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EP 1 983 128 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.10.2010 Patentblatt 2010/40 |
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Anmeldetag: 18.04.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gerüststellrahmen und Verfahren zur Herstellung einer Gerüstrahmenanordnung aus wenigstens
einem Gerüststellrahmen
Scaffolding frame and method for manufacturing a scaffolding frame assembly made of
at least one frame
Cadre d'échafaudage et procédé de fabrication d'une installation de cadres d'échafaudage
à partir d'au moins un cadre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.10.2008 Patentblatt 2008/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Wilhelm Layher Verwaltungs-GmbH |
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74363 Güglingen-Eibensbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Geitz Truckenmüller Lucht |
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Kirchheimer Strasse 60 70619 Stuttgart 70619 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 605 034 FR-A- 1 181 679 FR-A1- 2 529 931
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DE-A1- 2 654 439 FR-A- 1 320 858
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Gerüststellrahmen aus Metall, der, vorzugsweise U-,
H- oder h-förmig, mit einem eine Länge aufweisenden ersten Stiel und einem eine Länge
aufweisenden zweiten Stiel und mit wenigstens einem sich zwischen dem ersten Stiel
und dem sich dazu, vorzugsweise im Wesentlichen parallel, erstreckenden zweiten Stiel
quer, vorzugsweise senkrecht, zu dem ersten Stiel und zu dem zweiten Stiel erstreckenden
Querarm, insbesondere Querriegel, gestaltet ist, wobei der Querarm permanent, vorzugsweise
durch Schweißen, biege- und verwindungssteif an bzw. mit dem ersten Stiel und an bzw.
mit dem zweiten Stiel befestigt bzw. verbunden ist, wobei der erste Stiel einen ersten
Stielteil aufweist, der sich von dem Querarm aus betrachtet in eine Richtung erstreckt,
und wobei der zweite Stiel einen zweiten Stielteil aufweist, der sich von dem Querarm
aus betrachtet im Wesentlichen in die gleiche Richtung erstreckt, wobei der erste
Stielteil und der zweite Stielteil zusammen mit dem Querarm eine in Richtung der im
Wesentlichen in die gleiche Richtung weisenden Stielteile offene U- oder L-förmige
Rahmenstruktur ausbildet, und wobei der erste Stiel und der zweite Stiel jeweils einen
ersten Endbereich und einen zweiten Endbereich aufweisen, wobei der erste Endbereich
des ersten Stiel als ein eine Länge aufweisender erster Rohrverbinder gestaltet ist,
der sich von dem Querarm aus betrachtet in eine Richtung erstreckt, und wobei der
erste Endbereich des zweiten Stiels als ein eine Länge aufweisender zweiter Rohrverbinder
gestaltet ist, der sich von dem Querarm aus betrachtet im Wesentlichen in die gleiche
Richtung oder im Wesentlichen in eine entgegengesetzte Richtung erstreckt, und wobei
der erste Rohrverbinder gegenüber dem zweiten Endbereich des ersten Stiels und der
zweite Rohrverbinder gegenüber dem zweiten Endbereich des zweiten Stiels jeweils einen
unterschiedlichen Querschnitt aufweisen, derart, dass auf dem ersten Stiel ein erster
weiterer Stiel, vorzugsweise eines gleichartigen Gerüststellrahmens, aufsteckbar ist
und dass auf dem zweiten Stiel ein zweiter weiterer Stiel, vorzugsweise des gleichartigen
Gerüststellrahmens aufsteckbar ist.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer wenigstens einen
derartigen Gerüststellrahmen enthaltenden Gerüstrahmenanordnung.
[0003] Derartige Gerüststellrahmen, insbesondere solche, bei denen beide Stiele jeweils
eine gleiche Länge aufweisen, sind seit Jahrzehnten aus der Praxis bekannt geworden
und haben sich bestens zum Aufbau von Gerüsten, insbesondere Baugerüsten bewährt.
Besonders vorteilhafte Ausführungsvarianten derartiger Gerüststellrahmen sind in der
nachveröffentlichten
europäischen Patentanmeldung EP 1 911 907 A1 und der ebenfalls nachveröffentlichten deutschen Gebrauchsmusteranmeldung
DE 20 2006 015 586 U1 offenbart.
[0004] Die aus diesen beiden unveröffentlichten Schutzrechtsanmeldungen hervorgehenden Gerüststellrahmen
weisen wenigstens eine U- oder L-förmige Rahmenstruktur auf, die aus zwei im Wesentlichen
parallel zueinander verlaufenden Stielteilen und einem an diesen permanent, vorzugsweise
durch Schweißen, befestigten Querarm bestehen, und die bei aufgestellten vertikalen
Gerüststellrahmen nach oben oder nach unten offen ist. Die beiden Stiele dieser Gerüststellrahmen
sind also in einem Bereich zwischen den im Wesentlichen in die gleiche Richtung weisenden
Enden der Stielteile der jeweiligen Rahmenstruktur und dem Querarm nicht permanent
miteinander verbunden. Es versteht sich jedoch, dass die Stiele dieser oder derartiger
Gerüstrahmen, auch die der erfindungsgemäßen Gerüststellrahmen, in dem besagten Endbereich
auch Anschlusselemente zum lösbaren Anschluss wenigstens eines weiteren Querarmes,
insbesondere Querriegels, aufweisen können.
[0005] Bei derartigen, nach außen bzw. nach oben und/oder nach unten offenen Gerüststellrahmen
kann es im rauen Praxiseinsatz, beispielsweise beim Herunterfallen des Gerüststellrahmens,
zu einem Verbiegen der Stielteile der Rahmenstruktur kommen, so dass dann der betroffenen
Gerüststellrahmen, nicht ohne ein vorheriges Richten, d. h. nicht ohne ein Zurückbiegen
des betroffenen Stielteils bzw. der betroffenen Stielteile, auf einen weiteren Gerüstrahmen,
insbesondere auf einen weiteren gleichartig gestalteten Gerüststellrahmen, erneut
aufsteckbar ist. Derart verbogene bzw. verzogene Gerüststellrahmen mussten bislang
vor Ort oder in einer Werkstatt unter Zuhilfenahme von separaten Vorrichtungen oder
Geräten gerichtet werden. Dies ist zeit- und kostenaufwändig.
[0006] Aus der
FR-A-1 181 679 ist ein Gerüststellrahmen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bekannt geworden.
Dieser Gerüststellrahmen ist als Leiter ausgebildet. Mehrere derartige Leitern sind
aufeinander aufsteckbar. Zu diesem Zwecke ist an dem jeweiligen oberen Ende der beiden
Leiterholme der jeweiligen Leiter jeweils ein Einsteckrohr angeschweißt, auf das der
jeweilige Leiterholm der nächst höheren Leiter aufgesteckt werden kann. Das eine Einsteckrohr
weist eine Länge von 20 cm auf, während das andere Einsteckrohr derselben Leiter eine
demgegenüber unterschiedliche Länge von 15 cm aufweist. Diese unterschiedliche Länge
der Einsteckrohre ermöglicht eine erleichtere Montage beim Aufeinanderstecken der
Leitern. Dabei kann es jedoch konstruktionsbedingt schon bei geringfügigen Formabweichungen
und/oder bei bereits geringfügigen Verformungen der Leiterenden relativ zueinander
zu einer erschwerten Montage kommen, bis hin zu einer Situation, in der die Leitern
nicht ohne eine Verformung mittels eines separaten Werkzeuges aufeinander gesteckt
werden können.
[0007] Es ist demgemäß eine Aufgabe der Erfindung, einen Gerüststellrahmen der eingangs
genannten Art und ein Verfahren zur Herstellung einer Gerüstrahmenanordnung mit wenigstens
einem derartigen Gerüststellrahmen zur Verfügung zu stellen, mit dem bzw. denen die
vorstehenden Nachteile vermieden werden können, insbesondere mit dem bzw. mit denen
ein Richten vor Ort manuell besonders einfach und kostengünstig möglich ist, ohne
dass es dazu irgendwelcher Hilfsmittel bedürfen würde.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmkale des Anspruches 1, insbesondere dadurch gelöst,
dass der erste Rohrverbinder an seinem freien Ende eine eine Breite aufweisende Fase
aufweist und dass der zweite Rohrverbinder an seinem freien Ende eine eine Breite
aufweisende Fase aufweist, wobei sich die Breite der Fase eines Rohrverbinders der
Rohrverbinder von der Breite der Fase des anderen Rohrverbinders um einen Betrag unterscheiden,
der größer ist als 13 Prozent und der kleiner ist als 87 Prozent der Breite der Fase
des längeren Rohrverbinders.
[0009] Die vorstehend erwähnte Aufgabe wird auch durch ein Verfahren mit den Merkmalen des
Anspruches 28, insbesondere dadurch gelöst, dass zunächst der erste Stielteil des
ersten Stiels des Gerüststellrahmens nur so weit auf den ersten Stiel des Gerüstrahmens
oder auf einen bzw. den ersten Zwischenstiel aufgesteckt wird, dass durch manuelle
Ausübung von Querkräften auf den zweiten Stielteil des zweiten Stiels des Gerüststellrahmens
ein freies Ende des zweiten Stielteils des zweiten Stiels des Gerüststellrahmens relativ
zu einem freien Ende des zweiten Stiels des Gerüstrahmens oder des zweiten Zwischenstiels
bis in eine Aufsteckstellung bewegbar ist, in welcher sich das freie Ende des zweiten
Stielteils des Gerüststellrahmens und das freie Ende des zweiten Stiels des Gerüstrahmens
oder des zweiten Zwischenstiels gegenüber liegen, so dass ein Aufstecken auch des
zweiten Stielteils des zweiten Stiels des Gerüststellrahmens auf den zweiten Stiel
des Gerüstrahmens oder auf einen bzw. den zweiten Zwischenstiel möglich ist, wobei
anschließend durch manuelle Ausübung von Querkräften auf den zweiten Stielteil des
zweiten Stiels des Gerüststellrahmens das freie Ende des zweiten Stielteils des zweiten
Stiels des Gerüststellrahmens relativ zu dem freien Ende des zweiten Stiels des Gerüstrahmens
oder des zweiten Zwischenstiels bis in die Aufsteckstellung bewegt wird, wobei anschließend
bzw. mit dem Erreichen der Aufsteckstellung auch der zweite Stielteil des zweiten
Stiels des Gerüststellrahmens auf den zweiten Stiel des Gerüstrahmens oder auf den
zweiten Zwischenstiel aufgesteckt wird.
[0010] Durch diese überraschend einfach erscheinenden Maßnahmen können nunmehr erstmals
derartige Gerüststellrahmen vor Ort, manuell besonders einfach und kostengünstig gerichtet
werden, ohne dass es dazu irgendwelcher Hilfsmittel bedürfen würde.
[0011] Dabei kann vorgesehen sein, dass der erste Stiel in einem Abstand von einem freien
Ende des ersten Rohrverbinders eine, vorzugsweise ringförmige, erste Stützfläche zum
Abstützen eines Endes eines aufsteckbaren ersten weiteren Stiels aufweist, und wobei
der zweite Stiel in einem Abstand von einem freien Ende des zweiten Rohrverbinders
eine, vorzugsweise ringförmige, zweite Stützfläche zum Abstützen eines Endes eines
aufsteckbaren zweiten weiteren Stiels aufweist, wobei sich die dem Abstand der ersten
Stützfläche von dem freien Ende des ersten Rohrverbinders entsprechende Länge des
ersten Rohrverbinders von der dem Abstand der zweiten Stützfläche von dem freien Ende
des zweiten Rohrverbinders entsprechenden Länge des zweiten Rohrverbinders unterscheidet.
[0012] Ferner kann vorgesehen sein, dass sich die Länge des ersten Rohrverbinders von der
Länge des zweiten Rohrverbinders um einen Betrag unterscheidet, der kleiner ist als
der Außendurchmesser des zweiten Endbereichs des ersten Stiels und/oder der kleiner
ist als der Außendurchmesser des zweiten Endbereichs des zweiten Stiels.
[0013] Ferner kann vorgesehen sein, dass sich die Länge des ersten Rohrverbinders von der
Länge des zweiten Rohrverbinders und/oder die Länge des ersten Stiels von der Länge
des zweiten Stiels um einen Betrag unterscheidet bzw. unterscheiden, der kleiner ist
als der Außendurchmesser des zweiten Endbereichs des ersten Stiels und/oder der kleiner
ist als der Außendurchmesser des zweiten Endbereichs des zweiten Stiels und der größer
ist als 2 Prozent des Außendurchmessers des zweiten Endbereichs des ersten Stiels
und/oder der größer ist als 2 Prozent des Außendurchmessers des zweiten Endbereichs
des zweiten Stiels.
[0014] Ferner kann vorgesehen sein, dass sich die Länge des ersten Stiels von der Länge
des zweiten Stiels und/oder die Länge des ersten Rohrverbinders von der Länge des
zweiten Rohrverbinders um einen Betrag unterscheidet bzw. unterscheiden, der kleiner
ist als 50 Prozent des Außendurchmessers des zweiten Endbereichs des ersten Stiels
und/oder der kleiner ist als 50 Prozent des Außendurchmessers des zweiten Endbereichs
des zweiten Stiels und der größer ist als 10 Prozent des Außendurchmessers des zweiten
Endbereichs des ersten Stiels und/oder der größer ist als 10 Prozent des Außendurchmessers
des zweiten Endbereichs des zweiten Stiels.
[0015] Ferner kann vorgesehen sein, dass sich die Länge des ersten Stiels von der Länge
des zweiten Stiels und/oder die Länge des ersten Rohrverbinders von der Länge des
zweiten Rohrverbinders um einen Betrag unterscheidet bzw. unterscheiden, der kleiner
ist als 50 Millimeter und der größer ist als 2 Millimeter.
[0016] Ferner kann vorgesehen sein, dass sich die Länge des ersten Stiels von der Länge
des zweiten Stiels und/oder die Länge des ersten Rohrverbinders von der Länge des
zweiten Rohrverbinders um einen Betrag unterscheidet bzw. unterscheiden, der kleiner
ist als 25 Millimeter und der größer ist als 5 Millimeter.
[0017] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass sich die
Länge des ersten Stiels von der Länge des zweiten Stiel und/oder die Länge des ersten
Rohrverbinders von der Länge des zweiten Rohrverbinders um einen Betrag unterscheidet
bzw. unterscheiden, der etwa 10 Millimeter beträgt.
[0018] In besonders vorteilhafter Ausgestaltung kann ferner vorgesehen sein, dass der erste
Rohrverbinder an seinem freien Ende eine eine Breite aufweisende Fase aufweist und
dass der zweite Rohrverbinder an seinem freien Ende eine eine Breite aufweisende Fase
aufweist, wobei sich die Länge des ersten Stiels von der Länge des zweiten Stiels
und/oder die Länge des ersten Rohrverbinders von der Länge des zweiten Rohrverbinders
um einen Betrag unterscheidet bzw. unterscheiden, der kleiner ist als die Breite der
Fase des ersten Rohrverbinders und/oder der kleiner ist als die Breite der Fase des
zweiten Rohrverbinders.
[0019] In bevorzugter Ausgestaltung eines derartigen Gerüststellrahmens kann vorgesehen
sein, dass sich die Breite der Fase eines Rohrverbinders der Rohrverbinder von der
Breite der Fase des anderen Rohrverbinders um einen Betrag unterscheiden, der größer
ist als 30 Prozent und der kleiner ist als 80 Prozent der Breite der Fase des längeren
Rohrverbinders.
[0020] Ferner kann vorgesehen sein, dass sich die Breite der Fase eines Rohrverbinders der
Rohrverbinder von der Breite der Fase des anderen Rohrverbinders um einen Betrag unterscheiden,
der größer ist als 5 Millimeter und der kleiner ist als 12 Millimeter.
[0021] Schließlich kann in bevorzugter Ausgestaltung vorgesehen sein, dass die Breite der
Fase eines Rohrverbinders der Rohrverbinder um etwa 10 Millimeter kleiner ist als
die Breite der Fase des anderen Rohrverbinders.
[0022] Ferner kann vorgesehen sein, dass die eine reduzierte Breite aufweisende Fase des
einen Rohrverbinders durch Ablängen, insbesondere durch Absägen, eines an seinem freien
Ende eine Fase aufweisenden, vorzugsweise dem anderen Rohrverbinder entsprechenden,
Rohrverbinders verringert ist bzw. wird.
[0023] In bevorzugter Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die eine reduzierte Breite
aufweisende Fase eines Rohrverbinders eines Stiels durch Umformen eines eine reduzierte
Länge aufweisenden Stielrohrs mittels eines bzw. in einem Umformwerkzeug erreicht
ist bzw. wird, das auch zur Herstellung einer Fase eines Rohrverbinders eines längeren
Stiels durch Umformen eines eine nicht reduzierte bzw. größere Länge aufweisenden
Stielrohrs dient, wobei vorzugsweise deren Breite gegenüber der Breite der Fase des
eine kürzere Länge aufweisenden Stielrohrs nicht reduziert ist, oder dass die eine
reduzierte Breite aufweisende Fase eines Rohrverbinders durch Umformen eines eine
reduzierte Länge aufweisenden Rohrverbinderrohrs mittels eines bzw. in einem Umformwerkzeug
erreicht ist bzw. wird, das auch zur Herstellung einer Fase eines längeren Rohrverbinders
durch Umformen eines eine nicht reduzierte bzw. größere Länge aufweisenden Rohrverbinderrohrs
dient, wobei vorzugsweise deren Breite gegenüber der Breite der Fase des eine kürzere
Länge aufweisenden Rohrverbinders nicht reduziert ist. Diese Maßnahmen ermöglichen
eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung.
[0024] Ferner kann vorgesehen sein, dass der erste Rohrverbinder einstückig mit einem an
diesen angrenzenden Stielstück des ersten Stiels und dass der zweite Rohrverbinder
einstückig mit einem an diesen angrenzenden Stielstück des zweiten Stiels verbunden
ist.
[0025] Alternativ kann vorgesehen sein, dass der erste Rohrverbinder als separates Teil
mit einem an dieses angrenzenden Stielstück des ersten Stiels verbunden ist, vorzugsweise
verpresst ist, und dass der zweite Rohrverbinder als separates Teil mit einem an dieses
angrenzenden Stielstück des zweiten Stiels verbunden, vorzugsweise verpresst ist.
[0026] Ferner ist es zweckmäßig, wenn der erste Rohrverbinder einen Außendurchmesser aufweist,
der kleiner ist als der Außendurchmesser des ersten Stiels in seinen übrigen Stielbereichen
und dass der zweite Rohrverbinder einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner ist
als der Außendurchmesser des zweiten Stiels in seinen übrigen Stielbereichen.
[0027] Ferner kann vorgesehen sein, dass der Querarm im Bereich bzw. in der Nähe eines Endbereichs
des ersten Stiels an bzw. mit diesem permanent befestigt bzw. verbunden ist und/oder
dass der Querarm im Bereich bzw. in der Nähe eines Endbereichs des zweiten Stiels
an bzw. mit diesem permanent befestigt bzw. verbunden ist.
[0028] Ferner kann vorgesehen sein, dass der Querarm im Bereich bzw. in der Nähe des ersten
Rohrverbinders an bzw. mit dem ersten Stiel permanent befestigt bzw. verbunden ist
und/oder dass der Querarm im Bereich bzw. in der Nähe des zweiten Rohrverbinders an
bzw. mit dem zweiten Stiel permanent befestigt bzw. verbunden ist.
[0029] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Länge des ersten Stielteils größer ist als
60 Prozent der Länge des ersten Stiels, vorzugsweise größer ist als 80 Prozent der
Länge des ersten Stiels, insbesondere etwa 1,9 Meter beträgt und/oder dass die Länge
des zweiten Stielteils größer ist als 60 Prozent der Länge des zweiten Stiels, vorzugsweise
größer ist als 80 Prozent der Länge des zweiten Stiels, insbesondere etwa 1,9 Meter
beträgt.
[0030] Ferner kann vorgesehen sein, dass der Querarm im Bereich der Mitte des ersten Stiels
an bzw. mit diesem permanent befestigt bzw. verbunden ist und/oder dass der Querarm
im Bereich der Mitte des zweiten Stiels an bzw. mit diesem permanent befestigt bzw.
verbunden ist.
[0031] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Länge des ersten Stielteils größer ist als
30 Prozent der Länge des ersten Stiels, vorzugsweise größer ist als 40 Prozent der
Länge des ersten Stiels, insbesondere etwa 1 Meter beträgt und/oder dass die Länge
des zweiten Stielteils größer ist als 30 Prozent der Länge des zweiten Stiels, vorzugsweise
größer ist als 40 Prozent der Länge des zweiten Stiels, insbesondere etwa 1 Meter
beträgt.
[0032] Ferner kann vorgesehen sein, dass die sich von dem Querarm aus betrachtet im Wesentlichen
in die gleiche Richtung erstreckenden Stielteile der U-förmigen Rahmenstruktur eine
im Wesentlichen gleiche Länge aufweisen.
[0033] Die Erfindung betrifft auch eine Gerüstrahmenanordnung mit wenigstens einem Gerüststellrahmen
nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 25, der auf einen Gerüstrahmen, insbesondere
einen Gerüststellrahmen, vorzugsweise einen Gerüststellrahmen nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 25 aufgesteckt ist.
[0034] Bei einer derartigen Gerüstrahmenanordnung kann vorgesehen sein, dass der erste Stiel
des Gerüststellrahmens, entweder unter Einfügung eines ersten Zwischenstiels oder
ohne Einfügung eines ersten Zwischenstiels, vorzugsweise unmittelbar, auf einen ersten
Stiel des Gerüstrahmens aufgesteckt ist, und dass der zweite Stiel des Gerüststellrahmens
entweder unter Einfügung eines zweiten Zwischenstiels oder ohne Einfügung eines zweiten
Zwischenstiels, vorzugsweise unmittelbar, auf einen zweiten Stiel des Gerüstrahmens
aufgesteckt ist.
[0035] Die Erfindung betrifft auch ein Gerüst, insbesondere ein Baugerüst, das wenigstens
vier vertikale Stiele aufweist, an denen, vorzugsweise wenigstens eine Belageinheit,
insbesondere ein Gerüstboden, horizontale Stabelemente und/oder zumindest ein Diagonalelement,
zur Aussteifung des Gerüsts, angebracht sind, und mit wenigstens einem Gerüststellrahmen
nach einem der Ansprüche 1 bis 25, und/oder mit wenigstens einer Gerüstrahmenanordnung,
nach einem der Ansprüche 26 oder 27.
[0036] Weitere Merkmale, Vorteile und Gesichtspunkte der Erfindung lassen sich dem nachfolgenden
Beschreibungsteil entnehmen, in dem bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Figuren beschrieben sind.
[0037] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine dreidimensionale Ansicht eines Gerüsts, das unter Verwendung mehrerer, hier gleicher,
vertikaler Gerüststellrahmen gemäß der Erfindung aufgebaut ist, die hier als nach
unten offene U-Stellrahmen mit sich jeweils nach oben erstreckenden Rohrverbindern
gestaltet sind;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Ansicht eines erfindungsgemäßen Gerüststellrahmens gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel;
- Fig. 3
- eine vergrößerte Ansicht des in Figur 2 mit einem Kreis eingegrenzten Abschnitts des
Gerüststellrahmens im Bereich einer seiner Anschlussknoten;
- Fig. 4
- eine Teil-Draufsicht auf den Anschlussknoten gemäß Fig. 3;
- Fig. 5
- einen vergrößerten Querschnitt einer der Stiele des Gerüststellrahmens, entlang der
Schnittlinien 5-5 in Figur 2;
- Fig. 6
- eine vergrößerte Ansicht eines erfindungsgemäßen Gerüststellrahmens gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel;
- Fig. 7
- einen vergrößerten Querschnitt des in Figur 6 gezeigten Querarmes entlang der Schnittlinie
7-7 in Figur 6;
- Fig. 8
- eine vergrößerte Ansicht des in Figur b mit einem Kreis eingegrenzten Abschnitts des
Gerüststellrahmens im Bereich einer seiner Anschlussknoten;
- Fig. 9
- eine Teil-Draufsicht auf den Anschlussknoten gemäß Figur 8;
- Fig. 10
- einen vergrößerten Querschnitt einer der Stiele des Gerüststellrahmens, entlang der
Schnittlinien 10-10 in Figur 6;
- Fig. 11 a
- eine vergrößerte Ansicht eines Stielendes eines mit einem üblichen Rohrverbinder gestalteten
Endbereichs des in den Figuren 2 und 6 jeweils links außen gezeigten Stiels des Gerüststellrahmens;
- Fig. 11 b
- eine vergrößerte Ansicht eines Stielendes mit einem kürzeren Rohrverbinder, der gegenüber
dem in Fig. 11 a gezeigten Rohrverbinder eine kürzere Länge aufweist und der einen
Endbereich des in den Figuren 2 und 6 jeweils rechts gezeigten Stiels des Gerüststellrahmens
ausbildet;
- Fig. 12 a bis 12 i
- schematische Ansichten unterschiedlicher Ausführungsvarianten von erfindungsgemäßen
Gerüststellrahmen, die hier allesamt jeweils mit unterschiedlich langen Rohrverbindern
ausgeführt sind;
- Fig. 12 a
- eine schematische Ansicht der U-förmigen Gerüststellrahmen gemäß den Figuren 2 und
6, bei denen sich die unterschiedlich langen Rohrverbinder jeweils in die gleiche
Richtung, hier nach oben, von dem Querarm weg erstrecken;
- Fig. 12 b
- eine schematische Ansicht eines ähnlichen U-förmigen Gerüststellrahmens, bei dem jedoch
die beiden unterschiedlich langen Rohrverbinder jeweils an den unteren Stielenden
angeordnet sind;
- Fig. 12 c
- eine schematische Ansicht eines ähnlichen U-förmigen Gerüststellrahmens, bei dem die
beiden unterschiedlich langen Rohrverbinder sich von dem Querarm aus betrachtet jeweils
in entgegengesetzte Richtungen erstrecken;
- Fig. 12 d
- eine schematische Ansicht eines ähnlichen U-förmigen Gerüststellrahmens, bei dem die
beiden unterschiedlich langen Rohrverbinder gleich wie bei dem in Figur 12 a gezeigten
Gerüststellrahmen angeordnet sind, bei dem jedoch der Querarm im Bereich der unteren
Enden der beiden Stiele angeordnet ist;
- Fig. 12
- e eine schematische Ansicht eines H-förmigen Gerüststellrahmens, bei dem die beiden
unterschiedlich langen Rohrverbinder gleich angeordnet sind, wie bei dem in Figur
12a gezeigten Gerüststellrahmen;
- Fig. 12
- f eine schematische Ansicht eines h-förmigen Gerüststellrahmens, bei dem die unterschiedlich
langen Rohrverbinder gleich angeordnet sind, wie bei dem in Figur 12 b gezeigten Gerüststellrahmen;
- Fig. 12 g
- eine schematische Ansicht eines ähnlichen h-förmigen Gerüststellrahmens, bei dem sich
die unterschiedlich langen Rohrverbinder von dem Querarm aus betrachtet jeweils in
entgegengesetzte Richtungen erstrecken;
- Fig. 12
- h eine schematische Ansicht eines H- bzw. S-förmigen Gerüststellrahmens, mit einer
L-förmigen Rahmenstruktur, wobei sich bei diesem Gerüststellrahmen die beiden unterschiedlich
langen Rohrverbinder von dem Querarm aus betrachtet in die gleiche Richtung, hier
nach oben, erstrecken;
- Fig. 12 i
- eine schematische Ansicht eines ähnlichen H- bzw. S-förmigen Gerüststellrahmens, bei
dem sich jedoch die unterschiedlich langen Rohrverbinder von dem Querarm aus betrachtet
in entgegengesetzte Richtungen erstrecken.
[0038] Das in Figur 1 gezeigte Gerüst 20 ist aus einer Mehrzahl erfindungsgemäßer Gerüststellrahmen
21; 21.1, 21.2 aufgebaut, wobei hier jeweils auf einen ersten Gerüststellrahmen 21.1
ein zweiter Gerüststellrahmen 21.2 aufgesteckt ist.
[0039] Jeder Gerüststellrahmen 21; 21.1, 21.2 besteht aus zwei Stielen 32; 32.1, 32.2, und
zwar aus einem ersten Stiel 32.1 und aus einem dazu im Wesentlichen parallelen zweiten
Stiel 32.2 sowie aus einem sich zu diesen Stielen 32.1, 32.2 jeweils quer, hier etwa
senkrecht, erstreckenden Querarm 35, der an dem ersten Stiel 32.1 und an dem zweiten
Stiel 32.2 permanent durch Schweißen unter Ausbildung eines H- bzw. U-förmigen Rahmens
befestigt ist.
[0040] Das Gerüst 2U besteht aus einer Mehrzahl von wenigstens vier Stielen 32; 32.1, 32.2.
Zur Aussteifung des Gerüsts 20 sind wenigstens zwei der Stiele 32.1, 32.2 zweier benachbarter
Gerüststellrahmen 21, die einer gemeinsamen Etage, hier der unteren Etage 47.1 zugeordnet
sind, durch ein vorzugsweise stabförmiges Diagonalelement 26 ausgesteift. Jeder Stiel
32; 32.1, 32.2 weist hier wenigstens zwei in einem vertikalen Abstand zueinander angeordnete
Befestigungseinrichtungen 38 zum Anschluss von Absturzsicherungsmitteln, insbesondere
Geländerelementen 28 auf. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind jeweils zwei im Wesentlichen
parallele Geländerelemente 28 an den Befestigungseinrichtungen 38 der hier äußeren
Stiele 32.1 befestigt. Die anderen bzw. inneren Stiele 32.2 können beispielsweise
in unmittelbarer Nachbarschaft einer nicht gezeigten Wand, beispielsweise eines Bauwerkes,
aufgestellt sein, so dass dann auf dieser Seite des Gerüsts 20 die Absturzsicherungsmittel
28 entfallen können.
[0041] Jeder Stiel 32; 32.1, 32.2 ist hier auf ein sogenanntes Anfangsstück 27 aufgesteckt,
das üblicherweise mit einem nach oben weisenden Rohrstutzen gestaltet ist. Der Innendurchmesser
dieses Rohrstutzens ist geringfügig größer als der Außendurchmesser 58.1, 58.2 der
unteren Stielenden der Stiele 32; 32.1, 32.2, so dass die Stiele 32; 32.1, 32.2 jeweils
in einen dieser Rohrstutzen der Anfangsstücke 27 eingesteckt werden können. Die Anfangsstücke
27 sind üblicherweise mit einer Spindel und einer darauf aufgeschraubten Spindelmutter
versehen, wodurch eine Höhen- bzw. Niveaueinstellung der Stiele 32; 32.1, 32.2 erreicht
werden kann. Jedes Anfangsstück 27 weist hier eine Lochscheibe 30 auf, die mit Durchbrechungen
71 versehen ist. Letztere dienen zum Festkeilen von mit sogenannten Anschlussköpfen
versehenen horizontalen Stabelementen 24, 25 an den Stielen 32; 32.1, 32.2. Diese
Anschlussstellen bezeichnet man auch als Anschlussknoten 29. Als Stabelemente werden
üblicherweise Längsriegel 24 und Querriegel 25 versendet. Die Längsriegel 24 und die
Querriegel 25 werden dabei jeweils paarweise derart festgekeilt, dass aus zwei parallelen
Längsriegeln 24 und zwei dazu senkrecht angeordneten, jedoch untereinander parallelen
Querriegeln 25, ein stabiler rechteckiger Grundrahmen aufgebaut wird. Auf oder an
den Querarmen 35; 35.1, 35.2 der Gerüststellrahmen 21; 21.1, 21.2 können Belageinheiten
31, vorzugsweise Gerüstböden, angebracht werden, die mit Lauf- und/oder Arbeitsflächen
versehen sind und welche die jeweilige Etage 47.1, 47.2 nach unten und nach oben horizontal
begrenzen.
[0042] Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gerüststellrahmens 21' ist
in Figur 2 gezeigt. Dieser ist hier H- bzw. U-förmig, mit einem eine Länge 34.1 aufweisenden
ersten Stiel 32.1 und mit einem eine Länge 34.2 aufweisenden zweiten Stiel 32.2 sowie
mit wenigstens einem sich zwischen dem ersten Stiel 32.1 und dem sich dazu im Wesentlichen
parallel erstreckenden zweiten Stiel 32.2 quer, hier senkrecht, zu dem ersten Stiel
32.1 und zu dem zweiten Stiel 32.2 erstreckenden Querarm 35.1 gestaltet, der permanent
durch Schweißen biege- und verwindungssteif an dem ersten Stiel 32.1 und an dem zweiten
Stiel 32.2 befestigt ist.
[0043] Der erste Stiel 32.1 weist einen ersten Stielteil 39.1 auf, der sich von dem Querarm
35.1 aus betrachtet in eine Richtung 43.1 erstreckt und der zweite Stiel 32.2 weist
einen zweiten Stielteil 39.2 auf, der sich von dem Querarm 35.1 aus betrachtet im
Wesentlichen in die gleiche Richtung 43.2 erstreckt. Der erste Stielteil 39.1 und
der zweite Stielteil 39.2 bilden zusammen mit dem Querarm 35.1 eine in Richtung 44
der im Wesentlichen in die gleiche Richtung 43.1, 43.2 weisenden beiden Stielteile
39.1, 39.2 offene, hier U-förmige Rahmenstruktur 50.1 aus.
[0044] Der erste Stiel 32.1 und der zweite Stiel 32.2 weisen jeweils einen ersten oberen
Endbereich 51.1, 52.1 und einen zweiten unteren Endbereich 51.2, 52.2 auf. Der erste
Endbereich 51.1 des ersten Stiels 32.1 ist als ein eine Länge 55.1 aufweisender erster
Rohrverbinder 54.1 gestaltet, der sich von dem Querarm 35.1 aus betrachtet in eine
Richtung 45.1 erstreckt und der erste Endbereich 52.1 des zweiten Stiels 32.1 ist
als ein eine Länge 55.2 aufweisender zweiter Rohrverbinder 54.2 gestaltet, der sich
von dem Querarm 35.1 aus betrachtet im Wesentlichen in die gleiche Richtung 46.1 erstreckt.
Wie noch insbesondere im Zusammenhang mit den Figuren 11 a und 11 b erläutert, unterscheidet
sich die Länge 55.1 des ersten Rohrverbinders 54.1 des ersten Stiels 32.1 von der
Länge 55.2 des zweiten Rohrverbinders 54.2 des zweiten Stiels 32.2, und zwar in dem
in den Figuren beispielhaft gezeigten Ausführungsbeispiel derart, dass die Länge 55.1
des ersten Rohrverbinders 54.1 geringfügig länger ist als die Länge 55.2 des zweiten
Rohrverbinders 54.2.
[0045] Die Länge 55.1 des ersten Rohrverbinders 54.1 entspricht dem Abstand zwischen dem
freien Ende 36.2 des ersten Rohrverbinders 54.1 bzw. des ersten Stiels 32.1 und einer
ringförmigen Stützfläche 41.1 und die Länge 55.2 des zweiten Rohrverbinders 54.2 entspricht
dem Abstand zwischen dem freien Ende 37.2 des zweiten Rohrverbinders 54.2 bzw. des
zweiten Stiels 32.2 und einer ringförmigen zweiten Stützfläche 41.2. Die Stützflächen
41.1 und 41.2 begrenzen jeweils einen Stützwulst, der in den gezeigten Ausführungsbeispielen
durch einen Umformvorgang, insbesondere durch einen Stauchvorgang, hergestellt ist,
wobei hier der jeweilige Rohrverbinder 54.1 und 54.2 einstückig mit dem sich daran
anschließenden jeweiligen Stielstück 65.1 bzw. 65.2 des jeweiligen Stiels 32.1 bzw.
32.2 verbunden ist. Der Abstand der Stützfläche 41.1 von dem unteren Ende 36.1 des
ersten Stiels 32.1 und der Abstand 42.2 der Stützfläche 41.2 von dem unteren Ende
37.1 des zweiten Stiels 32.2 ist jeweils gleich groß und beträgt hier etwa 2 Meter.
[0046] Die Länge 40.1 des ersten Stielteils 39.1 bzw. der Abstand der Längsachse 73 des
Querarmes 35.1 von dem unteren Ende 36.1 des ersten Stiels 32.1 und die Länge 40.2
des zweiten Stielteils 39.2 des zweiten Stiels 32.2 bzw. der Abstand der Längeachse
73 des Querarmes 35.1 von dem unteren Ende 37.1 des zweiten Stiels 32.2, ist hier
ebenfalls jeweils gleich groß und beträgt hier etwa 1,9 Meter. In dem Abstand 40.1
von dem unteren Ende 36.1 des ersten Stiels weist dieser eine Lochscheibe 30 auf und
auch der zweite Stiel 32.2 weist in einem entsprechenden Abstand 40.2 von seinem unteren
Ende 36.2 eine Lochscheibe 30 auf. Diese, auch als Rosette bezeichnete Lochscheibe
umgibt den jeweiligen Stiel 32.1, 32.2 jeweils vollumfänglich. Solche aus dem Stand
der Technik bekannten Lochscheiben 30 weisen eine Anzahl von vorzugsweise acht Durchbrechungen
71 auf, wobei vorzugsweise vier der Durchbrechungen 71 als kleine Durchbrechungen
71.1 gestaltet sind und vorzugsweise vier andere Durchbrechungen 71 als große Durchbrechungen
71.2 gestaltet sind. Dabei sind die Durchbrechungen 71; 71.1, 71.2 jeweils derart
um den Umfang des jeweiligen Stiels 32 angeordnet, dass sich kleine Durchbrechungen
71.1 und große Durchbrechungen 71.2 abwechseln, wobei sich deren radial nach außen
erstreckende Längsachsen jeweils in einem Umfangswinkel von hier 45 Grad zueinander
angeordnet sind.
[0047] Der hier mit einem Rundrohr gebildete Querarm 35.1 weist an seinen beiden Enden jeweils
einen Anschlusskopf 75.1, 75.2 auf. Der erste Anschlusskopf 75.1 ist fest sowohl mit
der Lochscheibe 30 des ersten Stiels 32.1 als auch mit dem ersten Stiel 32.1 verschweißt
und der zweite Anschlusskopf 75.2 ist fest mit der Lochscheibe 30 des zweiten Stiels
32.2 und mit dem zweiten Stiel 32.2 verschweißt. Jeder Anschlusskopf 75.1, 75.2 weist
einen oberen Kopfteil 78 und einen unteren Kopfteil 79 auf, zwischen dem, im unverschweißten
Zustand, ein horizontaler Schlitz 81 ausgebildet ist, dessen obere und untere Schlitzflächen
parallel zu der Längsachse 73 des Querarmes 35.1 verlaufen. Der obere Kopfteil 78
weist zwei obere Seitenwandteile 82.1 und 82.2 auf und der untere Kopfteil 79 weist
zwei untere Seitenwandteile 83.1 und 83.2 auf. Die oberen Seitenwandteile 82.1 und
82.2 und die unteren Seitenwandteile 83.1 und 83.2 sind jeweils mit Vertikalaußenflächen
begrenzt, die jeweils einen Keilwinkel 77 einschließen, der vorzugsweise etwa 43 bis
45 Grad beträgt (Figuren 3 und 4). Dabei sind die Seitenwandteile 82.1, 82.2 und 83.1,
83.2 derart angeordnet, dass sie unter Ausbildung eines keilförmigen Anschlusskopfes
75.1, 75.2, vorzugsweise auf das Stiel- und Scheibenzentrum 76 zulaufen.
[0048] Der erste Rohrverbinder 54.1 weist gegenüber dem zweiten Endbereich 71.2 des ersten
Stiels 32.1 einen unterschiedlichen Querschnitt auf und auch der zweite Rohrverbinder
54.2 des zweiten Stiels 32.2 weist gegenüber dessen zweiten Endbereich 52.2 einen
unterschiedlichen Querschnitt auf. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die beiden
Rohrverbinder 54.1 und 54.2 mit Ausnahme von End- und Übergangsbereichen die Außendurchmesser
61.1 bzw. 61.2 auf, die hier gleich groß sind. Die Außendurchmesser 61.1 und 61.2
der Rohrverbinder 54.1 und 54.2 sind geringfügig kleiner als die Innendurchmesser
59.2 der Stiele 32.1 und 32.2 im Bereich deren jeweiligen unteren Enden 36.1 und 37.1,
also in dem zweiten Endbereich 51.2 des ersten Stiels 32.1 und in dem zweiten Endbereich
52.2 des zweiten Stiels 32.2. Auf diese Weise kann auf die beiden Stiele 32.1 und
32.2 jeweils ein weiterer Stiel 32, vorzugsweise eines gleichartigen Gerüststellrahmens
21' aufgesteckt werden, so wie dies beispielsweise in Figur 1 gezeigt ist. Dort sind
die unteren Enden 36.1, 37.1 respektive die unteren Endbereiche 51.2 und 52.2 der
Stiele 32.1 und 32.2 eines zweiten Gerüststellrahmens 21.2 auf die Rohrverbinder 54.1
und 54.2 der Stiele 32.1 und 32.2 eines ersten Gerüststellrahmens 21.1 aufgesteckt,
wie er beispielsweise in den Figuren 2 und 6 anhand der Gerüststellrahmen 21' und
21" gezeigt ist.
[0049] Die Figuren 6 bis 10 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Gerüststellrahmens 21'', der sich gegenüber dem zuvor im Zusammenhang mit den Figuren
2 bis 5 beschriebenen Gerüststellrahmen 21' ausschließlich durch die Gestaltung des
hier als U-Profil-Rohr gestalteten Querarmes 35.2 und der Detailausbildung dessen
Anschlussköpfe 175.1 und 175.2 sowie deren Detailanbindung an die beiden Stiele 32.1
und 32.2 unterscheidet. Demgemäß sind also die beiden Stiele 32.1 und 32.2 und deren
Rohrverbinder 54.1 und 54.2 sowie die an den Stielen 32.1 und 32.2 angebrachten Lochscheiben
30 sowie die Befestigungseinrichtungen 38 des Gerüststellrahmens 21" gleich ausgebildet,
wie bei dem Gerüststellrahmen 21'. Bei dem Gerüststellrahmen 21" sind gleiche Teile
mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie bei dem Gerüststellrahmen 21'.
[0050] Im Unterschied zu dem mit einem Rundrohrabschnitt gestalteten Querarm 35.1 des Gerüststellrahmens
21 ist also der Querarm 35.2 des Gerüststellrahmens 21' aus einem U-Profil-Rohr hergestellt,
dessen Querschnitt in Figur 7 gezeigt ist. Die meisten konstruktiven Details dieses
U-Profil-Rohrs 35.2 und im Übrigen die konstruktiven Details des Querarmes 35.1 des
Gerüststellrahmens 21" sind bereits in der noch unveröffentlichten früheren europäischen
Patentanmeldung
06021346.9 und der ebenfalls noch unveröffentlichten deutschen Gebrauchsmusteranmeldung
20 2006 015 586.4 offenbart, deren Inhalt, wie bereits eingangs erwähnt, in dem hier in Rede stehenden
Schutzrecht vollinhaltlich aufgenommen ist, so dass der Einfachheit halber bezüglich
dieser konstruktiven Details auf diese Schutzrechte verwiesen werden kann.
[0051] Ein konstruktiver Detailunterschied des in den Figuren 6 bis 9 gezeigten U-Profil-Rohrs
bzw. Querarmes 35.2 zu den in den beiden unveröffentlichten Schutzrechtsanmeldungen
offenbarten U-Profil-Rohren betrifft die Gestaltung der Anschlussköpfe 175.1 und 175.2.
Diese weisen jeweils einen unteren Kopfteil 179 auf, der mit einem durch Umformen,
insbesondere Pressen, gebildeten, über die an dem jeweiligen Anschlusskopf 175 angrenzende
Unterseite des U-Profil-Rohrs 35.2 nach unten herausgewölbtes Quetsch- und Stützprofil
176.1 bzw. 176.2 gestaltet ist. Durch die Ausbildung eines derartigen Quetsch- und
Stützprofils 176.1, 176.2 wird im Unterschied zu dem in den beiden vorstehend bezeichneten
Schutzrechten offenbarten Anschlussköpfen der dort offenbarten U-Profil-Rohre eine
bessere Abstützung zu den Stielen 32.1 und 32.2 des Gerüststellrahmens 21' und insbesondere
eine größere Biegesteifigkeit im Bereich der Anschlussknoten 29' gegen ein Verbiegen
der Stielteile 39.1 und 39.2 relativ zu dem Querarm 35.2 erreicht. Ein derartiges
Quetsch- und Stützprofil 176.1, 176.2 lässt sich besonders einfach und kostengünstig
im Zuge der Herstellung des jeweiligen Anschlusskopfes 175.1 bzw. 175.2 herstellen.
[0052] Die Figuren 11 a und 11 b zeigen Endausschnitte der beiden Stiele 32.1 und 32.2 im
Bereich deren hier oberen Endbereiche 51.1 und 52.1. Die Figur 11 a zeigt dabei einen
mit einem üblichen Rohrverbinder 54.1 gestalteten Endbereich 51.1 der in den Figuren
2 und 6 jeweils links außen gezeigten Stiele 32.1. Dieser Rohrverbinder 54.1 weist
einen Kreisringquerschnitt und einen Außendurchmesser 61.1 auf, der geringfügig kleiner
ist als der in den Figuren 5 und 10 gezeigte Innendurchmesser 59.2 des unteren Endbereichs
51.2 des ersten Stiels 32.1.
[0053] Der Rohrverbinder 54.1 weist an seinem freien Ende 36.2 einen nach vorne konisch
zulaufenden Rohrendabschnitt auf.
[0054] Dieser ist mit einer Fase 36.2 gebildet, die eine Breite 64.1 von hier etwa 15 Millimeter
aufweist. Ferner weist der Rohrverbinder 54.1 eine Länge 55.1 auf, die hier etwa 165
Millimeter beträgt, die dem Abstand des freien Endes 36.2 des Rohrverbinders 54.1
bzw. des Stiels 32.1 zu der ringförmigen Stützfläche 41.1 entspricht.
[0055] Im Unterschied dazu weist der insbesondere in Figur 11 b gezeigte Rohrverbinder 54.2
an seinem freien Ende 37.2 eine Fase 63.2 auf, deren Breite 64.2 gegenüber der Breite
64.1 der Fase 63.1 des Rohrverbinders 54.1 um hier etwa 10 Millimeter reduziert ist.
[0056] Zur Herstellung dieser Fase 63.2 mit einer reduzierten Breite 64.2 geht man bevorzugt
von einem eine reduzierte Länge aufweisenden Stielrohr aus, das mittels eines bzw.
in einem in den Figuren nicht gezeigten Umformwerkzeug umgeformt wird, das auch zur
Herstellung der breiteren Fase 63.1 des Rohrverbinders 54.1 des längeren Stiels 63.1
durch Umformen eines eine nicht reduzierte bzw. größere Länge aufweisenden Stielrohrs
dient.
[0057] Es versteht sich jedoch, dass man zur Herstellung der Fase 63.2 mit einer reduzierten
Breite 64.2 auch von einem üblichen Rohrverbinder ausgehen kann, der dem in Figur
11 a gezeigten Rohrverbinder 54.1 entspricht. Die Fase eines derartiges Rohrverbinders
kann in besonders einfacher und kostengünstiger Weise abgelängt, beispielsweise abgesägt,
werden derart, dass man eine abgelängte Fase mit einer entsprechend reduzierten Breite
eines dementsprechend kürzeren Rohrverbinders erhält.
[0058] Der kürzere Rohrverbinder 54.2 weist gegenüber dem Rohrverbinder 54.1 eine geringfügig
kleinere Länge 55.2 auf, die hier etwa 155 Millimeter beträgt. Demgemäß ist die Länge
34.2 des den zweiten Rohrverbinder 54.2 aufweisenden zweiten Stiels 32.2 gegenüber
der Länge 34.1 des den ersten Rohrverbinder 51.1 aufweisenden ersten Stiels 32.1 geringfügig
reduziert, und zwar um einen Betrag, welcher der Differenz der Länge 55.1 des ersten
Rohrverbinders 54.1 und der Länge 55.2 des zweiten Rohrverbinders 54.2 bzw. der Differenz
der Breite 64.1 der ersten Fase 63.1 des ersten Rohrverbinders 54.1 und der Breite
64.2 der zweiten Fase 63.2 des zweiten Rohrverbinders 54.2 entspricht und die hier
etwa 10 Millimeter beträgt.
[0059] Die Stiele 32.1 und 32.2 weisen in einem von ihren jeweiligen unteren Enden 36.1,
37.1 bis zu der jeweiligen Stützfläche 41.1 und 41.2 reichenden Stielabschnitten,
mit Ausnahme des Bereichs der von den ringförmigen Stützflächen 41.1 und 41.2 begrenzten
Ringwulsten, einen Außendurchmesser 58.1 und 58.2 auf, der hier jeweils gleich groß
ist und der hier etwa 48,3 Millimeter beträgt. Der Außendurchmesser 61.2 des zweiten
Rohrverbinders 54.2 entspricht dem Außendurchmesser 61.1 des Rohrverbinders 54.1 und
ist demgemäß ebenfalls geringfügig kleiner als der Innendurchmesser 59.2 des zweiten
Stiels 32.2 im Bereich dessen hier unteren Endbereichs 52.2.
[0060] Die Figuren 12 a bis 12 i zeigen schematische Ansichten verschiedener Ausführungsvarianten
der erfindungsgemäßen Gerüststellrahmen 12, die hier allesamt mit unterschiedlich
langen Rohrverbindern 54.1 und 54.2 ausgestaltet sind. Eine derartige Ausgestaltung
mit eine unterschiedliche Länge 55.1, 55.2 aufweisenden Rohrverbindern 54.1, 54.2
ist bevorzugt. Denn dann können sich bei einem Aufeinanderstecken mehrerer jeweils
gleichartiger Gerüststellrahmen 21; 21.1, 21.2 aufeinander, die Enden eines zweiten
Gerüststellrahmens 21.2, welche auf die zugehörigen Enden eines ersten Gerüststellrahmens
21.1 aufzustecken sind, im aufgesteckten Zustand auf den jeweiligen Stützflächen 41.1
und 41.2 des ersten Gerüststellrahmens 21.1 abstützen. Es versteht sich jedoch, dass
alternativ auch statt unterschiedlich langer Rohrverbinder die Längen der jeweiligen
Stiele entsprechend unterschiedlich sein können. Auch sind Kombinationen von unterschiedliche
Längen aufweisenden Rohrverbindern einerseits und unterschiedliche übrige Längen aufweisenden
Stielen denkbar.
[0061] Die in den Figuren 1 bis 11 b gezeigten Ausführungsvarianten erfindungsgemäßer Gerüststellrahmen
21; 21.1, 21.2; 21', 21" sind in Figur 12 a nochmals schematisch wiedergegeben, so
dass insoweit auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen werden kann.
[0062] Die Figur 12 b zeigt eine schematische Ansicht eines ähnlichen U-förmigen Gerüststellrahmens,
bei dem jedoch im Unterschied zu dem in Figur 12 a schematisch gezeigten Gerüststellrahmen
die beiden unterschiedlich langen Rohrverbinder 54.1 und 54.2 jeweils an den unteren
Stielenden der Stiele 32.1 und 32.2 angeordnet sind.
[0063] Die Figur 12 c zeigt eine schematische Ansicht eines ähnlichen Gerüststellrahmens
wie die Figur 12 a, jedoch erstrecken sich im Falle des in Figur 12c gezeigten Gerüststellrahmens
die beiden unterschiedlich langen Rohrverbinder 54.1 und 54.2 von dem Querarm 35 aus
betrachtet in entgegengesetzte Richtungen 45.1 und 46.2 von diesem weg.
[0064] Der in Figur 12 d schematisch gezeigte, ebenfalls H- bzw. U-förmige Gerüststellrahmen,
unterscheidet sich von dem in Figur 12 a schematisch gezeigten Gerüststellrahmen dadurch,
dass der Querarm 35 nunmehr im Bereich der unteren Enden der beiden Stiele 32.1 und
32.2 permanent an diesen befestigt ist.
[0065] Die Figur 12 e zeigt eine schematische Ansicht eines H-förmigen Gerüststellrahmens,
bei dem die beiden unterschiedlich langen Rohrverbinder gleich ausgebildet und angeordnet
sind, wie bei dem in Figur 12 a schematisch gezeigten Gerüststellrahmen. Bei diesem
H-förmigen Gerüststellrahmen ist jedoch im Unterschied zu den in den Figuren 12a bis
12d gezeigten Gerüststellrahmen der Querarm 35 etwa im Bereich der Mitte der beiden
Stiele 32.1 und 32.2 angeordnet.
[0066] Ein kennzeichnendes Merkmal der in den Figuren 12 a bis 12e schematisch gezeigten
Gerüststellrahmen ist es, dass der Abstand zwischen der jeweiligen Stützfläche 41.1,
41.2 und dem jeweiligen, von dem jeweiligen Rohrverbinder 54.1, 54.2 weg weisenden
Stielende der Stiele 32.1 und 32.2, bezogen auf den jeweiligen Gerüststellrahmen,
im Wesentlichen gleich groß ist. Bei diesen Gerüststellrahmen resultieren also die
unterschiedlichen Längen der jeweiligen Stiele 32.1 und 32.2 im Wesentlichen nur bzw.
ausschließlich aus den unterschiedlichen Längen der Rohrverbinder 54.1 und 54.2.
[0067] Die Figuren 12 f und 12 g zeigen jeweils schematische Ansichten eines h-förmigen
Gerüststellrahmens. Dieser kann, zum Zwecke des Aufbaus einer Gerüstrahmenanordnung
aus mehreren aufeinander gesteckten Gerüststellrahmen und/oder zum Zwecke des Aufbaus
eines Gerüsts, um einen Zwischenstiel 33 ergänzt werden, der in den Figuren 12 f und
12 g jeweils gepunktet dargestellt ist. Bei dem in Figur 12 f schematisch gezeigten
h-förmigen Gerüststellrahmen weisen die beiden unterschiedlich langen Rohrverbinder
54.1 und 54.2 jeweils in dieselbe Richtung 45.2, 46.2, und zwar jeweils nach unten.
Im Unterschied dazu weisen bei dem in Figur 12g schematisch gezeigten h-förmigen Gerüststellrahmen
die beiden Rohrverbinder 54.1 und 54.2 in entgegengesetzte Richtungen 45.1 und 46.2.
[0068] Bei den in den Figuren 12 a bis 12 g gezeigten Ausführungsbeispielen von Gerüststellrahmen
sind jeweils zwei im Wesentlichen die gleiche Länge aufweisende Stielteile der Stiele
32.1 und 32.2 vorgesehen, die zusammen mit dem jeweiligen Querarm 35 eine U-förmige
Rahmenstruktur ausbilden. Im Unterschied dazu bilden die Stielteile der in den Figuren
12 h und 12 i schematisch gezeigten H- bzw. S-förmigen Gerüststellrahmen jeweils eine
L-förmige Rahmenstruktur aus.
[0069] Im Falle des in Figur 12 h gezeigten H- bzw. S-förmigen Gerüststellrahmens weisen
die beiden unterschiedlich langen Rohrverbinder 54.1 und 54.2 jeweils in die gleiche
Richtung 45.1, 46.2, hier jeweils nach oben. Im Unterschied dazu weisen bei dem in
Figur 12 i schematisch gezeigten H- bzw. S-förmigen Gerüststellrahmen die beiden unterschiedlich
langen Rohrverbinder 54.1 und 54.2 in entgegengesetzte Richtungen 45.1, 46.1.
[0070] Es versteht sich, dass die in den Figuren 12 a bis 12 i gezeigten Ausführungsbeispiele
nur einen Teil der erfindungsgemäß möglichen unterschiedlichen Ausgestaltungen von
erfindungsgemäßen Gerüststellrahmen zeigen, so dass also auch noch weitere vorteilhafte
Konstruktionen von Gerüststellrahmen im Rahmen dieser Erfindung denkbar sind.
[0071] Im Rahmen der Erfindung können basierend auf einem der erfindungsgemäßen Gerüststellrahmen
21; 21.1, 21.2, vorzugsweise basierend auf mehreren gleichartigen Gerüststellrahmen
21; 21.1, 21.2, die aufeinander steckbar sind, erfindungsgemäße Gerüstrahmenanordnungen
22 hergestellt werden (vgl. Figur 1). Dabei sind bzw. werden bevorzugt die Stiele
32.1, 32.2 bzw. Stielenden eines erfindungsgemäßen Gerüststellrahmens 21.2 auf die
Stiele 32.1, 32.2 bzw. die Stielenden eines, vorzugsweise darunter befindlichen und
vorzugsweise gleichartig gestalteten Gerüststellrahmens 21.1 aufgesteckt, so wie dies
am Beispiel der aus Figur 1 hervorgehenden Gerüstrahmenanordnungen 22 veranschaulicht
ist.
[0072] Bei den erfindungsgemäßen, nach außen bzw. nach oben und/oder nach unten offenen,
vorzugsweise U-, H-, h- oder S-förmigen Gerüststellrahmen 21 kann es im Rahmen des
rauen Praxiseinsatzes, insbesondere bei einem Herabfallen eines derartigen Gerüststellrahmens
21 zu Verformungen bzw. Verbiegungen eines Stieles oder beider Stiele relativ zu dem
Querarm 35 kommen. Ein derart verformter bzw. verbogener Gerüststellrahmen lässt sich
erfindungsgemäß in besonders einfacher Art und Weise trotz der Verformung bzw. Verbiegung
auf einen weiteren Gerüstrahmen bzw. Gerüststellrahmen, insbesondere auf einen gleichartigen
Gerüststellrahmen, aufstecken. Im Falle der in den Figuren 1 bis 12 i mit unterschiedlich
langen Rohrverbindern 54.1 und 54.2 gestalteten Gerüststellrahmen 21; 21.1, 21.2;
21', 21" kann dies wie folgt geschehen:
[0073] Zunächst kann der erste Stielteil 39.1 des ersten Stiels 32.1 eines auf einen ersten
Gerüststellrahmen 21.1 aufzusteckenden zweiten Gerüststellrahmens 21.2 so weit auf
den ersten, längeren Rohrverbinder 54.1 des ersten Stiels 32.1 des ersten Gerüststellrahmens
21.1 aufgesteckt werden, dass durch manuelle Ausübung von Querkräften auf den zweiten
Stielteil 39.2 des zweiten Stiels 32.2 des zweiten Gerüststellrahmens 21.2 das freie
Ende 37.1 des zweiten Stielteils 39.2 des zweiten Stiels 32.2 des zweiten Gerüststellrahmens
21.2 relativ zu dem freien Ende 37.2 des zweiten Stiels 32.2 bzw. des zweiten, kürzeren
Rohrverbinders 54.2 des ersten Gerüststellrahmens 21.1 bis in eine Aufsteckstellung
bewegt werden kann, in welcher sich das freie Ende 37.1 des zweiten Stielteils 39.2
des zweiten Gerüststellrahmens 21.2 und das freie Ende 37.2 des zweiten Stiels 32.2
des ersten Gerüststellrahmens 21.1 gegenüber liegen, so dass ein Aufstecken auch des
zweiten Stielteils 39.2 des zweiten Stiels 32.2 des zweiten Gerüststellrahmens 21.2
auf den zweiten Stiel 32.2 des ersten Gerüststellrahmens 21.1 möglich ist. Anschließend
bzw. im Zuge dessen wird durch manuelle Ausübung von Querkräften auf den zweiten Stielteil
39.2 des zweiten Stiels 32.2 des zweiten Gerüststellrahmens 21.2 das freie Ende 37.1
des zweiten Stielteils 39.2 des zweiten Stiels 32.2 des zweiten Gerüststellrahmens
21.2 relativ zu dem freien Ende 37.2 des zweiten Stiels 32.2 des ersten Gerüststellrahmens
21.2 bis in die Aufsteckstellung bewegt, so dass dann auch der zweite Stielteil 39.2
des zweiten Stiels 32.2 des zweiten Gerüststellrahmens 21.2 auf den zweiten Stiel
37.2 des ersten Gerüststellrahmens 21.1 aufsteckbar ist bzw. aufgesteckt wird.
[0074] Beim Aufstellen des diese Gerüststellrahmen 21; 21.1, 21.2 enthaltenden Gerüsts 20
werden bevorzugt die längeren Stiele 32.1, d. h. hier diejenigen Stiele 32.1, welche
jeweils die längeren Rohrverbinder 54.1 aufweisen, jeweils als äußere bzw. wandferne
Stiele 32.1 aufgestellt, während die anderen Stiele 32.2, welche jeweils eine entsprechend
kürzere Länge aufweisen, die also hier jeweils die kürzeren Rohrverbinder 54.2 aufweisen,
innenseitig bzw. wandnah aufgestellt werden. Auf diese Weise kann zum Zwecke des Aufsteckens
eines verformten bzw. verbogenen Gerüststellrahmens 21.2 dieser mit seinem ersten,
äußeren bzw. wandfernen Stiel 32.1 auf den äußeren bzw. wandfernen ersten Stiel 32.1
des darunter befindlichen ersten Gerüststellrahmens 21.1 zunächst nur teilweise bzw.
vorläufig aufgesteckt werden, so dass das untere Ende 36.1 des äußeren bzw. wandfernen
Stiels 32.1 des Gerüststellrahmens 21.2 im Bereich der Fase 63.1 des ersten Rohrverbinders
54.1 des ersten Gerüststellrahmens 21.1 zu liegen bzw. zur Anlage kommt. Anschließend
kann der Gerüstaufsteller in einfacher Art und Weise manuell durch Ausübung von Querkräften
auf den hier wandnahen bzw. inneren Stiel 32.2 des aufzusteckenden Gerüststellrahmens
21.2 in Richtung von dem ersten Stiel 32.1 dieses Gerüststellrahmens 21.2 weg, also
beispielsweise in Richtung auf eine unmittelbar benachbarte Wand, in eine Aufsteckstellung
gedrückt werden, in welcher auch ein Aufstecken des zweiten Stiels 32.2 des zweiten
Gerüststellrahmens 21.2 auf den kürzeren Rohrverbinder 54.2 des zweiten Stiels 32.2
des ersten Gerüststellrahmens 21.1 möglich ist, so dass anschließend durch manuelle
Ausübung von in Schwerkraftrichtung wirkenden Kräften der zweite Stiel 32.2 des zweiten
Gerüststellrahmens 21.2 zusammen mit dem Querarm 35 und dem ersten Stiel 32.1 dieses
Gerüststellrahmens 21.2, und folglich dieser Gerüststellrahmen 21.2 insgesamt, vollständig
auf den darunter befindlichen Gerüststellrahmen 21.1 aufgesteckt werden kann. Im vollständig
aufgesteckten Zustand liegt dann sowohl das untere Ende 36.1 des ersten Stiels 32.1
als auch das untere Ende 37.1 des zweiten Stiels 32.2 des Gerüststellrahmens 21.2
auf der jeweiligen Stützfläche 41.1 bzw. 41.2 der Stiele 32.1 bzw. 32.2 des ersten
bzw. unteren Gerüststellrahmens 21.1 an. Folglich kann sich also der zweite bzw. obere
Gerüststellrahmen 21.2 im vollständig aufgesteckten Zustand mit beiden Stielenden
36.1 und 37.1 auf den Stützflächen 41.1 bzw. 41.2 der Stiele 32.1 bzw. 32.2 des darunter
befindlichen bzw. ersten Gerüststellrahmens 21.1 sicher abstützen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0075]
- 20
- Gerüst
- 21
- Gerüststellrahmen
- 21.1
- Gerüststellrahmen
- 21.2
- Gerüststellrahmen
- 21'
- Gerüststellrahmen
- 21''
- Gerüststellrahmen
- 22
- Gerüstrahmenanordnung
- 23
- Gerüstrahmen
- 24
- horizontales Stab-element/Längsriegel
- 25
- horizontales Stab-element/Querriegel
- 26
- Diagonalelement
- 27
- Anfangsstück
- 28
- Absturzsicherungs-mittel/Geländerelement
- 29
- Anschlussknoten
- 29'
- Anschlussknoten
- 30
- Lochscheibe
- 31
- Belageinheit/Gerüstboden
- 32
- Stiel
- 32.1
- erster Stiel
- 32.2
- zweiter Stiel
- 32.3
- zweiter Stiel
- 33
- Zwischenstiel
- 34.1
- Länge von 32.1
- 34.2
- Länge von 32.2
- 35
- Querarm/Querriegel
- 35.1
- Querarm/O-Querriegel/ Rundrohr
- 35.2
- Querarm/U-Querriegel/ U-Profil-Rohr
- 36.1
- unteres Ende von 34.1
- 36.2
- oberes Ende von 34.1/ freies Ende von 54.1
- 37.1
- unteres Ende von 34.2
- 37.2
- oberes Ende von 34.2/ freies Ende von 54.2
- 38
- Befestigungseinrichtung
- 39.1
- erster Stielteil von 32.1
- 39.2
- zweiter Stielteil von 32.2
- 39.3
- zweiter Stielteil
- 40.1
- Länge von 39.1
- 40.2
- Länge von 39.2
- 41.1
- Stützfläche
- 41.2
- Stützfläche
- 42.1
- Abstand
- 42.2
- Abstand
- 43.1
- Richtung
- 43.2
- Richtung
- 44
- Richtung
- 45.1
- Richtung
- 45.2
- entgegengesetzte Richtung
- 46.1
- Richtung
- 46.2
- entgegengesetzte Richtung
- 47.1
- Etage
- 47.2
- Etage
- 50.1
- U-förmige Rahmenstruktur
- 50.2
- L-förmige Rahmenstruktur
- 51.1
- erster Endbereich von 32.1
- 51.2
- zweiter Endbereich von 32.1
- 52.1
- erster Endbereich von 32.2
- 52.2
- zweiter Endbereich von 32.2
- 54.1
- Rohrverbinder von 32.1
- 54.2
- Rohrverbinder von 32.2
- 55.1
- Länge von 54.1/ Abstand
- 55.2
- Länge von 54.2/ Abstand
- 58.1
- Außendurchmesser
- 58.2
- Außendurchmesser
- 59.1
- Innendurchmesser
- 59.2
- Innendurchmesser
- 61.1
- Außendurchmesser
- 61.2
- Außendurchmesser
- 63.1
- Fase
- 63.2
- Fase
- 64.1
- Breite von 63.1
- 64.2
- Breite von 63.2
- 65.1
- Stielstück von 32.1
- 65.2
- Stielstück von 32.2
- 71
- Durchbruch
- 71.1
- kleiner Durchbruch
- 71.2
- großer Durchbruch
- 72.1
- Längsachse von 32.1
- 72.2
- Längsachse von 32.2
- 73
- Längsachse von 35
- 75.1
- erster Anschlusskopf
- 75.2
- zweiter Anschlusskopf
- 76
- Stiel- und Scheibenzentrum
- 77
- Keilwinkel
- 78
- oberer Kopfteil
- 79
- unterer Kopfteil
- 81
- Schlitz
- 82.1
- oberer Seitenwandteil
- 82.2
- oberer Seitenwandteil
- 83.1
- unterer Seitenwandteil
- 83.2
- unterer Seitenwandteil
- 175.1
- erster Anschlusskopf
- 175.2
- zweiter Anschlusskopf
- 176.1
- Quetsch- und Stütz-profil
- 176.2
- Quetsch- und Stütz-profil
- 178
- oberer Kopfteil
- 179
- unterer Kopfteil
1. Gerüststellrahmen (21; 21.1, 21.2; 21', 21") aus Metall, der, vorzugsweise U-, H-
oder h-förmig, mit einem eine Länge (34.1) aufweisenden ersten Stiel (32.1) und einem
eine demgegenüber unterschiedliche Länge (34.2) aufweisenden zweiten Stiel (32.2,
32.3) und mit wenigstens einem sich zwischen dem ersten Stiel (32.1) und dem sich
dazu im Wesentlichen parallel erstreckenden zweiten Stiel (32.2, 32.3) quer, vorzugsweise
senkrecht, zu dem ersten Stiel (32.1) und zu dem zweiten Stiel (32.2, 32.3) erstreckenden
Querarm (35; 35.1, 35.2), insbesondere Querriegel, gestaltet ist, wobei der Querarm
(35; 35.1, 35.2) permanent, vorzugsweise durch Schweißen, biege- und verwindungssteif
mit dem ersten Stiel (32.1) und mit dem zweiten Stiel (32.2, 32.3) verbunden ist,
wobei der erste Stiel (32.1) einen ersten Stielteil (39.1) aufweist, der sich von
dem Querarm (35; 35.1, 35.2) aus betrachtet in eine Richtung (43.1) erstreckt, und
wobei der zweite Stiel (32.2, 32.3) einen zweiten Stielteil (39.2) aufweist, der sich
von dem Querarm (35; 35.1, 35.2) aus betrachtet im Wesentlichen in die gleiche Richtung
(43.2) erstreckt, wobei der erste Stielteil (39.1) und der zweite Stielteil (39.2)
zusammen mit dem Querarm (35; 35.1, 35.2) eine in Richtung (44) der im Wesentlichen
in die gleiche Richtung (43.1, 43.2) weisenden Stielteile (39.1, 39.2) offene U- oder
L-förmige Rahmenstruktur (50.1, 50.2) ausbildet, und wobei der erste Stiel (32.1)
und der zweite Stiel (32.2, 32.3) jeweils einen ersten Endbereich (51.1, 52.1) und
einen zweiten Endbereich (51.2, 52.2) aufweisen, wobei der erste Endbereich (51.1)
des ersten Stiels (32.1) als ein eine Länge (55.1) aufweisender erster Rohrverbinder
(54.1) gestaltet ist, der sich von dem Querarm (35; 35.1, 35.2) aus betrachtet in
eine Richtung (45.1, 45.2) erstreckt, und wobei der erste Endbereich (52.1) des zweiten
Stiels (32.1, 32.2) als ein eine Länge (55.2) aufweisender zweiter Rohrverbinder (54.2)
gestaltet ist, der sich von dem Querarm (35; 35.1, 35.2) aus betrachtet im Wesentlichen
in die gleiche Richtung (46.1, 46.2) oder im Wesentlichen in eine entgegengesetzte
Richtung (46.1, 46.2) erstreckt, und wobei der erste Rohrverbinder (54.1) gegenüber
dem zweiten Endbereich (51.2) des ersten Stiels (32.1) und der zweite Rohrverbinder
(54.2) gegenüber dem zweiten Endbereich (52.2) des zweiten Stiels (32.2) jeweils einen
unterschiedlichen Querschnitt aufweisen, derart, dass auf dem ersten Stiel (32.1)
ein erster weiterer Stiel, vorzugsweise eines gleichartigen Gerüststellrahmens, aufsteckbar
ist und dass auf dem zweiten Stiel (32.2) ein zweiter weiterer Stiel, vorzugsweise
des gleichartigen Gerüststellrahmens, aufsteckbar ist, und wobei sich die Länge (55.1)
des ersten Rohrverbinders (54.1) des ersten Stiels (32.1) von der Länge (55.2) des
zweiten Rohrverbinders (54.2) des zweiten Stiels (32.2) unterscheidet,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Rohrverbinder (54.1) an seinem freien Ende (36.2) eine eine Breite (64.1)
aufweisende Fase (63.1) aufweist und dass der zweite Rohrverbinder (54.2) an seinem
freien Ende (37.2) eine eine Breite (64.2) aufweisende Fase (63.2) aufweist, wobei
sich die Breite (64.1) der Fase (63.1) des ersten Rohrverbinders (54.1) von der Breite
(64.2) der Fase (63.2) des zweiten Rohrverbinders (54.2) um einen Betrag unterscheidet,
der größer ist als 13 Prozent und der kleiner ist als 87 Prozent der Breite (64.1)
der Fase (63.1) des längeren Rohrverbinders (54.1).
2. Gerüststellrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Stiel (32.1) in einem Abstand (55.1) von einem freien Ende (36.2) des ersten
Rohrverbinders (54.1) eine, vorzugsweise ringförmige, erste Stützfläche (41.1) zum
Abstützen eines Endes des aufsteckbaren ersten weiteren Stiels aufweist, und wobei
der zweite Stiel (32.2) in einem Abstand (55.2) von einem freien Ende (37.2) des zweiten
Rohrverbinders (54.2) eine, vorzugsweise ringförmige, zweite Stützfläche (41.2) zum
Abstützen eines Endes des aufsteckbaren zweiten weiteren Stiels aufweist, wobei sich
die dem Abstand (55.1) der ersten Stützfläche (41.1) von dem freien Ende (36.2) des
ersten Rohrverbinders (54.1) entsprechende Länge (55.1) des ersten Rohrverbinders
(54.1) von der dem Abstand (55.2) der zweiten Stützfläche (41.2) von dem freien Ende
(37.2) des zweiten Rohrverbinders (54.2) entsprechenden Länge (55.2) des zweiten Rohrverbinders
(54.2) unterscheidet.
3. Gerüststellrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Breite (64.1) der Fase (63.1) des ersten Rohrverbinders (54.1) von der Breite
(64.2) der Fase (63.2) des zweiten Rohrverbinders (54.2) um einen Betrag unterscheidet,
der größer ist als 13 Prozent und der kleiner ist als 87 Prozent der Breite (64.1)
der Fase (63.1) des längeren Rohrverbinders (54.1), und dass sich die Länge (55.1)
des ersten Rohrverbinders (54.1) des ersten Stiels (32.1) von der Länge (55.2) des
zweiten Rohrverbinders (54.2) des zweiten Stiels (32.2) um diesen Betrag unterscheidet.
4. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Länge (34.1) des ersten Stiels (32.1) von der Länge (34.2) des zweiten Stiels
(32.2) um einen Betrag unterscheidet, der kleiner ist als der Außendurchmesser (58.1)
des zweiten Endbereichs (51.2) des ersten Stiels (32.1) und/oder der kleiner ist als
der Außendurchmesser (58.2) des zweiten Endbereichs (51.2) des zweiten Stiels (32.2)
und der größer ist als zwei Prozent des Außendurchmessers (58.1) des zweiten Endbereichs
(51.2) des ersten Stiels (32.1) und/oder der größer ist als zwei Prozent des Außendurchmessers
(58.2) des zweiten Endbereichs (52.2) des zweiten Stiels (32.2).
5. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Länge (34.1) des ersten Stiels (32.1) von der Länge (34.2) des zweiten Stiels
(32.2) um einen Betrag unterscheidet, der kleiner ist als 50 Prozent des Außendurchmessers
(58.1) des zweiten Endbereichs (51.2) des ersten Stiels (32.1) und/oder der kleiner
ist als 50 Prozent des Außendurchmessers (58.2) des zweiten Endbereichs (52.2) des
zweiten Stiels (32.2) und der größer ist als 10 Prozent des Außendurchmessers (58.1)
des zweiten Endbereichs (51.2) des ersten Stiels (32.1) und/oder der größer ist als
10 Prozent des Außendurchmessers (58.2) des zweiten Endbereichs (52.2) des zweiten
Stiels (32.2).
6. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Länge (34.1) des ersten Stiels (32.1) von der Länge (34.2) des zweiten Stiels
(32.2) um einen Betrag unterscheidet, der kleiner ist als 50 mm und der größer ist
als 2 mm.
7. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Länge (34.1) des ersten Stiels (32.1) von der Länge (34.2) des zweiten Stiels
(32.2) um einen Betrag unterscheidet, der kleiner ist als 25 mm und der größer ist
als 5 mm.
8. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Länge (34.1) des ersten Stiels (32.1) von der Länge (34.2) des zweiten Stiels
(32.2) um einen Betrag unterscheidet, der etwa 10 mm beträgt.
9. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Länge (34.1) des ersten Stiels (32.1) von der Länge (34.2) des zweiten Stiels
(32.2) um einen Betrag unterscheidet, der kleiner ist als die Breite (64.1) der Fase
(63.1) des ersten Rohrverbinders (54.1) und/oder der kleiner ist als die Breite (64.2)
der Fase (63.2) des zweiten Rohrverbinders (54.2).
10. Gerüststellrahmen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Breite (64.2) der Fase (63.2) eines Rohrverbinders (54.2) seiner Rohrverbinder
(54.1, 54.2) von der Breite (64.1) der Fase (63.1) des anderen Rohrverbinders (54.1)
um einen Betrag unterscheidet, der größer ist als 30 Prozent und der kleiner ist als
80 Prozent der Breite (64.1) der Fase (63.1) des längeren Rohrverbinders (54.1).
11. Gerüststellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Breite (64.2) der Fase (63.2) eines Rohrverbinders (54.2) der Rohrverbinder
(54.1, 54.2) von der Breite (64.1) der Fase (63.1) des anderen Rohrverbinders (54.1)
um einen Betrag unterscheidet, der größer ist als 5 Millimeter und der kleiner ist
als 12 Millimeter.
12. Gerüststellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (64.2) der Fase (63.2) eines Rohrverbinders (54.2) der Rohrverbinder (54.1,
54.2) um etwa 10 mm kleiner ist als die Breite (64.1) der Fase (63.1) des anderen
Rohrverbinders (54.1).
13. Gerüststellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die eine reduzierte Breite (64.2) aufweisende Fase (63.2) durch Ablängen, insbesondere
durch Absägen, eines an seinem freien Ende eine Fase aufweisenden, vorzugsweise dem
anderen Rohrverbinder (54.1) entsprechenden, Rohrverbinders verringert ist bzw. wird.
14. Gerüststellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die eine reduzierte Breite (64.2) aufweisende Fase (63.2) eines Rohrverbinders (54.2)
eines Stiels (32.2) durch Umformen eines eine reduzierte Länge aufweisenden Stielrohrs
mittels eines bzw. in einem Umformwerkzeug erreicht ist bzw. wird, das auch zur Herstellung
einer Fase (63.1) eines Rohrverbinders (54.1) eines längeren Stiels (32.2) durch Umformen
eines eine nicht reduzierte bzw. größere Länge aufweisenden Stielrohrs dient, deren
Breite (64.1) gegenüber der Breite (64.2) der Fase (63.2) des eine kürzere Länge (34.2)
aufweisenden Stielrohrs (32.2) nicht reduziert ist.
15. Gerüststellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die eine reduzierte Breite (64.2) aufweisende Fase (63.2) eines Rohrverbinders (54.2)
durch Umformen eines eine reduzierte Länge aufweisenden Rohrverbinderrohrs mittels
eines bzw. in einem Umformwerkzeug erreicht ist bzw. wird, das auch zur Herstellung
einer Fase (63.1) eines längeren Rohrverbinders (54.1) durch Umformen eines eine nicht
reduzierte bzw. größere Länge aufweisenden Rohrverbinderrohrs dient, deren Breite
(64.1) gegenüber der Breite (64.2) der Fase (63.2) des eine kürzere Länge (55.2) aufweisenden
Rohrverbinders (54.2) nicht reduziert ist.
16. Gerüststellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rohrverbinder (54.1) einstückig mit einem an diesen angrenzenden Stielstück
(65.1) des ersten Stiels (32.1) und der zweite Rohrverbinder (54.2) einstückig mit
einem an diesen angrenzenden Stielstück (65.2) des zweiten Stiels (32.2) verbunden
ist.
17. Gerüststellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 13 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rohrverbinder als separates Teil mit einem an diesen angrenzenden Stielstück
des ersten Stiels verbunden, vorzugsweise verpresst ist, und dass der zweite Rohrverbinder
als separates Teil mit einem an diesen angrenzenden Stielstück des zweiten Stiels
verbunden, vorzugsweise verpresst, ist.
18. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rohrverbinder (54.1) einen Außendurchmesser (61.1) aufweist, der kleiner
ist als der Außendurchmesser (58.1) des ersten Stiels (32.1) in seinen übrigen Stielbereichen
und dass der zweite Rohrverbinder (54.2) einen Außendurchmesser (61.2) aufweist, der
kleiner ist als der Außendurchmesser (58.2) des zweiten Stiels (32.2) in seinen übrigen
Stielbereichen.
19. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querarm (35; 35.1, 35.2) im Bereich bzw. in der Nähe eines Endbereichs (51.1)
des ersten Stiels (32.1) mit diesem permanent verbunden ist und/oder das der Querarm
(35; 35.1, 35.2) im Bereich bzw. in der Nähe eines Endbereichs (51.2) des zweiten
Stiels (32.2) mit diesem permanent verbunden ist.
20. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querarm (35; 35.1, 35.2) im Bereich bzw. in der Nähe des ersten Rohrverbinders
(54.1) mit dem ersten Stiel (32.1) permanent verbunden ist und/oder dass der Querarm
(35; 35.1, 35.2) im Bereich bzw. in der Nähe des zweiten Rohrverbinders (54.2) mit
dem zweiten Stiel (32.2) permanent verbunden ist.
21. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (40.1) des ersten Stielteils (39.1) größer ist als 60 % der Länge (34.1)
des ersten Stiels (32.1), vorzugsweise größer ist als 80 % der Länge (34.1) des ersten
Stiels (32.1), insbesondere etwa 1,9 m beträgt und/oder dass die Länge (40.2) des
zweiten Stielteils (39.2) größer ist als 60 % der Länge (34.2) des zweiten Stiels
(32.2), vorzugsweise größer ist als 80 % der Länge (34.2) des zweiten Stiels (32.2),
insbesondere etwa 1,9 m beträgt.
22. Gerüststellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Querarm (35) im Bereich der Mitte des ersten Stiels (32.1) mit diesem permanent
verbunden ist und/oder dass der Querarm (35) im Bereich der Mitte des zweiten Stiels
(32.2) mit diesem permanent verbunden ist.
23. Gerüststellrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 18 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (40.1) des ersten Stielteils (39.1) größer ist als 30 % der Länge (34.1)
des ersten Stiels (32.1), vorzugsweise größer ist als 40 % der Länge (34.1) des ersten
Stiels (32.1), insbesondere etwa 1 m beträgt und/oder dass die Länge (40.2) des zweiten
Stielteils (39.2) größer ist als 30 % der Länge (34.2) des zweiten Stiels (32.2),
vorzugsweise größer ist als 40 % der Länge (34.2) des zweiten Stiels (32.2), insbesondere
etwa 1 m beträgt.
24. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sich von dem Querarm (35; 35.1, 35.2) aus betrachtet im Wesentlichen in die gleiche
Richtung (44) erstreckenden Stielteile (39.1, 39.2) der U-förmigen Rahmenstruktur
(50.1) eine im Wesentlichen gleiche Länge (40.1, 40.2) aufweisen.
25. Gerüststellrahmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querarm (35; 35.1, 35.2) der einzige Querarm (35; 35.1, 35.2) ist, der permanent,
vorzugsweise durch Schweißen, mit dem ersten Stiel (32.1) und mit dem zweiten Stiel
(32.2) verbunden ist oder dass die permanente Verbindung des ersten Stiels (32.1)
und des zweiten Stiels (32.2) durch einen einzigen Querarm (35; 35.1, 35.2) ausgebildet
ist.
26. Gerüstrahmenanordnung mit wenigstens einem Gerüststellrahmen (21; 21.1, 21.2; 21',
21") nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, der auf einen Gerüstrahmen,
insbesondere einen Gerüststellrahmen (21; 21.1, 21.2; 21', 21"), vorzugsweise einen
Gerüststellrahmen (21; 21.1, 21.2; 21', 21") nach wenigstens einem der vorstehenden
Ansprüche, aufgesteckt ist.
27. Gerüstrahmenanordnung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Stiel (32.1) des Gerüststellrahmens (21; 21.1, 21.2; 21', 21"), entweder
unter Einfügung eines ersten Zwischenstiels oder ohne Einfügung eines ersten Zwischenstiels,
vorzugsweise unmittelbar, auf einen ersten Stiel des Gerüstrahmens aufgesteckt ist,
und dass der zweite Stiel (32.2) des Gerüststellrahmens (21; 21.1, 21.2; 21', 21")
entweder unter Einfügung eines zweiten Zwischenstiels oder ohne Einfügung eines zweiten
Zwischenstiels, vorzugsweise unmittelbar, auf einen zweiten Stiel des Gerüstrahmens
aufgesteckt ist.
28. Verfahren zur Herstellung einer Gerüstrahmenanordnung, insbesondere nach einem der
Ansprüche 26 oder 27, mit wenigstens einem Gerüststellrahmen (21; 21.1, 21.2; 21',
21") aus Metall, der, vorzugsweise U-, H- oder h-förmig, mit einem eine Länge (34.1)
aufweisenden ersten Stiel (32.1) und einem eine Länge (34.2) aufweisenden zweiten
Stiel (32.2, 32.3) und mit wenigstens einem sich zwischen dem ersten Stiel (32.1)
und dem sich dazu im Wesentlichen parallel erstreckenden zweiten Stiel (32.2, 32.3)
quer, vorzugsweise senkrecht, zu dem ersten Stiel (32.1) und zu dem zweiten Stiel
(32.2, 32.3) erstreckenden Querarm (35; 35.1, 35.2), insbesondere Querriegel, gestaltet
ist, wobei der Querarm (35; 35.1, 35.2) permanent, vorzugsweise durch Schweißen, biege-
und verwindungssteif mit dem ersten Stiel (32.1) und mit dem zweiten Stiel (32.2,
32.3) verbunden ist, wobei der erste Stiel (32.1) einen ersten Stielteil (39.1) aufweist,
der sich von dem Querarm (35; 35.1, 35.2) aus betrachtet in eine Richtung (43.1) erstreckt,
und wobei der zweite Stiel (32.2, 32.3) einen zweiten Stielteil (39.2) aufweist, der
sich von dem Querarm (35; 35.1, 35.2) aus betrachtet im Wesentlichen in die gleiche
Richtung (43.2) erstreckt, wobei der erste Stielteil (39.1) und der zweite Stielteil
(39.2) zusammen mit dem Querarm (35; 35.1, 35.2) eine in Richtung (44) der im Wesentlichen
in die gleiche Richtung (43.1, 43.2) weisenden Stielteile (39.1, 39.2) offene U- oder
L-förmige Rahmenstruktur (50.1, 50.2) ausbildet, und wobei der erste Stiel (32.1)
und der zweite Stiel (32.2, 32.3) jeweils einen ersten Endbereich (51.1, 52.1) und
einen zweiten Endbereich (51.2, 52.2) aufweisen, wobei der erste Endbereich (51.1)
des ersten Stiels (32.1) als ein eine Länge (55.1) aufweisender erster Rohrverbinder
(54.1) gestaltet ist, der sich von dem Querarm (35; 35.1, 35.2) aus betrachtet in
eine Richtung (45.1, 45.2) erstreckt, und wobei der erste Endbereich (52.1) des zweiten
Stiels (32.1, 32.2) als ein eine Länge (55.2) aufweisender zweiter Rohrverbinder (54.2)
gestaltet ist, der sich von dem Querarm (35; 35.1, 35.2) aus betrachtet im Wesentlichen
in die gleiche Richtung (46.1, 46.2) oder im Wesentlichen in eine entgegengesetzte
Richtung (46.1, 46.2) erstreckt, und wobei der erste Rohrverbinder (54.1) gegenüber
dem zweiten Endbereich (51.2) des ersten Stiels (32.1) und der zweite Rohrverbinder
(54.2) gegenüber dem zweiten Endbereich (52.2) des zweiten Stiels (32.2) jeweils einen
unterschiedlichen Querschnitt aufweisen, derart, dass auf dem ersten Stiel (32.1)
ein erster weiterer Stiel, vorzugsweise eines gleichartigen Gerüststellrahmens, aufsteckbar
ist und dass auf dem zweiten Stiel (32.2) ein zweiter weiterer Stiel, vorzugsweise
des gleichartigen Gerüststellrahmens, aufsteckbar ist, und wobei sich die Länge (55.1)
des ersten Rohrverbinders (54.1) des ersten Stiels (32.1) von der Länge (55.2) des
zweiten Rohrverbinders (54.2) des zweiten Stiels (32.2) unterscheidet, und wobei sich
die Länge (34.1) des ersten Stiels (32.1) von der Länge (34.2) des zweiten Stiels
(32.2) unterscheidet, und wobei der, vorzugsweise nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 25 ausgebildete, Gerüststellrahmen (21; 21.1, 21.2; 21', 21") auf einen Gerüstrahmen,
insbesondere auf einen Gerüststellrahmen, vorzugsweise auf einen Gerüststellrahmen
(21; 21.1, 21.2; 21', 21") nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 25, aufgesteckt
wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass zunächst der erste Stielteil (39.1) des ersten Stiels (32.1) des Gerüststellrahmens
(21; 21.1, 21.2; 21', 21") nur so weit auf den ersten Stiel des Gerüstrahmens oder
auf einen bzw. den ersten Zwischenstiel aufgesteckt wird, dass durch manuelle Ausübung
von Querkräften auf den zweiten Stielteil (39.2) des zweiten Stiels (32.2) des Gerüststellrahmens
(21; 21.1, 21.2; 21', 21") ein freies Ende (37.1) des zweiten Stielteils (39.2)des
zweiten Stiels (32.2) des Gerüststellrahmens (21; 21.1, 21.2; 21', 21") relativ zu
einem freien Ende des zweiten Stiels des Gerüstrahmens oder des zweiten Zwischenstiels
bis in eine Aufsteckstellung bewegbar ist, in welcher sich das freie Ende (37.1) des
zweiten Stielteils (39.2) des Gerüststellrahmens (21; 21.1, 21.2; 21', 21") und das
freie Ende des zweiten Stiels des Gerüstrahmens oder des zweiten Zwischenstiels gegenüber
liegen, so dass ein Aufstecken auch des zweiten Stielteils (39.2) des zweiten Stiels
(32.2)des Gerüststellrahmens (21; 21.1, 21.2; 21', 21") auf den zweiten Stiel des
Gerüstrahmens oder auf einen bzw. den zweiten Zwischenstiel möglich ist, wobei anschließend
durch manuelle Ausübung von Querkräften auf den zweiten Stielteil (39.2) des zweiten
Stiels (32.2) des Gerüststellrahmens (21; 21.1, 21.2; 21', 21") das freie Ende (37.1)
des zweiten Stielteils (39.2) des zweiten Stiels (32.2) des Gerüststellrahmens (21;
21.1, 21.2; 21', 21") relativ zu dem freien Ende des zweiten Stiels des Gerüstrahmens
oder des zweiten Zwischenstiels bis in die Aufsteckstellung bewegt wird, wobei anschließend
bzw. mit dem Erreichen der Aufsteckstellung auch der zweite Stielteil (39.2) des zweiten
Stiels (32.2) des Gerüststellrahmens (21; 21.1, 21.2; 21', 21") auf den zweiten Stiel
des Gerüstrahmens oder auf den zweiten Zwischenstiel aufgesteckt wird.
29. Gerüst, insbesondere Baugerüst (20), mit wenigstens vier vertikalen Stielen (32; 32.1,
32.2), an denen, vorzugsweise wenigstens eine Belageinheit (31), insbesondere ein
Gerüstboden (31), horizontale Stabelemente (24, 25) und/oder zumindest ein Diagonalelement
(26), zur Aussteifung des Gerüsts (20), angebracht sind, und mit wenigstens einem
Gerüststellrahmen (21; 21.1, 21.2; 21', 21") nach einem der Ansprüche 1 bis 25 und/oder
mit wenigstens einer Gerüstrahmenanordnung (22) nach einem der Ansprüche 26 oder 27.
1. Standing scaffolding frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21 ") of metal, which is formed preferably
in U-shape, H-shape or h-shape by a first post (32.1) having a length (34.1) and a
second post (32.2, 32.3) having a length (34.2) different therefrom and by at least
one transverse arm (35; 35.1, 35.2), particularly crossbar, extending between the
first post (32.1) and the second post (32.3, 32.3) - which extends substantially parallel
thereto - transversely, preferably perpendicularly, to the first post (32.1) and to
the second post (32.2, 32.3), wherein the transverse arm (35; 35.1, 35.2) is permanently
connected, preferably by welding, with the first post (32.1) and the second post (32.2,
32.3) to be stiff in bending and torsion, wherein the first post (32.1) has a first
post part (39.1) which as seen from the transverse arm (35; 35.1, 35.2) extends in
a direction (43.1) and wherein the second post (32.2, 32.3) has a second post part
(39.2) which as seen from the transverse arm (35; 35.1, 35.2) extends in substantially
the same direction (43.2), wherein the first post part (39.1) and the second post
part (39.2) together with the transverse arm (35; 35.1, 35.2) form a U-shaped or L-shaped
frame structure (50.1, 50.2) open in the direction (44) of the post parts (39.1, 39.2)
facing in substantially the same direction (43.1, 43.2), and wherein the first post
(32.1) and the second post (32.2, 32.3) each have a first end region (51.1, 52.1)
and a second end region (51.2, 52.2), wherein the first end region (51.1) of the first
post (32.1) is designed as a first tube connector (54.1) which has a length (55.1)
and which as seen from the transverse arm (35; 35.1, 35.2) extends in a direction
(45.1, 45.2), and wherein the first end region (52.1) of the second post (32.1, 32.2)
is designed as a second tube connector (54.2) which has a length (55.2) and which
as seen from the transverse arm (35; 35.1, 35.2) extends in substantially the same
direction (46.1, 46.2) or substantially in an opposite direction (46.1, 46.2), and
wherein the first tube connector (54.1) has a cross-section different from the second
end region (51.2) of the first post (32.1) and the second tube connector (54.2) has
a cross-section different from the second end region (52.2) of the second post (32.2)
in such a manner that a first further post, preferably of an identical standing scaffolding
frame, can be plugged onto the first post (32.1) and that a second further post, preferably
of the identical standing scaffolding frame, can be plugged onto the second post (32.2),
and wherein the length (55.1) of the first tube connector (54.1) of the first post
(32.1) differs from the length (55.2) of the second tube connector (54.2) of the second
post (32.2), characterised in that the first tube connector (54.1) has at its free end (36.2) a chamfer (63.1) having
a width (64.1) and that the second tube connector (54.2) has at its free end (37.2)
a chamfer (63.2) having a width (64.2), wherein the width (64.1) of the chamfer (63.1)
of the first tube connector (54.1) differs from the width (64.2) of the chamfer (63.2)
of the second tube connector (54.2) by an amount which is greater than 13 percent
and smaller than 87 percent of the width (64.1) of the chamfer (63.1) of the longer
tube connector (54.1).
2. Standing scaffolding frame according to claim 1, characterised in that the first post (32.1) has at a spacing (55.1) from a free end (36.2) of the first
tube connector (54.1) a first, preferably annular, support surface (41.1) for supporting
an end of the first further post which can be plugged on, and wherein the second post
(32.2) has at a spacing (55.2) from a free end (37.2) of the second tube connector
(54.2) a second, preferably annular, support surface (41.2) for supporting an end
of the second further post, which can be plugged on, wherein the length (55.1), which
corresponds with the spacing (55.1) of the first support surface (41.1) from the free
end (36.2) of the first tube connector (54.1), of the first tube connector (54.1)
differs from the length (55.2), which corresponds with the spacing (55.2) of the second
support surface (41.2) from the free end (37.2) of the second tube connector (54.2),
of the second tube connector (54.2).
3. Standing scaffolding frame according to claim 1 or 2, characterised in that the width (64.1) of the chamfer (63.1) of the first tube connector (54.1) differs
from the width (64.2) of the chamfer (63.2) of the second tube connector (54.2) by
an amount which is greater than 13 percent and which is smaller than 87 percent of
the width (64.1) of the chamfer (63.1) of the longer tube connector (54.1) and that
the length (55.1) of the first tube connector (54.1) of the first post (32.1) differs
from the length (55.2) of the second tube connector (54.2) of the second post (32.2)
by this amount.
4. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the length (34.1) of the first post (32.1) differs from the length (34.2) of the
second post (32.2) by an amount which is smaller than the outer diameter (58.1) of
the second end region (51.2) of the first post (32.1) and/or smaller than the outer
diameter (58.2) of the second end region (51.2) of the second post (32.2) and which
is greater than two percent of the outer diameter (58.1) of the second end region
(51.2) of the first post (32.1) and/or greater than two percent of the outer diameter
(58.2) of the second end region (52.2) of the second post (32.2).
5. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the length (34.1) of the first post (32.1) differs from the length (34.2) of the
second post (32.2) by an amount which is smaller than 50 percent of the outer diameter
(58.1) of the second end region (51.2) of the first post (32.1) and/or smaller than
50 percent of the outer diameter (58.2) of the second end region (52.2) of the second
post (32.2) and which is greater than 10 percent of the outer diameter (58.1) of the
second end region (51.2) of the first post (32.1) and/or greater than 10 percent of
the outer diameter (58.2) of the second end region (52.2) of the second post (32.2).
6. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the length (34.1) of the first post (32.1) differs from the length (34.2) of the
second post (32.2) by an amount which is smaller than 50 millimetres and greater than
2 millimetres.
7. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the length (34.1) of the first post (32.1) differs from the length (34.2) of the
second post (32.2) by an amount which is smaller than 25 millimetres and greater than
5 millimetres.
8. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the length (34.1) of the first post (32.1) differs from the length (34.2) of the
second post (32.2) by an amount which is approximately 10 millimetres.
9. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the length (34.1) of the first post (32.1) differs from the length (34.2) of the
second post (32.2) by an amount which is smaller than the width (64.1) of the chamfer
(63.1) of the first tube connector (54.1) and/or smaller than the width (64.2) of
the chamfer (63.2) of the second tube connector (54.2).
10. Standing scaffolding frame according to claim 9, characterised in that the width (64.2) of the chamfer (63.2) of one tube connector (54.2) of its tube connectors
(54.1, 54.2) differs from the width (64.1) of the chamfer (63.1) of the other tube
connector (54.1) by an amount which is greater than 30 percent and smaller than 80
percent of the width (64.1) of the chamfer (63.1) of the longer tube connector (54.1).
11. Standing scaffolding frame according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the width (64.2) of the chamfer (63.2) of one tube connector (54.2) of the tube connectors
(54.1, 54.2) differs from the width (64.1) of the chamfer (63.1) of the other tube
connector (54.1) by an amount which is greater than 5 millimetres and smaller than
12 millimetres.
12. Standing scaffolding frame according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the width (64.2) of the chamfer (63.2) of one tube connector (54.2) of the tube connectors
(54.1, 54.2) is smaller by approximately 10 millimetres than the width (64.1) of the
chamfer (63.1) of the other tube connector (54.1).
13. Standing scaffolding frame according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the chamfer (63.2) having a reduced width (64.2) is reduced in size by cutting to
length, particularly by sawing off, a tube connector having a chamfer at its free
end and preferably corresponding with the other tube connector (54.1).
14. Standing scaffolding frame according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the chamfer (63.2), which has a reduced width (64.2), of a tube connector (54.2)
of a post (32.2) is achieved by deforming a post tube, which has a reduced length,
by means of or in a deforming tool, which also serves for producing a chamfer (63.1)
of a tube connector (54.1) of a longer post (32.2) by deforming a post tube which
has an unreduced or greater length and the width (64.1) of which by comparison with
the width (64.2) of the chamfer (63.2) of the post tube (32.2) having a shorter length
(34.2) is not reduced.
15. Standing scaffolding frame according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the chamfer (63.2), which has a reduced width (64.2), of a tube connector (54.2)
is achieved by deforming a tube connector tube, which has a reduced length, by means
of or in a deforming tool, which also serves for producing a chamfer (63.1) of a longer
tube connector (54.1) by deforming a tube connector tube which has an unreduced or
greater length and the width (64.1) by comparison with the width (64.2) of the chamfer
(63.2) of the tube connector (54.2) having a shorter length (55.2) is not reduced.
16. Standing scaffolding frame according to any one of claims 1 to 14, characterised in that the first tube connector (54.1) is integrally connected with a post member (65.1),
which adjoins thereat, of the first post (32.1) and the second tube connector (54.2)
is integrally connected with a post member (65.2), which adjoins thereat, of the second
post (32.2).
17. Standing scaffolding frame according to any one of claims 1 to 13 or 15, characterised in that the first tube connector is connected, preferably by pressing, as a separate part
with a post member, which adjoins thereat, of the first post and that the second tube
connector is connected, preferably by pressing, as a separate part with a post member,
which adjoins thereat, of the second post.
18. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the first tube connector (54.1) has an outer diameter (61.1) which is smaller than
the outer diameter (58.1) of the first post (32.1) in its remaining post regions and
that the second tube connector (54.2) has an outer diameter (61.2) which is smaller
than the outer diameter (58.2) of the second post (32.2) in its remaining post regions.
19. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the transverse arm (35; 35.1, 35.2) is permanently connected in the region or vicinity
of an end region (51.1) of the first post (32.1) with this and/or that the transverse
arm (35; 35.1, 35.2) is permanently connected in the region or vicinity of an end
region (51.2) of the second post (32.2) with this.
20. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the transverse arm (35; 35.1, 35.2) is permanently connected in the region or vicinity
of the first tube connector (54.1) with the first post (32.1) and/or that the transverse
arm (35; 35.1, 35.2) is permanently connected in the region or vicinity of the second
tube connector (54.2) with the second post (32.2).
21. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the length (40.1) of the first post part (39.1) is greater than 60% of the length
(34.1) of the first post (32.1), preferably greater than 80% of the length (34.1)
of the first post (32.1), particularly approximately 1.9 metres, and/or that the length
(40.2) of the second post part (39.2) is greater than 60% of the length (34.2) of
the second post (32.2), preferably greater than 80% of the length (34.2) of the second
post (32.2), particularly approximately 1.9 metres.
22. Standing scaffolding frame according to any one of claims 1 to 18, characterised in that the transverse arm (35) is permanently connected in the region of the middle of the
first post (32.1) with this and/or that the transverse arm (35) is permanently connected
in the region of the middle of the second post (32.2) with this.
23. Standing scaffolding frame according to any one of claims 1 to 18 or 22, characterised in that the length (40.1) of the first post part (39.1) is greater than 30% of the length
(34.1) of the first post (32.1), preferably greater than 40% of the length (34.1)
of the first post (32.1), particularly approximately 1 metre, and/or that the length
(40.2) of the second post part (39.2) is greater than 30% of the length (34.2) of
the second post (32.2), preferably greater than 40% of the length (34.2) of the second
post (32.2), particularly approximately 1 metre.
24. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the post parts (39.1, 39.2), which as seen from the transverse arm (35; 35.1, 35.2)
extend in substantially the same direction (44), of the U-shaped frame structure (50.1)
have substantially the same length (40.1, 40.2).
25. Standing scaffolding frame according to any one of the preceding claims, characterised in that the transverse arm (35; 35.1, 35.2) is the single transverse arm (35; 35.1, 35.2)
which is permanently connected, preferably by welding, with the first post (32.1)
and with the second post (32.2) or that the permanent connection of the first post
(32.1) and the second post (32.2) is constructed by a single transverse arm (35; 35.1,
35.2).
26. Scaffolding frame arrangement with at least one standing scaffolding frame (21; 21.1,
21.2; 21', 21 ") according to at least one of the preceding claims, which is plugged
onto a scaffolding frame, particularly a standing scaffolding frame (21; 21.1, 21.2;
21', 21 "), preferably a standing scaffolding frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21 ") according
to at least one of the preceding claims.
27. Scaffolding frame arrangement according to claim 26, characterised in that the first post (32.1) of the standing scaffolding frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21
") is plugged onto a first post of the scaffolding frame either with insertion of
a first intermediate post or without insertion of a first intermediate post, preferably
directly, and that the second post (32.2) of the standing scaffolding frame (21; 21.1,
21.2; 21', 21 ") is plugged onto a second post of the scaffolding frame either with
insertion of a second intermediate post or without insertion of a second intermediate
post, preferably directly.
28. Method of producing a scaffolding frame arrangement, particularly according one of
claims 26 and 27, with at least one standing scaffolding frame (21; 21.1, 21.2; 21',
21 ") of metal, which is formed preferably in U-shape, H-shape or h-shape by a first
post (32.1) having a length (34.1) and a second post (32.2, 32.3) having a length
(34.2) and by at least one transverse arm (35; 35.1, 35.2), particularly crossbar,
extending between the first post (32.1) and the second post (32.3, 32.3) - which extends
substantially parallel thereto - transversely, preferably perpendicularly, to the
first post (32.1) and to the second post (32.2, 32.3), wherein the transverse arm
(35; 35.1, 35.2) is permanently connected, preferably by welding, with the first post
(32.1) and the second post (32.2, 32.3) to be stiff in bending and torsion, wherein
the first post (32.1) has a first post part (39.1) which as seen from the transverse
arm (35; 35.1, 35.2) extends in a direction (43.1) and wherein the second post (32.2,
32.3) has a second post part (39.2) which as seen from the transverse arm (35; 35.1,
35.2) extends in substantial the same direction (43.2), wherein the first post part
(39.1) and the second post part (39.2) together with the transverse arm (35; 35.1,
35.2) construct a U-shaped or L-shaped frame structure (50.1, 50.2) open in the direction
(44) of the post parts (39.1, 39.2) facing in substantially the same direction (43.1,
43.2), and wherein the first post (32.1) and the second post (32.2, 32.3) each have
a first end region (51.1, 52.1) and a second end region (51.2, 52.2), wherein the
first end region (51.1) of the first post (32.1) is designed as a first tube connector
(54.1) which has a length (55.1) and which as seen from the transverse arm (35; 35.1,
35.2) extends in a direction (45.1, 45.2), and wherein the first end region (52.1)
of the second post (32.1, 32.2) is designed as a second tube connector (54.2) which
has a length (55.2) and which as seen from the transverse arm (35; 35.1, 35.2) extends
in substantially the same direction (46.1, 46.2) or substantially in an opposite direction
(46.1, 46.2), and wherein the first tube connector (54.1) has a cross-section different
from the second end region (51.2) of the first post (32.1) and the second tube connector
(54.2) has a cross-section different from the second end region (52.2) of the second
post (32.2) in such a manner that a first further post, preferably of an identical
standing scaffolding frame, can be plugged onto the first post (32.1) and that a second
further post, preferably of the identical standing scaffolding frame, can be plugged
onto the second post (32.2), and wherein the length (55.1) of the first tube connector
(54.1) of the first post (32.1) differs from the length (55.2) of the second tube
connector (54.2) of the second post (32.2), and wherein the length (34.1) of the first
post (32.1) differs from the length (34.2) of the second post (32.2), and wherein
the standing scaffolding frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21"), which is preferably constructed
according to at least one of claims 1 to 25, is plugged onto a scaffolding frame,
particularly onto a standing scaffolding frame, preferably onto a standing scaffolding
frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21 ") according to at least one of claims 1 to 25, characterised in that initially the first post part (39.1) of the first post (32.1) of the standing scaffolding
frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21") is plugged onto the first post of the scaffolding
frame or onto a or the first intermediate post to such an extent that through manual
exertion of transverse of forces on the second post part (39.2) of the second post
(32.2) of the standing scaffolding frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21") a free end (27.1)
of the second post part (39.2) of the second post (32.2) of the standing scaffolding
frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21 ") is movable relative to a free end of the second
post of the scaffolding frame or of the second intermediate post until in a plugged-on
setting in which the free end (37.1) of the second post part (39.2) of the standing
scaffolding frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21") and the free end of the second post of
the scaffolding frame or of the second intermediate post are opposite one another
so that a plugging of the second post part (39.2) of the second post (32.2) of the
standing scaffolding frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21") onto the second post of the
scaffolding frame or onto a or the second intermediate post is possible, wherein subsequently
by manual exertion of transverse forces on the second post part (39.2) of the second
post (32.2) of the standing scaffolding frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21") the free
end (37.1) of the second post part (39.2) of the second post (32.2) of the standing
scaffolding frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21 ") is moved relative to the free end of
the second post of the scaffolding frame or of the second intermediate post until
in the plugged-on setting, wherein subsequently or on attainment of the plugged-on
setting the second post part (39.2) of the second post (32.2) of the standing scaffolding
frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21") is also plugged onto the second post of the scaffolding
frame or onto the second intermediate post.
29. Scaffolding, particularly building scaffolding (20), with at least four vertical posts
(32; 32.1, 32.2), on which preferably at least one covering unit (31), particularly
a scaffolding floor (31), horizontal rod elements (24, 25) and/or at least one diagonal
element (26), is or are mounted for stiffening the scaffolding (20) and with at least
one standing scaffolding frame (21; 21.1, 21.2; 21', 21 ") according to any one of
claims 1 to 25 and/or with at least one scaffolding frame arrangement (22) according
to one of claims 26 and 27.
1. Cadre de réglage d'échafaudage (21 ; 21.1, 21.2 ; 21', 21") en métal, qui est conçu,
de préférence en forme de U, H ou h, avec un premier poteau (32.1) présentant une
longueur (34.1) et un second poteau (32.2, 32.3) présentant une longueur (34.2) différente
par rapport au premier poteau et au moins un bras transversal (35 ; 35.1, 35.2), en
particulier une entretoise, s'étendant entre le premier poteau (32.1) et le second
poteau (32.2, 32.3) s'étendant sensiblement parallèlement au premier, transversalement,
de préférence perpendiculairement, au premier poteau (32.1) et au second poteau (32.2,
32.3), le bras transversal (35 ; 35.1, 35.2) étant relié de façon permanente, de préférence
par soudage, de façon rigide en flexion et en torsion au premier poteau (32.1) et
au second poteau (32.2, 32.3), le premier poteau (32.1) présentant une première partie
de poteau (39.1), qui s'étend dans une direction (43.1), vu depuis le bras transversal
(35 ; 35.1, 35.2), et le second poteau (32.2, 32.3) présentant une seconde partie
de poteau (39.2), qui s'étend sensiblement dans la même direction (43.2), vu depuis
le bras transversal (35 ; 35.1, 35.2), la première partie de poteau (39.1) et la seconde
partie de poteau (39.2) formant conjointement avec le bras transversal (35 ; 35.1,
35.2) une structure de cadre (50.1, 50.2) en forme de U ou de L, ouverte en direction
(44) des parties de poteau (39.1, 39.2) dirigées sensiblement dans la même direction
(43.1, 43.2), et le premier poteau (32.1) et le second poteau (32.2, 32.3) présentant
chacun une première zone d'extrémité (51.1, 52.1) et une seconde zone d'extrémité
(51.2, 52.2), la première zone d'extrémité (51.1) du premier poteau (32.1) étant conçue
sous la forme d'un premier raccord de tuyau (54.1) présentant une longueur (55.1),
qui s'étend dans une direction (45.1, 45.2), vu depuis le bras transversal (35 ; 35.1,
35.2), et la première zone d'extrémité (52.1) du second poteau (32.1, 32.2) étant
conçue sous forme d'un second raccord de tuyau (54.2) présentant une longueur (55.2),
lequel raccord s'étend sensiblement dans la même direction (46.1, 46.2) ou sensiblement
dans une direction (46.1, 46.2) opposée, vu depuis le bras transversal (35 ; 35.1,
35.2), et le premier raccord du tuyau (54.1) et le second raccord (54,2) présentant
une section différente respectivement par rapport à la seconde zone d'extrémité (51.2)
du premier poteau (32.1) et à la seconde zone d'extrémité (52.2) du second poteau
(32.2), de telle sorte qu'un premier autre poteau, de préférence d'un cadre de réglage
d'échafaudage similaire peut être emboîté sur le premier poteau (32.1) et qu'un second
autre poteau, de préférence du même cadre de réglage d'échafaudage du même type peut
être emboîté sur le second poteau (32.2), et la longueur (55.1) du premier raccord
de tuyau (54.1) du premier poteau (32.1) se différenciant de la longueur (55.2) du
second raccord de tuyau (54.2) du second poteau (32.2),
caractérisé en ce que
le premier raccord de tuyau (54.1) présente sur son extrémité (36.2) libre un chanfrein
(63.1) présentant une largeur (64.1) et en ce que le second raccord de tuyau (54.2) présente sur son extrémité (37.2) libre un chanfrein
(63.2) présentant une largeur (64.2), la largeur (64.1) du chanfrein (63.1) du premier
raccord de tuyau (54.1) se différenciant de la largeur (64.2) du chanfrein (63.2)
du second raccord de tuyau (54.2) d'une valeur qui est supérieure à 13 % et inférieure
à 87 % à la largeur (64.1) du chanfrein (63.1) du raccord de tuyau (54.1) plus long.
2. Cadre de réglage d'échafaudage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier poteau (32.1) présente à une distance (55.1) d'une première extrémité
(36.2) libre du premier raccord de tuyau (54.1) une première surface d'appui (41.1),
de préférence de forme annulaire, pour le soutien d'une extrémité du premier autre
poteau emboîtable, et le second poteau (32.2) présentant à une distance (55.2) d'une
extrémité libre (37.2) du second raccord de tuyau (54.2) une seconde surface d'appui
(41.2), de préférence de forme annulaire, pour le soutien d'une extrémité du second
autre poteau emboîtable, la longueur (55.1) du premier raccord de tuyau (54.1), correspondant
à la distance (55.1) de la première surface d'appui (41.1) à l'extrémité (36.2) libre
du premier raccord de tuyau (54.1), se différenciant de la longueur (55.2) du second
raccord du tuyau (54.2) correspondant à la distance (55.2) de la seconde surface d'appui
(41.2) à l'extrémité (37.2) libre du second raccord de tuyau (54.2).
3. Cadre de réglage d'échafaudage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la largeur (64.1) du chanfrein (63.1) du premier raccord de tuyau (54.1) se différencient
de la largeur (64.2) du chanfrein (63.2) du second raccord de tuyau (54.2) d'une valeur
qui est supérieure à 13 pour-cent et qui est inférieure à 87 pour-cent de la largeur
(64.1) du chanfrein (63.1) du raccord de tuyau (54.1) plus long, et en ce que la longueur (55.1) du premier raccord de tuyau (54.1) du premier poteau (32.1) se
différencie de la longueur (55.2) du second raccord de tuyau (54.2) du second poteau
(32.2) de cette valeur.
4. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la longueur (34.1) du premier poteau (32.1) se différencie de la longueur (34.2)
du second poteau (32.2) d'une valeur qui est inférieure au diamètre extérieur (58.1)
de la seconde zone d'extrémité (51.2) du premier poteau (32.1) et/ou qui est inférieure
au diamètre extérieur (58.2) de la seconde zone d'extrémité (51.2) du second poteau
(32.2), et qui est supérieure à deux pour-cent du diamètre extérieur (58.1) de la
seconde zone d'extrémité (51.2) du premier poteau (32.1) et/ou qui est supérieure
à deux pour-cent du diamètre extérieur (58.2) de la seconde zone d'extrémité (52.2)
du second poteau (32.2).
5. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la longueur (34.1) du premier poteau (32.1) se différencie de la longueur (34.2)
du second poteau (32.2) d'une valeur qui est inférieure à 50 pour-cent du diamètre
extérieur (58.1) de la seconde zone d'extrémité (51.2) du premier poteau (32.1) et/ou
qui est inférieure à 50 pour-cent du diamètre extérieur (58.2) de la seconde zone
d'extrémité (52.2) du second poteau (32.2) et qui est supérieure à 10 pour-cent du
diamètre extérieur (58.1) de la seconde zone d'extrémité (51.2) du premier poteau
(32.1) et/ou qui est supérieure à 10 pour-cent au diamètre extérieur (58.2) de la
seconde zone d'extrémité (52.2) du second poteau (32.2).
6. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la longueur (34.1) du premier poteau (32.1) se différencie de la longueur (34.2)
du second poteau (32.2) d'une valeur qui est inférieure à 50 mm et qui est supérieure
à 2 mm.
7. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la longueur (34.1) du premier poteau (32.1) se différencie de la longueur (34.2)
du second poteau (32.2) d'une valeur qui est inférieure à 25 mm et qui est supérieure
à 5 mm.
8. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la longueur (34.1) du premier poteau (32.1) se différencie de la longueur (34.2)
du second poteau (32.2) d'une valeur qui est d'environ 10 mm.
9. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la longueur (34.1) du premier poteau (32.1) se différencie de la longueur (34.2)
du second poteau (32.2) d'une valeur qui est inférieure à la largeur (64.1) du chanfrein
(63.1) du premier raccord de tuyau (54.1) et/ou qui est inférieure à la largeur (64.2)
du chanfrein (63.2) du second raccord de tuyau (54.2).
10. Cadre de réglage d'échafaudage selon la revendication 9, caractérisé en ce que la largeur (64.2) du chanfrein (63.2) d'un raccord de tuyau (54.2) de ses raccords
de tuyau (54.1, 54.2) se différencie de la largeur (64.1) du chanfrein (63.1) de l'autre
raccord de tuyau (54.1) d'une valeur qui est supérieure à 30 pour-cent et qui est
inférieure à 80 pour-cent de la largeur (64.1) du chanfrein (63.1) du raccord de tuyau
(54.1) plus long.
11. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la largeur (64.2) du chanfrein (63.2) d'un raccord de tuyau (54.2) des raccords de
tuyau (54.1, 54.2) se différencie de la largeur (54.1) du chanfrein (63.1) de l'autre
raccord de tuyau (54.1) d'une valeur qui est supérieure à 5 millimètres et qui est
inférieure à 12 millimètres.
12. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la largeur (64.2) du chanfrein (63.1) d'un raccord de tuyau (54.2) des raccords de
tuyau (54.1, 54.2) est inférieure d'environ 10 mm à la largeur (64.1) du chanfrein
(63.1) de l'autre raccord de tuyau (54.1).
13. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le chanfrein (63.2) présentant une largeur (64.2) réduite est réduite par mise à
la longueur, en particulier par sciage, d'un raccord de tuyau présentant un chanfrein
sur son extrémité libre, correspondant de préférence à l'autre raccord de tuyau (54.1).
14. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le chanfrein (63.2), présentant une largeur (64.2) réduite, d'un raccord de tuyau
(54.2) d'un poteau (32.2) est obtenu par déformation d'un tuyau de poteau présentant
une longueur réduite au moyen d'un outil de déformation ou dans un outil de déformation,
qui sert également à la fabrication d'un chanfrein (63.1) d'un raccord de tuyau (54.1)
d'un poteau (32.2) plus long par déformation d'un tuyau de poteau présentant une longueur
non réduite ou plus grande, dont la largeur (64.1) n'est pas réduite par rapport à
la largeur (64.2) du chanfrein (63.2) du tuyau de poteau (32.2) présentant une longueur
(34.2) plus courte.
15. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le chanfrein (63.2) présentant une largeur (64.2) réduite d'un raccord de tuyau (54.2)
est obtenu par déformation d'un tuyau de raccord de tuyau présentant une longueur
réduite au moyen d'un outil de déformation ou dans un outil de déformation, qui sert
également à la fabrication d'un chanfrein (63.1) d'un raccord de tuyau (54.1) plus
long par déformation d'un tuyau de raccord de tuyau présentant une longueur non réduite
et plus grande, dont la largeur (64.1) n'est pas réduite par rapport à la largeur
(64.2) du chanfrein (63.2) du raccord de tuyau (54.2) présentant une longueur (55.2)
plus courte.
16. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le premier raccord de tuyau (54.1) est relié d'une seule pièce à un bout de poteau
(65.1), contigu à ce raccord, du premier poteau (32.1) et le second raccord de tuyau
(54.2) est relié d'une seule pièce à un bout de poteau (65.2), contigu à ce raccord,
du second poteau (32.2).
17. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 1 à 13 ou
15, caractérisé en ce que le premier raccord de tuyau en tant que partie séparée est relié, de préférence compressé,
avec un bout de poteau, contigu à ce raccord, du premier poteau et en ce que le second raccord de tuyau en tant que partie séparée est relié, de préférence compressé,
avec un bout de poteau, contigu à ce raccord, du second poteau.
18. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le premier raccord de tuyau (54.1) présente un diamètre extérieur (61.1) qui est
inférieur au diamètre extérieur (58.1) du premier poteau (32.1) dans ses autres zones
de poteau et en ce que le second raccord de tuyau (54.2) présente un diamètre extérieur (61.2) qui est inférieur
au diamètre extérieur (58.2) du second poteau (32.2) dans ses autres zones de poteau.
19. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le bras transversal (35 ; 35.1, 35.2) est relié dans la zone à proximité d'une zone
d'extrémité (51.1) du premier poteau (32.1) de façon permanente à celui-ci et/ou en
ce que le bras transversal (35 ; 35.1, 35.2) est relié dans la zone ou à proximité
d'une zone d'extrémité (51.2) du second poteau (32.2) de façon permanente à celui-ci.
20. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le bras transversal (35 ; 35.1, 35.2) est relié dans la zone ou à proximité du premier
raccord de tuyau (54.1) de façon permanente au premier poteau (32.1) et/ou en ce que le bras transversal (35 ; 35.1, 35.2) est relié dans la zone ou à proximité du second
raccord de tuyau (54.2) de façon permanente au second poteau (32.2).
21. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la longueur (40.1) de la première partie de poteau (39.1) est supérieure à 60 % de
la longueur (34.1) du premier poteau (32.1), de préférence supérieure à 80 % de la
longueur (34.1) du premier poteau (32.1), en particulier est d'environ 1,9 m et/ou
en ce que la longueur (40.2) de la seconde partie de poteau (39.2) est supérieure à 60 % de
la longueur (34.2) du second poteau (32.2), de préférence supérieure à 80 % de la
longueur (34.2) du second poteau (32.2), en particulier est d'environ 1,9 m.
22. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que le bras transversal (35) est relié dans la zone du centre du premier poteau (32.1)
de façon permanente à celui-ci et/ou en ce que le bras transversal (35) est relié dans la zone du centre du second poteau (32.2)
de façon permanente à celui-ci.
23. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 1 à 18 ou
22, caractérisé en ce que la longueur (40.1) de la première partie de poteau (39.1) est supérieure à 30 % de
la longueur (34.1) du premier poteau (32.1), de préférence supérieure à 40 % de la
longueur (34.1) du premier poteau (32.1), en particulier est d'environ 1 m et/ou en ce que la longueur (40.2) de la seconde partie de poteau (39.2) est supérieure à 30 % de
la longueur (34.2) du second poteau (32.2), de préférence supérieure à 40 % de la
longueur (34.2) du second poteau (32.2), en particulier est d'environ 1 m.
24. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les parties de poteau (39.1, 39.2), s'étendant essentiellement dans la même direction
(44) vu depuis le bras transversal (35 ; 35.1, 35.2), de la structure de cadre (50.1)
en U présentent une longueur (40.1, 40.2) sensiblement identique.
25. Cadre de réglage d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le bras transversal (35 ; 35.1, 35.2) est l'unique bras transversal (35 ; 35.1, 35.2),
qui est relié de façon permanente, de préférence par soudage, au premier poteau (32.1)
et au second poteau (32.2) ou en ce que la liaison permanente du premier poteau (32.1) et du second poteau (32.2) est formée
par un unique bras transversal (35 ; 35.1, 35.2).
26. Agencement de cadre de réglage comprenant au moins un cadre de réglage d'échafaudage
(21 ; 21.1, 21.2 ; 21', 21") selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes,
qui est emboîté sur un cadre d'échafaudage, en particulier un cadre de réglage d'échafaudage
(21 ; 21.1, 21.2 ; 21', 21"), de préférence un cadre de réglage d'échafaudage (21
; 21.1, 21.2, ;21', 21") selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes.
27. Agencement de cadre d'échafaudage selon la revendication 26, caractérisé en ce que le premier poteau (32.1) du cadre de réglage d'échafaudage (21 ; 21.1, 21.2 ; 21',
21") est emboîté soit avec l'insertion d'un premier poteau intérieur soit avec l'insertion
d'un premier poteau intermédiaire, de préférence directement, sur un premier poteau
du cadre d'échafaudage, et en ce que le second poteau (32.2) du cadre de réglage d'échafaudage (21 ; 21.1, 21.2 ; 21',
21") est emboîté soit avec l'insertion d'un second poteau intermédiaire soit sans
insertion d'un second poteau intermédiaire, de préférence directement, sur un second
poteau du cadre d'échafaudage.
28. Procédé pour fabriquer un agencement de cadre d'échafaudage, en particulier selon
l'une quelconque des revendications 26 ou 27, comprenant au moins un cadre de réglage
d'échafaudage (21'; 21.1, 21.2 ; 21', 21") en métal, qui est conçu de préférence en
U, en H ou h, un premier poteau (32.1) présentant une longueur (34.1) et un second
poteau (32.2, 32.3) présentant une longueur (34.2) et au moins un bras transversal
(35 ; 35.1, 35.2), en particulier une entretoise, s'étendant entre le premier poteau
(32.1) et le second poteau (32.2, 32.3) s'étendant sensiblement parallèlement au premier
poteau transversalement, de préférence perpendiculairement, au premier poteau (32.1)
et au second poteau (32.2, 32.3), le bras transversal (35 ; 35.1, 35.2) étant relié
de façon permanente, de préférence par soudage, de façon rigide en flexion et en torsion
au premier poteau (32.1) et au second poteau (32.2, 32.3), le premier poteau (32.1)
présentant une première partie de poteau (39.1) qui s'étend dans une direction (43.1),
vu depuis le bras transversal (35 ; 35.1, 35.2) et le second poteau (32.2, 32.3) présentant
une seconde partie de poteau (39.2), qui s'étend sensiblement dans la même direction
(43.2) vu depuis le bras transversal (35 ; 35.1, 35.2), la première partie de poteau
(39.1) et la seconde partie de poteau (39.2) formant conjointement avec le bras transversal
(35 ; 35.1, 35.2) une structure de cadre (50.1, 50.2) en forme de U ou de L, ouverte
en direction (44) des parties de poteau (39.1, 39.2) dirigées sensiblement dans la
même direction (43.1, 43.2), et le premier poteau (32.1) et le second poteau (32.2,
32.3) présentant respectivement une première zone d'extrémité (51.1, 52.1) et une
seconde zone d'extrémité (51.2, 52.2), la première zone d'extrémité (51.1) du premier
poteau (32.1) étant conçue sous forme d'un premier raccord de tuyau (54.1) présentant
une longueur (55.1), qui s'étend dans une direction (45.1, 45.2) vu depuis le bras
transversal (35 ; 35.1, 35.2), et la première zone d'extrémité (52.1) du second poteau
(32.1, 32.2) étant conçue sous forme d'un second raccord de tuyau (54.2) présentant
une longueur (55.2), qui s'étend sensiblement dans la même direction (46.1, 46.2)
ou sensiblement dans une direction (46.1, 46.2) opposée, vu depuis le bras transversal
(35 ; 35.1, 35.2), et le premier raccord de tuyau (54.1) et le second raccord de tuyau
(54.2) présentant une section différente respectivement par rapport à la seconde zone
d'extrémité (51.2) du premier poteau (32.1) et par rapport à la seconde zone d'extrémité
(52.2) du second poteau (32.2), de telle sorte qu'un premier autre poteau, de préférence
d'un cadre de réglage d'échafaudage du même type, peut être emboîté sur le premier
poteau (32.1) et en ce qu'un second autre poteau, de préférence du cadre de réglage
d'échafaudage du même type, peut être emboîté sur le second poteau (32.2), et la longueur
(55.1) du premier raccord de tuyau (54.1) du premier poteau (32.1) se différenciant
de la longueur (55.2) du second raccord de tuyau (54.2) du second poteau (32.2), et
la longueur (34.1) du premier poteau (32.1) se différenciant de la longueur (34.2)
du second poteau (32.2), et le cadre de réglage d'échafaudage (21 ; 21.1, 21.2 ; 21',
21"), conçu de préférence selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 25,
étant emboîté sur un cadre d'échafaudage, en particulier sur un cadre de réglage d'échafaudage,
de préférence sur un cadre de réglage d'échafaudage (21 ; 21.1, 21.2 ; 21', 21") selon
au moins l'une quelconque des revendications 1 à 25,
caractérisé en ce que
pour commencer la première partie de poteau (39.1) du premier poteau (32.1) du cadre
de réglage d'échafaudage (21 ; 21.1, 21.2 ; 21', 21") est emboîtée sur le premier
poteau du cadre d'échafaudage ou sur un poteau intermédiaire ou le premier poteau
intermédiaire juste suffisamment pour que, en exerçant manuellement des forces transversales
sur la seconde partie de poteau (39.2) du second poteau (32.2) du cadre de réglage
d'échafaudage (21 ; 21.1, 21 .2 ; 21 ', 21"), une extrémité (37.1) libre de la seconde
partie de poteau (39.2) du second poteau (32.2) du cadre de réglage d'échafaudage
(21 ; 21.1, 21.2 ; 21', 21") puisse être déplacée par rapport à une extrémité libre
du second poteau du cadre d'échafaudage ou du second poteau intermédiaire jusque dans
une position d'emboîtement, dans laquelle l'extrémité (37.1) libre de la seconde partie
de poteau (39.2) du cadre de réglage d'échafaudage (21 ; 21.1, 21.2 ; 21', 21") et
l'extrémité libre du second poteau du cadre d'échafaudage ou du second poteau intermédiaire
se font face, de sorte qu'un emboîtement également de la seconde partie de poteau
(39.2) du second poteau (32.2) du cadre de réglage d'échafaudage (21 ; 21.1, 21.2
; 21', 21 ") sur le second poteau du cadre d'échafaudage ou sur un poteau intermédiaire
ou le second poteau intermédiaire est possible, l'extrémité (37.1) libre de la seconde
partie de poteau (39.2) du second poteau (32.2) du cadre de réglage d'échafaudage
(21 ; 21.1, 21.2 ; 21', 21") étant déplacée ensuite par rapport à l'extrémité libre
du second poteau du cadre de réglage d'échafaudage ou du second poteau intermédiaire
jusque dans la position d'emboîtement en exerçant manuellement des forces transversales
sur la seconde partie de poteau (39.2) du second poteau (32.2) du cadre de réglage
d'échafaudage (21 ; 21.1, 21.2 ; 21', 21"), la seconde partie de poteau (39.2) du
second poteau (32.2) du cadre de réglage d'échafaudage (21 ; 21.1, 21.2 ; 21', 21")
étant emboîtée, ensuite ou lorsqu'on atteint la position d'emboîtement, également
sur le second poteau du cadre d'échafaudage ou sur le second poteau intermédiaire.
29. Echafaudage, en particulier échafaudage de construction (20), comprenant au moins
quatre poteaux verticaux (32 ; 32.1, 32.2), sur lesquels de préférence au moins une
unité de revêtement (31), en particulier un sol d'échafaudage (31), des éléments de
barre (24, 25) horizontaux et/ou au moins un élément diagonal (26) sont placés pour
le renfort de l'échafaudage (20), et comprenant au moins un cadre de réglage d'échafaudage
(21 ; 21.1, 21.2 ; 21', 21") selon l'une quelconque des revendications 1 à 25 et/ou
au moins un agencement de cadre d'échafaudage (22) selon l'une quelconque des revendications
26 ou 27.
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