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EP 1 982 784 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Beschreibung |
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Corrigendum ausgegeben am: |
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19.11.2014 Patentblatt 2014/47 |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.2013 Patentblatt 2013/34 |
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Anmeldetag: 25.03.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Hohlbohrer
Gouge bit
Mèche creuse
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
16.04.2007 AT 5802007
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.10.2008 Patentblatt 2008/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Tyrolit - Schleifmittelwerke
Swarovski K.G. |
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6130 Schwaz (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Neubach, Stefan
6130 Schwaz (AT)
- Lochner, Benjamin
6130 Schwaz (AT)
- Daxer, Georg
6130 Schwaz (AT)
- Fuchs, Gerhard
6130 Schwaz (AT)
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| (74) |
Vertreter: Hofinger, Stephan et al |
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Torggler & Hofinger
Patentanwälte
Wilhelm-Greil-Strasse 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 249 481 US-B1- 6 192 875
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WO-A1-98/57771 US-B1- 6 595 844
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hohlbohrer mit aufgesetzten Schneidsegmenten,
wobei zwischen 40 % und 80 % des Umfangs, vorzugsweise zwischen 50 % und 70 % des
Umfangs, mit Schneidsegmenten belegt sind.
[0002] Derartige Hohlbohrer sind z.B. aus der
EP 1 249 481 A2, der
WO 98/57771 A1, der
US 6 192 875 B1 und der
US 6 595 844 B1 bekannt, und werden vorzugsweise in (armierten) Beton eingesetzt, um Durchbrüche
zu erzeugen. Versuche der Anmelderin haben dabei gezeigt, dass die Schnittleistung
nicht nur von der Belegungsdichte entscheidend beeinflusst wird, sondern bei gegebener
Belegungsdichte von der Größe und damit Anzahl der Schneidsegmente.
[0003] Erfindungsgemäß ist deshalb vorgesehen, dass für die Anzahl x der Schneidsegmente
die Formel D*π*0,5/12<x<D*π*0,7/12 gilt, wobei D der Durchmesser des Hohlbohrers gemessen
in mm ist. Idealerweise beträgt die Anzahl x der Schneidelemente etwa D*π*0,6/12.
[0004] Mit dieser Ausführungsform konnte eine Leistungssteigerung bis zu 30 % erzielt werden.
Der Grund dafür dürfte im Umstand liegen, dass durch die kürzeren Zähne und die höhere
Anzahl von Zwischenräumen die Abfuhr des Schneidmaterials verbessert wird und dadurch
die Eingriffsbereiche der Schneidsegmente verbessert freigehalten werden. Der Nachteil
der höheren Herstellkosten durch die größere Anzahl an Schneidsegmenten, die mit dem
Grundkörper verbunden werden müssen, wird durch die Leistungssteigerung mehr als aufgewogen.
[0005] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Schneidsegmente als gesinterte Diamantsegmente
ausgebildet sind, die auf den Grundkörper aufgelötet oder mit diesem mittels Laser
verschweißt sind.
[0006] Um die Anbohrfreudigkeit des Hohlbohrers zu erhöhen kann vorgesehen sein, dass die
Schneidsegmente an der Oberseite zumindest im Mittelbereich zugespitzt oder konvex
gekrümmt sind.
[0007] Weitere Merkmale und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Hohlbohrer in perspektivischer Ansicht und
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht des erfindungsgemäßen Hohlbohrers von vorne.
[0008] Die Fig. 1 und 2 zeigen einen erfindungsgemäßen Hohlbohrer 1. Der Hohlbohrer 1 weist
einen Grundkörper 3 aus Stahl auf, der über den Einspannbereich 4 mit einer Antriebsvorrichtung
verbindbar ist.
[0009] Erfindungswesentlich sind die Schneidsegmente 2, die in einer Anzahl zwischen D*π*0,5/12
und D*π*0,7/12 an der Bohrkrone befestigt sind. Als optimal hat sich eine Anzahl von
D*π*0,6/12 erwiesen. In diesen Formeln ist D der Durchmesser des Hohlbohrers 1 gemessen
in mm. Die Belegungsdichte, also das Verhältnis von Schneidsegmenten 2 und dazwischen
liegenden Freiräumen, schwankt damit zwischen 40 % und 80 %, wobei vorzugsweise etwa
60 % des Umfangs der Bohrkrone mit Schneidsegmenten 2 belegt sind. Die Länge der Schneidsegmente
2 liegt zwischen 10 mm und 15 mm, vorzugsweise bei etwa 12 mm. Der Durchmesser D liegt
zwischen 47 mm und 500 mm.
[0010] Bei den Schneidsegmenten 2 handelt es sich um gesinterte Diamantsegmente, die auf
den Grundkörper 3 entweder aufgelötet oder mittels Laser aufgeschweißt sind. Sind
die Schneidsegmente 2 an der Oberseite zumindest im Mittelbereich zugespitzt oder
konvex gekrümmt, wird die Anbohrfreudigkeit des Hohlbohrers 1 dadurch verbessert.
1. Hohlbohrer mit aufgesetzten Schneidsegmenten, wobei zwischen 40 % und 80 % des Umfangs,
vorzugsweise zwischen 50 % und 70 % des Umfangs, mit Schneidsegmenten belegt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass für die Anzahl (x) der Schneidsegmente (2) die Formel D*π*0,5/12<x<D*π*0,7/12 gilt,
wobei D der Durchmesser des Hohlbohrers (1) gemessen in mm ist.
2. Hohlbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl (x) der Schneidsegmente (2) etwa D*π*0,6/12 beträgt.
3. Hohlbohrer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidsegmente (2) gesinterte Diamantsegmente sind.
4. Hohlbohrer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidsegmente (2) aufgelötet oder mittels Laser mit dem Grundkörper (3) verschweißt
sind.
5. Hohlbohrer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidsegmente (2) an der Oberseite zumindest im Mittelbereich zugespitzt oder
konvex gekrümmt sind.
1. A hollow drill with cutting segments fitted thereto, wherein between 40 % and 80 %
of the periphery, preferably between 50 % and 70 % of the periphery, is occupied by
cutting segments, characterized in that the formula D*π*0.5/12<x<D*π*0.7/12 applies for the number (x) of the cutting segments
(2), wherein D is the diameter of the hollow drill (1) measured in mm.
2. A hollow drill according to claim 1, characterized in that the number (x) of the cutting segments (2) is approximately D*π*0.6/12.
3. A hollow drill according to claim 1 or claim 2, characterized in that the cutting segments (2) are sintered diamond segments.
4. A hollow drill according to one of claims 1 to 3, characterized in that the cutting segments (2) are soldered on or are welded to the main body (3) by means
of a laser.
5. A hollow drill according to one of claims 1 to 4, characterized in that the cutting segments (2) at the top side are pointed or convexly curved at least
in the central region.
1. Mèche creuse avec des segments tranchants dressés, dans laquelle entre 40 % et 80
% de la circonférence, de préférence entre 50 % et 70 % de la circonférence, sont
garnis de segments tranchants, caractérisée en ce que pour le nombre (x) des segments tranchants (2) la formule D*π*0,5/12<x<D*π*0,7/12
s'applique, dans laquelle D, le diamètre de la mèche creuse (1), est mesuré en mm.
2. Mèche creuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le nombre (x) des segments tranchants (2) s'élève environ à D*π*0,6/12.
3. Mèche creuse selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les segments tranchants (2) sont des segments diamantés frittés.
4. Mèche creuse selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les segments tranchants (2) sont brasés ou soudés au corps de base (3) à l'aide du
laser.
5. Mèche creuse selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les segments tranchants (2) sont effilés sur le côté supérieur au moins dans la zone
médiane ou sont courbés de manière convexe.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente