[0001] Die Erfindung betrifft einen Wippkran mit einen Turm und einem an dessen oberen Ende
daran gelagerten Ausleger, wobei der Ausleger mittels eines Einziehwerkes in seiner
Neigung gegenüber dem Turm verstellbar ist und das Einziehwerk ein Einziehseil aufweist,
welches auf eine Einziehseilwinde gelegt und in einen Rollenblocksatz eingeschert
ist, wobei der Rollenblocksatz in betriebsbereiter Position einen ersten an dem Ausleger
und einen zweiten an einer Turmspitze angeordneten Rollenblock umfasst.
[0002] Bei einem Wippkran wird die laterale Positionsänderung des Lastaufnahmemittels durch
eine Winkelverstellung des Auslegers, also ein Aufstellen oder Absenken des Auslegers
gegenüber dem Turm, herbeigeführt.
[0003] Ein derartiger Wippkran ist beispielsweise in der
DE 87 09 267 U1 beschrieben. Der bekannte Wippkran weist einen Gegenausleger auf, auf dem sowohl
die Gegengewichte als auch das Hubwerk mit einer Hubseilwinde angeordnet sind. Das
Einziehwerk des Auslegers befindet sich an der Turmspitze. Von dem Einziehwerk ist
das Hubseil über den zweiten, endseitig an der so genannten Turmspitze ortsfest angebrachten
zweiten Rollenblock geführt und von dort mehrfach in einen ersten Rollenblock eingeschert.
Der erste Rollenblock ist mittels einer Bolzenverbindung lösbar mit der Turmspitze
verbunden und wird während der Montage des Krans von der Turmspitze gelöst und anstelle
dessen an dem Ausleger angeschlagen. Dieses hat den Vorteil, dass das Einziehseil
nicht auf der Baustelle neu eingeschert zu werden braucht, da die Seilführung durch
den Rollenblocksatz unverändert bleibt. Der wesentliche Nachteil des bekannten Wippkrans
liegt in der großen Masse der Turmspitze, die aufgrund des daran befestigten Einziehwerks
für Transportzwecke weiter zerlegt werden muss.
[0005] Aus diesem Grund lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Wippkran zu entwickeln,
mit dem ein möglichst einfacher Auf-/Äbbau und Transport des Krans möglich ist.
[0006] Die Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Wippkran dadurch gelöst, dass beide Rollenblöcke
lösbar befestigt und in einer Transportposition mit eingeschertem Einziehseil auf
einer an einem Gegenausleger angeordneten Transporthalterung ablegbar sind. Für eine
Demontage wird demzufolge der aus beiden Rollenblöcken gebildete Flaschenzug des Einziehseils
aus seiner ursprünglichen Position gelöst und auf dem Gegenausleger gelagert. Zur
erneuten Montage wird mit einem Autokran der Rollenblocksatz auf seine vorgesehene
Betriebsposition gehoben und dort befestigt. Das Einscheren des Einziehseils in die
beiden Rollenblöcke entfällt vollständig. Darüber hinaus befindet sich der Rollenblocksatz
auf dem Gegenausleger in einem für den Transport geschützten Bereich. Der Ausleger
und die Turmspitze sind dadurch nicht mit zusätzlichen Aggregaten belastet und lassen
sich besonders einfach aufbeziehungsweise abbauen und transportieren.
[0007] Ein weiterer wesentlicher Vorteil resultiert aus dem Aufrechterhalten der Vorspannung
des Einziehseils auf der vom Werk ausgelieferten Einziehseilwinde, da das Einziehseil
nicht für das Einscheren in den Rollenblöcken abgespult werden muss, wodurch das Einziehseil
entspannt wird. Im betrieblichen Einsatz erfolgt das Aufspulen des Einziehseils in
der Regel unter Last, so dass erneut eine Vorspannung in das Einziehseil eingebracht
wird. In der Transporthalterung ist demzufolge das Einziehseil stets mit einer Vorspannung
abgelegt, woraus eine erhebliche Erhöhung der Lebenszeit resultiert.
[0008] Vorzugsweise ist auch die Einziehseilwinde auf dem Gegenausleger angeordnet, so dass
sich ein kompakter, modularer Aufbau ergibt. Zusätzlich sollten alle Antriebe des
Krans, das Schaltwerk und die Elektrik auf dem Gegenausleger untergebracht sein.
[0009] In einer besonders günstigen Ausführungsform weist der Gegenausleger einen kastenförmigen
Tragrahmen auf. Der Tragrahmen weist dabei keine nach außen überstehenden Bauteile
auf. Als Material für den Tragrahmen eignen sich insbesondere Winkelprofile aus Stahl.
[0010] Auch hat es sich als günstig herausgestellt, wenn der kastenförmige Tragrahmen äußere
Abmessungen eines Standard-Containers aufweist. Diese Ausführungsform unterstützt
den modularen Aufbau des Gegenauslegers besonders und gewährleistet einen einfachen
und flexiblen Transport, unabhängig von dem zur Verfügung stehenden Verkehrsmittel.
Durch die genormten Abmessungen lassen sich die Tragrahmen zum Einlagern auf geringem
Raum stapeln.
[0011] Zweckmäßigerweise ist innerhalb des Tragrahmens eine Hubseilwinde angeordnet. Somit
ist ein weiteres Aggregat in den Tragrahmen integriert und der modulartige Aufbau
konsequent umgesetzt. Des Weiteren wird die Masse der Hubseilwinde in vorteilhafterweise
in einen Bereich verlagert, der ohnehin mit Gegengewichten belastet wird.
[0012] Demzufolge erfolgt durch die günstige Positionierung der Hubseilwinde im Bereich
des Tragrahmens eine Reduzierung der Gegengewichte.
[0013] Der Tragrahmen kann darüber hinaus einen freien Bauraum zur Aufnahme von Gegengewichten
aufweisen, wobei der freie Bauraum hinsichtlich seiner Abmessungen zur Aufnahme einer
Fahrerkanzel geeignet sein sollte. Im zerlegten Zustand des Wippkrans werden die Gegengewichte
entnommen und gesondert transportiert. Der ursprünglich mit den Gegengewichten ausgefüllte
Bauraum ist dann leer und dient der besonders geschützten Unterbringung der Fahrerkanzel
innerhalb des Transportrahmens.
[0014] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung sind auf der Oberseite des Tragrahmens
als Transporthalterung zwei parallel zueinander beabstandete Traversen mit jeweils
einem Befestigungsmittel für einen der Rollenblöcke angeordnet. In die Befestigungsmittel
werden während des Transportes die Rollenblöcke eingesetzt und zum Beispiel mittels
eines Befestigungsbolzens gesichert. Um Verdrehungen des Einziehseils zu verhindern,
sollten die beiden Rollenblöcke achsparallel zueinander abgelegt werden. Die Traversen
können dann ebenfalls achsparallel zu den Drehachsen der Rollenblöcke ausgerichtet
sein.
[0015] Für eine einfache Montage beziehungsweise Demontage sollte der Tragrahmen lösbar
an dem Turm befestigt sein. Hierzu können an einer Vor-Kopf-Seite des Tragrahmens
entsprechende Anschlagpunkte ausgebildet sein, die formschlüssig Bauteile des Turms,
insbesondere eines Gitterrahmens, umgreifen und dadurch den Tragrahmen in der vorgesehenen
Position halten.
[0016] Günstigerweise ist der erste Rollenblock in betriebsbereiter Position an einer Hauptabspannung
des Auslegers angeschlagen. Die Hauptabspannung setzt sich aus Stabelementen zusammen
und verläuft von dem ersten Rollenblock zur Endseite des Auslegers.
[0017] Vorzugsweise ist der zweite Rollenblock in betriebsbereiter Position endseitig an
der Turmspitze angeordnet.
[0018] In einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst der zweite Rollenbock mehrere Seilrollen,
die auf einer gemeinsamen Achse gelagert und in axialer Richtung ortsfest befestigt
sind. Der Rollenblock ist somit als einstückiges Bauteil ausgebildet und kann als
ganzes von der Turmspitze entfernt und dort wieder angebracht werden.
[0019] Zum besseren Verständnis wird die Erfindung nachfolgend anhand von insgesamt sechs
Figuren näher erläutert. Es zeigen die
- Fig. 1:
- eine Seitenansicht auf einen Wippkran in betriebsbereitem Zustand;
- Fig. 2:
- eine Draufsicht auf einen Gegenausleger mit einem Tragrahmen;
- Fig. 3:
- eine vergrößerte Draufsicht auf den Tragrahmen mit daran befindlicher Transporthalterung;
- Fig. 4:
- einen Querschnitt längs der Schnittebene A-A in Fig. 3;
- Fig. 5:
- einen Querschnitt durch einen ersten Rollenblock und
- Fig. 6:
- einen Querschnitt durch einen zweiten Rollenblock.
[0020] Die Figur 1 zeigt eine Seitenansicht auf einen Wippkran mit einem Turm 1, an dessen
oberen Ende ein Ausleger 2 angebracht ist. Die Spitze des Auslegers 2 lässt sich durch
ein Einziehen oder Ablassen des Einziehseils 4 entweder in Schwenkrichtung A anheben
oder absenken.
[0021] Der Turm 1 ist in betriebsbereiter Position üblicherweise ortsfest aufgestellt. Ein
seitliches Schwenken des Auslegers 2 wird über einen im oberen Abschnitt des Turms
1 angeordneten Drehkranz 24 realisiert. Unmittelbar oberhalb des Drehkranzes 24 ist
die Fahrerkanzel 16 zu erkennen. Diese befindet sich unterhalb des Auslegers 2 und
schwenkt seitlich mit diesem.
[0022] Auf der Fahrerkanzel 16 gegenüber liegenden Seite greift an dem Turm 1 ein Gegenausleger
10 an, der im Wesentlichen aus einem kastenartigen Tragrahmen 12 gebildet ist. Innerhalb
des Tragrahmens 12 befinden sich mehrere übereinander gestapelte Gegengewichte 15
und ein Einziehwerk 3.
[0023] Das Einziehwerk 3 umfasst die Einziehseilwinde 5, auf welche das Einziehseil 4 aufgespult
ist. Darüber hinaus ist innerhalb des Tragrahmens 12 eine Hubseilwinde 13 untergebracht,
welche dem Einziehen oder Ablassen eines nicht gezeigten Hubseils dient. Am Ende des
Hubseils befindet sich ein Lastaufnahmemittel beispielsweise in Form eines Kranhakens.
[0024] Für einen günstigen Kraftansatzpunkt ist das Einziehseil 4 von dem Gegenausleger
10 über eine am oberen Ende des Turms 1 angreifende und sich nach oben erstreckende
Turmspitze 9 geführt und greift dort an einer Hauptabspannung 20 des Auslegers 2 an.
Zur Verringerung des Zugkraftbedarfs ist das Einziehseil 4 in einen Flaschenzug eingeschert,
der aus einem Rollenblocksatz 6 mit einem ersten Rollenblock 7 und einem zweiten Rollenblock
8 gebildet ist. Beide Rollenblöcke 7, 8 lassen sich von ihrer gezeigten Montageposition
auf einfache Weise lösen und unter Beibehaltung der Seilführung auf dem Gegenausleger
10 unterbringen.
[0025] Die Figur 2 stellt eine Draufsicht auf den Gegenausleger 10 umfassend den mit einer
rechtwinkligen Grundfläche ausgeformten Tragrahmen 12 dar. In den Ecken des Tragrahmens
12 sind sowohl auf der in der Draufsicht erkennbaren Oberseite 17 als auch auf der
Unterseite Eckbeschläge 22 ausgebildet, in welche während des Transportes des Tragrahmens
12 nicht gezeigte Twistlocks einer Containerverriegelung eingreifen und dadurch den
Tragrahmen 12 an einem Fahrzeug fixieren. Der Tragrahmen 12 sollte die äußeren genormten
Maße eines 20, 30 oder 40 Fuß Containers aufweisen.
[0026] An einer der beiden Vor-Kopf-Seiten befinden sich zwei Anschlagpunkte 23, mit denen
der Tragrahmen 12 in montierter Position an dem Turm 1 befestigt ist. Auf der gegenüberliegenden
Seite der Anschlagpunkte 23 ist ein freier Bauraum 14 zu erkennen, welcher im betriebsbereiten
Zustand des Wippkrans der Aufnahme von Gegengewichten 15 dient. Während des Transportes
werden üblicherweise die segmentartig eingelegten Gegengewichte 15 herausgenommen.
Innerhalb des freien Bauraums 14 kann dann die Fahrerkanzel 16 eingesetzt werden,
so dass diese vor Beschädigungen geschützt ist.
[0027] In einem mittleren Bereich verlaufen zwischen zwei parallelen Längsträgern des Tragrahmens
12 zwei Traversen 18a, 18b und bilden zusammen mit den daran angeformten Befestigungsmitteln
19 eine Transporthalterung 11 für die Rollenblöcke 7, 8. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
wurde auf die Darstellung des Seilverlaufes verzichtet. Das Einziehseil 4 verläuft
jedoch zwischen den Rollenblöcken 7, 8, wobei die Einlauf- und Ablaufseite zueinander
gewandt ist.
[0028] Die Figur 3 zeigt den in der Figur 2 gekennzeichneten Ausschnitt x als vergrößerte
Detailansicht. An der Traverse 18a ist ein Befestigungsmittel 19 zu erkennen, in welchem
der erste Rollenblock 7 gehalten ist. Hierfür kann der Befestigungsbolzen verwendet
werden, der im betriebsbereiten Zustand zur Verbindung des ersten Rollenblocks 7 mit
der Hauptabspannung 20 benutzt wird.
[0029] Der zweite Rollenblock 8 umfasst im Wesentlichen eine Achse 21 b und darauf aufgebrachte,
in axialer Richtung ortsfest gehaltene Seilrollen S
1, S
2, S
3, S
4 (siehe Figur 6). Die Achse 21 b ist von oben in zwei Befestigungsmittel 19 der Traverse
18b eingelegt.
[0030] Beide Rollenböcke 7, 8 sind mit Hilfe von zwei außen angebrachten Verbindungsmitteln
28 in Form von Ketten miteinander verbunden, so dass der Rollenblocksatz 6 als Baugruppe
angehoben und montiert werden kann.
[0031] Die Figur 4 zeigt die Traversen 18a, 18b mit ihren Befestigungsmitteln 19 in einem
Querschnitt. Das Befestigungsmittel 19 an der Traverse 18b ist aus zwei vorstehenden
Bügeln gebildet, die jeweils endseitig eine nach oben offene Ausnehmung zur Aufnahme
der Achse 21 b (siehe Figur 6) aufweisen. In der Darstellung der Figur 4 ist das hintere
Befestigungsmittel 19 verdeckt. Ebenfalls in der Figur 4 ist der dem zweiten Rollenblock
8 zugeordnete Anschlagpunkt 25 des Einziehseils 4 zu erkennen.
[0032] In der Figur 5 ist der erste Rollenbock 7 in einer geschnittenen Darstellung zu sehen.
Die Seilrollen S
1, S
2, S
3, S
4 sind auf eine Achse 21 a aufgebracht, welche wiederum in zwei zueinander beabstandeten
Wänden einer Kulisse 26 gelagert ist.
[0033] Der in Figur 6 gezeigte zweite Rollenblock 8 dagegen weist eine offene Bauweise auf
und umfasst lediglich die Achse 21 b mit den darauf aufgebrachten Seilrollen S
1, S
2, S
3, S
4. Jede Seilrolle S
1, S
2, S
3, S
4 ist beidseitig mit einer Distanzbuchse 27 auf der Achse 21 b fixiert. Dieses ist
notwendig, da sich andernfalls die Seilrollen S
1, S
2, S
3, S
4 bei der Montage des Rollenblocksatzes 6 lösen und von der Achse 21 b abgleiten könnten.
An der Turmspitze 9 ist eine zur Aufnahme des zweiten Rollenblocks 8 komplementär
ausgeformte Lagerstelle ausgebildet.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Turm
- 2
- Ausleger
- 3
- Einziehwerk
- 4
- Einziehseil
- 5
- Einziehseilwinde
- 6
- Rollenblocksatz
- 7
- erster Rollenblock
- 8
- zweiter Rollenblock
- 9
- Turmspitze
- 10
- Gegenausleger
- 11
- Transporthalterung
- 12
- Tragrahmen
- 13
- Hubseilwinde
- 14
- freier Bauraum
- 15
- Gegengewichte
- 16
- Fahrerkanzel
- 17
- Oberseite Tragrahmen
- 18a,b
- Traverse
- 19
- Befestigungsmittel Rollenblöcke
- 20
- Hauptabspannung
- 21 a
- Achse erster Rollenblock
- 21 b
- Achse zweiter Rollenblock
- 22
- Eckbeschlag Containerverriegelung
- 23
- Anschlagpunkt Turm
- 24
- Drehkranz
- 25
- Anschlagpunkt Einziehseil
- 26
- Kulisse Rollenblock
- 27
- Distanzbuchse
- 28
- Verbindungsmittel
- A
- Schwenkrichtung
- S1-S4
- Seilrolle
1. Wippkran mit einen Turm (1) und einem an dessen oberen Ende daran gelagerten Ausleger
(2), wobei der Ausleger (2) mittels eines Einziehwerkes (3) in seiner Neigung gegenüber
dem Turm (1) verstellbar ist und das Einziehwerk (3) ein Einziehseil (4) aufweist,
welches auf eine Einziehseilwinde (5) gelegt und in einen Rollenblocksatz (6) eingeschert
ist, wobei der Rollenblocksatz (6) in betriebsbereiter Position einen ersten an dem
Ausleger (2) und einen zweiten an einer Turmspitze (9) angeordneten Rollenblock (7,
8) umfasst,
dadurch gekennzeichnet,
dass beide Rollenblöcke (7, 8) lösbar befestigt und in einer Transportposition mit eingeschertem
Einziehseil (4) auf einer an einem Gegenausleger (10) angeordneten
Transporthalterung (11) ablegbar sind.
2. Wippkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einziehseilwinde (5) auf dem Gegenausleger (10) angeordnet ist.
3. Wippkran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenausleger (10) einen kastenförmigen
Tragrahmen (12) aufweist.
4. Wippkran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der kastenförmige Tragrahmen (12) äußere Abmessungen eines Standard-Containers aufweist.
5. Wippkran nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Tragrahmens (12) eine Hubseilwinde (13) angeordnet ist.
6. Wippkran nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (12) einen freien Bauraum (14) zur Aufnahme von Gegengewichten (15)
aufweist.
7. Wippkran nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Bauraum (14) hinsichtlich seiner Abmessungen zur Aufnahme einer Fahrerkanzel
(16) geeignet ist.
8. Wippkran nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite (17) des Tragrahmens (12) als Transporthalterung (11) zwei parallel
zueinander beabstandete Traversen (18a, 18b) mit Befestigungsmitteln (19) für die
Rollenblöcke (7, 8) angeordnet sind.
9. Wippkran nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (12) lösbar an dem Turm (1) befestigt ist.
10. Wippkran nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rollenblock (7) in betriebsbereiter Position an einer Hauptabspannung (20)
des Auslegers (2) angeschlagen ist.
11. Wippkran nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Rollenblock (8) in betriebsbereiter Position endseitig an der Turmspitze
(9) angeordnet ist.
12. Wippkran nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Rollenbock (8) mehrere Seilrollen (S1, S2, S3, S4) umfasst, die auf einer gemeinsamen Achse (21 b) gelagert und in axialer Richtung
ortsfest befestigt sind.