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EP 1 983 240 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.10.2012 Patentblatt 2012/41 |
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Anmeldetag: 01.04.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Ventilanordnung für Behälter
Valve array for containers
Agencement de soupape pour récipients
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
21.04.2007 DE 102007019204
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.10.2008 Patentblatt 2008/43 |
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Patentinhaber: Litterst,, Herr Werner-Alfons |
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77654 Offenburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Litterst,, Herr Werner-Alfons
77654 Offenburg (DE)
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Vertreter: Wolf, Eckhard et al |
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Patentanwälte Wolf & Lutz
Hauptmannsreute 93 70193 Stuttgart 70193 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 530 820 FR-A- 772 603 US-A- 4 266 568 US-A- 5 623 958
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FR-A- 339 454 GB-A- 735 054 US-A- 5 048 560 US-A1- 2004 112 437
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ventilanordnung für Behälter zur Herstellung, Behandlung
und/oder Aufbewahrung von Flüssigkeiten, insbesondere von Wein.
[0002] Bei der Herstellung und Lagerung von Wein und anderen Lebensmitteln wie Fruchtsäften,
Milch, Destillaten, Likören, sogar Medikamenten, wie z.B. lnfusionslösungen, Essig,
Ölen, in Öl eingelegten Oliven, biologischem Material, das eventuell von Bakterien
oder anderen Mikroorganismen befallen werden kann, und dergleichen mehr in Behältern
können Druckschwankungen auftreten. Bekannt sind beispielsweise Hochdrucktanks, in
denen Prozesse im Druckbereich von mehreren bar stattfinden können. Diese Behälter
weisen eine vergleichsweise große Wandstärke auf, um den hohen Drücken widerstehen
zu können, und sind entsprechend kostspielig. Es gibt jedoch auch Anwendungen, bei
denen bisher druckfrei, d.h. mit Atmosphärendruck gearbeitet wurde. Bei solchen Anwendungen,
beispielsweise bei der Weinherstellung, sind Tanks, insbesondere Edelstahltanks üblich,
die eine sehr geringe Wandstärke von weniger als 1 mm aufweisen und entsprechend weniger
materialaufwendig sind. Diese Tanks sind jedoch gegen Überdruck und Unterdruck empfindlich.
Bei Überschreitung eines gewissen Überdrucks kann der Tank bersten. Bei Unterschreitung
schon eines geringen Unterdrucks kann der Tank kollabieren. Im Verlauf der Weinherstellung
treten durch den Gärprozess natürliche Druckschwankungen auf. Bisher ist eine sogenannte
offene Gärung vorgenommen worden. Dabei steht der Tank über eine kleine Öffnung mit
der Atmosphäre in Verbindung. Die Problematik hierbei ist, dass einerseits Fremdstoffe
in den Tank hineingelangen können und dass andererseits wichtige Komponenten aus dem
Wein entweichen können. Solche Komponenten sind insbesondere Aromastoffe und CO
2. Einerseits soll überschüssiges, bei der Fermentation entstehendes CO
2 austragen werden, andererseits sollen die Aromastoffe im Wein verbleiben. Eine kontrollierte
Austragung des CO
2 ist mit den bekannten, offenen Systemen nicht möglich. Bei der Verwendung von Hochdrucktanks
bei der Weinherstellung kann es andererseits zu Gärstörungen durch zu hohen Überdruck
kommen.
[0003] Ein kombiniertes Über- und Unterdruckventil für Kraftstofflagertanks ist aus der
US 2004/0112437 A1 bekannt. Da beide Ventilfunktionen in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind,
können nicht unterschiedliche Über- und Unterdruckventile miteinander kombiniert werden.
Ein Unterdruckventil für hohe Flussraten ist aus der
GB 735 054 A bekannt. Dieses weist jedoch einen sehr großen Ventilkörperdurchmesser auf und ist
daher zur Verwendung in einer Ventilanordnung der eingangs genannten Art nicht geeignet.
[0004] Ausgehend hiervon sollen eine Anordnung und ein Verfahren bereitgestellt werden,
die eine möglichst schonende, Aroma bewahrende Herstellung des Weins bzw. anderer
wichtiger Eigenschaften der behandelten Flüssigkeit möglich machen. Weiterhin soll
ein Schutz gegen unerwünschte Oxidation des Behälterinhalts ermöglicht werden und
eine kontrollierte Imprägnierung z.B. mit CO
2 stattfinden können. Schließlich soll ein energiesparender Herstellungs- oder Lagerprozess
ermöglicht werden, etwa durch eine Stromeinsparung durch verminderten Einsatz oder
Wegfall von Kühlaggregaten. Schließlich soll der CO
2-Verbrauch bei der Vinifizierung vermindert werden.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Niederdruckprozess vorgeschlagen, der durch den
Einsatz eines an einem höchsten Punkt eines Behälters anschließbaren Rohrsystems und
eines Überdruckventils mit einem Öffnungsdruck von weniger als 1 bar, das über das
Rohrsystem mit dem Behälterinnenraum kommuniziert, wobei das Überdruckventil als federbelastetes
Sitzventil mit einem durch Verändern der Federvorspannung einstellbaren Öffnungsdruck
im Bereich von 0,05 bis 1 bar ausgebildet ist und wobei ein an dem Rohrsystem parallel
zu dem Überdruckventil angeordnetes Unterdruckventil mit einem Öffnungsdruck von weniger
als 0,007 bar vorgesehen ist. Bei diesen Drücken werden empfindliche, dünnwandige
Edelstahlbehälter nicht beschädigt. Dabei ist berücksichtigt, dass derartige Edelstahlbehälter
wesentlich empfindlicher gegenüber einem Unterdruck als gegenüber einem Überdruck
sind. Im Gegensatz hierzu wird bei den bekannten Hochdruckprozessen im Druckbereich
beispielsweise von 4 bis 7 bar gearbeitet. Derartige Anlagen fallen unter die Druckbehälterverordnung
und sind somit prüfpflichtig, was zu höheren Betriebskosten beiträgt.
[0006] Das Rohrsystem für die Ventile wird im Bereich des höchsten Punkts des Behälters
angeschlossen, um sicherzustellen, dass eine Verbindung zum Gasraum über dem Inhalt,
nicht jedoch mit dem Inhalt selbst, besteht. Dem Überdruckventil ist ein Manometer
mit einer von 0 bis 0,5 bar reichenden Skala zugeordnet. Das Überdruckventil ist ein
federbelastetes Sitzventil. Die Federvorspannung, die für die Höhe des Öffnungsdrucks
des Ventils bestimmend ist, lässt sich vorteilhafterweise über eine Gewindehülse einstellen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der untere Bereich des Ventils, wo beim Öffnen
des Ventils Gas aus dem Behälter ausströmt, von einem Flüssigkeitsreservoir, beispielsweise
einem Standzylinder aus vorzugsweise transparentem Material, umgeben ist. Bevorzugt
besteht der Standzylinder aus Glas oder Acrylglas. Der Zylinder begrenzt einen nach
oben offenen Ringraum, der mit einer Flüssigkeit gefüllt werden kann. Der Zylinder
ist an einem Flansch, der den Boden des Reservoirs bildet, mittels eines O-Rings dichtend
aufgeklemmt. Im unteren Bereich des Ventilgehäuses ist mindestens eine Öffnung vorgesehen,
die zum Innenbereich des Ventils oberhalb vom Ventilsitz führt. Diese Zutrittsöffnung
sollte von einem eingefüllten Flüssigkeitsstand überdeckt werden. Die bei Überdruck
entweichenden Gase treten durch die Flüssigkeit aus. Die hierbei entstehenden Blasen
sind zum einen optisch wahrnehmbar, zum anderen tritt ein Gluckergeräusch auf, das
akustisch wahrnehmbar ist. Das Austreten von Gasen aus dem Behälter wird somit auf
einfache Weise und auch aus einiger Entfernung - bei größeren Behältern etlichen Metern
- optisch und akustisch signalisiert. Bei Verwendung einer geeigneten Flüssigkeit
kann eine chemische Reaktion mit einer Indikatorwirkung auftreten. Die verwendete
Flüssigkeit tritt selbstverständlich auch in den Innenraum des Ventilgehäuses ein
und umgibt den Ventilkörper. Die Flüssigkeit kann dennoch nicht über das Ventil in
den Innenraum des Tanks eintreten, da der Ventilsitz einen Kegelsitz aufweist, der
nur bei entsprechendem Überdruck öffnet und das ausströmende Gas verhindert dann ein
Eintreten der Flüssigkeit.
[0007] Das Ventil weist weiterhin einen Betätigungsknopf auf, der direkt mit dem Ventilkörper
verbunden ist und von außen durch Anheben eine manuelle Druckentspannung des Tanks
ermöglicht. Eine manuelle Druckentspannung wird beispielsweise dann durchgeführt,
wenn der Tank geöffnet werden soll, da er dann druckfrei sein sollte. Mittels dem
Manometer lässt sich überwachen, wann der Druckausgleich stattgefunden hat.
[0008] Die das Überdruckventil umfassende Armatur kann noch einen Absperrhahn aufweisen.
Dieser ist bevorzugt als Kugelventil bzw. Kugelhahn ausgebildet. Über diesen Hahn
kann der Tank mit CO
2 beaufschlagt werden. Es können auch flüssige Zusätze in den Tank geleitet werden.
Weiterhin lässt sich ein Füllstandsanzeiger anschließen.
[0009] Das neben dem Überdruckventil vorgesehene Unterdruckventil weist einen Öffnungsdruck
von etwa 0,005 bar auf. Dieses sehr geringe Unterdruckniveau ist als Obergrenze angesetzt,
um Druckbeschädigungen des Tanks zu verhindern. Ein solch geringer zulässiger Unterdruck
ist jedoch bereits ausreichend, da ein Unterdruck an sich den Gärprozess oder ähnliche
Prozesse nicht vorteilhaft unterstützt. Die Unterdrucksteuerung soll lediglich Ausdehnungs-
und Kontraktionsvorgänge bei Temperaturschwankungen oder Luftdruckschwankungen ausgleichen.
Wichtig ist insbesondere bei der Entnahme von Flüssigkeit aus dem Tank, dass eine
Belüftung gewährleistet ist, die bevorzugt durch die Verwendung des Unterdruckventils
automatisch erfolgt. Bekannt war bisher, einen manuell zu betätigenden Absperrmechanismus
auf der Oberseite des Tanks vorzusehen, der jedoch vor einem Entleeren bzw. einer
Entnahme der Flüssigkeit aus dem Tank geöffnet werden musste. Falls die Herstellung
dieses Druckausgleichs unterblieb, so wird durch die ausströmende Flüssigkeit sehr
schnell ein Unterdruckniveau erzeugt, das in der Vergangenheit zu einem Kollabieren
des Tanks geführt hat. Das Unterdruckventil weist einen Ventilstößel auf, der oben
durch eine auf das Ventilgehäuse aufgesetzte Silikonkappe gegen Eintreten von Schmutzpartikein
abgedichtet ist.
[0010] Das Unterdruckventil ist bevorzugt über einen Flanschanschluss starr mit dem Tank
verbunden. Der Überdruckteil der Armatur ist über eine verstellbare Gewindeverbindung
mit dem Unterdruckteil verbunden. Hierdurch lässt sich die Neigung des Überdruckteils
variieren, so dass eine Bedienperson das Manometer und die Funktion des Überdruckventils
aus einer bodennahen Position leicht optisch überwachen kann. Dies ist insbesondere
bei großen Tanks von Interesse, die Höhen von mehreren Metern aufweisen können.
[0011] Grundsätzlich ist die Anwendung des erfindungsgemäßen Ventilsystems nicht auf große
Tanks beschränkt. Das Einsatzgebiet reicht von Kleintanks oder Kleinsttanks mit Volumina
im Bereich von 100 Liter bis zu Großtanks mit Füllmengen im Bereich von 1 Mio. Liter.
Die dargestellte Ausführung deckt sämtliche Einsatzzwecke ab, d.h. die Ventileinrichtung
skaliert nicht mit der Tankgröße. Das Überdruckventil lässt sich bis zu einer Ausströmmenge
von etwa 30.000 I/h verwenden.
[0012] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Ventilanordnung mit einem Überdruckventil
und einem Unterdruckventil zum Be- und Entlüften eines Behälters für Flüssigkeiten;
und
- Fig. 2
- eine geschnittene Seitenansicht des Überdruckventils gemäß Fig. 1.
[0013] Die in der Zeichnung dargestellte Ventilanordnung besteht im Wesentlichen aus einem
drei T-Stücke 10, 12, 14 umfassenden Rohrsystem, das ein Unterdruckventil 16 und ein
Überdruckventil 18 mit der Oberseite eines nicht näher dargestellten Behälters verbindet.
Das T-Stück 10 weist einen Kegelstutzen 20 auf, der mittels der Nutmutter 22 an einem
entsprechenden Gegenstück am Behälter befestigt wird. Auf gleiche Weise sind die T-Stücke
10 und 12 miteinander verbunden, so dass das T-Stück 12 gegenüber dem T-Stück 10 verschwenkt
werden kann, beispielsweise um das Manometer 24, das einen Überdruck im Behälter anzeigt,
aus einer bestimmten Position besser ablesen zu können. Am freien Ende des T-Stücks
14 ist ein Kugelhahn 26 angeordnet, der geöffnet werden kann, um den Behälter über
einen Schlauch 28 beispielsweise mit CO
2-Gas zu beaufschlagen.
[0014] Das Überdruckventil 18 ist in Fig. 2 näher dargestellt. Das Ventil 18 ist als Sitzventil
ausgebildet, mit einem Kegelventilkörper 30, der mittels einer Feder 32 gegen einen
Ventilsitz im Gehäuse des Ventils 18 gedrückt wird. Die Vorspannung der Feder 32 und
damit der Überdruck, bei dem das Ventil öffnet, kann über einen Gewindedeckel 34 verändert
werden. Im Bereich des Ventilkörpers 30 weist das Ventilgehäuse eine Reihe von Durchbrechungen
36 auf, über die Gas beim Öffnen des Ventils ausströmen kann. Die Durchbrechungen
36 sind von einem Flüssigkeitsreservoir umgeben, dass durch einen Flanschboden 38
und einen Acrylglaszylinder 40 gebildet ist. Ein in einer Umfangsnut des Flanschbodens
38 angeordneter O-Ring 42 sorgt für einen kraftschlüssigen und flüssigkeitsdichten
Sitz des Zylinders 40 auf dem Flanschboden 38. Beim Austreten von Gas aus dem Behälter
strömt dieses durch die in dem Reservoir vorhandene Flüssigkeit und zeigt das Austreten
optisch durch Blasenbildung und akustisch durch Gluckergeräusche an. Ein Kugelgriff
44 ist über eine Stange 46 mit dem Ventilkörper 30 verbunden und erlaubt durch Anheben
eine manuelle Druckentspannung des Behälters.
1. Ventilanordnung für Behälter zur Herstellung, Behandlung und/oder Aufbewahrung von
Flüssigkeiten, insbesondere von Weinen, gekennzeichnet durch ein an einem höchsten Punkt eines Behälters anschließbares Rohrsystem (10, 12, 14)
und ein Überdruckventil (18) mit einem Öffnungsdruck von weniger als 1 bar, das über
das Rohrsystem mit dem Behälterinnenraum kommuniziert, wobei das Überdruckventil (18)
als federbelastetes Sitzventil mit einem durch Verändern der Federvorspannung einstellbaren Öffnungsdruck im Bereich von 0,05 bis
1 bar ausgebildet ist und wobei ein an dem Rohrsystem (10, 12, 14) parallel zu dem
Überdruckventil (18) angeordnetes Unterdruckventil (16) mit einem Öffnungsdruck von
weniger als 0,007 bar vorgesehen ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Austrittsöffnung (36) des Überdruckventils (18) von einem Flüssigkeitsreservoir
(38, 40) umgeben ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flüssigkeitsreservoir (38, 40) durch einen Flanschboden (38) und einen nach oben
offenen Zylinderstutzen (40) gebildet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderstutzen (40) aus einem transparenten Material, vorzugsweise aus Glas
oder Acrylglas gebildet ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrsystem (10, 12, 14) an seinem freien Ende mit einem gas- und flüssigkeitsdichten,
vorzugsweise als Kugelhahn ausgebildeten Absperrventil (26) versehen ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem freien Ende des Rohrsystems (10, 12, 14) ein Anschlussstück für einen Gasschlauch
(28) zum Beaufschlagen des Behälters mit einem Gas, vorzugsweise mit CO2, oder für einen Füllstandsanzeiger vorgesehen ist.
7. Behälter für Flüssigkeiten mit einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
1. A valve assembly for containers for the production, treatment and/or storage of liquids,
in particular of wine, characterized by a pipe system (10, 12, 14) adapted to be attached to a highest location on the container,
and by a pressure relief valve (18) which has an opening pressure of less than 1 bar
and which communicates with the interior of the container by way of the pipe system,
wherein the pressure relief valve (18) is a spring-loaded valve which has a variable
opening pressure in the range of 0.05 to 1 bar by adjusting the spring bias, and wherein
a vacuum valve (16) which has an opening pressure of less than 0.007 bar is disposed
on the pipe system (10, 12, 14) in parallel to the pressure relief valve (18).
2. The assembly of claim 1, characterized in that an exite opening (36) of the pressure relief valve (18) is enclosed by a fluid reservoir
(38, 40).
3. The assembly of claim 2, characterized in that the fluid reservoir (38, 40) is formed by a flange bottom (38) and an upwardly open
cylinder section (40).
4. The assembly of claim 3, characterized in that the cylinder section (40) is made of a transparent material, preferably of glass
or acrylic glass.
5. The assembly of one of claims 1 to 4, characterized in that the pipe system (10, 12, 14) is provided at its free end with a gas and fluid tight
shut off valve (26) which is preferably formed to be a ball tap.
6. The assembly of one of claims 1 to 5, characterized in that a connector fitting for a gas hose (28) for introducing a gas, preferably CO2, into the container, or for a fill level indicator, is provided at the free end of
the pipe system (10, 12, 14).
7. A container for fluids comprising an assembly as claimed in one of claims 1 to 6.
1. Agencement de soupapes pour récipients dévolus à l'élaboration, au traitement et/ou
à la conservation de liquides, de vins en particulier, caractérisé par un système de tubulures (10, 12, 14) pouvant être raccordé à un point culminant d'un
récipient, et par une soupape de surpression (18) présentant une pression d'ouverture
inférieure à 1 bar et communiquant avec l'espace intérieur dudit récipient par l'intermédiaire
dudit système de tubulures, ladite soupape de surpression (18) étant réalisée sous
la forme d'une soupape à siège et à contrainte par ressort, présentant une pression
d'ouverture située dans la plage de 0, 05 à 1 bar et réglable par modification de
la précontrainte élastique, sachant qu'une soupape à dépression (16), présentant une
pression d'ouverture inférieure à 0, 007 bar, est prévue sur ledit système de tubulures
(10, 12, 14) et est disposée parallèlement à ladite soupape de surpression (18).
2. Agencement selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'un orifice de sortie (36) de la soupape de surpression (18) est entouré d'un réservoir
(38, 40) à liquides.
3. Agencement selon la revendication 2, caractérisé par le fait que le réservoir (38, 40) à liquides est formé d'un fond (38) à collerette, et d'un manchon
cylindrique (40) ouvert vers le haut.
4. Agencement selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le manchon cylindrique (40) consiste en un matériau transparent, de préférence en
du verre ou en du verre acrylique.
5. Agencement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que le système de tubulures (10, 12, 14) est muni, à son extrémité libre, d'une vanne
d'isolement (26) étanche aux gaz et aux liquides et réalisée, de préférence, sous
la forme d'un robinet à boisseau sphérique.
6. Agencement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait qu'une pièce de raccordement dédiée à un tuyau souple (28) à gaz, conçu pour solliciter
le récipient par un gaz, de préférence par du CO2, ou à un indicateur de niveaux d'emplissage, est prévue à l'extrémité libre du système
de tubulures (10, 12, 14).
7. Récipient à liquides, équipé d'un agencement conforme à l'une des revendications 1
à 6.


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