| (19) |
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(11) |
EP 1 986 539 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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01.05.2019 Patentblatt 2019/18 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.03.2016 Patentblatt 2016/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.01.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/050241 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/093469 (23.08.2007 Gazette 2007/34) |
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| (54) |
GESCHIRRSPÜLMASCHINE MIT SPRÜHVORRICHTUNG
DISHWASHER WITH SPRAY APPARATUS
LAVE-VAISSELLE DOTÉ D'UN DISPOSITIF DE PULVÉRISATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
16.02.2006 DE 102006007327
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.11.2008 Patentblatt 2008/45 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HEISELE, Bernd
89567 Sontheim (DE)
- OBLINGER, Anton
86637 Wertingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 121 207 EP-B1- 0 158 046 DE-A1- 2 501 291 DE-A1- 3 312 231 DE-C2- 4 126 041 JP-A- H10 175 230 US-A- 4 172 463 US-A- 5 560 381 US-A- 5 752 533
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EP-A2- 1 523 927 EP-B1- 0 950 503 DE-A1- 2 501 291 DE-A1- 19 942 153 DE-T2- 60 003 117 US-A- 3 444 870 US-A- 5 267 582 US-A- 5 662 744 US-A1- 2005 144 773
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- ZEITSCHRIFT KUNSTSTOFF 5, 2003, SEITE 49.PDF
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einem Spülbehälter zur Aufnahme von Spülgut und eine Sprühvorrichtung mit einem
ersten Formteil, das einen ersten Rand aufweist, und einem zweiten Formteil, das einen
zweiten zu dem ersten Rand korrespondierenden Rand aufweist, wobei das erste und das
zweite Formteil zur Ausbildung eines fluiddichten Hohlraums an einer Fügekante entlang
ihrer Ränder durch eine Verbindungsnaht miteinander verbunden sind. Die Erfindung
betrifft außerdem ein Herstellungsverfahren für eine Sprühvorrichtung einer Geschirrspülmaschine
mit den Schritten: Bereitstellen eines ersten Formteils, das einen ersten Rand aufweist,
Bereitstellen eines zweiten Formteils, das einen zweiten Rand aufweist und Verbinden
des ersten Formteils mit dem zweiten Formteil zur Ausbildung eines fluiddichten Hohlraumes
an einer Fügekante mit einer Verbindunsnaht entlang der Ränder.
[0002] Eine solche Sprühvorrichtung ist aus der
DE 198 32 982 C2 bekannt. Die Sprühvorrichtung besteht aus zwei Förmelementen, die jeweils an einer
Nabe befestigt sind. Die Formelemente sind aus Blech oder Kunststoff gefertigt. Zwecks
mechanischer Verbindung und zur Ausbildung eines fluiddichten Hohlraumes ist ein oberes
Element um ein unteres Element herumgebördelt.
[0003] Eine weitere Sprühvorrichtung mit einem als Hohlkörper ausgebildeten Sprüharm, der
im Spülraum einer Spülmaschine drehbar gelagert ist, ist aus der
DE 202 20 465 U1 bekannt. Der Sprüharm umfasst ein Oberteil und ein Unterteil. Die beiden Teile sind
aus einem dünnen Metallblech gefertigt und miteinander durch Bördelung verbunden.
[0004] Eine Sprühvorrichtung für eine Geschirrspülmaschine, welche ein Oberteil aus einem
Kunststoff und ein Unterteil aus einer Blechschale aufweist, ist aus der
DE-GM 78 31 102 U1 bekannt. Wie aus der dort dargestellten Fig. 1 hervorgeht, ist die Verbindung von
Ober- und Unterteil durch eine Bördelung vorgenommen.
[0005] Die Verbindungstechnologie des Bördelns erfordert, dass zumindest eines der Formteile
aus einem Metall hergestellt ist. Die Fertigung einer gattungsgemäßen Sprühvorrichtung
wird dadurch jedoch aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Fertigungsschritten
und unterschiedlich ausgebildeten Fertigungsmaschinen aufwendig und kostenintensiv.
[0006] In der
DE 696 20 709 T2 ist offenbart, dass das Profil einer Sprühvorrichtung für eine Geschirrspülmaschine
durch Ziehen der Oberseite eines Sprühelements erzielt werden kann, wenn dieses aus
einem metallischen Material gefertigt wird. Wenn das Sprühelement aus einem Kunststoffmaterial
gefertigt wird, kann die Form durch einen Formpressvorgang erzielt werden.
[0007] Es ist auch bekannt, Sprühvorrichtungen vollständig aus Kunststoff mittels eines
Extrusionsblasverfahrens herzustellen. Bei diesem wird ein granulat- oder pulverförmig
vorliegender Kunststoff in einem thermischen Verfahren plastifiziert und die hochviskose
Masse anschließend durch ein formgebendes Werkzeug in eine entsprechende Form gebracht.
Da die Sprühvorrichtung hohl ausgebildet ist, wird als Ausgangskörper zur Herstellung
der Sprüharme ein gemäß dem beschriebenen Extrudierverfahren hergestellter Schlauch
verwendet, der auf eine gewisse Temperatur erwärmt und in diesem verformbaren Zustand
durch ein Blasverfahren in ein gekühltes Profilwerkzeug gepresst wird. Der so hergestellte
Rohling weist die Gestalt eines fertig gestellten Sprüharmes auf. Düsenartige Ausbrüche
werden in einem zweiten Fertigungsschritt hergestellt. Ein Verfahren und Vorrichtungen
zum Herstellen von düsenartigen Ausbrüchen in Sprüharmen für Geschirrspülmaschinen
sind aus der
DE 102 38 557 A1 bekannt.
[0008] Weiterhin sind Sprühvorrichtungen bekannt, bei denen ein Sprüharm aus einem ersten
und zweiten Formteil besteht, die mittels Spiegelschweißen miteinander stoffschlüssig
verbunden sind aufgrund der Ausbildung einer Verbindungsnaht. Die Formteile werden
durch ein Spritzverfahren in einem Werkzeug aus thermoplastischen Kunststoff vor dem
Spiegelschweißen hergestellt. Nachteil derartiger Sprühvorrichtungen sind die hohen
Kosten der Herstellung sowie die Gefahr, dass sich nach Beendigung des Herstellungsvorganges
Spannungen aufbauen können, welche zu einem Verziehen des Sprüharmes führen.
[0009] Aus der
EP 1 523 927 A2 ist ein Sprüharm für eine Geschirrspülmaschine bekannt, der aus zwei miteinander
verbundenen Teilen besteht.
[0010] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine gattungsgemäße
Sprühvorrichtung für eine Geschirrspülmaschine, eine Geschirrspülmaschine mit einer
derartigen Sprühvorrichtung und ein Herstellungsverfahren für diese Sprühvorrichtung
anzugeben, welche eine kostengünstigere Herstellung ermöglicht.
[0011] Diese Aufgabe wird mit einer erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine mit den Merkmalen
von Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen
Patentansprüchen.
[0012] Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einem Spülbehälter zur Aufnahme von Spülgut und einer Sprühvorrichtung mit einem
erstes Formteil, das einen ersten Rand aufweist, und ein zweites Formteil, das einen
zweiten zu dem ersten Rand korrespondierenden Rand aufweist, wobei das erste und das
zweite Formteil zur Ausbildung eines fluiddichten Hohlraums an einer Fügekante entlang
ihrer Ränder miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungsnaht aus einem zusätzlichen
Material besteht. Das bedeutet, dass die Verbindungsnaht nicht aus dem Material des
ersten und/oder zweiten Formteils stammt.
[0013] Vorzugsweise ist die Verbindungsnaht an der Fügekante des ersten und des zweiten
Formteils zur Verbindung des ersten und zweiten Formteils ausgebildet mit je wenigstens
einer Nahtstelle zwischen der Verbindungsnaht und dem ersten und zweiten Formteil.
Die Nahtstellen haben die Form der Oberfläche des ersten und zweiten Formteils in
diesem Bereich. Die Verbindungsnaht wird durch ein Spritzverfahren mit Werkzeugen
auf die beiden bereits vorhandenen Formteile aufgebracht. Dadurch bilden sich je zwei
Nahtbereiche (im Querschnitt) wenigstens in Teilbereichen zwischen der Verbindungsnaht
und dem ersten und zweiten Formteil aus. Die Nahtstellen bzw. Nahtbereiche bilden
sich zwischen der Verbindungsnaht und dem ersten Formteil und zwischen der Verbindungsnaht
und dem zweiten Formteil aus. Diese sind entweder mit freiem Auge oder bei Werkstoffuntersuchungen,
z. B. mit einem Mikroskop, nachweisbar. Die je zwei Nahtstellen oder Nahtbereiche
im Querschnitt an einer Verbindungsnaht entstehen, weil auf das bereits vorhandene
erste und zweite Formteil durch ein Spritzverfahren die Verbindungsnaht aufgebracht
wird. Wird die Verbindungsnaht beispielsweise durch Spiegelschweißen wie im Stand
der Technik hergestellt, wird der Kunststoff des ersten und zweiten Formteils an der
Fügekante erwärmt und anschließend dieser erwärmte Kunststoff miteinander verbunden.
Es bildet sich somit beim Spiegelschweißen keine oder nur eine Nahtstelle aus. Unter
Fügekante wird jeder Bereich des Randes des ersten und zweiten Formteils verstanden,
der zur Verbindung des ersten und zweiten Formteils dient.
[0014] Das Vorsehen einer Verbindungsnaht an der Fügekante des ersten und des zweiten Formteils
ermöglicht auf kostengünstige Weise die Bereitstellung des fluiddichten Hohlraumes.
[0015] Die Verbindungsnaht ist aus einem Kunststoff gefertigt, der mit einem Spritzverfahren
verarbeitbar ist. Erfindungsgemäß ist die Verbindungsnaht mit einem Spritzverfahren
auf die Fügekante aufgebracht. Im Rahmen des Herstellungsprozesses kann die Verbindungsnaht
in einer Spritzmaschine ohne zusätzliche Prozessschritte, wie z.B. Spiegelschweißen
oder Beschneiden, gefertigt werden, wenn das erste und das zweite Formteil aus einem
Kunststoff gefertigt sind. Die Sprühvorrichtung kann spanlos und ohne Abfälle vollautomatisch,
optional in einem einzigen Prozessschritt, hergestellt werden: Letzteres ist dann
möglich, wenn das erste und das zweite Formteil aus einem vorzugsweise thermoplastischen
Kunststoff gefertigt, insbesondere gespritzt, werden. Prinzipiell kann das erste und/oder
das zweite Formteil aus einem vorzugsweise thermoplastischen Kunststoff oder Metall
gefertigt sein. Die Verwendung von Kunststoff als Material weist den Vorteil auf,
dass das erste und das zweite Formteil mittels eines Spritzverfahrens herstellbar
sind, so dass beispielsweise die Innenkontur der Formteile freibestimmbar ist. Dies
kann vorteilhaft zur Auslegung der hydraulischen Verhältnisse in der Sprühvorrichtung
sein. Weiterhin wird die Integration von Zusatzbauteilen, wie z.B. einem Venturirohr
erleichtert, da die Integration während des Spritzvorganges bewerkstelligt werden
kann und eine nachträgliche manuelle Montage entfällt.
[0016] Der erste Rand des ersten Formteils und der zweite Rand des zweiten Formteils weisen
erfindungsgemäß jeweils einen sich von dem Hohlraum weg erstreckenden ersten Randabschnitt
sowie einen sich von dem ersten Randabschnitt im Wesentlichen senkrecht weg erstreckenden
zweiten Randabschnitt auf. Es ist weiter vorgesehen, dass bei aneinander anliegendem
ersten und zweiten Rand die Gestalt und Anordnung des ersten Randabschnitts und des
zweiten Randabschnitts des ersten und des zweiten Formteils zumindest abschnittsweise
symmetrisch ist. Diese geometrische Ausgestaltung des ersten und des zweiten Rands
des ersten und des zweiten Formteils erleichtert das Anbringen der Verbindungsnaht
an der Sprühvorrichtung.
[0017] Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Verbindungsnaht einen ersten Endabschnitt
und einen zweiten Endabschnitt aufweist, welche in einen ersten Zwischenraum, der
zwischen dem zweiten Randabschnitt und einer Außenhülle des ersten Formteils gebildet
ist, und einen zweiten Zwischenraum, der zwischen dem zweiten Randabschnitt und einer
Außenhülle des zweiten Formteils gebildet ist, ragen und die die jeweiligen zweiten
Randabschnitte umklammern. Die Verbindungsnaht weist eine im Wesentlichen U-förmige
Gestalt auf, wobei die Endabschnitte der beiden Schenkel des "U" einander zugewandt
sind. Es ist weiter vorgesehen, dass das äußerste Ende des ersten Endabschnitts an
den ersten Randabschnitt des ersten Formteils angrenzt, und das äußerste Ende des
zweiten Endabschnitts an den ersten Randabschnitt des zweiten Formteils angrenzt.
Durch das Ineinandergreifen der Verbindungsnaht und der Ränder des ersten und des
zweiten Formteiles werden eine sichere Befestigung der Verbindungsnaht an den Formteilen
und eine Abdichtung gegen das Austreten von Flüssigkeit sichergestellt.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform stellt die Verbindungsnaht einen Formschluss
zwischen dem ersten Randabschnitt des ersten Formteils und dem zweiten Randabschnitt
des zweiten Formteils her. Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Verbindungsnaht
zumindest abschnittsweise stoffschlüssig mit dem ersten Formteil und/oder dem zweiten
Formteil verbunden.
[0019] Eine weitere Ausführungsform sieht vor, dass die Verbindungsnaht an der Fügekante
des ersten und des zweiten Formteils umlaufend ausgebildet ist. Hierdurch wird eine
vollständige fluiddichte Abdichtung des Hohlraumes gegenüber der Umgebung sichergestellt.
Bevorzugt ist die Verbindungsnaht dabei ohne Unterbrechung einstückig ausgebildet.
[0020] Gemäß einer weiteren Variante ist vorgesehen, die Verbindungsnaht mit zumindest einem
Durchbruch zu versehen, wobei die Fügekante an der Stelle des zumindest einen Durchbruchs
nicht fluiddicht ist. Die Sprühvorrichtung weist weiter eine Achse auf, um die die
Sprühvorrichtung drehbar gelagert ist, wobei die zumindest eine Unterbrechung nahe
dem in Radialrichtung äußeren Ende der Sprühvorrichtung angeordnet ist. Die zumindest
eine Unterbrechung ist derart ausgestaltet und angeordnet, dass diese einen tangentialen
Auslass für die Spülflotte aufweist und als Antriebsdüse dient. Hierdurch entfällt
die Notwendigkeit eine separate Antriebsdüse mit einem tangentialen Auslass in einem
der beiden Formteile vorzusehen.
[0021] Es ist weiterhin vorgesehen, dass die Verbindungsnaht eine von der oder den Farben
des ersten und zweiten Formteils abweichende Farbe aufweist. Hierdurch besteht die
Möglichkeit einer optischen Hervorhebung der Verbindungsnaht, wodurch gestalterische
Akzente setzbar sind.
[0022] In einer weiteren Ausführungsform sind am ersten und/oder zweiten Formteil Sprühdüsen
für Spülflotte ausgebildet. Die Sprühdüsen beaufschlagen das Spülgut mit Spülflotte.
[0023] Vorzugsweise ist am ersten oder zweiten Formteil ein Zuführrohr für Spülflotte, insbesondere
als Venturirohr, einstückig mit dem ersten oder zweiten Formteil ausgebildet.
[0024] Ein Herstellungsverfahren für eine Sprühvorrichtung einer Geschirrspülmaschine weist
die Schritte auf: Bereitstellen eines ersten Formteils, das einen ersten Rand aufweist,
Bereitstellen eines zweiten Formteils, das einen zweiten Rand aufweist, Verbinden
des ersten Formteils mit dem zweiten Formteil zur Ausbildung eines fluiddichten Hohlraumes
an einer Fügekante entlang der Ränder, wobei die Verbindung mit einer Verbindungsnaht
an der Fügekante mit einem Spritzverfahren bzw. Spritzgießverfahren hergestellt wird.
Beim Spritzgießverfahren werden Formteile, z. B. Verbindungsnaht, aus Formmassen,
z. B. einem thermoplastischen Kunststoff, in Formen, z. B. Werkzeug bzw. Spritzwerkzeug,
hergestellt. Das erste und zweite Formteil ist somit wenigstens im Bereich der Fügekanten
von einem Werkzeug bzw. Spritzwerkzeug umgeben, in welches vorzugsweise thermoplastsicher
Kunststoff zur Herstellung der Verbindungsnaht eingebracht wird.
[0025] Die Verbindungsnaht wird aus einem vorzugsweise thermoplastischen Kunststoff hergestellt.
Das Material der Verbindungsnaht kann das gleiche sein wie das Material des ersten
und zweiten Formteils oder ein anderes Material, das sich z. B. in E-Modul oder Farbe
unterscheidet.
[0026] In einer weiteren Ausführungsform wird das erste und/oder zweite Formteil mit einem
Spritzverfahren aus einem vorzugsweise thermoplastischen Kunststoff hergestellt.
[0027] In einer bevorzugten Ausführungsform wird am ersten oder zweiten Formteil ein Zuführrohr
für Spülflotte, insbesondere als Venturirohr, bei der Herstellung mit dem Spritzverfahren
im Herstellungsschritt für das erste oder zweite Formteil hergestellt. Die Form des
Spritzwerkzeugs schließt somit das Zuführrohr und das erste oder zweite Formteil ein,
d. h. der vorzugsweise thermoplastische Kunststoff wird in einem Arbeitsschritt in
dieses Spritzwerkzeug einbracht.
[0028] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Darstellung eine erfindungsgemäße Sprühvorrichtung,
- Fig. 2
- einen vergrößerten Abschnitt einer erfindungsgemäßen Sprühvorrichtung mit einer Verbindungsnaht
gemäß einer Ausführungsform, und
- Fig. 3
- einen vergrößerten Abschnitt einer Sprühvorrichtung mit einer Verbindungsnaht gemäß
einem herkömmlichen Beispiel.
[0029] Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Darstellung einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße
Sprühvorrichtung 1. Die Sprühvorrichtung 1 wird nachfolgend als Sprüharm 1 bezeichnet,
welcher in bekannter Weise in Geschirrspülmaschinen um eine Drehachse drehbar gelagert
ist (nicht dargestellt). Der Sprüharm 1 ist als Hohlkörper ausgebildet und umfasst
ein erstes Formteil 10 (auch als Oberteil bezeichnet) und ein zweites Formteil 20
(auch als Unterteil bezeichnet). Beispielhaft sind in dem ersten Formteil 10 Auslassöffnungen
3 (auch als Sprühdüsen bezeichnet) angeordnet, mittels welchen in den Hohlraum 4 geförderte
Spülflotte auf das zu reinigende Spülgut unter Druck aufgespritzt werden kann.
[0030] Das erste Formteil 10 weist einen ersten, umlaufenden Rand 11 auf. Das zweite Formteil
20 weist einen umlaufenden zweiten Rand 21 auf. Der Verlauf des ersten und des zweiten
Randes 11, 21 ist in der gezeigten Darstellung, in der das erste Formteil 10 und das
zweite Formteil 20 übereinander angeordnet sind, zueinander korrespondierend. Im Bereich
der aneinander grenzenden ersten und zweiten Ränder 11, 21 ergibt sich eine, umlaufende
Fügekante 2, die für eine bestimmungsgemäße Funktion des Sprüharmes abzudichten ist.
[0031] Die Verbindung des ersten Formteils 10 mit dem zweiten Formteil 20 erfolgt durch
das Vorsehen einer Verbindungsnaht 30 an der Fügekante 2 des ersten und des zweiten
Formteils 10, 20. Die Verbindungsnaht 30 ist aus einem Kunststoff gefertigt und mit
einem Spritzverfahren auf die Fügekante 2 aufgebracht. Fig. 1 zeigt dabei zwei unterschiedliche
Varianten, die nachfolgend in den Figuren 2 und 3 näher erläutert werden. In der Praxis
wird die Verbindungsnaht 30 in lediglich einer der Varianten realisiert sein. Aufgrund
der Ausführung der Verbindungsnaht 30 mit einem Spritzverfahren, wobei die Formteile
10, 20, bereits vor dem Herstellungsschritt für die Verbindungsnaht 30 vorhanden sind,
bilden sich Nahtstellen 33 zwischen der Verbindungsnaht 30 und dem ersten Formteil
10 und zwischen der Verbindungsnaht 30 und dem zweiten Formteil 20 aus.
[0032] Bevorzugt, jedoch nicht zwingend, sind das erste Formteil 10 und das zweite Formteil
20 aus einem Kunststoff gefertigt. Durch einen Spritzvorgang lassen sich insbesondere
die Anordnung und die Gestalt der Auslassöffnungen 30 sowie die Innenkontur des ersten
und/oder zweiten Formteiles 10, 20 in einer hydraulisch gewünschten Weise auf einfache
Weise herstellen. Sind sowohl das erste und das zweite Formteil 10, 20 als auch die
Verbindungsnaht 30 aus Kunststoff gefertigt, so lässt sich der erfindungsgemäße Sprüharm
vollautomatisch in einem Prozessschritt spanlos und ohne Abfall fertigen. Die Fertigung
kann in einer einzigen Spritzmaschine erfolgen, ohne dass zusätzliche Prozessschritte,
wie z.B. ein Spiegelschweißen oder ein spanabhebendes Beschneiden, notwendig wären.
Weiterhin sind zusätzliche Montageaufwendungen entbehrlich. Die Ausbildung des ersten
und des zweiten Formteiles 10, 20 bringt weiterhin den Vorteil mit sich, dass die
Integration von zusätzlichen Bauelementen, wie einem Zuführrohr (nicht dargestellt)
für Spülflotte, z.B. als Venturirohr (im verengten Bereich des Zuführrohres tritt
Atmosphärendruck auf, so dass bei einer Lagerung des rotierenden Sprüharmes im verengten
Bereich keine aufwendigen Abdichtmaßnahmen erforderlich sind), erleichtert ist, da
diese bereits im Rahmen des Spritzvorganges berücksichtigt bzw. angeformt werden können.
Am oberen Sprüharm ist normalerweise ein Zuführrohr am oberen Formteil und am unteren
Sprüharm normalerweise am unteren Formteil ein Zuführrohr erforderlich. Auch hierdurch
entfallen bislang notwendige zusätzliche Montageschritte. Darüber hinaus weist die
Spritztechnologie mit einer werkzeuggebundenen Fügekontur eine hohe Genauigkeit auf.
[0033] Wie aus den Fig. 2 und 3 besser hervorgeht, weist der Rand 11 des ersten Formteils
10 einen ersten, sich von dem Hohlraum 4 weg erstreckenden ersten Randabschnitt 12
auf. An dem ersten Randabschnitt 12 ist ein zweiter Randabschnitt 13 angeordnet, der
sich von dem ersten Randabschnitt im Wesentlichen senkrecht weg erstreckt. Der zweite
Randabschnitt 13 ist dabei an dem von dem ersten Formteil 10 entfernten Ende des ersten
Randabschnitts 12 angeordnet. In entsprechender Weise ist der zweite Rand 21 des zweiten
Formteils 20 mit einem ersten Randabschnitt 22 und einem zweiten Randabschnitt 23
ausgebildet.
[0034] Sind der erste Rand 11 und der zweite Rand 21 korrespondierend zueinander angeordnet,
so ergibt sich eine symmetrische Anordnung der Randabschnitte 12, 13 bzw. 22, 23 des
ersten und zweiten Randes 11, 21.
[0035] Die Verbindungsnaht 30 gemäß einer ersten Ausführungsform, wie in Fig. 2 dargestellt
ist, weist eine im Wesentlichen U-förmige Gestalt auf, so dass durch die Verbidungsnaht
30 die zweiten Randabschnitte 13, 23 umklammert werden. Ein erster Endabschnitt 31
der U-förmigen Verbindungsnaht 30 grenzt dabei an den ersten Randabschnitt 12 des
ersten Formteils 10 an. In entsprechender Weise grenzt ein zweiter Endabschnitt 32
der U-förmigen Verbindungsnaht 30 an den ersten Randabschnitt 22 des zweiten Formteils
20 an. Durch die Gestaltung des ersten und des zweiten Randes 11, 12 und die Ausgestaltung
der Verbindungsnaht 30 ergibt sich eine formschlüssige Verbindung zwischen dem ersten
Formteil 10 und dem zweiten Formteil 20, sowie der Verbindungsnaht 30. Die Fügekante
2, wie in der Figur der Übersichtlichkeit halber übertrieben groß dargestellt ist,
ist damit fluiddicht abgedichtet. Das Austreten von Spülflüssigkeit aus dem Hohlraum
4 in Richtung der Umgebung des Sprüharmes ist damit zuverlässig verhindert. Entgegen
der zeichnerischen Darstellung kann der zwischen dem zweiten Randabschnitt 13 und
einer Hüllfläche 15 des ersten Formteils 10 gebildete erste Zwischenraum 14 derart
bemessen sein, dass dieser im Wesentlichen der Breite des ersten Endabschnitts 31
der Verbindungsnaht 30 entspricht. Dies gilt in entsprechender Weise für den zweiten
Zwischenraum 24, welcher zwischen dem zweiten Randabschnitt 23 und einer Hüllfläche
25 des zweiten Formteils gebildet ist.
[0036] Je nach verwendeten Materialen der Formteile 10, 20 und der Verbindungsnaht 30 kann
auch eine stoffschlüssige Verbindung zwischen diesen Elementen realisiert sein.
[0037] Fig. 3 zeigt ein herkömmliches Beispiel für eine Verbindungsnaht 30, die stoffschlüssig
mit den Rändern 11, 21 der Formteile 10, 20 verbunden ist. Genauer ist ein Stoffschluss
im Bereich der zweiten Randabschnitte 13 bzw. 23 mit der Verbindungsnaht 30 vorgesehen.
Der Stoffschluss ist auf Außenflächen 16 bzw. 26 sowie Flächen 17 bzw. 27 und der
Verbindungsnaht 30 hergestellt. Der Stoffschluss an den Flächen 17 bzw. 27 entsteht
durch das Aufbringen der Verbindungsnaht 30 während eines Spritzvorganges. Dabei wird
die Fügekante 2 vom äußeren Bereich her, geringfügig aufgespreizt, so dass das Material
der Verbindungsnaht 30 in die Fügekante 2 eindringen kann. Auch durch diese Variante
ist eine zuverlässige fluiddichte Abdichtung des Hohlraums 4 des Sprüharmes 1 gegeben.
[0038] Aufgrund der einfachen Möglichkeit, Kunststoffe in verschiedenen Farben einzufärben,
kann die Farbe der Verbindungsnaht 30 anders als die Farbe des ersten und zweiten
Formteils 10, 20 gewählt werden. Damit ist es möglich, einem Sprüharm ein gestalterisches
Element auf einfache Weise zukommen zu lassen.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Sprühvorrichtung
- 2
- Fügekante
- 3
- Auslassöffnung (Sprühdüse)
- 4
- Hohlraum
- 10
- erstes Formteil
- 11
- erster Rand
- 12
- erster Randabschnitt
- 13
- zweiter Randabschnitt
- 14
- erster Zwischenraum
- 15
- Hüllfläche
- 16
- Außenfläche
- 17
- Fläche
- 20
- zweites Formteil
- 21
- zweiter Rand
- 22
- erster Randabschnitt
- 23
- zweiter Randabschnitt
- 24
- zweiter Zwischenraum
- 25
- Hüllfläche
- 26
- Außenfläche
- 27
- Fläche
- 30
- Verbindungsnaht
- 31
- erster Endabschnitt
- 32
- zweiter Endabschnitt
- 33
- Nahtstelle
1. Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einem Spülbehälter
zur Aufnahme von Spülgut und einem Sprüharm (1) mit einem ersten Formteil (10), das
einen ersten Rand (11) aufweist, und einem zweiten Formteil (20), das einen zweiten
zu dem ersten Rand (11) korrespondierenden Rand (21) aufweist, wobei das erste und
das zweite Formteil (10, 20) zur Ausbildung eines fluiddichten Hohlraums an einer
Fügekante (2) entlang ihrer Ränder (11, 21) durch eine Verbindungsnaht (30) miteinander
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsnaht (30) aus einem zusätzlichen Material besteht und mit einem Spritzverfahren
auf die Fügekante (2) aufgebracht ist, dass der erste Rand (11) des ersten Formteils
(10) und der zweite Rand (21) des zweiten Formteils (20) jeweils einen sich von dem
Hohlraum (4) weg erstreckenden ersten Randabschnitt (12, 22) sowie einen sich von
dem ersten Randabschnitt (12, 22) im Wesentlichen senkrecht weg erstreckenden zweiten
Randabschnitt (13, 23) aufweisen und dass die Verbindungsnaht (30) einen ersten Endabschnitt
(31) und einen zweiten Endabschnitt (32) aufweist, welche in einen ersten Zwischenraum
(14), der zwischen dem zweiten Randabschnitt (13) und einer Außenhülle (15) des ersten
Formteils (10) gebildet ist, und einen zweiten Zwischenraum (24), der zwischen dem
zweiten Randabschnitt (23) und einer Außenhülle des zweiten Formteils (25) gebildet
ist, ragen und die die jeweiligen zweiten Randabschnitte (13, 23) umklammern.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsnaht (30) aus einem vorzugsweise thermoplastischen Kunststoff gefertigt
ist.
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei aneinander anliegendem ersten und zweiten Rand (11, 21) die Gestalt und Anordnung
des ersten Randabschnitts (12, 22) und des zweiten Randabschnitts (13, 23) des ersten
und der zweiten Formteils (20) zumindest abschnittsweise symmetrisch ist.
4. Geschirrspülmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsnaht (30) eine im wesentlichen U-förmige Gestalt im Querschnitt aufweist,
wobei die Endabschnitte der beiden Schenkel des "U" vorzugsweise einander zugewandt
sind.
5. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das äußerste Ende des ersten Endabschnitts (31) an den ersten Randabschnitt (12)
des ersten Formteils (10) angrenzt, und das äußerste Ende des zweiten Endabschnitts
(32) an den ersten Randabschnitt (22) des zweiten Formteils (20) angrenzt.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsnaht (30) einen Formschluss zwischen dem ersten Randabschnitt (12)
des ersten Formteils (10) und dem zweiten Randabschnitt (22) des zweiten Formteils
(20) herstellt.
7. Geschirrspülmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsnaht (30) zumindest abschnittsweise stoffschlüssig mit dem ersten
Formteil (10) und/oder dem zweiten Formteil (20) verbunden ist.
8. Geschirrspülmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsnaht (30) an der Fügekante (2) des ersten und des zweiten Formteils
(10, 20) umlaufend ausgebildet ist.
9. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsnaht (30) ohne Unterbrechung einstückig ausgebildet ist.
10. Geschirrspülmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsnaht (30) mit zumindest einem Durchbruch versehen ist, wobei die Fügekante
(3) an der Stelle des zumindest einen Durchbruchs nicht fluiddicht ist.
11. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Achse aufweist, um die den Sprüharm (1) drehbar ist, wobei der zumindest
eine Durchbruch nahe dem in Radialrichtung äußeren Ende des Sprüharms (1) angeordnet
ist.
12. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Durchbruch derart ausgestaltet und angeordnet ist, dass diese
einen tangentialen Auslass für Spülflotte aufweist und als Antriebsdüse dient.
13. Geschirrspülmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder das zweite Formteil (10, 20) aus vorzugsweise thermoplastischen
Kunststoff oder Metall gefertigt sind.
14. Geschirrspülmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsnaht (30) eine von der oder den Farben des ersten und zweiten Formteils
(10, 20) abweichende Farbe aufweist.
15. Geschirrspülmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder das zweite Formteil (10, 20) mittels eines Spritzverfahrens hergestellt
sind.
16. Geschirrspülmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten und/oder zweiten Formteil (10, 20) Sprühdüsen (3) für Spülflotte ausgebildet
sind.
17. Geschirrspülmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten oder zweiten Formteil (10, 20) ein Zuführrohr für Spülflotte, insbesondere
als Venturirohr, einstückig mit dem ersten oder zweiten Formteil (10, 20) ausgebildet
ist.
1. Dishwasher, in particular a domestic dishwasher, with a dishwasher cavity for accommodating
items to be washed and a spray arm (1) with a first shaped component (10) having a
first edge (11) and a second shaped component (20) having a second edge (21) which
corresponds to the first edge (11), wherein the first and second shaped components
(10, 20) are joined together by a joining seam (30) at a seating face (2) along their
edges (11, 21) to form a fluid-tight hollow space, characterised in that the joining seam (30) consists of an additional material and is applied to the seating
face (2) using an injection process, that the first edge (11) of the first shaped
component (10) and the second edge (21) of the second shaped component (20) each have
a first edge section (12, 22) which extends away from the hollow space (4) together
with a second edge section (13, 23) which extends away from the first edge section
(12, 22) and is essentially perpendicular thereto and that the joining seam (30) has
a first end section (31) and a second end section (32) which project into a first
gap (14), which is formed between the second edge section (13) and an outer surface
(15) of the first shaped component (10), and into a second gap (24), which is formed
between the second edge section (23) and an outer surface of the second shaped component
(25), and which clamp around the second edge sections concerned (13, 23).
2. Dishwasher according to claim 1, characterised in that the joining seam (30) is manufactured from a plastic which is preferably thermoplastic.
3. Dishwasher according to claim 1 or 2, characterised in that when the first and second edges (11, 21) are abutting each other the shape and arrangement
of the first edge section (12, 22) and of the second edge section (13, 23) of the
first and the second shaped component (20) are, at least along sections, symmetrical.
4. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the joining seam (30) has a form which in cross-section is essentially U-shaped,
wherein the end sections of the two limbs of the "U" are preferably turned in toward
each other.
5. Dishwasher according to claim4, characterised in that the outermost end of the first end section (31) abuts the first edge section (12)
of the first shaped component (10) and the outermost end of the second end section
(32) abuts the first edge section (22) of the second shaped component (20).
6. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the joining seam (30) produces a mechanical joint between the first edge section
(12) of the first shaped component (10) and the second edge section (22) of the second
shaped component (20).
7. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the joining seam (30) has, at least along sections, a bonded joint to the first shaped
component (10) and/or the second shaped component (20).
8. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the joining seam (30) is formed around the seating face (2) of the first and the
second shaped components (10, 20).
9. Dishwasher according to claim 8, characterised in that the joining seam (30) is embodied in one piece, with no breaks.
10. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the joining seam (30) is provided with at least one through-hole, wherein the seating
face (3) is not fluid-tight at the site of the at least one through-hole.
11. Dishwasher according to claim 10, characterised in that it has an axis about which the spray arm (1) can rotate, wherein the at least one
through-hole is arranged on the spray arm (1) close to its outer end in a radial direction.
12. Dishwasher according to claim 10 or 11, characterised in that the at least one through-hole is shaped and arranged in such a way that it has a
tangential outlet for the washing liquor and serves as a drive jet.
13. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the first and/or the second shaped components (10, 20) are manufactured from a plastic
which is preferably thermoplastic or metal.
14. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the joining seam (30) has a colour which differs from the colour or colours of the
first and second shaped components (10, 20).
15. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that the first and/or the second shaped components (10, 20) are manufactured by means
of an injection process.
16. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that spray jets (3) for washing liquor are embodied on the first and/or the second shaped
component (10, 20).
17. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that on the first or second shaped component (10, 20) a feeder pipe for washing liquor,
in particular in the form of a venturi pipe, is embodied in one piece with the first
or the second shaped component (10, 20).
1. Lave-vaisselle, en particulier lave-vaisselle ménager, avec une cuve de lavage pour
accueillir la vaisselle à laver et un bras de pulvérisation (1) avec une première
pièce moulée (10) qui présente un premier bord (11), et une deuxième pièce moulée
(20) qui présente un deuxième bord (21) correspondant au premier bord (11), dans lequel
la première et la deuxième pièce moulée (10, 20) sont reliées l'une à l'autre afin
de constituer une cavité étanche aux fluides sur une arête d'assemblage (2) le long
de leurs bords (11, 21) via un cordon de liaison (30), caractérisé en ce que le cordon de liaison (30) se compose d'un matériau supplémentaire et est apposé sur
l'arête d'assemblage (2) selon un procédé d'injection, en ce que le premier bord (11) de la première pièce moulée (10) et le deuxième bord (21) de
la deuxième pièce moulée (20) présentent respectivement une première section de bord
(12, 22) s'étendant à l'écart de la cavité (4) ainsi qu'une deuxième section de bord
(13, 23) s'étendant essentiellement à la verticale à l'écart de la première section
de bord (12, 22) et en ce que le cordon de liaison (30) présente une première section terminale (31) et une deuxième
section terminale (32), lesquelles font saillie dans un premier espace intermédiaire
(14), constitué entre la deuxième section de bord (13) et une enveloppe extérieure
(15) de la première pièce moulée, et un deuxième espace intermédiaire (24), constitué
entre la deuxième section de bord (23) et une enveloppe extérieure de la deuxième
pièce moulée (25), et qui ceinturent les deuxièmes sections de bord respectives (13,
23).
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cordon de liaison (30) est fabriqué en un plastique de préférence thermoplastique.
3. Lave-vaisselle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que lorsque le premier et le deuxième bord (11, 21) sont contigus, la forme et la disposition
de la première section de bord (12, 22) et de la deuxième section de bord (13, 23)
de la première et de la deuxième pièce moulée (20) sont au moins symétriques par sections.
4. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cordon de liaison (30) présente au niveau de la section une forme essentiellement
en U, les sections finales des deux branches du « U » étant de préférence dirigées
l'une vers l'autre.
5. Lave-vaisselle selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'extrémité ultime de la première section finale (31) borde la première section de
bord (12) de la première pièce moulée (10) et l'extrémité ultime de la deuxième section
finale (32) borde la première section de bord (22) de la deuxième pièce moulée (20).
6. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cordon de liaison (30) établit un engagement positif entre la première section
de bord (12) de la première pièce moulée (10) et la deuxième section de bord (22)
de la deuxième pièce moulée (20).
7. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cordon de liaison (30) est au moins relié par sections par complémentarité de
matières avec la première pièce moulée (10) et/ou la deuxième pièce moulée (20).
8. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cordon de liaison (30) est exécuté de manière périphérique sur l'arête d'assemblage
(2) de la première et de la deuxième pièce moulée (10, 20).
9. Lave-vaisselle selon la revendication 8, caractérisé en ce que le cordon de liaison (30) est exécuté en une pièce sans interruption.
10. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cordon de liaison (30) est doté d'au moins une percée, l'arête d'assemblage (3)
n'étant pas étanche aux fluides à l'endroit de l'au moins une percée.
11. Lave-vaisselle selon la revendication 10, caractérisé en ce que celui-ci présente un axe autour duquel le bras de pulvérisation (1) peut tourner,
dans lequel l'au moins une percée est disposée à proximité de l'extrémité extérieure
du bras de pulvérisation (1) dans le sens radial.
12. Lave-vaisselle selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que l'au moins une percée est exécutée et disposée de telle manière à présenter une évacuation
tangentielle pour le liquide de lavage et à servir de buse d'entraînement.
13. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première et/ou la deuxième pièce moulée (10, 20) sont de préférence fabriquées
en un matériau thermoplastique ou en métal.
14. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cordon de liaison (30) présente une couleur divergeant de la ou des couleurs de
la première et deuxième pièce moulée (10, 20).
15. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première et/ou la deuxième pièce moulée (10, 20) sont fabriquées au moyen d'un
procédé d'injection.
16. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des buses de pulvérisation (3) pour le liquide de lavage sont exécutées sur la première
et/ou la deuxième pièce moulée (10, 20).
17. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un conduit d'alimentation en liquide de lavage est exécuté en particulier sous forme
de venturi en une seule pièce avec la première ou la deuxième pièce moulée (10, 20)
sur la première ou la deuxième pièce moulée (10, 20).
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