteckbar
und hierin durch Rastmittel oder Verbindungsmittel wie Schrauben etc. festlegbar.
Am oberen Ende der Stützen 10 ist eine Aufnahmeeinrichtung 14 für den oberen Endbereich
des Auffangbehälters 2 vorgesehen. Diese Aufnahmeeinrichtung 14 enthält einen umlaufenden,
flanschartigen Ringsteg 15, an dem Steckzapfen 16 angebracht sind, die in die oberen
Endbereiche der Ausschubteile 10b einsteckbar und hierin wieder durch Rastverschluss
oder Verbindungsmittel wie Schrauben etc. festlegbar sind. Das die Stützeinrichtung
aufnehmende Unterteil 1 wird durch eine Plattform gebildet, die einerseits mit Rollen
17 und andererseits mit einer hiermit niveaugleichen Stütze 18 versehen ist.
[0023] Der Auffangbehälter 2 ist in der Höhe verstellbar, das heißt in axialer Richtung
zusammenschiebbar und auseinanderziehbar. Im Beispiel gemäß Figuren 1, 2 ist der Auffangbehälter
2 als unten geschlossener Sack mit einer trommelartigen, aus einem in sich beweglichen,
luftdichten Material bestehender Umfangswandung ausgebildet, die in radialer Richtung
durch eine als vom unteren bis zum oberen Ende durchgehende Spirale 19 ausgebildete
Aufspanneinrichtung aufgespannt wird. Zur Bildung der Wandung des Auffangbehälters
2 findet zweckmäßig eine Kunststoffhaut, vorzugsweise aus Polypropyäthylen Verwendung.
Die Spirale 19 kann vorteilhaft aus einem Metalldraht bestehen, der in die Umfangswandung
des Auffangbehälters 2 integriert ist.
[0024] Das untere Ende des den in der Höhe elastischen Auffangbehälters 2 bildenden Sacks,
wird zur Vermeidung einer durch Saugzug bewirkten Verkürzung des Auffangbehälters
2 am Unterteil 1 festgelegt. Hierzu ist das Unterteil 1 mit zwei gegenüber den Stützen
10 versetzten, einander gegenüberliegenden; zweckmäßig als Federlaschen ausgebildeten
Halteorganen 20 versehen, die mit zugeordneten, als Einstecktaschen ausgebildeten,
bodenseitig vorgesehenen Gegenhalteorganen 21 des den Auffangbehälter 2 bildenden
Sacks zum Eingriff bringbar sind. Die die Gegenhalteorgane 21 bildenden Einstecktaschen
sind zweckmäßig randseitig angeordnet und mit dem unteren Ende der als Aufspanneinrichtung
fungierenden Spirale 19 verbunden. Dementsprechend sind auch die Federlaschen 20 des
Unterteils 1 randseitig angeordnet.
[0025] Am oberen Ende ist der Auffangbehälter 2 bei der Ausführung gemäß Figuren 1, 2 mit
einem umlaufenden Flansch 22 versehen, der auf den Ringsteg 15 der Aufnahmeeinrichtung
14 auflegbar und mittels des Oberteils 3 hieran anpressbar ist. Der lichte Durchmesser
des Ringstegs 15 entspricht zumindest dem Durchmesser des durch ihn durchsteckbaren
Auffangbehälters 2.
[0026] Das Oberteil 3 ist mittels einer Spanneinrichtung an den Stützen 10 der Stützeinrichtung
bzw. an der hierauf aufgenommenen Aufnahmeeinrichtung 14 festlegbar, wobei der Flansch
22 des Auffangbehälters 2 geklemmt wird. Im dargestellten Beispiel gehen die Steckzapfen
16 von den Ringsteg 15 tragenden Konsolen 23 ab, die mit einer Kniehebelspanneinrichtung
24 versehen sind, deren Spannbügel zum Eingriff mit einer jeweils zugeordneten, umfangsseitig
vorspringenden Nase 25 des Oberteils 3 zum Eingriff bringbar ist.
[0027] Im Inneren des Oberteils 3 ergibt sich, wie am besten aus Figur 1 ersichtlich ist,
ein die Filterpatrone 7 umgebender Ringraum 26, in den Lufteinlass 4 tangential einmündet.
Während des Betriebs ist dieser Ringraum 26 nicht belegt. Für Transportzwecke eignet
sich der Ringraum 26 als Aufnahmeraum für einen auf den Anschlussstutzen 6 aufsteckbaren,
hier nicht näher dargestellten Saugschlauch, der hierin platzsparend und sicher untergebracht
werden kann.
[0028] In Figur 2 ist oberhalb des Unterteils eine Düse 27 angedeutet, die an das geräteferne
Ende des nicht näher dargestellten Saugschlauchs ansteckbar ist. Zweckmäßig sind mehrere,
unterschiedliche Düsen vorgesehen. Im dargestellten Beispiel ist das Unterteil 1 mit
Einsteckausnehmungen 28 für die Düsen eines Düsensatzes versehen. Die Einsteckausnehmungen
28 befinden sich im Bereich von über den im Querschnitt kreisförmigen Auffangbehälter
2 hinausragenden Ecken des in der Draufsicht polygonartig ausgebildeten Unterteils
1. Im Stillstand kann der an den Anschlussstutzen 6 angesteckte Saugschlauch in einen
hier von einer Stütze 10 abstehenden Haken 29 eingelegt werden.
[0029] Die nachstehend beschriebene Figur 3 stimmt hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaus
mit dem oben beschriebenen Beispiel überein. Nachstehend werden daher nur die Unterschiede
erwähnt, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen wie oben Verwendung finden.
[0030] Bei der Ausführung gemäß Figur 3 ist der Auffangbehälter 2 im Gegensatz zum oben
verwendeten Sack als oben und unten offener Zylinder ausgebildet, der mit seinem unteren
Rand 2a auf einer zugeordneten, ringförmigen Fassung 30 des Unterteils 1 aufnehmbar
und mittels einer umlaufenden, mit einer Spanneinrichtung versehenen Schelle 31 hieran
festlegbar ist. Eine ähnliche Befestigung ist hier auch am oberen Ende des Auffangbehälters
2 vorgesehen. Hierzu ist die Aufnahmeeinrichtung 14 mit einer vom Ringsteg 15 nach
unten abstehenden Fassung 32 versehen, auf der der trommelförmige Auffangbehälter
2 mit seinem oberen Rand 2b aufnehmbar und an welcher der Auffangbehälter 2 mit seinem
oberen Rand mittels einer umlaufenden, mit einer Spanneinrichtung versehenen Schelle
33 festlegbar ist. Es wäre aber auch eine Ausführung mit oberem Flansch ähnlich dem
Halteflansch 22 der Ausführung gemäß Figur 2 denkbar und umgekehrt wäre bei Figur
2 auch eine obere Befestigung ähnlich Figur 3 denkbar.
1. Sauger, insbesondere Werkstattsauger, zum Auf- und/oder Absaugen von Spänen oder Staub
mit einem vorzugsweise mit Rollen (17) versehenen Unterteil (1), einem hierauf aufsetzbaren,
bodenseitig festlegbaren Auffangbehälter (2) und einem diesen verschließenden Oberteil
(3), das einen motorisch antreibbaren Ventilator (9) und eine diesen vom Innenraum
des Auffangbehälters (2) trennende Filterpatrone (7) aufweist, wobei ein in den Auffangbehälter
(2) mündender, mit einem Anschlussstutzen (6) versehener Lufteinlass (4) und ein dem
Ventilator (9) nachgeordneter Luftauslass (5) vorgesehen sind, und wobei zwischen
Unterteil (1) und Oberteil (3) eine teleskopartig ausgebildete Stützeinrichtung derart
angeordnet ist, dass die axiale Länge des Auffangbehälters (2) veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung eine Aufnahmeeinrichtung (14) und vorzugsweise eine umlaufende
Schelle (33) aufweist, die den hiervon umgriffenen oberen Endbereich des Auffangbehälters
(2) trägt und auf der das Oberteil (3) aufnehmbar und festlegbar ist.
2. Sauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangbehälter (2) eine aus einem in sich beweglichen, luftdichten Material,
vorzugsweise aus einer Kunststoffhaut bestehende Umfangswandung aufweist, die in radialer
Richtung mittels einer in dieser Richtung formsteifen Aufspanneinrichtung aufspannbar
ist, die vorzugsweise als aus Metall bestehende, in die Umfangswandung des Auffangbehälters
(2) eingebaute Spirale (19) ausgebildet ist.
3. Sauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangbehälter (2) als unten geschlossener Sack ausgebildet ist und dass das
Unterteil (1) mit wenigstens einem Halteorgan (20) vorzugsweise mit zwei einander
gegenüberliegenden, jeweils als Halteorgane (20) fungierenden Federzungen versehen
ist, wobei jedes Halteorgan (20) mit einem zugeordneten, bodenseitig vorgesehenen,
vorzugsweise als Einstecktasche ausgebildeten Gegenhalteorgan des den Auffangbehälter
(2) bildenden Sacks zum Eingriff bringbar ist.
4. Sauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangbehälter (2) an seinem oberen Ende mit einem Halteflansch (22) versehen
ist, der auf einen aufnahmeeinrichtungsseitigen Ringsteg (15) auflegbar und mittels
des Oberteils (3) hieran festklemmbar ist, wobei die lichte Weite des Ringstegs (15)
zumindest dem Durchmesser des durch ihn durchsteckbaren Auffangbehälters (2) entspricht.
5. Sauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangbehälter (2) als unten offener Zylinder ausgebildet ist, der mit seinem
unteren Rand auf einer zugeordneten Fassung (30) des Unterteils (1) aufnehmbar und
mittels einer umlaufenden Schelle (31) hieran festlegbar ist und der vorzugsweise
mit seinem oberen Rand auf einer zugeordneten, aufnahmeeinrichtungsseitigen Fassung
(32) aufnehmbar und mittels einer umlaufenden Schelle (33) hieran festlegbar ist.
6. Sauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (2) einander gegenüberliegende, teleskopartig ausgebildete Stützen
(10) aufweist, die vorzugsweise als teleskopartig ineinander eingreifende C-Profile
gebildet sind und die mit ihren unteren Enden nach Art von Steckzapfen in zugeordnete
Einsteckausnehmungen (13) des Unterteils (1) einsteckbar, vorzugsweise einrastbar
sind und dass die Aufnahmeeinrichtung (14) einen umlaufenden Ringsteg (15) aufweist,
an dem in die oberen Enden der Stützen (10) einsteckbare, vorzugsweise einrastbare
Steckzapfen (16) angebracht sind.
7. Sauger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (1) als die randseitigen Einsteckausnehmungen (13) enthaltende Plattform
ausgebildet ist, die einerseits auf Rollen (17) aufgenommen ist und andererseits eine
hiermit niveaugleiche Stütze (18) aufweist.
8. Sauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (3) durch Spanneinrichtungen (24) an den oberen Endbereichen der Stützen
(10) festlegbar ist, wobei das Oberteil (3) mit umfangsseitigen Nasen (25) versehen
ist, mit denen Spannbügel von stützenseitig vorgesehenen Kniehebelspannern zum Eingriff
bringbar sind und wobei die Spanneinrichtungen (24) an den Ringsteg (15) tragenden
Konsolen (23) angebracht sind, von denen die Steckzapfen (16) abgehen.
9. Sauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (3) den Lufteinlass (4) enthält, der tangential angeordnet ist, und
wenigstens einen zur Bildung des Luftauslasses (5) vorgesehenen umfangsseitigen Schlitz
aufweist und dass das Oberteil (3) mit einem die Filterpatrone (7) umgebenden Ringraum
(26) versehen ist, in den der Lufteinlass (4) mündet und in den vorzugsweise ein an
den Anschlussstutzen (6) ansteckbarer Saugschlauch für Transportzwecke einlegbar ist.
10. Sauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Saugschlauch unterschiedliche Düsen (27) ansteckbar sind und dass das Unterteil
(1) mit Einsteckausnehmungen (28) für einen Düsensatz versehen ist.
1. A sucker, in particular a shop sucker, for the aspiration of chips or dust, with a
bottom part (1) preferably provided with rollers (17), a collecting vessel (2) to
be placed on the bottom part and definable on the floor, and an upper part (3) closing
the collecting vessel, provided with a motor driven fan (9) and a filter cartridge
(7) separating it from the collecting vessel (2) interior, with an air inlet (4) opening
out into the collecting vessel (2) and provided with a connecting socket (6), and
an air outlet (5) downstream of the fan (9) being provided, and a telescopically formed
supporting device being arranged between bottom part (1) and upper part (3) such that
the axial length of the collecting vessel (2) is modifiable, characterized in that the supporting device comprises a holding means (14), and preferably a circumferential
clamp (33), supporting the upper end portion of the collecting vessel (2) encompassed
by it, and upon which the upper part (3) can be received and defined.
2. A sucker according to claim 1, characterized in that the collecting vessel (2) comprises a circumferential wall, which is made from an
airtight material movable in itself, preferably a plastic skin, which wall can be
mounted in radial direction by means of a mounting device dimensionally stable in
this direction, which is preferably formed as a metal coil (19) built into the circumferential
wall of the collecting vessel (2).
3. A sucker according to any one of the preceding claims, characterized in that the collecting vessel (2) is formed as a bag closed at the bottom and that the bottom
part (1) is provided with at least one retaining element (20), preferably with two
opposite flexible tongues acting each as retaining elements (20) with each retaining
element (20) being engageable with a mating counter-retaining element - of the bag
forming the collecting vessel (2) - provided on the bottom and preferably formed as
a plug-in pocket.
4. A sucker according to any one of the preceding claims, characterized in that the collecting vessel (2) is provided with a retaining flange (22) at its upper end,
which can be placed on a ring bar (15) on the side of the holding means and can be
clamped onto the ring bar by means of the upper part (3) with the inner width of the
ring bar (15) corresponding at least to the diameter of the collecting vessel (2)
which can be inserted through the ring bar.
5. A sucker according to any one of the preceding claims 1 to 3, characterized in that the collecting vessel (2) is formed as a cylinder open towards the bottom, which
can be accommodated by its lower border on a mating mount (30) of the bottom part
(1) and is definable on it by means of a circumferential clamp (31), and which preferably
with its upper border can be accommodated on a mating mount (32) on the side of the
holding means and is definable on it by means of a circumferential clamp (33).
6. A sucker according to any one of the preceding claims, characterized in that the supporting device (2) comprises opposite, telescopically formed supports (10),
which are preferably formed as telescopically engaged C profiles, and which can be
inserted, preferably locked, into mating plug-in recesses (13) of the bottom part
(1) by their lower ends in the fashion plugs, and that the holding means (14) comprises
a circumferential ring bar (15) to which plugs (16), insertable, preferably lockable,
into the upper ends of the supports (10), are attached.
7. A sucker according to claim 6, characterized in that the bottom part (1) is formed as the platform containing plug-in recesses (13) on
the border side, which is on the one hand received on rollers (17) and on the other
hand comprises a support (18) of same level.
8. A sucker according to any one of the preceding claims, characterized in that the upper part (3) is definable by clamping devices (24) on the upper end portions
of the supports (10), with the upper part (3) being provided with circumferential
lobes (25) with which tension brackets of toggle clamps provided on the supports can
be engaged, and with the clamping devices (24) being attached to brackets (23) carrying
the ring bar (15) from which the plugs (16) branch off.
9. A sucker according to any one of the preceding claims, characterized in that the upper part (3) comprises the air inlet (4), which is arranged tangentially, and
has at least one circumferential slot provided for formation of the air outlet (5),
and that the upper part (3) is provided with an annular space (26) surrounding the
filter cartridge (7) into which the air inlet (4) opens out, and into which preferably
a suction hose can be inserted for transport purposes attachable to the connecting
socket (6).
10. A sucker according to any one of the preceding claims, characterized in that different nozzles (27) can be attached to the suction hose, and that the bottom part
(1) is provided with plug-in recesses (28) for a set of nozzles.
1. Aspirateur, notamment aspirateur d'atelier, pour aspirer des copeaux ou de la poussière,
avec une partie inférieure (1) équipée de préférence avec des rouleaux (17), un réceptacle
(2) pouvant être placé sur la partie inférieure (1) et solidarisé au sol, et une partie
supérieure (3) fermant le réceptacle (2), comportant un ventilateur (9) motorisable
et une cartouche filtrante (7) le séparant de l'intérieur du réceptacle (2), une entrée
d'air (4) débouchante sur le réceptacle (2) et équipée d'un piètement (6) et une sortie
d'air (5) en aval du ventilateur (9) étant prévues, et entre la partie inférieure
(1) et la partie supérieure (3) un élément de support télescopique étant agencé de
manière que la longueur axiale du réceptacle (2) est modifiable, caractérisé en ce que l'élément de support comporte un moyen de réception (14) et de préférence un collier
périphérique (33) portant la zone d'extrémité supérieure du réceptacle (2) enveloppée
par cela et sur laquelle la partie supérieure (3) peut être reçue et solidarisée.
2. Aspirateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réceptacle (2) comporte une paroi périphérique d'un matériau étanche et mobile
en soi, de préférence de la peau plastique, qui peut être montée en direction radiale
au moyen d'un dispositif de montage indéformable dans cette direction qui est formé
de préférence en tant que bobine métallique (19) intégrée dans la paroi périphérique
du réceptacle (2).
3. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réceptacle (2) est formé en tant que sac fermé en bas et que la partie inférieure
(1) est équipée avec au moins un dispositif de maintien (20), de préférence avec deux
lamelles de ressort opposées agissant chacune en tant que dispositif de maintien (20),
chaque dispositif de maintien (20) pouvant être amené en engagement avec un dispositif
de contre-maintien - du sac formant le réceptacle (2) - conjugué et prévu au sol et
formé de préférence en tant que poche à emboîtement.
4. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réceptacle (2) à son extrémité supérieure est munie d'une bride de retenue (22)
qui peut être placée sur une âme annulaire (15) au côté du moyen de réception et peut
être coincée à l'âme annulaire au moyen de la partie supérieure (3), le diamètre intérieur
de l'âme annulaire (15) correspondant au moins au diamètre du réceptacle (2) qui peut
être inséré à travers l'âme annulaire (15).
5. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le réceptacle (2) est formé en tant que cylindre ouvert en bas qui est recevable
par son bord inférieur sur une monture conjuguée (30) de la partie inférieure (1)
et peut être solidarisé à cela au moyen d'un collier périphérique (31) et qui est
recevable de préférence par son bord supérieur sur une monture conjuguée (32) au côté
du moyen de réception et peut être solidarisé à cela au moyen d'un collier périphérique
(33).
6. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de support (2) comporte des supports (10) opposés télescopiques qui sont
formés de préférence en tant que profilé en C s'engageant de manière télescopique
et qui peuvent être emboîtés, de préférence encliquetés avec leurs extrémités inférieures
à la façon de pivots à douille dans des creux d'emboîtement (13) conjugués de la partie
inférieure (1), et que le moyen de réception (14) comporte une âme annulaire (15)
périphérique à laquelle des pivots à douille (16) enfichables, de préférence encliquetables
sont attachés aux extrémités supérieures des supports (10).
7. Aspirateur selon la revendication 6, caractérisé en ce que la partie inférieure (1) est formée en tant que plate-forme comportant les creux
d'emboîtement (13) au côté du bord qui d'une part est portée par des rouleaux (17)
et d'autre part présente un support (18) à niveau égal.
8. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie supérieure (3) est solidarisée par des dispositifs de tension (24) aux
zones supérieures d'extrémité des supports (10), la partie supérieure (3) étant munie
des nez périphériques avec lesquels des étriers de tension des sauterelles à levier
prévues au côté des supports peuvent s'engager et les dispositifs de tension (24)
étant attachés aux consoles portant l'âme annulaire (15) d'où les pivots à douille
(16) partent.
9. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie supérieure (3) comprend l'entrée d'air (4) qui est agencée tangentiellement
et comporte au moins une fente périphérique prévue pour la formation de la sortie
d'air (5) et que la partie supérieure (3) est munie d'un espace annulaire (26) renfermant
la cartouche filtrante (7) sur lequel l'entrée d'air (4) débouche et dans lequel de
préférence un tuyau flexible d'aspiration pour des fins de transport attachable au
piètement (6) peut être placé.
10. Aspirateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des buses différentes (27) sont attachables au tuyau flexible d'aspiration et que
la partie inférieure (1) est munie de creux d'emboîtement (28) pour un jeu de buses.
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