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EP 1 983 081 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
(43) |
Veröffentlichungstag: |
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22.10.2008 Patentblatt 2008/43 |
(22) |
Anmeldetag: 14.04.2008 |
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(51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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(84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA MK RS |
(30) |
Priorität: |
19.04.2007 DE 102007018900
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Anmelder: Hergeth, Hubert A. |
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6300 Zug (CH) |
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(72) |
Erfinder: |
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- Hergeth, Hubert A.
6300 Zug (CH)
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(57) Auf einem Grundgestell (1) ist ein Schubboden (2) angebracht. Der Schubboden besteht
aus Längsträgern, die bekannterweise in 3 Gruppen zusammengefaßt sind und gruppenweise
bewegt werden. Die Gruppen werden durch Balgzylinder (2) bewegt, die an einem Balken
(3), der sich am Grundgestell abstützt, befestigt sind. Auf zwei Trägern (5) sind
Kugellager (7) befestigt, in denen die angetriebenen Öffnungswalzen (6) gelagert sind.
Ein Gestell (8) trägt die nicht gezeigten Verkleidungsbleche. Alle Träger sind mit
dem Grundgestell verbunden. Zwischen den Öffnungswalzen und der Betätigungsmechanik
ist der Absaugtrichter (4) angebracht, der sich in etwa über die Arbeitsbreite der
Maschine im Ansaugbereich erstreckt. Ein Ballen (9) befindet sich in der Bearbeitung,
ein zweiter Ballen ist in Reserveposition.
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[0001] Auf einem Grundgestell 1) ist ein Schubboden 2) angebracht. Der Schubboden besteht
aus Längsträgern, die bekannterweise in 3 Gruppen zusammengefaßt sind und gruppenweise
bewegt werden. Die Gruppen werden durch Balgzylinder 2) bewegt, die an einem Balken
3), der sich am Grundgestell abstützt, befestigt sind. Auf zwei Trägern 5) sind Kugellager
7) befestigt, in denen die angetriebenen Öffnungswalzen 6) gelagert sind. Ein Gestell
8) trägt die nicht gezeigten Verkleidungsbleche. Alle Träger sind mit dem Grundgestell
verbunden. Zwischen den Öffnungswalzen und der Betätigungsmechanik ist der Absaugtrichter
4) angebracht, der sich in etwa über die Arbeitsbreite der Maschine im Ansaugbereich
erstreckt. Ein Ballen 9) befindet sich in der Bearbeitung, ein zweiter Ballen ist
in Reserveposition.
[0002] Es sind seit über hundert Jahren sogenannte Ballenbrecher zum groben Öffnen von Faserballen
im Einsatz. Hierbei werden Teile des Ballens auf ein Transportband gelegt und von
einem Steiglattentuch erfaßt und geöffnet, und die überschüssigen Fasern von einer
Rückstreifwalze zurückgeführt und die geöffneten Fasern von einer Abschlagwalze aus
dem Steiglattentuch herausschlagen. Diese Maschinen sind für den erzielten Zweck recht
aufwendig. Die Steiglattentücher sind ein teures Verschleißteil und in den Tüchern
umlaufende Fasern verschmutzen und führen zu Reklamationen in der Vliesstoffindustrie.
Die Aufgabe der Fasern erfolgt vielfach von Hand.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache Maschine zu bauen, die einzelne Ballen
automatisch zu Flocken auflöst und einem Reserveballen automatisch zugeführt wird.
[0004] Bei der Baumwollernte in den USA werden sogenannte Modulöffner eingesetzt, bei denen
etwa containergroße Baumwollblöcke auf einen Schubboden aufgesetzt werden und von
mehreren Öffnungswalzen geöffnet werden. Die geöffneten Fasern werden von einem Sammeltransportband
abgefördert. Der Antrieb des
[0005] Schubbodens erfolgt durch hydraulische Zylinder, die unterhalb des Schubbodens in
einer Grube angebracht sind. Diese Konstruktion ist für eine Maschine mit kleiner
Produktion und Einzelballen zu aufwendig.
[0006] Erfindungsgemäß wird bei der kleinen Maschine der Antrieb auf die Oberseite oder
Stirnseite des Schubbodens verlegt, auf die Seite, wo die geöffneten Fasern anfallen
und zwischen Antriebsgestänge und Öffnungswalzen ein Absaugtrichter installiert. Die
Bewegung des Schubbodens wird statt der aufwendigen Hydraulik durch Pneumatikzylinder
oder besser durch pneumatische Balgzylinder ermöglicht. Die Balgzylinder sind preiswert
bei großen Kräften und kleinen Wegen.
[0007] Es ist auch denkbar, den Antrieb mittels eines oder mehrerer Elektromotoren zu bewerkstelligen,
die die rotierende Bewegung mittels Spindelantrieb oder Exentern in die geradlinige
Bewegung des Schubbodens umsetzen. Um Montagekosten beim Kunden zu sparen, ist es
besser, die Konstruktion von Schubboden,
[0008] Öffnungswalzen und Antrieb und Absaugung auf einen gemeinsamen stählernen Grundrahmen
aufzubauen. Einzelne auf dem Boden befestigte Elemente sind aufwendig zu befestigen
und auszurichten und können nicht fertig verkabelt werden.
1. Maschine zum Abfräsen von Faserballen bestehend aus einem Schubboden, mehreren stationären
Öffnungswalzen, einer Schubbodenbetätigung und einer Absaugung der geöffnete Fasern,
dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugung zwischen den Öffnungswalzen und der auf der Oberseite oder Stirnseite
der Schubbodenelemente angebrachten Schubbodenbetätigung angebracht ist.
2. Maschine nach Anspruch 1) dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungslemente pneumatische Balgzylinder verwendet werden.
3. Maschine nach einem der Ansprüche 1-2) dadurch gekennzeichnet, daß Elektromotoren mittels Spindelantrieben oder Exentern den Schubboden betätigen.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1-3) dadurch gekennzeichnet, daß alle Elemente mit einem gemeinsamen Grundrahmen verbunden sind.