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EP 1 985 756 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2012 Patentblatt 2012/51 |
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Anmeldetag: 24.04.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Zungenvorrichtung für Weichen
Tongue device for switches
Dispositif d'aiguille pour aiguillage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA MK RS |
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Priorität: |
27.04.2007 DE 202007006213 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.10.2008 Patentblatt 2008/44 |
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Patentinhaber: IFTEC GmbH & Co. KG |
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04347 Leipzig (DE) |
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Erfinder: |
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- Linsel, Ralf
06449 Aschersleben (DE)
- Heinze, Ursula
04207 Leipzig (DE)
- Süss, Joachim
01259 Dresden (DE)
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Vertreter: Bockhorni & Kollegen |
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Zimmerstrasse 3 04109 Leipzig 04109 Leipzig (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 992 627 DE-C- 542 996
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DE-A1- 19 920 858
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft Zungenvorrichtungen für Weichen nach dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Bekannt sind Zungenvorrichtungen von Weichen der oben genanten Art, bei denen die
Zunge an ihrer Wurzel an das Zungenanschlussstück (Adapterschiene) angeschweißt ist
oder im Zungenbett geklemmt oder geschraubt befestigt ist.
[0003] Aufgrund des starken Verschleißes an den Weichenzungen, müssen diese häufig gewechselt
werden. Dabei ist zu beachten, dass als Toleranz in der Spurführung zwar 1 mm gestattet
ist, jedoch in der Stoßführung nur 0,1 mm Toleranz zulässig sind. Nachteilig an den
bekannten Zungenvorrichtungen ist es dabei, dass beim Ersatz der Weichenzunge dieses
Ersatzteil nur an dieselbe Stelle montiert werden kann wie ein Zungenneuteil. Damit
findet aber nur eine Lagesicherung des Neuzustandes statt, die Zungenvorrichtung kann
jedoch nicht an den übrigen Verschleiß der Zungenvorrichtung, wie er am Zungenanschlussstück
auftreten kann, angepasst werden. Oder diese Anpassung ist nur mit einem erheblichen
Messaufwand und einer genauen Anpassung einer jeden Ersatzzunge an die spezielle Zungenvorrichtung
möglich. Somit können die Ersatzzungen nicht als Massenfabrikat eingesetzt bzw. müssen
sehr aufwendig nachbearbeitet werden. Daraus ergeben sich hohe Mess- und Fertigungsaufwände,
die mit hohen Kosten bei der Wartung von Zungenvorrichtungen verbunden sind.
[0004] Aus der
DE 542 996 ist eine Federweiche mit auswechselbaren Zungen bekannt, wobei verschiedene Befestigungsmöglichkeit
für die Zungenwurzel auf ihrer Unterlage angegeben sind, die jedoch noch keine befriedigende
Lösung gewährleisten.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Zungenvorrichtung anzugeben,
mit der diese Nachteile überwunden werden. Insbesondere sollen die Zungen sicher in
der Weiche befestigt werden können, wobei aber trotzdem die Austauschbarkeit der Zungen
in kurzen Sperrzeiten unter Baustellenbedingungen ermöglicht sein soll.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Zungenvorrichtung nach Anspruch 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstände der abhängigen Unteransprüche.
[0007] Die Erfinder haben erkannt, dass sich die Zunge dann besonders leicht und schnell
durch eine Standardersatzzunge ersetzen lässt, wenn die Zunge an ihrer Zungenwurzel
beidseitig Vorsprünge aufweist und an diesen Vorsprüngen auf der Gleitplatte bzw.
dem Gleitblech der Zungenvorrichtung in Bezug auf seitliche und laterale Bewegungen
lagefixiert ist, wobei die Fixierung lösbar ist und eine seitliche Verschiebung der
Zungenwurzel zulässt. Durch die seitliche Verschiebbarkeit, also eine Verschiebbarkeit
senkrecht zur Erstreckung des Zungenanschlussstücks und parallel zu der Gleitplatte
bzw. den Gleitblechen, kann die Zungenwurzel auch bei abgefahrenen Zungenanschlussstücken
so exakt in die Zungenvorrichtung eingepasst werden, dass die Schienenführung beim
Übergang von Zungenanschlussstück und Zungenwurzel sprunglos erfolgt und somit der
Fahrkomfort einer neuen Weiche erhalten bleibt. Bevorzugt erfolgt die Lagefixierung
durch eine kraft- und/oder formschlüssige Festlegung der Zungenwurzel auf der Gleitplatte/Gleitblech.
Auch wenn im Folgenden immer von Gleitplatte bzw. Gleitblech in der Einzahl gesprochen
wird, sind selbstverständlich auch mehrere Gleitplatten bzw. Gleitbleche verwendbar.
[0008] Vorteilhaft ist die Fixierung angepasst, im gelösten Zustand auch eine laterale Verschiebung
der Zungenwurzel zu erlauben. Dies ermöglicht die Verwendung der erfindungsgemäßen
Zungenvorrichtung auch bei Übergangsstößen zwischen Zungenanschlussstück und Zungenwurzel,
die nicht gerade, sondern beispielsweise 30° geneigt oder mit einer speziellen Geometrie,
wie S-förmig, versehen sind.
[0009] Erfindunsgegmäß ist für die Fixierung mindestens eine Schraub- oder Steckverbindung
vorgesehen, die durch eine Bohrung zumindest eines Vorsprunges gerührt wird. Damit
lassen sich besonders einfach lösbare Fixierung erhalten, die zusätzlich im gelösten
Zustand noch verschiebbar sind. Beispielsweise wird die Verschiebbarkeit dadurch ermöglicht,
dass die Bohrung eine Exzenterbuchse aufweist. Eine solche Exzenterbuchse ist in die
Bohrung eingepasst und weist ihrerseits wiederum eine Bohrung von geringerem Durchmesser
auf, die innerhalb der größeren Bohrung exzentrisch auf einer Scheibe angeordnet ist,
wobei sich die Scheibe in der größeren Bohrung drehen lässt. Alternativ ist auch die
Ausgestaltung über Langlöcher möglich, die jeweils in dem Vorsprung und der Gleitplatte
bzw. den Gleitblechen vorgesehen sind, wobei diese beiden korrespondierenden Langlöcher
zu einander nicht parallel und bevorzugt mit einem Winkel von 90° angeordnet sind.
[0010] Weiterhin erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Zungenwurzel an dem einen Vorsprung
der Zungenwurzel mit zumindest zwei Befestigungsschrauben und an dem anderen Vorsprung
mit zumindest einer Befestigungsschraube auf der Gleitplatte bzw. Gleitblech befestigt.
Durch diese Dreipunktbefestigung lässt sich besonders einfach eine dauerhafte Fixierung
der Zungenwurzel erhalten, wobei im gelösten Zustand jegliche seitlichen und lateralen
Verschiebungen ermöglicht werden. Eine solche Dreipunktbefestigung ist besonders stabil
und dennoch einfach aufgebaut. Im Übrigen meint "seitlich" im Folgenden parallel zur
Gleitplatte bzw. Gleitblech und senkrecht zur Zungenwurzel und "lateral" meint parallel
zur Gleitplatte bzw. Gleitblech aber parallel zur Zungenwurzel.
[0011] Um die Verschleißeigenschaften der Zungenvorrichtung bei gleichzeitiger Fertigungsoptimierung
zu verbessern, ist vorgesehen, dass mindestens eine geteilte Gleitplatte bzw. Gleitblech
vorgesehen ist, wobei der der Befestigung der Zunge dienende Teil der Gleitplatte
bzw. Gleitblech aus einem gut zerspanbaren Material und der andere Teil aus einem
in Bezug auf die Gleitbewegung der Zunge hochfesten Material hergestellt ist. Auf
diese Weise muss bei einer Reparatur nicht die gesamte Gleitplatte bzw. Gleitblech
ersetzt werden und die einzelnen Gleitplatten bzw. Gleitbleche sind materialspezifisch
besser an ihre Bestimmung anpassbar.
[0012] Die in der erfindungsgemäßen Zungenvorrichtung vorgesehen Zunge mit einer Zungenspitze
und einer Zungenwurzel zeichnet sich dadurch aus, dass an ihrer Zungenwurzel beidseitig
Vorsprünge angeordnet sind. Diese Vorsprünge stellen auf besonders einfache Weise
eine laterale und seitliche Fixierung der Zungenwurzel in der Zungenvorrichtung sicher,
wobei dennoch eine gute Justierbarkeit der Zungenwurzel in lateraler und seitlicher
Richtung sichergestellt ist. Vorsprünge im Sinne der vorliegenden Erfindung sind sowohl
seitlich deutlich vorstehende Flansche als auch vertikale Profilierungen der auf der
Gleitplatte bzw. Gleitblech aufliegenden Zungenwurzel.
[0013] Bevorzugt ist die Zunge einstückig aus einem Walzprofil oder einem gegossenen Vollmaterial
hergestellt ist. Bei der Herstellung aus einem Walzprofil kann die Geometrie der Vorsprünge
beispielsweise herausgefräst worden sein. Andererseits können die Vorsprünge auch
angeschraubt oder angeschweißt sein.
[0014] Die Merkmale der vorliegenden Erfindung und weitere Vorteile werden nachfolgend anhand
der ausführlichen Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen im Zusammenhang mit der
Zeichnung deutlich werden. Dabei zeigen
- Fig. 1
- eine in einer Weiche eingebaute erfindungsgemäße Zungenvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- einen vergrößerten Ausschnitt der erfindungsgemäße Zungenvorrichtung gemäß Fig. 1
und
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung durch die erfindungsgemäße Zungenvorrichtung gemäß Fig. 1
entlang der Linie E-E.
[0015] In Fig. 1 ist rein schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Zungenvorrichtung 1 in einer Weiche 2 dargestellt, wobei die Zungenvorrichtung in
Fig. 2 ausschnittsweise vergrößert dargestellt ist. Deutlich zu erkennen sind die
beiden Fahrspuren 3, 3' (im folgenden wird für die Bezugszeichen der zweiten Fahrspur
immer das Bezugszeichen der ersten Fahrspur mit einem "'" versehen verwendet), mit
den jeweiligen Zungen 4, 4', die jeweils aus einer Zungenwurzel 5, 5' und einer Zungenspitze
6, 6' bestehen, den Zungenanschlussstücken 7, 7', den Beischienen 8, 8' und den Backenschienen
9, 9'. Zwischen Zungenwurzeln 5, 5' und jeweiligem Zungenanschlussstück 7, 7' sind
Übergangsstö-βe 10, 10' vorgesehen, die schräg unter einem Winkel von 45° geführt
sind. Die Zungenwurzeln 5, 5' sind mit beiseitigen Vorsprüngen 11, 11', 12, 12' versehen,
die über jeweils drei Schraubverbindungen 13, 14 auf einer Gleitplatte 15, 15' fixiert
sind. Zwischen den Zungenspitzen 6, 6' sind Spurstangen (nicht gezeigt) angeordnet,
wobei in Fig. 1 beide Zungenspitzen 6, 6' an den jeweiligen Backenschienen 9, 9' anliegend
gezeigt sind, was im Fall der Verwendung der Weiche 2 je nach Schaltstellung nur bei
einer der beiden Zungenspitzen 6, 6' der Fall wäre.
[0016] In Fig. 3 ist die Zungenvorrichtung im Schnitt entlang der Linie E-E in Fig. 1 dargestellt.
Zu erkennen ist, dass bei beiden Spuren 3, 3' die Beischienen 8, 8' und Backenschienen
9, 9' jeweils auf einer Grundplatte 16, 16' befestigt sind und die Gleitplatten 15,
15' jeweils auf der Beischiene 8, 8' und der Backenschiene 9, 9' aufliegen. Die Vorsprünge
11, 11', 12, 12' der Zungenwurzeln 5, 5' liegen jeweils auf den Gleitplatten 15, 15'
auf und sind mit diesen über Schraubverbindungen 13, 14 verbunden (in Fig. 3 nicht
gezeigt). Weiterhin zu erkennen ist, dass es sich um eine Weiche 2 für Rillenschienen
handelt.
[0017] Für die Schraubverbindungen 13, 14 weisen die Vorsprünge 11, 11', 12, 12' jeweils
Bohrungen 17 auf, in die Exzenterbuchsen (nicht gezeigt) eingepasst sind. Die Exzenterbuchsen
lassen eine exzentrische Rotation der Bohrungen 17 in einem Bereich von einigen Millimetern
zu. Auf diese Weise kann über eine geeignete Anpassung der Stellung der Exzenterbuchsen
innerhalb der Bohrungen 17 eine exakte Angleichung der Position der Zungenwurzel 5,
5' in Bezug auf das Zungenanschlussstück 7, 7' erreichen, wobei durch die mindestens
drei Schraubverbindungen 13, 14 eine nachträgliche Veränderung der Lagefixierung der
Zungenwurzel 5, 5' in Bezug auf das Zungenanschlussstück 7, 7' wirksam unterbunden
ist.
[0018] Durch die vorstehenden Ausführungen ist deutlich geworden, dass mit der vorliegenden
Erfindung eine Zungenvorrichtung für Weichen bereit gestellt wird, die bei Ersatz
der Weichenzunge einen geringen Mess- und Fertigungsaufwand erfordern und damit nicht
mit hohen Kosten bei der Wartung von Zungenvorrichtungen verbunden ist. Dabei ist
die Zunge sicher in der Weiche befestigt und trotzdem ist die Austauschbarkeit der
Zunge in kurzen Sperrzeiten unter Baustellenbedingungen gewährleistet. Außerdem lassen
sich über die verschiedenen Justierungsmittel, die beliebig miteinander kombiniert
werden können, jeder Weichenart und -geometrie angemessene Anpassungen finden.
1. Zungenvorrichtung (1) von Weichen (2) von Fahrwegen für Schienenfahrzeuge, insbesondere
Straßenbahnen, mit einer Zunge (4, 4'), die auf einer Gleitplatte (15, 15'; 27, 27')
oder Gleitblech aufliegt, wobei die Zunge (4, 4') lösbar auf der Gleitplatte (27,
27') bzw. Gleitblech befestigt ist und einem Zungenanschlussstück (7, 7'; 45, 45')
mit einem Übergangsstoß zwischen einer Zungenwurzel (5, 5'; 22, 22') und dem Zungenanschlussstück
(7, 7'; 45, 45'), wobei die Zungenvorrichtung (1; 21) eine laterale Richtung aufweist,
die parallel zur Erstreckung des Zungenanschlussstücks (7, 7'; 45, 45') und parallel
zu der Gleitplatte (15, 15'; 27, 27') bzw. Gleitblech orientiert ist und eine seitliche
Richtung, die senkrecht zu der lateralen Richtung und parallel zu der Gleitplatte
(15, 15'; 27, 27') bzw. Gleitblech orientiert ist, wobei die Zunge (4, 4') an der
Zungenwurzel (5, 5'; 22, 22') beidseitig Vorsprünge (11, 11', 12, 12'; 23, 23', 34,
34') aufweist und an diesen Vorsprünge (11, 11', 12, 12'; 23, 23', 34, 34') auf der
Gleitplatte (15, 15'; 27, 27') bzw. Gleitblech in Bezug auf seitliche und laterale
Bewegungen lagefixiert ist, wobei die Fixierung lösbar ist und angepasst ist, im gelöstem
Zustand eine seitliche Verschiebung der Zungenwurzel (5, 5'; 22, 22') zuzulassen,
wobei die Lagefixierung bevorzugt durch eine kraft- und/oder formschlüssige Festlegung
der Zungenwurzel (5, 5'; 22, 22') auf der Gleitplatte (27, 27') bzw. den Gleitblechen
erfolgt, wobei die Fixierung insbesondere angepasst ist, eine laterale Verschiebung
der Zungenwurzel (5, 5'; 22, 22') zuzulassen, wobei die Zungenwurzel (5, 5') an einem
Vorsprung (11) mit zumindest zwei Befestigungsschrauben und an dem anderen Vorsprung
(12) mit zumindest einer Befestigungsschraube auf der Gleitplatte (15, 15') bzw. den
Gleitblechen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass für die Fixierung mindestens eine Schraub- oder Steckverbindung vorgesehen ist, die
durch eine Bohrung (17) zumindest eines Vorsprunges (11, 12) geführt wird und die
Bohrung (17) eine Exzenterbuchse aufweist, die die laterale und seitliche Verschiebbarkeit
ermöglicht oder dass für die Fixierung mindestens eine Schraub- oder Steckverbindung
vorgesehen ist, mit korrespondierenden Langlöchern in dem Vorsprung und der Gleitplatte
bzw. den Gleitblechen, wobei diese korrespondierenden Langlöcher zu einander nicht
parallel sind.
2. Zungenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Gleitplatte bzw. Gleitblech zumindest insoweit geteilt aufgebaut ist, dass ein der
Befestigung der Zunge dienender Teil und ein für die Gleitbewegung der Zunge bestimmter
Teil vorgesehen sind.
3. Zungenvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (4, 4') einstückig aus einem Walzprofil oder einem gegossenen Vollmaterial
besteht.
4. Zungenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Vorsprünge angeschraubt oder angeschweißt sind.
1. A tongue device (1) for switches (2) for drive paths for rail vehicles, in particular
trolleys, comprising: a tongue (4, 4') which rests on a slide plate (15, 15'; 27,
27') or slide sheet metal plate, wherein the tongue (4, 4') is disengageably connected
to the slide plate (27, 27') or the sheet metal slide plate; and a tongue connector
(7, 7'; 45, 45') including a transition joint between a tongue base (5, 5'; 22, 22')
and the tongue connector (7, 7'; 45, 45'), wherein the tongue device (1; 21) has a
lateral direction which is oriented parallel to the extension of the tongue connector
(7, 7'; 45, 45') and parallel to the slide plate (15, 15'; 27, 27') or the sheet metal
slide plate and a side direction which is oriented perpendicular to the lateral direction
and parallel to the slide plate (15, 15'; 27, 27') or the sheet metal slide plate,
wherein the tongue (4, 4') includes protrusions (11, 11', 12, 12', 23, 23', 34, 34')
on both sides of the tongue base (5, 5'; 22, 22') and wherein the tongue is fixated
in position with respect to side and lateral movements at these protrusions (11, 11',
12, 12'; 23, 23', 34, 34') on the slide plate (15, 15'; 27, 27') or the sheet metal
slide plate, wherein the fixation is disengageable and configured to facilitate a
side movement of the tongue base (5, 5'; 22, 22') in disengaged condition, wherein
the position fixation is preferably provided through a friction- and/or form locking
engagement of the tongue base (5, 5'; 22, 22') on the slide plate (27, 27') or the
sheet metal slide plate, wherein the fixation is configured in particular to facilitate
a lateral movement of the tongue base (5, 5'; 22, 22'), wherein the tongue base (5,
5') is attached at a protrusion (11) with at least two attachment bolts and attach
at the other protrusion (12) through at least one attachment bolt on the slide prate
(15, 15') or the sheet metal slide plates, wherein at least one bolted- or plug in
connection is provided for the fixation, wherein the bolted- or plug in connection
is run through a bore hole (17) of at least one protrusion (11, 12) and the bore hole
(17) includes an eccentric bushing which facilitates a lateral and a sideways movability,
or wherein at least one bolted- or plug in connection is provided for the fixation
including corresponding slotted holes in the protrusion and the slide plate or the
sheet metal slide plates, wherein the corresponding slotted holes are not parallel
to one another.
2. The tongue device according to one of the preceding claims, wherein the slide plate
or the sheet metal slide plate is configured divided at least in that a portion is
provided that is provided for attaching the tongue and a portion is provided that
is provided for the sliding movement of the tongue.
3. The tongue device according to claim 1 or 2, wherein the tongue (4, 4') is integrally
made from a rolled profile or a cast solid material.
4. The tongue device according to one of the preceding claims, wherein the protrusions
are bolted on or welded on.
1. Dispositif d'aiguille (1) pour aiguillages (2) de voies de communication pour véhicules
sur rail, en particulier pour tramways, comprenant une lame d'aiguille (4, 4') soutenue
par un coussinet de glissement (15, 15' ; 27, 27') ou une plaque de glissement, dans
lequel la lame d'aiguille (4, 4') est fixée de manière amovible sur le coussinet de
glissement (27, 27') ou sur la plaque de glissement, et comprenant un raccord de lame
d'aiguille (7, 7' ; 45, 45') avec une jointure entre un talon d'aiguille (5, 5' ;
22, 22') et le raccord de lame d'aiguille (7, 7' ; 45, 45'), dans lequel le dispositif
d'aiguille (1 ; 21) présente un sens latéral orienté parallèlement à l'extension du
raccord de lame d'aiguille (7, 7' ; 45, 45') et parallèlement au coussinet de glissement
(15, 15' ; 27, 27') ou à la plaque de glissement et un sens collatéral orienté perpendiculairement
au sens latéral et parallèlement au coussinet de glissement (15, 15' ; 27, 27') ou
à la plaque de glissement, dans lequel la lame d'aiguille (4, 4') présente des protubérances
(11, 11', 12, 12' ; 23, 23', 34, 34') de chaque côté du talon d'aiguille (5, 5' ;
22, 22') et elle est bloquée contre tout mouvement collatéral et latéral sur le coussinet
de glissement (15, 15' ; 27, 27') ou sur la plaque de glissement au niveau de ces
protubérances (11, 11', 12, 12' ; 23, 23', 34, 34'), dans lequel le blocage est amovible
et adapté pour permettre, à l'état desserré, un décalage collatéral du talon d'aiguille
(5, 5' ; 22, 22'), dans lequel le blocage est réalisé de préférence au moyen d'un
blocage par enfoncement forcé et/ou par correspondance de forme du talon d'aiguille
(5, 5' ; 22, 22') sur le coussinet de glissement (27, 27') ou sur les plaques de glissement,
dans lequel le blocage est en particulier adapté pour permettre un décalage latéral
du talon d'aiguille (5, 5' ; 22, 22'), dans lequel le talon d'aiguille (5, 5') est
fixé sur le coussinet de glissement (15, 15') ou les plaques de glissement au niveau
d'une protubérance (11) avec au moins deux vis de fixation et au niveau de l'autre
protubérance (12) avec au moins une vis de fixation, caractérisé en ce que, pour la fixation est prévu au moins un assemblage par vis ou par fiches qui est
introduit à travers un alésage (17) d'au moins une protubérance (11, 12) et l'alésage
(17) présente une douille excentrique permettant le décalage latéral et collatéral
ou bien en ce que, pour la fixation est prévu au moins un assemblage par vis ou par fiches avec des
trous oblongs correspondants dans la protubérance et dans le coussinet de glissement
ou dans les plaques de glissement, ces trous oblongs correspondants ne s'étendant
pas parallèlement l'un par rapport à l'autre.
2. Dispositif d'aiguille selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le coussinet de glissement ou la plaque de glissement présente une structure divisée
au moins en ce qu'un élément pour la fixation de la lame d'aiguille et un élément pour le mouvement
de glissement de la lame d'aiguille sont prévus.
3. Dispositif d'aiguille selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la lame d'aiguille (4, 4') est formée d'une seule pièce à partir d'un profilé laminé
ou d'un matériau plein coulé.
4. Dispositif d'aiguille selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les protubérances sont vissées ou soudées.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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